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(tutut) - Wer das alte deutsche Sprichwort nicht ehrt - "Die Zeitung ist eine Lügnerin" -  ist das Papier nicht wert, auf dem Zweifrauen sowas  ausbreiten, weil  sie den Wecker nicht gehört haben: "Interview: 'Die Lüge ist der Parasit der Wahrheit' - Unverbindlichkeit und Fake News konkurrieren oft mit Ehrlichkeit und Anstand - Lügen ist laut Katharina Ceming sehr viel anstrengender, als die Wahrheit zu sagen".  Erzählt frau von epd. Ohne Wald keine Zeitung. Da dieser seit über 40 Jahren stirbt, weil der Holzfäller den Borkenkäfer abgelöst hat, in jüngster Zeit werden wieder zunehmende Schäden zur  Aufrundung aller Krisen gemeldet, geht das Papier natürlich nicht überstresst aus. Philosophie und Theologie in einer Seeleneinheit, das zerreißt auch die Allergutmenschlichstinin. Im Ernst, alle  an Bord des Narrenschiffs? Ein bisschen Bildung muss sein unter uns Grundschülern,schließlich ist Religion das einzige Fach, welches das Grundgesetz garantiert. Glaubt's oder lasst es, die Frage heißt: Was ist der Unterschied zwischen Wissenschaft, Philosophie und Theologie? Die Anwort wissen die sieben Winde: Wissenschaft ist, wenn man in einem dunklen Zimmer mit verbundenen Augen  eine schwarze Katze sucht. Philosophie ist, wenn man in einem dunklen Zimmer mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die nicht da ist. Theologie ist, wenn man in einem dunklen Zimmer mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die nicht da ist, und plötzlich ruft: Ich hab sie!  Heureka, sie sagt's, die Nachricht hat 99,9 Punkte: "Es gibt eine Bewegung, die sich 'Radical Honesty' nennt. Sie geht davon aus, dass bedingungslose Ehrlichkeit das Allerbeste wäre. Allerdings setzen Menschen - und zwar kulturübergreifend - permanent kleine Lügen und soziale Komplimente im Alltag ein. Das zeigt womöglich, dass die radikale Wahrheit nicht das ist, was wir wollen. Oder anders formuliert: Dass wir die sozialen Lügen für die Lebens- und Alltagsbewältigung brauchen". Auch im Abo? Fragt-sie: "Wenn alle dauernd lügen, warum ist dann die Wahrheit als Anspruch trotzdem so wichtig?" Sagt-sie: "Weil sie der Normzustand ist. Die Lüge ist der Parasit der Wahrheit. Wir können uns eine Welt ohne Lüge vorstellen, aber keine Welt ohne Wahrheit. Lüge ist also immer an die Wahrheit gebunden, die Wahrheit aber nicht an die Lüge. Rein binnenpsychologisch ist die Wahrheit die Standardeinstellung: Es kostet einfach viel weniger Energie, die Wahrheit zu sagen, weil wir nichts zusammenkonstruieren müssen. Denn gut zu lügen ist echt eine Kunst". Das hätte sie dem Joseph Goebbels nicht sagen brauchen. Der war linker sozialistischer Politiker und Journalist: "Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden. Dann wird sie geglaubt". Probe aufs Exempel, Dichtung oder Wahrheit? "Stets bemüht - Claudia Roth ist seit etwas mehr als einem Jahr Kulturstaatsministerin. Das Missmanagement der Antisemitismus-Skandale auf der documenta ist der Tiefpunkt einer mageren Bilanz". Auch wenn die vom zehnprozentigen Grün einer Ampel für Hampelpolitik meinen, Tiefbohrung nach Gas geht nicht, was Tiefstkultur in Deutschland betrifft, tiefer geht's wirklich nicht. Das wäre  der wahre Höllenritt. "Kulturstaatsministerin" Claudia Roth. Da steht es, das Unaussprechliche. Sage hinterher niemand, er habe von nichts gewusst oder sei nicht dabei gewesen. "Vielleicht hätte man von einer früheren Managerin einer Punkrock-Band genau das erwarten können: viel Lärm, wenig Resultate. Nun ist Claudia Roths (Grüne) Zeit als Managerin von 'Ton, Steine, Scherben' aber beinahe 40 Jahre her und ihre politische Karriere, die sie in unterschiedlichste Ämter führte, dauert ungefähr genauso lang an. Erfahrung hat Roth also reichlich. Auch wenn das ihre vorläufige Bilanz nach einem Jahr als Kulturstaatsministerin kaum erkennen lässt". Nicht immer ist Verlass darauf, dass, wer schreibt, nicht bleibt. Spätere Generationen werden das für Wahrheit halten, wenn sie eine andere nicht haben.  Und dann das noch: "Prost! Im neuen Jahr werden Brauereien aus der Region ihre Preise erhöhen. Nicht nur Rohstoffe, sondern auch die Energiepreise sind deutlich gestiegen. Die Gas- und Strompreisbremse federt zwar einiges ab, allerdings decken weder diese noch die Preiserhöhungen die Mehrkosten vollständig ab".  Hat die Botin dieser Katastrophe ein Problem damit?

China, China, China ruft er aus der Stadt, die einst auch hohe Töne hatte, ob's an einer Bürgermeisterin liegt? "Die verbotene Stadt... Seit diesem Herbst überzieht eine Verbotswelle Trossingen, die ihresgleichen sucht. Beginnend Mitte Oktober hat der Gemeinderat eine ganze Reihe an Verschärfungen für Bürger festgezurrt, die bei Verstößen bisweilen ordentlich in die Tasche greifen müssen. Die Neuerungen betreffen unter anderem das Verhalten auf Schulhöfen und Friedhöfen, auf Straßen und Plätzen und in der Natur. Ein Überblick über Sinnvolles, dem ein oder anderen Bürger zu weit greifende Änderungen und bisweilen Bizarres". Klatsch-Klatsch-Klatsch in Entenhausen. Dort gibt es keinen Gemeinderat. Aber in der Stadt der Dinos?  Bürgervertreter erfüllen der Bürger Wünsche. Die wollen es so, bis eines Tages der Beweis offen liegt, wenn neben einem Saurier  die letzte Ausgabe der Gemeindeordnung ausgegraben wird. Ein Ehrenplatz dürfte sicher sein dort, wo Kannitverstan seine Spuren hinterlassen hat: "Neue Museumsleiterin will Tuttlingern an die Schuhe - Fußbedeckungen stehen im Mittelpunkt der nächsten Sonderschau - Besucherzahlen stark zurückgegangen - 'Bitte eintreten': Vera Hollfelder will die Tuttlinger Museen zu offenen Räumen für alle Menschen machen". Schellt sie aus. In Spaichingen wagte frau einst schon weiter vor mit einer Unterhosenausstellung im Gewerbemuseum. Dort haben sie nun auch Lust auf Zukunft: "Was sich die Glaskugel für 2023 erträumt - Ein nicht ganz ernst gemeinter Jahresvorausblick auf das künftige Geschehen in den Gemeinden im Primtal und auf dem Heuberg". Scherzkekse lügen nicht. Dem Gutmenschen liegt  der Spender am Herzen, Priester und Redakteur erklettert einen neuen Meilenstein: "Verstorbene würdig auf dem letzten Weg begleiten - 'Helfen bringt Freude' vermittelt Bestattungswagen nach Kurdistan - Kardinal von Bagdad begrüßt die Initiative... Der chaldäisch-katholische Bischof von Dohuk in der Autonomen Region Kurdistan, Azad Sabri Shaba, hat mit einem Mitarbeiter eine außergewöhnliche Spende in Empfang genommen: einen gebrauchten, aufwendig instand gesetzten Bestattungswagen der Firma Kuhlmann Cars aus Nordrhein-Westfalen". Da will auch sie nicht abseits stehen: "'Mit einheitlichen Garantiebetrag alle Kinder unterstützen' - Bundesfamilienministerin Lisa Paus will mit der Kindergrundsicherung bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen".  Grüne Welle. Eine Seite  der Gesundheit: "Wie Marlena das RS-Virus besiegte - In den Kinderkliniken treffen Infektionswelle und Personalmangel aufeinander - Ein am Respiratorischen Synzytial-Virus (RS-Virus oder RSV) erkrankter Patient liegt auf einer Kinderstation des Olgahospitals des Klinikums Stuttgart". Obwohl 1919 abgeschafft, sterben sie fürZombie-Journalismus nie aus: "Abschied von einem Adeligen ohne Dünkel - Max Markgraf von Baden ist tot - Oberhaupt des Hauses Baden stirbt mit 89 in Salem". In der Schreib-GmbH knallt ein Leidpfosten: "Feuerwerk als Hoffnungszeichen - Eines muss man vorwegschicken: Nein, es ist nicht vernünftig, für Abermillionen Euro farbenprächtige Raketen in den Himmel zu schießen oder mit lauten Böllern das alte Jahr zu vertreiben. Mit Vernunft hat die Tradition des Silvesterfeuerwerks nichts zu tun. Genauso wenig im Übrigen wie sämtliche Feste, Sinnlichkeit, Genuss und die sonstigen Freuden des menschlichen Lebens. Wenn es danach ginge, nur noch vernünftig zu sein, dann könnten wir gleich alles verbieten, was Spaß macht". Der Wetterbericht: "Mildes Wetter schont Gasreserven -  Netzagentur vorsichtig optimistisch - FDP lässt bei Atomstrom nicht locker".  Fester schrauben!  Sonst liegt der ganze Liberalismus  auf dem Haufen, den eine einst verlassen hat, um grüne Politikerin zu werden. Unter Ton, Steine, Scherben im Brunnen am Lindnerbaum vor den Toren. Den Letzten schlägt die Sekunde.

Preise im Aquasol und im Freibad Rottweil steigen
Um Kostensteigerungen durch die gestiegenen Energiepreise und Personalaufwendungen zumindest teilweise ausgleichen zu können, werden die Eintrittspreise des Sole- und Freizeitbads aquasol zum 9. Januar und die des Freibads Rottweil zur Saison 2023 angepasst.Das teilt die Energieversorgung Rottweil (ENRW) mit.
(Schwäbische Zeitung. Steigt dafür das Wasser nicht?)

