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1. Strophe:
Er rührte an den Schlaf der Welt mit Worten, die Blitze waren. Sie kamen auf Schienen und Flüssen daher durch alle Länder gefahren.

2. Strophe:
Er rührte an den Schlaf der Welt mit Worten, die wurden Brot, und Lenins Worte wurden Armeen gegen die Hungersnot.

3. Strophe:
Er rührte an den Schlaf der Welt mit Worten, die wurden Maschinen, wurden Traktoren, wurden Häuser, Bohrtürme und Minen –

4. Strophe:
Wurden Elektrizität, Hämmern in den Betrieben, stehen, unauslöschbarer Schrift in allen Herzen geschrieben.

"Sonntagsläuten: Alle guten Gaben kommen von Gott dem Herrn...". Mutig, mutig, eine Pfarrerin, wo schon katholische Jugend den "Herrn" abgesetzt hat. "Äpfel und Zucchini, Kürbisse und Getreide, Sonnenblumen und Kornähren - einmal im Jahr finden die reichen Gaben der Natur ihren Weg in die christlichen Kirchen. Das Erntedankfest führt tief hinein in eine landwirtschaftlich getragene Welt".  Wenn sie nur was wüsste, beispielsweise, dass Landwirtschaft mit Fisch und Wald in Deutschland nicht einmal 1 Prozent des Bruttoinlandsprodukt ausmacht. "Aber mit der industriellen Massenherstellung von Lebensmitteln, mit dem weltweiten Handeln von agrarischen Produkten schwindet auch das Bewusstsein von der schenkenden Kraft der Äcker und Felder". Sollen 8 Milliarden Menschen und mehr denn verhungern? Es darf noch linksgrüner werden: "Doch finde ich: es macht jetzt mehr Sinn denn je, Erntedank bewusst zu feiern und Danke zu sagen. Nicht nur für gute Wetterverhältnisse, die eine ertragreiche Ernte ermöglichen, sondern auch für den Frieden in unserem Land, für die Menschen, die sich für den Umwelt- und Naturschutz einsetzen, für jede Begegnung, die uns innerlich bewegt,.." Heiliger Bimbam! Wen mag der Prophet Haggai, 1,6  im Alten Testament, um 500 v.Chr. wohl gemeint haben? "Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und bleibt doch durstig; ihr kleidet euch, und keinem wird warm; und wer Geld verdient, der legt's in einen löchrigen Beutel".

(tutut) - Deutscher Nationalfeiertag. Ein Trauerspiel. 83 Millionen Bäume müsst ihr pflanzen. Kindergeburtstag in Potsdam. Der alte Fritz entsteigt dem Sarg und geht auf Abstand, denn schließlich war er linker Nazi und damit rechts, Maske auf, damit niemand deutsche Geschichte wiedererkennt. Schließlich lehrt sie, wie man sie fälscht.
Auf dass Wahrheit ist, was die Leute am Ende erzählen. Und was und wie sie wieder geflunkert haben am deutschen Märchentag!  "Üb immer Treu und Redlichkeit" erklingt nicht mehr auf dem Glockenspiel in Potsdam wie einst auf der Garnisonkirche, die abgerissen wurde und dann auf dem Nachbau, denn 2019 wurde es abgeschaltet - sozusagen im Einklang mit der Abschaffung Deutschlands. Zu rechts. Im August 2019 hatten sich "namhafte Wissenschaftler und Kulturschaffende mit einer Petition an den Oberbürgermeister der Stadt Potsdam und den Bundespräsidenten als Schirmherr des Wiederaufbauprojektes gewendet und den Abriss des nachgebauten Glockenspiels wegen dessen revisionistischen, rechtsradikalen und militaristischen Inschriften" (Wikipedia) gefordert. "Am 5. September 2019 ließ Oberbürgermeister Mike Schubert das Glockenspiel vorläufig abstellen. Das Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung wurde um ein Gutachten zur Bewertung gebeten. Nach Einschätzung des Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirats des Stiftung Garnisonkirche Potsdam, Prof. Paul Nolte, sind die Inschriften 'unzumutbar'“. Die "Potsdamer Neueste Nachrichten" schrieben u.a.: "So findet sich auf einer der Glocken der lateinische Spruch 'suum cuique', auf Deutsch 'Jedem das Seine' – es handelt sich um die Losung, die die Nationalsozialisten am Haupttor des Konzentrationslagers Buchenwald anbrachten. Eine andere Ehrung betrifft den Verband deutscher Soldaten, der sich unter anderem für die Rehabilitation von Angehörigen der Wehrmacht einsetzte, die wegen Kriegsverbrechen verurteilt wurden. Weitere Glocken sind verschiedenen Truppenverbänden der Wehrmacht gewidmet – und eine dem Luftwaffenoffizier Joachim Helbig, einem gefürchteten Kampfflieger im Zweiten Weltkrieg.Solche Erinnerungen an die Wehrmacht würden aber deren 'tiefe Verstrickung in Vernichtungspolitik und Holocaust ausblenden', so Historiker Nolte. Daher könne das Geläut höchstens noch als Erinnerungszeichen für bestimmte Sichtweisen verwendet werden, zum Beispiel als ein Ausstellungsstück, 'das durch Erläuterungen in seinen Kontext gestellt werden muss'“. Wussten denn die alten Griechen und Römer nicht, dass sie Nazis waren, als sie "suum cuique" empfahlen, getreu antiken philosophischen Theorien der Moral und Politik zu Recht und Gerechtigkeit, insbesondere der Verteilungsgerechtigkeit, was linksgrüne Sozialistenherzen höher schlagen lassen müsste? Denn es besagt, dass jedem Bürger eines Gemeinwesens zuteil werden sollte, was ihm gebührt, etwa durch gerechte Güterverteilung. Dass sowas unterschiedlich bewertet werden wie jede Meinung, versteht sich von selbst. Hat Platon nicht recht,  wo bleibt die Rückbesinnung auf ihn?, wenn er in der "Politeia" erklärt, dass Gerechtigkeit bestehe, "wenn man das Seine tut und nicht vielerlei Dinge treibt". Jeder soll das Seine tun, und zwar in Art und Umfang so, wie es seinem Wesen, seinen Möglichkeiten und den individuellen Umständen entspricht. Und so sollte denn auch jeder das Seine bekommen und niemandem das Seine genommen werden. Aristoteles beschäftigt sich ausführlich damit, dabei ist er sich des Problems über das Kriterium bewusst, denn Wertigkeit kann verschieden gesetzt werden, von Demokraten die Freiheit, von Oligarchen der Reichtum, von anderen Hochwohlgeborenheit oder Tüchtigkeit. Cicero setzt sich mit "suum cuique" auseinander, bei Kaiser Justinian heißt es: "Die Gebote des Rechts sind diese: Ehrenhaft leben, den anderen nicht verletzen, jedem das Seine gewähren". Hugo Grotius, Rechtsphilosoph und Vordenker der Aufklärung, verwandte den Begriff in seiner Eigentumstheorie. In der lateinischen Version ist die Redewendung Ordensdevise des 1701 von Friedrich I. gestifteten Schwarzen Adlerordens. Suum cuique ist bis heute Bestandteil der an den Decken von Gerichtsgebäuden angebrachten Gerechtigkeitsformel.
Seit dem Gründungsjahr 1861 ist "suum cuique" das erste der beiden Mottos der päpstlichen Zeitung L’Osservatore Romano. Abgeleitet von der Devise des preußischen Schwarzen Adlerordens ist "suum cuique" das Motto der Feldjägertruppe der Bundeswehr, es war auch im Verbandsabzeichen des Luftlandeunterstützungsbataillons 262 enthalten, es wurde zum 31. März 2015 aufgelöst.  "Suum cuique", am gestrigen deutschen Märchentag erst "Aschenputtel", dann öffnet ein  Bürgerking die linksdrehende Fischfiletdose und streut dem Volk Asche aufs Haupt: Eine "Gedenkstätte für die Friedliche Revolution in der DDR" will Frank-Walter Steinmeier, weil er wieder mal nichts verstanden hat.  Eine echte Revolution ist immer gewaltsam, Ursache aber für den Zusammenbruch der sozialistischen UdSSR waren die  Wehrhaftigkeit und Überlegenheit des  Systems eines freiheitlichen demokratischen Westens.

Barettabzeichen der Feldjäger.

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NACHLESE
Von Ostdeutschen ausgebürgert
Angela Merkel erinnert sich beim Regieren an die DDR
Vom Bild strahlt Angela Merkel in der Ordenstracht Mutter Teresas, die ein Kind of Color in den Armen hält. Der verherrlichende Gestus erinnert jedoch an die Ästhetik des kommunistischen Personenkults, damals stand im Mittelpunkt nicht Mutter Teresa, sondern Stalin, der Vater der Völker.
VON Klaus-Rüdiger Mai
Unlängst ließ sich die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration im Kanzleramt Annette Widmann-Mauz gleich zweimal vor dem Gemälde mit dem geflüchteten Künstler ablichten, einmal mit Maske und einmal ohne Maske, schließlich haben auch Regierungsmitglieder zuweilen Schwierigkeiten mit den von der Regierung initiierten Pandemieregeln....Der verherrlichende Gestus erinnert jedoch an die Ästhetik des kommunistischen Personenkults, damals stand im Mittelpunkt nicht Mutter Teresa, sondern Stalin, der Vater der Völker.....Es klingt so leicht, wenn Angela Merkel einmal, was sie selten tut, in Jugenderinnerungen schwelgt. So, als wäre das alles nicht so schlimm, als könne man auch das mit genügend Pragmatismus ertragen. Mit einem bisschen guten Willen geht schließlich alles.Inzwischen, ob in der Frage der Corona-Epidemie, als auch in der Klimaapokalyptik, wird der Teufel an die Wand gemalt, um mit Angst „brachial“ Politik zu machen, um sich mittels Schreckensszenarien der rationalen Begründung der eigenen Politik zu entheben. Die Bundeskanzlerin sollte aus ihren Erinnerungen die richtigen Lehren ziehen.
(Tichys Einblick. Die hat doch schöne Erinnerungen und an der DDR nur so viel auszusetzen, dass dies noch nicht der wahre Kommunismus war.)
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(Wie wird aus keinem Flüchtling ein ehemaliger? (Ausriss Zollern Alb Kurier)

