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(tutut) - Wird in Redaktionen eigentlich über Fakten nach- und an die Leser gedacht? Oder ist nur wichtig, Altpapier zu produzieren, egal womit? Hauptsache Tonne. Wer bezahlt sowas, etwa der Analphabet unter den Leser? "Weil es ohne Lesen nicht geht - Analphabetismus im Fokus: Caritas will Lesen und Schreiben vermitteln". Zurück ins Mittelalter. Nur Kirchenleute konnten lesen und schreiben. Wozu dann noch eine Kultusministerin, welche fast jeden Tag ein Säule über Land grunzen lässt, weil Grünschwarze alles können, nur nicht Bildung. Also: "Alpha-Dekade und Tuttlinger Angebote - Die nationale Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung ist eine Initiative des Bundes, der Länder und weiterer Partner.." Oder so. Das Land der Dichter und Denker ein einig großes Sozialamt für die Welt. Wozu ist Geld sonst gut? Etwa für kaputte und zurückgebliebene Infrastruktur? Wer weiß denn noch, wie aus einem Land der Kleinbauern und Ziegenställe im 19. Jahrhundert Industrie wurde? Also das ist TUT heute: "Der Landkreis Tuttlingen wird sich mit 30 000 Euro am Sozialprojekt 'Nudelhaus'" in Tuttlingen beteiligen, das ausgeweitet werden soll. Landrat Stefan Bär sprach von einem ambitionierten Projekt, 'aber wir sind sehr davon angetan'". Er redet auch schon im Merkel-Wir. Er schafft das. "Der Verein 'Lebenshaus - ökumenische Gemeinschaft für soziale Integration' will die Produktionsstätte des 'Nudelhauses', das seit 1991 Teigwaren und Gebäck herstellt, in die Güterhalle beim Stadtbahnhof in Trossingen verlegen. Menschen mit Handicaps finden im Projekt des Lebenshauses Beschäftigung, aktuell sind 30 Menschen angestellt". Abgesehen davon, dass die Katholische Kirche keine Ökumene kennt, müssen  mit die reichsten Unternehmen Deutschlands sich dauernd als Bettler an den Steuerzahler hängen. Weiter im Gedicht. Neusprech: "Größte Sozialreform seit Hartz IV - Bundesteilhabegesetz fordert neue Abläufe in Kreisverwaltung - Höherer Personalbedarf". Könnte dies im Zuge Tuttlinger Alphabetisierung nicht ins Deutsche übersetzt werden? Oder ist das zu viel gefragt? Weiß ein Landrat, dessen ganzes Berufsleben aus sogenanntem öffentlichem Dienst besteht, wie die DDR untergegangen ist, und dass sowas auch einer DDR 2.0 droht? Warum nicht gleich mit Kannitverstan ins Kino: "Die Stiftung Liebenau hat im Rahmen des Inklusionsprojektes 'Zusammen für ein inklusives Tuttlingen' zum zweiten Mal das inklusive Kinofestival veranstaltet. Und zwar unter dem Motto 'Das Besondere als das Normale erleben, begreifen und verstehen". Wer will da noch exklusiv sein. "Neue Fußgängerzone kommt voran". Wohin auch immer, wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Gerade hat den Bundesinnenminister ein Notschrei des Handels erreicht. Nicht nur Zeitungen sterben, sondern auch Fußgängerzonen. Schuld ist die Digitalisierung, die noch nicht schnell genug vorankommt. Verkehrte Welt. "Kinder vertreiben den Winter - Die Kinder der Kita Arche in Aldingen haben im Foyer mit Pastoralreferent Berner eine interne Andacht zum Thema Fasnet gefeiert". Heidenspaß in der Katholischen Kirche. "Narrenbaum aus Wald geholt". Nach dem Weihnachtsbaum der Marterpfahl der Zwerchfelle und Lachmuskeln. Noch ein Umfragesäule gefällig? Die AOK hat's bei Forsa bestellt: "Hausarzt wichtiger als Internet - Umfrage belegt Ängste über die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum". Ausgerechnet eine Berlinerin darf dazu ihr Landleid klopfen für Ravensburg: "Der Landarzt ist unersetzbar".  Wo fehlt's?  Morgen ist ein neuer Tag mit einem anderen Säule im Dorf. Wer wird sich schon wegen Landarzt und Landkrankenhaus grämen? Die Welt von "Redaktionsleitung" Spaichingen ist Vielfalt und bunt, Hauptsache grün, sie muss ins Blatt. Auf unnachahmliche Art geschwurbelt ein Notruf von einer Drechslerin des Worts: "Schöne bunte 70er-Jahre-Fotos gesucht - abra - Es gibt wohl niemanden, der in unserer Region in den 60er- und 70er-Jahren Kind war und kein Fasnets-Foto hat, das mit den ersten als Massenprodukt verbreiteten Farbbildkameras aufgenommen wurde. Meist ist es den Narrensamen von damals anzusehen, dass ihnen die Sache nicht geheuer bis peinlich war.Diese Farbbilder der kleinen Maschkerer sind Zeitdokumente und es macht Spaß, sie zu betrachten". Wer erklärt ihr's? Wer war zuerst da,  Ei oder Huhn? Ohne Farbbildkamera keine Farbfotos, so lernte der Schwarweißfilm also Buntheit.  Wer Glück hat,  heute noch zu leben, wenn er damals Kind war, hat also Farbbilder. Technik für Dummies.  Wer hätte das gewusst. Ab mit der närrischen Buntheit nach Spaichingen! "Mit den schönsten werden wir eine Sonderseite gestalten". So wird Zeitung voll. Selbermachen für Leser. Warum ist das Gewerbemuseum nicht darauf gekommen? Die Nachricht des Tages kommt allerdings aus Trossingen. Wenn das Grundgesetz nicht schon weg wäre, bekäme es nun den Rest. "Keine Jagdpacht für Hochbetagte - Trossingen ändert die Regeln für Jäger - Kandidaten von außen ausgeschlossen". Bum! Es gibt doch genug altersunabhängige Betätigungen, beispielsweise Gemeinderat oder Kanzler, warum dann ausgerechnet Jägermeister? Für den sind Seniorennachmittage gemacht. Prost, Demokratie! Nur Jung schießt sich selbst ins Knie. Trossingen bläst das letzte Halali. Wird jetzt nicht die ganze Tragweite verständlich der Botschaft der AOK mit Forsa? "Hausarzt wichtiger als Internet". Manchmal tut's auch ein Nudelholz. Spätzle gehen immer.

Gemeinden wollen Flächen überdenken
Der gemeinsame Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Tuttlingen hat am Dienstag über die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans und des Landschaftsplans beraten.Wo sollen künftig Gewerbegebiete, wo Wohnraum enstehen? Die Verwaltungsgemeinschaft Tuttlingen will das in einem Flächennutzungsplan klären, der bis 2040 gültig ist.
(Schwäbische Zeitung. Durch anhaltende Überbevölkerung ist in BW bald kein Land mehr zu sehen. In Kalkutta ist die Lebensqualität eben nicht sehr hoch.)

Projekt zur Vermittlung von Langzeitarbeitslosen
Um die 150 Menschen im Kreis Tuttlingen sind langzeitarbeitslos – also länger als sechs Jahre im Hartz-IV-Bezug. Nun gibt es ein neues Projekt, um deren Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu fördern... Arbeitgeber können bis zu fünf Jahre lang einen Lohnkostenzuschuss erhalten, wenn sie einen langzeitarbeitslosen Menschen sozialversicherungspflichtig einstellen. In den ersten beiden Jahren beträgt der Zuschuss 100 Prozent, ab dem dritten Jahr ist er gestaffelt. ..
(Schwäbische Zeitung. Volksverblödung. 100 Prozent sind ein Zuschuss? Der Steuerzahler soll den Lohn bezahlen. Das gab's so auch schon in der DDR als Vollbeschäftigung.)

Spaichingen
Liederkranz nimmt Zuhörer mit nach Skandinavien
Unter dem Motto „Nordlichter“ lädt der Liederkranz zu einem Chorkonzert am Sonntag, 17. März, in die evangelische Kirche in Spaichingen ein. Befürchtungen, dass der gemischte Chor seine Darbietungen...
(Schwäbische Zeitung. Es werde Licht in der neuen Erdkunde.)

Musik und Schlafdecken für afrikanische Kinder
180 Patchworkdecken und 200 Sonnenbrillen fliegen dieser Tage von Trossingen nach Afrika: Der Deutsch-Namibische Hilfsfonds Quandt hat eine seiner jährlichen Hilfsgüter-Lieferungen zusammengestellt.
(Schwäbische Zeitung. Gutmenscheln hilft niemand.)

