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Kriechspur?
Wolfs Blut
Landtagspräsident gibt unterhaltsame Einblicke in die Politik
Auf Einladung des Ortsseniorenrats besucht Guido Wolf das Dr.-Karl-Hohner-Heim – Senioren nehmen lebhaft Anteil an der Landespolitik
...Dass er dabei selbst eine Vorbildfunktion zu erfüllen habe, erläuterte Wolf an einer am selben Tag von ihm als Schirmherr gestarteten mehrwöchigen Blutspendeaktion in der Nähe von Tripsdrill, wo er selbst zum 25. Mal Blutspender war.
(Schwäbische Zeitung. Warum hat sich der schlaue Fuchs nicht durch die Altweibermühle gedreht? Wollte er dem Aderlass der CDU gegensteuern, die sich nun einen Vers darauf machen muss? Welche Politik vertritt ein Landtagspräsident?)
Klassenzimmer fliegen nach Hause
Die Container am Gymnasium sind abgebaut – Anbau wird 2013 fertig
(Schwäbische Zeitung. Fliegt dieser Sprachmüll in die gelbe Rappelkiste?)
 Am Samstag ist Leserwanderung
Die Erdgeschichte gleich in der Nähe erkunden, seltene Pflanzen und Tiere entdecken – dazu sind die Leser des Heuberger Bote am kommenden Samstag, 4. August, ab 14 Uhr am Albtrauf bei Gosheim eingeladen. Judith Engst, Forstwirtin und Naturschutzwartin des Albvereins Reichenbach, wird die Leser auf ihrer zweistündigen Tour begleiten und viel Spannendes erzählen.
(Schwäbische Zeitung. Gibt's beim Lokalblatt nicht eher eine Ab- statt einer Albwanderung?)
Schülerinnen gestalten Logo
Das Logo der Spaichinger Bürgerstiftung stammt aus der Kunstschmiede des Gymnasiums.
(Schwäbische Zeitung. Seit wann hat das Gymnasium eine Schmiede?)
Schulsiegerin Lea erzielt 988 Punkte
Rein in die Sportklamotten und ab in die Schule. Unter dem Motto „Höher, schneller, weiter“ ist es auf dem Gelände der Juraschule in Gosheim rund gegangen. Denn die Bundesjugendspiele standen im Mittelpunkt des Schultags.
(Schwäbische Zeirung.Noch mehr Schulschrott aus dem Papierkorb als Lokalblatts Ferienprogramm?)
Gosheimer erklimmen den Weiherkopf
Das Bergwochenende des Jungen Albvereins führt auf die Kahlrückenalpe nach Sigiswang
(Schwäbische Zeitung.Kein Wanderer auf dem Massenbild vergessen?)
Adrian Maic siegt mit zwei Gewinnsätzen
„Tischtennis macht Schule“ – Mini-Meisterschaft innerhalb der Schul-AG
(Schwäbische Zeitung. Und das mitten in den Ferien!)
Sozialgeschichte, die zum Schmökern einlädt
Das Buch „Die Firma und Ich“ erzählt, wie Hohner Jahrzehnte lang das Trossinger Alltagsleben geprägt hat
(Schwäbische Zeitung. Schon die Saurier spielten Mundharmonika?)
Unterstufenschüler wollen „schneller, höher, weiter“ sein
Bei den Olympsichen Sommerspielen des Gymnasiums Trossingen haben alle Beteiligten viel Spaß – Überall fröhliche Gesichter
(Schwäbische Zeitrung. Muss auch die Trossinger Redaktion Altpapier aus Schulschrott produzieren?)
Stadtführung zeigt morgen Dichter und Denker Tuttlingens
(Schwäbische Zeitung. Ist der Dichterpräsident auch zu sehen?)
Auszubildende des Kreisforstamts bauen Treppe
(Schwäbische Zeitung.Karriereleiter?)
Ukrainische Sänger singen für die deutschen Gäste „Kein schöner Land“
Das Konzert beeindruckt die Gottesdienstbesucher in Gunningen – Bei „Kalinka“ singen alle mit
(Schwäbische Zeitung. Nicht auch für sich?)
Familie auf A81 schwer verletzt
Wegen eines schweren Verkehrsunfalls musste die A81 zwischen Oberndorf und Rottweil in Richtung Singen gestern Abend voll gesperrt werden. Laut Angaben der Autobahnpolizei fuhr ein voll besetztes Auto gegen 19.40 Uhr auf einen Lastwagen auf. Fünf Menschen wurden schwer verletzt. Es soll sich um eine Touristen-Familie handeln.
(Schwäbische Zeitung. Aus Touristenland?)
Die Blumeninsel Mainau kommt gut an
(Schwäbische Zeitung. Wo?)
