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Gelesen

Hier ist nicht das Ende der Welt. Hier können Menschen Torte essen.

(tutut) - Gibt es mehr Geschäfte, kommen mehr Menschen zu Fuß zum Einkaufen?  Suchen sie da, was sie woanders nicht finden? Die wievielte Einweihung der Fußgängerzone ist es, die der Tuttlinger OB nun wie einen Kindergeburtstag mit einer Tortenschlacht feiern will? Ist die Stadt antizyklisch unterwegs, während alle Welt das Aussterben und damit das Ende der Fußgängerzonen beklagt?  Zonen waren im Westen nie beliebt, auch wenn der nun dabei ist, es selbst mal damit zu probieren. Aber das ist Politik. Und Politik mag zum Beispiel eine Spaichinger Redaktionsleiterin nicht, es sei denn, sie steht als Weltkind selbst in der Mitte. Nun bejammert sie den Verlust einer Grauzone und stellt sich zum wiederholten Mal auf  linksgrüne Seite von "Pro Spaichingen" und Grünen, falls noch jemand Zweifel gehabt haben sollte, ob sie eventuell nicht ein grünes Blatt als ihren Trumpf betrachtet. Anstatt aber, wie es Zeitungspflicht wäre, den Lesern zu erklären, was es mit einem Ältestenrat auf sich hat, dene eine Gemeinderatsmehrheit gegen "Pro Spaichingen" und Grüne beschließt, erhebt sie die Stimme gegen Fakten und gibt Fakes das Wort, ja, ergreift es sogar selbst. Mit der Gemeindeordnung stehen in Spaichingen manche Räte, nicht nur Grünschnäbel, und eine Blattmacherin offenbar auf Kriegsfuß. Dabei bietet ein Ältestenrat die Chance, einmal einen Bürgermeister vor Alleingängen bei Sitzungsvorbereitungen zu bewahren, selbst wenn diese unbewusst sein sollten, zum anderen fordert er von Bürgervertretern Disziplin und und Intellekt, was mit einem bisschen Arbeit verbunden ist. Wer sich in einen Gemeinderat wählen lässt, sollte wissen, dass dies mehr ist als ein Stammtisch für Gelaber und Geschwätz, was natürlich auch für eine Zeitung gilt. Worüber also nun die Totenklage einer  Redaktionsleiterin mit getroffen reagierenden Linksgrünen? "Gemeinderat entsendet seine 'Ältesten' - Räte schaffen sich ein neues Gremium zur Vorbesprechung von Ratssitzungen". Und schon setzte sie sich auf den falschen Dampfer, direkt aus ihrem Redaktions-Hinterzimmer,  während vorne das Spaichinger  Leben pulst: "Kommentar: Hinterzimmer - Von Regina Braungart - Alles kommt wieder. Jenseits der nichtöffentlichen Sitzungen gibt es bald ein weiteres Gremium, zu dem die Öffentlichkeit keinen Zugang hat. Wissen wird exklusiver. Warum hat eigentlich Bürgermeister Schuhmacher so ein Interesse an diesem Gremium?" Sie übersieht vor lauter Bürgermeisterbashing, dass der Antrag aus dem Gemeinderat kam und befürchtet ihren Ausschluss: "Weil dann die erste Deutung eines Sachverhalts ohne störende Einflüsse der Öffentlichkeit erfolgen kann? Weil sich dann der Rat besser einschwören lässt - ein Effekt, der regelmäßig in elitären Kreisen eintritt?" Ja, will sie denn einen Stuhl im Vorzimmer des Bürgermeisters? Gekungelt wird überall in der Politik, ob mit oder ohne Ältestenrat. Ein bisschen Ordnung kann auch Dschungelkämpfern unterm linksgrünen Tarnnetz nicht schaden - oder wollen die etwa lieber Apo machen, wie es eine neugewählte Grüne gerade mit schulschwänzenden Klimakindern vorführte? Warum nicht als Zeitung zuerst einmal Leser informieren? "Gemeindeordnung Baden-Württemberg § 33a Ältestenrat (1) 1Durch die Hauptsatzung kann bestimmt werden, daß der Gemeinderat einen Ältestenrat bildet, der den Bürgermeister in Fragen der Tagesordnung und des Gangs der Verhandlungen des Gemeinderats berät. 2 Vorsitzender des Ältestenrats ist der Bürgermeister.