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Was ist mit der UN-Feindstaatenklausel?
(gh) - Wolfgang Schäuble hat 2011 gesagt, seit dem Krieg sei  Deutschland nicht souverän. Haben die Siegermächte noch immer das letzte Wort,? Warum gilt die Feindstaatenklausel der UN weiterhin? "Nein", sagt KI, "die Siegermächte haben heute kein letztes Wort mehr über Deutschland, und die Bundesrepublik ist voll souverän.
Das viel zitierte Statement von Wolfgang Schäuble aus dem Jahr 2011 wird in der politischen Debatte oft missverstanden und aus dem Kontext gerissen. Auch die sogenannte Feindstaatenklausel der Vereinten Nationen (UN) ist heute rechtlich bedeutungslos.  Wolfgang Schäuble sagte im November 2011 auf einem Bankenkongress wörtlich: 'Und wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen'. Der historische Konttext:  Bis 1990 war Deutschland durch den Alliierten-Status tatsächlich rechtlich beschränkt.
Der ökonomische Kontext: Schäuble sprach in seiner Rede über die Euro-Finanzkrise und die Globalisierung. Seine Kernaussage war, dass im modernen Europa kein Staat mehr rein nationale, 'vollständige' Souveränität besitzt. Durch die Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU) und Abkommen wie die Währungsunion geben alle Demokratien freiwillig Teile ihrer Souveränität an übergeordnete Institutionen ab, um global handlungsfähig zu bleiben. Es war ein Plädoyer für europäische Integration, keine Feststellung einer alliierten Besatzung. [
Die Rechte der Alliierten über Deutschland endeten offiziell im Jahr 1991. Der Zwei-plus-Vier-Vertrag:  Dieser historische Vertrag von 1990 zwischen der Bundesrepublik, der DDR und den vier Siegermächten (USA, Sowjetunion, Großbritannien, Frankreich) regelte die außenpolitischen Aspekte der Wiedervereinigung. Rechtliche Wirkung: Mit dem Inkrafttreten am 15. März 1991 erklärten die vier Siegermächte das offizielle Ende ihrer Rechte und Verantwortlichkeiten in Bezug auf Berlin und Deutschland als Ganzes. Deutschland erhielt damit seine volle, uneingeschränkte Souveränität zurück. 
Warum steht die Feindstaatenklausel noch in der UN-Charta? Die Artikel 53, 77 und 107 der UN-Charta erlaubten es den Siegermächten theoretisch, ohne Ermächtigung des UN-Sicherheitsrates Zwangsmaßnahmen gegen Staaten zu ergreifen, die im Zweiten Weltkrieg Feinde der Unterzeichner waren. Dass sie dort noch physisch gedruckt steht, hat rein formale Gründe. Rechtlich obsolet (überholt): Die Klausel gilt im Völkerrecht einhellig als kraftlos und gegenstandslos. Nach Artikel 4 der UN-Charta können nur 'friedliebende Staaten' UN-Mitglieder werden.
Da Deutschland 1973 als vollwertiges Mitglied aufgenommen wurde (und mehrfach im Sicherheitsrat saß), ist der Status als 'Feindstaat' rechtlich erloschen. Bereits am 11. Dezember 1995 verabschiedete die UN-Generalversammlung die Resolution 50/52, in der die Feindstaatenklauseln offiziell als 'obsolet' (überholt und ungültig) anerkannt wurden. Um den Text der UN-Charta physisch zu ändern, ist ein extrem aufwendiges, formales Änderungsverfahren notwendig, das die Ratifizierung durch zwei Drittel aller UN-Mitgliedstaaten (inklusive aller Vetomächte) erfordert. Da weltweit Einigkeit darüber herrscht, dass die Klausel ohnehin unwirksam ist, scheut die Staatengemeinschaft diesen rein bürokratischen Mammutak". 

Der Völkermord an Deutschen als gezielte Politik der Bundesregierung
Von CONNY AXEL MEIER
Michael Kyrath, der Vater der am 25. Januar 2023 im Regionalzug von Kiel nach Hamburg bei Brokstedt von einem sich illegal im Land befindendem Palästinenser brutal ermordeten siebzehnjährigen Ann-Marie Kyrath, schreibt an den Landes-Inlandsgeheimdienst, der mittlerweile zu einer Art Stasi-Nachfolgebehörde in Sachsen-Anhalt geworden ist:
„Sehr geehrte Damen und Herren des Verfassungsschutzes Sachsen-Anhalt, Sie stufen mich allen Ernstes als verfassungsfeindlich ein, weil ich meiner am 23.01.2023 in Brokstedt ermordeten 17-jährigen Tochter Ann-Marie gedenke, die durch einen illegal im Land befindlichen, mehrfach vorbestraften, ausreisepflichtigen Palästinenser mit 26 Messerstichen in einem Nahverkehrszug niedergemetzelt wurde…?“

Sie müssen nicht unbedingt ihr eigenes Kind als Schlachtopfer für den Bevölkerungsaustausch verlieren müssen, um von der Bundesregierung als Staatsfeind behandelt zu werden. Es reicht völlig aus, wenn Sie öffentlich Sympathie für die verwaisten Eltern zeigen und die stattfindende Auslöschung der deutschen Kultur und der damit verbundenen Umvolkung nicht begrüßen. Wenn Sie schreiben, dass Sie „alles“ für ihr deutsches Heimatland tun möchten und dass die Regierung zuallererst die Aufgabe hat, das im Grundgesetz definierte deutsche Volk zu schützen, dann drohen Ihnen Gefängnis, Geldstrafen, Schikanen, Kontosperrungen, Vertragskündigungen und Hausdurchsuchungen.

Der definierte Völkermord im deutschen Strafrecht

Tatsächlich handelt es sich bei der praktischen Umsetzung der Politik der Bundesrepublik Deutschland um vorsätzlichen „Völkermord“. Das Völkerstrafrecht nach Paragraph 321 StGB besagt folgendes:

Absatz 1:

Wer in der Absicht, eine durch ihre Zugehörigkeit zu einer Kirche oder Religionsgesellschaft, zu einer Rasse, einem Volk, einem Volksstamm oder einem Staat bestimmte Gruppe als solche ganz oder teilweise zu vernichten, Mitglieder der Gruppe tötet, ihnen schwere körperliche oder seelische Schäden zufügt, die Gruppe Lebensbedingungen unterwirft, die geeignet sind, den Tod aller Mitglieder oder eines Teiles der Gruppe herbeizuführen, Maßnahmen verhängt, die auf die Geburtenverhinderung innerhalb der Gruppe gerichtet sind, oder Kinder der Gruppe mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt in eine andere Gruppe überführt, ist mit lebenslanger Freiheitsstrafe zu bestrafen.

Absatz 2:

Wer mit einem anderen die gemeinsame Ausführung einer der im Abs.1 bezeichneten strafbaren Handlungen verabredet, ist mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren zu bestrafen.

Völkermord umfasst also, wie man sieht, dass die Regierung einer Gruppe, hier den ethnisch Deutschen, „Lebensbedingungen unterwirft, die geeignet sind, den Tod aller Mitglieder oder eines Teiles der Gruppe herbeizuführen“. Es bedeutet keinesfalls, dass die Regierung selbst tätig wird, um die ethnische und kulturelle Auslöschung zu betreiben. Es reicht, wenn die Rahmenbedingungen dafür staatlich und juristisch abgesichert, vorsätzlich herbeigeführt werden.

