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Gelesen

Sie wollen nur spielen.

(tutut) - Zeitung schafft sich ab. Sterbehilfe in eigener Sache. Oder werden Lokalblätter zu Rätselheften? Wo bleibt die Information? Was soll der Leser mit einem großen Bericht "Mutpol kümmert sich um immer jüngere Kinder - Zudem steigt der Bedarf an individuellen Maßnahmen in der Heimerziehung - Bauernhof bei Mühlingen gekauft". Wer? Wo? "Auf dem Gelände der Jugendhilfeeinrichtung Mutpol wird gebaut. Rot-weißes Absperrband grenzt das Areal ab. Ein Bagger hat die Erde plattgemacht, nun können die Arbeiten für den Anbau beginnen. 'Wir platzen aus allen Nähten', erklärt Dieter Meyer, Gesamtleiter von Mutpol. Der Verwaltungstrakt wird erweitert, auch die zur Einrichtung gehörende Gotthilf-Vollert-Schule bekommt mehr Platz". Irgendwann später mal dieser Satz: "Dieter Meyer blickt auf seine Anfänge bei Mutpol in Tuttlingen zurück. Zehn Jahre ist das her". Was hat sich eine Redaktörin dabei gedacht? Warum berichtet sie nicht, was "Mutpol" ist?  Soll niemand erfahren, dass es sich um eine Einrichtung der Evangelischen Kirche handelt und diese zu den größten Konzernen der Sozialindustrie gehört? Oder weiß die Schreiberin dies gar nicht? Wer erklärt ihr mal die sechs W des Journalismus? Ist es zu anstrengend, auf die website von "Mutpol  Diakonische Jugendhilfe Tuttlingen e.V." zu schauen? Wie wär's mit Recherche? "Leitbild von Mutpol - Wir arbeiten auf christlicher Grundlage. Als diakonische Einrichtung setzen wir das Gebot der Nächstenliebe um, indem wir jungen Menschen zur Seite stehen, die ausgegrenzt oder von Ausgrenzung bedroht sind. Unsere Einrichtung wurde im Jahre 1825 gegründet. Wir verfügen über umfassende Erfahrungen in der Hilfe für Kinder, Jugendliche und ihre Familien". 2016 schrieb das Lokalblatt sebst: "2004 wurde die Einrichtung 'Evangelisches Kinder- und Jugenddorf Tuttlingen' in 'Mutpol – Diakonische-Jugendhilfe Tuttlingen' umbenannt, denn mehr als die Hälfte der knapp 400 Mitarbeiter arbeitet nicht mehr auf dem Kinderdorfgelände. Ab 2004 wurden viele Mutpol-Gebäude umgebaut und saniert". Weiter im journalistischen Panoptikum, aus Meßkirch: "Rottweiler wird eingeschläfert". Und noch ein Rätsel: "Erweiterungsbau: Kreistag bewilligt weitere Arbeiten - Der Tuttlinger Kreistag hat das zweite Ausschreibungspaket zur Errichtung des Erweiterungsbaus einstimmig freigegeben. Die Kosten belaufen sich auf 3,3 Millionen Euro". Worum handelt es sich? Will das etwa jemand wissen? Dann muss auch niemand wissen, dass nicht zusammengehört, was zusammengeschrieben wurde. Unter dem Seitentitel "Trossingen" ein Text- und Anzeigenkollektiv: "Liptinger Dorffest". Neue Erdkunde im Kreis TUT.  Zwanghaft schon, wie Jugendliche im Kreis umherirren wegen einer Wahl in der EUdSSR: "Europäer mit gleichen Anliegen finden sich - Benedikt Jäggle formte über den Austausch mit der Feuerwehr sein Bild von Europa". Dass nicht nur Deutschland, sondern auch Medien auf die Couch gehören, um einen Buchtitel zu erweitern, schwurbelt eine Seite zusammen: "Interview: 'Das Böse ist der Preis des freien Willens' - Der Psychiater Reinhard Haller über Mängel im Maßregelvollzug, die Ängste forensischer Gutachter und die Schattenwelt des Menschen". Tanderadei! Dumm gelaufen ist aber ein scheinbarer Medienknüller "Merkel in Ravensburg". Eine ganze Seite, und dann hat die Süddeutsche Zeitung d a s Interview, aus dessen Gemurmel die Mediennation abschrieb. Bleibt den Ravensburgern nur eine ebenso scheinbare Entwarnung: "Merkel schließt Wechsel nach Brüssel aus - Bundeskanzlerin dementiert Gerüchte und bestätigt Rückzug aus der Politik im Jahr 2021". Weiß die schon, was 2021 ist? Woher? Wenn der Tag lang ist, dann werden Nasen ebenfalls lang, Beine aber kurz. Neues Sprichwort aus Politik und Medien. Merkel beherrscht diese Kunst der Verlängerungsverkürzung mit am besten. Der ebenfalls gelernte Kommunist und grüne Ministerpräsident nicht minder. Da kann sich eine Kommentatorin noch so an ihm reiben, Politik wird wohl ein Geheimnis mit vielen Siegeln bleiben. Was juckt's den Kretschmann, wenn sie schreibt: "Der Ministerpräsident muss aufpassen, dass seine Bürgernähe nicht zur Werbefassade verkommt". Hat nicht auch sie sich in ihr schon gespiegelt und ist mit Links dankbar über jedes grüne Stöckchen gehüpft? Der MP sagte, er hat in der Donau das Schwimmen gelernt. Na und? Kann sie schwimmen?

