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Piff, Paff? Wikipedia: Eine Glasfaser ist eine aus Glas bestehende lange dünne Faser. Bei der Herstellung werden aus einer Glasschmelze dünne Fäden gezogen und zu einer Vielzahl von Endprodukten weiterverarbeitet.Glasfasern werden als Lichtwellenleiter (zur Datenübertragung und zum flexiblen Lichttransport), als Roving oder als textiles Gewebe (zur Wärme- und Schalldämmung) sowie für glasfaserverstärkte Kunststoffe eingesetzt. Diese zählen heute zu den wichtigsten Konstruktionswerkstoffen. Sie sind alterungs- und witterungsbeständig, chemisch resistent und unbrennbar.[2] Ihren hohen Elastizitätsmodul nutzt man, um die mechanischen Eigenschaften von Kunststoffen zu verbessern. Bereits vor fast 4000 Jahren verwendeten die Phönizier, Griechen und Ägypter aus der Schmelze gezogene Glasfäden, um Gefäße zu verzieren. 1713 wies Ferchault de Reamur auf die Möglichkeit hin, feine Glasgarne zu verweben.[4] Glasbläser aus dem Thüringer Wald stellten ebenfalls bereits im 18. Jahrhundert sogenanntes Feen- oder Engelshaar her.[5] Erst nur als Dekorationsmittel genutzt, wurden die Möglichkeiten der Fasern (z. B. Wärmeisolation der Glaswolle) in Thüringen (Lauscha, Steinach) nach und nach entdeckt. In der von H. und J. Schuller 1896 gegründeten Glasfabrik Haselbach (heute Vitrulan Technical Textiles GmbH) wurden in den 1930er Jahren spinnbare Glasfäden mit genau definiertem Durchmesser erstmals als Rollenware hergestellt. Das dazu entwickelte und eingesetzte Stabtrommelabziehverfahren wurde in den 1930er Jahren zum Patent angemeldet.Je nach Einsatzzweck werden Glasfasern aus einer Preform gezogen oder aus einer Glaswanne durch beheizte Düsen gezogen.Eine Preform (Vorform) ist ein vergrößertes „Abbild“ des späteren Querschnitts optischer Fasern. Sie enthalten die Ausgangsstoffe in ihrer Anordnung und Struktur (siehe auch Photonischer Kristall).Das Düsenverfahren verwendet beheizte Düsen (mittels direktem Stromdurchfluss geheizte Metallblöcke bzw. bushings aus Platin/-legierungen mit tausenden Löchern), durch die das Glas mit definierter Temperatur (z. B. 1200 °C[6]) austritt und sofort dünn und lang ausgezogen sowie gekühlt wird. Die Abziehgeschwindigkeit ist wesentlich höher (z. B. 500 m/s[6]) als die Austrittsgeschwindigkeit aus den Düsen.Beiden Verfahren gemeinsam ist die Abhängigkeit des Enddurchmessers von der Ausgangstemperatur und der Ziehgeschwindigkeit.Die Ausgangsstoffe sind hauptsächlich Siliciumdioxid, Al2O3, MgO, B2O3, CaO, wobei diese und ihre Reinheit die optischen, mechanischen und chemischen Eigenschaften bestimmen. Sowohl textile als auch optische Fasern müssen sofort nach dem Ziehen geschützt werden, ansonsten würden sie zerbrechen oder sich aneinander zerreiben. Diese sogenannte Schlichte (sizing)[7] ist meist ein Betriebsgeheimnis der Hersteller und besteht aus einer Beschichtung und/oder einem Haftvermittler. Es richtet sich zum Beispiel auch an dem eingesetzten Kunstharz aus, mit dem die rovings zu glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK) verarbeitet werden.[7] Alkoxysilane als Haftvermittler haben zum Beispiel hydrophile (bindet am Glas) und hydrophobe (Bindung zum Harz) Atomgruppen.In Faserrichtung kann sich Licht in Glasfasern nahezu ungehindert ausbreiten. Durch einen radial nach außen abnehmenden Brechungsindex, stetig oder stufig, wird das Licht in der Faser geführt. Diese Eigenschaft als Lichtleiter wird in vielen technischen Anwendungen genutzt.Glasfasern werden unter anderem als Lichtwellenleiter in Glasfasernetzen zur optischen Datenübertragung verwendet. Dies hat gegenüber elektrischer Übertragung den Vorteil einer erheblich höheren maximalen Bandbreite. Es können mehr Informationen pro Zeiteinheit übertragen werden, außerdem ist das übertragene Signal unempfindlich gegenüber elektrischen und magnetischen Störfeldern und in höherem Maße abhörsichein Rottweil mit Glasfasergewebe umhüllt. In einer Vielzahl von Lampen und Beleuchtungsinstallationen werden Glasfasern heutzutage verwendet, wobei die Fasern nicht nur zum Lichttransport, sondern selbst auch als abstrahlende Elemente benutzt werden. Eine ungewöhnliche Anwendung ist die Herstellung lichtdurchlässigen Betons: durch das Einarbeiten von drei bis fünf Prozent Glasfaseranteil entstehen transluzente Betonelemente, durch die man Licht, Schattenwürfe und Farben noch bis zu einer Wandstärke von 20 cm sehen kann (siehe auch: Litracon).[10] Aber auch Gebäude werden mit Glasfaser umhüllt, um sie zu verschönern. Im Bereich der Wandbeläge sind auch Glasfasertapeten verfügbar. Glasfasern und Glasfaserbündel werden zu Beleuchtungs- und Abbildungszwecken z. B. an Mikroskopen, Inspektionskameras oder Endoskopen oder auch bei Kaltlichtquellen benutzt. Glasfasern finden verstärkt Anwendung in der Messtechnik. So dienen faseroptische Sensoren, bei denen die Messgröße nicht wie typischerweise durch eine elektrische Größe repräsentiert bzw. übertragen wird, sondern durch eine optische, zur Messwerterfassung in schwer zugänglichen Bereichen wie Staudämmen oder unter extremen Bedingungen wie in Stahlwerken oder Magnetresonanztomographen. Zum flexiblen Transport von Laserstrahlung werden Glasfasern eingesetzt, um die Strahlung zum einen bei der Materialbearbeitung und in der Medizin zur Bearbeitungsstelle (schneiden, schweißen usw.) und zum anderen in der Messtechnik, Mikroskopie und Spektroskopie zur Probe zu leiten. In der Lasershowtechnik wird Laserlicht von einer zentralen Quelle über Lichtleitkabel zu verschiedenen im Raum verteilten Projektoren geleitet. Die Leistungen betragen hier einige hundert Milliwatt bis zu zweistelligen Wattbeträgen.Laserstrahlen können nicht nur in Glasfasern geleitet, sondern auch in ihnen erzeugt und verstärkt werden. So finden z. B. Faserlaser und Erbium-dotierte Faserverstärker Einsatz im Telekommunikationsbereich. Auf Grund der guten Effizienz des Konversionsprozesses und der guten Kühlung durch die große Oberfläche der Faser sowie der sehr hohen Strahlqualität werden Faserlaser mit hoher Leistung in der Materialbearbeitung und Medizin verwendet. Für mechanische Anwendungen liegen die Glasfasern meistens als Roving, Vliesstoff oder als Gewebe vor.[13] Für Profile verwendet man hingegen unidirektionale (nur in eine Richtung verlaufende) Fasern; so werden zum Beispiel Sportpfeile für das Bogenschießen, Stäbe zur Isolation oder z. B. in manchen Regenschirmen aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt. Da Glasfasern sehr kerbempfindlich sind, werden sie bei der Herstellung bzw. vor dem Verweben mit einer sogenannten Schlichte versehen. Diese Schlichte (z. B. eine Silanschlichte) dient beim Weben als Schmierstoff und wird nach dem Weben chemisch entfernt. Danach wird das sog. Finish auf die Glasfasern aufgetragen, das für die Verwendung in Faserverbundwerkstoffen als Haftvermittler zwischen den Glasfasern und dem Kunstharz wirkt. Finish wird auch als haftmittelhaltige Schlichte bezeichnet. Sie kann bis zu zwei Masseprozent ausmachen, liegt jedoch meist bei 0,3 bis 0,8 Prozent.Glasfaserverstärkte Kunststoffe zeigen nur eine sehr geringe Kriechneigung und nehmen nur sehr wenig Feuchte auf.Als sprödes Material ist Glas empfindlich gegenüber Spannungsspitzen, wie sie an Fehlstellen wie Kerben auftreten (vergl. Wirkungsweise eines Glasschneiders). Risse setzen sich durch den gesamten Körper fort. Durch die Faserform ist die Fehlstellengröße im Gegensatz zum kompakten Werkstoff auf den Faserquerschnitt begrenzt, die molekulare Festigkeit des Glases wird nutzbar. Die Bruchdehnung einer einzelnen Faser kann bis zu 5 Prozent betragen. Sie sind jedoch anfällig gegenüber Knicken und scharfen Kanten. Die Zug- und Druckfestigkeit der Glasfaser sorgt für eine besondere Aussteifung des Kunststoffes bei gleichzeitiger Erhaltung einer gewissen Flexibilität dank der (verglichen mit Stahl) hohen elastischen Bruchdehnung. Die Eigenschaften von Glasfasern werden beispielsweise bei der Herstellung von hochfesten und leichten Bauteilen wie Sportbooten, GFK-Profilen, GFK-Bewehrungen oder Angelruten genutzt. Auch Tanks und Rohre für hochkorrosive Stoffe bestehen meist aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Typischerweise wird für die Konstruktion die mittlere quasistatische Festigkeit einer unverstärkten E-Faser von RG = 1,8 GPa verwendet. Der Elastizitätsmodul von Glasfasern unterscheidet sich nur wenig von dem eines kompakten Werkstoffvolumens aus Glas. Anders als Aramidfasern oder Kohlenstofffasern hat die Glasfaser eine amorphe Struktur. Wie beim kompakten Fensterglas ist die molekulare Orientierung regellos. Die Glasfaser hat isotrope mechanische Eigenschaften. Glasfasern verhalten sich bis zum Bruch ideal linear elastisch. Ihre Werkstoffdämpfung ist sehr gering. Die Steifigkeit eines realen Bauteils aus glasfaserverstärktem Kunststoff ergibt sich aus Elastizitätsmodul, Richtung und Volumenanteil (Standard: 60 %) der Glasfasern sowie zu einem geringen Anteil aus den Eigenschaften des Matrixmaterials, da meist ein deutlich weicherer Kunststoff verwendet wird. Der Elastizitätsmodul der reinen Glasfaser liegt mit 70 bis 90 GPa etwa in der Größenordnung von Aluminium.Das Glas, aus dem die Verstärkungsfasern hergestellt sind, beeinflusst die Eigenschaften des Kompositwerkstoffs. Daher sind unterschiedliche Qualitäten der Verstärkungsfasern im Handel.

