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Klima, Friede, Sonne, Eierkuchen?  Die Natur ist gut, nur der Mensch ist böse.  Wenn es nicht Sandmännchen für Erwachsene gäbe, müssten die Grünen wohl neu erfunden werden. Nun aber ist ihre Maske endgültig ab, egal welche sie sich aufsetzen. 11 Prozent haben ihnen wahlberechtigte Deutschen für den Bundestag gegeben, weil sie doch versprachen, woran sich nach einer Wahl sowieso keine Partei hält: ""Wir treten ein für Frieden und Sicherheit - Vorausschauend für den Frieden - Unsere Außen- und Sicherheitspolitik zielt darauf, Konflikte zu verhindern, und setzt deshalb auf Vorausschau gemäß der VN-Agenda für nachhaltige Entwicklung. Deutschland soll bei der politischen Entschärfung von Konflikten und in der zivilen Konfliktbearbeitung auf
globaler Ebene eine treibende Kraft werden. Wir ergänzen den traditionellen Sicherheitsbegriff um die menschliche Sicherheit und rücken damit die Bedürfnisse von Menschen in den Fokus. Den Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD) und die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) gilt es zu stärken, einschließlich der Rolle des/der Hohen Vertreter*in. Die Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“ wollen wir um einen Aufbauplan mit zivilen Planzielen ergänzen und den Auswärtigen Dienst für dessen heutige Aufgaben fit machen. Die personellen und finanziellen Mittel für zivile Krisenprävention sollten gezielt erhöht und durch eine Reform des Zuwendungsrechts langfristig planbarer werden. Wir wollen eine permanente und schnell einsatzbereite Reserve an EU-Mediator*innen und Expert*innen für Konfliktverhütung, Friedenskonsolidierung und Mediation aufbauen. Wir wollen mehr ressortgemeinsame Analysen, Krisenfrüherkennung und Projektplanung, eine engere Abstimmung mit internationalen Partner*innen sowie einen angemessen ausgestatteten Fonds „Krisenprävention, Konfliktbewältigung und Friedensförderung“. Wir möchten lokale zivilgesellschaftliche Konzepte und Akteur*innen in der Friedensförderung stärker unterstützen. Den Zivilen Friedensdienst (ZFD) wollen wir weiterentwickeln und
bedarfsgerecht ausbauen, das Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF) sowie die Friedens- und Konfliktforschung stärken. Das Stiftungskapital der Deutschen Stiftung Friedensforschung wollen wir erhöhen, den neu eingerichteten Fachbereich an der Deutschen Hochschule der Polizei und andere wissenschaftliche Einrichtungen insbesondere personell und durch Strategien der Entfristung stärker fördern. Auch die Erfolge und Chancen der zivilen Krisenprävention und Konfliktbearbeitung wollen wir der Bevölkerung durch mehr und zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit vermitteln. Internationale Politik feministisch gestalten - Wir gestalten unsere Außen-, Entwicklungs-, Handels- und Sicherheitspolitik feministisch. Frauen, Mädchen und marginalisierte Gruppen wie LSBTIQ*-Personen sind in besonderem Maße von Kriegen,
Konflikten und Armut betroffen. Die Wahrung ihrer Rechte und ihrer Rolle als Gestalter*innen in der internationalen Politik fördert Frieden, Entwicklung, Stabilität und Sicherheit. Es geht darum, die diversen Perspektiven von Frauen, Mädchen und marginalisierten Gruppen zu stärken, zu schützen und bei allen bi- oder multilateralen Verhandlungen immer mindestens gleichberechtigt einzubeziehen. Dazu brauchtes auch Genderanalysen für einzelne Länderkontexte in regelmäßigen Abständen und eine enge Zusammenarbeit mit feministischen Akteur*innen in Deutschland und in Partnerländern. Wir wollen sie nachhaltig finanziell und politisch unterstützen und bedarfsgerechte Strategien, Gender Budgeting und eine bessere Ressortkoordinierung stärken. Es gilt die Umsetzung der Agenda 1325 „Frauen, Frieden, Sicherheit“ innerhalb Deutschlands wie international voranzutreiben,sexualisierte und genderbasierte Gewalt entschieden einzudämmen,die reproduktiven Rechte von Frauen zu schützen und die Sicherheit und Partizipation von Frauen und Mädchen in der Prävention gegen Konflikte, bei der Transformation von Konflikten und in Stabilisierungsprozessen in den Fokus zu nehmen. Geschlechterbildern, die sich nachteilig auf Frieden, Sicherheit und Entwicklung auswirken, möchten wir entgegenwirken. Hierzu wollen wir gemeinsam mit Zivilgesellschaft und Wissenschaft verbindliche Leitlinien für eine feministische Außenpolitik der Bundesregierung erarbeiten". Um es mit einem Wort der von den Grünen gestellten grünen Außenministerin aufden Punkt zu bringen: "Wenn wir jetzt die Entscheidung getroffen hätten, wir würden keine weiteren Waffen, keine schweren Waffen liefern, dann würden wir weitere Orte in der Ukraine in die Hände des russischen Präsidenten geben...) Wenn wir nichts tun würden, dann wäre das Leid der Ukrainerinnen und Ukrainer noch viel, viel schlimmer“.
(RedaktionsNetzwerk Deutschland)

Wie meinen?

(tutut) - Während Deutschland Bilder abhängt und Geschichte auslöscht, wer braucht noch einen Ludwig Erhard, wenn Robert Habeck Teppiche klopft, dass Grünspan nur so staubt aus Kinderbüchern von Marx und Lenin, sollte wenigstens  nicht jedes Kulturmal der Erinnerung gestürzt werden, damit zukünftige  Generationen in alle Welt zerstreut noch wissen, dass am Anfang eben nicht das Wort, sondern die Tat stand. Wunder kommen immer wieder, wenn man sie macht, und sei es 1954 in Bern.  Der weise und gar nicht konfuse Ludwig Erhard, leidenschaftlicher Anhänger der Spielvereinigung Fürth wie der ebenso weise Henry Kissinger in den USA ,  hatte den Kick drauf als er als Liberaler  den CDU'ler im Jahre der Herren 1954 gab: "Was ich mit einer marktwirtschaftlichen Politik anstrebe, das ist - um im genannten Beispiel zu bleiben  - die Ordnung des Spiels und die für dieses Spiel geltenden Regeln aufzustellen. In einer Fußball-Elf ist es z.B. auch nicht üblich, dass sich alle elf Mann ins Tor stellen. Wenn sie das tun wollen, würden wir als Zuschauer mit Recht zu pfeifen anfangen, weil wir das als unfair und als den Regeln widersprechend empfinden. Von Stürmern verlangen wir, dass sie stürmen. Wenn diese meinten, dass sie 'mauern' oder sich gar ins Tor stellen sollten, dann empfinden wir dies  als durchaus unangebracht und störend, ja, wir dulden es nicht. Ganz ähnliche Funktionen hat die wirtschaftliche Ordnung wahrzunehmen. Ich glaube, dass wir diesem Modell einer wirtschaftlichen Ordnung, das sich im Hintergrund all meinerHandlungen abzeichnet, unsere Erfolge verdanken".  Heute, da Wirtschaft und Klima Habeck heißen und in einen grünen Spruchbeutel passen, ist es kein Wunder, dass Erinnerung wenigstens seit 2010 so in einem Museum blüht wie die IHK Nürnberg für Mittelfranken beschrieb: "Stadtmuseum Ludwig Erhard Fürth - Von Wirtschaftswunder bis Greuther Fürth - Die Wirtschaftsgeschichte steht im Mittelpunkt des Museums, das vor kurzem offiziell eröffnet wurde. Was haben Hans Böckler, Ludwig Erhard und Henry Kissinger gemeinsam? Alle haben eine enge Beziehung zu Fürth. Den Wirtschaftswissenschaftler, Ex-Bundeskanzler und 'Vater des Wirtschaftswunders' Ludwig Erhard bringen dabei nur wenige Deutsche mit der Kleeblattstadt in Verbindung. Das wollen die Fürther ändern. Und so haben sie das neue Kommunalmuseum nach diesem berühmten Sohn der Stadt benannt und die Wirtschaft zum zentralen Thema der Ausstellung gemacht. Die Industrie setzt viele wichtige Akzente im Museum. Quelle oder Grundig, die großen Namen der Fürther Industriegeschichte, sind zwar Vergangenheit. Heute aber repräsentieren Firmen wie beispielsweise Kurz, Uvex, Bruder, Big und Trolli als prominente Marken die Wirtschaftskraft der Stadt. Ihrer Bedeutung gemäß findet sich die Herstellung von Heißprägefolien, Produkten für Sport und Arbeitssicherheit sowie von Spielwaren genauso im Museum wieder wie die Lebensmittelproduktion aus Handwerk oder Großfabriken. So war 'Locus Furti' immer Brauerstadt, wobei die heute einzige Braustätte direkt auf der Stadtgrenze mit Nürnberg steht. Zum Verkosten der flüssigen Köstlichkeiten bot Fürth übrigens allzeit beste Gelegenheiten: Um das Jahr 1600 hatte die Stadt zwar nur 2 000 Einwohner, aber bereits 36 Wirtschaften, erfahren die Besucher des Museums. Und das auf eine überhaupt nicht trockene Art und Weise: Mit bewegten Bildern und teilweise interaktiv werden die 'Vertiefungsinseln mit ihren Exponaten' aufgelockert, erläutert Museumspädagogin Alexandra Herzog. Die Fürther Historie in die Weltgeschichte eingebunden zu präsentieren, sei Programm des Hauses.  Auch Karl Mai ist im Museum vertreten – aber natürlich nicht der Autor von Winnetou und Old Shatterhand, sondern der Fußball-Weltmeister von 1954; Spitzname 'Charly'. Er stammt aus den Reihen der SpVgg 'Kleeblatt' Fürth, die heute mit den Kickern aus Vestenbergsgreuth vereinigt ist und sich deshalb 'Greuther Fürth' nennt. Auch diesem Traditionsclub ist einiges an Platz im Museum gewidmet: Immerhin hat der Verein seine erste deutsche Fußballmeisterschaft gewonnen, bevor dies dem 1.FC Nürnberg gelang. Zum Museum gehört auch ein Café, in dem man bei Gebäck und kleinen Snacks ausruhen kann. Wer die Historie Fürths nicht auf eigene Faust erkunden will, für den hat die Museumsleitung eine ganze Menge 'Museumspädagogik' im Angebot. 'Für Kinder wie Erwachsene. Wir sind da relativ flexibel, gehen auf die Wünsche ein', erklärt Alexandra Herzog. Warum nicht einmal einen Betriebsausflug zu Fürths Wirtschaftsgeschichte unternehmen, schlägt sie einheimischen wie auswärtigen Unternehmen vor". Also, nix wie fort und hin nach Fürth, bevor andere die neue grüne Wirtschaftsgeschichte schreiben, die von sich offenbar stolz behaupten: "Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht“. Zur Abschaffung ist grünem Kommunismus schon genug Mist eingefallen. Bevor Erhard nur noch im Museum stattfindet, wer weiß, wie lange,  und alle im Tor stehen  und darauf warten, dass jemand Hirn ra wirft, sagt der Wirtschaftsmann auch all jenen, die es nicht hören wollen: "Weil es keine Wunder gibt, bedürfen die Realitäten des Lebens und die  materiellen Umweltbedingungen wohl immer voller und ernster Berücksichtigung, aber es ist nicht minder wichtig, die Imponderabilien, das heißt das Atmosphärische des Geschehens sowie das sich ja immer zu Handlungen verdichtende geistige und seelische Verhalten der Menschen in das Kalkül einzubeziehen".  Was aber tut als Zeitung Geist und Seele gut?  Aktuell sollte sie sein, umfassend und wahrhaftig.  Am 30. Mai ist der Weltuntergang, klingt's aus dem  verstaubten  Schlager. Wem nützt da ein Blick durchs alte Schlüsselloch, wenn Artiklers Leid Tage zu spät kommt,  das Internet verpasst, während überall im Land auf Transparenten und Plakaten neue Glaubensbekenntnisse prangen: "Ja zur Glasfaser"?  Die Zeiten der Postkutsche und reitenden Boten sind vorbei, da mundet höchstens tagelang Abgehängtes noch als Steak. "Technikausfall als Warnhinweis". Wer zu spät kommt, den bestraft der Leser, ob auf 1 - "Bisher haben wir hierzulande viel Glück gehabt. Es ist jahrzehntelang im Großen und Ganzen alles gut gegangen. Das scheint sich jetzt zu ändern, was ein Grund für mehr Vorsorge sein sollte. Die Kassen werden sicher bald wieder funktionieren. Doch etwas Geld im Portemonnaie wird mancher wohl künftig immer mit sich führen. Man weiß ja nie". Weiß er nichts, wo war er die letzten Jahre?  Oder Redaktörin? Frau  vom Jahrgang 1970 füllt  viel Papier  mit Nichts zum Wochenanfang, ein  Volontärsthema aus Generationen von Sommerlöchern, als habe sie Sorge um die eigene Blöße: "'Free nipple': Wo darf sich Frau oben ohne zeigen? - Viel Spielraum haben Menschen, die keine Männer sind, nicht - Bäder schreiben 'angemessene Kleidung' vor
'Gleiche Brust für alle' fordern feministische Bündnisse und damit auch, dass sich Frauen und Diverse in Bädern und in Parkanlagen oben ohne aufhalten können. Das sehen die Regelungen in den Schwimmbädern der Region allerdings nicht vor. (Symbol-Foto..)" Kann sie? Will sie?  Es gibt nicht nur Klima-Notstandsgebiete, wann macht sich Presse frei in meinungslosen Zonen?  Auch hiermit wird an einem blauen Zeitungsmontag kein Pfingstochse fett, wenn sie ausschellt "Frisch, fröhlich und fristgerecht fertig - Die Sanierung der Mühlheimer Realschule geht gut voran - Viele neue Extras sind geplant" und sie  Staub fischt im Archiv: "Tuttlingens Gaststätten im Wandel - 1889 gab es 42 Brauereien - Die Pfauenbrauerei schloss 1996 als Letztes".  In "Meine Heimat" wandern sie dorthin, wo Hauen und Stechen auf Feldern herrschen - "Spargel mit Kartoffeln und Kratzete mit Sause Hollandaise und einem Weißwein umrahmten den Genuss", wobei Marktwirtschaft nach Angebot und Frage nun ein Problem hat:  "Für Spargel fehlt das Geld - Viele Kunden verzichten wegen steigender Inflation". Das mit "etwas Geld im Portemonnaie"  ist kein Himmelsmanna,  wenn's fürs Sondergemüse fehlt, hat's Politik versemmelt und dem Glossenkrampf einer Schreiberin den Humor verhagelt: "Übrigens: Einschläfernd - Früher hatte ich nie das Problem, dass ich vor dem Fernseher einschlafe. In meiner Vorstellung passierte das nur alten Leuten....Als ich meinen Mann kennengelernt habe, hat sich das geändert, weil mein Interesse am Fußball wuchs. Und entsprechend freute ich mich am Samstag dann auch auf das große Champions League Finale. Doch die Partie war schlussendlich nur eines - einschläfernd".  Gute Nacht, Zeitung!  Soweit, was nicht alle haben, auch wenn nicht neu, denn Internet ist schneller als  Nachrichten mit der Dampflok,  so steckt das Wahrhaftige dort, wo Wirtschaft darüber steht und  Realität drin steckt, auf Seiten 7 und 8: "Habeck warnt bei Hannover Messe vor Deglobalisierung". "Die Klimaschutzbeauftragte der Bundesregierung, Jennifer Morgan, dringt auf eine rasche Einführung von CO2-Strafzöllen in der EU auf Stahl und andere Produkte, um durch die Kosten der Energiewende in Deutschland nicht Hunderttausende Arbeitsplätze in der Industrie zu gefährden. 'Eine Schwäche des Pariser Klimaschutzabkommens ist, dass es keine Durchsetzungsmechanismen hat', sagte die Staatssekretärin im Auswärtigen Amt dem 'Tagesspiegel'“.  Wer? Das ist die Amerikanerin in Berlin, bisher Chefin von Greenpeace. Noch Fragen?  Bloß nicht. Sonst wissen alle vom Deutschen Wetterdienst,  Klima und nicht grün ist. Bevor es nun zum "Live-Kochen in der Stadthalle Rottweil" geht, denn die Zeit der Volksküchen ist wieder gekommen - "Dass sich Genuss, Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung nicht ausschließen müssen, stellen Profikoch Daniel Richter und die AOK-Ernährungsberaterin Heidrun Zeller-Thorn am Montag, 11. Juli, um 18.30 Uhr bei der AOK-Kochshow in der Rottweiler Stadthalle unter Beweis". Nachhaltigkeit hieße: einmal essen und fertig. Wer unbedingt auf Neuigkeiten über Mensch und Mensch pocht, wäre hier eine Adresse, die frau verrät: "Pferde und Schweine deuten menschliche Stimmung - Die Tiere haben nach einer neuen Studie ein Gespür für die Art, wie mit ihnen gesprochen wird". Wieher-Wieher-Grunz-Grunz.  Jeder braucht ein Schwein oder Pferd seines Vertrauens. Försterin vom Heuberg meldet "Orchidee mit origineller Bestäubungsstrategie - Im Kreis Tuttlingen blühen derzeit wieder die seltenen Fliegen-Ragwurzen", "Geteiltes Echo auf Klimageld - Entlastungspläne von Arbeitsminister Heil spalten", sie macht die Beschwichtigerin "Viel Lärm um Infraschall - Diskussion um die Wirkung von Windrädern auf die Gesundheit", wer liest schon französische Gerichtsurteile, zum letzten Mal, was Bill Clinton  immer wieder kurz erklären sollte - "It's economic, stupid!" -  weil "'Das Schlimmste kommt erst noch' - Laut einer Studie steigen die Lebensmittelpreise 2022 um mehr als zehn Prozent - Kunden verzichten auf Spargel". "Mehr"  heißt: ohne Ende. Justizia  zeigt Gesicht, nicht nur in der Zeitung, sondern trägt sogar brav Arbeitsschutzmaske, wenn Obrigkeit es will, ohne Steine klopfen zu müssen.  "Maskenpflicht an den meisten Gerichten im Land fällt - Justizministerium empfiehlt die Lockerung wegen der zurückgehenden Corona-Infektionen". Was Recht ist, kann nie Unrecht sein. Oder so. "Alles beruht nur auf Meinung". (Marc Aurel). Alle Toren im Tor.

Entscheidend ist immer, was hinten rauskommt.

Corona turnt
(gh) - Kirchentag in Stuttgart und Landesturnfest in Lahr können sich die Hand reichen, wenn über allem nicht weiter Corona turnen würde, ganz im Gegensatz zum oberflächlichen öffentlichen freudschen Eindruck, den Politik und Medien der Bevölkerung vormachen. Nein, die selbstgeschaffene Pandemie ist nicht vorbei. Volksverarschung bleibt auf dem Planeten der Affen. Während die als Christen bezeichneten linksgrünen Katholiken in Stuttgart, kein Vergleich mitdem zehnfachen Publikum beim Stadtfest in Mannheim, brav die sozialistische Gefolgschaft geben, tun sie in Lahr zum Schluss des Landesturnfests ganz wie aus dem Knusperhäuschen nach dem Sieg über die Hexe.  "Großereignis zu Ende gegangen - Lahr erhält viel Lob für das Landesturnfest," schultert sich die Lahrer Zeitung selbst.  Nach der Landesgartenschau, welche noch immer in den Wehen liegt, war Wiedergutmachung fällig. Mit gegenseitigem Schulterklopfen. "Es sei 'ein Fest der Lebensfreude' gewesen, sagte der OB. Man habe 'etwas Einzigartiges geschafft'. Nämlich ein Landesturnfest auf die Beine zu stellen, das bei allen sehr gut angekommen sei... 'Ein unvergessliches Erlebnis', so der Rathauschef". Der Chef des Badischen Turnerbundes sieht sogar "Geschichte geschrieben", deren Bedeutung hält sich aber in Grenzen: "Da es das erste seiner Art nach Ausbruch der Pandemie gewesen sei. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung habe man den Mut gehabt, es trotz der Unwägbarkeiten der Corona-Krise auszurichten". Auch ein Zeuge Coronas und Pandemie-Gläubiger. Wie offenbar alle, die nicht genug kriegen können von einer politischen Pandemie für obrigkeitshörige Untertanen. Eine normale Veranstaltung war es nicht. Die LZ: "Der BTB setzte in den Gemeinschaftsunterkünften auf 3G – neben geimpften und genesenen Sportlern durften auch Teilnehmer mit negativem Corona-Test in den Schulen übernachten. Wer am Anreisetag kein aktuelles Ergebnis mitbrachte, wurde vor Ort getestet. Einen einzigen Corona-Fall habe man gehabt, teilte BTB-Geschäftsführer Henning Paul mit: Am Freitagmorgen sei ein männlicher Teilnehmer positiv getestet worden, der dann umgehend nach Hause gefahren sei". War er krank? Dass Tests und Impferei nicht nur umstritten sind, was ihre Tauglichkeit betrifft, sondern auch auch schwere gesundheitliche Folgen haben können, sollten auch solche Festveranstalter zur Kenntnis nehmen. Was die Besucherzahlen betrifft, sieht das Katholikenvereinsfest alt aus. Das nächste Landesturnfest ist 2024 in Ravensburg geplant. Wer weiß, ob es dann noch Deutschland gibt, falls sie mit dessen Abschaffung so weitermachen.

Corona-Einschränkungen
Im Herbst soll doch wieder ein Lockdown kommen
Gesundheitsminister Lauterbach hat das Wort trotz täglich neu angekündigter Verschärfungen noch nicht ausgesprochen. Nun tut es ein Verbündeter, Ärztepräsident Montgomery, für ihn: Es soll der nächste Lockdown kommen.
(Junge Freiheit. Für alle gegen alles. In der Demokratie regiert das Volk. In der Diktatur seine Vertretung. Beide belegen die Plätze 1 und 10 der unausstehlichen Talkgäste.)

Kommentar von Wolfram Weimer
In der Realität gibt es bereits das Tempolimit, doch das reicht Öko-Ideologen nicht
Das totale Tempolimit ist ein Fetisch von Öko-Ideologen. Er wird bei jeder passenden und peinlichen Gelegenheit beschworen – und sei es der Krieg in der Ukraine. Dabei ist die Forderung sachlich grotesk: Faktisch herrscht bereits fast überall ein Tempolimit.
(focus.de. Wo kann denn noch normal gefahren werden in Deutschland? Frankreich hat (meist) funktionierende Verkehrsinfrastruktur.)

Außenministerin
Baerbock beklagt „dramatische Lücken“ bei der Bundeswehr und lobt Sondervermögen-Kompromiss
(welt.de. Schule verfehlt? Deutschland ist ein grüner Kindergarten. In Peking ist ein Sack Reis umgefallen. Was meint sie dazu? Manchmal ersetzen Lücken die, welche Platz freimachen sollten. Schulden bleiben Schulden, auch wenn Dummsprech sie anders nennt.)

Bilanz der deutschen Asylpolitik
Zahlen zu Asyl-Zuwanderung und Arbeitslosengeld: Deutschland im Hamsterrad
Von Matthias Nikolaidis
Die Ampelkoalition setzt zur Transformation des Landes an und will dazu auch das Asylrecht nutzen. Schon blasen Grüne wie Ricarda Lang zu neuer Massenaufnahme. Dabei war die Asylgewährung der letzten zehn Jahre eben keine Erfolgsgeschichte, wie auch das deutsche Handwerk feststellen muss...Und dabei war immer auch im öffentlichen Diskurs davon die Rede, dass Deutschland durch Einwanderung – sei sie auch ungeordnet, illegal, was auch immer – einen Teil der eigenen Probleme lösen könnte. Immer wieder war vom „Fachkräftemangel“ die Rede, den die Zuwanderung angeblich stillen sollte. Wie sich herausgestellt hat, ist nichts dergleichen geschehen. Im Sommer 2022 klagen nicht nur die deutschen Handwerksbetriebe über 250.000 offene Stellen. Daneben könnten bald 125.000 Betriebe – mangels Chef – unwiederbringlich schließen. Auch bei Erziehern und Pflegekräften ist angeblich ein neuer „Höchststand“ des „Mangels“ zu konstatieren, so heißt es im Spiegel...
(Tichys Einblick. Wie wird das Land mal heißen, das  Deutschland hieß?)

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NACHLESE
Besuch in Freiburg
Melnyk: "Wenn man nicht bereit ist, etwas zu tun, sollte man das ehrlich sagen."
Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk hat spontan Freiburg besucht. Er dankte der Stadt für die Unterstützung seines Heimatlandes – und übte einmal mehr Kritik an Kanzler Scholz und der Regierung...Zum ersten Mal seit Kriegsbeginn vor drei Monaten überhaupt hatte Andrij Melnyk, der ukrainische Botschafter in Deutschland, nach eigenem Bekunden Berlin verlassen. Quer durch die Republik ging es mit dem Auto, in die von seinem Amtssitz entfernteste deutsche Großstadt – nach Freiburg. Weil er dort kein Hotel fand, übernachtete er in Baden-Baden. "Von dort bin ich heute früh am Steuer hierher gekommen", erzählt Melnyk am Freitag im Freiburger Rathaus,...
(Badische Zeitung. Wollte er den Verlierern der Herzen gratulieren? Wie lange wird dieser "Botschafter" der Ukraine, welcher seinem Land nach gesundem Menschenverstand nur schaden kann, in Deutschland weiter geduldet, anstatt ihn auszuweisen wegen Einmischung in nationale Angelegenheiten?)
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Bedroht Antisemitismus „vor allem auch Muslime“?
Von MANFRED ROUHS
Die meisten Menschen gehen in ihrer Einfältigkeit davon aus, Antisemitismus würde vor allem Juden bedrohen. Aber die bekannte Berliner SPD-Stilikone Sawsan Chebli weiß es besser. Die „Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus“ (KIgA e.V.) zitierte sie in einem Podcast mit dem Satz: „Antisemitismus bedroht uns alle, es bedroht vor allem auch Muslime“.Diese Äußerung hat nicht nur grammatikalisch, sondern durchaus auch sachlich ein Verbesserungspotential. Den Angaben zufolge schob Chebli zur Erläuterung nach:„Diejenigen, die Antisemitismus schüren, sind ganz oft auch Islamhasser.“Damit sind offenbar rechtsextreme Islamhasser und Antisemiten gemeint. Mit denen befasst sich die 43-Jährige sehr gerne. Dass es aber auch einen muslimischen Antisemitismus gibt, passt ihr offenbar nicht ins ideologische Konzept.Als der CDU-Lobbyist Philipp Amthor äußerte: „Antisemitismus ist natürlich vor allem in muslimisch geprägten Kulturkreisen besonders stark vertreten“, da haute sie rhetorisch auf den Putz und giftete: „Lieber Philipp, der Holocaust ist eine deutsche Schande, keine muslimische.“Sawsan Chebli klagt lieber an als sich zu verteidigen. Deutsche Schande, Neonazis und Horrorkartoffeln, die Menschen mit Zuwanderungshintergrund bedrohen – das ist die fabelhafte Welt der Sawsan Chebli. Und die lässt sie sich von muslimischem Judenhass nicht kaputt machen.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Ihr sollt mich recht verstehen. Wenn ihr mich bedrängt und destabilisieren wollt, werdet ihr Verwirrung stiften, Bin Laden in die Hände spielen und bewaffnete Rebellenhaufen begünstigen. Folgendes wird sich ereignen. Ihr werdet von einer Immigrationswelle aus Afrika überschwemmt werden, die von Libyen aus nach Europa überschwappt. Es wird niemand mehr da sein, um sie aufzuhalten".
(Muaamar al-Gaddafi)
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Carlos A. Gebauer
Hilfe für das Management des Unwissens
Ein Verfassungsgericht muss den Bürgern Rechtssicherheit durch eigene Prinzipientreue geben. Wo reale Entscheidungsgrundlagen fehlen, da kommen staatliche Eingriffe in menschen- und bürgerrechtlich geschützte Sphären nicht als legitim in Betracht.
(achgut.com. Allgemeine Fassungslosigkeit.)

In Habecks Märchenwelt
Deutschland als Paralleluniversum
Robert Habeck ist mehr als der deutsche Bundeskanzler: Er ist der Chefideologe des klimaneutralen Deutschlands mit allzu weitreichenden Administrationsbefugnissen, also eines Landes, das wie Oskar Matzerath nicht mehr wachsen will und dabei kräftig auf die Trommel schlägt.
VON Klaus-Rüdiger Mai
(Tichys Einblick. Nichterwachsene lieben Märchen.)

Peter Hahne, Bild, BZ
Reaktionen auf das Berliner Wahldesaster: „Für mich eine tiefe, bittere Stunde des deutschen Journalismus“
Zahlreiche Medien greifen die Recherchen von Tichys Einblick auf oder reagieren darauf. Der Fernsehmoderator Peter Hahne wird dabei besonders deutlich. Er kritisiert insbesondere jene Medien, die über diese dramatischen Vorgänge nicht oder nur halbherzig berichten.
VON Redaktion
(Tichys Einblick. Früher folgten Journalisten jedem Martinshorn, heute reiten sie Einhörner und setzen sich und ihren Kunden selber welche auf.)

Inflation
Die Deutschen werden ärmer: Reallöhne um 1,8 Prozent gesunken
Von Redaktion
Die Inflation hat im ersten Quartal hart zugeschlagen: Preisbereinigt sind die Löhne um 1,8 Prozent gesunken, während sie nominal im selben Zeitraum um 4,0 Prozent stiegen.
(Tichys Einblick. Immer mehr haben immer weniger. Nennt sich Gleichheit im grünen Kommunismus.)

Robert Habecks  Sätze lassen einem das Blut gefrieren

Von Vera Lengsfeld

Hungerkatastrophen hat es in der Geschichte der Menschheit immer wieder gegeben. In Deutschland sind die verheerenden Hungersnöte während des Dreißigjährigen Krieges tief in der Volksseele verankert. Was Andreas Gryphius in seinen Gedichten und Epigrammen über das Leiden und die Zerbrechlichkeit der Welt schreibt, fand Eingang in die Märchen, die den Kannibalismus widerspiegeln, der im Großen Krieg herrschte, der prozentual mehr zivile Opfer gekostet hat als Erster und Zweiter Weltkrieg zusammengenommen.

Eine Erfindung des letzten Jahrhunderts waren die politischen Hungersnöte in Friedenszeiten. Die gab es in der Sowjetunion unter Lenin und verstärkt unter Stalin. Was die Ukraine Anfang der Dreißiger Jahre erleben musste, wird heute als Holodomor bezeichnet und ist immer noch weitgehend unbekannt. Als Stalin die ukrainischen Dörfer abriegeln und aushungern ließ, schaute die westliche Linke lieber weg. Legendär ist der Ausspruch George Bernhard Shaws, er hätte in der Sowjetunion „volle Restaurants und großzügige Menüs“ erlebt. Der angebliche Hunger wäre eine Propagandalüge der Rechten. Der Pulitzer-Preisträger Walter Duraty leugnete die Hungerkatastrophe im März 1933 in der New York Times. Leider sehr erfolgreich. Die Linke hat ihr damaliges Versagen bis heute nicht aufgearbeitet, sondern lieber einen Mantel des Schweigens darübergebreitet.

Mit dem Ukrainekrieg rückt auch der Holodomor wieder ins Blickfeld, leider nicht in das der Politiker.

Unser Vizekanzler Robert Habeck hat am vergangenen Montag auf dem jüngsten Weltwirtschaftsforum in Davos in einem Interview Sätze geäußert, die einem das Blut gefrieren lassen.

Im Zusammenhang mit den Wirtschaftssanktionen gegen Russland und deren erwartbare Folgen für die Ernährungssituation in den ärmeren Ländern sagte er in politikertypisch verschlungenen Sätzen, übersetzt aus dem Englischen:

„Wenn Sie sich vorstellen, dass ein Teil der Menschheit Hunger erleiden wird im Laufe des Jahres oder des nächsten Jahres, dann ist das natürlich auch eine Frage, wenn wirklich ein Teil der Bevölkerung wirklich den Hungertod stirbt, (…) und deswegen ist es wirklich auch undenkbar, dass wir sagen, okay, 100.000 Menschenleben sind vielleicht verloren, aber wir gehen jetzt auf Russland einfach zu und heben die Sanktionen auf, so wie die das auch verlangen, damit die Exporte an Weizen dann wieder beginnen können.“

Hat der deutsche Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck, damit erklärt, dass eine Aufhebung der Sanktionen gegen Russland ausgeschlossen sei, selbst wenn dies den Verlust von 100.000 Menschenleben bedeutete? Das bedarf einer dringenden Klarstellung.

Denn das wäre angesichts der sich verschärfenden Hungerkrise, die durch die Blockade des Schwarzmeer-Handels weiter verstärkt wird, und der Warnungen des UN-Welternährungsprogramms, dass die Gefahr einer großen Hungersnot bei steigenden Lebensmittelpreisen weltweit besteht, an Zynismus kaum zu überbieten.

Die größte Oppositionspartei im Bundestag stellt dazu keine Fragen.

Im Gegenteil. Auf die Gefahren der Sanktionspolitik der Regierung angesprochen antwortet ihr Entwicklungsexperte Volkmar Klein (CDU: „Der Ampel kann und will ich in diesem Fall keinen Vorwurf machen“.

Tatsache ist, dass die russische Propaganda Habecks Äußerungen benutzt, um Stimmung gegen die Unterstützer der Ukraine zu machen. Das ist der größte Schaden dieser Politiker-Schwurbelei.
(vera-lengsfeld.de)

Für eine leere Idee ist der Deutsche bereit, das Eigene zu opfern

Von BJÖRN HÖCKE*

Eines der ersten schriftlichen Zeugnisse deutscher Literatur gipfelt in einem tragischen Inferno. Das Nibelungenlied beschreibt einen Aspekt der deutschen Seele, den wir noch heute immer wieder vorgeführt bekommen— selbst von jenen, die trotz ihrer Herkunft keine Deutschen mehr sein wollen. Gerade von denen. Für eine leere Idee ist der Deutsche bereit, das Eigene zu opfern. »Keiner kann der Idee so treu sein, wie der Deutsche. Wo die Idee fehlt, schafft er sie. Wo das nicht möglich ist, ist er nicht treu« — so beschreibt es der Geschichtsfeuilletonist Joachim Fernau.

Es gibt Parteitage, die erinnern leider stark an das Gemetzel der Etzelburg. Es drängen sich Fragen auf: Wessen Ziele verfolgen die Kempen? Wer sind die Stichwortgeber dieser Zwietracht? Wem gilt ihre eigentliche Lehnstreue, wenn man sich von Idealisten aus den eigenen Reihen abgrenzt und dabei auch noch das Vokabular unserer Gegner aufgreift?

In Niedersachsen hat man der Jungen Alternative die Anerkennung für ihre Arbeit verwehrt. In vorauseilendem Gehorsam gegenüber dem »Schild und Schwert« der Altparteien wurde die Neugründung der JA mißbilligt und der Status als Jugendorganisation aberkannt, ungeachtet der Tatsache, daß die JA in der Satzung unserer Partei fest als Jugendorganisation verankert ist – auch in Niedersachsen!

Ein konkreter aktueller Anlaß wurde nicht als Begründung vorgebracht. Es wird vermutet, daß hier eine Clique lediglich ihre letzten noch erreichbaren Listenplätze sichern will — mit der Aussicht auf eine Wahlschlappe hat man sich offenbar schon abgefunden. Das ist ein politischer Selbstmord aus Angst vor dem Tod.

Wir wissen, was am Ende der Heldensage steht: Die Nibelungen vernichteten sich in den Hallen des Hunnenkönigs Etzel gegenseitig. Es gab keine Gewinner.

Die Jugendarbeit ist für unsere Partei ungemein wichtig. Wir können froh sein, wenn junge Idealisten ihren Weg zur AfD finden und bereit sind, sich zu engagieren. Die Förderung junger Talente sollte für uns oberste Priorität haben. Förderung heißt aber nicht: Verurteilen und Belehren. Man kann bestenfalls persönlich Vorbild sein. Doch ein Vorbild ist besonders dann glaubhaft, wenn man Erfolg hat. Alles andere ist lediglich die Exekution der Zersetzungsarbeit unserer Gegner.
*Im Original erschienen auf t.me/BjoernHoeckeAfD
(pi-news.net)

Die katholische Kirche ist vom Weg abgekommen

Von Ruth Albrecht

„Noch nie gab es in der Bundesrepublik Deutschland eine Regierung, die so offen und so schnell Werbung für Abtreibung und letztendlich Abtreibung selbst (als „Gesundheitsversorgung“) legalisieren, den assistierten Suizid gesetzlich zulassen und jedem Erwachsenen ein Recht auf Kinder aller Produktionsformen verschaffen will. Es braucht große und vereinte gesellschaftliche Kräfte, um die davon überrollten Familien und das christliche Menschenbild zu vertreten, zu stärken und zu verteidigen.“ (Alexandra Maria Linder, M.A., auf Kath.net)

Die Einschläge kommen immer näher, auf die Familie, als Kernzelle der Gesellschaft, auf das Leben selbst.

Das geplante Verbot des § 219a zielt auf die völlige Abschaffung des § 218. Die „Familien“-Ministerin Paus sagt es unverhohlen: § 218 habe im Strafrecht nichts zu suchen. Mit dem geplanten Selbstbestimmungsgesetz sollen Jugendliche bereits ab 14 Jahren – unabhängig vom Elternwillen – ihr Geschlecht zunächst rechtlich ändern können. Der Weg zu chemischen und operativen Eingriffen – mit nicht reversiblen Veränderungen! – soll erleichtert werden.

Unter Jugendlichen wird die „Geschlechtsdysphorie“ gerade zum Hype, und das „Cis“-Kind fragt sich oder muß sich fragen lassen, ob es noch ganz normal ist?

Es ist eine Ironie der Geschichte, daß gerade die, die voll Überzeugung „My body, my choice“ propagieren, dies nicht gegenüber all denen gelten lassen, die mit guten Gründen einer experimentellen Gentherapie kritisch gegenüber stehen…

Leihmutterschaft soll, auch nach dem Willen der FDP, in Deutschland ermöglicht werden. Erwachsene – in welcher Konstellation auch immer – hätten schließlich das „Recht auf ein Kind“. Der Widerstand gegen Beihilfe zum Suizid bröckelt, selbst in der Ärzteschaft.

Gender Gaga grenzenlos, von der Kita bis hin in alle Gesetzestexte und Verordnungen.

Im maroden Berlin werden 2,6 Mio. Euro aus dem Innovationsförderfonds ausgerechnet für den Bau „gendergerechter Toiletten“ in Berliner Parks bereitgestellt (während notwendige Neuwahlen am Papiermangel scheitern!).

Aus der Katholischen Kirche in Deutschland regt sich kein Widerstand – die Hirten schweigen
Zugegeben, einig Bischöfe reagieren mit Grußworten oder nehmen am „Marsch des Lebens“. Aber reicht das?

Die Meldung, daß die Organisatoren des Katholischen Kirchentages in Stuttgart ausgerechnet beim BVL (Bundesverband Lebensrecht) nicht feststellen konnte, daß diese Organisationen „christlich“ sei und ihr deshalb einen Infostand auf der Kirchentagsmeile verweigerten, schlägt dem Faß den Boden aus! Die Ablehnung im Wortlaut: „Bei der Prüfung konnte die Programmgruppe nicht feststellen, dass Ihre Organisation eindeutig christlich ist.“

Auch dem Institut für Natürliche Empfängnisregelung Rötzer (INER) wurde dieses Jahr zum ersten Mal der Stand versagt: „Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Sie unsere Zulassungskriterien nicht erfüllen. Daher können wir Ihnen keinen Stand auf der Kirchenmeile 2022 anbieten.“

Ich erspare mir die Aufzählung, wer stattdessen einen Platz und Rederecht bekam. Schauen Sie unterm Regenbogen nach oder in die Liste der Politiker, die es bei ihrer Vereidigung, zum Wohl des Volkes zu wirken, vorzogen, nicht die Hilfe Gottes anzurufen. Wozu auch, wenn sie sich mit Hilfe von WEF und WHO und deren potenten Geldgebern das schaurig schöne Gefühl erkaufen können, selbst ein wenig Gott zu spielen. Sie sind davon überzeugt, den besseren Menschen und eine durch und durch gerechte, paradiesisch transformierte Gesellschaft zu erschaffen. Aber hatten wir das nicht schon einmal??

Artikel von kathnet: Ist die Kirche in diesen ethisch bedeutsamen Zeiten möglicherweise auf der falschen Fährte?

Unterstützenswerte Organisationen:
ALfA e.V. (Aktion Lebensrecht für alle) tritt für das „Lebensrecht jedes einzelnen Menschen ein“. Auf bonifatius.tv ruft Dr. Christina Agerer-Kirchhoff dazu auf, AlfA beizutreten.

Wann, wenn nicht jetzt ?

Du schonst alles, weil es dein Eigentum ist, Gott, Du Freund des Lebens (Weisheit 11, 23 – 26)

Im Gebet verbunden.
(beischneider.net)

 

 

Unter lauter weißen ist ein schwarzer Schwan auf dem Rhein eine Rarität. Ja, der kommt praktisch nicht vor, obwohl nicht bekannt ist, dass  der Größte und Schwerste unter dem heimischen Wassergeflügel so was wie Rassismus kennt, das als negative Eigenschaft Menschen zugeschrieben wird, wenngleich es Rassen unter ihnen gar nicht geben soll. Angesichts der politisch angezettelten Ernährungsnot könnte der Schwan als Lebensmittel als Lebensmittel interessant werden, denn wenn schon rückwärts, müssten auch Speisepläne aufdem Weg ins Mittelalter anpassen. Jahrhundertelanger Schutz der Tiere hat für deren ungefährdete Verbreitung gesorgt. In der "Carmina Burana" 11.-13. Jahrhundert wird ein am Spießgebratener Schwan besungen, ober nun zäh, schlammig und fischig schmeckt oder delikat, gehörte er doch wie Pfauen und Reiher zur königlichen Tafel. Geschmacksache. Weniger angenehm ist, wenn vom Trauerschwan, dem Schwarzen Schwan die Rede ist. Wikipedia: "Der Schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse" ist ein 2007 erschienenes Buch des Publizisten und ehemaligen Optionshändlers Nassim Nicholas Taleb. Das Werk konzentriert sich auf die extremen Auswirkungen seltener und unvorhersehbarer Ausreißerereignisse (die er „Black swan“ nannte) – und auf die Tendenz des Menschen, nachträglich vereinfachende Erklärungen für diese Ereignisse zu finden.Taleb nennt dies die Black Swan-Theorie.Das Buch behandelt Themen in Bezug auf Wissen, Ästhetik, sowie Lebensführung und verwendet Elemente der Fiktion und Anekdoten aus dem Leben des Autors, um seine Gedanken zu entwickeln. Es war 36 Wochen auf der New York Times Best Seller List.Das Buch ist Teil von Talebs Pentalogie Incerto. Dazu gehören folgende Titel: Narren des Zufalls (2001), Der Schwarze Schwan (2007–2010), Kleines Handbuch für den Umgang mit Unwissen (2013), Antifragilität (2013) und Skin in the Game (2018). 1 Hintergrund 2 Inhalt 3 Anwendungen und Rezeption 4 Ausgaben 5 Weblinks 6 Einzelnachweise. Das Bild vom „schwarzen Schwan“ als gänzlich unerwartetes Ereignis geht auf den Satiriker Juvenal zurück. In (Satiren VI, 161) nennt er eine treue Ehefrau rara avis in terris, nigroque simillima cygno (ein seltener Vogel in allen Ländern, am ähnlichsten einem schwarzen Schwan). Schwarze Schwäne waren damals in Europa unbekannt. In der Folge spricht Juvenal (Satiren VII, 202) auch vom „weißen Raben“: Felix ille tamen corvo quoque rarior albo (Ein solcher Glückspilz ist aber seltener als ein weißer Rabe). Nachdem Willem de Vlamingh aber in Westaustralien 1697 tatsächlich schwarze Schwäne gesehen hatte und weitere Reisende über die schwarzen Schwäne Australiens berichteten, wurde die Redensweise in der englischen Sprache zur Metapher eines zwar unwahrscheinlichen, aber möglichen Ereignisses. Bei John Stuart Mill und später Karl Popper diente der schwarze Schwan als Beispiel für eine deduktive Falsifizierung. Der „Schwarze Schwan“ ist – wie andere Bücher Talebs auch – in Form von Essays mit vielerlei autobiographischen Anspielungen und Querverweisen gehalten. Zunächst diskutiert er seine These mit seiner Jugend in der Levante und der Geschichtsschreibung im Allgemeinen. Er postuliert auch ein triplet of opacity, eine Dreifaltigkeit des Missverstehens in Bezug auf die Geschichte und ihre Auswirkung auf die Gegenwart: die Illusion, gegenwärtige Ereignisse zu verstehen, die retrospektive Verzerrung historischer Ereignisse und die Überbewertung von Sachinformation, kombiniert mit einer Überbewertung der intellektuellen Elite. Taleb sieht es als müßig an, Schwarze Schwäne vorhersehen zu wollen. Sie zeichnen sich ja gerade durch ihr unerwartetes Erscheinen aus. Taleb geht es darum, Stabilität und Robustheit (abgeleitet vom Begriff der Robusten Schätzverfahren) gegenüber negativen Schwarzen Schwänen zu erreichen und bei positiven Schwarzen Schwänen diese besser auszunutzen. Taleb unterstellt dabei Banken und Aktienhändlern eine hohe Verwundbarkeit gegenüber Schwarzen Schwänen. Im weiteren Verlauf berichtet Taleb über eine Neurologin namens Yevgenia Nikolayevna Krasnova und deren Buch A Story of Recursion, welches aus einer Webveröffentlichung zum Weltbestseller geworden sein soll, in dem Sinne ein positiver Schwarzer Schwan. Ihr zweites, lang erwartetes Buch The Loop wurde als Meisterwerk bezeichnet. Es verkaufte sich allerdings so gut wie gar nicht. Es stellt somit einen negativen Schwarzen Schwan dar. Taleb schreibt seiner erfundenen Heldin eine Reihe seiner eigenen Charakterzügen zu. Krasnova widerspreche aber der Trennung zwischen Erzählung und Tatsachenbericht.Der Autor unterscheidet zwischen den fiktiven Ländern Extremistan und Mediokristan. In Mediokristan herrsche ein Mittelmaß „mit wenigen extremen Erfolgen oder Fehlschlägen“. Eine einzige Beobachtung kann die Gesamtheit nicht bedeutungsvoll beeinflussen. Diese Eigenschaft der Nicht-Skalierbarkeit von Ereignissen spiegelt sich in der gaußschen Glockenkurve wider (siehe dazu den Artikel Normalverteilung). In Extremistan kann eine einzige Beobachtung das Ganze stark beeinflussen (Skalierbarkeit).Die Vorannahme einer Normalverteilung eignet sich laut Taleb für eine kleine Anzahl von Gebieten wie der Kriminalstatistik, der Sterblichkeitsziffern und Dingen aus Mediokristan. Für historische Daten mit unbekannten Attributen und Dinge aus Extremistan eignet sich die Normalverteilung jedoch nicht. Auf der Annahme normalverteilter Daten beruhen viele wirtschaftswissenschaftliche Modelle wie das von Taleb kritisierte Black-Scholes-Modell.Eine Möglichkeit zur Reduzierung von Auswirkungen Schwarzer Schwäne sieht Taleb in der fraktalen Zufälligkeit nach Benoît Mandelbrot. Taleb bezeichnet Schwarze Schwäne, die zu einem gewissen Grad erwartet werden können, als Graue Schwäne. Zu diesen Grauen Schwänen zählt der Autor „Erdbeben, Blockbuster bei Büchern und Börsencrashs“. Die Eigenschaften Grauer Schwäne lassen sich jedoch „nicht vollständig ermitteln“. Ebenso können die Grauen Schwäne oder deren Eigenschaften nicht präzise berechnet werden.Zudem sieht Taleb die Interpretation eines Ereignisses als Schwarzer Schwan als abhängig vom Beobachter. Wenn ein Truthahn geschlachtet werde, sei dies womöglich ein Schwarzer Schwan für den Truthahn, während der zugehörige Metzger schlicht seinen Job macht. In dem Sinne sei es wichtig, die Truthahnposition zu vermeiden, um einen Schwarzen Schwan zu weißeln. Taleb glaubt, dass die meisten Menschen – fest davon überzeugt, es gebe nur weiße Schwäne – „schwarze Schwäne“ ignorierten, weil es angenehmer sei, die Welt als geordnet und verständlich zu betrachten. Taleb nennt diese Blindheit „platonischer Fehlschluss“ und legt dar, dass er zu drei kognitiven Verzerrungen führt: Narrative Verzerrung (narrative fallacy): Das nachträgliche Schaffen einer Erzählung, um einem Ereignis einen plausiblen Grund zu verleihen; Ludische Verzerrung (ludic fallacy): Der Glaube daran, dass der strukturierte Zufall, wie er in Spielen anzutreffen ist, dem unstrukturierten Zufall im Leben gleicht. Taleb beanstandet die unreflektierte Anwendung von Modellen der modernen Wahrscheinlichkeitstheorie wie dem Random Walk; und Statistisch-regressive Verzerrung (statistical regress fallacy): Der Glaube, dass sich das Wesen einer Zufallsverteilung aus einer Messreihe erschließen lässt.Taleb zufolge ist kontrafaktisches Denken eine Möglichkeit, sich vor Schwarzen Schwänen, also vor unbekanntem Nichtwissen zu schützen. Finanziell empfiehlt der Autor, rund 90 % des zur Verfügung stehenden Investitionsvolumens in extrem sichere Anlagen wie Staatsanleihen und rund 10 % in mehrere hoch spekulative Anlageformen wie Venture Capital zu stecken. Mit dieser Methodik könnten Schwarze Schwäne viel geringere negative Auswirkungen auf den Investitionserfolg haben. Talebs Buch wurde ein populärwissenschaftlicher Bestseller, mehrfach aufgelegt und in verschiedene Sprachen übersetzt.Es gibt zudem eine Reihe wissenschaftlicher Anwendungen zu seinen Überlegungen, so anhand der Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011. Der Psychologe und Nobelpreisträger Daniel Kahneman wies dem Buch einen erheblichen Einfluss auf seine Gedankenwelt zu und erläuterte dies in seinem 2011 erschienenen Buch Schnelles Denken, langsames Denken. Der Kritik Talebs an statistischen Modellen wurde insoweit widersprochen, als Statistik auch ermögliche, drohende Schwarze Schwäne zu identifizieren. Der Begriff an sich wurde weniger in Frage gestellt. Als wissenschaftlich unzureichend werden Talebs Stil und sein erzählender Vortrag im Vergleich zum ursprünglichen Essay als Stilform gesehen.