Beer. Wer? Linksgrün geklont. Für welche Kita bewirbt sie sich? Schwachsinn hoch 4.

Konflikt am Landgericht Stuttgart
Minister hält sich beim Dieselrichter heraus
Der Fall des Dieselrichters wurde inzwischen auch an Guido Wolf (CDU) herangetragen. Doch der Justizminister will sich heraushalten – und verweist auf die Chefs von Landgericht und Oberlandesgericht.
(Stuttgarter Zeitung. Minister Nix hat nix mit Nix zu tun.)

Gemeinderatswahl in Stuttgart
CDU-Kandidaten sollen bis zu 6000 Euro blechen
Die CDU bleibt bei ihrer heiß diskutierten Praxis, sich den Kommunalwahlkampf durch ihre Kandidaten finanzieren zu lassen, treu. Der Kreisvorsitzende Stefan Kaufmann wirft den anderen Parteien vor, zu lügen – und ihren Wahlkampf durch die Hintertür genauso zu finanzieren.
(Stuttarter Zeitung. Wo bleibt der Bericht über die Gegengeschäfte, wenn sich GR lohnen soll?)

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NACHLESE
Strafen der EU drohen
Deutschland verpasst Klimaziele deutlich – für den Steuerzahler wird das teuer
Die Bundesrepublik Deutschland wird seine (ihre! Nix Deutsh?) Klimaschutzziele voraussichtlich deutlicher verfehlen, als bisher vorausgesagt. Deutschland wird nicht die nötigen Emissionsminderungen erreichen, die durch die gesteckten nationalen Ziele sowie die europäischen Vorgaben festgelegt sind. Das geht aus dem „Projektionsbericht 2019“ hervor, den das Bundesumweltministerium am Mittwoch veröffentlichte und zu dessen Erstellung die jeweiligen EU-Mitgliedstaaten alle zwei Jahre verpflichtet sind. Darin werden verschiedene Szenarien mit unterschiedlichen politischen Klimaschutzmaßnahmen modelliert und deren potentielle Wirkung auf die zukünftigen Emissionen ermittelt. Die Berichte sollen der Orientierung für die Klimapolitik, dienen und verdeutlichen, ob und wo noch Handlungsbedarf besteht um Reduktionsziele zu erreichen...Die Bundesregierung hinkt also ihren Zielen hinterher. Wie man die Ziele dennoch erreichen könnte und welche Maßnahmen dafür notwendig sind, wird ebenfalls in dem Bericht diskutiert.
(focus.de. Nur die dümmsten Kälber wählen EUdSSR selber. Wer über Klima redet und schreibt, hat schon in der Baumschule gefehlt.)
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Annegret Kramp-Karrenbauer
„Wir haben die Länder mit stark steigenden Flüchtlingszahlen alleine gelassen“
CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer betont, sie wolle eine „stabile Legislaturperiode“ und keine „provozierte“ Regierungskrise. Zugleich fordert sie eine grundlegende Reform der europäischen Flüchtlingspolitik. Eine Entwicklung in Italien mache sie „sehr hellhörig“.
(welt.de. Allein zu Hause? Wer sagt ihr, dass es hier keine "Flüchtlinge" gibt, aber einen Unrechtsstaat?)

