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Siehst Du den Hut dort auf der Stange?

(tutut) - "Kreis und Region": Wo ist der Kreis TUT geblieben? Wenn Lokalzeitungen das Zeitungssterben aufhalten oder verlängern wollen, geht dies nur mit Lokalberichterstattung. Wo und was  ist diese? PM aus Kindergärten und Schulen? PM von Spaichinger Grünen, was in einer normalen Zeitung ein Leserbrief wäre, welche ihren Auftritt im Gemeinderat verpasst oder vermasselt haben, wohl auch, weil sie Probleme mit der Demokratie offenbaren, zum Beispiel so, indem die Dreier-Fraktion wie in einem grünen Blatt das  Wort erhält: "Grünen-Fraktion kritisiert Kreuzplatz-Beschluss - Veranschlagte Kosten gar nicht auf Verwaltungsvorlage genannt? Wie kommt ein Langzeitbürgermeister in Denkingen, der von sich behauptet, "Demokratie zu leben", dazu, Gemeinderäten Verhaltensmaßregeln ("Neue Gemeinderäte sollen ihr Amt gewissenhaft erfüllen") anzumahnen, wenn der Gemeinderat als Hauptorgan der Gemeinde normalerweise der Verwaltung Aufträge erteilt und diese kontrolliert? Eine Seite total am Thema vorbei ist kindlichen Sextätern gewidmet, ohne auf Herkunft und Ethnien mit  speziellem fremdartigen kulturellen bzw. zivilisatorischen Hintergrund einzugehen. Es handelt sich im Fall von Mülheim doch um ganz bestimmte Menschen und nicht nur um "'Menschen sind unheimlich verführbar, schreckliche Dinge zu tun' - Der Ulmer Trauma-Experte Jörg Fegert über Vergewaltigungen durch Jugendliche, fehlende Hilfen für missbrauchte Kinder und was Eltern beherzigen sollten". Eine ganze Seite Blabla nicht zur Sache, das ist schon eine Leistung! Zu den Ethien, um die es hier geht, hat der Bundesgerichtshof ein Urteil gesprochen, das bis heute gilt. Was sagt eigentlich der Herr Streich aus Freiburg zu diesen armen Buben in Mülheim und ihrer Massenvergewaltigung?  Aus der Antike könnte eine Phrase wie diese stammen: "Säbelrasseln am Golf". Wenn dann noch der Aufmacher des Tages heißt "Sarrazin wehrt sich gegen SPD-Ausschluss - Parteigericht für Rauswurf - Umstrittener Autor kündigt Klage durch alle Instanzen an", dann müsste die Frage naheliegend sein, ob Sarrazin nicht die "spd" überleben wird? Irrt ein Chefredaktör, dann aber richtig mit artikelndem Leid: "Merkel sollte für Klarheit sorgen - Ein Blick in die digitalen Medien reicht, um den Umfang der Häme und Niedertracht zu ermessen, der auf die Bundeskanzlerin niederprasselt. Dazu kommen Ärzte verschiedenster Fachrichtungen, die sich der eigenen PR willen erdreisten, per Ferndiagnose den subjektiv ermittelten Krankheitsbefund der Öffentlichkeit kundzutun,...  Natürlich ist es außergewöhnlich, wenn eine Regierungschefin beim Empfang einer Kollegin bei den Nationalhymnen sitzt und nicht steht. Dass die Kanzlerin zuvor drei Zitterattacken bei ähnlichen Ereignissen hat über sich ergehen lassen müssen, sind Umstände, die die Spekulationen anheizen, obgleich der persönliche Gesundheitszustand eines Menschen Privatsache und auch Teil der ärztlichen Schweigepflicht ist".  Warum schenkt er sich nicht solches Geschwätz und kommt zur Sache? Krankheiten einer "cdu"-Kanzlerin" sind nicht ihre Privatsache. Wo bleibt der Bundestag, der sie seit 2005 immer wieder gewählt  hat und für sie verantwortlich ist? Interessiert ihn gar nicht, wer da für Deutschland zittert? "So übergriffig der Wunsch nach Klarheit auch zu scheinen vermag, für die Bevölkerung, die von Merkel regiert wird, ist er legitim". Das ist der Aufmacher mit dickem Fragezeichen und nicht Sarrazin, wenn Zeitung Zeitung sein will. Und schon gar nicht der tägliche Klimakrampf, weil bis zum Verrecken geleugnet wird, was Klima ist. Aus dem täglichen Grün ist längst verschimmeltes Heu geworden wie dieses: "Interview: 'Bekämpfung der Klimakrise ist eine Menschheitsfrage' - Die Grüne Britta Haßelmann will Investitionen in energetische Gebäudesanierung und einen Preis für CO2". Wer? Pippi Langstrumpfs Welt  als "Service für unsere Leser"?