Schnipp, Schnapp - für ein Weltkulturerbe heulen die Eunuchen.

(tutut) - "Hondr's g'achtet, hondr's g'achtet?"
So erklingt's aus jedem Mund.
"Hondr's g'achtet, hondr's g'achtet?"
Das tut allen Leuten kund:
Dass in Aulendorf heut Fasnet isch,
s'gibt nicht Ruh' bis au du narret bischt, ja ob groß ob klein alles stimmt mit ein, in den alten Narrenreim.
Aulendorfer Narre, alle hond en Sparre,
alle hond e Rädle z´viel, d´Hexe hond en Beseschtiel.
Schnörkele und Fetzle hond so schöne Plätzle,
Tschore und die Rätsche hond so krumme Lätsche. 

2. „Jo, was saischt au, jo was saischt au?“ Das ist unser Losungswort.
„Jo, was saischt au, jo was saischt au?“ Grüßt man dich an jedem Ort.
Und voll Fröhlichkeit klingt es weit und breit,
alles tanzt und singt im Narrenkleid.
Ja, die Sorge flieht, wenn erklingt das Lied, das heut durch die Straßen zieht:
Aulendorfer Narre, alle hond en Sparre,
alle hond e Rädle z´viel, d´Hexe hond en Beseschtiel.
Schnörkele und Fetzle hond so schöne Plätzle,
Tschore und die Rätsche hond so krumme Lätsche.
(1996 unangefochten 1. Platz in der Narrenhitparade von RADIO 7.)

Jo, was schreibscht au, jo was schreibscht au? Maikäfer flieg, Zeitung isch im Krieg. An allen Fronten hinter der Fichte. Erst aus dem Bürgerkrieg zwei Bilderseiten "Narren im Kreis Tuttlingen läuten die Fasnet ein", obwohl die Fasnet gar nicht stattfindet in Zeiten von Pest und Kladderadatsch, da tut man halt so, als hätte der Nachtkrabb Verstärkung vom ortsüblichen Bärentreiben bekommen: "'Kein Krieg' oder 'ein absolut Verrückter'? - Der russische Angriff auf die Ukraine verfolgt Menschen bis in die Region" mit Symbolbild direkt aus TUT - "24.02.2022, Ukraine, Mariupol: Ein beschädigtes Auto steht nach russischem Beschuss auf einer Straße. (Foto: dpa)" - Schreibpärchen an der Heimatfront mit "Krieg mitten in Europa - das beschäftigt Menschen bis in die Region. Sie stammen aus dem Krisengebiet oder haben dort Familie und Bekannte. Ein Stimmungsbild nach dem russischen Angriff auf die Ukraine". Da simmer dabei!? Und daheim sterben die Leut' oder so: "Weiterhin hohe Corona-Zahlen im Landkreis geben Rätsel auf - Landrat Stefan Bär blickt mit leichter Sorge ins Klinikum, erwartet aber Besserung in den kommenden Wochen", tastet frau, "drei Intensivpatienten liegen momentan mit Corona im Klinikum", und aus einem Ort, den es gar nicht gibt, da eingemeindet nach Trossingen, meldet man realen grünen Mist: "Schura will Schlaglöcher stopfen - An nicht wenigen Stellen im Ort herrscht Reparaturbedarf - Kreisverkehre sollen verschönert werden". Ob das den Russen beeindrucken wird, wenn er die Wacht am Rhein übernimmt? Vorher muss er durch Rottweil, der Narrensprung braucht Verstärkung, noch immer gibt es "Krankheitsleugner", wie ein Chefredakteur sich leidartikelnd empörte. "Kinder singen bei Corona-'Spaziergang' - Auftritt wird im Netz heftig diskutiert - 'Wir sind das Volk', sangen die Kinder - mehr oder weniger 'dirigiert' von den Erwachsenen" mit "Bildschirmfoto" von Spaichingerin, die gerade erst Test von "Berlinern" verdaute und dabei  Volontärin leitete, während eine Schwaboerin schreibt. Sun Tzu mit  "Die Kunst des Krieges" und Carl von Clausewitz  "Vom Kriege"  haben zu warten, wenn Redaktörin erklärt "Weiterhin erhöhte Vorsicht in kritischer Infrastruktur - Vor allem dem Klinikum machen die Personalausfälle zu schaffen - Feuerwehr, Schneeräumdienst und Polizei gehören zur kritischen Infrastruktur. Mit Hygienekonzepten sind sie bisher gut durch den Winter und die Omikron-Welle gekommen", während einer plötzlich aufjuckt, der jüngst erst sogar die Narrenschelle wegstellte, welche dem Söder seiner großen fast  nächtlichen Verdienste wegen geläutet werden sollte im Europa-Park, wo die Freiburger SC-Ultras die Achterbahn im Linksverkehr kontrollieren.  "Viele Narren sind am Schmotzigen Donnerstag dennoch in die Hochphase der Fasnet gestartet. Eine Absage lehnte Roland Wehrle, Präsident der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte, ab. Er fühle mit den Menschen in der Ukraine, sagte er der 'Schwäbischen Zeitung'. 'Aber wir wollen die Fastnacht trotz alledem feiern'".  Warum Einmann, der am Mittwoch dringend ein Klo suchte, vor verschlossenem Narrenschopf in Bad Dürrheim stand,  haben sie nicht gefragt, da dort Brauchtum anscheinend nur noch im Kino stattfindet.  Narri! Narro! Der Spaßverderber ist noch immer do. Schreiber-GmbH macht ihm viel Platz -  "Die Pandemie lässt sich nicht durch eine Feier beenden' - Gesundheitsminister Karl Lauterbach sieht 'Freedom Day' skeptisch und warnt vor neuen Beschränkungen im Herbst". Jetzt aber ist erst einmal Krieg. "Entsetzen über Russlands Angriff - Westen reagiert nach Ukraine-Überfall mit härteren Sanktionen - Kiew meldet Dutzende Tote", "In seltener Einigkeit - EU-Staaten kündigen massive Strafmaßnahmen gegen Russland an". Chefredakteur quengelt, denn er weiß doch immer Bescheid: "Fehleinschätzung des Westens". Was haben drei Frauen bloß aus der Bundeswehr gemacht? Jährlich über 50 Milliarden und nun in den  heißen Sand von Mali gesetzt. Mehr Pinke, sagt-er?  "In den vergangenen Jahren war es hierzulande politisch nicht gewollt - da wahrscheinlich in der Bevölkerung nicht durchsetzbar -, dass signifikant mehr Geld in die Streitkräfte gesteckt wurde. Was wurde herumgeeiert, um das Zwei-Prozent-Ziel der Nato zu relativieren. Seit 2002 sollen die Nato-Staaten diese zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung bereitstellen. Die wenigsten tun das. Jetzt sehen wir, dass die vermeintliche Friedensdividende nach dem Fall der Mauer ein zu tilgender Friedenskredit war. Die Bedienung wird jetzt fällig". Nun haben sie sich doch wochenlang bemüht, Krieg herbeizuschreiben, ist's nun auch  wieder nicht recht? "Zehntausende überquerten 2021 den Ärmelkanal in kleinen Booten", normalerweise ist das Invasion und die nennt sich Krieg. Bald gibt's noch mehr zu tun in diesem unseren Lande. "Hilfsangebote für Flüchtende - Südwesten und Bayern wollen Ukrainer unterstützen". Wo ist eigentlich die UN geblieben? Schützt sie wenigstens ihr Weltkulturerbe Fasnet? Nach Narrenblatt sieht nicht's aus, wenn Seite 4 und 5 "Krieg in Europa" heißen, und Schlaumeier Expertisen verfassen: "Die Ukraine könnte diesen Krieg schnell verlieren". Woanders herrscht Stich ohne Ende - "EU-Behörde gibt grünes Licht für Booster und Impfstoff für Kinder", gegen wen oder was, sagen sie nicht. Konfetti regnet - "Forscher: Baden-Württemberg wird 'den Wandel wuppen' - IHK-Gäste diskutieren die Zukunft der 'Automotive-Region“ im Studio in Spaichingen", mit dabei "hatte sich aus Berlin zugeschaltet: Staatssekretärin Franziska Brandner (Grüne)". Wenn man nicht einmal den Namen kennt - Brantner heißt die  Ex vom Palmer - kann das weg! Gäbe es die Queen nicht, sie müsste erfunden werden, als Karnevalsprinzessin. "Der Rettungsanker vom Bodensee - Motorenbauer Rolls-Royce Power Systems bringt Mutterkonzern zurück in Gewinnzone... Für das Vereinigte Königreich und die Queen ist Rolls-Royce nicht irgendein Unternehmen. Es gehört zum industriellen Stolz Großbritanniens - und das, obwohl die legendäre Automobilmarke schon lange im Besitz der deutschen BMW-Gruppe ist. Umso schmerzlicher die vergangenen Jahre, in denen der Rest-Konzern, als Luftfahrtspezialist ein führender Entwickler von Triebwerken, von einer Krise in die nächste stürzte und noch 2020 einen Verlust von umgerechnet mehr als 3,7 Milliarden Euro anhäufte". Wenn Deutschland so viel Gutes wird beschert, ist das nicht Tusch! und Narrhallamarsch! wert?  Was wollen da Clausewitz - "Bedenken wir nun, dass der Krieg von einem politischen Zweck ausgeht, so ist es natürlich, dass dieses erste Motiv, welches ihn ins Leben gerufen hat, auch die erste und höchste Rücksicht bei seiner Leitung bleibt. So sehen wir also, dass der Krieg nicht bloß ein politischer Akt, sondern ein wahres politisches Instrument ist,  eine Fortsetzung des politischen Verkehrs, ein Durchführen desselben mit andern Mitteln". Wer kann wissen, was Sun Tzu vor 2500 Jahren klar war: "Wenn du dich und den Feind kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten. Wenn du dich selbst kennst, doch nicht den Feind, wirst du für jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erleiden. Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen". Wer weiß denn so was? Der Weise Woh Tzu sagt: "Schreiben ohne denken ist  wie schießen ohne zielen". Jo, was schreibscht au, jo was schreibscht au!