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Offenburger Arztmordprozess:
Staatsanwalt fordert Freispruch und Unterbringung in Psychiatrie
Der Offenburger Arztmordprozess neigt sich dem Ende zu. Der Angeklagte sei paranoid-schizophren, stellt der Staatsanwalt in seinem Plädoyer fest.
(Badische Zeitung. Woher weiß der Staatsanwalt das? Kann er sich nicht vorstellen, dass in anderen Ländern Menschen anders ticken als hier? "Asylbewerber" ist keine Nationalität, warum wird die Herkunft kaum erwähnt, in welcher der Schlüssel zur Tag liegen könnte? Spielt das keine Rolle? "Freispruch"!? Die LZ bemerkt ganz nebenbei am Schluss ihres Artikels: "Der Angeklagte stammt der Anklage zufolge aus dem afrikanischen Dschibuti und nicht, wie anfangs vermutet, aus Somalia". Gehupft wie gesprungen. Waren Prozessbeteiligte schon mal dort? Warum nicht? Könnte ein großer Fehler sein. Wie sagte das Landgericht Offenburg einmal: "Die berichteten Tatsachen sind unwahr". Ist es eigentlich wurscht, wo der Mann herkommt, wenn bisher immer von Somalier die Rede war? Warum ist der Mann in Offenburg? Wer hat einen angeblich nicht zurechnungsfähigen Höchstkranken betreut und nichts bemerkt? Warum lief der frei herum? Interessiert das  niemand? Wer hat ihn ins Land und nach Offenburg gelassen? Übrigens ist Dschibuti ein Land mit 60 Prozent der Bevölkerung aus Somaliern, ein Kleinstaat mit der zweifachen Bevölkerungszahl des Ortenaukreises, 94 Prozent Moslems, wo Asylsuchende aus Nachbarländern Schutz bekommen. Es wimmelt dort von Militärbasen folgender Länder: USA, Frankreich, Italien, Spanien, Japan, Türkei, Saudi-Arabien, China, auch Bundeswehr ist dort. Ahnungslos in Offenburg im Zeichen der berühmten drei Affen? Mutmaßlich total übersehen oder versucht, zu übersehen,  wird eine Tatsache: Offenburg ist kein Einzelfall.  Ob es  viele "paranoid-schizophrene" Fälle unter jenen gibt in Deutschland, welche fast täglich für Schlagzeilen sorgen? Nicht vergessen: Staatsanwaltschaften sind weisungsgebunden. Die Staatsanwaltschaft Offenburg  hat nach Anzeigen wegen mutmaßlichen Verdachts von Rechtsverstößen durch Verantwortliche von Politik, Polizei und Justiz im Ortenaukreis im Zusammenhang mit mutmaßlichem Aufenthalt von Illegalen die Aufnahme von Ermittlungen abgelehnt.)

Staatsanwaltschaft Stuttgart
Ermittlungsverfahren gegen Stuttgarter Ex-Klinikbürgermeister Wölfle
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Stuttgarter Sozialbürgermeister und früheren Klinikbürgermeister Werner Wölfle (Grüne) eingeleitet.Es geht im Rahmen des Klinikskandals um den Verdacht der Untreue zum Nachteil der Stadt Stuttgart...Im Zusammenhang mit dem 2014 geschlossenen Beratungsvertrag zwischen der Internationalen Abteilung beim Klinikum Stuttgart und dem kuwaitischen Gesundheitsministerium wird ermittelt. Hintergrund ist der Vertrag mit Kuwait, den das Stuttgarter Klinikum abgeschlossen hatte als Werner Wölfle Krankenhausbürgermeister war...Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft wurden am Donnerstag Büros und Privatwohnung von Wölfle durchsucht.
(swr.de. Bei grünen Männchen wird "durchsucht", bei Normalos heißt es "Razzia". Grüne und Krankenhäuser: Wer traut denen noch?)

Immer mehr Todesfälle durch Ertrinken
..Am Donnerstag meldete die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), dass 2018 im Land 62 Personen ertrunken seien, 2017 waren es noch 38. DLRG-Präsident Achim Haag erklärt diese Entwicklung durch mehrere Faktoren. Er sieht vor allem einen Zusammenhang mit der zurückgehenden Schwimmfähigkeit und den anhaltenden Bäderschließungen in Deutschland. Seit langem mahnt er: Rund 60 Prozent der Zehnjährigen seien keine sicheren Schwimmer. Bereits 25 Prozent der Grundschulen haben keinen Zugang mehr zu einem Schwimmbad oder müssen zum Teil lange Wege auf sich nehmen...
(swr.de. Baden-Württemberg geht baden, kann aber weder Hochdeutsch hoch Schwimmen.)

Wegen Fahrverboten
Mutter trifft es als Erstes: In Stuttgart mussten nun Diesel-Fahrer blechen
Während in München das Thema Fahrverbote wegen verbesserter Luft erst einmal vom Tisch ist, bleibt Stuttgart hart – und freut sich über den zusätzlichen Geldsegen: Wessen Diesel nicht neu genug ist, der zahlt jetzt über 100 Euro.
(focus.de. An den Grenzen gibt es für die Polizei ja nichts zu tun. Wo haben sie den Amtseid gelassen?)
Diesel-Gesetze
Die überraschende Wende bei den Fahrverboten
Die Koalition in Berlin hat Gesetzesvorlagen erarbeitet, die das Fahrverbote-Chaos endlich regeln sollen. Doch wie WELT jetzt erfuhr, wackelt die Umsetzung dieser Pläne. Damit ist die Verwirrung bei Städten und Kommunen komplett.
(welt.de. Merkels Diesel-Dusselei.)

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NACHLESE
Bundesverfassungsgericht:
Ausschluss betreuter Menschen von Wahlen ist verfassungswidrig
Menschen, die auf gerichtlich bestellte Betreuung angewiesen sind, dürfen nicht pauschal von Wahlen ausgeschlossen werden. Das gilt nach einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe vom 29. Januar auch für Straftäter, die wegen Schuldunfähigkeit in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht sind. Der Zweite Senat monierte einen Verstoß gegen den Grundsatz der Allgemeinheit der Wahl nach Artikel 38 und gegen das Verbot der Benachteiligung wegen einer Behinderung nach Artikel 3 des Grundgesetzes...Nach Angaben des Bundesverfassungsgerichts waren bei der Wahl 82 220 Vollbetreute betroffen...
(focus.de. Kapiert? Wer kann nun auf Stimmen hoffen? Gilt Schuldunfähigkeit für Wähler nicht schon immer? Nicht verfassungswidrig ist dagegen täglicher Verstoß gegen die Verfassung´durch illgale meist straffällige Immigration über offene  Grenzen. Klagen dagegen werden von diesem Gericht gar nicht angenommen. )
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Maaßen und Patzelt werden Mitglied der WerteUnion
Von Vera Lengsfeld
Alle Analytiker sind sich einig, dass die Altparteien in einer tiefen Krise stecken. Das trifft besonders auf die CDU zu, die ihr Profil unter der Parteivorsitzenden Angela Merkel vollständig verloren und durch links-grüne Versatzstücke ersetzt hat. Um wieder zur alten Stärke zurück zu finden, reicht es nicht aus, die Parteivorsitzende zu wechseln. Eine wirkliche Erneuerung kann nur von unten kommen. In der CDU, so kann man vorsichtig optimistisch sagen, scheint ein solcher Prozess in Gang zu kommen. Davon zeugt eine Presserklärung der Werteunion, die wir hier dokumentieren:
Pressemitteilung vom 21.02.2019
WerteUnion gewinnt weitere prominente Mitglieder: Dr. Hans-Georg Maaßen und Prof. Werner Patzelt beigetreten
Mit Dr. Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesverfassungsschutzes a. D., und Prof. Werner Patzelt, Politikwissenschaftler und Berater der CDU Sachsen hinsichtlich des Wahlprogramms, gewinnt die WerteUnion weitere prominente Mitglieder. Beide Herren sind langjährige Mitglieder der CDU und waren als Referenten zu einer Veranstaltung der WerteUnion am 16.02. in Köln eingeladen. Die CDU/CSU-interne Gruppierung WerteUnion war erst vor knapp 2 Jahren als Zusammenschluss von konservativen Basisbewegungen gegründet worden. Mittlerweile sind neben kommunalen Mandatsträgern mehrere Bundes- und Landtagsabgeordnete sowie Bundesvorstandsmitglieder der CDU Mittelstandsvereinigung und der Christdemokraten für das Leben (CDL) der WerteUnion beigetreten. Für den Bundesvorsitzenden der WerteUnion, Alexander Mitsch bestätigt der Eintritt „zweier solch renommierter Unions-Mitglieder in die WerteUnion, dass sich diese – allen Widerständen zum Trotz – innerhalb der CDU und CSU etabliert hat. Dies zeigt sich auch an der Tatsache, dass bei der letzten Jahrestagung der WerteUnion der Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg mit uns diskutiert hat, wir auf dem Bundesparteitag der CDU Anträge ein- und durchgebracht haben und Mitglieder der WerteUnion Akzente bei dem „Werkstattgespräch“ zur Einwanderung setzen konnten“, so Mitsch weiter.
„Nachdem die WerteUnion mittlerweile mit Landesverbänden in allen Bundesländern vertreten ist, gründen wir aktuell in verschiedenen Gegenden Deutschlands weitere Regionalverbände, um unser Netzwerk zu verdichten. Unser Ziel bleibt ein Politikwechsel der CDU/CSU, insbesondere für eine stärkere Begrenzung und Steuerung der Einwanderung sowie eine Senkung der Steuern und Sozialabgaben. Dabei scheuen wir auch nicht davor zurück, grüne Phantastereien innerhalb und außerhalb der Union sowie im Kanzleramt zu entzaubern.“ Auch Simone Baum, stellvertretende Bundesvorsitzende der WerteUnion, freut sich darüber, dass die WerteUnion mit Herr Dr. Maaßen einen sachorientierten und exzellenten Juristen gewonnen hat, der sich auch nicht scheue, unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Prof. Patzelt beschreibt sie als einen der „führenden politischen Analytiker, dessen große Stärke es unter anderem ist, gesellschaftliche Entwicklungen präzise und für jeden verständlich darzustellen. Beide Männer appellieren an die Vernunft, wobei aber mitunter kein Weg schwieriger sei, als gerade der zurück zur Vernunft.“
Die WerteUnion ist der konservative Flügel der CDU/CSU. Er wurde 2017 als Zusammenschluss der konservativen Initiativen innerhalb der Union gegründet und ist in allen 16 Bundesländern mit Landesverbänden vertreten. Wir wollen konservative und wirtschaftsliberale Kräfte stärker vernetzen und so erreichen, dass die Union wieder verstärkt konservative Positionen vertritt.
Homepage: www.werteunion.info
Verantwortlich: Alexander Mitsch
alexander.mitsch@werteunion.info
(vera-lengsfeld.de)