Wegen Mordplänen erneut verurteilt
Täter flieht aus Landgericht Hechingen
Das Landgericht Hechingen (Zollernalbkreis) hat zwei Männer wegen Verabredung zum Mord erneut verurteilt. Einer der Männer nutzte eine Verhandlungspause zur Flucht.
(swr.de.Ja, ist denn der Guido Wolf noch immer im Amt?)

Neue Zahlen der Universität Ulm
Ulmer Studie: Missbrauch im Sport weiter verbreitet als in den Kirchen
(swr.de. Kirchensport sicherer?)

Weniger Besucher auf BUGA als 2011 in Koblenz
Bis zur Halbzeit am Freitag haben rund 1,1 Millionen Menschen die Bundesgartenschau (BUGA) in Heilbronn besucht. Die Erwartungen seien bisher erfüllt worden, heißt es... 2,2 Millionen sollen es bis zum Ende der Stadt- und Gartenausstellung werden, damit gehe die Rechnung auf...
(swr.de. Die werden rechnen, bis es stimmt.)

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NACHLESE
Thilo Sarrazin: Mein Schlusswort vor der Schiedskommission
Da der weitere Instanzenzug in Sachen meiner SPD-Mitgliedschaft bis zum Bundesgerichtshof fünf bis sechs Jahre dauert, bleibe ich mindestens so lange Mitglied der SPD. Hier mein Schlusswort vor der Schiedskommission im kompletten Wortlaut....Die Forderung nach künftiger Begrenzung der Zuwanderung von Muslimen begründe ich sorgfältig und differenziert aus demographischen Überlegungen und der ganz unbestreitbaren und von mir gründlich belegten Tatsache, dass alle Länder mit muslimischer Mehrheit weder Religionsfreiheit noch Demokratie im westlichen Sinne kennen und auch in ihrer gesamten 1.400 Jahre währenden Geschichte niemals kannten. Ich erkläre dies aus der islamischen Religion. Man mag diese Begründung für fehlerhaft halten. Fremdenfeindlich, rassistisch oder undemokratisch ist sie nicht. Wir haben das Recht, Zuwanderung nach unseren politisch gesetzten Maßstäben zu steuern. Die bei uns lebenden Muslime können ihre Religion im Rahmen der geltenden Gesetze frei ausüben...
(achgut.com. Hält sich die "spd" zukunftsgerichtet an die Scharia?)
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Ein Lehrbeispiel, wie die AfD tatsächlich zu einer rechten Volkspartei aufsteigen könnte
Bergarbeiter-Solidarität: Volltreffer gegen das politisch-mediale Kartell
Von MARKUS WIENER
Im NRW-Landtag wurde am Mittwoch der Alptraum der Kartellparteien wahr: Eine AfD, die sich nicht mit innerparteilichem Streit selbst lahmlegt, sondern vehement für die Interessen gekündigter Bergarbeitern aus dem heimischen Steinkohlerevier eintrat und von diesen lautstark im Plenum unterstützt wurde. Rund 100 Kumpels waren in Arbeitsmontur im Düsseldorfer Landtag erschienen und machten aus ihrem Herzen keine Mördergrube: Beifall für die AfD, Buhrufe und Unmutsbekundungen für sämtliche Kartellparteien. Ein Gänsehaut-Video der Vorfälle geht seit zwei Tagen im Netz viral und erregt die Gemüter. Wie der AfD-Fraktionsvorsitzende Markus Wagner mit bebender Stimme zuerst die “Schande” der Altparteien geißelt und später die Bergarbeiter zum gemeinsamen “kämpfen, kämpfen, kämpfen” auffordert, wirkt authentisch und mitreißend. AfD und einheimische Arbeiterschaft Hand in Hand, während dem CDU-Landtagspräsidenten André Kuper nichts Besseres einfällt, als den “unbotmäßigen Pöbel” mithilfe von Ordnungsdienst und Polizei aus dem Haus der Volksvertretung werfen zu lassen und laut über Strafanzeigen gegen die Verzweifelten nachzudenken. Und die “vierte Gewalt” steht dem herrschenden Kartell wie gewohnt treu zur Seite: Etablierte Medien und Kommentatoren überschlagen sich ob der “Randale im Landtag”. Gut bezahlte Politiker von CDU, FDP, SPD und den Grünen dürfen in Gefälligkeitsberichten offenherzig ihre Verachtung für den “kleinen Mann” und seine Existenzängste dokumentieren. Statt Empathie und Bürgernähe hagelt es Ermahnungen der Obrigkeit an den demokratischen Souverän, also die Bürger. “Die AfD kann nicht ihr Freund sein” belehrte so z.B. der