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Fulminante Rede im Bundestag von Martin Hess (AfD)

Von JOHANNES DANIELS

„Das ist kein Linksextremismus mehr, das ist Links-Terrorismus – wer mit Steinen, Zwillen und Eisenstangen gegen Polizeibeamte vorgeht, ist kein Aktivist – das ist und bleibt ein Gewaltverbrecher“. Eine Sternstunde im Deutschen Bundestag und eine brillante Rede von Martin Hess, 48, Polizeihauptkommissar und stellvertretender Innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion zur fortschreitenden Vertuschung und Relativierung verfassungsbedrohender Straftaten durch die rotgrünen Parteien und Mainstream-Medien in unserem Land.

Vor allem aber ging Martin Hess (AfD Baden-Württemberg) dem Tatbestand nach, dass Linke, Grüne und die SPD bis hinauf in höchste Positionen „Seit-an-Seit“ mit verfassungsfeindlichen Organisationen den verstärkten Schulterschluss suchen: „Dass die Regierung immer noch außer Stande ist, effektive Maßnahmen gegen den Linksterrorismus zu ergreifen, ist eine Bankrotterklärung des Parlaments“. Viele namhafte Bundestagsmitglieder aus dem internationalsozialistischen Linksspektrum unterstützen persönlich die „Interventionistische Linke“:
Selbst „Bundestagsvizepräsidentin“ Petra Pau, Justizministerin Katarina Barley, (IS-Terror-Teletubbie) Eva Högl, Katrin Göring-Eckardt, Anton Hofreiter, Cem Özdemir, Bernd Riexinger, Katja Kipping haben mit der Interventionistischen Linken zusammen einen Aufruf unterzeichnet, der sich gegen die demokratisch gewählte größte Oppositionspartei, die AfD, richtet. Dabei sei die Interventionistische Linke für die Gewaltausbrüche beim G-20-Gipfel mit verantwortlich und laut Bundesregierung spielt sie auch eine maßgebliche Rolle bei den Ausschreitungen im Hambacher Forst – wo Polizeibeamte massiv mit Steinen, Flaschen und Fäkalien angegriffen wurden, führte Martin Hess weiter aus.

Höhnisches Gelächter der Altparteien
Das daraufhin einsetzende höhnische Gelächter der Altparteien verdeutlichte einmal mehr deren Zustand und die abgrundtiefe Arroganz den Polizisten, Bürgern und den echten Problemen in unserem Land gegenüber. Wer sich mit der Antifa „gemein“ macht, zeigt, wessen Gesinnung er in Wahrheit in sich trägt. Sogar die Büroleiterin von Andrea Nahles, Angela Marquardt, schrieb im September im SPD-Organ Vorwärts – die konkludente Rückendeckung ihrer Chefin impliziert – das für die SPD wegweisende Traktat: „Im Kampf gegen rechts braucht die SPD auch die Antifa“

Mit der Rede von Martin Hess wird klar, wer tatsächlich ein Fall für den Verfassungsschutz ist: Der rote Extremismus, der tief ins Parlament und selbst in die Regierungsspitze hineinreicht. Barley-Hofreiter-Göring-Eckardt-Özdemir-Riexinger-Pau-Kipping-Stegner und Konsorten nutzen alle Instanzen einschließlich der Parlamente lediglich als Transmissionsriemen für ihre AntiFa-Ideologien – und die CDU schaut in gewohnter Kuckucksei-Manier gespannt zu: Die Mittäter in Bundestag und Regierung, die sich mit den Terrororganisationen „Antifa“ und der „Interventionstischen Linken“ in jedweder Form mutmaßlich solidarisieren, gehören vom Verfassungsschutz beobachtet. Denn solche „Volks(ver)treter“ werden gegen Extremisten von linker Seite rein gar nichts unternehmen.
(pi-news.net)

Der Sozialismus — als die zu Ende gedachte Tyrannei der Geringsten und Dümmsten, der Oberflächlichen, der Neidischen und der Dreiviertels-Schauspieler — ist in der Tat die Schlussfolgerung der modernen Ideen und ihres latenten Anarchismus: aber in der lauen Luft eines demokratischen Wohlbefindens erschlafft das Vermögen, zu Schlüssen oder gar zum Schluss zu kommen.
(Friedrich Wilhelm Nietzsche)

"Ankündigung" der Schließung eines Krankenhauses

(tutut) - Der Landrat will das Spaichinger Krankenhaus schließen. Die Kreisräte - ratlos.  Der Landrat sagt's? Dann wird es wohl stimmen. TUT über alles. Es erklingt der Marsch vom River SPAI, gespielt und gesungen vom gefangenen Krankenchor in der Krankenhauskapelle. Immer noch Zweifel?  Meinen Sie nicht auch, Herr  grüner Minister aller Sozialarbeiter, bekannt auch durch den "Tatort 'Todesspiel'" ? Aber Ja! "2 x 3 macht 4 - widdewiddewitt und 3 macht 9e! 3 x 3 macht 6 - widdewidde Wer will's von mir lernen ?"  Da steht's nun im Grünen Blatt.  Frisch aus dem Blasrohr auf den Tisch. Wer's nicht glaubt, ist kein Christ.  Sondern vielleicht Arzt oder Patient oder gar Mensch.  Wo tut's weh, Du Mensch von TUT?  Sei ein Frosch! Und singe und spiele mit im großen Froschkonzert.  Denn wenn Frösche einen Teich trockenlegen sollen, dann  machen sie ein lautes Blabla:  Quak!  Und fertig ist der Quark.  Menschen nennen das Politik.

Unliebsame Wahrheiten wollen die Frösche nicht hören und nicht schreiben: Das deutsche Gesundheitswesen ist das teuerste der Welt, aber leistet nur Mittelmäßiges. Statt Fakten lieber Fakes. Ich bin der Doktor Landrat, und kuriert die Leut' auf meine Art.  Denn nächstes Jahr will ich wiedergewählt werden! Tuttlinger, hört meine Signale.   Aber bitte, keine unliebsamen Wahrheiten!  Spielt Flöte auf dem Blasrohr, betet in der Kranenhauskapelle, lest Grünes Blatt,  bloß nicht "Unliebsame Wahrheiten" von Jan Kluge, denn der ist kein Frosch, sondern plaudert aus. "Was Politik, Wirtschaft und Medien uns verschweigen".  2013 aufgelegt. "Wie wir von Politik und Wirtschaft für dumm verkauft werden. Täglich werden wir bombardiert mit Informationen, aus allen Bereichen, auf allen Kanälen. Aber sind wir auch gut und richtig informiert? Mitnichten. Was für die Statistik gilt, stimmt für die Medien nicht minder. Im Reich der Fakten wird geschickt verschwiegen, weggelassen, verzerrt, verbrämt, gesiebt und gewichtet. Das einzig Wahre ist unser dumpfes Gefühl, dass wir mit Halbwahrheiten abgespeist werden und uns das Wesentliche vorenthalten wird. Und dieses ist ja bekanntermaßen unsichtbar oder eben ungesagt. Jan Kluge hat eine lange Liste an erstaunlichen Fakten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammengestellt, die uns gerne vorenthalten und verschwiegen werden. Oder wussten Sie schon, dass …"

Ein paar Schlagzeilen, das Inhaltsverzeichnis soll genügen, um Denken anzuregen. Zeitungsleser sind informiert? Sie wissen mehr?  Könnte es nicht auch sein, dass sie immer weniger wissen, weil immer mehr Propaganda  Information abgelöst hat?  Also "Gesundheit" und ihre "unliebsamen Wahrheiten":

"Acht Minuten Behandlung, Steigene Ausgaben, Unnötige OPs, Medikamentenkosten, Pschische Erkrankungen, Männer kosten weniger als Frauen, Verunreinigtes Leitungswaaser, Anteil der Arbeitnehmer zur Krankenkasse, Leukämie durch Atommüll, Pflegebedürftigkeit, Krebs, Dickleibigkeit, Diabetes, Warten auf en Arzt, Versicherte Beamte, Zahlreiche Krankenkassen, Verwaltungskosten privater Krankenversicherungen, Provision an Versicherungsmakler, Verwaltungskosten, Nicht ordnungsgemäße Beitragszahlung, Krankenversicherungspflicht, Neue Mediamente, Sponsoring der Pharmakonzerne, Keine Bestechung, Falsche Abrechnungen im Krankenhaus, Keine Sanktionen zu befürchten, Falsche Abrechnungen, Trcksereien bei Zahnärzten, Klinische Studien, Impfstoff gegen Schweinegippe, 252 Menschen sterben wegen Schweinegrippe, ADHS, Falsche ADHS-Diagnosen, Sucht statt Therapie, Mehr Geld für Medikament, Mediamente für die Tonne, Zwei-Preis-System für Medikamente, 11 Millionen Schaden durch Apotheer, Keine Tests für Medizinprodukte, Schulung in Ausbeute". Diese Kapitel standen 2013 im Buch. Heute ist sicherlich alles ganz anders. Wirklich?

