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PiffPaff! Welche Regierung hatte nicht die Absicht...

(tutut) - Deutschland hat die Pest an Bord und deshalb eine schlechte Presse. Da sie nicht alle brav waren, fiel Weihnachten aus. Silvester, Fastnacht folgen, wegen eines kranken Bussards wird nun auch das Geflügel eingesperrt, ob der Osterhase schon weiß, dass der Nachtkrabb auch ihn erwischt, falls der nicht als Geflügel zählt? Aber es geht vorwärts. Der Islam gehört zu Deutschland, und nun waren viele, viele Lese-Spender da, und Presse hat eine gute Top-Nachricht: "Jesiden bauen ihre zerstörte Heimat neu auf - Im nordirakischen Shingal-Gebirge bauen die im Jahr 2014 vertriebenen Jesiden, die nun in ihre Heimat zurückkehren, Dörfer und Städte neu auf. Vielerorts sind traurige Erinnerungen an den IS-Überfall zu finden". Mit und ohne Gänsefüßchen: IS heißt "Islamischer Staat". Das sind fundamentalistische Moslems, die ihr heiliges Buch  wörtlich nehmen und auslegen. Manche nennen sie Terroristen. Gerade holt der deutsche Außenminister eingesperrte Terroristenbräute, die deutsch sein sollen, zurück nach "Hause". Wer weiß schon, wer und was Jesiden sind, außer Opfer von Moslems,  wie übrigens auch viele Christen, aber denen ist aktuell kein Leidartikel gewidmet, auch keine ganze 3. Seite ("Tot, aber nicht mehr namenlos - Im nordirakischen Kodscho wurden 2014 hunderte Jesiden vom IS ermordet - Auf einem Gräberfeld sollen die Opfer nun eine würdige Ruhestätte finden"), sondern Sozialismus: "Mit Solidarität zur Normalität", ein Priester und Redakteur, Leser-Spenden vor allem auch für die Katholische Kirche (Caritas) bzw. den Nahen Osten sind eins seiner Hauptschreibthemen, feuert nun zum Impfen an. Weiß er mehr als andere, deren Metier Medizin und nicht Politik ist? "Nie war Solidarität in Deutschland wichtiger als heute: Geimpfte müssen in den nächsten Wochen auf Nicht-Geimpfte Rücksicht nehmen, Junge auf Alte. Auch darf es keine Privilegien für Geimpfte geben, solange der Impfstoff knapp ist und richtigerweise nach Risikogruppen geimpft wird. Unsere Gesellschaft lebt das 'Miteinander-Füreinander'“. Ärmel hoch oder Hände hoch? "Im Zentrum muss eine ethisch begründete Abwägung stehen: Wie ist das eigene, aus heutiger Sicht sehr geringe Risiko der Impfung im Vergleich zu jenem Risiko zu bewerten, bei Nicht-Impfung andere anzustecken oder selbst schwer zu erkranken?" Ist er denn schon geimpft und hält es mit jenem Ethikrat, auf den die Regierung hört, und wo einer zur Bestrafung jener aufgefordert hat, die aus mutmaßlich guten Gründen sich vorerst nicht impfen lassen? Dabei ist das doch ein Experiment,allerdings  mit nur kleiner Presse: "Corona-Impfkampagne startet mit kleinen Pannen - EU-Kommission verteidigt sich gegen Kritik an Beschaffung des Impfstoffs - Impftermine im Südwesten auf Wochen ausgebucht". Es geht natürlich auch noch kleiner, 1-spaltig winzig auf der Spaichinger Seite: "Sechs Menschen werden wegen Corona beatmet..Im Klinikum liegen 35 Patienten mit einer Corona-Infektion, sechs davon befinden sich auf der Intensivstation und werden beatmet". Der lokale Hammerbericht ist ein Fünfspalter: "Mehr Licht: Neue Drehleiter hat sich bewährt - Seit Ende Oktober hat die Feuerwehr Spaichingen das neue Fahrzeug im Einsatz". Jetzt schon exklusiv im Blatt! Ebenso aktuell auch diese Meldung: "Die Zeit steht still, zwischen den Jahren - Die Tage werden erst ab Dreikönig wieder länger - Einschub zwischen Ende des Sonnenjahrs und Beginn des Mondjahrs - Fast zwanzig Jahre sind ins Land gezogen, seit der unvergessene Fritz Schray (1928-2016), ein ebenso genialer wie universal-gebildeter Lokalhistoriker, in seiner wöchentlichen Kolumne zu Brauchtum, Heiligen und Kalender-Konstellationen zeitlose Betrachtungen zur Wintersonnwende angestellt hat. Und den Tagen danach, die wir landläufig  'zwischen den Jahren' nennen. Unser Mitarbeiter Manfred Brugger hat den Artikel in seinem Archiv gefunden". Wer wäre auf sowas gekommen? Wenn dann noch ein Redakteur seinen falsch geschriebenen Namen für wichtig hält, dann dauert es wohl nicht mehr lange, und auf einem Stein des Massengrabs der Lokalzeitungen steht: "Gestorben an Corona". Gekränkelt wurde schon lange. Letzte und allerletzte Meldungen lauteten so und ähnlich: "Neue Ermittler gegen Hass im Netz - Der Stuttgarter Generalstaatsanwalt Achim Brauneisen fordert 30 neue Stellen für Ermittler, die Hasskriminalität im Internet verfolgen. Die Stellen seien notwendig, um die Anforderungen eines neuen Bundesgesetzes zu erfüllen. Dieses soll Anbieter sozialer Netzwerke verpflichten, möglicherweise strafbare Einträge zu melden". Oder: "Wie Maschinen Hass erkennen - Forscher bringen Software bei, strafbare Äußerungen im Netz zu entdecken". Wann ersetzt Software, was eher schlecht als recht Redaktionen noch zu  machen versuchen? Oder: "Flüchtlingsrat kritisiert Migrationspolitik der Südwest-Grünen". Wann war zuletzt mal von gewählten Räten und den ihnen aufgetragenen Mandaten was zu hören? Beispielsweise in Gemeinderäten und Kreistagen? Wann bauen die ihre Heimat neu auf?

Verband: Kliniken können bald Gehälter nicht mehr zahlen
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft schlägt angesichts der coronabedingten Betriebseinschränkungen Alarm: „Wenn die Bundesregierung die Hilfen nicht deutlich erhöht, werden flächendeckend Kliniken bereits im ersten Quartal 2021 nicht mehr die Gehälter ihrer Mitarbeiter zahlen können“, sagte der Präsident der Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Das Geld aus der Regelversorgung fehlt.“ Die Krankenhäuser verfügten nur noch begrenzt über finanzielle Mittel. ....Zwei Drittel aller Klinikbetreiber rechnen im Gesamtjahr 2020 mit Verlusten, wie aus dem aktuellen Krankenhaus-Barometer des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) hervorgeht, das dem Berliner „Tagesspiegel“ vorliegt. ..
(Schwäbische Zeitung. Fakes. Pfuschland. Gesundheit ist kein Geschäft wie jedes andere! Wo sind denn die Milliarden hin? Rund 100 Milliarden im Jahr für Illegale, die nicht hier sein dürften, und deren Zuzug hält an. Tritt niemand für politische Mistwirtschaft zurück?)

Da erschien ein Licht am Himmel: Ob in SPA und TUT  am Dienstagmorgen dieses Zeichen verstanden wurde, in dessen Mittelpunkt das geschlossene Krankenhaus stand? (Screenshot sp.itatbusiness.de)

Winfried Kretschmann
Grüne sollten, „wenn die Möglichkeit da ist“, nach Kanzleramt greifen
Wenn sich nach der Bundestagswahl die Chance ergibt, sollte seine Partei nach dem Kanzleramt greifen, so Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Auch die Option einer Koalition mit SPD und Linkspartei sollte dann ausgelotet werden.
(welt.de. Grüner Wahnsinn, nichts Neues unter der Sonnenblume. Die nächste Leitplanke wartet schon. Wann wird der Verfassungsschutz aktiv?)

Egal mit wem, und wenn es das Spaichinger Prinzenpaar ist, Hauptsache regieren! Der gebürtige Spaichinger Kretschmann weiß, wie Machtpolitik geht. Rechts der Spaichinger FDP-MdL Leo Grimm. 

Landesbischof würdigt Solidarität der Menschen
Der badische evangelische Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh hat zum Jahreswechsel die Solidarität vieler Menschen in der Corona-Pandemie gewürdigt...
(swr.de. Freundschaft! Es lebe der Sozialismus! Wer braucht da noch vom Steuerzahler entlöhnte Bischöfe? Die Kirchen haben sich ausgeklinkt.)

Grundschulen und Kitas Mitte Januar wieder offen?
Staatsministerium bremst Kultusministerin Eisenmann
(swr.de. Wahlkampf ist, da hat sie nichts zu sagen.)

