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Eine subjektive Analyse der Kandidaten zur Bürgermeisterwahl 2012

Teil 3: Aussagen des Amtsinhabers Hans-Georg Schuhmacher
Der Amtsinhaber stellt sich auf seiner Internetseite www.hansgeorg-schuhmacher.de als „konsequent, unabhängig, kompetent“ dar. Weiter erklärt er, „Bewährtes fortsetzen“ zu wollen. Schließlich erklärt er, welche „Impulse“ er für die Stadt in den nächsten Jahren setzen will.
a) „Konsequent, unabhängig, kompetent“
Hier gilt zunächst einmal der gleiche Ansatz wie beim Gegenkandidaten: wer sich als konsequent, unabhängig und kompetent darstellt, behauptet indirekt, dass all diese Attribute auf den Gegenkandidaten nicht zutreffen. Auffällig ist die Reihenfolge dieser Attribute, die wohl nicht nur wegen sprachlicher Eleganz so gewählt wurde. Vielmehr dürfte sie der Selbsteinschätzung des Amtsinhabers entsprechen.
aa) „konsequent“
Der Amtsinhaber sieht sich in erster Linie als konsequent. Was der eine als konsequent bewertet, sieht der andere als Rechthaberei. Diese Konsequenz mit all seinen Vor- und Nachteilen charakterisiert den Amtsinhaber treffend. Die Entscheidungen, die ein Bürgermeister treffen muss, können im Wesentlichen in zwei Kategorien eingeteilt werden. Diejenigen, die ein Bürgermeister als Verwaltungsorgan in eigener Verantwortung treffen muss, bspw. als Ortspolizeibehörde( hier gibt es nur richtig oder falsch), und diejenigen, die eher politisch sind( hier muss der Bürgermeister beim Gemeinderat überzeugen und für Mehrheiten werben).
Wenn der Amtsinhaber einmal etwas als notwendig oder sinnvoll für die Stadt bewertet hat, ist es nur mit guten Argumenten möglich, ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Er hat die Ungeduld des Machers.
Bei dem Werben für seine Positionen könnte er gelegentlich geduldiger sein. Es würde ihm und dem Gemeinderat ab und an die Arbeit erleichtern. Diese Vorgehensweise fordert den Gemeinderat stärker als dies früher der Fall war. Es bedeutet schlichtweg mehr Arbeit für die Gemeinderäte.
Was Konsequenz konkret bedeuten kann, sieht man im laufenden Wahlkampf:
Es wäre für den Bürgermeister als Amtsleiter sicherlich ein Leichtes gewesen, für die Zeit des Wahlkampfes auf Kontrollen wegen Parkverstößen zu verzichten, und es wäre sicher auch wahltaktisch geschickter. Das tut er aber nicht, weil es seine Aufgabe ist, Beschlüsse des Gemeinderates umzusetzen, und zwar unabhängig davon, ob gerade Wahlkampfzeit ist. Taktisch unklug, aber konsequent.
Es wäre für ihn ein Leichtes gewesen, auf eine Gemeinderatssitzung vor den Bürgermeisterwahlen zu verzichten oder zumindest nur gefällige Themen auf die von ihm bestimmte Tagesordnung zu nehmen. Tatsächlich werden in der kommenden Sitzung am 28.02.2012 kontroverse Themen wie die Beampelung der Dreifaltigkeitsbergstraße behandelt werden. Taktisch unklug, aber konsequent.
bb) „unabhängig“
Wenn ein Merkmal auf ihn zutrifft, dann ist es die Unabhängigkeit. Er ist nicht mit der halben Stadt per „Du“. Er orientiert sich bei seinen Entscheidungen und Vorgaben nicht vorrangig an bestehenden Interessensgruppen, auch wenn er sich dadurch angreifbar macht.
cc) „kompetent“
Die profunde Verwaltungserfahrung und Führungs-Routine sprechen ihm nicht einmal seine schärfsten Kritiker ab. Dass er als Volljurist verschiedene Punkte mit einer anderen Präzision angeht, tut der Entscheidungsfindung regelmäßig gut.
b) „Bewährtes fortsetzen“
Dies klingt auf den ersten Blick wie eine klassische Sprachhülse. Wer aber weiterliest, stellt anhand zahlreicher Beispiele fest, was damit gemeint ist. Dieses Aufzählen von Beispielen macht die Leistungen des Amtsinhabers überprüfbar. Dies fehlt beim Gegenkandidaten leider bislang vollständig.
