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Ader

Nie war das Westfernsehen so wertvoll und notwendig wie heute.

(tutut) - Was tun sie nicht alles, um 99,9 Prozent Bockmist zu erfüllen. Dabei muss mal eine Lanze für den Lokaljournalismus gebrochen werden. Die mit den "News aus aller Welt" tun sich ebenso schwer, wie die mit den "News aus Ihrer Welt", um die entscheidenden 0,1 Prozent zu erreichen. Merkels Stimme aus Berlin artikelt ihr Leid, wobei die Frage ist, scherzt sie oder ist es Wahn, wenn sie da schreibt: "Wenn heute Boris Johnson neben Angela Merkel steht, dann hat dies höchstens den Effekt, dass die Deutschen einmal mehr froh sind, Merkel zu haben". Die nicht so ahnungslose Dorothea Siems schreibt dagegen in der WELT: "Die Briten gehen.Und nehmen den Unternehmergeist mit. Mit Großbritannien verlieren Deutschland und andere wirtschaftsliberale Länder ihren wichtigsten Verbündeten in der EU. Die Folge: Die Südeuropäer bekommen mehr Gewicht - und mit ihnen Staatsgläubigkeit und Zentralismus. Der Wandel beginnt schon". Fast so schön wie Panama ist ohne Zweifel  Tuttlingen. Ein Lokalchef meint es wirklich ernst, wenn er schreibt: "Landrat Stefan Bär für acht weitere Jahre gewählt - Amtsinhaber erhält bei der Wahl im Kreistag 35 von 46 Stimmen – Ziel könnte klimaautarker Landkreis sein". Der Kreistag hatte keine Wahl, aber nur elf Räte wiesen darauf hin, wozu Zeitungsmann naiverweise einzig ein pressefreies Tabu einfällt: "Die Stimmen, die er nicht bekam, sind wohl der Schließung des Klinikums Spaichingen geschuldet". Wissensfrei  setzt er sich auch noch den Klimahut des Landrats auf, der einer Narrenkappe ähnelt. Ohne Klima ist der Kreis tot.  Selbermachen geht nicht. Dabei hat ein Grüner für alle deutlich das Gegenteil gesagt, für ihn ist Bär eine Klimaanlage: "Das Klima war gut, es gab keine Spaltungen und wichtige Entscheidungen wurden am Ende gemeinschaftlich getragen“.  Nein! Doch! Ohh!  Das steht aber auf der kostenlos zugänglichen Internetseite des Landkreises und nicht in der Zeitung.  Selbst die Rede des Landrats ist dort nachzulesen. Wozu da noch jemand eine Zetung bzahlen soll, um weniger zubekommen, ist ein Rätsel. Das Blabla des Redaktörs, das wohl als Kommentarversuch gedacht ist, verfehlt ebenso die 0,1 Prozent. Er merkt nicht einmal den Stuss, welchen er Lesern serviert mit diesem Satz des Landrats, für den Rhetorik ein Fremdwort zu bleiben scheint: "'Ich garantiere, dass ich in den kommenden acht Jahren mit voller Kraft, mit hohem Einsatz und persönlichem Engagement dafür arbeite, dass der Landkreis Tuttlingen bleibt, was er ist', sagte der 56-Jährige". Evolution und Nachhaltigkeit gleichzeitig, das haben die Trossinger nicht hingekriegt, sonst lebten die Dinos noch. Im Donautal der Ahnunglosigkeit werden sie es auch nicht schaffen. Dafür steht ein Landrat mit Geschwätz: "In seiner 20-minütigen Bewerbungsrede hatte Bär im vollbesetzten Sitzungssaal sein Programm – die Agenda 2028 – umrissen. Der frühere Fridinger Bürgermeister betonte, dass die letzten acht Jahre gute Jahre für den Kreis gewesen seien und es für ihn schon ein Erfolg wäre, 'wenn wir den heutigen Standard und Wohlstand für die nächsten Jahre sichern könnten'“. Worte gegen den Wind, morgen vergessen. Wenn sie heute schon eine optimale Gesundheitsversorgung nicht schaffen. Der Schreiber kommt vom Sport. Den Unterschied zwischen Toren und Toren müsste er trotzdem kennen. Oder soll wieder einmal der Torheit ein Lob gesungen werden? Vielleicht auf der Spaichinger Seite, für die angezweifelt werden darf, es ausschließlich mit Fakten zu halten, dafür steht eine Redaktionsleiterin mit ihren Worten. Und so outet sie sich auch prompt erneut als Wahlhelferin für den Gegenkandidaten des amtierenden Bürgermeisters und huggert mit einem "Faktencheck" zum Spaichinger Krankenhaus los, während sie selbst dazu ja wohl unpflichtgemäß die wenigsten Fakten lieferte. Ein Aprilscherz zum Januarende.  