Bei Donau-Heuberg brechen alte Wunden auf
Verbandsvorsitzender Konstantin Braun weist Vorwürfe aus Mühlheim und Fridingen empört zurück
Die Aufregung war groß in den Gemeinderäten von Fridingen und Mühlheim. Sie witterten Verrat – und unter schwerem Verdacht stand Konstantin Braun, der nicht nur Bürgermeister von Kolbingen und Königsheim ist, sondern auch Vorsitzender des Verwaltungsverbandes Donau-Heuberg.
(Schwäbische Zeitung. Kriegsberichterstattung aus dem Lokalblattlazarett?)
Ansichtssache
So geht man nicht unter Partnern um
Von A. Lothar Häring
...Ein Neuanfang ist dringend nötig, und gefragt sind dabei alle Beteiligten, vor allem der neue Fridinger Bürgermeister Stefan Waizenegger. Er ist unbelastet und könnte zwischen den verhärteten Fronten vermitteln, statt sich von vorneherein auf eine Seite zu stellen. Die erste Chance hat er vertan.
(Schwäbische Zeitung. Wer ist wem Unterpartner? Hat nicht nur die Wurst zwei Neuanfänge?)
Ein Radolfzeller rudert zu Gold
(Schwäbische Zeitung.In Tuttlingen?)


Die Energiewende erobert die Vorgärten.
Interview
Neuer Verein hilft bei Alltag und Ämtern
Anna Kupferschmid zu den Zielen der Selbsthilfegruppe für Blinde
(Schwäbische Zeitung. Randgruppen-Begleitorgan für Blinde?)
Kinder füttern Lämmchen
(Schwäbische Zeitung. Mäharbeit?)
Nachwuchs tanzt mit Maus
(Schwäbische Zeitung. Pieps?)
Kuh Lieselotte begeistert Kinder
(Schwäbische Zeitung. Muhtiges Blatt?)
Harald Trillen erinnert an das einstige Bundeswehrdepot
Standort Spaichingen beschäftigte bis zu 120 Zivilangestellte
Zum einem Ausflug in die Geschichte des heutigen Gewerbegebiets Lehmgruben hat Stabshauptmann a. D. Harald Trillen aus Villingen-Schwenningen am letzten Kameradschaftsabend der Reservistenkameradschaft Immendingen vor der Sommerpause eingeladen. Thema war das Gerätedepot Spaichingen. Harald Trillen ist in Spaichingen ein Begriff, er war der letzte Kommandant des Depots.
(Schwäbische Zeitung. Ist er nicht eher ein Begriff für das Ende der SPD in Spaichingen als einstiger Vorsitzender?)
Give-Box lädt viele Besucher
(Schwäbische Zeitung. Wieviele sind schon drin? Die Schwäz auch?)
Der Sommer lässt die Blumenpracht sprießen
Der schwäbische Sommer zeigt sich derzeit von seiner wechselhaften Seite...Der Gosheimer Hobbygärtner Erich Wehrle erfreut sich derzeit an seiner in allen Farben blühenden Sommerblumenwiese in seinem Garten.
(Schwäbische Zeitung. Was sprießt denn noch so?)
Chor wandert singend durch alle Räume
(Schwäbische Zeitung. Kein Platz in Immersingen?)
„45 Minuten in der Schule kamen mir länger vor als die 45 Minuten im Studio“
Michaela Estler und Silvia Welle kochen auf Zeit im Fernsehen – Im August wird die Folge der Kochshow „Topfgeldjäger“ mit den beiden gesendet
Michaela Estler aus Sigmaringen ist 30 Jahre alt, Diplom-Wirtschaftsinformatikerin (BA), wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an der DHBW Ravensburg im Studiengang Wirtschaftsinformatik...„Über facebook habe ich gefragt, wer Lust hätte mitzumachen und eine Freundin sagte: Frag doch die Silvia Welle aus Ablach. Ich kannte sie weniger gut, dafür ihre Kinder“, sagt Michaela Estler. Silvia Welle lehnte aber erst mal ab, da sie nicht so gern im Rampenlicht steht. Doch im Lauf der Zeit merkten beide passionierte Köchinnen, dass sie sich perfekt ergänzen, denn Michaela Estlers Stärken liegen bei Vor- und Nachspeisen, Silvia Welle hält es mehr mit dem Hauptgang.
(Schwäbische Zeitung. Was macht dieser unterirdische Bericht über Kochtopf-TV vom Brutzelsender im Lokalblatt von Tuttlingen?)
Generationswechsel am Gymnasium
(Schwäbische Zeitung. Und das in den Ferien?)
