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Kann sich hier Spaichingen die Google geben?
Narren tanzen und toben sich warm
Umzug krönt das Ringtreffen
Leise Befürchtungen, wegen der Kälte könne der Umzug zum Ringtreffen des Narrenfreundschaftsrings Schwarzwald-Baar-Heuberg weniger Zuschauer anlocken, verpufften als weiße Kondenswölkchen im klirrend blauen Himmel: Bestens gelaunt boten die Zünfte des Rings und Gastzünfte einen farbenfrohen Umzug vor tausenden von Zuschauern, darunter auch viele Kinder und Jugendliche. Es hätten ein paar mehr Musikgruppen sein können – wobei die, die spielten, tapfer gegen die Kälte anbliesen. Die gut vermummten Hästräger hatten diesmal denselben Vorteil wie die mit Ganzkörper-Fellkostümen ausstaffierten Narren am Straßenrand. Zahlreiche Stände boten Essen und Trinken, es gab keine Engpässe.
(Schwäbische Zeitung. Puff, klirr, himmelblaues Fell: Deutsch im Ganzkörperkondom für Tausende von Lesern ohne ABC-Pässe oder: Wenn Toben zur Sucht wird, siehe auch: Panikattacken.)
TSVler stützen ihren Verein
(Schwäbische Zeitung. Sonst wären sie ja wohl nicht drin.)
Beim Albverein rollieren die Wahlen
Erika Braun wird mit Geschenken in den Ruhestand verabschiedet
(Schwäbische Zeitung. Rollatoren?)
Auberlehaus ist ein Publikumsmagnet
Trossinger Heimatmuseum war 2011 vor allem bei auswärtigen Gästen ein beliebtes Ziel
Es ist eine der Touristenattraktionen der Stadt Trossingen: das Heimatmuseum Auberlehaus. Der Arbeits- und Förderkreis der Einrichtung hat in „Ritas Cafeteria“ seine Jahreshauptversammlung abgehalten. Vorsitzender Volker Neipp hatte viel Positives zu erzählen.
(Schwäbische Zeitung. Und wenn sie nicht gestorben sind, so erzählen sie noch heute vom auswärtigen Auberlehaus.)
Interview
„Die Situation der kleinen Kinos ist derzeit besonders schwierig“
Herbert Ottendörfer, Vorsitzender des Trägervereins des Kommunalen Kinos Trossingen, zum 30-jährigen Bestehen der Institution
(Schwäbische Zeitung. Geschafft: Planerfüllung Interview, obwohl die Situation der kleinen Redaktionen derzeit b esonders schwierig ist, auch wenn's niemand interessiert. Bloß nicht an die Leser denken!)
Der Anspannung folgt befreites Aufatmen
Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ soll Nachwuchs motivieren und nicht „filtern“
(Schwäbische Zeitung. Was anderswo ein paar Zeilen bringt, ist in Tut seitenfüllend. Randgruppenthema.)
Narren und Zuschauer lassen sich den Nachtumzug durch Kälte nicht verderben
Nach zögerlichem Start kommt der Lindwurm am Samstag kurz, aber heftig in Schwung – 1100 Teilnehmer feiern anschließend ausgiebig
(Schwäbische Zeitung. Sie trotzen Kälte, Hitze, Nacht und Nebel, nur nicht den Trotzburgen der Redaktionen.)
Tolle Auftritte haben leider nur wenige Zuschauer
Die Narrenzunft Lupfenhansele hat am Samstag zum Zunftball in die Festhalle Durchhausen eingeladen.
(Schwäbische Zeitung. War seine Tollität der Landtagspräsident diesmal nicht da?)
Die Kuh Yvonne büchst in Wurmlingen aus
Ortsgruppe des Albvereins organisiert einen zünftig-bunten Kappenabend
(Schwäbische Zeitung. Grenzenlose Luschtigkeit.)

Die Landesregierung hat Mitwirkungsrecht bei der Wahl 

Aus dieser Rappelkiste kommt der neue Landrat nicht. Die Klappe bleibt zu.