(tutut) - "Die Politik wird immer den Eindruck zu erwecken versuchen, sie bestimme das Geschehen allein und die Entscheidungen fielen im vorgesehenen demokratischen Prozess. In Wahrheit fallen die wichtigsten Entscheidungen in kleinen Zirkeln. Sie sind geprägt von einer auf den eigenen Vorteil bedachten Selbstbedienungsmentalität. Das Volk wird wenig gefragt, weil man sich in den Führungsetagen der eigenen Meinungsbildungsmacht bewusst ist. Man braucht die Rückkoppelung nicht. Man braucht  das Volk für Entscheidungen nicht. Damit es nicht aufbegehrt, jedenfalls nicht in seiner Mehrheit, wird  Stimmung für die getroffenen wie für die zu treffenden Entscheidungen gemacht". Als Albrecht Müller dies in seinem 2009 erschienenen Buch "Meinungsmache - Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen"  schrieb, konnte, wer wollte, in einen Abgrund schauen. Inzwischen ist das Land ein paar Schritte weiter. Von Albrecht Müller (84), SPD-Mitglied, stammen auch seine Bestseller "Die Reformlüge"und "Machtwahn". Er betreibt zusammen mit Wolfgang Lieb die Internetseite www.NachDenkSeiten.de.  Er war Industriekaufmann, studierte Nationalökonomie und war Redenschreiber von Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller, von 1973 bis 1982 Leiter der Planungdabteilungim Bundeskanzleramt  bei Willy Brandt und Helmut Schmidt, von 1987 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestags. Er lebt in der Südpfalz. "Mit der Manipulation von Meinung wird Politik gemacht. Das ist keine graue Theorie. Das geschieht unentwegt und auf verschiedenen Feldern des politischen Geschehens",  weiß der Praktiker und liefert konkrete Beispiele, "wie  Meinungsmache und die gleichgerichtete Prägung des Denkens hierzulande das politische Geschehen über weite Strecken bestimmen".  Müller weist sogar darauf hin, dass "Meinungsmache Kriege vorbereitet", was jeder zur Zeit täglich nachlesen -hören und sehen kann und erinnert an den Irakkrieg mit der Behauptung, Saddam Hussein besitze Massen -Vernichtungswaffen.  Und wer nimmt den Grünen noch ihren stets gepredigten Pazifismus ab, der momentan ins Gegenteil umpropagandiert wurde? "Wir selbst wurden Zeugen einer perfekten Operation Meinungsmache im Vorfeld und während der militärischen Intervention der Nato im Kosovo/Serbien-Konflikt. Exemplarisch zeigt sich hier das Zusammenwirken von höchst professioneller Öffentlichkeitsarbeit auf der einen Seite und begleitender politischer Arbeit auf der anderen - inklusive der Dynamik, die die veröffentlichte Meinung sowohl bei den Medien als auch auf die öffentliche Meinung hat, und der wiederum daraus folgenden weiteren politischen Entscheidungen.  Noch vor ihrer Wahl zum Bundes- und zum Vizekanzler wurden Gerhard Schröder und Joschka Fischer im Oktober 1998 auf Drängen von US-Präsident Bill Clinton darauf verpflichtet, bei einer möglichen militärischen Intervention in Serbien/Kosovo mitzumachen".  Der letzte Schrei heißt Ukraine mit Krieg gegen Russland. "Das Ziel im Hintergrund war Insidern schon damals klar: Es kam den USA , der Nato und den damit verbundenen hiesigen politischen Kräften darauf an, dass die Deutschen endlich ihren Widerstand gegen den Einsatz der Bundeswehr und der Nato außerhalb des Nato-Bereichs aufgeben". Meinungsmache funktioniert immer wieder. "Propaganda und Kriegshandlungen sind auch in modernen Zeiten eng miteiander verknüpft". Nichts Neues auch unter der Sonnenblume. Dass Meinungsmache das Bild der Geschichte bestimmt, ist ebenso eine Wahrheit der Binse  wie ihr Einfluss auf die Gesellschaft, in der die Bürger gerade leben und leben sollen. Die Methoden der Meinungsmache sind nicht neu, Gustave Le Bon hat sie 1895 in "Psychologie der Massen" beschrieben, Albrecht Müller erwähnt sie: "Die gängigste Methode ist die Wiederholung".  Auf die Frage: "Wo aber bleiben angesichts des Gewichts, das Meinungsmache und Manipulation im politschen und gesellschaftlichen Leben gewonnen haben, die Wächter der Demokratie?"  stellt Müller fest: "Wo Journalismus geht, kommt die PR".  Heutzutage als "Qualitätsjournalismus" beschönigt, als gäbe es dafür so was wie eine DLG-Medaille. Der Autor ruft im Krieg der Köpfe, er ist ja selbst mit einem Blog dabei, zur Gegenbewegung auf: "David gegen Goliath: Schafft ein, zwei, viele Gegenöffentlichkeiten!"   Fakt ist, nicht zuletzt auch aufgrund der Einheit der Einfalt der Medienlandschaft, dass "die regionalen und lokalen Medienmonopole in weiten Teilen des Landes dazu führen, dass selbst zu kommunalen Fragen abweichende Meinungen kaum eine Chance haben". Vor allem nicht, wenn Zeitung, Anzeigenblatt, Radio und TV sich in einer Hand befinden,   Rathaus- und Landratsämtersprecher*innen in Redaktionen sitzen, die meistens ebenfalls linksgrün beflaggt sind, auch wenn Blau-Gelb  momentan trompetet.  "Die meisten Menschen vertrauen immer noch darauf, dass die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Medien nicht manipulativ mit ihnen umgehen, dass also in der Regel stimmt, was man ihnen sagt. Sie ziehen nicht in Betracht, dass sie systematisch in die Irre geführt werden". Was Seneca schon vor 2000 Jahren wusste, wollen die meisten Menschen noch immer nicht zur Kenntnis nehmen: "Religion gilt dem gemeinen Manne als wahr, dem Weisen als falsch und dem Herrscher als nützlich". Mögen die Religionen nun Migration, Corona, Klima oder Krieg heißen.

Tuttlinger Top-Triathlet Valentin Wernz ist Europameister
Mit zwei Sekunden Vorsprung überquert Valentin Wernz als Sieger die Ziellinie bei der Europameisterschaft im polnischen Olsztyn über die Supersprint-Distanz. Sein finaler Sprint in Kombination mit einem fehlerfreien Rennen krönen ihn zum Europameister der Elite Männer. Dieser Titel stellt für den 27-jährigen Profisportler den größten internationalen Erfolg in seiner Karriere dar.
(Schwäbische Zeitung. Weniger professionell, ja nicht einmal amateurhaft, ist die hier ausgedrückte Unbildung: Die Stadt ist das urdeutsche ostpreußische Allenstein, im Schloss lebte und arbeitete der Domherr und Astronom Kopernikus, der später sogar Kommissar des Ermlands wurde. Offenburg als Partnerstadt herumolsztynt ebenfalls ständig. Im Zuge des Kriegsendes geschahen Verbrechen durch die Eroberer. Wikipedia: "Laut Augenzeugenberichten begingen Rotarmisten der 5. und 6. Division des 3. Kavallerie-Garde-Korps Gewaltexzesse und ermordeten in der zum Feldlazarett umfunktionierten Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt Kortau alle Lazarett-Patienten und das Personal. Dort wurden bei Bauarbeiten in den 1950er Jahren mehrere kleinere und größere Massengräber entdeckt; eines von ihnen barg 227 Leichen. Bis März 1945 wurden in Allenstein durch Brandstiftung 1040 Häuser zerstört".)

»Geben gerne unseren Schutz«
Marion Gentges besucht Flüchtlinge in Ettenheim
Ein Treffen mit der ukrainischen Familie Filipchuk stand im Zentrum des Besuchs in Ettenheim von Marion Gentges, Ministerin für Justiz und Migration. Die Ministerin fragte nach der Geschichte der Flüchtlinge und hörte sich ihre Sorgen an.
(Lahrer Zeitung. Wie steht eine Ministerin von Justiz und seltsamerweise auch von Migration - wer kommt auf so was? - zu Grundgesetz, Srafgesetzen, Flüchtlingskonvention, europäischen Vereinbarungen? Wie ist es möglich, dass sie "Flüchtlinge" besucht? Wie definiert sie diese?)

Immer weniger Strom aus Wasserkraft
..Während sich die Stromerzeugung aus Biomasse, Wind- und Solaranlagen zwischen 2016 und 2020 teilweise mehr als verdoppelt hat, ist die Stromerzeugung in Wasserkraftwerken im selben Zeitraum um knapp 15 Prozent auf 4.130 Gigawattstunden zurückgegangen. Ihr Anteil an der Stromerzeugung in Baden-Württemberg lag 2020 bei 9,3 Prozent. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage des naturschutzpolitischen Sprechers der FDP-Fraktion im Landtag, Klaus Hoher, hervor, aus der der "Südkurier" (Montagsausgabe) zitiert. Laut Landesregierung sollen nun neu gegründete "Stabsstellen für den Ausbau erneuerbarer Energien" auch die Stromgewinnung aus Wasserkraft unterstützen.
(swr.de. Verschlingt Bürokratie dieser grünen kommunistischen Art zur Abschaffung Deutschlands nicht die meiste Energie? Warum nicht mal Politiker mit Kompetenz wählen lassen?)

Es tut sich doch was!

Open-Air-Veranstaltung mit Live-Musik, Kinderfest und Kunsthandwerk
Rund 330.000 Menschen feiern beim Stadtfest in Mannheim
(swr.de. Ungläubige?)