Wieder keine 0,1 Prozent. Wer sagt's ihnen? "'Wir lesen': 18 Klassen starten in Zeitungsprojekt". Sie haben ebenso keine Wahl wie der Kreistag, Hätten sie wenigstens die Neue Zürcher Zeitung, nie war  Westfernsehen so wertvoll und notwendig wie heute, aber so. Ebenfalls Glaubenssache: "Arbeitslosenquote steigt im Kreis auf 3,2 Prozent - Quartalsende und Konjunktureintrübung wirken sich aus – 2745 Menschen meldeten sich neu arbeitslos pm". Selbst erarbeitet käme ganz was anderes heraus. Aber das wäre Qualitätsjournalismus. Fortsetzung Wischiwaschi, aus dem Esoterischen, das nach einer Trollbeauftragten schreit: "Knapp 1,7 Milliarden Euro will die Bahn im Laufe dieses Jahres in Schienen, Technik und Bahnhöfe in Baden-Württemberg investieren. Mehr als 230 Kilometer Gleise, 150 Weichen und 20 Brücken sollen damit auf Vordermann gebracht werden, wie das Unternehmen am Donnerstag in Stuttgart mitteilte".  Das "Unternehmen" ist das Volk! Auch da ist der Steuerzahler ungefragt dabei: "Eine Milliarde für die Bauern - Förderung des Bundes soll härtere Düngeregeln abfedern". Notstand aber muss sein, sonst ist nichts mehr normal. Nun wird dem Klima die Schau gestohlen: "WHO erklärt internationalen Notstand - Coronavirus greift weiter um sich – Entwarnung auf Kreuzfahrtschiff in Italien". Hier nun sind die 0,1 Prozent: "Der kleine Allgäuer 'Zorro' begeistert die Fachwelt - In den Allgäuer Alpen ist eine seltene Nagetierart entdeckt worden. 'Dass diese Art auch auf über 1600 Metern am Rande einer Alpfläche lebt, ist wissenschaftlich höchst interessant und bedarf weiterer Forschung', sagte Henning Werth vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern am Donnerstag". Komische Vögel haben die da in Bayern. Es ist eben nicht alles Käse, was aus dem Allgäu kommt. "Zorro", der Siebenschläferverwandte mit der Maske, hält nur bis April Winterschlaf.  Wer weckt den Journalismus auf?  Der  sammelt keine Nüsslein, sondern ernährt sich von "pm". Die Realität sieht offenbar aber so aus: "Der Ökonom Hans-Werner Sinn war Gast beim Dialog Dollenberg -  Einen düsteren Blick in die wirtschaftliche und finanzpolitische Zukunft der Bundesrepublik warf der bekannte Ökonom und Sozialwissenschaftler Hans-Werner Sinn aus München beim Dialog Dollenberg. Sein Vortrag fand so starkes Interesse, dass im Spiegelsaal des Hotels Dollenberg die Zahl der Gäste auf knapp über 100 begrenzt werden musste. Das schreibt das Hotel Dollenberg in einer Pressemitteilung". Pm, pm, pm. Wozu gibt es eigentlich noch "Redaktionen"? Die schaffen sich doch selbst ab. Gab's auch was zu essen an der Tafel Dollenberg? Gerade versucht die FDP Sozialminister  Lucha zu stürzen, weil der Schwabe sich zweimal vom Kabarettisten Sonntag zum Essen hat einladen lassen.  Und wer war auf dem Dollenberg beim Hotelier Schmieder? Mit Guido Wolf auch ein Minister und ehemaliger Landtagspräsident wie Stächele, der gehen musste  wegen Verfassungsbruchs in seiner Funktion als Finanzminister. Was wollte Wolf  auf dem Dollenberg?  "Der Dialog Dollenberg versteht sich nach Worten seines Vorsitzenden, dem (des!) CDU-Landtagsabgeordneten(s)  Willi Stächele aus Oberkirch, als  'Stimme des Mittelstands', die sich in wenigen Jahren zu einer gewichtigen Diskussionsplattform für politische und wirtschaftliche Themen in der Region gemausert hat. Unter den Gästen fanden sich neben Justizminister Guido Wolf, den Abgeordneten Marion Gentges und Tobias Wald zahlreiche Bürgermeister und Repräsentanten aus Wirtschaft und Verbänden der Region"  Besteht der Mittelstand aus Juristen und CDU-MdL?  Die Abgeordnete hat es nicht einmal geschafft, in ihrem Dorf in den Ortschaftsrat gewählt zu werden!  "Bei einer Gedenkminute forderte Meinrad Schmieder als Gastgeber auf, am 27. Januar, dem Tag der Befreiung des KZ Ausschwitz, darüber nachzudenken und zu reden, dass sich so etwas nie mehr wiederholt".  Wie meint er das?

