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Grün sein in der Krise – nur etwas für Hartgesottene

Abgehobenheit und Bürgerverachtung: Umfragewerte sinken von 27 auf 14 Prozent

Von CANTALOOP

Wer jung, unbedarft, oder idealistisch ist, bzw. wessen Gehalt oder Alimentierung vom Staat erfolgt, dürfte auch weiterhin Interesse an einer expansiven Grünpolitik haben. Für viele andere Bürger gilt indessen: wenn man Habeck und sein Team von weltfremden Elfenbeinturmbewohnern in dem Maße gewähren ließe, wie diese es sich vorstellen, wäre innerhalb von absehbarer Zeit nichts mehr übrig, weswegen es sich lohnen würde, weiterhin hier zu leben.

Auch nach ihrem Online-Parteitag sieht man: Bis auf wenige Ausnahmen hat Nichts von alledem was sich in grünen Utopistenhirnen verbirgt auch nur annähernd Bestand in einer realen und auf Wertschöpfung basierenden Welt. Während man in solchen und ähnlich kontrafaktischen Kreisen lieber auf der Suche nach Gerechtigkeitslücken und Luxusproblemen ist, hat man anscheinend vergessen, was momentan wirklich wirklich wichtig ist – für die normalen Bürger.

Die (korrekte) Sprache als ideologisches Machtinstrument
Im ihrem abgehobenen Elysium wird jede abweichende Meinung, oft auch Wahrheit, Vernunft und Einsicht, einfach als rechtsradikal, oder, ganz aktuell, als wirrköpfig erklärt. Damit erspart man sich jede weitere Diskussion – und wahrt zum Schein einmal mehr jene moralische Überlegenheit, die man scheinbar auf alle Zeiten gepachtet hat. Der Fall Boris Palmer zeigt dies deutlich. Querdenker sind im Sonnenblumenreich absolut unerwünscht. Hinter den Kulissen zeigt sich ein totalitärer und autoritärer Geist, der jeden Versuch eines innerparteilichen Diskurses, Introspektion, oder auch Anpassung schon im Keim erstickt. Hochemotional nach außen – und doch eiskalt berechnend im Inneren. Im Übrigen eine bemerkenswerte Ambivalenz, die sich dem geneigten Betrachter zumeist erst auf den zweiten Blick erschließt.

Man freut sich über den Niedergang der Automobil-Industrie
Längst haben sich die talkshow-gehypten Grünen ihre eigene, ethisch-moralische Ressource geschaffen, die niemals versiegt. Insbesondere von hohen Idealen getragene und gleichermaßen naive Menschen fallen immer wieder auf ihre hehren Heilsversprechungen herein. Das schon vom griesgrämigen Schopenhauer erwähnte Wolkenkuckucksheim existiert also tatsächlich. Neuerdings als grünlinke Schimäre, als Trugbild und Allegorie eines guten, gerechten und vorbildlichen Menschen. Und doch ist es nur eine schöngefärbte Theorie, ein in sich geschlossener Kosmos für gutsituierte Freigeister, Träumer und Zivilversager. Ohne jeden Ansatz zu wirklicher Problemlösung.

Tiefste Verachtung für die Sorgen der Bürger in der Rezession
Sie wollen die heile, gemeinsame Welt, taumelbunt wie ein LSD-Trip ihrer Altvorderen. Und gleichermaßen moralinsauer, psychedelisch durchtränkt und rhetorisch passend aufbereitet vom Schwiegermutter-Verzauberer Habeck, dessen brotlose, geisteswissenschaftliche Ergüsse bis vor kurzem lediglich dazu ausreichten, Kinderbücher zu verfassen. Typisch deshalb auch sein für die Gastronomie vorgesehener Vorschlag zur Krisennutzung; diese sollen doch gefälligst ihre alten Heizanlagen gegen moderne und klimafreundliche Systeme austauschen. Denn Co2-Reduzierung sei auch in einer Rezession oberste Pflicht. Und Corona-Hilfe gibt es ohnehin nur für unternehmerische Öko-Streber.

Der abgebrühte Grünen-Chef und sein nicht minder blökendes weibliches Pendant, die sich selbst schon fast im Kanzleramt sahen, müssen dennoch mit schwindender Zustimmung rechnen. Wenn es der CORONA-Beschränkung also überhaupt irgendetwas Positives abzugewinnen gilt, dann ist es sicherlich dieses längst fällige Zurechtstutzen der grünen Überflieger und das Darlegen deren himmelschreiender Inkompetenz. Nichtsdestotrotz gibt es keine Entwarnung: als Juniorpartner einer bärenstarken Merkel-CDU würde es 2021 trotzdem zu einer Regierungsbeteiligung reichen.
(pi-news.net)

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