"Können nur punktuell helfen"
Ortenaukreis bereitet Bürger auf mögliche Stromausfälle vor
Das Amt für Katastrophenschutz rät Bürgern, sich mit Vorräten auf einen möglichen Stromausfall vorzubereiten.Um das Stromnetz zu stabilisieren, könnte der Strom in diesem Winter kurzzeitig und lokal abgeschaltet werden. Das Amt für Katastrophenschutz rät, sich entsprechend zu bevorraten...
(baden online. Wie viele Pfund Elektrizität sollen's denn sein? Sind Politik und ihre Medien nicht die Katastrophe, wo bleibt der Schutz vor ihnen und ihrer Unfähigkeit?)

Rheinauer Fertighaushersteller zieht Bilanz
Krise macht Weber-Haus zu schaffen
Der Fertighaushersteller Weber-Haus hat eine schwierige Zeit hinter sich. Konnte das Unternehmen noch ein "Rekordjahr" 2021 vermelden, fällt das vorläufige Fazit für 2022 bescheidener aus. Die Leitung rechnet mit einem "angemessenen Ergebnis"..Die Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg mit seinen dramatischen wirtschaftlichen Folgen, steigende Zinsen sowie hohe Baukosten beschäftigten den Fertighaushersteller.300-Millionen-Marke zu übertreffen, war das Ziel..
(Lahrer Zeitung. Welche Krise? Alles politisch selbstgemacht, nix Pandemie, nix Ukraine, nix Klima. Container mehr gefragt?)

Erdbebenstärkste Region in Deutschland 2022
So viele Erdbeben wie lange nicht mehr im Zollernalbkreis
(swr.de. Wird TUT Pompeji II?)

Verlorene OB-Wahlen
Kretschmann: Grüne sollten Strategien in Großstädten überdenken
Nach einer Serie von Niederlagen bei Oberbürgermeisterwahlen rät Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) den baden-württembergischen Grünen, ihre Strategie zu überdenken. "Man muss wirklich eine Mehrheit wollen, nur dann bekommt man sie auch", sagte Kretschmann der Tageszeitung "taz" (Donnerstag).
(swr.de. Auch wo Grün nicht draufsteht, ist Grün drin.10 Prozent sind 150. Größenwahn regiert.)

Ziel: Finanzielle Entlastung
Uni Heidelberg startet Testphase für kostenlose Menstruationsartikel
(swr.de. Blöd gerechnet: Einer zahlt immer.)

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Vorwürfe an Faeser
Putins Spion zeigt das Versagen deutscher Minister
Von Josef Kraus
Super-Gau um BND-Russland-Spion Carsten L. Erinnerungen an die Guillaume-Affäre von 1974 werden wach. Bundeskanzler Willy Brandt musste damals seinen Hut nehmen. Wer übernimmt diesmal die Verantwortung? Nancy Faeser? „Dienste“-Minister Wolfgang Schmidt? Da wird am 21. Dezember ein Spionage-Super-Gau aufgedeckt. Und was passiert in der „hohen“ Politik? Nichts! „Ampel“ und Bundesländer führen einen Schaukampf um das Ende oder Nicht-Ende von Corona-Maßnahmen,... Außenministerin Baerbock legt – mal eben zwischen Umbenennung des „Bismarck“-Zimmers und einer „Aufarbeitungs“-Reise nach Nigeria – eine dilettantische und vom Kanzleramt schnell wieder einkassierte Proseminararbeit einer „Nationalen Sicherheitsstrategie“ vor. Verteidigungsministerin Lambrecht bekommt die F-35-Tarnkappenbomber-Bestellung und das Puma-Schützenpanzer-Desaster um die Ohren geschlagen. Und so weiter. Schnell wird alles überzuckert vom Weihnachtsfrieden und von einer Steinmeier-Weihnachtsansprache....
(Tichys Einblick. Wer? Hat die jemand vorher gekannt? Niemand hat die Absicht, eine Puppenparade als Dilettantenkabinett in die Rumpelkammer für Scheiterhaufen sozialistischer Selbstmordkommandos deutscher Geschichte zu verbannen?)

Allensbach-Studie
Nur jeder dritte Ostdeutsche glaubt an Meinungsfreiheit in Deutschland
Nur jeder dritte Bürger in den östlichen Bundesländern ist der Ansicht, sich in Deutschland vollkommen frei äußern zu können. Im Westen liegt die Zahl bei 52 Prozent, für die gesamte Bundesrepublik bei 48 Prozent.
(Junge Freiheit. Braucht's denn jemand?)

„Existenzbedrohend, was sich abspielt"
Gewerkschaften wachen auf und fürchten plötzlich um Arbeitsplätze
Von Redaktion
Langsam wachen zumindest die Gewerkschaften auf. DGB-Chefin Fahimi (SPD) warnt vor Deindustrialisierung und fordert konkrete Maßnahmen statt „kapitalismuskritischer Grundsatzdebatten“. SPD-Ökonom Fratzscher formuliert bereits einen Opfermythos, nach der die Ampel völlig unbeteiligt an der Wirtschaftskrise sei.
(Tichys Einblick. Warten auf das nächste jüngste Gerücht.)

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NACHLESE
Pelè ist tot
Eine Perle des Fußballs
Während Deutschland nach den Pillen sucht, um mal wieder den Ball zu treffen, ging nach der WM der Deutschen 1954 vier Jahre später in Schweden ein neuer Stern am Fußballhimmel auf: der 17-Jährige Basilianer Pelè. Im Endspiel schlug seine Mannschaft die Schweden mit 5:2. Den Deutschen wurde zum Teil übel mitgespielt mit späteren häßlichen Folgen - Heja! Heja! Heja! - indem sie im Halbfinale gegen Schweden aussschieden (1:3) und im Spiel um den 3.Platz Frankreich mit 3:7 unterlagen, als es um nichts mehr ging. Die Pressestimmen zum Tod von Pelè sind ehrlich, kein Schmuh, er hat es verdient! Und ein Franz Beckenbauer kann sich rühmen, mit ihm zusammen für Cosmos New York gespielt zu haben focus.de: "Weltweit wird der dreimalige Weltmeister als einer der größten Fußballer aller Zeiten gewürdigt. „New York Times“ : „Pelé war in seinem Heimatland Brasilien ein Nationalheld und wurde auf der ganzen Welt geliebt - von den Ärmsten, unter denen er aufwuchs, von den Reichsten, in deren Kreisen er verkehrte, und von so ziemlich jedem, der ihn jemals spielen sah.“ „Washington Post“ : „Es gab nur einen Pelé. Abgesehen von seinen unerreichten drei Weltmeister-Titeln machten ihn sein kreatives, akrobatisches Spiel, seine Liebe zum Fußball und seine ansteckende Freude zu einer weltweiten Ikone.“„Daily Mirror“ : „Pelé in voller Fahrt zu sehen, war der schönste Anblick im Fußball - lange, bevor dieses Adjektiv das Spiel definierte. Auch heute noch steht sein Name nicht nur für Schönheit, sondern auch für Vorzüglichkeit, atemberaubendes Können und höchsten Sportgeist. Lange vor Maradona, Ronaldo und Messi gab es nicht einmal eine Debatte über den größten Fußballer aller Zeiten. Jeder Fan wusste, dass es Pelé war, und sie verehrten ihn.“ Spanien:„Marca“ : „Ein Fußball-Mythos ist gegangen. Pelé war einer der besten Spieler der Geschichte, zweifellos der Beste seiner Zeit. Heute ist ein Tag der Trauer für den Fußball. Ruhe in Frieden, 'O Rei'.“ „Le Figaro“ : „Der Fußball hat seinen König verloren. Pelé war die Sonne Brasiliens. Seine Wärme, sein Licht, seine Kraft, seine Freude, seine Kreativität. Seine Legende ist epochenübergreifend. Das Wesen eines Künstlers.“
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Vahrenholt: ARD und ZDF verhindern vernünftige Politik in Deutschland
In diesem sehenswerten Interview von Marc Friedrich (Finanzexperte) mit Prof. Dr. Fritz Vahrenholt (Politiker, Chemiker und Buchautor) über die gescheiterte deutsche Klimapolitik wird unter anderem behandelt, warum Klimakleber eine eigene „Religion“ bilden, wieso die hohen Gas- und Strompreise politisch gewollt sind, wie präsent der Klimawandel eigentlich wirklich ist und warum ohne Änderung der öffentlich Rechtlichen in Deutschland keine vernünftige Politik zustande kommen kann.
(pi-news.net)
Podcast: Die AfD und das patriotische Vorfeld im Jahresrückblick 2022
Am Mittwochabend sendete der Blog „Info-Direkt“ einen interessanten Podcast, bei dem Chefredakteur Michael Scharfmüller gemeinsam mit Daniel Fiß (Feldzug-Blog), der seit Jahren die AfD anhand Zahlen, Daten und Fakten sehr genau beobachtet, auf die Entwicklungen, Erfolge aber auch Fehler und Schwächen der AfD im Jahr 2022 zurückblickte. Gleichzeitig geben die beiden Gesprächspartner einen Ausblick auf die strategischen und politischen Herausforderungen der AfD und des patriotischen Vorfelds im kommenden Jahr.
(pi-news.net)
„Achtung, Reichelt!“:
Grüne Energiewende tötet tausende Menschen
Die Grünen haben uns mit ihrer ideologischen Lüge von der „Energiewende“ in das kälteste Deutschland unserer demokratischen Geschichte getrieben.Wir zeigen Ihnen die Fakten, von denen die Grüne Partei nicht will, dass Sie diese Fakten kennen: wegen der hohen Energiepreise, wegen runter gedrehten Heizungen, sterben Menschen. Kälte ist lebensgefährlich. Viel gefährlicher als Hitze. An den Folgen von Kälte sterben jedes Jahr rund 4,5 Millionen Menschen. Neun Mal mehr als die 500.000 Menschen, die an den Folgen von Hitze sterben. Dass Kälte ungleich gefährlicher ist als Hitze, erkennen Sie schon daran, dass unsere Sprache das Wort „erfrieren“ kennt, aber kein Wort dafür, an Hitze zu sterben.Kälte ist unter anderem gefährlich, weil unser Blutdruck steigt, wenn es kalt ist. Blutdruck ist ein absoluter Killer.Je weniger geheizt wird, und genau dazu fordert uns die Grüne Partei auf, desto mehr Menschen sterben an den unmittelbaren Folgen. Es gibt unzählige Arten, an Kälte zu sterben, man muss nicht gleich erfrieren.Wir zeigen Ihnen in diesem Video die Kurve des Kälte-Horrors in Europa. Die Kurve, die auf schockierende Weise zeigt, was die direkten Auswirkungen der Energiepreise sind, die von grüner Ideologie in die Höhe getrieben wurden: Die hohen Energiepreise werden Menschenleben fordern. Zehntausende, Hunderttausende Menschenleben. Berechnet haben die Kurven die Datenanalysten des Economist, des besten Wirtschaftsmagazins der Welt.
(Text übernommen von „Achtung, Reichelt“)
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
“Höchstleistung im Sport und vergnügliches Leben sind wie Feuer und Wasser. Man kann nicht zwei Herren gleichermaßen dienen. Entweder – oder!”
“Freilich muss ich Dummheiten verhindern. Aber doch nicht alle! Wer meint, er könne alle Dummheiten wegtrainieren, der ist ein Dummkopf.”
„Das Tor steht in der Mitte“
“Der Ball ist unser Dolmetscher.”
(Sepp Herberger)
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Reform der Bundeswehr
Lambrecht glaubt, es besser zu wissen als das höchste militärische Gremium
Bereits 2021 legte der militärische Führungsrat der Bundeswehr einen Plan zur Strukturreform der Streitkräfte vor. Christine Lambrecht (SPD) aber wimmelt die Umsetzung als „handstreichartige Generalüberholung“ ab. Stattdessen bläht sie das Verteidigungsministerium weiter auf.
(welt.de. Wer nichts weiß, kann alles besser.)