Immer wieder mal was los: auf dem Dollenberg.

CDU-Stadtverband begrüßt Huggers Kandidatur
Der CDU-Stadtverband Spaichingen begrüßt die Bewerbung von Markus Hugger für die Bürgermeisterwahl am 15. März. Das geht aus einer Mitteilung der Partei hervor. Der CDU-Stadtverband Spaichingen begrüßt die Bewerbung von Markus Hugger für die Bürgermeisterwahl am 15. März. Das geht aus einer Mitteilung der Partei hervor. „Markus Hugger hat uns mit seinem ehrlichen und sympathischen Auftreten sowie seiner Kompetenz beeindruckt und überzeugt“, zitiert die Mitteilung des Stadtverbands den CDU-Vorsitzenden Ulrich Braun und seine Stellvertreterin Kerstin Scheffler.„Wir freuen uns, dass er sich in Spaichingen bewirbt und unsere Stadt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern voranbringen will“, so die Mitteilung weiter...
(Schwäbische Zeitung. Wer? Wann ist ihnen das mitgeteilt worden, oder haben sie es als Zeitung gelesen? Diese Art von "Journalismus"  als Wahlpropaganda ist an Einfalt nicht mehr zu überbieten. Der Kreisgeschäftsführer des CDU-Kreisverbandes und Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Spaichingen und Vorsitzender der CDU-Gemeinderatsfraktion begrüßt die Kandidatur des CDU-Kreisvorstandsmitglieds und Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion. War im Anzeigenteil kein Platz mehr, um mitzuteilen, dass mutmaßlich die Grünen den CDU-Kandidaten nach Spaichingen geholt haben? Warum wird das mit einem Foto des Spaichinger Rathauses illustriert? Gehört das der CDU und nicht mehr den Spaichingern? Die Uhr zeigt auf 15.30, es ist also bei der CDU schon lange nach 12, und sie ist  mal weg. Hat die CDU aus 2012 nichts gelernt? Nun der zweite Versuch des Kreisverbands, den Spaichinger Bürgermeister aus dem Rathaus zu drängen, den die CDU einst selbst nach Spaichingen warb. Allerdings diesmal aus einer noch schwächeren Position heraus. Sowohl Volker Kauder, er hört 2021 sowieso auf, falls  die Kleine Koalition nicht vorher bricht, wie auch Guido Wolf, beide sind der Kreisverband, aber stark geschwächt. Wolf merkt es vielleicht noch immer nicht nach dem großen Crash, weil er mit Funktionen überhäuft wurde, die Eitel- und Wichtigkeit befriedigen, mit denen er aber nichts Nachdrückliches anrichten kann und es erwartungsgemäß auch nicht tut, weil es  seine beschränkten politischen Fähigkeiten nicht zulassen. Diesmal soll es der Dorfbürgermeister Hugger in Spaichingen hinrichten. Ein schwaches letztes Aufgebot einer Partei, die einst den Kreis dominierte, heute  sich aber von den Grünen an der Leine vorführen und streicheln lässt, weil sie alles aufgegeben hat, was mal ihre rechtskonservativen Werte waren.  Mit aller Gewalt soll wohl Spaichingen zurückerobert werden von einer CDU, die nur noch auf dem Papier existiert, aber sonst ein Gespenst ihrer selbst ist. Was mit dieser Partei nicht mehr los ist, konnte im Zusammenhang mit der Diskussion über das Spaichinger Krankenhaus in erschreckender Weise zum Fremdschämen erlebt werden. Fast höhnisch, so als würden sie ihn auslachen, wirkte es, wie CDU-Leute in der Spaichinger Stadthalle abwinkend auf  den ehemaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel (80) reagierten, als dieser  das Wort für den Erhalt des Krankenhauses ergriff. Früher lagen sie ihm zu Füßen. Fürwahr, die CDU ist von allen guten Geistern verlassen! Gespenstisch, wie ein Verein und ein paar Ahnungslose nun versuchen, den Spaichingern noch immer ein X für ein U vorzumachen, als hätten sie weiterhin ein Krankenhaus. Dabei können sie täglich das "Aus"  lesen. Und auch der durchgewinkte Landrat hat in seiner Phantombewerbung  klipp und klar gemacht, dass nun ist, was er vor einem Jahr ankündigte und wobei ihm derKreistag blindlings folgte, und das  Monopolblatt so beschreibt in Bericht und Kommentar: "Man habe durch die Schließung des Klinikums Spaichingen eine 'schmerzhafte, wichtige und notwendige Entscheidung' getroffen". Und: "Die Stimmen, die er nicht bekam, sind wohl der Schließung des Klinikums Spaichingen geschuldet". Wer's noch immer nicht glaubt, dem ist nicht zu helfen, der glaubt auch, dass die Erde eine Scheibe ist.)

