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Kennt Anwalt Tobias Schumacher die Gesetze nicht?
(tutut). Hat Bürgermeisterkandidat Tobias Schumacher seine Hiwis nicht im Griff, als CDU-Fraktionsvorsitzender nicht einmal den ihn unterstützenden Stadtrat Kauth, der im Internet über andere Unsinn verbreitet?
Tobias Schumacher, am Donnerstag zur Rede gestellt, konterte: Im Grüselhorn sind "eine Menge Lügen!" Aufforderung: Eine! "Eine Menge Lügen!" Aufforderung: Eine! "Eine Menge Lügen!" Aufforderung: Eine! Antwort: "Steffen May ist kein Prokurist, das ist eine Lüge".
Auch ein Anwalt als Anfänger sollte wissen, was eine Lüge ist.  Er hat in einer mail am Freitag wegen einer Richtigstellung zu seiner Frau, die nur die halbe Wahrheit war, mitgeteilt: "Die Mühe, in all den anderen Beiträgen Ihre falschen Aussagen zu widerlegen, werde ich mir bei Gelegenheit machen. Bitte verstehen Sie, dass ich derzeit lieber mit den Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt spreche".
Da sind wir aber gespannt. Was hat der Herr Anwalt noch außer Steffen May zu bieten? Ist dies sein "neues Miteinander", eine altbekannte tausendfach abgedroschene Phrase? Was Steffen May betrifft, sollte er sich vielleicht einmal kundig machen: Steffen May ist laut Handelsregister-Auszug  Prokurist der Firma Ebas in Sulz, die Insolvenz angemeldet hat.
Dieses Unternehmen hatte überraschenderweise den Auftrag für die Elektrik im Spaichinger Feuerwehrgerätehaus bekommen. Was ist Steffen May sonst? Nur Präsident der Spaichinger Narrenzunft? Nur Vorsitzender des Schneeschuhvereins? Nur stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender? Zur Sache, Herr Kandidat! Oder ist Sachlichkeit nicht Ihre Sache?
Hier der aktuelle Handelsregister-Auszug des Amtsgerichts Stuttgart, Stand 19.2.2012:
a) Firma:
EBAS GmbH
b) Sitz, Niederlassung, inländische Geschäftsanschrift, empfangsberechtigte Person, Zweigniederlassungen:
Sulz am Neckar
Geschäftsanschrift: Meboldstraße 12, 72172 Sulz
c) Gegenstand des Unternehmens:
Planung und Ausführung von elektrotechnischen, elektromechanischen und elektronischen Anlagen, insbesondere
Photovoltaikanlagen jeglicher Art, sowie der Vertrieb von Elektro- und Elektronikkomponenten. Des Weiteren beinhaltet
der Gegenstand des Unternehmens die Planung und Installation von Batteriesystemen sowie deren Vertrieb
3. Grund- oder Stammkapital:
25.000,00 EUR
4. a) Allgemeine Vertretungsregelung:
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam
oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
b) Vorstand, Leitungsorgan, geschäftsführende Direktoren, persönlich haftende Gesellschafter,
Geschäftsführer, Vertretungsberechtigte und besondere Vertretungsbefugnis:
Einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:
Geschäftsführer: Knöpfle, Bernd, Dornhan, *11.11.1967
5. Prokura:
Einzelprokura mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen:
May, Steffen, Spaichingen, *30.09.1973
6. a) Rechtsform, Beginn, Satzung oder Gesellschaftsvertrag:
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gesellschaftsvertrag vom 17.01.2008


Tor zur Nebelbaar.
F. Schuhmacher regt zum Nachdenken an
Beim Politischen Aschermittwoch der CDU geht es um Verantwortung und Engagement
Von Amelie Schwenk
"Was hält die Gesellschaft zusammen?“ Dieser Frage ist beim Politischen Aschermittwoch von CDU Spaichingen und Kreisverband der CDU-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der ehemalige Landtagsabgeordnete Franz Schuhmacher nachgegangen. Als Untertitel sah dieser die Überlegung „Wem gehört die Zukunft?“.