In der ZDF-Sendung "Schlagabtausch" am 16.5.
Frans Timmermans: „Der Islam gehört seit 2000 Jahren zu Europa“
Und weil’s so schön war, hier noch ein Videoausschnitt aus der ZDF-Sendung „Schlagabtausch“. Das sind die Pappnasen und Politclowns, die über die Zukunft von Europa und von uns allen bestimmen wollen und sich für schlauer halten. Das Publikum klatscht. (Wer’s nicht merkt: Den Islam gibt es erst seit dem 7. Jahrhundert, also etwa 1.400 Jahre) ---(Gefunden bei Hadmut Danisch)
(pi.news.net. Wer lässt den Holländer fliegen?)

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DAS WORT DES TAGES
So wie Frankreich als Musterbeispiel des Zentralstaates bezeichnet wird, ist Deutschland das exakte Gegenbeispiel. Die „lateinische“ und die „germanische“ Grundanschauung bezüglich der Organisationsstruktur stehen sich diametral gegenüber. Unsere Wurzeln und westlichen Werte mögen identisch sein, aber wie die Kinder von denselben Eltern sich ganz unterschiedlich entwickeln, haben sich die Grundeinstellungen der Völker entsprechend dem unterschiedlichen Naturell auseinander oder sogar gegensätzlich entwickelt. Österreich ist ebenso föderal organisiert wie – sogar in besonders starkem Maße – die Schweiz. Die Kantone und die relativ schwache Stellung der Schweizer Bundesregierung entsprechen der deutschen Grundeinstellung noch mehr als die mittlerweile sehr geschwächten deutschen Bundesländer. Sie hat zudem eine durchaus schlagkräftige Armee, die – wiederum entsprechend dem Naturell und angepasst an die Bedürfnisse der Umgebung – als Milizarmee aufgebaut ist. Auch hier zeigen sich also die Eigenarten der „germanischen“ Lebensart.
(Annette Heinisch, auf vera-lengsfeld.de)
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Wolfram Weimer
Die Wirtschaft und Merkel: Zum Abschied die Rechnung
Konzernlenker kuschen normalerweise vor dem Kanzleramt. Doch jetzt brodelt es in der Wirtschaft. Überall brechen Geschäfte weg, der Ärger über eine untätige Regierung und die Angst vor dem Abrutschen Deutschlands wachsen – einer sagt, was viele denken... ...Zu hohe Steuern, zu hohe Strompreise, zu viel Regulierung und eine untätige Regierung in Sachen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bringen die Wirtschaftsführer in Alarmstimmung...Adidas-Chef Kasper Rorsted liest Angela Merkel und ihrer Regierung in ungewöhnlicher Deutlichkeit die Leviten. “Der Standort Deutschland hat mehr Probleme, als viele wahrhaben wollen”, mahnt Rorsted in der „Welt” und wiederholt damit wortgleich Vorwürfe, die er im Januar bereits in einem Interview mit der “Süddeutschen Zeitung” formuliert hatte. ...Seit 2005 kündige Bundeskanzlerin Merkel bereits an, die Digitalisierung stehe ganz weit oben auf ihrer Agenda. “Aber es geschieht nichts. Sie wird diese Regierung verlassen ohne Erfolg in diesem Bereich.”...
(achgut.com. Solange Landräte und Bürgermeister sich tollfinden, wird sich nichts ändern. Wozu Kommunalwahlen?)

Joachim Nikolaus Steinhöfel
Ein Frontalangriff auf die Meinungsfreiheit
Das von Heiko Maas als seinerzeitiger Justizminister zu verantwortende NetzDG stellt einen Frontalangriff auf die Meinungsfreiheit dar, wie ihn die Republik seit der „Spiegel-Affäre“ oder Adenauers vor dem Verfassungsgericht gescheitertem Versuch, ein „Staatsfernsehen“ einzurichten, nicht mehr erlebt hat.
(achgut.com. Fehlt's dem Volk denn an Spielen? Niemand braucht Meinungs- und Pressefreiheit. Was ist das überhaupt? Die Presse selbst nützt es ja nicht.)

