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Die AfD braucht eine neue, eine aggressive Strategie

Von EUGEN PRINZ

Die Großangriff des polit-medialen Establishments auf die AfD nach dem Amoklauf in Hanau und die darauf folgende Panikreaktion der Parteiführung zeigen eines ganz deutlich: Die Alternative für Deutschland ist an einem Punkt angelangt, an dem ihr nur noch ein radikaler Strategiewechsel aus der Stagnation, beziehungsweise Regression heraushelfen kann.

Um reif für diese Einsicht zu werden, muss sich diese Partei zunächst über einige Dinge im Klaren werden:
Das Wohlverhalten, dass das polit-mediale Establishment und deren Antifa-Schergen veranlassen würde, den gnadenlosen Vernichtungsfeldzug gegen die AfD einzustellen, gibt es nicht. Die Alternative für Deutschland ist DIE existenzielle Bedrohung für die Pfründe der etablierten Parteien und ihrer Politiker, sowie deren treu ergebene Hofberichterstatter. Egal was die AfD tut oder unterlässt, ihre Gegner werden nicht eher ruhen, bis diese Partei den Weg der Republikaner, der DVU und der NPD gegangen ist.

Die AfD hat nicht mehr die Zeit, darauf zu warten, bis die Verhältnisse in Deutschland durch einen „großen Knall“ so unerträglich geworden sind, dass die Wähler in Scharen zu ihr überlaufen. Mit der Nullzinspolitik und der bedingungslosen medialen Unterstützung im Rücken, können die etablierten Parteien das Gros der Bevölkerung noch für längere Zeit hinters Licht führen. Das bedeutet Zeit, die die AfD und auch das Land nicht mehr haben.

Die Popularität von Links-Grün in der Bevölkerung und deren negative Einstellung gegenüber der AfD bis hin zu blankem Hass, nimmt dank der Indoktrination der Kinder schon in der Schule, sowie hoch professionellem Framing bei den Erwachsenen und geschickter Propaganda gegenwärtig eher noch zu.

Noch politischer Gegner oder schon Feind?
Man muss sich auch die Frage stellen, ob man es hier als AfD beim polit-medialen Establishment überhaupt noch mit einem politischen Gegner zu tun hat, wenn Mittel zur Anwendung kommen, die nur jemand einsetzen würde, der die AfD als Feind betrachtet, den es auszutilgen gilt.

In dieser Situation, in der sich die AfD nun befindet, gilt es, ohne Denkverbote unkonventionelle Maßnahmen zu ersinnen und Wege zu beschreiten, die vorher noch keine andere Partei gegangen ist. Diese sollen im Folgenden – ohne Anspruch auf Vollständigkeit und tiefer gehende Überprüfung auf Umsetzbarkeit – zur Diskussion gestellt werden. Weitere Anregungen und konstruktive Kritik im Kommentarbereich sind hoch willkommen.

I.
Dreh- und Angelpunkt der Aktionsfähigkeit einer Partei ist das Geld. „Fundraising“ ist das Zauberwort und die Mutter der Handlungsfähigkeit. Den Mitgliedern, Anhängern und Sympathisanten der AfD muss der Ernst der Lage und die Notwendigkeit regelmäßiger, bedeutender Spenden verdeutlicht werden. Es wird ein geeignetes, kreatives Team gebildet, dessen einzige Aufgabe die Beschaffung von finanziellen Mitteln ist.

II.
Wann haben die etablierten Medien je positiv über die AfD berichtet? Niemals. Deshalb: Mit jenen Medien, die sich durch eine feindselige Berichterstattung über die AfD hervortun – und das sind die meisten – wird nicht mehr gesprochen. Es werden keine Interviews mehr gegeben, sie erhalten keine Pressemitteilungen mehr, bei unwahrer Berichterstattung wird sofort geklagt. An deren Stelle treten in noch größerem Umfang die Alternativen Medien, sowie die verschiedenen sozialen Netzwerke und von der AfD betriebene, hoch professionelle YouTube-Kanäle mit Nachrichtenformaten und wenn nötig auch mit Rundfunklizenz. Als Beispiel für so eine professionelle Plattform sei der Kanal von MdB Corinna Miazga genannt. Es muss eine bedeutende alternative Gegenöffentlichkeit geschaffen werden!

III.
Da die AfD dank der unermüdlichen Tätigkeit der Antifa mittlerweile kaum noch Veranstaltungsräume in Gastwirtschaften erhält, werden in Zukunft vermehrt geeignete Räumlichkeiten im Besitz der Kommunen oder des Staates angemietet, bzw. passende Objekte käuflich erworben. Sollte es bei eigenen Immobilien gehäuft zu Sachbeschädigungen kommen, ist nachdrücklich verstärkter Polizeischutz einzufordern.

IV.
Für alle Parteimitglieder sind Fortbildungen zu organisieren, in denen geschulte Multiplikatoren aus den eigenen Reihen über die strafrechtlichen Grenzen der Meinungsfreiheit aufklären und vor den Gefahren voreiliger Postings in den sozialen Medien bei Lagen, wie dem Amoklauf in Hanau, warnen. Es kommt nicht gut, auf Facebook voreilig über ein „gegenseitiges Abschlachten von Migranten“ zu fabulieren, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass der Täter ein durchgeknallter Biodeutscher ist. Zudem muss den Mitgliedern klar gemacht werden, es unter allen Umständen zu unterlassen, die Vorgänge in der Zeit von 1933 bis 1945 und alles, was damit zusammenhängt, in relativierender Weise oder überhaupt zu diskutieren. Ersteres sollte grundsätzlich mit einem Parteiausschlussverfahren geahndet werden. Vielleicht gelingt es auf diese Weise, sogar den Dummen unter den Parteimitgliedern klar zu machen, dass Ausführungen über die Zeit von 1933 bis 1945 der AfD bisher keinen Vorteil gebracht haben und deshalb tunlichst zu unterlassen sind.