(Schwäbische Zeitung. Was halten Sie davon? Wo ist das pm-plemplem? Denn hier schreibt die CDU selbst: Amelie Schwenk ist Mitglied des CDU-Kreisvorstandes.)
Interview
„Die Stadt ist sehr dynamisch geworden“
Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher bilanziert seine bisherige Amtszeit
Fast acht Jahre ist Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher im Amt. Die Stadt hat sich verändert. Wie sieht Schuhmacher selbst seine Amtszeit? Regina Braungart hat ihn befragt.
SZ: Herr Schuhmacher, mit einem Satz: Wie bilanzieren Sie die vergangenen acht Jahre?
Schuhmacher: Wir, also die Stadt und die Bürger, bewegen uns im sicheren Fahrwasser, und die Stadt ist sehr dynamisch geworden.
SZ: Gibt es auch Anlass zur Selbstkritik?
(Schwäbische Zeitung. Weiß Schwester Regina, was sie da fragt?)
Neuntklässler reisen in dunkle Vergangenheit
In Nürnberg und Dachau sehen sie Spuren der NS-Zeit
(Schwäbische Zeitung. Hätten sie auch in Spaichingen bleiben können, da gab's auch ein KZ und eine NS-Zeit. Und die ist sehr hell.)
Auf dem Niveau einer Uniklinik
Hochmoderne Diagnose- und Behandlungsgeräte im sanierten Altbau.
(Schwäbische Zeitung. Kann die auch jemand bedienen?)
Bei der Vogelbörse gackert es nicht nur
In Dürbheim wechseln eine Ziege und eine Schwarzwurst im Spitzenslip den Besitzer
(Schwäbische Zeitung. Rassistisch?)
Neue Leisetreter sind ein „großer Wurf“
Vizeadmiral Paul von Jäger testet Beinlinge zum Schutz des Turnhallenbodens in Aixheim
Noch schnell zum Fasnet-Höhepunkt hat sich Vizeadmiral Paul von Jäger bereit erklärt, die für die Aixheimer Turnhalle extra konzipierten neuen Fuß- und Beinlinge auszuprobieren. Die zuvor schon von Narrenräten eingelaufenen und für „sehr gute Laufruhe“ befundenen Leisetreter hat auch Paul von Jäger als „sehr anschmiegsam“ bezeichnet und zudem erklärt, dass damit der Gemeinde- und Ortschaftsverwaltung ein großer Wurf gelungen sei.
(Schwäbische Zeitung. Narrenblatt und kein Ende. Die Gänsefüßchen sind immer noch ausgegangen.)
Pfarrer verleiht Verteidigungsrede Gesicht
„Ich, ein Jud“ von Walter Jens wird in der Balgheimer Kirche inszeniert
Pfarrer verleihtVerteidigungsrede Gesicht
Die katholische Erwachsenenbildung der Seelsorgeeinheit am Dreifaltigkeitsberg lädt ein zur Verteidigungsrede des Judas Ischarioth: „Ich, ein Jud“, verfasst von Walter Jens, inszeniert und gespielt von Friedrich Mayer, am Donnerstag, 15. März, um 20 Uhr in der Kirche Mariä Himmelfahrt in Balgheim. Der Eintritt kostet sieben Euro.
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Kirchenmärchen.)
Heuberger bezwingen großen Vulkankegel
Eine ganze Woche erkundet eine Gruppe aus Gosheim Teneriffa
(Schwäbische Zeitung. Nach Tausenden von Touristen.)
Volksbank trotzt der Euro-Krise
(Schwäbische Zeitung. Blechen müssen ja die Kunden.)
Ziege frisst sich am besten mit ausgerenktem Kiefer
(Schwäbische Zeitung. Landtagspräsident in Trossingen?)
Gunningen vertagt Windrad-Beschluss
Standorte für Turbinen soll es bei Trossingen und Talheim geben
(Schwäbische Zeitung. Größere Windmacher?)
Reizgas-Angriff auf Schwenninger Fanfarenzug ist vielen ein Rätsel
(Schwäbische Zeitung. War's nicht angekündigt?)
