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 „Unsere Länder stehen heute gegeneinander“

Von WOLFGANG HÜBNER

Zwei Tage nach seinem faktischen Kniefall in Kiew und einen Tag nach Putins fulminanter Abrechnung mit dem Wertewesten in Moskau hat Bundespräsident Steinmeier eine Rede an die Deutschen gehalten, die nichts anderes ist als die definitive Feinderklärung gegen Russland, aber auch gegen große Teile des eigenen Volkes, von dem Steinmeier bislang noch nie gewählt wurde.

Wenn es sich allein um eine Feinderklärung gehandelt hätte, wäre das schon schlimm und demagogisch genug gewesen. Doch der Bundespräsident hat den mehrfach mit großen Mehrheiten gewählten Präsidenten der Russischen Föderation auch noch mutmaßlich volksverhetzend dämonisiert als das „Böse“, das uns bedroht. Einen eindeutigeren Verstoß gegen den Paragraphen 130 des Strafgesetzbuches kann es nicht geben.

Wenn Steinmeier, der Putin aus vielen Begegnungen sehr gut kennt und also weiß, dass der deutschsprechende und deutschfreundliche Russe weder ein Dämon ist noch das „Böse“ verkörpert, sondern ein Politiker, der im Gegensatz zu der gegenwärtigen deutschen Staatsspitze die Interessen seines Landes verteidigt, dann belügt er sich selbst und alle, die er angeredet hat.

Und Steinmeier lügt möglicherweise , wenn er sagt: „Unsere Länder stehen heute gegeneinander“ oder Deutschland sei nun mit Russland „zerstritten“. Gegen Russland stehen, mit Russland zerstritten sind nur jene Kreise in Deutschland, die Russland als transatlantische Vasallen der Biden-USA faktisch und praktisch den Krieg erklärt haben – wirtschaftlich verheerend, politisch verblendet, militärisch selbstmörderisch.

Wie dumm stellt sich eigentlich der Bundespräsident, für wie dumm verkauft er seine Landsleute mit der Behauptung, Russland habe die bisherige „Weltordnung in Schutt und Asche gelegt“? Wer hat denn das kapitalistische Russland mit den massivsten, auf ökonomische Zerstörung abzielenden Wirtschaftssanktionen belegt? Wer hat die Brücken zum zuverlässigsten und preiswertesten Energielieferanten Deutschlands mutwillig abgebrochen? Wer liefert tödliche Waffen und sendet viele Milliarden Steuergelder an ein Regime in Kiew, das Zehntausende seiner Männer mutmaßlich in Tod und Verstümmelung schickt, weil seine Führungsclique die Neutralität der Ukraine mehr fürchtet als das Elend ihres verarmten Volkes?

Auf jede dieser Fragen weiß Steinmeier die richtige Antwort genau. Müsste er deshalb möglichweise lügen und hetzen. Und er belässt es nicht dabei, sondern stimmt die Deutschen auf „Verzicht“ und „Bescheidenheit“ ein. Denn auch das weiß er: Die Kriegspolitik gegen Russland und bald auch gegen China wird für die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung zwischen Flensburg und Konstanz, zwischen Aachen und Görlitz mit Sicherheit einschneidende existenzielle Folgen haben.

In dieser Hinsicht hat Steinmeier allerdings hohe Kompetenz seit seiner aktiven Mitarbeit an den Hartz IV-Gesetzen. Die Rede des Bundespräsidenten kann nur eine Reaktion haben: Ziviler Widerstand in jeder gewaltfreien Weise und eine baldige nationale Großdemonstration gegen den bedrohlichen Wahnsinn, in den Deutschland von diesen Berliner Vasallen geführt werden soll.
(pi-news.net)

Profifußballer Pablo Marí unter den Opfern

Von Alex Cryso

Bekommen wir dank der rapiden Zunahme von „Einzelfällen“ doch noch einen heißen Herbst? Getreu dem Motto „Wenn Ihr es nicht tut, dann machen wir es“, zücken unsere Zukunftschancen wieder verstärkt die Messer, um bei Tag wie bei Nacht die öffentlichen Plätze unsicher zu machen. Dass ist leider nicht nur in Deutschland, sondern auch an vielen anderen Orten in Europa immer das Gleiche. Interessant wird es vor allem dann, wenn es Prominente egal von welchem Status trifft. Menschen, die scheinbar abgekapselt von der Realität in Reichtum und anderen Komfortsphären leben, wohl aber meinen, uns Bürgern die Welt erklären zu müssen.

Profifußballer Pablo Marí ist 29 Jahre alt und derzeit beim italienischen Erstligsten A.C. Monza aktiv. Der momentane Marktwert des Innenverteidigers wird auf fünf Millionen Euro beziffert. Marí ist gebürtiger Spanier und stand in seiner bewegten weil wechselträchtigen Laufbahn schon beim FC Arsenal, bei Manchester City und Deportiva La Coruna unter Vertrag. Am Donnerstagabend wurde der besagte Spieler jedenfalls zum Opfer eines traumatischen Erlebnisses (Zitate: „Ich sah, wie ein Mann jemand anderem in den Hals stach!“ und „Ich habe vor mir einen Menschen sterben sehen!“), das er wohl sein Leben lang nicht mehr vergessen wird: Ein Mailänder Einkaufszentrum wurde zum Ort der Heimsuchung eines weiteren Messerstechers, der eine Person tötete und sechs weitere zum Teil schwer verletzte. Darunter eben Marí, der sich jedoch schon wieder auf dem Weg der Besserung befinden soll.

Wie so üblich schweigen sich die Medien über die Herkunft des Täters aus. Man weiß bislang nur, dass er 46 Jahre alt ist, unter psychischen Problemen litt und seit einem Jahr in Behandlung muss. Zwar wird dieses Massaker fürwahr nicht besser, wenn es von einem tatsächlichen Italiener verursacht wurde, doch nach den Amokläufen von Würzburg oder Ludwigshafen muss erneut die Sorge geäußert werden, dass es sich auch hierbei um einen Migranten handeln könnte. Ein Anschlag wird jedoch ausgeschlossen.

Marí war mit seiner Familie in dem Supermarkt unterwegs, als er von dem Täter attackiert und am Rücken verletzt wurde, wobei das Messer nur knapp die Lunge verfehlte. Der 29-Jährige will allerdings schon wieder ab dem kommenden Montag auf dem Platz stehen. Der A.C. Monza befindet sich derzeit auf Rang 15 der Tabelle, Eigentümer des Vereins ist Politiker Silvio Berlusconi. Attilio Fontana, Präsident der Region Lombardei, sprach von einem „bitteren Abend“. Die Vertreter der italienischen Rechtsparteien fordern derweil schon seit langem ein härteres Vorgehen gegen die Gewaltverbrecher in den nördlichen Metropolen ihres Landes.
(beischneider.net)

Ein Blick von den Malediven

Von Vera Lengsfeld

Die Malediven repräsentierten „The sunny site of Life“, heißt es in den Werbungen für Touristen. Tatsächlich ist das tropische Land im Indischen Ozean, das 26 ringförmige Atolle umfasst, die aus mehr als 1.000 Koralleninseln bestehen ein Anziehungspunkt für Reisende aus aller Welt. Wer Strandurlaub liebt, ist hier richtig. Das türkise Wasser, die blauen Lagunen und ausgedehnten Riffe sind etwas Besonderes.

Der Weg hierher ist allerdings beschwerlich, wenn man aus Europa kommt, selbst wenn man sich einen Businessflug gönnt. Sechseinhalb Stunden von Frankfurt nach Dubai, dann noch einmal mehr als vier Stunden nach Malé, der 1964 gegründeten Hauptstadt, die seit wenigen Jahren mit der Flugplatzinsel durch eine enorme Brücke verbunden ist.

Der Flughafen von Dubai lässt selbst den Frankfurter provinziell erscheinen. Die Emirates-Lounge ist so weitläufig, dass man sich leicht verirren kann. Sie befindet sich oberhalb der gewaltigen Shopping-Mall, in der die Zugänge zu den Gates fast verschwinden. Wer Lust hat, kann eine der Brücken betreten und das lebhafte Gewimmel unten beobachten. In der Lounge gibt es nicht einen, sondern mehrere Food Courts, die nach Themen gegliedert sind: Europäisch, Asiatisch, Arabisch, Amerikanisches Fast Food. Wer hier logiert, gehört zu den Besserverdienenden. Gekleidet sind die meisten aber in diesem fürchterlichen Touristen-Look, der aus der Altkleidersammlung zu stammen scheint. Mein Sohn, der sich besser auskennt als ich, korrigiert mich. Es handele sich um teure Marken-Shirts und ebensolche Hosen. Eleganz ist jedenfalls nachhaltig aus der Welt verschwunden und mit ihr die Schönheit. Nur einige wenige Asiatinnen halten noch dagegen.

Als wir morgens auf dem maledivischen Flughafen landeten, erstaunte mich die pure Anzahl der Europäer und Amerikaner, die sich am Schalter für ein Arbeitsvisum anstellten. Allein mit unserm Flug waren etwas dreißig gekommen.

Die Überfahrt zur größten Urlaubsinsel Kuramathi war dann recht bewegt. Das Boot war klein, die Wellen hoch, für anderthalb Stunden fuhren wir wie auf einer Achterbahn mit zahlreichen harten Aufschlägen und einer Gischt, die jede Sicht versperrte. Zum Glück saßen wir in der ersten Reihe, so dass wir nur hörten, wie sich die Reisegefährten übergaben.

Wie wir später erfuhren, herrschte ein für die Jahreszeit eher kühles (28°C) und stürmisches Wetter. Das begleitete uns in der ersten Woche. Zu meinem Glück, denn als an einem Tag die Sonne am fast wolkenlosen Himmel schien, merkte ich sofort, dass ich nicht für die Tropen gemacht bin.

Kuramathi ist eine Postkartenidylle, immer noch, denn obwohl inzwischen die ganze Insel dicht mit Bungalows verschiedener Größe, Restaurants, Bars, plus der nötigen Infrastruktur bebaut ist, hat man kein Gefühl der Überfüllung. Bis auf die erste Baureihe, mit vier Räumen mit separater Terrasse, steht jedes Haus für sich allein. Dazwischen die üppige tropische Vegetation, die auch alle technischen Einrichtungen verdeckt. Die Luft ist gesättigt vom Duft tropischer Blüten. Von jedem Fenster aus hat man einen Blick auf den Ozean oder die Lagune.