Dass die deutschen Kinder unter staatlicher Aufsicht mehr und mehr dazu angehalten werden, zum Islam zu konvertieren, ist an allen sogenannten Brennpunktschulen zu beobachten. Und dass der Tod von Kindern, Frauen und Männern staatlicherseits als Kollateralschaden der Umvolkung hingenommen werden muss, ist mittlerweile Staatsdoktrin und die Kritik daran ist mehr oder weniger untersagt. Die staatlicherseits geförderte Islamisierungspolitik zusammen mit dem de facto abgeschafften Grenzschutz und der aus Steuergeld bezahlten, unbegrenzten Invasion von auf Kosten der Bürger vollversorgter, nicht integrierbarer Mohammedaner in unser Land, führt nicht nur zur Auslöschung der deutschen Kultur, sondern auch physisch zur Vernichtung der hier ansässigen „Nicht-Migranten“ und ist dementsprechend als Völkermord einzuordnen.

Alle beabsichtigten oder bereits in Kraft getretenen staatlichen „Maßnahmen zur Geburtenverhinderung“, wie z.B. Nötigung zur Abtreibung, Aufhebung des Ehegattensplittings, Abschaffung der Kinderfreibeträge, Geschlechtsumwandlung bei minderjährigen Kindern, zurückgehende Familienförderung und die krasse wirtschaftliche Benachteiligung von Familien mit Kindern, sind also nach dem hiesigen Völkerstrafrecht strafbar und müssten tatsächlich juristisch verfolgt werden. Das geschieht natürlich nicht.

Völkerrechtskonvention der UN

Analog definieren die „Vereinten Nationen“ Völkermord (Genozid) gemäß der UN-Völkermordkonvention als alle Handlungen, die in der Absicht begangen werden, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören. Dazu müssen laut Artikel II der Konvention folgende verbotene Handlungen vorliegen:

  • Tötung von Mitgliedern der Gruppe.
  • Schwerer körperlicher oder seelischer Schaden an Mitgliedern der Gruppe.
  • Vorsätzliche Auferlegung von Lebensbedingungen, die auf die physische Zerstörung der Gruppe abzielen.
  • Maßnahmen, die auf die Geburtenverhinderung innerhalb der Gruppe gerichtet sind.
  • Gewaltsame Überführung von Kindern der Gruppe in eine andere Gruppe.

Alles das trifft auf die deutsche Bundesregierung, unabhängig von ihrer jeweiligen Besetzung, zu. Dabei unterscheiden sich die Parteien CDU/CSU, SPD, Grüne und SED-Nachfolger nur in Details voneinander, aber nicht grundsätzlich. Sie alle zielen, spätestens seit der Jahrtausendwende, darauf ab, die langfristige Abschaffung Deutschlands zu Gunsten eines in einem europäischen autoritären, ökosozialistischen Superstaats aufgehenden Gebildes mit Klimareligion, islamkonformer Normenkontrolle und Gendertotalitarismus voranzutreiben.

Dazu bedarf es neben der Islamisierung und Totalisierung der Gesellschaft, eine allumfassende Zensur, die Abschaffung der Meinungsfreiheit, die Absenkung des allgemeinen Intelligenzquotienten sowie des Bildungsniveaus, die Totalüberwachung aller menschlichen Kommunikation, die Abschaffung des freien Unternehmertums zugunsten einer staatlich gelenkten Wirtschaft, die Deindustrialisierung zur Angleichung der Lebensverhältnisse auf unterstem Niveau bei gleichzeitiger Schaffung einer neuen grünen Nomenklatura, die ökosozialistische Indoktrination von Geburt an, die frühkindliche Sexualisierung und die zentrale Steuerung sämtlicher Finanztransaktionen und aller individuellen Lebensentwürfe.

Erschaffung des „Neuen Menschen“

Was der Stacheldrahtsozialismus und der Nationalsozialismus nicht geschafft haben, soll der Ökosozialismus endlich verwirklichen: Den „neuen Menschen“ in einem vom „tiefen Staat“ dominierten Europa mit einer völlig anderen Bevölkerung! Dass die AfD dieser andauernden Abschaffung von Volk und Land im Wege steht und Sand ins Getriebe der Deutschland-Abschaffer streut, lässt die Protagonisten der Zerstörung nun zu irrationalem und infantilem Verhalten verleiten, das die letzten Reste von Demokratie durch die autokratische UnsereDemokratieersetzt – notfalls auch gewaltsam.

Allein die Tatsache, dass der andauernde Völkermord nicht als solcher erkannt und sogar das korrekte Benennen als solchem nicht mehr konsequenzlos möglich ist, zeigt an, in welchem Stadium sich diese Gesellschaft längst befindet.
(pi-news.net)

ANGST in der Pandemie und im Nationalsozialismus
Schwierige Aufarbeitung nach dem Krieg; so lautet die Überschrift im Heuberger Boten am 29. Mai 2026
Es geht um das Thema Euthanasie und die Rolle von Schloss Grafeneck auf der Schwäbischen Alb.

Schon zu Zeiten der Pandemie in 2021 habe ich oft an die Zeit im Nationalsozialismus gedacht. Ich habe für mich oft Parallelen gezogen und mir Fragen gestellt wie: Habt ihr Euch ähnlich gefühlt, wie ich mich ab 2021? Was ist an mir heute anders als gestern, bin ich nicht mehr dieselbe? Nur weil ich eine andere Meinung habe, ich mich bewusst gegen diesen "Impfstoff" entscheide? Warum werde ich angeschrieen, ausgegrenzt, bespuckt bei einem Montagsspaziergang?
Ich sehe unglaubliche Angst in manchen Augen, ich teile diese Angst nicht. Warum diese unglaublich große Wut auf mich, dieser Hass? Auch diesen Hass teile ich nicht. Die Menschen sind wie ferngesteuert, angestachelt durch die Presse und Social Media. Viele Prominente machen mit, lassen sich vor diesen Karren spannen, wie damals im Nationalsozialismus, denke ich bei mir und hoffe, ich komme elegant durch diese Zeit.

Aber der Druck wird immer größer und größer, viele meiner damaligen Kollegen geben dem Druck nach und machen mit, geben sich diesem Impfwahn hin, in der Hoffnung, er möge ihnen wieder eine normale Zeit bescheren. Sie kommen mit dem Zug nicht zur Arbeit, 2 G - ihr erinnert Euch?

Einkaufen und das Restaurant besuchen.... Ich denke, VERrückte Welt. und das hat sich auch heute in 2026 nicht geändert.

Damals nach dem Krieg kam es zu einzelnen Prozessen, mann kann es nachlesen im Heuberger Boten. Was nochmal führte zu der damaligen zurückhaltenden Strafverfolgung? Wie sieht es heute aus?  Wie geht es dem Pflegepersonal, deren geliebter Beruf auch Berufung war, sie hatten Verfahren am Hals, Job verloren usw.

Mitten in der Pandemie gab es auch schöne gemeinsame Momente und die Zeit zum Tanzen, Erinnerungskultur gefällig: Jerusalema - locker flockiger Hüftschwung. Heute tanzt das niemand mehr. Heute ist dazu keine Zeit mehr, neue Schritte einzustudieren.