Missbrauchskonferenz in Rom:
Dem Monster ins Auge sehen
Heute beginnt im Vatikan eine Konferenz über Missbrauch in der katholischen Kirche. Doch längst nicht alle Bischöfe erkennen darin ein globales Problem.
(faz.net. Monster? Ein Bild voll alter Männer in langen Kleidern.)

Den Bock zum Gärtner gemacht
George Soros‘ vergifteter Rat für die deutschen Wähler
Von CHEVROLET
George Soros ist Milliardär und spielt sich gerne als der große Philanthrop auf. Er tut soviel Gutes für die Welt, weiß am besten wie Demokratie funktioniert und meint, getarnt über von ihm bezahlte Nichtregierungsorganisationen unter dem demokratischen Deckmäntelchen seiner „Open Society Foundation“ die Politik in vielen Ländern bestimmen zu können. Sein Feindbild ist Viktor Orbán, der ungarische Ministerpräsident, der sich den „Wünschen“ von Soros heftigst widersetzt, da er richtig erkannt ist, wer sich hinter den Soros-Organisationen und Stiftungen verbirgt, nämlich die Allmachtsphantasien eines aus Ungarn stammenden alten Mannes, der durch Heuschrecken-Fonds (Hedgefonds) zu seinem Vermögen kommt. Folglich warf Orbán die Soros-Organisationen aus seinem Land heraus (PI-NEWS berichtete). Soros flüchtete seine Tarnorganisationen daraufhin nach Berlin, wo er bei den Herrschenden und dem Umfeld von Merkel ein gern gesehener Gesprächspartner ist.Und nun meldet sich der unselige Soros zu Deutschland und der EU ungefragt zu Wort und gibt den Deutschen einen vergifteten Rat. Dafür nutzt er die Plattform „Project Syndicate“, einer Non-Profit-Organisation mit Sitz in Prag, die weltweit Kommentare von Wissenschaftlern, Politikern und politischen Aktivisten verbreitet. Soros ist mit seiner „Open Society Foundation“, also der gutmenschlich verbrämten Lobbyorganisation des Milliardärs, einer von mehreren Geldgebern, die das Projekt finanzieren. Die Europawahl im Mai 2019 könnte laut dem US-Amerikaner ungarischer Herkunft ein Wendepunkt sein. Anti-Europäische Kräfte hätten dort einen Wettbewerbsvorteil. Die Gründe sind für den in Budapest geborenen Soros vielfältig. „Das veraltete Parteiensystem behindert diejenigen, die die Werte, auf denen die EU gegründet wurde, erhalten wollen, hilft jedoch denen, die diese Werte durch etwas radikal anderes ersetzen wollen“, schreibt Soros. Dies gelte für einzelne Länder und vor allem für transeuropäische Allianzen.Das Parteiensystem orientiere sich noch immer an den Problemen des 19. und 20. Jahrhunderts, zum Beispiel an der Spaltung zwischen Kapital und Arbeit. Heute seien jedoch die Spannungen zwischen pro- und anti-europäischen Kräften entscheidend, berichtet die WELT.Einen großen Teil seines Gastbeitrags widmet Soros Deutschland, das für ihn „dominierende Land in der EU“. Der 88-Jährige sieht die Allianz zwischen der CDU und der CSU zerrüttet. Dafür macht Soros natürlich wie immer die AfD verantwortlich. Solange es in Bayern keine Partei rechts der CSU gab, sei die Verbindung gefestigt gewesen. Bei der letzten Landtagswahl in Bayern verzeichnete die CSU jedoch ihr schlechtestes Ergebnis seit sechs Dekaden, während die AfD zum ersten Mal in den Landtag einzog. „Der Aufstieg der AfD beseitigte die Existenzberechtigung der CDU-CSU-Allianz. Dieses Bündnis kann jedoch nicht gebrochen werden, ohne Neuwahlen auszulösen, die sich weder Deutschland noch Europa leisten können.“ Seine Hoffnung für Deutschland (oder das, was Merkel davon übrigließ): die Grünen. „Die Situation ist alles andere als hoffnungslos. Die deutschen Grünen haben sich als einzige konsequent proeuropäische Partei des Landes herausgebildet und steigen in Umfragen weiter an, während die AfD (mit Ausnahme in Ostdeutschland) ihren Höhepunkt erreicht zu haben scheint.“ Die CDU/CSU-Wähler seien aktuell jedoch von einer Partei vertreten, deren Engagement für europäische Werte ambivalent sei. „Auch in Großbritannien verhindert eine veraltete Parteistruktur, dass der Wille des Volkes einen angemessenen Ausdruck findet“, schreibt Soros. Sowohl Labour als auch die Konservativen seien intern gespalten, „aber ihre Anführer, Jeremy Corbyn und Theresa May, sind so entschlossen, den Brexit abzuliefern, dass sie einer Zusammenarbeit zugestimmt haben, um dieses Ziel zu erreichen“, so Soros. „Die Situation ist so kompliziert, dass die meisten Briten es einfach hinter sich bringen wollen, auch wenn dies das entscheidende Ereignis für das Land in den kommenden Jahrzehnten sein wird.“ Was von Soros‘ Belehrungen zu halten ist, bewies er schon selbst: Soros war 1992 durch seine Spekulation gegen das britische Pfund berühmt geworden. Er hielt die Währung damals für deutlich überbewertet und wettete mit hohem Einsatz auf eine Abwertung. London musste dem Druck durch die Spekulanten schließlich nachgeben und den Kurs des Pfundes abwerten – was Soros Gewinne von rund einer Milliarde Dollar einbrachte. So macht sich wohl auch in diesem Fall der Bock zum Gärtner, der nur profitieren will und die Macht über europäische Regierungen anstrebt.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Nur ein nicht mehr gläubiger Muslim ist ein integrierbarer Muslim.
(Laila Mirzo, Autorin)
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Gastautor
Schichtwechsel bei Böhmermann - und raus bist du!
Von Boris T. Kaiser. Jeder Moderator ist so gut wie die Autoren, die seine Gags schreiben. Auch Jan Böhmermann beschäftigt Gagschreiber. Einer von ihnen wurde zu Beginn der neuen Staffel gegangen. An sich kein ungewöhnlicher Vorgang, abgesehen davon, dass es der einzige „Konservative“ im Team war. Auch in Satire-Magazinen will man politisch korrekt sein, „Haltung“ zeigen und die Zuschauer nicht überfordern.
(achgut.com. Doofheit ist links.)

