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Unesco-Weltkulturerbe: Mahnung vor der Geschwätzigkeit der Frauen. Geht noch alles, was gesagt und geschrieben wird, auf eine Kuhhaut?

(tutut) - Das geht auf keine Kuhhaut! O Fichtenbaum, o Fichtenbaum, nun woll'n wir hinter die Fichte schau'n. Ohne Wald keine Zeitung. Auf die Baumschule! Im Zuge allgemeiner Volkshysterie, wer zittert nicht mit einer Kanzlerin, die Frankreich kondoliert, gehört der Islam doch zu Deutschland. Und Anhänger von ihm haben gemessert, sogar mal wieder in einer Kirche an heiligem Ort, von wo das Allerheiligste ist längst fort. Die Erschütterung einer Kanzlerin aus Deutschland über "Terroralarm in Frankreich - Anschlag in Kirche in Nizza mit drei Toten" schafft es nicht einmal auf die erste Seite, wo Macron fälschlicherweise, auch Qualitätsjournalisten müssten es so langsam richtiger schreiben,  "sprach von einem islamistischen Terroranschlag", dabei es Islamismus so wenig gibt wie Christianismus. Von einer Schreiberin artikeltes Leid gilt aber  dem Kampf Dona Quijotes mit ihren 16 Sancho Pansas gegen Windmühlen. "Es braucht harte Debatten". Das Virus? "Die Kanzlerin macht Vorgaben, die Bundesländer folgen. Für ein Wirtshaus in Biberach gilt ab Montag dasselbe wie in Berlin, auch wenn die Infektionszahlen sich erheblich unterscheiden. Damit sind selbst entschiedene Verfechter des Föderalismus wie Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) vom Prinzip abgewichen, möglichst regionale Lösungen zu finden". Statt Halloween Angela Gefängnis. Ohne Spaß gegen die Freud'. Dann noch der Pfiff im dunklen Wald: "Gleichzeitig illustriert der Fall, dass der Rechtsstaat funktioniert. Gerichte kippten die Verbote, weil sie unverhältnismäßig schienen. Wir leben also mitnichten in einer 'Corona-Diktatur', von der Zündler bereits schwadronieren". Ja, wo lebt sie denn? Hat sie nicht mitgekriegt, wie der heutige Bundesinnenminister im Februar 2016 den Unrechtsstaat ausgerufen hat? Seit sieben Monaten haben sich die Parlamente endgültig von ihm verabschiedet, die Bombe ist 2015 hochgegangen, noch ist niemand auferstanden aus den Ruinen des Rechtsstaats. Seite 5 erst die Fortsetzung der nebensächlichen Terrorberichterstattung über Frankreich, wiederum wie nebenbei untergeordnet, ab Zeile  76 (!): "Zum Gedenken an die Opfer läuteten am Donnerstag um 15 Uhr in allen Kirchen die Glocken. Papst Franziskus bekundete den Franzosen seine Solidarität. 'Ich bete für die Opfer, ihre Familien und das geliebte französische Volk', twitterte das Kirchenoberhaupt. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich 'tief erschüttert'". Stehend oder sitzend, der Leser erfährt es nicht. Was ist los in Frankreich, warum Islamterror? "Spekulationen über Zusammenhang mit Mohammed-Karikaturen nach Messerattacke in Nizza". AHA! Selber schuld. Hygiene muss sein. Nix "Europa" und so. Wer's genauer wissen will, es gibt ja noch die Spaichinger Lokalseite, wo immer wieder der Islam als Friedensreligion gepriesen wird. Ob sie hilft? "Corona verunsichert auch Christen - Kirchen müssen Vieles auf sich nehmen, um sich an die Regeln anzupassen". O Jesus, hilf! Wo bleibt der umstrittenen Bloggerin Stoßgebet für die Lämmer? "In vielen Kirchen und Kapellen liegen Bücher aus für Gebete und Gedanken der Gläubigen. So zum Beispiel in der Kapelle auf dem Alten Berg, in der Abteikirche Beuron, im Brunnenhaus auf dem Dreifaltigkeitsberg. Hier legen die Besucher ihre Angst und ihre Sorgen in Gottes Hand. Doch nicht immer geht es in christlichen Kreisen so vertrauensvoll zu. Eine Form von christlichem Fundamentalismus scheint sich in manchen Freikirchen, aber auch in Randbereichen der katholischen Kirche herauszubilden". Und so gibt eine Welterklärerin auch noch eine Religionsstunde für die verzagte Christenwelt: "Ansichtssache: Furchtbar ist ganz was anderes - Von Regina Braungart - Warum nur beschwören gerade einzelne Gläubige endzeitliche Szenarien und deuten die derzeitigen Vorsichtsmaßnahmen als Wirken des Teufels an? Wie ist das vereinbar mit dem Glauben an einen liebenden, sorgenden Gott?" Wer erklärt der Frau von der "Zeitung für christliche Kultur und Politik wenigstens mal die ersten zwei Gebote? Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.  Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht". Wann war sie zuletzt in einer Kirche, wann hat sie zuletzt in der Bibel gelesen?  Vom Jüngsten Gericht, vom Dritten Reich, vom Neuen Jerusalem? "Es sind zum Glück ganz wenige, die so denken und fühlen. Viel häufiger ist es, dass Menschen, die mit der Kirche gar nichts am Hut haben, ihre Angst mit Verschwörungsmythen bekämpfen, um ihrer Unsicherheit eine scheinbare Logik entgegensetzen". Sie weisse wie immer Bescheid, auch wenn sie vielleicht nicht weiß, was sie nicht weiß, und dass viele in diesem unseren Lande das Land nicht mehr erkennen. Denn die, welche ein anderes wollen auf linksgrünem sozialistischen Holzweg hinter die Fichte, müssten auch nicht einig gehen können mit einer Redaktionsleiterin, die aus ihrer Sicht treffend feststellt: "Keine Frage, die Lage ist blöd, es geht an die Grenzen der Belastbarkeit, was Menschen tun müssen, um das Überspringen des Virus auf andere zu verhindern". Statt Weihnachtszirkus zur Abwechslung Flohzirkus. Hauptsache hüpfen mit einer Kanzlerin für und gegen alle. Auch ohne Weihwasser. Der Rechtsstaat aber bleibt verschollen, denn des Volkes Diener maßen sich nun sogar als Hoheitsträger an, Schand' übers Land, das Volk zu sein als Merkels gewissenlose Liebediener: "Gemeinden sagen Gedenkfeiern zum Volkstrauertag ab - Bürgermeister wollen in der Corona-Situation Vorbild sein - Aufruf zum privaten Gedenken". Das Deutsche Volk, das sich 1949 ein Grundgesetz gegeben hat, wird zur Privatsache und sperrt sich ein ins stille Kämmerlein. Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn nicht auch das funktioniert! Blöd gelaufen. Was aus Ruinen aufersteht, kann ganz schnell wieder in Trümmern liegen. Oder wie Napoleon zitiert wird: "Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen.Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde". Wer findet den Weg raus aus der Fichtenschonung? Rettet die Bäume, das Klopapier wird knapp. Vieles, das geschrieben steht, passt auf keine Kuhhaut. In der Kirche St.Georg auf der Klosterinsel Reichenau, die zum Unesco-Weltkulturerbe zählt, befindet sich ein Wandbild aus dem Jahr 1308 als Mahnung vor der Geschwätzigkeit der Frauen. Auf diesem stehen zwei Frauen im Gespräch. Darunter halten vier  Teufel  eine Kuhhaut. Ein fünfter Teufel sitzt auf der Kuhhaut und schreibt: "Ich will hier von den dummen Weibern schreiben;  was hier an Blabla die ganze Woche geredet wird, dessen wird gedacht werden, wenn es einmal vor dem Richter steht". Aber das ist eine andere Geschichte.