Immendingen/Geisingen
Bedarf an Beratung der Jugendlichen steigt
In der Schulsozialarbeit und der Jugendarbeit leisten Ann Katrin Schilling und Wolfgang Weber (Zweiter von rechts) unverzichtbare Arbeit. Ihre Arbeitsgebiete fallen in die Zuständigkeit des von Bürgermeister Markus Hugger (links) und Bürgermeister Martin Numberger geführten Gemeindeverwaltungsverbands Immendingen/Geisingen. Alljährlich nimmt der Bedarf an Beratung und Begleitung einzelner Schüler durch Schulsozialarbeiterin Ann Katrin Schilling zu. Seit sieben Jahren kümmert sich die junge Frau um die Schüler an den Bildungseinrichtungen der Region Immendingen und Geisingen. Ebenso wie Jugendreferent Wolfgang Weber, der für 1075 in den beiden Orten lebende junge Leute zwischen 14 und 21 Jahren zuständig ist, steht Schilling in den Diensten des Gemeindeverwaltungsverbands. Beide informierten bei der Verbandssitzung über ihre Arbeit im zurückliegenden Schuljahr und schauten auf Projekte 2020.
(Schwäbische Zeitung. Verwalten zwei CDU-Bürgermeister soziale Brennpunkte und schmücken sich damit auch noch auf einem Gruppenbild? Will Hugger damit in Spaichingen bei den Linksgrünen werben?)

Naturschützer erwarten erste Krötenwanderungen im Land
Die für die Jahreszeit ungewöhnlich hohen Temperaturen verursachen bei Tieren ungewöhnliche Verhaltensweisen. Lange vor der üblichen Zeit erwartet der NABU die ersten Krötenwanderungen in Teilen Baden-Württembergs.
(swr.de. Das soll der grüne Verein aber mit seinen eigenen Kröten finanzieren.)

Immer mehr Fehltage
Arbeitnehmer in BW fallen immer häufiger wegen psychischer Krankheiten aus
Die Versicherten mehrerer Krankenkassen leiden immer häufiger an psychischen Krankheiten. Die Gründe dafür sind vielfältig.Arbeitnehmer im Land fallen zunehmend wegen psychischer Erkrankungen aus. Rund 18 Prozent aller Fehlzeiten in Baden-Württemberg waren laut Techniker Krankenkasse im Jahr 2019 darauf zurückzuführen. Demnach wurde keine Diagnose häufiger gestellt.
(swr.de. Psychisches Ausnahmegrünland.)

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NACHLESE
Positionspapier
CDU zeigt sich offen für Rückkehr zur Atomkraft
Die CDU will eine mögliche Rückkehr zur Atomkraft prüfen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ unter Berufung auf ein Positionspapier des Bundesfachausschusses Wirtschaft, Arbeitsplätze und Steuern.Knapp neun Jahre nach dem Beschluss zum Atomausstieg will die CDU eine Rückkehr zur Kernkraft erwägen. Und auch die strengen Richtlinien für die Anwendung von Gentechnik sollen auf den Prüfstand.
(welt.de. Besteht noch eine Chance für den Verstand? Wann schicken sie Kohls Mädchen in die Wüste?)
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Manfred Haferburg
Das große Aussteigen
Das große Abschalten der Kraftwerke kann der Bundesregierung gar nicht schnell genug gehen. Freuen wir uns doch einfach drauf, sehen wir es positiv. Deutsche Demokratie klimafreundlich am Lagerfeuer und bei Kerzenschein. Baut bitte ein Dach über dieses Land. Dann ist es eine geschlossene Anstalt (Henryk M. Broder). Nur, dass die Irren die weißen Kittel an haben.
(achgut.com. Sie haben auch die Schlüssel, das ist das Entscheidende.)