c) „Impulse für die Stadt geben“
Gerade dieser Satz müsste die besondere Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger wecken, macht sie doch das Amtsverständnis des Bürgermeisters deutlich. Er sieht seine Rolle vornehmlich darin, Anstöße für Entwicklungen zu geben. Wenn ein Amtsinhaber als Vollzeitbeschäftigter Impulse gibt, dann ist dies ist anstrengend für einen ehrenamtlichen Gemeinderat. Wenngleich der Gemeinderat die mühsame Aufgabe hat, diese Impulse zu prüfen oder selber initiativ zu werden, so ist es für die Stadtentwicklung besser, einen Impulsgeber anstelle eines Phlegmatikers als Oberhaupt zu haben. Dass dies so ist, zeigt die positive Stadtentwicklung der vergangenen Jahre.
d) Fazit
Spaichingen hat vor 8 Jahren bewusst einen Ortsfremden zum Bürgermeister gewählt, weil es sich neue Impulse erhofft hat. Es haben sich über die Jahre in Spaichingen Seilschaften und Abhängigkeiten gebildet, die zunehmend die Stadtentwicklung lähmten. Manchmal ist der Amtsinhaber mit seinen Impulsen allerdings „atemberaubend“ schnell.
Es ist nicht erkennbar, was der Gegenkandidat als Bürgermeister in Personalunion mit dem CDU-Orts- und Kreisvorsitz hier wesentlich besser machen will und kann.
Etwas mehr Gelassenheit täte allen Seiten gut: Spaichingen steht gut da. Und soweit dieser Umstand von der Kommunalpolitik beeinflusst wurde, beruht dies nicht auf einsamen Entscheidungen des Amtsinhabers, sondern auf dessen Impulse, die nach breiter Diskussion die Unterstützung des Gemeinderates, auch diejenigen des Gegenkandidaten, fanden.
Übrigens: das einzig Unehrliche am Amtsinhaber dürfte seine Haarfarbe sein, dies sollte aber die Wahlentscheidung nicht maßgeblich beeinflussen.


Die Fasnet kann auch sperrig sein und die B 14 in eine Fußgängerzone verwandeln.
Spaichingen profitiert von Umlagensystem
Zahlungen von Bund und Land übersteigen Zahlungen an Kreis und Land
„Wir hätten überhaupt keine Verschuldung, wenn wir nicht an Kreis und Land große Summen an Geld als Finanzumlage bezahlen müssten“, sagte Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher in seiner Neujahrsansprache. Das stimmt schon – vorausgesetzt, das Geld von übergeordneten Ebenen ans Stadtsäckel würde trotzdem gleich weiterfließen. Wenn man aber Zu- und Abflüsse gegenrechnet, ergibt sich ein anderes Bild: Über einen Zeitraum von mehreren Jahren profitiert Spaichingen allein schon bei den nicht zweckgebundenen Zuweisungen von diesem Finanzausgleichssystem, ist also nicht Zahlmeister der Nation.
(Schwäbische Zeitung. Welcher Nation? Die Wahrheit der Binse bisher unbekannt?)
Heute sind in Spaichingen die Kinder närrisch
(Schwäbische Zeitung.Pm-plemplem. Auf Befehl!)
Hospiz feiert einen Erinnerungsgottesdienst
Zum ersten Mal nehmen Angehörige und Mitarbeiter Abschied von den 21 verstorbenen Gästen
(Schwäbische Zeitung. Ist das Ding nicht neutral?)
Bücherei ist im Aufwind
1762 Menschen nutzen das Angebot
Der Umzug in größere und zentral gelegene Räume im Untergeschoss des Rathauses tut der Bücherei offenbar gut. Das belegen die statistischen Daten des Jahres 2011, die Büchereileiterin Rotraud Birnbreier zusammen getragen hat. Im Jahr 2011 waren es 413 neue Benutzer, das ist ein Plus von 39 Prozent.
(Schwäbische Zeitung. War sie vorher im Abwind? Noch keine Tiere dabei? Kann ja nicht jeder nur Schwester Reginas Umschau lesen.)
Eine andere Form des Religionsunterrichts
Gymnasium nutzt die Woche der Abivorbereitung für die Kinderbibeltage
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Die Bibel ist aber nicht jugendfrei: Sex and Crime.)
Realschule könnte der große Verlierer werden
Rektoren im Kreis Tuttlingen blicken mit gemischten Gefühlen auf die geänderte Grundschulempfehlung
(Schwäbische Zeitung. Verlierer sind immer nur die Kinder.)