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NACHLESE
Klaus-Dieter Humpich
Das Stromschnüffel-Gesetz
Zwei Tage vor Weihnachten wurde vom deutschen Parlament der nächste Hammer im Corona-Schatten präsentiert. Das Ganze heißt: „Entwurf eines Gesetzes zur zügigen und sicheren Integration steuerbarer Verbrauchseinrichtungen in die Verteilernetze und zur Änderung weiterer energierechtlicher Vorschriften“. Die Bundesbürger werden es teuer bezahlen. Etwa mit Stromabschaltungen....Betrachtet man diesen Gesetzentwurf, sieht es allerdings eher danach aus, dass sich die Planwirtschaft, wie immer, immer weiter in Details verliert. Es entsteht ein undurchdringliches, widersprüchliches Gestrüpp, in dem sich die Giftschlangen immer öfter in den eigenen Schwanz beißen...Langsam, ganz langsam spricht es sich rum: Wenn man alle fossilen Energieträger durch elektrische Energie ersetzen will, muss man alle Tanker, Pipelines, Züge und LKW, die Kohle, Öl und Gas verteilt haben, durch Kabel ersetzen. Das ist viel mehr als die fixe Idee, Windmühlen in die Nordsee zu stellen und damit München usw. (nur) mit Strom zu versorgen. Schon diese relativ kleine Aufgabe des Ausbaus des Hochspannungs-Übertragungsnetzes scheint für das „Land in dem wir (noch) gut und gerne leben“ eine unlösbare Aufgabe zu sein...
(achgut.com. Ochs und Esel führen den Bolschewismus an, heute am Abgrund, morgen einen Schritt weiter.)
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Es wird wohl nicht besser...
2021 – wenig Grund zur Zuversicht
Von MICHAEL BRÜCKNER
Werden die Menschen auch im neuen Jahr im Panikmodus gehalten, damit der »Great Reset« durchgesetzt werden kann? Beginnt 2021 der Abschied vom Bargeld? Wie schlimm wird die erwartete Pleitewelle? Droht ein Währungskrieg? Werden die Bundestagswahlen abgesagt – und Merkel bleibt Kanzlerin?
Ein – zugegeben – etwas dystopischer Ausblick auf 2021.
In wenigen Tagen geht 2020 zu Ende, und wohl nur wenige werden diesem Jahr nachtrauern. Viele werden darauf vertrauen, dass die vor uns liegenden 12 Monate besser werden und uns zur Normalität (nicht zur »neuen Normalität«, von der die semantischen Betrüger in Politik und Mainstream-Medien gern reden und schreiben) zurückkehren lassen.Sicher, Hoffnung ist immer erlaubt, doch auch wenn Theodor Heuss recht hatte mit seinem Bonmot »Der Pessimist ist der einzige Mist, auf dem nichts wächst«, so sei vor allzu viel Zuversicht gewarnt.Die diversen Eliten haben aus der Generalprobe der vergangenen Monate ihre Schlüsse gezogen: Man muss die Menschen nicht unbedingt – wie in China – mit harten Strafen disziplinieren, um sie gefügig zu machen.Ein viel effizienteres Instrument ist der Angst- und Panikmodus, in den die Bürger versetzt werden. Und siehe da: Plötzlich ist eine angebliche Mehrheit bereit, sich Jobs und Freiheitsrechte nehmen zu lassen, nur um zu überleben.
Biden: Präsident auf Abruf
Was also könnte im nächsten Jahr auf uns zukommen? Wenn nicht noch quasi in letzter Minute ein Wunder geschieht, dürften Joe Biden und seine dezidiert linke Vizepräsidentin Kamala Harris am 20. Januar vereidigt werden. Das (Obama-)Establishment kehrt an die Schalthebel der Macht zurück. Die Frage, ob Biden seine Wahl von langer Hand vorbereiteten Manipulationen verdankt, wird vielleicht nie abschließend geklärt werden. Dafür wird eine andere Frage umso spannender: Wie lange bleibt Biden Präsident? Wann werden ihn die einflussreichen Linken in seiner Partei aus dem Amt drängen? Entweder, weil er krank ist, oder weil ihn die Steuer- und Korruptionsaffäre seines Sohnes Hunter Biden einholt.Doch ganz gleich, wer im Weißen Haus regiert, der Handelskrieg mit China wird sich tendenziell verschärfen. Biden (oder Harris) werde die Beziehungen zu den Verbündeten, vor allem zur deutschen Dauerkanzlerin Merkel, verbessern, um diesen Handelskrieg noch effizienter führen zu können, prognostiziert The Economist in seinem Ausblick 2021.Normalerweise beginnt das neue Jahr mit dem Weltwirtschaftsforum im pittoresken Davos. In diesem Jahr trifft sich die Elite aus Politik, Wirtschaft und Medien im Mai in Singapur. Das große Thema auf der Agenda: »The Great Reset« (Kopp Exklusiv berichtete bereits ausführlich). Nachdem in Washington die Marionette Biden installiert wurde, sind die Chancen auf eine Transformation der Marktwirtschaft in eine grünsozialistische Konzernwirtschaft oder – um den Philosophen Oswald Spengler zu zitieren – in einen Milliardärssozialismus unter der Führung von internationalen Konzernen wie Google, Facebook, Microsoft, Amazon und den Wall-Street-Mächtigen deutlich gewachsen. Kleine und mittelständische Unternehmen werden schon im Vorfeld durch staatliche Lockdown-Beschlüsse in großer Zahl in den Ruin getrieben.Im Ergebnis wachsen Macht und Einfluss der angeblich systemrelevanten Unternehmen, also der Big Data-, Big Finance-, Big Health- und Big Tech-Konzerne, ebenso wie die des »Tiefen Staates« und der systemkonformen Medien. Die Menschen würden einer »fast unvorstellbaren Machtfülle der Eliten« ausgeliefert sein, schrieb unlängst der Historiker Professor David Engels. Und diese Eliten haben es dieses Mal voraussichtlich nicht mehr mit Donald Trump zu tun, sondern mit dem unter zumindest dubiosen Umständen ins Weiße Haus eingezogenen Joe Biden, mit dem die Strippenzieher leichteres Spiel haben dürften. Denn der Großteil der neuen Regierung, da sind sich Beobachter in Washington sicher, gehört zu den Protagonisten des »Great Reset«. Da spielt es auch keine Rolle, wann Joe Biden von der linken Vizepräsidentin Kamala Harris abgelöst wird.
Die Eliten und der Neustart
Zum »Great Reset«, dem von den Eliten diktierten Neustart, gehört nicht zuletzt eine leicht kontrollierbare, bargeldlose Gesellschaft. Vermutlich ab Mitte 2021 dürfte in vielen Regionen Europas der E-Euro, also das digitale Geld für die Eurozone, getestet werden, um ihn dann im Jahr darauf einzuführen.Die EZB und die Chefs der nationalen Notenbanken messen diesem Projekt, über das wir an dieser Stelle schon häufig berichteten, hohe Priorität bei. Was immer Politiker und Notenbankvertreter offiziell zu Protokoll geben, um die vielen Bargeldanhänger in Deutschland und Österreich ruhigzustellen, fest steht: Der digitale Euro kommt spätestens 2022 – und mit ihm die schrittweise Überführung von physischem Bargeld (Münzen und Scheine) in eine von der Notenbank kontrollierbare digitale Währung. Die Anonymität, die der Einsatz von Bargeld derzeit noch garantiert, gehört dann endgültig der Vergangenheit an. Der Verbraucher wird »gläsern«. Freilich darf vermutet werden, dass vor allem die Deutschen – sediert von der Schlaftablettenrhetorik einer Angela Merkel und eines Olaf Scholz – diesen Umwandlungsprozess gar nicht oder allenfalls am Rande mitbekommen. Wenn überhaupt etwas die Aufmerksamkeit der Medien und damit der Bürger wecken kann, dann vielleicht die ab dem ersten Quartal 2021 über Deutschland und viele andere Staaten Europas rollende Insolvenzwalze. Dass die Zahl der Insolvenzen im jetzt zu Ende gehenden Jahr zurückgegangen ist, darf sicher nicht als beruhigende Botschaft interpretiert werden. Eher ist das Gegenteil der Fall. Verluste und Insolvenzen dürften im Januar so reichlich rieseln wie trockene Nadeln vom Weihnachtsbaum, prophezeit ein prominenter Berliner Gastronom. Grund: die vorübergehend ausgesetzte Insolvenzantragspflicht für Unternehmen. Viele der sogenannten »Zombieunternehmen« stehen jetzt vor der Stunde der Wahrheit.Der Kreditversicherer Euler Hermes sagt weltweit einen kumulierten Anstieg der Insolvenzen um rund 35 Prozent voraus. Nach Angaben des Münchner Ifo-Instituts fühlen sich aktuell fast 86 Prozent der Reisebüros und Reiseveranstalter in ihrer Existenz bedroht. In der Hotelbranche bangen 76 Prozent und bei den Gaststätten 62 Prozent um ihr wirtschaftliches Überleben. Aber während man die kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie die vielen Soloselbstständigen in gewohnter Manier sang und klanglos pleitegehen lässt, dürfte die Merkel-Regierung spätestens vor der Bundestagswahl erneut tief in die Steuerzahlerkasse langen, um den Reiseveranstalter TUI, bei dem der Staat bereits involviert ist, zu retten. Denn kaum ein Branchenkenner geht davon aus, dass schon im Frühsommer die Zahl der Urlaubsreisen wieder signifikant steigen könnte. Und die Insolvenz eines führenden deutschen Touristikkonzerns, bei dem mittlerweile auch der Staat seine Finger im Spiel hat, ist unmittelbar vor einer Bundestagswahl schlechterdings nicht vorstellbar.Asymmetrische Erholung Doch selbst, wenn sich die Konjunktur nach dem zweiten Lockdown wieder überraschend robust zeigen sollte, ist 2021 wohl eher ein asymmetrischer Verlauf der wirtschaftlichen Rekonvaleszenz zu erwarten. Sprich: Manche Branchen könnten wieder relativ schnell über den Berg sein, andere – vor allem der Dienstleistungssektor – dürften die Folgen der Lockdowns noch lange spüren. Viele Restaurants, in denen wir uns Ende Oktober in melancholischer Stimmung verabschiedeten, werden wohl nie mehr öffnen. Und was passiert, wenn die so euphorisch begrüßten Impfstoffe die in sie gesetzten Hoffnungen nicht erfülerfüllen oder die Nebenwirkungen gravierender sind als gedacht? Das mag man sich gar nicht vorstellen. Niemand will den Teufel an die Wand malen, aber im neuen Jahr droht weiteres Ungemach: Klingt die Corona-Krise allmählich ab, könnte ein Währungskrieg die Weltwirtschaft bedrohen (und dafür kann das Establishment dann nicht mehr Donald Trump verantwortlich machen). Schon seit Wochen warnen Experten vor der rasanten Aufwertung der Währungen in vielen Schwellenländern. Angesichts der anhaltenden Null- und Negativzinspolitik in den führenden Wirtschaftsnationen floss seit Mitte des jetzt zu Ende gehenden Jahres viel Geld in diese Staaten. Der mexikanische Peso, der südafrikanische Rand, aber auch die Währungen Chinas und Südkoreas werteten um teilweise über 10 Prozent auf, was sich naturgemäß negativ auf deren Exportwirtschaft auswirkt.Ein in der Folge drohender Abwertungswettlauf birgt schwerwiegende Risiken für die gesamte Weltwirtschaft. Auch wenn Beobachter die Sorge vor einem Währungskrieg derzeit noch für übertrieben halten, so sind Spannungen im Währungsgefüge schon jetzt unübersehbar.
Merkel ohne Ende?
Und dann wären da noch die Bundestagswahlen am 26. September 2021 und die spannende Frage, wer die Nachfolge der Dauerkanzlerin Merkel antritt. Möglicherweise erweist sich diese Frage aber als gar nicht so spannend, weil Merkel einfach im Amt bleibt. So könnten die Bundestagswahlen wegen Corona zum Beispiel um ein Jahr verschoben werden. Oder aber, Merkel, die Deutschland nach eigenem Bekunden »dienen« möchte, kandidiert einfach noch einmal und schaut mit diabolischem Vergnügen zu, wie sich die Kandidaten um den CDU-Vorsitz und ihre potenzielle Nachfolge selbst ins politische Aus manövrieren. Wie gesagt: Die Perspektiven für das neue Jahr sind alles andere als verheißungsvoll.
<<Dieser Beitrag ist zuerst in KOPP Exklusiv (Ausgabe 52/20) erschienen.
» G.W.: verheimlicht – vertuscht – vergessen 2021, 288 S., 14,99 Euro
» Volker Nied: Vorbereitung auf den finalen Crash, 252 Seiten, 22,99 Euro
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Maas ist ein Beispiel dafür, wie man ohne je gewählt worden zu sein nach ganz oben gespült wird. Und er ist damit ein schönes Beispiel dafür, dass mit unserem Wahlsystem der Versorgungswahllisten etwas grundsätzlich nicht in Ordnung ist. Weitere beispielhafte Leute dafür finden sich zuhauf im deutschen Bundestag, in Landtagen und in vielen hohen Institutionen.
(Leser-Kommentar, achgut.com)
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Dirk Maxeiner
Der Lauterbach-Plan
Karl Lauterbach macht sich bereits über seine Anschlussverwendung Gedanken, irgendwann wird das Corona-Thema politisch ein lahmer Gaul sein und nicht mehr für große Sprünge taugen. Und da kommt Karl dem Alarmierten selbstverständlich das nächstliegende in den Sinn: Karl der Klimaretter bewahrt uns vor dem Höllenfeuer.
(achgut.com. Warum muss ständig einem Qualitätspolitiker des Qualitätsjournalismus hinterhergelaufen werden? Damit haben die doch erreicht, was sie mit ihrer Propaganda stets wollen: Kasperlköpfe ernst nehmen.)