Marcus Ermler
Erinnerungskultur als deutscher Fetisch
Den Verbrechen der Nazizeit wird heutzutage von Seiten der „guten Deutschen“ eine lebhafte Erinnerungskultur entgegengesetzt. Diese ist leider nicht minder kultisch veranlagt als der Antisemitismus des Dritten Reichs. Vielmehr muss diese Erinnerungskultur als Ersatzreligion betrachtet werden, die von der Schuld der Vorfahren reinwaschen soll. Mit einer realpolitischen pro-jüdischen Haltung hat das nichts zu tun
(achgut.com. Selig sind die geistg Armen, denn sie sind schon im Himmelreich.)

Henryk M. Broder
Julia und die Banane
Kein Programm ist so fürs Fremdschämen prädestiniert wie die alljährliche Übertragung der Verleihung des „Ordens wider den tierischen Ernst“ in Aachen. Preisträgerin Julia Klöckner zog eine verfaulte tiefbraune Banane aus ihrem „Körbsche“, Tam-tam, plemm-plemm, bäng-bäng! Würde man so etwas den Insassen einer JVA antun, könnten sie die Anstalt wegen seelischer Grausamkeit verklagen.
(achgut.com. Merkel wie es singt und schunkelt.)

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Peinlicher Kotau
Steinmeier gratuliert Iran „auch im Namen meiner Landsleute”
Von Dr. habil. Aloysius Hingerl
Bundespräsident wurde Steinmeier auf Beschluss einer Handvoll Parteioberer. Das hindert ihn nicht daran, im Namen aller deutschen Staatsbürger dem Terrorregime des Iran zu dessen 40. Revolutions-Jahrestag zu gratulieren....Seinen peinlichen Kotau vor dem Regime in Teheran teilt Steinmeier mit dem Staatsminister im Außenamt Niels Annen (SPD), der die Machtübernahme der Mullahs in der iranischen Botschaft mit feierte und schweigend zuhörte, als die „glorreiche Revolution“ gepriesen wurde. Annen begründete dieses Verhalten, um „Dialogkanäle offen zu halten“. Außenminister Steinmeier hat also Trump „Hassprediger” genannt, um Dialogkanäle frühzeitig zu schließen? Wäre ich Donald Trump, würde ich diesem Wunsch von Steinmeier auch nachkommen. Dazu kann man nur sagen: #NotmyPresident.
(Tichys Einblick. Er ist niemandes Landsmann, denn Landsleute haben Seine Peinlichkeit nicht gewählt.)
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Illegale Einwanderung
Ungarische Regierung startet Kampagne gegen Juncker und Soros
Ungarns Regierung wirft EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und dem Milliardär George Soros vor, illegale Einwanderung zu fördern. „Sie wollen die verpflichtende Aufnahmequote; die Rechte der Mitgliedsländer zur Grenzverteidigung schwächen; Einwanderung mit Migrantenvisa erleichtern.“
(Junge Freiheit. Fakten statt Fakes.)

Der deutsche Steuerzahler haftet für 273 nicht gebaute A380-Riesen
Für die Entwicklung des A380 hat Airbus ein Staatsdarlehen bekommen. Doch um das zu tilgen bräuchte es 290 Flugzeuge, gebaut werden aber nur noch 17.
(welt.de.Merkel-Wirtschaft à la DDR.)

Solche Zeiten sind vorbei! Kein Grund, sich über die ARD aufzuregen. Alles höchstens nur Satire.

Elisabeth Wehling hat gut lachen
ARD-Trottel zahlten 120.000 Euro für Propaganda-Pamphlet
Von JOHANNES DANIELS
„Who framed Roger Rabbit“ lautet eine Filmkomödie aus den Achtzigern – frei deutsch übersetzt: „Wer verarschte Roger Rabbit?“. Hereingelegt mit dem dubiosen 90-seitigen „ARD-Framing-Manual“ wurden nicht nur die Meinungsdemagogen des Staats-System-Senders ARD, sondern JEDER gebührenzahlende „Beitragsmitwirkende“. Die zwangseingetriebenen GEZ-Gebühren an die ARD summieren sich derzeit auf über 7.000.000.000 Euro jährlich. Und die propagandaverantwortlichen Programmverantwortlichen klagen im Moment über erhebliche „Unterfinanzierung“ – sogar mittels Verfassungsklage! Das 90-Seiten-Schundpapier „Schulungspapier“, das die „Linguistin“ und „Drittes-Reich-Expertin“ Elisabeth Wehling für den GEZ-Sender bereits 2017 elaborierte, kostete die „Beitragszahlenden“ bereits mindestens 120.000 Euro. Die Kosten für das Gehirnwäsche-Geheimpapier beliefen sich auf 90.000 Euro, also exakt 1.000 Euro pro Suada-Seite inklusive Deckblatt. Weitere 30.000 Euro habe das Generalsekretariat der ARD für neun „Folge-Workshops für Mitarbeitende“ bezahlt, vier dieser Workshops hätten sogar schon stattgefunden. Der Auftrag für die interne Framing-Anleitung der Zuschauer wurde von der damaligen MDR-Geschäftsführung (u.a. mit dem Früherziehungssender „KIKA“) der ARD erteilt. Am Zuschauer-Manipulations-Inhalt hat in der ARD niemand etwas auszusetzen. „Die Aufregung um das Papier“, so der ARD-Vorsitzende und BR-Intendant Ulrich Wilhelm, halte er „für völlig übertrieben“. Bei der Ausarbeitung handele es sich nicht um eine Kommunikationsstrategie oder eine Handlungsanweisung an die „Mitarbeitenden“. Allerdings sei sie bereits bei internen Schulungen zur Verwendung gekommen. Allein der Bayerische Rundfunk erhält über 1 Milliarde Euro aus Zwangsgebühren, Wilhelm davon 367.000 Euro plus Zulagen. Pro Jahr.
„Unser gemeiner gemeinsamer, unfreier Schundfunk ARD“
Nach längerem „kommunikativ-strategischem“ Zögern rückte die ARD jetzt damit heraus, was die fast kleinkindliche Paste-and-Copy-Anleitung im linksstaatlichen Kommunraden-Sprech gekostet hat. „Wir hätten sie selbst veröffentlichen sollen, dann hätte jeder sich ein Bild davon machen können. Wir haben nichts zu verbergen“, so ARD-Chefredakteur Rainald Becker, der nach vorne geschickt wurde, um die wallenden Wogen um das ARD-Dilemma vorerst zu glätten – ohne Erfolg. Die ARD hatte zunächst angegeben, sie könne das Papier „aus urheberrechtlichen Gründen“ nicht veröffentlichen. Dann hatte es geheißen, es werde nicht veröffentlicht, weil es sich „um eine interne Unterlage“ handele. Eine Veröffentlichung „ohne Einbettung in eine kritische Workshop-Diskussion“ erscheine der ARD nicht sinnvoll. Aus den vier 30.000 Euro-Workshops habe es jedoch „bisher insgesamt ein positives Feedback“ gegeben – bei monatlichen Mitarbeiter-Arbeitskosten von 9442 Euro keine riesengroße Überraschung! Die Linguistin Elisabeth Wehling teilte in eigener Sache mit, ihr Auftrag sei es gewesen, „die Kommunikation der öffentlich-rechtlichen ARD als Institution zu analysieren und auf Basis der wissenschaftlichen Erfahrung aufzuzeigen, welche Alternativen zu welchen Worten mit welchen Bedeutungsinhalten besetzt sind. Und zwar, um der Institution ARD darin eine gedankliche Grundlage zu schaffen für eine Kommunikation, die auf Basis der unbestrittenen Fakten den tatsächlichen Wert des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für die Demokratie schon auf den ersten Blick besser erkennbar macht.“
Beitragsverweigerer seien als wortbrüchige „Beitragshinterzieher“
Der Rundfunkbeitrag wird mit einer Härte beigetrieben, die für manchen Straftatbestand wünschenswert wäre. Beitragsverweigerer sind neben „Essensquittungs-Schummlern“ und Steuersäumigen die am schärfsten verfolgte „Tätergruppe“. Da, wo das Geld auf der Straße liegt, funktioniert unsere Justiz prächtig: „Geldverschwendung fällt nun einmal umso leichter, je einfacher das Beschaffen zusätzlicher Mittel gemacht wird“, schrieb Ramin Peymani treffend. Im „ARD-Framing-Manual“ wird empfohlen, sprachliche Bedeutungsmuster zu verwenden, um gegenüber den Bürgern den angeblichen „Mehrwert“ der ARD darzustellen: Man solle stets „unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD“ betonen. Außerdem solle man vornehmlich moralisch argumentieren, statt auf Fakten zu beharren, weil es angeblich „objektives, faktenbegründetes und rationales Denken“ nicht gebe. Weiterhin dürfe man beim Sudel-Ede-Staatsfunk 2019 nicht mehr vom Rundfunkbeitrag, sondern von „Rundfunkbeteiligung“ sprechen. Beitragsverweigerer seien als „Beitragshinterzieher“, als „demokratiefern“, „wortbrüchig oder auch illoyal“ zu bezeichnen. Für private Medien wird unter anderem die Zuschreibung „medienkapitalistische Heuschrecken“ vorgeschlagen. Die Debatte um die Brisanz des „Framing Manual“ ist der ARD mittlerweile – trotz 90.000 Euro-Gebrauchsanleitung komplett entgleist. Kritiker werfen der ARD verständlicherweise vor, sie wolle „umerziehen“, betreibe „SED-Rundfunk-Sozialismus“ und übe sich im „totalitären Denken“. Umgekehrt überrascht es selbst Kenner des öffentlich-rechtlichen Regierungspropaganda-Apparates, wie dilettantisch die ARD in der Causa „Framing-Manual“ wieder kommuniziert. Scheinbare moralische Überhöhung kann teuer zu stehen kommen. Nicht so schlimm, wenn sie die „moralisch Unterlegenen“ per Zwangsabgabe berappeln müssen. Die ARD sei „von uns, mit uns und für uns geschaffen“ – sie existiert „einzig und allein für uns“, so „Linguistin“ Elisabeth Wehling in einer egozentrischen Mischung aus SED-Sprech und infantilem Gute-KITA-Gebrabbel für bislang 120.000 Euro.Das Gehirnwäsche-Geheimpapier „unseres gemeinsamen, freien Rundfunks ARD“: hier im bedrückenden Orwellschen Original.
(pi-news.net)

