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Gelesen

(tutut) - Das gibt es doch gar nicht.  Doch, das gibt es. Steht ja in der Zeitung. Und was in der Zeitung steht, ist die Wahrheit, nichts als die Wahrheit. Zumindest glauben es die Leser, denn sonst würden sie es ja wohl nicht kaufen. Redaktionsleitung Spaichingen bekräftigt es sogar. Einer freien Mitarbeiterin, die gestorben ist, wird bescheinigt: "Sie konnte die Wahrheit schreiben, ohne bloßzustellen". Welcher Journalist kann sowas von sich behaupten in Zeiten des heiligen Relotius? Dann schon lieber Nachrichten, die keine sind, aber die Wahrheit. "Fahrzeug brennt doch nicht". Dazu ein Mikro-Foto von zwei Feuerwehrautos. Wo ist das "Fahrzeug"? Müll im Wald dagegen ließ sich fotografieren. Der Aufreger für den Donnerstag vom Ostermontag. "Dumm nur: Die Spaziergänger, die mit ihren Hunden den Müll fanden, fanden darin auch eine Adresse". Dumm für den Vermüller, findet Redaktionsleitung? Wenn sich im Kreis TUT ansonsten wenig oder nichts findet, wozu gibt es noch andere Landkreise mt ihren Aufregern? "Campus Galli zeigt Einbrechern den Mittelfinger - Einbruch am Osterwochenende - Museum löscht umstrittenen Facebook-Post einer Mitarbeiterin". Absonderliches mit vielen wegweisenden Details für vielleicht mutmaßliche zukünftige Einbrecher. Die haben nur das bisschen "Wechselgeld" von 2000 Euro erwischt, denn die "Tageseinnahmen, die inzwischen schon beträchtliche Summen erreichen", holt schon schon seit Jahren "eine Sicherheitsfirma" ab. So geht Mittelalter. Wie geht Jetzt? So: "Männer müssen sich ab nächster Woche wegen Mordes verantworten". Da war was in Horb. Und wenn von Männern die Schreibe ist, weiß jeder Bescheid: "Mohammed O. war derjenige der beiden Täter, der den Raub geplant haben soll. Er habe den Entschluss gefasst, das Opfer zu berauben, heißt es im vom Gericht veröffentlichten Vorwurf...machte sich, so die Ermittlungsergebnisse, auf die Suche nach einem Komplizen und wurde beim staatenlosen Palästinenser B. fündig. Nach Informationen unserer Zeitung lernten sich beide in der Flüchtlingsunterkunft in der Kreuzerstraße kennen. Der Komplize B. ist abgelehnter Asylbewerber". Wahrheit, die das tägliche Leben schreibt, "ohne bloßzustellen". Das muss doch alles kein Zeitungsleser wissen. Die gute andere Nachricht: "Rainer Wieland besucht Gnadenweiler - Rainer Wieland, der gleichzeitig Abgeordneter in Straßburg und Landesvorsitzender der Seniorenunion ist, kommt am Donnerstag, 25. April, zu einem Besuch nach Bärenthal. Zur gemeinsamen Besuch der Kapelle ab 14 Uhr in Gnadenweiler ist die Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Auf dem Programm stehen Führungen, Lesungen, Gebete und eine musikalische Umrahmung. Die Kandidatin für die Europawahl, Alexandra Sauter, Altbürgermeister Jäger, S. Beck, die CDU-Kreisvorsitzende Maria-Lena Weiss, sowie der Vorsitzende der Kreis-Seniorenunion Roland Ströbele stehen nach den Vorträgen auch für eine Diskussion zur Verfügung". Wer? Europa und Opa. Nein. Immerhin ist das Kapellchen der "Mutter Europas" gewidmet, und die heißt nicht Angela, sondern Maria. Noch was, das niemand wissen muss? "Rund 130 Menschen im Landkreis hatten die Grippe - Zahlen sind vergleichbar mit denen der vorherigen Saison - Erkrankungswelle ist laut Hausärztin Therese Leitl nun vorbei". Hustet da noch jemand? Zurück zur Wahrheit, die manchmal auch Fakes heißt. "Umwelthilfe-Chef vor Prozess gelassen". Muss doch niemand wissen, dass das ein Verein ist, e.V., der gerne abmahnt. "Angst vor dem nächsten Dürresommer". Deutschland ist ein Irrenhaus und hysterisch. "Es wird Regen geben. Doch der vor allem für Baden-Württemberg und Bayern vorhergesagte Niederschlag dürfte die große Trockenheit in weiten Teilen Deutschlands kaum lindern". Fehlt die Leitung für Deutschland. Was macht ein Christenretter aus TUT in diesen Tagen? "Kauder setzt auf die UN - Kirche und Politik fordern mehr Schutz für Christen". Weißhelm auf und durch! Haben sie schon mal bei ihrem Islam angefragt? Ach, da ist ja noch die falsche Europawahl mit dem Stück "Kasper und die Kanzlerin machen Zeitung".  Schöner geht immer. "Interview: „Wir sind absolute Nieten in der Sacharbeit“ - Der Europaabgeordnete Martin Sonneborn über Satire als Mittel der Politik, intelligente Protestwähler und unangenehme Sitznachbarn". Nun ist nur noch eine Steigerung möglch. Hier ist SIE: "Kanzlerin kommt nach Ravensburg - Angela Merkel eröffnet eine Vortragsreihe, die an Andreas Schockenhoff erinnern soll...Im Schwörsaal wird sie auf Einladung des CDU-Wahlkreisabgeordneten Axel Müller bei der Premiere der 'Dr. Andreas Schockenhoff-Lecture' sprechen. Dabei handelt es sich um eine neue Vortragsreihe zu Ehren des 2014 verstorbenen Ravensburger Bundestagsabgeordneten, die künftig alle zwei Jahre in dessen Heimatstadt stattfinden soll...Beim Besuch der Bundeskanzlerin am Mittwoch, 15. Mai (Beginn 18 Uhr), dürfte es schnell eng werden. Angela Merkel hat mit Andreas Schockenhoff eine gemeinsame Wegstrecke von mehr als 24 Jahren zurückgelegt. ... Zuletzt war die Kanzlerin 2016 in Weingarten und 2011 in Ravensburg zu Besuch, jeweils im Wahlkampf... Im Anschluss an die Rede der Kanzlerin im Schwörsaal werden Schüler des Freien Katholischen Gymnasiums im Bildungszentrum St. Konrad ein kurzes Gespräch mit Angela Merkel führen. An St. Konrad hat Schockenhoff vor seiner politischen Laufbahn unterrichtet... Der Abend wird moderiert von Christoph Plate von der Konrad-Adenauer-Stiftung, früherer stellvertretender Chefredakteur der 'Schwäbischen Zeitung'“. Die Kanzlerin spricht. Sagt sie auch was? Jawoll! "Da muss man eben mal  ‚n paar Liederzettel kopieren und einen, der noch Blockflöte spielen kann oder so mal bitten, ja ich mein das ganz ehrlich, sonst geht uns ein Stück Heimat verloren“. Noch Fragen? Halleluja!