Kalender zeigt Vielfalt der Frauen
„Frauen-Vielfalt“ war das Stichwort, das Thema, die Herausforderung. Fotos, die zu diesem Motto passen, hatte der Frauenhausverein Tuttlingen vor einigen Wochen eingefordert und damit zum Kalenderwettbewerb aufgerufen.
(Schwäbische Zeitung. Gibt's immer noch nichts gegen Falten?)
„Ekel erregende Zustände“ haben Folgen
Amtsgericht verurteilt Lebensmittelhändler zu einer Freiheits- und Geldstrafe
...„Dreckig, speckig, mistig, madig“ war einst bei der Bundeswehr die gängige Einstufung, wenn beim Spindappell auch nur ein „Muckenschiss“ entdeckt wurde. Bei der Kontrolle des Lebensmittelgeschäfts kurz vor Weihnachten 2010 wäre diese Einstufung indes noch gelinde ausgedrückt zu milde gewesen.
(Schwäbische Zeitung. Was für'n Laden ist die Bundeswehr?)
Nichtrauchen ist „in“ – 420 Schüler nehmen an Aktion teil
Werma Signaltechnik unterstützt das Nichtraucherprojekt der Tuttlinger Ludwig-Uhland-Realschule
(Schwäbische Zewitung. Dürfen die sonst in den Ferien rauchen?)
„Amazing Grace“ geht unter die Haut
Ein buntes Programm unterhält die Gäste beim Sommerfest der Erlöserkirche
(Schwäbische Zeitung. Der Ohrwurm von Wurmlingen?)
„Ich sehe mehr Leben als Sterben“
Seit einem Jahr kümmert sich das Palliativ-Netz um Menschen, die zu Hause sterben
(Schwäbische Zeitung. Der Friedhof lebt?)

Projektorganisation für mehrere Landkreise mit Büro in Tuttlingen

(tutut). Bei der Polizeireform sind nicht nur weitere Standorte festgelegt worden, wie das Innenministerium meldet. Was die Landkreise Tuttlingen, Rottweil,. Schwarzwald.Baar-Kreis, Zollernalbkreis und Freudenstadt betrifft, agiert eine Projektorganisation der Polizei, welche sich mit mehreren Teilprojekten beschäftigt. An der Spitze steht Leitender Kriminaldirektor Uli Schwarz, Leiter der Polizeidirektion Konstanz. Koordiniert werden die Aufgaben am zukünftigen Sitz des Präsidiums in Tuttlingen durch ein  Projektbüro.
Geplant ist, Kriminalkommissariate in Tuttlngen, Villingen-Schwenningen, Balingen und Freudenstadt einzurichten, wobei die Kriminalpolizeidirektion ihren Sitz in Rottweil haben wird.  In Zimmern o.R. wird die Verkehrspolizeidirektion angesiedelt. Die Verkehrsüberwachung soll Standorte in in Villingen-Schwenningen und Horb haben. Auch eine Polizeihundeführerstaffel soll in Zimmern für die Region aufgebaut werden. Personell ist geplant, die Streifendienste der  Polizeireviere um je zwei Beamte zu verstärken.
Wie das Innenministerium bekannt gegeben hat, gingen die Planungen "mit weiten Schritten voran", wenngleich " jede Entscheidung zur neuen Struktur der baden-württembergischen Polizei mit größter Sorgfalt geprüft wird". Der jüngste Beschluss umfasse vor allem zusätzliche Standorte für die Verkehrspolizei. Dabei gelte laut Inneminister Galll die Devise: „Wir machen die Polizei zukunftsfähig und werden durch bessere Leistungsfähigkeit mehr Sicherheit bieten.“
So werde zur Optimierung der Kriminalitätsbekämpfung ein weiteres Kriminalkommissariat in Bruchsal angesiedelt. Die Entscheidung für Bruchsal sei auf der Basis der festgelegten Kriterien, beispielsweise der geographischen Lage und des Kriminalitätsaufkommens, getroffen worden. Zur weiteren Steigerung der Präsenz in der Fläche würden landesweit nach eingehender Begutachtung der örtlichen Gegebenheiten noch zusätzliche Standorte des Kriminaldauerdienstes, der Fahndungen oder von brennpunktorientierten Ermittlungsgruppen der Kriminalpolizei folgen.
Der hohe Stellenwert der Verkehrsicherheitsarbeit zeige sich in der künftigen Struktur der Verkehrspolizeidirektionen mit der zusätzlichen Einrichtung von landesweit 14 Verkehrskommissariaten in Heidelberg, Walldorf, Tauberbischofsheim, Pforzheim, Aalen, Backnang, Offenburg, Esslingen, Mühlhausen im Täle, Laupheim, Weil am Rhein, Waldshut-Tiengen, Mühlhausen-Ehingen und Kißlegg. Diese Standortentscheidungen ermöglichten eine schnelle und hochwertige Reaktion der Verkehrspolizei. In den Verkehrskommissariaten könnten, je nach örtlichem Bedarf, etwa Verkehrsunfallaufnahme, Verkehrsüberwachung oder auch die Fahndung konzentriert werden.