(2) Das Nähere über die Zusammensetzung, den Geschäftsgang und die Aufgaben des Ältestenrats ist in der Geschäftsordnung des Gemeinderats zu regeln; zu der Regelung der Aufgaben ist das Einvernehmen des Bürgermeisters erforderlich". Was ist daran auszusetzen, dass ein Gemeinderat nicht Zeit verplempert mit Sitzungspunkten, welche im Rathaus in vielleicht einsamem Entschluss ausgedacht worden sind, für die der Gemeinderat als Hauptorgan der Gemeinde aber weder Interesse hat noch sie für aktuell hält? Dann können Redaktionsleiterin und Grüne eben nicht über einen bereits vom Technischen Ausschuss beschlossenen Sachverhalt Gedöns machen, obwohl das Ei gelegt ist und ein paar Tage später dann auch begackert wurde. Warum sollten vom Bürgermeister, wie ebenfalls geschehen, Steuererhöhungen als Vorschlag auf den Tisch gelegt werden, wenn der Gemeinderat gar nicht die Absicht hat, darüber Worte zu verlieren? All das kann vor der Sitzung mit Erörterung einer Tagesordnung geklärt werden. Ob das in einem Ältestenrat geschieht oder per Rundspruch des Bürgermeisters mit Fraktionsvorsitzenden, wie beispielsweise früher der Fall, ist gehupft wie gesprungen, aber keineswegs ist ein Rathaus ein "Hinterzimmer". Eine solche Behauptung ist schlicht dümmlich. Fakes statt Fakten. Natürlich gibt es Oberbürgermeister, die mit einem Ältestenrat regieren. Sie können immer so viel, wie ein Gemeinderat zulässt. In vielen Kommunen gilt das Führerprinzip, da regiert einer ganz alleine. Eher ist es doch so, dass  der Spaichinger Redaktionsleiterin wichtige Informationsdrähte, weil von ihr gekappt,  fehlen, was sie sich allein selbst zuzurechnen hat. Wer in Spaichingen Fakten will, ist längst nicht mehr auf eine Monopolzeitung angewiesen. Die berühmtberüchtigte Digitalisierung, das himmlische Kind, macht es möglich. Die Vorlagen der Sitzungen sind auf der website der Stadt einzusehen. Es muss nicht auf Nachricht einer Redaktionsleiterin gewartet werden, ob sie am Sitzungstag bereits das Ergebnis vorweg auf ihre Art kommentiert. Aber Spaichingen ist nicht alternativlos. "Service für unsere Leser - Leserreise Argentinien & Braslien". Statt Hölle oder Fegefeuer gibt es ja auch noch sowas. "Abonnenten haben's besser - Ein Paradies im Allgäu". Ansonsten wie gehabt, Kindekram und "Schulschrott" mit Witzigkeit ohne Ende, aber hartem Aufschlag: "'Mit 300 km/h über die Ziellinie' - Das Gymnasium Gosheim-Wehingen und viele Gäste verabschieden Eva Jäger". Brumbrumm. "Löffler will blühende Landschaften - Emmingen-Liptingen setzt sich für Naturschutz und gegen Insektensterben ein". Blühende Landschaften wollte schon mal jemand bieten. Wer zu viel Geld rausfeuert, den bestraft manchmal der Wähler. Auch in diesem Fall? "Kritik an Sitzung für Kramp-Karrenbauer - Unmittelbar vor der Sondersitzung des Bundestags zur Vereidigung von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) haben FDP und Grüne deren Notwendigkeit angezweifelt. Beide Oppositionsparteien vertraten am Dienstag die Ansicht, dass die Vereidigung auch in der nächsten regulären Sitzung des Bundestags Anfang September hätte vorgenommen werden können. Für die Sondersitzung an diesem Mittwoch wurden wegen Anwesenheitspflicht die 709 Abgeordneten aus der Sommerpause zurückgerufen". Das kostet viel für Nix. Mindestesn 100 000 Euro für 90 Sekunden und Umbau eines anderen Gebäudes, da der Plenarsaal gerade eine Baustelle ist. Wenn Amtseide abgelegt werden, sind sie hinterher nie wieder auffindbar. Folgenlos. Deshalb wird kaum mehr gebrochen in Deutschland als ein Amtseid. Auch wenn es in der Bibel heißt, Matthäus 5,33: "Ihr habt weiter gehört, dass zu den Alten gesagt ist: 'Du sollst keinen falschen Eid schwören und sollst dem Herrn deine Eide halten'. Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron; noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße; noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs. Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören; denn du vermagst nicht ein einziges Haar weiß oder schwarz zu machen. Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Bösen". Was aber erlauben sich Kirche? "Demo in Kempten für Kirchenasyl - Gut 500 Menschen haben am Dienstag mit einem Schweigemarsch in Kempten ihre Solidarität mit Immenstadts evangelischem Pfarrer Ulrich Gampert und seiner Gemeinde gezeigt. Gampert hatte vergangene Woche einen Strafbefehl über 4000 Euro erhalten, weil er einem Flüchtling Kirchenasyl gewährt hatte. Erstmals wurde damit in Bayern ein Pfarrer wegen eines Kirchenasyls rechtlich belangt". Wusste der Pfarrer denn nicht, dass das gar kein "Flüchtling" sein konnte? Und 500 von 83 Millionen wissen es auch nicht?