(tutut). Wenn der Kreis Tuttlingen im März einen neuen Landrat wählt als Nachfolger von Guido Wolf, der als CDU-MdL nun als Präsident Sitzungen des Landtags leiten darf, kann es sein, dass die Zeit der CDU-Dominenz im Landratsamt endet. Zumindest wäre es politisch logisch, nachdem die CDU ihre absolute Mehrheit im Kreistag verloren hat. Da die Bevölkerung im Gegensatz zu Bayern in Baden-Württemberg den Landrat nicht wählen darf, ist es ihrmeistens ziemlich egal, wer das Landratsamt leitet und ansonsten den Kreisgrüßaugust machen darf. Weniger bekannt sein dürfte deshalb, dass ein Landrat als Behördenchef eine gespaltene Amtsperson ist und in Doppelfunktion agiert.
Einmal ist der Landrat Beamter des Kreises. Gleichzeitig ist er aber auch Leiter der staatlichen unteren Verwaltungsbehörde. Deshalb hat das Land bei der Wahl des Landrates gewisse Mitwirkungsrechte. In derLandkreisordnung § 39, Absatz 3, heißt es:
"Der Ausschuss...legt dem Innenministerium die eingegangenen Bewerbungen mit den dazugehörigen Unterlagen unverzüglich vor. Das Innenministerium und der Ausschuss benennen gemeinsam mindestens drei  für die Leitung des Landratsamts geeignete Bewerber, aus denen der Kreistag den Landrat wählt. Können Innenministerium und Ausschuss keine drei Bewerber nennen, so ist die Stelle erneut auszuschreiben.  Dies gilt nicht, wenn der Ausschuss auf die Bennnung weiterer Bewerber verzichtet. Können sich Innenministerium und Ausschuss nach der zweiten Ausschreibung nicht einigen und deshalb dem Kreistag nicht die erforderliche Zahl von Bewerbern benennen, entscheidet die Landesregierung nach Anhörung des Ausschusses , aus welchen Bewerbern der Kreistag den Landrat wählt; dabei sind die Bewerber zu berücksichtigen, über deren Benennung sich Innenministerium und der Ausschuss nach der zweiten Ausschreibung geeinigt haben".
Um die Landratsstelle in Tuttlingen bewerben sich zwei Kandidaten, ein CDU'ler und ein Freier Wähler. Das Innenministerium hat sich bisher nicht eingemischt. Es ist im Land auch noch nie vorgekommen, dass die Landesregierung über Bewerber entschieden hat. Stellvertreter desLandrats ist der sogenannte Erste Landesbeamte. Er ist staatlicher Beamter und wird vom Innenministerium in Absprache mit dem Landrat ernannt. Er gilt als reine Repräsentanz des Staates auf der unteren staatlichen Verwaltungsebene und nimmt vor allem Aufgaben im Bereich der staatlichen unteren Verwaltungsebene und nimmt wahr. Eer kann den Landrat nicht im Vorsitz des Kreistags, wohl aber in den Ausschüssen vertreten.
Wer ein paar Jahre zurückblickt auf die Geschichte des Kreises Tuttlingen allgemein und auf die Besetzung der Spitzenpositionen im Landratsamt, wird merken, wie eng verflochten Land und Regierungspartei waren. So war Volker Kauder z.B.einige Jahre Erster Landesbeamter als staatlicher Beamter. Gleichzeitig war er auch Kreisvorsitzender der CDU. Und vom bisherigen Landrat Guido Wolf lässt sich als  CDU-MdL sicher auch nicht behaupten, dass das Eine vom Anderen streng getrennt war.


Heimkehrerdenkmal in Fürstenberg. Die Helden sind im Feld geblieben?
Studie
Facebook macht süchtiger als Alkohol und Nikotin
Soziale Netzwerke sind Teil des Alltags, zu Hause und unterwegs. Dabei zeigen sich mittlerweile bei vielen Usern von Facebook, Twitter und Google+ Symptome der Sucht.Das ständige Gefühl, immer wieder bei Facebook vorbeischauen zu wollen, könnte tatsächlich klinische Gründe haben. Eine Studie der Universität Chicago hat ergeben, dass Facebook süchtig machen kann. Das Potenzial ist sogar größer als bei Nikotin und Alkohol.Bei der Untersuchung verteilten die Forscher Smartphones an 205 Probanden zwischen 18 und 25 Jahren aus Würzburg, um ihr Bedürfnis nach Social Media aufzuzeichnen. Das taten sie, indem den Teilnehmern über 14 Stunden verteilt sieben Mal in einer Nachricht die Frage schickten, ob sie gerade Lust hätten, sich bei Facebook, Twitter oder einem anderen Netzwerk einzuloggen.
