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Hat Markus Hugger sowas nötig?

Ex-SPD-Stadtrat Manfred Herrmann kämpft gegen "gelbe Mafia"

(tutut) - Der Philosoph Epiktet versuchte den Menschen "Wege zum glücklichen Handeln" aufzuzeigen. Das war vor fast 2000 Jahren. Für ihn als Stoiker gab es dreierlei Grundsätze: Gutes, Übles und Gleichgültiges. Als gut und übel gelten sittlich richtiges Verhalten und dessen Gegenteil, während zum Glechgültigen alles Äußere zählt. Epiktet bestätgt die Vielfalt von Beziehungen, die den Menschen wie konzentrische Ringe umgeben, in der Familie, als Bürger einer Gemeinde, als Bewohner eines Landes, als ein Glied der Menschheit überhaupt, jederzeit anderen gegenüber zur Menschlichkeit verpflichtet. Er fordert dabei das, was zum Beispiel der Immendinger Bürgermeister Markus Hugger für sich geltend angegeben hat, als er seine Kandidatur gegen Amtsinhaber Hans Georg Schuhmacher in der Lokalpresse bekannt machte mit dem Hinweis auf seine CDU-Funktionen und diesen als Hintergrund mitgibt "die konservativen, die christlichen Werte wie Nächstenliebe, Menschlichkeit, Zusammenhalt“.

Gleichzeitig betont er, "im Herzen auch ein Grüner" zu sein, womit heutzutage wohl kein heimatlos gewordener einstiger rechtskonservativer CDU'ler auskommt, ohne allerdings daran zu denken, dass die Grünen nicht nur links sind, sondern damit verbunden auch mutmaßlich ein ganz anderes politisches System im Sinn haben als es das Grundgesetz demokratisch und rechtsstaatlich vorsieht.

Epiktet nun fordert, vom Christentum konnte er noch keine Ahnung haben, Menschlichkeit bis hin zum Verbot, erlittenes Unrecht mit gleicherMünze heimzuzahlen, bis zu demGebot, den zu lieben, von dem man schlecht behandelt worden ist.

Da stellt sich nun in Spachingen ernsthaft die Frage an den Bürgermeisterkandidaten Markus Hugger, ob er einen Wahlhelfer wie den früheren SPD-Vorsitzenden und Ex-SPD-Stadtrat Manfred Herrmann nötig hat, der später vergebens versuchte, es auf der FWV-Liste wieder in den Gemeinderat zu schaffen. Das ist viele Jahre her. Weiß der Kandidat aus Immendingen, der sich laut öffentlichen Proklamationen im ihm wohlgewogenen Lokalbatt sicher zu sein scheint, wer seine Unterstützer sind, dass da welche sind  wie Manfred Herrmann,  die die Trommel für ihn rühren in einem Stil, welcher dem von Huggers Weltbild widerspricht? Wenn er davon weiß, hat er  schon was dagegen unternommen? Wenn er es nicht weiß, was weiß er dann überhaupt vom politischen Spaichingen?

Als Mitglied des CDU-Kreisvorstandes und als Fraktionsvorstzender der CDU im Kreistag hat Hugger mit seiner Kandidatur eine Hypothek der CDU in Spaichingen aus dem Wahlkampf von 2012 mit dem damaligen CDU-Kreisvorstzenden gegen den Amtsinhaber Schuhmacher übernommen. Es war ein schmutziger Wahlkampf, der damit seinen Höhepunkt hatte, dass der Denkinger Unternehmer Christian Kauth in Spaichingen das Mandat eines CDU-Stadtrats und die Parteimitgliedschaft aufgeben musste. Ein Bekenntnis zu einem sauberen Wahlkampf von Hugger wäre aus der Erinnerung von 2012 heraus angebracht. Gerade auch aus Umtrieben heraus, mit denen ein Manfred Herrmann Reklame für Hugger zu machen versucht.

Kommunalpolitik ist kein Ponyhof, das dürfte auch der Kandidat aus Immendingen wissen. Herrmann versucht, die politischen Verhältnisse in Spaichingen auf hanebüchene Weise auf den Kopf zu stellen, wobei er sich die Rede von Harald Niemann in der Bergsitzung gegen den Bürgermeister auf die Fahne schreibt, welche einen unverantwortlichen Stilbruch aller Bergsitzungen darstellt und ihres Inhalts wegen vom Vorsitzenden hätte abgebrochen werden müssen. Sie widerspricht auch dem, was der Gegenkandidat des Amtsinhabers  für sein "Christentum" in Anspruch nimmt. Herrmann leistet Hugger Wahlkampfhilfe, indem er im Internet tönt:

"Liebe Verwandte, Freunde, Bekannte und alle Spaichinger Bürger, heute habe ich die ganze Rede von Harald Niemann, Fraktionssprecher von Pro Spaichingen, (Anmerkung: gleichzeitig auch CDU-Kreisrat) die er bei der 'Bergsitzung' im Januar 2020 gehalten hat, auf der Homepage der Stadt (www.stadt-spaichingen.de, 'Fraktionen und Parteien') in voller Länge gelesen. (Anmerkung: Was hat das mit Wahlpropaganda für CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Hugger auf der website der Stadt verloren?).  Bitte lest, wenn ihr Zeit und Lust habt, die Rede durch und kommt, wenn es geht, am Donnerstag zur Vorstellung der Kandidaten in die Stadthalle. 19 Uhr. Hier der Link:
https://www.pro-spaichingen.de/2020/01/22/unsere-jahresrede-2020/. Bitte leitet diesen Link oder diese ganze Mail an so viele Leute wie möglich. Und die sollen wiederum den Link an ganz viele Leute weiter leiten. Diese Mail geht an ca. 60 Adressen. Ich denke, das machen die BM-Schuhmacher-Anhänger ja auch in ihren Netzwerken. Ich kann übrigens jedem Wort in der Rede von Harald Niemann zustimmen, teils aus unmittelbarer Erfahrung mit dem BM, teils von Berichten von Betroffenen, Mitarbeitern bei der Stadt oder von Erzählungen von privaten 'Opfern' von BM Schuhmacher.Das Leid unter den Mitarbeitern auf dem Rathaus sei, wie mir ein absoluter 'Insider' erzählte, unsäglich. Und, wenn auch nur ein Bruchteil der beruflichen und privaten 'Geschichten' von BM Schuhmacher wahr wären, er müsste m. E. sofort aus dem Amt entlassen werden. Leider geht das nicht. Aber es gibt ja eine demokratische Wahl in zwei Wochen! Aber die schlimmsten Sachen sind, dass BM Schuhmacher Spaichingen im Kreis und in der Verwaltungsgemeinschaft völlig isoliert hat und dass er die Bürger der Stadt und den Gemeinderat tief gespalten hat. Auch hat er eine unglaubliche Fluktuation im GR verursacht, seit er hier BM ist. Viele 'Schwergewichte', richtige 'Fachleute', im GR haben das Handtuch geworfen, weil sie sich die Amtsführung dieses Bürgermeisters nicht mehr antun wollten. Er lässt sich nicht in die Karten blicken, gibt keine Protokolle heraus, führt Geheimsitzungen (z.B. Maschinenfabrik) und verpasst Rathaus-Mitarbeitern Maulkörbe. Da darf niemand etwas sagen, ohne den BM zu informieren. Nicht einmal der stellvertretende BM durfte sich im Rathaus Informationen einholen, wenn der BM z.B. in der Türkei Urlaub machte. Er hätte ein Handy und man könne ihn dort jederzeit anrufen! Wo bleibt da die Transparenz und die gute Zusammenarbeit? Ich hoffe, es kommen eines Tages all die 'Schweinereien' ans Licht".

Und dann sieht der ehemalige SPD-Vorsitzende und Ex-SPD-Stadtrat die Politik in Spaichingen anscheinend so wie es in Deutschland üblich geworden ist: Schuld an allem Bösen sind nicht die Täter, sondern die Opfer. Spalter sind nicht etwa Grüne, Pro Spachingen und eine CDU auf der Suche nach sich selbst, sondern unter sechs Fraktionen gerade die kleinsten. Dass es trotzdem noch einen Gemeinderat in der Gesamtheit gibt, wecher die ihm angetragene Arbeit für Spaichingen tut, muss ein unerklärliches Himmelswunder sein, das Herrmann entgangen ist,  Denn: "Offensichtlich sieht ein Teil des Gemeinderates (FW, FDP, SPD . . . ) über all diese 'Machenschaften' hinweg und folgt dem BM blind. Gerade die 'Gelben' haben behauptet, dass früher hier eine 'schwarze Mafia' regiert hätte. Natürlich hatte die CDU früher teilweise 11 von 18 Sitzen im Gemeinderat, plus Bürgermeister! Im Gegensatz zur jetzigen, ich sage mal: 'gelben Mafia', waren die CDU-Räte damals von den Bürgern gewählt und konnten mit ihrer Mehrheit, wenn sie wollten, alles durchsetzen. Aber ich erinnere mich, dass wir früher querbeet abgestimmt haben und es gab weder einen Fraktionszwang, noch vor Sitzungen Absprachen. Und man wurde, auch wenn man eine andere Meinung hatte oder eine einfache Frage gestellt hat, von Bürgermeister Albert Teufel fair behandelt und nicht lächerlich gemacht, so wie jetzt. Als Bürger, der sich kommunalpolitisch engagiert, der aber keine Erfahrung zunächst hat, muss die Möglichkeit bekommen, sich ohne Angst in die GR-Arbeit einzuarbeiten, was im Grunde zwei, drei Jahre dauern kann. Aber dann wollen viele nicht weiter machen und schmeißen aus Frust den 'Bettel' hin..."

