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Neujahr bei Pastors

Von Ludwig Thoma

Mama schöpft aus dem Punschgefäße,
Der Vater lüftet das Gesäße
Und spricht: »Jetzt sind es vier Minuten
Nur mehr bis zwölfe, meine Guten.

Ich weiß, daß ihr mit mir empfindet,
Wie dieses alte Jahr entschwindet,
Und daß ihr Gott in seinen Werken
– Mama, den Punsch noch was verstärken! –

Und daß ihr Gott von Herzen danket,
Auch in der Liebe nimmer wanket,
Weil alles, was uns widerfahren
– Mama, nicht mit dem Arrak sparen! –

Weil, was geschah, und was geschehen,
Ob wir es freilich nicht verstehen,
Doch weise war, durch seine Gnade
– Mama, er schmeckt noch immer fade! –

In diesem Sinne meine Guten,
Es sind jetzt bloß mehr zwei Minuten,
In diesem gläubig frommen Sinne
– Gieß noch mal Rum in die Terrine! –

Wir bitten Gott, daß er uns helfe
Auch ferner – Wie? Es schlägt schon zwölfe?
Dann prosit! Prost an allen Tischen!
– Ich will den Punsch mal selber mischen.«

 

"Trauerbegleiter - Der Sarg als Ausdruck der Persönlichkeit".

(tutut) - Die Fronten sind geklärt: Politik und Medien gegen das Volk. Es ist Bürgerkrieg. Das dritte Kriegsjahr steht bevor. Sie aber sagen, senden und schreiben, es gehe um Volksgesundheit und treiben Deutschland in eine Krankheit, von der es sich nur schwer erholen wird, wenn überhaupt.  Dabei soll der laufende psychische und physische Krieg gegen das Volk nur zu seinem Besten sein: gesund! Sagen grüne Kommunisten. Der renommierte Jurist Herbert Landau, ehemaliger Verfassungsrichter, Staatssekretär im hessischen Justizministerium, Hochschulprofessor u.a. widmete sich in einem Beitrag, nachzulesen bei der Konrad-Adenauer-Stiftung,   dem brennend heißen Thema "Gesundheit als Staatsziel?
Verfassungsrecht und Staatsaufgaben" und fragt: "Ist die Verankerung eines Staatszieles Gesundheit in der
Verfassung eine Perspektive für die Bekämpfung von Volks-
krankheiten?" Seine Antwort: "Ich meine: Nein und schulde nur noch eine Begründung.
Man könnte meinen, damit würden Steine
statt Brot gegeben. In Wahrheit werfe ich den verfassungs-
rechtlichen Stein jedoch nur in den Garten, in den er ge-
hört: den des Staatsvolkes und seiner Vertretung, des Par-
laments".  Während seit Jahren in Deutschland Demokratie und Rechtsstaat in ihr Gegenteil verkehrt werden, in eine mehr und mehr mit Willkür agierende Regierung gegen statt für das Volk und sich anmaßt,  in das Leben von Untertanen vormundig eingreifen bis ins kleinste Detail , so, als wäre die Steuerung des Lebens jedes Einzelnen Verfassungsauftrag, erklärt Landau: "Die ausdrückliche Festschreibung eines Staatsziels Gesundheit im Verfassungstext ist – ebenso wie die Normierung sozialer Grundrechte – abzulehnen. Eine ausdrückliche Erwähnung der Gesundheit im Grundgesetz würde zu einer weiteren Beschränkung der Handlungsmöglichkeiten der Politik führen und der Rechtsprechung – insbesondere dem Bundesverfassungsgericht – zulasten der anderen Gewalten noch mehr langfristigen Einfluss auf die Struktur unseres Gemeinwesens verschaffen. Das ist weder unter demokratietheoretischen noch unter Effizienzgesichtspunkten eine gute Perspektive". Inzwischen aber hat das Land diese rote Linie verletzt und überschritten. Ob Gesundheit oder Natur - Klima! - die Justiz scheut keine Grenzen. Seltsamerweise fällt ihr zu realen Grenzverletzungen  durch Illegale nichts ein.  Gibt es noch eine Erinnerungskultur zum Grundgesetz? Der Beitrag von Herbert Landau wäre eine passende Präambel für Politik und Medien, die gerade mit Land und Volk tabula rasa proben: "Das Grundgesetz geht von einem auf Freiheit und Selbstbestimmung beruhenden Menschenbild aus. Nach dem Grundgesetz trägt daher in erster Linie der Einzelne die Verantwortung für Chancen und Risiken seines Lebensentwurfs. Diese Eigenverantwortung gilt es auch im Bereich des Gesundheitswesens zu stärken". Spazierengehen soll sehr gesund sein. Täte auch Bürgermeistern und Landräten gut. Von Ein-, Ab- und Verschlossenen in  Abstellkammern des Endjournalismus Betroffenen mit Pieks statt Pieps ganz zu schweigen. Wo ist der Journalismus als Kontrollmacht geblieben? Wenn's schon an den handwerklichen Grundfähigkeiten fehlt, die zu lernen sind, dann kommt sowas dabei heraus wie der ellenlange Bericht einer  Redakteurin als zähle sie Erbsen in einer Notfalleinsatzzentrale, möglichst keine vergessend,  statt zur Sache zu kommen: "Großes Blaulichtaufgebot in Wurmlingen am Dienstagabend: Gegen 20 Uhr sind neben drei Fahrzeugen der Feuerwehr Wurmlingen auch Rettungskräfte sowie Einsatzkräfte der Bundespolizei zur Ringzughaltestelle Wurmlingen Nord angerückt. Eine Person war von einem Zug erfasst und schwer verletzt worden. Das hatte auch Auswirkungen auf den Zugverkehr..." Kannitverstan? Immerhin am Dienstabend passiert und Donnerstag schon im Blatt. Kannitverstan? Am Ende noch ein zweifacher Redaktionsschwanz:  "Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier". Und: "Schwäbische.de berichtet nur in Ausnahmefällen über Selbsttötungen, um keinen Anreiz zur Nachahmung zu geben.  Wenn Sie selbst Suizidgedanken haben oder depressiv sind, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de) Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten". Zeitung lesen und dann die  Telefonseelsorge anrufen? Wird dort geholfen, wenn Blätter zu Bleifriedhöfen werden, als wäre der Tag vor Silvester  Allerheiligen und Allerseelen gleichzeitig?   Ist das Zewitung? "155 Azubis legen theoretischen Teil der Gesellenund Facharbeiterprüfung ab" und darunter: "Trauerbegleiter - Der Sarg als Ausdruck der Persönlichkeit".  Dies klingtwie "Der Mann mit dem Sarg ist da", an Django, den Film, der einen Sarg hinter sich herzieht, in dem sich ein Maschinengewehr findet, mit dem der Held dem Italo-Western seine Marke aufklebt, wenn Menschen zu Dutzenden umgemäht werden, statt nach alter Westernart Auge in Auge den finalen Schuss zu suchen. Eines der bekanntesten Zitate aus "Django" heißt: "Es gibt bloß eins, was wichtig ist: dass man sterben muß". Ist er der Held der neuen Normalität, welcher im Film rote Linien überschritt? Kunstkritiker erinnerte der  Streifen an Schillers Wilhelm Tell in seiner Funktion als von der Gesellschaft ausgestoßenem Antihelden, andere sahen "eine postapokalyptische Szenerie, die sich nach dem Zerfall des glorreichen Wilden Westens aus dessen Trümmern erhoben hat, wie von der restlichen Zivilisation abgeschnitten, rückblickend könnte man damit sogar die These aufstellen, dass mit Django einer der ersten Endzeitfilme entstanden ist".  Wartet Corona etwa an der nächsten Bushaltestelle mit Maske und Abstand auf Django, den Mann mit dem Sarg, obwohl es nur ein Spaziergänger sein könnte? Oder steht dort Richter go in? "Rechtsstaat erlaubt Schnellverfahren - Wann beschleunigte Gerichtsprozesse stattfinden können". Phantasien eines Don Quijotes machen sich breit in Zeiten von Angst und Hysterie, welche Schlagzeilen produzieren, die fragen zu scheinen: Darf es auch ein bisschen mehr sein?  "Landratsamt stellt künftig Rollstuhl zur Verfügung - Auf Initiative der kommunalen Behindertenbeauftragten stellt das Landratsamt Tuttlingen ab sofort allen Besucherinnen und Besuchern einen Rollstuhl zur freien Verfügung und kommt damit seiner Verpflichtung, öffentlich zugängliche Verwaltungsgebäude barrierefrei zu gestalten, nach". Wer schiebt? Kein Wunder, wenn ein FDP-MdL  bekennt: "Im Moment bin ich Vollzeit- und Vollblutpolitiker“, obwohl es das Land bei der Freizeitbeschäftigung hätte lassen sollen, denn mehr gibt es wirklich nicht zu tun. Oppositionspolitiker könnten unbemerkt fünf Jahre auch zuhause bleiben. Ein "Interview" von Frau zu Mann, das an Naivität kaum zu übertreffen ist, mit gewisser unfreiwilliger Komik. Das merkt wohl auch Kirchenbürokratie für sich nicht, oder erwartet die tatsächlich noch immer Kirchenbesucher? "Bei allen Gottesdiensten gelten die von der Landeskirche festgelegten Regeln. Jede Besucherin, jeder Besucher muss sich vor dem Gottesdienst entweder über die Luca-App registrieren oder schriftlich seine Daten auf einem Zettel angeben, während des Gottesdienstes besteht Maskenpflicht, nach wie vor darf nicht gesungen werden, es besteht keine Testpflicht und auch keine G-Vorgabe. Die Gottesdienstbesucher werden gebeten, auf Abstand zu sitzen, mehrere Personen aus einem Haushalt dürfen zusammensitzen". Barrierefreiheit geht anders! So: "Kirchengemeinde bietet Corona-Impfungen im Ulmer Münster an". In Gegenden, wo das Internet noch immer auf seine Erfindung wartet, kramt Zeitung nun einlagig Papierkörbe leer mit dem Gruscht von 2021.  Dass es die DDR 2.0 gibt, verstecken Meldungen wie diese: "Gebrauchtwagen zum Teil teurer als Neuwagen - Wer ein Auto kaufen will, muss derzeit tief in die Tasche greifen - Vor allem eine Antriebsart ist gefragt", so viel wird verraten: das E-Mobil ist es nicht, auch wenn's Muttis und Papis Staat liefert, aber  den Strom vergessen. Wohnen wird auch unmöglich -"Höhere Kosten, längere Wartezeiten - Bauen wird laut Handwerkspräsident noch teurer - Privatleute besonders belastet", gleichzeitig wüten Geißeln der Menschheit: "Wahlen und Pandemie heizen politisch motivierte Kriminalität an". Wie sehr das Land Schule und damit Bildung vermissen müsste, zeigen Artikel, die aus dem Geografieunterricht von Entenhausen stammen könnten: "Ehrgeiz für Europa - Frankreichs Präsident Macron hat sich für die EU-Ratspräsidentschaft viel vorgenommen - Kernziele sind Wachstum und Souveränität", "Macron will Grenzen zu Europa schützen", dazu darf eine Schreiberin aus Parisauch breit ihre Zähne bleckend leidartikeln: "Wahlkampf mit Europa". Wer die EUdSSR mit einem Kontinent verwechselt, sollte erst einmal nachsitzen! Im Reisegewerbe dominiert die Einbahnstraße - "Deutschland erteilt fast 6000 Visa für Ortskräfte aus Afghanistan", dagegen wird China geschockt: "Baerbock und Faeser werden Winterspiele in Peking nicht besuchen".  Dafür sorgt sich der  Förster aus dem grünen Wald um BaWüs Küche: "Der baden-württembergische Agrar- und Verbraucherminister Peter Hauk (CDU) hat sich für eine Reform der Lebensmittelpreisgestaltung ausgesprochen... eine niedrigere Steuer auf Obst und Gemüse sei denkbar...Dabei müsse zugleich Fleisch teurer werden". Hilft alles nichts: "Klimaziele werden verfehlt - Wirtschaftsminister Habeck sieht Rückstand". Der weiß Bescheid, ist schließlich Philosoph und Kinderbuchautor!