Ansichtssache
Entscheidung zum Wohle des Kindes
Von Christian Gerards
(Schwäbische Zeitung.Keine Ahnung, aber darüber schreiben. Warum nicht gleich in den Papierkorb? Plan "Kommentar" erfüllen!)
„Referendariat ist ein schöner, aber beschwerlicher Weg“
100 Lehramtsanwärter werden in Rottweil vereidigt – Rund ein Fünftel kommt in den Landkreis Tuttlingen
(Schwäbische Zeitung. Falsche Ausbildung.)

Warum diese Einschränkung? Mit Salz auf den Schwanz werden sogar Vögel und Hasen gefangen!
Roland Manz verliert Lust am Witzeln
Anonymer Briefeschreiber aus Nendingen setzt Tuttlinger Urgestein zu
In diesem Jahr wäre es das 30. Mal gewesen, dass das Tuttlinger Urgestein Roland Manz am Schmotzigen beim närrischen Schwartenmagen den Nendingern humorvoll die Leviten gelesen hätte. Doch was bei vielen gut ankam, scheint einigen ein Dorn im Auge zu sein. In einem anonymen Brief kritisierten „einige Opfer“, wie das Schreiben unterzeichnet war, bereits im März vergangenen Jahres die „poetischen Ergüsse“ und den „Blödsinn“, den Manz als Nicht-Nendinger jährlich verzapfe. In Zukunft, hieß es in einem weiteren Schreiben kurz vor der Fasnet, wolle man von „derartigen Geschmacklosigkeiten“ verschont bleiben.
(Schwäbische Zeitung. Austeilen, aber nicht einstecken? Kalk statt Urgestein?  Kein Papierkorb in der Redaktion für die Redaktionsleiterin? Meinungen sind Meinungen, aber wohl bei der Schwäz unbekannt,denn die hat ihre Pseudokommentare, die ebenfalls in den Papierkorb gehören, nach dem Muster von Yvonne Hauenstein:
Ansichtssache
Liebe Narren, bleibt närrisch
Von Yvonne Havenstein.
Luigi, Pipi Langstrumpf und Prinzessinnen tanzen Limbo
(Schwäbische Zeitung. Trossingen wie es zu lachen versucht.)


Shiva im Angebot?
Narren legen sich ins Zeug
Umzug zieht über 6000 Zuschauer an
Rund doppelt so viele Zuschauer als der Umzug am Ringtreffen hat der traditionelle Fasnetssonntag-Umzug in Spaichingen gehabt, schätzt Deichelmaus-Präsident Steffen May zufrieden. Es hat alles gepasst: Das Wetter hielt dicht, Musik, Wagen und Maskenträger – es waren rund 3500 Teilnehmer - wechselten sich gut ausgewogen ab, es gab einige „Neue“ dabei, wie einen Spielmannszug aus Stuttgart.
(Schwäbische Zeitung. Noch was dicht? Hat Schwester Regina doppelt so närrisch wie sonst ihr Zeug gemacht? Da hilft wohl kein Volksduden mehr. Wenn ein normaler Umzug füher 10 000 und mehr Zuschauer angezogen hat und jetzt zwei Umzüge nur 9000 schaffen, was besagt diese Rechniung?)
Honberger laden „Großkopfete“ zum Zunftmeisterempfang ins Rathaus
Unterm Dach juchee, unterm Dach juchee“ des Rathauses Tuttlingen hat der Narrenverein Honberger am Samstagmorgen alle wichtigen – und unwichtigen - Leut’ anlässlich des 35. Tuttlinger Umzuges zum Zunftmeisterempfang eingeladen. Gekommen sind sie alle, um mit befreundeten, oder neu kennen zu lernenden Vorständen der rund 60 beteiligten Gruppen anzustoßen. Allerdings konnten einige der geladenen „Großkopfete“ nicht teilnehmen, da zum einen Bundespräsident Wulff ihnen den närrischen Empfang mit seinem Rücktritt total verwulfft hatte, so zum Beispiel Landtagspräsident Guido Wolf, der an einer nicht unbedingt närrischen Sitzung teilnehmen musste.
(Schwäbische Zeitung. Selbst wenn der MdL, Schwäz: Landtagspräsident, nicht da ist, steht er drin.)