(Symbolbild)

Grünen-Chefin Lang
„Die Grünen sind dabei, die neue Wirtschaftspartei zu werden“
Grünen-Chefin Lang übt scharfe Kritik an den Regierungsjahren von Angela Merkel und der Arbeit der Union: „Wie konnten sie das Land so abhängig machen von russischen Fossilen und den Klimaschutz so lange ausblenden?“ Ökonomische Debatten stünden heute im Zentrum progressiver Debatten.
(welt.de. Ist das nicht irre? Ungelernt ist ungelernt in jeder Kneipe. )

Nato-Generalsekretär
„Militärische Unterstützung für die Ukraine ist der schnellste Weg zum Frieden“
(welt.de. Narrhallamarsch!)

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Steuerliche Erleichterungen
Mehr Netto vom Brutto – so viel verdienen Sie 2023 mehr
Für Steuerzahler bleibt 2023 bei den Löhnen deutlich mehr Netto vom Brutto. Das liegt nicht nur am Ausgleich der Inflation bei der Einkommensteuer. Singles, Alleinerziehende, Familien – die IW-Ökonomen haben für WELT ausgerechnet, wer wie stark profitiert.
(welt.de. Ohne Arbeit?)

Achgut.tv
Rückspiegel: Gut gemeint und gescheitert
Wenn etwas im Sinne der Regierenden gut gemeint ist, dann sollen es die Bürger bitte nicht in Frage stellen. Und wenn die Bevormundung so gut funktioniert, warum sollte man damit aufhören?
(achgut.com. Lange Nasen laufen am längsten.)

Claudio Casula
Das war 2022. Ein Jahresrückblick in Zahlen
Von null Ahnung in den Ministerien bis zu Milliarden Klimatoten auf einem Pazifik-Eiland – was war das auch zahlenmäßig für ein Jahr!
(achgut.com. In Deutschland trägt Zahlemann Corona im Gebiss.)

Zukunft der Ernährung – Gespräch Teil 1
„Spitzensportler“ Kühe: Warum Tiere so wichtig für die Landwirtschaft sind
Unter dem Vorwand, Kühe seien Klimakiller, sollen in Holland 3.000 Bauernhöfe dichtgemacht, die Landwirte von ihren Höfen vertrieben werden. Dabei sind Kühe Spitzensportler unter den landwirtschaftlichen Nutztieren, erklärt Professor Wilhelm Windisch im ersten Teil des Gesprächs, in dem es um die Zukunft der Ernährung geht.
VON Holger Douglas
(Tichys Einblick. Ich und Du, Müllers Kuh, der grüne Esel das bist Du.)

Tagesschau 28.12.2022
„Eine höhere Sterblichkeit durch die Corona-Pandemie führe auch zu weniger Ausgaben“
Von Fritz Goergen
„Zum Jahresende erwartet die gesetzliche Rentenversicherung einen Überschuss von 2,1 Milliarden Euro. Grund sei nicht nur ein stabiler Arbeitsmarkt. Eine höhere Sterblichkeit durch die Corona-Pandemie führe auch zu weniger Ausgaben.“
(Tichys Einblick. Nur ein Toter ist ein guter Gewesener.)

100 Jahre Gründung der Sowjetunion: Die Russen behielten das Sagen
Wer das heutige Rußland verstehen will, tut gut daran, die Geschichte der Sowjetunion zu kennen. Im Dezember 1922 auf den Trümmern des Zarenreichs gegründet, dehnte sich der Vielvölkerstaat über mehrere Jahrzehnte aus. Doch Lenins Versprechungen hatten nichts mit der Realität zu tun. Eine Analyse von JF-Autor Thomas Schäfer.
(Junge Freiheit. Probieren statt Studieren.)

(Symbolbild)

Ludwigshafen:
Nachwuchs-Fachkräfte lassen Straßenbahn entgleisen
Von ALEX CRYSO
Zugewanderte Gleistreter hatten wir ja schon mehrere. Nun stellten zwei Jugendliche im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen unter Beweis, warum man bei uns keine Deutschkenntnisse oder ein soziales Niveau benötigt, man sich jedoch schon früh übt, wer später mal ein echter Bombenleger werden will: Bereits am 8. Oktober diesen Jahres waren die beiden im Bereich der Haltestelle Friedensstraße unterwegs, als man auf die glorreiche Idee kam, Steine auf die Schienen zu legen. Was sich zunächst noch wie ein Dummer-Jungen-Streich anmutet, hat leider ungeahnte Folgen: Die Straßenbahn der Linie 6 sprang aus ihren Gleisen, ein Sachschaden in Höhe von etwa 300.000 Euro entstand. Die Gefährdung von Menschenleben wurde billigend in Kauf genommen. Verletzt wurde glücklicherweise jedoch niemand. Die Steine stammen aus dem Schotter im Gleisbereich. Um „Einzelfälle“ handelt es sich dabei allerdings nicht: Bereits viermal innerhalb von nur wenigen Tagen sollen die beiden Täter Gegenstände auf den Schienen platziert haben, mitunter ist sogar schon von gezielten Sabotage-Akten die Rede.Nicht einmal 24 Stunden seit der öffentlichen Fahndung nach zwei Jugendlichen kann die Polizei bereits einen Erfolg vermelden. Die beiden Verdächtigen sind geschnappt worden. Es handelt sich um strafunmündige 13-Jährige aus Ludwigshafen, denen eine Haftstrafe zwischen sechs Monaten und bis zu zehn Jahren droht. Wie immer soll man keine falschen Rückschlüsse ziehen, doch lassen die Bilder der Überwachungskamera ganz klar auf eine nicht-deutsche Herkunft der beiden Nachwuchs-Terroristen schließen.
(pi-news.net)

 

Wer wird auch  fachsimpeln, wenn mans das ganze Jahr tun muß . .

Von Kurt Tucholsky

Soll ich zu Kallmanns gehen? Die zünden ihren Tannenbaum an, drehen das Grammophon auf, das ihnen ›Stille Nacht, heilige Nacht‹ vorkratzt, die Kinder lagern sich mit den Torsos ihrer Spielsachen auf den guten Teppich, und Vater raucht die neue Pfeife an. Mutter Kallmann spricht mit mir über die Dienstbotenmisere, und ich sage: »Jawohl, gnädige Frau! . . . Gewiß, gnädige Frau! . . . Denken Sie nur, gnädige Frau!« Das andre sagt sie. Ich werde doch lieber nicht zu Kallmanns gehen.

Soll ich zu meiner Freundin mit der schönen Seele und den dicken Beinen gehen? Sie wird feuchte, große Augen machen und mich mit Erinnerungen plagen. Sie wird feierlich gestimmt sein, was ihr gar nicht steht, und wird hochzeremoniös – auch sie – den Weihnachtsbaum entzünden und sagen: »Lieber Peter . . . « Bu. Ich werde doch lieber nicht zu meiner schönen Seele gehen.

Soll ich auf einen öffentlichen Ball gehen? Da werden sich zweitausend Menschen in Räumen drängen, die nur für zweihundert berechnet sind. Kellner werden sich den Sacharinsekt zu Valutapreisen aus den Händen schlagen lassen, und irgendwo im Wirbel und Rauch lärmt eine Kapelle. In der Mitte tun ein paar Leute so, als ob sie tanzten. Es sind alle da: man zeigt sich die Herren aus der Wilhelmstraße, Kino-Namen werden geflüstert, und die Bühne hat ihre besten Vertreter . . . auch die Wissenschaft . . . Nur die Kokotten benehmen sich anständig. Wer wird auch Silvester fachsimpeln, wenn mans das ganze Jahr tun muß . . . ! Die Luft wird stickig und verbraucht sein, die Scherze auch. Nein – ich werde doch lieber nicht auf einen öffentlichen Ball gehen.

