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Jetzt trauen sie sich an die wirklich heiklen Verbote ran

Grüne wollen Alkoholkonsum einschränken und verteuern

Von CANTALOOP

Davon ausgehend, dass ihrem Erfolg bei den nächsten Wahlen ohnehin nichts mehr im Wege steht, wagen sich unsere Bündnisgrünen mittlerweile auch an die gesellschaftlich sensibelsten Themen heran.

Nachdem das Autofahren unter ihrem enormen Druck auf die Bundesregierung schon maßgeblich verteuert bzw. eingeschränkt wurde und eine Anhebung der Lebensmittelpreise kurz bevorsteht, kommt nach dem Rauchverbot nun eine weitere frohe Botschaft. Alkohol jeder Art sei im Lande viel zu beliebt – und bedürfe deshalb der deutlichen Regulierung. So fordert es eine grüne Gesundheits-“Expertin“ namens Kirsten Kappert-Gonther.

Eine effektive Strategie verlangt sie von der Regierung, wohl wissend, dass es sich hierbei um ein Vorhaben handelt, bei dem sich schon ganz andere Kaliber von Politikern die Zähne ausgebissen haben. Wer so weit, so tief – und gleichermaßen ungeniert in die Privatsphäre der Bürger eindringt, um noch deren intimste Bedürfnisse paternalistisch zu regeln, möchte in Wirklichkeit etwas ganz Anderes. Nämlich austesten, wie weit man gehen kann.

Es ist so ähnlich wie mit dem Tempolimit: wer hierüber bestimmt, beweist, wie groß sein Machteinfluss im Lande ist. Darüber hinaus; Symbole der Deutschen zu schleifen, gehört bekanntlich zu den Primärtugenden eines jeden Grünen. Schon deshalb ist es sehr fraglich, ob es ihnen tatsächlich ernsthaft um die Gesundheit der Bürger geht.

t-online berichtet am 15.02:
Die Grünen im Bundestag fordern ein härteres Durchgreifen des Staats gegen zu hohen Alkoholkonsum – und nehmen dabei auch die Steuern auf Alkohol in den Blick. „Die gesundheitliche Lenkungswirkung von Alkoholsteuern wird von der Bundesregierung nicht genutzt“

Aus einer Anfrage ihrer grünen Fraktion an die Bundesregierung geht hervor, dass die Steuern auf Bier, Spirituosen und Schaumwein zuletzt 2001 angepasst wurden. Einen Ausgleich für die Inflation gebe es nicht, kritisierte Kappert-Gonther. „Laut Suchtexperten sind effektive Maßnahmen für die Alkoholprävention Werbebeschränkungen, höhere Preise und eine geordnete Verfügbarkeit.“

Erst die Verteuerung, dann das Verbot?
Ungeachtet der Tatsache, dass natürlich jede Art von Sucht und Abhängigkeit bedenklich ist, lohnt der Blick gen Skandinavien. Denn dort sind Alkoholika traditionell sehr teuer. Und dennoch trinken die Nordländer kaum weniger davon als die Deutschen. Sie sind nur eben kreativer in der Beschaffung.

Obgleich nach Auskunft der schwarzroten Koalition unser Alkoholkonsum landesweit signifikant zurückgegangen ist – und auch das „Rauschtrinken“ weit weniger als früher verbreitet sei -, gehen die bis dato durchgeführten Maßnahmen den Grünen allesamt nicht weit genug. Vielleicht auch im Hinblick auf ihr zukünftiges Wahlklientel aus dem Orient?

Somit gilt auch für „geistige Getränke“: am besten keinerlei Eigenverantwortung mehr für die Bürger. Sondern ein „besorgter Staat“, möglichst unter grüner Führung, der sich „intensiv“ kümmert. Das dachte Michail Gorbatschow einst auch. Und schränkte die Wodka-Produktion ein. Heute zählt er trotz all seiner Verdienste zu den unbeliebtesten Politikern, die Russland je hatte. Mancherlei Dinge muss man den mündigen Menschen gefälligst selbst überlassen. In diesem Sinne – Prost!
(pi-news.net. Wer verbietet endlich die Grünen, da mutmaßlich nicht auf dem Boden des Grundgesetzes?)

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