EnBW liefert weiterhin den Gunninger Strom
(Schwäbische Zeitung. Wer erzeugt den in Gunningen?)
Claus Schmiedel streichelt die roten Seelen
Beim Politischen Aschermittwoch macht der SPD-Fraktionschef viel Hoffnung, aber nicht für die Polizeidirektion
(Schwäbische Zeitung. Nur noch 80 im Angebot? Lothar A. Häring vergisst, auf den mageren Besuch hinzuweisen,sonst hätte er nicht so einen riesigen Bericht erklären können.)
Wolf spricht in Donaueschingen
Landtagspräsident Gudio Wolf hat am Politischen Aschermittwoch die Bürger seines Wahlkreises wieder auf die aktuelle Politik eingestimmt. Ein bis auf den letzten Platz besetztes „Bräustüble“ in Donaueschingen erwartete den ehemaligen Tuttlinger Landrat.
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Für wen war der letzte Platz freigehalten? Für den MdL Guido Wolf? Wann tritt der Landtagspräsident zurück? Er hat sich aus der aktuellen Politik rauszuhalten. Es wird Zeit, dass die Regierung diesen Wolf ins Gehege sperrt.)
Eintrag im Goldenen Buch
Im Rahmen einer Stippvisite zum traditionellen Heringsessen des SPD-Ortsverbandes Mühlheim hat der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Claus Schmiedel, Bürgermeister Jörg Kaltenbach einen Kurzbesuch im Rathaus abgestattet. Dabei trug sich der Politiker ins Goldene Buch der Stadt Mühlheim ein.
(Schwäbische Zeitung. Nun auch C-Klasse goldig?)
Nachgefragt
Nendingen braucht eine nachhaltige Entwicklung
(Schwäbische Zeitung. Widerspruch in Sicht.Nachhaltigkeit ist das Gegenteil von Entwicklung. Wer ist Nendingen? Den Ort gibt es nicht.)

Bürgermeister und Kandidat beim Gewerbeverein



Der Schuhmacher und der Schumacher: Der Bürgermeister (unten) und der Herausforderer  werden sich bis zum 11. März noch öfter in einem sehr intensiv geführten Kampf um das Rathaus begegnen.
(tutut). Das Interesse im „Kreuz“ in Spaichingen war sehr groß, als sich Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher und der Herausforderer Tobias Schumacher dem Gewerbeverein und auch Mitgliedern der Werbegemeinschaft präsentierten. Es sind zwei nicht nur sehr unterschiedlich wirkende  Kämpfer auf dem Wahlkarussell, das sich noch bis zum 11. März dreht. Sie sind auch sehr unterschiedlich. Die Auseinandersetzung in der Stadt und vor allem im Internet ist lebhaft, manchmal sogar heftig, allerlei Gerüchte bis hin zu Verleumdungen und Beleidigungen machen bereits die Runde.
Die Kandidaten allerdings, so der Auftritt bei den Vertretern von Wirtschaft und Handel,  wahren die Form, lassen sich nicht dazu hinreißen, den Kontrahenten persönlich zu attackieren. Allerdings wird  Tobias Schumacher da deutlicher, denn er muss  ja versuchen zu erklären, warum er die bessere Wahl sein sollte.
Zwischen beiden Kombattanten der Worte und der Taten liegen altershalber fast 20 Jahre, sie sind in Erscheinung, Sprache, Gestik sehr gut auseinander zu halten. Wer wie auf die Zuhörerschaft wirkt, wird wohl individuell  verschieden sein.
Auch im Auftritt nacheinander vor dem Publikum wählten der Bürgermeister und sein Kontrahent ein Kontrastprogramm. Tobias Schumacher sprach alle die Schwerpunkte an, mit denen er die Spaichinger zu überzeugen versucht, die richtige Wahl zu sein. Der Bürgermeister konzentrierte sich auf das Thema Spaichinger Wirtschaft, von dem ausgehend er die damit verbundenen gesellschaftlichen Zusammenhänge in einer solchen Stadt aufzeigte.