Um das Jammern eines ehemaligen Stadtrats fern jeglicher Realität und Altersweisheit abzukürzen, über den damals schon die Zeit hinwegegangen ist, ohne dass er es merkte, leistet Herrmann sich als Wahlkämpfer für Markus Hugger einen Einsatz mit Behauptungen bis hin zu mutmaßlchen Unterstellungn, ohne jeglichen Beleg, indem er die Zwei-Mann-Fraktion der FDP zur "Gelben Mafia" erklärt.  Schlechter kann auch ein Blinder Farben nicht beschreiben. "Wenn Markus Hugger gewählt ist, werde ich mich nicht mehr einmischen. Versprochen", beendet Herrman sein Traktat für den Kandidaten aus Immendigen mit dem Fahrschein von CDU, Grüne, Pro Spaichingen. Ein starkes Stück! Hat Markus Hugger sowas nötig? Ist das für alle ehrlich gut?

Epiktet warnt: "Gefährlich ist es auch, im Gespräch auf schlüpfrige Gegenstände zu kommen. Wenn einmal etwas Derartges in deiner Gegenwart vorkommt, und es bieetet sich eine passende Gelegenheit, so weise denjenigen zurecht, der soweit gegangen ist. Sonst zeige wenigstens durch dein Erröten oder durch eine finstere Miene dein Missfallen an solchem Gespräch". Hugger hat das Wort!

Manfred Herrmann legt nach und vergrößert ein Problem von Markus Hugger
Inzwischen hat Manfred Herrmann nachgelegt und damit das Problem von Markus Hugger und seinen Untestützern vergrößert. Er schreibt:

Liebe Verwandte, Freunde und Bekannte in Spaichingen,

am kommenden Dienstag findet um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion der Schwäbischen Zeitung in der Stadthalle mit den drei Bürgermeister-Kandidaten statt. Beginn 19 Uhr. Allerdings kam vorher im ZDF, dass Gesundheitsminister Spahn empfohlen (?) hat, dass Veranstaltungen mit über 1000 Personen abgesagt werden sollten. Ich weiß nicht, ob zu der Veranstaltung tatsächlich 1000 Personen kommen, aber mit einer Absage muss man evtl. rechnen. Sollte die Podiumsdiskussion trotz Corona stattfinden, wäre es sehr schön, wenn auch möglichst viele Hugger-Befürworter im Saal wären. Am letzten Donnerstag waren unglaublich viele Besucher, so mein Eindruck, auf Seiten des Herausforderers Markus Hugger, was sich auch an der Stimmung und am Applaus gezeigt hat.

Ich nehme an, dass die HGS-Befürworter auch ihre Anhänger im Internet mobilisieren, nach dem sie gemerkt haben, dass ihr Kandidat bei der Kandidaten-Vorstellung nicht so viel Zustimmung und Applaus erhalten hat wie Markus Hugger.

Bitte leitet deshalb diese Mail an so viele Leute wie möglich weiter, weiter, weiter . . . .
P.S.: Übrigens habe ich ausschließlich ganz viel Zustimmung für die Mail mit der Bergrede von Pro Spaichingen und für meine zusätzlichen Ausführungen erhalten..... Die FW haben mir u.a. angedroht, mich juristisch zu belangen. Das ist übrigens die BM-Methode, immer gleich vor Gericht zu ziehen und die Leute damit einzuschüchtern. Da ich aber im fortgeschrittenen Alter bin und noch nie etwas mit einem Gericht zu tun hatte, also nicht vorbestraft bin, sehe ich einer Anzeige fröhlich entgegen und erwarte höchstens eine geringe "Strafe auf Bewährung" (grins)!
Mit zuversichtlichen Grüßen
Manfred Herrmann

Macht Markus Hugger in Spaichingen  auf diesem Niveau "Wahlkampf"? Hat er solche "Unterstützer" wirklich nötig?

 

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