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Freundschaft

Von Joachim Ringelnatz

Erster Teil
Es darf eine Freundschaft formell sein,
Muss aber genau sein.
Eine Freundschaft kann rau sein,
Aber muss hell sein.

Denn Allzusprödes versäumt oder verdirbt
Viel. Weil manchmal der Partner ganz plötzlich stirbt.

Mehr möchte ich nicht darüber sagen.
Denn ich sitze im Speisewagen
Und fühle mich aus Freundschaft wohl
Bei »Gedämpfter Ochsenhüfte mit Wirsingkohl«.

Zweiter Teil
Die Liebe sei ewiger Durst.
Darauf müsste die Freundschaft bedacht sein.
Und, etwa wie Leberwurst,
Immer neu anders gemacht sein.

Damit man's nicht überkriegt.
Wer einmal den Kanal
Überfliegt,
Merkt: Der ist so und so breit.
Und das ändert sich kaum
In menschlein-absehbarer Zeit.
Wohl aber kann man dies Zwischenraum
Schneller oder kürzer durchqueren.
Wie? Das muss die Freundschaft uns lehren.

Ach, man sollte diesen allerhöchsten Schaft,
Immer wieder einmal jünglingshaft
Überschwänglich begießen.
Eh' uns jener ausgeschlachtete Knochenmann dahinrafft.

(tutut) - "Sei nicht zu moralisch. Du könntest dich dadurch um ein gutes Stück Leben betrügen. Ziele über die Moral hinaus. Sei nicht einfach gut, sei gut für etwas!" Den Unterschied zwischen Gutmenschen und guten Menschen hat schon Henry David Thoreau (1817-1862) genannt, aber Millionen kennen ihn noch immer nicht. Vor allem deutsche Altparteien richten ihre ganze Einheitspolitik im Gleichschritt  auf dem ausgetretenen Weg zum kommunistischen Paradies aus und lassen niemand vielleicht richtigere Pfade gehen. Moralismus regiert mit Idiologie über dem Recht. "Irgendwo zwischen den zehn Geboten und dem uferlosen Gesetzesdschungel , der aus aus ihnen hervorgegangen ist, gibt es einen harten moralischen Kern, der nicht weiter reduzibel ist", folgert Gerald Benedict als "Der Fünf-Minuten-Philosoph", obwohl eine Minute Zeitungslektüre genügt, um schnell wieder Holzwege zu verlassen. Denn irgendwo tönt noch immer ein Sonntagsglöcklein daher, wo Kirchenbeamte sich allwöchentlich vergebens am "Sonntagsläuten" versuchen. ("Die Sommerferien sind da und für viele geht es in den Urlaub. An den Flughäfen: Hochbetrieb. In den Hotels: Volle Auslastung. Und das hat seinen Grund: Wenn viel los war, brauchen wir Menschen Ruhepausen, damit wir die Aufgaben danach gut bewältigen können".)  Einen Ferien- und Urlaubsjesus wird ein Pfarrer als "Referent beim Dekan" vergebens suchen zu seinem "Urlaubs-Psalm". Die babylonische Sprachverwirrung folgt einstürzenden Turmbauten - momentan  hängen überall an Riesenkränen Wohncontainer für Drittweltler oder Windmühlflügel  zur allgemeinen Verbauklötzung des Landes am Haken. Wer Konfuzius  und seine Goldene Regel nicht kennt, der weiß auch nicht, dass selbst die Bibel verkündet, was dem antiken Babylon ebenso bekannt war wie in anderen Regionen schon seit dem 7. Jahrhundert v. Chr. "Begegne den Menschen mit der gleichen Höflichkeit, mit der du einen teuren Gast empfängst. Behandle sie mit der gleichen Achtung, mit der das große Opfer dargebracht wird. Was du selbst nicht wünschst, das tue auch anderen nicht an. Dann wird es keinen Zorn gegen dich geben – weder im Staat noch in deiner Familie... Das ist ‚gegenseitige Rücksichtnahme‘ (shu). Was man mir nicht antun soll, will ich auch nicht anderen Menschen zufügen".  Kurz:  "Was du nicht willst, das[s] man dir tu’, das füg auch keinem andern zu". Wohl zu kurz, um es  zu kapieren.  Daher wohl die allgemein herrschende Konfusion von Gut-und Bessermenschen.  "Das Thema zieht sich wie ein roter Faden durch  die Geschichte der abendländischen Moralphilosophie.. steht für ein Ideal, für den kleinsten gemeinsamen Nenner des zivilisierten Umgangs miteinander. Ein moralisch Absolutes kann nur vertreten werden, wenn es aus freien Stücken angenommen wird. Wenn es anderen aufgezwungen wird, ist es eben nicht 'moralisch'. Wie Blaise Pascal mahnte: "'Die Welt wird durch Gewalt , nicht nur Meinung beherrscht, aber die Meinung setzt Gewalt ein".  Im Gegensatz zur Propaganda, die sich als "Qualitätsjournalismus" tarnt, realisierte Pascal: "Nie tun Menschen Böses so gründlich und glücklich wie aus religiöser Überzeugung". Wann tun sie Gutes? Frédéric Bastiat (1801-1850), französischer liberaler Theoretiker mahnte: "Wenn Recht und Moral einander widersprechen, dann steht der Bürger vor der grausamen Alternative, entweder das moralische Empfinden oder den Respekt vor dem Gesetz zu verlieren". Heute gilt das für alternativlos, ist aber der alte in die Irre führende Kommunismus unter der grünen Regenbogenfahne der Dummheit. Mit Deutschland am Haken. 

Ist Qualitätsjournalismus gut für etwas?  Ein Sportredaktionsleiter  ("Nach einem Studium der Geschichte und Politik in Konstanz folgten ein Volontariat und eine Redaktionsstelle beim Südkurier. 2019 zog es ihn zurück in seine Heimat und zur Schwäbischen Zeitung – zunächst in den Regionalsport, dann in den Mantelsport, den er seit Anfang 2021 verantwortet"), der einen Schuss an den Leidpfosten frei hat und Kreisklassenfußball bejubelt mit einem Schmarren wie diesen: "Die Euphorie langfristig nutzen - Nein, es braucht wahrlich kein künstliches Label, um die deutsche Nationalmannschaft der Frauen ins richtige Licht zu rücken. Während der DFB seine Männer PR-verliebt jahrelang bis zu diesem Donnerstag 'Die Mannschaft' nannte, füllen die Frauen dieses Bild ohne Werbemarke auf bestmögliche Weise aus. Die Leistungen und das Auftreten der 23 Spielerinnen bei der EM in England sind Argument genug, weshalb es das Team innerhalb von nur drei Wochen geschafft hat, aus der Randsportart Frauenfußball ein sportliches Mega-Ereignis zu machen". Sport im Gruschtenmantel. Wer guckt denn so was?  Qualität, die nur noch zu toppen ist mit einer Journalismusneuerfindung  à la Wiesenkindergarten wie "Meine Heimat",  zeitlos: "Ein Morgen im Wichtelwald - Zu Besuch war eine Jägerin". Das ist wie die Wiederholung des gleichen Inhalts  in neuer Tüte: "Schichtwechsel in der Betriebsseelsorge Tuttlingen" oder ohne Muskeln den starken Maxe mimen: "Trossingen will trotz hoher Schulden viel investieren - Unter anderem notwendige Sanierungen an Schulen verursachen hohe Kosten". Das ganze Land ist ein Sanierungsfall, die DDR lässt von KRÄTSCH grüßen. Wie weit Journalismus inzwischen hinter sieben Bergen verschwunden ist, zeigt ein Lokalchef, Name nun hinter einem Kürzel, der den Frauendoppelmord eines Tuttlingers aus Eritrea in Elmshorn am 30.7. auch den Papierzeitungslesern zukommen lässt, was schon seit dem 26.  im Internet steht. Nun aber als kleinen Einspalter mehr versteckt  als  dem Nachrichtenwert entsprechend.  "Tuttlinger droht Mord per Whatsapp an".  War was? Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu lesen! Nein! Doch! Ooo! "...Die 23 und 19 Jahre alten Frauen sind nach der Gewaltandrohung nicht umgezogen und waren für den Mann aus Tuttlingen ein leichtes Ziel".  Weiter mit Qualität, welcher auch immer, ob das Journalismus ist, müsste wohl jeweils diskutiert werden mit Begriffsbestimmung. Volontärsstück: "Erntemaschine soll den Verbrenner retten - Ingo Dreher sieht in Biomasse die bessere Lösung für Energie- und Klimakrise".   Nun die Beißzange her, Deutschland zieht sich an: "Ende einer Modesünde - Pandemie und Hitze rücken kurze Hosen, offene Schuhe oder Spaghettiträger in ein neues Licht".  Die Einführung der Goldenen Regel könnte dem Presswerk nicht schaden. Kurz noch zur Sache, was nicht am Vollpfosten, sondern im Netz landet: "Interview: 'Der Preis-Peak ist noch nicht erreicht' - Peter Stahl, Chef der Großkäserei Hochland, erklärt, warum Milchprodukte noch teurer werden". Lässt sich so was nicht mit ein paar Löchern mehr auffangen? Auf solche, mit denen Politik des Wahnsinns nichts zu tun hat, kommt es auch nicht mehr an: "Sanktionspolitik bremst die Konjunktur aus - Die Folgen des Ukraine-Krieges haben das Wirtschaftswachstum in Deutschland nach einem unerwartet kräftigen Jahresstart im zweiten Quartal abgewürgt". Würg-Würg-Würg in Entenhausen.  "London ist schneller als Berlin - Briten bekommen Energiekostenzuschuss - Ampel-Koalitionäre steiten noch".  Eine Insel außerhalb des Todesmeers.  Die Binse aber legt Glaubensbekenntnisse ab, möglichst mbH: "Auf den Intensivstationen wird es wieder voller - Über 80-Jährige weiter am stärksten gefährdet - Corona-Variante BA.5 bei neun von zehn Infektionen", es kreist der Nachtkrabb am Lauterbach, ihn gibt's nicht mehr für alle, deshalb hier mit ihr von GmbH: "Interview: 'Abwarten scheint das Sommermotto der Ampel zu sein' - Energiespar-Apelle, Streckbetrieb für AKW und Wohngeldreform reichen Unionsfraktionsvize Spahn nicht aus".  Der Lieferdienst der Schreibfabrik fährt fort: "Interview: 'Der Bund sollte auf die Bremse treten' - Stephan Albers, Chef des Branchenverbands, über den schnellsten Weg zum Breitbandausbau".  Mit Nachtisch: "Neue Lust aufs Landleben - Der ländliche Raum erlebt deutlich mehr Zuwanderung als in den Jahrzehnten zuvor - Pandemie und Homeoffice verstärken den Trend".  Dagen hat eine Berlinkorrespondentin mit ihrer Dichtkunst schweren Stand auf hoher See, von wo so manches Narrenschiff deutschen Anlegebrücken zustrebt: "Wie eine Mauer ohne Tür - Für afghanische, syrische oder somalische Flüchtlinge, die von der griechischen Küstenwache zurück ins Mittelmeer gedrängt wurden, dürfte es wie Hohn in den Ohren klingen, wenn Annalena Baerbock bei ihrem Besuch in Athen über europäische Werte spricht und dabei auch auf die Flüchtlingspolitik eingeht".  Was "Flüchtlinge" sind, weiß sie nicht?  Sie dagegen führt ihr unbekannterweise in die 50er zurück  auf Los: "Ausgebremster Camping-Boom - Im Süden reichen die Plätze in der Hauptsaison teilweise kaum aus - Ausbau ist schwierig".  Noch ein Biss - "Ein Himmelreich für die Bratwurst - Wie ein fränkischer Metzger mit Wurst für alle Lebenslagen Touristen und Feinschmecker glücklich macht", dann ist Zeit für eine neue Serie, Plumpserei ins Sommerloch, Fakten, Fakten, Fakten können linksgrüne Träume nur stören: "Gipfelblick auf die Stadt am See - Folge 1: Ein Tag in Bregenz bietet Wasser und Berg, Kunst und Kulinarik - Blick von der Pfänderspitze auf Bregenz: Im Hafen liegt die Sonnenkönigin und im Hintergrund das prächtige Alpenpanorama". Vielleicht klart's noch auf: Ist's Propaganda, oder soll's ein bisschen mehr sein? Wo ist hier der Haken?  Zur Angel drängen sie doch alle.  Mit Hängen und Würgen.  Dazu gehört auch der Versuch einer Bloggerin von Spaichingen, deren Bezeichnung "Redaktionsleiterin" ist aus einer Gemeinderatssitzung etwas mitzuteilen, was so genau die Bürger wohl weiter nicht anzugehen scheint, denn sonst würde der Bürgermeister sich  an das Gesetz halten und über Sitzungen informieren. Ihr Text dagegen, ein Kladderadatsch, sozusagen wie gegen eine Wand geschrieben, könnte eine Übersetzung ertragen: "Lärmschutz beim Ochsenkreisel ist vertrackt - Der Bund braucht nicht und die Stadt kann eine Wand nicht bezahlen".  Am Montag getagt, am Samstag schon im Blatt der Fakt, dass eine Lärmschutzwand in Spaichingen  so lange willkommen war, wie der allgemeine Steuerzahler dafür aufkam, also auch der in Hamburg.  Nun ist dem nicht mehr so,  sie müssen selbst begleichen, was sie sich gönnen wollten. Der "Primtal-Sommer"  strebt neuen Höhepunkten entgegen.

