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Aus dem Labor?

Half Christian Drosten, den Corona-Ursprung zu verschleiern?

Immer mehr Indizien deuten auf einen möglichen Laborursprung des Corona-Virus hin. Der deutsche Virologe Christian Drosten unterschrieb im Februar 2020 einen Brief, der diesen Verdacht als „Verschwörungstheorie“ bezeichnete. Drosten wollte sich auch jetzt auf Nachfrage nicht davon distanzieren.

Am 26. Mai ordnete US-Präsident Joe Biden eine geheimdienstliche Untersuchung zum Ursprung des SARS-CoV-2 Virus an, die in 90 Tagen Ergebnisse liefern soll. Dies geschah wohl unter dem Druck der neuen Berichte zum möglichen Laborursprung von Corona, da Biden im März die laufende Untersuchung des Trump-Außenministers Mike Pompeo lautlos eingestellt hatte.

Die US-Geheimdienste hätten sich für ein Urteil zum Ursprung des SARS-CoV-2 Virus ausgerechnet an diejenigen Forscher gewandt, die seit 15 Jahren mit dem Wuhan Institut für Virologie (WIV) zusammengearbeitet hatten, wie die australische Journalistin Sharri Markson schreibt: Dr. Peter Daszak von der EcoHealth Alliance und Dr. Ralph Baric der University of North Carolina.

Anthony Fauci, Leiter des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) im US-Gesundheitsministerium NIH, hatte im Mai zugeben müssen, die Corona-Forschung am WIV mit ca. 600.000 US-Dollar über die EcoHealth Alliance finanziert zu haben. Wie die Daily Mail meldet, hat die US-Regierung die EcoHealth Alliance insgesamt mit bis zu 123 Millionen US-Dollar finanziert, darunter 39 Millionen US-Dollar vom US-Verteidigungsministerium.

Die Laborursprungstheorie wurde über ein Jahr lang von Mainstream-Medien ignoriert und von sozialen Medien zensiert, vor allem aufgrund eines „offenen Briefes“ von 27 Forschern im führenden Medizinjournal „The Lancet“, der am 19. Februar 2020 publiziert wurde und die Laborursprungstheorie als „Verschwörungstheorie“ brandmarkte. Initiiert wurde dieser Brief ausgerechnet von Dr. Peter Daszak, der mit der „Fledermausfrau“ Dr. Shi Zehngli die gefährliche Forschung am WIV betrieben hatte.

Unterschrieben wurde der „offene Brief“ im Lancet außerdem von Christian Drosten, der ebenfalls seit Jahren an Fledermaus-Coronaviren geforscht hatte und am 31. Juli 2011 der Deutschen Welle ein Interview dazu gab.

Alternative Medien schrieben an Drosten und wollten erfahren, warum er den Brief im Lancet unterschrieben hatte, obwohl bis heute die Herkunft des SARS-CoV-2 Virus nicht geklärt ist, und ob er diesen Sachverhalt heute anders bewertet.

Drosten schien auch heute keine Zweifel an dem Brief zu hegen, forderte die Fragesteller jedoch über seine Sprecherin auf, „in der von Ihnen geplanten Berichterstattung keine falschen Behauptungen, Mutmaßungen und Unterstellungen, auch mit Verweis auf Dritte, wiederzugeben.“

Es sei „nicht auszuschließen, dass einzelne nationale wie internationale Medien in der Vergangenheit bereits falsch über die von Ihnen angefragten Sachverhalte berichtet haben. Wenn Sie in Ihrer geplanten Berichterstattung auf Berichte Dritter Bezug nehmen wollen, fordern wir Sie dazu im Sinne einer presserechtlich ordnungsgemäßen Recherche auf, uns auch damit zu konfrontieren, damit wir die darin ggf. enthaltenen Falschinformationen ggf. korrigieren können.“

Auf die Tatsache, dass viele Beobachter nun davon ausgehen, dass der offene Brief im Lancet „falsche Behauptungen, Mutmaßungen und Unterstellungen“ enthielt, ging Drosten nicht ein.

Zur Frage, warum er den Brief im Lancet vom 19. Februar 2020 unterzeichnet hatte, schrieb Drosten am 4. Juni 2021: „Im Februar 2020 grassierten schwerwiegende Anschuldigungen gegen chinesische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Öffentlichkeit. Ihnen wurde unterstellt, sie würden aktiv dabei mitwirken, einen vermeintlich nicht-natürlichen Ursprung von COVID-19 zu verschleiern. Für diese schwerwiegende Anschuldigung gab es keinerlei valide Belege oder belastbare Anhaltspunkte.“ Das Statement im Lancet hielt Drosten für geeignet, um seine „Solidarität mit diesen Wissenschaftlern zu dokumentieren“, sagte er.

Über sein Verhältnis zu Dr. Peter Daszak von der EcoHealth Alliance sagte Drosten, er sei „mit einzelnen Arbeiten von Dr. Peter Daszak durch Lektüre der Fachliteratur vertraut. In der Vergangenheit stand ich mit ihm auch vereinzelt im wissenschaftlichen Austausch, wie es in der Forschung üblich ist. Darüber hinaus stehe ich in keinerlei Verhältnis zu Dr. Daszak – weder beruflich noch privat.“

Auf die Frage, welche Belege es gab, dass die Laborursprungstheorie eine „Verschwörungstheorie“ sei, antwortete Drosten, es gebe „nach meinem Kenntnisstand keine belastbaren Informationen, die auf einen nicht-natürlichen Ursprung von COVID-19 schließen lassen.“

Die zahlreichen Artikel dazu, wie den Artikel des Wissenschaftsjournalisten Nicolas Wade, der die Debatte um die Laborursprungstheorie neu entfacht hatte, schien Drosten nicht zu kennen. Erst vergangene Woche berichtete die Daily Mail über die Arbeit der Forscher Angus Dalgleish und Birger Sørensen, wonach es „keinen glaubwürdigen natürlichen Ursprung“ von SARS-CoV-2 gebe, dafür aber konkrete Hinweise, dass das SARS-CoV-2 Virus möglicherweise im Wuhan Institut für Virologie (WIV) erschaffen wurde. Auch nach über einem Jahr hat die chinesische Regierung kein natürliches Wirtstier des SARS-CoV-2 Virus vorzeigen können.

Am Wochenende schrieben Dr. Stephen Quay und Richard Muller im Wall Street Journal, es gebe „überzeugende Indizien, die für die Laborursprungstheorie sprechen,“ vor allem die Tatsache, dass der genetische Fußabdruck des SARS-CoV-2 noch nie in der Natur beobachtet wurde, dafür jedoch häufig bei künstlich hergestellten Viren.

Zur Frage, in welcher Beziehung er zur Forschung von Dr. Ralph Baric an der University of North Carolina und Dr. Shi Zhenghli am Wuhan Insitut für Virologie stehe, schrieb Drosten: „Ich bin mit einzelnen Arbeiten von Dr. Ralph Baric und Dr. Shi Zhenghli durch Lektüre der Fachliteratur vertraut. In der Vergangenheit stand ich mit beiden auch vereinzelt im wissenschaftlichen Austausch, wie er in der Forschung üblich ist.“ Darüber hinaus stehe er in keinerlei Beziehung zu Dr. Baric und Dr. Zhenghli.
(pi-news.net)

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