Was aus Ruinen aufersteht, kann ganz schnell wieder in Trümmern liegen.

Landrat warnt: Bedenkliche Entwicklung des Infektionsgeschehens
Eine gefährliche Entwicklung, mit immer diffuseren Infektionsketten, die das Gesundheitsamt an seine Grenzen treiben: Von einigermaßen niedrigen Zahlen oder einer noch schwachen Belastung des Klinikums hat Landrat Stefan Bär in seiner wöchentlichen Pressekonferenz zur Coronalage nicht mehr gesprochen. Innerhalb einer Woche habe sich die Coronakrise im Landkreis deutlich verschärft. Deswegen gibt es jetzt Hilfe von der Bundeswehr. Und mehr Schulbusse. Wobei es an dieser Stelle noch ein wenig hakt.
(Schwäbische Zeitung. Hallo Ween! Ein Fall für die "Crossmedia-Volontärin". Ist er der Doktor Eisenbart, der die Leute kuriert auf seine Art? Was hat er denn in den letzten sieben Monaten gemacht? Warum lacht er auf dem Bild zu dieser Katastrophenmeldung? Ist's ein Witz?)

Neue Verkaufsstelle für den Spaichinger Einkaufsgutschein
Der Gewerbe- und Handelsverein Spaichingen bietet ab sofort eine neue Verkaufsstelle für den Spaichinger Einkaufsgutschein an. Diese befindet sich im Bürgerbüro der Stadt Spaichingen.
(Schwäbische Zeitung. Gibt's demnächst auch Würstchen? Welche Geschäfte werden noch im Rathaus aufgemacht?)

Auch eine Wacht am Rhein.

VORSICHT, PAMPA!
Schluss mit "Europa", es regiert der Dschungel - Grenzen sind zu
Lockdown schränkt Grenzverkehr ein
Wegen des Lockdowns in Frankreich können Deutsche und Franzosen nicht mehr nach Belieben im jeweiligen Nachbarland unterwegs sein. An der Grenze wird aktuell niemand gestoppt, aber bei Kontrollen können Strafen drohen - in Frankreich 135 Euro....Die Grenzen sind zwar offen, aber im Nachbarland darf man aktuell nur mit einem triftigen Grund draußen unterwegs sein. Deutsche können zum Beispiel nach Frankreich zur Arbeit fahren oder Kinder dort zur Schule bringen. Werden sie auf der Straße kontrolliert, müssen sie aber ein Formular der französischen Regierung bei sich haben, sonst drohen 135 Euro Strafe. Für Franzosen gilt andersherum, dass sie ihr Departement grundsätzlich nicht verlassen dürfen, auch nicht über die Grenze nach Deutschland. Auch hier gibt es Ausnahmen, etwa für Pendler laut der Stadt Kehl fallen Einkaufstouren nach Deutschland aber nicht darunter. An der Grenze nach Deutschland wird aktuell niemand gestoppt. Bei der Rückkehr nach Frankreich könnte aber eine Strafe drohen.
(swr.de. Niemand hat die Absicht, eine Mauer  zu errichten. Offene Grenzen sind eine Lüge. Das Elsass ist eine menschenleere Geisterlandschaft. 135 Euro Eintritt als Gast der französischen Regierung. Laufen dort nur noch Terroristen frei herum? Geistige Beschränkung und Umnachtung. "Europa" ist ein Verirrungshaus. Alle Sonntagsreden sind dummes Geschwätz. Dafür ist Corona in Deutschland erst ab Montag tödlich.)

"EUROPA", ES REICHT!
Kundgebung in Neukölln
Nach Nizza-Anschlag: Demonstranten in Berlin skandieren „Allahu Akbar“
Im Berliner Bezirk Neukölln haben am Donnerstag abend Demonstranten gegen die angeblich islamfeindliche Politik Frankreichs protestiert. Wenige Stunden nach dem islamistischen Anschlag von Nizza skandierte die Menge „Allahu Akbar“.
(Junge Freiheit. Nicht die Welt ist verrückt, sondern das Irrenhaus Deutschland. Man stelle sich vor, Deutsche hätten für das Grundgesetz demonstriert! Berlin muss unter OSZE-Verwaltung gestellt werden.)