Wer weiß noch, wem Haus und Fahne gehören?

Tafelladen braucht immer mehr private Spenden
In Tuttlingen nutzen fast 300 Menschen regelmäßig das Angebot. Doch von den Supermärkten gibt es von Jahr zu Jahr weniger Waren, die die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tafel einsammeln können.
(Schwäbische Zeitung. Armes TUT. Kannitverstan. Sie merken nichts. Deutschland braucht keinen Tafelladen, wenn nicht 70 Milliarden jedes Jahr für die Versorgung von Kalkutta im eigenen Land verschleudert würden.)

Kick-Off zu „Kunst trifft Wirtschaft“ war ein bisschen wie bei „Bauer sucht Frau“
Die Veranstaltung des Handels- und Gewerbevereins Spaichingen geht in die zweite Runde - Künstler und Unternehmer verknüpfen sich im Voraus.
(Schwäbische Zeitung. Was machen König und Bettelmann in diesem Spiel unterirdischer TV-Kunst? Zeitung?)

Fridays for future mausert sich zum Konzern
Bestätigt: Fridays for future wird monetarisiert
Von Ansgar Neuhof
Es war nur eine Frage der Zeit, bis Fridays for future mit seinen „Ablegern“ wie Parents for future, Scientists for future oder Grandparents for future zu Geld gemacht würde. Und es ist auch keine Überraschung, dass der Finanzkonzern Ökoworld eine Hauptrolle bei der Monetarisierung spielt. Ökoworld besteht aus einer Finanzanlagevermittlungsgesellschaft in Deutschland und einer Kapitalanlagegesellschaft in Luxemburg, die Öko-Investmentfonds auflegt. Einer der Fonds wird seit neuestem wie folgt beworben:
„Parents for Future: Ökoworld bietet Eltern und Großeltern den passenden politischen Investmentfonds.“ Er sei „der erste Elternfonds der Welt, der wie maßgeschneidert passt für die Community Parents for future“ und bei dem „Erwachsene 50+ und Senioren 70+ mit gutem Gewissen und klimafreundlich Geld für Kinder und Enkelkinder anlegen können“. Bereits in einem früheren TE-Artikel war berichtet worden, wie Ökoworld mit dem Angebot, für Schulschwänzer etwaige Anwaltskosten zu übernehmen, die Fridays for future-Bewegung werbewirksam für sich nutzt. Und es war insbesondere auch die Frage aufgeworfen worden, ob und welche Verbindungen zwischen Ökoworld und Fridays for future bzw. dem Vizepräsidenten des Club of Rome Deutschland bestehen, mit dessen Plant-for-the-Planet Foundation Fridays for future finanziell und personell verbunden ist (Anfragen dazu wurden nicht beantwortet). Ein erster Antwortansatz mag somit dieser Artikel sein über einen Investmentfonds, der sich zwar nicht direkt der Marke Fridays for future bedient, sich jedoch an die Parents for future richtet. Und die haben ohnehin das Geld, nicht die Kinder...
(Tichys Einblick. Klingelt's noch immer nicht, ist ein Volk auf allen Ebenen kindisch verblödet?)