Im Zuge der Publikumsfragen nahm der Bürgermeister die Gelegenheit wahr, mit Fakten u.a. auf Meinungen oder Gerüchte sowohl zu angeblich abwandernden Umlandschülern oder zu Schnäppchen bei Grundstückspreisen  zu reagieren: Schülerzahlen würden nicht nur vom Land gesteuert, sondern sogar durch verschiedene öffentliche Nahverkehrsmittel. Und was den Verkauf von Grund betrifft, so entscheide da der Gemeinderat.

Eine subjektive Analyse der Kandidaten zur Bürgermeisterwahl 2012

(tutut). Der vielfach geäußerten Vorwurf der Verunglimpfung des Kandidaten Tobias Schumacher Rechnung tragend, sollen an dieser Stelle die Aussagen des Kandidaten Schumacher von einem anderen Blickwinkel her beleuchtet werden.
Teil 4: Aussagen des Kandidaten Tobias Schumacher
a) „ Das Ansehen Spaichingens wieder stärken“
Es ist löblich, das Ansehen der „schlafenden Jungfrau unter dem Dreifaltigkeitsberg“ wieder stärken zu wollen. Dieses Ansehen wurde in der Vergangenheit befleckt durch selbstherrliches Auftreten gegenüber den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft. Wie kommt der Amtsinhaber dazu, bei den Umlandgemeinden einen anderen Verteilungsschlüssel bezüglich der Verwaltungskosten der Verwaltungsgemeinschaft zu verlangen? Seit zig Jahren waren Spaichingens Bürger bereit, mehr zu bezahlen als nötig. Diesen Preis zahlten sie gerne, war er doch die Garantie für ein harmonisches Miteinander in der Verwaltungsgemeinschaft. Außerdem ist der gute Umgangston in der Verwaltungsgemeinschaft schon seit 30 Jahren die Voraussetzung für den Bau der lang ersehnten Umgehungsstraße.
b) Für ein „Neues Miteinander“
Auch diese Aussage ehrt den Kandidaten, zeugt es doch von der Einsicht, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann. Als langjähriges Mitglied in der damaligen CDU-Mehrheitsfraktion und vor allem in seiner Rolle als CDU-Fraktionsvorsitzender hatte er noch keine Gelegenheit, dieses „Neue Miteinander“ vorzuleben. Im Falle seiner Wahl als Bürgermeister hingegen wird er das Gespräch mit allen Vertretern im Gemeinderat suchen.
Schließlich weiß er, dass der Umgangsstil der 18 Gemeinderäte ausschließlich vom Verhalten des Bürgermeisters abhängt. Ist der Schultes nett, sind`s die Räte auch.
c) Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit, Verläßlichkeit
Auch der Vorwurf der mangelnden Unabhängigkeit ist unberechtigt. Wer ist schon unabhängig? Und wenn der Kandidat erklärt, dass er im Falle seiner Wahl CDU-Kreisvorsitzender bleiben will, damit er die vorhandenen politischen Beziehungen für Spaichingen nutzen kann, dann ist das positiv. Was 30 Jahre politische Hoch-Prominenz wie Erwin Teufel, Landrat Volle, Franz Schuhmacher und Volker Kauder  bspw. in Sachen Umgehungsstraße zum Wohle Spaichingens vorbereitet haben, wird der Kandidat zusammen mit Volker Kauder und dem Abgeordneten Guido Wolf nun endlich umsetzen. Dazu muss der Bürgermeister aber unbedingt CDU-Kreisvorsitzender sein, denn nur in dieser Funktion findet er das nötige Gehör bei den politischen Entscheidern in der CDU, so war es zumindest in der Vergangenheit.
Wenn ihm nun von Kritikern vorgeworfen wird, er würde keine konkreten Beispiele dafür bringen, wie er die Stadt aus den erkannten Missständen herausführen will, dann ist auch das unberechtigt. Die Kritiker verkennen nämlich die unterschiedlichen Rollen: Man kann den Fraktionsvorsitzenden Tobias Schumacher nicht mit einem Bürgermeister Tobias Schumacher vergleichen. Als Fraktionsvorsitzender hatte er die Interessen seiner CDU-Fraktion und seiner Partei zu vertreten, als Bürgermeister hingegen muss und wird er für alle Bürger ein offenes Ohr haben.