Aber genau das wäre meiner Meinung nach nötig!!! Neue Schritte gehen, diese nicht aus der Angst heraus. ANGST war noch nie ein guter Ratgeber damals wie heute.
Flucht auch ein GeDANKE der viele in Deutschland umtreibt, ICH bleibe - das steht für mich FEST. Was auch immer kommen mag.

(tutut) - Hieß früher das Lied "Die Partei, die Partei hat immer recht", so singen sie heute "Das Kartell hat immer recht", das Kartell von Politik und Medien. Es ist ebenfalls  links. Denn Rechts ist gut.  Die Erklärbärin KI: "Der Ausdruck Politikkartell (oft synonym als Parteienkartell bezeichnet) geht in seiner modernen wissenschaftlichen Form auf die Politikwissenschaftler Richard S. Katz und Peter Mair zurück. Sie führten das zugrundeliegende Konzept der 'Kartellpartei' im Jahr 1995 in die akademische Debatte ein. Im deutschen Sprachraum wurde die Kritik an solchen kartellartigen Strukturen vor allem durch den Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim populär gemacht. Bedeutung des Begriffs - Der Begriff überträgt das ökonomische Prinzip eines Wirtschaftskartells (illegitime Absprachen zur Ausschaltung des Wettbewerbs) auf das politische System. Er beschreibt einen Zustand, in dem etablierte politische Parteien den politischen Wettbewerb untereinander einschränken, um ihre eigene Macht und Ressourcen zu sichern. Das Konzept umfasst im Wesentlichen drei Kernmerkmale: Verschmelzung mit dem Staat: Die Parteien lösen sich von ihrer Basis (den Bürgern) und verlagern ihren Schwerpunkt komplett in den Staatsapparat. Sie finanzieren sich primär über staatliche Mittel statt über Mitgliedsbeiträge. Absicherung gegen Konkurrenz: Die

etablierten Akteure nutzen staatliche Institutionen, Gesetze (wie das Wahlrecht oder Regeln zur Parteienfinanzierung) und Medienzugänge so, dass es für neue, alternative Parteien extrem schwer wird, Fuß zu fassen. Gemeinsames Interesse überwiegt: Ungeachtet inhaltlicher Unterschiede arbeiten die etablierten Parteien informell zusammen, wenn es um den Erhalt des Systems und ihrer eigenen Privilegien geht.  Verwendung im Alltag und in der Politik - Während der Begriff in der Politikwissenschaft als analytisches Modell zur Beschreibung des Parteienwandels genutzt wird, hat er im alltäglichen politischen Diskurs eine stark abwertende und populistische Konnotation erhalten. Er wird heute häufig von Oppositionsparteien (in Deutschland insbesondere von der AfD) und Systemkritikern als Kampfbegriff verwendet, um den etablierten Parteien (den sogenannten 'Altparteien') vorzuwerfen, sie würden die Macht unter sich aufteilen und die Interessen der Bürger ignorieren". Wer kommt auf sowas?

Nun das passende Lied dazu, KI!

Das Kartell hat immer recht
1. Strophe
Sie hat uns niemals mit Worten betrogen,
sie hatte für uns immer Nutzen und Rat.
Und wenn wir auch manchen Gewinn verbogen,
sie wusste den Ausweg, die Absprache, die Tat.
Sie sprach uns die Märkte, die Preise, die Kunden,
sie hat uns die lästige Freiheit geraubt.
Sie hat uns in Treue zusammengebunden,
weil sie an die Macht der Monopole glaubt.
Refrain
Das Kartell, das Kartell, das hat immer recht!
Und, Genossen, es bleibe dabei.
Denn wer für das Geld und die Pfründe ficht,
der hat schon von selber das Recht.
Gegen Markt und Gesetze und Heuchelei
hilft nur Absprache schlau und gerecht.
Aus Shareholder-Value gewoben,
|: das Kartell, das Kartell, das Kartell! 😐
2. Strophe
So stehen die Riesen im Bunde zusammen,
und niemand zerschlägt uns die ewige Pflicht.
Wir löschen der freien Fusionen Flammen,
wo Absprache herrscht, da versagt das Gericht.
Es wachsen die Margen, die Bilanzen erglänzen,
der DAX wird von unserer Weisheit gelenkt.
Wir setzen dem Wettbewerb eiserne Grenzen,
weil uns nur die Einheit den Reichtum schenkt.
Refrain
Das Kartell, das Kartell, das hat immer recht!
Und, Genossen, es bleibe dabei.
Denn wer für das Geld und die Pfründe ficht,
der hat schon von selber das Recht.
Gegen Markt und Gesetze und Heuchelei
hilft nur Absprache schlau und gerecht.
Aus Shareholder-Value gewoben,
|: das Kartell, das Kartell, das Kartell! 😐

 

Umfrage unter Städten und Gemeinden
Kommunen in Finanznot: Schließen bald Kultureinrichtungen oder Schwimmbäder?
Vieles könnte unter den knappen Kassen der Kommunen leiden. Eine Umfrage zeigt, welche Folgen Städte und Gemeinden ohne Entlastung erwarten..
(swr.de. Wo, in der Sahara?)

Unfall in Schweizer Alpen
47-jähriger Deutscher kurz nach Start abgestürzt: Tödlicher Wingsuit-Unfall
Ein deutscher Wingsuit-Flieger ist am Freitag in den Alpen im Schweizer Kanton St. Gallen tödlich verunglückt. Der 47-Jährige war nach Angaben der Polizei zusammen mit einem 37 Jahre alten anderen Deutschen im Gebiet Vättis oberhalb von Bad Ragaz auf rund 2.080 Metern Höhe gestartet. Der Mann sei als Erster gesprungen und kurz nach dem Start abgestürzt, so die Polizei im Kanton St. Gallen. ..In der Schweiz war erst am Donnerstag ein 29-Jahre alter Mann bei einem Wingsuit-Flugversuch im Unterwallis abgestürzt und ums Leben gekommen. Vor knapp einem Monat waren zwei Frauen beim Wingsuit-Springen in Vorarlberg verunglückt. Beide überlebten schwerverletzt. ..Wingsuits sind fledermausartige Anzüge, bei denen Stoff zwischen Rumpf, Armen und Beinen wie Tragflächen dienen soll. Vor der Landung wird ein Fallschirm geöffnet. .
(swr.de. Wenn der Mensch fliegen soll, hätte er Flügel bekommen. Wie war das eigentlich mit der Himmelfahrt?)

Unfallverursacher im Auto war betrunken
Traktor überschlägt sich: Fahrer stirbt bei Unfall
Ein Traktorfahrer ist bei einem Unfall auf der Bundesstraße 294 bei Schiltach im Kreis Rottweil ums Leben gekommen. Ein Auto sei hinten auf den Traktor aufgefahren, wodurch dieser ins Schleudern geriet und sich überschlug, so eine Sprecherin der Polizei. Der Traktorfahrer sei dabei eingeklemmt und schwer verletzt worden. Der 43-Jährige musste von der Feuerwehr befreit werden und starb nach erfolglosen Reanimationsmaßnahmen noch am Unfallort. ..Der 30-jährige Fahrer des Autos stand laut den Angaben der Sprecherin unter Alkoholeinfluss. Ein Test ergab 2 Promille, ..Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie die Bergung der Fahrzeuge und der Straßenreinigung blieb der Kirchbergtunnel bis zum frühen Samstagmorgen gesperrt.
(swr.de)

Junger Mann mit ambitioniertem Plan
Gibt es bald einen "Dreifach-Bürgermeister" im Kreis Tuttlingen?
Bürgermeister von Bärenthal ist er schon. Am Sonntag kandidiert Morris Stoupal auch in Egesheim. Sogar Reichenbach könnte noch hinzukommen. Warum will er diese Herausforderung?.
(swr.de. Nichts Neues. Worin besteht die Herausforderung in Dörfern, die bei der Verwaltungsreform übersehen wurden wie offenbar tout ein Kreis?)