Dann Gesundheit!  Auch der Kreis TUT wird's brauchen.  Denn das  System ist krank.

(tutut) - In Zeiten, die nicht vom Eise befreit sind, dafür aber von Witz und Humor, da FasnachtKarneval ist, wäre es schön, wenn sich Prediger mal zusammenreißen und auf den Putz hauen würden, dass die Glocken bimmeln. Stattdessen veranstalten sie mit linksgrünsozialistisch Versifften tote Rennen um den ersten Preis in Volksverblödung. Wer also kann da Nothelfer sein in der Gefahr schwermütiger Nebelwerferei? Ausgerechnet ein Prediger des Herrn ist's, welcher Sinn fürs praktische Menschenrecht hatte, unter heutigen Kirchenbeamten eine längst ausgestorbene Spezies. Sydney Smith, von dem gesagt wird, er sei einer der bedeutendsten englischen Prediger seiner Zeit (1772-1845) gewesen, hat weder Himmel noch Hölle in Bewegung gesetzt und auch nicht um Spenden gebettelt unter dem Vorwand, Gutes tun zu wollen. Nein, er hat den Menschen einfach was Gutes tun wollen, und dies nicht mit Altbekanntem aus dem Spruchbeutel. In einem Brief an Lady Georgiana Morpeth vom 16. Februar 1820 schrieb er sein Rezept gegen Schwermut auf, welches anzuwenden auch heute empfehlenswert sein dürfte, ohne dass da irgendwo im Hintergrund Jesus mit erhobenem Zeigefinger steht. Praktische Religion. Geht's dem Menschen gut, geht's auch ihr gut. Komisch, dass da heute kein Prediger draufkommt. Sydney Smith empfiehlt seiner Lady:  "1. Leben Sie so gut, wie Sie es sich trauen. 2. Nehmen Sie ein Duschbad mit einer kleinen Menge Wassers von einer Temperatur niedrig genug, um das Gefühl von Kälte zu haben, 24-27° C. 3. Amüsante Bücher. 4.Kurzfristige Betrachtung des Lebens - nicht weiter als bis zum Tee oder Abendessen. 5. Nehmen Sie sich so viel vor, wie Sie können. 6. Sehen Sie vor allem die Freunde häufig, die Sie respektieren und mögen. 7. Und die Bekannten, die Sie amüsieren. 8. Machen Sie gegenüber Ihren Freunden kein Geheimnis aus Ihren dunklen Stunden, sondern sprechen Sie offen darüber - sie werden nur schlimmer durch würdiges Verschleiern. 9. Geben Sie sich der Wirkung hin, die Tee und Kaffee auf Sie haben. 10. Vergleichen Sie Ihre Bürde mit der anderer. 11. Erwarten Sie sich vom menschlichen Leben nicht zu viel — es ist eine traurige Angelegenheit. 12. Vermeiden Sie Poesie, Dramen - außer Komödien -, Musik, ernsthafte Romane, melancholische Menschen und alles, was Gefühle und Emotionen zeitigt, die nicht in aktive Wohltat münden. 13. Tun Sie Gutes und versuchen Sie, jeden auf jede Weise glücklich zu machen. 14. Verbringen Sie so viel Zeit wie möglich ohne Ermattung an der frischen Luft. 15. Gestalten Sie den Raum, in dem Sie sich aufhalten, so fröhlich und angenehm es geht. 16. Kämpfen Sie nach und nach gegen Müßiggang. 17. Seien Sie nicht zu hart mit sich selbst und stellen Sie Ihr Licht nicht unter den Scheffel, sondern seien Sie gerecht gegen sich selbst.  18. Sorgen Sie immer für ein loderndes Feuer. 19. Seien Sie standhaft und ausdauernd in der Ausübung rationaler
Religion. 20. Glauben Sie mir, liebe Lady Giorgiana". Damit, so ist anzunehmen, einfach mal ausprobieren, dürfte auch jede Zwangsnarretei ohne bleibende Schäden zu überstehen sein. Was nützen Philosophie und Religion, wenn sie keinen praktischen Nährwert haben? Dem alten Prediger sei Dank! Neuen ist er zu empfehlen. Rationale Religion! Das ist's, was den Kirchen fehlt in ihrem Drang zur Parteipolitik statt Bibel.  Sie haben einen Prediger Sydney Smith dringend nötig. 

Drei für das Spaichinger Krankenhaus: FWV, FDP und SPD gingen am Samstag mit Info-Ständen für den Erhalt des Kreiskrankenhauses auf den Marktplatz. CDU, Pro Spaichingen und Grüne scheinen anderer Meinung zu sein, mutmaßlich auch nicht der von den drei "cdu"-Ehrenbürgern Spaichingens, welche sich ebenfalls für das Krankenhaus einsetzen: Erwin und  Albert Teufel sowie Franz Schuhmacher.  Ein Signal für die bevorstehenden Kommunalwahlen.  Wer nicht für Spaichingen ist, ausgerechnet ein doppelter Populist von Pro"cdu"  mahnt auf einmal meinungsfrei "sachliche Diskussion" an,  ist gegen Spaichingen! Ganz einfach zu merken.

Hier sind die Narren los: Alle aktuellen Fasnets-Umzüge auf einer Karte
(Schwäbische Zeitung. Trumpf oder Schwarzer Peter?)

Tuttlingen bekommt wahrscheinlich eine Calisthenics-Anlage
(Schwäbische Zeitung. Kannitverstan turnt.)

Städte fordern weitere Finanzierung
Lucha will Integrationsmanager für Geflüchtete beibehalten
Nach dem ersten Jahr sind die Kommunen in Baden-Württemberg überzeugt vom Förderprogramm mit sogenannten Integrationsmanagern für Geflüchtete. Das ist jedoch auf drei Jahre angelegt. Wie geht es weiter?
(swr.de. Wann sagen die "Städte" ihren Steuerzahlern, dass es deren Geld ist, welches in grünen Betrieb für Kalkutta gesteckt wird? Wo sind "Geflüchtete"? Sind das nicht meist straffällig relevante Illegale? Wo bleiben Ermittlungen gegen Politik, Polizei und Justiz?)

Singener Hindus in Sorge
Ersatz für baufälligen Tempel gesucht
Hindus bilden in Baden-Württemberg eine eher kleine Gemeinde. Doch ihre Sorgen sind derzeit groß. Ihr "Tempel" ist baufällig - und Ersatz zu finden schwierig...
(swr. Helft euch selbst, dann helfen auch die Götter.)

Streiten in Zeiten des Populismus
Wenn ein Oberbürgermeister einem SPIEGEL-Reporter sachlich überlegen ist
Von Gastautor
Der SPIEGEL-Journalist dokumentiert mit zwei, drei, Kernsätzen, worum es ihm auf dem Podium geht. Nämlich seinem Gegenüber subtil die falsche Haltung zu attestieren. Giovanni Deriu berichtet über die Veranstaltung. Großes Kino in Tübingen. Der Osiander-Buchhandel hatte zu seiner Veranstaltungsreihe eingeladen, denn zwei streitbare Persönlichkeiten saßen sich zum Thema „Streiten in Zeiten des Populismus“ im Kino Museum quasi gegenüber. Der eine, Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer, genauso Social-Media-affin wie sein Gegenüber, der Publizist und SPIEGEL-Journalist, Hasnain Kazim. (Das Video des Streitgespräches ist von Campus-TV auch auf youtube zu sehen.)...Boris Palmer beschreibt (für manch einen, leider) die Alltagsrealität seit 2015 – als Kanzlerin Merkel quasi alle „Flüchtlinge“ willkommen geheißen hat... Hasnain Kazim...will authentisch wirken, und wirkt doch wie ein anderer. ...Angestrengt versucht er in Tübingen Pointen zu setzen, wo Boris Palmer sachlich ernst bleibt...der eine ist eben Journalist beim „Krisen-SPIEGEL“....die Gefahr lauert nur von Rechts....Boris Palmer, das Handy zur Hand, erlaubte sich den Einwand, dass er genauso ein Buch, wie Kazims „Post von Karlheinz“, jedoch mit Emails von „Sabine“ veröffentlichen könnte, weil die Antifa oder linken Sektierer „genauso“ niveaulos schreiben, und damit zusätzlich die Rechte sowie die „AfD“ stärken würde....
(Tichys Einblick. Wenn sie sich alle mal einigen könnten, dass sie Populisten sind ohne Ausnahme, rechts, links, mitten.)

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NACHLESE
Schon jetzt fehlen rund 25.000 Soldaten
Geheimpapiere decken dramatischen Personalmangel der Bundeswehr auf
Die Personalnot der Bundeswehr ist offenbar dramatischer als bisher bekannt. Wie die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf interne Papiere des Verteidigungsministeriums berichtet, rechnet die Bundeswehr damit, dass 2020 von 760 000 Schulabgängern nur die Hälfte für die Armee geeignet ist. Von den übrig bleibenden jungen Menschen müsste sich unter dem Strich jeder Vierte bei der Armee bewerben, damit die ihren Bedarf decken kann.
(focus.de. Was ist geheim, wenn's in BILD steht? Früher war es üblich, dass Fürstens ihre Soldaten verkauften.)
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Quo Vadis
14 … 13 … 11 … Ein Gespenst geht um in Deutschland: War’s das, AfD?
Von PETER BARTELS
Haben die Wölfe im Schafspelz es geschafft? Ist die AfD wieder auf dem Weg Richtung Demokratischer Ausgang? Tanzte sie den Mächtigen nur einen Sommer auf der Nase rum? Das Raunen schwillt zum Bocksgesang…
Emnid: AfD 14 Prozent
INSA: AfD 13 Prozent
Forsa: AfD 11 Prozent
Ein Gespenst geht um in Deutschland: War’s das, AfD? Schlägt das Imperium jetzt zurück? Diesmal rechtzeitig vor den nächsten Wahlen? EU im Mai? Landtage im Herbst? Weil es diesmal nicht nur um Bayern, Hessen oder Rheinland-Pfalz geht – weil’s diesmal um Thüringen, Sachsen und Brandenburg geht? Also um Deutschland??Fakt ist, wie sich KEWIL und HÜBNER neulich auf PI-NEWS mit sanfteren Worten sorgten, wie CATO im Alten Rom es Fraktur gesagt hätte: Die AfD ist schlapp und schlaff geworden. Die normative Kraft des Faktischen hat sie eingeholt. Der gemeine (einfache) Wähler sieht es allein schon an den gähnend leeren Reihen im AfD-Block im Bundestag. Da blenden auch die, die immer da hocke, nicht mehr mit Potemkin, die Gaulands, die Weidels. Klar, hier ruft der Wahlkreis, dort die Heckenschere. Die Talkshows rufen so gut wie nie. Und wenn, dann rücken alle CDU-Quasimodusse, alle GRÜNEN, SED-ROTEN und SPD-Toten – Grimassenschneider rettend zusammen. Und die ZDF-Nonnen, die ARD-Topfblumen schlagen den Takt zur ewig gleichen Melodie: Bunt rein, Nazis raus! Volkssturm gegen Volksverführer. Alle gegen einen. Da hilft kein AfD-Greinen … Trotzdem zählen gleich danach die Erbsenzähler der Partei die generösen Brosamen für die AfD in den Kommentaren von Merkels Meute-Medien: Wir sind doch ganz gut davon gekommen … Hätte schlimmer kommen können … Den netten Herrn von BILD sollten wir uns merken … Die nette Dame vom „Spiegel“ ist ja gar nicht sooo … Die machen doch auch nur ihren Job … Was offenbar keiner von der AfD begriffen hat: Die Wölfe tragen Schaf. Sie haben kiloweise Kreide gefressen. Sie säuseln im Bettchen von Großmutter Deutschland, heucheln besorgt: Schmeißt die Nazis raus, dann klappts auch mit der Koalition. Vielleicht. Irgendwann. Irgendwo. Natürlich dürfen wir das nicht laut sagen … Die „Nazis“ kommen natürlich alle aus dem Osten: Poggenburg ist entsorgt. Gut gemacht. Jetzt noch Höcke. Unbedingt!! Pegida-Bachmann? Später! Eh nur eine Art Beppo Grillo. Lach!! Und während man in den Ausschüssen „richtig nett zueinander“ ist, bei der Abstimmung aber offiziell die Zähne fletscht, löscht der Volkssturm die Bärbeisser in ihrer Nomenklatura. Alles was feist und fies ist, wird in den Halbschatten der Etappe geholt: Merkelflüsterer Altmaier, Antifa-Pate Stegner, EU-Eule Barley, Diesel-Depp Hofreiter, Menschenschenkerin Göring. Weg! Weg! Weg! Verschieben wir’s auf morgen … An die Front stattdessen die Freundlichen. Jene, die gern lau baden: Karrenbäuerchen, Robääärrrt Wuschel, Franziska Pieps, Sarah Säusel. Und der „Phoenix“ verbrennt sich Tag und Nacht, wie der starke Arm des Volkssturms es will. Unterdessen wird das Schlachtfeld gefegt: Verfassungsschutzpräsident Maaßen weg, CDU-Haldenwang her. Und prompt wird die AfD mit dem Kainsmal “Prüffall” gebrandmarkt. Ein Demokratie-„Verbrechen“, das es zwar laut Grungesetz nicht gibt, das aber der neue CDU-Verfassungsrichter Harbarth garantiert hinkriegt. Wie sein flammendes Bewerbungs-Bekenntnis zu Merkels Migrationspakt, der à la longue Deutschland endgültig abschafft. Vor allem macht „Prüffall“ dem Plebs Angst. Dass die LINKEN jahrelang sogar „beobachtet“ wurden? Die GRÜNEN Bullen traten, von Kita-Kids gestreichelt wurden?? Meine Güte!! Heute sind GRÜNE und LINKE Ministerpräsident. In West u n d sogar Ost …
So weit, so geplant. Natürlich ist es immer Verschwörungstheorie, wenn die AfD mal mault. Nur: Die meist überqualifierten AfD-Abgeordneten durchschauen das Spiel nicht mal: So blöd können die doch nicht sein!?! Doch, Deutschland … Schul-, Studien- und Berufsabbrecher sind wirklich so blöd. Aber deshalb eben auch clever! Und während die Überqualifizierten von der AfD eilfertig und betröppelt schnell ein paar Zehntausend Euro Spenden zusammenfegen, spricht keiner mehr über die Millionen, die ein „Kanzler der Einheit“ samt Ehrenwort ins Grab nahm. Natürlich auch keiner über die 100.000, die ein First Rollstuhlfahrer nach Jahrzehnten nicht gefunden hat. Auch auf den „Prüffall“ will man sich still, leise und artig vorbereiten – man weiß ja nie! Ein bisschen wie FDP schadet vielleicht wirklich nicht. Nein, nicht mal der FDP!! Nur der AfD. Denn FDP hatten die Wähler ja schon. Darum sind sie ja zur AfD geflüchtet. Und darum geht’s ja der SPD so dreckig. Und der CDU mit oder ohne CSU. Jetzt wieder „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass?“ Von Kruse lernen, heißt verlieren lernen, Herr Gauland … Die Nähe zum Fleischtopf korrumpiert nicht nur feudale Fresssäcke: Bundestag schwänzen? Hecken schneiden? Der Punkt ist ein anderer: Medien-Machen statt Medien-Kuscheln!! DAS hat keiner begriffen. Eine nette CDU-Erika Steinbach lässt Vorträge halten … Eine eigentlich intelligente Alice Weidel plaudert ein paar Minuten mit einem abgehalfterten Trump-Tycoon … Eine vollbusige Abgeordnete hält sich einen eigenen Medien-Manager … Ein Philosoph schreibt wunderbare Reden … Ein ebenso kluger Redakteur hält seine klugen Reden gleich selbst … Ein anderer schreibt sie sogar für drei Abgeordnete … Und ein armer JOUWATCHER in Meißen, ein noch ärmerer PI-NEWS-Papa schreiben, sitzen sich einen Wolf für Deutschland. AfD-Land? Wie die Fürsten-Fleckerl, bevor Bismarck daraus Deutschland machte: Mein Wahlkreis, meine Kolumne, mein Straßen-Kämpfer. Getrennt marschieren, getrennt schlagen, getrennt siegen? Es wäre das erste Mal in der Geschichte. Auch in der Parteien-Geschichte. Ein Gespenst geht um in Deutschland: Quo vadis AfD …
(pi-news.net)

Verkohlungskommission
Wie die Kohlekommission Arbeitsplätze vernichtet
Von Frank Hennig
Wenn die Realitäten nicht den Vorstellungen entsprechen, soll es eine Kommission richten. Diese ist nicht einmal nach Quote besetzt worden, zehn Frauen müssen sich von 21 Männern dominieren lassen. Das ist nicht der einzige Grund für ihr absehbares Scheitern....Ob man die Kommission nun Kohlekommission, Strukturwandelkommission oder als Merkels Marionettentheater bezeichnet, ist unerheblich. Sie soll schlicht die Quadratur des Kreises liefern. Wirtschaftsminister Peter Altmaier stellt Ersatzarbeitsplätze in Aussicht (mehr als es vorher gab!), der Strompreis soll nicht steigen, die Versorgung sicher bleiben und die „Klimaziele“ sollen erreicht werden. Ein Mehr an „Wasch mich, ohne mich nass zu machen“, ist schwer denkbar. Es kann nicht klappen, klappt aber. In den Papieren der Kohlekommission und in den Medien, die allerdings alle zusammen keinen Strom produzieren, sondern nur verbrauchen...Auf zum fröhlichen Abschalten.
---Frank Hennig ist Diplomingenieur für Kraftwerksanlagen und Energieumwandlung mit langjähriger praktischer Erfahrung. Wie die Energiewende unser Land zu ruinieren droht, erfährt man in seinem Buch "Dunkelflaute oder Warum Energie sich nicht wenden lässt".-- Erhältlich in unserem Shop: www.tichyseinblick.shop
(Tichys Einblick. Mit Marx, Lenin zum Murks. Sie schafft ab, sie hat's gelernt.)

Meinung
Heiko Maas
„Das Unwissen der jungen Deutschen ist gefährlich“
(welt.de. Klar doch, Herr Maas! Lernen, lernen, lernen, bevor die ganze "spd" weg ist! Henryk M. Broder: "Heiko Maas ist einfach eine Katastrophe in jeder Beziehung".)

Irgendwie passt nichts so recht zusammen
FDP-Europaparteitag: Kleine gelbe T-Shirts, keine gelben Westen
Von Christopher Walther
Die Liberalen wollen „Europas Chancen nutzen“. Die Aufstellung ihrer Kandidaten und die Verabschiedung ihres Wahlprogramms lassen den nicht betriebsblinden Beobachter allerdings ratlos zurück: Hat die FDP ihre Chancen wirklich erkannt? Und will sie sie wirklich nutzen?
„In Gefahr und grosser Noth bringt der Mittel-Weg den Tod.“
(Friedrich von Logau, „Sämmtliche Sinngedichte“ – Tübingen, 1872)
Christian Lindner eröffnet den Parteitag. Er trägt ein erkennbar teures Hemd mit Klappmanschetten und den dazugehörigen edlen Knöpfen. Lindner präsentiert es mit offenem Kragen. Das ausdrücklich Elegante und das betont Lässige, irgendwie passt es nicht so recht zusammen. Der Partei geht es wie ihrem Vorsitzenden: Die FDP wirkt seltsam unentschlossen...Und eine Frage wird auf dem Parteitag nicht gestellt, obwohl sie angesichts dieser Sachlage doch nahe liegt: Kann man dieses real existierende Europa überhaupt so wollen, wenn denn nun keine Aussicht besteht, dass es in absehbarer Zeit besser wird, als es ist? Reicht eine bessere Idee von Europa, um das reale Europa weiter zu stützen? Oder anders: Welche Chancen bietet Europa noch, und kann man sie überhaupt nutzen? Darauf gibt die FDP keine Antwort, weil sie die Frage nicht stellt. Gute Nacht.
(Tichys Einblick. Lindner im Hemd. Das ist es. Die FDP steht im Hemd da. Sie hat alle Kleider, die mal hatte, von sich geworfen. Und nun will sie auch neue haben. Dann muss sie auch vorher das Hemd ausziehen, um sich an Merkels Nacktstrand  zu sonnen.)

Frauenquote im Bundestag
Sie werden plaziert
Eine Frauenquote im Bundestag – wie von der SPD gefordert – verstieße gegen das Grundgesetz. Auch das Argument, Frauen müßten paritätisch im Parlament vertreten sein, erscheint angesichts des geringen Frauenanteils in den Parteien nicht schlüssig. Statt Gerechtigkeit geht es in der Diskussion um Privilegien. Ein Kommentar von Michael Klonovsky.
(Junge Freiheit. Es genügt doch, wenn sie alle private Frauenparkplätze aufsuchen. Da stehen sie niemand im Weg, am wenigsten sich selbst und ihren Anmaßungen.)

Ulli Kulke
Klima: Mit Relotius unter dem Meeresspiegel
Der Spiegel-Reporter Claas Relotius schilderte vor wenigen Wochen, scheinbar von vor Ort in der Südsee, wie dort ganze Ortschaften im Meer versinken. Damit befand er sich im Gleichklang mit dem Gros der Medien, die solches ebenfalls regelmässig kolportieren. Der Spiegel räumte jetzt ein, dass die Story erstunken und erlogen war – und fährt gleichzeitig fort mit der Legende vom Weltuntergang. Er kann es einfach nicht lassen.
(achgut.com. Märchen machen Kinder froh. Erwachsene ebenso.)

Dirk Maxeiner
Der Sonntagsfahrer: Nicht singen kann ich auch
Das Publikum in der Elbphilharmonie verduftete schon während eines Auftrittes, weil die Akustik des 789-Millionen-Baues so phänomenal schlecht ist, dass der Tenor Jonas Kaufmann kaum zu hören war. Eine Philharmonie, in der man nicht singen, und ein Flughafen, von dem man nicht fliegen kann, erfordern kreative Problemlösungen.
(achgut.com. Deutschland ohne Deutsche, das ist doch d i e Lösung.)

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DAS WORT DES TAGES
...dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, dabei kommt es aber natürlich auch zu vielen Verwerfungen.
(Yascha Mounk, Politikwissenschaftler, in der ARD)
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Blick zurück - nach vorn
Blackbox KW 4 – Unserer Lieben Frau von der sozialistischen Vierfaltigkeit
Von Stephan Paetow
Merkel langweilt Davos, Haldenwang verirrt sich. Wenigstens haben Frauenparkplätze nur Empfehlungscharakter. Und hören wir da etwa Christian Wulff in der Einkaufsmeile singen?
Natürlich muss sich der Thomas Haldenwang vom Bundesverfassungsschutz erst noch zurechtfinden im neuen Amt. Was gehört wohin? Die Ermittlungsakten zum Prüffall AfD? Mhmm … Richtig, an Sandra Maischberger, an NDRWDRSZ und an den Spiegel. Die Anträge zur Untersuchung von linker Gewalt? Wiedervorlage. Endgültiges Gutachten zu Chemnitz? Schwierig. Erst zu Merkel? Oder direkt an die Süddeutsche? Wem soll er denn nun dienen? Der ersten, zweiten, dritten, oder der vierten Gewalt? Und wie soll er das Verhalten eines gewissen Kramers einschätzen? Kramer ist Chef beim Landesverfassungsschutz Thüringen (wo die SED/PDS/Linke regiert, die selber teilweise beobachtet wird) und sitzt zugleich im Stiftungsrat der Kahane-Stiftung (Kahane, früher Stasi). Ist Kramer Gesinnungsbruder? Oder als verdeckter Ermittler bei Kahane?...
(Tichys Einblick. DDR 2.0 schafft sie auch nicht?)

Hat nichts mit nichts zu tun
Weltweit werden immer mehr Christen verfolgt. Die Kirchen schweigen dazu
Von Josef Kraus
Politik und Kirchen praktizieren dröhnendes Schweigen angesichts der Verfolgung von Christen. Die massivste Christenverfolgung geschieht in der islamischen Welt sowie in China und Indien....Und Geschichte wiederholt sich doch. Oft sogar noch blutiger als früher. Jedenfalls ist das Christentum seit mehreren Jahren zur weltweit am meisten unterdrückten Glaubensgemeinschaft geworden. Von 700 Millionen zumindest drangsalierten Christen weltweit muss man ausgehen....Wenigstens ein nicht ganz unbekannter evangelischer Pfarrer hat sich mutig zu Wort gemeldet: Steffen Reiche (58), jetzt evangelischer Pfarrer in Berlin, zuvor von 1994 bis 2004 auf SPD-Ticket Minister in Brandenburg und von 2005 bis 2009 MdB. Im Zusammenhang mit der Christenverfolgung schreibt Reiche: „Appeasement war schon immer falsch.“ Reiche beeindruckt zudem mit einer wenig bekannten Aussage von Martin Niemöller: „Als die Araber die Christen holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Araber. Als die Chinesen die Christen einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Chinese. Als die Inder die Christen holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Inder. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“ So ist es! Hoffentlich dringen Reiches Worte in der ach so gutmenschlichen Komfortzone Deutschland wenigstens ein bisschen durch!
(Tichys Einblick. Der Islam gehört zu Deutschland. Von Christentum hat niemand gesprochen.)