V.
Den parlamentarischen Schikanen, denen die AfD im Bundestag ausgesetzt ist, wie zum Beispiel die Verweigerung eines Bundestagsvizepräsidenten oder die Abwahl von MdB Stephan Brandner als Vorsitzender des Rechtsausschusses, sollte unter Zuhilfenahme aller Möglichkeiten, die die Geschäftsordnung bietet, begegnet werden. Hier lassen sich sicherlich bei Inanspruchnahme der eigenen Leidensfähigkeit zahlreiche Unannehmlichkeiten für die Parlamentarier der etablierten Parteien generieren. Der Vorwurf, man würde damit die parlamentarische Arbeit sabotieren, lässt sich mit dem Argument, dass dies angesichts der bisherigen Resultate Deutschland nur zugute kommen kann, locker parieren.

VI.
Jedes AfD-Mitglied sollte sich darüber im Klaren sein, dass das Erfolgsgeheimnis einer Partei die Geschlossenheit ihrer Mitglieder ist, umso mehr in dieser schwierigen Zeit. Das Wohl des Landes hat hinter den eigenen Befindlichkeiten zurück zu stehen. Gerade in diesem Bereich gibt es bei der AfD erhebliche Defizite. Normalerweise sollte man bei Angriffen von außen die Reihen so schließen, dass kein Löschblatt mehr dazwischen Platz findet. Warum das bei der AfD noch nicht der Fall ist, bleibt ein Rätsel. Jedenfalls muss sich das ändern, wenn die Partei an Zustimmung gewinnen will, was im Übrigen allen zugute kommen würde.
(pi-news.net)

Aschermittwoch ist das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen.

(tutut) - "Wie vor Jahr und Tag, liebe ich dich doch, Vielleicht weiser nur und bewusster noch, Und noch immerfort ist ein Tag ohne dich
ein verlor'ner Tag, verlor'ne Zeit für mich. Wie vor Jahr und Tag ist noch immerfort". Als Reinhard Mey dieses Lied sang, meinte er nicht Zeitung. Denn die verliert sich selbst in sich, ist nicht mehr aktuell, umfassend und wahrhaftig. Ihr Sterben hält an, aber nicht mehr lang. So wie das einer Partei, welche vergessen hat, wofür sie geschaffen wurde, nämlich "mitwirken bei der politischen Willensbildung des Volkes..Ihre Gründung ist frei. Ihre innere Ordnung muß demokratischen Grundsätzen entsprechen". Von "deutschen demokratschen Republik-Grundsätzen" stand da nichts, aber das konnte eine CDU-Kanzlerin aus der Kälte des Ostens nicht wissen, als sie von Südafrika aus anrief und eine Thüringer Ministerpräsidentenwahl so verwurstete, dass das Ergebnis am Sonntag von CDU und FDP geerntet werden durfte. Da wählt der Bürger gleich echten Kommunismus und hofft nun auf ewige Ruh'. Dass die CDU weg ist, hindert einen Leidartikler nicht daran, eine Oldtimer-Schau von abgewrackten Modellen zur Wahl eines Autos des Jahres zu erklären. "Das Rennen ist eröffnet - Jetzt muss es doch ganz schnell gehen: Noch im April will die CDU das Kapitel Kramp-Karrenbauer beenden und nicht nur einen neuen Parteichef bestimmen, sondern auch die Vorentscheidung zur Kanzlerkandidatur herbeiführen. Damit ist das Rennen um die Merkel-Nachfolge offiziell eröffnet. Und mit Friedrich Merz geht auch umgehend ein Favorit an den Start". Was für eine Seifenkiste wird da geöffnet. Wie beim Tanz um die immer neuen Kittel einer Kanzlerin, die in Wirklichkeit nackt ist, ist die Kiste leer. Eine 11-Prozent-Partei von Hamburg sucht den Kanzlerkandidaten. Das taugt nicht einmal mehr für die Bütt. "Um die CDU als Volkspartei zu erhalten, muss aber nicht nur die Parteispitze liefern. Auch der Unionsteil der Großen Koalition braucht in ihren (seinen!) letzten Monaten neuen Schwung und neue Köpfe, soll die CDU als Gestalter der Mitte wahrgenommen werden. Die CDU könnte die von CSU-Chef Söder mehrfach ins Spiel gebrachte Kabinettsumbildung nutzen, um noch vor dem Parteitag mit neuen Ministern Handlungsfähigkeit zu beweisen". Für solch abgedroschenes Stroh gibt es nicht einmal Tusch und Narrhallamarsch. O jerum, o jerum, Fasnet hot a Loch. Erinnert sich noch jemand? Fasnet? Brauchtum heißt Brauchtum, weil's niemand braucht. Polizeibeschäftigung ist es geworden. "Polizei sieht sich 100 Betrunkenen gegenüber - Nach schönem, friedlichen Umzug wird es ungemütlich im Bereich Marktplatz - Keine positive Bilanz hat das Polizeirevier Spaichingen für den Zeitraum nach dem Fastnachtsumzug am Sonntag in der Innenstadt gezogen. Der gut besuchte Umzug in Spaichingen verlief friedlich und gab für die Polizei keinerlei Anlass für ein Einschreiten, so der Bericht des Präsidiums Konstanz. Gegensätzlich sei das Narrentreiben jedoch nach dem Umzug im Bereich Marktplatz, Busbahnhof und Sallancher Straße verlaufen. Die Beamten des Reviers Spaichingen und der unterstützenden Diensthundeführerstaffel Rottweil sahen sich mit bis an die 100 alkoholisierten und teilweise aggressiv auftretenden, meist jungen Männern konfrontiert". Vielleicht wollten sie sich den Umzug schön saufen? Während Zeitung immer noch der Mär anhängt, Fasnacht sei eine polizeilich geregelte närrische Zwangsverpflichtung von Lesern und Redaktionen, ist der Zug schon viel weiter, und nur die Hunde bellen noch. Über ausgesprochen "Jugendliche Ausgelassenheit" berichtet der Historiker Bob Scribner unter dem Ttel !"Reformation, Karneval und die 'verkehrte Welt'" in "Volkskultur - Zur Wiederentdeckung des vergessenen Alltags (16. - 20.Jahrhundert), denn auch für die Fasnet gilt: Wer die Vergangenheit nicht kennt, der kommt wie in Spaichingen als Narrenzunft auf die Idee, sich ins 15. Jahrhundert zu verorten, aber vor wenigen Jahren das 50. Jubiläum zu feiern. Fasnacht anno Tobak würde heute nicht nur den psychischen Ausnahmezustand heraufbeschwören, sondern über ganz Deutschland die Quarantäne verhängen. Wild trieben's da beispielsweise die Protestanten gegen die Katholiken! Lauter Nazis, Faschisten und Rassisten. "Der Festkalender besaß Höhepunkte, an denen der Jugend Zügellosigketen gestattet waren; an jenen Tagen durfte sie sich ungebührlich betragen,ohne dass ihr das wie zu anderen Zeiten des Jahres eine Anklage wegen Verstoßes gegen die Friedensordnung eingetragen hätte. So gilt das Narrenfest als beispielhaft für die Art und Weise, Jugendlichen im Rahmen kirchlicher Zucht mittels eines 'Sicherheitsventils' zu begegnen". Wenn der Historiker nun noch darauf hinweist, dass seinerzeit die Reformation in erster Linie unter jungen und sozial mobilen Leuten Anhänger fand, so zeigt dies, dass man der Jugend ein gewisses Maß an Toleranz bezüglich unorthodoxer Ansichten zugestand wie auch die Freiheit, Unstimmigkeiten zu artikulieren, die in der etablierten Ordnung auftraten. Jugendgruppen fungierten als "aufrührerische Stimme des Gemeindegewissens". Besonders an Fasnacht und Karneval, denn dass war das höchste Fest der Jugend gegen das Alter, und im Ringen zwischen Karneval und Fastenzeit verkörperte sich die Zurückweisug des Alten durch das Neue. Vielleicht ist ja nur das Komasaufen durch das Klimasaufen abgelöst worden.