Carlos A. Gebauer
„Durchimpfen“ in Heimen – Die Probleme gehen erst los
Das „Durchimpfen“ von Altersheimen und Pflegeeinrichtungen darf nicht ohne die Einwilligung und Aufklärung der Betreuten – beziehungsweise ihrer bevollmächtigten Angehörigen geschehen. Diese stehen dann oft vor schweren seelischen und praktischen Konflikten. Und auch auf Ärzte und Richter kommt eine ganze Packung voller ethischer und juristischer Risiken und Nebenwirkungen zu.
(achgut.com. Das wird die Zunft der Ethikräte anders sehen.)

Gerd Held
Sicherheit gegen Freiheit?
Wenn im Namen einer vagen „Schutzbedürftigkeit“ überall hineinregiert wird, kann von Freiheit nicht mehr die Rede sein. Die wuchernde Corona-Politik kennt keine Selbstständigkeit der Gesellschaft mehr. Aber deshalb könnte die Corona-Krise auch einen Wendepunkt markieren, an dem unübersehbar wird, dass diese Entwicklung nicht mehr weitergehen kann. Sie hat ihre Mittel erschöpft.
(achgut.com. Wer in der Diktatur nicht aufwacht, braucht weder Demokratie noch Rechtsstaat.)

Interview mit Gastronom und Unternehmer
„Die Gastronomie wird ein großes Sterben erleben“
Axel Schönfelder besitzt mehrere Firmen, denen es insgesamt gut geht, und Restaurants. Er hält die politische Strategie nicht für nachhaltig und warnt vor Schwarz-Weiß-Denken.
VON Stefanie Claudia Müller
Die Politik hat beim ersten Lockdown einen guten Job gemacht, dann aber einfach nicht die Gelegenheit genutzt, das Gesundheitswesen zu reformieren. Es sind genügend Intensivbettenkapazitäten da, aber das Personal fehlt, diese zu betreuen, weil man sich entschieden hat, Krankenhäuser dem Markt freizugeben. Das ist falsch. Krankenhäuser dürfen nicht kostenreduziert und gewinnoptimierend arbeiten. Wir wären nie in einen zweiten Lockdown gekommen, wäre diese Privatisierung nicht gekommen.Des Weiteren sollte die Politik leiser agieren. Tägliches Glaskugel Gucken führt zur Unglaubwürdigkeit...
(Tichys Einblick. Geschlossen ist nicht offen. Inkompetente Politik mischt sich in das Leben ein.)

Ostbeauftragter Wanderwitz
„Erschreckend viele Ostdeutsche tun so, als gäbe es keine Pandemie“
Die hohen Infektionszahlen in Ostdeutschland seien auch ein Erbe des Kollektivismus in der DDR, sagt der Ost-Beauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (CDU). Im Konflikt zwischen Regierungen und Corona-Leugnern stecke auch „ein Streit über unser Wertesystem“.
(welt.de.Wenn das Merkel-Regime, dem er seinen Posten verdankt, keine Pandemie angeordnet hätte, wüsste es der Jurist, geb. 1975 in Karl-Marx-Stadt (seit Februar 2020 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, in der 18. Wahlperiode kultur- und medienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, in der 19. von März 2018 bis Februar 2020 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimamt) mutmaßlich wohl auch nicht. Hält man die im Osten für zu blöd oder musste ein Ossie noch einen überflüssigen Treueposten bekommen? Mit der SED hat er kein Problem? Warum kann er Mitteldeutschland nicht von Ostdeutschland unterscheiden?)