Eine weitere Entscheidung sei für die der neuen Hochschule für Polizei Baden-Württemberg zugeordneten Ausbildungsstandorte gefallen. An den Standorten in Biberach und Lahr, in denen die Ausbildung für angehende Polizistinnen und Polizisten erfolge, werde je ein Institutsbereich Ausbildung eingerichtet. In Biberach werde zudem die Leitung für das Institut Ausbildung und Training sowie der Institutsbereich Einsatztraining angesiedelt. Das Deutsch-Französische Sprachzentrum verbleibe schon auf Grund der Nähe zu Frankreich in Lahr.
Polizei bleibt dort, wo der Bürger sie braucht
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (l.), Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid (M.) und Innenminister Reinhold Gall (r.) bei der Regierungspressekonferenz am 27. März 2012 im Landtag in Stuttgart
Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid und Innenminister Reinhold Gall bei der Regierungspressekonferenz
27.03.2012„Mit den regionalen Flächenzuschnitten und Standorten der neuen Präsidien wird die Polizei Baden-Württemberg leistungsstärker und effektiver. Für die Bürgerinnen und Bürger ist die schnelle und kompetente Reaktion durch die Polizei maßgebend und nicht die Nähe zur polizeilichen Leitungsebene. Von einer Schwächung des ländlichen Raumes kann daher keine Rede sein. Die Polizei bleibt dort, wo der Bürger sie braucht“, betonte Ministerpräsident Winfried Kretschmann in Stuttgart. Zwei Monate nach Bekanntgabe der Eckpunkte für die zukünftige Polizeistruktur hatte Innenminister Reinhold Gall zuvor die neuen regionalen Polizeipräsidien, ihre Standorte und deren Flächenzuschnitte dem Kabinett vorgestellt. In diesem Zusammenhang wurden auch die Standorte des Polizeipräsidiums Einsatz, des Präsidiums Technik, Logistik, Service und des Präsidiums Bildung und Personalgewinnung bekannt gegeben. Die Standorte der den regionalen Polizeipräsidien nachgeordneten Kriminalpolizeidirektionen sowie der Kriminalkommissariate wurden ebenfalls präsentiert.
Die Struktur der nahezu 150 Polizeireviere und knapp 360 Polizeiposten bleibe unverändert, erklärte Gall. Durch die Reform werde aber die Qualität der polizeilichen Arbeit weiter gesteigert und die Bürgernähe landesweit ausgebaut. Schließlich seien bei den zwölf Kriminalpolizeidirektionen der regionalen Polizeipräsidien sogenannte Kriminaldauerdienste eingerichtet worden. Gall: „Damit stehen der Bevölkerung sowohl Schutz- wie Kriminalpolizei rund um die Uhr zur Verfügung.“
Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei der Regierungspressekonferenz am 27. März 2012 im Landtag in Stuttgart
Ministerpräsident Winfried Kretschmann
Der Innenminister unterstrich zugleich, dass diese Strukturreform für die Innere Sicherheit unabdingbar sei. Denn zusätzliche Personalstellen, die notwendig wären, um die Polizei für die anstehenden Herausforderungen zu wappnen, seien nicht finanzierbar. „Deshalb ist es vernünftig, sich mit dem heutigen Personalbestand so zu organisieren, wie es der künftige Anspruch erfordert“, erklärte Ministerpräsident Kretschmann. Die Reform werde daher - anders als in der Vergangenheit - nicht dazu dienen, Stellen bei der Polizei einzusparen. Die bei der Umsetzung frei werdenden Stellen würden  der Polizei erhalten bleiben und vor allem zur Verstärkung der Basisdienststellen (Polizeireviere, -posten und Kriminalpolizei) eingesetzt.
„Mit den neuen regionalen Polizeipräsidien werden einheitliche Voraussetzungen für eine effektive, professionelle und bürgernahe Polizeiarbeit geschaffen. Das ist den Fachleuten gelungen“, unterstrich der Innenminister. Beim geografischen Zuschnitt der Polizeipräsidien wurden quantitative und qualitative Kriminalitätsdaten, Verkehrsunfallzahlen und Einsatzschwerpunkte berücksichtigt. Ebenfalls in den Entscheidungsprozess eingeflossen sind regionale Strukturdaten (wie Einwohner, Fläche, geo-/topografische Gegebenheiten und Verkehrs- und Pendlerströme) und personal- und organisationsspezifische Faktoren.