Humor haben sie ja:  Wohin geht ihre Reise?

Randale in Immendingen
Polen? - Gewalttätige Gäste in Imbiss
Immendingen (ots) - Zeugen sucht die Polizei zu einem Vorfall, der sich am Dienstag gegen 13.00 Uhr in einem Kebap-Restaurant in der Schwarzwaldstraße ereignete. Zwei dort unbekannte Männer betraten gegen 12.30 Uhr die sich bei der Post befindliche Gaststätte. Nachdem die beiden Männer in dem Lokal die gewünschten Speisen und Getränke erhalten hatten, fielen sie durch ungebührliches und lautstarkes Verhalten auf und wurden durch die Mitarbeiter der Gaststätte mehrfach aufgefordert, sich in dem Restaurant angemessen zu verhalten. Gegen 13.00 Uhr kam es im Zusammenhang mit einer weiteren Bestellung zu einem Übergriff der beiden Tatverdächtigen auf die Beschäftigten des Lokals. Die beiden Männer nahmen es sich heraus, hinter die Gaststättentheke in Richtung der Kasse zu gehen. Nachdem sich die Beschäftigten des Restaurants den beiden Männern entgegenstellten, eskalierte das Verhalten der beiden Tatverdächtigen.Einer der beiden Randalierer schlug einen 35-jährigen Mitarbeiter des Lokals mit einem Bierkrug nieder, der andere Tatverdächtige riss einem anderen Mitarbeiter im Alter von 32 Jahren das Mobiltelefon aus der Hand, um eine Verständigung der Polizei zu verhindern. Das Mobiltelefon warf er gegen eine Seitentür, wodurch das Mobiltelefon und die Glaseinfassung der Tür zerstört wurden.Als seites der Mitarbeiter des Lokals darauf hingewiesen wurde, dass die Polizei verständigt werde, warf einer der beiden Täter einen Bierkrug nach einem der Geschädigten, ohne ihn zu treffen.Anschließend flüchteten die beiden Tatverdächtigen über die Schwarzwald- und die Bachzimmerer Straße in Richtung Friedhof.Die beiden Tatverdächtigen werden folgendermaßen beschrieben: Der erste Täter war etwa 30 Jahre alt, etwa 180 cm groß, er trug eine dunkle Jacke, eine graue Jogginghose, graue Turnschuhe des Herstellers Nike und eine rote Basecap.Der zweite Mann war etwa 190 cm groß und kräftig, er hatte braunes Haar und einen Vollbart. Bekleidet war dieser Tatverdächtige mit einer schwarzen Jacke, Blue-Jeans und einem blauen Sweat-Shirt mit dem aufgedruckten Wort "Reality".Die beiden Tatverdächtigen sprachen eine osteuropäische Sprache. Die von dem Vorfall betroffenen Mitarbeiter des Restaurants vermuteten, dass es sich um Polnisch handeln könnte. Der niedergeschlagene Geschädigte musste durch den Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.Der durch die beiden Tatverdächtigen in den Gaststättenräumen angerichtete Sachschaden beträgt etwa 1.000 Euro.
(Polizeipräsidium Konstanz)