Krankenhäuser geraten in Finanznot – Spahn gibt Gehältergarantie
Krankenhäuser schlagen Alarm. Schon bald könnten sie die Gehälter der Angestellten nicht mehr zahlen. Der Grund: Durch die Corona-Pandemie wurden zahlreiche OPs aufgeschoben. Gesundheitsminister Spahn will die Lage beruhigen.
(welt.de. Es reicht, Spahn muss wegen mutmaßlich erwiesener Unfähigkeit zurücktreten!)

Ein Skript von Kontrollwahn und Gehorsamkeit

Von NADINE HOFFMANN

Es gibt bestimmt Länder, die sich zumindest darüber wundern, warum ein Virus mit einer Gefahr ähnlich der der Grippe eine ganze Wirtschaft und Gesellschaft lahmlegt, während von der Grippe nichts mehr zu hören ist. Es gibt garantiert Nationen, die den Kopf darüber schütteln, wenn Demenzkranken in Hauruckimpfungen ein kaum erprobter Impfstoff injiziert wird. Und es gibt sicherlich Bevölkerungen, die sich nicht von ihren Regierungen durch Verordnungen knebeln lassen. Das deutsche Volk gehört wohl nicht dazu. Es ist erschreckend.

Mit „Corona“ trifft Kontrollwahn von oben auf Bedrückung von unten. Durch Euro, EU, Massenmigration und den teuersten Strom der Welt leidensfähig (und vielleicht leidenslustig) gemacht, kennt es „der Deutsche“ nicht mehr anders, so scheint es. Hier laufen in Drehbuchmanier Handlungen und Verhaltensweisen ab, die wie antrainiert wirken. Man gehorcht, aus verschiedensten Gründen. Man denunziert, aus dem Grund, weil es wieder opportun ist.

Glauben Sie, wenn wir vitaler, weniger untertänig und weitaus selbstbewusster wären, dass man uns die Enkel als Sargnagel für die Großeltern verkaufen oder mit der Werbung für Kontaktreduzierung großes Geld machen könnte?! In gehorsam Germany ist’s möglich. Das Land der unbegrenzten Herzlosigkeiten, in dem „Journalisten“ den Tod des Einzelhandels als dessen Erlösung bejubeln und die einsame Seniorenheimbewohnerin zur Heldin küren. Bundesverdienstkreuz für Ausgangsverbote.

Und wenn nun der SPD-Politiker Karl Lauterbach davon redet, dass die auferlegten Beschränkungen des Lebens wegen des Klimawandels weitergeführt werden müssen, dann ist das kein Ausrutscher. Das ist der jetzige Fahrplan konsequent im Wahnsinn weitergedacht. Das ist die Wahrheit der Regierenden, die deren Wähler nicht sehen wollen.

Können diese Zähne lügen? Nein! Elektrifiziert von der eigenen Macht über andere Menschen, kehren die Lauterbachs und Spahns ihr verkommenes Inneres nach außen. Diese Misanthropen meinen das ernst. Erzählen Sie nachher nicht, die hätten's nicht gesagt.

Da fährt ein Zug in die falsche Richtung, und fast alle lösen ein Ticket. Warum? Ist es nationale Depression, Zivilisationsmüdigkeit oder die Verkörperung von Risiko in Form dieses einen und nur dieses Virus? Wie gehen andere Staaten damit um, man erfährt es nicht. Wie sieht es in Asien aus, wir sehen es nicht. Wie konnten andere Länder in die alte Normalität zurückkehren ohne das Heraufbeschwören einer neuen, wir werden darüber kaum informiert. Andere Länder, andere Denkweisen. Wir sollen auf bekannten Pfaden latschen und die Klappe halten.

Natürlich müssen wir unsere Risikogruppen schützen, hätten wir schon Anfang des Jahres machen müssen, aber da waren die Verantwortungsträger noch ohne Plan. Nun haben sie einen, der ist fatal. Was zum Kuckuck läuft hier verkehrt, wenn Leute, die sich nach der Toilette nie die Hände wuschen, nun als Koryphäen in Sachen Epidemiologie debütieren und ihre Nachbarn verpfeifen, die noch einen Rest Leben leben?! Das, was in Deutschland immer verkehrt lief. Ja, da sind sie halt wieder da, die alten Rollen, mit denen man sich hier so gut auskennt. Und die da oben drücken den Knopf, von dem sie wissen, dass er funktioniert, und wie er funktioniert. Der Deutsche wird … und er steht drauf.

Nicht alle, versteht sich. Aber schauen Sie sich um! Wie viele nicht hinterfragen, nicht reflektieren, sondern einfach schlucken, was von oben kommt. Das große Erwachen wird es über die Wirtschaft geben. Nur diesmal ohne Westpakete, denn wir sind nun alle „Osten“, der ewigen Merkel sei Dank.

Ein Drehbuchautor sollte die Geschehnisse schon mal notieren, wahlweise als Doku oder als Psycho-Thriller.
(PI-NEWS-Gastautorin Nadine Hoffmann ist Sprecherin für Umweltpolitik und Tierschutz der AfD-Landtagsfraktion Thüringen)
(pi-news.net)

"Die menschlichen Verhältnisse machen die Menschen sich selber"

Lasset vor euch vorübergehen die verschieden Zustände, zwischen denen ihr eine Wahl zu treffen habt. Gehet ihr ferner so hin in eurer Dumpfheit und Achtlosigkeit, so erwarten euch zunächst alle Uebel der Knechtschaft; Entbehrungen, Demüthigungen, der Hohn und Uebermuth des Ueberwinders; ihr werdet herumgestoßen werden in allen Winkeln, weil ihr allenthalben nicht recht und im Wege seid, so lange, bis ihr durch Aufopferung eurer Nationalität und Sprache euch irgend ein untergeordnetes Plätzchen erkauft, und bis auf diese Weise allmählich euer Volk auslöscht.

Wenn ihr euch dagegen ermannt zum Aufmerken, so findet ihr zuvörderst eine erträgliche und ehrenvolle Fortdauer, und sehet noch unter euch und um euch herum ein Geschlecht aufblühen, das euch und den Deutschen das rühmlichste Andenken verspricht. Ihr sehet im Geiste durch dieses Geschlecht den deutschen Namen zum glorreichsten unter allen Völkern erheben, ihr sehet diese Nation als Wiedergebärerin und Wiederherstellerin der Welt.

Es hängt von euch ab, ob ihr das Ende sein wollt und die letzten eines nicht achtungswürdigen und bei der Nachwelt gewiß sogar über die Gebühr verachteten Geschlechts, bei dessen Geschichte die Nachkommen, falls es nämlich in der Barbarei, die da beginnen wird, zu einer Geschichte kommen kann, sich freuen werden, wenn es mit ihnen zu Ende ist, und das Schicksal preisen werden, daß es gerecht sei; oder, ob ihr der Anfang sein wollt, und der Entwicklungspunkt einer neuen, über alle eure Vorstellungen herrlichen Zeit, und diejenigen, von denen an die Nachkommenschaft die Jahre ihres Heils zähle. Bedenket, daß ihr die letzten seid, in deren Gewalt diese große Veränderung steht.

Ihr habt doch noch die Deutschen als Eins nennen hören, ihr habt ein sichtbares Zeichen ihrer Einheit, ein Reich und einen Reichsverband gesehen, oder davon vernommen, unter euch haben noch von Zeit zu Zeit Stimmen sich hören lassen, die von dieser höhern Vaterlandsliebe begeistert waren. Was nach euch kommt, wird sich an andere Vorstellungen gewöhnen, es wird fremde Formen und einen andern Geschäfts- und Lebensgang annehmen; und wie lange wird es noch dauern, daß keiner mehr lebe, der Deutsche gesehen. oder von ihnen gehört habe?

Was von euch gefordert wird, ist nicht viel. Ihr sollt es nur über euch erhalten, euch auf kurze Zeit zusammenzunehmen und zu denken über das, was euch unmittelbar und offenbar vor den Augen liegt. Darüber nur sollt ihr euch eine feste Meinung bilden, derselben treu bleiben, und sie in eurer nächsten Umgebung auch äußern und aussprechen. Es ist die Voraussetzung, es ist unsere sichere Ueberzeugung, daß der Erfolg dieses Denkens bei euch allen auf die gleiche Weise ausfallen werde; und daß, wenn ihr nur wirklich denket, und nicht hingehet in der bisherigen Achtlosigkeit, ihr übereinstimmend denken werdet; daß wenn ihr nur überhaupt Geist euch anschaffet, und nicht in dem blosen Pflanzenleben verharren bleibt, die Einmüthigkeit und Eintracht des Geistes von selbst kommen werde. Ist es aber einmal dazu gekommen, so wird alles übrige, was uns nöthig ist, sich von selbst ergeben.