Als mein Sohn vor elf Jahren das erste Mal hier war, war mehr als die Hälfte der Insel noch unbebaut. Man konnte einen Strandspaziergang um die ganze Insel machen. Inzwischen ist das nicht mehr möglich, denn die letzten Bungalows und Restaurants wurden auf Pfählen ins Meer gebaut. Mein Sohn hat die Insel mit einem Kreuzfahrtschiff verglichen und das trifft zu. Man kann, bis auf Exkursionen zum Tauchen oder Schnorcheln nichts machen, außer am Strand zu liegen und das Nichtstun genießen. Gegliedert ist der Tag durch Frühstück, Mittagessen und Abendbrot in einem der drei Buffett-Restaurants. „Full board“ heißt die niedrigste Kategorie, bei der ein (hervorragendes!) Angebot an Speisen zur Verfügung steht.

Kaffee und Tee sind frei, alle anderen Getränke muss man bezahlen.

Wer „all inclusive“ gebucht hat darf auch in den anderen Restaurants essen, allerdings haben sich da die Regeln geändert. Nur noch eine Vorspeise, ein Hauptgericht und ein Dessert sind frei, bei den alkoholischen Getränken muss man die Hälfte zuzahlen. Als das vor Jahren eingeführt wurde, konnte man noch fünf Vorspeisen, drei Hauptgerichte und vier Desserts in sich reinstopfen und das Ganze mit jeder Menge Wein oder Cocktails runterspülen. Das ist vorbei. Für Full-Border, die ein Restaurant besuchen, sind die Preise astronomisch. Sie entsprechen denen von Berliner Sternerestaurants. Allerdings brauchen sie diesen Vergleich, was die Qualität der Speisen betrifft, nicht zu scheuen.

Wer sich verwöhnen lassen will, kann den hervorragenden Spa besuchen. Allerdings ist es viel günstiger, Behandlungen vorher zu buchen. Auch wenn es die teuersten Anwendungen waren, die ich bisher hatte, bereue ich keine einzige, denn sie waren hervorragend. Wenn man dann am Schluss mit Blick auf die Lagune ruht, hat man keine Wünsche mehr.

Ein besonderes Highlight ist der Infinity-Pool. Hier kann man richtig schwimmen, denn er ist fast fünfzig Meter lang und meistens leer. Man kann sich einbilden, im Ozean zu sein, ist aber sicher vor den armlangen Schwarmhaien und anderen Überraschungen. Nach dem Schwimmen noch die Aussicht genießen, besonders bei Sonnenuntergang, ist eine Belohnung, auch ohne „Sunddowner“. Im offenen Meer zu schwimmen, wage ich nicht. Es gibt auch größere Haie, die sollen aber harmlos sein. Eher wird man von einer Kokosnuss erschlagen, als von einem Hai angegriffen, heißt es im Eco-Center, das es hier auch gibt.

Dort ist allerdings das Skelett eines 5 Meter langen Hais ausgestellt mit vollständigem messerscharfen Gebiss. In den anderen Vitrinen kann man Fauna und Flora des Atolls kennenlernen.

Auch sonst wird etwas für die Bildung der Besucher getan. Es gibt einen Naturpfad im ursprünglich belassenen Teil in der Mitte der Insel und einen „Botanic Walk“, bei dem man die essbaren und medizinisch bedeutenden Pflanzen der Insel kennenlernt. Ein Pfad ist den zahlreichen Einsiedlerkrebsen gewidmet, die ihre Häuser auf der Insel spazieren führen. Wenn man nachts ins Gestrüpp leuchtet, wimmelt es von Krabben. Am Ufer lassen sich die Fischreiher bewundern, die oft stundenlang nicht den Platz wechseln. Zum Glück hat man viele hundertjährige Bäume stehen gelassen. Nachts werden sie stimmungsvoll beleuchtet, ein wirklich zauberhafter Anblick.

Die spektakulären Sonnenuntergänge betrachtet man am besten auf der Sandbank im Westen der Insel, auch die Sterne sind hier gut zu sehen, weil es fast urtümlich dunkel ist.

Die ganze Insel ist ein Hotel, das von 800 Mitarbeitern am Laufen gehalten wird. Wer hier arbeiten kann, darf sich glücklich schätzen, denn die Malediven sind ein bitterarmes Land. Die Mitarbeiter sind unermüdlich tätig, fegen die Wege, füllen die vom Regen ausgewaschenen Schlaglöcher, schlagen die reifen Kokosnüsse von den Palmen. In jedem Haus liegen Karten mit der Aufforderung, Mängel zu melden. Als ich im Spa aus Versehen meinen Badeanzug in die Wäschetonne geschmissen hatte, wurde der prompt am nächsten Tag in meinen Bungalow geliefert. Die Rezeption ist rund um die Uhr besetzt, arbeitet effizient und hochprofessionell.

Die Insel hat eine eigene Bäckerei, wo Brote, Brötchen und herrliche Kuchen hergestellt werden. In der Gärtnerei werden auf Hydrokultur der Salat, die Kräuter und die Tomaten gezogen, die erntefrisch aufs Buffett kommen. Das Wasser, das aus den Hähnen kommt, wird nach israelischem Vorbild aus dem Meer gewonnen.

Die Häuser werden zweimal am Tag geputzt und mit frischem Trinkwasser versehen. Der benötigte Strom wird auf der Insel aus Diesel hergestellt.

Die Maledivis sind von einer natürlichen Freundlichkeit. Man kommt leicht ins Gespräch, auch wenn das mit Händen und Füßen geführt wird. „Wo kommen Sie her? Aus Germany?“ „Ja, aus Berlin“. „Ist Berlin eine Stadt?“ Im indischen Ozean ist die Perspektive eine andere.

Kinder lieben sie besonders. Meine Enkel wurden ständig beschenkt, mit aus Palmenblättern gebastelten Vögeln oder Würfeln, mit handgefertigten Fischen aus Stoff, oder mit schönen Blüten. Ich wünschte, meine Miturlauber wären ähnlich freigiebig dem Personal gegenüber.

Die Gäste kommen aus Europa. Amerika und Asien. Auch Russen sind da, erkennbar an ihren schönen Frauen und Tischsitten, die noch schlechter sind, als die der anderen Europäer.

Bei der Ankunft wurden wir eingewiesen und schriftlich gebeten, gewisse Mindeststandards einzuhalten, was die Kleidung betrifft, weil man sich in einem muslimischen Land befände. Besonders sollten die Gäste nicht im Badeanzug zum Essen erscheinen. Taten sie auch nicht, aber einige Taucher waren der Meinung, dass ihre Neoprenanzüge keine Badebekleidung seien. Sie legten nur ihre Schwimmflossen ab. Etliche Damen verstanden auch nicht, was Schultern bedecken, heißt. Die Ignoranz vieler Westler ist einfach peinlich.

Wenn ich morgens auf dem Weg zum Frühstück die jungen Frauen sah, die aus dem Wohnblock für Angestellte kamen, um auf ihre Arbeitsplätze zu gehen, alle ohne Kopftuch, eine sogar mit langen, offenen Haaren, fragte ich mich, wie sie sich kleiden, wenn sie zu Hause sind. Und welche Wirkung hat der tägliche Umgang mit Westlern auf die jungen Männer?

Unter den Angestellten sind auch Briten und andere Europäer. Manche sind schon Jahre hier. Sie wohnen mit ihren Kollegen im Angestellten-Block. Ob sie dort ein eigenes Zimmer haben, war nicht zu erfahren. Es gibt auch einige wenige strandferne Häuser für höhere Angestellte. Ob die den Komfort der Touristenunterkünfte haben, ist fraglich.

Kuramathi ist keine Insel für Singles. Hier sind Familien, oft mit ganz kleinen Kindern, in der Mehrzahl. Ich staune etwas, denn der Urlaub hier ist nicht ganz billig. Aber erholsam, denn man muss sich um nichts kümmern. Sogar eine exzellente Kinderbetreuung steht zur Verfügung, um den Eltern ein paar ruhige Stunden zu verschaffen.

Nach und nach stellte ich fest, dass es viele Gäste gibt, die mehrmals herkommen. Auch darauf hat sich Kuramathi eingestellt,  und für Wiederholungstäter gibt es nette kostenlose Extras.

Es waren die ruhigsten und erholsamsten Tage meines Erwachsenenlebens. Ein Teil von mir sitzt immer noch auf der Schaukel vor meinem Haus und schaut auf die Lagune.

Das Bild ist mit Wehmut verbunden, denn ich werde, da ich nicht für die Tropen geschaffen bin, nicht zu den Rückkehrern gehören.
(vera-lengfeld.de)

 

 