SVS-Fasnet verlangt vollen Einsatz
Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher verletzt sich beim Elfmeterschießen
Ein kurzweiliges, buntes Programm hatte der SVS für die Fasnet zusammengestellt. Etwas enttäuscht zeigte sich der Vorsitzende Tobias Schumacher in seiner Begrüßung über Lücken in der eigentlich ausverkauften Halle.Mit dem Vereinsorden zeichnete er Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher, Prinz Peter und Prinzessin Diana sowie den Narrenpräsidenten Steffen May aus...Im Gegensatz zum englischen Prinzen Charles musste Prinz Peter sein Prinzsein unter Beweis stellen. Er bekam dabei Konkurrenz von Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher und dem SVS-Vorsitzenden und Bürgermeisterkandidaten Tobias Schumacher. Die drei mussten sich beim Luftballon aufpusten, im Elfmeterschießen und beim Entfernungen Raten messen. Bei allen Spielen konnte sich Prinz Peter durchsetzen. Allerdings brachte das Spiel auch einen Verletzten mit sich: Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher zog sich eine Leistenzerrung zu.
(Schwäbische Zeitung. Schu(h)macher bleibt bei Euren Leisten.)
Lehrer halten einander den Spiegel vor
Franz Arnold wird zum Ehrenpräsident der RMS-Fasnet ernannt
(Schwäbische Zeitung. Da können sie nur sich selbst sehen.)
Wehinger Narrenzunft überzeugt als Mickeymäuse
Fünf Stunden lang bekommen die Gäste jede Menge Höhepunkte zu sehen
(Schwäbische Zeitung. Höhberg.)
Zöllner entdecken gefälsche Waren
(Schwäbische Zeitung. Hän Sie Ware debi? Ja, keine Weinflasche.)
Polizei überprüft Fastnachtpartys
(Schwäbische Zeitung. Nur echt, was die Polizei erlaubt.)

Die Redaktion erreicht folgende Stellungnahme mit der Bitte um Veröffentlichung im Wortlaut. Der Bitte kommen wir nach und veröffentlichen wie nachfolgend eine Stellungnahme des Bürgermeisters der Stadt Spaichingen, Hans Georg Schuhmacher.
Persönliche Erklärung von Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher :
Im Rahmen meiner Wahltermine werde ich von Bürgerinnen und Bürgern angesprochen und gefragt, ob die Internetseite www.grueselhorn.de und die darin verlinkte „Neue Bürgerzeitung“ mit mir etwas zu tun hätten. Bürgerinnen und Bürger äußern die Vermutung, ich würde mir diese Veröffentlichung zunutze machen, um Mitbewerber in einem schlechten Licht erscheinen zu lassen.
Hierzu gebe ich folgende persönliche Erklärung ab:
Ich bin kein Urheber der vorerwähnten online Medien. Die Veröffentlichungen in diesen Medien oder Teile der Veröffentlichungen sind von mir weder geschrieben noch in irgendeiner Art und Weise beeinflusst. Ich habe keinerlei Einfluss auf die Berichterstattung in den vorerwähnten online-Medien.
Ich habe mich in der Öffentlichkeit zu den Inhalten in den vorerwähnten online Medien bisher nicht geäußert und werde dies auch nicht tun. Lediglich einen Artikel habe ich unter Quellenangabe in meinem eigenen Textblog veröffentlicht.
Vor diesem Hintergrund bitte ich von Anfragen bezüglich der Veröffentlichungen in diesen online Medien abzusehen und etwaige Anfragen an den Herausgeber zu richten.
Anmerkung in eigener Sache von Verlag und Redaktion:
So wahr Tobias Schumacher und Guido Wolf Herausgeber, Verlagsleiter und Chefredakteure der Schwäbischen Zeitung sind, so wahr steht natürlich der Spachinger Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher hinter dem 2006 in Lahr gegründeten Grüselhorn-Verlag und hinter der bereits 1907 gegründeten Neuen Bürger-Zeitung.
Grüselhorn-Verlag, Lahr
Verlagsleitung, Jochen Kastilan
Neue Bürger-Zeitung,
Chefredaktion, Hans-Ulrich Fritz, Stuttgart

Eine subjektive Analyse der Kandidaten zur Bürgermeisterwahl 2012

Teil 3: Aussagen des Kandidaten Tobias Schumacher
(tutut). Der Kandidat Tobias Schumacher wirbt für ein „Neues Miteinander“. Er steht für „Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit, Verläßlichkeit“ und bietet „vollen Einsatz mit ganzer Kraft“.