CDU-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann in völliger Verkennung der Realität die Kumpels auf der Zuschauertribüne. Keine Frage: Die AfD hat mit ihrem Engagement für die NRW-Bergarbeiter einen wunden Punkt des politisch-medialen Kartells getroffen. Seit Jahrzehnten wird die einheimische Bevölkerung – egal ob Arbeiter, Angestellte, Handwerker, Selbstständige oder mittelständische Unternehmer – immer stärker geschröpft und ausgepresst. Gleichzeitig sehen die Menschen, dass ihr mühsames verdientes Steuergeld für alles andere, aber nur nicht für sie selbst verwendet wird. Während die heimische Infrastruktur verfällt und die Bürger sparen und den “Gürtel enger schnallen” sollen, sind für Euro-Rettung, millionenfache Flüchtlingseinwanderung oder sonstige linksideologische Lieblingsprojekte offenbar unbegrenzt Ressourcen verfügbar. Dieser nicht aufzulösende Grundkonflikt nagt kontinuierlich an der Glaubwürdigkeit und den Zustimmungswerten des etablierten Machtkartells und seiner Medien. Sobald die AfD konsequent als energischer, wenn es sein muss auch lauter Sachwalter der belogenen und betrogenen Bevölkerung auftritt, punktet sie garantiert und sofort.Die Bergarbeiter, die ihrer bloßen Zahl nach auch in NRW schon lange keinen großen Faktor mehr darstellen, stehen dabei als starkes Symbol für alle Menschen in Deutschland, die hart arbeitend den Laden am Laufen zu halten versuchen – und am Ende oft doch die Betrogen sind. Immer mehr Menschen sehen sich um die Früchte ihrer Lebensleistung gebracht, haben berechtigte Sorgen vor einem wirtschaftlichen oder sozialen Abstieg oder leiden zumindest unter der enormen Steuer- und Abgabenlast.Dies gilt es für die patriotische Opposition als ein ständiges Kernthema zu erkennen und offensiv zu bearbeiten. Eine wichtige und gerechte Aufgabe, die im Übrigen auch das Potential hat, deutschlandweit noch Millionen Bürger aus dem riesigen Lager der Nichtwähler für eine Stimmabgabe zugunsten der AfD zu mobilisieren. Es ist schließlich kein Geheimnis, wem der US-Präsident Donald Trump seine Wahl zu verdanken hat. Gegen die geballte Macht der linksliberalen Elite in Politik und Medien hat der für deutsche Verhältnisse geradezu gnaden- und rücksichtslose Populist Trump es geschafft, den “kleinen Mann” im amerikanischen Binnenland, abseits der multikulturellen Metropolen, zu gewinnen. “Somewheres” gegen “Anywheres” – dieser Konflikt in allen westlichen Gesellschaften wird auch in Deutschland darüber entscheiden, ob die AfD zu einer rechten Volkspartei aufsteigen kann, die dann tatsächlich die Möglichkeit hätte, die Geschicke des Landes aktiv mitzugestalten.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Der Gesundheitszustand eines Regierungschefs ist keine Privatsache. Die Menschen in Deutschland haben ein Recht zu erfahren, ob der Regierungschef gesundheitlich noch in der Lage ist, sein Amt mit ganzer Kraft auszuüben.
(Hans-Georg Maaßen, Ex-Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, CDU)
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ETH-Studie
In 30 Jahren hat Berlin das Klima von Canberra, sagen Klimaforscher
Der vergangene Monat war der heißeste Juni aller Zeiten weltweit. Demnach lagen die Temperaturen 0,1 Grad Celsius über dem bisherigen Rekord vom Juni 2016. Das geht aus EU-Daten hervor.London so heiß wie Barcelona, Madrid wie Marrakesch. Laut Klimaforschern der Schweizer Elite-Uni ETH werden 80 Prozent aller Städte 2050 ein deutlich verändertes Klima haben. Mit weitreichenden und potenziell dramatischen Folgen.Zu sagen, die Zeichen verdichten sich, wäre eine maßlose Untertreibung. Sie prangen in Versalien an den azurblauen Himmeln unserer immer heißer werdenden Sommer. Zu viel Pathos? Vielleicht. Oder nicht annähernd genug..
(welt.de. Geschwätz. Wie das Wetter in vier Tagen ist, das wissen sie nicht. Wie lange gibt's schon den Juni?)