Klartext von Markus Gärtner
Deutschland ist auf dem Weg in einen Denunziantenstaat
Von MARKUS GÄRTNER
Wir gleiten mit atemberaubendem Tempo mitten in einen Denunzianten-Staat ab. Wirte, Frisöre, Nachbarn, Schaffner, Kollegen: vor niemand sind wir mehr sicher, an niemanden können wir uns vertrauensvoll wenden, offen diskutieren. Denn jeder ist jetzt ein potenzieller Kontrolleur im Auftrag von Regierung, Behörden und Kommunen. Zumindest sind die Voraussetzungen dafür geschaffen. Die politische Kaste installiert fleißig Meldestellen, Hass-Beauftragte, anonyme Meldeformulare und „Hinweisgebersysteme“. Sie deklariert „Verantwortliche“, die private Feiern beaufsichtigen und gegebenenfalls das lokale Ordnungsamt einschalten, wenn Corona-Regeln nicht eingehalten werden. Medien und politische Funktionäre fordern dennoch mehr, sie wollen flächendeckende Schnüffelei, auf allen Ebenen und in allen Lebensbereichen. Gewerkschaften, Justizsenatoren und Gesundheitsminister legen mit ihren Vorschlägen für eine Ausdehnung des Spitzelsystems eine Kreativität an den Tag, mit der sie beim Kampf gegen fehlende Reformen das Land bereits um Jahrzehnte weiter gebracht hätten. Und viele von uns, Bürger, Nachbarn, Kollegen und Bekannte, machen fleißig mit, wie man Zeitungsberichten – und im schlimmsten Fall eigener Erfahrung – entnehmen kann. Deutschland verwandelt sich in eine Gesellschaft voller Misstrauen, Missgunst, Bespitzelung, Denunziation und Vorverurteilung. Die Spaltung der Gesellschaft nähert sich damit einem nie geahnten Höhepunkt…
(pi-news.net)

Ein Videokommentar von Christian Jung
Gabor Steingart – der Migrations-Heuchler
Der Journalist Gabor Steingart, früher SPIEGEL, später Handelsblatt, bejubelt in seinem Podcast „Morning Briefing“ vom 16. September die Aufnahme von über 1500 Moria-„Flüchtlingen“. Klar, kann sich Deutschland ja leisten, meint Steingart. Als Land des „Maschinenbaus und Mittelstandes“ zeige sich Merkels Republik als Europameister des „Mitgefühls“.Ganz so viel kann Deutschland nach Ansicht Steingarts aber nicht mehr leisten, wenn es ihn selbst und seine Altersversorgung betrifft. Das konnte man jedenfalls wenige Tage nach seiner verbalen Migrantenbegrüßung von ihm hören. Als Steingart dem YouTube-Kanal „Mission Money“ ein Interview gibt, macht er klar, dass er und sein Kapital sich schon lange von Deutschland verabschiedet haben. Er sei „investiert, aber nicht in diesem ausgelaugten Klondike River hierzulande“.Und weiter: „Um es klar zu machen: ich habe Null Komma Null Anteil in Deutschland“. Da kann man natürlich leicht nach mehr Migration rufen und sich als Humanist darstellen – aber sich tatsächlich als Heuchler outen. <<<Ein Videokommentar von Christian Jung (Deutschland-Kurier).
(pi-news.net)

Wenn Goldbären Schwarzbären wären?

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DAS WORT DES TAGES
Wie beratungsresistent darf eine Regierung sein? Von durchaus berufenen Seiten hagelt es Kritik an den bis zum Erbrechen durchgehechelten Test-Zahlen. Trotzdem hält die Regierung stur an ihrem Test-Fetischismus fest, wo doch dessen Unzuverlässigkeit längst erwiesen ist. Relevant allein sind die tatsächlich wegen Corona Erkrankten und Verstorbenen. Aber auch an diesen Zahlen kommen offenbar immer mehr Zweifel auf. Sicher ist nur eines: Mit dem Festhalten an derart untauglichen Entscheidungsgrundlagen wird die Regierung den Bankrott der Wirtschaft in absehbarer Zeit schaffen. Kein Wirtschaftssystem kann sich eine derart verfehlte Politik leisten. Viele Menschen werden in Armut versinken und nicht mehr weiter wissen – für nichts. An die gesellschaftlichen Verwerfungen mag ich angesichts der Migrantenzahlen nicht einmal denken.
(Leser-Kommentar, focus.de)
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Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Neue grüne Sprachlehre: Berliner Kontrolleure sollen nicht mehr "Schwarzfahrer" sagen
Die Vertreter der neuen Gendersprache proklamieren, es ginge ihnen um den gesellschaftlichen Fortschritt. In Wahrheit zementiert das politisch korrekte Sprechen die sozialen Unterschiede. Von dem berühmten, jüngst verstorbenen Anthropologen David Graeber gibt es ein Buch namens „Bullshit Jobs“. Darin findet sich die Beobachtung, dass die unteren Schichten mehr gegen Intellektuelle hätten als gegen reiche Leute. Warum das so ist? Ganz einfach, sagt Graeber: Weil der Lastwagenfahrer vom Lande genau wisse, dass seine Tochter niemals eine internationale Menschenrechtsanwältin werde oder eine Theaterkritikerin der „New York Times“. Millionärin vielleicht. Das ist unwahrscheinlich, aber nicht völlig ausgeschlossen...Die intellektuelle Welt ist auf einzigartige Weise hermetisch und exklusiv. Hier erkennt man schon nach wenigen Sätzen, die einer äußert, ob er (oder sie) dazugehört oder nicht. Sprache verändere Bewusstsein, lautet ein Mantra im linken Lager. Vor allem aber markiert sie soziale Grenzen...Ich musste dieser Tage wieder an Graeber denken, als ich las, dass die Fahrkartenkontrolleure in Berlin jetzt angehalten sind, Schwarzfahrer nicht mehr Schwarzfahrer zu nennen. Wenn sie auf jemanden ohne Ticket stoßen, sollen sie ihn als „Person ohne gültigen Fahrschein“ ansprechen. Die Anti-Schwarzfahrer-Initiative ist Teil eines 44-seitigen Leitfadens des Senats, um die Vielfalt in der Stadt zu stärken, wie es darin heißt...Besonderen Wert wird in dem Papier auf die Förderung der Geschlechtergerechtigkeit gelegt, weshalb Mann und Frau nicht mehr einfach Mann und Frau genannt werden, sondern man von „Cis-Geschlechtlichkeit“ spricht. Erklärung der Senatsverwaltung für Justiz, die den Leitfaden erstellt hat: „Mit der Vorsilbe ,cis‘ wird beschrieben, dass eine Person in Übereinstimmung mit ihrem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht lebt. Der Begriff ist das Pendant zu Transgeschlechtlichkeit und stellt gesellschaftlich die ,Norm‘ dar.“...Wie sich die Cis-Grammatik mit dem Versuch verträgt, auch Menschen zu erreichen, die ohnehin Probleme mit dem Lesen und Schreiben haben, wird für immer das Geheimnis der Genderaktivisten bleiben.
(focus.de. Wer sich rassistisch schwarz ärgern will über Grüne, muss jetzt halt blau machen und dann in den weißen Keller gehen. Die intellektuelle Welt hat jetzt auch die Dummheit gepachtet. Es lebe der linksgrüne Verschissmus!)

Hubertus Knabe
Grüne Irrungen: „Vergessen wir die Wiedervereinigung!"
Vor 30 Jahren wurde Deutschland wiedervereinigt. Keine andere Partei schätzte die Lage damals so falsch ein wie die Grünen. Wenn es nach ihnen gegangen wäre, gäbe es die DDR heute immer noch. Die Selbstgewissheit, mit der die Parteifunktionäre 1990 ihre gravierenden Fehleinschätzungen vertraten, erinnert an manche Debatte der Gegenwart.
(achgut.com. Ihr Herz ist klein und grün, kann niemand drin wohnen, als nur sie alleine.)

Cora Stephan
Sind wir nicht alle ein bisschen DDR?
Kann man wirklich noch behaupten, dass der Westen sich durchgesetzt hat, wie manch einer in der Bundesrepublik damals weniger triumphierend als eher verächtlich dachte – was die Freiheitsfreunde in der DDR hingegen innigst hofften? Deren noch immer feine Ohren für falsche Töne vernehmen heute wieder vertraute Klänge. Vielleicht hat ja doch die DDR gesiegt. Über 30 Jahre deutsche Einheit (und den passenden Roman dazu).
(achgut.com. Mehr als DDR geht immer. Ein bisschen Blödheit geht nicht. )

Ordnungsphobie
Ein Blick in die Kanzlertasche
Die Krisenbewältigungsversuche in der Kanzlertasche symbolisieren und spiegeln die Krisenbewältigungsversuche der Regierung.
VON Wolfgang Herles
Es ist gesichertes Erfahrungswissen, dass nichts mehr über das Wesen einer Frau verrät, als der Inhalt ihrer Handtasche(n). Eine TV-Kamera erlaubte in dieser Woche einen Blick in die Handtasche und damit in die Seele der Bundeskanzlerin...In die erste Untertasche steckte sie ihre Mund-Nase-Bedeckung. Aus der zweiten zog sie eine frische. Frau Merkel führt nach vorsichtiger Schätzung permanent zwischen einem und zwei Dutzend Mund-Nase-Bedeckungen mit sich...
(Tichys Einblick. Wer ihr nachsteigt, steckt drin. Spätestens wenn sie den Mund aufmacht, ist sie demaskiert. )

Tag der deutschen Einheit
Natürlich eine Nation
Deutschland jubiliert: 30 Jahre deutsche Wiedervereinigung und 150 Jahre Gründung des Deutschen Reichs. Daß die Tage zusammenfallen, hat wohl einen tieferen Sinn. Bismarcksche Politik als „Kunst des Möglichen“ stünde uns auch heute gut zu Gesicht. Ebenso die Annahme des Selbstverständlichen: Deutschland bleibt Nation.
(Junge Freiheit. Wer stehen bleibt, der bleibt zurück und wacht in der Diktatur auf.)