Er will „das Ansehen Spaichingens wieder stärken“. Dies sind alles wohlklingende Worthülsen aus dem Handbuch für Bürgermeister-Kandidaten.
a) „ Das Ansehen Spaichingens wieder stärken“
Der Kandidat suggeriert damit, das Ansehen der Stadt habe unter dem amtierenden Bürgermeister gelitten. An keiner Stelle erfährt man, wo genau das Ansehen in welcher Weise gelitten haben soll.
Der Kandidat verschweigt auch, dass für das Ansehen der Stadt beileibe nicht nur der Bürgermeister, sondern auch der Gemeinderat verantwortlich ist. Er selbst ist seit Jahren Chef der stärksten Fraktion und trägt damit erhebliche Mitverantwortung.
b) Für ein „Neues Miteinander“
Auch diese Aussage hat man schon oft gehört, zuletzt vom zurückgetretenen Bundespräsidenten.
Ein neues Miteinander setzt voraus, dass es früher ein „altes“ Miteinander gab. Die Frage ist aber, welches Miteinander der  Kandidat meint. Etwa jenes vor dem Amtsantritt des jetzigen Bürgermeisters, als eine CDU-Mehrheitsfraktion alles im Vorfeld mit der Verwaltung  „miteinander“ regelte? Ein junger Kandidat, der die alten Zeiten beschwört?
Er suggeriert, dass es seit dem amtierenden Bürgermeister nur noch ein Gegeneinander gibt. Und er suggeriert ferner, dass der jetzige Bürgermeister für diesen Zustand verantwortlich sei. An keiner Stelle bringt er ein Beispiel. So vermeidet er eine offene Diskussion hierüber.  Mit diesen Behauptungen aber diskreditiert er auch den Gemeinderat, ein Gremium von erwachsenen Bürgerinnen und Bürgern, die dieses „Miteinander“ selber in der Hand haben.
c) Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit, Verläßlichkeit
Auch hier fragt man sich, warum der Kandidat den amtierenden Bürgermeister für verlogen, unglaubwürdig und unzuverlässig hält. Wenn bei zwei Kandidaten einer von sich behauptet, er stehe für Ehrlichkeit usw., dann unterstellt er dem anderen automatisch das Gegenteil. Warum benennt er keine Beispiele? Man und frau würden auch gerne wissen, wo der Bürgermeister gelogen hat, wo er unglaubwürdig oder  wo er unzuverlässig war.
Warum bringt der Kandidat nur Sprechblasen? Man und frau würden gerne konkret wissen, was er in den nächsten 8 Jahren anders und besser machen will. Nur dann kann ergefragt werden, weshalb er sich erst jetzt für die Abschaffung dieser Missstände einsetzt, obwohl er schon seit Jahren die stärkste Fraktion führt.
* Wie glaubwürdig ist ein „unabhängiger“ Kandidat, der nicht erklärt, ob er seine Parteiämter, den Vorsitz des CDU-Ortsverbandes Spaichingen und den Vorsitz der Kreis-CDU, im Falle seiner Wahl niederlegt?
* Wie glaubwürdig ist ein „unabhängiger“ Kandidat, der sein Wahlkampfbüro in einem alten Gebäude hat, das einem ehemaligen CDU-Abgeordneten gehört? Ein „unabhängiger“ Kandidat, der just auch im finanziellen Interesse gerade dieses Gebäude-Eigentümers im Gemeinderat den Beschluß einer Abrißprämie i.H.v. € 40.000,00 beantragt hat?
* Wie glaubwürdig ist ein „unabhängiger“ Kandidat, der auf Betreiben eines ehemaligen CDU-Stadtrates mit seiner Fraktion den Erlaß eines Bebauungsplanes im Bereich der oberen Dreifaltigkeitsbergstraße verlangte, einen Bebauungsplan, der einen dort geplanten Neubau verhindern sollte um den Wert der vorhandenen Grundstücke nicht zu schmälern?
* Wie glaubwürdig ist ein „unabhängiger“ Kandidat, der erklärt, den Wahlkampf aus eigenen Mitteln bestreiten zu wollen, gleichzeitig aber zu Spenden aufruft?
Spendenaufrufe sind an sich unproblematisch. Es muss die Wahlbürger aber schon interessieren, wer den Kandidaten finanziell unterstützt. Nur so können sie sichergehen, dass im Falle einer Wahl von den Spendern keine Gegenleistungen eingefordert werden. Dies könnte gewährleistet werden durch eine freiwillige Offenlegung der Spenden, und zwar vor der Wahl.
* Wie ehrlich ist ein „unabhängiger“ Kandidat, der wenige Wochen vor der Erklärung seiner eigenen Kandidatur im Gemeinderat bei dem Beschluß über den Wahltag die Frage nach seiner Kandidatur verneint hat, weil er sonst befangen gewesen wäre, obwohl er zu diesem Zeitpunkt CDU-intern schon sein Interesse an der Kandidatur erklärt hatte?

Steffen May und Michael Wientges leitende Kopf-Mitarbeiter

Feuerwehrgerätehaus im Umbau. Hier ist die EBAS GmbH Subunternehmer.
(tutut). Es war im März letzten Jahres, da stellten sich wohl mit gewissem Stolz auch zwei Spaichinger den Fotografen des Schwarzwälder Boten und der Südwestpresse zur Gruppenaufnahme. Das war in Sulz am Neckar und gemeldet wurde Biegsames. Um biegbare Solarmodule der Firma Kopf Solarschiff ging es. Zu  Joachim Kopf, Bürgermeister Hieber, Wirtschaftsförderer Walter gesellten sich  u.a. "kaufmännischer Leiter Steffen May und Vertriebsleiter Michael Wientges", welche beide in Spaichingen wohlbekannt sind. Der eine, Steffen May, als Vorsitzender von Narrenzunft und Schneeschuhverein, als CDU-Stadtrat, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und ehemaliger JU-Vorsitzender im Kreis Tuttlingen, der andere bekannt durch Kirchenarbeit (Kolping-Vorsitzender), Narrenrat und als ehemaliger CDU-Stadtrat. Das Gruppenbild ist jetzt etwas getrübt worden, denn über Kopfs Firmenkind EBAS GmbH, Prokurist Steffen May, ist das Insolvenzverfahren eingeleitet worden.
Vorläufiger Insolvenzverwalter ist der Rottweiler Anwalt Alexander Kästle. Laut Handelsregister-Eintrag ist Gegenstand des Unternehmens der EBAS GmbH (Geschäftsführer:Bernd Knöpfle, Dornhan) Planung und Ausführung von elektrotechnischen, elektromechanischen und elektronischen Anlagen, insbesondere Photovoltaikanlagen jeglicher Art, sowie der Vertrieb von Elektro- und Elektronikkomponenten. Des Weiteren beinhaltet der Gegenstand des Unternehmens die Planung und Installation von Batteriesystemen sowie deren Vertrieb.
Als May und Wientges in die Kamera des Schwabo lächelten, wurde der Öffentlichkeit die Unternehmensgruppe Kopf vorgestellt, die u.a.auch durch ihre Solarschiffe bekannt ist. Die Kopf Solarschiff GmbH hat 2007 die Firma STM Kübler Metallbau übernommen. Sie ist, wie Ebas Elektroinstallationen, eine 100-prozentige Tochter von Kopf Solarschiff. Alle drei Firmen, so die Mitteilung, ergänzten sich mit ihren Spezialgebieten und fänden sich damit im Schiffsbau wieder. Insgesamt würden 40 Mitarbeiter beschäftigt – 20 bei Kübler, jeweils 10 beim Solarschiffbau und bei EBAS. Derzeit würden acht junge Leute im Betrieb ausgebildet. Elektriker zu finden, sei kaum noch möglich. Dem Fachkräftemangel solle daher mit der Ausbildung eigener Kräfte entgegengewirkt werden, habe der kaufmännische Leiter Steffen May erklärt.Viel verspreche sich die Geschäftsführung, so damals die Meldung, von neu entwickelten Solarlampen, die für sogenannte Insellösungen gedacht seien.
Auf der website der EBAS GmbH wird das Unternehmen nochin den höchsten Tönen vorgestellt: "Die EBAS GmbH ist ein leistungsfähiges mittelständiges Unternehmen mit umfassender Erfahrung in den Bereichen Photovoltaik, Batterietechnik sowie der Elektrotechnik. Als eigenständige und unabhängige Ausgründung aus einem Unternehmen, das bereits über 20 Jahre in den verschiedenen Bereichen der Elektrotechnik arbeitet, blickt die EBAS GmbH auf ein großes und breit gestreutes Wissensspektrum zurück.