(WELT online. Gefahr! Sind Tobias Schumacher und Regina Braungart Facebook-Junkies?)
„Die Panik blockiert alles und ist übermächtig“
Silke Porath beschreibt in einem humorvollen Ratgeber ihren Kampf gegen die psychische Erkrankung
Silke Porath hat selbst unter Panikattacken gelitten. In ihrem recht humorvollen Ratgeber schildert sie, wie die Krankheit in Griff zu bekommen ist.„Keine Panik vor der Panik. Kleine Tipps gegen die große Angst. Ein persönlicher Ratgeber“ – so heißt das neueste Buch von Silke Porath. Es beschreibt recht unterhaltsam eine ganz und gar nicht lustige psychische Erkrankung. Unsere Redakteurin Regina Braungart sprach mit der 41-jährigen Autorin, die im schwäbischen Spaichingen mit ihrem Mann und drei Kindern lebt.
(Schwäbische Zeitung. Wenn Frauen zuviel schreiben. Lokalzeitung als Therapieersatz für Randgruppen?)
Lehrer kommen allein nicht mehr weiter an den Schulen
Die Grund- und Werkrealschule (GWRS) begrüßt die Aufstockung der Stelle der Schulsozialarbeiterin. Bisher ist Astrid Gauggel zu 40 Prozent im Jugendhaus und 60 Prozent in der städtischen Schulsozialarbeit beschäftigt. Und zwar an der GWRS und an der Realschule.Geplant ist, dass die Sozialpädagogin nur noch an den beiden Bad Dürrheimer Schulen Sozialarbeit macht und sich komplett aus dem Jugendhaus zurückzieht. Beides sei nicht leistbar. Im Verwaltungsausschuss sagte sie gestern: „Bad Dürrheim hat einen riesigen Bedarf an Kinder- und Jugendberatung“, sie werde aber auch künftig, als Schulsozialarbeiterin mit dem Jugendhaus kooperieren, weil dort ein Teil der von ihr an den Schulen betreuten Jugendlichen verkehrten.
(Neckarquelle. Die falschen Lehrer? Anderen Job suchen! Seit es Sozialarbeiter gibt, schaffen die sich natürlich nicht mehr ab.)
Konetschny wird wohl Militärpfarrer
Pfarrer Peter Konetschny, Chef der Seelsorgeeinheit Niedereschach, zu der auch die Gemeinde Dauchingen gehört, verlässt aller Voraussicht nach die beiden Gemeinden zum 1. September 2012 und wird Militärpfarrer.
(Neckarquelle. Staatskirche.)
Schnappschüsse: So wird an Fasnet geknutscht
An der Fasnet wird getrunken, geschunkelt, gesungen und geknutscht. Hollywoodreife Kussszenen spielen sich bei den Umzügen und in den Festhallen ab.In unserer Bildergalerie haben wir die schönsten "Wir-haben-uns-lieb-Momente" versammelt. Wir wünschen viel Spaß beim Durchklicken!
(Schwarzwälder Bote. So schafft sich Zeitung am schnellsten ab.)
Stadtwerke Tuttlingen haben eine neue Chefin
Am 16. April beginnt Dr. Branka Rogulic als SWT-Geschäftsführerin in Tuttlingen ihre Arbeit. Mit der 40-jährigen promovierten Diplom-Kauffrau hat sich der Tuttlinger Aufsichtsrat aus 45 „hochqualifizierten Bewerbungen“ nicht nur für eine äußerst erfahrene, sondern zugleich auch für eine sehr zielstrebige, selbstbewusste Frau an der Spitze entschieden.