Laden und verladen, wer ist manchmal nicht so geladen, dass er gerne mal die verladen würde, welche ihn sonst vielleicht sogar vorladen dorthin, wo ihnen selbst der Laden gar nicht gehört und trotzem volle Ladung loslassen?  DHL mit D klingt zwar und ist deutsch, hat aber ursprünglich nichts mit Deutschland zu tun. Wikipedia: Die DHL Paket GmbH ist ein deutscher, 1969 in San Francisco von Adrian Dalsey, Larry Hillblom und Robert Lynn gegründeter Paket- und Brief-Express-Dienst, die Anfangsbuchstaben der Namen ergeben das Firmenlogo. Seit 2002 steht das Unternehmen mit der Dachmarke DHL für verschiedene Tochtergesellschaften in den Geschäftsbereichen Express, Global Forwarding, Freight und Supply Chain sowie den Produkten Paket und eCommerce zum Konzern Deutsche Post DHL Group.Die Gründer brachten Frachtpapiere von Schiffen per Flugzeug von San Francisco nach Honolulu. Die Verzollung der entsprechenden Schiffsladungen konnte so vor dem tatsächlichen Eintreffen der Schiffe beginnen. Die Geschäftsidee, die Warenbegleitpapiere vor dem eigentlichen Warentransport zu versenden, begründete den Erfolg dieses Expressdienstes. Seit 2001 betreibt DHL zur Abholung und Einlieferung von Sendungen sogenannte Packstationen. In den Pilotstädten Dortmund und Mainz wurden Ende 2001 die ersten Packstationen aufgebaut.2002 wurde die DHL Worldwide Express und mit ihr die DHL Aviation von der Deutschen Post AG übernommen. Nach der Übernahme wurden die Marken DHL Worldwide Express und Deutsche Post EuroExpress zu einer gemeinsamen Marke DHL Express zusammengefasst. Das ursprünglich weinrote Logo auf weißem Grund der ehemaligen DHL Worldwide Express wurde zum hellroten Logo auf gelbem Grund, mit stärkerer Kursivsetzung und schmaleren Streifen, passend zum Corporate Design der Deutschen Post. Seit 2004 tritt die internationale Geschäftspost der Deutschen Post als DHL Globalmail auf und ist damit das fünfte Geschäftsfeld unter dem gelb-roten DHL-Logo. Unter dem Namen DHL Aviation unterhält DHL weiterhin eine Tochtergesellschaft mit Sitz in Brüssel, die entsprechende Lufttransportkapazitäten bereitstellt, bzw. Tochtergesellschaften wie die DHL Air UK in Großbritannien oder die DHL Aero Expreso in Südamerika. Des Weiteren unterhält DHL unter dem Namen European Air Transport Leipzig eine früher von DHL Worldwide Express betriebene eigene Frachtfluggesellschaft mit Sitz in Schkeuditz. 2008 wurde das europäische Luftfrachtdrehkreuz vom Flughafen Brüssel-Zaventem zum Flughafen Leipzig/Halle verlagert, womit dieser das dritte global operierende DHL-Drehkreuz neben dem Hong Kong International Airport in China und dem Flughafen Cincinnati in den Vereinigten Staaten von Amerika wurde.Im Sommer 2008 sorgte DHL in den USA mit der Absicht, ihr defizitäres Lufttransport-Geschäft in den USA an den Konkurrenten UPS mit der Tochtergesellschaft UPS Airlines abtreten zu wollen, für Schlagzeilen. Damit gerieten DHL und ihre Konzernmutter, die Deutsche Post AG, 2008 auch in den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf. Mindestens 10.000 Arbeitsplätze, vor allem im Bundesstaat Ohio, standen auf der Kippe.2010 nahm die Frachtfluggesellschaft European Air Transport Leipzig mit Sitz in Schkeuditz den Betrieb auf. Sie leistet den Hauptanteil der vom Flughafen Leipzig/Halle ausgehenden DHL-Frachtflüge, während die 2009 zusammen mit Lufthansa Cargo gegründete Frachtfluggesellschaft AeroLogic einen Teil der Langstreckenflüge übernimmt. Im Dezember 2013 erhielt DHL erhöhte Medienaufmerksamkeit mit dem Projekt „Paketkopter“, bei dem das Unternehmen die Zustellung von Medikamenten mit einem ferngelenkten Fluggerät testete. Mit einem Quadrocopter wurde ein Paket von einer Apotheke zur DHL-Konzernzentrale in Bonn über den Rhein geflogen. Es handelte sich um einen Testflug, ohne konkrete Pläne für einen Einsatz bei der regulären Paketzustellung. Zwischen September und Mitte Dezember 2014 gab es einen längeren Testbetrieb des Paketkopters mit knapp 40 Flügen zur Insel Juist, der von DHL als erfolgreich bewertet wurde.[10] Im August 2021 berichtete die Presse, dass DHL die Entwicklung des Paketkopters eingestellt habe.Das gesamte Fracht- und Express-Geschäft der „Deutsche Post DHL Group“ wird mittlerweile unter dem Markennamen DHL betrieben. Mit der Übernahme des britischen Logistikdienstleisters Exel 2005 wurde das Unternehmen umstrukturiert, in diese drei Bereiche: DHL Express (Kurier- und Expressdienste im Asia-Pacific-Raum, Europa, EEMEA, internationale Expressdienstleistungen in den USA), DHL Global Forwarding/DHL Freight (Luft- und Seefrachtgeschäft, früher DHL Danzas Air & Ocean; Landverkehr-Speditionsgeschäft), DHL Supply Chain (Geschäft mit Logistiklösungen für Großkunden – Lieferkettenmanagement, Kontraktlogistik usw.), DHL Paket GmbH (Paketdienstleistungen in Deutschland) und Global Mail (grenzüberschreitender Brieftransport, Briefdienstleistungen in Inlandsmärkten außerhalb Deutschlands) zählen organisatorisch zum Unternehmensbereich Post & Paket Deutschland. Mittlerweile ist DHL in Deutschland mit 36 Paketzentren und zusammen mit der Deutschen Post mit 26.000 Servicepunkten, davon 13.000 Postfilialen, 2.300 Verkaufspunkten und 10.500 Paketshops, sowie mit über 10.000 Packstationen vertreten. Bis zum September 2018 wurden 27 Länder in das DHL Parcel Europe Netzwerk integriert, darunter auch die Schweiz.Im Juni 2019 eröffnete DHL Express Austria am Flughafen Linz in Hörsching ihr größtes österreichisches Paketlogistikzentrum.Anfang 2019 gab DHL seinen überraschenden Rückzug aus Österreich bekannt, dadurch wurde die DHL Paket Austria mitsamt ihren Immobilien an die Österreichische Post verkauft, die auch seit dem 1. August 2019 die Zustellung von DHL-Standardpaketen in Österreich übernimmt.Die Deutsche Post besitzt fünf Airline-Tochtergesellschaften, die für DHL Express tätig sind. Sie verfügt über 250 Flugzeuge und weitere 21 Flugzeuge auf Bestellung, die zusammen als DHL Aviation bezeichnet werden: Blue Dart Aviation (Chennai, Indien) bietet Dienstleistungen für indische Ziele von Chennai International Airport an, DHL Aero Expreso (Panama-Stadt, Panama) bietet Dienstleistungen für Ziele in Mittel- und Südamerika an, DHL Air UK (Hounslow, Vereinigtes Königreich) bietet Dienstleistungen für uropäische Ziele von East Midlands Airport, European Air Transport Leipzig (Leipzig, Deutschland) bietet Dienstleistungen für europäische Ziele vom Flughafen Leipzig/Halle an, AeroLogic (Schkeuditz, Deutschland) bietet Dienstleistungen zu zentral- und ostasiatischen Zielen von den Flughäfen Leipzig/Halle und Frankfurt Main an. DHL Express ist zudem gleichberechtigter Partner einer sechsten Fluggesellschaft, die für DHL Express tätig ist: SNAS/DHL (Bahrain) ist verantwortlich für den Nahostverkehr. Das ZDF-Magazin WISO berichtete in seiner Sendung vom 31. Oktober 2011 von Lohndumping bzw. von einseitig für den Zusteller nachteiligen Vergütungssystemen. Durch unangemessen hohe Arbeitsbelastung seien die Zusteller zu langer Arbeitszeit von bis zu 14 Stunden täglich gezwungen. Wie auch bei anderen Paketdiensten üblich, vergibt die DHL einen Teil ihrer Zustellung an Subunternehmer („Service-Partner“). Diese beschäftigen wiederum teils selbständige Zusteller.In manchen Großstädten wie beispielsweise München führte dies zeitweise zu erheblichen Ausfällen bei der Zustellung; die Pakete mussten von den Empfängern regelmäßig in den Filialen abgeholt werden. Im Jahr 2011 arbeitete der Journalist Reinhard Schädler für eine NDR-Dokumentation drei Wochen Undercover als Paketsklave in der Reihe "45 Min" unter einem Pseudonym für einen Service-Partner von DHL in Hamburg. Der Film übt massive Kritik an den Arbeitsverhältnissen der Zusteller. Nach der Folgeausgabe "45 Min: Immer noch ausgebeutet – Die Paketsklaven" trennte sich DHL von dem Subunternehmer zum 31. März 2012 für die entsprechenden Bezirke in Hamburg.Günter Wallraff prangerte die Arbeitsbedingungen bei Paketdiensten im Jahr 2014 in "Die Lastenträger" an. Diese Thematik wurde auch in der Sendung "Neo Magazin Royale" im Jahr 2018 behandelt, welche explizit auf das Subunternehmer-Modell einging.Im Jahr 2004 wurde in einem Test der Stiftung Warentest der Paketdienst mit „befriedigend“ bewertet. Kritisiert wurden dabei die Preisgestaltung sowie die umständlichen AGB. Der Test wurde im Jahr 2010 wiederholt mit dem gleichen Ergebnis, allerdings soll die Laufzeit der Pakete verkürzt worden sein. Im Jahr 2014 wurde DHL bei der zweiten Wiederholung Testsieger.Wie der Spiegel im Juni 2021 berichtete, beschlagnahmten Steuerfahnder bei der italienischen Landesgesellschaft des Logistikkonzerns mehr als 20 Millionen Euro. Der Vorwurf laute auf Steuerbetrug im großen Stil. Durch ein Konstrukt von Subunternehmen, fiktiven Arbeitsverträgen und nicht existierenden Rechnungen seien Mehrwertsteuer und Sozialversicherungsbeiträge nicht abgeführt worden. DHL, obwohl namentlich nicht erwähnt, habe die Ermittlungen bestätigt und erklärt, mit den Staatsanwaltschaften zu kooperieren. DHL plant, bis 2050 alle logistikbezogenen Emissionen auf Null zu reduzieren. Diesem Zweck sollten klimaneutrale Neubauten, der Ausbau der E-Flotte, des Schienentransports und des Packstationen-Netzes sowie, ab 2022, ein erweitertes Angebot an CO2-reduzierten Paketprodukten dienen.Im Januar 2022 gab DHL bekannt, sich aus der Produktion von Elektrofahrzeugen zu verabschieden. Die Produktionsrechte für den sogenannten Streetscooter würden an das Luxemburger Firmenkonsortium Odin Automotive verkauft, das den Elektrolastkraftwagen weiterbauen wird. Auch die Streetscooter-Tochterfirmen in Japan und der Schweiz wechseln den Eigentümer.Seit 2004 ist DHL offizieller Logistikpartner der Formel 1. Darüber hinaus sponsert das Unternehmen den DHL Fastest Lap Award und würdigt damit den Fahrer, der während der Weltmeisterschaft der FIA am häufigsten die schnellste Rundenzeit aufstellt. Zuvor war DHL zwischen 2000 und 2002 Hauptsponsor des Rennstalls Jordan und des Großen Preises der Türkei 2011. Ab der Saison 2011/12 trug der englische Fußballclub Manchester United auf der Trainingsbekleidung das Logo von DHL und erhielt dafür bis 2015 etwa 45 Millionen Euro.Besonders aktiv ist DHL sowohl national als auch international als Sponsor im Rugby. Seit 2011 tritt das Unternehmen als Hauptsponsor der Stormers und weiterer Mannschaften aus Kapstadt auf, sowie seit 2014 als Hauptsponsor der Harlequins aus London. Des Weiteren ist DHL offizieller Trikotsponsor der Rugby-Nationalmannschaften von Deutschland und Kanada, sowohl im klassischen Fünfzehner-Rugby, als auch im olympischen Siebener-Rugby. Außerdem ist DHL durch eine Partnerschaft mit der ESL auch im eSports Bereich aktiv und agiert als Sponsor für verschiedene Counter Strike Global Offensive Events, die von ESL veranstaltet werden. Seit 2003 unterstützt DHL die Surf Life Saving Australia, seit 2006 die Büros der Amtes der Vereinten Nationen für die Koordination humanitärer Angelegenheiten (OCHA) mit Disaster Response Teams zur logistischen Abwicklung von Hilfsgütern in den Bestimmungsflughäfen. Die Partnerschaft mit den Vereinten Nationen umfasst auch das Schulungsprogramm „Get Airports Ready for Disaster“ (GARD). Es wurde gemeinsam mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) im Jahr 2009 gestartet und bereitet das Flughafenpersonal und Mitarbeiter von Katastrophenschutzbehörden auf die logistischen Herausforderungen nach einem Katastrophenfall vor.Im Bereich Bildungsförderung besteht seit mehreren Jahren eine Partnerschaft mit Teach For All sowie mit den SOS-Kinderdörfern.