Innenminister Reinhold Gall bei der Regierungspressekonferenz am 27. März 2012 im Landtag in Stuttgart
Innenminister Reinhold Gall
Die Standorte der regionalen Polizeipräsidien sowie der nachgeordneten Kriminalpolizeidirektionen wurden in Abstimmung mit der Liegenschaftsverwaltung des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft festgelegt. Bei den Standorten der Kriminalpolizeidirektionen wurden vor allem polizeitaktische Belange (z.B. das Kriminalitätsaufkommen) berücksichtigt. Die Standorte der künftigen Verkehrspolizeidirektionen sind noch weitgehend offen und werden im Zuge der Umsetzung und unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse festgelegt. Wegen der fachlichen Nähe zur Leitungs- und Stabsebene des Polizeipräsidiums, so Gall,  sei es sachgerecht, die Direktionen Polizeireviere vorzugsweise am Standort des Polizeipräsidiums anzusiedeln.
„Mit dieser geografischen Neuordnung bleibt die örtliche und regionale Sicherheitskultur erhalten“, betonten Ministerpräsident Kretschmann und  Innenminister Gall. Das heute schon enge Netzwerk in der Kriminalprävention werde durch die neue Organisationsstruktur weiter ausgebaut. Prävention sei künftig landesweit Chefsache und werde als eigenes Referat direkt bei der Leitung des Polizeipräsidiums angesiedelt. Dadurch könnten Konzepte mehrerer Landkreise gebündelt und gezielte Präventionsschwerpunkte gesetzt werden. Die bewährte Präventionsarbeit der Kriminalpolizei und der Polizeireviere blieben davon unberührt – ebenso die Verkehrsprävention in den Jugendverkehrsschulen. „Diese Aufgaben bleiben lokal verankert“, sagte der Innenminister.
Es sei geplant, so Gall weiter, die konzeptionellen und rechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung der Polizeireform bis zum Ende des 1. Quartals 2013 zu schaffen. Mit der Gesamtprojektverantwortung werde der Inspekteur der Polizei Gerhard Klotter betraut. Die operative Umsetzung der Reform sei für die Jahre 2013 und 2014 vorgesehen.
Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

Das System ist kommunalpolitisch noch ausbaufähig

(tutut). Spaichingen, so rühmen ihre Macher,  sei die erste Kleinstadt mit Give-Box. Aber, und dies wird die  Bevölkerung sicher aufatmend zur Kenntnis nehmen, hinein passt der Ort nicht. Für ein weiteres System der Abfallentsorgung ist die gelbe Schachtel allerdings viel zu schade.
Zumindest kommunalpolitisch gesehen ist die Angelegenheit sehr ausbaufähig. Man stelle sich vor, zur Bürgermeisterwahl, zum Beispiel, wäre die Give-Box bereits in Spaichingen aufgestellt gewesen. Hätten dann drei Stadträte den Löffel abgeben müssen, weil sie nicht vorhatten, ihre eigene Suppe auszulöffeln? Sie hätten sich doch bloß in die Give-Box begeben müssen. Vielleicht würde sie jemand abgeholt oder gar eingetauscht haben.
Angesichts des Massenansturms zur Nominierung von Bundestagskandidaten könnten diese Veranstaltungen von den Parteien doch einfach in solche Tauschschachteln verlegt werden. Platz ist bekanntlich in der kleinsten Box. Ein Burgbacher hinein, ein  Kauder heraus - oder umgekehrt. Politiker wirklich mal zum Anfassen. Dann bräuchten die vor lauter Verzweiflung nicht in die Museen streben.
Als politischer Veranstaltungsort könnte die Give-Box ebenfalls Karriere machen, zumal Geben seliger denn Nehmen sein soll. Die meisten gutbesuchten Parteiversammlungen könnten darin bequem untergebracht werden. Man stelle sich vor, wie das politische Leben neuen  Auftrieb bekäme: Der eine geht ohne Meinung hinein und kommt mit einer Meinung heraus, der andere liefert drinnen seine Meinung ab und verzichtet auf einen Tausch, während ein Dritter mit einer ganz neuen diese Wechselstube verlässt.
Ein Experte für Kommunalpsychologie könnte natürlich in der neuesten Spaichinger Errungenschaft schon allein in der Farbe Gelb eine Tendenz erkennen. Denn warum ist der Kasten nicht grün, nicht schwarz, nicht rot, nicht kleinkariert, sondern gelb? Vielleicht spielt ja auch Blau eine Rolle, ohne dass sich jemand dazu eindeutig bekennen wollte?  Gelb und vor allem in Kombination mit Schwarz ist in der Natur eine Warnfarbe, man denke nur an  Warnzeichen vor Gefahren wie Hochspannung oder auch an das Zeichen für Blinde. Im Sport bedeutet Gelb eine Verwarnung, während ansonsten unter Gelb die Post abgeht, was nun leicht zu Verwechslungen führen könnte, denn es gibt schon Boxen in der Stadt, die für Pakete aufgestellt worden sind.