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NACHLESE
EU-INITIATIVE
Grüne fordern ein Ende der Kriminalisierung von Seenotrettern
Deutschland und Frankreich starten eine Initiative, um aus Seenot gerettete Migranten besser zu verteilen. Wahrend Emmanuel Macron den Coup feiert, sind SPD und Grüne skeptisch. Sie sehen im geplanten Verteilmechanismus nur eine Zwischenlösung.
(welt.de.  Was Unrecht ist, soll nun Recht sein? Warum verbreiten Medien Reklame für den Unrechtsstaat? Seenotretter waren noch nie kriminalisiert, im Gegenteil. Nur - werden hier mutmaßliche Kriminelle vielleicht zu Seenotrettern gemacht, obwohl sie keine sind, weil Grüne es nicht so mit Deutschland und dem Rechtsstaat halten und damit ein Fall für den Verfassungsschutz sein sollten? Grün ist Islam.)
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Gastkommentar der NZZ
Selbstzerstörung statt Freude am Fahren:
Treibjagd auf die eigene Autoindustrie
In Deutschland wird der Diesel verdammt, obwohl die neuesten Modelle extrem sauber sind, und über Stickstoffoxid gestritten, obwohl Feinstaub das viel größere Gesundheitsproblem ist. Die Konzerne haben bei Politik und Medien keinen Kredit. So zerlegt man die eigene Spitzenindustrie und sägt am Wohlstand des Landes. Ein Gastkommentar von Michael Rasch, er ist Wirtschaftsredakteur bei der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ)
Freude an Selbstzerstörung statt Freude am Fahren? In Deutschland ist eine Treibjagd gegen die eigene Spitzenindustrie im Gang, wie sie wohl in fast keinem anderen Land möglich wäre. In der Diskussion über Manipulationen der Abgaswerte, die Vor- und Nachteile der Dieseltechnologie und mögliche Fahrverbote ist längst jedes Maß und jede Vernunft verloren gegangen. Man könnte meinen, Politik und Medien hätten sich vorgenommen, die Autobranche möglichst schwer zu beschädigen. Dabei steht Deutschlands Vorzeigesektor für 8 Prozent der Wirtschaftsleistung, beschäftigt direkt 820.000 und indirekt sogar 1,8 Millionen Menschen – von assoziierten Arbeitsplätzen ganz zu schweigen. In den Diskussionen finden Kosten und Nutzen von Maßnahmen viel zu wenig Beachtung: Es fehlen die Preisschilder. Kampf gegen das Auto – koste es, was es wolle?...
(focus.de. Auch der Tod eines Landes kostet, nämlich Land und Volk. Deutsche in Deutschland.)

Anabel Schunke
Gab es Kontakte zwischen Sea Watch und Schleppern?
Es gibt keine gerichtsfesten Beweise, aber immerhin Indizien, die einen Anfangsverdacht rechtfertigen, dass die „Schlepper“ und die „Retter“ einander zuarbeiten oder zumindest über Dritte miteinander kommunizieren. Die großen deutschen Medien scheint das nicht zu interessieren. Sie feiern lieber Helden und Heldinnen, zum Beispiel die Kapitänin Carola Rackete.
(achgut.com. Groß? Kleinvieh. Das macht aber ebenso Mist.)

Dieter Prokop
Lifestyle-Spitzel mit nachhaltigen Größenphantasien
Klima-Aktivisten scheinen sich berechtigt zu fühlen, Menschen für einen zu großen ökologischen „Fußabdruck“ zu bestrafen. Was für eine Idee, angesichts der Gesichtserkennungs-Systeme, wie sie gerade in China eingerichtet werden. In einem ökologistischen Staat könnte damit jeder registriert werden, der einen Flughafen oder ein Steakhaus betritt. Das ganze wird überaus hipp als „Awarness“ von „Influencern“ serviert.
(achgut.com. Aktivist am Morgen, Aktivist am Abend, pardon: Spinner am Morgen, Spinner am Abend. Keine Sorgen. Oder so.)

Pieter Cleppe
Die Chefin macht schon mal die Rechnung fertig
Was dürfen wir von Ursula von der Leyen in ihrer neuen Rolle als Präsidentin der Europäischen Kommission erwarten? Nichts Gutes, zumindest, wenn man sich ihre abenteuerlichen Ziele anschaut: Schwächung der Nationalstaaten, mehr Transferleistungen, mehr Ausgaben und mehr Steuern. Hier kommt schon mal die Rechnung.
(achgut.com. Wo bleibt eigentlich eine Strafanzeige wegen des Verdachts von Veruntreuung?)