(Wikipedia)

(tutut) - Ohne es ist der Mensch kein Mensch mehr. Schlimmer als ein Weltuntergang: kein "Handy".  Johannes Gross spottete noch: "Nur Diener müssen immer erreichbar sein". Eine heutige Mutti würde gar nicht merken,  dass  sie beim Überschreiten des Zebrastreifens irgendwo Kinderwagen mit Baby stehengelassen hat, wäre aber sofort in Panik, fehlte in der Hand das Handy, "die elektronische eierlegende Wollmilchsau. Voll rückkopplungsfähig, seine Nutzer selbstüberwachend, ein Produkt mit Such- und Suchtfunktion - kein technisches Produkt  der Neuzeit vereint so viele 'Vorteile' in sich", stellt Klaus Norbert in "Die Einflüsterer" fest. In den Achtzigern und Neunzigern hätten ein paar primitive Vorläufer den Markt bereitet: "Wir drehten uns fummelig an 'Rubik's Cube', dem bunten vertrackten - oder, je nach Hirnschmalz, super-einfachen 'Zauberwürfel'. Wir hegten das virtuelle japanische Küken namens Tamagotchi und beweinten das dumme elektronische Ding sogar, wenn  es, aufgrund mangelnder Zuwendung, den Geist aufgab und 'sterben' musste".  Dieses Elektronikspielzeug wäre nach seiner Meinung noch einmal ein Alarmzeichen gewesen. "Aber da war auch schon Nintendo mit seinem ersten 'Handheld' auf dem Markt, dem 'Game Boy'. Millionen von Vätern - es soll auch Mütter gegeben haben - raubten ihren Kindern  heimlich diese moderne Entsprechung der Modelleisenbahn. Jetzt war der Industrie klar, wie man es machen musste: simple Massentechnik, so stark miniaturisiert wie möglich, eine unaufhörliche Marketing-Kanonade auf die Verbraucher weltweit, im Quartalsrhythmus abgesenkte Preise und laufend neue Updates". Mit einem Ergebnis, das sich kaum jemand im Traum vorstellen konnte: Menschheit seither wie auf Droge in der Hand von Handys, voll Furcht, irgendetwas verspassen zu können. "Die neuen Diktatoren werfen ihre Schatten voraus - und verkaufen dem Volk Schnüffel-Spielzeuge. Mitdem Radio namens 'Volksempfänger' dürfen die Nazis als Erfinder der modernen politischen Massenkommunikation gelten. Die braunen Einflüsterungen, nein Einplärrungen drangen so bis in den letzten Haushalt vor, erzeugten ein trügerisches Gemeinschaftsgefühl, dem man sich als Einzelner nur schwer entziehen konnte: 'Gruppendynamik' sagen wir heute". Braun ist heute grün. "Wir machen im Vier- bzw  Fünf-JahresTurnus ein Kreuzchen auf dem Kaufvertrag namens Stimmzettel und dürfen dafür immer höhere Steuern zahlen und uns immer weniger herausnehmen".  Der Mensch gehört dem Handy und kriegt ab und zu Befehl, was er zu tun und lassen hat. Mit Zeit kommt keine Zeitung mehr, sondern Ratlosigkeit. Zeitung heißt Nachricht, aktuell, umfassend, wahrhaftig, aber jeder und alles für alle darf  sich Zeitung nennen. Da gibt es weder TÜV noch  Zertifikat, nicht einmal Selbstgemachten von Leser zu Leser  muss anscheinend auf zahlende Kundschaft verzichten. Ist das Zeitung, was  als "Meine Heimat" sich offenbar verkaufen lässt? Am 28. Oktober: "Unterwegs im Schwarzwald - Ausflug der Senioren der 'Spätlese Hattingen' - Hattinger Senioren auf dem Weg zur Mittagspause. (Foto: Martin Spielberg) - Immendingen-Hattingen - Am Mittwoch, 14. September, machte sich eine gut gelaunte 30-köpfige Seniorenschar der 'Spätlese Hattingen' auf den Weg zu einem Ausflug in den Schwarzwald. Erstes Ziel nach einer wunderschönen Fahrt war das Hotel 'Zur schönen Aussicht' in Hornberg-Niederwasser, wo das Mittagessen eingenommen wurde. Danach ging die Fahrt weiter über Furtwangen nach Titisee. Hier wartete bereits die Zäpflebahn zu einer Rundfahrt auf die Gruppe". Usw, usw, usw. Wunderschön geht anders als eine Verkehrsinfrastruktur von gestern. Nun aber pressiert's: "Vorstand R. Bailer bedankte sich bei allen Mitgliedern und Gästen für die Teilnahme und Pünktlichkeit und lud zum nächsten Seniorentreffen im Oktober ein". Zeitungsleser wissen bald mehr. Vielleicht zu Weihnachten. Das nächste