Raupe mit Gifthaaren
Mehr als 50 Nester: Weinheimer Waidsee wird von gefährlichem Eichenprozessionsspinner befreit
Am Weinheimer Waidsee hat sich der Eichenprozessionsspinner breit gemacht. Jetzt werden die Nester der für Menschen gefährlichen Raupen entfernt. Das wird noch einige Tage dauern. .
(swr.de. Begegnung der zweiten Art.)

Neue "360 Grad"-Folge auf Youtube
Arbeiten in der Schweiz: Deutsche Pendler in der Grenzregion
Die Schweiz ist ein Sehnsuchtsort für viele, um gutes Geld zu verdienen. Tausende Menschen arbeiten in der Schweiz, leben aber in Deutschland - oder gehen zumindest dort einkaufen. .
(swr.de. Wer rechnen kann, rechnet ab.)

Studentischer Verein Nicaria hat gewonnen
Stocherkahnrennen in Tübingen: Wohl Sabotage an mehreren Booten
Mehr als 40 Teams haben vor Tausenden Zuschauern um die Wette gestochert. Die gute Stimmung konnte auch nicht durch Sabotageakte an den Booten und Kritik an dem Event getrübt werden..
(swr.de. Sabotageland, sonst wäre hier Baden-Württemberg und nicht THE LÄND.)

Schlagring, Messer und Pfefferspray im Einsatz
In Hinterhalt gelockt? Prügelei unter Jugendlichen auf Gaildorfer Schulgelände
Auf einem Schulgelände in Gaildorf gab es eine Prügelei unter vier Jugendlichen. Könnte die Tat Absicht gewesen sein? Auch eine Mutter hat sich wohl zu Wort gemeldet.
(swr.de. Normales Leben ist immer Absicht.)

Dreitägige Veranstaltung in Herrenberg
Heilung durch Gebet? Umstrittener Gottesdienst der Bewegung "Wendepunkt"
In Herrenberg verspricht ein Gottesdienst Heilung für Kranke. Hunderte Menschen aus ganz Europa nehmen teil. Die evangelische Landeskirche sieht das Heilungsversprechen kritisch..
(swr.de. Hauptsache heile, heile Segem. Was können denn Ärzte und ihre juristische Ministerin besser? Wer an Corona-Impfungennglaubt, kann der nicht alles?)

Ermittlungen der Staatsanwaltschaft
Explosion Albstadt: Gasleck bestand seit mehr als 60 Jahren
Nach der Explosion eines Wohnhauses in Albstadt mit drei Toten hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Sie geht davon aus, dass ein Gasleck den Unfall ausgelöst hat..
(swr.de. Auf der Alb gibt's keine Sünder?)

Motto 2026: "Queer minds matter"
CSD-Wochenende in Karlsruhe: Alles Wichtige zu Musik, Events und Pride Meile
Demo, Party und Info-Meile - am Wochenende wird es wieder bunt in Karlsruhe: beim Christopher Street Day. Welche Aktionen geplant sind und wo die Events sind, lest ihr hier..
(swr.de. Deutsch können sie auch nicht mehr?)

