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Bürgerliche Allgemeinheit soll für Randalierer büßen

Einschränkung von Freiheiten – und verschärfte Überwachung für alle

Von CANTALOOP

Wie nicht anders zu erwarten, werden nun hektische Reaktionen auf die Ereignisse des letzten Wochenendes im „schwäbischen Berlin“, ehemals auch als Stuttgart bekannt, präsentiert. Wenn ausgerechnet dort, in der beschaulichen, aufgeräumten und öko-vorbildlichen Schwaben-Metropole, solcherlei Gewalt-Exzesse als Ergebnis grüner Laissez faire-Politik möglich sind, dann ist fortan überall und zu jeder Zeit damit zu rechnen. Im gesamten Land. Nichts und Niemand ist jetzt mehr sicher vor marodierenden, ausländischen Banden, auf neudeutsch der „Partyszene“. Wie wir jetzt schmerzhaft erkennen mussten, sind ihnen die einheimischen Polizeikräfte nur noch bedingt gewachsen.

Als sofortige Maßnahmen werden großspurig Videoüberwachung, Aufenthaltsbeschränkungen und Alkoholverbote an einschlägig bekannten Plätzen in der City verkündet. Plus zusätzliche Streetworker, versteht sich. Bravo Grünen-OB Fritz Kuhn, dieses Maßnahmenpaket als Bekämpfung Ihrer größtenteils selbstverursachten Problematik wird die Unholde sicherlich mächtig beeindrucken.

In der einst so sicher geglaubten Stuttgarter Innenstadt herrschen mittlerweile Zustände wie in der Bronx, und Sie wollen vor allem wieder die Allgemeinheit mit verstärkter Überwachung und sinnlosen Kontrollen schikanieren. So wie es schon mit Falschparkern, Temposündern und Dieselfahrern zur Genüge gemacht wird. Es glaubt Ihnen doch keiner, dass Sie ernsthaft erwägen würden, Polizeieinheiten in die bekannten Migranten-Hot Spots zu schicken. Ihre Parteifreunde würden doch sofort Rassismus wittern.

„Law-and-order“ ist in Deutschland zum Schimpfwort verkommen
Wer wissen möchte, wie man verloren geglaubte Stadtteile wieder in den Griff bekommt, der schaue retrospektiv über den großen Teich. Genauer gesagt ins New York der 90er Jahre. In Teilen von NYC und des Central Parks, wo heute Familien ebenso wie business-people oder auch Stadt-Neurotiker stressfrei ihre Zeit verbringen können, befand sich noch vor wenigen Jahren eine absolut lebensgefährliche no-go-Area. Vor allem nach Einbruch der Dunkelheit.

Bürgermeister und Trump-Intimus Rudy Giuliani bekam die völlig aus dem Ruder gelaufenen Verbrecher, Drogenhändler und Gangs und somit die bürgerliche Ordnung innerhalb von kürzester Zeit wieder in den Griff. Mit einer speziellen „zero tolerance“-Taktik, die ebenso hart wie wirksam ist. Sie greift gezielt die unbelehrbaren Strörenfriede auf, bestraft diese knallhart – und schont im Umkehrschluss die gesetzestreue Bürgerschaft nach Kräften.

Hierzulande wäre so ein effizientes Vorgehen natürlich vollkommen undenkbar – und vor allem politisch gar nicht erwünscht. Das Umfeld ist entscheidend. Im wohlstandsverwöhnten Stuttgart der Neuzeit ist es vor allem für linksgeprägte Jugendliche attraktiver geworden, der Antifa beizutreten und mit den eingewanderten Krawallbrüdern Anarchie zu spielen, als eine solide Berufsausbildung beim „Daimler“ zu beginnen. Alles wiederholt sich eben. Ganz so, wie Markus Tullius Cicero schon vor über 2000 Jahren über den Verfall von Sitten klagte: „o tempora, o mores“ (lateinisch für „O (was für) Zeiten, o (was für) Sitten!“)!
(pi-news.net)

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