Hoher Schaden durch Brand im Franziskushaus
Spaichingen (ots) - Am Donnerstag, kurz nach 05.00 Uhr, kam es in der Angerstraße, in einem städtischen Wohngebäude für Obdachlose  (Franziskusheim) zu einem Brand. Nach ersten Ermittlungen des Kriminalkommissariats Tuttlingen brach das Feuer in einem Wirtschaftsraum im Erdgeschoss aus. Die Decke zwischen Erd- und erstem Obergeschoss wurde durch die Flammen erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Alle sieben im Haus befindlichen Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen... Die Feuerwehren Spaichingen und Aldingen waren mit mehreren Fahrzeugen und zahlreichen Feuerwehrleuten im Einsatz. Diese konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Die Bewohner des evakuierten Gebäudes sind von der Stadt mittlerweile anderweitig untergebracht.
(Polizeipräsidium Tuttlingen. Der Schaden wird auf über 200 000 Euro geschätzt.)

Recht und Urteil sind oft zweierlei
BGH: Abmahnverein Deutsche Umwelthilfe (DUH) darf weiterkassieren
Eine weitere Ohrfeige für hart arbeitende und vom Dieselskandal bedrohte Autohändler. Das grüne Netzwerk funktioniert engmaschig.
VON Holger Douglas
Der umstrittene Abmahnverein »Deutsche Umwelthilfe e.V.« darf voraussichtlich weiter Unternehmen abmahnen und abkassieren. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe heute (Donnerstag) nach ersten Beratungen verkündet. Ein Autohändler aus Fellbach bei Stuttgart hatte unterstützt von der KfZ-Innung Stuttgart geklagt. Die DUH betreibe Rechtsmissbrauch, wenn sie Autohändler abmahne. Denn der Verein habe es vorrangig auf finanziellen Gewinn abgesehen. Die DUH mahne pro Woche 30 Verstöße ab und führe rund 400 Gerichtsverfahren im Jahr. 2,2 Millionen Euro betrug laut DUH das »Betriebsergebnis« allein im Jahr 2017. 2015 und 2016 waren das immerhin fast fünf Millionen Euro. Um Verbraucherschutz gehe es der DUH also nicht... Eine weitere Ohrfeige für hart arbeitende und vom Dieselskandal bedrohte Autohändler. Das grüne Netzwerk funktioniert engmaschig.
(Tichys Einblick. Hat hat das was mit Agustinus Unrechtsstaat zu tun?)