Event der Angepassten
Freakshow Katholikentag
Von Marco Gallina
Der Deutsche Katholikentag war im 19. Jahrhundert ein Event der Alternativen; heute hat man dagegen den Eindruck, der deutsche Gremienkatholizismus strebt die baldige Fusion mit Politik und EKD an. Beim Schauspiel der Sentimentalitäten bleibt von Glaube, Liebe und Hoffnung nur eine Botschaft übrig: Schwere Waffen an die Ukraine, jetzt und sofort!..Wer glaubt, dass der Katholikentag für Katholiken gedacht ist, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. ..
(Tichys Einblick. Moralistisches Landesvorturnfest einer Randgruppe. Wetten, dass die embedded press dem Geisterkirchenschiff das Totengöcklein für Nichtkommunisten läuten wird?)

6.000 Gläubige feiern auf dem Schlossplatz
Katholikentag in Stuttgart feierlich zu Ende gegangen
...Irme Stetter-Karp, die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), nannte drei Botschaften, die von Stuttgart ausgehen sollten: Neben der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine forderte sie mehr Einsatz für Entwicklung, weltweiten Klimaschutz und die Bewältigung der Corona-Folgen. Zweitens brauche die Gesellschaft im Inneren neues Engagement für Demokratie und Gemeinsinn und müsse Verschwörungsmythen und Rechtsextremismus bekämpfen. Stetter-Karps dritte Botschaft ging an ihre Kirche: “Verändere dich und werde wesentlich!“ Zu lange habe man Reformen verweigert, etwa durch massiven Machtmissbrauch...
(swr.de. Was gibt's da zu feiern? Das ist eine Beerdigung. Beim VfB oder SCF wäre das  Zuschauerminusrekord. Wann verteilt dieser mutmaßlich linksgrüne Verein vonKannitverstans die Maobibel? Demokratie und absolutistisches Papstum - wie geht das? Frauen und Katholische Kirche - wie geht das?)

Christentreffen in Stuttgart
Katholikentag bleibt hinter den Erwartungen
..Statt der erhofften 35.000 Besucher zählte Roland Vilsmaier, der Geschäftsführer des Kirchenfestes, nur 27.000 Teilnehmer. Es seien 20.000 Dauerteilnehmer und 7000 Tagesgäste gewesen...durch die Eintrittskarten habe man sich Einnahmen in Höhe von 1,37 Millionen Euro erwartet. Die gastgebende Bistum, die Diözese Rottenburg-Stuttgart, hat eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 470.000 Euro beschlossen, um die Mindereinnahmen zu kompensieren. In diesem Zusammenhang kritisierte die humanistische Giordano-Bruno-Stiftung die öffentlichen Zuschüsse von Stadt, Land und Bund für den Katholikentag. Inzwischen hätten die Summen ein Rekordniveau erreicht. „Diese absurd hohen Fördersummen sind mit einem weltanschaulich neutralen Staat nicht zu vereinbaren“, sagte David Farago, Aktionsleiter der Giordano-Bruno-Stiftung.Der Katholikentag mit seinen rund 1500 Veranstaltungen kostet nach offiziellen Angaben rund 10 Millionen Euro. 3,2 Millionen Euro davon würden aus Eigenmitteln aufgebracht, teilen die Veranstalter mit. 1,8 Millionen Euro steuere der Verband der Diözesen Deutschlands bei und 1,3 Millionen Euro die gastgebende Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die Stadt Stuttgart beteiligt sich mit 1,5 Millionen Euro, das Land Baden-Württemberg mit 2 Millionen Euro und der Bund mit 500.000 Euro.
(Stuttgarter Zeitung. Statt Glaubessache ein Geschäft? Warum soll der Steuerzahler für solche Vereinsmeierei blechen? Was hat das mit Christentum zu tun, das Privatsache ist? Wenn Jesus Jesus wäre, würde er wohl die Geißel durch solche Jahrmarktshändler schwingen.)

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„Das Schlimmste kommt noch“ – Studie warnt vor deutlich steigenden Lebensmittelpreisen
Die Erzeugerpreise bei Lebensmitteln sind einer Studie zufolge zuletzt deutlich schneller gestiegen als die Ladenpreise. Daher sei ein Ende der Preiserhöhungs-Welle in Supermärkten und bei Discountern nicht in Sicht. Sie werde sogar eher noch größer. Die Menschen in Deutschland müssen für Lebensmittel in den nächsten Monaten wahrscheinlich noch einmal deutlich mehr bezahlen. „In Deutschland dürften die Preise im Lebensmitteleinzelhandel 2022 um mehr als 10 Prozent anziehen“, fasste der Handelsexperte Aurélien Duthoit vom Kreditversicherer Allianz Trade das Ergebnis einer aktuellen Studie zusammen...
(welt.de. Einkaufen studienhalber? Die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger weiterhin selber und zahlen selbst die Schlachtprämien.)

Grüne Träume geplatzt
Elektrobusse in Wiesbaden: Das Ende des „offiziellen Batteriebus-Zeitalters“
Jetzt werden in Wiesbaden wieder Busse bestellt, die mit Dieselmotorantrieb ausgerüstet sind. Die fahren wenigstens zuverlässig. Dem Projekt „Elektrobus“ ist der Saft ausgegangen, das Klima muss noch eine Weile warten, bis es gerettet werden kann.
VON Holger Douglas
...Die Stadt war allerdings nicht schnell genug, sich als erste deutsche Stadt zum »Klima-Notstandsgebiet« zu erklären. Das Rennen hatte Konstanz gewonnen. Da blieb den Wiesbadenern nur, als erste Stadt die Buslinien nur noch mit elektrischen Bussen zu bedienen, um wenigstens in einem  Punkt vorne zu sein.
(Tichys Einblick. Wer macht noch mit im Wettbewerb der Schildbürger?)

Mehr als 350.000 ukrainische Staatsbürger für Grundsicherung registriert
Wenige Tage vor Inkrafttreten des Grundsicherungs-Anspruches für ukrainischen Geflüchtete sind einem Zeitungsbericht zufolge in Deutschland 352.545 ukrainische Staatsangehörige und 12.371 Drittstaatsangehörige mit biometrischen Daten registriert worden. Das erklärte das Bundesinnenministerium auf eine Anfrage der „Bild am Sonntag“ laut einem Vorabbericht. Laut der Bundesagentur für Arbeit haben sich Stand Freitag 44.000 Ukrainer bei den Jobcentern Arbeit suchend gemeldet.
(welt.de)
Jeder dritte Deutsche sorgt sich um seinen Lebensunterhalt
Mehr als zwei Drittel der Deutschen spüren die Inflation bereits deutlich, ein Großteil schränkt sich im Supermarkt ein. Mehrere Sozial- und Verbraucherverbände fordern daher eine schnelle Entlastung durch eine Senkung oder sogar Aussetzung der Mehrwertsteuer. Doch würde das wirklich helfen? Die Furcht vor finanziellen Problemen wächst. Jeder Siebte geht laut einer Umfrage davon aus, sich höher verschulden zu müssen. Auch die Bundesregierung rechnet mit steigenden Risiken. Vor allem die Entwicklung ist dramatisch.Inflation und steigende Energie- und Lebensmittelpreise beunruhigen die Deutschen stark. Mehr als jeder dritte Bundesbürger (38 Prozent) ist in Sorge, seinen Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten zu können. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Wirtschaftsauskunftei Schufa ergeben, die WELT AM SONNTAG vorliegt.
(welt.de. Selfie-Inflation. In welchem Land können Deutsche essen, ohne zu arbeiten und Geld abholen?)