Spaichingen
Grüne unterstützen CDU-Mann Hugger
Der Grüne Vorstand mit Markus Hugger (2.v.l.): Hermann Polzer, Angela Kreutter und Alexander Efinger. (Foto: Merkt) - (pm) - Der Ortsverband der Grünen in Spaichingen hat sich bereits jetzt auf die Unterstützung des Kandidaten, Immendingens Bürgermeister Markus Hugger, festgelegt. Das schreiben die Grünen in einer Pressemitteilung.
(Schwäbische Zeitung. Haben sie ihn denn möglicherweise nicht selbst angeworben? Wie kommt jemand auf die Idee, auf der Seite von mutmaßlichen Spaichingen-Gegnern und Systemveränderern Bürgermeister werden zu wollen? Gehört Hugger jetzt schon dem Grünen-Vorstand an mit Kreisrat Polzer und den Gemeinderäten Efinger und Merkt? Die restlichen paar Parteimitglieder hätten auf dem Foto auch noch Platz gehabt. Wen vertritt Hugger eigentlich im Kreistag als CDU-Fraktionsvorsitzender? Macht er als Umgehungsstraßenforderer von Immendingen mit den Grünen Spachingens gemeinsame Sache gegen die Umgehungsstraße und damit einen politisch gespaltenen grünen Grüßaugust aus schwarzem Loch? Wo ist die Nachricht außer Propaganda?)

Stadt setzt ein Zeichen - Mahnwache gegen Rechts in Emmendingen
Emmendingen hat am Dienstag ein Zeichen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Islamfeindlichkeit gesetzt. OB Stefan Schlatterer (CDU) hatte zur Mahnwache auf dem Marktplatz gerufen.Gemeinsam aufstehen, dazu rief der Oberbürgermeister die Bürger auf: gegen Spalter und Hetzer, gegen Feinde der Demokratie – damit Rechtsextremismus oder Rassismus, Antisemitismus oder Islamfeindlichkeit das friedliche Miteinander in der Stadt nicht bedrohen. Gut 300 Menschen waren dem Aufruf des OB gefolgt. "Für Vielfalt und Zusammenhalt" oder "Kein Recht auf Nazi-Propaganda" war auf mitgebrachten Transparenten zu lesen.
(swr.de. Der OB verstößt gegen die Neutralitätspflicht und macht sich mutmaßlich strafbar.Das Demonstrationsrecht ist für die Bürger gegen den Staat und nicht umgekehrt. Was soll "Islamfeindlichkeit" sein? Koran und Scharia lesen! Islam ist gegen Menschenrechte, stellt die Scharia darüber. Dass alte und neue Nazis linke Sozialisten sind, wissen OB und Staatsfunk auch nicht?  Was für eine Bildungskatastrophe! Merkt niemand mehr, was schiefläuft in diesem Land?)

Universität Mainz
Studie: Mißtrauen gegenüber Medien steigt
Das Mißtrauen der Deutschen gegenüber den Medien ist einer Erhebung zufolge gestiegen. 28 Prozent der Befragten finden, man könne Medien eher nicht oder überhaupt nicht vertrauen...2018 lag dieser Wert bei 22 Prozent, 2017 bei 17 Prozent und 2016 bei 22 Prozent. Vor zwölf Jahren gaben diese Antwort lediglich neun Prozent der Befragten. Demgegenüber ist die Gruppe derjenigen, die eine ausgewogene Position einnehmen („teils, teils“), so klein wie nie zuvor in den bisherigen sechs Umfragen der Mainzer Forschungsgruppe...
(Junge Freiheit.)
Neue Studie der Uni Mainz
Immer mehr Menschen weisen "Lügenpresse"-Vorwürfe zurück
Die "Lügenpresse"-Vorwürfe sind weiter verbreitet. Zugleich gibt es immer mehr Menschen, die diese zurückweisen. Das zeigt die neue Studie der Uni Mainz zum Vertrauen in die Medien.Etwa jeder fünfte Deutsche wirft den Medien vor, die Bevölkerung systematisch zu belügen. Zugleich wächst aber auch die Zahl derjenigen, die solche Vorwürfe zurückweisen. Das zeigen neue Zahlen der Langzeitstudie "Medienvertrauen", wie das Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz am Dienstag mitteilte.
(swr.de. Jeder weiß es selbst besser. Wie Umfragen lügen, zeigte die Hamburg-Wahl. Noch sind die Menschen nicht ausgestorben, welche für Wahrheit halten, was in der Zeitung steht oder der Staat sendet, doch das Sprichwort "Die Zeitung ist eine Lügnerin" ist uralt.)