Die Wurzeln des Unternehmens liegen im Solar- und Elektro-Fahrgastschiffbau, der mit extrem hohen Anforderungen sehr hohe Ansprüche an die Qualität der Arbeit des Unternehmens stellt. So müssen zum Beispiel die Anforderungen des Germanischen Lloyds, der Det Norske Veritas sowie anderer Zulassungsinstitutionen in verschiedenen Bereichen des Schiffbaus sowie der Elektroinstallationen an Bord erfüllt werden, die weit über das normale Maß hinausgehen.
Umfassendes Wissen über Batterieanlagen mit hohen Spannungen und großen Kapazitäten in Verbindung mit modernster Motorentechnik, egal ob Gleich- oder Drehstrommotoren, ist eine der Grundlagen für die Arbeit des Unternehmens. Selbstverständlich gehört auch die Einbindung von speziell entworfenen Photovoltaikanlagen in das Gesamtsystem, auch in Hinblick auf die Datenerfassung und -auswertung, mit dazu."
Abgesehen von den zwei Spaichingern Steffen May und Michael Wientges ist die Stadt Spaichingen selbst auch durch das Unternehmen gerührt: EBAS ist Subunternehmer Die EBAS GmbH ist Sub-Unternehmerin beim Feuerwehrgerätehaus. Planer ist Robert Auer, CDU-Stadtrat im Spaichinger Gemeinderat.


Zahn um Zahn...
Schüler geben Konzert zum Thema Fremdsein
„Gemeinsam fremd…in Generation X“ war das Motto in der Aula der Gymnasien
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Betroffenheitsgetue und Gefühlsduselei.)
Tuttlinger Narren nehmen die Redaktion ein
Pünktlich um 10 Uhr am Schmotzigen Donnerstag haben Frauen des Narrenvereins Honberger die Redaktion des Gränzboten in Beschlag genommen. Für sie hatte Redaktionsleiterin Yvonne Havenstein Berliner und Getränke bereitgestellt. Dafür bekamen die Redakteure und Robert Schaldecker aus der Anzeigenabteilung auch ein Gedicht präsentiert.
(Schwäbische Zeitung. Jetzt offiziell?)
Zunftrat tanzt in Frauenkleidern
Eine Riesenüberraschung hat es in der Schlossbühlhalle gegeben: Als sich der Vorhang auf der Bühne öffnete, saß der Zunftrat nicht auf den Stühlen hinter dem Zunfttisch. Die Zunfträte hatten sich Frauenkleider angezogen und wirbelten tanzend mit einem Bossa über die Bühne, gesanglich begleitet von Michel Angelo. Das wollte das närrische Volk im vollbesetzten Saal der Witthohhalle gleich mehrfach erleben und so konnte der Zunftrat ohne Zugaben seine angestammten Plätze auf der Bühne in ordentlicher Kleidung nicht sofort wieder einnehmen.
(Schwäbische Zeitung. Witzigkeit kennt keine Grenzen.)
Kirschtorte landet im Gesicht der Kanzlerin
Auf dem Bachraiberball Mühlheim wird Unterwäsche vorgeführt
(Schwäbische Zeitung. Weiß die das? Warum wohl Donauversickerung?)
Mit Narrenmarsch und Schunkelliedern
Mit Narrenmarsch und Schunkelliedern versetzte das närrische Musiker-Trio Diehm-Sachse-Thomma die Senioren im Gemeindehaus St. Theresia in die rechte Fasnachtslaune.
(Neckarquelle. Bescheidenes Altertum.)
Minister beim Dürrheimer Zunftball
Zum ersten Mal wird heute Abend ein Landesminister am Zunftball Bad Dürrheim teilnehmen: Peter Friedrich, Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten Baden-Württembergs. Er wird von den Narren als Laudator eingespannt.
Auf seiner "närrischen" Abschiedstour macht nämlich Landrat Karl Heim am heutigen Samstag Station beim Zunftball der Narrenzunft Bad Dürrheim im Haus des Bürgers. Hier wird Karl Heim von der Narrenzunft zum Ehrennarren ernannt werden. Die Laudatio hält Minister Peter Friedrich (SPD), der in Konstanz lebt und der auch beim Festakt zum Narrenschopf schon in Bad Dürrheim weilte.
(Neckarquelle. Narrenbeauftragter des MP. Soweit sind die Sozis nun gekommen.)
Autor brachte neue Lyrik nach Bad Dürrheim
Sie konnten nicht genug bekommen, die Zuhörer in der evangelischen Kur- und Gemeindebücherei. Beim Literatur-Treff begeisterte Johannes Hassenrück, Pfarrer im Ruhestand und Organist, sein Publikum fast zwei Stunden lang.