Saubere Fasnet  - als Kino in Bad Dürrheim. Von und mit Claudia Roth und ihren 400 "Bediensteten" in Bonn. Ein halber Fasnetsumzug.

Fabian Nicolay
Utopie der Friedfertigkeit
Nun stehen vor allem die Europäer vor dem Scherbenhaufen ihrer selbstgefälligen Ansprüche. Die europäische Idee ist eine von Ankündigungsweltmeistern, die sich nicht vorstellen können, dass eine Waffe in der Hand ein unschlagbares Argument ist.
(achgut.com. Halten sich nur grüne Kommunisten für allein machtgeil?)

Berichterstattung über Rußland-Angriff
Angebliche Videos aus der Ukraine: „Bild“ gesteht Fehler ein
Die Bild-Zeitung gehört zu den reichweitenstärksten Nachrichtenmedien Deutschlands. Bei der Berichterstattung über den Ukraine-Krieg sind ihr aber gleich zweimal binnen kurzer Zeit schwere Fehler unterlaufen... „Gestern sind uns während der Live-Sendung zwei Fehler unterlaufen: In einigen Beiträgen waren für Sekunden Bilder einer Explosion und von Fallschirmjägern zu sehen, die nicht im Zusammenhang mit dem Krieg stehen“, teilte das Medienhaus am Freitag mit. Die Videos seien offline genommen beziehungsweise korrigiert worden...
(Junge Freiheit. Altes deutsches Sprichwort sagt: "Die Zeitung ist eine Lügnerin.)

Soziale Taxonomie"
Die Rüstungsindustrie im Würgegriff der EU-Kommission
Finanzanlagen sollen demnächst dorthin gelenkt werden, wo sie sozialen Standards genügen. Am Beispiel der Rüstungsindustrie ist zu sehen, welche Auswirkungen diese diskutierten Brüsseler Vorgaben bereits im Entstehungsgang haben. Hat Brüssel den Ukraine-Knall nicht gehört?
VON Richard Drexl
(Tichys Einblick. Raus aus der EUdSSR. Politik à la Leyen ohne Mandat ruiniert Deutschland. Schluss mit der Weiberfasnet!)

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NACHLESE
Thomas Maul, Gastautor
Paul-Ehrlich-Institut vernebelt massive Impfschädigungen
Das Paul-Ehrlich-Institut hat unter anderem den Auftrag, „die Sicherheit von Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln“ zu überwachen. Stattdessen leistet es Mithilfe bei der Verletzung der körperlichen Unversehrtheit von Millionen Bürgern...Schon die „bedingte Marktzulassung“ (Europa) bzw. „Notfallzulassung“ (USA) neuer und unerprobter Medikamente, wie sie das PEI durchgewinkt hat, war angesichts einer zur Katastrophe nur aufgenordeten Grippe und der miserablen Ergebnisse der Herstellerstudien einigermaßen skandalös. Die danach ergangene unbedingte Impfempfehlung durch STIKO und RKI für alle Altersgruppen setzte noch einen drauf. Statt es dabei zu belassen, erhöhte der Staat mit medialer Unterstützung den moralischen Druck der Kampagne um die Installation indirekten bis direkten Impfzwangs, dessen Überführung in eine gesetzliche Impflicht öffentlich erwogen und teils – für bestimmte Berufsgruppen – bereits eingeführt wurde. An die Stelle des ärztlichen Aufklärungsgesprächs vor dem invasiven Eingriff der Impfung setzte sich allerorten die Lüge, dass die Gen-Injektionen „wirksam und sicher“ seien, laut Gesundheitsminister Lauterbach sogar: „nebenwirkungsfrei“...
(achgut.com. Auch im Bürgerkrieg bleibt die Wahrheit zuerst auf der Strecke. Leser-Kommentar: "Nicht vergessen: Wir leben seit mindestens 2015 (Beginn der illegalen Massenzuwanderung) in einem totalitären Unrechtsstaat / -system. Im Grunde schon eher, wenn man auf den Bruch des Maastricht-Vertrages zum Zwecke der Eurorettung und die völlig willkürliche Abschaltung der Kernkraftwerke schaut. Die extrem willkürliche Corona-Politik ist nur ein Baustein in diesem Exzess der Illegalität. Jeder kann inzwischen wissen, was das Ziel er Schwab-Sekte WEF, die global hinter dieser Unrechtspolitik steht, ist. Wer sich nicht damit beschäftigt, verpasst die richtigen Schlüsse zu ziehen und lässt sich u.a. mit einer potenziell schwer gesundheitsschädlichen bis tödlichen Genbehandlung 'impfen'".)
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Die Propaganda-Matrix
Der Ukraine-Konflikt lässt keine zweite Meinung gelten. So ist jedenfalls der Eindruck, wenn man in die Leitmedien Deutschlands hineinblättert und hineinhört. Wer das Handeln einer Großmacht zu verstehen versucht, gilt sofort als Kriegstreiber und Putin-Versteher, als unmoralisch und bösartig.Leitmedien sind Regierungsmedien – das sollten wir gelernt haben in den vergangenen Jahren. Sie sind nicht frei, sondern gehören einer Propaganda-Matrix an.Um vollends zu begreifen, wie die Leitmedien zu Sprachrohren der Regierung wurden, böte es sich an, folgende grundlegende Autoren zu studieren: Niklas Luhmann, Walter Lippmann, Jaques Ellul, Edward Bernays, Pierre Bourdieu und unter den gegenwärtigen Autoren die Bücher von Noam Chomsky und Uwe Krüger.Dankenswerterweise hat Professor Michael Meyen, Kommunikationswissenschaftler an der LMU München, diese Arbeit für seine Leser übernommen. Die Propaganda-Matrix, die hinter dem wirksam ist, was salopp gelegentlich „Lügen-“ oder „Lückenpresse“ genannt wurde, erklärt er in zwölf Kapiteln (etwa: „Die Definitionsmacht der Leitmedien“, „Das Wahrheitsregime“, „Diskurs-Ordnung“) anschaulich und sogar unterhaltsam.Er geht dabei deutlich über das hinaus, was „wir Aufgeklärten“ (so nennt Meyen seine Leser) ohnehin schon ahnten oder wussten. Interessant sind unter vielem anderen seine Beschreibungen, wie Journalisten überhaupt rekrutiert werden – und weshalb sie (fast) alle aus demselben Milieu stammen und recht bald diese stromlinienförmige Haltung einnehmen. Ebenso wichtig: Ist es überhaupt gut, als Medienkonsument die „Wahrheit“ zu erkennen, wenn das nach sich zieht, dass man sich mit Freunden entzweit und sich macht- und hilflos gegen „die da oben“ fühlt? Oder: Sollte man sich den (Mainstream-) Nachrichten entziehen? Meyen sagt entschieden: Nein, man muss sie im Auge behalten, weil sie die Diskursordnung spiegeln und wir sonst keine Chance haben, in diese Ordnung einzugreifen. Der Autor nimmt sich auch des Themas Cancle-Culture an, von der die selbsternannten seriösen Journalisten behaupten, es gäbe sie nicht.Von vielen hier geschilderten konkreten Fällen der Mundtotmachung und der gesellschaftlichen Ächtung dürften die wenigsten bereits gehört haben. Es schreit zum Himmel.Lesen – und denen in die Hand drücken, die noch immer glauben, dass die großen, die meinungsmachenden Medien in Deutschland unabhängige und faire Berichterstattung bieten.
» Die Propaganda-Matrix – 18 €.
(pi-news.net)

Information dazu auf Amazon: Der Journalismus ist tot. Mit oder an Corona gestorben, nach langem Siechtum. Schon vorher war die „vierte Gewalt“ schwer krank, hing arbeitsunfähig und durchseucht von Politik am Tropf der Industrie. Das Virus hat dem Patienten nur den finalen Schlag versetzt. Im Untergang bekämpft der Medien-Mainstream alle bis aufs Messer, die seinen Job übernehmen könnten. Es wird verboten, verleumdet, zensiert und gelöscht. Wer die falschen Fragen stellt, wird zum Schweigen gebracht. Michael Meyen sagt: Medienkritik war gestern. Hört auf, die News der Propagandamaschine als Fakes zu entlarven. Schimpft nicht länger auf Tagesschau, Claus Kleber, Spiegel und die Zensurmaschine Google. Dass wir beständig manipuliert werden, wussten schon die weisen Alten: Edward Bernays, Walter Lippmann, Noam Chomsky. Nun aber ist es an der Zeit, deren Wissen ins Hier und Jetzt zu überführen ― um zu verstehen, was gerade geschieht, vor allem aber als Anleitung für die so dringend nötige Medienrevolution. Michael Meyen zerstört den Mythos der Leitmedien, befreit uns aus der Propaganda-Matrix und macht all jenen Mut, die sich für eine bessere, gerechtere Welt engagieren: Freiheit ist möglich, braucht jedoch einen vollkommen neuen Journalismus.

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DAS WORT DES TAGES
..wir haben nichts mehr zu melden. Ohne Bekenntnis zum Wahnsinn wird man als Nazi betrachtet. Um dem zu entgehen, müsste man dem Klimagedöns huldigen, unendliche Toleranz gegenüber sogenannten Asylbewerbern beweisen und das Ding mit der Genderei feiern. Ich schaff das nicht mehr, aber viele, zu viele, sind auf den Zug aufgesprungen. Würde mich freuen, wenn ich mich irre und demnächst eine Mehrheit aufwacht und vom Zug abspringt. Vielleicht entgleist ja auch der Zug.
(Leser-Kommentar, achgut.com)
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Heute Krieg, morgen Terror
Klima-Radikale kündigen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Anschlag auf Luftraum an
Von Mario Thurnes
Die „Letzte Generation“ hat für Freitag Anschläge auf die Flughäfen in Berlin, München und Frankfurt am Main angekündigt. Auf ihrem Twitter-Account „Essen Retten – Leben Retten“ steht die Ankündigung immer noch ganz oben. Putin könnte ihnen einen Strich durch die Rechnung machen.
(Tichys Einblick. Kinder der RAF fressen den Rest?  Warum werden mutmaßliche Kriminelle "Aktivisten" genannt? Leser-Kommentare: "§126 und §315 StGB. Jeder Polizeibeamte, jeder Staatsanwalt und jeder Richter ist verpflichtet, hier aktiv zu werden. Daß das niemand tut, sagt alles über diesen Staat". "Habe ich richtig verstanden? Eine klar identifizierbare Person kündigt im öffentlich- rechtlichen Fernsehen Anschläge auf die intenationale zivile Luftfahrt an?")

Panorama über Cum-Ex-Vorwürfe gegen Scholz
Staatsanwälte ermittelten „mit gebremstem Eifer“ gegen Bundeskanzler Scholz
Von Redaktion
Eineinhalb Jahre lang führte die Staatsanwaltschaft gegen Olaf Scholz halbherzig Vorermittlungen durch, doch dann kurz vor der Bundestagswahl wurden sie eingestellt, wie Recherchen des ARD-Magazins Panorama offenbaren...Es geht um die Frage, ob Scholz in seiner Zeit als Hamburger Bürgermeister Einfluss auf die Finanzbehörden nahm, um eine Steuerforderung über 47 Millionen Euro gegen die Privatbank M.M. Warburg fallen zu lassen...
(Tichys Einblick. Vor der Verjährung vertagt?)

Ayaan Hirsi Ali
Putin hat Glück: Glück, dass die derzeitigen Führer der westlichen Welt von Unfähigkeit geplagt sind, Glück, dass sie keine kohärente Antwort auf seine Bedrohung der Ukraine formulieren können, und Glück, dass sich daran in nächster Zeit nichts ändern wird.
(achgut.com. Wer nicht hinschaut, ist hin.)

Die Ohnmacht des Westens
Putin und die Pussy-Staaten
Dietmar Mehrens
Putins Umgang mit der Ukraine zeigt, daß er jeglichen Respekt für die verweichlichten Kulturen des Westens verloren hat. Aus einer fundamentalen Verachtung für den Westen heraus handelt er nach der Devise: Es regiert das Recht des Stärkeren.
(Junge Freiheit. Bio! Dies ist das einzige Naturgesetz.Nach dem regiert auch ein KRÄTSCH in BW.)

„Queer“
Nürnberg beschließt Aktionsplan zum Schutz sexueller Minderheiten
Nürnberg will mit Hilfe eines Aktionsplans für „queere“ Menschen mehr für die Belange von sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten in der Stadt tun. Laut Oberbürgermeister Marcus König (CSU) sorgen Sichtbarkeit und Repräsentanz für Akzeptanz und Sicherheit.
(Junge Freiheit. Neue Bewegung? Wer die Schüsse nicht hört, den bestrafen Querschläger.)

Die Sanktionen richten sich auch gegen Deutschland

Von PROF. EBERHARD HAMER

Noch immer ist das NATO-Konzept: „To keep the Americans in, the Russians out and the Germans down!“.

Dieses Prinzip herrscht auch bei den Sanktionen gegen Russland vor.Die USA handeln konsequent nach eigenem Vorteil:
Sie können ihr schmutziges Frackingöl und -gas nur verkaufen, wenn Europa nicht mehr die Chance hat, das billigere russische Gas zu bekommen. Seit Jahren sind sie deshalb gegen die North Stream 2-Leitung und hat Biden bei dem letzten Scholz-Besuch deren wirtschaftliches Ende verkündet. Seitdem hat sich der Gaspreis in Europa verdoppelt und ist das amerikanische Frackinggas absetzbar, ist Europa sogar auf die amerikanische Belieferung angewiesen, um seine Energielücke zu decken. Der Boykott des russischen Gases dient also vorrangig dazu, das zu teure amerikanische Gas in den Markt zu bringen und absetzen zu können.

Dass die USA Europa das russische Gas abklemmen, selber aber der zweitgrößte Öl-/Gasbezieher von Russland bleiben, hat seine Gründe: „To raise the rival‘s costs“.

Unerklärlich bleibt dennoch, weshalb auch deutsche Politiker wie Baerbock, Röttgen und Co. den deutschen Billiggasbezug aus Russland so fanatisch bekämpfen und damit ihre eigenen Wähler vorsätzlich schädigen. Die atlantisch finanzierte Presse jubelt sogar über den Stopp von North Stream 2 durch Scholz, als wäre dies ein deutscher Sieg über Russland; dabei haben wir damit weniger Russland als uns selbst ins Knie geschossen. Nur wir verlieren Billiggas, unsere Industrie und unsere Haushalte.

Was dies für Folgen hat, werden die nächsten Monate beweisen: Billige Energie ist die Grundlage internationaler Wettbewerbsfähigkeit. Wir haben schon die höchsten Löhne und Sozialkosten in der Welt. Wenn wir jetzt auch noch die höchsten Energiepreise haben, wird dies den Produktionsstandort Deutschland dramatisch schwächen, wird es zuerst die energieintensive Industrie vertreiben und dann auch bei den Heiz- und Elektrizitätskosten jeder mittelständischen Firma und jedes einzelnen Haushaltes ankommen, also flächendeckend Wohlstand reduzieren.

Eine Politik, die dies nicht nur zulässt, sondern geradezu freudig will, ist keine Politik in deutschem Interesse, schadet uns mehr als sie nützt.

Die nächste beabsichtigte Sanktion der USA gegen Russland betrifft das Weltabrechnungssystem (SWIFT), das Russland nicht mehr nutzen soll, um Russland „aus dem internationalen Zahlungsverkehr kaltzustellen“.

Auch diese Maßnahme würde mehr Deutschland als die USA schädigen, weil wir die größere Finanz- und Wirtschaftsbeziehungen zu Russland haben als die USA und vom Russlandhandel langfristig existenziell abhängig sein werden. Sich auf die bankrotte und implodierende Weltmacht USA als Wirtschaftspartner allein zu verlassen, wird immer gefährlicher. Der offene und für uns näher liegende Markt Russland könnte viel eher einen weiteren Wohlstand in Europa tragen als einseitige Atlantikorientierung. Aber: „To keep the Russians out.“ Brzezinski hat bereits darauf hingewiesen, dass es für die USA gefährlich sei, wenn im Zentrum Europas eine Kooperation mit Russland entstünde. Dies würde die amerikanische Weltmachtposition gefährden.

Dass die USA Russland aus dem SWIFT-Abrechnungssystem vertreiben wollen, könnte ein Pyrrhussieg werden, weil China längst ein Konkurrenzabwicklungssystem namens CIPS (Cross Border Interbank Payment System) entwickelt hat und die Russen gerne darin aufnimmt. Dann müssen auch alle anderen Länder, die mit Russland und China Handel treiben, nicht mehr über SWIFT, sondern über das russische und chinesische System abrechnen, verliert der Dollar seine Monopolstellung und verlieren die Amerikaner die Möglichkeit, im Dollarimperium durch Dollardrucken auf Kosten der übrigen Welt weiter üppig zu leben. Insofern könnten solche Finanzsanktionen ein Wendepunkt der US-Dollar- und Wirtschaftsherrschaft in der Welt werden.

Auch die Beschlagnahmung des russischen Vermögens in der Welt durch die USA-Sanktionen könnte ein Boomerang für die USA werden. Die USA haben ein chronisches Handelsdefizit (ca. 650 Mrd. Dollar), welches mit Finanzzuflüssen nur mühsam zu decken ist. Die Finanzzuflüsse aus der Welt in den Dollar und in die USA setzten aber voraus, dass die Menschen glauben, ihr Geld sei in den USA sicherer als in anderen Staaten. Nun müssen die Anlieger der Welt lernen, dass ihr Geld und Vermögen in den USA und der Welt (wie das deutsche nach 1945) plötzlich blockiert, beschlagnahmt oder gar weg ist, dass im Dollarimperium das Vermögen offenbar ebenso oder gar unsicherer ist als in anderen Staaten, dass dort die Politik über Eigentumsrecht steht. Jetzt trifft es nur die Russen, vielleicht bald auch die Chinesen und alle, die mit diesen weiter Handel treiben wollen. Und es könnte bald auch viele Deutsche treffen, welche ihr Vermögen oder Teile davon in die USA „gesichert“ haben. Schon einmal nach 1945 war deutsches Vermögen von den USA in der ganzen Welt eingezogen worden. Warum sollte eine in Finanz-Atemnot geratene USA zum Überleben nicht wieder nach fremdem Vermögen greifen? Offenbar ist jetzt Auslandsvermögen in den USA gefährdeter als anderswo. Die russischen Oligarchen sind nur die ersten, die dies jetzt erleiden müssen.

Bewertet man also die Sanktionen, so treffen sie vordergründig und auch schädlich Russland („To keep the Russians out“).

Sie stärken aber die Position der USA in Europa („To keep the Americans in“), weil sie ihr Weltenergiemonopol wieder stärken können (Europa kauft teures US-Frackinggas statt billiges russisches Gas) und weil sie den Zahlungsverkehr zwischen Europa und Russland stilllegen wollen („To keep the Germans down“).

Das US-Imperium wird durch die Ukraine-Krise entscheidend gestärkt: Die US-NATO verlangt und bekommt Rückendeckung aller europäischen Vasallen, wird als eigentlich längst überflüssige Organisation (Macron: „hirnkrank“) wieder belebt, was ca. 200 Milliarden Umsatz für die amerikanische Rüstungsindustrie bedeutet. Und die europäischen Satelliten haben freiwillig (Johnson) oder gezwungen (Scholz) den politischen Weisungen aus USA nach „gemeinsamen Strafmaßnahmen“ noch einmal Folge geleistet (obwohl z.B. Deutschland dadurch selbst größere Wirtschaftsnachteile erleidet).

Der Autor hat in einer Studie nachgewiesen, dass Südafrika im letzten Weltkrieg dadurch zum Industrieland geworden ist, dass es von seinen traditionellen Wirtschaftsbeziehungen weitgehend abgeschnitten war. Je mehr deshalb die USA Russland und China aus dem Dollarimperium vertreiben, umso stärker werden deren Autarkie und eigene Wirtschaftsstärke. Die Sanktionen gegen Russland dürften also nur ein kurzfristiger und kurzsichtiger Erfolg für die USA, aber langfristiger Schaden für Europa („To raise the rival’s costs) weden.

Die beiden Weltkriege sollten uns Deutsche gelehrt haben, dass Frieden und Wohlstand bei uns nur sicher sind, wenn wir keine Feinde haben und uns vor allem keine Feinde mutwillig machen. Deutschlands Zentrallage in Europa gebietet Ausgleich und Offenheit nach allen Seiten. Sich für unsichere, korrupte Systeme (Ukraine), in fremde Machtkämpfe zu Sanktionen reißen zu lassen, liegt jedenfalls nicht in deutschem Interesse, folgt selbstschädigend nur fremden Weisungen („To keep the Russians out and the Germans down“).
(pi-news.net)

Links-grüner Pazifismus und irrationaler Hypermoralismus bringen Europa in wehrlose Lage

Eine Philippika von altmod

Vorbemerkung von Maria Schneider: In letzter Zeit wurde häufig gefordert, dass ich bestimmte Artikel und Kommentare nicht veröffentlichen solle. Entweder weil sie zu pro-russisch, zu anti-russisch, zu transatlantisch, zu mainstream, zu rechtsradikal, zu judenfreundlich oder zu antisemitisch seien.

Die Zeiten sind chaotisch. Wacht man morgens auf, weiss man nicht, was schon wieder über Nacht geschehen ist. Liebgewonnene Überzeugungen und Welten brechen zusammen. Ich gebe – soweit es nicht justiziabel ist – jedem hier den Raum, seine Ansichten zu äußern. Nur so werden offene Debatten möglich. Nur so kann man voneinander lernen und eventuell sogar seine Meinung ändern. Der Debattenraum ist offen – aber bitte ohne Beleidigungen oder Unterstellungen. Grundsätzlich bleibt der Blog jedoch konservativ und christlich und lehnt links-kommunistische Wahnvorstellungen ab. Es folgt altmods Philippika:

Der folgende Beitrag mag aus einer emotionalen Anwandlung heraus entstanden sein, und aus einem unterdrückten Ressentiment. Aber das muss raus …

Darum will ich gleich das Ressentiment in den Vordergrund stellen: Mich hat in der Vergangenheit ein abgrundtiefes Misstrauen gegen die Russen gelenkt – und wohl nicht nur mich; auch wenn man im Grundsatz nicht verallgemeinern sollte.
Wir, meine Generation, haben zwar das nicht gerade „leibhaftig“, aber doch mittelbar erlebt – und dann verinnerlicht:

Die Niederschlagung des Volksaufstands in der SBZ mit Panzern am 17. Juni 1953;
Panzer mit Massakern gegen die freiheitsliebenden Ungarn im November 1956;
Kubakrise 1962;
Einmarsch in die CSSR 1968 und Zerschlagung des Prager Frühlings – Panzer am Wenzelsplatz
Invasion in Afghanistan, wo sich der russische Bär erstmals richtige Wunden holte.

Man könnte das, was hier aufgezählt ist, als Ausfluss der Ideologie des sowjetischen Sozialismus zuordnen. Das war und ist aber – meiner Ansicht – die diesem gewalttätigen Volk genehme und auf den Leib geschnittene Ideologie.

Die Geschichte Russlands und dessen Aufstieg zur Groß- und Weltmacht war und ist die einer nicht endenden Barbarei und Brutalität. Man mag einwenden, das zeichnet auch andere Völker und Nationen aus – einschließlich das unsere. Aber es geht jetzt mal um Russland. An dem anscheinend jede Spur von Aufklärung und humanem Fortschritt fehlgegangen zu sein scheint.

Bezüglich der russischen Despoten zieht sich eine (rote) Spur von Iwan dem Schrecklichen, dann Peter „der Große“ – eines der größten Scheusale unter den Scheusalen der Weltgeschichte, bis hin zu den „roten Zaren“ mit Lenin, Stalin, Breschnew usw. im Kreml. Und bis hin zum „lupenreinen Demokraten“ Wladimir Putin.

Die Zaren von Iwan bis Stalin haben sich das größte Land der Erde zusammengeraubt oder „erobert“ und zahllose Völker unterdrückt. Was waren denn die Beweggründe, eine derartige Landmasse sich einzuverleiben, die eigentlich kein Mensch besiedeln wollte, in großen Teilen menschenunfreundlich ist, und dessen Erschließung nur mit Sträflingen, Zwangsverbannten und selten vielleicht mit Freiwilligen erfolgte.

Auch nach dem Zusammenbruch der UdSSR mit einem wirtschaftlichen und mentalen Verfall des Landes unter Jelzin behielt man weiterhin ein militärisches „Ass“ im Ärmel. Trotz eklatanter wirtschaftlicher Probleme wurde die Weiterentwicklung der herkömmlichen Waffensysteme (Flugzeuge, Raketen, Panzer etc.) dort vorangetrieben und früh mit den modernen Varianten des Cyberkriegs aktiv ergänzt.
Aufrüsten weiterhin, egal wie es dabei dem Volk in seinem anhaltenden Elend ging. Trotz SALT, INF und START etc.

Und der Westen und die europäischen Staaten haben sich in Selbstgefälligkeit eingelullt mit dem Überheblichkeitsgefühl eines Siegers und der scheinbaren Überlegenheit der eigenen Ideen. Und der eigenen Dekadenz Lauf gelassen. Der entstandene links-grüne Pazifismus verbunden mit einem irrationalen Hypermoralismus hat nicht nur Deutschland, ganz Europa in eine wehrlose und ohnmächtige Lage gebracht. Nicht mehr in der Lage, einer brutalen Menschenansammlung im Osten Europas weltanschaulich wie militärisch zu widerstehen.

Unter „Zar Wladimir“ habe das russische Volk einen wirtschaftlichen Aufschwung erfahren und es gäbe eine neue, nicht mehr arme Mittelschicht. Wenn die jetzt verhängten Sanktionen gegen Russland wirken würden, dann müssten sich doch die jetzt wieder vor einer Verarmung stehenden Bevölkerungsteile auflehnen und gegen Putin aufbegehren. So heißt es jetzt in manchem Kommentar der Qualitätsmedien zu der Frage, was man denn jetzt gegen den kriegerischen Zar Putin unternehmen könne.

Das russische Volk wird nicht aufbegehren, sie werden ihrem Zaren im angeborenen und anerzogenen Duckmäusertum und weiter in ihren auch Wodka-bedingten Delirien verharren.

Die einzige erfolgreiche Revolution oder Umsturzbewegung – 1917 – ging nicht vom Volk aus, sondern von importierten Eliten. Ich habe da keine Hoffnung, dass vom russischen Volk, „vom Russen“, etwas an wirklichen Veränderungen im eigenen Staat und der Gesellschaft endigen könnte. Samisdat und Magnitisdat mit seinen intellektuellen Dissidenten hatte seinerzeit schon im Volk nichts bewirkt – kein Solschenizyn, kein Sacharow, kein Pasternak. Heute soll es angeblich in Russland Zehntausende Menschen geben, die für ihre Rechte auf die Straße gehen. Und schon 2011 gab es wohl russische Bürger, die Putin die Gefolgschaft verweigerten, wie die Welt mit einer Reportage zeigen mochte. Nichts mehr ist davon zu hören.

Ein Nawalni, Sergej Deloné, Michail Chodorkowski und der ehemalige Schach-Weltmeister Kasparow mögen im Ausland „Wirkung“ verbreiten, aber offensichtlich nicht im russischen Volk selbst.

Mit Massenprotesten, die das System Putin zum Einsturz bringen könnten, kann man dort nicht rechnen. Nicht bei einem Volk, das nicht nur bei den Siegesfeiern am 9. Mai zum „Großen Vaterländischen Krieg“ Stalin-Porträts vor sich her trägt – gesehen in St. Petersburg und Moskau.

Es ist nicht nur der von Putin gelenkte Unterdrückungsmechanismus, der das Revoltieren verunmöglicht, es ist eine Sache der Mentalität.

Wehe, wenn sie losgelassen …
Ich erlebte einstmals Russen in direkter „Kollision“ 1991 kurz vor Silvester im „Tower Thistle Hotel“ in London. Da fiel eine Meute russischer „Touristen“ – etwa 40 Personen an der Zahl – zu einer Neujahrsfeier ein. Feiste, sichtbar an Alkohol gewöhnte Männer mit protzigen Goldketten um den Hals und dicke Rolex am Arm, dazu ihre aufgetakelten Frauen oder Gspusis, eine Wolke von „Trojnoj“ verbreitend. Mit einem Auftreten wie Barbaren in Reinkultur.

So, da habe ich jetzt meine ganzen Vorurteile ausgepackt, obschon ich mich an die gute Regel halten möchte, nicht zu verallgemeinern. Nicht bei Russen, Franzosen, Italiener und auch nicht bei Amis. Aber da habe ich heute Abend auch ein Wort des derzeitigen lettischen Präsidenten gehört, der sagte, „wer mit den Russen keine Erfahrung gesammelt hat, lebt in einer gewissen Naivität!“

Dass dieser D…-Putin einen Krieg anfängt und mit „Konsequenzen“, drohen kann, „wie Sie sie in Ihrer Geschichte noch nie erlebt haben!“

Was ist das für eine Rhetorik? Man komme mir nicht mit bewusst geäußertem Kalkül oder Strategie. Das ist barbarisches Protzverhalten, jenseits von „Diplomatie“ und Einfühlungsvermögen für Andere und Anderes.

Auch – und gerade – wenn es gegen eine von Amis und westlichen „Demokraten“ gehätschelte Ukraine geht, einem Spitzenreiter auf der Liste korrupter Regime. Also gegen Seinesgleichen – auch ethnisch überwiegend.

Da mögen die Putin-Versteher und Russenfreunde jetzt über mich herfallen – nur zu!

Könnt ihr mich wirklich widerlegen? Ihr könnt nicht nur meine „historischen“ Einsichten, die meiner Generation, aus der Welt schaffen.

Dass man dem Kerl, diesem Russen-Boss nichts Wirksames mehr entgegenstellen kann, ist das nächst Erschütternde.

Ein seniler Dattergreis als „Führer der Westlichen Welt“, ein mental, kulturell und bald auch wirtschaftlich abgewracktes Deutschland und Europa, völlig verteidigungsunfähig geworden – wie soll man da ein Raubtier hinter seinen Grenzen halten?
(conservo.blog)

Eine breite Streuung der Energieträger und der Lieferanten ist nicht schlecht

Von WOLFGANG PRABEL*

Geld kann man auch nicht verheizen. Es nutzt auch im Lkw-Tank nichts. Märchenrobert äußerte sich am Mittwoch im zwangsfinanzierten Staatsfernsehen zur Energieversorgung Deutschlands angesichts möglicher Sanktionen gegen Rußland: „Dann nehmen wir Geld auf. Am Ende ist es nur Geld. Hier geht es um die nationale Sicherheit. Wenn die Situation es erfordert, werden die nötigen Geldmittel lose gemacht.“

Der spinnt. Auf meinem Blog hatte ich seit 2013 über die Chancen der Kernkraft, über LNG-Terminals und über den Erhalt der Braunkohleverstromung in der Lausitz geschrieben, und das jeweils mehrfach. Die Weiterentwicklung der Kernkraft und der Bau von LNG-Terminals sind aber Aktivitäten, die viel Zeit erfordern. Der Bau eines LNG-Terminals dauert einschließlich der Genehmigungsverfahren etwa vier Jahre, der eines Kernkraftwerks etwa zehn. Auch ein Kohlekraftwerk braucht Jahre. In der Energiepolitik erreicht man mit viel Geld, das man lose macht, von heute auf morgen überhaupt nichts.

Die Merkelfaschisten haben über zehn Jahre lang immer stärker auf russisches Gas gesetzt, in einem Ausmaß, das gegen die nationalen Interessen verstoßen hat. Aber nationale Interessen gab es für die ---- des Weltwirtschaftsforums ja überhaupt nicht. Und die Grünen waren es nicht, die die Aktivitäten von Dr. M. gestoppt haben. Sie haben nach immer weniger Kohle und Kernkraft gequengelt. Die SPD hat fast die ganze Zeit mitregiert und mitruiniert.

Ich habe nichts gegen den Zarismus in Rußland, er ist eine wesentlich humanere und effizientere Regierungsform als der Sozialismus. Aber das bedeutet nicht, daß man energiepolitisch nur auf das russische Pferd setzen kann. Eine breite Streuung der Energieträger und der Lieferanten ist nicht schlecht, insbesondere bedarf es auch einer nationalen Notbremse für Krisenfälle, also die Weiternutzung der Braunkohle.

Das obige Zitat des Märchenonkels zeigt, daß er von Energiepolitik keinen blassen Dunst hat. Eine krasse Fehlbesetzung im Wirtschaftsministerium. Sicher hatte Annalena nicht recht, als sie sagte, daß er ein Schweinebauer sei. Mein Nachbar Gábor ist Schweinezüchter, der hat etwas mehr drauf als Robert. Am 8. Januar hatte PB auch über das Mädchen berichtet, das 300 Mangalica-Schweine züchtet. Da könnte sich der unfähige Graichen-Clan im Wirtschaftsministerium ein paar Sertésszelets von abschneiden.

Grüße an den Inlandsgeheimdienst: „An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet.“ (Annalena am 21.01.2018 im zwangsfinanzierten Radio, die hat schwer einen an der Klatsche)
*Im Original erschienen auf Prabels Blog
(pi-news.net)

 

 