BEUNRUHiGENDE ZAHLEN
Von den Sommerferien direkt in die Zwangsehe
„Nur eine Reise zu Verwandten": Hunderte Mädchen aus Deutschland hören diese Lüge — und werden in der Heimat ihrer Eltern zwangsverheiratet. Trotz steigender Zahlen lässt die Politik die Beratungsstellen im Stich. Eine Betroffene berichtet.
(welt.de. Scharia, Scharia, ho! Gehört zu Deutschland. Und Deutschland ist abgebrannt. Basta! Schaut Euch nur um, geht nicht das Kopftuch rum?)

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DAS WORT DES TAGES
Da organisiert die grüne Front die Auftritte einer autistischen Schülerin aus Schweden, und deren Parolen, die vor Angstszenarien und Panikmache nur so triefen, werden als positives Engagement junger Menschen gefeiert. Nur in wenigen kritischen Anmerkungen wurde darauf aufmerksam gemacht, dass die Kinder ja nur das wiederholen können, was ihnen in den Schulen von Lehrern erzählt worden ist. Diese Mobilisierung von Schülern wurde und wird in den Schulklassen gefördert. Die Lehrer haben die Jugendlichen aber nicht zu kritischen Bürgern erzogen, ihnen nicht die verschiedenen Theorien zum Klimawandel erklärt, damit sie mit widersprüchlichen Inhalten umgehen können. Dann hätten sie sich eigene Meinungen bilden können. So aber wurde aus dem Klimawandel ein Abklatsch des Kindermissbrauchs, der an die Kinderkreuzzüge im Mittelalter erinnert, an Maos Rote Garden, die ihre Lehrer misshandeln durften und an das sowjetbeherrschte Osteuropa, wo die Kleinen schon im Kindergarten mit Panzern übten, wie sie den Klassenfeind besiegen können.
(Günter Ederer, auf achgut.com)
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Aufrecht und mutig
Seyran Ateş über einen Multikulturalismus, der in der sozialen Katastrophe endet
Von Alexander Wallasch
Seyran Ateş: Ursächlich für das Versagen einer Idee von Multikulturalismus in Deutschland sei die Akzeptanz selbst noch autoritärster Weltbilder, die gutgeheißen würden aber „letzten Endes ein Weg in die soziale Katastrophe“ bedeutet. Seyran Ateş gehört sicher zu den mutigen Deutschen der Gegenwart. Die Lebenswelt der Rechtsanwältin mit türkischen Wurzeln könnte gar als Schande für Deutschland bezeichnet werden, wenn man sich erst einmal darüber Klarheit verschafft, welche Verfolgungen, Morddrohungen, Anfeindungen übelster Machart und Übergriffigkeiten die Streiterin für einen gemäßigten Islam, für Demokratie, Feminismus und Menschenrechte in diesem Lande ausgesetzt ist...Seyran Ates - Eine liberale Muslima braucht seit Jahren massiven Polizeischutz..Ateş ist Initiatorin und Mitbegründerin der gemäßigten Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin, in der Frauen und Männer gemeinsam beten sollen. Und sie hat sich zur Imamin ausbilden lassen...
(Tichys Einblick. Ob eine "liberale" Relgion eine Relgionsalternative ist, kann bezweifelt werden, besser wäre es, sich des gesunden Menschenverstandes zu bedienen und aus der Aufklärung zu lernen. Islam ist eine Ideologie mit Weltherrschaftsanspruch und keine Relgion wie andere auch, die Privatsache bleiben sollten.)

Abkürzer werden nicht glücklich
Wenn alle nach Abkürzungen suchen, wer nimmt die Arbeit auf sich?
Von Dushan Wegner
Spontane Einwanderung statt legaler Anträge etabliert sich als »Abkürzung« nach Europa. Es ist eine Zeit von Abkürzungen und Parolen. ABER: Nachhaltiger Wohlstand setzt voraus, dass wir uns an Ordnungen halten und Dinge durchdenken. Es ist ein Widerspruch!...Wenn Menschen, die es verinnerlicht haben, Abkürzungen zu nehmen, auf linksgrüne Träumer treffen, die ebenso Abkürzungen nehmen – vor allem im Denken – ist nicht zwingend zu erwarten, dass das gemeinsame Vorhaben gelingen wird....
(Tichys Einblick. Unbildung führt nicht zu Bildung.)