Soll ich auf einen privaten Ball gehen? (Oho! Ich bin eingeladen!) Die Zimmer werden ausgeräumt sein, die Lampen blau und lila umkleidet. Es wird Sekt geben und kleine Brötchen. Am Klavier ein Mann und eine Geige. Es wird viel und hingebend getanzt. Auf dem Teppich und auf den Sofas knautschen sich die Paare, so, als ob es auf der ganzen weiten Welt kein Bett gäbe. Nur die festen Verhältnisse benehmen sich anständig. (Man soll nichts verreden.) Die Tochter vom Haus wird alle Minen ihres goldenen Temperaments springen lassen – sie findet es so furchtbar interessant, das alte Wort zu variieren: Immer davon sprechen, aber es nie tun! Die jungen Herren werden sich bei den jungen Damen alle Freiheiten erlauben, weil sie nichts kosten. Auch Hessen-Nassau ist eine Provinz. Nein, ich werde doch lieber nicht auf einen privaten Ball gehen.

Also: was dann –? Ich schlage vor, wir füllen die kleine blaue Blumenvase wie gewöhnlich mit roten Blumen und trinken einen stillen roten Wein. Vielleicht erwachst du nachts so gegen zwölf. Ich werde dir dann sagen: »Liebe – ich glaube, jetzt muß ich mir einen Zylinder aufsetzen und du schlägst ihn ein. Das ist so Sitte.« Und darauf du: »Ich bin so müde. Gute Nacht.«

Und wenn du morgen früh aufwachst, ist es – wetten, daß? – 2023, und ich küsse dir das neue Jahr aus den Augen. Und da es ein alter Aberglaube ist, daß man das ganze Jahr hindurch tun wird, was man Silvester tut, so eröffnen sich für uns freundliche und wahrhaft erfrischende Perspektiven. Prosit Neujahr!

Nun hat der Mangel aber einen Bereich erreicht, wo er lebensgefährlich werden kann. Es fehlen Medikamente.

Von Vera Lengsfeld

Am Ende dieses politikgemachten Krisenjahres zeichnet sich deutlich ab, wohin die Reise geht: In die Mangelwirtschaft á la DDR.

Engpässe gibt es bereits an vielen Stellen: Es fehlen Baumaterialien, Chips in der Produktion. Auf Neuwagen oder Kaminöfen muss man Monate oder Jahre lang warten, immer öfter gibt es Leerstellen in den Kaufhallenregalen.

Nun hat der Mangel aber einen Bereich erreicht, wo er lebensgefährlich werden kann. Es fehlen Medikamente.

Nachdem in zwei Corona-Jahren durch willkürliche und nie auf ihre Wirksamkeit geprüfte Corona-Maßnahmen die Immunität der Bevölkerung, besonders der Kinder, erheblich geschwächt wurde, häufen sich jetzt die Atemwegserkrankungen bei unserem Nachwuchs.

Auch wenn die Lage in den Kinderkliniken nicht so dramatisch ist, wie sie von den Medien beschrieben wird, ist der Mangel an Medikamenten in einem Gesundheitssystem, das bis vor zwei Jahren noch zu den besten der Welt gehörte, mehr als peinlich. Er ist gefährlich, weil besonders Medikamente betroffen sind, die Kindern verschrieben werden.

Nun kann man sich sagen, dass Fieber mit Wadenwickeln und Husten mit Hausmitteln bekämpft werden kann und zu viele Antibiotika kontraproduktiv sind. Wir sollen uns ja an den „Wohlstand des Weniger“ (Göhring-Eckardt, Grüne) gewöhnen und dabei glücklich werden. Wenn Medikamente in der Intensivmedizin fehlen, wird es aber lebensgefährlich.

Um gegenzusteuern, will Gesundheitsminister Lauterbach demnächst einen Gesetzentwurf vorstellen. Aktuell gebe es Lieferengpässe bei Krebsmedikamenten und Antibiotika, räumte er ein. “Wir sind auch in diesem Bereich mit der Ökonomisierung zu weit gegangen.” Der Preis habe die alleinige Rolle gespielt, die Verfügbarkeit von Arzneimitteln eine zu geringe Rolle. “Das wollen wir aufheben.”

Eine bemerkenswerte Einsicht, die aber unterschlägt, wer maßgeblich an der Herbeiführung dieses Zustandes beteiligt war; Karl Lauterbach persönlich, der, als er noch einfacher Bundestagsabgeordneter war, als Lobbyist der Pharmakonzerne dafür gesorgt hat, dass Krankenhäuser ökonomisiert werden. Vor allem ihm ist die Einführung von so genannten Fallpauschalen zu verdanken, die immer wieder zu Krisen in den Hospitälern führen und an deren Abschaffung er als Gesundheitsminister jetzt arbeiten muss.

Was den Medikamentenmangel betrifft, liegt die Ursache in der deutschen Vergabepraxis. Laut dem Präsidenten des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, führte die Festpreisregelung in Deutschland zu einem Abwandern der Produktion in Billiglohnländer wie China und Indien. “Dort gibt es nun Lieferkettenprobleme, was wiederum zu Lieferengpässen führt.”

Für Medikamente gibt es festgelegte Beträge, die gesetzliche Krankenkassen bezahlen. Wenn der Verkaufspreis höher ist, müssen Patienten in der Regel die Differenz selbst begleichen oder ein therapeutisch gleichwertiges, aber günstigeres Mittel nehmen. Das führt dazu, dass Medikamente und Wirkstoffe dort gekauft werden, wo sie am billigsten sind. Die Folge: Eine hohe Abhängigkeit von Wirkstoff-Lieferanten, etwa in China.

Der Präsident der Bundesärztekammer rief die Bevölkerung zur Selbsthilfe auf. Die Nachbarn sollten sich gegenseitig mit Medikamenten helfen. Wer den Sozialismus mitgemacht hat, kennt das. Wenn kein hilfreicher Nachbar da war, konnte man versuchen, Medikamente durch „Beziehungen“ zu bekommen oder auf dem Schwarzmarkt zu kaufen. Die Westverwandtschaft, die damals aushelfen konnte, ist heute aber selbst betroffen.

Nun fordern die Fachleute ausgerechnet von der Politik, die uns in diese Lage manövriert hat, Abhilfe. Eine staatliche Beschaffungsaktion, wie in der Corona-Krise soll es richten. Vergessen wird dabei, dass Millionen zu viel bestellter Impfstoffe bereits vernichtet wurden und jene, die noch nicht produziert sind, aber laut Vertrag noch geliefert werden, vernichtet werden müssen.

Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode.

Fest steht: die so genannte Gesundheitspolitik macht unser Land krank, und uns mit ihm.
(vera-lengsfeld.de)

Michael Ballweg seit sechs Monaten in Untersuchungshaft

Von DR. ALEXANDER CHRIST* (Rechtsanwalt von Michael Ballweg)

Am […] 29. Dezember befindet sich Michael Ballweg nunmehr seit sechs Monaten in Untersuchungshaft. Aus Sicht der Verteidigung nach wie vor zu Unrecht. Sämtlicher bisheriger Vortrag des Verteidigerteams hat bisher dazu geführt, daß wesentliche Teile des Vorwurfskonstruktes der Staatsanwaltschaft Stuttgart in sich zusammengefallen sind.

Während der Vorwurf am Anfang auf Betrug und Geldwäsche lautete, wird Michael Ballweg inzwischen nur noch ein sogenannter „untauglicher Versuch“ vorgehalten. Dieser juristische Begriff bezeichnet eine sich lediglich im Kopf des Beschuldigten abspielende Tathandlung, bei der aber tatsächlich niemand zu Schaden gekommen ist. Die Definition lautet: eine Handlung, bei der der Täter irrig einen Sachverhalt annimmt, bei dem er, wenn er vorliegen würde, einen Tatbestand verwirklichen würde.

Warum wird die Untersuchungshaft aber dann nicht beendet? Viele, auch auf Seiten der Unterstützer von Michael Ballweg, meinen, wenn ein Staat jemanden so lange in Untersuchungshaft hält, dann müsse an den Vorwürfen doch wohl etwas dran sein. Warum wird die U-Haft nicht beendet, wenn die Sachlage so klar ist? Weil es sich bei der Haft von Michael Ballweg um ein Politikum handelt. Staatsanwaltschaft und Amtsgericht sind von der Verteidigung in die Enge getrieben, kommen aus ihrer Ecke nicht mehr ohne Gesichtsverlust heraus.

Nach der festen Überzeugung der Verteidigung ist der gegenwärtige Haftbefehl, der die Untersuchungshaft aufrecht erhält, rechtsunwirksam. Das Amtsgericht hat einen fatalen Rechtsfehler begangen, indem Michael Ballweg im letzten Termin die Möglichkeit verwehrt wurde, sich vollständig zum Sachstand zu äußern. Das nennt man Verweigerung des rechtlichen Gehörs, dies stellt einen dramatischen Formfehler dar, der den Haftbefehl unwirksam macht. Allein aus diesem Grund muß die U-Haft nunmehr unverzüglich vom OLG Stuttgart beendet werden. Wir warten gegenwärtig auf diese Entscheidung des Oberlandesgerichts.

Noch ein Wort an all diejenigen, denen das ganze Verfahren zu lange dauert, die meinen, die Verteidigung mache ihre Arbeit schlecht: Ein jeder möge sich daran erinnern, daß wir alle derzeit frei sind, während Michael Ballweg seiner Freiheit beraubt wird.

Ich habe heute kurz mit Michael sprechen können. Er ist in bewundernswerter Weise stabil und ungebrochen. Gleichwohl spürt er die ungeheure Wucht des Unrechts, die dieser Staat gegen ihn entfaltet. Die Verteidigung tut das Mögliche, immer in enger Absprache mit Michael. Jeder, der hieran Kritik übt, möge sich überlegen, wie es sich anfühlen würde, selbst in Untersuchungshaft zu sitzen…

Die Verteidigerstrategie ist an den Wünschen des Betroffenen auszurichten, an nichts sonst. Dabei tun alle Beteiligten alles, um diesen unrechtmäßigen Zustand schnellstmöglich zu beenden. Das setzt aber ein rechtsstaatlich fehlerfreies Verfahren voraus – und genau das findet hier aus meiner Sicht nicht statt, hat aber nichts mit dem Verteidigerteam, sondern allein mit der Staatsraison und der Politisierung dieses Verfahrens zu tun.