Wachwechsel im linken Lager
Exklusiv-Umfrage: Grüne lösen SPD als führende Kraft im linken Lager ab
Die SPD hat ihre führende Rolle im linken Lager an die Grünen verloren. Gleichzeitig werden die Grünen vom konservativen Lager entschieden abgelehnt. Koalitionen mit der CDU könnten schwierig für die Grünen werden.
VON Roland Tichy
„Führende Kraft der linken Mitte“ wollen die Grünen werden, so lautet die offizielle Sprachregelung. Dieses Ziel werden die Grünen erreichen – gleichzeitig aber stoßen sie die bürgerlichen Wähler der Mitte zurück. Das zeigt der aktuelle Meinungstrend des Meinungsforschungsinstituts INSA-Consulere, der TE exklusiv vorliegt...
(Tichys Einblick. Na und? Was bedeuten Worte, wenn es um die Macht geht? Deutsche Demokratische Republik waren Kommunisten. Das kommt gerade wieder.)

Schlagabtausch
EU-Wahl: Im Populistenstadl
Von Stephan Paetow
Im Anschluss an zwei Stühle – eine Meinung (Union/Sozis) um 20.15 Uhr, kamen die kleinen Parteien dran. Linke, Grüne, AfD, FDP. Wer jetzt nicht wählt, ist selber schuld. Alle fünf Jahre dürfen die Europäer, also die EU-Europäer, ihr Europaparlament, also ihr EU-Parlament, wählen, aber seit 1979 sagen kontinuierlich immer mehr „nä, lass mal“ (Wahlbeteiligung 2014: 43%). Es ist aber auch ein recht merkwürdiges Parlament. Sitz in Straßburg, Ausschüsse tagen in Brüssel und das „Generalsekretariat“ logiert in Luxemburg, und direkt zu sagen hat das Parlament eigentlich nichts. Obwohl 91 % der EU-Parlamentarier für Brüssel als einzigen Sitzungsort votieren, konnten sie nicht einmal das durchsetzen...
(Tichys Einblick. Wer die wählt, ist der Schuldige.)

Vonovia
Wohnungsunternehmen: Jeder zehnte Neumieter ist ein "Flüchtling"
Rund jeder zehnte Neumieter des größten Wohnungsunternehmens in Deutschland kommt aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak. Der Vorstandsvorsitzende von Vonovia, Rolf Buch, mahnt, wo Menschen mit anderem kulturellen Hintergrund auf Alteingesessene treffen, habe das Auswirkungen auf das soziale Zusammenleben.
(Junge Freheit. 4 Millionen Kalkutta, das merkt jemand?)

„Toto und Harry“
Fernseh-Polizist wettert gegen deutsche Asylpolitik
Der durch die Sat.1-Serie „Toto und Harry“ bekanntgewordene Polizeibeamte Torsten „Toto“ Heim hat seine Kritik an der deutschen Asylpolitik verteidigt. „Die Leute haben Angst, ihre Meinung zu sagen, weil sie direkt in die rechte Ecke gestellt werden.“ Zuvor hatte Heim auf einem Trucker-Treffen gesprochen.
(Junge Freiheit. So ist's in einer Diktatur als Unrechtsstaat.)

ABM-Maßnahme?
EU: Demokratie als Geisterstunde?
Von Klaus-Rüdiger Mai
Timmermanns und Tusk, zuhause abgewählt, regieren in Brüssel: Die EU-Kommission ist eher ein Klub der Bürokraten als ein Gremium der Demokraten. Wenn selbst der Historiker, der wie kein zweiter für das Projekt des Westens warb, wenn selbst Heinrich August Winkler der EU gravierende Demokratiemängel vorwirft, zeigt das, in welch besorgniserregendem Zustand sich die Brüsseler Administration befindet. Eine Episode verdeutlicht das auf ganz eigene Art. Im Fernsehen und im Wahlkampf generell wird der Eindruck erweckt, dass die Bürger EU-Europas die Kommission und den Kommissionspräsidenten direkt wählen könnten. Deshalb wird euphemistisch von Spitzenkandidaten gesprochen und dem staunenden Publikum ein Wahlkampf im Stil einer Vorabendserie vorgeführt...Die Brüsseler Bürokratie jedenfalls scheint nicht allzu viel von Demokratie zu halten. Wäre es anders, würde sie sich um eine echte demokratische Legitimation bemühen. ... Brüssel eine ABM-Maßnahme für gescheiterte Politiker, eine Oligarchie von Leuten, die sich für die Elite halten? Es kommt darauf an, dass die EU-Administration Europa nicht großen Schaden zufügt, es wäre gut, wenn sie an Europa dächte und Europa oder auch nur die EU nicht mit der eigenen Macht verwechseln würde.
(Tichys Einblick. Wird das Volk für ebenso viertklassig gehalten wie die unbekannten Politiker*innen, welche einmal im Leben groß aufs Plakat kommen?)

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