Rätsel ist auch schon im Blatt in einer Zeit, wo Belastung als Entlastung übersetzt wird, kommt ja immer darauf an, wer der Betroffene ist, und das sind Ochs und Esel, die den grünen Kommunismus nicht aufhalten, sondern sich wie Weihnachtsgänse ausnehmen lassen, was einen "Freien"  - ist ein Großteil der Redaktion eigentlich freigestellt? - aber nicht hindern, zu melden: "Stadt muss trotz mehr Steuereinnahmen sparen - Der laufende Haushalt steht um elf Millionen Euro besser da - Über fehlende Einnahmen kann sich die Stadt Tuttlingen nicht beschweren. Dennoch soll gespart werden, indem neue Projekte erst einmal nicht begonnen werden. - Mitte November will die Tuttlinger Stadtverwaltung ihren Haushaltsplan in den Gemeinderat einbringen. Es wird ein Sparhaushalt werden, in dem - dem Vernehmen nach - keine neuen Vorhaben begonnen, sondern nur bereits laufende weitergeführt werden. Die finanziellen Zeiten werden angesichts einer drohenden Rezession auch in den Kommunen rauer". Handelt es sich hier um Himmelsgeschenke, welche ein Rathaus an den Gemeinderat wie per Volksempfänger zum Abnicken vorlegt, oder ist es nicht der Gemeinderat  als "Hauptorgan der Gemeinde" in Vertretung der Bürger und für sie der Verwaltung sagt, wo es langgeht und die Arbeit dann kontrolliert?  So wenigstens will es das Gesetz. Wer anderes behauptet, weil Führerkult bequem ist, paddelt mit dem Narrenboot auf dem Titisee. So geht Presse heute bzw. die ist gegangen, wenn die Grün*innen vom TUT-Kreis sich versammeln,  ihre Heimat selbst aufbereiten und an eine Redaktion(?) schicken und auch noch aus dem Off  veröffentlicht werden: "Grüne wählen neuen Vorstand - Landesvorsitzender Pascal Haggenmüller muss sich auch Kritik anhören - Die Grünen haben sich vor Kurzem zur Kreismitgliederversammlung im Gasthaus Engel in Spaichingen getroffen. Als Gast war Landesvorsitzender Pascal Haggenmüller dabei, und er musste viele Fragen beantworten und sich auch Kritik anhören, heißt es in einem Bericht der Partei". Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? Wozu Zeitung, wenn's auch die webseite der Partei tut? Dort ist zumindest zu erfahren, dass das Treffen am 22. Oktober war, über das "Zeitung" schon sechs Tage später mit eigenem Kürzel "berichtet", ohne dabei gewesen zu sein.   Im Landespressegesetz steht was von "öffentlicher Aufgabe" und "Sorgfaltspflicht" der Presse und so. Volontär nimmt sich die Kultur als grünes Revier vor: "Prim darf sich wieder schlängeln - Betonsohle aus Bach entfernt - Weitere Gebiete sollen renaturiert werden".  Fortsetzung  mit der Lebensretterei nach linksgrüner  Gutsherrenart, womit Politik nichts zu tun hat: "Liebherr wehrt sich gegen die Krisen dieser Welt - Aufträge der Firmengruppe auf Allzeithoch - Russlandgeschäft liegt am Boden". "BASF will vor allem in Deutschland weiter sparen - Wegen der Energiekrise steht der Chemiekonzern BASF unter Druck. Die Gewinne sinken. BASF-Chef Martin Brudermüller will die Kosten des Chemiekonzerns in Europa und vor allem in Deutschland so schnell wie möglich senken".  "Jede Menge Hürden auf dem Ausbildungsmarkt - Schon jetzt fehlen Hunderttausende Fachkräfte in Deutschland - Nachwuchs zu finden, fällt den Unternehmen immer schwerer", meint sie, anstatt zur Sache zu kommen. Wie viele Millionen aus aller Welt sind noch nötig, um immer weniger Lernende und Arbeitende, aber Essende, zu haben?  Spaß muss sein, manche glauben alles: "Bundesregierung plant ersten Entlastungsschritt". Plumps mit Wumms! Aus der Schreib-GmbH müffelt und rüffelt es: "Scholz sollte Macken ablegen - Menschen, die in der Vergangenheit schon eng mit Olaf Scholz zusammengearbeitet haben, wundern sich wenig über die Art und Weise, wie er als Kanzler agiert. Scholz hat sich selbst schon immer zugutegehalten, vieles besser zu wissen und früher erkannt zu haben als andere". Es darf gescherzet werden: "Für Scholz kommt es in der schwierigen Kriegs- und Corona-Lage darauf an, ein eigenes Profil zu gewinnen, ohne aber wichtige Partner zu vergraulen. Dafür muss er an der ein oder anderen Charaktereigenschaft arbeiten - die Stichworte lauten: Besserwisserei und dürftige Kommunikation. Dafür ist es noch nicht zu spät, doch langsam sollte er damit anfangen". Tusch! Narrhallamarsch!  Mehr Lametta hinter die Fichte. Da darf er nicht fehlen, der Obersozi als Repräsentant eines abgeschafften Landes an der Resterampe: "Geplanter Befreiungsschlag in eigener Sache - Mit seiner heutigen Rede zur Lage der Nation möchte Bundespräsident Steinmeier die Kritiker besänftigen". Schreibt-sie von der GmbH. Ist er nun offiziell Ritter von der traurigen Gestalt?  Gerade eben erst an der Ukraine-Front beim Volk. Die "Liberalen" sind so frei, auch wenn dem Rülke in zwölfjährigem Ringen mit sich selbst nichts gelingen will beim Streben nach einem Ministeramt.  Da findet eine Politredaktionsleiterin dennoch etwas: "Gemischte Abfallbilanz - FDP kritistiert strengere Auflagen für Entsorgung von Bauschutt - Bauwirtschaft zufrieden". Wenigstens scheint die Entrümpelung zu funktionieren. Die Regierung dagegen ist weiter in ihren Nebenwelten unterwegs, und niemand findet etwas dabei, wenn der KRÄTSCH is crashing: "Staatsministerium will eine Million Euro mehr für 'The Länd'-Kampagne. Die Steuerschätzung fällt ungeachtet der Krise erfreulich aus, damit dürften die Verteilungskämpfe in der grün-schwarzen Koalition im Südwesten wieder losgehen. Auch das Staatsministerium will ein Stück vom Kuchen, um die landeseigene Werbekampagne 'The Länd' zu stärken: Für das Jahr 2024 will die Regierungszentrale eine Million Euro mehr haben".  Die grünen Kommunisten haben es sich bequem gemacht  mit der Abrissbirne, wo einst Baden-Württemberg drin war. Da wollen sie mit dem Bürgergeld auch spendabel sein für die Welt wissenschaftsfreier Aktivisten: "Baden-Württemberg Stiftung fördert Klimaprojekte und Festspiele". Ist's Kasperle schon da? "Die Widerstandstandskraft von Land- und Forstwirtschaft in Zeiten des Klimawandels soll im Südwesten verstärkt in den Fokus rücken und die Forschung unterstützt werden".  Seit 4,6 Milliarden Jahren Klimawandel, so eben von den Kommunisten entdeckt und ins Glaubensbekenntnis aufgenommen. Nun noch piep, piep, piep, wie haben sie doch ausgerechnet das Braunkehlchen lieb, hoch droben auf dem Titelbalkon: "Zum Aussterben schön - Zum dritten Mal konnte der Vogel des Jahres gewählt werden - und die Tierfreunde entschieden sich für das Braunkehlchen. Nach Angaben des Naturschutzbundes Nabu zählt es hierzulande zu den Aussterbekandidaten - auch in Baden-Württemberg".  Einen Vogel haben auch andere,  der Wecker schrillt: "Sport kämpft gegen Hallenumnutzung -  Jürgen Scholz, Präsident des Sportverbandes Baden Württemberg, hat sich vehement gegen die Nutzung von Sporthallen als Unterbringung für Geflüchtete ausgesprochen". Er aber, seit diesen Tagen "Leiter der Wirtschaftsredaktion", vorher "Pressesprecher und Leiter Kommunikation beim Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband in Stuttgart", rammt den Pfosten mit dem Leidartikel dorthin, wo es gerade die Bürger am wenigsten vermuten würden mitten in einer politischen Pandemie-Agonie: "Der kalte Entzug hat begonnen - Es war ein ganz schöner Paukenschlag, den die Europäische Zentralbank nun in ihrem schicken Turm in Frankfurt verkündet hat. 0,75 Prozentpunkte geht es nach oben mit dem Leitzins - und das gleich auf einen Schlag. Weitere Zinsschritte sollen folgen".  Kannitverstan wie er leibt und lebt?  "Alternativlos ist er trotzdem. Nun gilt es, alles dem Kampf gegen die Rekordinflation unterzuordnen. Diese stellt ohne Übertreibung die größte wirtschaftliche Bedrohung der Nachkriegsgeschichte dar".  Was weiß er denn schon von Deutschland?  Flunkerei am Lagerfeuer vor der Höhle, denn WIR fahren nach Lodz oder in die Hölle:  "Wenn es uns nicht gelingt, die dramatischen Raten wieder auf ein normales Maß zu stutzen, wird sich unser über Jahrzehnte hart erarbeiteter Wohlstand in Luft auflösen".  War er etwa dabei? "Die EZB muss jetzt handeln - und ihr bleibt überhaupt keine Alternative zum kalten Entzug". Beten, beten, beten und übers Kuckucksnest fliegen, wenn das Handy klingelt.Es könnte ja auch der Eiermann sein.

Zeitzeugen und Betroffene berichten
Erneute Verzögerung des Freiburger Missbrauchsgutachtens
Ein Bericht zu Missbrauch in der Erzdiözese Freiburg wird wegen rechtlicher Bedenken um sechs Monate verschoben. Nach Recherchen von REPORT MAINZ steckt die Diözese tiefer im Missbrauchssumpf als bisher bekannt. Neue Enthüllungen zum Missbrauchsskandal in Oberharmersbach ergeben jetzt ein sehr umfassendes Bild, wie dort vertuscht wurde. Das ARD-Politikmagazin sprach bei monatelangen Recherchen auch mit Opfern und Priestern, die der Arbeitsgruppe für den Missbrauchsbericht Rede und Antwort standen.
(swr.de/report/. Das Kirchenvolk stimmt mit den Füßen über seine Kirche ab. Seit über 30 Jahren ist der Fall bekannt,der Täter, zum Abschied zum Ehrenbürger ernannt, hat 1995 Selbstmord begangen, das Erzbistum kriegt nichts auf die Reihe,ist selbst tief inden Skandal verstrickt.)

Landkreis Tuttlingen geht das Geld aus
Um die Ausgaben des nächsten Jahres finanzieren zu können, zapft der Landkreis Tuttlingen sein Erspartes an: Knapp acht Millionen Euro fehlen, fünf Millionen davon sollen die Gemeinden über eine höhere Kreisumlage finanzieren.  Dem Landkreis geht das Geld aus: Weil für das kommende Jahr rund 8,3 Millionen Euro fehlen, sollen die 35 Landkreis-Kommunen durch eine höhere Kreisumlage noch mehr zur Kasse gebeten werden. Vor allem im Sozialbereich steigen die Kosten – eine Entwicklung, die Landrat Stefan Bär durchaus kritisch sieht. Kürzungen gibt es jedoch vorerst nicht.
(Schwäbische Zeitung. Kannitverstan? Die Bürger sind der Kreis.Kann der Landrat nicht wirtschaften? Wurde bisher nicht geprotzt mit angeblicher Stärke? Mal bei Ludwig Erhard nachschlagen: Sozialistischer Wohlfahrtsstaat und Weltrettung auf Kosten der Steuerzahler führt zur DDR 2.0.)

Agenda 2030
Sorge in Lahr: Steht der Klinik-Neubau in Frage?
Wackeln die Pläne für den Neubau des Ortenau-Klinikums in Lahr? In Politikerkreisen gibt es Befürchtungen, dass das 250-Millionen-Euro-Projekt aufgrund aktueller Entwicklungen nicht realisiert wird.
(Badische Zeitung.Niemand braucht einen Neubau,und schon gar nicht als Wiederholung am falschen Standort. Wenn Neubau, dann zwischen Lahr und Offenburg einer, statt zwei Fehlplanungen.)

(Symbolbild)

Wärmste Nacht
Lahr verliert nach mehr als 50 Jahren einen Wärmerekord an Werl
Fast unbemerkt hat Lahr 56 Jahre einen besonderen Rekord in Deutschland gehalten: Am 24. Oktober 1966 wurde in Lahr mit 16,7 Grad die wärmste Nacht im Oktober gemessen. Bis jetzt.
(Badische Zeitung. Dann waren die letzten 50 Jahren also Welterkaltung in Lahr?)

Weniger Bürokratie
Brandbrief an Kretschmann: Kommunen und Wirtschaft in BW fordern Reformen
(swr.de. 11 Jahre verbummelt, wie soll das mit ihm noch was werden?)

Schritt durch Landkreis "nicht verhältnismäßig"
VGH: Amtsenthebung von Bürgermeisterin in Niederstetten aufgehoben
Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim hat die Amtsenthebung der Bürgermeisterin von Niederstetten (Main-Tauber-Kreis), Heike Naber (parteilos), aufgehoben. Das Vorgehen des Main-Tauber-Kreises sei nicht verhältnismäßig, urteilten die Richter. Der Kreis hatte Naber suspendiert, nachdem es mehrere Strafanzeigen und Disziplinarverfahren gegen sie gegeben hatte - unter anderem wegen des Vorwurfs der Falschbeurkundung und der Haushaltsuntreue. Der Streit hatte auch überregional für Schlagzeilen gesorgt, weil die Verwaltung im Rathaus von Niederstetten die Schlösser austauschen ließ, damit die Bürgermeisterin das Rathaus nicht mehr betreten konnte.
(swr.de. In THE ÄLÄND fehlt dringend ein Abwahlmöglichkeit von Bürgermeistern.)

Zuspitzung im Winter erwartet
Apotheken in BW: Massive Lieferengpässe bei Medikamenten
(swr.de. Dritte Welt, Ampel auf Grün.)