Tagsüber wird er „mit voller Kraft und ganzem Einsatz“ für das Wohl aller Spaichinger arbeiten, für das Wohl seiner Parteimitglieder hingegen  wird er als CDU-Kreisvorsitzender nur nach Feierabend tätig. Das ist sein Privatvergnügen und geht niemanden etwas an.
Dass er dies zwischenzeitlich auch offen vertritt, ist ein Beleg für seine Ehrlichkeit.
Sauber zeitlich und inhaltlich getrennt, können sowohl die Kreis-CDU als auch die Spaichinger Bürgerschaft mit seiner Unterstützung rechnen, ein weiterer Beleg für seine Verlässlichkeit.
Und wenn Kritiker die mangelnde Verwaltungserfahrung des 33-Jährigen ansprechen, dann vergessen sie, dass es in Spaichingen einen lebenden Beweis dafür gibt, dass jugendliches Alter kein Manko sein muß: Immerhin war Erwin Teufel bereits mit 25 Jahren Bürgermeister von Spaichingen. Einen Ausnahme-Politiker wie Erwin Teufel gibt es nur alle 40-50 Jahre. Und warum sollte es dieses Jahr nicht wieder soweit sein? Hat man den jungen Bürgermeisterkandidaten Erwin Teufel nicht auch bei seinem ersten Wahlkampf belächelt? Leider war er nach acht Jahren wieder weg aus dem Rathaus.
Und ist es so schlimm, wenn sich der Kandidat Tobias Schumacher im Rahmen der Vorbereitung auf das Bürgermeisteramt Gedanken macht über die Stadtentwicklung und dabei auf neue Ansätze kommt, die sich ihm als CDU-Fraktionsvorsitzenden in den vergangenen Jahren nicht eröffnet haben?
In einer kleinen Stadt wie Spaichingen ist es beileibe keine Schande, wenn man sich kennt, wenn man in zahlreichen Organisationen aktiv und vernetzt ist, wenn man mit den meisten Leuten auf Du und Du ist. Dies nimmt den Bürgern die Angst vor dem Amt des Bürgermeisters und senkt die Hemmschwelle beim Vorbringen von Anliegen. Wer über natürliche Autorität verfügt, braucht das distanzierende „Sie“ nicht.
Schließlich muss bedacht werden, dass im Falle einer Wahl von Tobias Schumacher der Stadt nicht etwa ein guter Gemeinderat verloren geht. Der frei werdende Sitz wird sofort besetzt durch den ebenso guten Nachrücker, Herrn Ellenberger, den die Spaichinger bei der letzten Gemeinderatswahl auf der CDU-Liste nicht gewählt haben. Herr Ellenberger wäre eine Bereicherung für den Gemeinderat, hat er doch selber schon einige Jahre auf der Verwaltung gearbeitet. Man kennt sich und vertraut sich.
Was soll das kleinliche Nachfragen nach Spendern? Glauben die Kritiker etwa, nach einer erfolgreichen Wahl könnten die Spender zum neuen Schultes Tobias Schumacher laufen und Gegenleistungen einfordern? Ein absurder Gedanke, der nur die Verkommenheit des Kritikers offenlegt.
Tobias Schumacher hat mehrfach erklärt, dass er von keiner Partei unterstützt wird im Wahlkampf, weshalb er ja um Spenden bittet. Was bitte ist nun verwerflich daran, wenn Tobias Schumacher, wie jüngst geschehen, seine über 200 Spaichinger CDU-Mitglieder in einem mehrseitigen Brief um Unterstützung bittet, und dabei kostenlos auf die Mitgliederkartei des CDU-Kreisverbandes zurückgreift? Das ist allenfalls ein Gefallen dem Kreisvorsitzenden gegenüber, aber noch lange keine Unterstützung im Wahlkampf.
Deshalb gilt: Tobias Schumacher ist und bleibt unabhängig, ehrlich!