Frankreich
Konservative kritisieren Greta-Rede in der Nationalversammlung
Die Rede von Klimaschützerin Greta Thunberg vor der französischen Nationalversammlung ist bei konservativen Politikern auf Kritik gestoßen. Der Abgeordnete der oppositionellen Republikaner, Guillaume Larrive, hatte seine Kollegen zum Boykott der Rede aufgerufen.
(Junge Freiheit. Hat sie Maria gesehen? Die spinnen, die Franzosen. War denn kein Arzt da?)

Bundesverfassungsgericht
AfD Sachsen scheitert in Karlsruhe
Die AfD Sachsen ist mit einer Verfassungsbeschwerde gegen die Nichtzulassung eines Teils ihrer Landesliste gescheitert. Es seien „nicht alle für die verfassungsrechtliche Prüfung erforderlichen Unterlagen vorgelegt“ worden, urteilte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Eine Entscheidung des sächsischen Verfassungsgerichtshofs in Leipzig steht noch aus.
(Junge Freiheit. Hohoho! Fehlte Papier?)

Panikattacken bewirken Abstumpfung
Klima: Auf zum letzten Gefecht gegen das CO2 – und wenn es noch so sinnlos ist
Von Roland Tichy
Schüler und Eltern für Future überschlagen sich, Politiker laufen hinterher und wollen sich an die Spitze einer Bewegung setzen, die im Kreis läuft und auf der Stelle tritt: Die lustigsten Bocksprünge der Klima-Betroffenen...Urlaubsexotik gibt es dann nur noch im Rahmen der Blumeninsel Mainau. In Konstanz, der ersten Stadt, die den Klimanotstand ausgerufen hat, sollen in öffentlichen Kantinen nur noch einmal pro Woche Fleisch angeboten werden, sonst nur vegan, wegen Klima. Aber wer will dann noch an den Bodensee fahren – und vor allem, wie: der ist mit der Bahn notorisch schlecht angebunden und wo man dann vielleicht befürchten muss, dass die Schaufensterscheiben der letzten verbliebenen Metzgereien mit einem „KS“ für Klimaschwein besprüht werden. Der Fanatismus paart sich mit einer bürokratischen Genauigkeit im erfinden, messen und wiegen schikanöser Maßnahmen, was bekanntlich in Deutschland höchst gefährlich ist...Die Konsumenten reagieren längst auf ihre Art. Der Absatz sprintfressender SUVs erreicht ebenso Rekordhöhe wie Urlaubsflüge. Immer neue Panikattacken führen zu Abstumpfung. Am Ende geschieht – gar nichts.
(Tichys Einblick. Gibt es keine Gesetze gegen Kindesmissbrauch?)

Verteilung der Migranten
Städte in Nordrhein-Westfalen wollen mehr Flüchtlinge aufnehmen
Mehrere Städte in Nordrhein-Westfalen haben erneut ihre Aufnahmebereitschaft für Flüchtlinge betont. Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU) sagte: „Flüchtlinge aus Seenot, die über diesen Weg nach Münster kommen, sind bei uns herzlich willkommen.“
(Junge Freiheit. Auch "freie Presse" sollte zwischen "Migranten", also Illegalen im Land, und falschen "Flüchtlingen" unterscheiden lernen. Wann werden IQ-Tests für Politiker obligatorisch?)

Für Fremde zahlen und sich dann von ihnen attackieren zu lassen, muss aufhören.
Michael Klonovsky über einen Moslem und sein „Leiden“ in Deutschland
„Muslime, sei stolz!“ ruft ein Tagesspiegel-Gastbeiträger ins Land. Wer bislang meinte, dass viele unserer muslimischen Mitbürger gerade mit Stolz hinreichend versorgt seien, am Ende sogar noch ausreichender als mit Gründen dafür, spitze also die Ohren. „Angst vor dem Islam zu haben, entspricht dem deutschen Zeitgeist und führt zu Hass oder Überheblichkeit“, steht über dem Artikel. Es sei „endlich Zeit, sich zu wehren“. Angst führt zu Überheblichkeit? Na was denn sonst! Deswegen blickten unsere Uraltvordern immer ein bisschen von oben herab auf Mammut, Höhlenbär und Säbelzahntiger. Auch aus dem Boxring kennt man dergleichen, Mike Tyson etwa wurde von seinen Kontrahenten stets mit äußerster Herablassung behandelt; kein Wunder, dass er durchdrehte und sie oft schon in der ersten Runde ausknockte. Der Autor des Kommentars, Walid Nakschbandi, ist ein – ich hoffe, ich schreibe jetzt nichts Falsches – aus Afghanistan stammender Deutscher, „Produzent und Manager“ (Wikipedia) bei Holtzbrinck, abgebrochener Jurist und vollendeter Politikwissenschaftler. All das bemerkt der Leser seines Textes sofort. Die thymotische Beschwörung hebt an mit einem Ländervergleich: Einige Tage vor Beginn des Ramadan habe die südafrikanische Supermarktkette „Pick n Pay“ in ihren Läden Plakate aufgestellt, auf denen stand: Wishing all our Muslim customers well in the Holy Month of Ramadan. „Für die meisten Kunden, die in diesen Tagen neben mir durch die Regale schlenderten, war das eine selbstverständliche, respektvolle Geste gegenüber einer von vielen Religionsgruppen im Land. Für mich war es mehr. Ein Anlass, über meine Heimat Deutschland nachzudenken. Und ihren Umgang mit Muslimen.“ (Woher der Mann weiß, was „die meisten Kunden“ so denken? Na das spürt man doch!) Spontan habe er sich gefragt, ob Deutschlands Supermarktketten auch auf eine solche respektvolle Idee kommen würden. „Wohl eher nicht. Deutschland ist für seine Technik, die Motoren und die Pfennigfuchserei bekannt, aber nicht als Mutterland der Sensiblen, Empathischen und Einfühlsamen“, als welches bekanntlich Afghanistan gilt, knapp vor Pakistan. In Rede steht also die deutsche Unwillkommenskultur bzw. Willkommensunkultur. Schon bei dreißig Milliarden Euronen pro Jahr für die seit 2015 neu Hereingeschneiten beginnen die Pfennigfuchser zu maulen oder gar AfD zu wählen. Aber eines wahrscheinlich gar nicht mehr fernen Tages wird das deutsche Sozialsystem so kaputt sein, dass diese nur steuerlich erzwungene Empathie endet, dann schauen wir, wie es mit der authentischen Einfühlsamkeit vice versa weitergeht. Hadmut Danisch, der sich der Glossierung dieses begnadeten Textes auf seine bekannt sensible Art angenommen hat, weist darauf hin, dass es in Südafrika kein Sozialsystem gibt. Davon abgesehen, dass die Medien hierzulande ihre verbliebenen Konsumenten von Jahr zu Jahr immer mehr mit Ramadan-Berichten erfreuen – und, was mich betrifft, den Appetit auf Wein, Meeresfrüchte und Schweinefleisch schon mittags prachtvoll aufblühen lassen –, würde ich deshalb folgende Spielmodusänderung vorschlagen: Deutschland fährt die Sozialleistungen für muslimische Migranten auf südafrikanisches Niveau herunter, im Gegenzug übernehmen alle deutschen Supermarktketten die Wishing well-Kampagne von „Pick n Pay“. Deal? „Dem Zeitgeist entspricht es eher, vor ‚dem Muslim‘ Angst zu haben“, fährt Nakschbandi fort. „Schließlich könnte er jederzeit in der Fußgängerzone sein Messer zücken oder mit seinem Sprengstoffgürtel um den Bauch ‚Ungläubige‘ in die Luft jagen oder ‚unsere‘ deutschen Frauen vergewaltigen.“ [..] „Gegen die ‚German Angst‘ sind Muslime scheinbar machtlos, nein, schlimmer noch, sie sind ihr ausgeliefert“, setzt unser Feindbild-Designer seinen aggressiv-larmoyanten Schmähtext fort. „Dabei haben hier auch vor der sogenannten Flüchtlingskrise viele Millionen Muslime friedlich gelebt. Die meisten von ihnen hießen damals nicht nur im deutschen Gossenjargon ‚Kümmeltürken‘ oder ‚Muselmänner‘. Sie waren zum großen Teil Gastarbeiter, die den deutschen Wohlstand und das Wirtschaftswunder realisierten.“ [..] Die Behauptung, Gastarbeiter hätten einen Anteil am „Wirtschaftswunder“, ist eine Propagandalüge. Es mag freilich sein, dass sie bald den Weg in die Schulbücher findet, denn wir sind ja „kultursensibel“ (= feige) und wollen „niemanden ausgrenzen“.
(Den ganzen Text kann man auf Michael Klonovskys acta-diurna lesen.)
(pi-news.net)

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