(Schwäbische Zeitung. Die alte Chefin hieß Dieter Schaaf. Für bescheidene Schreibkünste ist eine Yvonne Havenstein bei der Schwäz immerhin Redaktionsleiterin geworden.)
Schlag trifft Halschlagader
24-jähriger Besucher einer Gosheimer Disco wird gerettet
Nur eine Notoperation in der Klinik in Tuttlingen hat einem 24-Jährigen in der Nacht zum Sonntag nach einem Angriff eines 20-Jährigen das Leben gerettet. Der Mann war in einer Gosheimer Diskothek bei einer Technoparty in Streit mit einem 20-Jährigen geraten. Aus noch nicht bekannten Gründen schlug das spätere Opfer (24) einem 20-Jährigen ins Gesicht. Der 20 Jährige nahm daraufhin ein Weizenbierglas und schlug mit diesem gegen den Kopf seines Kontrahenten...Bei diesem Schlag erlitt der 24-Jährgie eine tiefe, lebensbedrohliche Schnittwunde im Bereich der Halsschlagader.
(Schwäbische Zeitung. Schlag = Schnitt?)
Argumente fliegen und Köpfe rauchen
Beim Regionalentscheid von Jugend debattiert geht es hoch her
(Schwäbische Zeitung. Geschwätz nicht nur auf face book, sondern auch in Sigmaringen.)

Große Schau der Häs und Larven beim Spaichinger Ringtreffen

Spaichinger Deichelmäuse.
(tutut). Das Treffen des Narrenfreundschaftsrings Schwarzwald-Baar-Heuberg am Sonntag in Spaichingen wurde zur großen Schau der Häs und Larven. Begleitet von gerader und schräger Musik  bewegte sich der von der Deichelmauszunft routiniert organsierte Gaudi-Wurm der paar tausend Umzugsteilnehmer durch die Stadt. Noch ein paar Tausend  mehr an Zuschauern säumten im Konfettiregen die Straßen und nutzten Rhythmen und Schabernack zur wärmenden Bewegung gegen die Kälte.

Schellennarren der Spaichinger Narrenzunft.

Spaichinger Strohhansele.

Krawalla Guggis aus Spaichingen.

Narren aus Wurmlingen.

Belauscht: die Evangelisten an der Tuttlinger Stadtkirche. 
Schwäz huldigt der CDU: Wolf und Kauder über alles
Die Woche ist um
Prominenten Glanz verliehen jüngst Landtagspräsident Guido Wolf und Messechef Roland Bleinroth dem Donaubergland-Stand auf der Tourismusmesse CMT...Mehr als 60 000 Postkarten sind laut Geschäftsführer Walter Knittel über die Theke des Stands gegangen. Bestimmt auch die eine oder andere an Guido Wolf, der damit jetzt viele Grüße aus Stuttgart in die Heimat schicken kann...
...Ein ziemlich einzigartiges Präsent hat Landtagspräsident Guido Wolf bei der Übergabe des Erweiterungsbaus des Finanzamts Tuttlingen erhalten. Behördenchef Gerolf Reis überreichte ihm die „Goldene Steuerschraube“.
...Wie wichtig Tuttlingen für Wolf geworden ist, bewies der Landtagspräsident, der am Mittwoch übrigens genau 100 Tage im Amt war, mit einer Geste: „Ich habe eine Einladung zum Empfang der Landesregierung in Brüssel ausgeschlagen, um heute mit meinem Freund Michael Beck feiern zu können.“
...Dass Tuttlingen weiter seine Heimat ist, musste Wolf am Mittwochabend klarstellen. Zuvor hatte der Tuttlinger Oberbürgermeister Michael Beck während seiner Amtseinsetzung zu Beginn der zweiten Amtszeit etwas missverständlich formuliert, Wolf habe die Kreisstadt in Richtung Stuttgart für immer verlassen. Dass sei mitnichten so, dementierte Wolf.  .