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NACHLESE
Gretl hat keinen Besen mehr
Wie sich der Kasperl von der CDU vom grünen Krokodil fressen lässt
Von Roland Tichy
Dem gemeinsamen Lagerwahlkampf von SPD, Grünen und Linken haben weder CDU noch FDP etwas entgegenzusetzen. Ihre Politik der Anbiederung macht sie jetzt zur Beute der alten Antifaschismus-Propaganda. Wenn das dicke grüne Krokodil den Kasperl im gleichnamigen Theater frisst, braucht es dazu Unterkiefer, Oberkiefer und scharfe Zähne. Das erleben gerade CDU und FDP. Der Unterkiefer ist die gemeinsame Front von SPD, Grünen und Linken...Nach der Wahl in Hamburg kam gar niemand auf die Idee, dass die SPD eigentlich auch mit der CDU koalieren könnte ...Der Oberkiefer des grünen Krokodils ist die aufgewärmte Antifaschismus-Strategie der Linken...Die Reißzähne sind ARD und ZDF, und dazu kommen noch die kleineren Beißerchen von Süddeutscher Zeitung, SPIEGEL und ZEIT; neuerdings zwickt auch die FAZ mit ihrem wackeligen Gebiss...In jedem guten Kasperltheater kommt dann die Gretl mit dem Besen und haut ihren Kasperl raus. Die CDU-Gretl allerdings hat schon abgedankt. Im Hintergrund kichert die böse alte Hexe. Da schluckt das Krokodil noch einmal, der Kasperl ist gegessen und das Theater vorbei.
(Tichys Einblick. Tritratrulala - ist noch jemand von der CDU da?)
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BlackRock-Lobbyist kandidiert für CDU-Vorsitz
Wer ist Friedrich Merz?
Von DR. VIKTOR HEESE
Nachdem Friedrich Merz heute in einer Pressekonferenz seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz offiziell bekannt gegeben hat (Video oben), wird es Zeit, sich etwas näher mit seiner Tätigkeit bei BlackRock zu befassen. Merz gibt sich gerne als hoch dekorierter Mann der Wirtschaft aus. Sein Job als Oberkontroller bei der deutschen Niederlassung des weltgrößten Fondsbetreibers und Vermögensverwalters BlackRock (Anlagevolumen sieben Billionen US-Dollar bzw. knapp das Zweifache des deutschen Bruttoinlandprodukts) soll diese Fähigkeit klar belegen. Leider verwechseln Systemmedien Leistung mit Kontrolle und fragen nicht, was Merz bis dato konkret geleistet hat und was er bei dem globalen Finanzmulti eigentlich tat? Es gibt Irritationen wegen der verspäteten Bilanzvorlage 2018. Wenn der US-Konzern in die Steueraffäre um die sog. cum-ex-Geschäfte – das Thema hat noch Potential – verwickelt sein sollte, kann es noch heiß für Merz werden.
„Die heimliche Weltmacht“ BlackRock immer in Diensten der Mächtigen
Der US-Finanzmulti agiert im Stillen und stört sich nicht an seinem denkbar schlechten Ruf. Zu seinen Kunden zählen Namen wie die FED und die EZB, die Finanzministerien und Staatsfonds. Diese lassen sich von ihm gegen horrende Honorare „beraten“. So bekam die EZB Nachhilfe bei ihren Anleihekäufen oder bei den mit EU-Geldern geretteten Banken Griechenlands und Zyperns. Besonders der persönliche Draht zu Ex-EZB-Chef Mario Draghi hat sich wegen des Insiderinformationen, den die Zweitligisten unter den Konkurrenten nicht haben, ausgezahlt. Der Leser erfährt darüber bei Wikipedia und – der besonders Interessierte – bei der Lektüre des Buches von Miriam Braun BlackRock: Eine heimliche Weltmacht greift nach unserem Geld. Diese Kontaktpflege hat Geschichte. Auch bei Großkrisen in den USA waren die New Yorker Giganten auf Risiko und Kosten der US-Steuerzahler als „Aufkäufer“ und Vermittler bei der Abwicklung fauler Kredite und sogenannter Schrottanleihen dabei. Sie fehlten nicht in der Finanzkrise 2008 bei der Rettung der Investmentbank Bear Stearns, des Versicherungsgiganten AIG oder der öffentlichen Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac. „BlackRock gehört zu den großen Gewinnern der Rettungsaktion“ – meinten neidische Konkurrenten. Konkurrent und Hedgefonds Profi Ican stufte ihn als „eine Bedrohung für die globalen Finanzmärkte“ ein und „eine extrem gefährliche Firma“, gefährlicher als Goldman Sachs, Ex-Arbeitgeber von Draghi & Co.Das liegt nicht nur primär an den gefälligen Beratungen für die Mächtigen, sondern an seiner Finanzmacht. Als Großinvestor kann BlackRock – ihm gehören unter anderem große DAX-Pakete – durch Käufe und Verkäufe die Markttrends massiv beeinflussen, was jedoch nicht verboten ist. Beim aktuellen Klima-Hype ist der Heuchler wieder dabei. Alles Täuschung und Lippenbekenntnisse.In Entwicklungsländern soll der Koloss schon öfters die dortigen kleine Finanzmärkte und Währungen sowie die politischen Verhältnisse durcheinanderbringen, wieder mit heimlicher Kulissenarbeit. Dabei wechseln Brutalität und Heuchelei schon öfters. 2012 fiel BlackRock wegen Spekulationen mit Agrarpreisen auf und wurde von großen Verbraucherverbänden indirekt für die Verstärkung der Hungersnöte in der Welt mitverantwortlich gemacht. Wer heute auf die Webseite der deutschen Niederlassung schaut, findet dort viele menschenbeglückende und neutrale Investmenthemen wie Altersvorsorge, globale Megatrends, Schwellenländer und neuerdings Klimaschutz.
Friedrich Merz ist kein Unternehmer, sondern Lobbyist und Kontroller
Selbstverständlich war Friedrich Merz als Aufsichtsratsvorsitzender der deutschen Niederlassung von BlackRock in Frankfurt für den schlechten Ruf des Multis nicht direkt verantwortlich. Dafür war der Möchte-Gern-Manager einige Nummern zu klein. Denn er konnte beim Finanzriesen auch keine operativen, sprich messbaren Leistungen z.B. als erfolgreicher Fondsmanager nachweisen. Würde er für die Anlagerendite (im Neudeutschen Performance) verantwortlich sein, wäre er wahrscheinlich schon längst rausgeflogen, weil sich Anleger über ihn beklagen würden. Der gute Friedrich musste ebenfalls nicht Rede und Antwort vor der kritischen Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft stehen und dort das Jahresergebnis rechtfertigen müssen. Die geschätzten 600.000 Euro für seine dreijährige Tätigkeit bei BlackRock werden ihn auch nicht gerade kompetenter und reicher gemacht haben.Auch die ganze berufliche Vita des Juristen dreht sich in erster Linie um Beratung, Controlling und Aufsicht, primär bei Banken, Versicherungen und Unternehmen mit mehrheitlichem Staatsbesitz oder in Staatsnähe (Köln-Bonner Flughafen). Hier nutzte der Ex- und Wieder-Politiker seine alten Verbindungen. Wer diese besitzt, kann auch schon mal als „Berater“ einen Tagessatz von 5000 Euro wie beim Verkauf der öffentlich-rechtlichen WestLB erhalten, wie es peinlicherweise aus dem Bericht des parlamentarischen Untersuchungsausschusses des NRW-Landtages hervorgeht.Die fehlende Kompetenz in den Politikreihen macht selbst aus einer Person wie Merz einen Wirtschaftsprofi. „Unter den Blinden ist der Einäugige König“ – besagt ein altes Sprichwort. Kein Wunder, wenn dieser Apparatschik, Lobbyist und Mogel-Visionär jetzt als Merkel-Nachfolger kandidiert und versucht, sich mit obskuren AfD-Angriffen „zusätzliche Kompetenzen zu erarbeiten“.
(pi-news.net)