*Im Original erschienen auf dem Telegram-Kanal von Rechtsanwalt Dr. Alexander Christ
(pi-news.net)
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(tutut) - Jahresend ist Endzeitstimmung, Mensch und Vieh fürchten sich.  Es kann nur  schlimmer werden, bevor alles wieder auf Anfang steht. Zuerst der Nachruf auf den Lokaljournalismus, die 99,9 Prozent Bockmist nach Martin Hecht bekommen immer wieder Nachschub auf dem Grabhügel: "Als der Aldinger Kirchturm einstürzte - Serie '300 Jahre Mauritiuskirche': Erster Turmbau zu Aldingen endet in einem Desaster". Wer braucht noch sowas? Babylon ruft wie damals, als sie nach Jahrzehnten Denkpause einen Turm flachlegten und sich im Heuberg verbohrten, um später das Ende von Versuch und Irrtum feiern zu können. Noch gibt es zu viel Papier aus dem Wald von hinter den Fichten: "Diese Großbaustelle war damals eine Sensation - Der Autunnel im 'Millionenloch' war vor 100 Jahren im Bau und lässt Wanderer und Radfahrer bis heute nicht unbeeindruckt (1. Teil) - Der Eingang des eindrucksvollen Autunnels verrät noch heute die Bauzeit".  Ein Loch in der Alb. Aua. Falsch geträumt. Frau verrät offenbar in allgemeiner Verwirrung einen neuen Beruf: "Gemeinderat bewirbt sich als Bürgermeister - Felix Cramer von Clausbruch will Nachfolger von Jochen Arno in Rietheim-Weilheim werden". Irgendwann kommt sie darauf, dass er mehr mitbringt als Politiker heutzutage, wenn sie lernfrei große Karriere machen wollen vor allem unter der grünen Flagge des prophetischen Untergangs des Morgenlandes am Abend aller Abendlande.  "Dass er sich als Bürgermeister eignet, davon ist Cramer von Clausbruch überzeugt. Nach einer Lehre zum Einzelhandelskaufmann machte er das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg und studierte Politik- und Verwaltungswissenschaften. Er arbeitete unter anderem an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen und bei einem Analystenhaus im Bereich Digitalisierung und Unternehmens-Software. 'Ich habe einen bunten Patchwork-Lebenslauf'.  Vor drei Jahren wurde er persönlicher Referent des Oberbürgermeisters in Villingen-Schwenningen. 'Ich kann Verwaltung, auch an entscheidender Stelle. Aber ich habe auch noch eine andere Perspektive', so Cramer von Clausbruch, der mit seiner ehemaligen Schulfreundin verheiratet ist und mit ihr drei Kinder hat. Mit seiner Familie lebt der in Spaichingen geborene Cramer von Clausbruch seit einigen Jahren wieder in Rietheim-Weilheim".

Vor Überqualifikation kann nur gewarnt werden.  Wenn man aber bedenkt, wer oder was schon alles aus Spaichingen den Sprung vom Dreifaltigkeitsberg auf andere Gipfel schaffte, dann könnte es sich in diesem Fall um ein bescheidenes Unterfangen handeln. Umgekehrt bekommmt allerdings die Besteigung des Spaichinger Hausbergs nicht jedem. "Das sind die Verlierer des Jahres - Diese Projekte, Vorhaben oder Personen standen 2022 unter keinem guten Stern", posaunt frau schon vor dem Ende hinaus und hat den Verlierer der Jahre  ganz vergessen, der seinen Spitzenplatz seit Jahren behauptet: Den Journalismus, die Presse. Es war einmal. Nur noch ein Märchen. Mit Grinseportrait schrammt frau eine Leidplanke entlang: "Gern ein bisschen länger arbeiten... Länger arbeiten sollte kein Tabu sein, ist jedoch nur eine Stellschraube, an der man drehen kann. Eine andere ist, mehr Menschen in die Finanzierung einzubeziehen. Ein Blick nach Österreich zeigt, wie es geht. Dort zahlen auch Beamte, Selbstständige und Abgeordnete in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Das Rentenniveau ist deutlich höher als bei uns. Eine Diskussion über die Finanzierung gibt es dort bisher nicht". Im Harem quietschen die Schreckschrauben .Servus! Mensch, bedenke, wer und was schon alles aus Österreich kam. Sie schafften aus einem Riesen einen Zwerg, der sogar THE ÄLÄND, dieser  flachen grünen Insel der Glückseligen, hinaufschauen muss. Aus dem Walde aber pfeift's: "Bundesregierung lässt Russlands Ölpreisdeckel kalt". "Neue Regeln für Glücksspiel - Zentralstelle vergibt Lizenzen an Online-Anbieter". Denn: "Der Pflegeversicherung geht das Geld aus - Verlust von 2,2 Milliarden Euro im auslaufenden Jahr - Reserven geringer, als das Gesetz verlangt". Sind die Euronen nicht gerade bei der Rentenversicherung aufgetaucht?  Frau aber sei Undank: "Das Ringen um eine funktionierende Bundeswehr - Zweifel an schneller 'Zeitenwende' - Wehrbeauftragte Högl fordert Überprüfungen - Wehrbeauftragte Eva Högl (rechts) und Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (beide SPD) bei der Zeremonie zum 67. Gründungstag der Bundeswehr.im November".  Hatten sie da was verloren?  Wie meint Susanne Fischer  zur  "Saison der Kriesen" auf dem Kalenderblatt? "Und schon wieder zwei Vorsätze für das neue Jahr. Erstens: Weniger Kraftausdrücke benutzen, weil weil es es mich unsymphatisch macht. Das drastische Gefluche passt auch gar nicht zu einer gebildeten Dame mit Abitur. Zweitens: Sich verdammt nochmal endlich einen Scheiß  darum scheren, was die anderen finden, was ich mal tun  oder lassen solle.Wozu bin ich so alt geworden? Um mich erziehen zu lassen? Schließlich habe ich ein Scheiß-Abitur!"

40 Vermummte sprühen Parolen auf Gefängnismauer in Offenburg
Sie fordern unter anderem die Freilassung eines Inhaftierten, der Teilnehmer einer Querdenker-Demo angegriffen hat: 40 Aktivisten aus der linken Szene haben eine Mauer der JVA Offenburg beschmiert.
(Badische Zeitung. Mit der deutschen Sprache und Gesetzen auf Kriegsfuß?)

Psychische Belastung
Freispruch nach Bedrohung eines Mitbewohners im Offenburger Asylbewerberheim
Ein Mann durchläuft starke psychische Belastungen durch die Wohnumstände im Asylbewerberheim.
(Badische Zeitung. Was macht der hier?)

Stadt darf nicht nachpumpen
Lahrer LGS-See wird im Januar der Hahn abgedreht
Der Pegel im LGS-See wird ab dem 1. Januar kontinuierlich sinken, denn die Stadt darf dann kein Wasser mehr nachfüllen. Die befristete wasserrechtliche Genehmigung für das Gewässer läuft nämlich aus. Ist der See trockengelegt, soll er saniert werden.
(Lahrer Zeitung. Was hat eigentlich bei der Landesgartenschau in Lahr funktioniert? Und warum geht der hochverschuldeten Stadt das Geld aus?)

Aktivisten-Orden.

"Letzte Generation"
Rund 50 Straftaten von Klimaaktivisten in BW angezeigt
(swr.de. Wie viele Einbruchaktivisten wurden angezeigt?)

Deutlich mehr Anträge ab Januar 2023
Wohngeldreform: Kommt der Zuschuss in BW später?
(swr.de. Ist der Himmel in Druckrückstand?)

Gesetzliche Neuregelung ab 2023
Konstanz setzt auf Mehrweggeschirr
Ab dem neuen Jahr müssen Betriebe, die Essen und Getränke zum Mitnehmen verkaufen, Mehrweggeschirr anbieten. In Konstanz wird das mit einem Zuschuss für Gastro-Betriebe gefördert..
(swr.de. Wie viele Zwerge essen von einem Tellerchen im Klimanotstand?)

Sie nehmen nicht jeden, die Spaichinger als  den letzten Beißer.

Auch am Donnerstag Behinderungen
Streik im Nahverkehr geht weiter: Züge der SWEG fallen aus
(swr.de. Lokführer KRÄTSCH sein PuffPuff.)
Sonderfahrten zwischen Titisee - Seebrugg
Im Hochschwarzwald fährt wieder eine Dampflok
(swr.de. Geht doch!)

Trotz fehlenden Personals
Uniklinikum Mannheim bereitet sich auf Silvester vor
(swr.de. Keine Knallbeauftragte? )

Sorge um Gesundheit
Bischöfe im Südwesten beten für emeritierten Papst Benedikt
(swr.de. Kein Vertrauen auf Gesundheitspolitik?)

Rettungsaktion an Heiligabend
Vermisster hat fünf Tage in Erdhöhle am Schauinsland überlebt
(swr.de. Zukunft kann kommen.)

Fahrerin ohne Führerschein
Walldorf: Auto überschlägt sich durch Bedienfehler auf Supermarkt-Parkplatz
(swr.de. Wer schafft sowas mit Führerschein?)

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Grüne Energiepolitik
Zuverlässige Kraftwerke müssen raus – damit die Energieversorgung „spannend“ wird
Die oberste Wind- und Solar-Lobbyistin erklärt Atomkraftwerke ernsthaft für „antiquierte Dampfmaschinen“. Ein genauerer Blick zeigt: Hinter der vermeintlich wirren Rhetorik steckt Methode.
VON Redaktion
(Tichys Einblck. Am Irrenhaus weht die grüne Regenbogenfahne der Gallwespen.)

Lambsdorff
Politische Verlegenheitslösung für Botschafter-Posten in Moskau
Von Josef Kraus
Der umstrittene FDP-Politiker Alexander Lambsdorff wird Botschafter in Moskau. Damit hat sich die FDP in der Koalition durchgesetzt. Dabei gilt Lambsdorff zwar als Träger eines großen FDP-Namens, allerdings ohne die notwendige Qualifikation für den derzeit schwierigsten Botschafter-Posten mitzubringen.
(Tichys Einblick. Wer nichts ist, wird. Kerzen ohne Schein.)