Ortenauer leiden unter Inflation
Kaufkraft sinkt um fast 200 Millionen Euro
Die Inflation frisst Einkommen auf. Laut der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten verlieren Ortenauer Haushalte knapp 200 Millionen Euro an Kaufkraft. Die Gewerkschaft fordert einen Energiepreisdeckel – finanziert durch Spitzenverdiener.
(Lahrer Zeitung. Zahlenspielerei, aber Kommunismus ist kein Ersatz für Marktwirtschaft. Warum nicht der verantwortlichen linksgrünen Politik eins auf den Deckel? Weil Gewerkschaften  hinterherdackeln?)

Gestern verpasst? Nichts für16-jährige Grünwähler. Auf die wartet Habecks kalte Dusche interruptus.

Keine Schnäppchen mehr
Stuttgarter Flughafen-Chef: Flugpreise werden steigen müssen
(swr.de. Selber fliegen, fast jeder blöde Vogel kann das.)

BW im Ländervergleich im Mittelfeld
SWR-Datenrecherche: Knapp zwei Millionen Menschen in Baden-Württemberg sind von Armut bedroht.
(swr.de. Kampf um die WM der Armut? Mit den höchsten Steuern einschließlich Quasselfunk und Strompreisen geht das lässig.)

CSD in Stuttgart
Im Zeichen des Regenbogens
Bunt, laut und fröhlich: Zehntausende Menschen haben am Samstag in Stuttgart beim Christopher Street Day gefeiert. Doch bei der Veranstaltung geht es nicht nur um Party.
(Stuttgarter Zeitung. Müssen Randgruppen und ihre Parteien und Medien ständig anderen auf den Wecker gehen?)

Sommer-Fasnet
Narren gehen und kommen immer
(gh) - Es war eine Begegnung der ersten Art. Schunkeln, Guggemusik, feierliche Reden, auch gereimt, um ein Kulturmal aus Bronze: Sommer-Fasnet mit einer Hexe. Narren gehen und kommen immer. Die Eckwald-Hexen in Unterharmersbach, ein Stadtteil von Zell a.H., machten einen drauf, der ihnen und anderen über zwei Jahre schon durch Staatswillkür verwehrt wurde: ihrem Brauchtum nachzugehen. Assistiert von einer Rednerschaft aus amtlicher und vereinslicher Lustigkeit, die fröhliche Miene machte zum närrischen Spiel mal nicht nur zur Winterszeit.  Sie wagten, während woanders der Untertan der Obgrigkeit zu Kreuze kriecht. Vielleicht ist vor Ort noch die Erinnerung wach an Zeiten, da das Harmersbachtal im späten 17. und im 18. Jahrhundert ein reichsunmittelbares Territorium war, das einzige "Reichstal", die "einzige freie Bauernrepublik" des Heiligen Römischen Reiches.

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Malermeister findet einfach keine Azubis:
„Nur noch Dachlatten auf dem Markt“
In Deutschland herrscht Azubi-Mangel. Viele Ausbilder finden schlichtweg keine Auszubildenden, oder jedenfalls keine, die ihre Ausbildung auch bis zum Ende durchziehen. Im Gespräch mit dem „rbb“ sagt ein Malermeister, wie er die Lage sieht.
(focus.de. Aber doch wohl mit 1.0-Abitur?)

Sieben Jahre Migrationskrise
Über die neue Realität unserer geteilten Gesellschaft
Es ist nicht mehr zu übersehen: In Deutschland haben sich mehrere Gesellschafts-Kompartimente gebildet. Lange voneinander isoliert, brechen die Konflikte auf, wenn sich die Gesellschaften treffen, etwa in Schulen und Freibädern, aber auch auf den Straßen deutscher Städte.
VON Matthias Nikolaidis
...Problematisch sind vor allem Zuwanderer, die fremd bleiben wollen, die nicht bereit sind, die hier geltenden Regeln zu respektieren, und den Landessitten nicht offen gegenüber stehen. Es ist nicht erstaunlich, dass vor allem die Migrationsbewegungen, die allgemein als „Flucht“ tituliert werden, zu solchen Problemen führen. In der Massenmigration ist die individuelle Entscheidung geringer ausgeprägt als in anderen Fällen, etwa bei der Einwanderung von ausgebildeten Arbeits- und Fachkräften, die sich auf ein Stellengesuch hin melden.
(Tichys Einblick. Deutschland ist fast nur noch eine Kulisse für feste fremde Theaterkultur ohne Deutsche.)

Die Mitte im Niedergang
Betreute Anarchie. Von wem die Deutschen lernen sollten
Von Wolfgang Herles
Weit und breit ist niemand zu erkennen, dem die Mehrheit der Deutschen ihr Land noch guten Gewissens anvertraut sehen wollten. Dies ist der größte Mangel hinter all den anderen Mängeln. Resignation darf nicht die Antwort sein auf die Zerstörung der ökonomischen und kulturellen Fundamente des Landes. Zeit, sich zu wehren! Kindermund tut Wahrheit kund. Vielleicht traf Annalena deshalb das Zauberwort: Volksaufstand. Auch noch im Plural! Wenn das Gas ausbleibt im Winter „dann können wir als Deutschland überhaupt gar keine Unterstützung für die Ukraine mehr leisten, weil wir dann mit Volksaufständen beschäftigt sind“. Ja, es könnte bei aller „Überspitzung“ (Baerbock) so kommen. Hoffentlich kommt es nicht so. Aber wenn womöglich auch noch der Strom ausfällt, das Ersparte entwertet und alles teurer wird, dann bitte! Allerdings wird dann wahrscheinlich nur der erste Teil des Satzes wahr. Denn mit Volksaufständen haben es die Deutschen nicht so. Der bisher letzte wurde 1953 in der DDR niedergeschlagen...
(Tichys Einblick. Die Niederschläge häufen sich.)

Manfred Haferburg
Atomausstieg: Sturm im grünen Wolkenkuckucksheim
Jetzt, wo die Folgen der verheerenden Energiewende sichtbar werden, flüchtet sich die Politik in Schuldzuweisungen und Sparappelle. Wie voll müssen die grünen Hosen sein, dass sogar eine Wiederinbetriebnahme der 2021 abgeschalteten Kernkraftwerke erwogen wird?
(achgut.com. Grüner Mist stinkt.)

38 Flüge mit der Luftwaffe
Verfassungsrichter nutzten vielfach die Flugbereitschaft der Bundeswehr
Von Redaktion
Auch die Richter des Bundesverfassungsgerichts machten großzügigen Gebrauch von der Luftwaffe – häufig ging es von Karlsruhe nach Berlin. Das Gericht begründet dies mit einem niedrigeren Infektionsrisiko in Corona-Zeiten.
(Tichys Einblick. Wenn's der Wahrheitsfindung dient von wem auch immer.)