(Neckarquelle. Tanderadei.)
Zwei Frauen brechen zusammen:
K.-O.-Tropfen in Verdacht
Rätselhafte Zusammenbrüche zweier Frauen in unterschiedlichen Kneipen beschäftigen die Polizei. Die 19- und 20-Jährigen verloren am Schmotzigen Dunschtig in der Färberstraße kurz vor Mitternacht beinahe zeitgleich das Bewusstsein. Sie mussten stationär im Klinikum aufgenommen werden. Der alarmierte Notarzt äußerte den Verdacht, dass K.-o.-Tropfen im Spiel sein könnten. Die Polizei wurde alarmiert, ein auffällig kostümierter Mann, der sich im Umfeld einer der Frauen bewegt hatte, nach Rücksprache mit dem Staatsanwalt vorläufig festgenommen. Allerdings erhärtete sich der Verdacht gegen ihn nicht, er ist wieder auf freiem Fuß, bestätigte Polizeisprecher Günter Hones. Vor allem konnte bei ihm kein Fläschchen mit K.-o.-Tropfen gefunden werden.
(Südkurier. Andere schaffen das in Villingen ohne Extra-Tropfen.)
Landfrauen lassen die Narren lachen
Ein buntes und abwechslungsreiches Programm boten die Riedböhringer Landfrauen bei ihrem Bunten Abend am Schmutzigen Dunnschtig. Traditionell wurde das Programm mit dem Einlauf der Funkenmädchen und dem Narrenrat gestartet.
(Südkurier. Für ihr Aussehen können die nichts.)
Karotte prügelt sich mit Stinktier
Die Färberstraße in Villingen war am Schmotzigen Donnerstag bis etwa 1 Uhr gut besucht. Danach ließ der Besucherverkehr spürbar nach. Es kam zwar zu kleineren Streitigkeiten, die aber alle geschlichtet werden konnten.Durch die Videoüberwachung konnten die eingesetzten Beamten eine Auseinadersetzung zwischen zwei Personen verfolgen, die als "Karotte" und als "Stinktier" verkleidet waren. Für beide blieb der Streit jedoch ohne Folgen.
(Schwarzwälder Bote. Villinger Flora und Fauna.)
Donaueschingen
Ein Schuh im Design-Himmel
„Ricosta Mountain“der Donaueschinger Firma holt in Frankfurt den „German Design Award 2012“ in Silber
Ricosta ist auf dem Weg in den Design-Himmel. Der bereits mehrfach prämierte Wanderschuh „Ricosta Mountain“ hat den Gipfel höchster Design- und Produktqualität erklommen. Der „Mountain“ wurde in Frankfurt mit dem German Design Award 2012 in Silber ausgezeichnet. Der über die Grenzen Deutschlands hinaus renommierte Preis wird jährlich vom Rat für Formgebung verliehen. Der Preis ist gleichzeitig Gütesiegel und die Bestätigung hoher Produktqualität verbunden mit kreativer Innovation. Die Teilnehmer am German Design Award, darunter Mercedes-Benz, Grohe, BMW oder Panasonic, spielen in der höchsten Klasse. Hier zeigt sich, wer die Zukunft gestaltet.
(Südkurier. Guido Wolf kann sich nun in diesen Schuh einlöffeln.)
CDU-Kreisverband zollt Wulff Respekt
Der CDU-Kreisverband Waldshut spricht Christian Wulff seinen Dank für dessen Verdienste als Bundespräsidenten aus und zollt zugleich größten Respekt für seine Entscheidung, vom Amt zurückzutreten.
(Südkurier. Respektlos. Verdienter Abtreter.)
Tolle Stimmung im FF-Pflegeheim
Das FF-Altenpflegeheim in Hüfingen präsentiert sich zur Freude seiner Bewohner am Schmotzige recht närrisch
Während am Vormittag Kinder aus dem Luise-Scheppler-Kindergarten die älteren Herrschaften als Hexen und Märchenfiguren besuchten, machte sich am Nachmittag ausgelassene Stimmung im Schlosssaal des Altenpflegeheims breit. Zum Thema „In 80 Tagen um die Welt“ ermunterte die Schulbuckel-Bänd um Jörg Hauser die Gäste zum Mitsingen bekannter Lieder, so dass im Handumdrehen richtig gute Stimmung im Saal herrschte.
(Südkurier. Gepflegte Stimmung.)