Imunität aufgehoben bei Gauland (AfD) und Strenz (CDU)
Wenn zwei das Gleiche tun…
Von MANFRED ROUHS
Der Deutsche Bundestag hat die strafrechtliche Immunität zweier Abgeordneter aufgehoben. Der eine ist der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland, dem Unrichtigkeiten in einer alten, privaten Steuererklärung vorgeworfen werden. Der strafrechtliche Vorwurf hat zwar keinen politischen Bezug, aber sein Fall läuft trotzdem seit Donnerstag Morgen in den Massenmedien rauf und runter. Die andere ist Karin Strenz (CDU), die es gerade mal zu einer Randnotiz in den Zeitungen gebracht hat. Ihr Fall ist hochpolitisch: Es geht um Lobbyismus und Bestechung im Zusammenhang mit Geld, das sie von der umstrittenen Regierung Aserbaidschans erhalten haben soll. In beiden Fällen gilt die Unschuldsvermutung. Eine Hausdurchsuchung und ein Straftatvorwurf sind kein Urteil. Mit der Ungleichgewichtung beider Fälle in der öffentlichen Präsentation beweist der massenmediale Komplex wieder einmal seine Fähigkeit zur Einflussnahme auf die Stimmung in der Bevölkerung durch Manipulation der Tagesordnung. Der hochpolitische Ermittlungsfall X (Strenz, CDU) wird quasi verschwiegen, der private Ermittlungsfall Y (Gauland, AfD) dagegen ins Scheinwerferlicht gepusht und in allen Details ausgeleuchtet. Falls die Ermittlungen gegen Alexander Gauland wegen Geringfügigkeit oder gar erwiesener Unschuld eingestellt werden sollten, wird es in der Berichterstattung der Massenmedien wieder nur für eine Fußnote reichen. Karin Strenz dagegen ist vor massenmedialer Vorverurteilung sicher: So ein kleines bisschen Korruption schert niemanden – es sei denn, der Tatverdächtige wäre Mitglied der bösen, neuen Partei…
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
In der ganzen Weltgeschichte gibt es keinen Präzedenzfall von einer Nation, die Mahnmäler errichtet zur Verewigung ihrer eignen Schande.
(Avi Primor, ehemaliger israelischer Botschafter in Deutschland, 2005)
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„Müssen auf Kritik hören“
Wolfgang Schäuble fordert mehr Auslandseinsätze der Bundeswehr
Der Bundestagspräsident findet, Deutschland müsse mehr militärische Verantwortung im Ausland übernehmen – die „Lehre aus Auschwitz“ sei kein Gegenargument. Mit dem Vorstoß stellt sich Schäuble hinter CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer.
(welt.de. Die Woche geht, Schäuble kommt und redet dummes Zeug. Worüber, das geht den Bundestagspräsidenten einen Scheißdreck an. Wann kümmert er sich um seinen Wahlkreis, wo die A5 eine Schande und Skandal für Deutschland ist. Oder um das Grundgesetz?)

„Ernst-Bloch-Uni“
Akademische Bilderstürmerei im Namen des Zeitgeistes
In Tübingen gehen linke Studenten auf die Barrikaden und fordern die Umbenennung der Eberhard-Karls Universität, weil deren Gründer im 15. Jahrhundert ein Antisemit gewesen sei. Das ist nur ein Beispiel für den in Deutschland tobenden Umbenennungskampf um Straßen, Kasernen und Universitäten.
(Junge Freiheit. Sie spinnen, die Linken, und lernen nichts mehr. Warum deonstrieren sie nicht vor dem Papst und all seinen Ketzern?)