Anm.d.Red.: Zerknirscht vom Vorwurf der unberechtigten Kritik am Kandidaten Tobias Schumacher, hoffen wir, dass mit dieser Richtigstellung die Wogen geglättet sind. Außerdem versprechen wir: Sollte uns belegt werden, dass irgendetwas an den bisher geschilderten Fakten bezüglich Tobias Schumacher inhaltlich falsch ist, dann wird dies umgehend richtiggestellt. Wir warten darauf.
Richtigstellung: In der ersten Version dieses Textes war Tobias Schumachers noch als stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende genannt. Dies ist sie laut Mitteilung und Bitte von Tobias Schumachers um Richtigstellung seit 2010 nicht mehr. Dies ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Seine Frau ist inzwischen aufgestiegen und Mitglied im Vorstand des CDU-Bezirksverbandes Südbaden als Schriftführerin.


Wohin liefert der?
Rupert Mayer und sein väterlicher Förderer
Der zweite Teil unserer Serie über den Pater widmet sich besonders menschlichen Beziehungen
(Schwäbische Zeitung. Wann sagt mal jemand Fritz Mattes, dass er Quellen zu nennen hat? Wo hat er abgekupfert?)
Nachgefragt
„Habe die Nebentätigkeit genehmigen lassen“
Herr Schuhmacher, Sie sollen neben Ihrer Tätigkeit als Bürgermeister auch an der Dualen Hochschule und am Sozialgericht tätig sein. Stimmt das? Stimmt es auch, dass dies eines hohen Zeitaufwands bedarf?
(Schwäbische Zeitung. Wer fragt denn da? Regina Braungart, schamhaft versteckt unter ihrem Kürzel. Warum fragt sie? Weil ein Leserbrief, dessen Schreiber unschwer als  Sympathisant von Tobias Schumacher zu erkennen ist und deshalb als Stichwortgeber verwendet wird,gleich nebenan steht. Was für ein "journalisischer Stil!" Damit also gleich doppelt im Blatt.)
Albverein Aldingen baut mit Kindern Nistkästen für Vögel
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem.Piep,piep, alle haben sich lieb.)
Denkingen zeigt Solidarität mit Tibet
Am 10. März wehen in vielen Städten und Orten in ganz Mitteleuropa die Farben des von China annektierten Staates
Auch in diesem Jahr zeigt die Gemeinde Denkingen zusammen mit vielen Städten, Landkreisen und Gemeinden durch das Hissen der Flagge Tibets am 10. März Solidarität mit diesem unterdrückten Volk. Zur Aktion 2012 hat die Tibet-Initiative Deutschland aufgerufen.
(Schwäbische Zeitung. Machen Kinder aus der Gegend nicht Austausch mit China? Hat sich mal jemand über die unhumanen Verhältnisse im früheren Tibet und unter den heutigen Gefolgsleuten des Dalai Lama kundig gemacht? Hängt Denkingen auch die Flagge raus, wenn ein chinesischer Unternehmer Arbeitsplätze im Ort schaffen will? Weiß das Rathaus nicht, dass Denkinger Firmen auch in China vertreten sind und hinter dem Flaggenspektakel ein Verein steckt?)
Immendinger vermessen Glatzen, Zimmerer verbrennen ihren „Teufel“
(Schwäbische Zeitung. Es ist Donnerstag, und die Schwäz immer noch mitten in der Fasnet.)
Das Rathaus in Renquishausen gibt es jetzt seit 50 Jahren
(Schwäbische Zeitung. Einzug der Zivilisation? Wo und was war das Rathaus vorher? Fehlanzeige.)
In Kolbingen entwickelt sich Offene Bürgerschule
Interessenten können sich mit eigenen Bildungsangeboten einbringen – Schule bringt sich in Gemeinde ein
(Schwäbische Zeitung. Abends nicht zu? Gut aufgestellt und eingebracht?)
Wirtschaftliche Probleme in Europa könnten zunehmen
Der emeritierte Professor Joachim Starbatty referiert zum wiederholten Mal im Rahmen des Open Campus'
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem.Oder auch nicht. Genaueres im Wetterbericht.)
Schwenninger fördern Projekte in Tansania
Bei ihrem Besuch in Afrika erleben Roswitha und Norbert Sindram große Gastfreundschaft
(Schwäbische Zeitung. Das Betroffenheitsgutmenschentum ist grenzenlos. Jede Entwicklungshilfe schadet Afrika nur.)
Frauen lernen, sicher aufzutreten
Der Kreislandfrauenverband Tuttlingen lädt Frauen am Samstag, 25. Februar, zum Seminar „Fit fürs Ehrenamt – Reden und sicheres Auftreten will gelernt sein“ mit Isabelle Feuerbacher ein.
(Schwäbische Zeitung. Gegen wen?)
SPD will im Land die stärkste Fraktion werden
Claus Schmiedel, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, hat am gestrigen Mittwochabend beim Politischen Aschermittwoch der Sozialdemokraten vor knapp 80 Besuchern im vollbesetzten Gasthaus „Lamm“ in Mühlheim-Stetten mit der Politik der Vorgänger-Regierung von CDU und FDP abgerechnet und Korrekturen angekündigt.
(Schwäbische Zeitung. Allein es fehlt das Fleisch.)
„Ich bin und wäre Dienstleister“
Harry Maisner will Bürgermeister werden – Seinen Namen müssten die Bürger extra notieren und kennzeichnen
(Schwäbische Zeitung. Diener welcher Herren in Dürbheim? Schwester Regina liefert die Korrektur nach und widmet einem, der sich gar nicht korrekt um das Amt beworben hat, viel Platz.)

Spaichingens Bürgermeisterwahl auf der Couch gelandet
(tutut). Nun hat die Bürgermeisterwahl auch noch ein psychiatrisches Gutachten bekommen. Hermann Polzer, wichtigster Stadtrat der Grünen, von denen es zwei gibt, die mit dem letzten ihrer Art, dem SPD'ler, im Bunde eine Fraktion bildend, hat gemacht, was Psychotherapeuten so machen: ein psychiatrisches Gutachten. Für die Stadt und den Erdkreis verteilt er seinen Segen. Es ist ein Psychogramm, welches am meisten über den Urheber aussagt. Es wäre sicher ein Fressen für jeden Psychiater. Denn der Mann spricht von sich sogar in der dritten Person. Steht er neben sich? Fällt die Wahl nicht nach seinen Vorstellungen aus, welche Hybris, ist der Mann größenwahnsinnig, will er sich aus der "ersten Reihe" zurücknehmen. Wo glaubt der zu sitzen?
Nun also hat sich Polzer mit beiden Bürgermeisterkandidaten auf die Couch gelegt und sagt nach vielen Seiten der Diagnose dann, was jeder schon wusste: Der Junge hat es ihm angetan. Was verständlich ist, denn beim richtigen Bürgermeister findet der Psychostadtrat immer wieder mal seinen Meister und landet selbst als Couchpotatoe in den Kissen.
Da bleibt dann Schlagfertigkeit auf der intellektuellen Strecke. So hat er sich nun fein säuberlich von Herzen geschrieben, was ihn da bedrückt. Dabei plaudert er sogar aus dem Werkzeugkasten des Seelenklempners, der offenbar gerade aus dem Rathaus viele psychisch Bedrückte und Beladene kennt. Das Rathaus als Spaichinger Psychiatrie?
Der Stadtpsychotherapeut verliert sich in Andeutungen und wahrt deshalb die vorgeschriebene Schweigepflicht eigentlich nicht. Er selbst scheint furchtbar zu leiden unter diesem Bürgermeister. Braucht er auch eine Therapie? Hat er es schon einmal bei seiner Frau Dr. "Ärztin, Psychiaterin & Psychotherapeutin" versucht? Was meint denn die?
Gustave le Bon, der Begründer der Massenpsychologie, hat einmal gesagt: „Psychiater sind oft wahnsinnig“. Da hat er sicher übertrieben. Trotzdem kann sich jeder seinen eigenen Reim auf dieses politische Gespann machen: Ein Kandidat, der es offenbar aufs Holzen abgesehen hat, und ein Psychotherapeut, der sich fragen lassen muss, ob Polzer sich auf Holzer reimt.

Wahlkampf mit Verleumdung und Beleidigung?
Wie der Herr Kandidat,so das Gescherr? Ein gewisser Christian Kauth, von dem man sagt, er sei CDU-Stadtrat in Spaichingen, hat offenbar Erscheinungen in denen ich vorkomme, während ich über 100 Kilometer entfernt bin. Für Behauptungen, die er über mich ins Internet abgesondert hat, bekommt er eine Abmahnung und zum Unterschreiben eine Unterlassungserklärung. Sonst wird sich die Staatsanwaltschaft mit ihm wegen des Verdachts der Verleumdung und übler Nachrede beschäftigen müssen. Ob er da vielleicht wegen möglicher Halluzinationen auf verminderte Zurechnungsfähigkeit pochen kann?
Ebenso als Wahlkampfunterstützer von Tobias Schumacher nicht nur im Internet gibt sich ein gewisser Felix Fetzer zu erkennen, welcher sich offenbar als Beleidiger versucht. Seltsame Leute scheinen da bei der AOK in Spaichingen beschäftigt zu sein. Ein deutsches Sprichwort sagt: Wenn Zwerge boxen, treffen sie unter der Gürtellinie.
Hat Tobias Schumacher mit einem ersten Rundbrief an die CDU-Mitglieder nichteine Holzerei im Wahlkampf eröffnet? Ist es nicht Spalterei, womit der CDU-Vorsitzende von Stadtverband, Fraktion und Kreisverband aufwartet gegen den CDU-Bürgermeister? Genau das, was er dem anderen vorwirft?
Ist dies das neue Miteinander, welches er verkündet? Da kann sich Spaichingen ja auf etwas gefasst machen. Im Märchen führt der Kaiser stolz neue Kleider spazieren, bis ein Kind ausruft, was alle sehen: Der Kaiser ist nackt! Ob auch in Spaichingen mal jemand ruft: Der Kandidat ist nackt? Spaziert nicht manchmal ein Biedermann als Brandstifter durch seine eigenen Fettnäpfchen, gehüllt in ein Mäntelchen aus der Phrasenstrickmaschine?
Die Marke Spaichingen, die Tobias Schumacher neu schaffen will,  heißt längst Erwin Teufel und auch Franz Schuhmacher. Tobias Schumacher ist nur eine Eigenmarke. Ist mit dieser denn nicht der größte Absturz in der Geschichte der Spaichinger CDU verbunden, will da nicht ein Verlierer Bürgermeister werden?
Wann hat mal ein CDU-Vorsitzender in Spaichingen gleich drei Gemeinderatssitze auf einmal verloren und damit auch klar die bisherige absolute Mehrheit? Ist er nun auf kriminelle Machenschaften von Unterstützern in seinem Wahlkampf angewiesen? Auch ein unerfahrener Anwalt wie er sollte die Grenze kennen, wenn eine Angelegenheit strafrechtlich relevant wird.
Das Grüselhorn, das seit fast sechs Jahren im Internet erscheint und eine sehr große und sogar internationale Leserschaft hat, ist keineswegs eine Neuheit für Spaichinger. Viele kennen diesen Blog seit Jahren, zumal der Kreis Tuttlingen auch immer wieder im Fokus steht. So hinter den Bergen, wie manche zu meinen scheinen, liegt Spaichingen nicht.
Neu für einen CDU-Stadtrat Kauth ist wohl die Begegnung mit Journalismus. Davon ist die Stadt offensichtlich seit Jahren entwöhnt worden. Denn sonst ist nicht erklärlich, wie er sich darüber wundern kann, dass im Grüselhorn Informationen stehen, bevor sie der Öffentlichkeit bekannt sind. Dass er meinen Namen nicht richtig schreiben kann und auch sonst auf Kriegsfuß mit der Sprache zu stehen scheint, Schwamm darüber.
Jochen Kastilan, Lahr/Spaichingen