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NACHLESE
Klimaschutz Propaganda vor jedem Spiel
Nordkorea-Stimmung im Stadion
Klimaschutz heißt der Kult dem jede Organisation früher oder später huldigen wird. Der linientreue DFB geht einen Schritt voran und beschallt die Zuschauer in der ersten Pokalspielrunde mit einer Minute Propaganda. Die Fans freuen sich sicher schon so sehr wie auf die vegane Bratwurst.
Ein Kommentar von Michael Paulwitz
Mit Fußball hat das alles nichts mehr zu tun, genausowenig wie die „Antirassismus“-, „Respekt“- und Regenbogenkampagnen, mit denen der organisierte Sport seine zahlenden Unterstützer nervt. Um so mehr dagegen mit totalitärem Ungeist. Kein Lebensbereich soll übrig bleiben, wo der Normalbürger vom Propaganda-Dauerfeuer noch verschont bleibt. Alles wird politisiert, alles mit Ideologie durchtränkt. Keine Massenorganisation, die es sich leisten kann, im linientreuen Einheitschor abseits zu stehen...
(Junge Freiheit. Was Nordkorea macht, kann Deutschland schon lange.Zweimal hat's nicht so richtig geklappt mit dem Endresultat, aber das Falsche oft genug wiederholt, muss irgendwann das Richtige sein. Willkommen in Grünland der Bekloppten und Bescheuerten.)
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„Junge Männer“ terrorisieren Deutschland
Von MANFRED ROUHS
„Junge Männer“ sind offenbar die Geißel der Menschheit. Sie schlagen zu, und ab und zu stirbt jemand. Weil sie so unberechenbar sind, kann scheinbar niemand etwas gegen ihre Wutanfälle tun. Das Unheil bricht über uns herein wie zu Zeiten Attilas, des Hunnenkönigs, der Teile Europas mit seinen Reiterscharen überrannte.Attila wütete vor mehr als 1.500 Jahren, aber sein Name ist immer noch überrepräsentiert bei den Problempersonen von heute. Mit der Nennung von Namen tun sich in diesem Zusammenhang Medien, Polizei und Politik allerdings schwer. Gilt es doch, auf gar keinen Fall Fremdenfeindlichkeit aufkommen zu lassen. „Geschlagen, getreten, mit Messer bedroht – Fahndung nach Räuber-Trio!“ – So schlagzeilt die Berliner „B.Z.“. Das dazugehörige Fahndungsfoto der Polizei macht weitere Erklärungen überflüssig. Kaum jemand in Deutschland kennt solche Typen nicht, sie lauern in manchen Großstadtvierteln nachts an jeder zweiten Ecke. Und sie werden immer jünger. Ende Juli 2022 starb eine 75-jährige Frau, nachdem sie ein gerade mal 15-jähriger „junger Mann“ mitten in Berlin niedergeschlagen und ausgeraubt hatte. Auch darüber berichteten die Regionalmedien, ohne auf den Hintergrund des minderjährigen Täters näher einzugehen. Der schlug mehrfach alte Frauen nieder, um ihnen das bischen Bargeld wegzunehmen, das sie bei sich hatten. Stephan Weh von der Berliner Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht dem Bericht zufolge einen Trend: „Angesichts solcher Fälle und wachsenden Skrupellosigkeit müssen wir dann schon auch festhalten, dass es der Rechtsstaat anscheinend verpasst hat, rechtzeitig Grenzen aufzuzeigen und der aufkeimenden Gewaltspirale frühzeitig entgegenzutreten.“ Stimmt, das hat er verpasst, der Rechtsstaat. Dessen politische Führung hat die Sache gründlich in den Sand gesetzt. Und sie macht weiter so, als ob „junge Männer“ eine unabwendbare Naturgewalt wären, der sich niemand in den Weg stellen kann, darf und soll. Wie lange werden die Deutschen mehrheitlich solche Verhältnisse noch widerspruchsfrei hinnehmen?
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Die “Grünen” sind nicht grün, sondern braun… wer das nicht versteht, sollte mal überlegen, was Postkartenmaler und Kinderbuchautoren gemeinsam haben…
(Leser-Kommentar, achgut.com)
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Fabian Nicolay
Gigantomanie der Zwerge
Die Menschen glauben wieder an moralische Turmbauten, die uns in die Nähe göttlicher Wirkkräfte heben sollen. Die Klimapolitik ist so ein milliardenverschlingendes Mega-Projekt, mit dem alle gesellschaftlichen Ressourcen auf eine Karte gesetzt werden.
(achgut.com. So fangen Zivilisationsuntergänge im Sonnenblumenschein an.)

Ulrike Stockmann
Wer sind eigentlich diese Ungeimpften?
Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium wollte Licht ins Dunkel bringen und beauftragte eine Studie, die Ungeimpfte über die Beweggründe ihrer Verweigerung befragte.
(achgut. Warum nicht das Spieglein an der Wand fragen, ob es noch Doofere gibt?)

Schöpfer des Begriffs "Killervirus"
Karl Lauterbach: „Ich verwende wenige Vokabeln, die apokalyptisch sind“
Von Max Roland
Lauterbach rührt die Angst-Trommel: Im Herbst und Winter würden wir „massive Probleme bekommen“. Die Pandemie werde wohl nie vorbei sein. Sein Interview mit dem „Kölner Stadtanzeiger“ wirkt in weiten Teilen diffus: Am Schluss erklärt der Schöpfer von Begriffen wie „Killer-Variante“, er würde selten apokalyptisch daherreden.
(Tichys Einblick. Er ist die Apokalypse mau mit Eukalyptusbonbon-Bombarbierungen durch den Nachtkrabb.)

Große Stromausfälle
Orgien der Gewalt
Was passiert, wenn der Strom ausfällt, zeigen Blackouts in New York 1977 und in Indien 2012. Deutsche Katastrophenschützer entwerfen ein düsteres Szenario. Hält ein Stromausfall über mehrere Tage an, droht eine humanitäre Katastrophe.
(Junge Freiheit. Wer bestimmt denn jetzt schon das Straßenbild?)

Özdemir fordert Fleischverzicht gegen „menschengemachten Klimawandel“
Von WOLFGANG PRABEL*
Özdemir ist derzeit der Landwirtschaftsminister. Auf MMnews habe ich gerade seine Aussendung gelesen, daß der Klimawandel menschengemacht sei, also könnten auch Menschen dafür sorgen, dass es nicht einfach so weitergehe. „Zum Beispiel, indem ich weniger Fleisch esse.“ Özdemir sagte, man brauche zwar auch künftig Tierhaltung in Deutschland – etwa, um tierischen als Ersatz für mineralischen Dünger zu produzieren, die Massentierhaltung zurückzudrängen aber sei ein Beitrag zum Klimaschutz. „Wir brauchen weniger Tiere, wir brauchen sie besser in der Fläche verteilt.“ Davon abgesehen, daß Ö. auf den Spuren des Führers wandelt, der klimaschonende Gemüsesuppen bevorzugte, und ein engagierter Tierschützer war, ist das höchst ungesund. Daß sich die sittliche Qualität einer Gesellschaft daran messen lassen könne, wie pfleglich sie mit Tieren umgehe und wie stark deren rechtliche Stellung sei, ist ein historisch längst widerlegtes Ammenmärchen. Denn keine „Nation“ zuvor hat Tiere rechtlich besser gestellt und besser behandelt als das nationalsozialistische Deutschland. Wer Tierversuche machte, kam ins KZ. Hitler fürchtete sich übrigens nicht vor Erderwärmung, sondern vor der nächsten Eiszeit. Es gab eine Tierschutzmedaille mit dem Adolf drauf. Wie die Grünen und die CDU das in NRW vorhaben (siehe das Video von Reichelt), hatte er ein Meldesystem ausgeklügelt. Damals über Blockwarte und Kinder, die Verstöße gegen das Reichstierschutzgesetz vom 24. November 1933 anzeigen sollten. Es war nicht alles schlecht am Nationalsozialismus, werden die Veganer einwenden, wer aber den Menschenschutz hinter den Tierschutz stellt, ist nicht ganz sauber und hat die Bibel nicht verstanden. Udo Pollmer setzt sich im folgenden Video unter lebensmittelchemischen Aspekten mit gefälschtem Fleisch auseinander: Eine Gemüsesuppe esse ich auch dann und wann, das ist bei mir in Deutschland bei einer Ackerwertzahl von 27 und Tonboden jedoch nur etwas eingeschränkt möglich. In guten Jahren bekommt man Kartoffeln, Rettiche, Rote Beete, Tomaten und Bohnen geerntet. Der Anbau von allen Kohlpflanzen, Gurken, Sellerie und Möhren ist im kargen Gebirge wegen Minutenböden und Steinen völlig illusorisch. Die Nachbarn halten immer mehr Tiere, weil das besser geht. Etwas Heu kann man auch auf schlechten Böden machen. Dieses Jahr war der Boden so hart, daß mir an einem Ameisenhaufen der Teller der Mähmaschine ausgerissen wurde. Dazu müssen übelste Kräfte walten. Der Landwirtschaftsminister hat zu wenig Praxis, der weiß nicht was geht und erzählt dumme Gülle. Bin gespannt, ob er im Dezember noch in Berlin weilt.
Grüße an den Inlandsgeheimdienst:
Leb Mit dem Vieh als Vieh, and acht es nicht fur Raub,
Den Acker, den du erntest, selbst zu dungen;
Das ist das beste Mittel, glaub,
Auf achtzig Jahr dich zu verjungen.
(Geh. Rath v. Goethe)
*Im Original erschienen auf prabelsblog.de
(pi-news.net)

Es dürfte bald sehr frostig zugehen in unserem Land

Von WOLFGANG HÜBNER

Um es allen Putin-Hassern ins Stammbuch zu schreiben: Wer sich gegen Deutschlands Beteiligung an den massiven Sanktionen gegen Russland wendet, muss keineswegs mit dem russischen Vorgehen in der Ukraine einverstanden, sondern einfach nur bei klarem Verstand sein. Wirtschaftskriege gegen größere oder selbst so kleine Nationen wie Kuba führen nämlich fast nie zu Kapitulationen der Angegriffenen, fast immer aber zu Verhärtungen und nicht selten auch zu blutigen Kriegen. Noch nie wurde diese Lehre der Geschichte allerdings so arrogant, so idiotisch, so selbstmörderisch missachtet wie bei den westlichen Russland-Sanktionen.

Nun kommen die Rechnungen: Derweil der Gaspreis ein Rekordniveau nach dem anderen erreicht, macht die Bundesregierung das Volk damit vertraut, dass der Energieverbrauch hohe Sonderkosten für alle Verbraucher zur Folge haben wird. Faktisch sind diese Sonderkosten wegen des politisch motivierten Wegfalls preiswerter Gaslieferungen aus Russland Sanktionssteuern, die auch den nicht wenigen Deutschen auferlegt werden, die nicht mit den Sanktionen einverstanden sind und jetzt in Bayreuth den grünen Obergaspreistreiber Robert Habeck bei einem sogenannten „Bürgerdialog“ mit Recht ausgebuht haben.