...Unter den Feiernden war auch Volker Kauder, der zwischen Euro-Krise und Rettungsschirm immer wieder Zeit findet, um an der Basis zu arbeiten. Kauder ist mittlerweile multimedial aufgestellt: „Ich nutze mit Begeisterung die iPad-App der Schwäbischen Zeitung“, gestand er. Damit ist der CDU-Politiker einer der ersten Nutzer des Digitalabos aus dem Haus Schwäbisch.Media. Mit unbequemen Folgen für seine Mitarbeiter: „Mein Büro ist immer ganz baff, wenn ich schon frühmorgens alle wichtigen Nachrichten gelesen habe.“
(Schwäbische Zeitung. CDU-plemplem? Dreht euch nicht um, der Wolf präsidiert in der Redaktion herum. Die CMT gibt's schon seit dem 22.Januar nicht mehr.  CDU-Huldigungszeitung von Untertanengeistern mit ausgebautem Rückgrat.)
Tourismus schafft 2,9 Millionen Jobs
Tourismus ist ein weit unterschätzter Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Das zeigt eine neue Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus“, die gestern in Berlin vorgestellt wurde. Im Tourismus arbeiten 2,9 Millionen Menschen, er trägt 4, 4 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei. Damit rangiert er noch vor der Automobilindustrie.
(Schwäbische Zeitung. Vor allem scheint der IQ im Tourismusgewerbe höher zu sein als in der Zeitungsbranche, denn sonst würde nicht so ein Schwachsinn verbreitet werden. Es ist Fasnet!)
„Verlieren Sie Ihre Angst vor dem Computer“
Rose Kupferschmid-Medinger zur Entwicklung der Erwachsenenbildung
Auf der Titelseite ihres Jahreskalenders 2012 ist eine entspannt ausgestreckte Katze zu sehen zusammen mit dem geschwungenen Schriftzug „Freiheit“. Rose Kupferschmid-Medinger (62) freut sich auf die neu gewonnene Freiheit im Ruhestand. Sie ist 34 Jahre lang mit der Volkshochschule verbunden gewesen, davon 22 Jahre als stellvertretende Leiterin im Kreis und parallel neun Jahre als Außenstellenleiterin in Trossingen und ab 1999 in Spaichingen. „Die Volkshochschule ist ein Spiegelbild der Gesellschaft“, sagt sie über die Entwicklung, die die Erwachsenenbildung genommen hat.
(Schwäbische Zeitung. Katzenexpertin? Wenn die VHS Spiegelbild der Gesellschaft wäre, dann sähe es schlimm aus. Eine Gesellschaft von nebenjobbenden Lehrern.)
Greifvogel-Show am Dreifaltigkeitsberg
(Schwäbische Zeitung. Wer ist da mit wem verbandelt? Dritte kostenlose Reklame für ein Geschäftsunternehmen, das Eintritt verlangt.)
Lesermeinung
Leser diskutieren über Tempo-30-Zone
Zum Thema „Tempo 30 in der Eisenbahnstraße“, dem Artikel „Tempo 30-Strecke ist rechtswidrig“ und der Ansichtssache „Herrscht hier Willkür“ in dieser Zeitung vom Donnerstag, 2. Februar, erreichten die Redaktion folgende Leserbriefe...
(Schwäbische Zeitung. Es scheint, mindestens zwei Leser haben doch noch mehr Verstand im Kopf als eine Redakteurin, welche Willkür ins Spiel brachte, um wohl als Tobias-Schumacher-Propagandistin eine Mücke zum Elefanten aufzublasen, um sich über alle Sicherheitsbedenken von Anwohnern der Eisenbahnstraße hinwegsetzend den Bürgermeister madig zu machen, nur weil der Anwohner vor Rasern schützen will, was Befehlsempfängern der Polizei und Regierungspräsidium nicht zu interessieren scheint.)
Schillerschüler trainieren erfolgreich
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Widerspruch in sich. Trainingsmeister?)
Leserbrief
Zur Berichterstattung über den Dürbheimer Gemeinderat erreichte die Redaktion dieser Leserbrief...