Sie sind Deutschland - 30 von 83 Millionen - Informationen zu den 30 Bürgerinnen und Bürgern finden Sie hier. Beteiligt haben sich:
Margot Friedländer, Holocaust-Überlebende, Trägerin des Bundesverdienstordens; Anastassia Pletoukhina, Soziologin, Zeugin des Anschlags auf die Synagoge von Halle 2019; Georg Mascolo, Journalist, Hamburg; Ingo Schulze, Schriftsteller, Berlin, Träger des Bundesverdienstordens; Richard Schröder, Fraktionsvorsitzender in der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR, später Mitglied des Bundestages, Träger des Bundesverdienstordens; Marco Thiele, Geschäftsführer eines Familienunternehmens in Halle/Saale; Robert Wüst, Metallbauer und Präsident der Handwerkskammer Potsdam; Annika Badorreck, ehrenamtliche Helferin beim THW Cottbus; Martin Fleig, Bundeskaderathlet beim Nordic-Paraski-Team Deutschland, Freiburg; Marco Seiffert, Journalist, Berlin; Maria Groß, Köchin, Erfurt; Dirk Balster, Geschäftsführer des Klinikums Chemnitz; Peter Schneider, Schriftsteller, Berlin; Antje Boetius, Meeresbiologin, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Bremen, Trägerin des Bundesverdienstordens; Thomas Milster, Oberst der Reserve, Berlin; Julian Vonarb, Oberbürgermeister der Stadt Gera; Igor Levit, Pianist, Hamburg; Gloria Boateng, Lehrerin, Vorstandsvorsitzende von SchlauFox e.V. in Hamburg, Trägerin des Bundesverdienstordens; Hacı-Halil Uslucan, Leiter des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung der Universität Duisburg-Essen; Mevlüde Genç, verlor 1993 beim Mordanschlag von Solingen fünf Angehörige, Trägerin des Bundesverdienstordens; Ali Can, Sozialaktivist, Autor und Leiter des Viel-Respekt-Zentrums in Essen; Carla Reemtsma, Klimaaktivistin bei "Fridays for Future", Münster; Bernd Richter, Vorsitzender der Häftlingsinitiative der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße 54, Potsdam; Angela Marquardt, Referentin im Bundestag; Pia Findeiß, Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau; Düzen Tekkal, Menschenrechtsaktivistin, Sozialunternehmerin und Journalistin, Berlin; Elke Büdenbender, Juristin und Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier; Pauline Kling, Studentin an der TU Dresden; Gerald Asamoah, ehem. Fußballnationalspieler, FC Schalke 04; Alexander Gerst, Astronaut der Europäischen Weltraumorganisation ESA, Köln, Träger des Bundesverdienstordens. (bundespraesident.de)

Festrede Arnold Vaatz zur Deutschen Einheit
SPD, Grüne und Linke haben sich ins Abseits geschossen
Bürgerrechtler Arnold Vaatz konnte trotz aller rotgrünen Boykottmaßnahmen seine Rede im sächsischen Landtag zum 30. Einheitsjubiläum halten. Die leeren Reihen von Rot-Rot-Grün durften Sachsens Bürger und prominente Gäste als Zuhörer besetzen. Von Olaf Opitz aus Dresden.
VON Olaf Opitz
...Vaatz spitzt zu: „Am Morgen nach der Volkskammerwahl hielt uns Otto Schily eine Banane entgegen. Er rückte unseren Freiheitskampf in die Nähe einer Affenfütterung.“ Noch im Mai 1990 demonstrierten die Grünen gegen die sich abzeichnende Wiedervereinigung mit dem Slogan „Nie wieder Deutschland!“ „Sie waren Zaungäste historischer Stunden“, sagt Vaatz.Aber auch in der CDU wäre man schon dabei gewesen, sich von der deutschen Einheit zu verabschieden: „Geißler und Süssmuth wollten die Wiedervereinigung aus dem CDU-Grundsatzprogramm streichen, was Helmut Kohl verhinderte.“..„Es muss möglich sein, die Politik der Bundesregierung zu kritisieren.“ Deswegen warnt er am Ende seiner Rede ausdrücklich vor einem zunehmenden öffentlichen Konformitätsdruck – „der Menschen, die sich ihm nicht beugen, etikettiert und aus der medialen Relevanzzone drängt.“ Auf diese Weise werde das Land eine Polarisierung erleben, „zu deren Heilung Worte nicht mehr zur Verfügung stehen, denn sie wurden ja gelöscht.“..
(Tichys Einblick. Franz Josef Strauß: "Wem es hier nicht paßt, der kann rausgehen aus Deutschland".)

30 Jahre Wiedervereinigung
Jubiläum der Legenden und Geschichtsfälschung bei ARD und ZDF
In TV-Dokumentationen und Diskussionen wurde jetzt der Eindruck vermittelt, den Deutschen in der DDR sei gegen ihren Willen das System der Bundesrepublik „übergestülpt“ worden. Vergessen wird dagegen, dass es sich bei der DDR um eine Diktatur und damit um einen Unrechtsstaat von Anfang an handelte.
VON Georg Gafron
....Vor allem aber wurde hartnäckig an der These festgehalten, die Bürgerrechtsbewegung der DDR habe den Sturz des SED-Regimes bewirkt. Für die Ohren der immer noch existierenden SED, die zurzeit unter Linkspartei firmiert, da sie niemals aufgelöst, sondern immer nur umbenannt wurde, wird das wie die Neuauflage ihres alten Kampfliedes „Die Partei hat immer Recht“ erklingen... Niemals war die dortige Herrschaft durch freie Wahlen legitimiert oder bestätigt. Mangelwirtschaft, Drangsalierung der Untertanen und die Beseitigung ganzer sozialer Schichten wurden in der Geschichte der DDR von einer ständigen Fluchtbewegung, auch „Abstimmung mit den Füßen“ genannt, begleitet. Von 1949 bis 1961 verließen 3,5 Mio. Deutsche vielfach unter Inkaufnahme großer Risiken und unter dem Verlust ihres Eigentums die DDR. Auch nach dem Mauerbau im Augst 1961 riss diese Fluchtbewegung nicht ab. ...Nun hatten aber die Deutschen in der DDR bei den ersten und letzten freien Wahlen zur Volkskammer im März 1990 die Möglichkeit, zwischen dem Beitritt zum Geltungsbereich des Grundgesetzes und damit der Übernahme des westlichen Rechtssystems nach Artikel 23 GG oder gemäß Artikel 146 GG, welcher die Möglichkeit einer Wiedervereinigung auf der Grundlage einer neuen gesamtdeutschen Verfassung vorsah, zu wählen. Eine deutliche Mehrheit entschied sich für den Beitritt nach Artikel 23 GG. ...
(Tichys Einblick. Trotz Skepsis in der BRD gelang der DDR der direkte Anschluss an die westdeutsche Versorgungsleitung. Erst kam das Fressen, jetzt die falsche Moral. Das Volk wurde nicht gefragt, es wurde um das vorgeschriebene Votum über eine Verfassung betrogen.)

Wiederholung einer Reportage zum „30. Tag der Deutschen Einheit“
Spiegel TV 1991 über PI-NEWS-Autor Peter „Django“ Bartels
Von PETER BARTELS
Soll unsereiner lachen oder weinen? Ausgerechnet Spiegel TV wiederholt zum „30. Tag der Deutschen Einheit“ eine Reportage, die das ganze Elend einer zerbrochenen Nation zeigt: West gegen Ost, BILD gegen SUPER!-Zeitung, Rambo vs. Django. Once upon a time… „Rambo“ Hans Hermann Tiedje war BILD-Chefredakteur. „Django“ Peter Bartels – also unsereiner – war Chef der SUPER!-Zeitung. BILD war Springer, SUPER! war Burda. BILD: Kaiser Wilhelm-Straße, Hamburg, Fanfare der Freiheit … SUPER!: Mollstraße, Berlin, gleich beim Alexanderplatz, ADN-Bunker, Tröte des SED-Staates … Rambo & Django hatten vorher (gemeinsam) mit BILD in schwarz-rot-goldenen Schlagzeilen die Wiedervereinigung herbeigebrüllt … Und als die Ungarn den Mantel der Geschichte durch den Eisernen Vorhang wehen ließen, hatten wir den Zipfel ergriffen … Aber wie das so geht bei Ehepaaren: So lange sie das Haus bauen, schweißen Last und Liebe sie zusammen. Wenn die Bilder endlich hängen, lächelt die schöne Nachbarin über die Hecke: SIE könnten doch viel mehr haben … Trennung! The winner takes it all … Ende bei Springer. Anfang bei BURDA.Über fünf Millionen hatte Django seinem Rambo hinterlassen. Um mit Null auf der anderen Seite Deutschlands anzufangen. Das Wunder geschah trotzdem. SUPER! kam … schrieb … siegte: 200.000 … 300.000 … 400.000 … schließlich 500.000… Und BILD fing an zu krümeln … War’s bei SUPER! die hemmungslose „Abrechnung“ mit den Mielkes, Mittags, Margots? Oder war es die herumirrende Suche der Ossis nach einem neuen Haltepunkt in einem über Nacht fremden Land? Das Begrüßungsgeld war ausgegeben, die Bananen gelutscht. Und die Treuhand versenkte, verschenkte und verscherbelte auf Kapitalismus komm raus alles, was noch niet- und nagelfest war – der Rest war Schrott. Nur: In diesem Trümmerhaufen der Träume von gestern schlummerte auch die Hoffnung von morgen: Der Exodus zur D-Mark ging los. Die blühenden Landschaften im Osten kamen erst später. Hier und da …
Tag der Einheit?
Don’t forget, schon gar nicht heute, am „Tag der Einheit“: Auch vor 30 Jahren gab es eine Meinungs-Elite, nur das Etikett „Mainstream“ war noch nicht erfunden. Und diese „Elite“ war (fast) restlos FÜR die „DDR“ … GEGEN die „BRD“. Wiedervereinigung? Wollt Ihr schon wieder den totalen Krieg? Parteien, Presse, Politiker säuselten, schrien, schrieben unisono: Nie wieder Deutschland!! Vollgefressene grüne Matronen, rote Rotznasen, schwarze Rollkommandos setzen heute längst gröhlend ein „Scheiße“-Häubchen auf „Schweinedeutschland“. Um anschließend aus der Kasse der belämmerten Bürger die „Demo-Silberlinge“ zu fordern und zu bekommen – bis hin zu Gesinnungs-Neppern, Umvolkungs-Schleppern und „Gute-Menschen“-Ganoven… Wen immer unsereiner heute im Radio hört oder Doof-TV sieht … Welche Politiker/Innen gravitätisch den Corona-Zensus mundtot säuseln … ES IST GELOGEN! Wider besseres Wissen!! Ihr müßtet das langsam wissen …30 Jahre sind manchmal wie drei Tage … Aus der EU der Vaterländer wurde eine Schulden-Union der Mütterländer, mit einem Ewigen Schuldner Deutschland. Eine geifernde Horde berufsloser Berserker manscht die Welt bis zur Krümmung der Banane um, schwingt die Neunschwänzige, damit die Schafe nicht mucken. Damals, vor 30 Jahren, hatte unsereiner noch Hoffnung. Erst mit Tiedje gemeinsam, dann ohne ihn. Er war der politische Kopf, unsereiner das Herz, oder der Bauch, so what: Was will der Leser morgen lesen, wissen, was er nicht längst weiß, fühlt? Seufz! Damals ging es eben noch um Auflage. Und darum stand eines Tages auch das freche aber faire neue TV-Magazin Spiegel TV von Stefan Aust (sic) in der SUPER!-Redaktion. Hier der Wessi „Django“, der kein Ossi war, nur einst im wirklichen Osten (Oberschlesien) geboren wurde – dort der Wessi „Rambo“, der aus dem Norden kam (Schleswig Holstein) und eigentlich viel lieber hörte, wenn unsereiner ihn zu „Johnny Talker“ adelte. Oder mit dem Hemingway-Preis …
Hübsch, klug, nicht sexistisch
Es wurde ein gutes Stück Journalismus, was die hübsche (trotzdem kluge; damals noch nicht sexistisch, Leute!) „Spiegel TV“-Reporterin ablieferte: Hier der Wessi, der die feinen italienischen Slipper auf den Tisch legend den Ossi gab – dort der Allesmacher-Wessi, der sogar die eigene Chef-Tür reparierte, weil „hier langsam alles zusammenbricht“. Dabei hatte SUPER! ihm erst 300.000 Leser/Käufer abgejagt … BILD hatte immerhin noch 4,7 Millionen. Heute? 800.000 oder so. Und endgültig im Ereignishorizont von Merkels Schwarzem Loch zur Kesselpauke im Orchestergraben der Schalmeien von der Schnüffel-Pravda bis zu den juvenilen FAZ-Greisen verkommen. Alle Koordinaten haben sich verschoben: Das Fenster zum Westen ist heute (manchmal) die schweizerische NZZ im Süden. Der wahre SPIEGEL ist Broders ACHSE DES GUTEN … Die wirkliche Wirtschaftswoche ist TICHYS EINBLICK … Die beste BZ ever ist JOUWATCH … Die wahre freie BILD ist längst PI-NEWS … Und damit das noch mehr Leser wissen, findet am 10. Oktober in der AfD-Fraktion im Reichstag die 2. Konferenz der „Freien Medien“ statt. Einer der Gäste ist Matthias Matussek, einst ungekrönter Feuilletonchef beim SPIEGEL, heute als Blogger und Youtuber im Netz. Er diskutiert dort mit der Ex-WDR- Journalistin Claudia Zimmermann zum Thema „Die ‚Qualitätsmedien‘ verlieren ihre klugen Köpfe“…
Die Gedanken sind frei
Als unsereiner heute früh beim Black is Beauteful-Coffee auf dem Balkon seiner Rentner-Höhle in Döhle Polens, Sachsens und Ungarns Fahnen im Wind flattern sah, lächelte sein Herz: Die Sonne geht immer noch im Osten auf … Und heute weht sogar der Wind aus Osten … Heine? Deutschland in der Nacht?? Dann schon lieber Hoffmann von Fallersleben „Einigkeit und Recht und FREIHEIT …“ und „Die Gedanken sind frei …“PS: Mein John, der begabte Rapper aus Berlin, hatte mir Spiegel TV gemailt … Er war seinerzeit noch nicht geboren … „Du hast da ein paar gute Sätze gesagt, Papa!“ Der Junge ist ein Linker, glaube ich; aber das waren in ihrer Jugend ja viele, später sogar berühmte Männer. Und die Hoffnung eines Vaters auf den Gesunden Menschenverstand des Söhnchens stirbt zuletzt…
(pi-news.net)