Bei dieser Gassteuer wird es nicht bleiben. Denn da es kein einziges Produkt gibt, das ohne den Verbrauch von Energie produziert werden kann – kein Brot, kein Fleisch, kein Wein – müssen alle Produkte eher früher als später teurer werden. Die Beteuerung Habecks, die Regierung werde niemand mit dieser Entwicklung in die Armut treiben, ist die übliche Demagogie, mit der weite Teile der Bevölkerung darüber hinweggetäuscht werden sollen, dass sie ihren bisherigen Lebensstandard absenken müssen, also künftig ärmer sind. Welche sozialen Verwerfungen damit verbunden sein werden, bedarf keiner großen Phantasie.

In einem lesenswerten Text von Gerd Held bei Tichys Einblick unter dem Titel „Der zerbrochene Gesellschaftsvertrag“ schreibt der Autor: „Zwar wird diese Veränderung als ‚objektiv gebotene‘ Notwendigkeit dargestellt, aber sie ist eine von Menschen getroffene Entscheidung, eine Wahl.“ Diesen Weg entschieden, gewählt hat eine winzige Schicht materiell abgesicherter Politiker und nicht minder abgesicherter Medienmachthaber. Held: „Und dieser Kurs wird blind beibehalten, obwohl sich schon eine dramatische Häufung von Kosten und Opfern zeigt.“ In Deutschland nennt man das bekanntlich „Nibelungentreue“ – die historischen Resultate sind bekannt.

Es ist völlig falsch, die negativen Konsequenzen dieses Irrwegs nur ökonomisch zu verorten. Denn viel stärker noch als bei den Konfliktthemen Masseneinwanderung und Corona wird sich das gesellschaftliche Leben in Deutschland polarisieren und radikalisieren. Wenn der ohnehin brüchige „Massenwohlstand“ nicht mehr aufrechterhalten werden kann, sondern sich für erhebliche Teile des Volkes verflüchtigt, wird auch die relative staatliche Stabilität zwischen Flensburg und Konstanz, zwischen Aachen und Görlitz brüchig oder sogar brechen. Und mögen sich die Grünwähler und „ZEIT“-Abonnenten in den kommenden Wintern in Treue zu Habeck & Co. noch so dicke Pullover anziehen: Es dürfte bald sehr frostig zugehen in unserem Land!
(pi-news.net)

Im Irrenhaus sitzt der Letzte im Dunkeln

Von Vera Lengsfeld

Das Deutschland, wenn es ein Dach hätte, eine geschlossene Anstalt wäre, hat Henryk Broder schon vor Jahren gesagt, zu einer Zeit, in der es aus heutiger Sicht noch halbwegs normal zuging. Inzwischen prägt Irrationalität in einem Maße unseren Alltag, das wir am Anfang der 20er Jahre noch für unmöglich gehalten haben.

Das erläutere ich gern an drei Beispielen.

1.Impfpflicht
Man muss immer wieder daran erinnern, dass bisher alle Impfungen mit Vakzinen erfolgt sind, die nur eine Notfallzulassung haben. Meines Wissens gibt es bis heute keinen regulär zugelassenen Impfstoff gegen Covid19. Die Pandemie ist längst endemisch geworden, inzwischen kommt der Verdacht auf, die Nebenwirkungen richteten mehr Schaden an, als die Impfung noch Nutzen bringt. Während über Ersteres nach wie vor geschwiegen wird, obwohl es 1 von 5000 Geimpften trifft, wird Zweiteres nun sogar von der Deutsche Krankenhausgesellschaft diskutiert. Sie sprach sich am Mittwoch, dem 27. Juli, überraschend deutlich für das Ende dieser Teil-Impfpflicht aus. “Sie weiterzuführen, ist nach jetzigen Erkenntnissen weder sinnvoll noch vermittelbar”, so die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Henriette Neumeyer gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Krankenhausgesellschaft hatte sich bisher stets für eine Impfpflicht stark gemacht.

Zwei Fakten spielten bei der Kehrtwende wohl eine Rolle: Erstens schützen Impfungen nicht vor Erkrankung und auch nicht davor, Mitmenschen anzustecken. Zweitens hätte die rigorose Durchsetzung einer einrichtungsbezogenen Impfpflicht einen dramatischen Pflegenotstand zur Folge. So versucht man das Verbot, mit alten und kranken Menschen Kontakt zu haben und nicht gegen das Coronavirus geimpft zu sein, das in Deutschland seit viereinhalb Monaten herrscht, irgendwie zu umgehen. Damit werden aber genau genommen alle kriminell, die sich nicht an das Verbot halten, Beschäftigte, wie Einrichtungen. Das ist ein absurder Zustand, den die Krankenhausgesellschaft zu Recht beenden möchte.

Auch Politiker sprechen sich für ein Ende aus, so der NRW- Gesundheitsminister Karl Josef Laumann „[…] der Bundesgesetzgeber sollte die einrichtungsbezogene Impfpflicht dringend auf den Prüfstand stellen.” Laumann fordert also, über ein vorzeitiges Ende nachzudenken. Bislang ist die Impfpflicht bis zum Jahresende vorgesehen und fällt ab Januar 2023 automatisch weg. Eine Verlängerung hält Laumann “nicht für sinnvoll“.

Fast zeitgleich von diesem Abrücken hatten die thüringische Gesundheitsministerin Werner und das Freie Wort Suhl noch eine Kampagne gegen hunderte Ärzte und Pflegekräfte gestartet, die sich in einem Offenen Brief mit ähnlichen Argumenten wie Laumann für eine Beendigung eingesetzt hatten. Ist Minister Laumann aus Sicht von Werner und Ermert vom Freien Wort auch ein Verschwörungstheoretiker?

Natürlich hält Gesundheitsminister Lauterbach dagegen. Seine Meinung habe sich nicht geändert, teilt eine seiner Sprecherinnen mit. Die Impfpflicht wird trotzdem fallen, es wird wegen Lauterbachs Uneinsichtigkeit nur länger dauern. Es gibt in Deutschland kaum eine Möglichkeit, politische Fehlentscheidungen schnell zu korrigieren.

Totholzentfernungsverbot
Eine dieser Fehlentscheidungen ist in diesem Sommer ein brennendes Problem. Die grüne Schnapsidee, aus Naturparks und vorgesehenen „Waldwildnissen“ kein Totholz entfernen zu dürfen, hat im Nationalpark Sächsische Schweiz, im Nationalpark Harz am Brocken und in Brandenburg bereits zu dramatischen Schäden geführt. Ministerpräsident Kretschmer hat deshalb sogar seinen Urlaub unterbrochen. Er spricht vom größten Waldbrand in der sächsischen Geschichte. Nach grünem Diktum darf in zwei Prozent der Landesfläche kein Totholz entfernt werden, weil sie zum „Urwald“ werden sollen. Dabei war bei der Entscheidung nicht maßgeblich, dass es sich um forstwirtschaftlich besonders wertvolle Flächen handelt, sondern dass sie zusammenhängend sein sollen. So wurden Flächen zu „Waldwildnissen“ erklärt, die in beliebten Ausflugsgebieten liegen. Im Falle eines Brandes sind nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern auch Menschen gefährdet. Nach der jahrelangen, anhaltenden Trockenheit brennt Totholz wie Zunder. In Gebieten mit viel Publikumsverkehr wird trotz Verbots auch geraucht oder Flaschen gehen zu Bruch, deren Scherben wie Brenngläser wirken.

Die Feuerwehr hat deshalb ein Ende des Totholzentfernungs-Verbots gefordert. Man müsse sich für Personenschutz entscheiden. Das Problem in Deutschland ist, dass sich die Politik und prominent die Grünen, ein mit Steuergeld finanziertes Vorfeld geschaffen haben, aus dem sofort Unterstützung kommt, sei die politische Festlegung noch so absurd, wie das Totholzentfernungs-Verbot oder die einrichtungsbezogene Impfpflicht. Zum Glück für unsere Wälder war der Schock bei Kretschmer so groß, dass er jetzt auch über das Totholz diskutieren will. Mal sehen, wie standfest er sich gegenüber seinem grünen Koalitionspartner erweist. Vermutlich muss noch viel mehr Wald in Flammen aufgehen, ehe die Grünen einlenken werden.

Automausstieg
Das Dilemma, in dem wir uns befinden, ist keine Naturkatastrophe, sondern hausgemacht.

Besonders deutlich wird das in der Energiepolitik. Jahrzehntelang haben die Grünen dafür getrommelt, Atomkraft abzuschalten. (Ich gestehe, ich war dabei. Dafür hat mich mein Großvater zu DDR-Zeiten bereits für verrückt erklärt).

Das hat unser Land existentiell abhängig von Gaskraftwerken gemacht, die in Reserve gehalten werden müssen, um wetterabhängigen Stromausfall zu kompensieren. Nun haben wir das Dilemma, dem wir nicht mehr ausweichen können. Im kommenden Winter wird für viele Mitmenschen die Energierechnung kaum noch bezahlbar werden. Da erübrigen sich alle Aufrufe zum Energiesparen, wenn Gas und Strom ausgestellt werden. Natürlich trifft das nicht Politiker, die mit ihren üppigen Diäten keine Probleme bei der Begleichung ihrer Rechnungen haben werden, selbst wenn sie in so großen Einfamilienhäusern wohnen, wie unser Wirtschaftsminister Habeck. Frieren für die Freiheit (Gauck), oder den Zusammenhalt leisten (Habeck) müssen nur die Anderen.

Der Eiertanz, der jetzt aufgeführt wird, weil sich abzeichnet, dass die letzten drei AKW am Ende des Jahres nicht vom Netz genommen werden können, ist eine Groteske. Gestern verkündete ein „Experte“, dessen Namen ich mir nicht gemerkt habe, im Radio, dass es keine Laufzeitverlängerung geben könne, denn dann müssten nicht nur das Gesetz geändert, sondern auch neue Brennstäbe beschafft werden. Nun, die Bundestagsabgeordneten haben in der Corona-Krise bewiesen, dass sie binnen einer Woche eine Gesetzesänderung beschließen können, wenn der politische Wille da ist. Das sollte im Fall des Atomausstiegs ebenfalls möglich sein. Und neue Brennstäbe zu bestellen ist eine der leichtesten Übungen der Betreiber, das haben sie in den Jahren zuvor schon hundertmal geräuschlos vollbracht.