Sich des Quotenweibchens entledigt…
Hadmut
Anscheinend hat sich soviel Mist angesammelt, dass die Unantastbarkeit langsam endet. Die Bundesagentur für Arbeit hat die einzige Frau im Vorstand rausgeworfen. Gab ja schon länger Streit und – wie manchmal in der Presse am Rande zu lesen – Vorwürfe, dass sie einfach nichts kann, zumindest vieles nicht von dem, was in dem Job gebraucht würde, und sie einfach nicht die erforderliche Leistung bringt. Spiegel schreibt immerhin noch, dass es Zweifel an ihrer Leistungsfähigkeit gibt: *** Die Volljuristin habe zwar viel Energie in die Themen “Gleichberechtigung und gutes Betriebsklima bei der Bundesagentur” gesteckt, hieß es weiter. “Das ist aber zu wenig und nicht das einzige Thema.” ***In einem Arbeitszeugnis wäre so ein Satz wie der erste tödlich. Würde heißen: Macht stunk, lenkt die Mitarbeiter ab, arbeitet nichts. Tagesspiegel erwähnt es auch, auch dass das Opfergehabe nun ein Versuch einer Gescheiterten sei, das Gesicht nicht zu verlieren. Fragt aber auch nach Machtkämpfen. Die Süddeutsche macht gleich ein „geschasst” und Frauenausgrenzung draus, da muss man schon genau lesen, um mitzukriegen, was dahintersteckt: ***Im Arbeitgeberlager war vor der Entscheidung betont worden, die Pläne für die vorzeitige Auflösung von Holsboers mit etwa 250 000 Euro jährlich dotierten Fünf-Jahres-Vertrags hätten rein fachliche Gründe. Sie sei glänzend in der Selbstdarstellung, habe sich aber zu wenig in Personalmanagement und Finanzfragen eingearbeitet....*** Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: „…habe sich aber zu wenig in Personalmanagement und Finanzfragen eingearbeitet.” Als Vorstand für Personal und Finanzen, wohlgemerkt. Früher wurde man Vorstand für einen Bereich, weil man in der Firma der war, der sich damit am besten auskannte. Heute ist das so, und das kennen wir ja auch von den Professuren, dass man Frauen auch und besonders wenn unqualifiziert (um das Schema zu etablieren) als „Quereinsteiger” in die Posten drückt und meint, das Fachliche werde sich dann schon irgendwie finden, weil das ja sowieso alles nur sozial wäre, es gäbe ja keine Sachkunde und Qualität, sondern es ginge ja nur darum, die anderen daran zu gewöhnen, jemanden für sachkundig zu halten. So hat man jede Menge unfähiger Frauen in die Professoren gedrückt. So kommt es beispielsweise, dass eine (Junior-)Professoren in Maschinenbau sich um das Thema kümmert, dass die Feuerwehr zu wenig Frauen hat, offenbar weil sie zum Thema Maschinenbau nichts beizutragen hat...
(danisch.de. Die größten Kritiker der Quote stecken selbst drin in der Falle mit der Pfote.)

Denkfabrik
Diese sieben Steuererhöhungen fordert die OECD von Deutschland
Die Industrieländer-Organisation dringt auf zusätzliche Belastungen für alle, die Auto fahren, fliegen, sparen oder Brot und Butter kaufen. Es geht um viele Milliarden Euro. Und eine Spekulationssteuer für alle Hausverkäufer soll es auch noch geben.
(welt.de. Von Denken keine Spur. Sollen sie es doch erst einmal auf dem Mond versuchen. Was haben die sich in Ländern einzumischen? Ist das auch ein Verein? Art. 20 GG.)

Deutschlands Klimaziele
Merkels Berater werten CO2-Steuer als „historische Chance“
Die Verbrennung fossiler Kraftstoffe hat ihren Preis. Wie man diesen sozial verträglich auf Unternehmen und Verbraucher umrechnen könnte, dazu legten die sogenannten Wirtschaftsweisen nun Ideen vor.Die Wirtschaftsweisen halten eine CO2-Steuer auf Sprit und Heizöl für den schnellsten Weg zu den Klimazielen für 2030.
(welt.de. Hohoho! Können die Waisenknaben nicht bis zum 6.Januar warten zur Fasnachtseröffnung? Vorher aber in die Baumschule und lernen, was Klimna ist.)

Tausche guten Job gegen Billig-Job
Konjunktur: Absturz der Wirtschaft und Berlin tanzt den Klima-Tango
Von Roland Tichy
Es könnte ziemlich brutal werden im Herbst: Der Konjunktur-Abriss alleine ist schlimm genug, aber mit einer ignoranten Politik, ignoranter Gewerkschaft und hilfloser Zentralbank droht eine Katastrophe. Aber es ist ja Klima, wer braucht da Jobs? Allein in Bayern sollen also 55.000 Jobs in der Zulieferindustrie und weitere Tausende in den Werken der Automobilindustrie auf der Kippe stehen. Bundesweit sind es ein paar hunderttausend... Die Liste läßt sich verlängern, auf twitter gibt es den Hashtag #Futschi dafür – Arbeitsplätze sind futsch. Dort wird das Elend notiert, wie es sich in den Lokal- und Regionalteilen der Zeitungen mitteilt – Kleinunternehmen schaffen es nicht in die Schlagzeilen. Die Liste der Mittelständler, die sich endlos fortsetzen ließe, ist bedrückender als die der Großkonzerne:... Es verschwinden die gutbezahlten Industriearbeiter-Jobs, diejenigen, die in der Spitze in Chemie und Auto mit 50 oder 60 Euro in der Stunde entlohnt werden. Dafür entstehen Teilzeitjobs, trotz aller Anstrengungen hat sich die Zahl der Frauen in Vollzeitjobs nicht wirklich erhöht; Minijobs sind eine Frauendomäne, meldet die Bundesagentur für Arbeit....Berlin tanzt selbstverliebt den Klima-Tango, die Sonne schickt wohl die Kohle für die Subventionen... Nur eins ist sicher: Am Freitag wird weiter Schule geschwänzt und das Ende der Industriegesellschaft gefordert. Aber die ist vielleicht schon am Donnerstag verendet.
(Tichys Einblick. Noch Zimmer frei im Irrenhaus?)

Desinformation flächendeckend
Klima und Medien: schlimm wie nie
Von Gastautor Dirk Schwarzenberg
„Noch nie war ein Juni in Deutschland und weltweit so heiß“, berichteten Medien reihenweise. Stimmt das? Klima, Wetter und Medienberichte darüber – das ist ein besonderer Stoff. Im Juni herrschte in weiten Teilen Deutschlands Hitze, ein Phänomen, das in diesem Monat nicht ganz überraschend auftritt...„Noch nie war es in Deutschland im Juni so heiß: 38,6 Grad“, textete die Tagesschau. Und stellte das Zitat von Rahmstorf dazu: „Wir verlieren die Kontrolle über das Klimasystem.“ Die Mitteilung aus der ARD-Hauptnachrichtensendung enthält eine Falschbehauptung und eine Irreführung. Die Behauptung: „So heiß war es noch nie“ ist falsch. Natürlich war es in Deutschland schon heißer. Beispielsweise in der mittelalterlichen Warmzeit von etwa 950 bis 1250...In noch viel früheren Perioden herrschte im heutigen Deutschland sogar ein subtropisches Klima,... Die Tagesschau meint tatsächlich: Noch nie seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen, also seit etwa 1860... Der Unterschied zum bisherigen Rekord von 1947 beträgt nämlich gerade 0,1 Grad. Das liegt innerhalb der Messfehlertoleranz... Die zusätzliche Irreführung liegt in dem Tagesschau-Zitat von Rahmstorf: „Wir verlieren die Kontrolle über das Klimasystem“. Eine menschliche „Kontrolle“ über „das Klimasystem“ gibt es nicht...
(Tichys Einblick. Bekloppt und bescheuert.)

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