Der Rachefeldzug der Grünen-Politikerin nimmt seinen Lauf
Künast empfiehlt harte Gefängnis-Strafen bei „Hasskommentaren“
Von CANTALOOP
Etwas ruhig ist es um die Dame in letzter Zeit geworden. Nichtsdestotrotz war sie nie ganz weg, die ambitionierte Verbots-Vorreiterin Renate Elly Künast.Dereinst dachte sie noch, sie könnte Oberbürgermeisterin von Berlin werden. Oder wenigstens Spitzenkandidatin der Grünen im Wahlkampf 2013. Heutzutage muss sich unsere streitbare Renate jedoch eher mit Beleidigungen herumschlagen, die zwar tief unter die Gürtellinie gehen, die sie aber nach höchstrichterlichem Beschluss dennoch aushalten muss.Tief in ihrem Stolz gekränkt, kämpft die Ex-Bewohnerin der anarchistischen „Republik Freies Wendland“ nun um ihr Ansehen, reichte öffentlichkeitswirksam Beschwerde beim Berliner Landgericht ein und bekam auch teilweise Recht. Nun legt sie nach – und fordert harte Strafen für diejenigen, die es wagen, Politiker zu beleidigen. n-tv berichtet: „Grünen-Politikerin Künast hat gerade einen Etappensieg vor dem Berliner Landgericht eingefahren. Nun fordert sie Freiheitsstrafen für die Schreiber von anonymen Hasskommentaren. Die Bundestagsabgeordnete wirft der Justiz vor, den rechtsextremen Kontext solcher Schmähungen zu verkennen.“ Etwas mit „rechtsextrem“ im Subtext der üblichen „Besorgnis“ kommt natürlich bei derartigen Forderungen immer gut an. Auch wenn man den Begriff juristisch immer noch nicht so genau definieren kann. Nach derzeitigem Stand der Dinge ist es ja schon rechtsextrem, wenn man das bestehende politische System in Frage stellt, die Grünen nicht mag oder den WDR kritisiert.Demzufolge fordert Künast brutalst mögliche Bestrafungen für Beleidiger, die bis hin zu robusten Haftstrafen reichen sollen. Als gelernte Juristin sollte sie eigentlich wissen, dass dies nicht so einfach zu bewerkstelligen ist. Zwar sieht auch die aktuelle Rechtsprechung im § 185 bereits Freiheitsentzug zur Maßregelung vor – dies wird jedoch nur sehr selten auch so rigide angewandt.Eine gewisse Verhältnismäßigkeit sollte eben doch noch geboten sein – bei ohnehin schon völlig überfüllten Strafanstalten, wo man die Häftlinge schon mal vorzeitig entlassen muss, um wieder Platz zu bekommen. Aber um den Animositäten einer erzlinken Kampfhenne gerecht zu werden, könnte man doch sicherlich die Haftkapazitäten noch etwas aufstocken.
Zutiefst autoritär, totalitär und anti-deutsch
Zum Schluss zieht die auch von ihrer eigenen Partei aufs Abstellgleis geschobene Ex-Landwirtschaftsministerin „verschwörungstechnisch“ noch einmal so richtig vom Leder. Wieder n-tv:„Rechtsextremisten haben europaweit Netzwerke aufgebaut, um Demokratien auch mittels Facebook und Twitter zu zersetzen, darüber muss die Justiz auch Bescheid wissen“, sagte sie der Zeitung.“Den Grund, weshalb sie denn so im Fokus von negativen Kommentaren steht, kennt Künast natürlich nicht. Sie kann es sich vermutlich nicht einmal vorstellen.Abschließend sei noch angemerkt, dass Künast, die auch als Grünen-Abgeordnete noch jahrelang unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stand – und deren Ehemann sich in Berlin als erfolgreicher Strafverteidiger krimineller Araber-Clans verdingt, auch gesamtgesellschaftlich als unangenehm, besserwisserisch und unbelehrbar wahrgenommen wird.Die Liste ihrer legendären Forderungen an die Allgemeinheit ist ebenso lang wie schamlos. Im Austeilen war sie noch nie zimperlich, unsere Renate. Tatsächlich bekommt sie im Moment wohl etwas davon zurück. Gespannt verfolgen wir den weiteren Verlauf ihres Rachefeldzuges.
(pi-news.net)

