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Das gab's nur einmal, das kommt nie wieder, als vor dem neuen Lahrer Rathaus Kartoffeln gepflanzt wurden? Seit Deutschland nicht nur einen Klimanotstand mit Gesundheitskatastrophe und Weltflüchtingszentrum hat, sondern Notstandspolitik mit Krieg gegen die Ukraine stattfindet, können sich Bilder wie die vom Kartoffelanbau vor dem neuen Lahrer Rathaus (Quelle: Geschichte der Stadt Lahr, Band 3) wiederholen. Kennzeichen fürSozialismus wie ihnLahr schon vor 1933 pflegte, sind Planwirtschaft und Mängelverwaltung. Deutschland hat wieder einmal den direkten Weg dorthin gewählt, denn Demokratie und Rechtsstaat sind gar zu müßig, um sich freiwillig mit ihnen anzufreunden. Auch die Zeitungen gleichen sich wieder mit ihren Sparwitzen zur gesunden Ernährung und Haushaltung: "Inzwischen warman einiges gewohnt, was die Ernährung anbetrifft; man hattesich mit dem Eintopfsonntag einmal imMonat abgefunden, sich an die immer schlechter werdende QualitätderLebensmittel, an die fett- und fleischarme Mischkost gewöhnt. Frühzeitig, bereits 1933, wurdein Rezepten, veröffentlichein derLahrer Zeitung,statt Zucker Süßstofflösung verwendet.Am 12.11. 1938 (Lahrer Zeitung)hatte der einzelne Haushalt schon keinen Anspruch mehr auf eine bestimmteButtermenge. Im September 1941musste festgestelltwerden, dass es ganz allgemein an den Grundnahrungsmitteln fehle, und dass sich in Hausfrauenkreisen eine gewisse Nervosität beim Einkauf der Lebensmittel bemerkbar mache. Häufig müsse sich der Mann, wenn er nach 10- und mehrstündiger Arbeitszeit nach Hausekomme, mit saurer Milch und Brot begnügen.Eskam so weit, dass bereits während desKrieges gehamstert werden musste, zumal nur die in der Rüstungsindustrie und gewerblichen Wirtschaft Arbeitenden Verpflegungszulagen erhielten, nicht jedoch die Angestellten.In Lahr wurde 1942 die Anbaufläche für Gemüse undKartoffeln vergrößert, 1943 in der Gambrinushalle eine Gemeinschaftsküche eingerichtet, in derman für 40 Pfennigeein Mittagessen bekommen konnte, natürlich gegen Abgabe von Essensmarken. Bis zu 1000 schmackhafte Essen konnten ausgegeben werden. Zu dieser Zeitstanden den Deutschen geradenoch 80 % des Brotbedarfs, 63 % des Fettbedarfs und 33 % des Fleischbedarfs der Vorkriegszeit zur Verfügung. Die in Schulhöfen und auf dem Marktplatz aufgestellten Gulaschkanonen konnten sich jedenfalls eines regen Zuspruchs erfreuen. Im Februar 1945 schrieb der Lahrer Chronist Baader: 'Wenn nicht alle Anzeichen täuschen, kommt der Gemeinschaftsküche in absehbarer Zeit eine besondere Bedeutung zu". Bevor nun weiter in Hysterie wegen der Ukraine gefallen wird, sollte Deutschland vielleicht seine Erinnerungskultur auffrischen, denn schon wieder ist Sozialismus auf einem verhängnisvollen Lauf. 

(tutut) - "Mache-einen-Spaziergang-im-Park-Tag" war gestern, und wetten, dass alle Welt den verpasst hat, mitsamt den Gegenspaziergängern, die  gerade ins Leere  laufen gelassen werden, damit sie die Welle untertauchen, welche der Lauterbach als nächste losschickt?  Wenn das mit dem Weltuntergang am 30. Mai auch nicht klappt wie mit den Märztoten, dann kann er einpacken bzw. abrauschen. Dabei ist er nur der Text zu jedem Symbolbild. Passt scho. Nach dem Gesundheitsminister für alle von der Bank, ist er nun die Expertenbank für alles, der sogar Gerhard Schröder, seinen früheren Boss, komisch findet, "an der Grenze zu einer Witzfigur", seit der nicht mehr bohrt. Wer hinter der Grenze steht, sagt er nicht, geht niemand nix an, wer lässt sich schon diesen Platz nehmen? Dabei ist es komisch, als Gesundheitsexperte auf einmal Gesundheitsminister zu werden, denn dieser Platz ist eigentlich für Fachfremde reserviert. Kaum einer wird sich erinnern, dass Horst Seehofer  ex  mit der weißen und blauen Raute (Jahrgang 1949) von 1992 bis 1998 Bundesgesundheitsminister war, der einzige übrigens, von dem der Hausarzt mit Hochachtung sprach, danach durfte er sich als Bundesminister für  Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bewähren, bis ihn von 2018 bis 2021 die Berufung zum Bundesminister für Inneres traf. Nebenbei amtete er von 2008 bis 2018 als Bayerischer Ministerpräsident, gehörte von 1980 bis 2008 dem Deutschen Bundestag und von 2013 bis 2018 dem Bayerischen Landtag an.  Es lohnt sich, was gelernt zu haben,  im Gegensatz zu jenen, welche ohne alles gerade mal sich und ein Ministerium  übernehmen dürfen.  Horst Seehofer besuchte laut Wikipedia von 1961 bis 1965 bis zur mittleren Reife die Freiherr-von-Ickstatt-Knabenrealschule in Ingolstadt. Anschließend absolvierte er eine Lehre zum Amtsboten (Besoldungsgruppe A 1) in der Kommunalverwaltung von Ingolstadt. In seiner Freizeit spielte er Handball beim ESV Ingolstadt. Die Verwaltungsprüfung für den mittleren Dienst bestand Seehofer 1967 an der Bayerischen Verwaltungsschule in München. 1970 stieg er als Kommunalbeamter in den gehobenen Dienst als Verwaltungsinspektor auf. Von 1974 bis 1980 war Seehofer Geschäftsführer des Planungsverbandes und des Rettungszweckverbandes der Planungsregion Ingolstadt und für die Landratsämter Ingolstadt und Eichstätt in leitender Verwaltungsfunktion beruflich tätig. Seehofer bezeichnet sich selbst als „Erfahrungsjuristen“. 1979 beendete er nebenberuflich die Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie in München (als Jahrgangsbester) mit dem Abschluss Verwaltungs-Betriebswirt (VWA). Von 1980 bis 2014 (Erreichen des Pensionsalters) war Horst Seehofer als bayerischer Kommunalbeamter beurlaubt. Das macht ihm nicht einmal ein unbeurlaubter gemeiner bayerischer Kommunalbeamter  nach. Von A1 auf 1A. Dass er Ehrenvorsitzender der CSU ist, versteht sich von selbst, nachdem er nach 2019 nach elf Jahren die Führung abgab.  Was kaum jemand wissen dürfte, der sicher unterschätzteste höchstgeschätzte Politiker Deutschlands war  sogar ein Monat Bundespräsident! Von November 2011 bis Oktober 2012 musste der Ministerpräsident als amtierender Präsident des Bundesrates nach dem Rücktritt von Christian Wulff von Februar bis März 2012 die Amtsgeschäfte des Bundespräsidenten übernehmen. Zweifellos trifft auf ihn nicht das Attribut Fachkompetenz gepaart mit Hybris als eine der schlimmsten Geißeln der Menschheit zu, wie Robert Griesbeck in "Grauen des Alltags" vor allem Besetzungen von Talkshows klassifiziert. Eher gehört er zu der Spezies der Betroffenen, welche gar nichts für ihr Schicksal, Politiker zu sein, können. Im Gegensatz zu allen anderen Papiertigern. Neben dem Grauen, einer Seite "Wir basteln uns in Dorf eine Sintflut", Starkregen von Buchstaben, ausgelöst durch einen Schreiber, findet neben solcher Art Quacksalberjournalismus noch seine Chefin am Mittwoch 1spaltig  mit einer wichtigen Ankündigung Platz, die zeigt, dass nach zwei Jahren eingebildeter Pest noch nicht alle Erinnerung an das, was Zeitung mal war, verlöscht zu sein scheint: "Heiße und kühle Punkte im Gemeinderat ...Über beides werden wir ausführlich berichten".  Ein verfrühter Aprilscherz aus Spaichingen von einerMontagssitzung? Im Rathaus scheint die Gemeindeordnung verlorengegangen zu sein, denn das, was der Gesetzgeber zur Information der Bürger angeordnet hat, scheint in vielen Kommunen nicht angekommen zu sein, und die Aufsicht in Landratsämtern spielt entweder Doktor Eisenbart mit einer Scheinpandemie oder führt ein Stück auf, das sich "In einem anderen Land" nennt. Was in Deutschland mit Deutschen schiefläuft, ob es mit ihnen funktioniert? Grüne und Bildung, das ist nicht ihr Ding. "Fernunterricht als Alternative für Flüchtlinge - Trossinger Schulen nehmen bis Ostern keine Flüchtlingskinder aus der Ukraine auf".  Dass die für Bildung Verantwortlichen der Ukraine vom deutschen Schulsystem nicht viel halten mögen, wer kann es ihnen verübeln? Hier weiß man ja nicht einmal, wer von draußen hereinkommt. Flüchtlinge, Geflüchtete - vor wem eigentlich, wenn die Dritte Welt zum Sozialamt Deutschland strebt?  Schreiben, Lesen, Rechnen,  das Problem eines Kinderbuchschreibers, der auszog, um dem Land das Gruseln beizubringen. Erst kauft er Gas beim Scheich, das der nicht hat, nun weiß er nicht, wer den Benzinpreis macht, nämlich die Politik. Finden sich mehrheitlich noch immer Dumme, die das weiter glauben und vor allem ihrer zahlenden Kundschaft verkünden? "Habeck will wegen hoher Spritpreise schärfere Kontrollen - Nach der Preisexplosion beim Sprit will Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) die Befugnisse des Kartellamts erheblich ausweiten. Geplant ist dazu, das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen zu ändern. Zuerst hatte die 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' darüber berichtet". Auf die Gänsefüßchen achten! Früher warb die mit einem "klugen Kopf" dahinter. Kommt nun eine Kleinststadt, wo Faust zur Hölle fuhr,  dem Grund näher, warum es sie nach Bohrungen in Richtung ewiges Feuer  zerreißt? Der Beelzebub für alles scheint seit Wochen ja gefunden: "Putins feiner Freund aus dem Breisgau - Matthias Warnig machte dank Russlands Präsidenten Karriere - Sein Wohnort Staufen fordert eine Distanzierung". Während ein Riss durch Deutschland geht, hat Staufen sehr viele davon. Zurück auf Anfang, und Deutschland baut an, Ausgleichsflächen für ein übervölkertes Land gibt's hinterm Mond  oder kommen Experten von dort? "Flickenteppich bei Versorgung Geflüchteter - Hunderttausende Ukrainer in Deutschland - Herausforderungen bei Verteilung und medizinischer Betreuung - Immer mehr Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine kommen in Deutschland an, ihre Verteilung ist noch unklar".  GmbH. Die Lösung: "Bauland für Millionen Wohnungen - Auf 99 000 Hektar Fläche könnten laut einer Studie Häuser und Gebäude entstehen - Bauministerin Klara Geywitz (SPD) bei einem Baustellenrundgang. Die Ampel-Regierung hat sich vorgenommen, jedes Jahr 400 000 neue Wohnungen zu bauen, davon 100 000 öffentlich geförderte Sozialwohnungen". Wer wusste, dass es sie gibt? Nein, nicht die Berlinkorrespondentin, sondern sie, Wikipedia: "Geywitz wechselte 1990 sie an die Sportschule Potsdam 'Friedrich Ludwig Jahn' (das war ein rechtsnationaler Patriot)  und machte dort 1995 ihr Abitur. Anschließend begann sie an der Universität Potsdam ein Studium der Politikwissenschaft, das sie 2002 mit dem Diplom abschloss. In dieser Zeit war sie Mitarbeiterin des Landtagsabgeordneten Steffen Reiche, eines der Gründer der SPD Brandenburg. Von 2002 bis 2004 war sie Referentin der SPD Brandenburg. Vom 17. August 2020 bis zu ihrer Ernennung zur Bundesministerin arbeitete sie beim Landesrechnungshof Brandenburg als Prüfgebietsleiterin. Geywitz lebt in Potsdam, ist evangelisch und lebt mit dem Journalisten Ulrich Deupmann zusammen, mit dem sie eine Tochter und Zwillingssöhne hat. Die Kinder wurden von Steffen Reiche getauft, der auch Patenonkel des jüngsten Sohnes ist".

(Ausrisse Schwäbische Zeitung,  Seiten Titel und Lokales, 30.4.22)

Und dann wäre da noch eine: "Ministerin fordert zu Fleischverzicht auf - Schulze appelliert an Solidarität mit ärmeren Staaten - Anbauflächen für Getreide statt Tierfutter nutzen". Wenn Menschen hungern, weil sie nichts auf die Reihe kriegen, vorallem nicht ihre Versorgung, dann bitte Hunger für alle. Gürtel enger, und schonklappt's auch mitdem Bauland! "Entwicklungshilfeministerin Svenja Schulze (SPD) hat an die Verbraucher appelliert, weniger Fleisch zu essen und damit den Hunger in der Welt zu reduzieren. '60 Prozent des weltweit produzierten Maises wird an Tiere verfüttert, in der EU ist es bei Weizen ähnlich', sagte Schulze dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. 'Es würde der Getreideversorgung in Entwicklungs- und Schwellenländern mittel- und langfristig sehr helfen, wenn wir in den reichen Ländern weniger tierische Produkte essen würden'". Wer? Wo wäre der deutsche Staatsbürgerohne Wikipedia: "Ihr Abitur absolvierte Schulze 1988 am Gymnasium Norf in Neuss. Anschließend belegte sie an der Ruhr-Universität Bochum ein Studium der Germanistik und der Politikwissenschaft, das sie 1996 mit dem Magistra Artium abschloss. Von 1993 bis 1997 war sie freiberuflich im Werbe- und PR-Bereich tätig, und von 2000 bis 2004 arbeitete sie als Unternehmensberaterin mit Schwerpunkt auf dem öffentlichen Sektor, zuletzt bei Booz Allen Hamilton. Der SPD trat sie 1988 bei. Von 1988 bis 1989 war sie Landesschülersprecherin von Nordrhein-Westfalen und von 1990 bis 1991 als Mitglied des Sozialistischen Hochschulbundes Vorsitzende des AStA der Ruhr-Universität Bochum. Im Rahmen ihres Studiums machte sie auch ein Praktikum am Alice-Salomon-Berufskolleg in Bochum. Von 1993 bis 1997 war Schulze Landesvorsitzende der nordrhein-westfälischen Jusos und von 1996 bis 2002 sowie von 2006 bis 2018 Mitglied im Vorstand der SPD Nordrhein-Westfalen.Vom 3. Juni 1997 bis zum 1. Juni 2000 und vom 22. Oktober 2004 bis zum 16. März 2018 war sie Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen. Sie rückte 2004 für Frank Baranowski nach, der zum Oberbürgermeister von Gelsenkirchen gewählt worden war. Bei den Landtagswahlen 2005 und 2010 wurde sie über die Landesliste in den Landtag gewählt. 2012 errang sie im Wahlkreis Münster II das Direktmandat und 2017 wurde sie erneut über die Landesliste in den Landtag gewählt. 2007 übernahm Schulze den Vorsitz des SPD-Unterbezirks Münster von Christoph Strässer und hatte ihn bis zum 21. Mai 2011 inne. Nach der Landtagswahl 2010 wurde sie von Hannelore Kraft als Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung in das Kabinett Kraft I berufen. Mit der Abschaffung der Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen brachte Schulze eines der politischen Großprojekte der Regierung auf den Weg. In ihren Verantwortungsbereich fiel aber auch 2011 die sogenannte 'Atomkugelaffäre'. Am 21. Juni 2012 wurde sie in ihrem bisherigen Ministeramt in das Kabinett Kraft II berufen.Von Juni 2017 bis März 2018 war Schulze Generalsekretärin der SPD Nordrhein-Westfalen. Am 8. Dezember 2017 wurde sie als Beisitzerin in den SPD-Parteivorstand gewählt. Am Folgetag wurde sie auch in das Parteipräsidium gewählt. Am 9. März 2018 wurde Schulze vom SPD-Parteivorstand als neue Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit für das Kabinett Merkel IV nominiert. Sie trat ihr Amt am 14. März 2018 an und war damit seit 1949 die 52. Bundesministerin ohne eigenes Bundestagsmandat.Bei der Bundestagswahl 2021 trat Svenja Schulze im Bundestagswahlkreis Münster (Wahlkreis 129) für die SPD an, unterlag jedoch Maria Klein-Schmeink (Bündnis 90/Die Grünen). Sie zog über die Landesliste in den 20. Deutschen Bundestag ein. Auf Vorschlag von Bundeskanzler Olaf Scholz ernannte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sie am 8. Dezember 2021 zur Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Kabinett Scholz. Schulze ist Mitglied der Arbeiterwohlfahrt, der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), ver.di, im Naturschutzbund Deutschland (NABU) und im Verein Slowfood. Sie ist Mitbegründerin des Netzwerkes 'Frauenzeiten'. 2011 heiratete Schulze ihren Lebensgefährten Andrea Arcais, mit dem sie seit den 1990er Jahren liiert ist. Das Paar wohnt in Münster im Südviertel". Seit wann ist Politik eigentlich eine Wissenschaft, denn Politiker ist der einzige Beruf für alle ohne was. Scherz muss sein auch vor dem Freitag: "Außer Kontrolle - Fast sieben Jahre schon wird an der deutsch-österreichischen EU-Binnengrenze kontrolliert und ein Ende ist nicht absehbar - Stattdessen wird über weitere Kontrollposten nachgedacht".  Zum allgemeinen Deutschlandleid der Artikel: "Klarheiten beseitigt - Der Südwesten lässt die Masken fallen. Zähneknirschend hat sich die Landesregierung dazu entschieden, vorerst keine Hotspot-Regelungen anzuwenden, was das weitgehende Ende der Corona-Maßnahmen am Samstag bedeutet. Angesichts schwammiger Vorgaben vom Bund ist die Entscheidung konsequent, doch der Pandemiebekämpfung wird sie nur schaden". Ein Zeuge Coronas ("Der gebürtige Leutkircher hat Deutsch und Geschichte in Augsburg studiert und in dieser Zeit als freiberuflicher Texter und Übersetzer gearbeitet") mit dem Geheimnis des Glaubens an eine Pandemie. Er lässt den Nachtkrabb als Drachen steigen, denn sonst müsste eingestanden werden, dass zwei Jahre Regierungspropaganda verbreitet wurde, ohne auf ein Landespressegesetz mit angemahnter Sorgfaltspflicht zu achten, oder? "Der Beschluss aus Berlin, einen Freedom Day auf ein festes Datum zu legen, anstatt Maskenpflicht und Co. an Inzidenzen und Krankenhausbelegungen zu koppeln, war von vornherein falsch.... Die grün-schwarze Koalition in Stuttgart beruft sich jetzt darauf, dass die Einführung von Hotspots, wie sie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) recht uneindeutig angedeutet hatte, an rechtlichen Hürden scheitern würde. Das mag sein, zusätzlich aber hat schon die Anfangsphase der Pandemie gerade in den Grenzregionen zwischen Kreisen und Ländern gezeigt, dass ein Maßnahmen-Flickenteppich nur zur Überlastung der Behörden und zu Frust bei Pendlern führt". AHA! "Doch selbst den Koalitionären ist klar, dass ohne Schutzmaßnahmen schnell eine Überlastung von Gesundheitsämtern und Kliniken droht, weshalb sie bereits an die Freiwilligkeit appellieren. Ob das ausreichen wird, ist fraglich. Die Verantwortung für das Schlamassel muss allerdings die Bundesregierung übernehmen, die den Wählerinnen und Wählern unbedingt ein Ende der Auflagen in Aussicht stellen wollte. Dabei wären 3G-Regel und Maskenpflicht in Einzelhandel und Gastronomie noch einige Wochen zumutbar gewesen, bis beständiges Sommerwetter die Infektionszahlen ohnehin erfahrungsgemäß gedrückt hätte".  Nun hat das Deutsche Volk den Kladderadatsch nach dem Ende desMaskenballs: "Mit der Aufhebung fast aller Regeln droht am Ende das, was wirklich keiner will: überlastete Kliniken und ein erneuter Lockdown". Ein Donnerwetteerbericht. Während das Lokale in einer Seite  Sintflut absäuft verdurstet der Titel mit bunten Symbolbildern: "Das Frühjahr wird immer trockener - Meteorologen besorgt über Entwicklung - Beeinträchtigungen bei Mais und Raps denkbar". Die Bauernregel aber meint: "Der April macht was er will!"

Ein Routenplaner fürs Rad?
Forschungsprojekt vermisst mit künstlicher Intelligenz Radwege
Für Autos gibt es das längst. Eine App informiert über die Qualität von Straßen. Das will die Hochschule Furtwangen nun auch Radlern bereitstellen. Eine Gruppe aus dem Kreis Tuttlingen hilft mit.
(Schwäbische Zeitung. Lohnen sich Straßen nicht mehr, werden diese wegen fehlender natürlicher Intelligenz abgeschafft?)

Rottweiler Hitlergruß-Verfahren: Beschuldigter hat Körperverletzungsanklage
Rottweil ist zeitweilig das Zentrum der so genannten Montagsspaziergänge - unangemeldete Protestmärsche von Gegnern der Coronamaßnahmen - in der Region geworden. ...gab es auch einige Anzeigen.... aber auch eine Anzeige gegen einen 23-jährigen Mann, der einen Hitlergruß gezeigt haben soll.... Staatsanwaltschaft ..hat das Verfahren vorläufig nach Paragraf 154 eingestellt... Gegen den Mann aus einer Gemeinde im Bereich des Amtsgerichtsbezirks Oberndorf wurde inzwischen Anklage erhoben wegen gefährlicher Körperverletzung. Diese soll er am 26. Juli 2021 in Oberndorf begangen haben...
(Schwäbische Zeitung. Offenbar politisch verrannt, weiß sie anscheinend noch immer nicht, dass nationale Sozialisten auch Sozialisten sind wie linksgrüne? Ist Holterdiepolter aus einem Nachbarlandkreis ohne redaktionelle Zuständigkeit so wichtig für eine Spaichinger Schreiberin, so dass ihr Bericht über eine örtliche Gemeinderatssitzung warten muss?)

Ständiger Krisenstab
Stadt Offenburg will sich besser für Krisen wappnen
Oberbürgermeister Marco Steffens will einen gesonderten Verwaltungsstab schaffen. Diskutiert wird das Thema am Montag im Haupt- und Bauausschuss nichtöffentlich.
(Badische Zeitung. Bürokratismus pflanzt sich selber fort, das ist Sozialismus in Reinkultur. Klar,geht niemand nix an.Auf den Spuren von Klabautermann, das Normale ist die Krise.)

Aufnahmezentrum Offenburg
Sogar der Hamster schafft die Flucht
Hunde, Katzen, Hamster und Meerschweinchen gibt es mittlerweile im Aufnahmezentrum Offenburg. Auf unserem Foto hält eine 13-Jährige stolz einen ihrer Hamster in die Kamera, den sie aus ihrer Heimat retten konnte. 320 der 500 Plätze im Aufnahmezentrum auf der Offenburger Messe sind mittlerweile belegt. Im Schnitt bleiben die Flüchtlinge rund eine Woche dort, bevor sie weiterverteilt werden. Die Ankündigungen des Bundes sind weiterhin unzuverlässig.
(Badische Zeitung. Geht's noch? Selig sind die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich.)

Noch immer nicht dicht in Lahr die 19-Millionen-Halle?  Taugen Schirme unterm Dach nichts?

Lahr will klagen
Schäden an Hallendächern sind größer als bisher bekannt
Die Stadt will den Betrieb verklagen, der die Dächer der Mehrzweckhalle und Sporthalle im Bürgerpark abdichten sollte. Denn die durch eindringendes Regenwasser verursachten Schäden dort sind offenbar größer als bisher bekannt. Noch vor Abnahme der Dachabdichtungsarbeiten habe man festgestellt, dass in mehreren Bereichen auf der Nord- und Südseite Regenwasser in die Sporthalle gerät. Das Wasser sei bereits eingedrungen, noch während die Halle gebaut wurde, "was zu einer bis heute bestehenden Durchfeuchtung des Dämmmaterials führte", heißt es in der Vorlage für den Ausschuss..
(Lahrer Zeitung. Wäre es nicht leichter, zu erklären, ob und was von der millionenschweren Landesgartenschau 2018 in Lahr funktioniert hat, die als ABM für Juristen in die Geschichte eingehen dürfte? Wann müssen Verantwortliche Rede und Antwort stehen - waren die ganze Bevölkerung und dasLand embedded in eine umstrittene Schau? )

Unistadt unterliegt im Rechtsstreit
Verwaltungsgerichthof kassiert Tübinger Verpackungssteuer
Der Verwaltungsgerichthof Baden-Württemberg hat die Tübinger Verpackungssteuer für unwirksam erklärt. Er gab damit der Klage einer Pächterin einer Tübinger McDonald's-Filiale recht.
(swr.de. Palmer heißt der Täter, nicht die Unistadt.  In einem mutmaßlichen Unrechtsstaat macht jeder, was er will?)

Das Coronavirus und die Folgen für das Land
Hilfsprogramme für Unternehmen werden bis Juni verlängert
(swr.de. Leben auf Kosten anderer, grüner Kommunismus.)

Shitstorm gegen Schoko-Hersteller
Ukraine-Krieg: Botschafter Melnyk kritisiert Ritter Sport wegen Russland-Geschäft
(swr.de. Ist der Mann noch immer hier im Land, anstatt zu Hause für seins zu kämpfen und gegenKorruption? Es reicht!)

Lebensmittel immer teurer
Weckle, Brezeln und Co.: Darum kosten sie bei Bäckereien immer mehr
(swr.de. Sozialismus haben noch nicht alle verstanden. Private Geschäfte braucht der nicht.)

Dubai
BW-Ministerin feiert Expo-Pavillon als Erfolg
Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) sieht den Auftritt des Landes auf der Weltausstellung in Dubai als Erfolg - er sei jeden Euro wert gewesen, sagt Hoffmeister-Kraut. Im vergangenen halben Jahr habe der Pavillon auf der "Expo 2020" 600.000 Besucherinnen und Besucher angezogen.
(swr.de. Dabei hat's den Steuerzahlern die Schuhe voll Sand ausgezogen. Auch eine, die überflüssigerweise noch ein Amt hat? War der Habeck nicht gerade dort wegen Gas-Bettelei? )

Neckarsulm
Archäologische Funde in Dahenfeld
In Neckarsulm-Dahenfeld (Kreis Heilbronn) werden archäologische Grabungen fortgesetzt...Das Areal in Dahenfeld war offenbar schon im 15./16. Jahrhundert besiedelt. ...Bei ersten Grabungen waren Keramik- und Metallstücke aus dem Spätmittelalter sowie ein Mauerrest aus der Frühen Neuzeit entdeckt worden. Darunter lag eine mehrteilige Gebäudestruktur.
(swr.de. Die hatten halt noch keine Mülabfuhr.)

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Polizistin zu Randale in Münchner Unterkunft:
„Nur ein Bruchteil sind wirklich ukrainische Flüchtlinge“
Von Redaktion
..Nach Tumulten in einer Münchner Flüchtlingsunterkunft am Wochenende hat eine Polizistin gegenüber der Bild-Zeitung nun über die dortigen Zustände und vor allem die Beteiligten gesprochen. Demnach hatten sich mehr als 50 Personen mit Eisenstangen und Stühlen bewaffnet und auch Sicherheitsmitarbeiter bedroht. Rund 30 Polizeistreifen waren im Einsatz. „Nur ein Bruchteil sind wirklich ukrainische Flüchtlinge“, zitiert Bild die Beamtin. Beim Tumult seien „zwei Großfamilien der Sinti und Roma“ beteiligt gewesen, die ukrainische Pässe besaßen. „Die haben nagelneue ukrainische Pässe, die auch echt sind. Da verdient sich gerade jemand in der Ukraine eine goldene Nase“, so die Polizistin, die also davon ausgeht, dass diese auf illegale Weise erworben wurden...
(Tichys Einblick. Volksb'scheißerle gehen in Deutschland mutmaßlich seit Jahren immer. Leser-Kommentar: "Für den aufgeklärten Bürger ist es wirklich erschütternd, dass die Mehrheit denkt, diese Folgen entstehen auf Grund von Ignoranz und Unfähigkeit. NEIN, es ist gewollt! Was denken sie, geschieht mit einem Volk, das wie 2015 3 Mio. Menschen in das Land holt, wovon 1/3 Analphabeten sind? Genau so mit den Importen aus Afghanistan.Und die Ukrainer? Die, die tatsächliche Ukrainer sind, kommen erst gar nicht nach Deutschland. Weil für diese in der Regel gut gebildeten und fleißigen Menschen Deutschland als Abschreckung gilt. Auch will DIE Ukraine nicht 'in den Werte-Westen'. Die Ukraine ist ein Bauernopfer der USA und NATO. Und wie schon viele, die vorher von den USA finanziert wurden, genau so wird die Ukraine fallengelassen. Wenn die USA und die 'Transatlantiker und Globalisten' ihr Ziel erreicht haben".)

(Stadt Spaichingen)

Robert Habeck
Bundesregierung ruft Frühwarnstufe des Notfallplans Gas aus
Die Bundesregierung bereitet sich vor dem Hintergrund des russischen Kriegs gegen die Ukraine auf eine erhebliche Verschlechterung der Gasversorgung in Deutschland vor. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck rief deswegen die Frühwarnstufe des Notfallplans Gas aus.
(welt.de. Am Samstag ist "Internationaler Kinderbuchtag", da gehört er hin oder in die nächste Kita, aber nicht in ein Regime von kindischer Apolitik. Leser-Kommentar: "Dass die Grünen unser Land ruinieren möchten und werden, haben sie ja angekündigt. Dass sie es allerdings so schnell schaffen, ist schon 'bewundernswert'". Parteiprogramm haben esin sich, ob Mein Kampf oder Ihr Krampf, dass sie niemand liest, und sich hinterher jeder wundert, wenn sie verwirklicht werden.)

Kriegsfolgen
Wirtschaftsweise rechnen mit drastischem Konjunktureinbruch und 6 Prozent Inflation
Aufgrund des Krieges in der Ukraine senkt der Sachverständigenrat der Bundesregierung seine Prognosen deutlich. Statt um 4,6 werde die Wirtschaftsleistung 2022 nur noch um 1,8 Prozent zulegen. Die Inflationsrate werde neue Rekordstände erreichen.Die Wirtschaftsweisen haben wegen der Folgen des Ukraine-Kriegs ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr deutlich nach unten geschraubt. Der Sachverständigenrat erwartet nun nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,8 Prozent, wie das Beratergremium der Bundesregierung am Mittwoch in Berlin mitteilte. Für das kommende Jahr wird ein Plus von 3,6 Prozent vorhergesagt.
(welt.de. Wer Politik und Medien nicht als Ursache der Abschaffung Deutschlands sieht, ist nicht weise, sondern hält menschliche Dummheit offenbar nicht für unendlich, sondern für weise, weil sie Herrschenden gegen das Volk dient. Leser-Kommentar: "Alles was jetzt passiert hatten wir vor 33 Jahren in der DDR auch. Die Wirtschaft lag völlig am Boden, und die Menschen waren es satt, auf Politiker zu hören. Dann kam der Machtwechsel". Und die Fortsetzung im Westen.)

Peter Grimm
Der stille Tod eines EU-Irrwegs
2012 hatte die EU wegen des Klimawandels fast alle Glühbirnen verboten, damit die Bürger „Energiesparlampen“ kaufen. Inzwischen sind diese verboten worden, weil sie giftiges Quecksilber enthalten...Dass dies bei Lichtquellen, die Quecksilberdampf-Niederdrucklampen heißen, der Fall sein könnte, konnte vor zehn Jahren natürlich kein Verantwortlicher wissen. Es ging schließlich um die Klimarettung....Für die Produzenten der häuslichen Lichtquellen warf die klassische Glühbirne einfach zu wenig Gewinn ab. Sie war preiswert herzustellen, und es gab viele Hersteller. Keine bequeme Marktsituation, wenn man hofft, mit anderen, teureren Leuchtmitteln mehr verdienen zu können...
(achgut.com. Erst wenn der letzte Baum stirbt und kein Holzweg mehr durch Wald behindert wird, landet die EUdSSR auf dem Friedhof der Teddys und anderer Kuscheltiere.)

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NACHLESE
Deutsche Zeitungen in Ostpreußen
„Express“ statt „Prawda“
Königsberg, Ostpreußen, Masuren – manche ältere Menschen verbinden mit diesen Namen noch die Erinnerung an eine Zeit, die 1945 abrupt endete....700 Jahre deutscher Geschichte waren 1944 vorbei, als die Briten Schweden unter Verletzung seiner Neutralität überflogen und Königsberg in Schutt und Asche bombten. Bis 1948 waren alle Deutschen und alles Deutsche aus Königsberg beseitigt. Erst nach dem Jahr 1990 war es dem weniger als einem Prozent verbliebener Deutschstämmiger möglich, sich zu ihrer ethnischen Identität zu bekennen. Doch wer wissen möchte, wie es dort heute aussieht und was dort vor sich geht, muß keine weite Reise unternehmen: Man kann sich auch bequem online über das Leben vor Ort informieren – und das sogar auf deutsch! Der Königsberger Express berichtet aktuell aus der Region...Neben der 14tägigen MDZ (Moskauer Deutsche Zeitung) erscheinen auch regelmäßig Der Bote (St. Petersburg), die Neue Zeit (Halbstadt/Sibirien), Ihre Zeitung (Asowo) und rund 50 weitere Periodika. Auch in der Moskauer Deutschen Zeitung kommen Oppositionelle zu Wort und finden sich kritische Artikel wie über die Moskauer Junkieszene und korrupte Polizisten. Mal sehen, wie lange noch.
(Junge Freiheit. Nur wer keine Vergangenheit hat, lebt an der Gegenwart vorbei und hat keine Zukunft.)
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AfD-Anhänger dürfen keine Schöffen werden
Von MANFRED ROUHS
Der deutsche Justizbetrieb wird offenbar vollständig politisch auf Linie gebracht. Eine Gesetzesänderung soll sicherstellen, dass Personen mit unerwünschten politischen Ansichten nicht mehr ins Schöffenamt berufen werden können. Das berichtet „Legal Tribune Online“.Vordergründig geht es darum, dass nicht Schöffe werden soll, wer „keine Gewähr dafür bietet, dass er jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes eintritt“. Tatsächlich aber steht offenbar der Kampf gegen „die mittlerweile vom Verfassungsschutz beobachtete AfD“ im Fokus des Gesetzgebers. Das lässt wenig Gutes erwarten. Eine politisch in eine bestimmte Richtung orientierte Justiz braucht nur, wer bislang unabhängige Gerichte missbrauchen will, um seine Machtinteressen durchzusetzen. Angesichts der umfassenden Ausgrenzung gewählter Volksvertreter der AfD im Bundestag, den Landtagen und den Kommunalvertretungen ist offensichtlich, in welche Richtung der Zug fährt: Die Mandate der AfD sollen politisch unwirksam gemacht und der Wählerwille ausgehebelt werden. Keine AfD in Fernsehdiskussionen. Keine AfD in parlamentarischen Präsidien. Keine AfD in sensiblen Ausschüssen. Keine Informationen für die AfD. – So lautet offenbar das Ziel. Diese Ausgrenzungspolitik ist offensichtlich undemokratisch und verfassungsfeindlich. Sie dürfte auf Dauer mit politisch auch nur potentiell unzuverlässigen Richtern nicht erfolgreich durchzusetzen sein.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Haben Sie sich auch gefragt, wie der salzarme Karl, dieser komische Kauz, zum medialen Super-Helden aufsteigen konnte, der zeitweise sogar beliebter als Dr. Angela Merkel war? Oder warum so viele Zeitgenossen einem Jens Spahn vertrauten, ganz gleich wie oft sich der widersprach? Die Antwort ist leicht: Es flossen dreistellige Millionenbeträge in die „Aufklärung“. Locker 250 Millionen betrug der „überraschende Geldsegen an die Medien“. Nun verstehen Sie, verehrte Leser, warum das Medienorchester so ohne Misstöne zum Corona-Tanz aufspielte.
(Stephan Paetow, Tichys Einblick)
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Zeitenwende in der europäischen Energiepolitik?
Von Fabian Brunner. Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg auf die Ukraine entzaubert die von der deutschen Politik suggerierte sichere, bezahlbare und souveräne Energieversorgung endgültig als Potemkinsches Dorf....Die einseitigen Abhängigkeiten perspektivisch insbesondere von Russland zu evaluieren und strukturelle Abhängigkeit zu beenden, ist zweifelsohne ein erstrebenswertes Ziel. Allerdings wird die Politik dann nicht umhinkommen, am eigenen Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu rütteln. Der Ausstieg aus der Kernenergie sowie aus der Kohleverstromung lässt sich unter diesen Umständen definitiv nicht mehr realisieren. So wünschenswert es auch sein mag, der Weg zu einer klimaneutralen, bezahlbaren und sicheren Energieversorgung ist über den schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien und/oder die Steigerung der Energieeffizienz unmöglich erreichbar...
(achgut.com. Beten, Impfen und Abrakadabra helfen. Übrigens: Ein Angriff gegen Deutschland wäre nicht völkerrechtswidrig - aufgrund der weiterhin geltenden Feindstaatenklausel seit dem 2. Weltkrieg. Wikipedia: "Die Feindstaatenklausel ist ein Passus in den Artikeln 53 und 107 sowie ein Halbsatz in Artikel 77 der Charta (oder Satzung) der Vereinten Nationen (SVN), wonach gegen sogenannte Feindstaaten ('enemy states') des Zweiten Weltkrieges von den Unterzeichnerstaaten Zwangsmaßnahmen ohne besondere Ermächtigung durch den UN-Sicherheitsrat verhängt werden könnten, falls die Feindstaaten erneut eine aggressive Politik verfolgen sollten", was ja wohldurch Waffenlieferungen in die Ukraine der Fall ist.)

Jedem seine "Wünsch-mir-was-Kirche"?

Kardinal Gerhard Ludwig Müller
„Der LGBT-Ideologie ist es gelungen, aus einer verfolgten eine verfolgende Minderheit zu machen“
Von Marco Gallina
Der „Donald Trump der katholischen Kirche“ meldet sich anlässlich von LGBT-Ideologie bei der „Sendung mit der Maus“ zu Wort. Doch seine Kritik geht tiefer: Eine „Selbstverstümmelung an Geist, Seele und Körper“ gebe sich als „Selbstbestimmung“ aus, sei in Wahrheit aber eine schwere Versündigung am Wohl Heranwachsender...Müller war unter Papst Benedikt XVI. Präfekt der Glaubenskongregation gewesen und gehörte damit zu den einflussreichsten Männern im Vatikan. Er saß an jener Position, die zwischen Rechtgläubigkeit und Irrlehre unterschied. Franziskus jedoch verlängerte die Amtszeit des ehemaligen Regensburger Bischofs im Jahr 2017 nicht...
(Tichys Einblick. Jeder Gardist in den Seelsorgeeinheiten hält sich für einen Papst im Klingelbeutel.)

Feministische Außenpolitik
Bullerbü-Ideen
Feministische NGOs statt Nationalstaaten „alter weißer Männer“: Kristina Lunz eröffnet bemerkenswerte Einblicke in woke Weltkonzepte des außenpolitischen Nachwuchses. Mit der Realität liegen diese jedoch im Clinch. Eine Rezension.
(Junge Freiheit. Ihre Taten tun den Quatsch verraten.)

 

Wird im Herbst wieder die geliebte Peitsche herausgeholt?

Von WOLFGANG HÜBNER

Die meisten derzeit verantwortlichen Politiker in Deutschland haben die mit der Virusgefahr begründeten Zwangsmaßnahmen wie Maskenpflicht, Abstandsgebot, 2G, 2G plus oder 3G richtig lieb gewonnen. Dieser Eindruck drängt sich auf, wenn man sich die Reaktionen von sogenannten Landesmüttern und Landesvätern auf den nahenden Wegfall etlicher Zwangsmaßnahmen in den meisten Bundesländern, mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg, anschaut. Mürrisch wird auf das von der FDP durchgesetzte neue Infektionsschutzgesetz im Bund verwiesen und das damit zusammenhängende hohe Risiko betont. Nur allzu gerne, so der Eindruck, würde man parteiübergreifend den Souverän noch viel länger maskiert an der kurzen Leine führen.

Zwar hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach darauf hingewiesen, dass es für die Bundesländer Möglichkeiten gibt, im Falle der Existenz von „Hot-Spots“ die Einschränkungen wieder zur Geltung zu bringen. Doch davon werden die Landespolitiker schon deshalb nur sehr vorsichtig Gebrauch machen, weil sie Niederlagen vor Gerichten bei der Überprüfung solcher Maßnahmen befürchten müssen. Sogar die Corona-Helden Markus Söder (Bayern) und Winfried Kretschmann (Baden-Württemberg) machen mit beim so lustlos anberaumten „Freiheitstag“ am 2. April. Der jetzt oft zu hörende, auffällig missmutige Verweis auf die Eigenverantwortung der Bürger und die politische Verantwortung des Bundes dokumentiert eindrücklich, wie schwer es offenbar vielen Volksvertretern fällt, ein unverhofftes Machtinstrument vorläufig aufzugeben.

Vorläufig deshalb, weil es spätestens im Herbst wieder herausgeholt werden kann und bei entsprechender Infektionslage auch gewiss sogleich wieder in Anwendung gebracht wird. Die Hoffnung, mit irgendeiner Form der allgemeinen Impfpflicht samt Impfregister den Untertan doch noch so richtig piesacken zu können, ist ja auch keineswegs schon erloschen. So lange Lauterbach regiert und die Pharmaindustrie mit Steuermilliarden für Impfstoffprofite ohne Ende versorgt, muss und wird die Virusangst aufrechterhalten bleiben. Insofern gibt es selbst für all diejenigen, die sich auf den 2. April freuen, keinen Grund zur Euphorie.

Es gab mal einen Film von Stanley Kubrick mit dem schönen Titel „Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben“. Deutsche Politiker haben in den vergangenen zwei Jahren Corona-Zwangsmaßnahmen lieben gelernt, ganz besonders unser „Dr. Seltsam“ aus den Talkshows. Und was man liebt, will man halt auch nicht zu lange vermissen.
(pi-news.net)

Irreführung der Öffentlichkeit, russisches Gas könnte kurzfristig ersetzt werden

Von Vera Lengsfeld

Wer es immer noch nicht begriffen hat, dem sollte die Meldung über Bundeswirtschaftsminister Robert Habecks Aktivierung der Frühwarnstufe des sogenannten Notfallplans Gas endlich die Augen öffnen. Die Zeiten der bloßen Warnungen sind vorbei. Wir befinden uns bereits am Beginn des Notstandes.

„Es gibt aktuell keine Versorgungsengpässe“, behauptet der Grünen-Politiker, die stehen aber unmittelbar bevor, wie man dem folgenden Satz entnehmen kann: „Dennoch müssen wir die Vorsorgemaßnahmen erhöhen.“

Die Bundesregierung bereitet die Öffentlichkeit auf eine erhebliche Verschlechterung der Gasversorgung vor. Dabei ist der Angriffskrieg gegen die Ukraine nur der auslösende Faktor. Ursache – und das wird nach wie vor verschwiegen – ist die völlig verfehlte Energiepolitik der letzten Jahre. Treiber dieser mit dem Euphemismus „Energiewende“ belegten Reihe von Fehlentscheidungen waren die Grünen, denen sich nach und nach die SPD, die Union unter Merkel und schließlich die FDP anschlossen. Eine links-grüne Presse leistete erfolgreich Schützenhilfe.

Erst kam der beschleunigte Austritt aus der Kernkraft, ein staatsstreichartiger Entschluss von Kanzlerin Merkel, um die Union für die Grünen koalitionsfähig zu machen, dann folgte der Kohleausstieg, der laut Koalitionsvertrag der Ampel noch vorgezogen werden soll. Beide Ausstiege sollten durch russisches Erdgas kompensiert werden, bis eines nie zu erreichenden Tages die „Erneuerbaren“, von FPD-Chef Lindener jüngst als „Freiheitsenergien“ betitelt, die alleinige Versorgung des (noch) Hochtechnologielandes Deutschland übernehmen sollen. Die am Mittwoch, dem 30. März, ausgerufene Frühwarnstufe diene der Vorsorge. Nach dem Notfallplan gibt es drei Krisenstufen. Im Notfall wären Haushaltskunden besonders geschützt.

Nicht so die Industrie.

Vor zwei Wochen hatte Habeck verkündet, Deutschland bis zum Herbst unabhängig von russischer Kohle machen zu wollen – und bis Ende des Jahres weitgehend unabhängig von russischem Öl.

„Jeden Tag, ja faktisch jede Stunde verabschieden wir uns ein Stück weit von russischen Importen“, so Habeck. „Wenn es gelingt, sind wir im Herbst unabhängig von russischer Kohle und Ende des Jahres nahezu unabhängig von Öl aus Russland.“

Das erinnert fatal an den legendären Versuch der DDR, mittels eines Ein-Megabit-Chips den Anschluss an die technologische Entwicklung herzustellen. Bekanntlich ging das total schief, weil zu viele ideologische Vorgaben die Entwicklung behinderten. Heraus kam ein Chip, der bereits bei seiner Vorstellung veraltet war und nie produziert werden konnte.

Ähnlich werden Habecks Gasersatzträume platzen – und das weiß er auch. Mit der ausgerufenen Frühwarnstufe soll vom eigentlichen Problem abgelenkt werden.

Russisches Gas kann weder von heute auf morgen, noch überhaupt durch amerikanisches Fracking-Gas vollständig ersetzt werden. Dafür gibt es weder genug Gastanker, noch Entladeterminals in Europa. Deutschland hat übrigens gar keinen, der erste soll erst gebaut werden, was Jahre dauern wird, auch wenn alle Umweltstandards geschleift werden.

Der Durchlauf der Nordstream 1 Pipeline beträgt 55 Milliarden Kubikmeter pro Jahr. Die Kapazität eines aktuellen LNG-Tankers: 147 tausend Kubikmeter. In Anbetracht der Konversionsrate zwischen gasförmigen und flüssigem Erdgas ergibt das etwa 600 Tankerfahrten zusätzlich im Jahr, um Nordstream 1 zu ersetzen. Angesichts noch wesentlich höheren Kapazitäten des kontinentalen Pipelinenetzes von Russland nach Europa dürfte die Zahl der zusätzlich nötigen Fahrten tatsächlich mehr als doppelt so hoch sein.

Weit mehr als tausend Fahrten quer über den Atlantik, jährlich und das bei jedem Wetter.

2018 gab es insgesamt etwa 470 dieser Tanker weltweit.

Wegen der hohen Konstruktionskosten, etwa 200 Millionen Dollar pro Schiff, werden solche Tanker erst auf Kiel gelegt, wenn eine Langfristcharter vorliegt, etwa über 20 Jahre.

Es ist also einen absolute Illusion oder Irreführung der Öffentlichkeit, wenn man den Eindruck erweckt, russisches Gas könnte kurzfristig ersetzt werden.

Der Gasverbrauch in Deutschland beträgt 400 Milliarden Kubikmeter pro Jahr. Es gibt bereits ernsthafte Warnungen aus der Industrie, die ja laut Notfall-Plan als erste abgeschaltet wird. Der Präsident des Verbandes der chemischen Industrie (VCI) Kullmann hat vor drastischen Folgen eines möglichen russischen Energielieferstopps für die deutsche Volkswirtschaft gewarnt. „Die Situation sei ernst, die deutsche Industrie und besonders die chemische Industrie müssten sich im Fall eines russischen Energie-Embargos „auf ein drastisches, auf ein dramatisches Szenario“ vorbereiten. Dann könne die Volkswirtschaft „nicht überleben“.

Gerade die chemische Industrie sei sehr energieintensiv. „Wenn wir von der Energieversorgung abgeklemmt werden sollten, dann stehen wir hier innerhalb von wenigen Tagen still“. In der Folge würden weitere Branchen wie die Bau-, Auto – und Verpackungsindustrie nicht mehr produzieren können.

Wenn die dritte Stufe des Notfallszenarios der Bundesregierung eintrete, müssten die großen Werke innerhalb von drei Stunden abgestellt werden. Das würde bedeuten, dass Hunderttausende oder sogar Millionen Beschäftigte innerhalb kürzester Zeit „auf Kurzarbeit Null“ gesetzt werden müssten. Es gäbe dann zum Beispiel keine Dämmstoffe, keine Autolacke und keine Verpackungen mehr für Medikamente.”

Mache Grüne mögen die Desindustrialisierung Deutschlands ja sogar begrüßen. Aber woher soll dann das Geld für die Versorgung der Millionen Kriegsflüchtlinge kommen? Und was wird aus der EU? Margret Thatcher hat einstmals prophezeit, die EU wäre an dem Tag zu Ende, an dem Deutschland nicht mehr zahlen könne. Wir scheinen nahe an der Probe zu sein, die auf dieses Exempel gemacht werden wird.
(vera-lengsfeld.de)

Nein, die Luftblasen des Olaf Scholz

Von Peter Helmes

Zur Generaldebatte im Bundestag: Scholz scheut Führung bei der „Zeitenwende“. Olaf Scholz hat der Ukraine die Solidarität Deutschlands zugesagt, dies aber nicht präzisiert. Fragen zu Waffenlieferungen und Geflüchteten hat er in der Generaldebatte nicht beantwortet. Die selbst ausgerufene Zeitenwende zu gestalten, erfordert aber mehr als eine scholzomatenhaft vorgetragene Zustandsbeschreibung.

Der Eindruck täuscht nicht: Der russische Überfall auf die Ukraine hat die Politik der Ampel-Koalition auf den Kopf gestellt. Der grüne Wirtschaftsminister Robert Habeck bittet Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate um Gaslieferungen, die Bundeswehr wird plötzlich als Teil der Landesverteidigung wiederentdeckt – und soll mit viel Geld aufgerüstet werden. Das ist der Zeitenwende geschuldet, von der Bundeskanzler Olaf Scholz spricht.

Doch seine Präsenz als Kanzler hat sich seither nicht verstärkt. Scholz hätte die Generaldebatte im Parlament nutzen können, um klarzumachen, wie schwer es zu ertragen ist, nicht mehr für die Menschen in der Ukraine machen zu können, weil ansonsten der Frieden in Deutschland gefährdet ist. Stattdessen referierte er knapp, was die Ukraine nicht vom Westen erwarten kann. Diese Art der Sachlichkeit wirkt wie Ignoranz.

Die „Ampel“ vermittelt den Eindruck, es stünde vieles zum Besten. Die internationale Zusammenarbeit, die Wirkungen der Sanktionen, die Bemühungen, sich von russischen Öl-und Gasimporten unabhängig zu machen. Diese altväterliche Beruhigungstaktik ist unangemessen und wirkt angesichts der Gefahren verniedlichend. Der Krieg in der Ukraine tobt mit unverminderter Heftigkeit. Man wird ihn nicht mit einschläfernden Ansprachen beenden. Kanzler, „Vizekanzler“ und die gesamte Ministerriege müssen endlich aufwachen!

Das klang am 27. Februar noch anders, da wuchs Olaf Scholz im Angesicht des Krieges in einer historischen Regierungserklärung über sich selbst hinaus. Putins Überfall auf die Ukraine drängte ihn zu einer 180-Grad-Wende der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik. Jetzt zögerter aber, diese von ihm selbst so bezeichnete Zeitenwende mit Leben zu füllen. Der Sozialdemokrat läßt Bundestag und Bürger ratlos zurück.

Aufwachen, liebe Bundesregierung!

Europa ist nun in einer Phase, in der es um grundsätzliche Fragen geht. Es ist ein Krieg der Systeme. Die Frage ist, ob sich ein Despot durchsetzen kann, der jede Form des zivilisierten Miteinanders verlassen hat und Krankenhäuser beschießen läßt.

Die Frage ist doch jetzt, ob wir diese dramatische Herausforderung annehmen. Jetzt geht es ums Grundsätzliche, um Demokratie und Freiheit. Es muß endlich aufhören, daß Deutschland Intoleranz toleriert. Wer Intoleranz toleriert, zerstört auf kurz oder lang unseren Wertekanon und damit uns selbst.

Natürlich muß man verhandeln und immer wieder versuchen, friedlich miteinander auszukommen. Aber eine Beschwichtigungspolitik, also eine Politik der ständigen Toleranz zerstörenden Machtpolitik, scheitert komplett. Sie funktioniert weder bei innerer noch bei der äußeren Sicherheit. Es gibt Menschen und Regierungen, die kennen nur klare Ansagen. Nur wer stark ist, wird nicht angegriffen.

Hierzu ein passendes Zitat: „Wandel durch Handel“, diese Form der Außenpolitik, die Kanzlerin Angela Merkel ja sehr stark gegenüber Russland und auch China betrieben hat – war im Nachhinein betrachtet blauäugig, gar naiv”, sagte Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag (Quelle: dpa, 27.3.22)

Fragen, ob Waffenlieferungen an die Ukraine den Krieg nicht gewissermaßen verlängerten, sind für die Menschen in der Ukraine zynisch. Einen Angriff über sich ergehen zu lassen und sich nicht zur Wehr zu setzen, damit der Krieg ein Ende habe und mehr Menschen überleben, würde bedeuten, daß der brutale Angreifer sich immer durchsetzt.

Das Recht zur Selbstverteidigung ist ja genau deshalb in der Charta der Vereinten Nationen in Artikel 51 festgeschrieben. Allen Despoten, allen Putins dieser Welt, muß klar sein, daß ihre Machtgelüste einen hohen Preis kosten.

Wird Putin nicht bald in der Ukraine gestoppt, werden noch Millionen Menschen Richtung EU flüchten. Derzeit (Ende März ´22) sind bereits mehr als 6 Millionen Ukrainer auf der Flucht – im Inland und ins Ausland. Die europäische Friedensordnung, die wir seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges kennen, wird es nicht mehr geben. Die EU wird obendrein weiter auseinanderdriften, weil der Staatenbund alle Zentral- und Osteuropäer entfremden wird, die den Ernst der Lage seit Langem erkannt haben und noch immer auf taube Ohren stoßen.

Und was Putin territorial gesehen noch vorhat, weiß niemand – einiges deutet nämlich daraufhin, daß er kaum in der Ukraine haltmachen wird. Und jedes Zögern des Westens ermutigt ihn auch dazu. Demnach müssen Politiker in Berlin, Luxemburg und anderen EU-Hauptstädten, in denen Regierungen auf der Bremse stehen, endlich aufwachen. Es wird Zeit, daß die deutsche Bundesregierung das Embargo auf russische Rohstoffe in die Wege leitet und so als glaubwürdige Drohkulisse aufbaut

Scholz trägt wesentliche Mitverantwortung bei Abhängigkeit vom russischen Gas

Ohne große Empathie liest er vom Blatt, nicht von einem einzigen Zwischenruf läßt er sich ablenken, nicht eine einzige der vielen Fragen, die ihm Friedrich Merz als Oppositionsführer entgegenhält, vermag er zu beantworten. Welche Waffen wird Deutschland kaufen, um sie an die Ukraine zu liefern, wieviel Geld steht dafür bereit? Kein Wort dazu.

Scholz lobt die deutsche Bevölkerung für das Einstehen für Demokratie in Europa, lehnt gleichzeitig aber einen Energieboykott ab, weil das Hundertausende von Arbeitsplätzen in Deutschland kosten würde. Wieviel Wohlstand aber sind wir bereit für unsere Freiheit zu opfern? Scholz will es nicht beantworten. Der Sozialdemokrat hat die Abhängigkeit von russischem Gas wesentlich mitzuverantworten, daß wir uns nun bei anderen Despoten eindecken müssen, hätte er selbstkritisch ansprechen müssen.

Die „Ampel“ läßt alles laufen, Scholz schaut zu
Bei der Hilfe für die Ukraine-Flüchtlinge bewegt sich der Bund im Schneckentempo. Auch nach 24 Tagen gibt es im Bund keine Klarheit über Finanzierung, Verteilung, Versorgung, Wohnraum und Lehrkräfte für 200.000 Flüchtlinge aus der Ukraine. Viele Ehrenamtliche haben dem Bund Zeit verschafft, auf die notwendige Betriebstemperatur zu kommen. Jetzt aber ist höchste Zeit zum Handeln.

In Bund, Ländern und Kommunen hielt man zunächst die Füße still. Gibt es da nicht ein Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das BAMF, in dem die Expertinnen und Experten sitzen? Mehr als 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten beim BAMF – eine große Behörde mit einer Menge Expertise – sollte man meinen. Am 1.März – also am Tag 6 des Krieges – hieß die Einschätzung dieser Bundesbehörde mit Hauptsitz in Nürnberg: Man rechne nicht mit einer großen Flüchtlingsbewegung nach Deutschland. Ein Sprecher sagte, der größte Teil der Kriegsflüchtlinge verbleibe in den an die Ukraine angrenzenden Staaten. Kein Grund, vom Schreibtisch aufzustehen, sollte das wohl heißen.

Not auch in Berlin
Nicht einmal ein Blick auf die Versorgung der Flüchtlinge kann überzeugen. Es paßt eben nicht zusammen, den Bürgern für ihr Engagement zu danken und zugleich zuzulassen, daß der Berliner Senat einer privaten Unterbringung von Menschen aus der Ukrainer nur zustimmt, wenn diese für zwei Jahre garantiert wird. Wenn die Länder nicht in der Lage sind, eine angemessene Unterbringung zu gewährleisten und zugleich Bürger derart vor den Kopf stoßen, muß der Kanzler ganz einfach die Führung zeigen, die er einmal versprochen hat. Doch Scholz läßt alles laufen.

Das Land Berlin brauchte nicht ganz so lange wie der Bund – aber immerhin dauerte es auch im Senat sechs Tage, bis die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey, SPD, aufwachte und versprach, 20.000 Plätze für Kriegsflüchtlinge zu schaffen – um als nächstes laut auf ihre Parteikollegin, Bundesinnenministerin Nancy Faeser, einzureden.

„Berlin ist die Drehscheibe für die Flüchtlinge aus der Ukraine, wir brauchen dringend Hilfe – bitte sorgt dafür, daß die in erster Linie aus Polen Kommenden nicht in Berlin aussteigen, sondern gleich in andere Bundesländer gebracht werden.“ Mehr als zwei Wochen mußte Giffey dies täglich wiederholen, bis Unterstützung vom Bund endlich eintraf – unter anderem Bundeswehrsoldaten für die Registrierung und Busse, die Kriegsflüchtlinge in andere Bundesländer bringen.

Schneckentempo der Bundesverwaltung: Finanzierungsfragen auch nach 24 Tagen ungeklärt
Und noch sind die Finanzierungsfragen ungeklärt – die Ministerpräsidentenkonferenz hatte zwar viele wolkige Beschlüsse gefaßt, die dringende Frage, wer was bezahlt, ist allerdings auf den 7.April verschoben.

Noch ein Beispiel gefällig für das Schneckentempo der Bundesverwaltung? Mehr als drei Wochen brauchte das Bundesinnenministerium, um ein Hilfe-Portal für Geflüchtete aus der Ukraine auf Deutsch, Englisch, Russisch und natürlich Ukrainisch online zu stellen. Erst am 17.3. war es endlich soweit. Auch hier waren Ehrenamtliche schneller – Flüchtlingsräte und andere Initiativen haben schon vor Wochen notwendige Informationen auf Ukrainisch veröffentlicht.

Keine Lehrer, kein Wohnraum, mangelnde Digitalisierung
Die viel zu lange Reaktionszeit ist das eine. Das andere: Genau wie in der Corona-Pandemie rächen sich jetzt nicht gemachte Hausaufgaben. War es in der Pandemie die mangelnde Digitalisierung nicht nur der Gesundheitsämter, sind es jetzt fehlende Lehrkräfte und nicht gebaute Wohnungen, die besonders in Großstädten wie Berlin zu massiven Problemen führen werden. Es sei denn, die Kriegsflüchtlinge kehren in Kürze wieder in die Ukraine zurück, womit kaum jemand rechnet.

Wie Berlin tausende Flüchtlingskinder unterrichten will, ist völlig schleierhaft. Weder gibt es genügend Platz in den Schulen noch ausreichend Lehrkräfte. Ein Desaster mit Ansage – daß zu wenige Lehrkräfte ausgebildet werden und zu viele Schulen marode sind, ist seit Jahren bekannt. Genau wie die Tatsache, daß bezahlbarer Wohnraum Mangelware ist. Vor sechs Jahren aus Syrien eingereiste Kriegsflüchtlinge müssen immer noch in Gemeinschaftsunterkünften hausen, weil sie auf dem freien Wohnungsmarkt nichts finden.

Seit mehr als drei Wochen arbeiten nun Ehrenamtliche ohne Pause, viele haben ihre Türen geöffnet, Flüchtlinge bei sich zuhause aufgenommen. Sie haben vor allen Dingen dem Bund Zeit verschafft, auf die notwenige Betriebstemperatur zu kommen. Viel Zeit zum Handeln wurde vertan!

Rot-Grün-Gelb nicht einheitlich für 100-Milliarden-Euro-Sonderschulden
Der Tankrabatt seines Finanzministers war von Anfang an nicht durchdacht. Statt Lindner umgehend in die Schranken zu weisen, muß am Abend ein Koalitionsausschuß her, um eine Einigung zu erzwingen. Scholz redet schön. Und CDU-Chef Friedrich Merz legt den Finger in die Wunde. Die Ankündigung des CDU-Vorsitzenden, bei der Grundgesetz-Änderung für die 100-Milliarden-Euro-Sonderschulden der Bundeswehr nur genau die Stimmen „aufzufüllen“, die die Ampel nicht zusammenkommt, offenbart zwar ein fragwürdiges Parlamentsverständnis, zeigt aber: Rot-Grün-Gelb steht nicht geschlossen hinter dem Geldsegen. Doch statt zu überzeugen, schiebt der Kanzler das Problem auf die lange Bank. Eine Zeitenwende zu gestalten, erfordert mehr als eine scholzomatenhaft vorgetragene Zustandsbeschreibung.

Die Zeitenwende ist noch längst nicht vollzogen
Drei Wochen nach seiner „Zeitenwende“-Rede muß Kanzler Olaf Scholz (SPD) auf der Kommandobrücke für Stabilität und Klarheit sorgen, kommentiert Stephan Detjen. Die Regierung bewege sich auf dem Weg in ihre neue verteidigungspolitische Rolle unsicher – etwa beim Thema Militärhilfe für die Ukraine. (Ein Kommentar von Stephan Detjen, Dlf, 22.03.2022:

„Die Ankündigung, das Ruder herumzureißen, bedeutet noch nicht, daß das Schiff auf einem anderen Kurs segelt. Seeleute unterscheiden in ihrer Kommandosprache ebenso wie Soldaten vom Ankündigungs- und Ausführungsbefehl. Erst danach zeigt sich, ob in der Wirklichkeit geschieht, was geschehen soll. Ähnlich verhält es sich in der Politik. Die Zeitenwende, die der Bundeskanzler Ende Februar angekündigte, ist damit eingeleitet, aber noch längst nicht vollzogen.

Im Ukraine-Krieg vollzieht die Bundesregierung zunächst das Ende einer Rüstungsexportpolitik, die den Sinn für einträgliche Waffengeschäfte mit allen möglichen Ländern und Regimen dieser Erde in der Vergangenheit stets mit der Illusion verband, das habe nichts mit Kriegen zu tun. Nur unter dem massiven Druck der NATO-Partner entschloß sich Olaf Scholz, der Ukraine jetzt mit Waffen beizustehen. Die Hoffnung, es bei einer einmaligen Lieferung belassen zu können, zerstob innerhalb von Stunden.

Thema Militärhilfe wie eine heiße Kartoffel behandelt
Zunächst wurden weitere Raketen aus ehemaligen NVA-Beständen angekündigt, am Wochenende dann erklärte Verteidigungsminister Lambrecht, die Bundesregierung bereite inzwischen den Ankauf weiterer Waffen für die Ukraine vor. Angeblich aus Sicherheitsgründen äußert sich die Regierung nicht zu Umfang und Art der neuen Militärhilfe.

Zugleich aber scheint vor allem vielen Sozialdemokraten das Thema so unangenehm zu sein, daß ihnen jeder Grund willkommen ist, nicht weiter darüber reden zu müssen. Wie eine heiße Kartoffel warf die Verteidigungsministerin das Thema dem Wirtschaftsminister zu, der sich bereits vor einem Jahr zum Unmut seiner grünen Parteifreunde dafür ausgesprochen hatte, die Ukraine mit Waffen zu unterstützen. Damals wäre es um Abschreckung gegangen. Dafür ist es jetzt zu spät.

Lambrecht mußte sich korrigieren lassen
Wie unsicher die Regierung sich auf dem Weg in ihre neue, verteidigungspolitische Rolle bewegt, illustrierte Verteidigungsministerin Lambrecht auch Anfang letzter Woche mit der Ankündigung, Deutschland werde ein Jahr lang eine schnelle Eingreiftruppe der EU stellen. Schnell mußte das Verteidigungsministerium die Chefin korrigieren: nicht das gesamte Kontingent von 5.000 Mann und Frau, sondern nur „den Kern“ der neuen Einheit will Lambrecht aus Deutschland mobilisieren.

Drei Wochen nach seiner Zeitenwende-Rede muß Olaf Scholz jetzt erst einmal auf der Kommandobrücke für Stabilität und Klarheit sorgen. Erst am 23.3. traf sich der Bundeskanzler gemeinsam mit der Verteidigungsministerin mit dem Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn. Ein gutes Zeichen zwar, daß sich der Regierungschef selbst die Bedürfnisse und Einschätzungen der Truppe anhört. Zugleich aber muß Scholz schon jetzt Vertrauensschäden reparieren, die auf den ersten Meter des neuen verteidigungspolitischen Kurses entstanden sind. Vor allem aber müssen der Kanzler und seine Regierung erst noch bestimmen, wie weit der politische Wendekreis wirklich reichen soll, auf den sie das Land in dieser neuen Zeit führen wollen.

Die Auswirkungen auf die weltweite Lebensmittelversorgung durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine
Der Krieg hat die Kornkammer der Welt in vollem Umfang erreicht. Zusammen stehen Russland und die Ukraine für ein Viertel der globalen Weizenexporte, außerdem sind beide Länder wichtige Lieferanten von Rohstoffen wie Ölsaaten. Gleichzeitig sind viele Länder im Nahen Osten und in Afrika stark von Getreide aus den beiden kriegführenden Staaten abhängig.

Eigentlich hätten die Landwirte in der Ukraine in Kürze zur Frühjahrs-Saat schreiten müssen, kurz darauf fällt auch anderswo die Entscheidung über den diesjährigen Anbau. Für Weizen braucht man allerdings auch mehr Kraftstoff und Dünger, und in diesen Bereichen sind die Preise ebenfalls explodiert. Der Krieg in der Ukraine ist dabei aber nur das letzte Glied in einer langen Kette von Ereignissen, die die globale Lebensmittelversorgung gefährden, von der Klimakrise bis zur Pandemie. Nun könnte wegen des russischen Angriffskrieges die Ukraine als wichtiger Getreidelieferant ausfallen – und damit auch die grüne Agrarwende. Die grünen Träume platzen.

An Warnungen hat es nicht gefehlt, wohl aber an den notwendigen Vorbereitungen. Aber während wir die Folgen dieser Entwicklung in erster Linie in der Form von höheren Lebensmittel- und Kraftstoffpreisen spüren, drohen in Ländern mit einer weniger stabilen politischen Lage gefährliche Konflikte – und deren Folgen werden wir in Form von höheren Flüchtlingszahlen zu spüren bekommen. Eine Hungersnot droht. Die Geschichte lehrt, daß Hunger die gefährlichste Waffe in fast allen Kriegen ist. Deshalb ist es gerade in Ländern, die auf Lebensmittelimporte angewiesen sind, die zentrale Aufgabe einer jeden Regierung, eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.“

Die Friedensdividende ist verbraucht
Wer erinnert sich noch an die ‚Friedensdividende‘? Wer unter 40 ist, muß vielleicht seine Eltern fragen, was dieser Begriff bedeutet. Aber zu seiner Zeit stand es für ein glorreiches neues Zeitalter, in dem die enormen Kosten für die Rüstung, von der angenommen wurde, daß sie die westlichen Demokratien während des Kalten Krieges brauchten, freigegeben werden konnten, um alle möglichen wunderbaren Dinge zu bezahlen: Gesundheitsversorgung, Sozialleistungen, die Erforschung unzähliger wissenschaftlicher Fortschritte – all dies könnte finanziert werden, wenn nicht ein so enormer Anteil des BIP für die Verteidigung ausgegeben wird.

Das ist jetzt alles vorbei. Der Kommunismus ging, aber die russische Bedrohung bleibt bestehen, und dieses Mal ist sie für westliche Köpfe völlig unverständlich. Die gegenwärtige Krise deutet darauf hin, daß wir jetzt einer größeren Gefahr durch die russische Aggression ausgesetzt sind als zu Zeiten des Kalten Krieges. Putins Russland ist im wahrsten Sinne des Wortes außer Kontrolle: Es gibt kein Argumentieren oder vernünftiges Diskutieren mit seinen wahnsinnigen Impulsen. Die Bewaffnung seiner gegenwärtigen und potenziellen zukünftigen Opfer ist die einzige Option.

Wenn diese Drohung nicht lebendig bleibt, dann verliert jede Diskussion über Einheit und Solidarität an Bedeutung.
(conservo.blog)

 

 

Heute muss es mindestens 1 Euro sein, und Panzer knacken  oder Raketen werfen gen Russland sollte er auch. Andernfalls kann damit die Katholische Kirche ihre Karitasindustrie in Gang halten. Steter Euro bringt's sogar zum kleinen Konzern der 1-Euro-Shops, wobei die inzwischen 1,10- Euro-Shops heißen müssten, denn der € ist auch nicht das, was er mal sein sollte, und gespendet wird nicht, sondern verkauft und gekauft. Wikipedia:  Die Schum EuroShop GmbH & Co. KG ist ein Discounter mit über 350 Filialen in Deutschland. Ein einheitlicher Verkaufspreis von 1,10 Euro bei allen angebotenen Artikeln (inklusive der ges. MwSt.) kennzeichnet das gesamte Angebot. In erster Linie zählen dazu Non-Food-Produkte des täglichen Bedarfs. Der EuroShop war der Pionier unter den Festpreisanbietern im 1-Euro-Sektor. Im Jahr 2020 erhöhte EuroShop den Preis zum ersten Mal in seiner Geschichte (16 Jahre) aufgrund der Coronavirus-Krise. Es ging von 1 € auf 1,10 €, 10 % mehr.Geschichte:
Das Mutterunternehmen J.E. Schum GmbH & Co. KG wurde 1877 von Johann Eugen Schum gegründet und befindet sich im Familienbesitz. Das Unternehmen ist aus einem kleinen Eisenwarenladen im fränkischen Würzburg hervorgegangen. Durch den deutschen Wirtschaftsaufschwung in den 1950er und 1960er Jahren gelang es dem Unternehmen, neben dem stark gewachsenen Einzelhandelsgeschäft in Würzburg auch weiträumiger als Großhändler zu agieren. Seit den 1990er Jahren und der Gewinnung global agierender Handelsunternehmen als Kunden liegt das Hauptaugenmerk der J.E. Schum GmbH & Co. KG auf Großhandelstätigkeiten. Ab 1994 begann das mittlerweile auf 1400 Mitarbeiter angewachsene Unternehmen eigene Einzelhandelsfilialen unter dem Namen „Knüllerkiste“ zu eröffnen, die dann nach Einführung des Euro im Jahr 2004 in EuroShop umbenannt wurden. Als Pionier der „Ein-Euro-Läden“ in Deutschland konzentrierte sich das Unternehmen auf den Ausbau eines Netzes an Filialen. 2004 wurde in Bottrop die erste Filiale eröffnet. So wurde im Jahr 2012 der 200. EuroShop in Berlin am Teltower Damm eröffnet. Mit seinen über 1.000 Mitarbeitern verfolgt das Tochterunternehmen der J.E. Schum GmbH & Co. KG das Konzept, Filialen in Städten ab 30.000 Einwohnern in der Größenordnung von 130 bis 300 m² zu eröffnen. 2017 wurde die 300. Filiale in Berlin eröffnet. Im Juni 2019 würde die 333. Filiale eröffnet.Sortiment: Das gesamte Sortiment wird zentral gesteuert und in den einzelnen Filialen zum Einheitspreis angeboten. Neben einem ständig verfügbaren Stammsortiment, das auch Haushalts- und Kurzwaren umfasst, gibt es Aktionswaren zu Themen wie Ostern, Weihnachten, Schulanfang, Grillen etc. Die meisten Waren stammen, wie auch bei der Konkurrenz, aus Niedriglohnländern. Dadurch und durch die Abnahme riesiger Posten können die Preise auf ein Minimum gedrückt werden. Eine eher untergeordnete Rolle spielt der klassische Restpostenmarkt. Zudem wird bei den Waren getrickst und mit kleinen Verpackungsgrößen gearbeitet. Erfolg: Zusammen mit ihren Konkurrenten, dem Marktführer TEDi und Mäc-Geiz, dominiert Schum EuroShop den Markt an rasch anwachsenden Discountern. Der Aufstieg gelang innerhalb von nur acht Jahren; ab 2004 mit der Namensumbenennung wurde begonnen, ein Netz an Filialen in ganz Deutschland zu spinnen. In den nächsten Jahren soll eine weitere Expansion stattfinden. So lässt sich der Discounter mit den Worten „Unser Ziel, mit EuroShop flächendeckend in Deutschland vertreten zu sein, ist noch nicht erreicht“ zitieren. 

 

(tutut) - "Was Hitler vom strengen Denken hielt",  - gibt's den überhaupt in Zeiten, da Denken in Deutschland verboten und Hitler, dieser vermaledeite linke nationaler Sozialist  nur als rechter Nazi passieren darf mit Maske und Abstand, "geht aus einem typischen Stoßseufzer hervor, den Gerhard Henschel noch zu äußern wagen konnte in "Kulturgeschichte  der Missverständnisse", denn es war das Jahr 1997 und noch nicht alles unbeschreiblich, was  Zensur missfiel. "Was für ein Glück für die Regierenden, dass die Menschen nicht denken. Denken gibt es nur in der Erteilung oder im Vollzug eines Befehls. Wäre es anders, so könnte die menschliche Gesellschaft nicht bestehen". Wäre wollte von heutigen Regierenden dem Österreicher nicht nachrufend recht geben, denn wie die alten Nazis sungen auch die Jungen. So dass der Autor den richtigen Holzweg eingeschlagen sich wissend kann den Schluss fasst: "Doch er war sich, bei allem inferioren Gerede über neue Volksgetränke, eingerissene Blutschranken und entartete Frösche, Mützenbügel, Hinkebeine mit geistigen Pferdefüßen, riesige Donnerschläge und die Rache des Roten Mannes, seiner geistigen Vorzüglichkeit gewiss: 'Ich fühle mich wohl in der geschichtlichen Gesellschaft, in der ich mich befinde, wenn es einen Olymp gibt. In dem, in den ich eingehe, werden sich die erleuchtetsten Geister aller Zeiten finden'. Als der Führer seinen Einzug hielt, werden sie die Ohren angelegt haben". Aber gesund war er wenigstens der Hitler, Vegetarier und Nichtraucher, ernährungstechnischen Experimenten nicht abgeneigt, wenn auch an allerlei Krankheiten leidend und deshalb in steter Begleitung seines Leibarztes mit passenden und unpassenden Verschreibungen. Den Gläubigen schenkt der Himmel viele Rezepte, an die der Weise nicht zu denken wagt der täglichen Befehle wegen. Wenn René Descartes sagt: "Ich denke, also bin ich", "Cogito ergo sum", er gilt als der  erste moderne Philosoph, dann stellt sich die Frage, ob und was sie sich hierbei gedacht haben. Vermutlich nichts. Die von Spaichinger Kindergarten nicht und die wie eine Sprecherin des Rathauses wirkende Presseschreiberin nicht, denn sie sind über den Rubikon geschritten, da wo jede Pädagogik ihr Ende hat und primitivste politische Propaganda beginnt. So was ist unverantwortlich: einmal als Veranstaltung, zweitens als Veröffentlichung. Denkbar nur, wenn sich jemand bei seinem Tun überhaupt nichts denkt. Ein Zeitungs-Nachruf mit Totenbild: "Helfen! - Kinder und Eltern beteiligen sich an einer Ukraine-Spendenaktion des Kindergartens". Was wie finsterste Umnachtung von Kinderindoktrinierung wirkt findet ausgerechnet in einem städtischen Spaichinger Kindergarten statt, der sich "Sonnenschein" nennt. Allenfalls in der DDR denkbar, nun also in Spaichingen.  Da fehlt's an Aufsicht, wenn politische  Neutralität offenbar mit Füßen getreten wird. So aber wirkt es, als wären linksgrüne Umtriebe neue Normalität, Wiederholung der Wiederholung und nicht Zufall, weil  Menschen sich mal wieder bei ihrem Tun nichts dabei gedacht haben: "Auch wenn kleine Kindergartenkinder eigentlich keine Vorstellung haben sollten, was 'Krieg' bedeutet - helfen, wenn es jemandem nicht so gut geht, ist eine Kerneigenschaft des Menschen. So nehmen die Familien im städtischen Kindergarten Sonnenschein Anteil am Schicksal der Menschen in der Ukraine und wollen helfen". Immer daran denken, wenn andere offenbar denken, sie seien, ohne sich dabei was zu denken. Damit ist  nicht zu entschuldigen, was eigentlich ein Skandal ist und Demokratie und Rechtsstaat nicht würdig! "Die gesamte Philosophie ist einem Baume vergleichbar, dessen Wurzel die Metaphysik, dessen Stamm die Physik und dessen Zweige alle übrigen Wissenschaften sind", erklärt Descartes, womit ein Kahlschlag in Spaichingen und anderswo im Wald des gesunden Menschenverstandes ohne den auch keine Zeitung denkbar ist, wenigstens nach Auffassung der Forstwirtschaft, im Grunde undenkbar sein müsste. Wie im Fall  einer Politredaktionsleiterin, die einen Gedanken  wie etwa "Millionen Fliegen können sich nicht irren" sozusagen herbeigezogen hat,  um journalistisches Denken und Tun zu erklären: "Wenn eine deutliche Mehrheit von Virologen und medizinischen Experten im Grundsatz über die Gefahren eines Virus übereinstimmt, dann ist es die Pflicht der Medien, diesen Ansichten auch den brei-testen Raum einzuräumen. Das gilt auch, wenn diese Experten einig sind, was die im Gegensatz dazu wesentlich geringeren Risiken einer Impfung betreffen. So ist es beispielsweise auch beim Thema Klima: Wenn die große Mehrheit der Klimaforscher den Klimawandel als menschengemacht beschreiben, weil ihre Forschungsergebnisse das so zeigen, dann ist das der vorherrschende Kenntnisstand. Und dann berichten wir entsprechend", dann ist dies ein Ausflug vor die Zeiten von René Descartes. Dieser aber soll von seinem Geistesblitz ausgerechnet 1619 in der Freien Reichsstadt Ulm getroffen worden sein, als er als französischer Adeliger im Kriegshandwerk ausgebildeter und studierter Jurist sich gerade als Soldat verdingte bei Herzog Maximilian von Bayern, unter dem er auf kaiserlich-katholischer Seite an den ersten Kämpfen des Dreißigjährigen Krieges teilnahm. Sie aber, nicht weit von Ulm,  tastet sich in einem Leidartikel vor zu solchen Erkenntnissen, die kaum der Rede wert sind, abgesehen von enormen Kosten: "Lichtblick im S21-Tunnel". Kein Geistesblitz, im Gegenteil. "Wenn ein Bauprojekt gute Nachrichten brauchen kann, dann dieses: der neue Stuttgarter Tiefbahnhof S21 mit der Neubaustrecke von Ulm nach Stuttgart. Und es ist eine gute Nachricht, dass zumindest der zweite Teil dieses Pannenprojektes Ende 2022 in Betrieb geht. Absehbar sparen Passagiere 15 Minuten auf dem Weg von Ulm in die Landeshauptstadt".   Denkt sie sich was, wenn sie Fakten wie die, dass eine "Energiewende" gescheitert ist, anscheinend nicht zur Kenntnis nimmt, sondern fabuliert: "Eine zwingende Lehre aus dem S21-Dilemma ist aber jene: Angesichts der gewaltigen Herausforderungen , die die Energiewende mit sich bringt, müssen Planungs- und Genehmigunsgverfahren für Schlüsselprojekte radikal vereinfacht werden. Tausende Windräder, neue Leitungen, weiterer Ausbau des Bahnnetzes: Weitere Flops wie S21 kann sich Deutschland dabei nicht leisten".  Auf welche Mehrheit an grünem Mist bezieht sie sich in diesem Fall, denn auch Millionen Fliegen können sich irren. "Cogito ergo sum"! Macht nicht erst das Denken den Menschen? In Ulm, um Ulm  und um Ulm herum. Was Krieg ist, über den sie aus einseitiger unjournalistischer Sicht täglich zu berichten glauben, wissen sie nicht, das liest sich dann so: "Immendinger Ärztin hat schon 20 geflüchtete Familien untergebracht - Förderverein 'Frauen in Not' bringt dritte Hilfslieferung nach Polen - Unterstützung der Geflüchteten in Deutschland". Oder: "Ein Bett und Salz, um Start zu erleichtern - Ildiko und Markus Breinlinger suchen Wohnungen und Alltagsdinge für ukrainische Flüchtlinge". Und: "Aufnahme-Quoten gescheitert - EU setzt auf freiwillige Verteilung von Flüchtlingen". Deutschland wie stets allein zu Haus. Er, der die Zukunft hinter sich hat, gibt den Krieger: "CDU-Chef Friedrich Merz stützt die Pläne der Bundesregierung für den Aufbau einer Raketenabwehr. 'Das ist eine erwägenswerte strategische Antwort auf die Bedrohung, die wir latent durch Russland auch für unser eigenes Land sehen', sagte Merz am Montag".  Was ist ein Radfahrer gegen ein Pferd mit dem größeren Kopf? So sieht Opposition in bolschewistischer Einheitspartei aus.  Klatsch-Klatsch zum Geheimnis des Glaubens: "Mit Israels Langstreckenraketen gegen Putin - Das Abwehrsystem Arrow 3 könnte Deutschland vor manchen Angriffen schützen". "Interview: 'Russland hat kein Interesse am Beginn eines Atomkriegs' - Ob die Ukraine den Krieg gewinnen kann und was deutsche Waffen nützen, erklärt der Politikwissenschaftler Michael Staack".  Wem lautes Pfeifen im Wald nicht genügt, dann wäre ja noch immer der Veitstanz um Corona, das Virus ist an allem schuld, wenn Menschen nicht nur im Denken versagen. Schwabo mit Nachbarkreis sei Dank: "Sechste Corona-Welle gefährdet OPs - Zollernalb-Klinikum verzeichnet viele Covid-Patienten und viele erkrankte Mitarbeiter". Lange Nasen, kurze Beine. Oder so: "Corona-Loch bremst Wasser-Retter aus - Weil nicht so viel trainiert werden konnte, fehlen jetzt Wachleute der DLRG im Freibad", meint sie , welche schon "Sonnenschein" in Finsternis sah.  Warten auf Naturwunder: "Wind und Sonne steigern Stromerzeugung". "Eigenheimpreise steigen so stark wie nie - Nachfrage und knappes Material treiben Kosten - Homeoffice verschärft Entwicklung". Wer den großen zweijährigen Bluff noch immer glaubt, muss nun aus allen Nebelwolken fallen, weil "Irrgläubige" und "Krankheitsleugner" schon immer wussten, was  Deutschlandfeinde gegen das Denken vorschrieben: "Erteilung oder Vollzug eines Befehls".

Was ist ein Fahrrad gegen den großen Kopf eines Pferdes?

Tuttlinger Klinik-Ärzte streiken am Donnerstag
Die Ärzte am Tuttlinger Klinikum folgen einem Aufruf der Gewerkschaft Marburger Bund und lassen am Donnerstag, 31. März, die Arbeit ruhen. Ab 14 Uhr wollen sich die Mediziner dem Arbeitskampf anschließen.Der Marburger Bund fordert eine Erhöhung der Gehälter um 5,5 Prozent für die Laufzeit von einem Jahr, eine Begrenzung der Rufbereitschaft auf zwölf Rufdienste pro Monat, einen gesicherten Anspruch auf freie Wochenenden und mehr Planungssicherheit bei den Diensten.
(Schwäbische Zeitung. Zum Impfzwang sagen sie nichts?)

Gemeinden sind Regen-Fluten nicht hilflos ausgeliefert
Starkregen-Fluten bedrohen Häuser und Firmen wegen den Klimawandels immer mehr. Katastrophen wie im Ahrtal lassen sich zwar nicht verhindern, aber mit einem guten Plan können die Folgen abgemildert. Egal, welche Gradziele die Weltgemeinschaft nun erreichen oder verfehlen wird: Der Klimawandel ist in vollem Gange. Und mit ihm wächst die Gefahr außergewöhnlicher Starkregenereignisse, auf die sich Gemeinden vorbereiten müssen...
(Schwäbische Zeitung. Erstaunlich das Bildungsloch, in das THGE LÄND gefallen ist, gibt es Klimawandel doch schon seit 4,6 Milliarden Jahren. Politische Dummheit ist für die Ahr-Flut verantwortlich. Wo lässt das Blatt sein Personal ausbilden?)

Viele Geflüchtete aus der Ukraine suchen Hilfe bei der Lahrer Tafel
(Badische Zeitung. Die Bundesinnenministerin ruft sie ohne Kontrolle, und dann sollen Private und Ehrenamtliche sie versorgen? Etwas läuft schief im Staate Deutschland!)

Karlsruhe
Innenstadt hat wieder Strom
Teile der Karlsruher Innenstadt sind Dienstagmittag ohne Strom gewesen. Nach Angaben der Stadtwerke hatte ein Kurzschluss im Kabelnetz die Stromversorgung im Bereich Europaplatz unterbrochen. Betroffen waren rund 3.000 Privathaushalte und zahlreiche Geschäfte. Der Stromausfall dauerte rund 45 Minuten.
(swr.de. Immer mehr Einschläge.)

So wirbt „The Länd“ bei der Expo in Dubai für sich
Sechs Monate lang präsentierten sich Länder aus aller Welt auf der Expo in Dubai. Irritiert haben dürfte manchen Besucher „The Länd“. So nennt sich Baden-Württemberg jetzt – allem Spott zum Trotz. Selbst eine „Bänd“ entsandte man ins Emirat... Man flog sogar die Trachtenkapelle Glottertal aus dem Schwarzwald nach Dubai ein, für Gastauftritte.Sie posierte dort etwas plump in traditioneller Kluft mit besticktem Samtmieder, weißen Puffärmeln, Hosenträgern und schwarzen Hüten vor dem überdimensionierten „The Länd“-Schild, Schwarz auf gelbem Grund, in den Landesfarben. Die Plakate grüßen auch hierzulande im Südwesten, von Stuttgart bis zum Bodensee, von Freiburg bis Karlsruhe, an Ortseingängen und Autobahnen: „Willkommen in The Länd“. Wirklich begeistert sind allerdings die wenigsten von dem neuen Slogan. An Fasnet wurde bereits gespottet: „Kennscht du The Länd, des nirgends ischd, weil du hier bei de Schwoba bischd? Mir wohnad em Ländle, wo jeder woiß, wia des bei ons richtig hoißt.“...
(welt.de. Wenn daneben, dann alles, einfach Mao am KRÄTSCH. Den Professor Brinkmann mit Bollenhut, den hätte die Welt wenigstens erkannt im grünen WÜSTÄN-ÄLÄND.)

Polizei und Justiz setzen auf die digitale Strafakte
..Mit einem Pilotprojekt in Ulm setzen Justiz- und Innenministerium künftig auf eine elektronische Strafakte. Die Zusammenarbeit in diesem Umfang sei bundesweit einmalig, sagte Justizministerin Marion Gentges (CDU) bei der Vorstellung des Projekts am Dienstag in Ulm.In einem ersten Schritt setzen das Polizeipräsidium, die Staatsanwaltschaft sowie das Amtsgericht in Ulm die elektronische Strafakte ein, wie Innenminister Thomas Strobl (CDU) sagte. Bis Jahresende soll die digitale Strafakte in Ulm umfassend genutzt werden. Landesweit soll dies laut Strobl 2025 der Fall sein...Die Kosten für das Projekt bezifferte Gentges zu Beginn mit 1,5 Millionen Euro. Bis zur landesweit geplanten Nutzung im Jahr 2025 würden pro Jahr 10 Millionen Euro an Kosten hinzukommen...
(badenonline. Die Entdeckung der Digitalisierung. Wann setzen sich Innenminister und Justizministerin für die Einhaltung von Grundgesetz und Strafgesetzen ein?)

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Deutschlands XXL-Regierung
Ungebremst in die Verantwortungsdiffusion
Von Susanne Gaschke
28 neue Posten für die Leitungsebene von Robert Habecks Ministerium. Ein angeschwollener Regierungsapparat mit 29.000 Beamten und Angestellten: Ungebremst dehnt sich die Maschinerie des Berliner Politikbetriebs aus. Und was bringt es?
Der Bundestag sollte normalerweise 598 Abgeordnete haben, hat aber 736. Diese Abgeordneten beschäftigen 5008 persönliche Mitarbeiter, die Bundestagsverwaltung noch einmal 3096. Die Apparate der Bundesministerien sind aufgebläht wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Als würden zusätzliche Mitarbeiter nicht mehr Arbeit erledigen, sondern zusätzliche Arbeit verursachen, schnellen die Kosten für externe Dienstleister ebenfalls nach oben. Im Windschatten der Dauerkrisen – Corona, Ukraine – entsteht in der Hauptstadt ein Regierungswasserkopf. Das Riesenwachstum des Berliner Politikbetriebs führt nicht zu mehr Demokratie oder effizienterer Verwaltung,..
(welt.de. 1000 Dummköpfe machen keinen Gescheiten.)

Proteste auf fünf Kontinenten
Sorge um Bürgerrechte: Tausende sind auf den Straßen in Frankreich, Australien und Kanada
Von Matthias Nikolaidis
In Frankreich und Italien hält der einsetzende „Frühling der Maßnahmen“ die Menschen nicht vom Protestieren ab. Auch in Kanada und den USA wird der Graben zwischen Maßnahmenpolitik und freiheitsdurstigen Bürgern nicht kleiner. Sogar in China wehren sich die Bürger gegen die Lockdowns.
(Tichys Einblick. Es ist Bürgerkrieg. Wartet die Guillotine schon?)

Interview
Lebensmittel: „Die Regierung begreift die schwere Lage nicht“
Zu den Auswirkungen einer gegen die moderne und ertragreiche Landwirtschaft gerichteten Politik kommt nun der Ausfall der Ukraine als großer Lebensmittel-Exporteur hinzu. Ein Umsteuern der deutschen Regierung findet bislang nicht statt. Ein Interview mit dem Landwirt Dirk Andresen.
(achgut.com. Deutschland hat gewählt.)

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NACHLESE
Flüchtlingskrise
Baerbock will bis zu zehn Millionen Ukrainer aufnehmen
Während der Krieg in der Ukraine weiter tobt, kommen immer mehr Flüchtlinge in der EU an. Das Bundesinnenministerium spricht von 270.000 registrierten Personen in Deutschland. Doch Bundesaußenministerin Baerbock stimmt bei einer Rede auf weit höhere Zahlen ein...Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat sich dafür ausgesprochen, bis zu zehn Millionen ukrainische Flüchtlinge aufzunehmen. „Wir müssen uns darauf einstellen, daß acht bis zehn Millionen Flüchtlinge aus der Ukraine kommen. Und wir werden sie alle aufnehmen“, beteuerte die Politikerin am Samstag auf einem Parteitag der Grünen in Brandenburg...
(Junge Freiheit. Deutschlandkrise heißt das Wort. Bocksprünge vom Brett .Jetzt oder nie: Deutschland abschaffen! Müssten nicht erst einmal 5 Millionen raus? Nimmt Frankreich echte deutsche Flüchtlinge auf?)
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Auf Atom-Deubel komm raus: Von „Putinverstehern“ und „Putinhassern“
Von PETER BARTELS
Auch in diesem Krieg sind die Kasino-Kommandeure der Journaille die wahren Kriegstreiber: Bei Champagner und Knabbergebäck feuern sie in der Heimat-Etappe heldenhaft mit Kanonen. Vor dem ersten Weltkrieg mit jubilierender Sütterlin-Feder die „Dicke Berta“ von Krupp … Heuer am Ukraine-Laptop die deutschen Panzerfäuste. Auf Atom-Deubel komm raus … Alles begleitet von einem ohren- und gehirnbetäubendem Trommelfeuer der Propaganda, gegen das die Stalinorgeln der Sowjets reinstes Zündplättchen-Geballer gewesen sein muss. Die längst verglühte „stern“-Schnuppe Hans-Ulrich Jörges (70) will den Ukraine-Krieg arschkriecherisch via BILD-TV mit einem Kopfschuss für Putin erledigen lassen … ACHGUT-Staranwalt Joachim Steinhöfel (60) twitterte am 27. März um 12:37 Uhr: „Eine rationale Erklärung für deutsche Putinversteher wäre eine etwaige russische Abstammung väterlicherseits als Folge des Zweiten Weltkriegs“. Ein Münchner Freund übersetzte in schlichtes Lehrerdeutsch: „Wer sich (also) NATO-Interessen nicht bedingungslos beugt, ist laut Steinhöfel offenbar Produkt einer im Zweiten Weltkrieg von Sowjetsoldaten vergewaltigten Mutter. Ich habe keine Worte mehr für diesen Typen.“ Immerhin, nach zwei „Retweets“, zwei „zitierten Tweets“ und 15 „Gefällt mir“-Angaben löschte der feine Herr Anwalt und Hagestolz alles wieder flux; Justitia wird wissen, warum. Neulich beteuerte und dräute der Herr mit dem Blick einer offenbar zu selten gestreichelten Dogge auf Twitter ebenda: „Es ist relativ beruhigend zu beobachten, dass die Psychopathen, die den Mörder und Kriegsverbrecher im Kreml verteidigen und entsprechende Kommentare … liken, sämtlich keine „Facebook-Freunde“ von mir sind. Und wäre mal einer dazwischen, kann man ja aktiv werden.“
Schweizer Garde gegen Putin?
Einem Adam Farn antwortet Steinhöfel auf die Frage nach Matussek: „Wenn man in der Bedeutungslosigkeit weg dämmert, versucht man durch Provokationen noch ein wenig Aufmerksamkeit zu generieren …“ Dann lobt er diesen Screenshot („recht gut beschrieben“) in dem eine herbe Liane Bednarz selbstgefällig kolstert: „Wer wissen möchte, wie zerstörerisch russische Propaganda und Rechtsradikalismus sind, sehe sich die Facebook-Postings von Matthias Matussek an. Er macht Stimmung gegen die Ukraine und für Putins Russland. Wie gesagt: er war mal ein sehr angesehener Mann, SPIEGEL-Büroleiter in London und New York. Sein sehr trauriger Fall (im doppelten Sinne) zeigt, was politreligiöse Gehirnwäsche anrichten kann. Komplett lost und verirrt.“Matthias Matussek? Wolfgang Hübner? Max Erdinger? Es geht längst nicht mehr nur um die von Kriegstreiber BILD rund um die Uhr befeuerte „Rache für Stalingrad“ – auch die früher neutrale Schweiz ist inzwischen offenbar (bis an die Zähne waffenlos) bereit, sogar die Schweizer Garde vom Vatikan zu requirieren: Papst gegen Putin. Roger Köppel, letzter wirklich neutraler Eidgenosse der schweizerischen Kriegs-Journaille, seufzt heute in seiner WELTWOCHE DAILY: „Byzantinisch unterwürfig bringt die ‚SCHWEIZ AM WOCHENENDE‘, das ist das Hauptblatt des Aargauer Verlegers Peter Wanner (77), … mit seinen jüngsten Ausführungen, um nicht zu sagen Ausschweifungen zum Ukraine Konflikt, eine volle Seite mit ausschließlich zustimmenden Leserbriefen an die Adresse von Verleger Peter Wanner … Fast wie in (früherer) Prawda-Manier, eine volle Breitseite zu Gunsten des Verlegers. Heldenhaft, wie sich da die Angestellten (Journalisten) für ihren Chef in die Bresche werfen und vor allem für seinen Säbelrassel-Artikel, der Westen müsse scharfe Kante zeigen und die Nato solle mal eben frisch fröhlich ihre Feigheit überwinden und in den Ukraine-Krieg eintreten“…
Säbelrasseln im Verleger-Palast
Dann mit seiner herrlichen Ironie: Alles „Ratschläge zur Entfesselung eines dritten Weltkrieges aus den wohl behüteten, etwas palastartigen Gefilden eines erfolgreichen Aargauer Verlegers … Wir gönnen ihm natürlich diesen Mut, diese Beherztheit, die da Peter Wanner an den Tag legt. Aber wir fragen uns, wieviel Ernsthaftigkeit steckt eigentlich hinter dem Aufruf eines Schweizers, die NATO möge nun endlich in die Ukraine einmarschieren. Ist das ein bisschen Gratis-Heroismus, ist das Gratis-Mut oder meint er es ehrlich? Die Kollegen (die Redakteure von seinem CH Media) sind offenbar überzeugt, sie marschieren mit Peter Wanner in den Ukraine Krieg. Und auch die Leser, zumindest jenes stellvertretende Aufgebot, das da auf dieser exklusiven Leserbriefseite zu Wort gekommen sind“ …Wer lesen kann, der lerne: Bild Dir MEINE Meinung! Wahrheit ist Lüge! Krieg ist Frieden! Orwell, wenn Du wüsstest … BILD, BLICK, SPIEGEL, FAZ, SÜDDEUTSCHE, NEUE ZÜRCHER ZEITUNG, SCHWEIZ AM WOCHENENDE – jetzt wächst zusammen, was nie zusammen gehörte. Nur die Leser wollen offenbar nicht – sie laufen und laufen. Bei BILD bis dato 4,5 Millionen Käufer täglich!! Da hilft auch kein mopsiger Marketender mit PisPott-Helm und Fressalien-Plastiktüten vom Supermarkt im Kiewer Schützengraben. Trotziger Trost für die Rotznase: Er und seine „Freunde“ werden demnächst kein Gas mehr für Muttis Heizung daheim brauchen, wenn Putin den Atomstrom frei Haus liefert…
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Nichts ist irreführender, als Hitler einen Faschisten zu nennen. Sein Nationalsozialismus warallesandere alsein Faschismus.
(Sebastian Haffner, "Anmerkungen zu Hitler", 1978)
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Thilo Schneider
Tanzende Tagediebe im Bundestag
Egal, was man über unsere Volksvertreter früherer Tage sagen mag – Stil hatten sie. Das lässt sich von den ach so lässigen Abgeordneten, die aktuell durch den Bundestag tänzeln, leider nicht sagen.
(achgut.com. Schlechte Bürger haben schlechte Vertreter.)

Peter Grimm
Hänschen klein geht allein
Wer ist verantwortlich für CDU-Wahldesaster im Saarland? Tobias Hans gibt den Sündenbock, aber sendet das Wahlvolk mit der krachenden Abwahl eines Muster-Merkelianers noch ein paar andere Botschaften?
(achgut.com. Wer die CDU sucht, hat die Antwort.)

Flutkatastrophe im Ahrtal
„Als Totalversagen zu bezeichnen“
Wer trägt die Verantwortung für die Toten der Flutkatastrophe an der Ahr im Juli 2021? Die damalige Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, Anne Spiegel (Grüne), steht in der Kritik. Aufklärung soll ein Untersuchungsausschuß bringen. Die AfD fordert im Interview schon jetzt Konsequenzen.
(Junge Freiheit. Warten auf die Rücktrittsquote?)

Jetzt also doch
Lauterbach will EU-weit vierte Impfung für über 60-Jährige
Mit dem Booster sei die Impfserie abgeschlossen, hieß es lange Zeit – jetzt will Lauterbach die vierte Impfung flächendeckend ab 60 Jahren. Das Impf-Abo droht also doch.
VON Redaktion
(Tichys Einblick. Eins, zwei, drei - wer hat den Stich?)

„Zu komplex“
Stadt Köln cancelt den Dom aus dem Logo – Das ist ein verheerendes Signal
Köln will künftig auf die beiden Spitzen des Doms im Stadtlogo verzichten. Offizielle Begründung: eine modernere Ästhetik. Doch die Botschaft, die so gesendet wird, reicht tiefer: Kirche und Christentum erscheinen als Ärgernis, das Anstoß erregen könnte. Das ist verheerend.
(welt.de. Muezzin ist fotogener.)