Größere Behinderungen am Wochenende
Sperrung der A81 in Richtung Stuttgart ab Freitagabend
Im Zuge des Ausbaus wird die A81 ab Freitagabend von Singen Richtung Stuttgart gesperrt. Die Bauarbeiten sind zwischen den Anschlussstellen Böblingen-Hulb und Sindelfingen-Ost.
(swr.de)
Unfall auf Bahnübergang
Schnellzug TGV prallt gegen Traktor - Sperrung auf deutsch-französischer Bahnstrecke wieder aufgehoben
(swr.de. Drastischer kann der Unterschied von Verkehrsinfrastruktur nicht demonstriert werden.)

Audi führt wieder Maskenpflicht ein
Der Automobilhersteller Audi führt zum 7. November wieder eine Maskenpflicht ein, das teilte der Konzern seinen Beschäftigten mit. Sie gilt in allen nicht öffentlich zugänglichen Innenräumen auf dem Werksgelände - auch in Neckarsulm (Kreis Heilbronn) - sowie in externen Liegenschaften. Das Unternehmen berücksichtige auch den Gesundheitsstand im Betrieb - der Trend zeige nach unten, heißt es.
(swr.de. An Himmel und Hölle glauben die auch?)

Unterschiedliche Gebühren in Kommunen
Kinderbetreuung in BW: Steigende Kita-Gebühren belasten Familien
(swr.de. Muss der DDR alles nachgemacht werden?)

News-Redaktion
Ein Antisemitismus-Beauftragter kann antisemitisch sein
Es ist zulässig, den baden-württembergischen Antisemitismus-Beauftragten Michael Blume als „antisemitisch“ zu bezeichnen. Das hat das Landgericht Hamburg in einem Rechtsstreit des Anwalts und Achgut-Autors Joachim Steinhöfel gegen Twitter entschieden.Eine einstweilige Verfügung der 24. Zivilkammer des Landgerichts Hamburg verpflichtet Twitter, einen Ende vergangenen Monats abgesetzten und zwischenzeitlich durch die Plattform gelöschten Tweet von Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel wiederherzustellen, meldet welt.de. Der Text des Tweets war: „Baden-Württemberg leistet sich einen antisemitischen Antisemitismusbeauftragten. Wir erinnern uns auch, dass der Ministerpräsident ein Fan von Waschlappen ist.“ ...Es ging u.a. auch um Blumes gerichtlich untersagte Behauptung, Achgut.com verbreite „rassistische & demokratiefeindliche Positionen“. Mit dieser Äußerung hatte sich Blume der Boykottkampagne gegen die Achse des Guten angeschlossen, die auf Twitter von diversen antisemitischen Accounts verbreitet worden war.Auf dieser Grundlage sei das Gericht zu dem Schluss gekommen, dass die Bezeichnung Blumes als „antisemitisch“ eine „zwar scharfe, aber noch zulässige Meinungsäußerung“ sei, für die „hinreichende Anknüpfungstatsachen“ vorlägen...
(achgut.com. THE ÄLÄND ohne ÄNDÄ.)

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Claudio Casula
Schrecklicher Verdacht: Ist Corona in Deutschland zehnmal tödlicher?
Offiziell wird inzwischen jeder zehnte „Corona-Tote" weltweit aus Deutschland gemeldet. Das kommt davon, wenn man nicht vom unseriösen Bodycount ablassen will. Zurzeit leben 7,98 Milliarden Menschen auf der Welt, davon 84 Millionen in Deutschland, also etwa jeder hundertste. Die anderen 99 machen kein Gewese mehr um die „Pandemie“, die sich mehr und mehr als völlig überschätzte respektive beleglos dramatisierte Gefahr entpuppte. Während die Regierungen der Welt das Ende des Wahnsinns ausriefen, die Maßnahmen nach und nach abschafften und froh waren, nicht wegen ihres autoritären und den Menschen enorm schadenden Handelns belangt zu werden, sorgte unser vom Virus besessener Gesundheitsminister Karl Lauterbach dafür, dass uns weiterhin eine Gefahrenlage vorgegaukelt wird, die für jeden ersichtlich nicht besteht...
(achgut.com. An ihren Masken sind Coronas Zeugen zu erkennen.)

Stiko-Chef Mertens: Die Pandemie ist beendet
Die Corona-Pandemie ist vorbei. Das sagt Stiko-Chef Mertens. Er geht damit einen Schritt, den fast alle Länder bis auf China bereits gegangen sind.
(Junge Freiheit. Darf er sagen was er weiß? Das wird für ihn schlimm enden am Pestkreuz.)

Der windelweiche Finanzminister
Wiedereinstieg in die Kernenergie? Christian Lindner kapituliert mal wieder
Von Ferdinand Knauss
Von diesem Finanzminister und FDP-Chef, wie er sich im jüngsten Interview zeigt, haben Grüne und SPD wahrlich nichts zu befürchten. Weder in Sachen Kernenergie noch in der Haushaltspolitik zeigt Lindner Durchsetzungswillen. Da spricht einer, der jeglichen Mut vermissen lässt...Damit auch der letzte bisherige FDP-Wähler weiß, wie bereitwillig Lindner vor den Wünschen von Koalitionspartnern kapituliert, sagt er zum Thema Atomkraft: „Einen dauerhaften Wiedereinstieg in die Kernenergie halte ich weder für sinnvoll noch für realistisch...
(Tichys Einblick. Frei von allem für alle in einer anderen Welt.)

Fachkreis Steuerschätzung
Die Bürger sollen in nächsten Jahren 126 Milliarden Euro mehr Steuern zahlen
Von Mario Thurnes
Der Staat nimmt 126 Milliarden Euro mehr ein, melden ARD, ZDF und befreundete Medien zur neuen Steuerschätzung. Das hat zwei Haken: Die Prognose beruht auf großen Unsicherheiten. Und: Bezahlen müssen es die Bürger.
(Tichys Einblick. "Wir sind der Staat", vergessen?)

EU-Gesetz
Verbrenner-Verbot ab 2035
Die Europäische Union hat sich auf ein Gesetz geeinigt, das den Verkauf neuer Benzin- und Dieselfahrzeuge ab 2035 verbieten soll. Damit soll der Umstieg auf Elektrofahrzeuge beschleunigt und die Klimakrise bekämpft werden. Unterhändler der EU-Länder und des Europäischen Parlaments, die beide neuen EU-Gesetzen zustimmen müssen, sowie die Europäische Kommission, die neue Gesetze entwirft, kamen am Donnerstag überein, dass die Autohersteller die CO₂-Emissionen bis 2035 um 100 Prozent senken müssen. Das würde den Verkauf neuer, mit fossilen Brennstoffen betriebenen Fahrzeuge in der EU unmöglich machen.
(bild.de.  Gilt nur fürs unsouveräne Deutschland. Anderen hat eine EUdSSR-Idiokratie im Klimakterium nichts zu sagen. Sie ist schon verbrannt.)

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NACHLESE
Hält die Prognose des Gesundheitsministeriums?
Lauterbach in Nöten: Immer mehr Impfstoff verfällt
Allein in diesem Jahr gebe es einen Bedarf von 125 bis 165 Millionen Corona-Impfstoffdosen, teilte das Gesundheitsministerium im April großspurig mit. Hält Lauterbachs Behörde angesichts der niedrigen Impfbereitschaft an den Zahlen fest? Schließlich wurden seit dem 1. Januar lediglich 33,5 Millionen Impfungen verabreicht. Eine konkrete Antwort erhält die JF nicht.
(Junge Freiheit. Auch er ist verfallen. Das Volk hat nicht bestellt.)
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Garmisch:
Messer-Attacke auf Frau – BR verschweigt Hintergründe
Von MANFRED W. BLACK
Der Bayerische Rundfunk (BR) meldete Mitte der Woche, „nach der Gewalttat in Garmisch-Partenkirchen, bei der eine 21-Jährige lebensgefährlich verletzt wurde, hat die Polizei einen 28-Jährigen festgenommen“. Laut Polizei Oberbayern Süd hätten ihn die „Fahnder (…) in 2000 Metern Höhe auf dem Osterfelderkopf“ festgenommen. Das aber war allenfalls die halbe Wahrheit. Wichtige Einzelheiten zum Hintergrund des skrupellosen Gewalttäters, die etlichen Polizisten und Journalisten in Bayern durchaus bekannt sind, verschweigt der bayerische ARD-Sender geflissentlich bis heute. Warum wohl?
Lebensgefährlich verletzt
Tatsächlich war am Dienstagmorgen eine junge Frau in der Hofeinfahrt eines Mehrfamilienhauses in Garmisch-Partenkirchen bewusstlos – und lebensgefährlich verletzt – aufgefunden worden. Eine umgehend „eingeleitete Großfahndung nach dem Täter mit Unterstützung eines Hubschraubers blieb zunächst erfolglos“ (BR).Am Abend hatte die Polizei aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichts München zwei Fotos eines Mannes veröffentlicht, der als dringend tatverdächtig gilt. Die Öffentlichkeitsfahndung brachte innerhalb weniger Stunden das erhoffte Ergebnis.
BR: Kein Täter-Foto
Interessanterweise hat aber zum Beispiel der bayerische TV-Sender genau diese Fotos nicht veröffentlicht. Die Aufnahmen hätten jedoch der Bevölkerung erste wichtige Rückschlüsse auf den Brutalo ermöglicht.Aufgrund der anderweitig in der Öffentlichkeit präsentierten Fotos konnte nach einem Hinweis aus der Bevölkerung der gesuchte 28-jährige Gewalttäter festgenommen werden. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd erklärte, wurde „der Mann“ (BR) auf dem 2.050 Meter hohen Osterfelderkopf gegen 23.30 Uhr im Bereich der Bergstation verhaftet.
Angaben: Fehlanzeige
Auch nach der Festnahme ließ die ARD einfach weiter alle näheren Angaben zum Gewalttäter unter den Tisch fallen. Offensichtlich sollen die Fernsehzuschauer im Freistaat Bayern und darüber hinaus nicht erfahren, wer der Täter ist, der um ein Haar sein Opfer umgebracht hätte.Ebenfalls t-online und der Merkur veröffentlichten – wenn überhaupt – nur verpixelte Aufnahmen, auf denen niemand wirklich zu erkennen war.
Bild nennt Ross und Reiter
Erst die Bild-Zeitung hatte den Mut, Genaueres über den Gewalttäter zu veröffentlichen. Demnach hat der Täter, der erst die junge Frau abgepasst und in einem Vorgarten nieder gemetzelt hatte, wenig später eine Wirtshausbestellung in Auftrag gegeben. Er bestellte „in aller Seelenruhe auf einem Bergrestaurant in 2000 Meter Höhe Bratwurst mit Pommes“ (Bild). Der Täter heißt Shadi B. und ist ein jordanischer – vermeintlicher – „Flüchtling“. Das Opfer – sie heißt Alina – und der Täter kennen sich, sie wohnen in derselben Flüchtlingspension im Herzen von Garmisch-Partenkirchen. Alina, die aus der Ukraine nach Deutschland geflohen ist, war, als die Tat sich ereignete, auf dem Weg zu einem Hotel, in dem sie als Zimmermädchen arbeitet. Dass der beschuldigte jordanische Zuwanderer arbeitet, ist nicht bekannt.Ein deutscher Gastwirt, der den Gewalttäter der Polizei meldete, hatte den Araber auf Such-Fotos erkannt. Der Wirt sagte dazu der Bild-Zeitung, der Täter sei ihm „aufgefallen wegen der eigenartigen Bestellung so früh am Morgen“. Am Nachmittag gegen 15 Uhr sei der junge Mann nochmals in das Bergrestaurant gekommen und habe wieder Bratwurst bestellt.
Täterschutz vor Opferschutz
Ohne die Veröffentlichung der Fahndungsfotos hätte die Polizei den Täter womöglich nie gefunden. Trotzdem weigern sich immer wieder Polizeiführungen und vor allem links-grün positionierte Journalisten, Fahndungsfotos in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Begründung: Die Intimsphäre des Gesuchten könnte beschädigt werden.Von den Opfern ist dann gar nicht erst die Rede. Deren „Intimsphäre“ ist vielen Führungs-Polizeibeamten und der „progressiv“ orientierten Journaille offenbar egal. Täterinteressen gelten mehr als die Bedürfnisse der Mehrheits-Bürger. Auf Kosten grundlegender Sicherheitsbedürfnisse der Bevölkerung.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Klimaextremisten dürften keine Bühne bekommen. Kleben lassen, absperren, Verkehr umleiten. So nach ca 20 - 24 Stunden mal anfragen, wer gerne seine Personalien und Bankverbindung für das SEPA Mandat mitteilen würde. Direkte Weiterbelastung des Polizeieinsatzes, auch mit Zwangshaft. Reinigungskostenübernahme, Abschlagszahlung einfordern, da vergeht sicher mindestens der Hälfte die Lust an solchen Aktionen.
(Leser-Kommentar, focus.de)
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Bundeswehr
Und schon gerät des Kanzlers Zeitenwende in Gefahr
Kanzler Olaf Scholz will die Bundeswehr zur „am besten ausgestatteten Streitkraft in Europa“ machen. Doch es geht eher in die andere Richtung – trotz 100 Milliarden Euro Sonderschulden. So kommt die Verteidigungsministerin mit der Bestellung neuer Waffensysteme nur im Schneckentempo voran.Alle anderen Aufgaben hätten sich der Priorität einer funktionierenden Landes- und Bündnisverteidigung unterzuordnen, erklärte Olaf Scholz (SPD) jüngst auf einer Führungskräftetagung in Berlin: „Das ist mein Anspruch als Bundeskanzler. Daran können Sie mich messen.“
(welt.de. Gewogen und zu leicht befunden. Schwätzen und Machen sind zwei paar Knobelbecher.)

Jessica Rosenthal
Juso-Chefin kontert Klingbeil – „Bei Begriffen wie ,Führungsmacht‘ zucke ich zusammen“
SPD-Chef Lars Klingbeil hatte sich vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges dafür ausgesprochen, dass Deutschland „den Anspruch einer Führungsmacht“ haben solle. Die Juso-Vorsitzende Jessica Rosenthal widerspricht dem nun. Sie halte die Forderung für „gefährlich“.
(welt.de. Wer zuckt und juckt, sollte Arzt oder Apotheker fragen, auch Lehrerin und seit 2021 MdB.)

Achgut.tv
Rückspiegel: Ausverkauf an Chinas Kommunisten?
Video. Bundeskanzler Olaf Scholz hat durchgesetzt, dass Anteile am Hamburger Hafen an einen chinesischen Staatsbetrieb verkauft werden. Ausgerechnet jetzt, da Genosse Xi sein Reich wieder als lupenreine kommunistische Diktatur präsentiert.
(achgut.com. Auf seinen DDR-Reisen hat Scholz sicher von der Sowjetunion siegen gelernt.)

Wolfgang Röhl
„Pressevielfalt“? Gebt uns eine wie im Kaiserreich!
Die Pressefreiheit sei die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten, kritisierte ein Publizist vor Jahrzehnten. Kehrten solche Zeiten doch wieder! Heute diktiert eine Handvoll Netzwerke, was auf dem Großmarkt der privaten Medien gehandelt wird. Sogar im Kaiserreich war die Presse diverser.
(achgut.com. Wer braucht mehr als eine?)

Für die Meinungsfreiheit
Nun doch: Musk übernimmt Twitter und feuert woke Führungsriege
Heute (Freitag) übernimmt Elon Musk endgültig Twitter. Zur Begrüßung feuert er die alte Führungsriege, die aus dem sozialen Netzwerk einen woken Treffpunkt machen wollte.
(Junge Freiheit. Macht er's jetzt selbst?)

In eigener Sache
Presserat lehnt Beschwerde gegen die JUNGE FREIHEIT ab
Ende Mai machte die JUNGE FREIHEIT öffentlich, daß die Zahl der Gruppenvergewaltigungen in Deutschland sprunghaft ansteigt. Der Presserat lehnte eine Beschwerde gegen den Bericht nun ab. Mit uns wird es keinen Betreuungsjournalismus geben.
(Junge Freiheit. Pflegedienst geht immer.)

Beziehungen zwischen Fidesz und AfD
Nicht Ungarn, sondern Deutschland braucht Demokratie-Nachhilfe
Ungarns Regierungspartei Fidesz und die deutsche AfD eint ein Kampf für nationalstaatliche Interessen und den Erhalt der eigenen Kultur. Trotzdem gibt es bislang keine Zusammenarbeit zwischen den beiden konservativen Kräften. Grund dafür ist der Kurs der Bundesregierung, die die deutsche Opposition sogar im Ausland drangsaliert.
(Junge Freiheit. Demokratie ist, was grüner Kommunismus meint.)

...Deutschland soll auf Dauer zahlen

Von PROF. EBERHARD HAMER

Abgesehen von den Kosten für und in der Ukraine hat der Krieg bisher schon mehr als 84 Milliarden Dollar Hilfsgelder gekostet, davon etwa die Hälfte durch die USA. Deutschland ist zweitgrößter Wohltäter mit ca. acht Milliarden Euro. Im Unterschied zu den USA musste Deutschland aber diese Gelder wirklich überweisen, während die USA ihre Gelder nie aus den USA herauskommen ließen, sondern durch angebliche Zahlungen für die Ukraine an ihre Rüstungsindustrie zahlten.

Ein Teil der Zahlungen sind durch unverschämte Forderungen des alten Botschafters Melnyk erzwungen worden. Und Druck haben auch die USA ausgeübt, die den Ukraine-Krieg mit Recht auch als ihre Auseinandersetzung gegen Russland verstehen. Nun ist die Ukraine pleite und braucht zudem Rüstungslieferungen und für die militärische Ausbildung ihrer Soldaten (5000 in Deutschland) nach Angaben der Amerikaner zwei Milliarden Dollar monatlich, nach ukrainischen Forderungen dagegen fünf Milliarden Dollar pro Monat. Davon habe „Deutschland monatlich 500 Millionen Dollar zu übernehmen“, verkündete frech der Komiker Selenski und hat dies auch unserer Regierung durch Steinmeier übermittelt.

Warum sollen die deutschen Steuerzahler nun für den ukrainischen Pleitestaat auf Dauer zahlen?
Eine der Treiberinnen für Zahlungen an die Ukraine ist die EU-Präsidentin von der Leyen. Sie hat nicht nur der Ukraine monatliche Zahlungen versprochen, sondern auch den Wiederaufbau mit geschätzten 750 Milliarden durch die EU. Sie hat zwar keinerlei Rechtsgrundlage für solche Zusagen und hat nicht einmal Steuereinnahmen in der EU, von denen sie eigene Zahlungen leisten könnte, ihre Ukraine-Sympathie springt aber über alle Hürden. Was von der Leyen zusagt, ist außenpolitisch verbindlich, innenpolitisch aber nicht haltbar, denn die EU ist nicht souverän, sondern nur ihre Mitgliedsländer. Und die EU hat auch keine Finanzsouveränität, sondern nur die Mitgliedsländer. Von der Leyen sagt also etwas zu, was nur die Mitgliedsländer zusagen können, weil sie dies letztlich auch zahlen müssten. Und den Wiederaufbau der Ukraine zu zahlen, mag frommer Wunsch sein, ist aber in der EU weder politisch mehrheitsfähig noch überhaupt zahlbar – also Unsinn.

Dies gilt auch für die Hoffnungen, die Scholz den Ukrainern für die Wiederaufbauzahlungen gemacht hat. Er hat es nicht geschafft, die anderen Länder zu Wiederaufbauzusagen für die Ukraine zu begeistern und steht somit mit seiner Begeisterung allein da.

Scholz erweckt Hoffnungen, die er nicht erfüllen kann. Zwar ist seine grüne Regierungstruppe ebenfalls Ukraine-trunken: die Zahlungen für die Ukraine müssten aber vom Parlament bewilligt werden. Und es ist kaum anzunehmen, dass bei der maroden deutschen Infrastruktur (800 Brücken marode) und der jetzt bevorstehenden großen Rezession eine Bundestagsmehrheit den dringenden deutschen Bedarf kürzt, um das Geld in die Ukraine zu pumpen.

Das gilt auch für die von Selenski geforderten Übernahmen Deutschlands für ukrainische Rentenzahlungen. Unser eigenes Rentensystem steht vor dem Kollaps, der Staat muss bereits mit über hundert Milliarden Euro unsere Sozialsysteme subventionieren. Dazu noch ein fremdes Rentensystem in einem der korruptesten Länder Europas zu finanzieren, wird parlamentarisch kaum durchsetzbar sein.