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DAS WORT ZUM TAG
Der Mainzer Elferrats-Vorsitzende im Messdienergewand - kurzfristig ohne Narrenkappe - hat es hingegen für richtig befunden, auf einer Faschingsveranstaltung vor unterhaltungsbedürftigem und schunkelndem Publikum ohne weitere Überlegung die Bühne zu nutzen, um eine politische Philippika vom Stapel und sich selbst dafür feiern zu lassen. Das wahrlich Beängstigende ist, zu beobachten, wie karnevalistischer Klamauk politisch wird und umgekehrt die Politik - wie in Thüringen geschehen - zum fortgesetzten Klamauk, inkl. BlumenStraussWurf. Verstand, Analyse und Überlegung haben es schwer in einer Zeit, in der eine auch für Überraschungscoups durchaus zu habende Regierungschefin es unproblematisch findet, aus ihrem Flieger heraus - ebenfalls ohne weitere Überlegung - eine LandtagsWahl für ungültig zu erklären, weil sie sie spontan als „unverzeihlich“ empfindet. Auch das war bühnenreif. Ein Showdown war es allemal.Besonnenheit wäre 100 mal klüger.
(Leserkommentar auf Forum von welt.de)
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Ralf Schuler
Ich fahren, Du sagen
In Hotels und Restaurants wird inzwischen flächendeckend geradebrecht, was der Dienstleistungsmarkt hergibt, und selbst bei der Kostümierung lässt die Integration kaum noch zu wünschen übrig. Ein wenig heikel ist der Verzicht auf Old-School-Analog-Deutsch allerdings bei manchen Alltagsdienstleistungen....Der Herr aber sprach: „Wohlauf, lasst uns hernieder fahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des anderen Sprache verstehe!“ (1. Mose 11,7) Am Ende hat das Fremdsein im eigenen Land auch sein Gutes, hilft es doch bei der Umwertung einstiger Werte, vermehrt die Freude an kleinen Dingen und lässt aus vormaliger Grobheit wohlig-warme Heimatgefühle werden, wenn man wieder einmal hektisch ins Taxi springt: „Sind Sie frei?“ „Gloobste, ick steh‘ hier wehjende Aussicht?“ Seufz. Schön. Zuhause.
(achgut.com. Ab nach Mallorca, da sprechen sie wenigstens Deutsch.)

Marcus Ermler
Bremer Linke nach Hanau: Demo mit antisemitischen Vorfällen
Bei einer Demo der Bremer linken Szene anlässlich des Terroranschlags von Hanau wurde nicht nur versucht, einer Gruppe von kommunistischen Israelfreunden, unter denen sich auch linke Bremer Jüdinnen und Juden befanden, die Israel-Flaggen zu entreißen, sodern, mehr noch, wurden sie beleidgt, bespuckt und aggressiv bedrängt.
(achgut.com. In Deutschland zeigt nur Flagge, wer zu Deutschland gehört.)

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HÖHEPUNKT DES KARNEVALS
Armin Laschet zur CDU
„Keinen Sinn, sich von 15 erfolgreichen Jahren abzugrenzen“
(welt.de)
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Noch 'nen Witz
Kandidatur für den Parteivorsitz
Merz: „Ich stehe für Aufbruch und Erneuerung“
Der frühere Unionsfraktionschef im Bundestag, Friedrich Merz, hat erneut seinen Hut im Rennen um das Amt des CDU-Parteivorsitzenden in den Ring geworfen und dabei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) frontal attackiert. Konkret warf er der Bundesregierung „nationale Alleingänge“ in der Energie- und Einwanderungspolitik vor.
(Junge Freiheit. Es darf gelacht werden.)