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NACHLESE
Konkurrenz der Ungerechtigkeiten
Von Thilo Sarrazin • Viele wollen der ungleichen Vermögensverteilung mit höheren oder neuen Steuern zu Leibe rücken. Dem können die Reichen leicht entgehen, indem sie Deutschland verlassen, und viele tun das bereits seit Jahrzehnten. Wer glaubt denn, dass das dem Wirtschaftswachstum in Deutschland und den breiten Arbeitnehmerschichten nützt? ..
(achgut.com. Abgeschafft und ausgereist, sind wir nicht alle Weltbürger?)
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Verlorene Generation?
Von HANS-PETER HÖRNER
Angeregt durch Meldungen aus Großbritannien, wo fast eine Million junger Leute sogenannte NEETs sind – Not in Education, Employment or Training – nicht in Ausbildung, Arbeit oder Schulung –, wurde die Lage hierzulande diesbezüglich mal interessehalber geprüft. Und, man höre und staune, auch in der Bundesrepublik meldete die Bundesagentur für Arbeit rund 1,2 Millionen NEETs im Alter 15 bis 29 für das Jahr 2025. Junge Menschen also, die weder eine abgeschlossene Ausbildung haben noch ökonomisch aktiv sind. Wenn man den Zeitraum der 15 bis 24-Jährigen nimmt, kommt man auf 650.000 deutsche NEETs, was laut BA eine NEET-Quote von nahezu acht Prozent bedeutet. Offenbar haben also nicht nur die Insel, sondern auch Deutschland steigende Probleme bei den genannten jungen Menschen. Laut BA hatte die Jugendarbeitslosigkeit 2025 den höchsten Stand der letzten zehn Jahre erreicht: 273.000 Arbeitslose unter 25, Quote 5,7 Prozent und ganze drei Viertel der jungen Arbeitslosen hatten keinen Berufsabschluss. Das muss man sich im besten Deutschland, das es je gegeben hat, mal auf der Zunge zergehen lassen. Anders als offenbar in Großbritannien werden Deutsche in den Einstiegsjobs nicht durch die Massenmigration verdrängt, weil die Arbeitgeber die billigen, rasch verfügbaren Migranten bevorzugen – so handelt jedenfalls angeblich ein Großteil der britischen Arbeitgeber. Nein, denn der Anteil junger Arbeitsloser von 15 bis unter 25 mit ausländischem Pass hat sich von 2015 bis 2025 um 53.000 mehr als verdoppelt. Die Bundesagentur für Arbeit stellte fest, dass 2025 mehr als ein Drittel der jungen Arbeitslosen einen ausländischen Pass hatte. Das Problem ist also nicht ein Verdrängungswettbewerb „Ausländer vs. Deutsche“, sondern es sind insgesamt fehlende Qualifikationen, Ausbildungsabbrüche, Integrationsprobleme und eine immer schwächer werdende Konjunktur, die alles verkomplizieren. Ausländische Bewerber sind sogar seltener erfolgreich: 2025 fanden 33 Prozent der ausländischen gemeldeten Bewerber eine Ausbildungsstelle, gegenüber 46 Prozent der deutschen Bewerber. Das widerspricht klar der Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vom 23.11.2021, das in einer Pressemeldung behauptete: „Nur mit einer jährlichen Nettozuwanderung von 400.000 Personen bliebe das Arbeitskräfteangebot bis 2060 nahezu konstant.“ Und was macht man mit den rund 1,2 Millionen NEETs im Alter von 15 bis 29 Jahren, die aktuell „ökonomisch inaktiv“ sind? Und was macht man überhaupt, wenn das Land wirtschaftlich an die Wand gefahren wird? Jedes Jahr ohne Sinn und Verstand 400.000 meist unserer Kultur Fremder „importieren“? Neben der dringend notwendigen Konjunkturbelebung und dem Wiedererstarken des Wirtschaftsstandorts Deutschland müssen wirtschaftliche und persönliche Perspektiven der NEETs entwickelt werden. Das erfordert eine grundlegende Reform der deutschen Wirtschafts- und Bildungspolitik. Eine verlorene Generation wollen und können wir uns nicht leisten.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Deutschland hat bei den wichtigsten Standortbedingungen den Anschluss an das internationale Mittelfeld verloren, von früheren Spitzenpositionen ganz zu schweigen.
(Christine Ostermann, Verband der Familienunternehmer, in einem Brief an die Regierung, Sommerpause im Bundestag ausfallen zu lassen)
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Herles fällt auf
Das liberale Dilemma
Von Wolfgang Herles
Franziska Brantners Satz „Frei sind wir nur im Wir“ ist die Formel eines autoritären Kollektivismus. Wo Grüne Freiheit sagen, meinen sie Anpassung, Gleichschritt und die Entmündigung des Einzelnen. Wer wissen will, weshalb die demokratische Gesellschaft nicht ohne Liberalismus auskommt, muss nur die Grundsatzrede der Grünen-Vorsitzenden Franziska Brantner hören, die in dem skandalösen Satz gipfelt: „Frei sind wir nur im Wir.“ Die Partei, die sich ja ebenfalls für für bürgerlich liberal hält, propagiert ein kollektivistisches Menschenbild. Liberal ist das schiere Gegenteil: Frei sein kann nur das Ich, niemals ein Wir...
(Tichys Einblick. Was nun, Ihr, Herr Palmer? Wer hat nicht verstanden? Hat sie doch jahrelang Politik studiert.  KI ist dabei: "Der Kommunismus ist theoretisch das radikale 'Wir', führt in der Praxis jedoch historisch oft zur Unterdrückung des 'Ich'.  Die Idee basiert auf der Vorstellung einer klassenlosen Gesellschaft, in der es kein Privateigentum an Produktionsmitteln (wie Fabriken oder Grundstücken) gibt. Alles gehört dem Kollektiv, also der Gemeinschaft. Das 'Wir' in der Theorie  - In der von Karl Marx und Friedrich Engels begründeten Theorie steht das Gemeinwohl im Zentrum: Gemeinsames Eigentum: Produktionsmittel gehören allen Menschen zusammen. Kollektive Solidarität: Die Menschen arbeiten nach ihren Fähigkeiten und konsumieren nach ihren Bedürfnissen. Keine Klassen: Die Spaltung zwischen reichen Besitzern (Kapitalisten) und armen Arbeitern wird aufgehoben. soll sich in dieser Theorie nicht auflösen, sondern sich durch die Befreiung von wirtschaftlicher Ausbeutung erst richtig entfalten können. Das Ziel war eine freie Entwicklung des Einzelnen als Bedingung für die freie Entwicklung aller.In der Realität verschob sich das Gleichgewicht bei realen Umsetzungsversuchen (wie in der Sowjetunion oder der DDR) drastisch: Erzwungenes Kollektiv: Das „Wir“ wurde staatlich verordnet und über die persönlichen Freiheiten des Einzelnen gestellt. Unterdrückung des „Ich“: Individuelle Meinungen, Kritik am System, Reisefreiheit und Privateigentum wurden massiv beschnitten. Diktatur statt Freiheit: Anstelle der versprochenen herrschaftsfreien Gesellschaft entstanden totalitäre Einparteiendiktaturen, die Abweichungen vom kollektiven Kurs gewaltsam bestraften.Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Kommunismus versteht sich selbst als das ultimative, solidarische Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Kommunismus versteht sich selbst als das ultimative, solidarische 'Wir'. Weil dieses System in der Praxis jedoch oft erzwungen werden musste, endete es historisch meist in einer Diktatur, die das individuelle 'Ich' rücksichtslos unterdrückte. Warum werden die Grünen nicht längst vom Verfassungsschutz als  Linksextreme beobachtet  und verboten? )

Extremismusvorwürfe
Und dann vergleicht die Behörde den „Stolzmonat“ mit NS-Symbolik
Nachdem einem Mitarbeiter des Bamf wegen einer „Stolzmonat“-Fahne in Diensträumlichkeiten gekündigt wird, hebt ein Gericht die Entlassung im April auf. Wie stehen das Bundesamt und die Ministerien zu den Nationalfarben? Die JUNGE FREIHEIT hat nachgefragt.
(Junge Freiheit. Sind nicht alle Preußen, die kennen ihre Farben?)

Extremismus
Neuer Höchststand bei politisch motivierten Straftaten – größter Zuwachs im linksextremen Spektrum
Deutschland erlebt einen neuen Höchststand bei Extremismus, Hass und politischer Gewalt. Nach Recherchen von WELT AM SONNTAG registrierten die Bundesländer 2025 mindestens 85.000 politisch motivierte Straftaten. Damit übertrifft das Land den bisherigen Rekordwert von 84.172 Fällen aus dem Jahr 2024. Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Zahl dieser Straftaten mehr als verdoppelt. .
(welt.de. Politik muss verboten werden.)

Energiezahlen-Auswertung
Dürre gab es nur beim Windstrom
Endlich wieder Sonne – und auch die Solarstrombetreiber durften sich über das Wetter freuen. Doch eine Entlastung für die Bürger entstand dadurch nicht. Eine Analyse von Rüdiger Stobbe.
(Junge Freiheit. Zahlen muss das Volk.)

INSA
Der CDU/CSU-Absturz setzt sich fort – CDU deutlich unter 20 Prozent
Von Redaktion
Die Union fällt im INSA-Sonntagstrend auf 21 Prozent. Friedrich Merz schrumpft die Partei von Monat zu Monat weiter. Ebenso wie die industrielle Basis des Landes. Der Kanzler ist für seine Partei zur Belastung geworden, wie man in Sachsen-Anhalt weiß. Dort will die eigene Partei nicht mit Merz auf einer Bühne stehen...Im neuen INSA-Sonntagstrend steht CDU/CSU nur noch bei 21 Prozent. Rechnet man die relativ hohen CSU-Werte heraus dürfte die CDU in ihren Bundesländern bereits deutlich unter 20 Prozent liegen; und zwar bei kläglichen 16-18 Prozent. ..In Sachsen-Anhalt liegt die AfD laut der zitierten INSA-Umfrage bei 42 Prozent, ..
(Tichys Einblick. Mit Umfragen ist kein Blumentopf zu gewinnen.)

Kommentar
Das gruselige Weltbild der Anja Reschke: Das Geld der Bürger gehört dem Staat
Anja Reschke wollte in ihrer jüngsten Folge von „Reschke Fernsehen“ Familienstiftungen entlarven. Sie entlarvte sich allerdings selbst, indem sie ihr gruseliges Weltbild offenbarte: Das Geld der Bürger gehört in diesem zuallererst dem Staat...
(apollo-news.net. Nicht nur das Geld, sondern wohl wie ihrerseits auch Bürgermeinungen?)