Von der Leyen und Scholz schieben vor, dass es sich ja um Zahlungen für ein künftig zur EU gehörendes Land handele. Auch diese Annahme ist irreal. Die Voraussetzungen für die Aufnahme eines neuen Landes sind zum Glück so hoch, dass die Ukraine sie noch lange nicht erfüllen wird. Die Ukraine ist eines der korruptesten Länder Europas (Rang 144), wird von Oligarchen regiert, die sich bisher schamlos selbst bereichert haben und hat einen diktatorisch regierenden Präsidenten und ein unfähiges Parlament. Mit Recht wurde deshalb Selenski aufgefordert, erst einmal selbst seine 150 Millionen Schwarzgeld von den Jungferninseln in die Ukraine zurückzubringen oder seine Latifundien auf Zypern zugunsten der Ukraine zu verkaufen, anstatt Gelder von Ländern abzufordern, die überhaupt nichts mit der Ukraine zu tun haben, die den Krieg nicht wollen und die sogar durch die von den USA und der EU verhängten Sanktionen massiv mitgeschädigt werden.

Lawrow hat mit Recht gesagt, dieser Krieg sei nicht ein Krieg zwischen der Ukraine und Russland, sondern zwischen den USA und Russland. Die USA sind die einzigen Gewinner dieses Krieges: Sie konnten ihre schwache Wirtschaft durch Waffenbestellungen an ihre Rüstungsindustrie wieder ankurbeln, weil sie 70 Prozent des Kapitalstocks der USA ausmacht. Sie können auf Kosten der Satelliten die NATO verstärken (ihre militärische Besatzungsmacht über Europa) und sie haben durch das Gas-Embargo gegen Russland ihr bisher nicht verkäufliches zu teures Fracking-Gas in den europäischen Markt drücken können, haben den Propaganda-Krieg gegen die Russen gewonnen, ihren Währungs- und Finanzkrieg, ihre Sanktionen gegen Russland – und sogar gegen China – für ganz Europa programmiert und sind mit Abstand größter Investor der Ukraine, sind also dort Kriegstreiber in eigenem Interesse.

Dennoch haben die USA es abgelehnt, den Pleitestaat Ukraine oder dessen Wiederaufbau zu finanzieren und haben diese vor allem in ihrem Interesse liegende Aufgabe den Europäern zugewiesen.

Wenn unsere Regierung weiterhin Dauer- und Großzahlungen an die Ukraine leisten will, wird sie ihren Wählern erklären müssen,
welches Interesse und welche moralische Verpflichtung wir überhaupt an dem Krieg in der Ukraine haben, der nicht unser Krieg, sondern der Krieg zwischen USA und Russland ist,
ob man wiederum außenpolitischem Druck (aus USA) mehr folgt als den Interessen der Wähler („sind mir egal“, Baerbock),
warum die Regierung das Geld nicht in die marode deutsche Infrastruktur investiert, sondern lieber den Wiederaufbau der Ukraine bezahlen will,
wie es im Interesse der deutschen Wähler und Steuerzahler liegen soll, den Ukraine-Krieg durch deutsche Zahlungen zu verlängern, um „zu kämpfen und zu siegen, bis die Krim wieder zurückerobert ist“ (Selenski).
Was bringt es überhaupt wirtschaftlich, den Staatskonkurs der Ukraine durch immer neue deutsche Zahlungen in einen lecken Topf hinauszuschieben? Würden wir nicht zahlen, könnte das korrupte System der Ukraine nicht weiter bestehen, müsste es sich zum Angebot Russlands auf Friedensverhandlungen bequemen und würde das Töten enden, welches nur durch westliche Lieferungen von Militärgütern und Geld noch aufrechterhalten wird.

Der Ukraine-Krieg ist nicht unser Krieg. Die Fortsetzung des Ukraine-Krieges liegt auch nicht in unserem Interesse. Eine Konkursverschleppung des ukrainischen Staates durch deutsche Zahlungen bringt letztlich auch nichts und ist vor allem ein Betrug an den deutschen Wählern und Steuerzahlern, denen die Ukraine-Zahlungen wohlstandsmindernd und an staatlichen Aufgaben (Infrastruktur, Rente u.a.) abgezogen werden müssen.

Den Gipfel der Frechheit wagt Ministerin Esken: In Deutschland solle eine neue Vermögenssteuer eingeführt werden, um die Zahlungen an die Ukraine zu finanzieren.

Im Osten finden bereits montäglich Demonstrationen gegen die „schädliche Politik gegen die eigenen Bürger“ dieser Regierung statt. Es wird nicht mehr lange dauern, bis dies auch im Westen üblich wird.

Als die Wähler die gelben, grünen und roten Politiker in die Regierung wählten, sind diese über die Staatsfinanzen hergefallen wie eine Räuberbande über einen erbeuteten Schatz und haben nicht nur sich und ihre Genossen mit üppigst bezahlten beamteten Staatskosten bedient, sondern auch durch Kündigung des Russen-Gases und Russen-Öls unsere Wohlstandsbasis zerstört, die Industrie mit Ökologie geknebelt und reduziert und die öffentlichen Gelder nicht investiert, sondern hemmungslos konsumiert.

Der Winter wird zeigen, dass nicht einmal für deutsche Notwendigkeiten genug Geld da ist. Zur Finanzierung fremder Länder wird deshalb noch weniger Geld zur Verfügung stehen und die Wähler solche Veruntreuung auch nicht mehr dulden.
(pi-news.net)

Ein kleines Gegengewicht zur ARD-Propaganda

Von Vera Lengsfeld

Liebe Frau Lengsfeld,
der November naht und mit ihm der jährliche Auftrieb der Welt-Klimakonferenz COP mit den aller, aller allerletzten Chancen, diesmal im ägyptischen Sharm-el- Sheik.

Gleichzeitig müssen die Klimaadvokaten zusehen, dass ihre Angstpropopaganda immer weniger verfängt, ablesbar am geringeren Zulauf zu ihren Demos, wie auch an der Rücknahme vieler Beschränkungen von Kohle zur Kernkraft etc.

Das mögen die Gründe gewesen sein, warum sich der SWR bemüßigt fühlt, mir einen seiner Haltungsjournalisten auf den Hals zu hetzen, um mit mir ein Interview zur geplanten Doku mit dem blödsinnigen Titel „Kampf ums Klima“ zu führen. Sie soll am 1.11.22 um 22:45 in der ARD gesendet werden.

Da ich diese Leute inzwischen kenne, habe ich das Interview in voller Länge aufgezeichnet und ins Netz gestellt.

Es hat schon eine schöne Resonanz gefunden, ist es doch ein Intensivkurs in Sachen „Irrtümer“ des „Weltklimarates“ und seiner Apologeten, man kann auch sagen „Betrügereien“. Und das – so wird es aufgenommen – in aller Ruhe und ohne Schaum vorm Mund.

Was die ARD daraus macht, weiß ich nicht, kann es mir aber denken. Um wenigstens ein kleines Gegengewicht zur ARD Propaganda zu bilden, würde ich mich freuen wenn Sie über Ihre Kanäle das Video verbreiten könnten. Hier ist noch ein wenig Hintergrund dazu.

Ich verbleibe mit herzlichen
Grüßen
Ihr Michael Limburg

(vera-lengsfeld.de)

Anzahl der Ruhegehaltsempfänger des Landes steigt um 2,0 % - 2 320 mehr als im Vorjahr

In Baden-Württemberg gab es zum 1. Januar 2022 insgesamt 142 560 Versorgungsempfängerinnen und -empfänger, die dem Landesbereich zugehörig sind. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg weiter mitteilt, waren dies 2 840 mehr als im Jahr 2021. Das entspricht einem Zuwachs von 2,0 %.

Die Ruhegehaltsempfängerinnen und -empfänger machten mit 118 515 Personen den größten Anteil unter den Versorgungsempfängerinnen und -empfängern aus. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der prozentuale Anteil ebenfalls um 2,0 %, seit dem Jahr 2010 um 57,8 %. Die übrigen Versorgungsempfängerinnen und -empfänger waren Hinterbliebene, also Waisen sowie Witwen und Witwer, bei denen der Anteil im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 % zunahm, im Vergleich zum Jahr 2010 um 6,7 %.

Zum 1. Januar 2022 waren 145 Versorgungsempfängerinnen und -empfänger 100 Jahre alt oder älter. Das sind 58,7 % mehr als im Jahr 2010. Die Hinterbliebenen, welche ausschließlich weiblich waren, bildeten mit 73,3 % den größten Anteil der mindestens 100-jährigen.

Im Kalenderjahr 2021 gingen 5 140 Beamtinnen und Beamte in Pension. Im Vergleich zum Jahr 2020 waren es 50 Neuzugänge weniger, was einen leichten Rückgang von 1,0 % ausmacht. Die allgemeine Antragsaltersgrenze war der häufigste Grund für den Pensionseintritt mit einem Anteil von 37,8 %. Von dieser Antragsaltersgrenze machten 1 940 ehemalige Beamtinnen und Beamte Gebrauch (−2,2 % gegenüber dem Vorjahr). Bei 895 Neupensionären war die gesetzliche Regelaltersgrenze, die 2021 bei 65 Jahren und 9 bzw. 10 Monaten lag, der Grund für den Pensionseintritt. Hier ist ein Rückgang von 95 Neupensionären mit gesetzlicher Regelaltersgrenze (−9,7 %) gegenüber dem Vorjahr zu beobachten. 630 Neupensionäre entschieden sich im Kalenderjahr 2021 für die hinausgeschobene Altersgrenze und arbeiteten somit freiwillig länger. Hier ist ein leichter Anstieg von 1,1 % im Vergleich zu 2020 zu verzeichnen. Obwohl die Gesamtzahl der Neupensionäre aufgrund von Dienstunfähigkeit im letzten Jahrzehnt eine rückläufige Tendenz hatte, ist seit 2020 wieder ein Anstieg sichtbar. Auch im Kalenderjahr 2021 gab es mit 565 Personen eine Zunahme von 8,0 % gegenüber dem Vorjahr.

Insgesamt 8 605 Versorgungsempfängerinnern und -empfänger des Landes Baden-Württemberg hatten zum 1. Januar 2022 ihren Erstwohnsitz außerhalb von Baden-Württemberg. Das sind 6,0 % aller Versorgungsempfängerinnen und -empfänger. Davon lebten 1 015 im Ausland. Von den 7 590 Personen mit Erstwohnsitz in einem anderen Bundesland, wohnten 2 660 in Bayern und lediglich 30 in Bremen.
(Statistisches Landesamt)