Dieses Denken aber wird denn auch in der That gefordert, von jedem unter euch, der da noch denken kann über etwas offen vor seinen Augen Liegendes, in seiner eigenen Person. Ihr habt Zeit dazu; der Augenblick will euch nicht übertäuben und überraschen; die Acten der mit euch gepflogenen Unterhandlungen bleiben unter euren Augen liegen. Legt sie nicht aus den Händen, bis ihr einig geworden seid mit euch selbst.

Lasset, o lasset euch ja nicht lässig machen durch das Verlassen auf andere, oder auf irgend etwas, das außerhalb eurer selbst liegt; noch durch die unverständige Weisheit der Zeit, daß die Zeitalter sich selbst machen, ohne alles menschliche Zuthun, vermittelst irgend einer unbekannten Kraft. Diese Reden sind nicht müde geworden, euch einzuschärfen, daß euch durchaus nichts helfen kann, denn ihr euch selber, und sie finden nöthig, es bis auf den letzten Augenblick zu wiederholen. Wol mögen Regen und Thau und unfruchtbare oder fruchtbare Jahre gemacht werden, durch eine uns unbekannte und nicht unter unserer Gewalt stehende Macht; aber die ganz eigentümliche Zeit der Menschen, die menschlichen Verhältnisse, machen nur die Menschen sich selber, und schlechthin keine außer ihnen befindliche Macht.

Nur wenn sie alle insgesammt gleich blind und unwissend sind, fallen sie dieser verborgenen Macht anheim: aber es steht bei ihnen, nicht blind und unwissend zu sein. Zwar in welchem höhern oder niedern Grade es uns übel gehen wird, dies mag abhängen theils von jener unbekannten Macht, ganz besonders aber von dem Verstande und dem Willen derer, denen wir unterworfen sind. Ob aber jemals es uns wieder wohlgehen soll, dies hängt ganz allein von uns ab, und es wird sicherlich nie wieder irgend ein Wohlsein an uns kommen, wenn wir nicht selbst es uns verschaffen, und insbesondere, wenn nicht jeder einzelne unter uns in seiner Weise thut und wirket, als ob er allein sei, und als ob lediglich auf ihm das Heil der künftigen Geschlechter beruhe.

Dies ist's, was ihr zu thun habt; dies ohne Säumen zu thun, beschwören euch diese Reden.
(Aus Johann Gottlieb Fichte, "Reden an die deutsche Nation", 1807/8)

"Wohn-Haft", Roman von Manfred Haferburg, Vorwort: Wolf Biermann

"Wohn-Haft" ist ein Roman, der auf einer wahren Geschichte basiert. Der Leser taucht in den Alltag der DDR-Jahre ein. Er begegnet Menschen, die in dieses Land hineingeboren wurden und die sich hinter der Mauer einrichten müssen. Manche sind stark, wie die junge Lehrerin Sigi, deren Schicksal wie zufällig mit dem System kollidiert. Liebe trifft auf Dummheit und Hass. Manche sind zu schwach, den Verlockungen der Menschenfänger zu widerstehen. Wir lernen den blonden Wikinger Paul kennen, den das System zum Verräter an sich selbst und seinen Freunden macht. Manni, die Hauptfigur, begehrt auf. Aus dem Mitläufer wächst ein Mann, der versucht zu widerstehen. Wer sich nicht beugt, muss zerbrochen werden. Er wird verraten, zersetzt, gefangen und eingekerkert. Wir leiden mit im aussichtslosen Kampf des Einzelnen gegen das übermächtige System.

Die Geschichte bietet aber auch Einblicke ins Innenleben eines schier allmächtigen Apparates. Fasziniert folgen wir den Bonzen und Schergen bis in den Kopf hinein. Spitzel sind auf Spitzel angesetzt. Abgestoßen lesen wir von der Intelligenz des Bösen, von dessen Gemeinheit und Schläue. Eine Lehrstunde über totalitäre „Systeme“, wie sie als Gesamtheit funktionieren, samt genauer Beschreibungen einzelner Rädchen. Der Autor erzählt packend von menschlichen Stärken und Schwächen in einem menschenverachtenden System, dass man fast atemlos weiterliest. Dieser Roman ist so gesättigt mit realem Leben, dass man den Takt der untergegangenen Welt beim Lesen nachspüren und nacherleben kann. Wir werden erfahren, was wir eigentlich schon immer ahnten – am Ende sind Menschlichkeit und Liebe stärker als jede Diktatur. (Amazon)

Autor Manfred Haferburg  (geb.1948 in Nebra) wuchs in Sachsen-Anhalt auf. Er studierte in Dresden Kernenergetik und arbeitete im Kernkraftwerk Greifswald. Da er kein Mitglied der SED war und einen Anwerbeversuch des Ministeriums für Staatssicherheit ablehnte, geriet er ins Visier verschiedenster Zersetzungsmaßnahmen der Staatssicherheit. Im Mai 1989 versuchte er über die Tschechoslowakei in den Westen zu fliehen. Im Zug von Prag nach Nürnberg wurde er verhaftet und in die zentrale Untersuchungshaftanstalt nach Berlin-Hohenschönhausen verbracht. Von dort aus erfolgte im Oktober 1989 - einige Tage vor dem Fall der Mauer – seine Entlassung: mit verbundenen Augen wurde Haferburg in ein Auto gedrückt und auf offener Straße aus dem Fahrzeug geworfen. Nach Aberkennung der DDR-Staatsbürgerschaft durfte er von Greifswald aus schließlich ausreisen. Seit 1999 arbeitet Manfred Haferburg für eine internationale Organisation mit Sitz in Frankreich und berät Kernkraftwerke auf dem Gebiet der nuklearen Sicherheit. Über seine Erfahrungen mit dem Zersetzungsmechanismus der Stasi hat er den Roman "Wohn-Haft" mit einem Vorwort seines Freundes Wolf Biermann geschrieben. Manfred Haferburg: "Der Zeitgeist herrscht, weil das Betriebssystem der Unfreiheit Angst heißt...Die Geschichte droht, sich zu wiederholen. Noch ist nicht alles so schlimm, wie es in der DDR einst war. Aber die Gesellschaft ist auf einem bösen Weg dort-hin. Ich hätte nie gedacht, dass Reiseverbote – bei notabene sperrangelweit offenen Grenzen – je wieder in Deutschland möglich wären. Ich hätte jeden ausgelacht, der mir gesagt hätte, dass das deutsche Parlament zu einer auf das politische Geschehen einflusslosen gefügigen Volkskammer verkommt. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass es wieder eine Gesellschaft der Denunziation, der Manipulation, der Ausgrenzung Andersdenkender, der Übergriffigkeit der Staatsbürokratie bis ins Kinderzimmer, ja der offenen Verachtung des Staates gegenüber seinen Bürgern geben wird“.

Corona hält, was die Polizei verspricht.