IAA verlässt nach 70 Jahren Frankfurt
Peter Feldmann – Deutschlands teuerster Oberbürgermeister
Von WOLFGANG HÜBNER
Fast 70 Jahre lang war die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) alle zwei Jahre die Parademesse und das international bekannteste Ereignis der Stadt Frankfurt am Main. Aber die selbsternannte „kleinste Metropole der Welt“ leistet sich seit 2012 einen linkssozialistischen Abstauber und penetranten Schwätzer als Oberbürgermeister. Das konnte nicht ohne Folgen bleiben: Peter Feldmann (AWO/SPD) hat sich das historische Verdienst erworben, zur großen Freude der Greta-Hüpfer und grünen Fahrrad-Lobby entscheidend dazu beigetragen zu haben, die IAA vom Main an die Elbe, die Spree oder an die Isar zu vertreiben. Damit hat er einen riesigen materiellen Schaden angerichtet, den die Besitzer und Beschäftigten in den Hotels, der Gastronomie, bei Dienstleistern, im Handwerk, bei Taxiunternehmen und vielen anderen wirtschaftlichen Profiteuren erleiden werden. Der im aktuellen AWO-Korruptionsskandal vollständig unglaubwürdige Sozialpolitiker (Spezialität: Kinderarmut) hat es geschafft, gerade denen ins Gesicht zu spucken, deren Interessen ihm angeblich am Herzen liegen: den sogenannten „kleinen Leuten“. Doch dem Dauergrinser im Römer geht das selbstverständlich am Allerwertesten vorbei, denn seine über Twitter verbreitete Parole nach dem selbstverursachten Desaster lautet: „Nach vorne blicken!“ Mit diesem Spruch versucht Feldmann schon seit etlichen Wochen die keineswegs beendete AWO-Affäre, in die er und seine Ehefrau tief verwickelt sind, politisch zu überleben. Der Mann, der so gerne mit der goldenen Amtskette durch die Gegend läuft, will jeden Proteststurm aussitzen – es gibt ja genug Gestalten in der deutschen Politik, die ihm das erfolgreich vorgemacht haben. Und er wird sich darauf verlassen, dass die zahn- und mutlose Frankfurter CDU dabei ebenso mitmacht wie die Grünen. Von der linken Szene, deren Pate er längst ist, kann er ohnehin nur Treueschwüre und Beifallsstürme erwarten.
Außer dem anschwellenden Zorn vieler Frankfurter muss aber Feldmann gerade seine eigene Partei SPD fürchten. Denn im März 2021 stehen Kommunalwahlen in Frankfurt an. Mit einem Teuer- und Schwindelmeister wie ihrem Genossen Feldmann im höchsten Amt kann die SPD sich auf das weitaus schlechteste Wahlergebnis ihrer Geschichte in Frankfurt einstellen. Ob die Partei sehenden Auges Selbstmord begehen will, ist zwar keineswegs auszuschließen, kann aber auch bezweifelt werden. Denn Feldmann war in der Frankfurter SPD noch nie beliebt, hatte allerdings mit seiner Wohnungsbau- und Mieterdemagogie bei zwei OB-Wahlen Erfolg, auch dank der freundlichen Unterstützung durch falsche oder unfähige CDU-Kandidaten. Doch nun ist der AWO-Günstling in die Rolle des Todesengels für seine Partei gewechselt. Sterben für Feldmann – warum nicht?
(pi-news.net)

Die Methode Cluny"
CDU: Die überfällige Selbsterneuerung einer morschen Partei
Von Ferdinand Knauss
Die CDU der Gegenwart erinnert an das Papsttum vor den Reformen von Cluny. Die Erneuerung der Partei kann nur von der Basis kommen, wie damals die Rettung der Kirche. Eigentlich wäre die Zeit überreif für eine ernsthafte Partei des Bewahrens...Gerade eine Partei, die sich Christlich nennt und deren Wurzeln zum beträchtlichen Teil auf die katholische Kirche zurückgehen, sollte sich daran ein Beispiel nehmen. Die CDU der Gegenwart nämlich ist die Partei der überfälligen, verweigerten Selbsterneuerung.... Wenn die CDU ihre cluniazensische Reform nicht bald erlebt, wenn in ihren Mitgliedern an der Basis und vor allem unter den jungen der Wille und die Kraft für die notwendige Selbsterneuerung nicht ausreichen, dann bleibt ihr wohl nur eine möglicherweise lange hinausgezögerte aber schließlich unvermeidliche Agonie. Die Grünen und die AfD und womöglich neue, heute noch unbekannte politische Kräfte werden ihre Trümmer einsammeln...
(Tichys Einblick. Mindestens seit 15 Jahren ist eine Neugründung der CDU überfällg, denn sie ist nur noch ein Machterhaltungsverein.)

Die Originalvorlagen fehlen.