Die Närrische Europäische Gemeinschaft e. V. (NEG) ist die Dachorganisation der Karnevalisten auf europäischer Ebene. 2012 hat die NEG ihre Ziele für die nächsten Jahre festgelegt - Regelmäßiger Austausch wichtiger Informationen über die Entwicklung fastnachtlichen Brauchtums und seiner Rahmenbedingungen.  Aktive Brauchtumspflege steht immer im Spannungsfeld von Tradition und Entwicklung. Wohl zeigt sich das karnevalistische Brauchtum in Europa von Land zu Land, von Region zu Region in sehr unterschiedlichen Formen. Oft aber sind gerade die brauchtumsfördernden und die brauchtumshemmenden Eingriffe durch Politik oder gesellschaftlichen Wandel auch über Landesgrenzen hinweg sehr artverwandt. Die NEG nutzt ihre Verbandsstrukturen und ihre Jahrestagung regelmäßig für den Austausch solcher, die Entwicklung des fastnächtlichen Brauchtums beeinflussenden Trends, Gebote, Verbote usw. Dieser Erfahrungsaustausch ist für die Mitgliedsverbände gleichermaßen Unterstützung und Motivation. Unterstützung einer NEG-JugendorganisationDas Kulturgut Karneval/Fastnacht/Fasching/Vastelaovend ist generationenübergreifend. Die Förderung der Bindung der Jugend an das fastnachtliche Brauchtum hat zentrale Bedeutung, denn die Jugend ist unsere Zukunft. Die NEG hat am 30. Juni 2013 in Würzburg die Gründung einer eigenständigen und selbstverantwortlichen NEG-Jugend initiiert. Die NEG begleitet und unterstützt die Aktivitäten der NEG-Jugend. Aktuell sind in der NEG-Jugend junge Menschen aus fast allen NEG-Mitgliedsstaaten vertreten. Die NEG-Jugend ist zudem als eigener NEG-Mitgliedsverband konzipiert und mit gleichwertigem Stimmrecht in der NEG ausgestattet. Förderung von Partnerschaften und KulturaustauschDie regionalen Eigenheiten der verschiedenen Faschingsbräuche bilden den eigentlichen Lebensnerv des Kulturgutes Karneval. Diese facettenreichen kulturellen Werte fördert die NEG gerade mit der Vermittlung von Partnerschaften einerseits und der Unterstützung von internationalen Narren- und Freundschaftstreffen. Dabei legt sie Wert auf Weltoffenheit ohne einem europäischen Einheitskarneval Vorschub zu leisten. Weiterführung der europäischen Dokumentationszentrale für fastnächtliches Brauchtum in Kitzingen. Die NEG betreibt unter der Federführung des Bundes Deutscher Karneval die europäische Dokumentationszentrale für fastnachtliches Brauchtum in Kitzingen. Die Sammlung von Schriften und Fastnachtsgütern dokumentiert und bewahrt das Wissen über die fastnachtliche Volkskultur und steht Wissenschaftlern, wie Volkskundlern, Historikern oder Soziologen zur Verfügung. Führen von Plattformen in den neuen sozialen Medien - Das Kulturgut Fastnacht/Fasching/Vastelaovend/Karneval bleibt nicht fundamentalistisch starr stehen, sondern verändert sich analog dem Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft. Die Öffentlichkeitsarbeit soll sich der neuen Medien wie Internet, aber auch der neuen sozialen Netzwerke bedienen. So ist die NEG u. a. auch im worldwideweb mit ihrem Internetauftritt zu finden, aber auch in Netzwerken wie facebook vertreten oder der Community karnevalisten.info angeschlossen. Verbindung herstellen auf der Achse Karneval – Politik – Wirtschaft - Die NEG setzt sich dafür ein, die Bedeutung und Wertschätzung von FRasching /Vastelaovend /Karneval /Fastnacht als in der europäischen Ideen- und Geistesgeschichte tief verankertes Kulturerbe gerade der Verantwortung tragenden Elite an den Schaltstellen von Politik und Wirtschaft zu vermitteln. Die NEG ist das Sprachrohr des Kulturgutes Fastnacht in Europa und muss als solches wahrgenommen werden.
Verbindung herstellen zu den Medien - Ziel der Öffentlichkeitsarbeit der NEG ist die Stärkung des Bewusstseins um den Wert von Vastelaovend /Karneval /Fastnacht /Fasching für unsere Gesellschaft als europäisches Kulturerbe. Dabei obliegt gerade den Mitgliedsverbänden die Sorge um den direkten Zugang zu den Medien. Verbindung herstellen zu den internationalen Institutionen und EinrichtungenDie NEG sucht und verwirklicht die Zusammenarbeit mit internationalen Verbänden, insbesondere auf der Ebene von Kultur und Brauchtum, wie beispielsweise die internationale Vereinigung Alpenstadt des Jahres. Eigene Aktivitäten/Schulungen der Nationalverbände den anderen Verbänden anbietenDie einzelnen Landesverbände bieten ihren Mitgliedern vielfältigste Schulungsmöglichkeiten von karnevalistischem Tanzsport, Musik- und Jugendleiterausbildung bis hin zu Büttenredner- oder Vereinsbuchhaltungskursen an. Die NEG vermittelt die Möglichkeit der Teilnahme an Bildungsveranstaltungen auch an die Mitglieder der anderen Verbände. Definition einer NEG-Philosophie und Grundhaltung zu Brauchtum Karneval/Fasching/Fasnacht und deren Bekanntmachung in den NationalverbändenDie NEG betont und stärkt die regionalen Eigenheiten des Kulturgutes Karneval/Fastnacht/Fasching/Vastelaovend. Sie ist sich bewusst, dass das fastnachtliche Kulturerbe sich behutsam weiterentwickelt und dies auch soll und darf. Die NEG stellt sich aber entschieden gegen Tendenzen und Versuche, das erhaltenswerte Brauchtum einzuschränken, zu missbrauchen oder zu zerstören. Dabei bleibt für die NEG auch die zeitliche Einordnung von Fastnacht / Fasching /Vastelaovend/Karneval als ein Schwellenfest vor der österlichen Fastenzeit eine wesentliche Prämisse der Brauchtumspflege. Zweck der NEG - ist der Zusammenschluss der in Europa ansässigen nationalen Verbände, die das fastnachtliche Brauchtum pflegen. Sie beachtet die Souveränität der ihr angehörenden Verbände und fördert grenzüberschreitende Kontakte zwischen den Fastnachtern und Karnevalisten Europas. Die vorrangigen Aufgaben der NEG sind:
Einrichtung eines Zentralbüros für fastnächtliches Brauchtum in Europa. Regelmäßiger Austausch wichtiger Informationen über die Entwicklung fastnächtlichen Brauchtums und seiner Rahmenbedingungen in den europäischen Staaten, u. a.:
Karneval und Volkskultur in Europa auf traditions- und landsmannschaftlich gebundener Grundlage;Brauchtumspflege: Erkenntnisse – Erfahrungen – Einflüsse; Förderung des Brauchtums durch Städte und Gemeinden, sonstige Gebietskörperschaften, Regierungen und Verbände: Erfahrungswerte – Bezuschussung – Art der Förderung; Nationales Verbandswesen (regional, überregional): Entwicklungen – Veränderungen – Auswirkungen; Jugendpflege und deren Förderung im Karneval: Tänzerischer Bereich – musikalischer Bereich – literarischer Bereich; Medienlandschaft in Sachen Karneval; Aktivitäten anderer Vereinigungen in Europa.
Ausbau der europäischen Dokumentationszentrale für fastnächtliches Brauchtum am Sitz des Deutschen Fastnachtmuseums in Kitzingen/Main (D). Kontaktaufnahme und -pflege zu internationalen Institutionen und Gremien in Europa.
Verbindung zu den Medien. Generelle Verbindungsfunktion Politik – Karneval – Wirtschaft. Gründung - Die NEG ist ein Zusammenschluss auf föderativer Basis, welche die Souveränität der europäischen Nationalverbände akzeptiert. Die bereits zwischen den beiden Weltkriegen grenzüberschreitend geknüpften und gepflegten Kontakte wurden ab 1945 von Fastnachtern und Karnevalisten verschiedener europäischer Staaten bald wieder aufgenommen. Erstes NEG-Treffen 1970 - Im Jahre 1970 kam es zum ersten Treffen der "Außenbeauftragten" in Kitzingen/Main (D). Hier beschlossen die Außenbeauftragten der europäischen Nationalverbände, auf regelmäßig einzuberufenden Konferenzen die alle Fastnachtsverbände gemeinsam berührenden Angelegenheiten zu besprechen. Konferenzen der Außenbeauftragten in den folgenden Jahren - Die Konferenz der Außenbeauftragten beschloss 1982 sich in Anlehnung an die EG nunmehr den Namen "Närrische Europäische Gemeinschaft (NEG)" zuzulegen.Im Jahre 2000 gab die Konferenz der Aussenbeauftragten in Dessau (Deutschland) der NEG eine rechtsverbindliche Satzung. Das Präsidium wurde um einen Vizepräsidenten und einen PR-Verantwortlichen erweitert.Die Konferenz der Aussenbeauftragten im Jahre 2014 in Sarreguemines (Frankreich) beschloss in einer Satzungsänderung, sich als Verein im Vereinsregister am Amtsgericht Köln eintragen zu lassen, um die eigenständige Rechtspersönlichkeit zu erlangen.Brauchtum Fachbücher und Autoren -  Fachwissen fasst für Euch unsere Bibliothekarin Frederike Harder (M. A.) zusammen. Diese Liste wird in Zukunft mit weiteren interessanten Büchern und Autoren kontinuierlich wachsen – schaut wieder mal vorbei. Bräuche der NEG - Neben Rosenmontagszug, Büttenreden und Krawattenabschneiden gibt es in der närrischen Zeit überall andere Bräuche. Welche das sind und mit welchen Traditionen man in Italien, Österreich und anderen Ländern der Welt die Fastenzeit einläutet, erfahren Sie hier. Kulturstädte der NEG - Die Außenbeauftragtenkonferenz 2019 (Vollversammlung) hat einstimmig die jährliche Ernennung einer Närrisch-europäischen Kulturstadt verabschiedet.Förderpreis der NEG - Auch in der jetzt startenden Session 2020/21 werden wir wieder unseren Preis „Engagiert - Freiwillig - Närrisch-europäisch“ überreichen können. Geehrt werden soll mit diesem Preis eine Person/Institution/Verein/Verband, welche/r sich durch herausragendes Engagement für unser Brauchtum in Europa auszeichnet. (Ausschreibung hierzu findet ihr auf unserer Website) Mitgliedsverbände und zugewanderte Karnevalsvertreter
Mitgliedsverbände -  Bund Deutscher Karneval (BDK) für Deutschland
Verband Vorarlberger Fasnatzünfte und -gilden (VVF) für Österreich
Verband für Folklore der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens (OBKFV) für Belgien
Helvetischer Fastnachts-Ring (HEFARI) für Schweiz
Fédération francaise de Carnevals et Festivités (FCFF) für Frankreich
Liechtensteinischer Guggamusikverband (LGMV) für Liechtenstein
Bond van de Carnevalsverenigingen in Limburg (BCL) für Niederlande
Arbeitsgemeinschaft Karneval Eupen-Kettenis für Belgien
Bund Österreichischer Faschingsgilden (BÖF) für Österreich
Limburgse Vereniging Karnevalsevenementen (LIVEKE) für Belgien
Samewirkende Limburgse Vastelaovesverenigine (SLV) für Niederlande
Zugewanderte Karnevalsvertreter
Die närrischen Freunde in Kroatien
Die närrischen Freunde in Slowenien
Die närrischen Freunde in Italien
Europapolitik - Die NEG engagiert sich ebenfalls in der Europapolitik[1] und informiert regelmäßig über Neuigkeiten in der EU in Bezug auf Brauchtum und Ehrenamt. NEG-Jugend - Die NEG-Jugend ist die Interessenvertretung ihrer Mitgliedsorganisationen auf europäischer Ebene und setzt sich für die Bedürfnisse und Anliegen aller fastnachts-, faschingstreibenden, karnevalistischen jungen Menschen ein. Die NEG-Jugend unterstützt und fördert das gesamte Spektrum der Jugendarbeit im und durch das Brauchtum Fasching, Fastnacht, Karneval. Gemeinsam übernehmen wir Koordinations-, Innovations- und Grundsatzaufgaben für die Jugendarbeit unserer Mitgliedsorganisationen. Von jungen Menschen für junge Menschen. Weblinks - n-e-g.eu — Offizielle Website Närrische Europäische Gemeinschaft. (Wikipedia)