(tutut) - Früher hieß die Frage: Wie kommt es, dass immer so viel passiert,  um die Zeitung zu füllen? und war für Journalisten ein dankbarer Gag, um ihr Handwerk zu erklären.  Heute sind Zeitungen der Gag, welchen nach vier Tagen Festivitäten im Coronagefängnis für den fünften, der  Montagsblaupause,  nichts Neues einfällt, um aktuell, umfassend und wahrhaftig zu berichten. Da war halt nichts. Und wenn, dann fließt es  nicht aus der  Gleichstromsteckdose.  Volle Pulle Propaganda! 1928  hat Edward Bernays mitdem gleichnamigen Buch Propaganda" erklärt, obwohl es die Kunst der Public Relations gibt, seit Menschen ins Paradies freigelassen wurden.  Seither musste die Schöpfungsgeschichte der Evolution weichen bis zur  "Corona-Weihnacht in Spaichinger Kirchen".  Nun dreht sich offenbar wieder die Sonne um die Erde. "Die Erschaffung der Welt ist weder Zufall noch Ergebnis einer Evolution. Ihr Ursprung liegt in Gott, der schon immer war. Was für uns Menschen Anlass zu größter Freude sein müsste, sieht in der Realität leider oft anders aus. Biblisch-lapidar gesprochen: 'Die Welt erkannte ihn nicht, die Seinen nahmen ihn nicht auf'“.   Während  der Banker aus dem Gesundheitsministerium singt "So ein ein großartiger Tag für Deutschland",  weil nun die Ersten, die dürfen wollen müssen, Hundertjährige und ihr Personal, einen Stich kriegen gegen Coronas Wahn, und der Papst "Corona-Impfstoff für alle" fordert, kommen aus den USA von der zuständigen staatlichen Behörde weniger Freudentöne übers Impfen gegen das Virus. Erste Bilanz  von 112 807 Impflingen aus Großbrittanien: 3150 ( rund 3 Prozent) durch Nebenwirkungen so stark Betroffene, dass sie arbeitsunfähig wurden. Umgerechnet auf 40 Millionen Geimpfte in Deutschland würde dies über 1 Million Betroffene bedeuten. So viele können es aber nicht werden, denn der aktuellste Shootingstar unter Deutschlands Lieblingen hat zu spät und zu wenig bestellt.  "Corona-Impfaktion 'Ärmel hoch' läuft an - Medizinische Teams auf dem Weg zu älteren und pflegebedürftigen Menschen - In Deutschland haben am Sonntag bundesweit die Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Im ganzen Land bekamen vorwiegend ältere und pflegebedürftige Menschen die ersten Impfspritzen. Zu den zuerst Geimpften gehörten eine 103-jährige Frau in Ulm und eine Krankenschwester in Frankfurt am Main".  Deutschland Wappentier ist eine Schnecke: "Insgesamt soll Deutschland bis zum Jahresende 1,3 Millionen Impfdosen erhalten, bis Ende März dann elf bis 13 Millionen Dosen. Die regionalen Impfzentren in Baden-Württemberg nehmen am 15. Januar ihren Betrieb auf". Im Gegensatz zum Journalismus , der sich mit nichts und niemand gemein machen soll, selbst wenn es um eine gute Sache gehe - eine ganze Seite "Helfen bringt Freude"  über "Hilfe in 34 Ländern rund um den Erdball" durch Gutzeitungsleserspenden, wird PR heute von ihren Branchenvertretern "zur fünften Gewalt der Demokratie und einem Organ der Wahrheitspflege stilisiert, rühmt sie sich (laut  Vorwort) in 'Propaganda' der Demagogie, der vorsätzlichen Verdrehung und heimlichen Verführung. Man ist perplex und beginnt zu ahnen, dass Bernays in einer Zeit schrieb, in der die professonelle Verlogenheit noch nicht Legion war. Bernays ist nicht politisch korrekt. Er redet Klarttext. Der Vater der Public Relations und Schöpfer des Spin-Doctoring erörtert die von ihm begründete Profession in einer so brutalen Offenheit, dass es beim Leser spontan Begeisterung hervorruft - die alsbald in Entsetzen umschlägt". Der Qualitäts-, Öko- und Ökumenejournalismus von heute versucht täglich die Welt zu erklären und schafft es höchstens zu einer Kraft, die das Gute will, aber  Information selten schafft.  So wie der stets als "wirtschaftsstark" gerühmte Kreis TUT nicht nur Krankenhausnot leidet, sondern Versäumnisse der Vergangenheit mit sich herumschleppt:  "Straßensanierung ist verschoben - Kreisstraße zwischen Bergsteig und Buchheim fällt Haushaltslage des Kreises zum Opfer - Der Kreisausschuss für Mobilität und Verkehr empfiehlt dem Kreistag, zunächst mehrere kleinere Maßnahmen in Auftrag zu geben oder abzuschließen. Das hat auch mit der Haushaltssituation zu tun". Können sie denn nicht wirtschaften? Eine Volontärin  lässt Geschichten erzählen - "Interview: So blickt die älteste Tuttlingerin auf das Krisenjahr zurück - Nicht nur coronabedingt bleibt die 103-Jährige gerne für sich - Bewegung war und ist ihr wichtig". -  politisch korrekt schließ sich  ein Leidartikler der EU-Meinung an und nicht der Selbstbefreiung Großbrittanien an,   "Beide Seiten bewerten Brexit-Deal unterschiedlich - Europapolitiker Lins sieht Großbritannien in vielen Punkten als Verlierer - Johnson feiert wiedererlangte Freiheit". Wer ist Lins? Könnte wohl auch Hundertprozentschulz heißen.  Das Leiden an, mit und durch Corona zieht immer weitere Kreise: "Corona lässt Einbrecher verzweifeln - Immer weniger Beutezüge". Wann gibt's da auch  Ausgleichszahlungen für politisch korrekte Arbeitsverbote?

Im kalten Winter: "Deutschland krempelt die Ärmel hoch".

Kultusministerin Eisenmann will Grundschulen und Kitas wieder öffnen
Kultusministerin Eisenmann hält nichts von Unterricht aus der Ferne - schon gar nicht für jüngere Kinder. Die CDU-Politikerin pocht darauf, dass Schulen bald im neuen Jahr wieder ihre Pforten öffnen. Unabhängig von den Infektionszahlen.
(Stuttgarter Zeitung. Im Gebälk pocht der Holzwurm. Hört sie ihn nicht klopfen? )

Städtische Dienststellen in Stuttgart geschlossen
Rathaus im Lockdown: Kritik an Zwangsurlaub
Willigen Mitarbeitern bleibt das Arbeiten untersagt. Ein Problem sind die fehlenden Laptops.
(Stuttgarter Zeitung. Können die sich nicht mit Rauchzeichen zwischen ihren grünen Lagerfeuern verständigen?)

Verbrechen in Ebersbach
Getöteter Imam: Ehefrau und Bruder in Haft
Die Ermittler vermuten, dass der 26-Jährige aus familiären Gründen bei einem abendlichen Spaziergang getötet wurde. Seine Frau hat widersprüchliche Aussagen gemacht.
(Stuttgarter Zeitung. Islamische Meinungsverschiedenheit?)

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NACHLESE
Interview
Ökonom Gunther Schnabl: Junge Leute können kaum noch Vermögen aufbauen
Von Oswald Metzger
Gunther Schnabl gehört laut „FAZ“-Ranking zu den einflussreichsten Ökonomen Deutschlands. An der seit Jahren betriebenen ultralockeren Geldpolitik kritisiert er vor allem die Verteilungswirkung. Sie werde von den Linken absichtlich toleriert, um eine neue Umverteilungsagenda zu schaffen... Es handelt sich nicht nur um eine Lockdown-Krise, sondern auch um eine Wirtschafts- und eine Finanzkrise. Nur die Kombination dreier Krisen erklärt, warum wir grundlegende marktwirtschaftliche Prinzipien wie das Haftungsprinzip außer Kraft setzen..Die Überforderung der Jungen hat drei Dimensionen. Zum einen liegen heute die nominalen Gehälter wohl schon deutlich niedriger als in der vorigen Generation. Die Einstiegsgehälter werden in der schleichenden Krise sukzessive abgesenkt. Zum anderen haben die Jungen deutlich höhere Belastungen, wenn sie noch den Wunsch haben, ein Eigenheim für sich und ihre Familie zu erwerben...
(Tichys Einblick. Der Osten war rot und schließlich tot, der Westen wird nun auch rot...)
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Boris Reitschuster im Gespräch mit der Hamburger AfD-Abgeordneten
Olga Petersen: „Man fühlt sich wie ein Mensch zweiter Klasse“
Der Pianist Igor Levit, der kürzlich von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz erhalten hat, sagte, wer AfD-Mitglied ist, habe sein Menschsein verwirkt. Die in Russland geborene Hamburger AfD-Abgeordnete Olga Petersen hat so eine Einstellung am eigenen Leib erlebt – und auch ihre Kinder, wie sie im aktuellen Interview mit Boris Reitschuster schildert: „Meine kleine Tochter kam eines Tages aus der Schule nach Hause und sagte, der und der möchten nicht mehr mit mir spielen. Wegen dir. Der hat gesagt, du bist in einer Partei, die gegen Menschen hetzt, und dass du Juden tötest.“ Daraufhin habe Petersen, die Fördermitglied in der Vereinigung „Juden in der AfD“ ist, ihrer Tochter erst einmal viel erklären müssen, was damit gemeint war. „Ich habe versucht, Gespräche mit den Eltern zu suchen, habe ihnen gesagt: Das Kind hat sich drei Jahre wohlgefühlt, warum plötzlich dieser Umschwung, sie fühlte sich nicht mehr wohl. Als Antwort kam: ‘Sie sind eine Hetzpartei‘. Ich sagte: ‘Eigentlich machen sie aber doch nichts anderes, sie hetzen ihr Kind auf mein Kind!‘“
(pi-news.net)

„Ärmel hoch“
Hundertjährige an die Impffront
Bundeskanzlerin Angela Merkel setzt auf Härte, ohne groß Erfolge vorweisen zu können. Ihr Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) schwört Helfer und Bürger für den Einsatz an der Impffront ein.
VON Olaf Opitz
Wer dieser Tage Radio hört, Fernsehen schaut oder Zeitung liest, fühlt sich irgendwie an Geschichten von Großeltern aus grauer Vorzeit erinnert. Ob Wirtschaftskrise, Weltkrieg oder Wiederaufbau nach dem Krieg – in düsteren Zeiten führen Herrschende und Regierende gerne propagandistische Vorbilder ins Feld. ...Also wenn einem jetzt keine Assoziationen zu vergangener Agitation und Propaganda kommt, wann dann? Wie wär‘s zum Beispiel mit „Überholen ohne einzuholen“, „Greif zur Feder Kumpel“, „Kunst schafft Kohle“, „bau auf, bau auf“ oder „mein Arbeitsplatz, mein Kampfplatz für den Frieden“? In jedem Falle – „vorwärts immer, rückwärts nimmer!“..
(Tichys Einblick. Es ist Bürgerkrieg, die Mehrheit kriegt, was sie gewählt und verdient hat. Thomas Aigner, Geologie-Professor an der Universität Tübingen trat „als Ausdruck meines persönlichen Protestes“ gegen den Kurs der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, die wesentlich Kanzlerin Merkels Regierungskurs bestimmt, aus deren Schwesterorganisation, der Mainzer Akademie der Wissenschaften, aus.  Aigner: "Angesichts erster gemeldeter schwerer Nebenwirkungen und nach Warnungen namhafter Experten wird klar, dass die völlig neuartigen RNA-Impfstoffe bei weitem nicht ausreichend getestet wurden, insbesondere hinsichtlich Langzeitfolgen. Warum schweigen die Akademien in solchen existentiellen Fragen?“)