Skol, MISTÄR KRÄTSCH, THE SÄM PLAGUE ÄS ÄVERY year! Und immer an die Hygiene denken und sauber bleiben!

Nach fast zwei Jahren Pandemie ist Deutschlands Corona-Zahlenchaos peinlicher denn je
Auch nach fast zwei Jahren Pandemie gelingt es den Gesundheitsämtern und Laboren in Deutschland nicht, mit dem Coronavirus und seinen Mutationen Schritt zu halten. Angesichts der Omikron-Dynamik ist das nicht nur peinlich, sondern ebenso gefährlich.
(focus.de. Das gemeine Volk und die Kirchen glauben's. Hauptzeugen Coronas.)

Polizei bedankt sich über Lautsprecher bei „Spaziergängern“
Bei einem unangemeldeten sogenannten Spaziergang gegen die Corona-Maßnahmen in Koblenz hat sich die Polizei für das „kooperative und friedliche“ Verhalten der Teilnehmer bedankt. Kritiker werfen den Beamten vor, das Gebot der Neutralität verletzt zu haben. Die Polizei gelobt Besserung... Der Grünen-Fraktionsvize im rheinland-pfälzischen Landtag, Carl-Bernhard von Heusinger mit Wahlkreis in Koblenz, sagte dem SWR: „Gerade vor dem Hintergrund, dass es sich hier um eine unangemeldete Versammlung handelte, musste sich die Polizei zumindest neutral verhalten. Das ist hier offensichtlich nicht passiert.“ Der Koblenzer AfD-Politiker Joachim Paul, Mitglied des Bundesvorstandes seiner Partei, erklärte in einer Mitteilung mit Blick auf die Kundgebung: „Die AfD zeigt Verständnis für alle friedlichen Spaziergänger.“ ..  Die Polizei Koblenz teilte daraufhin auf Twitter mit: „Die Kritik an unseren Lautsprecherdurchsagen am 27.12. in #Koblenz, die viele Menschen irritiert haben, nehmen wir sehr ernst. Wir bemühen uns, künftig eine unmissverständliche Sprache zu wählen. Klar ist: Die Polizei hält sich an das Gebot der Neutralität.“..
(welt.de. Nachricht von Ghost aus Absurdistan. In wessen Diensten steht die Polizei?)

Prost, Shampanskoye geht immer!

Social-Media
Offenburger Muslim erhält Morddrohungen nach islamkritischen Posts
Nachdem Mohammed Slim auf seinen Accounts im Internet mit Mohammed-Karikatur posierte, erhielt er Todesdrohungen – auch von ihm bekannten Personen. Nun ist er auf der Flucht. Das FDP-Mitglied bezeichnet sich als Patriot und glühender Anhänger der Werte der Aufklärung und der demokratisch-laizistischen Gesellschaftsordnung. Von den Strafverfolgungsbehörden zeigt er sich in seinem Fall enttäuscht..
(Badische Zeitung. Asozial ist auch social. Islam und Freiheit, wie soll das gehen? Kein islamischer Staat erkennt die Menschenrechtean.)

Hüpf-Alarm in Seebach
Känguru sorgt für Wirbel
Die Beamten des Polizeireviers Achern/Oberkirch staunten am Dienstagmorgen nicht schlecht, als sie zu einem ganz besonderen Einsatz alarmiert wurden. Zunächst hatte das Einsatzstichwort "Freilaufendes Känguru" bei der Streife wohl für Verwunderung gesorgt...Die hinzugerufenen Ordnungshüter konnten schnell den Besitzer des Ausreißers ermitteln – die Erleichterung war groß. ..Mit einem beherzten Hechtsprung konnte er das erschöpfe Tier wieder einfangen...
(Lahrer Zeitung. Machen Profis jetzt Kindern Konkurrenz, wenn auch mit leeren Beuteln?)

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NACHLESE
Ehrenretter des Ethikrates
Mitglieder des Ethikrates blamieren die politischen Auftraggeber
Von Ferdinand Knauss
Vier Abweichler im Deutschen Ethikrat kritisieren nicht nur dessen Empfehlung zur Impfpflicht, sondern letztlich dessen Funktionsweise als Moral-Lieferant für die Regierenden. .. Die ..fordern nicht nur, „die Unsicherheiten stärker zu betonen“, und kritisieren, „dass die aktuelle öffentliche Debatte in einem Tunnelblick verfangen ist, der eine weitreichende („allgemeine“) Impfpflicht als alternativ- und problemlos erscheinen lässt“. Die Abweichler stellen auch das ganze Prozedere der bestellten Moral bloß, indem sie von „politisch gewünschten Entscheidungen“ und der „Einbeziehung des Deutschen Ethikrats zum informellen, verfassungsrechtlich nicht vorgesehenen Bestandteil des Gesetzgebungsverfahrens“ schreiben. Ja, sie warnen sogar von der „Ur-Versuchung von Politikberatungsgremien“, nämlich, „dass autonomer Rat sich politischen Wünschen zuweilen geschmeidig anzupassen versteht“...
(Tichys Einblick. Die Moral von der Geschicht: Manchmal ist man besser dicht.)
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Wie sagte der Komiker Harald Nielsen? "Sie denken wohl, ich bin nicht blöd? – Ich bin vielleicht blöder, als Sie denken“.

Auf Wiedersehen, Atomkraftwerk!
Von NADINE HOFFMANN
Ab 2023 werden Atomkraftwerke lediglich als Weihnachtsgeschenk in Miniaturform unter dem Tannenbaum liegen wie im berühmten und wunderbar politisch-unkorrekten Loriot-Sketch mit Opa Hoppenstedt. Denn Ende 2022 werden die letzten drei und jüngsten Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet. Dass es dann nur noch drei sind, liegt an der Abschaltung von Brokdorf (Schleswig-Holstein), Grohnde (Niedersachen) und Grundremmingen C (Bayern) am 31. Dezember dieses Jahres. Damit gehen 2021 mehr als 4000 Megawatt vom Netz. Immerhin zehn Prozent der täglichen Grundlast unseres Netzes und fünf Prozent der Spitzenlast. Ende 2022 in etwa nochmal so viel. Zusammen mit den 2021 stillgelegten Kohlekraftwerken kommt da ein ordentlicher Batzen zusammen, der in Zukunft „nicht mehr aus der Steckdose fließt“. Und das in einem Zustand, in dem mehr als die Hälfte des ins Netz gespeisten Stroms aus konventionellen Energieträgern stammt (also Kohle, Kernkraft, Erdgas), wie das nicht unter Verschwörungsverdacht stehende Statistische Bundesamt dokumentiert. Im dritten Quartal 2021 ist die Menge importierten Stroms gestiegen, was wohl erst der Anfang sein wird. Denn Deutschland steigt nicht aus dem Atomstrom aus, sondern aus der Eigenproduktion eines solchen und macht sich mehr und mehr abhängig vom Energieimport. Der Verbraucher bezahlt es ja. Eine richtig durchdachte Geschichte, diese Energiewende einer Physikerin, die unglücklicherweise auf dem Kanzlerstuhl gelandet ist und in ihren Regentschaftsjahren die Grünen in Sachen Energie und Energieerzeugung links überholte. Ich bin mir sicher, die Nachbarstaaten lachen sich kaputt darüber. Dazu passt eine Außenministerin, die der irren Meinung ist, das Netz könne den Strom speichern. Apropos, mit der Abschaltung der Meiler geht nicht nur eine Menge Leistung verloren, sondern auch regulierbare Kraftwerke, die unser Netz überhaupt erst stabil halten können. Auf die Situation, wenn ab 2023 diese Sicherheitsfaktoren ausfallen und, geht es nach der Ampel, 2030 dann 80 Prozent des Strombedarfs in Deutschland aus Erneuerbaren stammen soll und kein Wind weht und die Sonne nicht scheint, bereitet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe mit Hilfe eines Kochbuchs (Kochen ohne Strom) schon einmal vor. Sollte es einen flächendeckenden Blackout geben, dann werden die Regierungsparteien die nächste Krise verschlimmbessern. Auch die in den Ländern. Thüringen beispielsweise will, obwohl es zu einem Großteil seinen Strombedarf importieren muss, bis 2040 eben diesen aus 100 Prozent Erneuerbaren decken. So viel Größenwahn lässt erschaudern. Deutschland war einmal das Land der Ingenieure. Ich habe so viel Vertrauen in die Wissenschaft, dass ich sage, wenn wir die Forschung an „sauberen“ Kraftwerken vorangetrieben hätten, wären wir wahrlich die Vorreiter gewesen und das Endlagerproblem wäre vom Tisch. Hätten. Wären gewesen. Wie sähe eine wirklich umweltverträgliche Energiewende aus, die nicht von Ideologie getrieben und von Ängsten genährt wird? Sie käme ohne die Vogelschredderanlagen der stink- und einflussreichen Windkraftindustrie daher und würde den Energiepreis nicht zur Teuerungsrate des Jahres machen. Während in anderen Ländern an Kraftwerken geforscht wird, die kaum noch „giftigen“ Abfall hervorrufen, wird so viel Wissenschaftsdrang in Deutschland der Riegel vorgeschoben, denn mit der Abschaltung der letzten AKWs 2022 ist eine solche Forschung nicht mehr möglich. Russland läuft Deutschland diesbezüglich den Rang ab. Während die weniger selbstzerstörerischen Mitglieder der EU den Atomstrom als nachhaltig einstufen lassen wollen, wird er hier abgeschaltet. Man wird bald ins Ausland fahren müssen, um Energieerzeugung zu erleben, die sichere Versorgung ermöglicht.
>>Nadine Hoffmann ist Sprecherin der AfD-Fraktion in Thüringen für Umwelt, Natur- und Tierschutz und Jugendpolitik.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Noch im April 1945 wurden viele, die nicht mehr an den Endsieg glauben wollten, aufgehängt, so auch unter der Brücke am Bahnhof Friedrichstraße in Berlin. Die Herrschenden wußten es auch, wollten es aber nicht zugeben und fanden willige Henker. Die heutigen Machthaber werden sich auf die Geimpften wohl auch verlassen können, wenn sie ihr Milliardenspiel ohne rote Linien weiter treiben. Geschichte wiederholt sich eben….
(Leser-Kommentar, achgut.com)
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Eine Erinnerung
Braucht die Regierung auch ein Volk?
Von Roland Tichy
Die Regierenden sind ziemlich unzufrieden mit dem Volk: Es will nicht so stehen und gehen, wie die Ampel will. Und jetzt? Noch mehr Medienbeschallung zu Polizeiknüppel und grünem Reizgas? Regieren gegen die Bevölkerung geht nicht gut aus...Nun wäre es falsch, das heutige Deutschland mit der DDR zu vergleichen; 90 Prozent der Bevölkerung haben damals nicht gegen die Regierung protestiert. Heute geht es nicht um eine Systemfrage, sondern nur um einen vergleichbar simplen Vorgang: Impfung gegen Corona oder nicht? Aus der vergleichsweise bescheidenen Fragestellung hat die Staatsmacht eine Grundsatzfrage gemacht: Werden wir doch mal sehen, ob wir eine Impfung durchdrücken, deren zeitliche Dauer gerade noch drei Monate beträgt und die Gezwungenen nicht einmal in diesem kurzen Zeitraum zuverlässig schützt...Demonstrationen, und mögen sie noch so bescheuerte Ziele einfordern, sind das letzte Bürgerrecht vor dem offenen Widerstand. „Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln“, so Artikel 8 Satz 1 Grundgesetz; diese kleine Nachhilfestunde in Verfassungsrecht ist kostenfrei für die Kretschmanns und Kretschmers, die Söders und Scholzens dieses Landes...
(Tichys Einblick. Gewalt geht immer,machmal wechselt sie die Straßenseite oder die Richtung.)