(Schwäbische Zeitung. Der Leserbrief legt zwei Riesenprobleme der Schwäz offen: 1. Die Redaktion ist mangels Mitarbeiter nicht in der Lage, ihrer Berichterstattung so nachzukommen, wie es die Leser erwarten dürfen, und 2. erfahren die Leser hinter dem Kürzel "pm" - was Pressemitteilung heißen soll, dem Leser aber nicht gesagt wird - nicht, wer dahinter steckt. Das ist ein Verstoß gegen das Landespressegesetz. Diesem Prinzip folgend müßte die ganze Schwäz in PM-Zeitung umgetauft werden, denn was ist noch selbstgemacht?)
Dreijähriger überfahren – Rettungshubschrauber landet mitten in der Stadt
(Schwäbische Zeitung. Dient das vierspaltige Foto eines Hubschraubers zur Wahrheitsfindung in der Berichterstattung?)
Die Kosten unterschätzen viele
Der Tierarzt Dr. Volker Heinemann gibt Tipps vor der Anschaffung eines Haustiers
(Schwäbische Zeitung. Wann berichtet Miachael Hochheuser über Tips eines Kfz-Meisters bei entsprechender Werbung natürlich über Kosten bei der Anschaffung eines Autos?)
Professor konzipiert radikale Musik
Kein gewöhnliches Konzert erwartet die Besucher am heutigen Samstag ab 15 Uhr im Donaueschinger Museum Biedermann: Drei Werke werden in drei Räumen der aktuellen Ausstellung „Back to the Roots“ drei Stunden lang live erklingen.
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Laut?)
Grübler und Kombinierer sind gefragt
Zwei Gymnasiastinnen stellen sich erfolgreich den Aufgaben des Landeswettbewerbs
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Wieviele Lottospieler haben sich am Samstag in Trossingen in einem Wettbewerb um Millionen versucht?)
Kinder staunen beim Klang neuer Schellen
Schlossbergschüler schauen dem Fasnets-Handwerker Fritz Koch über die Schulter
(Schwäbische Zeitung. Neuer Traumberuf?)
Experten geben Tipps, um Gefäße frei zu halten
(Schwäbische Zeitung. Einfach Deckel drauf. Werbung für Esoteriker, pardon: Heilpraktiker?)
Arbeitskreis kämpft für Erhalt von Infrastruktur
Ausgleichsgelände für Bauprojekte sollen nicht auf landwirtschaftlichen Nutzflächen ausgewiesen werden
Der Arbeitskreis Agrar im CDU-Kreisverband Tuttlingen kann weiter auf ein bewährtes Team an der Spitze bauen. In der Hauptversammlung am Donnerstagabend in Wurmlingen wurden Vorstand und Beirat einstimmig bestätigt. Im Blickpunkt der Versammlung stand zudem das Referat des Europaabgeordneten Dr. Andreas Schwab (CDU) sowie die folgende Diskussion. Zu Gast war eine Reihe von Kollegen vom Kreisverband Rottweil.
(Schwäbische Zeitung. Ausgleichsflächen auf dem Mond gepachtet? Gibt's dort schon eine Exil-CDU?)
Hirsch-Biere werden prämiert
Die Biere der Hirsch-Brauerei aus Wurmlingen haben einen Langzeittest des Testzentrums Lebensmittel der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft DLG bestanden.
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. DLG hat nichts mit Qualität zu tun. Solche Veröffentlichungen waren in der guten alten Zeit der Schwäz verboten.)
Stadt strukturiert das Jukuz neu
Es sollen mehr Stellen für die Jugendsozialarbeit geschaffen werden
Die Stadt Tuttlingen will die Jugendsozialarbeit reformieren. Laut Rolf Sauter, Leiter des Fachbereichs Familie, Bildung, Integration und Soziales, sei in den vergangenen beiden Jahren vor allem die offene und mobile Jugendsozialarbeit zu kurz gekommen.
(Schwäbische Zeitung. Seit der Sozialarbeiter erfunden worden ist, hat er natürlich kein Interesse, sich abzuschaffen.)
Der Freie Wähler will keine Parteipolitik
Landratskandidat Stefan Bär (48) setzt auf seine Erfahrung und auf den Ausgleich
...Wer ihn in den vergangenen Jahren erlebt hat und wer weiß, was er in Fridingen atmosphärisch angetroffen hat und wie es dort jetzt aussieht, der kommt schnell zu dem Schluss: All diese Attribute treffen auf ihn zu. Ziemlich viele allerdings auch auf seinen Kontrahenten, Matthias Frankenberg.Wie der CDU-Mann ist Bär zu sehr Profi, um schon im Vorfeld Angriffsflächen zu bieten.