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DAS WORT DES TAGES
Wieso leeren sich die Kirchen? Weil die sakrale Energie aus dem Raum der Kirche verschwunden ist. Sie bietet keinen magischen Ort, wo man zu Gott Kontakt aufnehmen und auf seine Botschaften hoffen kann, sondern verliert sich in konkreten Aufgaben. Sie will sich mit Dienstleistungen für gute Sachen profilieren, statt das spirituelle Potenzial der Menschen zu nutzen. Während diese sich Astrologen, Wahrsagern, esoterischen Beratungen zuwenden und sich an Kraftorten erholen, leeren sich die Kirchen. Man will nicht noch mehr des Gleichen hören, Mainstream-Sühneleistungen übernehmen, sondern sich, wenn überhaupt, mit der Frage nach Gott auseinandersetzen. Religiöse Tiefe wird gesucht, nicht moralische Höhenflüge. Hat eine profane Dienstleistungshaltung übernommen? Menschen bei ihren Alltagsproblemen und ihren Anliegen abzuholen, ist wichtig, doch tragend wäre auch, sich immer wieder der grossen offenen, existenziellen Frage zu stellen: Was bedeutet Gott?
(Allan Guggenbühl, Psychologe und Psychotherapeuth, leitet das Institut für Konfliktmanagement und Mythodrama in Zürich, Autor des Buchs «Vergessene Klugheit - wie Normen uns am Denken hindern», Neue Zürcher Zeitung)
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Blick ins Jahr 2021
Das große Jahreshoroskop für Ihr 2021
Horoskope – niemand glaubt an sie, aber jeder liest sie: Die amerikanische Astrologin Randon Rosenbohm hat sich die Sterne für das nächste Jahr angesehen. 2021 werden sich viele neu erfinden, sagt sie. Lesen Sie hier das große Jahreshoroskop – für jedes einzelne Sternzeichen.
(welt.de. Was bleibt nun noch nach dem Ende des Qualitätsjournalismus? Die Zeitung von Nostradamus! Warum noch Zeitung, wenn es Horoskope gibt? Leser-Kommentare: "Wenn eine seriöse Zeitung solchen Schund veröffentlicht, liefert sie (bei den einen) wissenschaftsfeindlichem esoterischem Denken Vorschub, und schädigt zugleich (bei den andern) ihr eigenes Vertrauenskapital. Beides erweist der Funktionsfähigkeit rationaler öffentlicher Entscheidungsfindungsprozesse - Kern unserer Demokratie! - einen Bärendienst". "Grundgütiger! Hat die Astrologin für diesen Schmarrn Geld erhalten oder ist das ein soziales Projekt?  Wahnsinn, was für ein Mist ich hier lesen muss".)

Schwesig: "Sorge, dass wir nicht genug Impfstoff haben" - FDP-Chef Lindner: "Brauchen eine Krisenproduktion"
(focus.de. Schlimmer geht immer. Wird seit fast einem Jahr nicht schon genug Krise von Politikern produziert?)

Zahlen, Karten, Grafiken
Deutschland überschreitet Grenze von 30.000 Toten
Die Zahl der mit oder an dem Coronavirus gestorbenen Menschen hat in Deutschland die Grenze von 30.000 überschritten. Die Gesundheitsämter meldeten binnen 24 Stunden 348 weitere Todesfälle – damit stieg die Zahl auf 30.126, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen bekannt gab. Darüber hinaus wurden 10.976 Corona-Neuinfektionen gemeldet..
(welt.de. Fakes. Nix Genaues weiß man nicht, außer, dass im Jahr über 900 000 Menschen in Deutschland sterben und "Tests", die in manchen Ländern gerichtlich nicht als solche bezeichnet werden dürfen, weder Krankheit noch Tod bedeuten.)

Aufbereitungsfehler
Pflegeheim-Mitarbeiter erhielten versehentlich die fünffache Impfdosis
In Stralsund ist es während der Impfung zu einer Panne gekommen. Mitarbeitern eines Pflegeheims wurde die fünffache Dosis verabreicht... Sie alle zeigen nun ähnliche Symptome...Nach dem Vorfall am Sonntag seien die sieben Frauen und ein Mann nach Hause geschickt worden. Wie der Landrat des Kreises Vorpommern-Rügen, Stefan Kerth (SPD), am Montag sagte, haben sich zwischenzeitlich vier der acht Betroffenen zur Beobachtung vorsorglich stationär in einem Krankenhaus aufnehmen lassen. Sie zeigten grippeähnliche Symptome...
(welt.de. Merkels Wahlkreis. Noch Fragen?)

Verteidigungspolitik
Unsere Streitkräfte für Taka-Tuka-Land
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer macht der SPD heftige Vorwürfe, durchaus mit Grund, aber zugleich auf schwankendem Boden. Die wahltaktisch bedingte Forderung der Sozialdemokraten, die Beschaffung bewaffneter Drohnen weiter zu verzögern, ist zwar einerseits ein Beispiel dafür, wie politische Führung in politische Irreführung münden kann. Die Sachargumente zu den Drohnen sind ausgetauscht. Es geht der SPD allein darum, die Linkspartei nicht als möglichen Koalitionspartner zu verprellen.
(welt.de. Kann der Vatikan im Falles eines Falles die Schweizer Garde entbehren? Schließlich hat der Warschauer Pakt ohne Waffen die Bundeswehr in den Boden gepflügt.)

Ene mene muh, raus ist die EU
Die EU mit von der Leyen hat beim Impfstoff falsch eingekauft
Von Redaktion
Trump hat genug Impstoff besorgt, Merkel und von der Leyen nicht. Und wieder einmal beweist die EU, sie kann es nicht...„Wir brauchen noch drei weitere Lockdowns, um die Lage unter Kontrolle zu behalten, während wir mit Neid nach Amerika oder Kanada sehen, wo die Bevölkerung dann längst durchgeimpft ist.“, schreibt Jan Fleischhauer, und setzt fort: „Was ist schiefgelaufen? Die Bundesregierung hat den Einkauf der überlebenswichtigen Impfstoffe der EU überlassen, das ist schiefgelaufen. Man will ja keine nationalen Alleingänge. Der nationale Alleingang gilt hierzulande als große Sünde, wie wir wissen.“ In Brüssel hat sich die Lobby von Sanofi und AstraZeneca durchgesetzt, nicht die von Biontech und Moderna...
(Tichys Einblick. Merkel ud ihr Hof beweisen immer wieder, dass sie es nicht können. Damit fühlt sich ein Mitläufervolk auf Augenhöhe.)

Es muss nicht immer "Titanic" draufstehen.

Achgut.tv
Broders Spiegel: Auf ein langweiliges neues Jahr
Video. 2020 war ein fürchterliches Jahr. Doch vielleicht wird 2021 noch schlimmer. Es wird ja gewählt und eventuell kommen noch größere Dilettanten in wichtige Ämter als wir sie jetzt schon haben. Wer weiß? Am schlimmsten sind die, die in diesen Ausnahmezustand mit beschränkten Grundrechten auch noch spannende Zeiten und die Chancen für Veränderungen sehen wollen. In diesem Sinne hätte ich 2021 lieber ein langweiliges Jahr.
(achgut.com. Langeweile ist garantiert, Langweiliges als Gefängnis realer Sozialismus gibt es nicht.)

Henryk M. Broder
Keine Ahnung von Historie, Geschichte und der neueren deutschen Geschichte
Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, hat dem DLF ein Interview gegeben, in dem er sich besorgt über „Radikalisierung und Geschichtsvergessenheit bei den Protesten“ gegen die Corona-Schutzmaßnahmen äußerte. Das ist sein gutes Recht. Trotzdem muss man fragen, wann und worüber der Zentralrat Stellung bezieht und wann er es vorzieht, höflich zu schweigen.
(achgut.com. Intelligenz und Bildung sind von Religionen unabhängig.)

