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Alte Methoden in neuem Gewand

Indoktrination, Massenmanipulation und Zersetzung

Von SELBERDENKER

Auswirkungen von Indoktrination können wir in Merkel-Deutschland heute täglich beobachten. Aktuell, sehr anschaulich bei einem Diskussionsversuch der AfD in Köln-Kalk. Hier fährt die mediale und politische Indoktrinationselite die Ernte für die Arbeit der letzten Jahre ein.

Indoktrination gibt es nicht nur „gegen Rächtz“. Kein Widerspruch wird auch gegen den menschengemachten Klimawandel geduldet. Begriffe wie „Klimaleugner“ belegen das eindrucksvoll. Hier wird ungeniert die Assoziation zur Holocaustleugnung geweckt. Es scheint ihnen jedes Mittel recht.

Bei Wikipedia heißt es dazu:
Indoktrination ist eine besonders vehemente, keinen Widerspruch und keine Diskussion zulassende Belehrung. Dies geschieht durch gezielte Manipulation von Menschen durch gesteuerte Auswahl von Informationen, um ideologische Absichten durchzusetzen oder Kritik auszuschalten.

Gemachte Idole – Greta als Jesus
Die Zeiten kommen wieder: Indoktrination und gezielte Manipulation von Gesellschaft und minderjährigen Schülern fruchtet derzeit auch im Rahmen der breit angelegten „Fridays for Future“-Kampagne. Greta wird mit Preisen des Establishments überhäuft, für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen und sogar schon von Kirchenleuten mit Jesus verglichen (PI-NEWS berichtete). Das Christentum ist zwar nicht der natürliche Verbündete der Linken – aber was man nicht völlig kaputt bekommt, das kann man sich ja einfach vor den Karren spannen. Greta als Gott! Was kann da wohl noch kommen? Fährt Greta bald, mit flatternden Zöpfchen, in den Himmel auf – fürs Schuleschwänzen? Herr hilf!

Mit der gleichen medialen und politischen Schützenhilfe hätte man zum Beispiel problemlos auch eine „Gerda“ machen können, die freitags lieber mit verarmten Rentnern und Obdachlosen Flaschen sammelt, statt in die Schule zu gehen. Tausende würden, bei vergleichbarem PR-Support, Gerda nachfolgen, um auf Ungerechtigkeiten und soziale Kälte hinzuweisen. Gerda würde wohl aber einfach ganz schnell von der Polizei abgeholt und zur Schule gebracht – weil eine „Gerda“ momentan politisch nicht erwünscht ist. Keine Preise, keine teuren Galas, keine Tränen, kein Merkelsupport, kein Jesusvergleich für Gerda!

Und was ist eigentlich mit den „Mondays for Future“-Demos jede Woche? Montags steht PEGIDA mit einigen Tausend auf der Straße. Totales mediales Schweigen dazu seit Jahren – weil es politisch eben gerade nicht opportun ist.

Zersetzung
…ist ein Begriff und ein totalitäres Mittel der Staatssicherheit der DDR zur inoffiziellen Bekämpfung „feindlich-negativer Kräfte“ (gemeint sind politische Gegner). Zersetzung meint die „systematische Diskreditierung des öffentlichen Rufes, des Ansehens und des Prestiges auf der Grundlage miteinander verbundener wahrer, überprüfbarer und diskreditierender, sowie unwahrer, glaubhafter, nicht widerlegbarer und damit ebenfalls diskreditierender Angaben; systematische Organisierung beruflicher und gesellschaftlicher Misserfolge zur Untergrabung des Selbstvertrauens einzelner Personen; (…) Erzeugung von Zweifeln an der persönlichen Perspektive; Erzeugen von Misstrauen und gegenseitigen Verdächtigungen innerhalb von Gruppen (…).“ (Zitat aus der „Richtlinie Nr. 1/76“ des Ministeriums für Staatssicherheit)

Die Methode stammt aus einer Zeit, wo das Regime der DDR aufgrund der politschen Verhältnisse gezwungen war, von bewährten Methoden des offenen Terrors Abstand zu nehmen, um den rechtsstaatlichen Schein zu wahren.