 

Denken heißt vergleichen – Hanau und der Breitscheidplatz

Von Gastautor Dr. Wolfgang Hintze

„Denken heißt vergleichen“. Dieses kluge Motto von Walther Rathenau ist die beste Medizin gegen die Propagadamethode „zweierlei Maß“ oder englisch „double standards“. Seine Umkehrung ist sogar noch schärfer: „Wer nicht vergleicht, denkt nicht“. Die Anwendung dieses Prinzips wird von interessierten Kreisen häufig als „Relativierung“ diffamiert, aber das Relativieren, d. h. das in-Relation-Setzen von Sachverhalten, sollte ein Grundprinzip vernünftigen Denkens sein. Und da sind wir wieder bei Rathenau.

Es gibt täglich Veranlassung, dem Motto zu folgen, besonders aber gilt das für die Ereignisse der letzten Tage.

Eine Kanzlerin mit Kompass
Was halten Sie von diesem Text?
„In dieser Woche zeigte sich einmal mehr, wie groß die Fußstapfen sind, in die einer der möglichen Nachfolger von Bundeskanzlerin Merkel treten wird.
Beispielhaft war ihre Reaktion auf den islamisch motivierten Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz. Merkels Botschaft war klar und eindeutig.

Viele Politiker der demokratischen Parteien haben den Anschlag als Werk eines Geisteskranken abgetan, um von der islamischen Gesinnung des Täters abzulenken oder diese zum psychischen Problem kleinzureden. Diese Ausrede war der Kanzlerin kein Wort wert. Sie ordnete die Tat in ihren gesellschaftlichen Kontext ein und benannte ihre Ursache mit klaren Worten: “Islamismus ist Gift, der Hass ist ein Gift.”

Merkel vertritt hier einen klaren Standpunkt, wenn es um die Gefahren geht, die das Zusammenleben in der bunten und vielfältigen Gesellschaft bedrohen, die die Bundesrepublik schon lange ist.“

¡¡¡ Vorsicht !!! Diesen Text habe ich durch den Austausch weniger Begriffe aus dem Original [1] erzeugt. Das ist übrigens eine Methode der Anwendung von Rathenaus Prinzip, die zu verblüffenden Einsichten führen kann.

Wer Hanau sagt, muss auch Breitscheidplatz sagen
Leider hat Merkel damals nichts dergleichen gesagt. Sie sagt es jetzt, wo es um eine rechte Tat geht. Und nicht nur das, sie hat vielmehr ein geschlagenes Jahr gebraucht, um den Hinterbliebenen zu kondolieren – ein nach allen Maßstäben empathieloses Verhalten [2].
Es ist fast unbegreiflich, dass nicht jedem Menschen mit ein klein wenig Verstand und Erinnerungsvermögen der Vergleich zwischen Hanau und dem Breitscheidplatz ins Auge springt. Und dass die geradezu ausufernden Betroffenheitsbekundungen von heute im krassen Gegensatz zu den allseitigen Beschwichtigungen von damals stehen.

Die Schuldfrage
Wer heute die Schuld an dem Attentat von Hanau kurzerhand der AfD zuschiebt, warum hat er damals nicht den „demokratischen“ Parteien die Schuld gegeben?

Die Vorwürfe gegen die AfD und ihre Protagonisten sind reine Propaganda, die die Toten von Hanau schamlos für den Machterhalt der gegenwärtigen „Eliten“ instrumentalisiert.

Wer regiert denn seit 14 Jahren das Land mit fast absolutistischer Machtfülle? Die AfD ist es sicher nicht. Wer außer die Regierungen Merkel und ihre Unterstützer hat die gegenwärtigen Zustände in diesem Land erzeugt, die gespaltene Gesellschaft, den Hass? Wer wie Merkel die unkontrollierte Einwanderung von Millionen Menschen aus vormodernen Gesellschaften fördert, einen zweifelhaften Migrationspakt unterschreibt, wer zweierlei Maßstäbe in der Verurteilung von Verbrechen und bei der Bewertung von Opfern anlegt, kommt der wirklich nicht auf die Idee, dass er damit den Humus für verabscheuungswürdige Untaten wie die Attentate von Hanau und dem Breitscheidplatz kultiviert?
Links
[1] „Angela Merkels Reaktion auf Hanau / Kanzlerin mit Kompass“ ein Kommentar von Severin Weiland, 21.02.2020
[2] „Der schäbige Umgang mit den Opfern des islamistischen Terrorismus“ von Gastautor Dr. Wolfgang Hintze, 22.12.2017
(vera-lengsfeld.de)

Petition: Schluss mit dem Missbrauch des Nazi- und Faschismus

(www.conservo.wordpress.com)

(Vorlektüre: https://www.compact-online.de/petition-schluss-mit-dem-missbrauch-des-nazi-und-faschismusbegriffes/)

Heutzutage ist so gut wie alles irgendwie „Nazi“, „Fascho“ oder zumindest „Rechts“, sobald es nur einen Millimeter vom aktuellen Standpunkt des Establishment abrückt.

Ein Journalist der Newsgruppe Jung und naiv hat jüngst sogar Hitler, Stalin und Mao als „Rechts“ bezeichnet, weil sie „diktatorisch“ waren.

(Wo Links doch ungebrochen für Freiheit steht…)

Kurzum, nie gab es so viele „Faschisten“ wie heute.

Jede Hoffnung, die Schimpfworte könnten sich aufgrund inflationärer Verwendung verschleißen, hat sich getäuscht.Sie strahlen in alter Kraft und Frische, findet Anwendung auf alles und jeden.

Jetzt hat der Leipziger Politiker und Musiker Matthias Moosdorf die Petition „Schluss mit dem Missbrauch des Nazi- und Faschismusbegriffes in der politischen Auseinandersetzung“ erstellt.