Aber nein, es soll auf keinen Fall eine Revision der von der Realität überholten grünen Dogmen geben. Man spricht von „Laufzeitstreckung“ bis März und Fachkräfte wie Kathrin Göring-Eckardt verfügen, dass es auf keinen Fall neue Brennstäbe für die AKWs geben darf. Das die Atomkraft weltweit als klimafreundliche Energie anerkannt wird und unsere Nachbarn neue AKWs bauen, geht an den Grünen vorbei. Man wollte mit dem gleichzeitigen Atom- und Kohleausstieg weltweit ein Vorbild sein, „weil wir es können“ (Olaf Scholz). Nun, da es unübersehbar wird, dass wir es nicht können, dass die grüne Politik aus unserm Land einen Abstiegskandidaten gemacht hat, wird nicht etwa die Politik revidiert, sondern die Kritiker werden zu Staats-Delegitimierern, in der DDR hieß das Staatsfeinde, erklärt.

Wie es mit der DDR endete, wissen wir. Wie es mit dem vereinigten Deutschland enden wird, steht noch aus.

In der DDR lautete der Spruch: „Der Letzte macht das Licht aus“ – Zu befürchten ist, dass der Letze diesmal schon längst im Dunkeln sitzt.
(vera-lengsfeld.de)

Asyl- und Zuwanderungspolitik ein schlechter Witz - Der Große Austausch ist in vollem Gange

Gastartikel

Deutschland schafft immer neue Wege, um Fremden die Einreise ins Land und in die Sozialsysteme zu ermöglichen. Während alle nur auf die steigenden Asylzahlen schauen, wird oft vergessen, dass ein aufgenommener „Flüchtling“, oft nur der Türöffner für seine ganze Familie ist.

Allein im Jahr 2021 wurden 104.100 Visa ausgestellt, um den Familiennachzug nach Deutschland zu gewähren. Davon 9.657 an Syrer, 1.635 an Afghanen und 1.549 an Iraker.

Zum Vergleich: Im ganzen Jahr 2021 wurden 122.354 grenzüberschreitende Erstanträge gestellt und zudem 25.879 Anträge von in Deutschland geborenen Kindern – der Familiennachzug etabliert sich als dritte große Säule der Überfremdung.

Zwischen 2015 und 2021 wurden auf diesem Weg 689.498 Personen nach Deutschland geholt. Ein Nachweis über ein ausreichendes Einkommen oder genügend Wohnraum ist zumeist nicht notwendig. Eine besondere Rolle spielen die sogenannten Ankerkinder, echte oder vermeintliche Minderjährige, die nur ins Land geschleust werden, um die komplette Familie nachzuholen.

Einkommensnachweis ist nicht notwendig
Oft konzentrieren sich die etablierten, aber auch viele der alternativen Medien nur auf die Zahlen der Asylstatistik. Dabei sind die Wege nach Europa wahrlich vielfältig geworden. Mal bringt man uns knapp 25.000 Afghanen als „Ortskräfte“, dann initiieren der Bund oder die Länder neue Umsiedlungsprogramme. Neben diesen und anderen Schlupflöchern existiert der sog. Familiennachzug, der von vielen „Flüchtlingen“ berechnend ausgenutzt wird.

Das Besondere ist, dass man in Deutschland nur den Status als „Flüchtling“ erhalten muss und dann auch ohne Einkommen oder Wohnraum die ganze Familie nachholen kann. So haben einige Gruppen einen „privilegierten Zugang“ zur Familienzusammenführung. Konkret betrifft das Resettlement-Flüchtlinge, anerkannte Flüchtlinge sowie subsidiär Schutzberechtigte, die weder Lebensunterhalt noch Wohnraum nachweisen müssen. Ehegatten, Geschwister oder Erziehungsberechtigte können ganz bequem (zumeist) auf deutsche Kosten einreisen, und auch die Gebühren und Anwaltskosten für die Verfahren werden in vielen Fällen übernommen. Für „echte“ zugewanderte Fachkräfte gelten diese Luxusregelungen mit Rundumversorgung nicht.

Schlupfloch Ankerkind
Diese Regelung lädt natürlich zum Missbrauch ein. Deswegen werden die sog. Ankerkinder von ihren Familien auf die oft gefährliche Reise nach Deutschland geschickt, um hier einen Aufenthaltsstatus zu erhalten, um dann die daheim gebliebene Familie bequem nachzuholen.

Im Jahr 2021 stellten laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 3.249 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge einen Asylerstantrag. Davon stammten 1.449 aus Afghanistan, 925 aus Syrien und 223 aus Somalia. Kommt ein „Flüchtling“ in Deutschland an, der angibt, minderjährig zu sein, wird er durch das Jugendamt „begutachtet“. Hierbei handelt es sich meist um ein einfaches Gespräch, ärztliche Untersuchungen sind die Ausnahme. Selbst wenn sich angebliche Minderjährige etwas zuschulden kommen lassen, ist eine Altersfeststellung schwierig und nicht gewünscht.

Im Fall des getöteten Deutschen Marcus H. wurde beispielsweise sechs Mal der Antrag gestellt, um das Alter des damals angeblich 17-jährigen Täters festzustellen. Diese Anträge wurden jedes Mal abgelehnt. Auch dann noch, als „Ein Prozent“ einwilligte, die Kosten für die Untersuchung des Syrers zu bezahlen.

Dieser Syrer hat Marcus H. getötet:
https://www.frei3.de/embed/b2d9828f-188f-4b53-8cf4-91a384336b79

Dabei wäre eine Altersfeststellung bei jedem Minderjährigen dringend notwendig, denn mit diesem Status als „Minderjähriger“ ist es nicht nur möglich, viele Familienmitglieder nachzuholen, er bringt auch weitere Rechte. So werden echte oder vermeintliche Minderjährige nicht in Abschiebungsgewahrsam genommen und sie erhalten eine sehr aufwendige und kostenintensive Rundumbetreuung durch den Staat. 2017 berichtete die Welt, dass jeder „unbegleitete minderjährige Ausländer“ (UMA) im Durchschnitt 5.230 Euro im Monat kostet und allein im Berichtsjahr 3,95 Milliarden Euro für deren Betreuung ausgeben werden mussten – Geld, das an andere Stelle fehlt.

Nicht täuschen lassen
Die etablierte Politik hat aus den Fehlern der Flüchtlingskrise gelernt. Man versucht nun einerseits, die Zahlen zu schönen und andererseits arbeitet man mit viel Kreativität an der Eröffnung immer neue Wege nach Deutschland, die eben nicht so im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Daher ist es für die wenigen Medien, die sich langfristig und kritisch mit dem Thema auseinandersetzen wichtig, dass wenigstens sie genau hinschauen und die Menschen informieren.

Denn zur Wahrheit gehört es auch, dass die aktuelle Bundesregierung und deren Vorgänger gerne noch viel mehr Fremde importiert hätten. Doch die Corona-Pandemie hat für einen Bearbeitungsstau bei den Visa-Anträgen gesorgt, der jetzt nach und nach abgearbeitet wird und für steigende Zahlen bei der Familienzusammenführung sorgen wird.

Vergessen ist auch der Scheinkompromiss aus der Zeit von Bundeskanzlerin Merkel, wonach der Familiennachzug für subsidiär Geschützte (das sind „Flüchtlinge“ aufgrund einer EU-Verordnung) zwischen 2016 und 2018 auf Eis gelegt wurde. Als 2016 die Stimmung in Deutschland zu kippen drohte, setzte man den Familiennachzug kurzzeitig bis 2018 aus. Viel Zeit ist seitdem vergangenen, die Deutschen haben sich anderen Problemen zugewandt und die damals Abgewiesenen reisen einfach heute in das deutsche Sozialsystem ein.

Unsere Asyl- und Zuwanderungspolitik bleibt ein schlechter Witz, und der Große Austausch ist in vollem Gange.

Erstveröffentlichung: einprozent
(beischneider.net)

 

 

Ziel der Landesregierung ist es, Baden-Württemberg zu einer Pionierregion für nachhaltige Mobilität zu machen und dafür noch fahrradfreundlicher zu gestalten. Radverkehr leistet einen wichtigen Beitrag zur Lösung zentraler Zukunftsfragen von der Gesundheits- und Wirtschaftförderung über Klimaschutz bis hin zur Lösung von Verkehrsproblemen und der Steigerung der Lebensqualität in Städten. Das 2011 neu gegründete Ministerium für Verkehr wertete die Radverkehrspolitik institutionell und personell auf und siedelte sie in einem eigenen Referat für die Themen Rad- und Fußverkehr und kommunale Verkehrskonzepte an. Ziel der Radverkehrsförderung ist die Steigerung des Radverkehrsanteils an allen Wegen auf landesweit 20 Prozent. Um dieses für ein Flächenland ehrgeizige Ziel zu erreichen, bedarf es einer fahrradfreundlichen Mobilitätskultur im Land – einer neuen Radkultur. Hierfür ist ein breites Spektrum an Maßnahmen erforderlich, die sowohl Verbesserungen bei Radverkehrs- infrastruktur und Radverkehrssicherheit als auch eine positive Kommunikation des Themas voranbringen.Ohne die Einbindung von Partnern auf Landesebene und insbesondere in den Kommunen kann die Entwicklung und langfristige Stärkung einer neuen Radkultur im Land nicht gelingen. Daher arbeitet die Landesregierung eng mit dem kommunalen Netzwerk der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e.V. (AGFK-BW) zusammen und unterstützt diese bspw. bei Modellprojekten. Zudem findet im Rahmen des Landesbündnisses ProRad als zentralem Gremium auf Landeseben ein regelmäßiger Austausch mit allen relevanten Akteuren statt und werden gemeinsame Vorhaben zur Radverkehrsförderung vorangetrieben. Fahrradfreundlichkeit in Baden-Württemberg soll mehr sein als ein Lippenbekenntnis. Daher hat das Land die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune” eingeführt. Gemeinden, Städte und Landkreise, die das Fahrrad konsequent fördern, können sich um die Landesauszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune” bewerben - wenn sie die notwendigen Voraussetzungen erfüllen. Informationen zu den Voraussetzungen und Bewerbungsunterlagen finden Sie unter www.aktivmobil-bw.de. Aktuell liegt der Schwerpunkt neben einer Vielzahl laufender Maßnahmen auf der Umsetzung von drei zentralen Vorhaben im Land:
Das konzeptionelle Fundament - die RadSTRATEGIE
Der kontinuierliche Ausbau - das RadNETZ
Die kommunikative Umsetzung - die Initiative RadKULTUR.
Straßen, die durch Verkehrszeichen 244.1 nach StVO als Fahrradstraße gekennzeichnet sind, dürfen nur von Radfahrenden befahren werden. Andere Fahrzeugführer dürfen Fahrradstraßen nur benutzen, soweit dies durch ein Zusatzschild zugelassen ist. Sie haben sich dann dem Radverkehr unterzuordnen. Radfahrende dürfen nebeneinander fahren. Dies ist im allgemeinen Straßennetz nur erlaubt, wenn sie den sonstigen Verkehr nicht behindern. Auf Fahrradstraßen gelten die allgemeinen Verkehrsvorschriften. Es gilt als Höchstgeschwindigkeit Tempo 30. Es gelten die allgemeinen Vorfahrtsregeln. (baden-wuerttemberg.de)