 

Meine Bilanz zum 30. Jahrestag der Vereinigung

Von Vera Lengsfeld

Nichts illustriert das deutsche Dilemma im 30. Jahrestag der Vereinigung besser, als die Politposse, die von SPD, Grünen und SED-Linken in Dresden inszeniert wurde. Anlass war die Einladung des sächsischen Landtagspräsidenten Matthias Rößler (CDU) an Arnold Vaatz, Bürgerrechtler, CDU-Politiker und Merkel-Kritiker, am 3. Oktober im Sächsischen Landtag die Festrede zu halten. Nun sollte man meinen, ein Mann, der stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Unions-Bundestagsfraktion ist und auch noch im Vorstand der Bundes-CDU, sollte ein Redner sein, gegen den besonders die Koaltionspartner der CDU in Sachsen nichts einzuwenden hätten. Oder wenn doch, dann aus Koalitionsdisziplien keine öffentlichen Proteste anmelden.

Das Gegenteil ist der Fall. Indem sich SPD und Grüne dem Linke-Protest gegen Arnold Vaatz nicht nur anschlossen, sondern auch noch den Boykott der Veranstaltung verkündeten, haben sie eine Staatskrise heraufbeschworen, die nur mühsam unter dem Deckel gehalten werden kann.

Arnold Vaatz gehörte in der Friedlichen Revolution zu den Führungsfiguren des Dresdener Widerstands gegen das SED-Regime. Er war ein Mitglied der Gruppe der 20, die auf dem Höhepunkt der Proteste, als zehntausende Menschen auf den Straßen waren, bestimmt wurde, um mit dem damaligen Dresdener Oberbürgermeister Wolfgang Berghofer über ein Ende der Gewalt gegen die Demonstranten zu verhandeln. Ausgerechnet ein ausgewiesener Bürgerrechtler soll nicht über 30 Jahre deutsche Vereinigung reden dürfen? Was ist da schiefgelaufen?

Wenn man die Zustände im heutigen Deutschland verstehen will, muss man analysieren, welche Fehler die Bürgerrechtler auf dem Weg in die deutsche Einheit gemacht haben.

Der größte Fehler war, die SED, herrschende Partei in der DDR und verantwortlich für das wirtschaftliche Debakel, die horrende Umweltverschmutzung, die alltägliche Diktatur und die Verfolgung politisch Andersdenkender nicht zu verbieten. Oder wenigstens zu enteignen. Spätestens nachdem es dem damals noch ziemlich unbekannten Genossen Gregor Gysi auf dem letzten Parteitag der SED im Dezember 1989 in Berlin gelungen war, die von der Mehrzahl der Delegierten geplante Auflösung der Partei zu verhindern, mit dem Hauptargument, bei einer Auflösung würden das Vermögen und die Parteistrukturen verlustig gehen, hätten die Bürgerrechtler, die mit der SED, vertreten durch Gysi, am Runden Tisch saßen und die letzten Tage der SED-Herrschaft absicherten, aktiv werden müssen. Warum wir das damals nicht taten, ist im Nachhinein kaum verständlich. Aber einerseits hatte die SED vor aller Augen so rapide an Ansehen verloren, dass wir glaubten, von dieser Partei würde kein Hund mehr einen Knochen nehmen, uns fehlten auch die Finanzexperten, die uns darüber aufgeklärt hätten, wie wichtig die Frage des Parteivermögens ist, auch wenn sich erst nach der Vereinigung herausstellte, dass der SED praktisch die ganze DDR gehörte.

Der Bundestagsuntersuchungsausschuss „Verschwundenes DDR-Vermögen“ recherchierte in der zweiten Legislaturperiode nach der Vereinigung (1994-1998) 24 Milliarden DM hinterher, ohne größere Erfolge. Auch als Gysi, der neue Vorsitzende der SED, die kurze Zeit einen Doppelnamen, SED-PDS trug, als erste Amtshandlung eine Arbeitsgruppe zur Sicherung des Parteivermögens gründete, wurden wir nicht aktiv. Der SED-PDS blieben ihr Riesenvermögen und ihr Propagandaapparat voll erhalten. Beides setzte sie sehr effizient ein, um Sand ins Getriebe der Vereinigung und des Wiederaufbaus der Neuen Länder zu werfen.

Vor allem gelang es ihr, den verlogenen Antifaschismus der DDR, der sehr erfolgreich den Blick auf die SED-Diktatur verstellt hatte, ins vereinte Deutschland zu retten.

Verlief der erste Versuch, eine Großdemonstration gegen die „rechte Gefahr“ im Dezember 1989, nachdem antisowjetische Schmierereien am Treptower Ehrenmal für die gefallenen Sowjetsoldaten aufgetaucht waren, noch ziemlich erfolglos, wirkte die permanente Propaganda, Deutschland drifte nach rechts und würde wieder zur Gefahr für den Frieden, erfolgreich.

Richtig wirksam wurde sie, als die Behauptung von CDU-Politikern aufgegriffen wurde.

So publizierte der heute vergessene CDU-Bundestagsabgeordnete Friedbert Pflüger 1994 ein Buch mit dem Titel „Deutschland driftet“, in der er die These vom angeblichen Abgleiten des Landes nach rechts aufgriff. Damit hatte der Antifaschismus einen Fuß in die Union gesetzt. Es dauerte zwar noch mehr als zwei Jahrzehnte, ehe er die Partei okkupiert hatte, aber die Kontaminierung der bürgerlichen Mitte mit linksradikalem Gedankengut hatte damit begonnen. Heute traut sich kaum noch ein Unions-Mitglied, der antifaschistischen Doktrin zu widersprechen. Als Kanzlerin Merkel verfügte, die Wahl eines FDP-Politikers zum Thüringer Ministerpräsidenten müsse rückgängig gemacht werden, stieß das auf keinen nennenswerten Widerstand. Heute sichert die CDU im Thüringer Landtag die Mehrheit für die rot-rot-grüne Minderheitsregierung ab und nennt das „konstruktive Opposition“.Es gab keinen Aufschrei, weder innerparteilich, noch außerhalb, dass das ehemalige Erfolgsmodell Union, das die Demokratie und den Rechtsstaat der alten Bundesrepublik und nach der Vereinigung bis 1998 abgesichert hat, nun zur Wasserträgerin der umbenannten SED umfunktioniert wurde.

In den 90er Jahren lief die SED-PDS-Propaganda auf Hochtouren. die Begriffe „Abbau Ost“, „Kolonialisierung“, „Bürger zweiter Klasse“ wurden von den Politikern der demokratischen Parteien übernommen und damit das Zerrbild, das die SED-PDS vom Vereinigungsprozess zeichnete. Es gelang ihr, vom wirtschaftlichen Bankrott des SED-Staates abzulenken, indem sie den flächendeckenden Zusammenbruch der ostdeutschen Wirtschaft den Fehlern des Vereinigungsprozesses zuschob. Damit war sie so erfolgreich, weil der Entschluss, die maroden Betriebe durch Subventionen am Leben zu halten, statt sie sofort zusammenbrechen zu lassen, Wasser auf die Propagandamühlen der SED-PDS war.