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NACHLESE
Studie zu Rechtspopulismus
Jeder zweite Deutsche negativ gegen Asylsuchende eingestellt
Jeder zweite Befragte einer aktuellen Studie hegt negative Einstellungen gegenüber Asylsuchenden, annähernd jeder Zweite glaubt an Verschwörungen. Mit Blick auf die politischen Orientierungen zeigt sich dabei eine Tendenz....Wer die Kommentarspalte nutzt, um gegen Asylsuchende zu hetzen, wird gesperrt. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln: https://www.welt.de/debatte/article13346147/Nutzungsregeln.html..
(welt.de. Linke Studie gegen Rechts. Wann sperren die sich selbst? Warten sie, bis der letzte Leser das Licht ausmacht? Lange Nasen und kurze Beine. Was haben Fakes von linksradikalen Populisten mit als Rechtspopulismus verunglimpften Fakten zu tun, wenn es hier gar keine "Asylsuchenden" geben kann? Sind falsche "Asylsuchende" das neue Volk, das, falls kritisiert, durch Justiz geschützt wird unter dem Mantel von "Volksverhetzung"? Fakten, Fakten, wo bleiben die Fakten? Schreibt ein Kommentator im Forum: "Rechts sein bedeutet nach Noelle-Neumann, nach traditionellen Werten wie Selbstverantwortung, Fleiß, Ordnung, Disziplin, Respekt zu leben, für individuelle Freiheit zu stehen, produktive Arbeit zu leisten und staatliche Reglementierungen auf ein Minimum zu beschränken. Links sein bedeutet die Anstrebung sozialer Gleichheit, dem Staat alles zu überlassen, alles von ihm zu fordern. Dabei steht die Freiheit der Allgemeinheit über der individuellen. Produktive Arbeit: Fehlanzeige. Jeder sollte meines Erachtens eine rechte Orientierung haben. Nur so kann ein Gemeinwesen auf lange Sicht funktionieren!" Siehe Bericht unten: )
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Studie über „rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2018/2019
Friedrich Ebert-Stiftung hetzt gegen patriotische Kräfte
Von CHEVROLET
Die Welt von allen, die sich als politisch in der „Mitte“ bezeichnen, in Wirklichkeit aber schon lange mit Merkel an den linken Rand gedriftet sind, kennt nur noch gut und böse. Wer dem Mainstream nicht folgt, ist ein Rechter, Rechtspopulist, Rechtsextremer und was es sonst noch an bösen Schimpfwörtern gibt. Nur links(-extrem) ist gut. Und das lässt sich natürlich auch belegen. Da beauftragt man eine Untersuchung zu „rechtsextremen Einstellungen in Deutschland 2018/2019“ und die bringt – oh Wunder – das gewünschte Ergebnis. Aber kein Wunder, Auftraggeber ist die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) der SPD (das ist die einstige Volkspartei in Deutschland). Die FES liefert dann die Studie, die man zusammen mit dem Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld erstellt hat. Und das Ergebnis? Natürlich kommt es so, wie man es will. FOCUS Online schwafelt gleich begeistert (weil es ja die eigene Position stützt) von einer beunruhigenden Studie, dass die Vorurteile gegenüber Flüchtlingen gestiegen seien. Jeder Zweite Deutsche habe Vorurteile gegenüber Flüchtlingen. Schon klar, die ganzen braunen und schwarzen jungen Herren sind alle geflüchtet, weil es daheim ja so übel ist. Und sie brauchen unser Mitleid, vor allem aber unser Geld. Dass die „Flüchtlinge“ vielleicht vor allem selbst daran schuldig sind, dass sie nicht heiß geliebt