„Patriotische Perspektiven“
Die Vermessung von Nationalstolz
Von Christopher Walther
Eine neue Studie sorgt für köstliche Irritationen. Die Ergebnisse der Untersuchung sind ziemlich überraschend. Einige vermeintlich fortschrittliche Experten verwirrt das so sehr, dass eine Podiumsdiskussion der ansonsten staubtrockenen Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik unerwartet lustige Züge annimmt.
„Ein Volk kann nie so unpatriotisch sein wie eine Regierung.“
(Otto Weiß – in: “Weiß, So seid Ihr!“, 1909)
...Eigentlich sind also die üblichen Verdächtigen versammelt, um sich gegenseitig in ihrer bekannten Abneigung gegenüber allem zu bestärken, was irgendwie mit „national“ zu tun hat. ...Aber es kommt anders. Das liegt zunächst vor allem an den Ergebnissen der Studie, die nach Angaben der Autoren mittels einer Online-Umfrage bei 1.000 repräsentativ ausgewählten Teilnehmern erstellt wurde... Fast drei Viertel ALLER Menschen in Deutschland fühlen sich „stark oder sehr stark“ deutsch... Das sind die Top 5 der Antworten:1. Grundgesetz (38 %), 2. Sozialstaat (30 %), 3. Kulturelles Erbe (30 %), 4. Wirtschaftskraft (24 %), 5. Führungsrolle bei technologischen Innovationen (20 %)...Auf die „Rolle als Treiber der Europäischen Integration“ sind nur noch 15 % stolz. Und die deutsche Einwanderungs- bzw. „Willkommens“-Kultur spielt fast gar keine Rolle....
(Tichys Einblick. Donnerwetter, Deutsche, die gibt's, sind nicht der Yeti. "Volksvertreter" auf falschen Spuren. )

Wer austeilt, muss einstecken
EU-Parlament: Wenn die Nerven blank liegen
Von Gastautor Giovanni Deriu
Matteo Salvini hat für Guy Verhofstadt und Co. eine Botschaft: "Es wird Zeit, dass diese Politiker ihre Kartons zusammenpacken. Der Wähler wird diese Leute nach Hause schicken ..." Die Nerven müssen derzeit so richtig blank liegen bei denen im Parlament und der Kommission der EU, den sozialistischen wie demokratischen Kräften und Vereinigungen. Anders ist es sonst kaum zu erklären, dass Politiker und EU-Abgeordnete immer öfter zu wüsten Beleidigungen und dreisten Diffamierungen greifen. ..
Man halte fest, sogenannte „demokratische“ Kräfte der EU bekämpfen und diffamieren Regierungen, die demokratisch legitimiert und eben durch freie demokratische Wahlen bestätigt wurden...
(Tichys Einblick. Die EUdSSR mit langen Nasen und ohne Beine. Finis)

Macron klagt über Islamismus:
„Die Zeit für einschneidende Maßnahmen ist gekommen“
Lange hatte sich Macron mit Kritik am Islamismus zurückgehalten. Nun hat Frankreichs Präsident deutliche Worte gefunden. Er will das „schleichende Gift“ des Antisemitismus strikt bekämpfen – und „verdorbene“ Viertel wiedererobern.
(faz.net. Blödsinn. Nix kluge Köpfe . Es gibt keinen Islamismus. Islam heißt das, was auch zu Deutschland gehören soll, aber nicht gehört! Der Bubi ist weg vom Fenster.)

Ist Demokratie, wie wir sie kennen, ein Auslaufmodell?

Von THOMAS K. LUTHER

Die tragenden Säule der Demokratie, der Homo politicus democratia, ist in der Mehrzahl eine organisierte Massenvariante des gewöhnlichen Homo sapiens. Dennoch stellt diese, oft mehrfarbige politische Gruppe, keine Elite dar, die mit Wissen und Weitsicht führen könnte, sondern ist, wegen ihrer intellektuellen Dürftigkeit, nur zu kläglichen Kompromissen fähig.

Fehlendes Hirn muss mit Millionenbeträgen bei Consulting-Firmen gekauft werden, obwohl das Loch für die Denke des Souverän-Vertreters fürstlich bezahlt wird. Zudem hängen die Akteure an Lobbyisten-Angeln. Deshalb ist die Demokratie eine Farce, eine überholte Konstruktion. Die Christo-Aktion der Verhüllung des Reichstages sollte nun, nach 25 Jahren, wiederholt werden – und dauerhaft sein. Wie sagte schon Albert Einstein: „Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert.“ Eine Erkenntnis, die der Demokratie nicht schmeichelt.

Die Demokratie ist ein Traum des Proletariats, das gern die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit übersieht und nicht realisiert, dass durchschnittliche Begabungen nicht ausreichen, eine Gesellschaft in die Zukunft zu führen. Der Traum von einer klassenlosen Sozialstruktur ist bereits weltweit als Utopie aufgefallen. Dazu passt die Erkenntnis Ferdinand Lassalles: „Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln dessen, was ist.“ Dieses Ignorieren gehört zum Wesen der Demokraten sowie der gezüchteten Gutmenschen, der Rotgrünlinks-Träumer, der Kirchen im Gotteswahn und der treuherzigen NGOs. Die global ausgerichteten Sozial-Nerds leben in einem Zustand der Realitätsferne und Heiligkeit, können – oder wollen nicht erkennen, dass ihre Ambitionen quasi eine Entgleisung des einzig erfolgreichen Prinzips ist, das auf Intellekt und Fakten baut. Die Edlen, ethisch-moralisch aufgeladenen, schießen sich selbst ins Knie.

Die ursprünglich gute Idee der Demokratie passt nicht mehr in die Zeit, weil globale Zusammenhänge zu komplex sind, um von schlichten Volksvertretern gewertet werden zu können. Analytisch betrachtet, ist die heutige Demokratie ein hinfälliges Gebilde, weil in diesem Konstrukt kaum mehr als Schwarm-Intelligenz zum Zuge kommt. Ideologisch gefärbte Underdog-Repräsentanten vertreten die Prekären – stellen Forderungen, ohne Realitäten und globale Entwicklungen wahrzunehmen und praktikable Lösungen zu finden.

Es regiert Dummheit statt Kompetenz
Unübersehbar sind die europäischen Links-Demokratien dabei, vor die Wand zu fahren, weil in diesem Konstrukt die Dummheit regiert, und nicht die Kompetenz. Weil nicht Produktivität, Kreativität und Initiative den höchsten Stellenwert haben, sondern die typisch sozialistische Versorgung der Unfähigen. Heute kann nur eine frei integrierte Intelligenzia das internationale Überleben eines Volkes sichern, nicht das Klientel der kauzigen Linksparteien, deren Protagonisten ihren Honig daraus saugen, abgehängte Restbestände und Schwarzfahrer zu betreuen. Völlig weltfremd – aber geflissentlich – übersieht die linke Polit-Caritas, dass die Alimentierung des unvermeidbaren Populationsüberschusses Grenzen hat, die vom Leistungsergebnis der fähigen, aktiven Gruppen abhängig sind. Und diese Menschen sind der wichtigste Posten unserer Gesellschaft.

Europa steht nicht nur wegen des Versagens der nationalen politischen Kasten vor dem Umbruch, sondern auch wegen der unnötigen Parteifiguren-Deponie Brüssel. Europa leidet, weil hier – auf dem Westzipfel Asiens – technologische Entwicklungen kaum noch stattfinden, und: Weil industrielle wirtschaftliche Stärken auf grünen Altären geopfert werden. Der Philosoph Eric Voegelin erklärte schon Jahre bevor diverse Katastrophen, wie saurer Regen, Waldsterben und Ozonlöcher den deutschen Michel beutelten: „Wenn es genug Leute gibt, die eine Narretei glauben, dann wird die Narretei zur sozial dominanten Realität und derjenige, der sie kritisiert, rückt in die Position des Narren, der bestraft werden muss. Wenn die Narretei allgemein wird und von Autoritäten abgesegnet ist, scheint sie richtig und normal.“ Dieses alte Schema funktioniert immer noch – und ist die Basis von Demokratie und Klimahysterie. Wobei die „Autoritäten“ den Pferdefuß darstellen.

Heute mutmaßen die Giftgrünen, als pausbäckige Kinder unseres praxisfernen Bildungssystems, entscheidendes Wissen gepachtet zu haben. In ihrem Übereifer, die Welt retten zu wollen, zerstören sie die wirtschaftlichen Lebensgrundlagen des Staates. Deshalb darf man den apodiktischen Polit-Amateuren empfehlen, sich psychiatrisch betreuen zu lassen. Zumindest solange, bis ein nur wenige Kilometer messender Kometen-Brocken, der vermutlich schon unterwegs ist, die Existenz der Homo sapientes ohnehin beendet. Die Blauäugigkeit unserer Demokratie-Hansel, die wertgleich auch als Grünäugigkeit bezeichnet werden kann, ist nicht zu übersehen. So rächt sich, dass Volksvertreter nicht aufgrund herausragender Fähigkeiten, ihres Fachwissens, Könnens, ihres weiten Überblicks nach oben gespült wurden, sondern durch Lavieren, glückliche Fügungen oder Partei-Seilschaften. Nicht zufällig gehören Politiker zur Spitzengruppe derer, die über die geringste Reputation verfügen.

Die Blase „Brüssel“ war und ist eine Totgeburt, die zu beerdigen wäre
Auch, wenn die lateinische Bezeichnung verspricht, die Gattung Mensch sei klug und weise, darf man der eigenen Beurteilung vertrauen. Wäre „das Volk“ intelligent, würde es „Elite“ genannt – und der Wert des demokratischen Systems wäre nicht fragwürdig. Das gilt international. Aktuell wird die Fragwürdigkeit einer antiquierten Demokratie auf der großen Nordseeinsel zelebriert. Ein Weltreich ging perdue, und auf den letzten square yard’s wollen die Eingeborenen solo leben, mit ihrem instabilen Wertschöpfungs-System und brodelndem Islam-Terror – nachdem sie in Brüssel mit abgebrühter Rosinen-Pickerei jahrelang Milliarden abmelken konnten. Die Mauschelei macht deutlich: Im EU-Wasserkopf agieren, kaum wahrgenommen, abgeschobene drittklassige Polit-Figuren der nationalen Populationen. Keine Charakterköpfe mit Weitblick und Tiefgang, keine achtenswerten Vertreter der Völker, sondern unbekannte Gestalten aus sumpfigen nationalen Partei-Tümpeln.

Die Transparenz, Kompetenz und Präsens der Europäischen Behörden liegt meilenweit unter den Werten der nationalen Staats-Apparate und überzeugt die Völker nicht. EU-Brüssel wurde dilettantisch zusammengeschraubt; das Elend startete ja auch unter dem Slogan: Ein (Polit) Opa für Europa – und ist auch heute noch Müllabladeplatz für gescheiterte Parteikollegen. Der Blase Brüssel fehlt die wahre Autorität – im Grunde sogar: Die Legalität. Brüssel repräsentiert die großen Mängel des Parteien-Modells. Brüssel war und ist eine Totgeburt, die zu beerdigen wäre. Auch, weil die sich abzeichnenden dramatischen Probleme besser von den einzelnen Staaten in Koordination bewältigt werden können.

Fazit: In Deutschland sollten sich Kräfte finden, die unser demokratisches Auslaufmodell durch eine Ratiokratie ersetzen, unabhängig von Brüssel. Grundgesetz und Verfassung gehören auf den Prüfstand, angesichts der globalen Entwicklungen, die dazu zwingen, den eigenen Staat zu schützen und in schwierigen Zeiten zu ordnen. Eine Ratiokratie – ein von einer kooperierenden Wissenschaftlergruppe geführtes Staats-System wäre eine zukunftsfähige Organisation. Der Umbau dürfte eine großartige Aufgabe für ideologiefreie Politiker, für Pragmatiker aus Industrie und Wirtschaft und für unsere Wissens-Elite sein. Sie würden in die Geschichtsbücher eingehen.
(Dieses Essay ist eine private Meinungsäußerung aus der Klartext-Buchreihe von Thomas K. Luther. Aktuelle Titel: „Theologen – Theolügen“ / „Hintergrundwissen“ / „Islam – Das rückständige System“ / „Gotteslüge“ Überall im Buchhandel erhältlich, u.a. auch bei: www.epubli.de / www.amazon.de / www.weltbild.de)
(pi-news.net)

Saat der 68er-Kulturrevolution längst aufgegangen.

(www.conservo.wordpress.com)

„Wir sind Barbaren.
Große, haarige, stinkende, fremde Teufel,
die stillos, laut, ungeschickt, überfressen
und gedankenlos durchs Leben stolpern.“
Anthony Bourdain

Von altmod *)

„Wie Barbaren unsere Umwelt erobern – Der Verfall der Manieren greift immer mehr um sich − Folgt der Niedergang der Sitten einem Plan?“ fragte die Preußische Allgemeine in einem Beitrag in diesen Tagen.
Am selben Tag erreichte mich der Newsletter eines Ärztedienstes mit der Meldung: „76 Prozent der Mitarbeiter in Notfallambulanzen waren im vergangenen Jahr Opfer von körperlicher Gewalt. Verbale Angriffe erlitten 97 Prozent.“

Was ist los in unserem Land?
Als die FAZ noch als ein konservatives Leitmedium einzuordnen war, beklagte der damalige Mit-Herausgeber Johann Georg Reißmüller in einem Leitartikel vom 29.3.1993 den allenthalben sicht- und spürbaren Verfall nicht nur von Anstand und Manieren in unserem Lande. Unter der ironischen Überschrift „Was sich da alles selbst verwirklicht“ schrieb er:

„Dass es in ganzen Regionen nahezu keine allgemein zugängliche Wand gibt, die nicht mit abstoßenden Krakeleien oder mit hirnrissigen Parolen beschmiert wäre. … Daß es, wiederum mit der Ausnahme ländlicher Regionen, gefährlich geworden ist, allein auf Straßen oder Spazierwegen zu gehen – nicht nur bei Dunkelheit, sondern auch mitten am Tag… Dass die Bevölkerung öffentliche Verkehrsmittel zunehmend meidet, weil dort gewalttätige Jugendliche, inländische wie ausländische, allein und in Gruppen, ein unangefochtenes Regiment führen … Daß der Abfall auf den Straßen zunimmt… Daß Leute aller Schichten sofort pöbelhaft herumschreien, wenn etwas nicht nach ihrem Willen geht.“
usw. …

So bekommt man „eine genaue Vorstellung davon, was sich alles verwirklicht bei der Selbstverwirklichung, die Politiker als obersten Grundwert in unserem Staat preisen.“ resümierte seinerzeit der Journalist Reißmüller.

Im selben Jahr hatte Hans Magnus Enzensberger seine „Aussichten auf den Bürgerkrieg“ veröffentlicht. Dieser werde als „molekularer Bürgerkrieg“ beginnen, schreibt er.