Letzte Hoffnung auf Kanzler-Verbannung aus dem Wahlkampf?
Von Peter Grimm • Brandenburgs SPD-Ministerpräsident Woidke wollte 2024 keine Auftritte seines Genossen und Bundeskanzlers Scholz im Wahlkampf. Er fürchtete dessen schlechten Ruf. Woidke gewann, Scholz verlor einige Monate später sein Amt. Jetzt will Sachsen-Anhalts CDU-Ministerpräsident Schulze im Wahlkampf auf Abstand zu seinem Parteifreund und Kanzler Merz gehen..
(achgut.com. Auf den Kanzler kommt es an.)

Ende August
CDU sagt Klausur in Sachsen-Anhalt ab – aus Sorge, dass die Bundespartei dem Wahlkampf schaden könnte
Das Präsidium der CDU-Bundespartei wollte sich eine Woche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt in Magdeburg treffen. Das sollte eine Unterstützung im Wahlkampf sein. Nun wurde die Veranstaltung abgesagt. Denn aus der Landespartei heißt es, dass ein negativer Einfluss befürchtet wurde..
(apollo-news.net. Können sie nicht einmal recht haben?)

DER PODCAST AM MORGEN
Der Sonnenstaat wackelt: Überraschende Vorwahl in Kalifornien – TE-Wecker am 6. Juni 2026
Von Holger Douglas
Kalifornien gilt als Hochburg der Demokraten. Doch bei der Gouverneurs-Vorwahl liegt derzeit der Republikaner Steve Hilton vorn. Noch wird gezählt, aber das Signal ist deutlich. Im Top-2-System Kaliforniens kommen nicht die stärksten Kandidaten jeder Partei weiter, sondern schlicht die zwei Stimmenstärksten. Genau das macht diese Vorwahl politisch so brisant, und die ersten Ergebnisse deuten auf eine kleine Sensation hin, wie TE-Korrespondentin Suse Heger im Gespräch mit Holger Douglas berichtet. In den USA ist politisch nichts mehr selbstverständlich. Klar ist: Diese Primary wird über den Bundesstaat hinaus genau beobachtet...
(Tichys Einblick. Wo's immer brennt und nie regnet?)

Behörden
Welch Gnade: Rentner darf doch Pfandflaschen sammeln
Von Richard Schmitt
Im einst wohlhabenden Deutschland muss ein 75-jähriger Hamburger dafür kämpfen, dass er ohne Abzüge bei der Grundsicherung weiter Pfand für gesammelte Flaschen behalten darf: Hans S. aus dem Bezirk Altona kämpfte monatelang gegen die Sozialbürokratie - weil er ehrlich handelte..
(Tichys Einblick. Regieren Flaschen?)

Ein- und Ausreise
„Auch in Deutschland angebracht“ – EU-Kommission drängt auf Abbau der Grenzkontrollen
(welt.de. Grenzenlos dumm?)

Reformstreit bei der Koalition
„Spahn will erkennbare Akzente setzen“
Die Bundesregierung ringt um ein Reformpaket für die Sozialversicherungen. CDU-Politiker Jens Spahn setzt auf Konfrontation, die SPD zeigt Beratungsbedarf. „Ohne Kompromisse wird es nicht gehen“, sagt Robin Alexander, Kolumnist und Podcaster..
(welt.de. Kartellsport.)

TE-Interview
Vergesst Rechtsradikale: Die wahre Gefahr sind Islamisten, so Prof. Susanne Schröter
Von Redaktion
„Islamismus ist die größte rechtsradikale Bewegung“ – Im Gespräch mit Roland Tichy und Firuze Bespinar-Schiller erklärt Susanne Schröter, warum ausgerechnet jene Milieus, die einst Aufklärung und Frauenrechte verteidigten, heute den Islamismus verharmlosen und seine Opfer im Stich lassen..
(Tichys Einblick. Rechts ist, wo der Daumen links ist. Ws gibt keinen Islamismus, sagt Erdogan, und der kennt den Islam.)

Ohne Begründung
Russland stuft deutschen Vertriebenenverband als „unerwünscht“ ein
Jetzt landet die Landsmannschaft Ostpreußen auf einer langen Feindesliste des Kreml. Russlands Staatsbürgern und Organisationen, die mit dem Verband zusammenarbeiten, drohen hohe Strafen..
(Junge Freiheit. Muss nun meine Geburtsstadt Tilsit mir (til) den Rücken wieder zudrehen, nachdem wir uns gerade kennengelernt haben? Alles Käse.)

Clankriminalität in Berlin
Erschreckender Arbeitsnachweis für die Regierung einer Millionenstadt
In Berlin wird Clankriminalität zu einem immer größer werdenden Problem – das hat die Stadt nun auch amtlich. Doch mindestens ebenso bemerkenswert wie die Entwicklung der Kriminalität ist der Umgang der politisch Verantwortlichen damit..
(welt.de. Der Süden bezahlt's.)

Berliner Senat auf CSD
Hauptstadt der Schwachsinnigen
Verfall und Niedergang vollziehen sich in Berlin in einem atemberaubenden Tempo. Statt arm, aber sexy ist es jetzt arm und elendig. Dass der Senat unter CDU-Person Kai Wegner trotzdem Hunderttausende Euro für einen CSD-Wagen ausgibt, kann nur einen Grund haben. Ein Kommentar von Henning Hoffgaard.
(Junge Freiheit. Luft raus.)

Kulturstaatsminister
Weimer will in Sachsen-Anhalt persönlich Weihnachten verteidigen
Die AfD erreicht in den Ost-Bundesländern Spitzenwerte und steht teilweise kurz vor der absoluten Mehrheit. Kulturstaatsminister Weimer möchte dagegen ankämpfen. Die Partei werde „noch in dieser Legislaturperiode zusammenfallen wie ein Soufflé“..
(Junge Freiheit. Er ist noch immer da. Nun als Weihnachtsmann?)

Reise zum Westbalkangipfel
Seit 13 Jahren hat die EU kein neues Mitglied mehr aufgenommen.
Bundeskanzler Merz hält das für ein Versäumnis und wirbt nun für eine schnelle Erweiterung Richtung Westbalkan – dessen Staaten Milliarden erhalten haben..
(Junge Freiheit. Wenn's um Geld geht, dass er nicht hat.)

Nach Deutschlands UN-Blamage:
Afrikaner treten gegen Baerbock nach
(bild.de. Wer als CDU regiert und Baerbock zur UN schickt, muss sich weiter um Spott nicht zu sorgen. Entwicklungshilfe braucht die Welt nicht aus Deutschland.)

DFB-Schock
Muskelbündelriss! WM-Aus für Karl – Ouédraogo rückt nach
Schock beim DFB vor dem WM-Auftakt: Lennart Karl verletzt sich im Training schwer. Leipzigs Assan Ouédraogo wird nachnominiert..
(focus.de. Wer? Gehupft wie daneben geschossen. Wieder nicht Weltmeister.)

Kommt die Südsee zurück über die Alb?

Noch raunt man sich von Höhle zu Höhle Geschichten zu von Kjartan, dem Schamanen auf dem Heuberg. Angesichts der täglichen Klimakatastrophe ist es aber fraglich, ob diese Landschaft noch eine Zukunft hat. Was bringt der Juni für Kjartan,  muss er damit rechnen, dass eines Tages wieder eine Südsee kommt und die Kalkberge in Korallenbänke zurückverwandelt?