werden (außer von manchen weißen Frauen natürlich), kommt FOCUS und der Studie nicht in den Sinn. Warum auch, es gilt ja eigene Meinungen zu bestätigen. Neu in der Studie ist, dass diejenigen, die die Landnehmer nicht bejubeln, als Menschenfeinde tituliert werden, folglich sind im Umkehrschluss also nur „Flüchtlinge“ Menschen. Das muss ich nachher mal meinen ausländischen Schwiegereltern erzählen und sie fragen, was sie sind. Aliens vom Planeten Melmac? Die Studie setzt gleich noch vielfach einen drauf. Ein Drittel der Befragten äußere nicht-liberale Einstellungen zur Demokratie und stelle gleiche Rechte für alle in Frage. Alle, nicht vergessen, sind auch die „Geflüchteten“, wie der Terminus politisch korrekt gewählt wird. Rechtsextremismus werde von 97 Prozent der Deutschen abgelehnt. Flachen Sprüchen wie „Das oberste Ziel der deutschen Politik sollte es sein, Deutschland die Macht und Geltung zu verschaffen, die ihm zusteht“ oder „Eigentlich sind die Deutschen anderen Völkern überlegen“. Aha, das ist Rechtsextremismus. Gut zu wissen, FES. Rechtspopulistische Einstellungen dagegen seien in der Mitte der Bevölkerung normaler geworden. Natürlich sind 75,1 Prozent der AfD-Anhänger Rechtspopulisten. Wer hatte wohl anderes erwartet bei einer solchen Studie? Deutlich mehr Zustimmung fänden neurechte Einstellungen. Das sind nach Definition der Studie rechtextremistische Einstellungen, die sich in zunächst harmlos erscheinenden Meldungen widerspiegelten. So sei ein Drittel der Befragten der Ansicht, „die Regierung verschweigt der Bevölkerung die Wahrheit“. Auch fordert ein Drittel „Widerstand“ gegen die aktuelle Politik. 25 Prozent seien der Meinung, Deutschland werde vom Islam unterwandert. In die ganz böse Schublade kommen Menschen, die „menschenfeindlich“ seien. Jeder zweite Deutsche neige zu menschenverachtenden Abwertungen gegenüber „Geflüchteten“, und das, obwohl doch immer weniger von den Rundumversorgung Suchenden aus aller Welt kämen, wird flugs behauptet. Genauso fürchterlich: 19 Prozent der Befragten seien „muslimfeindlich“ (man beachte den Terminus, es wird von Muslim, also einer Einzelperson, gesprochen – nicht von Islamfeindlichkeit, was korrekter wäre), 26 Prozent der Deutschen liebten Sinti und Roma nicht und 24 Prozent stimmten antisemitischen Einstellungen in Bezug auf Israel zu. Und immer wieder zeigt sich, dass man beim lesen und verstehen solcher Studien genau darauf achten muss, wer die Studie in Auftrag gegeben hat und wer sie durchgeführt hat. Das sagt immer etwas über die Qualität solcher Machwerke aus. Wer die Studie einmal lesen möchte, kann sie hier downloaden aus dem Giftschrank der FES.
(pi-news.net)

Gastautor
Opfer-Liga: Meisterschaft, Abstieg, Tabelle
Von Gerd Behrens. Die Schüler einer New Yorker Schule füllen eine „Privilege Reflection Form“ aus und bekommen je nach Rasse, Geschlecht, Religion, Herkunftsland und so weiter Plus- beziehungsweise Minuspunkte. Am Anfang sah es gar nicht gut für mich aus mit weiß und Mann und Christ (naja) und so. Da habe ich mir 105 Privilegierten-Punkte eingehandelt. Dann kam jedoch mein Herkunftsort. Afrika....Minus 400. Macht insgesamt satte minus 295. Damit lasse ich jede schwarze Muslima aus Schweden hinter mir.
(achgut.com. Rassisten sagen, sie sind Antirassisten.)

Peter Grimm
Bitte vermeiden Sie das I-Wort!
Inzwischen haben sich alle erdenklichen Variationen des Satzes „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“ bis zur bitteren Lächerlichkeit abgenutzt. Wer Islamideologen nicht reizen will kann nur schweigen, wenn es um das Tatmotiv islamistischer Anschläge geht. Dieses Schweigegelübde der Wohlmeinenden führt unfreiwillig zu manch kuriosem Ergebnis....Ein leitender Politik-Redakteur der NWZ hat beispielsweise am Dienstag in seiner Zeitung einen guten Kommentar geschrieben.....Nur eines macht der wackere Redakteur nicht: Er nennt diese Ideologie, die er „am Wirken“ sieht und der man entgegentreten soll, nicht beim Namen. Im ganzen Kommentar nicht. Hat er es vergessen oder ist es ein mittlerweile routinierter Reflex im Umgang mit dem I-Wort? Wenn solche Reflexe schon die kritischen Stimmen erfasst haben, dann haben die Relativierer leider ein leichtes Spiel.
(achgut.com. Nix hat mit Nix zu tun. Auch Merkel und ihre Blockflöten nix mit Deutschland.)

Es geht um Persönliches bei Weber und Merkel  - Weber wirbt um Stimmen, nicht gegen Nord Stream 2
Von Fritz Goergen
Merkel kann das ihrem Willen zuwiderlaufende Votum Webers auch deshalb ignorieren, weil es in ihrem ganz persönlichen Kalkül am Ende wahrscheinlich besser ist, wenn kein Deutscher den Stuhl Junckers einnimmt.»Webers ablehnende Haltung zu „Nord Stream 2“ weicht von der Bundesregierung ab, die das Projekt unterstützt. „Ich bin nicht der deutsche Kandidat für die EU-Kommission, sondern der Kandidat der EVP. Europa – das sind 28 Länder“, sagte Weber....Wer Präsident der Kommission wird, entscheidet der Rat der EU, also die Regierungen der Mitgliedsländer. Dabei ist der Rat an das Votum des dann neu zusammen gesetzten Parlaments nicht gebunden...
(Tichys Einblick. Juncker hatte das verstanden, denn der hatte sich bei der letzten Wahl gar nicht die Mühe einer solchen Scheinwahl gemacht.)

Terroranschläge in Sri Lanka
Christen als Zielscheibe
Das Schicksal der Christen im Nahen und Mittleren Osten ist es, für „den Westen“ in Haft genommen zu werden. Sie müssen in doppeltem Sinne erleben, im Stich gelassen zu werden: Einerseits sind sie Adressaten des Hasses für häufig desaströse westliche Interventionen, andererseits werden sie ausgerechnet von ihren „Glaubensbrüdern“ weitgehend vergessen.
(Junge Freiheit. 1. Mose 4,9: "Soll ich meines Bruders Hüter sein?")

Zehn Pflichten  eines mittelalterlichen Ritters: Du sollst deiner Kirche glauben und ihren Befehlen folgen. Du sollst die Kirche verteidigen. Du sollst die Schwachen schützen. Du sollst dein Vaterland lieben. Du sollst vor keinem Feinde weichen. Du sollst die Ungläubigen verfolgen ohne Unterlass und ohne Gnade. Du sollst deinem Lehnsherrn folgen. Du sollst nicht lügen. Du sollst großzügig und mildtätig sein gegen jedermann. Du sollst immer sein der Meister des Guten und der Feind des Bösen. Wo gibt es noch Ritter? 

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DAS WORT DES TAGES
Das, was 1986 im Parteiprogramm der Grünen gefordert wurde, die Abschaffung der Atomindustrie, Automobilindustrie sowie Teilen der Chemieindustrie, ist längst in der Mitte der Gesellschaft zum Konsens geworden. Wie konnte das gelingen? Mit apokalyptischen Schreckensszenarien wird die Spaltung des Atoms, ebenso wie die geringfügige Erhöhung des lebensnotwendigen Moleküls CO2 in der Atmosphäre, zu Chiffren des Unheils. Eine durch überwiegend natürliche Prozesse festzustellende Erwärmung wird missbraucht zur Großen Transformation der Gesellschaft. Können wir diese selbstzerstörerische Entwicklung wieder in vernünftige Bahnen lenken?
(Prof. Dr.Fritz Vahrenholt, aus Vortrag 31. Mai 2018 auf dem Symposium „Energie und Rohstoffe – Zukunft mit Chancen und Risiken” an der Technischen Universität Clausthal)
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Nur eine Heimatwehr?

Jusos, Grüne und Linke geben sich offen als Demokratiefeinde zu erkennen
Straubing: „Jugendbündnis“ schickt wegen AfD Drohbrief an Gastwirtin
Von EUGEN PRINZ
Es entspricht der demokratischen Kultur, unterschiedliche Standpunkte auszudiskutieren und als politische Partei in der Bevölkerung für sein Programm zu werben. Wenn man jedoch ein Weltbild vertritt, das der politische Gegner – die AfD – mit ein paar Zahlen und Fakten mühelos wie ein Kartenhaus zum Einsturz bringen kann, muss man die Diskussion meiden wie der Teufel das Weihwasser. In dieser Lage befinden sich gegenwärtig die dem linksgrünen Spektrum angehörigen Parteien in Deutschland. Argumentativ auf verlorenem Posten, stellt man sich auf den Standpunkt, mit „Rechten“ dürfe man nicht diskutieren. Da diese Haltung dem politischen Gegner aber auch keinen großen Schaden zufügt, geht man noch einen Schritt weiter: Man verlässt den Boden der Demokratie, begibt sich in den Graubereich oder gar in die Illegalität und kämpft mit verwerflichen Mitteln gegen Argumente, die man anders nicht widerlegen kann.
Die Allzweckwaffe gegen die AfD: Wirte werden bedroht
Das beliebteste und erfolgreichste Vorgehen ist die Bedrohung der Besitzer von Hotels, Gaststätten und anderen Örtlichkeiten, in denen die AfD Veranstaltungen abhalten will. Das Muster ist immer das selbe:
Stufe 1: Zunächst wird der Inhaber des Betriebs in einem Brief oder einem Telefonat darüber aufgeklärt, dass er seine Räumlichkeiten „den Rechten“ zur Verfügung stellt. Dann folgt der Hinweis, dass solche Veranstaltungen künftig von Protesten begleitet werden und dass möglicherweise seine Einrichtung Schaden nehmen könnte. Bleibt der Betreiber stur und stellt der AfD weiterhin seine Räumlichkeiten zur Verfügung, dann folgt Stufe 2: Sachbeschädigungen am Gebäude wie Schmierereien und eingeschlagene Fensterscheiben. Meist ist anschließend der Betreiber kuriert und bittet die „AfDler“ dann händeringend um Verständnis, dass er sie künftig nicht mehr bei sich haben will. Bei „schwierigen Fällen“ kommt Stufe 3 zum Einsatz: Es werden die Autos der Gäste ins Visier genommen, so dass sie in Zukunft die Gaststätte oder das Hotel aus Angst vor den Beschädigungen nicht mehr frequentieren und der Betreiber massive Umsatzeinbußen erleidet.
Mal was Neues: Die Urheber bekennen sich zu ihrer Tat
In aller Regel verstecken sich die Drahtzieher solcher Aktionen feige im Schutz der Anonymität. Deshalb ist der jüngste Fall in Straubing ein Novum. Erstmals bekennen sich die örtlichen Jugendorganisationen des linksgrünen Parteienspektrums offen zu so einem Vorgehen. Folgendes hat sich abgespielt:
Einer Straubinger Wirtin, nennen wir sie Maria Leitner, wurde am Dienstag, dem 23. April gegen 20 Uhr in ihrer Gaststube von einer jungen Dame ein braunes Briefkuvert in die Hand gedrückt. Bevor die Wirtin einen Ton sagen konnte, war die Botin schon wieder verschwunden. In dem Kuvert fand sich folgendes Pamphlet...Verklausulierte Drohung an die Wirtin. Die Urheber haben offenbar keinerlei Unrechtsbewusstsein und treten offen auf.
„Stufe 1“ wurde also initiiert und die Urheber sind bekannt.
Wie Maria Leitner gegenüber PI-NEWS erklärte, ist sie ein vollkommen unpolitischer Mensch, der keinerlei Nähe zu irgendeiner Partei hat. Für sie ist es selbstverständlich, jeden zu bewirten, der sich ordentlich beträgt und seine Zeche zahlt. Der Gedanke, sich von jemanden vorschreiben zu lassen, wen sie in ihr Lokal lassen darf und wen nicht, macht sie sehr wütend. Sie will auf keinen Fall nachgeben: „Egal was mir passiert, ich lasse mir nicht vorschreiben, wen ich hereinlasse!“
Bei der Straubinger Polizei hat man in dieser Angelegenheit keine Anzeige entgegengenommen, da das Schreibens so formuliert ist, dass es keine strafrechtliche Relevanz aufweist. Dieser Meinung schließt sich der Autor, dessen Beruf eine juristische Ausbildung beinhaltete, an. Fakt ist allerdings, dass es sich zwar nicht um eine strafrechtlich relevante Nötigung handelt, aber dennoch um eine kaum verhohlene Drohung, die moralisch verwerflich und zutiefst undemokratisch ist.
Sind die Unterzeichner auch tatsächlich die Urheber?
Nun stellt sich als nächstes die Frage, ob die genannten Urheber auch wirklich die Autoren des Schreibens sind. Das muss im Falle der Linken und der Jusos bejaht werden, wie deren Facebook-Seiten zeigen...Nachdem sich Jusos und die Linke korrekterweise zu dem Schreiben bekennen, ist es nicht weit hergeholt zu vermuten, dass auch die grüne Jugend Straubing zu den Verantwortlichen gezählt werden muss. Auf deren Facebook-Seite war nichts zu finden, da diese ein Schattendasein ohne aktuelle Einträge führt.
Jetzt kommt der Gegenwind!
Weder die Wirtin noch die AfD werden die Aktion hinnehmen. Corinna Miazga, AfD-Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Straubing, hat sich der Sache persönlich angenommen und wird eine Presseerklärung herausgeben. Die Besitzerin der Gaststätte hat angekündigt, sich „nicht erpressen zu lassen“. Wenn ihr oder dem Lokal etwas zustoßen sollte, weiß man nun genau, wo die Verantwortlichen zu suchen sind. Es wird zudem interessant werden zu beobachten, wie die jeweiligen Parteiführungen auf das undemokratische Vorgehen ihrer Jugendorganisationen reagieren. Schwer vorstellbar, dass so ein dreistes Vorgehen vorher abgesprochen war. Eines ist allerdings jetzt schon sicher: Die Straubinger Bürger werden diese Aktion scharf verurteilen, auch jene, die keine AfD-Anhänger sind. In Ostbayern herrscht die Devise: Leben und leben lassen. Daran sollten die jungen Hitzköpfe, deren Schuss jetzt nach hinten losgeht, künftig denken.
(pi-news.net)

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Gerald Hüther im Gespräch
Star-Hirnforscher: 2 Instinkte entscheiden über das Glück in unserem Leben
Gerald Hüther ist pensionierter Hirnforscher und Buchautor. Im Gespräch mit FOCUS Online erklärt er, welche zwei Werte allen Menschen gemein sind - und wie Konzerne sie ausnutzen könnten, um uns zu "verführen" - uns also unbewusst fernzusteuern.
Hierarchische Strukturen bestimmen seit Jahrhunderten das Leben in vielen Gesellschaften. Wenige Mächtige haben darin die Befehlskraft über die Schwächeren. Dass diese Form des Zusammenlebens nicht mehr zeitgemäß ist, meint Hirnforscher Gerald Hüther. Er beobachtet sogar ein Auflösen dieser Strukturen. Das rühre daher, dass die Welt immer komplexer werde und daher mit der alteingesessenen Hierarchie nicht mehr steuerbar sei. Ein gutes Beispiel dafür sind laut dem Wissenschaftler die sozialen Medien. Facebook, Twitter und Konsorten: Dort begegnen sich alle Menschen auf Augenhöhe. Das „Du“ ist ganz normal, Höflichkeitsregeln finden kaum noch Anwendung. Die Amerikaner schrecken nicht einmal davor zurück, ihren eigenen Präsidenten in seinem Twitter-Profil zu beleidigen. Ein Akt, der vor wenigen Jahren noch mit dem Tod bestraft worden wäre – und es in manchen Ländern auch heute noch würde. „Heute übt Macht nicht mehr ein Einzelner aus, sondern Viele. Großkonzerne wie Facebook, das könnte die moderne Art der Machtausübung sein“, erklärt Hüther im Gespräch mit FOCUS Online. Die sozialen Medien könnten ihm zufolge extreme Macht über uns ausüben, ohne, dass wir es überhaupt merken. Ihr Trick sei „Verführung“ - das sei dem Forscher zufolge das moderne Pendant zur Unterdrückung...In jedem Menschen schlummern laut ihm zwei Grundbedürfnisse: Das Bedürfnis nach Verbundenheit und das Bedürfnis nach Autonomie, also Freiheit. Und diese Instinkte, so Hüther, seien jedem Menschen auf der Welt gleich...
(focus.de. Unfug. Der Mensch ist auch nur ein Affe und Säugetier und folgt seinen Instinkten als Rudelwesen. Müssen allerdings selbst Ämter die Bürger duzen, als hätten sie alle zusammen Schweine gehütet? Seit "Psychologie der Massen" von Gustave Le Bon hat sich in Verhaltens- und Beeinflussungsweisen nichts geändert. Ob viele oder wenige herumpöbeln kommt sich gleich. Wie Baltasar Gracián schon im 17. Jahrhundert schrieb: "Man soll wissen, dass es Pöbel überall gibt, selbst im schönen Korinth, in der auserlesensten Familie: Jeder macht ja die Erfahrung in seinem eigenen Hause. Nun gibt es aber Pöbel und Gegen-Pöbel, der noch schlimmer ist: Dieser spezielle teilt mit dem allgemeinen alle Eigenschaften, wie die Stücke des zerbrochenen Spiegels: Er ist aber schädlicher: Er redet dumm, tadelt verkehrt, ist ein großer Schüler der Unwissenheit, Gönner und Patron der Narrheit und Bundesgenosse der Klatscherei: Man beachte nicht was er sagt, noch weniger was er denkt. Es ist wichtig, ihn zu kennen, um sich von ihm zu befreien: denn jede Dummheit ist Pöbelhaftigkeit, und der Pöbel besteht aus den Dummen".)
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WAHLKAMPF
„Hallo, wir sind auch noch da! Und wir sind genauso doof wie die anderen!'
Die Belanglosigkeit der Wahlplakate ist eine Belästigung des Bürgers: „Europa ist die Antwort", „Gemeinsam erfolgreich in Europa" oder „Wir bauen das neue Europa!" Unser Autor fragt sich, warum sich niemand um die ökologischen Kosten der Plakataktion schert.
Von Henry M. Broder
(welt.de. Wer als Steuerzahler den Parteien so viel Geld gibt, muss sich nicht wundern, wenn die ihn hierfür verhöhnen.)

Julia Klöckner hat Ja gesagt - in Südafrika
Die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (46) hat ihren Lebensgefährten Ralph Grieser geheiratet. Wie der CDU-Landesverband in Mainz mitteilte, gab sich das Paar am vorigen Samstag in Südafrika das Ja-Wort. Klöckner trug Weiß, Grieser (Jahrgang 1970) einen hellblauen Anzug.
(focus.de. Hat sie jahrelang immer nur Nein gesagt? Und jetzt wollte sie mal große Tiere statt der Reblaus sehen? Wen interessiert das?)

News-Redaktion
Auch Griechenland will zum Mond
Israel sammelt Spenden für eine Wiederholung der gescheiterten „Beresheet“-Mission. Doch auch ein weiteres kleines Mittelmeerland hat ambitionierte Pläne für die Raumforschung.
(achgut.com. Dahinter sind sie doch schon. Wann besucht Kretschmann die kleinen grünen Männchen?)

 

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