Deutsche, schaut auf Kuba!
Von José Ruprecht.
Reformen sind in Deutschland nicht angesagt, schließlich waren die zurückliegenden 16 Jahre Angela Merkel eine einzigartige Erfolgsgeschichte, wie auch die vier Kandidaten für ihre Nachfolge nicht müde werden zu betonen, schließlich kann dies auch jeder Bürger mit einem Blick auf seine Stromrechnung mühelos kontrollieren. Aber so ganz klappt die kommunikative Einvernahme der Bürger noch nicht, zwar bei 99 Prozent der Journalisten durchaus, aber es gibt halt immer noch Deutsche, die von ihren Erinnerungen an die Zeiten der hemmungslos ausgenutzten Meinungsfreiheit partout nicht lassen wollen. Um auch noch diesen klitzekleinen Rest friedlich zu überzeugen, könnte ein Blick nach Kuba hilfreich sein. In Kuba findet gerade eine Währungs-, Preis-, Lohn-, Steuer- und letztlich auch eine Verteilungsreform statt...
(achgut.com. Die DDR liegt doch näher, auch wenn deren Frühkartoffeln aus Kuba kamen.Von der DDR nicht lernen, heißt mit Angela Merkel scheitern.)

Davor zittert das politisch-mediale Establishment - Hier wächst zusammen, was zusammen gehört

Zum Wesen einer Demokratie gehört es, dass sich die amtierende Regierung an die von ihren Vorgängern abgeschlossenen Verträge hält. Zum Wesen der Demokratie gehört es auch, dass die Regierung die Gesetze ebenso beachtet und befolgt, wie sie es von den Bürgern verlangt. Beides trifft auf die Merkel-Regierung nicht zu.

Der Vertrag zur Einrichtung eines Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), der Europäischer Fiskalpakt, die Dublin-II-Verordnung, das Schengen-Abkommen, der Maastricht-Vertrag und der Artikel 16a Absatz 2 Grundgesetz: Nichts davon wurde und wird eingehalten und kaum ein verantwortlicher Politiker schert sich darum.
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Die Alternative für Deutschland
Der Bruch europäischer Verträge führte zur Gründung der Alternative für Deutschland und die durch die Verletzung des Artikels 16a Abs. 2 Grundgesetz ausgelöste Flüchtlingskrise, die bis heute andauert, verschaffte der AfD weiteren Zulauf. Leider kann diese Partei ihr Wählerpotential, bedingt durch andauernde interne Querelen und einem Bundessprecher Jörg Meuthen, der die Partei spaltet, statt vereint, nicht ausschöpfen. Ganz abgesehen von der Hetzjagd, der sich die AfD durch das politisch-mediale Establishment und deren zahlreiche Helfershelfer von der Antifa bis hin zum RegierungsVerfassungsschutz ausgesetzt sieht.

Die Alternativen Medien
Seit die Mainstream Medien in Deutschland von einer erdrückenden Mehrheit links-grüner Redakteure dominiert werden, denen es nicht darum geht, zu informieren, sondern ihre Ideologie zu verbreiten, hat der Gesinnungsjournalismus die sachliche Berichterstattung ersetzt. Die staatlichen Gelder, mit denen die Redaktionsstuben der regierungstreuen Medien subventionieren werden, tun ein Übriges.

Die Abkehr der Mainstream Medien von ihrer originären Aufgabe, als vierte Gewalt ein Korrektiv zu sein, welches das Handeln der Regierung kritisch begleitet, hat zu einem kometenhaften Aufstieg der Alternativen Medien geführt. Die häufig ehrenamtlich tätigen Bürgerjournalisten und jene Profis, die ihr Berufs-Ethos nicht verraten haben, wie Roland Tichy, Boris Reitschuster und Matthias Matussek – um nur drei zu nennen – lassen sich nicht korrumpieren und berichten über das, was der Mainstream den Menschen gerne vorenthalten würde. Das wissen immer mehr politisch Interessierte zu schätzen.

Die Querdenker
Als Reaktion auf die staatlichen Zwangsmaßnahmen im Zuge von „Corona“ ist eine gut organisierte Protestbewegung entstanden, die – geleitet von klugen und finanzkräftigen Leuten aus der Oberschicht der Gesellschaft – innerhalb kürzester Zeit immensen Zulauf erhalten hat. Den „Querdenkern“, wie sie sich nennen, ist es gelungen, in Berlin Massen zu mobilisieren, die an die Großdemonstrationen der Friedensbewegung Anfang der 80er Jahre erinnern. Die führenden Köpfe der Querdenker haben wirklich alles richtig gemacht. Was sie für das politische Establishment so gefährlich erscheinen lässt, ist neben ihrem immensen Mobilisierungspotential, die Tatsache, dass sie niemanden ausgrenzen und sich für alle politischen und gesellschaftlichen Gruppen offen zeigen. Die Querdenker sind eine heterogene Gruppe, in der sich alle weltanschaulichen Strömungen, die frei von Fanatismus sind, wiederfinden. Sie vereint das Ziel, den Menschen die Freiheit zurück zu geben und dem Grundgesetz wieder zur Geltung zu verhelfen. Patrioten sind in dieser Bewegung ebenso zu finden, wie Grüne, Linke, QAnon-Anhänger und Menschen, die an die Flower-Power Bewegung erinnern. Die Majorität bilden jedoch die „ganz normalen Leute“ aus der Mitte der Gesellschaft, die über genügend Intelligenz und politische Bildung verfügen, um zu erkennen, wohin die Reise geht.

Nachdem den Querdenkern gelungen ist, was den „Rechten“ immer versagt blieb, nämlich die Mobilisierung der Massen, dauerte es nicht lange, bis das politisch-mediale Establishment diese neue Bewegung als ihren bisher gefährlichsten Gegner ausmachte und entsprechend reagierte. Die Existenz der Querdenker ist es auch, die das Abgleiten der Regierenden in Richtung eines immer totalitärer agierenden Regimes deutlich beschleunigt hat. Inzwischen werden Teile dieser Bewegung bereits vom RegierungsVerfassungsschutz beobachtet.

Durch diese Maßnahme und die überharten Polizeieinsätze mit Wasserwerfern gegen friedliche Bürger, hat es diese Regierung wie keine vor ihr fertig gebracht, innerhalb kürzester Zeit eine große Zahl von Menschen gegen sich einzunehmen und zum Teil zu radikalisieren. Jeder, der in Berlin von Wasserwerfern beregnet wurde, ist unwiederbringlich für das herrschende System verloren und wird weder dieser Regierung, noch ihren Medien noch eine Silbe glauben.

3 x 1 ist mehr als nur die Summe
Die AfD, die Querdenker und die Alternativen Medien eint trotz eines bunten Straußes von unterschiedlichen Weltanschauungen, der Wunsch nach Freiheit. Es sollte, nein, es muss möglich sein, dass diese drei oppositionellen Kräfte angesichts der übergeordneten Bedrohung gemeinsam an einem Strang ziehen. Viele Querdenker werden hinsichtlich der Flüchtlings- und Migrationspolitik andere Ansichten haben, als die AfD und die meisten Journalisten der Alternativen Medien. Theorien zu 9/11, dem Kennedy-Attentat und QAnon werden auch nicht bei allen auf Sympathie stoßen. Doch was ist das schon, im Vergleich mit der allgegenwärtige Bedrohung unserer Freiheit und Demokratie, der es nun mit vereinten Kräften zu begegnen gilt. Alle Meinungsunterschiede haben jetzt zurück zu treten, bis wir wieder freiheitliche Verhältnisse haben. Anschließend kann man über strittige Punkte in den Dialog treten. Daran sollte sich jeder halten.

Jörg Meuthen als Hindernis für ein neues Erstarken der AfD
Die AfD muss sich nun dringend überlegen, ob sie mit Jörg Meuthen noch den richtigen Bundessprecher hat. In den Reihen der Querdenker liegt für die AfD ein gewaltiges Wählerpotential, da sie die einzige Partei ist, die sich gegen die Corona-Zwangsmaßnahmen stemmt. Hier liegt die Chance für eine neue Renaissance der AfD, aber nicht mit einem Vorsitzenden, der die Querdenker ein ums andere Mal ans Schienbein tritt. Insofern muss Jörg Meuthen derzeit als Hindernis für ein erneutes Erstarken der AfD betrachtet werden.

Ziehen die Querdenker, die AfD und die Alternativen Medien gemeinsam an einem Strang, dann hat die derzeit herrschende Elite ein ernsthaftes Problem. Eine starke parlamentarische Opposition, eine außerparlamentarische Massenbewegung auf der Straße und die immer mehr an Zulauf gewinnenden Alternativen Medien, sind die Zutaten für den Alptraum von Merkel und Co. (hsg)
(pi-news.net. Pfeifen im dunklen Wald. Jeder wurschtelt vor sich hin.  Alternativlosigkeit hat die Macht!)