Kritik der Wachstumspolitik
Wirtschaftswachstum lässt sich nicht erzwingen
Die Wirtschaft sollte für die Menschen da sein
Von Michael Kumpmann
Wenn es ein Konzept gibt, das zu den „heiligen Kühen des Liberalismus“ (jedenfalls für die Liberalen, die auch etwas zu sagen haben) gehört, dann ist es die Idee, dass Wirtschaftswachstum etwas Tolles ist und als Selbstzweck von der Politik unterstützt werden sollte. Während man sonst alle anderen kollektiven Ziele als beginnenden Sozialismus brandmarkt, sei Wachstum etwas, das der Staat und jeder Bürger zu unterstützen habe, selbst wenn dies Opfer bedeute. ... Es gibt jedoch einige gute Gründe, warum man dem Wachstum gegenüber kritisch eingestellt sein sollte. („Kritisch“ soll hier bitte nicht mit „ablehnend“ verwechselt werden.) Ein Problem ist die übertriebene Bedeutung, die man dem Wachstum als Ziel beimisst. Oft wird das Wirtschaftswachstum als einziger Erfolgsfaktor der Menschheit und als einzig messbarer „Glücksfaktor“ eines Staates gesehen. Jedoch ist dies ein Ökonomismus, der den Menschen als Tier ansieht, das nur genug zu fressen braucht....Natürlich muss auch beachtet werden, dass jeder Mensch einen „Willen zur Macht“ hat, weshalb es weder möglich noch sinnvoll ist, Wachstum gewaltsam zu unterbinden. Und es ist schön, wenn ein Unternehmer Erfolg hat. Jedoch hat das Wachstum kein politisches Ziel zu sein, und die Politik hat der Wirtschaft keine Ziele zu setzen, selbst wenn diese positiv für die Wirtschaft sein sollten. Wenn Wachstum benötigt wird, wird der Bürger selbst für Wachstum sorgen, und wenn kein Wachstum da ist, braucht das Volk es auch nicht.Und die Wirtschaft muss sich auf ihre Werte besinnen. Wenn man nicht vom Staat eingeschränkt werden will, sollte man nicht gleichzeitig vom Staat unterstützt werden wollen. Wer vom Staat das „Zuckerbrot“ will, setzt sich der Gefahr aus, dass ihn die „Peitsche“ trifft.
(eigentümlich frei. Über alles lässt sich reden, solange manfrau reden lässt.  Sonst wächst nur noch Gras drüber.)

Streit um Dieselfahrverbote
Grenzwerte zu hoch? Nun schießen Lungenärzte gegen eigene Kollegen
Die Aussage von mehr als hundert Pneumologen, die deutschen Stickoxid-Grenzwerte entbehrten einer wissenschaftlichen Grundlage und seien viel zu hoch, hat viele Bürger verunsichert. Nun meldet sich der Pneumologen-Verband zu Wort. Und behauptet genau das Gegenteil der Kollegen. Die Behauptungen im Fakten-Check.
(focus.de. Lungendurchschuss.)

Video von Barino Barsoum (Al Hayat TV)
Die Kunst der Lüge im Islam
Viele kennen bereits das Konzept der Taqiyya als eine Erlaubnis zur zweckdienlichen Lüge. Es geht aber noch weiter. Mit dem Konzept al-Maaridh oder auch al-Tawriya genannt, wurde im islamischen Recht eine unerschöpfliche Quelle erschlossen, um mit ein wenig Geschick in jeder Situation “richtig” zu lügen. Aber was genau ist nun al-Maaridh? Und wie kann man es als Alternative zur Lüge nutzen? al-Maaridh betreibt man, wenn man etwas bewusst so sagt, dass der Hörer das Gesagte missversteht. Man nutzt also Mehrdeutigkeiten der Sprache aus. Ein Beispiel: Ich werde gefragt, ob ich Geld habe. Ich antworte: „Ich habe keinen Cent in meiner Tasche“. Ich meine hier eine Cent-Münze. Euro-Scheine habe ich natürlich viele dabei. Der Fragende versteht durch meine Worte, dass ich gar kein Geld hätte.Oder ich hätte auch antworten können: „Ich habe kein Geld in meiner Tasche“, während mein Portemonnaie auf Grund der Menge an Münzen und Scheinen fast platzt. Wie wird diese Kunst der Lüge, oder Alternativoption zur Lüge, wie sie die islamischen Gelehrten nennen, begründet? (Mehr Videos von Al Hayat TV gibt es auf der Internetseite islam-analyse.com oder auf deren Facebook-Seite)
(pi-news.net)

Indoktrination für Schulkinder
Stadt Graz fördert Islampropaganda
Die Stadtbibliothek Graz Nord bietet am Dienstag, dem 29. Januar, von 9 bis 11 Uhr eine Islam-Propagandaveranstaltung für Jugendliche von 12 bis 19 Jahren an. In der öffentlichen Einrichtung soll den Jugendlichen ein ins grün-rote Weltbild passendes und damit unkritisches Islamverständnis vorgegaukelt werden. Hier die Projektbeschreibung:
*** Der Workshop „Shalom – Salam – Grüß Gott“ ist ein Beitrag zum interreligiösen Lernen und zum interkulturellen Dialog. Er bietet eine Begegnungsmöglichkeit mit den drei großen monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. Ziel dieses Workshops ist ein Kennenlernen der drei genannten Religionen inklusive ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Damit stellt dieses Angebot auch eine Präventionsarbeit gegen Antisemitismus und Islamophobie dar. Im direkten Vergleich der verschiedenen Religionen werden Themen wie Religionsgründer, Feiertage, Konfessionswechsel, Speisevorschriften, Gebete, Gotteshäuser, heilige Schriften, religiöse Symbole, Glaubensanhängerinnen und –anhänger weltweit uvm. behandelt. Leitung: Granatapfel Kulturvermittlung… …versteht sich als interkulturelles Bildungsangebot, das den interreligiösen Dialog fördern und damit einen Beitrag gegen Rassismus und Antisemitismus leisten möchte. Alter: 12-19 (Workshop passt sich an das Alter der Teilnehmenden an).***
..Die Themen zeigen bereits, dass hier ein artiger Schulbuchislam präsentiert werden soll, gleichberechtigt neben Christentum und Judentum. Eine solche Darstellungsweise wird jedoch nicht den vielen faschistischen Facetten des Islam gerecht und verschweigt Missstände, die es massenweise gibt, und die in der Struktur dieser vorgeblichen „Religion“ oder gar “Kultur“ angelegt sind. Folgende Fragestellungen gehören geklärt bzw. in einen „interreligiösen Dialog“ gebracht, bevor ein falsches Bild an Schulkinder weitergegeben werden kann:
Grundsätzlich erhebt der Islam den Anspruch, dass seine Gesetzgebung, die Scharia, als Gesetzgebung des staatlichen Rechtes fungieren soll, siehe die Kairoer Erklärung der Menschenrechte, die die Menschenrechte (und damit nachfolgende Gesetze) unter den Vorbehalt der Scharia stellt. Einer dieser Vorbehalte der Scharia ist, dass nach religiösem Recht (das weltlich werden soll), der Abfall vom Islam (Apostasie) mit dem Tode zu bestrafen ist. Auch wenn dies nicht in allen islamischen Ländern gilt, so steht der Austritt aus dem Islam fast überall unter Strafe und / oder wird durch schwere Repressalien verhindert. In Pakisten führt das islamische (= staatliche) Recht z.B. dazu, dass eine „Beleidigung des Propheten Mohammed“ mit dem Tode bestraft wird, gleichfalls eine „Beleidigung des Koran“ und natürlich auch eine „Beleidigung des Islam“. Wie schnell damit Andersgläubige (mund)tot gemacht werden, zeigt der traurige Fall der Christin Asia Bibi dort. Geklärt gehört insbesondere auch das Frauenbild im Islam, insbesondere, ob die Koran-Sure 4, 34 weiterhin gültig ist, die der Frau nur halben Wert zuspricht und dem Mann erlaubt seine Frau zu schlagen. Weitere Themen wären das Heirats- und Beischlafverhalten des „Propheten Mohammed“, seine „Ehe“ mit einer Sechsjährigen und der „Vollzug“ derselben, als seine „Frau“ Aisha neun Jahre alt ist! Oder die Beschneidung wehrloser Jungen (hier ein guter „interreligiöser Vergleich“ zum Judentum möglich) ohne jegliche medizinische Indikation; das betäubungslose Schächten von Tieren und so weiter und so fort. Doch nach diesem kleinen Exkurs über die zu vermittelnde Religion zurück zu den Kulturvermittlern: Stadt Graz, Stadtbibliothek Graz und „Granatapfel Kultur“. Eine weitergehende Zusammenarbeit wird zumindest von „Granatapfel“ gewünscht, aus welchen finanziellen oder ideologischen Gründen auch immer. So bieten sie mit „Trialog macht Schule“ eine Fortsetzung des Workshops in der Schule an, also bei der Zielgruppe, die auch mit dem Workshop angesprochen werden soll (9 – 11 Uhr, in der Schulzeit), mit im Grunde denselben verharmlosenden Inhalten:
*** Die Erweiterung dieses Workshops stellt „Trialog macht Schule“ dar: Dazu kommt ein Experte zum Islam und eine Expertin zum Judentum an die Schule oder Bildungseinrichtung. Der christliche Aspekt kann von einer Religionspädagogin vor Ort abgedeckt werden.....***
Zwar werden so gut wie alle Bevölkerungsgruppen von der Islam-Propaganda angesprochen, an erster Stelle stehen aber wie gesagt, in dieser Reihenfolge: „Schüler*innen von der Volksschule bis zur Matura für alle Schultypen, Studierende, Lehrlingsausbildung, Lehrer*innenfort- und ausbildung“. Aus der nachfolgenden Beschreibung wird deutlich, dass die Stadt Graz bei dieser „rassismuspräventiven Maßnahme“ „gegen Ausgrenzung“ direkt (mit Geld) oder indirekt (durch kostenloses Zur-Verfügungsstellen von Räumlichkeiten) bei der Finanzierung beteiligt ist:... ***Kostenbeitrag: Das Projekt ist dankenswerterweise von der öffentlichen Hand und privaten Organisationen unterstützt. Damit wir trotzdem unsere Kosten decken können, ersuchen wir um einen kleinen Unkostenbeitrag, der von der aktuellen Fördersituation, vom Schultyp und vom Ort der Durchführung abhängt.***
Auch auf ihrer Homepage dankt „Granatapfel“ ausdrücklich der Stadt Graz in Fettdruck für die „großzügige Unterstützung“, die es ermöglicht, dass „alle vierten Klassen der Grazer NMSn“ „kostenfrei“ im Islam unterwiesen werden können.....
(pi-news.net)

Leben auf der Straße
Schon vier Kältetote diesen Winter in NRW
Bereits vier obdachlose Menschen sind in Nordrhein-Westfalen in diesem Winter nach Recherchen der Bundesarbeitsgemeinschaft für Wohnungslosenhilfe auf der Straße gestorben. Bundesweit zählt die Arbeitsgemeinschaft zehn Kältetote. Dazu komme ein weiterer Verdachtsfall, sagte Geschäftsführerin Werena Rosenke.
(Saarbrücker Zeitung. Nicht jeder in diesem Land ist willkommen und bekommt Milliarden nachgeschmissen.)

25:26 gegen Frankreich Bronze-Blackout in letzter Sekunde
Platz 4 für Deutschland bei der WM.
Aber trotzdem sind unsere Handballer unsere Weltmeister der Herzen! ..Wolff im ZDF: „Das ist sehr bitter. Es sind noch 15 Sekunden zu spielen. Statt Ruhe zu bewahren, spielen wir einen Harakiri-Pass.“...
(bild.de. Abgedroschener Herzschmalzblödsinn über Profis. Wiederholung der Wiederholung der Wiederholung. Der falsche Trainer. Ein Hektiker. Zwei Turniere vergeigt. Er kann es nicht. Deutliche Führungen müssen gehalten werden. Inzwischen gewinnen ausländische Bundesligaauswahlen Meisterschaften.)

Margaret Thatchers Vorahnung für Deutschland

Von Gastautorin Lisa Marie Kaus
(zuerst erschienen auf Achse des Guten)

Als ich mit meinen britischen Kolleginnen, die alle im Europäischen Parlament arbeiteten, vor einiger Zeit zusammensaß, erzählte eine von ihnen, in einem befremdeten und verständnislosen Ton, von einer Begebenheit in ihrer WG. Die Wohngemeinschaft bestand aus mehreren jungen Berufstätigen unterschiedlicher Nationen, die alle in der Brüsseler EU-Blase arbeiteten. Ein Zimmer war von einer Praktikantin bewohnt. Wie sich im Laufe der Zeit herausgestellt hatte, arbeitete diese beim Front National (der damals noch so hieß). Das war jedoch nicht das, woran sie Anstoß nahm. Sie war gänzlich irritiert von den Bemühungen ihres deutschen Mitbewohners, die achtzehnjähre Praktikantin aus der Wohnung zu schmeißen. Er hatte Initiative ergriffen und den Vermieter aufgefordert den Vertrag mit ihr zu kündigen und dabei explizit auf ihren politischen Hintergrund verwiesen.

Meine Kolleginnen verfügten über die Eigenschaft, die man braucht, wenn man in der Politik arbeiten will und dennoch ein glückliches Leben führen möchte: sie waren zum größten Teil unpolitisch. Sie hielten alle am Tisch genau so wenig von der UKIP wie vom FN. Dennoch stimmten sie sofort und mit einer Selbstverständlichkeit darin überein, dass dieses Verhalten undemokratisch und zu verurteilen sei. Verstehen konnte keine, was den Deutschen antrieb. Die Entmenschlichung der Praktikantin hatte meine Kollegin zutiefst empört. Seitdem – und durch das leidenschaftslose Gekicke der deutschen Fußballnationalmannschaft – halte ich bei Länderspielen zu England.

Ich habe diese Geschichte in Deutschland mehrfach erzählt. Niemand war je empört – alle fanden das Verhalten des Deutschen richtig. Mein Ergebnis ist unter Umständen verfälscht, immerhin lebe ich in Berlin, aber ich bin mir sicher, diese selbstverständlich-tolerant-demokratische Grundhaltung, die meine britischen Kolleginnen an diesem Abend zeigten, findet man so kaum hier in Deutschland. Sie scheint nicht Teil der Kultur.

Der Nationalsozialismus war kein Betriebsunfall
Was macht sie aus, die Kultur Deutschlands? Warum kommt mal wieder kein anderes Land der Welt darauf, ein Dieselverbot zu erheben, ohne rationale Argumente gelten zu lassen? Warum zieht kein anderes Land auf der Welt den Wechsel zu „grünen“ Energien so fanatisch durch? Warum war es wieder mal Deutschland, das in seinem Alleingang 2015 Europa in die Migrationskrise stürzte und warum ist vier Jahre später Deutschland immer noch überzeugt dabei, während die paar anderen Länder, die anfänglich miteinstimmten, längst wieder verstummt sind? Warum verschreiben sich in Deutschland wieder Politiker den Osten Europas zu zivilisieren?

Warum ist dieses Land – das nur 601 Gerechte unter den Völkern (1) aufweisen kann, obwohl es doch die längste Zeit Gelegenheit zum Aufbegehren hatte, während Polen mehr als 10 Mal so viele zählt – plötzlich gefüllt mit „Antifaschisten“ die todesmutig #Nazisraus twittern? Was ich sagen will: Der Nationalsozialismus war kein Betriebsunfall. Als ich 2015 die ergriffenen und euphorisch klatschenden Menschen an den Bahnhöfen in der Tagesschau sah, habe ich Goldhagen verstanden.

Natürlich lässt sich dies alles nicht fassen. Die Frage nach nationalen Charakteristika ist wissenschaftlich nicht zu beantworten und ein ganzes Volk kann man nicht verurteilen. Viele werden Gegenbeispiele im Bekanntenkreis nennen oder auf ausufernde Entwicklungen in anderen Ländern hinweisen können – wohlgemerkt, auch meine französischen Freunde verstanden die Empörung der Briten nicht.

Gleichfalls möchte ich nicht dem Historizismus verfallen und geschichtliche Gesetzmäßigkeiten propagieren oder von einer einzelnen Beobachtung auf eine ganze Theorie schließen. Der Historiker Gordon A. Craig fasst das Scheitern der Bemühung einer Suche nach nationalen Eigenschaften in der Einleitung zu einer politischen Geschichte der preußischen Armee so zusammen:

„Einem Volke Nationaleigentümlichkeiten zuzuschreiben, ist in jedem Fall eine gewagte Sache, und Schlußfolgerungen, die aus solcher Beimessung gezogen werden, können leicht in nichts zusammenfallen. Daß in neuerer Zeit autoritäre Regierungsform, Militarismus und Aggression das deutsche politische Leben und Handeln kennzeichneten, läßt sich kaum bestreiten. Dieses Buch geht jedoch von der Grundthese aus, daß derartige Dinge dem deutschen Charakter keineswegs angeboren, sondern vielmehr – um mit Franz Neumann zu sprechen – ,Ergebnisse einer Struktur sind, welche die Versuche zur Schaffung einer lebensfähigen Demokratie vereitelte‘.“ (Gordon A. Craig, Die preußisch-deutsche Armee 1640-1943. Staat im Staate, Düsseldorf 1960, S. 11) Es geht eben gerade um diese Struktur.

Neigung zur Überschätzung der eigenen Kräfte und Fähigkeiten
Die Frage „Was lehrt uns die Geschichte über Charakter und Verhalten der Deutschen und haben sie sich in den letzten vierzig Jahren verändert?“ stellte Margaret Thatcher im März 1990, nachdem sie sich mehrfach ablehnend gegenüber der Wiedervereinigung Deutschlands gezeigt hatte, amerikanischen und britischen Deutschlandexperten. Vier Historiker (u. a. der oben zitierte Gordon A. Craig) und zwei Journalisten lud sie in ihren Landsitz Chequers ein, um diese und andere Fragen informell zu besprechen. Die Zusammenfassung des „Seminar on Germany“ veröffentlichte das britische Nationalarchive 2016. Es ist hier nachzulesen. (2)

Wie Teilnehmer des Treffens im Nachhinein betonten, sei das Dokument durch den Privatsekretär Thatchers, C. D. Powell, teils zugespitzt und mit einer gewissen Ironie verfasst. So steigt die Zusammenfassung gleich mit der Beschreibung der nationalen Attribute der Deutschen, die sich in der Vergangenheit gezeigt hätten, ein: „Ihr fehlendes Einfühlungsvermögen (zeigt sich besonders in ihrem Verhalten bezüglich der polnischen Grenze), ihre Obsession mit sich selbst, ein starker Hang zum Selbstmitleid, und das Verlangen gemocht zu werden.

Einige noch weniger schmeichelhafte Eigenschaften wurden genannt als beständiger Teil des deutschen Charakters: in alphabetischer Reihenfolge, Angst, Aggressivität, Bestimmtheit, Drangsalierung, Egoismus, Minderwertigkeitskomplex, Sentimentalität.“(3) Das Dokument fährt fort: „Zwei weitere Züge des deutschen Charakters wurden im Blick auf die Zukunft als Gründe zur Sorge genannt. Erstens eine Fähigkeit zum Exzeß, zur Übersteigerung der Dinge, zum Überdiesträngeschlagen. Zweitens eine Neigung zur Überschätzung der eigenen Kräfte und Fähigkeiten.

Ein Beispiel dafür, das die nachfolgende deutsche Geschichte erheblich beeinflußt hat, war die Überzeugung, daß der Sieg über Frankreich im Jahre 1870 Ergebnis einer tiefen moralischen und kulturellen Überlegenheit gewesen sei, statt – wie tatsächlich – eines bescheidenen Vorsprungs in militärischer Technologie.“ (Übersetzung Gordon A. Craig) Der Historiker Gordon Craig bekannte sich in einer Stellungnahme 1991 dazu, dies sinngemäß gesagt zu haben, distanzierte sich aber – wie alle teilnehmenden Historiker – davon, den Begriff Nationalcharakter in den Mund genommen zu haben.

Old habits die hard
Neben der einleitenden Bestimmung gewisser, aus der Geschichte ableitbaren, Eigenschaften, stellten die Historiker im Laufe des Gespräches heraus, dass die Vorbehalte der Premierministerin dem Deutschland nach Bismarck und bis 1945 gelte, dass die Zeit danach jedoch eine Zäsur darstelle. Sie betonten, Deutschland habe aus den Verbrechen der Vergangenheit gelernt, sich intensiv damit beschäftigt und sei somit keine unkontrollierbare Gefahr mehr – selbst als wiedervereinigte Nation. Deutschland habe sich in den letzten vierzig Jahren geändert. Thatcher blieb skeptisch bis zuletzt, erwies sich aber als einsichtig. Die FAZ und die ZEIT berichteten mit Verweis auf das Chequers-Seminar (der Fragebogen, der im Vorfeld an die Experten gesendet worden war, war zur Presse durchgesickert), die Experten hätten Thatcher, bezüglich der Wiedervereinigung, milder gestimmt.

Würden die Experten das gleiche Fazit heute ziehen? Die letzten Jahre liefern eine Vielzahl an Beispielen, in denen Deutsche ihren Hang zum Exzess, zur Übersteigerung der Dinge auslebten. Ich vermute mal kaum eine Organisation kommt im Januar, im Grußwort an ihre Mitarbeiter zum neun Jahr, ohne eine Anbiederung an den politischen Mainstream aus. Jeder Redakteur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, jeder hochrangige Beamte, jeder etablierte Politiker ist ein kleiner McCarthy. Mit dem Unterschied, dass sich die amerikanische Gesellschaft nach einigen Jahren eines Besseren besann. In Deutschland korrigiert man Fehler nicht – am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Let’s agree to disagree gibt es im Deutschen nicht. Und was fast besser die Neigung zur Überschätzung der eignen Kräfte und Fähigkeiten zusammen als „Wir schaffen das“?

Old habits die hard. Friedrich Wilhelm Foerster, dessen Bücher unter den ersten Werken waren, die die Nationalsozialisten verbrannten, schrieb 1937: „Deutschland war immer schon das große Laboratorium, in dem die Hypothesen der ganzen Welt bis zu Ende durchgeprüft, durchgedacht, durchgelitten wurden.“ Hitler, so Foerster, schrecke bei seiner Anwendung des europäischen Nationalitätenprinzips, im Gegensatz zu den anderen Ländern, vor keiner Folgerung zurück. Haben wir wenigstens – wie es die Historiker und Journalisten 1990 Thatcher darlegten – aus der Vergangenheit gelernt? Beschäftigte sich Deutschland wirklich so intensiv mit seinen Verbrechen und ist es sich seiner Fehler, die zu dieser menschengemachten Katastrophe führten, wirklich bewusst?

Ich bin kein Historiker, habe aber das deutsche Bildungssystem durchlaufen. Der Nationalsozialismus war für meine Klassenkameraden weit weg. Man stöhnte eher, sich jedes Jahr wieder mit diesem Teil der Geschichte befassen zu müssen. Wobei, so wirklich befassten wir uns nie damit. Es blieb immer im Abstrakten. Die Gräuel des Holocaust sind für einen Achtklässler nicht zu begreifen. Die Geisteshaltung, die den Boden zur Massenvernichtung ebnete, wurde vereinfacht dargestellt – wie etwa in der Pflichtlektüre „Die Welle“ – ohne dass es je persönlich, unangenehm wurde. Die Ausgrenzung, aufgrund der Augenfarbe, war so lächerlich, dass wir uns alle im Widerstand wähnten. Mit uns hatte das alles nichts zu tun.

Deutschland hat sich zwar ein Mahnmal in das Zentrum seiner Hauptstadt gebaut, das „warum wir“ aber nie beantwortet; nie beantworten wollen. Die Re-education kam von oben, verinnerlicht wurde sie nicht. Wir haben in der Schule nie gelernt, dass die Lehre aus der Vergangenheit ist, dass wir uns stets für einen offenen Diskurs einsetzen müssen und niemals die Gegenseite entmenschlichen dürfen. Stattdessen haben wir gelernt was gut – links – und was schlecht – rechts – ist und an wen wir uns halten müssen, um die Dinge entsprechend einzuordnen. Wir wurden weiterhin zu Untertanen erzogen.

Bereits 1996 revidierte einer der Teilnehmer, der Historiker Norman Stone, in einem Zeitungsartikel in der Sunday Times mit der Überschrift „Germany? Maggie was absolutely right“, seine positive Haltung. Auf dem Weg zur Währungsunion sei er wieder da, der alte deutsche Führerkult. Ungeachtet fachlicher Einwände von Seiten deutscher Wirtschaftswissenschaftler sei die Politik der Bundesrepublik längst auf Linie gebracht, das Projekt Währungsreform werde fanatisch durchgezogen. Deutschland sei fest entschlossen seinen Selbsthass, der ihm alles Nationale verwehre, in Form eines europäischen Deutschlands zu kompensieren. Er bedauerte, dass die anwesenden Experten nicht auf das Bauchgefühl der Premierministerin vertraut hatten.

Dabei schloss die Zusammenfassung des Treffens in Chequers nicht ganz so optimistisch, wie es der Artikel Stones vermuten lässt (vielleicht schlug hier wieder die Haltung des Privatsekretärs C. D. Powells durch): „Aber selbst die Optimisten verspürten ein gewisses Unbehagen, nicht mit Blick auf die Gegenwart und die nahe Zukunft, aber bezüglich dem, was noch auf uns zukommen könnte.“ (4) Nicht nur der Fall Relotius hat gezeigt, dass die Deutschen wieder dabei sind, Wahrheit, Prinzipien und Freiheit einem höheren Ziel unterzuordnen – und alle marschieren mit. Die Folgen für Europa könnten verheerend sein. Margaret Thatcher hatte recht.

(1) „Gerechte unter den Völkern“: Eine der wichtigsten Aufgaben von Yad Vashem ist es, Nichtjuden, die ihr Leben aufs Spiel setzten, um Juden zu retten, die Dankbarkeit des Staates Israel und des jüdischen Volkes zu übermitteln. Sie werden als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt. Bis heute haben 26.513 Männer und Frauen diesen Titel erhalten. Darunter sind 601 Deutsche.
(2) In den darauffolgenden Monaten im Jahr 1990 gelangte es trotz der Klassifizierung als „vertraulich“ an die Öffentlichkeit und wurde, in Verbindung mit drastischen Äußerungen gegen Deutschland des britischen Ministers für Handel und Industrie, Nicholas Ridley, in Presse und Politik in Deutschland und Großbritannien heiß diskutiert und sorgte für die sogenannte „Chequers-Affäre“.
(3) Eigene Übersetzung. Englisches Original: „their insensitivity to the feelings of others (most noticeable in their behaviour over the Polish border), their obsession with themselves, a strong inclination to self-pity, and a longing to be liked. Some even less flattering attributes were also mentioned as an abiding part of the German character: in alphabetical order, angst, aggressiveness, assertiveness, bullying, egotism, inferiority complex, sentimentality.”
(4) Eigene Übersetzung. Englisches Original: „But even the optimists had some unease, not for the present and the immediate future, but for what might lie further down the road than we can yet see.”
(vera-lengsfeld.de)

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Aufstand der Geschröpften: Gelbwesten nur Vorhut

Von WOLFGANG HÜBNER

Wenn sich nun auch in Deutschland, dem Vorbild französischer Nachbarn folgend, immer mehr Menschen aus den verschiedensten Anlässen mit Gelbwesten zeigen, dann signalisiert das Unzufriedenheit und Unruhe, die einen tieferen Grund hat. Dieser Grund ist den allermeisten Gelbwesten so wenig bewusst, wie er von den politischen und medialen Agenturen des Machtkomplexes tunlichst verschwiegen und verschleiert wird: Der Neue Klassenkampf in den westlichen Staaten zwischen den Geschröpften (Mehrheit) einerseits und den Profiteuren (Minderheit) des wirtschaftlichen und ideologischen Globalismus andererseits.

Wie dieser Neue Klassenkampf auch in Deutschland bereits stattfindet, kann mit konkreten Beispielen leicht gezeigt werden:
Die Diesel-Enteignung und ihre Folgen treffen fast ausschließlich Fahrzeugbesitzer sowie Arbeiter und Angestellte in der Autoindustrie mit Normal- oder Niedrigeinkommen.

Die Kosten der „Energiewende“ belasten die sozial schwächeren Schichten besonders stark, schädigen aber auch die Mittelschicht.

Die ungebremste Einwanderung führt nicht nur zur völligen Überforderung der Sozialsysteme, sondern ruiniert in vielerlei Formen die Lebensweise und Lebensperspektive der einheimischen Deutschen.

An der anhaltenden Flucht in private Kindergärten, Schulen und Universitäten können sich Normal- und Geringverdiener wegen fehlender Finanzen nicht beteiligen.

Das vieldiskutierte Wohnungsproblem, ausschließlich ein Problem mangelnden bezahlbaren Wohnraums für Normal- und Geringverdiener, ist Folge eines Bevölkerungsrekords von mindestens 83 Millionen Menschen in den deutschen Grenzen sowie einer politisch verantwortungslosen Regional- und Verkehrspolitik.

Dies sind nur einige Belege aus der gesellschaftlichen Realität für die These vom Neuen Klassenkampf. Sie müssen ergänzt werden von dem Hinweis darauf, dass es bei jedem der geschilderten Entwicklungen auch tatsächliche oder vermeintliche Profiteure bzw. nicht negativ Betroffene gibt.

Wer genügend Finanzkraft hat, kauft sich eben ein Hybrid- oder Elektrofahrzeug; dem kommt es auf die Strom- und Heizungsrechnung nicht besonders an; der hat nur in Ausnahmefällen an den negativen Folgen der Masseneinwanderung zu leiden; der kann die eigenen Nachkommen ins private Bildungswesen schicken; für den steht weiterhin genügend Wohnraum auch in bevorzugter Lage zur Verfügung usw.

Nun sind Unterschiede zwischen Reichen und Armen, zwischen wohlhabenden und weniger wohlhabenden, zwischen Ober-, Mittel- und Unterschichten nichts Neues, ebenso die daraus resultierenden Spannungen und Kämpfe. Neu ist allerdings, wie die gesellschaftlichen Profiteure diese durch den wirtschaftlichen Globalismus sich dramatisch verschärfende Entwicklung zu legitimieren versuchen: Nämlich mit angeblichen ökologischen Zwängen und vorgeblichen menschenrechtlichen Notwendigkeiten.

Im Gegensatz zur Mehrheit der Geschröpften hat die Minderheit der Profiteure längst erkannt, wer ihre Interessen vertritt. Deshalb haben die Grünen hervorragende Wahlergebnisse in den Vierteln und Regionen mit wohlhabender Bevölkerung sowie einer linksgrün indoktrinierten Jugend. Und deshalb werden die Politkriminellen der sogenannten Antifa keineswegs als linke Gefahr angesehen, sondern als Schutztruppe gegen systemopponente Bewegungen mit patriotisch-sozialen Motivationen.

Hingegen ist bei der steuer- und sozialabgabenzahlenden Mehrheit der Geschröpften noch große Unwissenheit, Uneinigkeit und Illusionismus über ihre wahre Lage vorherrschend. Das hat eine reale materielle Grundlage: Denn im Gegensatz zu den Verhältnissen in Frankreich oder Italien hat die europäische Wirtschaftslokomotive Deutschland noch Kraft genug, um die innenpolitische Lage sozial unter Kontrolle zu halten.

Tatsache ist allerdings, dass jede Schwächung dieser Kraft auch in Deutschland zu Erschütterungen der gesellschaftlichen Stabilität führen kann und wird. Die politischen Repräsentanten der Profiteure wissen das sehr gut, weil zumindest einige unter ihnen aus der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts begriffen haben: Das Volk ist dann zu fürchten, wenn die materiellen Grundlagen unsicher werden. Das hat das Kaiserreich im und am Ende des 1. Weltkriegs erfahren, das hat die Weimarer Republik zu Fall gebracht, das hat die Hitler-Diktatur mit Raubzügen fast bis zum katastrophalen Ende 1945 zu verhindern versucht, das hat auch die wirtschaftlich marode DDR dem Untergang geweiht.

Die multimedial massiv unterstützte Wut auf den demokratisch legitimierten Brexit und den demokratisch gewählten Trump, hingegen die kollektive Leisetreterei bei Behandlung der wichtigen Exportpartner China und Saudi-Arabien, beides stramme Diktaturen, entspringt nicht zuletzt der Angst, bei wirtschaftlichen Verlusten die innere Stabilität zu riskieren, ja zu verlieren. Diese innere Stabilität ist in dem kulturell und ethnisch so uneinheitlich gewordenen Deutschland im Falle wirtschaftlicher Erschütterungen höchst gefährdet.

Die im Vergleich zur Gesamtbevölkerung noch ganz wenigen Gelbwesten zwischen Flensburg und Konstanz sind nicht mehr, aber auch nicht weniger als die Vorhut jenes Aufstands der Geschröpften, den das ungerechte System des wirtschaftlich-ideologischen Globalismus selbst provoziert. Was in Frankeich bereits eine Massenbewegung und in Italien gar schon an der Regierung ist, das bildet sich in Deutschland gerade erst aus. Welche Kraft sich daraus entwickelt, bleibt der Zukunft überlassen. Unruhiger wird es auf jeden Fall werden.
(pi-news.net)