Was passiert, wenn die Give-Box voll ist? Wird die Stadt eine spezielle Abfuhr organisieren? Wer kommt für die Kosten auf? Handelt es sich um Spaichinger Problemmüll oder nur um Sondermüll aus einem Sommerloch? Auf die Antworten darf die Stadt gespannt sein. Vielleicht löst Pater Pius ja auch diesen Fall.

Größter Kirchenneubau Südbadens - Kooperation Lahr-Trossingen

(tutut).  Der Glaube versetzt zwar keine Berge, aber mit gesammeltem Geld und Handkraft kann schon mal der Wille ausreichen, um eine neue Kathedrale zu bauen. Kosten: "nur" rund 1,7 Millionen Euro. Im Gewerbegebiet im Lahrer Stadtteil Langenwinkel strahlt der Kirchenneubau schon ganz in Weiß. Eine aus Rußland stammende Freikirche ist Bauherr. Platz für 1000 Gläubige der Freien Evangeliums-Christengemeinde. Mit 5o Meter Länge und 22,5 Meter Breite handelt es sich um den größten Kirchenneubau in Südbaden.

Rund 25o Mitglieder hat diese Gemeinschaft, mehrheitlich Kinder und Jugendliche. Diese Freie Kirche als eingetragener Verein unterhält auch in Trossingen sowie in Pforzheim eine Gemeinschaft. Pastor in Lahr ist Viktor Binefeld, dessen Bruder Alexander in Trossingen ein Bauunternehmen hat und auch das Projekt in Langenwinkel leitet. In Trossingen steht schon eine von ihm gebaute Kirche. Ein besonderes Engagement dieser Freikirche gilt Drogen- und Alkoholsüchtigen. Hierzu wird das Rehabilitations- Zentrum "Betesda" betrieben, eine  Gefährdetenhilfe.

Die Evangeliums-Christen oder auch Evangeliumschristen sind eine zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus dem russischen Stundismus entstandene evangelische Freikirche. Bereits im 19. Jahrhundert bildeten sich in der Ukraine und in Russland unter pietistischen Einflüssen erste einheimische protestantische Gemeinden, die in ihrer Gesamtheit als Stundisten bezeichnet wurden. Über die Rückwanderung von Russlanddeutschen nach Deutschland haben sich seit Ende des 20. Jahrhunderts auch an vielen deutschen Orten Gemeinden von Evangeliums-Christen oder Evangeliumschristen-Baptisten gegründet.
Ein Teil der hier neu entstandenen Gemeinden hat sich in Gemeindeverbänden wie der Bruderschaft der Freien Evangeliums Christen Gemeinden oder der Arbeitsgemeinschaft evangelikaler Gemeinden zusammen gefunden. Ein Teil ist über die Arbeitsgemeinschaft der Evangeliumschristen-Baptisten im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden mit deutschen Baptisten verbunden oder ist mit Mennonitischen Brüdergemeinden im Bund Taufgesinnter Gemeinden zusammengeschlossen. Daneben gibt es auch Gemeinden außerhalb von Gemeindeverbänden.

Tag der Freilichtmuseen am nächsten Sonntag

(tutut). Alljährlich bieten die Freilichtmuseen für ihre Besucher in den Sommerferien ein besonderes Sommerprogramm. Den Auftakt  dazu machen die sieben regionalen ländlichen Museumsdörfer in Baden-Württemberg seit gut einem Jahrzehnt am ersten Feriensonntag, am Sonntag, 5. August, mit dem „Tag der Freilichtmuseen“. Unter dem Slogan „Die 7 im Süden“ haben sie nun seit mehreren Jahren ihre Zusammenarbeit sowohl auf fachlicher Ebene als auch im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und Werbung immer weiter ausgebaut. In diesem Jahr sind „Die Fünfzigerjahre“ das Thema der gemeinsamen Aktionen.
So bieten die sieben Freilichtmuseen in Neuhausen ob Eck und in Gutach, in Walldürn-Gottersdorf und in Wackershofen, in Beuren, in Kürnbach sowie in Wolfegg an diesem Aktionstag ein gewohnt vielfältiges Programm unter dem Motto „Die Fünfziger“ an.
Das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck lädt dabei ab 11 Uhr im Rahmen seines „Familiensonntags“ zu einer Zeitreise in die „Fünfzigerjahre“ ein. Und alle, die in diesem Jahr nachweislich ihren 50. Geburtstag feiern, bekommen an diesem Tag freien Eintritt ins Neuhauser Museumsdorf. Da locken dann ganz besondere blitzende Oldtimer-Fahrzeuge aus den Fünfzigerjahren, die viele Erinnerungen aufkommen lassen. Werbefilme und Musik aus den Fünfzigern lassen ebenfalls das Flair dieser Zeit des Wirtschaftswunders aufkommen.
Natürlich kann man im nostalgischen Museumsladen im „Kaufhaus Pfeiffer“ auch noch „Schleck“ kaufen wie in den Fünfzigerjahren. Für Kinder gibt es Kasperletheater aus den Fünfzigerjahren, alte Kinderspiele und alte Handwerke zum Ausprobieren und Mitmachen. Zusätzlich gibt es für die Kleinsten Ponyreiten und Vorführungen mit Hunden.
Im Schafstall gibt es an diesem Tag zudem Infos und Prospekte zu den „Sieben im Süden“, die als attraktive Familienausflugsziele in den Sommerferien wieder mit vielen Angeboten locken. Freilichtmuseen unterscheiden sich ja von vielen anderen Museen und Freizeiteinrichtungen.
Wo kann man schon mal in fremde Stuben und Küchen schauen, wo kann man schon mal in alten Häusern einen Blick in fremde Schlafzimmer werfen, wenn nicht in den Museumsdörfern mit ihrer ganzheitlichen Darstellung der Lebensverhältnisse der Großeltern und Urgroßeltern. Den Geruch alter Häuser riechen, in kühlen Gewölbekellern das besondere Klima eines Bauernhauses spüren, die abgegriffenen Handwerksgeräte fühlen – das alles ist Freilichtmuseum. Und für den Hunger zwischendurch gibt es duftende ofenfrische Neuhauser Dünne aus dem Backhäusle und die beliebte „Museumswurst“.
Das Museum ist von 9-18 Uhr geöffnet. Mehr Infos beim Info-Service unter Tel. 07461/926-3205 oder auch im Internet unter www.freilichtmuseum-neuhausen.de.


Ab in die Spaichinger Give-Box, oder muss jeder seine Fehler behalten?
Bär und Beck sehen keine Chance für Stadtbahn
Landrat Stefan Bär und Tuttlingens Oberbürgermeister Michael Beck haben sich darauf verständigt, das ÖPNV-Angebot für den Verkehrsknoten Tuttlingen gemeinsam weiter zu entwickeln. Grundlage dafür sind die im „Masterplan Tuttlingen 2025“ dargestellten Ziele und die beim vergangenen Bahntag 2011 in Immendingen abgestimmten Eckpunkte.Insbesondere wird es darum gehen, Tuttlingen als Schnittstelle zwischen der internationalen Nord-Süd-Magistrale Gäubahn und der Ost-West-Verbindung durch das Donautal aufzuwerten.
(Schwäbische Zeitung. Hat Märklin abgesagt?)
Interviw
„Die Sichtverhältnisse im Aesculap-Kreisel sind nicht ideal"
(Schwäbische Zeitung. Ist das nicht ein bisschen untertrieben für diese Tuttlinger Autoabwrackstation?)
IHK bekommt Qualitätszertifikat
Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg hat erfolgreich ihre Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 erneuert und außerdem als einer der ersten Bildungsträger der Region das neue Qualitätszertifikat AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) erhalten.
(Schwäbische Zeitung. Wann kommt das Jodeldiplom?)
Erste Gegenstände finden neue Besitzer
Die erste Give-Box in einer deutschen Kleinstadt steht jetzt in Spaichingen
(Schwäbische Zeitung. Gab's das nicht schon 493 v.Chr. in Huan Chi? Dauerflohmarkt als  Facebook-Kindergarten, der sich in Kapitalismuskritik, Abfallvermeidung und christlicher  karitativen Sozialethik übt?)
Nachhaltigkeit als Ziel
Die Give-Box ist ein Konzept, das seinen Siegeszug von Berlin aus erst in Deutschland und dann weltweit antrat in Städten wie San Francisco, Paris oder Kingston/Jamaica.
(Schwäbische Zeitung. Mit Bio pur vom Feinsten? Gäbe es Nachhaltigkeit statt Evolution, würden dort nicht Hairochen herumschwimmen, wo jetzt eine Gebeschachtel steht?)
Hauptstraße ist voll gesperrt
(Schwäbische Zeitung. Gesperrt ist halb gesperrt?)
Leute
Claus Liebermann ist es nicht leichtgefallen, als er sich von seinem Lehrerdasein und der Schillerschule Spaichingen verabschiedete. Mehr als 40 Jahre Unterricht liegen hinter ihm. „Lehrer sein“ war für ihn nicht nur Beruf, sondern Berufung.