Messerangriff in Dresden
BND soll Warnung vor syrischem Tatverdächtigen nicht weitergeleitet haben
Der BND ist vor dem Messerangriff eines Syrers in Dresden von einem ausländischen Nachrichtendienst vor dem Mann gewarnt worden, hat den Hinweis aber nicht an die Behörden in Sachsen weitergeleitet. Die Warnung sei für eine Verwechslung gehalten worden.
(Junge Freiheit.Wer verwechselt Deutschland mit einer Bananenrepublik?)

Nizza-Attentäter kam als "Flüchtling" nach Europa
Der islamische Attentäter von Nizza ist vergangenen Monat als Migrant über das Mittelmeer nach Italien gekommen. Dort wiesen ihn Behörden an, das Land zu verlassen.
(Junge Freiheit. "Europa" ist gescheitert, nichts wie raus und zurück auf Los mit der EWG. Oder sind nur die Briten gescheit? "Flüchtling" von Italien nach Frankreich, geht's noch? Wann werden Internierungslager für mutßmaßliche Terroristen einhgerichtet und Grenzen gegen Illegale bewacht?)

Rechtsauffassung mit unkalkulierbaren Folgen
Bundestag lässt Verschiebung der nächsten Bundestagswahl prüfen
Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages hält eine Verschiebung der Bundestagswahl wegen Corona für möglich, der Infektionsschutz lasse die Verlegung eines schon gesetzten Termins innerhalb eines Korridors von bis zu 48 Monaten zu. Wegen der Covid-19-Pandemie könne auch das Wahlprozedere geändert werden.
VON Redaktion
...Eine entscheidende Aussage des Papiers lautet: Der alte Bundestag bliebe dann mit allen gesetzgeberischen Rechten bestehen...
(Tichys Einblick. Alles schon lange vorhersehbar. Diktatur nennt sich Demokratie wie Faschisten Antifaschisten. Ergebnis: Die Alte bleibt auf Ewigkeit. Nordkorea und China und Rußland und Weißrussland lassen grüßen.)

Touristen müssen Schleswig-Holstein bis 2. November verlassen
Touristen müssen spätestens bis zum 2. November aus Schleswig-Holstein abreisen. Für Urlauber auf den Nordsee-Inseln und Halligen gelte eine Frist bis zum 5. November wegen der Kapazitäten im Fährverkehr sowie den Autozügen, teilte die Landesregierung am Freitag in Kiel mit und verwies auf die jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse für einen Teil-Lockdown im November.
(Schwäbische Zeitung. Wer nimmt die Vertriebenen auf? Und wenn sie "Asyl!" sagen?)

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NACHLESE
Gefängnis und arbeiten?
Die Deutschen sollen arbeiten, was sie am besten können, ansonsten aber Isolationshaft antreten. Kommt damit das Merkel-Regime mit seinem Corona-Wahn dem näher, was Thomas P. M. Barnett, Militärstratege des Pentagon und amerikanischer Vordenker, in seinem Buch "Blueprint for Action" sozusagen als amerikanischen Wunschtraum beschrieben haben soll? Nämlich starke Einwanderung nach Europa und Senkungung desIQ auf 90, hoch genug zum Arbeiten, zu dumm zu begreifen? Wie auch immer, nachdenkenswert sind auf jeden Fall die Ideen, welcher dieser amerikanische Militärstratege zur Sicherung amerikanischer Macht u.a. in diversen Büchern entwickelt.
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Corona-Lockdown
Klaviatur willkürlicher Herrschaftsmaßnahmen
Von NADINE HOFFMANN
Wir wissen über dieses Virus weder, ob es eine Übersterblichkeit hervorruft noch wie viele Personen keine Symptome zeigen, auch wenn sie infiziert sind. Wir wissen nicht, ob die Tests sicher sind oder wie man in einer kurzen Zeit überhaupt Tests präsentieren kann, wo manche Forscher ganze Jahre an der Etablierung dieser verbringen. Wir wissen nicht, wie viele der uns als „Corona-Tote“ verkauften Menschen tatsächlich an oder mit Corona verstorben sind und warum an etlichen gar keine Autopsie unternommen wurde. Im Grunde wissen wir kaum etwas über das doch Wesentliche dieser Viruspandemie. Dafür wissen wir recht viel von Christian Drosten, diesem mutmaßlich skrupellosen Shooting-Star. Und was wir jetzt auch wissen und nie vergessen dürfen, sind die Reaktionen der Verantwortungssimulanten auf diese Verbreitung. Dieses Virus zeigt uns die abgrundtiefe Verachtung der Herrschenden dem Bürger, Mitmenschen, Steuerzahler gegenüber. Hier wird inzwischen die komplette Klaviatur staatlicher Repressalien angedacht: Erstürmung von Privatwohnungen, Katastrophenfall, Schließungen, Inhaftierungen, Verbote, Verordnungen ohne Parlamentsbeteiligungen. Kontaktreduzierung nennt sich diese Zersetzung.Kein halbwegs im Kopf Gesunder kann erklären, warum in der Freizeit die Virusverbreitung möglich ist, aber nicht auf der Arbeit, warum ein Wirtschaftsbereich ein geringeres Übertragungsrisiko darstellt als ein anderer, warum unsere älteren Bürger in die Vereinsamung getrieben werden, während die, die darüber entschieden haben, ohne Mindestabstand und Mundschutz vor dem Gesicht sich selbst beim Häppchen vom Edel-Caterer auf die Schultern klopfen. Was sich gerade in Deutschland abspielt, widerspricht nicht nur jeglicher Logik und lässt mich angesichts meines Biologie-Studiums erschaudern – es hebelt alles aus, womit sich die Regierenden so gerne produzieren: Demokratie, Aufklärung und Gerechtigkeit. Schenkt euch das, ihr Heuchler! Wenn ich zwei Stunden während einer Veranstaltung diesen Keimlappen auf dem Mund tragen muss, dann kann ich das hinnehmen. Wenn aber Kinder die Welt nicht mehr verstehen, weil sie täglich mit Schreckensszenarien malträtiert werden, die auf nicht überprüften Infektionszahlen basieren, oder wenn der Sohn seine Mutter nicht mehr im Pflegeheim besuchen kann, ja oder wenn die Landesfürsten und die Schreckenskanzlerin einfach mal Grundrechte ignorieren, dann ist jeder, der noch mitdenkt, aufgerufen, hier Widerstand zu leisten.
(Die PI-NEWS-Gastautorin Nadine Hoffmann ist MdL, Sprecherin für Umweltpolitik und Tierschutz der AfD-Fraktion Thüringen)
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Die Öffnung der Schulen war eine bewusste und für die Zukunft der künftigen Generation wichtige Maßnahme, bei der selbstverständlich mit einem Anstieg der positiven Tests zu rechnen war – der Anstieg hat nicht nur mit einer beginnenden kalten Jahreszeit zu tun. Der Anstieg wird nun aber dadurch befördert, dass viele Schüler einen seither vollen bis überfüllten öffentlichen Nahverkehr nutzen, in dem auch Masken keine große Wirkung mehr haben. Statt nach vorne bläst man nun den Atem zum Nachbarn links und rechts. Der ÖPNV war schon immer ein Infektionsverstärker, auch bei anderen Grippewellen.
Schafft man schon keine zeitliche Entzerrung der Arbeits- und Schulbeginne, wäre das Elterntaxi wieder das Transportmittel der Wahl. Dem steht der Fanatismus derer entgegen, die in Städten die Mobilität wenden wollen. Das beste Beispiel ist das von einem Winfried Hermann dominierte Verkehrsministerium.
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick)
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Dirk Maxeiner
Achgut setzt „Correctiv“ Grenzen
Man braucht eine ziemlich große Schubkarre, um das, was von den „Faktencheckern“ von Correctiv produziert wird, zur nächsten Kläranlage zu transportieren. Achgut.com-Anwalt Joachim Steinhöfel übernahm diese Aufgabe gerade für uns vor dem Oberlandesgericht in Karlsruhe...Einfach gesagt: Correctiv stellte einen Pappkameraden auf, um ihn dann umzuhauen, eine Demagogen immer wieder gerne gewählte Methode. Dr. Frank hatte nämlich gar nicht behauptet, was Correctiv als Fakenews entdeckt haben will. Es gehört eigentlich zu den Sorgfaltspflichten der Presse, vor einer solchen Berichterstattung dem Betroffenen die Gelegenheit zu einer Stellungnahme zu geben (audiatur et altera pars). Correctiv hat aber weder Achgut.com noch Dr. Gunter Frank kontaktiert. Die Correctiv-Autorin wollte sich offensichtlich ersparen, ihre vorgefasste oder vorgegebene Meinung kaputt zu recherchieren...
(achgut.com. Die Untersteigerung von Journalismus ist eben Qualitätsjournalismus. Schiefer geht immer.)

Birgit Kelle
Alles wegen dieser Karikaturen? Leider nein.
Erneut schockiert eine islamische Enthauptung in Frankreich die Welt. Der Fokus der Debatten liegt leider nicht auf der Frage, wie man gegen diesen Terror im Namen des Islam endlich effizient vorgeht, sondern darauf, wie man die religiösen Gefühle von Muslimen nicht durch Aussprechen unangenehmer Tatsachen unnötig verletzt.
(achgut.com. Entsprechend tönen die am Gleichstromnetz hängenden Medien.)

Sterben verboten!
Von Adorján Kovács. Die problematische Gesundheitsreligion, die sich aktuell zum toxischen Gesundheitswahn auswächst, der ja in seinen konkreten Maßnahmen wie auch in Gesetzen und Gesetzentwürfen diktatorische Züge trägt, wirft wichtige Fragen auf, die unbeantwortet geblieben sind: Werden die undemokratischen Vollmachten wieder rückgängig gemacht, die sich die Politik selbstherrlich genehmigt hat?
(achgut.com. Die Antwort heißt Merkel.)

No pasarán!
Terror in Nizza: In Merkels Erklärung fehlt jeder Bezug zum Islamismus
Von Gastautor Chris Veber, Ex-Philosoph, Ex-Grüner, Unternehmer, freier Journalist
Wenn Europas, speziell Deutschlands, speziell links/grüne Politiker nicht dazu fähig sind, den Islamofaschismus klar zu benennen und ihm entschlossen entgegenzutreten, wird Europa des islamistischen Terrors nicht Herr werden.
(Tichys Einblick. Warum ist "freie Presse" so unfrei und übernimmt die Sprache der Unfreien über "Islamismus"? Platzverschwendung für die Gegenwahrheit der Weisheit der Binse. Der Islam gehört zu Deutschland, im Gegensatz zu Merkel. Leser-Kommentare: "Wie oft denn noch? Genauso wenig wie es Hinduistismus und Christentumismus gibt, genauso wenig gibt es Islamismus. Es ist das Christentum und: der Islam. Traut euch doch endlich!" "Die Sympathisanten und Verharmloser der Islamofaschisten aus Parteien, NGOs und Beratungsfunktionen entfernen. Und, ganz wichtig, wir dürfen uns nicht mit dem Totschlagargument 'Islamophobie' davon abhalten lassen…in ganz grossen lettern an die gruenen, an diesen schiffs-pastor, an roth, an all diese irrwitzigen frauen, sympatisanten, kopftuchunterstuetzer und christenhasser schicken, die diese totschlagsargumente immer parat haben. denn all die gehoeren zu den unterstuetzern dieser mutmaßlichen mordbande. der feind sitzt auch im eigenem land". "Die verantwortlichen Politiker importieren Moslems und schaffen damit hier die religiösen Probleme, die bereits in deren Heimatländern herrschen. Es ist nicht nur ein Problem des Islamismus, sondern des Islam. Viele Moslems sehen sich noch in der dritten Generation in Deutschland als Türke, Iraker oder sonstwas, aber nicht als Deutscher. Viele lehnen die Werte des Grundgesetzes ab und bleiben bewusst unter sich. Oft beherrschen sie noch nicht mal die deutsche Sprache, obwohl sie hier geboren sind. Mit einem deutschen Freund würden sich die meisten islamischen Mädchen und Frauen extrem viel Ärger mit Bruder, Vater, Cousin und Onkel einhandeln. Ein Nichtmoslem als Freund ist oft schon ein Todesurteil. Der Grund, dass diese Leute hier sind, ist die gute monetäre Versorgung durch die in ihren Augen unwürdigen Ungläubigen".)

Ergebnisse widersprechen WDR-Umfrage
Vertrauen in öffentlich-rechtliche Medien nimmt ab
Rund 44 Prozent der Deutschen bekunden heute weniger Vertrauen in öffentlich-rechtliche Medien als vor fünf Jahren. Eine neue Umfrage widerspricht Ergebnissen des WDR von Mitte Oktober.
(Junge Freiheit. Glaubenssache oder eine zwischen IQ und AQ.)

Wann endet das Töten indigener Europäer?

Von ALEX

In Nizza wurden gerade wieder drei indigene Franzosen von einem arabischen Kolonisten getötet. Kolonisten töten Indigene – dieses immer wiederkehrende Muster gehört seit Jahren zum Alltag in Westeuropa. Es ist so alltäglich geworden, dass das Töten von Indigenen kaum noch eine Meldung wert ist. Dass jetzt über die Tötung der drei Kirchenbesucher in Nizza überhaupt auf den Titelseiten berichtet wurde, lag allein an der brutalen Methode: dass einem der Opfer wie einem Tier die Kehle durchgeschnitten wurde, ist heutzutage in Westeuropa nichts Besonderes mehr, aber die Enthauptung einer Frau war nun doch eine Meldung wert. Aber auch daran, an das Köpfen von indigenen Europäern, werden wir uns bald gewöhnen.

Wann werden Kolonisten aufhören, indigene Europäer zu töten?
Die Politiker haben kein Konzept. Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass Kolonisten übermäßig zur Gewalt neigen, dass sie ihre Gewalt systematisch gegen Indigene richten, schon auf dem Schulhof geht das los. Und seit Jahrzehnten tun die Politiker nichts als reden und irgendwelche Projekte aufsetzen, die völlig wirkungslos sind. Die Kolonisten sind in diesen Jahrzehnten nicht friedfertiger geworden, im Gegenteil: Die Gewalt gegen indigene Europäer nimmt immer weiter zu. Das Töten wird häufiger, und es wird immer grausamer. Das – und nur das! – ist der Trend.

Vergessen wir also die Politiker, sie haben keinen Willen, das Töten von indigenen Europäern zu beenden. Die Zahl der Kolonisten steigt jeden Tag, die Zahl der Indigenen sinkt immer mehr. In einer Generation werden die Indigenen in allen westeuropäischen Ländern nur noch Minderheiten sein, die politische Macht wird in den Händen der Kolonisten liegen. Kein Politiker, der in den nächsten Jahren Karriere machen möchte, will es sich mit diesen künftigen Herren im Land verscherzen. Von den Politikern ist nichts zu hoffen.

Was können wir also selbst tun?
Wir könnten uns verhalten wie Merkel und das linksgrüne Establishment und uns den Kolonisten anbiedern. Wenn indigene Europäer geköpft werden, könnten wir ein paar missmutige Worte („tief erschüttert über die grausamen Morde“) in unseren Bart brummeln, aber ansonsten mit den Achseln zucken. Dadurch würden wir ein wichtiges Zeichen an die Kolonisten senden, dass wir das Töten von Indigenen zwar nicht gut finden, das Töten aber akzeptieren, solange wir es nicht selbst sind, die auf offener Straße abgeschlachtet werden. Ob uns dieses freundliche Verhalten das Leben retten wird, ist allerdings fraglich: Das Töten wird anschließend natürlich weitergehen, denn es wird weiterhin Indigene in Westeuropa geben, die ihre Kultur leben möchten – zum Beispiel Weihnachten in die Kirche gehen – und schon durch ihr bloßes Dasein, weil sie eben Indigene sind, stören.

Eine weitere Möglichkeit neben der Anbiederung wäre die Assimilation. Wir könnten unsere Kultur ablegen und uns assimilieren, also die Denk- und Lebensweise der Kolonisten übernehmen in der Hoffnung, dass wir dann weniger getötet werden. Wir könnten ebenfalls zu Allah beten und im Angesicht von Karikaturen des größten Profeten aller Zeiten zum Messer greifen. Bekanntlich gibt es viele indigene Deutsche, die versuchen, diesen Weg zu gehen, vor allem indigene deutsche Frauen, die die Lebensweise der Kolonisten nachahmen und nun selbst als Schleiereulen durch die Gegend wandeln.

Orientalische Kolonisation verdrängt indigene europäische Kultur
Eine solche Assimilation ändert aber nichts an der Tatsache, dass diese Assimilierten aus Sicht der Kolonisten weiterhin Indigene sind und als solche politisch immer mit Argwohn betrachtet werden. Wir sehen dies ja besonders deutlich an den vielen indigenen deutschen Männern, die zwar zum Glauben der Kolonisten übergetreten sind, aber trotz all ihrer Radikalität nicht als Teil der kolonialen Gemeinschaft anerkannt werden: als Indigene gehören sie nicht dazu.

Bedenken wir auch: Trotz Assimilation wird der politische Argwohn uns Indigenen gegenüber immer bleiben, da der Grundkonflikt zwischen indigenen Landeignern und kolonisierenden Landnehmern nichts mit Kultur zu tun hat, sondern mit nationaler Zugehörigkeit. Durch die orientalische Kolonisation Westeuropas wird ja nicht nur die indigene europäische Kultur verdrängt und zerstört, sondern die politische Stoßrichtung der Landnahme richtet sich letztlich gegen die indigenen Nationen als solche. Schon den Indianern hat es nichts geholfen, dass sie sich Cowboy-Hüte aufsetzten und Christen wurden, ausgelöscht wurden sie trotzdem. Und auch den Russen war es beim Einmarsch in Ostpreußen völlig egal, ob irgendwelche Deutschen im Widerstand gegen Hitler waren und die kommunistische Fahne hissten, man hat sie trotzdem einfach abgeknallt.

Was bleibt, wenn uns weder Anbiederei noch Assimilation helfen?
Die indigenen Europäer könnten natürlich versuchen, Widerstand gegen die Kolonisation zu leisten. Allerdings hätten sie dann gleich mehrere mächtige Gegner: nicht nur die Kolonisten mit ihrer hohen Gewaltbereitschaft und hervorragend ausgebauten Organisationsstruktur, sondern auch ihre eigenen Politiker, die die orientalische Kolonisation nach Kräften vorantreiben, und nicht zuletzt eine ganze Reihe ausländischer Regierungen – Stichwort Türkei –, die ein strategisches Interesse daran haben, ihre politische Machtposition in Westeuropa dank Kolonisation weiter auszubauen.

Selbst wenn es den Indigenen gelingen würde, eigene Organisationen aufzubauen, die einen echten Widerstand tragen könnten – was in den letzten Jahrzehnten noch nie gelungen ist –, wäre dieser Widerstand mit größter Wahrscheinlichkeit durch die genannten drei Gegenkräfte im Nu gebrochen.

Was wir auch tun – es gibt keine wirkliche Hoffnung
Deshalb wird das Töten von Indigenen durch Kolonisten niemals enden. Der oben genannte Trend wird ewig weitergehen: Die Zahl der Getöteten wird auch in Zukunft immer weiter zunehmen, die Methoden der Tötung werden immer grausamer werden. Mit dem Köpfen von Menschen ist das Ende der barbarischen Fahnenstange ja noch nicht erreicht, wir haben das in Syrien gesehen und werden das auch in Westeuropa sehen.

Vielleicht wird man uns selbst noch am Leben lassen, wir sind ja erst ganz am Anfang der Landnahme. Vielleicht wird man sogar noch unsere Kinder am Leben lassen, die wir jetzt mit viel Liebe aufziehen und über die wir uns jeden Tag freuen, die in Westeuropa aber keine Zukunft mehr haben. Aber vielleicht wird man sie auch nicht am Leben lassen und sie eines Tages genauso köpfen. Die Entscheidung wird nicht bei ihnen liegen. Denn die Zeit der indigenen Europäer in Westeuropa ist abgelaufen.
(pi-news.net)

Der Ausnahmezustand als neue Normalität

Von Vera Lengsfeld

Seit Donnerstag ist amtlich, was seit Wochen durch immer neue Panikmeldungen vorbereitet wurde: Ein neuer Ausnahmezustand wurde verhängt, ohne dass es einen Notstand gibt, der das erforderlich machen würde. Von den 20.000 Coronabetten sind unter 10% belegt. Wie viele Erkrankte es unter den 16.000 „Neuinfektionen“ gibt, wird nach wie vor verschwiegen. Ein Gremium ohne demokratische Legitimation, bestehend aus Kanzlerin und den Ministerpräsidenten beschließt weitreichende Beschränkungen der bürgerlichen Freiheiten, ohne dass die Parlamente, die als einzige befugt sind, solche Maßnahmen zu verhängen, befragt worden wären. Sie dürfen hinterher das Beschlossene abnicken, wenn sie wollen. Widerstand scheint sich dagegen kaum zu regen. Zwar haben AfD und FDP bei der Bundestagsdebatte Widerspruch angemeldet, aber daraus werden sich kaum Konsequenzen ergeben.

Von den Medien, die eigentlich dazu da sind, die Regierung zu kontrollieren, kam kaum eine kritische Frage, sondern eilfertige Verbreitung der verordneten Maßnahmen. Von den betroffenen Unternehmen in Hotellerie und Gastronomie und den Kulturschaffenden, die vor allem schachmatt gesetzt worden sind, obwohl von ihnen nachweislich kaum Infektionsgefahr ausgeht, wird ernsthaftem Widerstand vorgebeugt, indem Vizekanzler Scholz verkündet, alle betroffenen Betriebe würden mit 70% ihres Verdienstausfalls aus dem Steuersäckel entschädigt. Ohne Kontrolle, wie er hinzufügte. Da ist massenhafter Missbrauch schon vorprogrammiert. Wer das angesichts dramatisch sinkender Steuereinnahmen bezahlen soll, bleibt offen. Von einer Vermögensabgabe, die SPD-Vorsitzende Esken nannte es einmal schon „Corona-Abgabe“, ist immer häufiger die Rede.

Die Einsperrung der gesamten Bevölkerung in einem Rechtsstaat hat es so noch nicht gegeben. Parallelen findet man eher in der untergegangenen Sowjetunion und im heutigen Nordkorea, wo die Menschen auch nicht ihre Heimatorte verlassen durften, es sei denn, sie gehörten zur Nomenklatura, für die diese Einschränkungen natürlich nicht galten. Zum Unterschied zu totalitären Diktaturen werden in Merkel-Deutschland die Menschen lediglich gebeten, auf „unnütze“ Reisen zu verzichten, inklusive Verwandtenbesuche, aber für die Unbotmäßigen wurde bereits eine „Schleierfahndung“ angekündigt.

Wer diese bayrische Erfindung, die von Innenminister Seehofer ins Spiel gebracht wurde, noch nicht kennt: Hier dürfen Autos und Personen auf den Straßen auch ohne Vorliegen eines Verdachtsmoments kontrolliert werden. Das Instrument, das eigentlich für Terroristen- und Kriminellenfahndung entwickelt worden war, wird jetzt gegen die Bevölkerung gewendet.

Das geht manchem deutschen Politiker, der nun wieder sein hässliches, undemokratisches Gesicht zeigt, nicht weit genug. Der notorische Karl Lauterbach, der in allen möglichen und unmöglichen Talkshows als Panikmacher Nr.1 hofiert wird, fordert nicht weniger als die Aufhebung der Unverletzlichkeit der Wohnung. Das Schlimmste ist, so etwas kann ein Politiker heute sagen, ohne dass es Konsequenzen gibt. Weder wird ihn der Verfassungsschutz wegen seiner öffentlich verkündeten Absicht, das Grundgesetz auszuhebeln, beobachten, noch weniger ihm die Polizei in die Parade fahren.

Im Augenblick werden nicht die Verfassungsfeinde gejagt, sondern die Bevölkerung mit allen verfügbaren Mitteln eingeschüchtert. Wir sollen ab Montag unbedingt zu Hause bleiben. Warum eigentlich? Hat das etwas mit der am 3. November stattfindenden Wahl in den USA zu tun, ein Land, von dem wir immer häufiger in den staatsnahen Medien hören und lesen, es stünde am Rande eines Bürgerkrieges, der spätestens ausbricht, nachdem der Wahlverlierer das Ergebnis nicht anerkennt?

Die Willkür, mit der die neuen Lockdown-Maßnahmen exekutiert werden, wird nur noch übertroffen von der Ignoranz der Politik, den realen Entwicklungen Rechnung zu tragen und aus gemachten Fehlern zu lernen. Die erneute Stilllegung von Hotels, Gaststätten und Kulturbetrieb ist durch nichts gerechtfertigt. Das Beherbergungsverbot, bereits von den Gerichten gekippt, wird jetzt einfach flächendekend exekutiert. Es zeugt von einer ungeheuren Arroganz der Macht, dass sie glaubt, sich das erlauben zu dürfen. Eigentlich hätte schon ein Aufschrei durch das Land gehen müssen, aber es bleibt ziemlich still. Vielleicht ist es die Stille vor dem Sturm, sagt sich die Hoffnung, die zuletzt stirbt.
(vera-lengsfeld.de)

GEMEINSAME POSITION VON WISSENSCHAFT UND ÄRZTESCHAFT
EVIDENZ-UND ERFAHRUNGSGEWINN IM WEITEREN MANAGEMENT DER COVID-19-PANDEMIE BERÜCKSICHTIGEN

ZUSAMMENFASSUNG DER KERNTHESEN
Abkehr von der Eindämmung alleine durch Kontaktpersonennachverfolgung.

Einführung eines bundesweit einheitlichen Ampelsystems anhand dessen sowohl auf Bundes- als auch auf Kreisebene die aktuelle Lage auf einen Blick erkennbar wird.

Fokussierung der Ressourcen auf den spezifischen Schutz der Bevölkerungs-gruppen, die ein hohes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben.

Gebotskultur an erste Stelle in die Risikokommunikation setzen.

AUSGANGSLAGE
Der derzeitige rasante Fallzahlanstieg nach den ruhigeren Sommermonaten zeigt klar, dass aufgrund der Eigenschaften von SARS-CoV-2 eine Pandemiebekämpfung ausschließlich im Rahmen einer Kontaktpersonennachverfolgung nicht mehr möglich sein wird. Bereits im Sommer konnte bei niedrigen Fallzahlen das Infektionsgeschehen nicht vollkommen nachverfolgt und eingedämmt werden. Bedingt durch die Saisonalität des Infektionsgeschehens, die Verlagerung der Aktivitäten von draußen nach drinnen sowie die erhöhte Infektanfälligkeit in den Herbst- und Wintermonaten ist mit höheren Fallzahlen als im Frühjahr und Frühsommer zu rechnen. Wieder auf Lockdowns zu setzen, könnte – in der Hoffnung Infektionszahlen zu senken – die reflexartige Konsequenz darauf sein. Aber wir haben in den Monaten der Pandemie deutlich dazugelernt.

Der Rückgang der Fallzahlen ist politisch zwar eine dringende Aufgabe, aber nicht um jeden Preis. Wir erleben bereits die Unterlassung anderer dringlicher medizinischer Behandlungen, ernstzunehmende Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen durch soziale Deprivation und Brüche in Bildungs- und Berufsausbildungsgängen, den Niedergang ganzer Wirtschaftszweige, vieler kultureller Einrichtungen und eine zunehmende soziale Schieflage als Folge.Wir berufen uns auf das grundlegende medizinisch-ethische Prinzip des ärztlichen Handelns: „primum nihil nocere“ („erstens nicht schaden“). Dieser Grundsatz auf die momentane Situation angewendet bedeutet, die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie so zu wählen, dass wir schwere Verläufe wirksam mindern, ohne neue Schäden zu verursachen.Dabei sind wir auf die Bereitschaft der Bevölkerung zur Mitarbeit angewiesen. Ohne ihre Kooperation laufen die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung ins Leere. Sobald sich Verordnungen als widersprüchlich, unlogisch und damit für den Einzelnen als nicht nachvollziehbar darstellen oder von Gerichten außer Kraft gesetzt werden, entsteht ein Akzeptanz- und Glaubwürdigkeitsproblem. Wir könnten diejenigen verlieren, die wir dringend als Verbündete im Kampf gegen das Virus brauchen.

ERFORDERLICHE STRATEGIEANPASSUNG
BEWERTUNG DES PANDEMIEGESCHEHENS ANHAND EINES AMPELSYSTEMS
Es gibt keine einheitliche wissenschaftliche Grundlage für die Bewertung des Pandemieverlaufs und die Ableitung von Maßnahmen, die sich allein auf Grenzwerte stützen, die auf der Anzahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner beruhen. Dies gilt umso mehr, als in der jetzigen Pandemiephase, vielerorts notgedrungen, weniger die Eindämmung durch Kontaktpersonen-nachverfolgung, als vielmehr die Protektion – insbesondere von Risikogruppen – Priorität haben muss. Zielführender und entscheidender ist die Auswertung von Indikatoren, die kurzfristig Auskunft über die Gefährdungslage von Risikogruppen mit möglichen schweren Krankheitsverläufen geben und frühzeitig auf eine Überlastung des Gesundheitswesens durch COVID-19 hinweisen.Daher fordern die Unterzeichner ein bundesweit einheitliches Ampelsystem. Anhand dessen lässt sich sowohl auf Bundes- als auch auf Kreisebene die aktuelle Lage auf einen Blick erkennen. Anhand dieses Ampelsystems kann die Politik dann klar kommunizieren, wie die aktuelle Situation aussieht, mit welchen Entwicklungen zu rechnen ist und mit welchen Maßnahmen darauf reagiert werden sollte. Grundlage dieser Corona-Ampel müssen alle relevanten Kennzahlen wie Infektionszahlen, Anzahl der durchgeführten Tests, stationäre und intensivmedizinische Behandlungskapazitäten bilden. So gelingt die Bündelung komplexer Informationen, die verständlich auf ein Signal konzentriert dargestellt werden. Wissenschaft, Gesundheitsbehörden und Verwaltung verfügen über ausreichend Daten, anhand derer das Pandemiegeschehen regional verfolgt und eingeschätzt werden kann.

AUF GEBOTE ANSTATT AUF VERBOTE SETZEN
Barack Obama gewann seine Landsleute 2009 mit einem einfachen Satz: Yes, we can.So sollte auch unsere Strategie sein. Wir wollen und müssen die Menschen mitnehmen, ihnen Mut machen. Wir wollen und können es zusammen schaffen und zwar nicht mit Angst, Panik und Verboten, sondern mit dem Aufzeigen von Alternativen. Hoffnung ist ein besserer Partner als Verzagtheit.Wir müssen uns ehrlich eingestehen: Dieses Virus wird uns die nächsten Jahre begleiten. Auch ein Impfstoff wird nur ein Mittel unter vielen zur Bekämpfung der Pandemie sein. Bisher konnte erst einmal ein Virus durch einen Impfstoff über jahrzehntelange Impfkampagnen ausgerottet werden. Deshalb müssen wir viel stärker darüber sprechen, wie das Zusammenleben trotz des Virus in größtmöglicher Freiheit stattfinden kann. Ein achtsamerer Umgang miteinander, als wir ihn bisher vielleicht gelebt haben, ist hierfür erforderlich. Wir setzen auf Gebote anstelle von Verboten, auf Eigenverantwortung anstelle von Bevormundung. Verbote oder Bevormundung haben eine kurze Halbwertszeit und entsprechen nicht unserem Verständnis einer freiheitlich demokratischen Grundordnung.Gerade die Kontaktpersonennachverfolgung kann besser und effektiver über Eigenverantwortung erfolgen. Zusätzlich zu der Corona-Warn-App können die Menschen eigene Mitteilungen an ihre Kontaktpersonenschneller und zielgerichteter senden und die Gesundheitsämter entlasten. Dieses Vorgehen ermöglicht damit eine Langzeitstrategie und erlaubt, wichtige Ressourcen der Gesundheitsämter auf die Risikogruppen zu fokussieren. Wissenschaft, Gesundheitsbehörden und Verwaltung verfügen zwar bereits über Daten anhand derer das Pandemiegeschehen regional verfolgt und eingeschätzt werden kann. Diese Datenbasis muss zukünftig aber systematisch erweitert werden.

AUSGEWEITETER SCHUTZ VON BEVÖLKERUNGSGRUPPEN MIT HOHEM ERKRANKUNGSRISIKO
Die Unterzeichner fordern die Politik auf, sich auf eine Auswahl von Maßnahmen zu konzentrieren, die möglichst direkt und spezifisch den Schutz der Bevölkerungsgruppen in den Mittelpunkt stellen, für die ein hohes Risiko schwerer Krankheitsverläufe besteht. Wir befürworten die:›Anwendung der AHA + A + L Regelung (Abstand/Hygiene/Alltagsmaske + App + regelmäßiges Lüften) zur Eindämmung der Ausbreitung.›Priorisierung der Kontaktpersonennachverfolgung nach den Kriterien: ·Bezug zu medizinisch/pflegerischen Einrichtungen, ·Teilnahme der Kontaktperson an potenziellen „Super-Spreader-Events“, ·der Nutzung der Corona-Warn-App.Es ist für die Unterzeichner unstrittig, dass der Fokus im weiteren Verlauf der Pandemie auf dem Schutz von Risikogruppen liegen muss. Gleichwohl müssen wir darüber nachdenken, wie eine Isolation ganzer Bevölkerungsgruppen gegen den eigenen Willen verhindert werden kann. Aus unserer Sicht wurde es über die Sommermonate leider versäumt, analog zu den Konzepten der Arztpraxen maßgeschneiderte und allgemeingültige Präventionskonzepte für vulnerable Gruppen zu entwickeln.

Für den Schutz von Risikogruppen sind folgende Maßnahmen erforderlich:

Besucher in Seniorenheimen, Pflegeheimen und Krankenhäusern erhalten in einem „Schleusen“-Modell nur nach negativem Antigen-Schnelltest Zutritt. ›Das ärztliche und pflegerische Personal sowie das Reinigungspersonal werden regelmäßig getestet.›Das ärztliche und pflegerische Personal sowie das Reinigungspersonal und auch die Besucher tragen beim Kontakt mit den Patienten/Bewohnern FFP2-Masken.›Der Aufbau und die Unterstützung von Nachbarschaftshilfen für Personen, die der Risikogruppe angehören, aber zu Hause leben, wird durch Städte, Kreise und Kommunen etabliert. Personen, die sich selbst isolieren, sollen dabei unterstützt werden. Gleichzeitig muss ihre medizinische Versorgung gewährleistet werden.

FÖRDERUNG UND EVALUIERUNG VON HYGIENEKONZEPTEN ANSTELLE VON AUSGANGSSPERREN
Wir wissen derzeit nicht, unter welchen Bedingungen Veranstaltungen stattfinden, ohne dass dadurch ein erhöhtes Infektionsrisiko oder Infektionsgeschehen entsteht. Dies muss aber definiert werden, um im Frühjahr bestimmte Veranstaltungen wieder zulassen zu können. Daher sollten Veranstaltungen mit Hygienekonzepten und Teststrategien unter wissenschaftlicher oder gesundheitsamtlicher Begleitung durchgeführt werden, um herauszufinden, ob das Risiko einer Virusübertragung überhaupt in relevantem Umfang besteht.Gesellschaftlich und infektionsepidemiologisch ist es besser, wenn Menschen sich in öffentlichen Räumen mit Hygienekonzepten unter optimalen Bedingungen treffen, als dass sich die sozialen Begegnungen in vergleichsweise weniger sichere private Innenräume verlagern. Daher unterstützen die Unterzeichner Initiativen, die unter klar definierten Hygienekonzepten und Teststrategien Veranstaltungen zulassen.

BETEILIGTE
Kassenärztliche Bundesvereinigung
Prof. Hendrik Streeck, Direktor des Instituts für Virologie der Universität Bonn
Prof. Jonas Schmidt-Chanasit, Leiter der Abteilung Arbovirologie am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg
UNTERSTÜTZER