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NACHLESE
Kein Platz im Maßregelvollzug
Baden-Württemberg: Immer mehr Straftäter werden auf freien Fuß gesetzt
..Nach Angaben des Justizministeriums waren es 2020 insgesamt 6, 2021 schon 32 und in diesem Jahr bereits 20 Straftäter.82 drogenabhängige Straftäter hofften Ende April auf einen Therapieplatz - davon hätten 75 voraussichtlich mehr als drei Monate gewartet. Ist diese Frist abgelaufen, können die Straftäter die Freilassung beantragen. Wie viele davon in den nächsten Wochen oder Monaten tatsächlich auf freien Fuß kommen könnten, kann das baden-württembergische Sozialministerium nicht sagen: "Das hängt davon ab, wie viele dieser Inhaftierten einen Antrag auf Freilassung wegen überlanger Organisationshaftdauer stellen und wie dieser dann gerichtlich im Sinne des Antrags entschieden wird." ..
(swr.de. Sie können nichts mehr. Außer alles.)
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Tinder: Trans-Offizierin promiskuitiv auf Suche nach Sex
Von MANFRED W. Black
Eine Transgender-Aktivistin aus den Reihen der Bundeswehr macht immer wieder erstaunliche Schlagzeilen. Sie, die 2015 – vor ihrer Transition – noch ein Mann gewesen ist, wurde bei Tinder mit einem skandalträchtigen Auftritt aktiv (persönlicher Werbetext: „Spontan, lustvoll, trans*, offene Beziehung auf der Suche nach Sex. All genders welcome“). Dazu veröffentlichte die Trans-Stabsoffizierin ein laszives Foto von sich selbst, das auch gut in ein Softporno-Heft gepasst hätte und in Militärkreisen hohe Wellen schlug. Dass die damalige – zwar verheiratete, aber offenbar promiskuitive – Trans-Bataillonskommandeurin öffentlich wieder einmal auf die Suche nach spezifischen Sexpartnern gegangen war, rief den zuständigen Disziplinarvorgesetzten auf den Plan: Der Transgender-Oberstleutnant hatte schon oft als LGBT-Kämpferin (Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender) bundesweit für vielfältige Aufregung gesorgt.
Verweis abgelehnt
Die vorgesetzte Dienststelle war über die Aktion der Offizierin im höheren Dienst, die heute Anastasia Biefang heißt (und bis vor sieben Jahren noch Marc geheißen hat) nicht amüsiert. Die Vorgesetzten verhängten eine – wenn auch milde – Disziplinarstrafe: einen offiziellen Verweis. Darob zeigte sich die Trans-Soldatin allerdings hell empört: Sie legte Einspruch ein. Diese Beschwerde wurde abschlägig beschieden. Nun ging Biefang flugs vor Gericht. Nacheinander wurden mehrere gerichtliche Instanzen angerufen. Sie beklagte einen vermeintlich nicht zu rechtfertigenden Eingriff in ihr Grundrecht auf sexuelle Selbstbestimmung. Jetzt, nach rund drei Jahren, hat das Bundesverwaltungsgericht über die Berufung Biefangs, in letzter Instanz, seine Entscheidung gefällt.
Gegen Truppendienstgericht
Vorher hatte das zuständige Truppendienstgericht der Bundeswehr in der ersten Instanz den Disziplinar-Verweis bestätigt. Das Gericht sah einen Verstoß gegen die Pflicht von Soldaten, auch außerhalb des Dienstes „ordnungsgemäß“ aufzutreten. Die eher anstößigen Formulierungen in der Tinder-Anzeige hätten Zweifel an der moralischen Integrität der Kommandeurin geweckt. Der 2. Wehrdienstsenat des Bundesverwaltungsgerichts hat die Entscheidung des Truppendienstgerichts nun bestätigt (Az.: BVerwG 2 WRB 2.21): Zwar werde durch das Verhalten der Trans-Soldatin nicht gleich das Ansehen der gesamten Bundeswehr beschädigt; doch Anastasia Biefang sei ihrer Pflicht zur Wahrung des eigenen Ansehens nicht ausreichend nachgekommen. Denn Biefang habe als damalige Vorgesetzte von rund 1000 Soldaten und Zivilbediensteten eine herausragende repräsentative Position wahrgenommen.
Zweifel an persönlicher Integrität
Der Vorsitzende Richter Richard Häußler sagte in seiner Urteilsbegründung: „Wir denken, dass ein Kommandeur auch im Internet seine Worte wählen muss.“ In dieser wichtigen, auch öffentlichkeitsbezogenen dienstlichen Funktion „müssen Formulierungen vermieden werden, die Zweifel an der charakterlichen Integrität wecken“. Die Transgender-Soldatin, die mittlerweile in einer militärischen Informatik-Dienststelle als Referentin Dienst tut, muss ihren privaten Auftritt auf einem Dating-Portal zukünftig also wohl etwas zurückhaltender gestalten.
Sarkastischer Kommentar
Biefang zeigte für das höchstrichterliche Urteil jedoch kein Verständnis. Sie sagt, sie wisse angeblich nicht, was an ihrem Tinder-Auftritt missverständlich gewesen sein soll. Die 47-Jährige sarkastisch: „In Zukunft werde ich wohl meine Profile durch meine Vorgesetzen prüfen lassen, ob das rechtmäßig ist.“ Anastasia Biefang bleibt trotz des Disziplinar-Verweises Referatsleiterin im Bonner Kommando Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr – weiterhin im Rang eines Oberstleutnants. Das wundert viele Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere. Denn Biefang, die ebenfalls als stellvertretende Bundesvorsitzende der Interessenvertretung QueerBW fungiert, hat schon oft für vielfältige Furore gesorgt: stets im Sinne von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Menschen.
LGBT-Einhorn: Ein Bataillon steht stramm
So verlief vor knapp zwei Jahren in Brandenburg die Verabschiedung Anastasia Biefangs als Kommandeurin recht ungewöhnlich. Zum Abschied der Trans-Stabsoffizierin war das gesamte Nachrichtentechnik-Bataillon 381 – mit etwa 750 Soldaten – auf einem weiträumigen Appellplatz in Starkow (Landkreis Oder-Spree) feierlich angetreten, als die Bataillons-Fahne dem neuen – übrigens männlichen – Kommandanten feierlich überreicht wurde. Dann aber gab es ein offizielles Zeremoniell, das es so in der Bundeswehr noch nie gegeben hatte. Es rollte ein Klein-LKW der Luftwaffe auf den großen Exerzierplatz. Den Unimog hatten Soldaten an den Seiten mit zwei aus Holz gefertigten, riesigen weißen Einhörnern dekoriert, deren Mähnen und Schweife weithin sichtbar mit den bunten Farben der LGBT verziert waren.
Trans-Kommandeuse amüsiert sich
Der Transgender-Oberstleutnant stieg auf die Ladefläche und ließ sich von seinem Fahrer an den angetretenen fünf Kompanien vorüber fahren. Alle Einheitsführer hatten zu salutieren. Dann ging es mit dem Unimog und der 1,87 Meter großen Kommandeuse, die ihr schulterlanges Haar zu einem Zopf geflochten hatte, „kreuz und quer durch die Kaserne“, schrieb das Neue Deutschland. Die Berliner Zeitung berichtete seinerzeit, die Bataillonsführerin habe sich „sichtlich amüsiert“. Was man dazu wissen muss: Das Einhorn gilt weltweit als politisches Symbol für die LGBT-Bewegung.Die allermeisten deutschen Soldaten fragten sich schon damals, ob es mit ihrem militärischen Selbstverständnis zu vereinbaren ist, wenn heutzutage in der Bundeswehr einem ganzen Bataillon befohlen wird, ausgerechnet vor LGBT-Symbolen strammzustehen.
In Darkrooms zum „Vögeln“ unterwegs
Doch Anastasia Biefang hat auch nach ihrer Zeit als Kommandeurin vielfältig von sich reden gemacht. Im April 2021 wurde auf dem Youtube-Kanal der Dragqueen Jurassica Parka (bürgerlicher Name: Mario Olszinski) ein erstaunliches Interview mit Biefang präsentiert. Vor dem Gespräch ist sie von der Moderatorin ausführlich als Offizierin vorgestellt und befragt worden. Die transgeschlechtliche Soldatin plauderte dann mit der Dragqueen angeregt insbesondere über privat-intime Themen. Biefang wörtlich: „Ich lasse mich gern vögeln in Darkrooms.“ Sichtlich belustigt hakte die Moderatorin nach: „Du lässt dich gerne durchbumsen?“ Biefang: „Ja, warum nicht, ne?“ Dass die umtriebige Trans-Stabsoffizierin während einiger Film-Szenen demonstrativ sogar einen nachgebildeten, riesigen rosa Penis in die Kamera hielt, ist sicherlich auch nicht unbedingt im Sinne des geltenden Soldatengesetz gewesen. Dass das Verteidigungsministerium die transgeschlechtliche Soldatin ob ihres provozierenden Film-Auftritts zur Rechenschaft gezogen hat, ist nicht anzunehmen. Die Bundeswehr-Führung hat vielmehr versucht, in einem Werbefilm für die bundesdeutsche Öffentlichkeit auch die bunte Vielfältigkeit von LGBT-Soldaten unter Beweis zu stellen. So soll Nachwuchs für das Militär gewonnen werden. Einer der Hauptdarsteller in diesem PR-Video: die Transe Anastasia Biefang.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
So wenig erfreut über Scholz als Kanzler ich war, so sehr gebe ich ihm in dieser Sache Recht. Das Wohl von über 80 Mio Deutschen hat über dem Wohl der Ukrainer zu stehen. Andernfalls hätte unser Kanzler seinen Job verfehlt.
(Leser-Kommentar, welt.de)
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EU-weiter Aktionsplan gegen Rassismus
Durchgreifende Kontrolle
Die Europäische Kommission will einen EU-weiten Aktionsplan gegen Rassismus implementieren: Mit schönen Formulierungen arbeitet sie an Instrumenten zur breiten Beeinflussung und Steuerung der Bürger in Medien, Schule und Internet. Denn ein zentraler Punkt des Vorhabens ist die digitale Kontrolle.
(Junge Freiheit. Das funktioniert wie mit Facharbeitereinwanderung, Corona, Krieg und Klima: Es gibt gar keine Rassen.)

Dirk Maxeiner
Der Sonntagsfahrer: Wie kann man nur so doof sein?
„Besuchen Sie Europa, so lange es noch steht“, jodelte 1983 die Band Geier Sturzflug. Das scheint mir als Empfehlung sehr aktuell. Also auf in den sonnigen Süden, solange das noch nicht als staatsfeindlicher Umtrieb gilt – oder der Sprit rationiert wird, wie das Salatöl im Supermarkt. Wir beschlossen den Urlaub mit einer Hamsterfahrt zu verbinden, denn aus Slowenien erreichte uns die Kunde von einem auf 1,56 Euro gedeckelten Benzinpreis. Der Sprit kostet dort im Monat Mai für alle überall das gleiche, und der Staat entschädigt die Mineralölkonzerne. Eine Regelung, so übersichtlich wie die Glatze von Olaf Scholz – und dennoch für Deutschland entschieden zu einfach...
(achgut.com. Dafür schafft Deutschland eine Akrobatik-Sensation, ein Finanzminister macht's möglich. Das Benzin soll billiger werden, indem der Preis steigt.)

BLICK ZURÜCK - NACH VORN
Blackbox KW 21 – Lindners Gebot der ökonomischen Klugheit
Bert Brecht reloaded: Erst kommt die Moral, dann das Geschäftemachen. In Davos gab’s wieder Klima-Häppchen zum „Chateauneuf de la Transformation“, und trotzdem wäre aus der heiligen Klima-Kuh beinahe ein Beefsteak geworden …
VON Stephan Paetow
...Natürlich sind die staatsnahen Arbeitsmarkt-Berichte das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind, also nur der Vollständigkeit halber: Obschon wir seit 2015 drei Millionen Fachkräfte importierten, „hat der Fachkräftemangel in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht“, so irgendein staatliches Institut. Lösung der „Forscher“: Noch mehr Fachkräfte importieren....
(Tichys Einblick. Einmal verzellt, immer verzählt.)

Grüne Erfolge, schwarze Träume: Ampel unter Druck?
Grüne im Aufwind: Baerbock und Habeck sind die beliebtesten Politiker Deutschlands, bei den Landtagswahl in Kiel und NRW erzielte die Partei Spitzenwerte. In beiden Ländern läuft es auf Schwarz-Grün hinaus. Woher rührt der grüne Höhenflug?
(wdr.de. ARD-Presseclub der linksgrünen Glaubenskongreation.  So geht grüner Kommunismus. Im Bund 11 Prozent, in NRW 10, Tiefflüge, welche Spezialjournalismus hochstapelt. Palaver mit Förster*innen aus dem grünen Pressewald.)