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60 Jahre Umvolkung

PI-NEWS-Serie in zwei Teilen

Von M. SATTLER

Die Umvolkung ist das große historische Markenzeichen des Staates Bundesrepublik. Wenn am 30. Oktober diesen Jahres die Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag des Anwerbeabkommens mit der Türkei stattfinden werden, wenn wir uns aus dem Schloss des Bundespräsidenten und des Kanzleramts wieder Lüge über Lüge vom großen Glück der orientalischen Kolonisation Deutschlands anhören müssen – dann wird vor allem wieder eins verschwiegen werden: die Wahrheit.

Die Wahrheit ist und bleibt, dass die Umvolkung Deutschlands nur möglich wurde durch eine in der deutschen Geschichte einzigartige Verkettung von staatlichen Lügen und Tricksereien. Kein anderer Staat in der gesamten deutschen Geschichte hat die Deutschen so lange, so systematisch, so raffiniert und so folgenschwer belogen wie die Bundesrepublik.

Ein Rückblick auf die Umvolkungspolitik der vergangenen 60 Jahren ist aber nicht nur ein Rückblick auf eine in Deutschland historisch einzigartige Abfolge staatlicher Lügen, er ist auch ein Rückblick auf eine fortwährende Zunahme staatlicher Radikalität. Der Staat wird Jahr für Jahr radikaler: sowohl in der Sache, in Ausmaß und Geschwindigkeit der Umvolkung als auch in der politischen Begleiterzählung.

Wir erinnern uns: Im Anwerbeabkommen von 1961 wurden die Türken tatsächlich nur als „Gastarbeiter“ nach Deutschland geholt, sie hatten befristete Aufenthaltsberechtigungen und hätten Deutschland im Falle einer Arbeitslosigkeit wieder verlassen müssen. Diese Vereinbarung hätte der Staat auch so einhalten und das Projekt daher schnell wieder beenden können, sobald die kurze Phase fehlender Arbeitskräfte in den frühen 60er Jahren überwunden war. Hätte der Staat damals Wort gehalten und nicht sein Wort gebrochen, hätte sich Deutschland anschließend entwickelt wie Japan, das ja niemals „Gastarbeiter“ ins Land ließ: Deutschland wäre dann auch heute noch ein sicheres und hochzivilisiertes Land.

Vermutlich war aber in Deutschland von Anfang an nicht geplant, Wort zu halten. Ohne jede Notwendigkeit wurde das Konzept echter Gastarbeit bekanntlich schon nach kurzem aufgegeben und durch eine klassische Kolonisationspolitik ersetzt: Mit Unsummen aus der Steuerkasse wurde die dauerhafte Ansiedlung von ungebildeten Menschen aus dem Orient finanziert, die ohne diese staatlichen Almosenzahlungen niemals in Deutschland hätten überleben können. Es gab somit eindeutig schon sehr früh, wahrscheinlich schon Ende der 60er-Jahre, innerhalb der politischen Führungsclique den politischen Willen, Deutschland radikal umzuvolken, koste es was es wolle. Sehr wahrscheinlich war also die ganze Story von den angeblichen „Gastarbeitern“ von Anfang an nichts als eine geschickte staatliche Täuschung, damit die Deutschen die Kröte – die Wegnahme ihres eigenen Landes – schluckten, ohne dagegen aufzumucken.

1998 wurden die „Gastarbeiter“ dann von Gerhard Schröder eingebürgert. Deutschland wurde dadurch endgültig zu einem polyethnischen Vielvölkerstaat mit einer verfestigten türkischen Kolonie, die „Bunte Republik“ war geboren. Schröders Einbürgerung der Türken war zugleich der Startschuss der seither maßgeblich von der Türkei vorangetriebenen Islamisierung Deutschlands: Moscheen schossen seitdem in Deutschland wie die Pilze aus dem Boden, nun konnte man ja die Katze aus dem Sack lassen. Eine Rückführung in die Türkei, wenn man die Bogen überspannte, hatten die eingebürgerten „Gastarbeiter“ – und die im Hintergrund aus imperialer Machtgier die Fäden ziehende Regierung in Ankara – nicht mehr zu befürchten.

2015 erreichte diese orientalische Kolonisation Deutschlands ihren bisherigen Höhepunkt: Angela Merkel holte Millionen von Arabern über die Grenze, eine Politik des gewollten Kontrollverlusts, die bis heute unverändert anhält. Hätte Mazedonien im Frühjahr 2016 die Grenze zu Griechenland nicht mit einem Stahlzaun geschlossen – unter lautem Protest der Merkel-Clique! – , wären 2015/16 nicht zwei Millionen Siedler gekommen, sondern mindestens zehn Millionen.

Zunehmende staatliche Radikalität lässt sich aber nicht nur in der Umvolkung als solcher erkennen, sondern auch in der politischen Begleiterzählung. In den ersten Jahren der Umvolkungspolitik wurde der Fortbestand Deutschlands als dem Land der Deutschen ja keineswegs nicht in Frage gestellt. Im Gegenteil, wer davor warnte, dass Deutschland infolge der orientalischen Kolonisation eines Tages ethnisch nicht mehr wiederzuerkennen sein wird, wurde als ausländerfeindlicher Schwarzseher gebrandmarkt.

Heute ist es genau umgekehrt: Es gilt als politisch gewollt, dass Deutschland infolge der orientalischen Kolonisation nicht mehr wiederzuerkennen ist. Wer hingegen auch nur andeutet, dass die indigenen Deutschen wie jedes andere Volk auf der Welt ein historisches und politisches Recht auf ihr eigenes Land haben, Deutschland daher Deutschland bleiben soll, wird vom Staat wegen „Volksverhetzung“ vor Gericht gezerrt. Die Umvolkungspolitik der vergangenen 60 Jahre führte also nicht nur zu einer schier revolutionären Veränderung der ethnischen Struktur in Deutschland, sondern auch zu einer ideologischen Verhärtung des Staatswesens.

Wir erkennen: 60 Jahre Umvolkung bedeuten 60 Jahre zunehmender staatlicher Radikalität sowohl in der Sache als auch in der politischen Begleiterzählung. Die Frage steht daher im Raum: Wird der Staat diese Radikalität jemals wieder beenden? Wird er jemals zurückfinden zu politischer Mäßigung?
» Morgen Teil 2: „Umvolkung ohne Ende?“
(pi-news.net)

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