 

(tutut) - Es gibt gute Literatur und schlechte. Roger Köppel empfahl auf "Weltwoche Daily" gerade als Sommerlektüre von Michael Maar "Die Schlange im Wolfspelz: Das Geheimnis großer Literatur".  Warum kommt eigentlich niemand auf die Idee, zwischen guter und schlechter Zeitungslektüre zu unterscheiden? Laufen die außer Konkurrenz? Wäre Qualitätsjournalismus unterm Sprachbeil eine Zumutung? Wenn, dann bliebe nur die Frage: für wen? Oder käme heraus, dass alle dieselbe Phrasendreschmaschine benutzen, nur die Spreu, welche zu Weizen werden soll, ist jedes Mal eine andere? Wenn Zeitungsschreiber  sich Tasten nähern oder diese gar berühren, quillen einst leere Seiten meist vor Anstrengung über, ohne etwas mitteilen zu können.   Sprachmüll füllt immer größere Bleifriedhöfe, obwohl  Medienhäuser oder Besenkammern auf Metallhaltiges nicht mehr angewiesen sind. Zeitung Literatur? Sie arbeiten noch oder gar nicht mehr daran. Immer, wenn jemand meint, es kommt ein Kunstwerk daher, Lohnschreiber der Journaille können davon nur träumen, versuchen wenigstens, mal des Schriftstellters Hemd zu berühren. "Ein Buch, das rätselhaft gute Laune macht", Mark Siemons, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.  "Maars Buch ist eine Einladung zum Lesen", Neue Zürcher Zeitung. "Ein leichtfüßiger Schlendergang durch die Bibliothek", Gisela Trahms, Die Welt.  "Ein ganz großer Wurf ... Dieses Buch ist nicht nur eine eigenwillige Stilkunde, vor allem eine unterhaltsame Literaturgeschichte des Stils",  Adam SOBOCZYNSKI ― Die Zeit.  "Er schaut genau hin, untersucht den Stil und präsentiert am Ende auch eine wunderbare und umfassende Literaturgeschichte. Und nebenbei liefert er ein paar Tipps für gutes Schreiben".  Der eine auf Amazon sieht fünf Sterne und sagt sagt so: "Maar legt Gedichte und Essays, Erzählungen, Novellen und Romane unter seine Leselupe, kommt zu gut begründeten Urteilen und präsentiert sie uns, auf dass wir sie prüfen und mit unseren Ansichten abgleichen. Dass man sich seinen Empfehlungen schwer entziehen kann, spricht für die Finesse, mit der er uns zur Lektüre verführt: Nach einem langen Leseleben kenne ich viele der Schriftsteller und ihre Bücher, die Maar preist - und gelegentlich piesackt. Es wäre aber überraschend,  und man hätte Grund, ein wenig stolz zu sein, fände man 'nur' Texte, die man bereits kennt. Michael Maar aber hält viele Überraschungen bereit.."  Der andere meint, zwei Sterne genügen: "Zutreffender hätten Maar oder sein Verlag den Untertitel 'Das Geheimnis des guten Stils' gewählt, darum geht es in diesem Buch nämlich fast ausschließlich: 'Meidet alles, was als Sprachplastik im Mainstream schwimmt ... wie ist die Sprache, aus der sich literarischer Stil bildet, aufgebaut, wie setzt sie sich zusammen ....Kann ein falsches Komma oder ein falsches Substantiv einen Satz zerstören? ...usw.' Ja selbstverständlich - und leider verliert sich auch Maar dabei im Phrasen-Dickicht, wenn er seine Beispiele für die potenzielle Tödlichkeit fehlender Kommasetzung bringt: 'Warte nicht hängen', schrieb der König an seinen Heerführer, wir haben das schon prägnanter im Lehrerzimmer am Spind gelesen: 'Komm Opa essen'. Sicherlich kann das Durchkämmen von Literatur in Bezug auf falsche Metaphern, schlechten Satzbau und so weiter und so fort lehrreich und vielleicht auch interessant sein, locker vom Hocker kann Maar schließlich schreiben, das 'Geheimnis großer Literatur' stöbert man so nicht auf. ...Es gibt noch mehr zu entdecken... aber das muss man auf eigene Faust unternehmen, Michael Maar hilft da nicht weiter bzw. führt eher auf Neben- sowie Abstellgreise". Da stehen schon Waggons der phänomenalen Gäubahn voll mit Altpapier. Über sie und andere Albträume. Pressefrei ohne Humor undPhantasie,  dennLinksgrüne haben keine, dafür sind sie an der Spracharmut zu erkennen. Stete Wiederholung  höhlt  Hirne, soweit vorhanden. Krieg in der Ukraine? Niemand muss wissen, dass sich dort in der Hauptstadt deutsche Regierungsmitglieder mit dem Sektglas in der Hand kringelig lachen. Pandemie?  Frankreich enthüllt  und beendet politische Krippenspiele. Muss auch niemand beschäftigen. Jedes Lebensabenteuer landet heute in einer Hüpferburg, dort halten alle Gespensterzüge.

Alles aussteigen. Endstation. Grüner wird es nicht. 10 Prozent sind 150. Mehr Wissen schadet nur. Festhalten am Leidartikelpfosten: "Die Bahn steht vor dem Kollaps ...Die jahrzehntelange Vernachlässigung der Infrastruktur lässt sich nicht über Nacht beseitigen. ...Der angekündigte Aufbau eines Hochleistungsnetzes ist der richtige Weg. .."  Noch was? "Ärger um Neun-Euro-Ticket - Bahn-Gewerkschaften warnen vor Verlängerung".  "Auf der Bahnstrecke zwischen Karlsruhe und Pforzheim kommt es weiterhin zu Behinderungen und Verspätungen. Das teilte eine Sprecherin der Deutschen Bahn am Donnerstag mit. Seit Mittwochmorgen ist der Bahnverkehr auf der Strecke aufgrund eines Kabelschadens nur eingeschränkt möglich. Betroffen ist sowohl der Fern- als auch der Nahverkehr".  Kommunisten suchen den Superbolschewisten: "Kernkraft entzweit Grüne - Ex-Umweltminister Trittin gegen AKW-Weiterbetrieb". Freundschaft!  "Corona-Politik zerstörte jede fünfte Freundschaft - Laut Umfrage führten die Maßnahmen zu heftigsten Meinungsunterschieden - 27 Prozent brachen Regeln".  "Vor allem Kinder leiden unter Corona-Maßnahmen - Seelische Gesundheit laut Studie bei einem Drittel durch Quarantäne und Homeschooling angegriffen". Berlinkorrespondentin tastet: "Widerstand gegen Gas-Umlage wächst - Verbraucherzentralen, Linke und Gewerkschaften warnen - Ruf nach weiterer Entlastung".  Landeskorrespondentin mit der jährlichen Wiederholung: "9000 Lehrer in den Ferien arbeitslos". Hier gibt es nichts zu lesen. Die Dritte Welt will gerettet sein!  Heißer wird's immer, aber nicht helller: "Zu viel des Guten - Bis zu 1800 Sonnenstunden gibt es pro Jahr in Baden-Württemberg. Immer mehr Photovoltaikanlagen werden in Betrieb genommen, um Strom zu erzeugen. Doch der Boom stellt die Netzbetreiber vor neue Probleme. Denn das Stromnetz ist nicht für die vielen kleinen Energieproduzenten ausgelegt.... Experten rechnen damit, dass sich das Problem verschärft, wenn der Ausbau der Windkraft beschleunigt wird".  Nicht Neues vom Wahn unter der Sonnenblume: "Interview: 'Wir befüllen zielgenau Speicher im Süden' - Netzagentur-Chef Klaus Müller über das Sparen von Gas und die drohende Knappheit". Hier nicht: "Das Bier fließt in Strömen " und ein Fake, denn noch lebt die politische Pest: "Hochsommerliches Wetter und das Ende der Corona-Regeln haben dem Böttinger Musikverein beim Sommerfest viele durstige Gäste beschert".    Er weiß was: "'Nach dem zweiten Glas Wein hat jeder mal mitgesungen' - 'Schlagerprofessor' Martin Lücke über den Erfolg von Andrea Berg und Gemeinsamkeiten der Frau aus Aspach mit Helene Fischer". Was soll eine Politredaktionsleiterin sonst schreiben? Volontär hat's noch nicht so mit der Sprache: "Edeka Milkau muss bald früher schließen - Grund ist der zunehmende Personalengpass". Öffnungszeiten verringern sich, wollte er sagen.  "Auch mit 95 steht er täglich im Atelier". An ihm kommt niemand vorbei im Kreis, in solanger Zeit leppert es sich.  Der Kannitverstan ist nicht sein einziges Aufstellungsstück. Diese Dichtung hätte sie sich und Leserschaft schenken können, Literatur ist das nicht: "Er prägt mit seiner Kunst das Erscheinungsbild seiner Geburtsstadt Tuttlingen und er ist ein bedeutender Vertreter der Nachkriegskunst im deutschen Südwesten: Roland Martin. Der Träger des Kulturpreises der Stadt und des Ehrengeschenks 'Kannitverstan' feiert am Freitag seinen 95. Geburtstag". Die übliche Volontärsbeschäftigung, wenn Redaktion nichts einfällt,  obwohl's das gar nicht mehr gibt: "Beim SSV fällt Spaichingen etwas aus der Rolle - Die Bedeutung des Sommerschlussverkaufs nimmt ab - Die Krisen werden im nächsten Jahr zu spüren sein".  Zahlen, Zahlen, Zahlen, ein dreifach Hoch,  darauf ist Verlass: " Inflation bleibt auf hohem Niveau - Die Inflation in Deutschland hält sich trotz leichter Abschwächung hartnäckig über der Marke von sieben Prozent. Die Verbraucherpreise stiegen im Juli nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,5 Prozent. Im Juni lag die Jahresteuerungsrate noch bei 7,6 Prozent und im Mai sogar bei 7,9 Prozent. Für Entlastung sorgten erneut der Tankrabatt und das Neun-Euro-Ticket. Hinzu kam der Wegfall der Ökostrom-Umlage zum 1. Juli. Auf eine Trendwende können Verbraucher Ökonomen zufolge vorerst aber nicht hoffen, im Gegenteil. Im Juli verteuerte sich Energie um 35,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Nahrungsmittel kosteten 14,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie die Wiesbadener Behörde am Donnerstag mitteilte". Hätte sonst ja auch niemand gemerkt.  Wie aus  dem Schulmädchenreport: "Baerbocks Appell an Athen und Ankara - Baerbock und der widerborstige Nato-Partner - Bundesaußenministerin holt Antrittsbesuch in der Türkei nach und will 'fundamentale Differenzen' ansprechen", scherzt frau als Brüssler Spitze,  oder etwa nicht?

Über den Wolken: Segelflieger suchen am Klippeneck ihre Sieger
Für die Segelsportfans und Menschen rund um Denkingen wird es ab Samstag sieben Tage lang ein besonderes Schauspiel am Himmel geben. Zur Mittagszeit werden bei gutem Wetter täglich rund 80 Segelflugzeuge über dem Ort kreisen, um danach die Sieger des 53. Klippeneck-Segelflug-Wettbewerb auszufliegen. Das Gute: Spannung ist garantiert, Favoriten gibt es eigentlich nicht...
(Schwäbische Zeitung. Weiß ein Redaktionsleiter nicht, worüber er schreibt? Die fliegen nicht über den Wolken, und es handelt sich um Segelflugsport und nicht um Segelsport, denn der spielt sich auf dem Wasser ab. Dümmlicher geht's kaum noch. Und muss das heimischen Lesern seit Jahren jedes Mal neu erklärt werden aus Mangel an Stoff, obwohl es sich um eine Pionierregion des Segelfliegens handelt?)

Flugplatz Lahr gegen Windparkbetreiber
Der Lahrer OB Ibert spricht mit Herrenknecht über das Flugplatz-Veto
Im Konflikt zwischen dem Flugplatz Lahr und den Windparkbetreibern aus Ettenheim gibt es noch keine Fortschritte, im Hintergrund laufen aber Gespräche. Wie das Regierungspräsidium Stuttgart auf BZ-Anfrage betont, müsse es für eine Genehmigung eine Einigung vor Ort geben...
(Badische Zeitung. Umgekehrt wird ein Schuh daraus,  BZ-Lokalchef! Ein Regierungspräsidium ist nur der Stangenhalter von KRÄTSCHS Hut. Journalismus wäre, sich nicht mit linksgrüner Politik gemein zu machen. Der Flugplatz ist schon lange da, alles andere verschandelt und ruiniert mutmaßlich das das Land. Das ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Was hat ein Ettenheimer, dort nämlich lebt der Lahrer OB und ist damit befangen, sich einzumischen, genauso wenig wie der Ettenheimer BM wegen subventionierten Geschäften mit einer längst gescheiterten sogenannten "Energiewende", ein linksgrüner Wahn, welcher Deutschland gerade an die Wand fährt, falls jemand Nachrichten folgt.)

Ermittlungen gegen Innenminister Strobl im SWR Aktuell Sommerinterview über Polizeiaffäre: "Belastet mich persönlich"
(swr.de Wen sonst? Heißt noch jemand Thomas Strobl, der nicht zurücktritt von CDU und Land? Alte Blicke in alte Sommerlöcher.)

Das Coronavirus und die Folgen für das Land
Theater melden drastischen Rückgang bei Aufführungen und Besuchern
(swr.de. Wer will noch mehr Staatszirkus?)

Untersuchungsausschuss im Landtag
Sexuelle Belästigung bei der Polizei in BW: Opposition enttäuscht über Regierungsbericht.
(swr.de. Hohoho! Immerhin brachten es die Medien, mehr kommt nie dabei heraus.)

Gebäude wird Teil einer neuen Modellstadt
Nach Expo-Ende in Dubai: BW-Pavillon wird verschenkt statt abgerissen
(swr.de. Oase of THE ÄLÄND. Wie viele Millionen im Wüstensand verstreut? Ministerin noch immer im Amt.)

Ehrenamtliche erfüllen letzte Wünsche
Region Südbaden bekommt einen Wünschewagen für Sterbenskranke
(swr.de. Letztes Halali auf dem Martinshorn?)

Vor zehn Jahren Im Landtag.

CSD in Stuttgart
Wo nach dem Umzug queer gefeiert wird
Der CSD Stuttgart ist mehr als eine bunte Party und transportiert wichtige gesellschaftspolitische Botschaften. Nach dem Umzug wird gefeiert. Eine Auswahl.
(Stuttgarter Zeitung. Auch Minderheiten brauchen Zeitung? Das alles gehört aber gar nicht zum Islam. Wie weit würde ein solcher Umzug in einem islamischen Land wohl kommenm? )

Stuttgarter Kitas
CDU fordert einen Kita-Manager
(Stuttgarter Zeitung. W? Wie wär's mit Beauftragter?)

Neue EU-Regeln
Kein Auto mehr ohne Tempowarnung
(Stuttgarter Zeitung. Nur einmal im Monat öffnet Brüssel die Türen.)

Samstagfeierabend  mit dem Sonnenuntergang, bis die Schlaglöcher aus den Straßen fliegen.

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„Kriegstreiber“
In Bayreuth trifft Habeck die Wut von mehr als nur ein paar Schreihälsen
Eigentlich will Wirtschaftsminister Robert Habeck bei einem „Bürgerdialog“ seine Politik erklären. Doch die Wut über Ukraine-Krieg, Inflation und Energiekrise überrascht dann auch den Minister.Als Robert Habeck die kleine Bühne auf dem Ehrenhof in der Bayreuther Innenstadt erklimmt, bricht vor den Absperrgittern ohrenbetäubendes Pfeifen und Tröten los.
(welt.de. War er denn mal nicht gewählter Volksvertreter?)

Kosten im Gesundheitswesen
Krankenkassen fordern: Der Bundestag soll Karl Lauterbach stoppen
Höhere Beiträge für Versicherte, Aufgabe der Rücklage und Schulden. So notdürftig stopft Gesundheitsminister Karl Lauterbach die Lücken der Krankenkassen. Die fordern jetzt: Der Bundestag soll ihn stoppen.
VON Mario Thurnes
(Tichys Einblick. Dann wird er weiter foppen. Er muss nach Hause oder die richtige Impfung suchen.)

Kritik durch EU-Länder
„Wenn Deutschland Gas sparen will, möge es doch seine Atomkraftwerke weiterlaufen lassen“
Innerhalb der EU wächst der Ärger auf Deutschland. Vor allem, dass die Bundesregierung daran festhält, zum Jahresende die letzten Atomkraftwerke abzuschalten, stößt auf Unverständnis...Aus Sicht von Ländern wie Ungarn, Rumänien, der Slowakei und Frankreich könnte ein Weiterbetrieb deutscher Atomkraftwerke erheblich dazu beitragen, Gas zu sparen, da in der Bundesrepublik zuletzt noch immer etwa 15 Prozent des Stroms von Gaskraftwerken erzeugt wurde. Sollte Russland seine Gaslieferungen in die EU komplett einstellen, wären dann mehr Reserven für das Heizen von Haushalten und für die Industrie verfügbar...
(welt.de. Deutschland allein vor dem Haus.)

Wer holt die Atomkraft aus dem Haigerloch? (Symbolmodell)

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NACHLESE
Soll Fachleute bewusst ignorieren
Experte erhebt schweren Atom-Vorwurf gegen Grünen-Ministerin Lemke
Die Grünen stehen derzeit in der Atom-Politik im Fokus. Die Partei wehrt sich gegen eine Laufzeitverlängerung der drei noch am Netz angeschlossenen Meiler. Nun sollen von der Umweltministerin Lemke wichtige Experten in der Debatte nicht beachtet worden sein, so der Vorwurf des Physikers und Atomexperten Ulrich Waas. Vorwurf: Experten werden nicht angehört. Waas ist als Ex-Mitglied der Reaktor Sicherheitskommission (RSK) ein Mann vom Fach. Der Atomexperte erhebt nun gegenüber der „ Bild “-Zeitung einen schweren Vorwurf gegenüber Lemke: „Anscheinend hat Steffi Lemke Sorge, dass die RSK einen Weiterbetrieb für unproblematisch halten könnte.“
(focus.de. Wikipedia: "Nach dem Besuch einer Polytechnischen Oberschule in Dessau machte Steffi Lemke von 1984 bis 1986 eine Ausbildung zur Zootechnikerin. Anschließend war sie von 1986 bis 1988 als Briefzustellerin tätig. Sie besuchte nebenberuflich einen Abiturlehrgang am Philanthropinum Dessau. Nach dem Abitur 1988 absolvierte sie ein Studium der Agrarwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, das sie 1993 als Diplom-Agraringenieurin (Fachrichtung Tierproduktion) abschloss". Noch Fragen?)
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Dosenwerfen geht immer.

Boehringer: Impfstoff-Bestellpraxis kostet Steuerzahler 10 Milliarden Euro
Die WELT berichtet am Donnerstag, dass die FDP sich leicht kritisch gegenüber der hohen Zahl an verfallenden Covid-19-Impfdosen äußert. Dazu teilt der haushaltspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Peter Boehringer, mit:
„Die Bestellpraxis an Covid-19-Impfstoff der Bundesregierungen seit 2020 ist ein Skandal in vielfacher Hinsicht, der leider noch immer anhält, denn Minister Lauterbach bestellt ja trotz der relativen Harmlosigkeit der dominierenden Corona-Variante Omikron noch immer Impfdosen zur massenhaften Verimpfung ab Herbst. Es ist ein schlechter Witz, wenn nun ausgerechnet die diesen Minister mittragende FDP-Fraktion endlich Zweifel anmeldet, die seit zwei Jahren jede noch so sinnlose und große Bestellung an Impfstoffen mitgetragen hat. Ebenso absurd ist die analoge Kritik des gesundheitspolitischen Sprechers der CDU/CSU im Bundestag, Tino Sorge. Sein ehemaliger Minister Spahn (CDU) war für entsprechende Bestellungen von 577 Millionen Covid-Impfdosen verantwortlich und die Union hatte ebenso wie damals schon die oppositionelle FDP immer noch mehr Einkäufe gefordert. Am Ende werden von den georderten knapp 700 Millionen Dosen (rechnerisch acht pro Bundesbürger!) mehr als zwei Drittel verfallen, wodurch dem Steuerzahler ein völlig überflüssiger Schaden von etwa zehn Milliarden Euro entstehen wird. Eigentlich sogar mehr, denn auch der relativ geringe Prozentsatz an tatsächlich verimpften Dosen hat – wie wir medizinstatistisch inzwischen sicher wissen – praktisch keine Corona-Erkrankung verhindert und auch so gut wie keine schweren Verläufe, auch wenn dies trotz fehlender Evidenz noch immer behauptet wird. Insbesondere in der nunmehr eingetretenen endemischen Phase der relativ harmlosen Omikron-Variante ist jede neue Impfstoff-Bestellung vollkommen sinnfrei – was Minister Lauterbach aber nicht davon abhält, genau diese Bestellungen nun erneut massenhaft durchzuziehen. Natürlich erneut auf Kosten der Steuerzahler und mit schon heute sicherem Abschreibungsbedarf auf wiederum 80 Prozent dieser Dosen! Dies ist wiederholte Schadenverursachung mit Vorsatz! Nur die AfD hat all dies schon seit den ersten, rein spekulativ-aktionistischen Voraus-Bestellungen der Bundesregierung und der EU im Spätsommer 2020 immer wieder kritisiert. Schon dem ersten EU-Mega-Einkauf noch gar nicht existenter (und damit weder sicher wirkender, noch ausreichend getesteter und damit potenziell nebenwirkungsreicher) Impfstoffe bei Biontech-Pfizer über 500 Millionen Dosen im Wert von damals 34 Milliarden Euro (!), dem Minister Spahn für Deutschland zugestimmt hat, hatten wir im Haushaltsausschuss vehement widersprochen. Wie sich nun zeigt, schon damals völlig zurecht. Es ist bedauerlich, dass die WELT nun faktenfern nur die Regierungspartei FDP in einer pseudo-oppositionellen Rolle kritisch zu Wort kommen lässt, während aber die weitergehende, frühere und konsequentere AfD-Kritik seit über zwei Jahren schlicht verschwiegen wird. AfD-Politik hätte auch diesen Großschaden für den deutschen Steuerzahler sowie sehr viele schwere gesundheitliche Nebenwirkungen dieser Impfungen verhindert.“
(Pressemitteilung der AfD-Bundestagsfraktion)
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Und während das Volk angehalten wird, für den Frieden zu sparen und zu spenden, ja sogar zu frieren, präsentieren sich die Wallfahrer mit ihrem Pilgerziel Bürgermeister Klitschko lachend und Sekt schlürfend auf einem Balkon. Noch peinlicher allerdings die heute erschienene Ausgabe der Modezeitschrift Vogue — mit einer langen Foto-Modestrecke des ukrainischen Präisdentenpaares „aus der ukrainischen Hölle“. Ja, Sie lesen richtig: Modefotos mit allem stylischen Drum und Dran. Ein Hochglanz-Foto-Shooting, während allein 150.000 Flüchtlingskinder in deutschen Schulen sitzen. An Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten: Assistenten, eine Frisörin, eine Stylistin, eine Visagistin und dazu die Starfotografin Ann Leibovitz. Keine ukrainischen Kriegsbilder von verwundeten Menschen, nein: Aufs Cover hebt Vogue die Frau des Camouflage-Präsidenten, Olena Selensca.
(Peter Hahne, Tichys Einblick)
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Statistikamt
Nullwachstum – Deutsche Wirtschaft stagniert im zweiten Quartal
Die deutsche Wirtschaft tritt auf der Stelle. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im zweiten Quartal des Jahres im Vergleich zum Vorquartal nicht mehr, wie das Statistische Bundesamt in einer ersten Schätzung mitteilte. Lieferengpässe und die Folgen des Ukraine-Krieges haben die deutsche Wirtschaft im Frühjahr ausgebremst. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagnierte im zweiten Quartal gegenüber dem ersten Vierteljahr 2022, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in einer ersten Schätzung mitteilte. Zu Jahresbeginn war Europas größte Volkswirtschaft nach den jüngsten Daten noch um 0,8 Prozent gewachsen.
(welt.de. Wie kann ein Schrumpfkopf wachsen?)

Abwanderung
Hunderte Deutsche ziehen nach Syrien, Irak und Afghanistan
Abgesehen von kurzen Reisen gibt es jährlich auch einige Umzüge von Personen mit deutschem Pass in die Hauptherkunftsstaaten von Asylbewerbern. Doch wen zieht es von der Bundesrepublik nach Syrien, Irak, Afghanistan? Mitarbeiter von Migrationsbehörden haben eine Mutmaßung.Wenn über Flüchtlinge berichtet wird, die für wichtige Familienereignisse in ihre Heimatländer reisen, sorgt dies regelmäßig für Verwunderung. Weil dies Zweifel daran weckt, ob jemand, der Heimaturlaube unternimmt, immer noch Schutz vor Krieg oder Verfolgung in Deutschland benötigt.
(welt.de. Wird Sozialhilfe vonPassdeutschen als Aufbauhilfe in die Heimat geschickt, bis es reicht?)

Verkehrsminister untergetaucht
„Wissing ist vielleicht in einem Regio-Zug unterwegs, um Nahtod-Erlebnisse zu sammeln“
Deutschland versinkt im Verkehrschaos - wo ist eigentlich der zuständige Minister Wissing? WELT-Kolumnist Henryk M. Broder spekuliert, Wissing könnte in einem Regio-Zug unterwegs sein. „Ich war auch gerade in einem Regio unterwegs und ich wünsche es keinem. Nur meinen ärgsten Feinden.“
(welt.de. Da kennt Broder den Gespensterzug Gäubahn nicht.)

Stresshormone
Was Flucht mit Menschen macht
Krieg und Hunger vertreiben Millionen Menschen aus ihrer Heimat. Das Erlebnis von Ohnmacht und Ausgeliefertsein prägt sie ein Leben lang – auch ihre Kinder. Forscher haben Stresshormone gemessen und legen faszinierende Daten vor.Der Ukraine-Krieg vertreibt Millionen Flüchtlinge aus ihrer Heimat – sie erleben Feindschaft, Angst und Ohnmacht. Neu ist das Phänomen nicht. Der Verlust des bisherigen Lebens kann jeden treffen – und so versuchen Wissenschaftler herauszufinden, wie stark die Fluchterfahrung sich auf Psyche und Gesundheit auswirkt und was man tun kann, um bleibende Schäden zu verhinder. Sie wollen auch wissen, ob das Trauma in die nächste Generation weitergegeben wird. Erste Erkenntnisse aus verschiedensten Kriegsgebieten zeigen, dass biologisch und psychologisch oft ähnliche Muster wirken.
(welt.de. Ahnungslos im Ahnungslosen. Hier geht's um Folgen von Schleuserreisen. Einfach mal machen! 14 Millionen Deutsche übersehen?)

Gérard Bökenkamp
Paradoxer Wirtschaftskrieg: Wer sanktioniert wen?
Bei den westlichen Sanktionen gegen Russland stellt sich wie bei jedem Wirtschaftskrieg die Frage: Wem nutzen die Einschränkungen unterm Strich wirklich? Wer sanktioniert wen?
(achgut.com. Entscheidend ist, wer auf dem Strich geht und steht.)

Kolja Zydatiss
Ausgestoßene der Woche: Die Umstrittenen
Würde Victor Hugo, wenn er heute am Leben wäre, einen Roman mit dem Titel „Die Umstrittenen“ schreiben? „Umstritten“, das ist jedenfalls der Kampfbegriff, auf den heutzutage standardmäßig zurückgegriffen wird, wenn es an Argumenten gegen eine andere Meinung mangelt.
(achgut.com. Wer ist umstrittenen, wird umgefragt und umgeritten.)

„Letzte Generation“
Radikale Klimaschützer blockierten mehrere Krankenwagen
Mindestens acht Krankenwagen kamen während der Blockaden des Berliner Verkehrs durch radikale Klimaschützer zu spät an ihrem Einsatzort an. Doch die wirkliche Zahl könnte viel höher liegen.
(Junge Freiheit. Dort wo sie sitzen, ist ihr Klima für den Arsch. Wer mit dem denkt, hat den A-Quotient.)

Die Documenta ist nicht mehr zu retten
Nachdem weitere antisemitische Motive auf der Documenta aufgetaucht sind ist klar: Die Kunstausstellung ist nicht mehr zu retten. Schuld ist eine linke Kulturelite, die selbst das macht, was sie anderen vorwirft.
(Junge Freiheit. Wer das größte islamische Land Deutschlandkultur machen lässt, muss Claudia Roth fragen, wohin sie gehört.)

Fußball-Nationalelf
Warum der DFB „Die Mannschaft“ wirklich abschafft
Für die Fans war es überfällig: Nach sieben Jahren schafft der DFB den ungeliebten Marketingnamen „Die Mannschaft“ für die Nationalelf ab. Warum plötzlich alles ganz schnell ging.
(Junge Freiheit. Weil jetzt die Frauenschaft kommt.)

Mehr Schaden als Nutzen
Landesbank-Chefvolkswirtin kritisiert Rußland-Sanktionen
Die Chefvolkswirtin der Landesbank Hessen-Thüringen kritisiert die Sanktionen gegen Rußland massiv. Der Westen habe sich komplett getäuscht, meint Gertud Traud.
(Junge Freiheit. Der Kommunismus kennt keine Himmelsrichtungen, seinen Himmel sucht er auf der Erde.)