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NACHLESE
Report von der Balkanroute
In Wahrheit ist die EU-Grenze für Flüchtlinge löchrig wie ein Schweizer Käse
Die Ostbalkanroute endet im österreichischen Burgenland. In diesem Jahr sind auf diesem Weg schon rund 75.000 Menschen nach Österreich gekommen und haben ein Asylgesuch gestellt. Das bedeutet für die Ortsanwohner: Krise. Bürgermeister Gerhard Zapfl aus Nickeldorf kennt die Flüchtlingsthematik schon seit 2015. Damals kamen in sehr kurzer Zeit über 300.000 Menschen über die Grenze. Viele von ihnen stellten allerdings keinen Asylantrag. Das sei jetzt anders, so Zapfl.
(focus.de. Wer schon einmal versucht hat, durch einen Schweizer Käse zu kommen, weiß, das das unmöglich ist. Aber die EUdSSR-Grenzen bestehen aus breitgetretenen Quark, auf dem jeder Frosch das nächste Bundespolizeitaxi am Grundgesetz vorbei erstampeln kann.)
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2022: Der Krieg vor dem größeren Krieg
Von WOLFGANG HÜBNER
Es ist der Krieg in der Ukraine, der das Jahr 2022 geprägt und bestimmt hat. Das ist nicht nur aus deutscher Sicht so, sondern auch weltpolitisch eine Tatsache. Der von den USA dominierte Westen hat mit seiner massiven militärischen und finanziellen Unterstützung der Ukraine die Brücken zu Russland abgebrochen, Moskau endgültig an die Seite Chinas gedrängt und damit die Frontstellung für einen möglichen viel größeren Krieg festgelegt: Die NATO samt Australien und Japan gegen Russland und China. Ob es zu diesem Krieg kommen wird, welchen Verlauf er haben kann und welche Staaten noch in diesen hineingezogen werden könnten, ist offen. Doch wird es schwieriger sein, ihn zu verhindern als ihn in Gang zu setzen, denn das geschieht bereits. Es geschieht vor allem aus zwei Gründen: Die USA unter Präsident Biden ist offenbar entschlossen, das längst völlig von ihr abhängig gewordene Regime in Kiew auch trotz der immer größer werdenden Gefahr einer direkten militärischen Konfrontation mit Russland zu unterstützen und an der Macht zu halten. Zum anderen sind sowohl Russland wie China, aber auch andere große und wichtige Staaten, bemüht, sich aus dem Würgegriff der Dollardominanz zu befreien. Diese aber ist für die USA unverzichtbar zur Aufrechterhaltung ihrer beherrschenden militärischen und ökonomischen Weltmachtposition. Es kann keinen Zweifel geben: Für die Verteidigung der Dollardominanz ist jede denkbare Führung in Washington zum äußersten Risiko bereit, also auch zum Krieg.Da der Krieg unter hochgerüsteten Atommächten mit der hohen Gefahr der Selbstzerstörung verbunden ist, wird der Konflikt so lange wie möglich in Stellvertreterkriegen ausgetragen, das Geschehen in Ukraine dokumentiert das aktuell jeden Tag. Da sich mit gewisser Ausnahme der Atommächte Frankreich und Großbritannien, beides innerlich brüchige Staaten, EU-Europa wider jede Selbstbehauptung zum US-Vasall reduziert hat, kann eine Eskalation des Ukraine-Krieges diesen Stellvertreterkrieg auch in andere Staaten des vergreisenden Kontinents führen, zum Beispiel nach Deutschland. Dessen Machtkomplex hat sich den USA auf Gedeih und Verderb unterworfen, die deutsche politische und ökonomische Führung hat dafür fundamentale Eigeninteressen geopfert. Weder Russland noch China, doch auch nicht Indien, Afrika oder Südamerika, sind willens, sich den USA fernerhin so auszuliefern wie in der Vergangenheit. Das ist für die aggressiven Strategen der Biden-Regierung ein Problem, für das es auf längere Sicht keine erfolgversprechende Lösung gibt. Umso verlockender kann es deshalb für die amerikanische Weltmacht sein, zumindest die beiden Hauptfeinde Russland und China zu schwächen oder gar diese Großreiche mit inneren Erschütterungen und äußerem Druck zu zerschlagen, so lange das noch möglich erscheint. Wenn die US-Eliten künftig der Überzeugung sein sollten, das nicht mehr erreichen zu können, wird es weitere Stellvertreterkriege oder gar den finalen Krieg geben. Keine guten Aussichten für 2023.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Moralisch gesehen ist es ebenso falsch, sich schuldig zu fühlen, ohne etwas Bestimmtes angerichtet zu haben, wie sich nicht schuldig zu fühlen, wenn man tatsächlich etwas begangen hat. Ich habe es immer für den Inbegriff moralischer Verwirrung gehalten, dass sich im Deutschland der Nachkriegszeit diejenigen, die völlig frei von Schuld waren, gegenseitig und aller Welt versicherten, wie schuldig sie sich fühlten.
(Hannah Arendt)
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Tornado-Nachfolger
Erneuter F-35-Crash – Deutschlands neuer Kampfjet mit Startverbot belegt
Auch die Variante des kommenden Vorzeige-Jets der Bundeswehr ist nach einem Crash in den USA aktuell mit Startverbot belegt. Der Absturz markiert nur den jüngsten Zwischenfall in einer ganzen Pannen-Serie. Hat Deutschland ein kaum einsetzbares Flugzeug gekauft?
(welt.de. Wenn Frauen Shopping machen. Quaxin, die Bruchpilotin. Ohne Drohne keine Königin.)

Rekordbeitrag
So viel zahlt Deutschland jetzt für den EU-Haushalt
Der deutsche Beitrag zum EU-Haushalt ist auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Die Bundesrepublik steuerte im Jahr 2021 etwa 25 Milliarden Euro netto bei. Größte Nettoempfänger sind Polen und Ungarn.
(welt.de. Wer nicht rechnen kann, muss blechen.)

Corona-Aufarbeitung
Jetzt ist es an der Zeit, persönlich zu werden
Selbstgenähte Masken, Ausgangssperren, Denunziationen: All das scheint heute weit entfernt. Doch ein großes Verzeihen kann nicht die Lösung sein – genau wie der Wunsch nach Strafe nichts bringt. Um die schweren Fehler im Umgang mit Corona aufzuarbeiten, hilft nur ein radikaler Ansatz.
(welt.de. Wie wär's mit der Enträppelung der selbsgestrickten Pandemie-Zwangsjacken?)

Raumfahrt
Bald kein Zugang mehr zum All – Europas gefährliche Irrelevanz im Weltraum
Wir lassen uns von China und den USA abhängen, weil es zwischen ESA und den nationalen Raumfahrtagenturen zu viel Reibungen und Ineffizienzen gibt. Und weil alles behördlich kaputtgeregelt wird. Es steht viel auf dem Spiel. So wird Europa wieder relevant.
(welt.de. Noch ist genügend Platz für den Kosmos in der Herberge Deutschland auf seinen Fahrradautobahnen.)

Ansgar Neuhof
Der Großangriff auf die Verschwiegenheitspflicht
Kein Raum mehr für offene Worte? Das neue Hinweisgeberschutzgesetz hebt die berufliche Verschwiegenheitspflicht für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Berufspsychologen, Ehe-, Familie-, Jugend-, Erziehungs- oder Suchtberater de facto auf.
(achgut.com. Wer etwas zu verbergen hat, ist kein wahrer grüner Kommunist.)

Wolfgang Meins
Wie man eine Klima-RAF züchtet
Der Klimaalarmismus ist in Hochform. Er erfreut sich großer öffentlicher Aufmerksamkeit und Sympathisanten in Politik und Medien. Die "​​​​​​​Aktivisten“ fühlen sich zur Radikalisierung ermuntert. Es drohen Terrorakte gegen die kritische Infrastruktur. Wenn nicht mehr.
(achgut.com. Ihr Name ist Hase und sie die neue GAF.)

Wolfgang Röhl
Böser Bube mit Mäusezähnchen
Nach orchestriertem Medienmobbing wurde der damalige Bild-Chef Ende letzten Jahres von Springer geschasst. Jetzt ist er zurück auf dem Markt der Meinungen, mit einer eigenen, durchaus unterhaltsamen Videoshow. Sturz und Auferstehung des Julian Reichelt böten jede Menge Stoff für eine saftige TV-Soap.Richtigstellung: Julian Reichelt, so behaupten manche Journalisten seit ungefähr zehn Jahren, sei „Deutschlands meistgehasster Journalist“. Richtig ist, der gewesene Bild-Chef wird seitens bestimmter deutscher Journalisten am meisten gehasst. Was einen gewissen quantitativen Unterschied ausmacht; außer, diese Journalisten repräsentierten „Deutschland“. Würden sie wohl gern, Größenwahn ist ja ihr Parfum...
(achgut.com. Es war schon immmer besser, etwas von Journalismus zu verstehen.)

Lauterbach gegen Drosten – das Endspiel
Der Gesundheitsminister warnt: Corona ist im Frühling, Sommer, Herbst und Winter besonders gefährlich
Für Karl Lauterbach ist erstmal gar nichts vorbei. Denn der Winter sei noch nicht zu Ende. Er warnte bereits im Frühling, im Sommer und im Herbst. Sollte er weiterhin Gesundheitsminister bleiben, dann wird er sich als Vierjahreszeiten-Mahner einen Namen machen.
Von Friedrich Pürner
(Tichys Einblick. De Bach na hält niemand auf, es sei denn
er trinkt ihn aus und stülpt sich den letzten Strumpf übers verlorenen Gesicht.)

Weltraumschrott
Der Müll im Kosmos
Abgebrochene Spiegel, verlorene Schraubenzieher: Weltraumschrott wird zur Gefahr für Satelliten. Lösungen sind teuer. Der beste Weg wäre Müllvermeidung, aber bisher gibt es nur Empfehlungen.
(Junge Freiheit. Ist die Erde nicht Deponie anderer Planeten?)