„Allmählich mehrt sich der Müll am Straßenrand. Im Park häufen sich Spritzen und zerbrochene Bierflaschen. An den Wänden tauchen überall monotone Graffiti auf, deren einzige Botschaft der Autismus ist: sie beschwören ein Ich, das nicht mehr vorhanden ist. In den Schulzimmern werden die Möbel zertrümmert, in den Vorgarten stinkt es nach Scheiße und Urin.“

Die nächste Stufe ist die physische Aggression, Der Rest der Bevölkerung wird mundtot gemacht und es entsteht ein rechtsfreier Raum, wo Zensur, Angst und Erpressung herrschen – zitiert Thorsten Hinz aus dem Essay von Enzensberger.

Wer – wem – vor 25 Jahren die Stichworte geliefert hatte, ist unerheblich, denn die Analysen waren zutreffend und hatten wahrlich einen prophetischen Charakter.

Was ist inzwischen passiert?

Etwa 10 Jahre später erschien ein in der bürgerlichen Presse hochgelobtes Buch des äthiopischen Prinzen Asfa-Wossen Asferate „Manieren“, eine neuzeitliche Replik des „Knigge“ für Menschen in einer mehr und mehr aus den Fugen geratenen Epoche.

In seinem schöngeistigen Werk – wobei ich „schöngeistig“ nicht abschätzig meine – schrieb der voll in der deutschen, europäischen Kultur assimilierte afrikanische Adlige christlichen Glaubens:

„Erzogen werden, Manieren annehmen, das waren Menschwerdungsakte. An erster Stelle vermittelte die Familie die Manieren. In der Familie fand das Kind die ganze Welt beispielhaft ab gebildet: Gottes Barmherzigkeit in der Mutter, Gottes Gerechtigkeit im Vater verkörpert, Vater und Mutter als König und Königin, Mann und Frau in beispielhafter Weise. Die Eltern waren durch ihren Stand geformt, eine kollektive Formung …“

Aber, muss man feststellen:
* Die Familie, wie sie über Jahrtausende prägend für die Menschheit war, ist das Störende, das Auszumerzende geworden.
* Vater und Mutter werden amtshalber durch Begriffe wie „Elternteil-1-und-Elternteil-2“ definiert – wie es in Frankreich bereits Gesetz geworden ist.
* Mann und Frau sind nicht länger mehr wesenhafte Gegebenheiten, das biologische Geschlecht wird im staatlich geförderten Genderismus einer individuellen, sich „selbstverwirklichenden“ Beliebigkeit unterworfen.

Da mag die Herbeiholung von Menschen mit einem dezidiert traditionellen Familienbild wie aus der islamischen Welt darüber hinwegtäuschen. Es bedurfte nicht nur „bereichernder“ „junger Männer“ aus archaisch geprägten Gesellschaften, dass in unserem Land nicht nur verbale Aggression zugenommen hat.

Die Saat der 68er-Kulturrevolution war bei den „schon länger hier Lebenden“ längst vorher aufgegangen.

Das hat wohl Reißmüller gemeint und der „Alt-68er“ Enzensberger hat den Blick ausgeweitet. Beide aber, ohne damit brauchbare Konsequenzen anzustoßen. Die Eliten, die Medien haben es zur Kenntnis genommen, mehr oder minder die Nase ob der realistischen Ausmalungen gerümpft. Schließlich die beschworene Trift in „Zensur, Angst und Erpressung“ auch noch aktiv gestützt.

Allein Manieren?
Es geht nicht mehr nur um allein um (gute) Manieren, die gewiss ein Spiegel der Verfasstheit einer Gesellschaft sind. Nicht mehr darum, ob man beim Essen nicht rülpst, nicht in der Nase bohren darf, nicht auf der Straße ausspuckt, adäquate Kleidung trägt und Frauen und Älteren in bestimmten Situationen gewiss den Vortritt lässt.

Es beginnt z.B. mit pöbelnden Politikern und Abgeordneten, die vor der Würde des Parlaments und der „Anderen“ keinen Respekt mehr haben: „Ab morgen kriegen sie in die Fresse.“ Oder mit der Fäkalsprache, die in den „öffentlichen Diskurs“ Einzug gefunden hat – bei „Promis“ wie bei den unzähligen „Followern“ in den Medien.

Die zu beklagende „Barbarei“ ist durchaus noch gewaltiger.
Sie beinhaltet unmittelbar Asoziales, Kriminelles und Todbringendes. Und dem steht eine machtlose, im Kampf gegen Rechts oder „Political Incorrectness“ sich verzettelnde Exekutive, eine verhätschelnde Judikative, eine degenerierte Legislative und eine verantwortungslose und korrupte Publikative gegenüber. Dazu ein sich grün-ökologisch selbstverwirklichendes Wohlstandsbürgertum. Aber auch ein dumpfes „Prekariat“, das sich mit „Brot“ aus den Sozialtöpfen und „Spielen“ im Unterschichtenfernsehen das Leben für sich komfortabel einrichten durfte.

Es gibt in puncto „Manieren“ keine Unterschiede mehr:
* Der rücksichtlose, drängelnde und pöbelnde Raser auf der Autobahn.
* Die schreiende, die Beherrschung verlierende (überforderte?) Mutter im Supermarkt, die ihre Brut nicht mehr bändigen kann.
* Der „Wut-Rentner“, dem inzwischen in der Straßenbahn kein Vorzugsplatz mehr gegeben wird; aber ein Vorzugsplatz, den er nicht nur mit seinem Behindertausweis als Sondermöglichkeit für sich und seinen (altersgerechten) SUV allenthalben streitbar beansprucht.
* Die jugendliche „Umwelt-Aktivistin“, die mit Schreien, Fußtritten und Schlägen argumentiert.
* Der „Antifaschist“, der Autos und Häuser „abfackelt“ und keinen Respekt vor dem Eigentum, vor Leib und Leben Anderer hat.
* Pöbelnde Politiker a la Ralf Stegner.
* Der „Fußballfan“ oder „Hooligan“, welcher auf Straßen und in Fussballstadien den realen Bürgerkrieg antizipiert.
* Ein „Kulturpreisträger“, der nicht genehme Repräsentanten eines anderen Staates öffentlich als „Ziegenficker“ bezeichnet.
usw. …

Ich will nicht reden von der schamlosen und exhibitionistischen Zurschaustellung tätowierten, gepiercten und nackten Menschenfleischs, was man allerorten in der Öffentlichkeit als Beleg für die Inbesitznahme durch „Barbaren“ beobachten kann.

Da erscheinen dann Kopftuchmädchen doch vergleichsweise als Ausdruck von Sittlichkeit und Manieren.

Dann aber auch fast tägliche Berichte über Messerstechereien, Vergewaltigungen durch männliche, muslimische „Chaperons“.

Was tun?

Nicht wegschauen, sondern sich einschalten. Mit der stärksten Waffe, die wir besitzen,: mit Kommunikation.

Das ist die Aufgabe für die, welche davon überzeugt sind: „Wir sind noch mehr“. „Noch“ nicht im Sinne von „bis anhin“, sondern von „überaus“.

„Eine scharfe Zunge ist das einzige Schneidwerkzeug,
das bei andauerndem Gebrauch schärfer wird.“
Washington Irving

Wer hat es nicht erlebt, dass es unvergleichbar schwieriger und anstrengender ist, sich mit verbal angriffigen Zeitgenossen auseinanderzusetzen und zurecht zu kommen, als mit einem renitenten oder eigensinnigen Mitarbeiter, einem verzweifelten, selbst- und fremdaggressiven Patienten, einem eigensinnigen Partner oder Freund.

Es ist eine anstrengende Aufgabe, sich noch und noch darin zu schulen, daß die Zunge schärfer als das Schwert wird.

Konrad Adenauer hat das (arabische) Sprichwort in eine Ansprache eingebaut „Alle menschlichen Organe werden irgendwann einmal müde, nur die Zunge nicht.“

Also dranbleiben! Beim Aufdecken, Anprangern, Aufklären, Zurechtweisen; sich nicht ducken und in sein Schneckenhaus oder „Schreckenshaus“ zurückziehen!

Es ist ein großer Anspruch, wenn man dem folgen will, wie es Johann Gottfried Herder sagte:
„Der Barbar beherrscht; der gebildete Überwinder bildet.“
*****
*) „altmod“ ist Facharzt und Blogger (altmod.de) sowie Kolumnist bei conservo

Rede auf Münchner Sicherheitskonferenz

Von WOLFGANG HÜBNER

Die Merkel-Fans in Deutschland sind wahnsinnig begeistert vom Auftritt der Dauerkanzlerin auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Die politische Chefin eines Staates mit einsatzunfähiger Streitmacht und fluguntüchtigen Regierungsflugzeugen hat in freier Rede (!) und richtig temperamentvoll (!!) die meisten der dort anwesenden hochrangigen Besucher begeistert und zu stehenden Ovationen bewegt. Das schafft sie ansonsten nur bei handverlesenen CDU-Veranstaltungen, aber dort herrscht bekanntlich eine kaum noch zu übertreffende Anspruchslosigkeit.