Es wurde auch kaum klargestellt, dass die Ostdeutschen nicht nach der Vereinigung, sondern im SED-Staat Bürger zweiter Klasse gewesen waren, ohne Pass, ohne das Recht, reisen zu können, wohin sie wollten, gegängelt von der Wiege bis zur Bahre.

Das Ergebnis der Negativ-Propaganda war, dass sich spätestens in der zweiten Hälfte der 90er Jahre, etwas herausgebildet hat, was es zu DDR-Zeiten nie gab: Eine Ostidentität. Diese skurile Erscheinung wurde dann von den Medien, besonders den öffentlich-rechtlichen eifrig gefördert, mit Ostalgie-Shows und Sendungen, die emsig nach Belegen für diese Ostidentität suchten. Natürlich fanden sich jede Menge Angehörige der ehemals herrschenden Klasse, die nur allzu gern die gewünschten Sätze in die Kameras sagten. Heute fühlen sich selbst nach 1990 geborene als „Ossis“, nicht als Deutsche.

Die Rolle der Medien bei der Etablierung der SED-PDS als gewichtige politische Kraft im vereinigten Deutschland ist kaum untersucht worden. Mir ist nur eine Studie aus den 90er Jahren bekannt, die von der Universität Freiburg erstellt wurde. Das Resümee dieser Studie war, dass, obwohl es die SED-PDS in den neuen Ländern auf höchstens 20% der Wählerstimmen brachte, die Berichterstattung über diese Partei 80% ausmachte.

Dagegen wurden Bürgerrechtlerstimmen kaum noch gehört. Warum?

Das hat mit der Rolle der westdeutschen Linken zu tun, die immer meinte, dass die DDR der bessere deutsche Staat sei, weil sie ihn selbst nicht aushalten musste. Den Zusammenbruch des SED-Staates hat dieser Teil der Linken den Bürgerrechtlern sehr übel genommen. Entsprechend groß war der Hass.

Schon in den 90er Jahren waren die Medien überwiegend links. Das hatte Auswirkungen. Die SED-PDS wurde als die wahre linke Partei angesehen, die es zu fördern galt. Jahrzehntelang war Gregor Gysi fester Bestandteil der Talkshows. Kein Politiker war so oft vertreten, wie der clevere Vorsitzende der umbenannten SED. Mehr noch, Gysi konnte sich seine Kontrahenten. mit denen er diskutieren würde, aussuchen. Er hatte eine Art schwarze Liste, auf der Bärbel Bohley, Arnold Vaatz, Angelika Barbe, Hubertus Knabe und auch ich standen. Wenn einer von uns eingeladen worden war, wurde er nach der Intervention von Gysi wieder ausgeladen. Ich habe nie erlebt, dass ein Sender Gysis Forderungen nicht erfüllt hätte.

Lange Zeit war die Union die einzige verlässliche Kämpferin gegen die SED-PDS. Die Sozialdemokraten waren schon 1994 bereit, die Partei an der Macht in Sachsen-Anhalt zu beteiligen, wenn auch vorerst nur in Form einer „Tolerierung“. Heute toleriert die CDU im Thüringer Landtag die Minderheitsregierung unter Führung der SED-Linken. Die Wahl von Ministerpräsident Bodo Ramelow wurde durch die direkte Intervention von Kanzlerin Merkel ermöglicht, die aus dem fernen Südafrika verfügte, die Wahl des FDP-Ministerpräsidenten Kemmerich müsse rückgängig gemacht werden.

Bodo Ramelow selbst und sein Kanzleichef Benjamin Hoff griffen tief in die antifaschistische Trickkiste, um die Wahl von Kemmerich zu diskreditieren. Ramelow veröffentlichte auf Twitter zwei Fotos, das eine zeigte Hitler und Hindenburg beim Handschlag, das zweite die Gratulation von Björn Höcke für den frisch gewählten Ministerpräsidenten. Er zog damit eine direkte Parallele. Sein Kanzleichef Hoff war sich nicht zu schade, „Millionen“! Tote von Buchenwald zu instrumentalisiernn, um die Wahl Kemmerichs zu diskreditieren. Die Botschaft wurde gehört.

Ein antifaschistischer Mob begann umgehend, die Familie von Kemmerich unter Druck zu setzen. Frau Kemmerich wurde, als sie ihre Tochter zur Schule brachte, auf offener Straße bespuckt. Die historischen Parallelen zu den finstersten Zeiten Deutschlands muss man nicht ziehen, sie springen ins Auge.

Das heißt, die entscheidenden Lehren aus zwei deutschen Diktaturen sind offensichtlich nicht gezogen worden: Entscheidend für die Errichtung und Aufrechterhaltung totalitärer Systeme sind die Methoden, die sich gleichen, egal unter welchen Vorzeichen sich ein System entwickelt hat: Unterdrückung der Meinungsfreiheit, Ausgrenzung und Stigmatisierung von Menschen, Entwicklung einer Herrschaftssprache.

Wer heute etwa auf Twitter feiert, dass für unliebsam erklärte Mitglieder der Gesellschaft im Restaurant nicht bedient werden, keine Hotelübernachtung bekommen, Versammlungen nicht abhalten können, weil ihnen keine Räume vermietet werden, wer denkt, dass sie es verdient haben, auf der Straße bepöbelt, bespuckt oder sogar geschlagen zu werden, dass ihre Büros demoliert, ihre Autos angezündet werden, bewegt sich in den gefährlichen totalitären Denkmustern, die Deutschland im letzten Jahrhundert an den Abgrund gebracht haben.

Die SED-Linke zählt heute zu den demokratischen Parteien, obwohl sie nach wie vor in ihrem Parteiprogramm den Systemwechsel, also die Überwindung der Demokratie als Ziel, verankert hat. Auf der jüngsten Strategiekonferenz der Partei wurde von einer Teilnehmerin gefordert, „Reiche“ zu erschießen. der anwesende Parteivorsitzende korrigierte die Genossin lediglich, dass man Reiche im Arbeitslager mit nützlicher Arbeit beschäftigen solle. Der Proteststurm bleib aus. Es gab keine Rücktrittsforderungen an Rixinger, keinen Parteiausschluss. Selbst der Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten, der in aller Offenheit gefordert hat, dass man Parlamente, solange man sie nicht abschaffen kann, als Bühne zur Propagierung der eigenen Ideologie und zum Abfassen von Staatsknete benutzen solle, bleibt selbstverständlich weiter beschäftigt und nicht mal mehr die Union findet solche Statements verstörend. Die werden nur noch in den Sozialen Medien problematisiert.

Dagegen hat die AfD wegen ihres Pressesprechers, der in einem privaten Gespräch, das illegal abgehört wurde, etwas von Erschießungen gesagt hat, allerdings nicht der Reichen, sondern der falschen Personengruppe, sofort die Konsequenzen gezogen und den Mann ohne Wenn und Aber gefeuert. Trotzdem gilt die Linke, die Erschießungswünsche in ihren Reihen duldet, als demokratischer Partner und die AfD, die das nicht tut, als Gefahr für die Demokratie.

Wie hat die SED es überhaupt in den Bundestag geschafft? Der Coup ist heute fast vergessen, deshalb erinnere ich noch einmal daran. Die 16%, die von der SED-PDS bei den Volkskammerwahlen 1990 erzielt hat, hätten lange nicht gereicht, um die 5%-Hürde bei den Bundestagswahlen 1990 zu überspringen. Deshalb wandte sich Gregor Gysi an Bärbel Bohley und andere Mitglieder des Neuen Forums und legte ihnen dar, dass die 5%-Hürde eine Benachteiligung der neu gegründeten Parteien darstellen würde. Das Neue Forum zog mit Gysi als Anwalt vor das Verfassungsgericht und setzte durch, dass die erste gemeinsame Bundestagswahl in zwei getrennten Wahlgebieten stattfinden würde. Die Folgen waren gravierend. Im Osten übersprang Bündnis 90/ Grüne die 5%, im Westen scheiterten die Grünen daran. Als Kollateralnutznießerin zog auch die SED-PDS mit einer Gruppe in den Bundestag ein.

Eine schöne Folge war, dass Berlin nicht nur die Hauptstadt, sondern auch der Regierungssitz des vereinten Deutschlands wurde. Wenn die Westgrünen dabei gewesen wären, säßen Parlament und Regierung heute noch in Bonn.

Den ersten Bundestagswahlkampf hatte die SED-PDS übrigens „gegen rechts“ geführt. Auf einem Wahlplakat „Drei gegen rechts“ waren Gysi, Lothar Bisky und der später abtrünnige Wolfgang Berghofer zu sehen. Viel Zustimmung hat das der Partei nicht gebracht, sie bekam weniger Stimmen als bei der Volkskammerwahl, aber es war der Beginn einer erfolgreichen Etablierung des Antifaschismus als heutige Staatsräson.

In den folgenden Jahren konnte die SED-PDS immer auf ihre willigen Helfer in den Medien zählen. So wie heute die täglichen Corona-Infektionszahlen in die Köpfe der Menschen gehämmert werden, ohne sie einzuordnen, d.h. dazu zu sagen, dass diese Zahlen nichts über die Erkrankungen aussagen, sondern vor allem ein Ergebnis ausgiebiger Tests sind, wurden die Wahlerfolge der SED-PDS in den neuen Ländern hochgeschrieben. Verschwiegen wurde, dass die Partei niemals wieder so viele Stimmen bekam, wie bei der Volkskammerwahl 1990, sondern davon profitierte, dass die Wahlbeteiligung stetig abnahm, was die erzielten Prozente automatisch erhöhte.

Es gab drei Ausnahmen von dieser Regel. Die erste war die Berliner Abgeordnetenhauswahl von 2001, bei der Gregor Gysi als Spitzenkandidat antrat mit dem Ziel, Wirtschaftssenator zu werden. Da stiegen die Zahlen zwar nicht in den Ost- dafür aber in den Westbezirken.

Die zweite Ausnahme war die Vereinigung mit der Wahlalternative für Arbeit und Soziale Gerechtigkeit. Da schenkte der damalige Vorsitzende Oskar Lafontaine der SED-PDS als Morgengabe etwas, das sie aus eigener Kraft nicht geschafft hatte: Die Ausdehnung in den Westen.

Vergessen ist ja auch, dass die SED-PDS es 2002 nicht mehr in den Bundestag geschafft hatte und nur noch mit zwei direkt gewählten Abgeordneten, Petra Pau und Gesine Lötzsch, vertreten war. Dank der WASG und den Weststimmen klappte es 2005 wieder.

Die dritte Ausnahme ist Thüringen, wo es Bodo Ramelow geschafft hat, als fast bürgerlicher Konsens-Kandidat zu erscheinen. Wie sehr das ein Trugbild ist, zeigt, das seine Fraktionsvorsitzende Hennig-Wellsow der linksextremistischen Antikapitalistischen Linken nahesteht. Demnächst werden sie und ihre hessische Genossin, die sogar einer vom Verfassungsschutz beobachteten linksextremistischen Gruppierung angehörte, die neuen Parteivorsitzenden werden. Die SED-Linke muss dennoch nicht befürchten, dass sie dafür aus dem Kreis der Demokraten ausgeschlossen werden würde. Linksradikalismus oder -extremismus ist längst kein Hinderungsgrund mehr. Der Blick unserer Eliten ist so stramm nach rechts gerichtet, dass sie die gefährlichen Entwicklungen im Linksextremismus längst nicht mehr wahrnehmen.

Mehr noch: Der Gesellschaft ist mehrheitlich das Gefühl dafür abhanden gekommen, dass es in einer funktionierenden Demokratie neben einer demokratischen Linken eine demokratische Rechte geben muss, um die Balance zu halten. Die Funktion einer demokratischen Rechten hat jahrzehntelang die Union erfüllt. Das hat die alte Bundesrepublik zum Erfolgsmodell gemacht. Seit unter der Vorsitzenden Merkel die CDU zu einer weiteren links-grünen Partei mutierte, ist die demokratische Balance abhanden gekommen. Merkels anfangs als genial angesehene Strategie, den linken Parteien die Themen wegzunehmen hat zu der fatalen Konsequenz geführt, dass radikale, bis extremistische Forderungen umgesetzt werden.

Anfang der 90er Jahre, als Claudia Roth auf einem grünen Parteitag ihre Forderung nach offenen Grenzen erhob, wurde sie von den Realos um Joschka Fischer für verrückt erklärt. Heute haben wir dank Angela Merkel eben diese offenen Grenzen.

Als es 1998 zur Bildung einer Rot-Grünen Bundesregierung kam, wurde der Atomausstieg mit Augenmaß beschlossen. Unter Merkel kam es zum Blitzausstieg, und als die Forderung nach Abschaltung aller Kohlekraftwerke stärker wurde, hat die Regierung Merkel den Kohleausstieg beschlossen.

Noch ist die wirtschaftliche Stärke, die Deutschland dank der Agenda 2010 aufbauen konnte, nicht ganz aufgebraucht, aber die Corona-Maßnahmen haben bereits zur Dekonstruktion der Wirtschaft beigetragen. Das wird im Augenblick noch notdürftig durch staatliche Hilfsprogramme verdeckt, wird demnächst aber nicht mehr zu verbergen sein. Die Dekonstruktion der Wirtschaft erfolgt auch durch immer radikalere grüne Forderungen, wie dem Dieselverbot, dem Verbrennerverbot, dem sich jetzt sogar der bayrische Ministerpräsident angeschlossen hat. Vor unseren Augen wird die erfolgreiche Marktwirtschaft in eine Kommandowirtschaft umgewandelt. Die Lehre aus der Geschichte, dass Kommando-Wirtschaften nicht funktionieren, wurde anscheinend vergessen.

Das Unheimlichste an dieser Entwicklung ist das Schweigen der Mehrheit. Mit dem, was der Liedermacher Wolf Biermann in der DDR verzweifelt „Schafsgeduld“ genannt hat, lässt sich die Bevölkerung jetzt sogar Masken aufzwingen, von denen auch heute schon jeder wissen kann, dass sie nicht schützen, sondern sogar schaden. Eines Tages, wenn die medizinischen Folgen nicht mehr zu leugnen sein werden, wird niemand die Verantwortung dafür übernehmen.

Im 30. Jahr der Vereinigung ist Deutschland vereint, aber tief gespalten. Die Spaltung an sich ist dabei nicht das Problem, denn eine Gesellschaft ist kein Einzeller, sondern besteht aus vielen Individuen mit unterschiedlichsten Meinungen und Ansichten, die selbstverständlich Gruppen oder Fraktionen bilden. Das Problem ist, dass diejenigen, die sich als Mainstream verstehen, nicht mehr mit Andersdenkenden reden wollen, dass nicht nur Meinungen, sondern auch Menschen aus der Gemeinschaft derer ausgegrenzt werden, die sich für die einzig Anständigen halten.

Joseph Marie de Maistre, der französische Philosoph der Gegenaufklärung, hat gesagt, dass jedes Volk die Regierung habe, die es verdient. In der Demokratie trifft das auf jeden Fall zu, denn da wird die Regierung gewählt. Der Beweis, dass die wiedervereinigten Deutschen eine bessere Regierung verdient haben, steht noch aus. Alles, was wir tun können, ist darauf hinzuarbeiten. Die Friedliche Revolution 1989 hat bewiesen, dass es möglich ist, scheinbar unüberwindliche, bis an die zähne atomar bewaffnete System in die Knie zu zwingen. Was damals möglich war, sollte heute auch gelingen.
(vera-lengsfeld.de)

3. Oktober, Tag der Deutschen Einheit – ein vermerkelter Selbstbetrug

(www.conservo.wordpress.com)

Traktat über die Befindlichkeit der deutschen Nation

Von Peter Helmes

Kein Tag der Einheit, sondern der Vielfalt. Kein Feiertag der Nation, sondern der „Tag des bunten Deutschland“?

Deutschland abschaffen!?
Die Kräfte nehmen zu, die „Deutschland abschaffen!“ in möglichst naher Zukunft verwirklichen wollen. Der 3. Oktober ist jetzt schon der „Tag der offenen Moschee“. So wird er auf weiteres existieren – und das Gedenken an die „deutsche Einheit“ wird verblassen…

Vielleicht ist der 3. Oktober bald „Der Tag des früheren Deutschlands“.
Bleiben wir ´mal kritisch: Es gab und gibt ganz unbestreitbar eine „Erfolgsgeschichte Wiedervereinigung“, aber es gibt auch eine Kehrseite der Medaille, von der neue Wortschöpfungen wie „VEB Asyl“, „VEB Aufarbeitung“, „VEB Merkel-Deutschland“ usw. Zeugnis ablegen. Von den ursprünglichen Zielen der DDR-Bürgerrechtler spricht niemand mehr.

Die „BRD“ mutiert zu einer „DDR-light“. Der Staat denkt, der Staat lenkt – und der Staat schreibt uns immer häufiger vor, was wir zu denken und zu sagen haben bzw., genauer, was wir nicht sagen dürfen. § 130 StGB – einfach Maas-los!

Die Verfolgung der ehemaligen Verfolger blieb nicht nur aus, sondern die Nomenklatura von einst besetzte ungehindert (oder gefördert?) eine Position nach der anderen. Zwei der vier höchsten Ämter unseres Staates, Bundespräsident und Bundeskanzler, wurden in der vergangenen Legislaturperiode bereits von Menschen eingenommen, die ausreichend DDR-„Stallgeruch“ haben (um das vorsichtig auszudrücken).Bis in tiefe Bereiche von Behörden und Ministerien sitzen diejenigen, die einst die Unterdrücker waren, und bescheiden die Unterdrückten von einst z. B. bei ihren Renten- oder Versorgungsansprüchen (siehe auch: „Verborgene Wunden“, Pschychosozial-Verlag, Hg. Dr. Bomberg: https://conservo.wordpress.com/2015/08/10/verborgene-wunden-der-ostzonen-fluechtlinge/).

„Nation neu definieren!“
Niemand spricht – das wäre eigentlich die Kernfrage des heutigen Tages – über das Selbstverständnis unserer Nation.

Der ehem. Bundespräsident Gauck, der damals oberste Repräsentant dieser Nation(!), faselte ungeniert davon, man müsse den „Begriff Nation neu definieren“ (Interview im Bonner Generalanzeiger vom 29.08.15). Da läuten alle Alarmglocken, doch niemand schien hingehört zu haben. Eine öffentliche Debatte hat jedenfalls nie eingesetzt, wäre aber dringend geboten. Denn es offenbarte sich hier ein eigenartiges politisches Verständnis des Ersten Mannes der Republik.

Was bedeutet eigentlich „Nation“? Schauen wir doch ´mal auf die Definitionen „Nation“ einzelner „Sprachinstitutionen“: „Gemeinsame Sprache, Tradition, Sitten, Gebräuche oder Abstammung“

Der Begriff „Nation“, sagt Wikipedia, wurde „um 1400 ins Deutsche übernommen, von lat. natio, „Volk, Sippschaft, Menschenschlag, Gattung, Klasse, Schar“ und bezeichnet größere Gruppen oder Kollektive von Menschen, denen gemeinsame Merkmale wie Sprache, Tradition, Sitten, Gebräuche oder Abstammung zugeschrieben werden (…) Die zugeschriebenen kulturellen Eigenschaften können dabei als der Nationalcharakter eines Volkes oder einer Volksgemeinschaft dargestellt werden…“

Die eher linkslastige „Bundeszentrale für politische Bildung“ versucht den Spagat zwischen „Tradition“ und „Moderne“ – ein Spagat, der wehtut:
„[lat.] Der Begriff Nation hat zwei unterschiedliche Bedeutungen:

1) Die konservative Interpretation betont das statische Element, d. h. die Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gemeinschaft (auch: Volk), die als Großgruppe von Menschen über bestimmte homogene Merkmale (z. B. gemeinsame Sprache, Kultur, Geschichte) verfügt und (zumeist) innerhalb eines bestimmten Territoriums zusammenlebt (Abstammungsgemeinschaft).

2) Die offene Interpretation betont die Veränderungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, die sich daraus ergeben, dass in einem Staat (Groß-)Gruppen zusammenleben, die sowohl über gemeinsame als auch über unterschiedliche Merkmale verfügen und dadurch die Chance für einen Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft fördern (Zugehörigkeitsgemeinschaft). Die offene Interpretation des Begriffes N. entspricht eher dem Verständnis moderner demokratischer Gesellschaften.

Unter Berücksichtigung des territorialen Aspekts ist zwischen staatenloser (Kultur-)Nation, deren Merkmale insbesondere eine gemeinsame Sprache, Kultur und Religion sind (z. B. Kurden), und Staatsnation zu unterscheiden, die in (mehr oder weniger geschlossener) territorialer Gemeinschaft lebt und anstelle des ethnischen stärker das politische Element der Gemeinschaft betont (Verfassungspatriotismus)…“

Gutmenschen haben auch hier ihren Rotstift kreisen lassen, hieß es doch vor der „modernen“ Version bei Wikipedia viel klarer und eindeutiger:

„Der Begriff Nation bezeichnet eine große meist geschlossen siedelnde Gemeinschaft von Personen die über gleiche Abstammung Geschichte Sprache und Kultur und ein gemeinsames Staatswesen auf einem bestimmten Territorium verfügen können (Nationalität)…“

Das gefällt mir schon besser. Und paßt auch besser zu der wohl „hoffnungslos veralteten“ Definition des Duden:
Die Duden-Erklärung: (Nation…)
1. große, meist geschlossen siedelnde Gemeinschaft von Menschen mit gleicher Abstammung, Geschichte, Sprache, Kultur, die ein politisches Staatswesen bilden
2. Staat, Staatswesen: (umgangssprachlich) Menschen, die zu einer Nation gehören; Volk.
3. Synonyme zu Nation: Gemeinwesen, Land, Staat, Staatswesen, Volk, Völkerschaft; (besonders nationalsozialistisch) Volksgemeinschaft

Ganz schlimm (im Sinne der Nation-Veränderer) wird es, wenn man an die Wurzel des Wortes erinnert: lateinisch natio = das Geborenwerden; Geschlecht; Volk(sstamm), zu: natum.

Da wird doch tatsächlich (fast „faschistisch“, eieiei) daran erinnert, daß man durch Geburt zur Nation gehört. Mehr noch: Jetzt wird klar, warum die Muslime durch mehr Geburten als die Deutschen eine neue Nation begründen.

Die Interpretation des Duden haben die „modernen“ Nationenversteher offensichtlich noch nicht registriert. Oder doch? Der frühere Bundespräsident reklamierte mit seiner unüberlegten Bemerkung letztlich eine neue Deutung des Begriffes Nation.

Neue „deutsch-islamische Nation“?
Nun kämpfen wir uns allmählich zu des Pudels Kern durch: Bereichern die Neuzugänge aus aller Herren Länder unsere Nation, oder schaffen sie eine „neue deutsche“ Identität“, z. B eine „deutsch-islamische“? Diejenigen, die die „Zuwanderer“ generell als Kulturbereicherer betrachten, haben gewiß einen anderen Nationenbegriff als die autochthonen Deutschen. Zur Erinnerung: Nach Meinung einer weiteren früheren SED-Funktionärin und heutigen Bundeskanzlerin gibt es jetzt statt der „autochthonen Deutschen“ wohl nur noch „Menschen, die schön länger hier leben“.

Da hilft es überhaupt nicht, den Begriff „Nation“ – wie der ehem. Bundespräsident meint – neu zu definieren. Wir sind eben keine, wie er meinte, „Gemeinschaft der Verschiedenen“, sondern (noch) eine Nation! „Sein Vorschlag ist in etwa so tiefschürfend wie der Vorschlag, den Begriff der Familie neu zu definieren als Gemeinschaft derjenigen, die den gleichen Kühlschrank benutzen“ schreibt hierzu treffend der „Scholastiker.blogspot.com“ am 31.08.2015.

Genauso kann auch ein Bundespräsident nicht einfach sagen: „Nation“ – das war gestern! Heute ist Nation ganz anders!“ Er mag so denken (wie ich glaube), aber er verrät dabei die deutsche Nation.

Eine Parallelgesellschaft existiert längst mitten in Deutschland
In einem ZOOM-Film “Staat – zwei Welten?” von Rita Knobel-Ulrich (https://youtu.be/UVOSUuuJIoc) werden Aspekte thematisiert, die sonst absolut tabu sind. Es werden Sachverhalte einer Parallelgesellschaft mitten in Deutschland enthüllt, vor denen man sich bislang gescheut hat, sie anzusprechen. So wird die Frage gestellt, ob die Millionen Flüchtlinge, die nach Deutschland gekommen sind oder noch kommen, „dazugehören“, sich integrieren wollen oder in einer Parallelgesellschaft abtauchen?

Von wegen Gleichberechtigung von Mann und Frau!
So sind laut Grundgesetz Männer und Frauen hierzulande gleichberechtigt. Doch manche Einwanderer sehen das ganz anders. So kommen junge Männer zu Wort, die sagen, daß eine Frau ihrem Mann gehorchen müsse, weil sie nur ihm gehöre und niemand anderem. (Sie sollte natürlich auch Kopftuch tragen und sich nicht schminken.)

Ansichten, die sich gegen das Grundgesetz richten
Diese Ansichten richten sich eindeutig GEGEN das Grundgesetz. Gegen die Werte, die in unserem Land, in Europa, im Westen gelten.

Deutsche Gesetze verkommen zu einem Witz
Längst schon hat sich eine Paralleljustiz von sogenannten „Friedensrichtern“ in deutschen Städten ausgebreitet. Diese „Richter“ regeln alles, selbst schwerkriminelle Taten, ohne daß diese jemals vor die deutsche Justiz kommen. Ganze Bezirke großer Städte verkommen sozusagen zu einem „rechtsfreien Raum“, das Gesetz hierzulande, das eigentlich für ALLE gilt, zu einem besseren Witz!

Karikaturen-Morde gerechtfertigt
Die fremde Saat geht auf: Junge Migranten rechtfertigen muslimischen Terror und zeigen keine Achtung vor deutschen Frauen – egal welchen Alters.

Christen muss man töten!
Daß man Christen töten müsse, Juden auf der Stufe von Schweinen stehen oder wenn Moslems ein Kreuz ansehen, würden sie ihre Islamkraft verlieren! Bei manchen gebe es sogar Verständnis für Ehrenmorde! Männer und Frauen wären nicht gleichberechtigt. Die Familie, insbesondere der Vater, sei wichtiger als das Grundgesetz usw….

Das Grundgesetz wird nicht akzeptiert. Bei vielen, vor allem jungen, Moslems herrschen diese Ansichten vor. Schockierende und erschütternde Einblicke in die Gedankenwelt jugendlicher Migranten. Alles Bekenntnisse von jugendlichen Einwanderern, die in Deutschland geboren sind. Ist das Integration? Wo bleibt der Aufschrei der Gutmenschen?

Kein Einzelfall
Ich rede nicht von Einzelfällen. Überall in Deutschland existiert dieses menschenverachtende, antisemitische und christenfeindliche Bild. Doch viele trauen sich nicht, dies öffentlich zu machen. Migranten-Eltern schwingen die „Nazikeule“ gegen Lehrer. Wenn Lehrer mit den Einwanderer-Eltern darüber sprechen, werden sie manchmal beschimpft. Natürlich als Nazis.

„Nicht jeder Flüchtling will sich integrieren!“
Geben wir es doch zu: Es ist ein Problem, daß sich nicht jeder Flüchtling integrieren möchte! Es gibt viele Leute, die nach wie vor ihr eigenes Leben leben wollen. Sie würden an ihrem Fanatismus auch, was die Religion betrifft, festhalten und weniger schauen, wie es eigentlich in Deutschland vor sich geht.

Religiöser Fanatismus und Gewalt gegen Christen
Ein weiteres, nicht untypisches Beispiel: Ein syrischer Flüchtling ist zweimal geflohen, zuerst aus seinem Heimatland und dann aus einer Asylunterkunft in Deutschland in eine Kirchengemeinde. Der Grund: In der Asylunterkunft wurde er von einem Moslem angesprochen, der herausfand, daß er Christ ist. Dieser sagte zu ihm, er sei ein „schlechter Mensch“. Der Muslim schlug dann auch zu. Und als der Syrer die Polizei verständigen wollte, meinte dieser: „Ruf sie nur! Das sind doch nur Weiber!“

Daß diese Übergriffe von Muslimen keine Einzelfälle sind, bestätigt auch der Zentralrat orientalischer Christen. Doch diese würden nie ans Tageslicht kommen. Die Gesellschaft sei dahingehend nicht zu tolerant, sondern zu naiv!

Es hilft nichts – und es ist auch keine Frage einer falsch verstandenen „Willkommenskultur: Alle Flüchtlingen, so sie hier anerkannt sein wollen, müssen unseren Wertekanon akzeptieren. Wenn sie das nicht akzeptieren, sollten sie unser Land schnellstmöglich verlassen.

„Wir schaffen das!“
Wieso müssen sich 80 Mill. Menschen integrieren, wenn Ausländer in Deutschland leben bzw. zu uns kommen? Die ehem. Integrationsbeauftragte Özoguz (SPD) behauptete forsch:

„Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.“

Das Zusammenleben müsse täglich neu ausgehandelt werden. Eine Einwanderungsgesellschaft zu sein, heiße, „daß sich nicht nur die Menschen, die zu uns kommen, integrieren müssen“.

„Alle müssen sich darauf einlassen und die Veränderungen annehmen“, forderte Özoguz. „Schon heute hat jeder fünfte Bürger einen Migrationshintergrund: Deutschland ist längst nicht mehr der ethnisch homogene Nationalstaat, für den ihn viele immer noch halten. Es wird Zeit, daß sich unser Selbstbild den Realitäten anpaßt, davon profitieren wir alle.“

Weiterhin sagt Özoguz: „Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.“

Die Umvolkung passiert sehr subtil
Weiße, Schwarze, Orientalen, Asiaten, Christen, Juden, Moslems – das neue EUdSSR-Volk ist bunt!

Es geht nicht mehr um Integration in die deutsche Nation! Das Ziel ist Vielfalt, Buntheit – auf Deutsch: Parallelkulturen ohne Zusammenhalt. Die christliche, abendländisch, deutsche Nationalkultur ist Vergangenheit.

„Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?”, spottete einst Bert Brecht. Man sollte ihm antworten: „Aber genau das tut sie doch gerade!”

*****
3. Oktober – Tag der Einheit?

Statt „Willkommenskultur“ staatliche Willkür
Reden wir auch ´mal wieder über ein Thema, das die uns Regierenden gerne totschweigen: Von etwa 320.000 „Republikflüchtlingen“, Ausgewiesenen, Abgeschobenen oder Freigekauften spricht die „Interessengemeinschaft ehemaliger DDR-Flüchtlinge“ (IEDF). Um es klar zu sagen – weil´s heute offensichtlich vergessen wird:

Geflohen, um in Freiheit zu leben – bestraft, weil sie nicht „drüben“ blieben
Das sind die Menschen, die alles verloren, beim „Rübermachen“ ihr Leben aufs Spiel gesetzt hatten und obendrein auch noch in Kauf nehmen mußten, daß zurückgebliebene Familienmitglieder nach allen Regeln kommunistischer Brutalität schikaniert wurden.

Sie wurden zwar „bei uns“, also im Westteil Deutschlands, stürmisch begrüßt. Empfänge, Pressekonferenzen, Funk- und Fernsehberichte – alle bejubelten den Mut und die Opferbereitschaft der ehemaligen DDR-Bürger, die nun Bundesbürger geworden waren, mit allen Rechten und Pflichten.

Aber es war nur eine sehr kurzatmige Willkommenskultur, die sich da äußerte. Denn dann folgte ein jähes Erwachen. Durch die Wiedervereinigung – zu der ja letztlich diese Menschen einen besonderen Beitrag leisteten – verloren sie einen erheblichen Teil ihrer Rentenansprüche. Heute leben viele der „Ostzonen-Flüchtlinge“ – so werden sie auch heute noch amtlich genannt – auf Hartz IV-Niveau und/oder mußten Rentenkürzungen von bis zu 500 Euro im Monat hinnehmen.

Ursprünglich wurden diese Flüchtlinge in Deutschland-West genauso behandelt (und behördlich eingruppiert) wie jeder andere Bundesbürger, so auch in die Deutsche Rentenversicherung. Plötzlich jedoch wurden die ehemaligen DDR- und jetzigen Bundesbürger rückwirkend(!) so gestellt, als ob sie in der DDR verblieben wären. Ihre Rentenanwartschaften, die sie nach der Einbürgerung in die Bundesrepublik in einem ordentlichen Aufnahmeverfahren erhalten hatten, wurden still und heimlich liquidiert. Ein unfaßbarer Vorgang, der im Gesetzgebungsverfahren so versteckt untergebracht wurde, daß er praktisch niemandem auffallen konnte (oder sollte?)!

Besonders zynisch ist, daß viele ehemaligen Unterdrücker – SED-Funktionäre, Staats- und Stasi-Mitarbeiter etc. – weit bessere Renten erreichen als die Flüchtlinge. Dank einer starken Lobby ehemaliger „Genossen“ wurden die Täter von einst also belohnt, die Opfer der DDR-Diktatur jedoch bestraft. Täterschutz geht offenbar vor Opferschutz!

Diese Täter von einst, die in der DDR die eigene Bevölkerung geschunden hatten, erfreuen sich heute ohne eigene Beitragszahlung einer auskömmlichen Rente, während die Flüchtlinge diskriminiert und mit Kleinstrenten abgespeist werden. Ein nicht nachvollziehbarer Akt politischer Willkür, aber auch ein Stück Wahrheit der „deutschen Einheit“. Diese Flüchtlinge von einst, vom „anderen Teil Deutschlands“, sind so die wahren Verlierer der Wiedervereinigung.

Nochmals zur Erinnerung: Die Täter von einst sitzen heute an den Schaltstellen der Politik und der Verwaltung, in denen über ihre ehemaligen Landsleute entschieden wurde und wird. Diese ehemaligen Kader sind gut vernetzt, während die ehemals Verfolgten keine Lobby haben (siehe auch: https://conservo.wordpress.com/2015/09/26/magdalena-mfs-memfisblues-stasi-die-firma-veb-horch-gauck/). Das ist eine der Merkwürdigkeiten des „neuen Deutschland“. Und niemand spricht darüber.

*****

Epilog
Die Lage der Nation ist schlimmer geworden! Nicht nur, daß wir sie heute fast nicht mehr wiedererkennen. Noch schlimmer ist, daß wir nicht mehr sagen – und schreiben – dürfen, was wir denken. Eine allmächtige, maaslose Behörde hat sich zu einem Zensurmonster entwickelt. Die grundgesetzlich verbrieften Rechte der Bürger auf Meinungs- und Pressefreiheit sind ausgehebelt – ersetzt durch eine unfaßbare „political correctness“, die den Bürger verhöhnt.

Vor und während der „Wende“ riefen sie: „Wir sind ein Volk!“

Heute müßten wir rufen: „Wir sind kein Volk mehr!“

Die Misere hat einen Namen: Merkel.

China bereitet sich auf militärische Konfrontation mit USA vor

Von TORSTEN GROSS

Die kommunistische Führung in China geht offenbar davon aus, dass ein Krieg mit den Vereinigten Staaten um die Vorherrschaft in der Pazifikregion unvermeidlich sein wird. Das ergibt sich aus einem Beitrag in der Zeitung Global Times, ein englischsprachiges Verlautbarungsorgan der Kommunistischen Partei. Dort heißt es:
»Das chinesische Volk will keinen Krieg, aber wir haben territoriale Streitigkeiten mit mehreren Nachbarländern, die von den USA angestiftet wurden, Streit mit China zu suchen. Einige dieser Länder glauben, dass sich ihnen durch die Unterstützung seitens der USA eine strategische Chance eröffnet. Sie treten gegenüber China in einer unverschämten Art und Weise auf. Sie glauben, dass China unter dem strategischen Druck der USA davor zurückschreckt bzw. nicht bereit oder in der Lage ist, mit ihnen in eine militärische Auseinandersetzung einzutreten.«

Doch das sei ein Irrtum, heißt es in dem Blatt. Ausdrücklich wird der Konflikt um Taiwan als möglicher Kriegsgrund genannt, das von Peking als »abtrünnige Provinz« betrachtet wird, obwohl die Insel niemals unter der Herrschaft der Volksrepublik China stand.

Gleichzeitig bereitet man die Bevölkerung propagandistisch auf einen Waffengang mit den USA vor. Die chinesische Gesellschaft müsse den Mut haben, sich auf einen solchen Krieg einzulassen, und bereit sein, die Kosten dieses Kampfes zu tragen. Nur so könne China seine umfassende Stärke nutzen, um alle Provokateure wirksam abzuschrecken. Weiter schreibt das Blatt: »China ist eine aufstrebende Macht, die von den USA und dem Westen aus ideologischen Gründen abgelehnt wird. Die Länder, die territoriale Streitigkeiten mit China haben, sympathisieren auch untereinander. Wenn China beschließt, gegen die Streitkräfte eines Nachbarlandes in den Krieg zu ziehen, wird die internationale Gemeinschaft tendenziell die schwächere Seite bevorzugen.

Unabhängig davon, ob unsere Schritte gerechtfertigt sind oder nicht, sind die moralischen Risiken hoch. Außerdem werden die USA ihre öffentliche Meinungsmaschine vollständig gegen China wenden. Daher dürfen wir die Komplexität eines Krieges nicht unterschätzen.«

Auch auf westlicher Seite mehren sich die Stimmen von Experten, die einen Waffengang zwischen China und dem Westen unter Führung der Vereinigten Staaten für unausweichlich halten. Zu diesen Experten gehört der renommierte türkische Politiker und Generalmajor a. D. Osman Pamuko?lu. Der schreibt in seinem 2019 erschienenen Buch 3. Dünya Savasi (Der Dritte Weltkrieg):
»Wenn ein Land nicht in der Lage ist, die Seewege zu kontrollieren, hat es weder Zugriff auf die globalen Rohstoffvorräte noch kann es eine Weltmacht werden. (…) Die Chinesen bauen einen Flugzeugträger. Warum? Wenn du keine Kontrolle über die Ozeane hast, kannst du nicht zum weltgrößten Akteur aufsteigen. Der Dritte Weltkrieg wird ausbrechen.«

Am kommenden Weltkrieg werden alle Großmächte teilnehmen, ist sich Pamuko?lu sicher. Es sei eine Illusion, anzunehmen, man könne in diesem weltumspannenden Konflikt eine neutrale Haltung einnehmen. Das gelte auch für die Türkei und Russland, die beide im Lager des Westens stehen würden, so der Experte.

Diese Prognose ist jedoch zumindest mit Blick auf Russland zweifelhaft. Denn die Beziehungen zwischen Moskau und der NATO sind auf einem Tiefpunkt angelangt, was nicht zuletzt auf den Ukraine-Konflikt und die russische Annexion der Krim zurückzuführen ist, die von der EU und den USA zum Anlass genommen worden sind, scharfe Wirtschaftssanktionen gegen Moskau zu verhängen.

Gleichzeitig haben sich die Beziehungen zwischen Russland und China in den letzten zwei Jahrzehnten stetig verbessert. Immer wieder halten beide Staaten gemeinsame Militärmanöver ab, unter anderem im südchinesischen Meer, das auch für die USA von großem strategischen Interesse ist und geografischer Ausgangspunkt für eine militärische Konfrontation zwischen den Atommächten am Beginn des Dritten Weltkriegs sein könnte. Es ist deshalb wenig wahrscheinlich, dass sich Russland gegen Peking stellen wird, sollte es zu einer bewaffneten Auseinandersetzung Chinas mit dem Westen kommen. Vielmehr dürfte Putin Partei für China ergreifen und dann auch militärisch in den Konflikt intervenieren.

In diesem Fall könnte ein Krieg in der Pazifikregion rasch auf Europa übergreifen und auch die Sicherheit Deutschlands bedrohen. Corona-Pandemie, globale Rezession mit millionenfachem Firmensterben und Massenarbeitslosigkeit, drohende Hyperinflation und schließlich ein neuer Weltkrieg – der heutigen Generation stehen stürmische Zeiten bevor!

Wer sich und seine Familie schützen will, der tut gut daran, spätestens jetzt die notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um in der bevorstehenden Megakrise nicht unterzugehen. Dabei geht es dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr nur um den eigenen materiellen Wohlstand, sondern um die nackte physische Existenz! Das sollte jedem bewusst sein!
(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).
(pi-news.net)

Flagge zeigen! Platz ist über der kleinsten Hütte. 

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DAS WORT DES TAGES
Durch die Medien induzierte „COVID19-Pandemie“ haben alle Regierungen und Mächte erfahren, wie leicht sich die Massen des 21th Jahrhunderts lenken und beeinflussen lassen. So wie 2017 (die Bestätigung der Regierung Merkel und deren Einwanderungskurses) alle Dämme hat in Deutschland brechen lassen (CO2 Steuer, Automobil-Kamikaze, EU-Gemeinschaftsschulden, Einwanderung usw.), so wird die Corona-Krise global alle Dämme der autoritären Regierungen brechen lassen. Wir werden in den nächsten Jahren viele, bis jetzt undenkbare, autoritäre Einschnitte in das Leben der Menschen erleben. Erschreckend auch, dass die meisten Demokratien dabei an erster Stelle stehen.Wenn man den Wohlstand eines ganzen Landes zerstören kann, ohne das die Menschen dagegen aufbegehren, kann man mit diesen Menschen alles machen.
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick)
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