Bekämpfte Idole – Martin Sellner als Verbrecher
Die Zeiten kommen wieder: Er wird sich nicht als Idol verstehen und sollte auch so bodenständig bleiben, wie er ist – aber Martin Sellner ist nun einmal ein wichtiges Gesicht und Identifikationsfigur des legitimen patriotischen Widerstandes in Europa. Er ist damit auch eine Art Hoffnungsträger für viele, die weniger aktiv und weniger mutig sind. Sellner ist deshalb Hassobjekt. Hoffnung muss bekämpft werden und somit die Person Martin Sellner. Vorzuwerfen ist ihm nichts. Er hat in dieser Angelegenheit keinen Fehler gemacht. Er hätte nichts besser machen können. Er erhielt Geld von einem Unbekannten, der später zum Masenmörder wurde. Die friedliche Identitäre Bewegung wird mit dem Terror eines perfiden Egomanen am anderen Ende der Welt verknüpft, weil dieser sich in seinem Pamphlet unter anderem identitärer Begrifflichkeiten bediente. Dass der Mörder von Christchurch auch ökoterroristische Motive angab, fällt dagegen „qualitätsmedial“ völlig unter den Teppich.

Der Umgang mit Sellner ist auch symbolisch für den vom Gegner gewollten Kampf des Widerstandes gegen sich selbst. Ziel von Zersetzung ist auch das „Erzeugen von Misstrauen und gegenseitigen Verdächtigungen innerhalb von Gruppen“ (s.o.). Auch die AfD in Deutschland ist permanent versucht, sich von friedlichen Verbündeten zu distanzieren. Die Causa Sellner ist in jedem Fall ein Lackmustest für den österreichischen Rechtsstaat.

Solschenizyn lesen!
Manche Bücher sind längst geschrieben, manche Erkenntnisse längst gewonnen, manche Fehler längst als solche erkannt – und doch scheinen sich Dinge aus der Geschichte zu wiederholen, die als überwunden galten. Verbrämt als „Lehre aus der destruktiven Geschichte totalitärer Gesellschaften“ werden heute neue Totalitarismen ersonnen und propagiert, die sich der gleichen Mittel bedienen, wie die, von denen man möchte, dass sie sich nicht wiederholen. Wir haben schon Gewalt erlebt und ohne Polizei wäre es auch in Köln und anderswo wieder zu Ausschreitungen gegen Andersdenkende und politische Gegner der Herrschenden gekommen. Herrschende bedienen sich immer Ideologien, um das Volk gegeneinander kämpfen zu lassen. Das Freund-/Feindschema ersetzt bei unkritischen, schlichten Gemütern dann die respektvolle menschliche Begegnung, den fairen Austausch der Ideen und Argumente.

Zum Abschluss ein Zitat aus Solschenizyns „Der Archipel Gulag“, ein Buch, das jeder mal gelesen haben sollte – egal in welcher Schublade er sich verortet:
Um Böses zu tun, muss der Mensch es zuallererst als Gutes begreifen oder als bewußte gesetzmäßige Tat. So ist, zum Glück, die Natur des Menschen beschaffen, dass er für seine Handlungen eine Rechtfertigung suchen muss. (…) Die Ideologie! Sie ist es, die der bösen Tat die gesuchte Rechtfertigung und dem Bösewicht die nötige zähe Härte gibt. Jene gesellschaftliche Theorie, die ihm hilft, seine Taten vor sich und vor den anderen reinzuwaschen, nicht Vorwürfe zu hören, nicht Verwünschungen, sondern Huldigungen und Lob. So stärkten sich die Inquisitoren am Christentum, die Eroberer an der Erhöhung der Heimat, die Kolonisatoren an der Zivilisation, die Nationalsozialisten an der Rasse, die Jakobiner (die früheren und die späteren) an der Gleichheit, an der Brüderlichkeit und am Glück der künftigen Generationen.
(pi-news.net)

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