(Schwäbische Zeitung. Was sollte ein Lehrer sonst auch machen?)
Vor allem die Kinder haben bei der CDU viel Spaß
(Schwäbische Zeitung. Ist das nicht verständlich?)
131 Bücher hat die Klassensiegerin Maike Hermle gelesen
(Schwäbische Zeitung.In den Ferien?)
Professor referiert über Orgeln
30 Organisten aus der Region haben sich für ein Seminar auf der Empore der St.-Silvester-Kirche in Rottweil-Bühlingen eingefunden.
(Schwäbische Zeitung. Spielen kann der Prof.org. nicht?)
Bubsheim trifft sich zum Hock
(Schwäbische Zeitung. Gab's Habermus?)
Roman
8. Folge
Das Wattenmeer sieht in der Morgensonne und mit den sandigen Dünen der Insel Amrum im Hintergrund aus wie ein großformatiges, stilles Gemälde. Eine Seemöwe mit gelbem Schnabel kreist über mir und verbündet sich nun mit einer anderen zu einem Flug zur Nachbarinsel, als wenn sie dort eine Verabredung hätten. In meinem Rucksack liegt mein Geschenk für Oma, den Rucksack schenke ich ihr gleich mit, es ist das neuste Modell von Eastpack, sie liebt diese Marke. Ich freue mich richtig auf meine Oma!..
(Schwäbische Zeitung. Wäre das nicht was für die Give-Box?)
Eiche erinnert an 50 Jahre Freundschaft
Amerikanerinnen, die 1962 in Trossingen zu Gast waren, stiften einen Baum
Internationale Austauschprogramme sind heute gang und gäbe. Als jedoch vor 50 Jahren erstmals elf amerikanische Studentinnen bei Gastfamilien in Trossingen zu Gast waren, war das eine kleine Sensation und hatte alle damaligen Teilnehmer bis heute tief gepräft. Die Freundschaften, die damals zwischen Trossingern und Amerikanern gestiftet wurden, haben bis heute gehalten. Gestern nun weihten die Gastgeberinnen von damals – unter ihnen als Organisatorin Helga Hauser – im Hans-Neipp-Park (den meistern Trossingern besser bekannt als Stadtpark) eine amerikanische Roteiche ein, die die US-Bürgerinnen zum Anlass des 50. Jahrestags gestiftet haben.
(Schwäbische Zeitung. Wer präft eigentlich, wie die Trossinger es meistern, eine Eiche einzuweihen? Womit?)
Schüler des Gymnasiums beschäftigen sich auch mit heiklen Themen
Bei einem fächerübergreifenden Projekt zum Thema Geschlechterrrollen geht es auch um Verhütung oder Aids
(Schwäbische Zeitung. Und das treiben Trossinger Schüler in den Ferien?)
„Unser Kaffee-Automat ist uns heilig“
Evi Lieb erzählt, wie sie und ihre Kollegen in der Nachtschicht gegen ihre innere Uhr ankämpfenn in den Ferien treiben.
(Schwäbische Zeitung. Zu welcher Kirche in Trossingen gehören die?)
Der Sommer wird kreativ
(Schwäbosche Zeitung. Mal Regen, mal Sonne in Trossingen?)
Meyer kommt auf Umwegen ans Ziel
Tuttlinger Ultra-Läufer erreicht müde, aber glücklich Bremerhaven
(Schwäbische Zeitung. Hat Kannitverstan die Gäubahn verpasst?)
Nachwuchsforscher probieren Bauchspiegelung aus
16- bis 19-Jährige erleben bei Aesculap und Karl Storz, wie Physik zum Fortschritt in der Medizintechnik beiträgt
(Schwäbische Zeitung. Demnächst im Klinikum?)
Jahrgänger schreiten durch Wurmlingen
(Schwäbische Zeitung.Leben in Wurmlingen auch Nichtjahrgänger?
CDU auf den Spuren Hansjakobs
Die erste Sommerwanderung der Christdemokraten machte ihrem Namen alle Ehre…Helmut Rau erklärte diese Wanderung der CDU-Landtagsfraktion als längste und anspruchsvollste des ganzen Sommers, und außerdem sei es die einzige, die in Südbaden stattfinde...Alois Krafzcyk bereicherte die Wanderung mit viel Wissenswertem über Heinrich Hansjakob...Am 25. Juni 1916 sei er das letzte Mal an seinem Feriendomizil vorbeigekommen; mit seinem eigenen Leichenzug
(Schwarzwälder Bote. Bedeutet auf den Spuren Hansjakobs, dass auch die Landtagsfraktion der CDU mit eigenem Leichenzug unterwegs ist?)