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News-Redaktion
Die Morgenlage: Infektionen und Immunität
Die Europäische Zentralbank zahlt die britischen Einlage-Milliarden zum Brexit aus und die Bundesbank wird neue Milliarden an die EZB überweisen, Madrids Regierung verhandelt mit Katalonien, das Europäische Menschenrechtsgericht verurteilt Frankreich wegen überbelegter Gefängnisse, die WHO ruft den globalen Notstand aus, für verschiedene Abgeordnete gab es die Aberkennung ihrer Immunität, Ungarn verurteilt illegale Einwanderer zu Haftstrafen und Frankreich schafft die Bon-Pflicht ab.
(achgut.com)
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Ihre Eltern gründen mit ihr eine Stiftungs-Geldsammelmaschine
Klein-Greta macht sich jetzt reich
Von LUPO
Die von ihr beschworene Klima-Apokalypse steht zwar noch aus. Aber Klein-Greta aus Klimaberga sorgt schon mal fürs Alter vor und lässt sich den Namen „Fridays for Future“ als Marke versilbern. Man weiß ja nie, was kommt. Im Dezember sei ein entsprechender Antrag beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum eingegangen. Demnach haben Greta und ihre Eltern eine Stiftung beantragt mit ganz tollen Zielen: der „Förderung ökologischer, klimatischer und sozialer Nachhaltigkeit, sowie psychischer Gesundheit“, teilte ein Sprecher der 17-Jährigen mit.Ist ja klar, das Stiftungs-Kind muss einen schönen Namen bekommen, damit die missgünstige Welt nicht auf falsche Gedanken kommt. Nicht dem eigenen Konto sollen die einfließenden Gelder dienen, sondern natürlich dem Kampf gegen den menschengemachten Klimawandel.Dieser hat im Moment bekanntlich etwas Pause, weil eine andere Katastrophe namens China-Virus dazwischengefunkt hat, die viel realer ist und deshalb auch von der deutschen Klimahysteriker-Seite zum kleinen Problemchen heruntergespielt werden muss. Außerdem, so lassen Gretas Puppenspieler durchblicken, diene die Thunberg’sche Geldabsahneeinrichtung gleichzeitig dem Schutz vor Missbrauch, denn andere Geier wollten mit „FFF“ , „Skolstrejk“ und anderen Begriffen den großen Reibach machen.Gretas Ambitionen sind also nur eine Art Notwehr, wenn man so will. Auf Instagram begründete sie persönlich, dass ihr Name und der der Bewegung immer wieder ohne ihre Zustimmung für kommerzielle Zwecke genutzt wird, also missbräulich.Da ist es doch besser, wenn Greta und ihre Getreuen selbst den Daumen drauf halten. Neben der Stiftung versucht auch eine Unterstützerin Thunbergs namens Janine O’Keeffe sich das Markenrecht für bestimmte Produkte unter dem Namen Fridays for Future zu sichern. In ihrem Antrag wird der Markenschutz für Rucksäcke, Mützen und zahlreiche weitere Produkte beansprucht.Ein Werbeexperte hat festgestellt, dass der Markenwert Greta inzwischen „um ein Vielfaches höher als der von Bayern München“ ist. Aber untergraben die Aktivitäten der Macher um die schwedische Jeanne d’Arc nicht ihre Jungfräulichkeit als Aktivistin, die sich ja angeblich mit Haut und Haaren der Sorge um die weltweite Klimarettung verschrieben hat, unter der zum Beispiel die deutschen Steuerzahler zunehmend ächzen? Ach iwo, meint die Spiegel-Jugend von Bento: Greta Thunberg sei ja auch nur ein Mensch wie jeder andere. Da soll sie sich doch auch bereichern…
(pi-news.net)

„Aufstehen für Demokratie“
Berlin: Rot-rot-grün streicht Hindenburg von Ehrenbürgerliste
Das Abgeordnetenhaus von Berlin hat mit der Mehrheit aus Grünen, SPD und Linkspartei beschlossen, dem ehemaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg den Ehrenbürgertitel abzuerkennen. Hindenburg trage durch seine Berufung Adolf Hitlers zum Reichskanzler Schuld am Untergang der Weimarer Republik, urteilte die Linkspartei.
(Junge Freiheit. Dummes Zeug. Wer streicht Berlin als Hauptstadt, in der die SED regiert? Die CDU-Vorgänger waren die Steigbügelhalter Hitlers.)

Bundesverdienstkreuz
Steinmeier beklagt mangelnden Respekt vor Draghi und der EZB
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den früheren Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, als einen Mann gewürdigt, der die EU zusammengehalten habe...Steinmeier weiter: „Damit haben Sie in stürmischen Zeiten den Euro und die Europäische Union zusammengehalten. Damit haben sie sich um Europa verdient gemacht. Und damit haben Sie, das sage ich ganz bewußt, auch meinem Land einen großen Dienst erwiesen.“..Im Umgang mit der EZB und Draghi mahnte Steinmeier eine „sachliche Debatte“ an. „Zu oft fielen Respekt und Anstand gegenüber Ihnen, lieber Herr Draghi, Klischees zum Opfer.
Theurer: Draghi hat den Orden nicht verdient
Kritik an der Auszeichnung kam unter anderem vom Sprecher der CDU-Mittelstandsvereinigung, Carsten Linnemann...Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Michael Theurer kritisierte ebenfalls Draghis Niedrigzinspolitik und betonte, Draghi habe den Orden schlicht nicht verdient. Die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch hatte die Verleihung an Draghi als „Schande“ und „Schlag ins Gesicht für alle Sparer“ bezeichnet. ..
(Junge Freiheit. Schlimm, schlimmer, Steinmeier. Was hat der Krampf mit Europa zu tun? Respekt muss man sich verdienen, das ist weder Draghi noch Steinmeier gelungen.)

 

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