Stephan Kloss
Keine passenden Zahlen für die Staatsregierung?
Auch Sachsen hat mit Zahlen unsauber gearbeitet, um die „Pandemie der Ungeimpften“ zu begründen. Aber die richtigen Zahlen passen nicht zur Corona-Politik. Manche will die Staatsregierung erst gar nicht wissen.
(achgut.com. Inflation der Zahlen und Buchstaben, Grabhügel für Zwerge.)

Thilo Spahl
Ist unser Strom gar nicht so grün, wie er aussieht?
Der Moralgehalt deutschen Stroms ist massiv zurückgegangen. Aber er fließt immerhin noch verlässlich aus der Steckdose.
(achgut.com. Wohl dem, der noch einen Stecker hat.)

„Afrozensus“
Studie im Sinne der Ankläger
Die „Afrozensus“-Studie beklagt den angeblich allgegenwärtigen deutschen Alltagsrassismus gegenüber Schwarzen. Dabei stellt sie wirklich interessante Fragen gar nicht erst. Aber egal, sie liefert ohnehin die gewünschten Ergebnisse.
(Junge Freiheit. Und das ohne Rassen! Warum wollen afrikanische Frauen vor allem weißer sein? Niemand, dem es hier nicht passt, muss bleiben, sowas nennt sich Demokratie.)

Was qualifiziert "Christen" als "Antisemitismusbeauftragte"?

Antisemitismusbeauftragter:
„Querdenker sind selbst ein gefährliches Virus“
Von WOLFGANG HÜBNER
Schon wieder macht ein Antisemitismusbeauftragter eines Bundeslandes von sich reden: Nachdem am Montag bekannt wurde, dass das in Los Angeles ansässige Simon Wiesenthal Center den baden-württembergischen Antisemitismusbeauftragten Michael Blume auf Platz sieben ihrer Antisemitismusliste 2021 gesetzt hat, gerät nun auch der hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker auf unrühmliche Weise in den Fokus. Laut Frankfurter Rundschau bezeichnete der 52-jährige CDU-Politiker am Mittwoch die „Querdenker-Bewegung“ als „gefährlichen Virus“. Desweiteren unterstellt Becker den „Querdenkern“ ohne Belege die Verbreitung von antisemitischen Stereotypen, Verharmlosung des Holocausts und sogar die Ausübung von Gewalt. Das sei ein Virus, der die Gesellschaft „noch stärker und noch länger“ schädigen könne als Corona. Es ist eindeutig menschenverachtend, eine Bewegung von Menschen – was auch immer die Einschätzung von deren Tun sein mag – als „gefährlichen Virus“ zu bezeichnen. Wer das tut, wird vor der Konsequenz der Isolierung und Vernichtung des „Virus“ nicht zurückschrecken können und mögen. Besonders empörend und völlig inakzeptabel ist der Gebrauch solchen Nazi-Vokabulars von einem Politiker, der Antisemitismus identifizieren und bekämpfen soll. Becker hat sich mit seinen volksverhetzenden Entgleisungen für diese wichtige Funktion disqualifiziert. Der CDU-Politiker gehörte viele Jahre als Kämmerer und seit 2016 auch als Bürgermeister dem Magistrat der Stadt Frankfurt an. In dieser Funktion war der zeitweilige Frankfurter CDU-Vorsitzende einer der entschiedensten Befürworter des langjährigen Bündnisses seiner Partei mit den Grünen. Nach der für die CDU negativ geendeten Kommunalwahl im März 2021 verlor er das Amt ausgerechnet an einen grünen Politiker. Becker wurde aber schon bald danach Staatssekretär in der hessischen Landesregierung von CDU und Grünen. Als Antisemitismusbeauftragter in Hessen ist er bereits seit 2019 tätig.
(pi-news.net)

Verunglückte Migrantenschiffe in Griechenland
Küstenwache ermittelt wegen vorsätzlicher Tötung gegen Schlepper
Über die Weihnachtstage strandeten mehrere Migrantenschiffe vor griechischen Inseln. Sie waren auf dem Weg nach Italien. Die Athener Regierung geht vor allem die eigene Opposition und die Türkei an. Dabei sitzen die Verantwortlichen in Brüssel und Berlin.
VON Matthias Nikolaidis
Am Heiligabend lief das Segelschiff „Wave Dancer“ einen kleinen Ankerplatz auf der Peloponnes-Halbinsel Mani an. Ein Bürger informierte die Küstenwache, unverzüglich rückten Kräfte von Land und von Wasser aus an. Auf dem Schiff fand man 92 Migranten, alle männlich, 54 davon angeblich minderjährig, sämtlich ohne Reisepapiere unterwegs. Erst nach einer Suchaktion auf dem Festland konnten drei junge Männer festgenommen werden, die von den Bootsmigranten als ihre Schlepper identifiziert wurden. Ihnen wird die Herbeiführung des Schiffbruchs und die vorsätzliche Tötung in mehreren Fällen vorgeworfen...
(Tichys Einblick. Wer bekämpft Fluchtgrund Deutschland?)

Václav Klaus: Die fortschreitende Selbstzerstörung des Westens und ihre Beschleunigung durch die Covidepidemie

(tutut) - Am 28.Mai 2021 hat Václav Klaus, ehemaliger Präsident der Tschechischen Republik, an der Collegium Intermarium Universität in Warschau eine Rede gehalten, welche jede Wischiwaschi-Silvesteransprache ersetzen könnte:

Corona und die EU: vom Krieg Gegen uns Selbst

Die Folgen der politisch gesteuerten, formulierten und motivierten Methoden zur Bekämpfung des Coronavirus mittels restriktiver pauschaler Maßnahmen, so genannter Lockdowns, sind größer, tiefer und gefährlicher als die medizinische Bedrohung durch die Epidemie. Und sie werden länger nachwirkende Folgen haben. Ich weiß, daß es politisch höchst unkorrekt ist, das so explizit zu sagen. Die Vertreter der apokalyptischen Doktrin rund um das Coronavirus wären zweifellos nicht glücklich, wenn sie es hörten. Bereits im April 2020 habe ich in einer frühen Buchpublikation meines Instituts zu Corona betont, daß ich mehr Angst vor den Menschen habe, die versuchen würden, die Epidemie zur Unterdrückung von Freiheit und Demokratie zu mißbrauchen, als vor dem Virus selbst. Ich verschwieg auch nicht meine Befürchtung, daß »die Epidemie die Tür zu einer enormen Ausweitung staatlicher Eingriffe in unser Leben öffnen würde«. Das ist es, was mich beunruhigt, und nicht nur mich.

Als der Kommunismus zusammenbrach, waren wir davon überzeugt, daß dieses böse und korrupte und System der Unterdrückung vorbei war. Wir glaubten, daß es niemals wiederkehren könne. Wir wollten unsere historische Chance nutzen. Wir wollten die Freiheit, die traditionellen Werte und Institutionen, die freien Märkte, die Souveränität der Nationen sowie die freien und unabhängigen Universitäten wiederherstellen. Die Themen des heutigen Podiums – »Akademische Freiheit«, »Klassische Werte in der postmodernen Welt«, »Das Erbe der lateinischen Zivilisation« – lassen darauf schließen, daß seine Organisatoren dies ähnlich oder sogar genauso sehen.

In unserem Teil der Welt erinnern wir uns noch an den Kommunismus. Ich habe sowohl in der kommunistischen Ära als auch in den ersten Jahren danach sehr freundschaftliche, produktive und intensive Kontakte zu meinen polnischen Kollegen gepflegt. In unserer Ablehnung des Kommunismus waren wir damals sehr entschieden, obwohl wir viele produktive Auseinandersetzungen darüber hatten, wie und wohin es weitergehen sollte. Die Ziele, die wir erreichen wollten, waren jedoch die gleichen. Wir waren keine hohlen Idealisten. Wir glaubten an Pragmatismus und Realismus, nicht an die unverantwortliche Förderung von Wunschdenken und von allen möglichen Utopien. Wir wollten, wie die bedeutende französische politische Philosophin Chantal Delsol einmal sagte, mit »all den ungelernten Lektionen des zwanzigsten Jahrhunderts« abschließen und die alten Fehler nicht wiederholen.