Internationale Konfliktlagen
Rückruf zur Geopolitik
Martin Grosch liefert eine Art Handbuch der außenpolitischen Herausforderungen der Gegenwart und hofft darauf, daß die EU und Deutschland endlich aufwachen. Doch der Ruf nach Geopolitik ist hierzulande nicht wohlgelitten.
(Junge Freiheit. Schon der Rhein ist eine Grenze zu intelligenten Lebewesen.)

Es wird kommen der Tag

Von MARIA SCHNEIDER*

Daher stelle ich hier und jetzt in aller Deutlichkeit fest, dass ich weder vergeben, noch vergessen werde. Ich habe mir die Namen all jener gemerkt, die mich denunziert, mir bewußt geschadet und meine politische Meinung zur Vorteilserlangung gegen mich verwendet haben.

„Laute Schreie hört man in der Stadt Rama, Weinen und Klagen nehmen kein Ende. Rahel weint um ihre Kinder, sie will sich nicht trösten lassen, denn ihre Kinder wurden ihr genommen.“ (Mt 2,16-18)

Kurz nach der Geburt Jesu gab in einer beängstigenden Parallele zur heutigen Zeit Tausende von Kinderopfern. Damals suchten die drei Weisen König Herodes in Bethlehem auf und fragten ihn nach dem Aufenthaltsort des „König der Juden“, der ihnen verheißen worden war. König Herodes witterte sogleich, dass dieser „König“ ihm gefährlich werden könnte. Er horchte die drei Weisen aus und befahl ihnen, ihm unverzüglich den Aufenthaltsort des Kindes mitzuteilen, sobald sie es gefunden hätten. Doch nachdem die Weisen mit Hilfe des Sterns das Jesuskind in der Krippe gefunden hatten, erschien ihnen ein Engel und befahl ihnen, nicht zu Herodes zurückzukehren. Herodes fühlte sich hintergangen und ließ kurzerhand alle Knaben unter zwei Jahren in Bethlehem töten, um seinen Widersacher auszuschalten.

„Als Herodes merkte, dass ihn die Sterndeuter getäuscht hatten, wurde er sehr zornig und er sandte aus und ließ in Betlehem und der ganzen Umgebung alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren töten, genau der Zeit entsprechend, die er von den Sterndeutern erfahren hatte. (Mt 2,16-18)

Zum Glück wurden Jesus und Maria ebenfalls von einem Engel aufgesucht, der sie anwies, aus Ägypten zu fliehen. Das Opfern all der kleinen Jungs war – wie so oft in der Geschichte – völlig sinnlos gewesen. Tausenden von Müttern wurde das Herz gebrochen, Familien zerbrachen, nur weil ein Charakterschwein wie Herodes seine Macht sichern wollte und Angst hatte, durch den neugeborenen König der Juden ersetzt zu werden. Ein Massenmord also aus niederen Motiven.

Damals wie heute: Alternativlose Maßnahmen
Man darf annehmen, dass Herodes‘ Häscher den Tötungsbefehl, der ihnen vermutlich als „alternativlos“ vermittelt worden war, ohne Zaudern ausführten. Schließlich darf ein Soldat die Befehle und Regeln, die ihm auferlegt werden „überhaupt nie hinterfragen“ (Prof. Dr. Lothar Wieler am 20.07.2020). Man darf ferner annehmen, dass es einigen Soldaten dennoch nicht behagt hat, einen Massenmord an Kindern durchzuführen. Hilfreich sind in einem solchen Falle Relativierungen und Scheinargumente, um die eigenen Schandtaten zu rechtfertigen:

„Ich habe nur Befehle befolgt.“

„Es war zum Wohle Israels.“

„Wenn der König der Juden an die Macht kommt, verliere ich meine Anstellung und meine Pension.“

„Wenn ich mich widersetzte, verliere ich schon jetzt meine Arbeit und komme womöglich selbst ins Gefängnis.“

„Wenn ich aufbegehre, sprechen meine Kampfesbrüder nicht mehr mit mir. Daher ziehe ich es vor, beim Aufspüren unschuldiger, kleiner Jungs zu helfen und sie vor den Augen ihrer Mütter zu töten.“

Damals wir heute: Kinderopfer aus Geld- und Machtgier
Halten wir uns noch einmal das Motiv für die Kinderopfer vor Augen: Der despotische Herrscher Herodes will seine Macht erhalten und sich weiterhin seinen Anteil an den Tributzahlungen sichern, die er als eingesetzter Klientelkönig vom israelischen Volk eintreibt und an die römische Kolonialmacht weiterleitet. Die moderne Bezeichnung für einen Klientelkönig wie Herodes wäre heute Bundeskanzler, Gesundheitsminister, Innenministerin oder auch „Franchisebetreiber“, der Lizenzgebühren an den Lizenzgeber zahlt (wie z.B. ein Betreiber einer MacDonalds Filiale, obgleich dieser Vergleich etwas hinkt). Alle haben gemeinsam, dass sie ihre Eigenverantwortung abgeben – ja, regelrecht verdrängen – gegen den Willen des beherrschten Volkes eingesetzt werden, einem fremden Herren dienen und dem Volk Schaden zufügen.

Damals wie heute: Niederträchtige Despoten
Welchen Charakter hatte wohl Herodes? Der Geschichtsschreiber Flavius Josephus läßt in seinen „Antiquitates“ keinen Zweifel an seiner Verachtung für den Despoten: „Er war ein Mann, der gegen alle ohne Unterschied mit gleicher Grausamkeit wütete, im Zorn kein Maß kannte und sich über Recht und Gerechtigkeit erhaben dünkte, dabei aber die Gunst des Glückes wie kein anderer erfuhr.“

Ich weiss nicht, wie es meinen geneigten Lesern und Innen geht – mir kommen beim Rezipieren dieser Zeilen spontan unsere hübsche Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel, unsere aus dem Nichts eingesetzte Innenministerin Fancy Nancy mit ihrer schicken Binde und unser Gesundheitsminister Lauterbach mit seinen gepflegten Zähnen in den Sinn, der sein Amt vornehmlich durch seine Dauerpräsenz in Schwätzgruppen erlangte und dabei in der Tat „die Gunst des Glückes wie kein anderer erfuhr.“ Nicht vergessen werden darf Königin von der Leyen, die mutmaßlich mit unseren international tätigen, pharmazeutischen Kolonialunternehmen die Impfstoffverträge aushandelte und mit unseren Tributzahlungen beglich.

Damals wie heute: Peitschenhiebe und Kerker für Widerständler
Ob unsere Klientelkönige Lauterbach und von der Leyen als Gegenleistung für ihren Verrat Anteile an den Tributen der deutschen Leibeigenen erhielten und in welcher Höhe, bleibt abzuwarten. Ich möchte darüber nicht spekulieren, da mich sonst dasselbe Schicksal wie den vielen Gefangenen unter Herodes ereilen könnte. Denn da Herodes wußte, dass das Volk sein Ableben kaum erwarten konnte, verfügte er in seiner Sterbestunde, dass inhaftierte Männer unmittelbar nach seinem Tode von seinen Soldaten hingerichtet werden sollten. Josephus Flavius kommentiert diese Verfügung wie folgt: „Durch eine solche Tat würden sie (die Soldaten) ihm eine doppelte Freude bereiten, indem sie sowohl den letzten Willen eines Sterbenden erfüllten, als auch eine seiner würdige Totenklage (durch die Schreie der hingerichteten Gefangenen) zustande brächten.“ (Einfügungen in Klammern durch Maria Schneider)

Die Geschichte ist durchzogen ist von grausamen Tyrannen, die auf Kosten anderer Menschen lebten und sich am Leid der Menschen ergötzen. Doch Tyrannei ist nur dann möglich, wenn sie gestützt wird. Sie lebt von ihren Soldaten, die nur Befehle befolgen. Sie lebt von Beamten, die Angst um ihre Pension haben. Sie lebt von Handlangern und Opportunisten, die ihre Vorteile und ihren Status um jeden Preis wahren wollen – selbst wenn Tausende von Kindern dafür sterben müssen.

Damals wie heute: Jedes Regime hat irgendwann ein Ende
Schaut man in die Geschichte und betrachtet frühere Schreckensherrschaften wie unter Polt Pot, Mao, Stalin, Salazar, der UDSSR, Irland unter der grausamen, britischen Knute und das Königreich Juda unter römischer Besatzung, so lernen wir daraus, dass jedes Regime irgendwann endet. Das gibt Hoffnung.

England sah zwischen 1841 und 1851 bei „Der großen Hungersnot“ (The Great Famine) gleichmütig dabei zu, wie 2 Millionen von den über 8 Millionen Iren inmitten reicher Getreideernten verhungerten, die sie allesamt für Exportgewinne an die Engländer abgeben mussten.

Stalin ließ 1932 – 1934 während seiner „Revolution von oben“ im Holodomor 3,9 Millionen Ukrainer in der Kornkammer Ukraine verhungern.

Bei Maos Experiment „Der große Sprung nach vorn“, der unangenehme im „Great Famine“ und im „Great Reset“, „Dem großen Neustart“ widerhallt, starben 1958 bis 1962 vermutlich 45 Millionen Menschen – hauptsächlich an Hunger.

Schätzungen zufolge ließ der neidische Bauernjunge Pol Pot 1975 – 1977 zunächst Akademiker und insgesamt fast 1,5 Millionen seiner Landsleute töten. Da irgendwann die Munition ausging, mussten die Kambodschaner totgeschlagen werden. Wer von den Deportierten bereit war, auf den „Killing Fields“ seine Landsleute totzuknüppeln, durfte ein paar Tage länger leben. Nicht wenige nahmen aus Verzweiflung das Angebot an.

Damals wie heute: Hunger als Züchtigungsmethode
Die Motive decken sich bei allen Diktatoren: Machterhalt, Züchtigung der renitenten Bevölkerung, Bereicherung und Bevölkerungsreduktion. Das Hauptmittel der Disziplinierung: Nahrungsentzug.