In einem Land, dessen politische Klasse und linksgrüne Medien es beim Volk geschafft haben, Donald Trump gefährlicher erscheinen zu lassen als jede nur denkbare Naturkatastrophe, terroristische Massenmorde oder tödliche afrikanische Seuchen, wird Merkels offen gezeigte Gegnerschaft zum amerikanischen Präsidenten frenetisch gefeiert. Dass der anwesende US-Vizepräsident nach der Heimkehr seinem Chef sicher einiges aus München erzählen wird, kann allerdings noch schmerzhafte wirtschaftliche und finanzielle Folgen für Deutschland, aber sicher nicht für die Pfarrerstochter haben.

Denn Merkel hielt in der bayerischen Metropole faktisch eine Bewerbungsrede für ein hohes internationales Amt nach Ende ihrer Amtszeit. Um damit Eindruck zu schinden, macht sich eine gehörige Portion Distanzierung von Trumps Politik besonders gut. Denn dieser Präsident ist für alle Anhänger der gerade zu Ende gehenden Weltordnung das Grauen in Menschengestalt. Dazu das Merkel-Mantra von der „multilateralen Welt“, das gerne gehört, doch in der realen Welt einer scheiternden Globalisierung im Sinne der westlichen Interessenlage keine glänzende Zukunft mehr haben dürfte.

Denn ob USA, China, Russland oder Indien, um nur die wichtigsten Staaten zu nennen: Überall wird militärisch aufgerüstet, um im internationalen Machtspiel weiterhin mitwirken zu können. Was ist mit Europa? Die Briten werden sich nach dem Brexit noch enger an den großen Sprachbruder anlehnen wollen und müssen. Und unser EU-Freundfeind Frankreich denkt überhaupt nicht daran, seine Atomstreitkräfte oder seinen festen Sitz im UN-Sicherheitsrat mit Berlin oder der EU zu teilen.

Deutschland mag zwar noch einige Zeit Exportchampion sein und hohe Überschüsse im Außenhandel erzielen. Aber Ökonomie ist nicht alles, wie man spätestens seit Beginn des 1. Weltkriegs wissen sollte. Zwar hat Merkel in ihrer Münchner Rede einmal mehr erwähnt, Deutschland müsse „mehr Verantwortung in der Welt“ übernehmen. Dass das notwendig sei, kann sie ja fast jeden Tag in der FAZ lesen.

Doch das lässt sich nicht in einem Land finanzieren und organisieren, das wegen offener Grenzen Millionen Sozialasylanten mit vielen Milliarden Steuergeldern versorgen muss, kaum noch geeignete Soldaten findet, die dazu noch fast nach Belieben beschimpft und verhöhnt werden dürfen, dazu unter Auswanderung begabter und leistungswilliger Köpfe leidet. Das Parteienkartell und seine Medien haben Deutschland geradezu systematisch wehrunwillig und wehrunfähig, aber wenigstens konkurrenzlos moralimperialistisch gemacht.

Es ist eine große deutsche Illusion, in dieser Verfassung international künftig ernst genommen zu werden. Schöne Fotos mit der Trump-Gegnerin Nancy Pelosi und Beifall von frustrierten Transatlantikern mögen die Kanzlerin erfreuen – für Deutschland ist das nutzlos. Denn selbstverständlich gibt es zwischen Flensburg und Konstanz, Aachen und Görlitz auch nach Merkels Abgang ein Weiterleben. Es wird jedoch ungeheuer belastet sein von der Hinterlassenschaft einer politischen Ära ohne Kompass und Prinzipien. In München wurde eine Bewerbung bejubelt, die den Müllers und Meiers hierzulande auch im Erfolgsfall nichts nutzen wird.
(pi-news.net)

FDP gegen Eilentscheidung - Appell an Bürgermeister

(tutut) -  "Der Tuttlinger OB Michael Beck hat für das Klinikum Tuttlingen eine  Leuchtbake gesetzt, die, so der Spaichinger FDP-Politiker Leo Grimm in einer Pressemitteilung, "für alle, welche für die Gesundheitspolitik im Landkreis Tuttlingen verantwortlich sind, der wichtigste Wegweiser sein muss: Wer Politik für den Kreis und die Region im nördlichen Landkreis ernst nimmt, muss unterschreiben, was Michael Beck gesagt hat: "Die Entscheidung über die Zukunft des Spaichinger Krankenhaus ist für Spaichingen
und den ganzen nördlichen Landkreis von zentraler Bedeutung, es ist Teil der regionalen Identität“.

Er hat recht, wenn er hinzufügt, dass es umso wichtiger sei, fundierte Informationen über mögliche künftige Szenarien zu bekommen und dabei betont: "Mir ist kein Grund bekannt, warum wie hier schon Anfang März entscheiden müssen. Es ist keine
Gefahr im Verzug, auch schreibt das Klinikum keine dramatischen Verluste, die zum sofortigen Handeln zwingen würden. Mit einer Hoppla-Hopp-Entscheidung überfordern wir die Menschen“. Der Tuttlinger OB, so Grimm, habe dies als Vorsitzender der CDU-
Kreistagsfraktion gesagt. "Da in seiner Brust weder zwei Herzen schlagen, noch zwei Seelen ruhen, müssen die politischen Vertreter der Bürger dieses Landkreises ihm folgen", erklärt der Vorsitzende von Ortsverband und Gemeinderatsfraktion der Spaichinger FDP.
In der FDP-Pressemitteilung von Leo Grimm heißt es weiter:
"Wir, die Mandatsträger im Landkreis Tuttlingen, die Kreisräte und Gemeinderäte, aber auch die in den Gemeinden gewählten Bürgermeister, sind im Interesse der Bevölkerung für die
bestmögliche Gesundheitsversorgung zuständig und verantwortlich. Der Tuttlinger OB hat erfreulicherweise A gesagt. Nun müssen alle anderen B sagen. Das heißt, es muss Farbe
bekannt werden. Das Klinikum Tuttlingen geht alle an. Es besteht aus zwei Häusern. Die bestmögliche Gesundheitsversorgung kann nicht darin bestehen, dass ein Haus auf Kosten des anderen vergrößert wird. Denn unterm Strich würde dies Verlust und nicht Gewinn  bedeuden".

Den CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzenden beim Wort nehmend, erwartet Leo Grimm von ihm als Chef der größten Fraktion den Antrag für eine Kreistagssitzung mit dem Ziel einer
gründlichen ergebnisoffenen Diskussion über die zukünftige Gesundheitsversorgung im Kreis Tuttlingen. Denn, so Grimm: "Wir brauchen richtigerweise erst einmal fundierte Informationen über mögliche künftige Szenarien. Alternativlosigkeit als Hoppla-Hopp-
Entscheidung am 7. März durch den Kreistag zu peitschen, wäre das denkbar Schlechteste,  was wir der Kreisbevölkerung antun können. Das wäre politisch krank. Wir, die wir in Gemeinderäten und im Kreistag sitzen, haben einen Amtseid geleistet. Der darf kein leeres Versprechen sein. Jetzt ist die Stunde von Verstand und Vernunft im
Interesse unserer Bürger".

Gleichzeitig appelliert Leo Grimm an die Bürgermeister im Landkreis Tuttlingen: "Alle Bürgermeister, besonders aber die im nördlichen Landkreis, sind gefordert, im Interesse ihrer
Bürger Meinung zu bekennen: Wie stellen sie sich die bestmögliche Gesundheitsversorgung ihrer Bevölkerung vor? Wenn ich Diskussionen in anderen Landkreisen über das gleiche
Problem verfolge, dann sehe ich dort viel Leben und Lebhaftigkeit, kontroverse Diskussionen, aber weder Drang zu zwanghafter Eilentscheidung, wie man im Landkreis Tuttlingen den Eindruck bekommt, noch politische Abstinenz in Kreistag und Rathäusern. Ich
gehe mal nicht davon aus, dass beispielsweise eine Verwaltungsgemeinschaft Spaichingen zuschaut, wenn Sein oder Nichtsein ihrer Infrastruktur in Frage steht. Da war mit der CDU
nie zu spaßen. Ich möchte bloß an den früheren Frittlinger Bürgermeister und langjährigen Vorsitzenden der CDU-Kreisagsfraktion, Anton Stier, erinnern. Oder sollte ich heute falsch
liegen?"