Drei Konstanten
Unser Denken gründete auf drei Konstanten, auf drei Grundbausteine oder Entitäten der freien Gesellschaft, die aus unserer Sicht entscheidend für die europäische (und mitteleuropäische) Zivilisation waren: den Mann, die Familie und die Nation. Jedenfalls habe ich sie vor nicht allzu langer Zeit noch als Konstanten bezeichnet. Inzwischen fürchte ich, daß ich mich geirrt habe. Diese Konstanten sind keine mehr.

Die drei Säulen wurden in den letzten Jahrzehnten von jener neuen progressiven Ideologie brutal angegriffen, die es geschafft hat, unsere heutige Welt zu kontrollieren und zu dominieren. Die Vertreter dieser Ideologie versuchen aggressiv, die Vergangenheit und die mit ihr verbundenen Werte und Verhaltensmuster zu diskreditieren. Um dies zu erreichen, bedarf es nichts weniger als »einer Revolution gegen unsere Kultur, gegen unsere Geschichte, unsere Länder und uns selbst«, so John O‘Sullivan (in Hungarian Review, 4/2020). Es ist unsere Aufgabe, sie aufzuhalten. Wir müssen den Aufbruch in jene schöne neue Welt stoppen, die Aldous Huxley vor 90 Jahren so wortgewandt beschrieben hat. Wir dürfen nicht vor den mächtigen, lauten und skrupellosen Gegnern der freien Gesellschaft und den verschiedenen aggressiven Pressure Groups, finanziert von bekannten »uneigennützigen« oder »altruistischen« Sponsoren und Mäzenen, kapitulieren.

In Polen habe ich diese Themen schon oft angesprochen. Als ich 2012 die Ehrendoktorwürde der Kardinal-Stefan-Wyczyński-Universität Warschau erhielt, sagte ich, daß »wir die weitreichenden Auswirkungen der 1960er Jahre wahrscheinlich noch nicht vollständig erfaßt haben. Es war eine Zeit, in der die Autorität traditioneller Werte und gesellschaftlicher Institutionen radikal geleugnet wurde. Das führte dazu, daß die nachfolgenden Generationen die Bedeutung unseres zivilisatorischen, kulturellen und ethischen Erbes nicht verstehen und daß ihnen der moralische Kompaß für ihr Verhalten fehlt.« Ich warnte auch vor der Ideologie des »Human-Rightismus«, der Juristokratie, des »NGOismus«, der Mediokratie, vor Transnationalismus und Supranationalismus. Nur neun Jahre später wissen wir, was ich gemeint habe. Als ich 2017 den Jagiellonen-Preis im Kolegium Jagiellońskie Toruńska Szkoła Wyższain Toruń erhielt, fragte ich, ob »es für die mittel- und osteuropäischen Staaten möglich ist, ihre Identität in der Europäischen Union zu bewahren.«

Weniger frei und weniger demokratisch
Ich warnte davor, daß wir »eine langsame Rückkehr zu einer Gesellschaft erleben, die sozialistischer, zentralistischer, etatistischer, weniger frei und weniger demokratisch sein wird, als wir es gewollt und geplant haben«, daß wir uns ferner »unter dem Schirm der politischen Korrektheit, des Multikulturalismus und des Human-Rightismus« befinden und daß wir mit unserer Erfahrung des Kommunismus die nicht delegierbare Aufgabe haben, »die alten europäischen Werte, Traditionen und Bräuche zu hüten«. Diese Aufgabe halte ich heute für noch dringlicher als damals.

Ich weiß, daß ein unstrukturierter Vergleich der gegenwärtigen EU-Regelungen mit dem Kommunismus leicht provozierend wirkt und möglicherweise irreführend ist. Das heutige Ausmaß an Manipulation und Indoktrination erinnert jedoch diejenigen von uns, die damals erwachsen waren, die wach und mit offenen Augen die Ära des Spätkommunismus erlebt haben, daran, daß es unsere Aufgabe ist, eben dies den heutigen Generationen zu erklären. Daß es eine besondere Aufgabe für Schulen und Universitäten ist. Die Universitäten sind – zumindest sollten sie es sein – die Zitadellen des freien Diskurses, des freien Meinungsaustausches und der differenzierten Argumentation. Sie sollten Vorurteile, apriorische Setzungen, politisch motivierte Halb- oder Unwahrheiten bekämpfen. Ihrer Universität wünsche ich diesbezüglich recht viel Erfolg.

Covidismus
Als ich zu Beginn meiner heutigen Ausführungen von der Covid-Epidemie sprach, ging es eigentlich nicht um Covid. Covid ist »nur« eine Krankheit. Was uns viel mehr beunruhigen muß, ist der Covidismus – eine Ideologie, die uns abverlangt, die angeblich diskreditierte und verunglimpfte Vergangenheit zu vergessen und die radikale Umgestaltung der menschlichen Gesellschaft mitzumachen. Diese intensiv propagierte Veränderung droht, unseren Lebensstil, unsere traditionellen Werte und unsere freie Gesellschaft zu dekonstruieren und zu zerstören. Es gilt ausdrücklich fest- zuhalten, daß das, was in diesen Tagen vor sich geht, nicht Covid, sondern dem Covidismus zuzuschreiben ist. Weder unterschätze noch verharmlose ich die Zahl der Todesopfer, welche die Epidemie in all unseren Ländern gefordert hat. Aber ich bin nicht bereit, das seltsame und verdächtige Schweigen der Politiker, der Medien und der akademischen Welt zu akzeptieren. Dieses Schweigen bezieht sich auf die Kehrseite der Medaille, auf die stattfindenden sozialen und politischen Veränderungen und ihre Folgen.

Es ist unser aller Aufgabe und insbesondere Aufgabe der Universitäten und dieser Akademie, das deutlich auszusprechen. Wir müssen schonungslos die ökonomischen und finanziellen Kosten der aktuellen Schließungen, die Folgen der Schließungen von Bildungseinrichtungen sowie der zunehmenden Fragmentierung unserer Gesellschaften durch soziale Distanzierung, Ausweitung virtueller Kontakte und Homeoffice analysieren. Neben den Folgen der Corona-Epidemie müssen wir untersuchen, welche Folgen die Pandemie der Angst hat. Wir müssen die wachsende Bedeutung von Social Engineering und technokratischer Expertise (im Vergleich zur Rolle der demokratisch gewählten Politiker) kritisieren. Wir dürfen weder den Verlust von gesundem Menschenverstand, Mäßigung und Anstand hinnehmen, noch den Sieg von Egoismus und Unmoral und auch nicht die Schaffung neuer persönlicher Privilegien. All das erfordert unser mutiges Handeln. Wir dürfen es nicht passiv über uns ergehen lassen.

Künstlich erzeugte Angst der schweigenden Mehrheit
Unsere schon zuvor »verweichlichte, dekadente und wehrlose« Gesellschaft (Anthony Daniels) wurde durch die künstlich erzeugte Angst der schweigenden Mehrheit sowie durch die Aggressivität und die radikalen Ambitionen der Exponenten des modernen Progressivismus zusätzlich geschwächt. Dieser »Ismus« ist das Produkt einer Mutation alter sozialistischer Ideen durch Adaption neuer progressivistischer Positionen des modischen Ökologismus, des gewalttätigen Genderismus, des Klimaalarmismus, des utopischen Egalitarismus, des Multikulturalismus, des Globalismus und des Europäismus. Ich würde auch noch den relativ neuen Begriff Covidismus hinzufügen.

Wer sich intensiv mit gesellschaftlichen Phänomenen beschäftigt hat, der weiß, da all diese »Ismen« gar nicht so neu sind und daß sie genuin auch nicht viel mit der Corona-Epidemie, mit dem Lock- down-Jahr oder dem Maskenzwang zu tun haben. Wir sind Zeugen einer Fortsetzung und Beschleunigung bereits länger wirkender Tendenzen. Im Januar 2020, also vor eineinhalb Jahren, sprach ich auf einer Konferenz in Wien (»Braucht die Gesellschaft die Digitalisierung?«, 28. Januar 2020) über die wachsende soziale Isolation des Einzelnen und über die zunehmenden Tendenzen der Exklusion und der Verarmung persönlicher Beziehungen. Das war vor Covid.

Durch die Digitalisierung und ihre Folgen für die Demokratie hat sich diese Entwicklung noch verschärft. Chinas Sozialkredit- System führt zur Extremversion einer digitalen Gesellschaft. Wir sehen sie kommen, allerdings nicht nur in China. Unnötiger und gefährlicherweise konzentriert die Digitalisierung riesige Datenmengen in unbekannten, unkontrollierten und unkontrollierbaren Händen. Sie trägt auch dazu bei, »eine sekundäre Realität zu schaffen, welche die primäre Realität« unseres Lebens immer mehr verdrängt. Dies scheint unaufhaltsam und unumkehrbar zu sein, und wir müssen es ganz genau betrachten. Es handelt sich um eine Bedrohung – und nicht etwa um ein positives Symptom der Moderne, als das es fälschlicherweise oft interpretiert wird.

Gefährlicher Rückschritt
Einige von uns – und ich bin überzeugt, in Polen mehr als in der Tschechischen Republik – haben Angst vor einer entleerten Welt ohne Nation und Religion. Aus Ihrer konkreten Erfahrung wissen Sie, daß sich diese beiden traditionellen Säulen der polnischen Gesellschaft als absolut unersetzlich und wesentlich für die rasche öffentliche Erholung nach der kommunistischen Ära erwiesen haben. Das postmoderne progressivistische Projekt der supranationalen Regierungen und der libertären Predigt von Unordnung und Anarchie ist ein gefährlicher Rückschritt.

Gestatten Sie mir bitte ein paar Worte über das progressivistische Projekt der supranationalen Regierungen, das in diesen Tagen in Europa so radikal verwirklicht wird. Der europäische Integrationsprozeß (»integration process«), der nach dem Zweiten Weltkrieg fast unschuldig begann, hat sich in einen europäischen Einigungsprozeß (»unification process«) verwandelt. Sowohl der Vertrag von Maastricht als auch der Vertrag von Lissabon machten aus dem ursprünglichen Konzept der Integration, das auf eine verbesserte und vertiefte Zusammenarbeit souveräner Staaten zielte, etwas anderes, eine transnationale Unifizierung. Beide Verträge vergrößerten die Macht der bürokratischen Zentralbehörde in Brüssel erheblich. Sie trugen da bei, die Demokratie zu unterdrücken und in eine Postdemokratie zu verwandeln, die irreführenderweise als liberale Demokratie bezeichnet wird.

Imperium namens Europäische Union
Auf diese Weise hat sich Europa von einem historisch gewachsenen Bündel souveräner und unabhängiger Länder zu dem sehr autoritär und zentralistisch geführten Imperium namens Europäische Union gewandelt. Der freundliche, aber unschuldige und naive Slogan aus der Zeit der Samtenen Revolution »Zurück nach Europa« erwies sich als ziemlich problematisch. Ich war der erste tschechische Politiker, der versucht hat, meinen Landsleuten zu sagen, daß »›zurück nach Europa‹ etwas anderes bedeutet als ›Avanti (vorwärts) in die Europäische Union‹«, aber meine Stimme reichte nicht aus.

Viele Europäer begreifen zu meinem großen Bedauern diesen Unterschied bis heute nicht. Die europäischen politischen Eliten, die unkritischen Bewunderer der EU in Politik, Medien und Wissenschaft sowie die riesige und ständig wachsende EU-Nomenklatura betrachten beide Begriffe – »Europa« und »Europäische Union« – als völlig gleichbedeutend. Das wundert mich nicht. Sie haben ein ureigenes Interesse daran, so zu tun, als ob Europa und die EU identisch wären. Sie wollen Europa besitzen. Sie wollen als die wahren Erben aller europäischen historischen Ereignisse und Errungenschaften anerkannt werden. Diesem Denken sollten sich alle europäischen Demokraten widersetzen. Sie wissen doch wohl, daß Europa ein historisch gewachsenes kulturelles und zivilisatorisches Gebilde ist, die EU dagegen ein von Menschen geschaffenes Konstrukt. Trotzdem ist sie durchaus flexibel und variabel. Jeder EU-Gipfel definiert die Substanz der EU neu – der eine nur am Rande, der andere fundamental. Aber alle Veränderungen weisen in dieselbe Richtung. Der bekannte Sperriegeleffekt funktioniert hier ebenso gut wie in vielen anderen Bereichen: Jeder Vertrag und jeder Gipfel ist ein weiterer Schritt Europas auf dem Weg zu einem europäischen Zentralstaat.

Nationalstaat exklusiver und unersetzlicher Lebensraum der Demokratie
Ich dagegen bin davon überzeugt, daß der Nationalstaat der exklusive und unersetzliche Lebensraum der Demokratie ist – und auch ihr einziger Garant, weil der Staat eine politische Gemeinschaft abbildet. Europa ist keine politische Gemeinschaft. Die politischen Gemeinschaften Europas sind die Nationalstaaten. Wirsind Tschechen, Polen und Slowaken. Wir sprechen tschechisch, polnisch und slowakisch, kein europäisches Esperanto. Wir wollen nicht unsere Grenzen auslöschen und den Unterschied zwischen einem Bürger und einem Ausländer aufheben. Manche von uns fühlen sich, mit Barack Obama gesprochen, weder als Weltbürger noch als Bürger Europas.

Mitten in einem neuen Kalten Krieg - intern
Kommen wir zurück auf die Weltlage. Ich bin kein Experte für geopolitische Fragen. Ich verfüge über keine Theorie, die mir einen entsprechenden Kompaß an die Hand geben würde; deshalb nur eine kurze Bemerkung. Ich stimme der Diagnose von Edwin Feulner, dem Gründer und langjährigen Präsidenten der Heritage Foundation, zu, daß wir uns mitten in einem neuen Kalten Krieg befinden. Aber diesmal, sagt Feulner, wird der Kampf intern geführt. Ich fürchte, daß ein solcher Kampf mehr Unheil anrichtet, weil er bedeutet, daß wir gegen uns selbst kämpfen. Einige unserer Mitbürger scheinen bereit zu sein, persönliche Freiheiten aufzugeben und Regierungsformen zu akzeptieren, die denen des Kommunismus ähneln. Sie bereiten sich auf den Great Reset vor, der zur Reinkarnation des Kommunismus unter einem neuen Banner führen würde.

Zusammenfassend läßt sich sagen, daß es in unseren aktuellen Debatten nicht um unsere Ansichten über das Coronavirus geht, sondern um unsere Ansichten über die menschliche Freiheit und die Substanz unserer Gesellschaften. Wir, die Tschechen und die Polen, wurden gegen die kommunistische Propaganda geimpft und sollten auch gegen die Varianten dieses Virustyps immun sein. Ich wünschte jedenfalls, daß es so wäre, denn es ist notwendig, sich zu wehren und Widerstand dagegen zu leisten, daß die Grundwerte unserer Gesellschaften erschüttert werden.

(Václav Klaus, Magazine CATO, eine Rede auf der Inaugurationskonferenz des Collegium Intermarium in Warschau am 28. Mai  - 20021. Autorisierte Übersetzung der Rede aus dem Englischen von Andreas Lombard. (https://www.klaus.cz/clanky/4763 -- Zwischenüberschriften hinzugefügt)

Hamburg: „Mann“ ermordet seine Kinder – Ehefrau schwerstverletzt

Von MANFRED W. BLACK

Ausgerechnet am diesjährigen Weihnachtsfest wurden in Glinde bei Hamburg die Leichen von zwei Kindern und einem Mann entdeckt; eine schwer verletzte Frau ist ins Krankenhaus gebracht worden. Als Täter hat die Polizei den Familienvater identifiziert. Der brutale Mord war tagelang Thema in den Medien. Nähere Hintergründe – etwa zu der Frage, zu welcher Ethnie die Familie gehört – wurden in nahezu allen Medien bundesweit hartnäckig verschwiegen.

Dieser Fall erinnert an die bestialische Tötung von zwei Kindern, die sich vor rund acht Jahren ereignet hat – ebenfalls im schleswig-holsteinischen Glinde: Damals hieß es in den meisten Medien, „ein Zahnarzt“ habe seinen Kindern die Kehle durchgeschnitten. Dass es sich auch hier bei der Familie um Migranten handelte – darüber haben ebenfalls die meisten Medien lange nichts berichtet.

STERN: Nur die halbe Wahrheit
Am späten Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages diesen Jahres waren nach mehreren Schüssen in einem Wohnhaus im schleswig-holsteinischen Glinde die Leichen der zwei Kinder gefunden worden. Trotz Wiederbelebungsversuchen starb der Vater der Kinder noch im Haus. Die Mutter ist lebensgefährlich verletzt in ein Krankenhaus gefahren worden, sie liegt immer noch im Koma.

Der STERN schreibt zum Hintergrund: „Die Obduktion der drei Toten nach den Schüssen in einem Wohnhaus bei Hamburg hat den Familienvater als Täter identifiziert und bestätigt.“ Seine beiden 11 und 13 Jahre alten Söhne seien „demnach jeweils durch einen Schuss ums Leben“ gekommen, „wie ein Sprecher der Lübecker Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte“.

Die rechtsmedizinischen Untersuchungen hätten zudem ergeben. „dass der Vater ‚sich offensichtlich‘ selber erschoss“. Ähnliche Meldungen waren – auf der Grundlage von Texten der Nachrichtenagentur dpa – in vielen anderen Medien zu lesen.

BILD traut sich, mehr zu schreiben
Erst die BILD-Zeitung hat jetzt veröffentlicht, dass es sich bei der betroffenen Familie um Albaner handelt. Ob die Familienangehörigen Muslime sind, ist bisher nicht offiziell bekannt.

Während das Abendblatt zu diesem Fall berichtete, der Mörder habe allgemein eher als friedfertig gegolten, war nun bei BILD das genaue Gegenteil zu lesen: Der Ehemann – von Beruf Gerüstbauer – sei häufiger auch in der Nachbarschaft durch extrem aggressives Verhalten aufgefallen.

Nicht auszuschließen ist, dass die Ehefrau, die womöglich oftmals von ihrem Mann geschlagen wurde, vorhatte, sich von ihrem gewalttätigen Partner zu trennen. Schon oftmals hat sich hierzulande gezeigt: Insbesondere muslimische Ehemänner neigen nicht selten dazu, ihre Frauen brutal „zu bestrafen“, wenn sie ihre Absicht kundtun, ihre Männer zu verlassen.

„Zahnarzt“ tötet seine Kinder
Die 18.000-Einwohner-Stadt Glinde im Kreis Stormarn ist tragischer Weise nicht das erste Mal der Schauplatz eines fürchterlichen Familien-Geschehens. Im Januar 2014 hatte „ein Mann in religiösem Wahn seinem sechsjährigen Sohn und seiner vierjährigen Tochter im Schlaf die Kehlen durchgeschnitten“ (web.de). Damals informierten zwar etliche Medien darüber, dass es sich um eine „religiös motivierte Tat“ handelte. Um welche Religion es ging, ist allgemein aber nicht bekannt gegeben worden.

Auch später– als öffentlich wurde, dass der Mörder ziemlich schnell in die geschlossene Psychiatrie verbracht worden ist – erwähnten Zeitungen lediglich beiläufig, dass es sich bei dem Täter um einen Afghanen handelt. Dass auch hier der Mörder ein Moslem ist, wurde nicht gemeldet.

Ziemlich groß stellten Medien dafür heraus: Der „Zahnarzt“ galt auffällig schnell „als nicht schuldfähig und konnte deshalb nicht wegen des zweifachen Mordes zur Verantwortung gezogen werden“ (web.de).

Angeblich „nicht zurechnungsfähig“
Interessant ist bei der Berichterstattung über solche und ähnliche Mordtaten, die Leserzuschriften zu lesen, die heute etliche Zeitungen zu ihren Artikeln insbesondere im Internet-Netz veröffentlichen.

Sehr oft kritisiert ein großer Teil der Leser heftig, dass deutsche Staatsanwaltschaften und Gerichte auffällig häufig dazu neigen, besonders muslimische Gewalttäter – zumeist schon nach sehr kurzer Zeit – als „nicht schuldfähig“ zu erklären.

In solchen Fällen kommen die Täter auf unbestimmte Zeit in forensische Kliniken, die – im Vergleich zu klassischen Justizvollzugsanstalten – als relativ komfortabel gelten.

Bekannt ist, dass viele linke Juristen, die an bundesdeutschen Gerichten längst den Ton angeben, eine diffuse Schwäche selbst für solche Moslems haben, die als Totschläger oder Mörder überführt worden sind.

Auf einem Auge blind
Rechtspolitisch links positionierte Richter versuchen sehr oft, die Taten muslimischer Angeklagten weitgehend zu entschuldigen – zum Beispiel mit dem fadenscheinigen Argument, die Zugewanderten hätten keine Chance gehabt, sich in der hiesigen Gesellschaft zu integrieren.

Dass etwa Zuwanderer, die heute zu den schwer kriminellen ausländischen Clans gehören, häufig längst schon kriminell bei der Zuwanderung gewesen sind, wird gern unter den Teppich gekehrt.

Dass aus dem Ausland „Geflüchtete“ heutzutage bei ihrem Grenzübertritt zu etwa 80 Prozent in betrügerischer Absicht angeben, keine Papiere zu besitzen, ist Experten lange schon bekannt. Dadurch versuchen „Flüchtlinge“, deutsche Behörden gezielt über ihre wahre Herkunft – und oft auch ihr Alter – rundum zu täuschen. Das wird von sehr vielen Richtern aus politisch-ideologischen Gründen gern verdrängt.

Auf Kosten des Steuerzahlers
Dieses seltsame Weggucken bleibt zumeist auch deswegen ohne Folgen, weil der mediale Mainstream darüber kaum oder gar nicht berichtet. Die Journaille ist überwiegend ebenfalls links ausgerichtet – und verschließt angesichts dieser millionenfachen Betrugsmanöver auch die Augen.

Die meisten Journalisten suchen diese massenhaften Betrugsfälle sogar schlicht zu vertuschen. Folge: Die Bürger erfahren in der Regel schlicht nichts davon, dass die „Schutzsuchenden“ hier zeitlich unbegrenzt – illegal – zum Nutznießer des teuren und immer mehr ausufernden Sozialstaates werden, den die hiesigen Steuerzahler zu unterhalten haben.
(pi-news.net)

Didi Hallervorden spricht Klartext

Von MANFRED ROUHS

Menschen, die auf die 90 zugehen, sind gefährlich. Man kann ihnen mit nichts mehr drohen. Zurecht gelten sie als nicht (mehr) erziehbar, und ihre öffentlichen Äußerungen sind deshalb oft unbequem.

Didi Hallervorden ist 86 Jahre und im Herzen offenbar jung geblieben. Er kann es sich in jeder Hinsicht leisten, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Das bekam auch ein Redakteur der „Berliner Morgenpost“ zu spüren, der ihn fragte: „Momentan wenden Sie sich ja gegen Entwicklungen in der Gesellschaft wie das Gendern, die Sie als absurd empfinden …“

Hallervordens Antwort darauf kann man sich einrahmen lassen: „Vor lauter ‚Political Correctness‘ weiß ich schon gar nicht mehr, welchen verbalen Slalom ich durchkurven muss, um alle Fettnäpfchen gekonnt zu umrunden. Was dieses unsägliche Gendern anbelangt: Wie kommt eine politisch motivierte Minderheit dazu, einer Mehrheit vorschreiben zu wollen, wie wir uns in Zukunft auszudrücken haben? Die deutsche Sprache als Kulturgut gehört uns allen. Keiner hat ein Recht, darin herumzupfuschen. Sprache entwickelt sich von allein, aber nicht auf Druck von oben. Gendern ist – wie ein weiser alter Mann wie Joachim Gauck sagte – ‚betreutes Sprechen‘. Ich und viele mit mir brauchen keine Erziehung zu Sensibilität.“

In diesen wenigen Sätzen steckt eine verblüffend präzise Analyse der aktuellen politischen Lage. Die „politisch motivierte Minderheit“ steuert Deutschland von einem Debakel ins nächste. Sie darf sich durchaus ertappt fühlen und ist offenbar gescheitert mit ihrem listigen Bemühen, sich als Träger einer zurechtstilisierten Mehrheitsmeinung zu inszenieren.

Und noch ein Satz in diesem Interview ist langfristig bedenkenswert, und zwar der vorletzte: „Ich verfolge meine Ziele gegen alle Widerstände hartnäckig und ohne jemals aufzugeben.“

Anders geht es nicht. Steter Tropfen höhlt den Stein.
(pi-news.net)

 

 

Kultur passt in der neuen Normalität in die kleinste Besenkammer. Henryk M. Broder: "Kultur ist , wenn man aus einem menschlichen Schädel eine Blumenvase macht. Zivilisation ist, wenn man dafür ins Gefängnis kommt".  Jeder, auch eine Verwaltung in Form eines Kulturamtes, sollte es am besten mit Karl Kraus halten und bei seinen Leisten bleiben: "Ich verlange von einer Stadt, in der ich leben soll: Asphalt, Straßenspülung, Haustorschlüssel, Luftheizung, Warmwasserleitung. Gemütlich bin ich selber".

Das Leben ist nur ein Test. 

(tutut) - Was ist ein Leitartikel?  Da stellen wir uns mal nicht ganz dumm wie in der "Feuerzangenbowle" bei der Erklärung der Dampfmaschine, "iss ne jroße, runde, schwarze Raum mit zwei Löchern. Durch das eine kommt der Dampf rein, un das andere krieje ma späta",  sondern fragen, ob ein Leitartikel nicht  auch einfach nur ein Plumpsloch sein kann?  Einer gräbt, möglicherweise treffen sich alle darin, auch wenn es nicht Sommer ist, wo Löcher normales Zeitungslos sind.  Ein Leitartikel ist keine Dampfmaschine, das darf angenommen werden. Wenn ein Chefredakteur aber Luft ablassen will, dann kann es durchaus sein, dass er sich dabei einer Dampfwalze bedient. Karate statt Karaoke von Liedern, welche gewöhnlich Regierungspropaganda anstimmt. Unter einem Baldachin "christlicher Kultur und Politik"  findet eine Art Fronleichnamsprozession statt. Hier schreibe ich, ich kann nicht anders. "Leitartikel befassen sich abseits von tagesaktueller Aufgeregtheit auf eine grundsätzlichere Art mit gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder auch sportlichen Entwicklungen der letzten Zeit oder (spekulativ) mit sich abzeichnenden Entwicklungen der näheren Zukunft. Ein Leitartikel sollte mit einem Fazit abschließen", erklärt Wikipedia, und weist darauf hin, dass der Leitartikel Chefsache ist, falls vorhanden.  "Die Redaktion vergibt den Schreibauftrag an das Mitglied, das am kompetentesten die Meinung der Redaktion wiederzugeben vermag, wobei – anders als beim Kommentar – unterschiedliche Positionen (redaktionsinterner Meinungswiderstreit) im Leitartikel durchaus aufscheinen dürfen.. Wie in anderen meinungsorientierten Darstellungsformen muss jedoch für den Leser stets erkennbar sein, dass es sich um eine journalistische Meinungsäußerung und nicht um eine Nachricht oder einen Bericht handelt. Hier wird die Meinung, vor allem die politische Meinung des jeweiligen Redakteurs beziehungsweise der jeweiligen Redaktion, nach außen dargestellt".  Da die Menschheit mitsamt dem Planeten gerade in einer Endzeitkatastrophe des Jüngsten Gerichts lebt, gleichzeitig in Sonnenauf und -untergang , "zeichnet sich in politischen Krisenzeiten der Leitartikel vor allem durch seine kämpferischen spannungsgeladenen Worte, Standpunkte und Themen aus", er ist quasi ein "'Aushängeschild' der Redaktion und steht in der Regel im Einklang mit der Tendenz des Publikationsorgans. Im Leitartikel wird die politische Richtung der Zeitung widergespiegelt". Welches Menetekel steht nun auf dem Schild am Medienhaus in einer Zeit, da das Volk beginnt auf die Straße zu gehen, sozusagen als "Rote Linie", nachdem es 16 Jahre geduldig ertragen und zugesehen hat, wie Deutschland abgeschafft wird und dabei Geschenke wie Demokratie und Rechtsstaat nach 76 Jahren als Sondermüll auf dem Müllhaufen der Geschichte drohen entsorgt zu werden, denn schließlich sind die Bürger der Staat und nicht unmündige Kinder von Mutti und Vati, falls dieser noch bekannt sein sollte. Das Spiel ist noch nicht aus, wahrscheinlich fängt es jetzt erst an, zumindest läuft die Nachspielzeit. Da schreibt einer wie die Schweizer  im Lied über den Untergang an der Beresina beim Anfang vom Ende Napoleons, als handelte es sich um einen Spaziergang in den Sonnenauf- statt Untergang:

Mutig, mutig, liebe Brüder,
Gebt die bangen Sorgen auf;
Morgen geht die Sonne wieder
Freundlich an dem Himmel auf.
Darum laßt uns weitergehen,
Und weichet nicht verzagt zurück!
Hinter jenen fernen Höhen
Wartet auf uns noch ein Glück.

Er dagegen buchstabiert als stünde er selbst unter Dampf zum letzten Gefecht, seinen Hut in den Ring werfend für Gott und gegen alle Teufel, gerüstet wie in einemKarateanzug: "Klare Kante gegen Uneinsichtige ... Diese klare Kante ist eine richtige Forderung, nur muss sie auch von politischem Willen untermauert werden, damit die Sicherheitsbehörden wirklich handeln können. Bislang sind die Gewaltbereiten noch eine kleinere Minderheit der protestierenden Minderheit. Aber die Mehrheit dieser Krankheitsleugner nimmt es mit Straßenblockaden in Kauf, dass Krankenwagen nicht durchkommen, dass Schwerkranke nicht angemessen behandelt werden können, dass das schamlose Ausnutzen ihrer selbst definierten Freiheit die Freiheit anderer massiv beeinträchtigt. Argumente zählen offensichtlich nicht. Anzeigen sind ein erster Schritt der Polizei, eine allgemeine Impfpflicht der nächste. Und so falsch ist der Vorstoß des bayerischen Gesundheitsministers Klaus Holetschek nicht, bei den Krankenkassenbeiträgen mutwillig Ungeimpfte zur Kasse zu bitten". Amen. Der kleinere Chef tönt wie der große: "'Spaziergang': Die Strafe folgt auf dem Fuß - Teilnehmern der unangemeldeten Veranstaltungen drohen jetzt Bußgelder - Eingegriffen hat die Polizei beim 'Spaziergang' am Montag in Tuttlingen lange nicht. Es gelang aber, bei einigen Teilnehmern die Identität festzustellen. Die Ordnungswidrigkeit, an einer illegalen Versammlung teilgenommen zu haben, hat ein Bußgeld zur Folge". Wie heißt es in Schönschrift im Landespressegesetz: "Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe, wenn sie in Angelegenheiten von öffentlichem Interesse Nachrichten beschafft und verbreitet, Stellung nimmt, Kritik übt oder auf andere Weise an der Meinungsbildung mitwirkt". Ein Chefredakteur im öffentlichen Dienst? Sollte dies nicht mehr sein als fünfte Gewalt, Propaganda verbreiten, weil manfraudiv es anders nicht können? Nicht wollen? "Die Presse hat alle Nachrichten vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Wahrheit, Inhalt und Herkunft zu prüfen". Könnte es sein, dass nun nicht nur die Politik, sondern auch ihre Begleitmedien merken, dass sie sich verrannt haben, aber statt sich auf ihre eigentlichen Aufgaben zu besinnen, einfach den Pfiff überhören und wie schon 1989 das Volk sich zurückholt, was ihm genommen wurde? Noch wird gespalten, was Holzerei hergibt, die Guten gegen die Bösen. Ein Landesinnenminister ohne eigentliches Mandat, aber  in Selbstherrlichkeit, hat Apokalypse now ausgerufen gegen "Irrgläubige". Was nun, wenn er und seine Knappen die Irrenden sind, die Don Quijotes , die gegen den Wind zu spucken versuchen? "Aggression bei Corona-Demos - Angriffe auf Polizisten in mehreren Städten - Nach Angriffen von Gegnern der Corona-Maßnahmen auf Polizisten hat der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) eine Reaktion angekündigt. Die Beamten verteidigten Recht und Gesetz, so Strobl. Ein Angriff auf sie sei wie ein Angriff auf alle. Dem werde mit der ganzen Härte und Schärfe begegnet, die der Rechtsstaat hergebe". Da bringt der Jurist wohl einiges durcheinander. Ein Priester und Redakteur scheint zum Allzweckschreiber für dieses und jenes geworden zu sein, wenn  fünfte Gewalt ruft.  Da wundert es nicht, wenn so einer zur Tagesikone wird und das Badnerlied auf  Schwäbisch klingt: "Wahnsinnig gut - zehn Jahre Christian Streich - Wenn Christian Streich auf sein Zehn-Jahre-Dienstjubiläum als Trainer des SC Freiburg an diesem Mittwoch angesprochen wird, antwortet er mit dem für ihn typischen Vokabular: 'Brutal' und 'Wahnsinn'“. Wenn Mittelmaß kickt, dann müssen Spruchbeutel geelert werden in Grienland. Dort wächst die Not unter Weltrettern: "Millionenzuschuss für Wohnprojekt - Gute Kunde für die Stiftung Liebenau: das Land gibt einen Millionenzuschuss für ihr geplantes Wohnhaus für zwei dutzend Menschen mit Behinderung, das im Neubaugebiet Albblick entsteht.. Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha hat 3,6 Millionen Euro für den Ausbau von Behinderteneinrichtungen und für weitere Inklusionsvorhaben im Land freigegeben. Damit können fünf Initiativen im Ostalb- und Ortenaukreis sowie in den Kreisen Tuttlingen und Ravensburg umgesetzt werden". Arme reiche Katholische Kirche, was wäre, hätte sie den Steuerzahler nicht?  "Tafelladen müsste Verkaufstheke dringend ersetzen - Backtheke war schon beim Ankauf 2008 gebraucht - Es fehlt an Lebensmitteln wie Öl, Mehl und Zucker".  Der Mannschaftsarzt des VfB Stuttgart piekst die Provinz und  "Impfwillige kommen auch von weiter her - Impfaktion mit Dr. Mario Bucher in Denkingen verläuft reibungslos".  Schon die Kleinsten üben, was Sozialismus sein kann: "Kindergarten St. Michael: 'Gemeinschaft leben' - Jahresmotto 2022 stellt Teilen in den Mittelpunkt ...Um auch in Pandemiezeiten einen Elternabend zu ermöglichen, hat der Kindergarten St. Michael diesen auf zwei Abende aufgeteilt. So fanden unter Einhaltung der 3G und Hygiene-Regeln Anfang des Kindergartenjahres zwei Elternabende für jeweils zwei Gruppen statt". Nachtkrabb flieg?  Bildung segelt weiter im Blindflug, schließlich ist die grüne Kultusministerin Dipl.-Soziologin: "Lernlücken 'mit Rückenwind' aufholen - Förderprogramm des Kultusministeriums ist angelaufen - Mit dem auf zwei Jahre angelegten Programm 'Lernen mit Rückenwind' soll Kindern und Jugendlichen geholfen werden, Corona-Folgen und Lernlücken zu bewältigen". Noch ein Grüner Erzieher und Dipl.-Soziologe müht sich auf fremdem Terrain: "Keine Ramschpreise für Lebensmittel -
Trotz zuletzt stark gestiegener Teuerung sind Agrarprodukte für Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir noch immer zu billig". Nach dem Stich winkt nun Ersatznahrung: "Regierung kauft Anti-Covid-Medikament - Paxlovid soll gegen schwere Krankheitsverläufe helfen - Berlin ordert eine Million Packungen". Bald heißt es: schlucken, schlucken, schlucken. Nur die FDP hält das Fähnchen der Freiheit hoch: "Südwest-FDP kritisiert 'The Länd'-Produkte - Fast 30 Prozent der Fanartikel wurden nicht in Baden-Württemberg produziert". Was kommt eigentlich nicht aus China?  Warum nicht KRÄTSCH fragen, der kennt sich dort doch aus. Mao mehr, Mao weniger. Wozu gibt es Leitplanken. Ein bisschen Kung Fu  geht immer.

Wann entgleist der Impfzug?
Von Andreas Zimmermann. Die Unsicherheiten sind groß, doch es könnte in Deutschland, vorsichtig geschätzt, bereits 1.500 bis 30.000 Impftote geben. Die Zeit arbeitet im Moment gegen die Impf-Propagandisten. Möglicherweise entfaltet sich einer der größten Medizinskandale überhaupt. Das Netzwerk kritischer Richter und Staatsanwälte hat vor kurzem ausgesprochen, was längst überfällig war: durch eine Impfpflicht würde der Staat – bzw. die diese Impfpflicht beschließenden Politiker sowie die die Impfpflicht ausführenden Personen – vorsätzlich unschuldige Menschen töten. Hier wird der Versuch unternommen, abzuschätzen, wie viele Menschen bisher durch die Corona-Injektionen getötet wurden und wie viele weitere Menschen durch eine staatlich angeordnete Impfpflicht vorsätzlich getötet würden...
(achgut.com. Nur Irrgläubige und Krankheitsleugner halten es mit fakes statt facts, oder? Übrigens, der Teufel ist ein Eichhörnchen: "Andreas Zimmermann ist promovierter Naturwissenschaftler und lehrt an einer deutschen Hochschule. Er schreibt hier unter einem Pseudonym".)

Virologe Kekulé
„Geimpfte glauben, sie seien sicher. Man hat sie falsch informiert“
Für Alexander Kekulé steht fest: Diverse Einschränkungen für Ungeimpfte allein werden die Corona-Lage nicht in den Griff kriegen. Der Regierung wirft der Virologe vor, Geimpften mit 2G „falsche Sicherheit“ einzureden. Hält er das Freiheitsversprechen der Impfung für gescheitert?
(welt.de. Passt scho! Glaube ist nicht Wissen.)

Rückblick auf das Medienjahr 2021
Biete Wahrheitsbollwerk, brauche sehr dringend Steuermillionen
Von Alexander Wendt
Ein Verbands-Funktionär und ein Faktenchecker richten Hilfsappelle an die Bundesregierung. Weil immer weniger Leser für redaktionelle Penetranz zahlen wollen, sollen sie eben gezwungen werden: für den Zusammenhalt. Vor wenigen Tagen erschienen zwei Beiträge von Medienmanagern, in denen es um Medien als Wirtschaftsunternehmen und öffentliches Geld ging. Da es als unzweckmäßig gilt, beide Themen ganz ohne Abstandsholz zu verbinden, handelten die beiden Texte zwischendurch auch noch von Fake News, der Wahrheit und der Demokratie, in deren Dienst sich die beiden Repräsentanten mit ihren Medien sehen. Die Aussicht, dass sie das auch in Zukunft ungebremst tun, so lassen sich beide Texte zusammenfassen, sollte der neuen Koalition in Berlin etwas wert sein...Bei einem der Schreiber in eigener Sache handelte es sich um David Schraven, Gründer der Plattform „Correctiv“, bei dem anderen um Philipp Welte, Zeitschriftenvorstand von Burda und stellvertretender Präsident des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger...
(Tichys Einblick. Mauern von Medienhäusern brechen, aber grüne Herzen nicht.)

(Wikipedia)