Zu den Erstunterzeichnern zählen Prominente wie Vera Lengsfeld, Henryk M. Broder, Cora Stephan, Max Otte, Matthias Matussek, Michael Klonovsky und Uwe Steimle.

Als Begründung wird angeführt, dass die inflationäre Verwendung dieses Begriffs eine Verharmlosung des historischen Faschismus darstellt:

„Vor dem Hintergrund der furchtbaren Verbrechen der Nationalsozialisten fordern wir die im Bundestag vertretenen Parteien auf, die Verwendung des Nazi- und Faschismusbegriffes in der politischen Auseinandersetzung zu unterlassen.

Den politischen Gegner mit solchen Zuschreibungen zu attackieren, läuft auf eine geschichtsverfälschende Verharmlosung des Holocaust und des Nazi-Terrors hinaus und beschädigt unsere Demokratie nachhaltig.“

Eine Demokratie lebe nicht von allgemeingültigen Parolen, sondern von der Auseinandersetzung aller Bürger mit politischen Themen.

Das ergebe ein breites Meinungsspektrum, das durch Etikettierung diverser Standpunkt als „faschistisch“ massive Einschränkung erfahre:

„Mit solchen Bezeichnungen werden Bürger gebrandmarkt, die weder Straftaten begangen noch geplant noch gutgeheißen haben, sondern denen allein zum Vorwurf gemacht wird, zu politischen Gegenwartsfragen eine andere Ansicht zu vertreten als ihre Verleumder.“

Die Unterzeichnenden halten daher „die Verwendung dieser Begriffe unter den heutigen Bedingungen für geschichtsvergessen und zynisch.

Die evident unsinnige Behauptung ideologischer Kontinuitäten zwischen der nationalsozialistischen Judenverfolgung und der heutigen Diskussion über mögliche Reformen in der Asylpolitik nach dem Vorbild anderer westlicher Staaten bedeutet eine offensichtliche Verharmlosung der seinerzeit von den Nationalsozialisten begangenen Verbrechen und eine Verhöhnung der Opfer des Nationalsozialismus.

Das muss endlich aufhören!“ Zeitgleich soll eine gleichlautende Petition an den Deutschen Bundestag beantragt werden.

Wer unterzeichnen möchte, kanndies hier tun:
www.openpetition.de/petition/online/schluss-mit-dem-missbrauch-des-nazi-und-faschismusbegriffes-in-der-politischen-auseinandersetzung?

Folgerichtige CDU-Entscheidung für Links

Von WOLFGANG HÜBNER

Im düsteren Schatten der Morde von Hanau und tollwütigem Lärm der Anti-„Nazi“-Hetze hat die zentrale Partei Deutschlands nach 1945 eine historische Entscheidung getroffen: Sie orientiert sich offen nach links. Das mag für viele ihrer Mitglieder und Wähler, sicher auch für manche Funktionäre der CDU empörend oder gar unbegreiflich sein – es ist am Ende der Merkel-Ära aber nur folgerichtig. Denn die CDU hat sich schon lange sehr bereitwillig der grün-linken Dominanz in den Medien und gesellschaftlichen Kräften unterworfen.

Nachdem die Partei als Folge der bereits legendären Wahl im Thüringer Landtag Farbe gegenüber der AfD bekennen musste, hat sie sich dieser gegenüber quasi einstimmig (samt „Werteunion“!) für eine politische “Brandmauer“ entschieden. Damit hat sich die CDU der vereinigten Linken aus Grünen, SPD und SED-Nachfolgepartei auf Gedeih und viel mehr noch Verderb ausgeliefert. Denn mehrheitsfähige Koalitionen kann die CDU nur noch mit diesen Kräften bilden. Und sollte einer der potentiellen Merkel-Nachfolger in der CDU tatsächlich beabsichtigen, mit maximalen Repressionen die AfD niederzumachen, um deren Wähler zurückzugewinnen, wird sich das als Illusion erweisen.

Und zwar keineswegs deshalb, weil die AfD und ihre Wähler so stark und unerschütterlich sind. Das ist wohl nicht der Fall. Aber wer – aus Angst, Panik oder Opportunismus – nun oder demnächst der AfD kündigt, wird schon wegen der sich deutlich abzeichnenden sozialen und demographischen Entwicklung in den wenigsten Fällen in die rettenden Arme einer Partei flüchten, die ihre große Zeit unwiederbringlich hinter sich hat. Möglich ist allerdings, dass sich eine neue konservativ-liberale Partei etabliert, in der sich nichtlinke Kreise der CDU, aber auch der FDP neuformieren.

Eine solche Entwicklung könnte auch den Klärungsprozess in der AfD beschleunigen. Denn auf immer werden parlamentsorientierte wirtschaftsliberale Nationalkonservative einerseits, populistisch agierende Sozialpatrioten andererseits nicht in ein und derselben Partei leben können und wollen. Allerdings gibt es derzeit noch keine überzeugende Notwendigkeit, diesen Bruch zu betreiben oder gar zu vollziehen.

Der Thüringen-Schock hat die politischen Verhältnisse in Deutschland noch vor dessen sich abzeichnenden wirtschaftlichen, ethnischen und kulturellen Niedergang in Bewegung gebracht. Doch erst wenn dieser Niedergang materiell und mit konkreten Erfahrungen im Massenbewusstsein verankert sein wird, dürfte sich entscheiden, wohin Deutschland gehen wird – und gehen darf. Es ist jedenfalls mehr offen, als in der derzeitigen depressiven Stimmung nach der Hanau-Hetzkampagne vielen kritischen Zeitgenossen möglich erscheint. Deshalb besteht unverändert Anlass zu defensivem Optimismus – was sonst?
(pi-news.net)