KI weiß mehr.  Nein, Kjartan muss im Juni – und auch in absehbarer geologischer Zukunft – nicht damit rechnen, dass eine neue Südsee den Großen Heuberg überflutet. Die Kalkberge der Schwäbischen Alb bestehen zwar tatsächlich aus den versteinerten Korallenriffen und Sedimenten eines jurassischen tropischen Meeres, doch eine Rückverwandlung steht nicht bevor.
Vor rund 150 Millionen Jahren (im Oberen Jura) lag die Region des heutigen Heubergs am Grund eines flachen, warmen Mittelmeers (Tethys), in dem gigantische Korallenbänke und Schwammriffe wuchsen. Durch die Kollision der afrikanischen und europäischen Erdplatten wurden diese Kalkmassen angehoben und bilden heute die Schwäbische Alb.
Geologische Prozesse bewegen sich in Jahrmillionen. Der Heuberg liegt heute mehrere hundert Meter über dem Meeresspiegel. Selbst beim vollständigen Schmelzen aller polaren Eiskappen würde der globale Meeresspiegel um maximal 60 bis 70 Meter steigen – die Kalkberge bleiben also trocken.
Für Kjartan bringt der Juni auf dem Heuberg vor allem den Sommeranfang und die Sommersonnenwende (Litha). Statt kosmischer Fluten erwarten ihn im Juni Naturrituale: Die Feier der höchsten Sonnenkraft, das Sammeln von kraftvollen Mittsommerkräutern und die spirituelle Arbeit mit den Kräften der Natur. 
Die Erdgeister des Heubergs bleiben fest verankert. Die Korallen von einst bleiben versteinertes Zeugnis der Vergangenheit, behalten aber in der schamanischen Arbeit ihre uralte Meeresenergie.

Gibbon und die ewige Krise Roms - Teil 1

Von Gastautor Shoumojit Banerjee

250 Jahre nach seiner Veröffentlichung bleibt Edward Gibbons Verfall und Untergang des Römischen Reiches die maßgebliche Abhandlung über die Vergänglichkeit von Zivilisationen.

In den 1980er Jahren versuchte der deutsche Historiker Alexander Demandt, alle jemals vorgebrachten Erklärungen für den Untergang des Weströmischen Reiches im Jahr 476 n. Chr. zu katalogisieren. In „Der Fall Roms“ (1984) führte Demandt mehr als zweihundert Ursachen auf, die zum Zusammenbruch Roms führten, von äußerst plausiblen bis hin zu geradezu skurrilen. Dazu gehörten unter anderem militärische Überdehnung, das Christentum, Bleivergiftung, Rassenvermischung, Besteuerung, Pest, Inflation, sinkende Geburtenraten, Klimawandel und schlichtes Pech. Im Kern besagt Demandts exzentrischem Katalog nichts anderes, als dass Roms Absturz nie aufhört, weil Historiker nie aufgehört haben, darüber zu streiten, wieso es dazu kam.

Kein Werk im westlichen historischen Kanon hat diese Debatte tiefgreifender geprägt als Edward Gibbons erhabene und meisterhafte „Geschichte vom Untergang und Fall des Römischen Reiches“, deren erster Band 1776 erschien – vor genau 250 Jahren. Noch heute überragt Gibbons Magnum Opus die umfangreiche Literatur, die es inspiriert hat. Zwar haben nachfolgende Historiker neue Ursachen vorgeschlagen, alte Erklärungen revidiert und viele von Gibbons Schlussfolgerungen in Frage gestellt, doch bis heute hat ihn keiner aus dem Zentrum der Debatte verdrängt.

Antiquarisches Rätsel
Wieso waren die Denker des 18. Jahrhunderts so fasziniert vom Untergang Roms? Die Beschäftigung mit dem Thema ergab sich ganz natürlich aus der Aufklärung selbst, jener großen europäischen intellektuellen Bewegung des 17. und 18. Jahrhunderts, die sich für Vernunft, Wissenschaft und menschlichen Fortschritt begeisterte. Diese neue Philosophie des Fortschritts ermutigte die Europäer, die Vergangenheit kritisch zu sehen, insbesondere die klassische Antike und die frühe Kirche.

Die Aufklärer glaubten, dass die menschliche Gesellschaft durch Vernunft, Handel und Wissenschaft voranschreite. Fortschritt schien nicht nur möglich, sondern fast zwingend. Zugleich fragten die Nachdenklicheren sich: Hätte ein römischer Philosoph, der zur Blütezeit des Reiches lebte, nicht ähnliche Annahmen hegen können? Wie sicher also war dieser Fortschritt? Wer hätte im 2. Jahrhundert nach Christus ahnen können, dass die Zivilisation der klassischen Antike eines Tages von Barbaren überrannt werden würde, strahlende Städte zerstört und Europa in Jahrhunderte der Umnachtung gestürzt werden könnte, die spätere Generationen als ‚dunkles Zeitalter‘ bezeichnen würden? Eben das jedoch war geschehen. Und wenn Zivilisation schon einmal untergegangen sind, können sie das wieder tun.

Dieses zutiefst verstörende Potential machte den Untergang Roms zu einer der zentralen Fragen aufklärerischen Denkens. Um sich die Zukunft vorzustellen, musste man zunächst den Gang der Geschichte erhellen und herausfinden, wieso das größte Reich, das die Welt je gekannt hatte, verfallen und zusammengebrochen war.

Die Entstehung von Gibbons monumentaler Arbeit ist selbst Teil der literarischen Mythologie geworden. Am 15. Oktober 1764, während eines Besuchs in Rom, habe er „nachdenklich inmitten der Ruinen auf dem Hügel des Kapitols“, gesessen, „während barfüßige Mönche im Jupiter-Tempel die Vesper sangen“. In diesem Augenblick, so erinnerte Gibbon sich später, „kam mir zum ersten Mal der Gedanke, den Niedergang und Fall der Stadt zu schreiben“.

Doch „Verfall und Untergang“ entstand nicht nur aus einer romantischen Träumerei inmitten antiker Ruinen. Es war an sich der Ausdruck einer der großen intellektuellen Revolutionen Europas. Jahrhundertelang hatte Geschichtsschreibung weitgehend im Schatten der Theologie gestanden. Christliche Chronisten und Kirchenmänner hatten im Aufstieg und Fall von Reichen den Ausdruck des Willens Gottes gesehen. Sie blühten auf, weil die Vorsehung sie begünstigte; und sie verfielen, weil Gott über sie richtete. Die Aufgabe des Historikers war weniger, die Ursachen dafür zu ergründen, sondern darin den göttlichen Plan zu erkennen. Eusebius’ „Kirchengeschichte“ und Augustinus’ „De civitate Dei“ hatten in der Spätantike das Modell göttlicher Vorsehung etabliert: Demnach war Rom aufgestiegen, weil Gott es zuließ, und es war untergegangen, weil Gott es verurteilte. Christliche Historiker bis hin zu Jacques-Bénigne Bossuet im siebzehnten Jahrhundert folgten dieser Deutung.

Die Denker der Renaissance und frühen Neuzeit zogen die theologische Sicht zunehmend in Zweifel. Statt zu rätseln, was Gott beabsichtigte, begannen sie zu fragen, wie die Menschen sich verhalten hatten. Sie fingen an, sich für politische, wirtschaftliche, militärische und soziale Ursachen hinter historischen Abläufen zu interessieren.