Betrachten wir nun die Welt und insbesondere Deutschland in den Jahren seit dem Grenzputsch 2015, dem Coronakriegs von 2020 bis 2022 und der erneuten Massenmigration, so können wir bei „unseren“ Tyrannen die gleichen Motive und Methoden feststellen: Um deren Geld- und Machtgier zu befriedigen, werden indigene Deutsche von kriminellen Migranten erstochen und vergewaltigt. Das gesamte deutsche Volk wurde dazu erpresst, sich eine Spritze setzen zu lassen, indem man Menschen das Arbeiten und Einkaufen verwehrte. Langsam treten nun (leider) endlich die teilweise tödlichen Nebenwirkungen der Spritze zu Tage.

Damals wie heute: Töten der Kinderseelen
Auch vor langsamem, millionenfachen Kindermord wurde nicht zurückgeschreckt. Wie sonst soll man das Aufzwingen einer Maske, das Sitzen in eiskalten Klassenzimmern und den Entzug sozialer Kontakte nennen? Neben dem Töten des physischen Körpers gibt es auch das Töten des Geistes und der Seele, das Niederringen natürlicher menschlicher Regungen wie Mitgefühl und Zusammenhalt. Wieder einmal versuchen bösartige Menschen aus niedersten Motiven uns göttliche Wesen in sterile, gefühllose „Neue Menschen“ in einer „Neuen Normalität“ umzuformen. Was für ein Hochmut, was für eine Blasphemie!

Damals wie heute: Handlanger und Opportunisten
Schlimmer noch als brechreizerzeugende Tyrannen wie Faeser, Merkel, Spahn, Lauterbach, Altmeier, Roth und so viele mehr, denen die Dummheit und teuflische Besessenheit ins Gesicht geschrieben steht, sind nur noch die willfährigen Kirchenvertreter, die feigen Eltern, die verfetteten Akademiker, die wohlsituierten Pensionäre in den Speckgürteln, die wie Schweine nach der Spritze weiterhin zufrieden am Futtertrog grunzen und so tun, als hätten sie nicht gesehen, wie ihr Kind an Einsamkeit eingeht, ihre Enkel verzweifeln, ihre Großeltern in den Altenheimen leiden und arme Rentner in Mülltonen wühlen.

Dumpfheit hat sich ausgebreitet in den verfetteten Hirnen der gemästeten Deutschen.

Damals wie heute: Die wenigen Gerechten
Umso bewundernswerter sind all jene, die bereit waren, etwas zu riskieren, und sei es nur, ein winziges Sandkorn ins Getriebe zu streuen. All jene, die Geschäfte mit faschistoiden Coronaregeln nicht mehr frequentiert haben, die Geld für Widerständler gespendet haben, auf Demos ihr Gesicht gezeigt haben, ihr Antlitz nicht mit einer Maske verschandelt haben und ein Auge zugedrückt haben, wenn ein Kunde keinen Impfpass vorweisen konnte. All jene, die Mensch geblieben sind und Mitgefühl mit den Schwächsten in unserer Gesellschaft zeigten und sie trotz aller Schikane schützen, weil sie sich nicht gegen die Erpressung wehren konnten: Unsere Armen, unsere Alten und unsere Kinder.

Dank dieser Aufrechten, die sich nicht haben erpressen lassen, die bereit waren, aus ihrer Komfortzone herauszugehen, die sich nicht weggeduckt haben, wenn ein Mitmensch in Not war, konnten wir unsere Menschlichkeit bewahren und die schlimmsten Terrormaßnahmen abwehren.

Noch immer sind es zu wenige, die bereit sind, ihr vertiertes Dasein zu verlassen. Hoffen wir, dass es mehr werden. Hoffen wir, dass die Tyrannen sich selbst gegenseitig in ihrer Gier verzehren. Hoffen wir, dass die Eltern irgendwann wieder Mut fassen und ihre Kinder schützen werden.

Hoffen wir, dass wir nicht noch mehr Kinderopfer durch Spritzen und Messer zu beklagen haben werden.

Damals wie heute: Der Wind wird sich drehen
Ich bin optimistisch. Denn die Bedrohung kommt in vielerlei Gestalt näher. Sei es durch Hunger, durch Frieren, durch hohe Kosten, oder durch den Messermann, der eines Tages im gepflegten Vorgarten der selbstsüchtigen Elite, der schmarotzenden Politiker, der fidelen Pensionäre der Oberschicht stehen wird, die meinten, verschont zu werden oder bis zu ihrem Tode alles aussitzen zu können, während das leidende Volk ihre Diäten und Pensionen erwirtschaftet.

Ich hoffe und bin sogar sicher, dass sich der Wind bald drehen wird und dass uns große Umwälzungen bevorstehen. Wie so oft in der Geschichte, werden dereinst viele behaupten, dass sie von Anfang an gegen all den Terror gewesen wären, ja gar an vorderster Front gekämpft hätten und „schon immer gewußt hätten, dass all die Maßnahmen und Spritzen, die Migration und die Vielfalt falsch gewesen sind“. Und wie so oft in der Geschichte werden viele so zermürbt und erschöpft sein, dass sie alles hinter sich lassen wollen, nichts mehr klären wollen, einfach wieder entspannt leben wollen. Schließlich heißt es doch auch in der Bibel, „Die Rache ist mein, spricht der Herr“ und die Asiaten sagen, dass Rache ein Gericht ist, das am besten kalt gegessen wird. Man wird hören: „Lass das hinter Dir. Lass uns wieder gut sein. Lass uns nach vorne schauen. Du musst lernen, loszulassen und zu verzeihen.“

Damals wie heute: Die Abrechnung
Ich kann nur für mich sprechen, denn in den letzten Jahren wurde uns allzuoft vorgeschrieben, wie wir zu denken und zu sprechen haben. Daher stelle ich hier und jetzt in aller Deutlichkeit fest, dass ich weder vergeben, noch vergessen werde. Ich habe mir die Namen all jener gemerkt, die mich denunziert, mir bewußt geschadet und meine politische Meinung zur Vorteilserlangung gegen mich verwendet haben. Ich habe beobachtet, wie Menschen sich als Blockwarte, als Herrscher über andere aufgespielt und ihre Autorität missbraucht haben. Ich musste hören und zusehen, wie unschuldige Menschen gedemütigt, entmündigt und langsam seelisch-geistig gerade von jenen vernichtet wurden, die eine Fürsorgepflicht hatten.

Daher werde ich niemals verzeihen und niemals vergessen und mit Tausenden anderen Menschen alles daran setzen, dass die Tyrannen, Handlanger, Soldaten, Lügner, Lehrer, Pastoren und Pfarrer, Politiker und Journalisten, Nachbarn, ehemaligen Freunde und Kollegen zur Rechenschaft gezogen werden.

Das Böse muss kenntlich gemacht werden. Es muss ins Licht gezerrt werden, so dass jeder sehen kann, dass es tatsächlich existiert und dass Menschen sich ihm aus Selbstsucht willfährig hingegeben haben. Die Schandtaten müssen aufgeklärt werden und unsere Behörden, Institutionen, Kirchen und Unternehmen bereinigt werden. Die Entscheider – und es gibt immer Entscheider – müssen namentlich genannt und bestraft werden. Dies ist unsere Pflicht und unsere Verantwortung gegenüber uns selbst, unserer Gesellschaft, unseren Kindern und all jenen, die sich nicht wehren konnten.

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Heute, am 28. Dezember,  ist der Tag der unschuldigen Kinder. Es ist bezeichnend, dass dieser Tag kaum bis gar nicht begangen wird.

Dieser Text darf und soll unter Nennung meines Namens „Maria Schneider“ und mit Link auf meinen Blog beischneider weiträumig geteilt und veröffentlicht werden.
(beischneider.net)

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht…

Von Vera Lengsfeld

Wenn diese Volksweisheit zuträfe, wäre den Öffentlich-Rechtlichen Sendern längst jede Grundlage entzogen. Die Zahl der Lügen, die in den letzten Jahren aufgedeckt wurden, ist Legion. Trotzdem zahlen alle brav ihre Zwangsgebühren weiter. Einige wenige Ausnahmen bestätigen die Regel.

Warum regt mich heute eine eher kleine Lüge von MDR-Kultur so auf? Weil sie zeigt, wie dicht das Gewebe an Lügen schon geworden ist und wie wenig die Wahrheit dagegen ausrichten kann.

Heute morgen (Donnnerstag) brachte MDR-Kultur eine Rückschau auf die wichtigsten Kulturereignisse in Sachsen-Anhalt. Novalis, die Ostausstellung in Bitterfeld und last not least der so genannte „Triegel-Skandal“ in Naumburg.

Die Sachsen-Anhalt-Korrespondentin betonte anfangs, dass die Ergänzung des in der Reformnation zerstörten Marien-Altars von Cranach, von dem nur die Seitenflügel überlebt haben, durch Michael Triegel eigentlich ein tolles Projekt gewesen sei. Aber der Altar wäre 3m hoch und hätte die Sicht auf die Stifterfiguren verdeckt, die der Grund gewesen seien, dass dem Dom der Weltkulturerbetitel zuerkannt worden wäre. Das hätte die Icomos, die deutsche Beraterkommission der UNESCO auf den Plan gerufen und der Weltkulturerbetitel wäre in Gefahr gewesen, verloren zu gehen.

Warum wird so ein Bericht, in dem eine bösartige Denunziation zur Tatsache erhoben wird, gesendet, obwohl die Icomos längst öffentlich erklärt hat, dass sie einen solchen Antrag nicht gestellt hat, was meines Wissen auch MDR-Kultur berichtete?

Ist es Unfähigkeit, Faulheit, Unwissenheit? Egal, ob es eine oder mehrere dieser Ursachen hat, es ist Journalismus, der diesen Namen nicht verdient. Diese Art von Desinformation brauchen wir nicht und sollten wir nicht bezahlen müssen.

Tom Buhrow hat eine Reform des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks für das nächste Jahr angekündigt. Ich fürchte, der ist nicht zu reformieren. Abschaffen wäre die richtige Alternative.
(vera-lengsfeld.de)