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NACHLESE
Massiver Protest gegen Corona-Maßnahmen
"Montagsspaziergänge": Hunderte Demonstrationen in ganz Deutschland
Mindestens 50.000 Menschen demonstrierten am Montag in Hunderten deutschen Städten im ganzen Bundesgebiet. Proteste in dieser gesellschaftlichen Breite sind ein Novum. Die Übersicht.
VON Redaktion
(Tichys Einblick. Leser-Kommentare: "Es ist interessant und erhellend, das derzeitige Framing der 'Haupstrom-Medien' mal mit den Artikeln der DDR-Presse im Jahr 1989 zu vergleichen … Die Tonlage ist exakt die gleiche. Die Behauptungen sind exakt die gleichen.Wie das damals für die Nomenklatura der DDR ausging, ist bekannt.Ich hoffe nun auf ein exakt gleiches Ergebnis … ". "Unsere handelsüblichen Medien können mit den Protesten nichts anfangen und je mehr sie diffamieren ,um so stärker wird die Bewegung". "Der mit Abstand beste Spruch scheint mir: 'Wir sind die rote Linie'“.)
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Simon Wiesenthal Center setzt Michael Blume auf Antisemitismusliste
Am Montag veröffentlichte das in Los Angeles ansässige Simon Wiesenthal Center, das sich dem Kampf gegen Antisemitismus verschrieben hat, seine alljährliche Liste der schlimmsten Fälle von Antisemitismus weltweit. Deutschland ist mit gleich zwei Fällen vertreten. Neben der aus Steuermitteln finanzierten Deutschen Welle (DW), in dessen arabischsprachigen Redaktionen sich mutmaßlich haufenweise Mitarbeiter mit Israel-Vernichtungsfantasien tummeln, schafft es mit Michael Blume auch ein sogenannter „Antisemitismusbeauftragter“ von Baden-Württemberg auf Platz sieben der Liste. Der 45-Jährige, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit betont, mit einer Türkin verheiratet zu sein, ist studierter Religionswissenschaftler und kommt auch laut Eigenaussagen ursprünglich aus dem christlich-muslimischen Dialog. Mit Judentum hatte er bis zu seiner Berufung wenig bis gar nichts zu tun. Sein Amt nutzte er denn auch, um gegen die AfD und andere konservative Kräfte zu mutmaßlich hetzen sowie um sogar gemäßigte Impfskeptiker wie Hubert Aiwanger (Freie Wähler) des Antisemitismus zu bezichtigen. Gegen linksmuslimischen Judenhass unternahm Blume wenig bis gar nichts, im Gegenteil fiel er wiederholt damit auf, dass er anscheinend israelische Journalisten auf Twitter blockierte oder auf Facebook offenbar antiisraelische Postings likte. An diesem Vorgehen nimmt die jüdische Gemeinschaft in Deutschland seit langem Anstoß, so kritisierte ihn etwa der Journalist und Schriftsteller Chaim Noll scharf. Das Simon Wiesenthal Center hob in seiner Begründung der diesjährigen Antisemitenrangliste denn auch hervor: „Ein weiterer Antisemitismusbeauftragter scheint vergessen zu haben, dass es seine Aufgabe ist, Antisemitismus zu bekämpfen, und nicht zu ‚liken‘.“
AfD-Politiker fordert Entlassung von Blume
Der menschenrechtspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jürgen Braun, äußerte sich in einem Statement zu der Nominierung von Blume: „Das Simon Wiesenthal Center hat Blume völlig zurecht in seine Antisemiten-Liste aufgenommen. Statt linken, islamischen und antiisraelischen Antisemitismus zu bekämpfen, hat Blume diesen sogar noch befeuert.“ Über das Simon Wiesenthal Center sagte Braun, es sei „weltweit als unabhängige Institution anerkannt und setzt vor allem auf die Mitarbeit erfahrener Rabbiner. Dies unterscheidet die traditionsreiche Einrichtung von dubiosen Organisationen wie der Antonio-Amadeu-Stiftung und auch von fragwürdigen Politbeaufragten wie Blume.“ Braun schloss sein Statement mit der Feststellung: „Blume muss nach den jüngsten belegten Vorwürfen umgehend entlassen werden. Und der Kampf gegen Antisemitismus muss sich nach den Erfahrungen von Juden richten. Nicht nach ideologischen Konzepten linker Funktionäre in Deutschland.“
(pi-news.net)

Landwirtschaftsminister Özdemir will weniger Rind und mehr Marihuana
Von KEWIL
Der neue Landwirtschaftsminister Cem Özdemir hatte als Moslem über Weihnachten nicht viel zu tun und dachte.. über die grüne Zukunft der Bauern nach. Dabei zuckten genialische Geistesblitze durch sein ökologisches Resthirn.Erstens ist in Deutschland Fleisch zu billig, und es ist eine Sauerei, dass sich jeder Arbeitslose auch ein Schnitzel leisten kann. Also muss die Anzahl der Rindviecher auf den Bauernhöfen nachhaltig reduziert werden, dann wird Rindfleisch automatisch teurer und nicht mehr jeder Asi kann sich eine Rindfleischbrühe leisten. Außerdem gibt es im Stall dann mehr Platz, auch für Mäuse, Mücken und anderes Getier. Und dies stoppt das Artensterben und sorgt für mehr Tierwohl. Genial! Ein einziger Geistesblitz bringt eine Kaskade von segensreichen Folgen. Trotzdem erkannte auch Özdemir auf dem Sofa..., dass die Bauern noch einen Ausgleich für die fehlenden Rindviecher brauchen könnten. Und siehe da, was lag näher als Rauschgift. .. Die Landwirte können jetzt bald großflächig Marihuana anbauen. Hanffelder bis an den Horizont. Es wird einen regelrechten Hanf-Boom in der Landwirtschaft geben, rechnet Minister Özdemir. „Niemand soll sich die Birne wegkiffen, aber ich freue mich, dass der Irrsinn des Cannabis-Verbots endlich endet.“ Cem denkt dabei natürlich auch an sich selbst. Aber wenn jeder an sich denkt, ist bekanntlich an alle gedacht! Trotzdem sind nicht alle zufrieden. Sozialverbände fordern bereits mehr Hartz IV und sonstige Rinderbraten-Zuschüsse für alle Bedürftigen!
(pi-news.net)

Ein Unkundiger
Özdemir und die künftige Landwirtschaftspolitik
Von Holger Douglas
Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir will Fleisch teurer machen. In den Ställen sollen weniger Tiere stehen und auf die Felder weniger Pflanzenschutzmittel ausgebracht werden. Cem Özdemir, der bisher nicht durch übertrieben substanzielle Aussagen zur Landwirtschaft aufgefallen ist und den der Zufall auf den Chef-Sessel des Landwirtschaftsministeriums gespült hat, sagte Bild am Sonntag: »Es darf keine Ramschpreise für Lebensmittel mehr geben, sie treiben Bauernhöfe in den Ruin, verhindern mehr Tierwohl, befördern das Artensterben und belasten das Klima. Das will ich ändern.« Als ob er das ändern könnte! Ein Landwirtschaftsminister kann, das hat Özdemir offenbar noch nicht begreifen können, nicht par ordre du mufti die Preise für Fleisch erhöhen. Er hat schlicht keine Handhabe dazu, kann nicht einfach festlegen, dass die deutschen Bauern mehr vom Verkaufspreis bekommen sollen...Lebensmittelproduktion geschieht heute am Weltmarkt...
(Tichys Einblick. Gibt es einen einzigen Kundigen in diesem Regime? "Weltniveau" war sie DDR. Dahin wird der grüne Kommunismus auch die BRD schaffen.)

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DAS WORT DES TAGES
Es gibt Ausnahmen, gewiss, aber in sehr vielen Redaktionen dieser Republik gibt heute die dümmste, untalentierteste, provinziellste, illiberalste, selbstgefälligste, bildungsfernste, humorloseste und kritikresistenteste Journalistengeneration der Geschichte den Ton an. Von Claas Relotius unterscheiden sich junge woke Medienmitwirkende vor allem durch ihren Phantasiemangel. Sollten sie mangels wirtschaftlicher Basis irgendwann gezwungen sein, sich ganz auf Twitter zurückzuziehen, dann wäre das ein Segen für das Klima im Land.
(Alexander Wendt, Tichys Einblick)
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Georg Etscheit
Ritter von der traurigen Gestalt: Claus Kleber zum Abschied
Am 30. Dezember wird Claus Kleber sein letztes „heute journal“ moderieren, bevor er sich in den Ruhestand verabschiedet, wobei er seinem Sender bestimmt weiter Berichte mit richtiger Haltung liefern darf...Kleber sei ein „Bündel penetrant-leiser Eitelkeiten“, schreibt der frühere Bild-Chefredakteur und Achgut-Autor Hans-Hermann Tiedje, was treffend formuliert ist, wobei Klebers Eitelkeiten keineswegs immer leise daherkommen, siehe sein dröhnender Weltkriegs-Aufmacher. Erst jüngst, kurz nach der für die Union historisch vermasselten Bundestagswahl, kanzelte er vor einem, immer noch, Millionenpublikum, den damaligen CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet als „Null“ ab. O-Ton Kleber: „Die CDU macht offenbar ernst mit dem Neuanfang. Zum dritten Mal in nur drei Jahren alles auf Null. Und dann keine Nullen mehr vorne.“ Leise geht anders...
(achgut.com. Nullen gehen immer, wenn vorne eine oder einer steht.)

 

 

Spritzen für das deutsche Wirtschaftswachstum?

Von WOLFGANG HÜBNER

Das Mainzer Unternehmen BioNTech verzeichnet Milliardengewinne und ist zweifellos das erfolgreichste deutsche Unternehmen des Jahres 2021. Auch im kommenden Jahr dürften BioNTech-Aktionäre viel Freude haben an der Kurssteigerung des Entwicklers eines experimentellen Impfstoffs, der vielen Millionen Deutschen und EU-Bürgern inzwischen in den Oberarm gespritzt wurde.

In einem interessanten Beitrag, veröffentlicht bei RT am Dienstag, hat der Autor Gert-Ewen Ungar nun darüber nachgedacht, ob das Drängen auf einen Impfzwang etwas zu tun haben könnte mit der Suche nach größerem Wirtschaftswachstum. Denn selbiges bleibt mit voraussichtlich wenig mehr als zwei Prozent im ablaufenden Jahr deutlich unter den Erwartungen.

Dass es überhaupt zwei Prozent sein dürften, ist nicht zuletzt dem staatlich massiv geförderten Verkaufserfolg der BioNTech-Vakzine zu verdanken. Unger schreibt dazu: „Es ist das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, dass eine einzelne Firma einen deutlich messbaren Einfluss auf das Wachstum der Gesamtwirtschaft hat, zumal noch mit einem einzigen Produkt.“ Der Verfasser schätzt den Beitrag des Mainzer Unternehmens zum deutschen Wirtschaftswachstum auf 0,5 Prozent. Auch wenn es in der Endabrechnung etwas weniger sein sollte: Auf eine solche Profitmaschine mit hohem Steuerertrag wird nicht nur der Mainzer Kämmerer, übrigens ein Grüner, sondern auch die neue Berliner Regierung mit größtem Wohlgefallen blicken.

Ungar schreibt deshalb: „Damit lässt sich erklären, warum andere Anbieter aus dem europäischen Markt herausgehalten und herausgedrängt wurden und werden. Damit lässt sich erklären, warum andere, von der WHO anerkannte Impfstoffe in der EU keine Zulassung bekommen. Damit lässt sich der ganze Irrationalismus der Diskussion um die Impfpflicht erklären und warum man so vehement auf die Impfung setzt, obwohl sie gegen neue Varianten nur noch eingeschränkte Wirkung hat.“ Hinzugefügt sei, dass die ganze „Boosterei“ in den vergangenen Wochen nicht zuletzt auch unter ökonomischen Gesichtspunkten einzuschätzen ist.

Sehr naiv ist jedenfalls der immer noch weit verbreitete Glauben, es gehe im andauernden Corona-Geschehen vorrangig um die Volksgesundheit und Rettung von Menschenleben. Schon die korrupten Vorgänge um die Maskenbesorgung haben gezeigt, welch große Rollen Geld und Profit spielen. Doch dabei ging es „nur“ um Millionen. Beim Impfen hingegen geht es um Milliarden. Und selbst die überzeugtesten Zeugen Coronas werden nicht bestreiten können, dass auffallend viele Milliardäre in den beiden vergangenen Jahren noch reicher und viele Politiker noch mächtiger geworden sind. Für einen großen Teil der Deutschen sieht das hingegen nicht nur finanziell ganz anders aus.
(pi-news.net)