Im 17. Jahrhundert dann schlug das Pendel weit in die entgegengesetzte Richtung aus, als die sogenannten Pyrrhonisten – benannt nach dem antiken griechischen Skeptiker Phyrron von Elis – vermeintliche historische Beweise unerbittlicher Kritik unterzogen. Pierre Bayles monumentales „Historisch-kritisches Wörterbuch“ (1697) war eine wahre Abrissmaschine für überlieferte Wahrheiten, in der er gefälschte Dokumente, fromme Erfindungen und überlieferte Mythen entlarvte. Obwohl derlei Kritik oft wertvoll war, warf sie zugleich die beunruhigende Frage auf: Sofern sich jede Quelle anzweifeln ließ, vermochte Geschichte dann überhaupt noch irgendetwas mit Sicherheit zu erklären?

Philosophische Geschichte
Gibbon suchte einen Weg zwischen den Extremen. Während er die Idee verwarf, dass Geschichte lediglich das Entfalten eines göttlichen Plans sei, hielt er die Vergangenheit durchaus für einen Quell der Erkenntnis. Er wandte sich dem Ansatz der „philosophischen Geschichte“ zu – der Erforschung menschlicher Ursachen hinter historischen Ereignissen. Wieso entstehen Imperien? Warum verfallen sie? Wie prägen Religion, Institutionen, Handel, Ideen und politische Macht das Schicksal von Zivilisationen? Dies wurden die Fragen, die ihn in „Verfall und Untergang des Römischen Reichs“ umtreiben sollten.

Die geistige Genealogie von Decline and Fall geht bis auf Niccolò Machiavelli zurück, der zu den ersten modernen Denkern gehört, die Geschichte nicht als Spiegel göttlicher Absichten, sondern als Folge menschlichen Handelns betrachten. Seine Discorsi sopra la storia di Tito (posthum veröffentlicht 1531) markierten eine kardinale Abkehr von der mittelalterlichen Geschichtsauffassung. Für Machiavelli entstanden Republiken durch virtù (‚Tugend‘ oder ‚Wirkungskraft‘), die er als eine Mischung aus Tatkraft, Zivilcourage und militärischer Disziplin beschreibt – und sie verfielen durch Korruption, Luxus, Fraktionskämpfe und die Abhängigkeit von Söldnern.

Machiavellis jüngerer Zeitgenosse Francesco Guicciardini trieb diesen Bruch noch weiter voran. Seine Geschichte Italiens (Storia d’Italia), veröffentlicht 1561, wandte sich von der mittelalterlichen moralischen Allegorie ab – hin zu sich dokumentierten Ereignissen und Belegen. So verband er diplomatischen Realismus mit psychologischer Analyse. Guicciardini misstraute großartigen Abstraktionen und konzentrierte sich auf Möglichkeiten, Motive und Eigeninteressen. Doch eine derart säkulare Geschichtsdeutung geriet unter enormen Druck seitens der religiösen Orthodoxie. Die Gegenreformation suchte ihre theologische Autorität im katholischen Europa wiederherzustellen. Derweil entwickelten die Protestanten ihre eigenen, damit konkurrierenden Erzählungen von der Vorsehung. Beide Seiten wetteiferten darum, Geschichtsschreibung wieder für ihre jeweilige Auslegung der göttlichen Ordnung zu vereinnahmen.

Vor diesem Hintergrund wagte Jacques Auguste de Thou eines der herausragendsten Projekte des frühneuzeitlichen Europas. Seine Historia sui temporis („Geschichte der eigenen Zeit“), veröffentlicht zwischen 1604 und 1620, ist der kühne Versuch, über die französischen Religionskriege zu berichten, ohne in konfessionellen Hass zu verfallen. Obwohl er selbst katholisch und der französischen Krone treu ergeben war, behandelte der freisinnige de Thou die protestantischen Akteure mit bemerkenswerter Fairness. Er widerstand der Versuchung, Politik auf Theologie zu reduzieren, was Eiferer beider Seiten erzürnte.

Paolo Sarpis Geschichte des Konzils von Trient von 1619 war von einem ähnlich toleranten Geist beseelt. Sarpi entkräftete die triumphale katholische Darstellung der Gegenreformation, indem er die kirchliche Machtpolitik, Fraktionsintrigen und institutionellen Eigeninteressen aufdeckte.

Der entscheidendste Vorläufer Gibbons jedoch dürfte Pietro Giannone gewesen sein. Gibbon stieß während der für ihn prägenden Jahre in Lausanne auf Giannones Zivilgeschichte des Königreichs Neapel (Istoria civile del Regno di Napoli, 1723), ein wegweisendes Werk der säkularen Geschichtsschreibung – in der Schweiz war Gibbon nach seiner eher katastrophalen Zeit in Oxford gelandet, an die er sich später mit den denkwürdigen Worten erinnerte, sie sei „von Portwein und Vorurteilen durchtränkt“ gewesen.

Giannone sah die Kirche nicht als heilige Institution, sondern als eine politische Körperschaft, die nach Reichtum, legalen Privilegien und weltlicher Macht gierte. Für diesen Frontalangriff auf die klerikale Selbstwahrnehmung zahlte er einen hohen Preis. Exkommuniziert und ins Exil getrieben, war er jahrelang auf Flucht, bis ihn ein Vertrauter unter falschen Versprechen auf savoyisches Gebiet lockte, wo man ihn Ostern 1736 verhaftete und einkerkerte. Nach zwölfjähriger Gefangenschaft starb er 1748 im Turm der Zitadelle von Turin.

Doch Charles-Louis de Montesquieu übernahm Giannones Sichtweise und entwickelte sie konsequent weiter. Seine Betrachtungen über die Ursachen der Größe der Römer und ihres Niedergangs (1734) sind das vielleicht wichtigste Modell aufgeklärter Historiografie vor Gibbon selbst.

Montesquieu analysierte Rom anhand seiner Institutionen, militärischen Organisation, seines Handels, seiner bürgerlichen Tugenden und politischen Psychologie, statt Vorsehung oder göttliche Gunst zu bemühen. Roms Größe, argumentierte er, habe in sich bereits den Keim des eigenen Verfalls getragen.
Fortsetzung folgt morgen.
(vera-lengsfeld.de)

Energiewende – Mythos und Wirklichkeit -
Von David G. Cohnen

„Energiewende – Mythos und Wirklichkeit. Effizienz, Kosten und globale Wirkung: im kritischen Vergleich“ untersucht die deutsche Klima- und Energiepolitik aus technischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Perspektive. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Versorgungssicherheit, der praktischen Umsetzbarkeit der Energiewende sowie ihrer langfristigen Auswirkungen auf Wirtschaft, Infrastruktur, Gesellschaft und Umwelt.

Das Buch bündelt zahlreiche Analysen und Beiträge von David G. Cohnen und wird durch mehrere Gastbeiträge externer Autoren ergänzt, die einzelne Aspekte des Themenkomplexes aus ihrer jeweiligen fachlichen Sicht beleuchten. Ziel der Veröffentlichung ist es, die aktuelle Energie- und Klimapolitik kritisch zu hinterfragen und unterschiedliche Argumentationslinien einer sachlichen Betrachtung zugänglich zu machen. - Erhältlich auch bei  Amazon: