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Sie ist dann mal weg

"Redaktionsleitung Spaichingen" setzt auf Linksgrün?

Das Reklamegesicht der "Redaktionsleitung  Spaichingen" von Plakaten und Briefen. Altersaufsteigend von unten nach oben.  Viel Spaß beim Wählen: Sie sagt, worauf es in "Spaichingen und Umgebung" ankommt. Linksgrün ist der rechte Pfad. 

(tutut) - Schade. Kaum hat der Kommunalwahlkampf begonnen, meldet  sich schon eine ab.  Redaktionsleitung Spaichingen ist dann mal weg.  Sie hat sich als "Presse"  und Berichterstatterin selbst disqualifiziert mit eigenwilliger persönlicher, aber gewohnter,  Themenvorgabe, als wenn eine Kommualwahl in Spaichingen ihre Sicht auf  ihre kleine Welt retten müsste.  Per Brief "an alle Haushalte in Spaichingen und Umgebung" duzt sie "DU entscheidest". Da inzwischen betreutes Wählen in einem Land angesagt ist, das mal Deutschland war, macht "Redaktionsleitung" Wahlanimateurin oder Wahlsozialarbeiterin. Denn: "Liebe Leserin, lieber Leser, Kommualwahlen sind langweilig? Wir beweisen das Gegenteil. DIESE THEMEN BETREFFEN JEDEN".  Danach kann der Leser den Eindruck bekommen, als  halte er ein Rundschreiben der Grünen in der Hand.

Wer von Presse Berichterstattung und Kommentar erwartet, der bekommt Langeweile? Propaganda ist  viel spannender und auch gewohnter. Wenn eine 8,9-Prozent-Partei sich anschickt, nach dem angekündigten Neubau von Deutschland nun auch Europa neu bauen und den Planeten zu retten, dann kann in Spaichingen und Umgebung doch keine popelige Kommunalwahl veranstaltet werden, die etwa auf das eingeht, was die Bürger wollen, denn schließlich sind Gemeinderäte und Kreisräte Bürgervertreter und keine Marionetten einer Redaktionsleitung.

Was hilft es Spaichingen, ein Apfelbäumchen zu pflanzen, wie es Luther in seiner Naivität beabsichtigte angesichts eines möglichen  Weltuntergangs am nächsten Tag. Kommunalwahl war gestern, genauso wie Zeitung. Und so verschickt diese nun einen Abschiedsbrief an ihre Leser. Bald wird der Mai kommen und die Bäume schlagen dann Papierverarbeitung aus. Ihre Rettung ist nah, denn ohne Wald  keine Zeitung.

Oder wie nennt sich das, was als "4 WOCHEN LESEN - NUR EINE WOCHE BEZAHLEN" angeboten wird?  Muster ohne Wert? Was heißt "Wichtig zu wissen: Ihr Abo endet nach 4 Wochen automatisch"? Es  ist doch jetzt schon alles vorbei. Nicht Spaichingen und Umgebung sind Thema einer Kommunalwahl, sondern was Wählerflüsterin "Regina Braungart, Redaktionsleitung Spaichingen" schon mal bemutternd vorgewählt hat. Linksgrünsozialistisch ist die Richtung, Islam gehört laut Kanzlerinbefehl auch dazu. Die meisten Medien ticken unter Gleichstrom so, warum soll Spaichingen eine Ausnahme sein?

Presse? Zeitung? Das war einmal.  Spaichingen und Umgebung? Wer wählt denn sowas! Selbst Redaktionsleitung persönlich hat sich ein neues Layout zugelegt. Wer kennt sich da mit ihr noch aus, wenn der Globus und die Welt gerettet werden. Falls jemand nichts weiß, der muss vier Wochen lesen, und dann ist automatisch alles vorbei. Geheimnis des Glaubens, denn schließlich ist manfrau unter Christens. Denen geht es aber gerade gar nicht gut.

Heile, heile Gänsje, es is bald widder gut, es Kätzje hat e Schwänzje, es is bald widder gut, heile heile Mausespeck, in vier Wochen is alles weg. Und so sagt Redaktionsleitung Spaichingen schon jetzt mal Adieu und was zu wählen ist. Wahlbeeinflussung durch eine Monopolzeitung? Ob Wähler so blöd sind, wie sie manchmal offenbar eingeschätzt werden? Um den Globus geht's, stupid! Doch nicht um Spaichingen und Umgebung. Recht gewählt ist linksgrün. Nicht weitersagen. Sonst gibt's vielleicht noch einen Brief. Nach Diktat verrissen? Aber! "Viel Spaß beim Lesen. Ihre..." Linksgrün ist die vorgeknackte Nuss.

"ANGEBOT SICHERN". Haben Sie's? Am 26. Mai ist nicht der Weltuntergang, der kommt erst am 30. Vorher also: "Spaichingen ist Teil der globalen Veränderungen - wie nachhaltig verhalten wir uns? Welche Initiativen haben die Fraktionen angestoßen und welche werden umgesetzt? Was hinterlassen wir kommenden Generationen? Wie viel Raum werden sie noch haben angesichts des Baubooms seit einigen Jahren?" Wer erklärt ihr, was sie mutmaßlch nicht versteht? Versteht sie überhaupt etwas im Land des Kannitverstan? Spaichingen und Umgebung - schwierig. Angesichts der Unendlichkeit, die Einstein entdeckt hat bei Menschen und Kosmos.

"Die Infrastruktur in Spaichingen ist auch für die umlegenden Gemeinden gut. Aber die Signale sind es in manchen Bereichen nicht mehr: Stichwort Klinik, ärztliche Versorgung. Gleichzeitig wird aber ein Schwimmbad bei der Schillerschule gebaut. Wohin soll sich Spaichingen also entwickeln? Was braucht eine Gemeinde wie unsere auch in Zukunft und was nicht? Welche Visionen haben die Gemeinderatskandidaten dazu?" Wer Visionen hat, braucht ein Krankenhaus! Was denkt sie denn?

Wer also kann noch außer den Grünen gewählt werden? "Pro Spaichingen", die Volkstadl-Ausgabe der "cdu"? Hören denn außer der Redaktionsleitung noch andere Völker ihre Signale? "Die Umgehungsstraße soll realisiert werden. Aber macht sie angesichts des rasanten Wandels in der Mobiltät überhaut noch Sinn?" Gute Frage, seit Stillstand, Rückschritt rasant auf Mittelalter und Höhle zu Deutschland abschaffen und zu Grünschnitt machen.

Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.  Aber Zeitung?  Wer braucht Propaganda statt Information?  Also weiter im linksgrünen Programm: "Nach Spaichingen sind schon immer Menschen gezogen. Zuzug und Migration fangen aktuell den demografischen Wandel mit auf". Klar doch, wenn Deuschland nicht 4 Millionen Einwohner mehr hätte als vor ein paar Jahren, wäre es ausgestorben. Wie konnte das kleine Spaichingen nur überleben, ohne dass es sich seit dem Krieg verdreifacht und das Tal bald zugebaut hat? "Wie gelingt das Zusammenleben von Generationen, Kulturen und Religionen aktuell, und was kann ein Gemeinderat dazu beitragen? Wie repräsentativ sind die Bürgervertreter eigentlich?"  Der übliche Sprung im Quadrat.  Vielleicht fangen  Zeitung, Chfredakteur und Redaktionsleitung Spaichingen bei sich an und fragen, was sie eigentlich sein wollen, ob sie in diesem Deutschland zuhause sind oder in Pippi Langstrumpfs Welt und sich Kalkutta als Libanon mitten in Europa wünschen? Ab und zu ins Grundgesetz zu schauen könnte auch Fragen einer Redaktionsleitung Spaichingen beantworten.  Für wen oder was halten sie sich und wer braucht sowas? Entscheidend ist, was hinten rauskommt. Selbst bei einem Globus auf dem Donnerbalken.

Wie kann eine Lokalzeitung  in Wahlkampfzeiten den Anspruch erheben, Aufgabe der Presse erfüllen zu wollen, indem sie gleichzeitig persönliche politische Neigungen einer Redaktionsleitung zulässt,  die mutmaßlich parteiisch ist?

 

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