(Schwäbische Zeitung. Lothar A. Häring kann es als offensichtlicher CDU-Propagandist nicht lassen, Reklame für den CDU-Mann zu machen, wenn er vorgibt, über den Freien Wähler zu schreiben.)


Warum haben Kirchtürme Blitzableiter, Sender und Antennen?
Neuer Verein packt Integration an
Privatinitiative holt Jugendliche mit Lern- und Betreuungsangeboten von der Straße
Sein erstes Jahr hat der neue Bildungs- und Kulturverein Spaichingen & Umgebung e.V. nun bald hinter sich. Gegründet im Frühjahr 2011 ist er bereits 50 Mitglieder stark und hat in der Hauptstraße 35 in Spaichingen ein eigenes Domizil gefunden.Vorsitzender ist der 54-jährige Diplom-Elektroingenieur Mustafa Egilmez, der heute in Tuttlingen wohnt, aber in den 90er-Jahren in Spaichingen zuhause war. Unterstützt wird er vom stellvertretenden Vorsitzenden Salih Sener aus Spaichingen, Kassierer Mizrap Akbal (30) aus Spaichingen und Schriftführer Muhsin Aydemir (49) aus Aldingen.
(Schwäbische Zeitung. Und ein? Randgruppenzeitung.)
Bergsteiger zählen 757 Mitglieder
(Schwäbische Zeitung. Wo sind die anderen?)
Die Gewinner sind gezogen
Das Duo Burstein & Legnani sorgt am Sonntag, 12. Februar, im Gewerbemuseum für eine bunte musikalische Mischung...Für das Gitarren- und Cellokonzert, das um 17 Uhr beginnt, haben sechs glückliche Leser beim Gewinnspiel des Heuberger Bote Karten gewonnen.
(Schwäbische Zeitung. Gewinner statt Gewinne? Mal was Neues.)
Die Vertriebenen kehren heim
Der letzte Teil der Serie über den Stadtteil „Im Grund“ widmet sich der Rückkehr
(Schwäbische Zeitung. Wer hat sie aus Württemberg vertrieben? Der Fritz Mattes?)
Brunchgottesdienst
Am Sonntag, 5. Februar, findet im evangelischen Gemeindehaus ein Brunchgottesdienst aus der Reihe „Um 11 bei Luther...“ statt.
(Schwäbische Zeitung. Frühstück bei Luther? Wann bietet McDonald's Gottesdienste an?)
Falkner-Flugshow
Am Sonntag, 5. Februar, und am Sonntag, 12. Februar, zeigt Falkner Franz Ruchlak seine Flugshow mit Eulen, Falken und Adlern. Beginn der Vorführung ist jeweils um 15.30 Uhr auf dem Dreifaltigkeitsberg.
(Schwäbische Zeitung. Schon die zweite ungesetzliche Reklame für eine kommerzielle Angelegenheit, die Eintritt kostet.)
Aldingen fördert Familien mit Bauwunsch
Junge Leute sollen durch günstige Bauplätze in die Gemeinde gezogen werden
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Gibt's 'nen Arbeitsplatz dazu?)
Autos fahren aufeinander
(Schwäbische Zeitung. Doppelstöckig?)
Roman
(Schwäbische Zeitung. Sonst wird die Seite Altpapier nicht voll.)
„Hunger ist oft missverstandener Durst“
Diana Motzkus bringt beim Frauenwirtschaftsforum richtiges Essverhalten nahe
(Schwäbische Zeitung. Messer und Gabel in Trossingen eingeführt?)
Realschüler erleben Jazzmusik live
Die meisterhaften Musiker sind nicht viel älter als ihr Publikum
(Schwäbische Zeitung. Musik in Trossingen! Was es nicht alles gibt.)
Polizei führt Verkehrssünder ab
(Schwäbische Zeitung. In die Hölle?)
Handwerker lernen Leben zu retten
Forum organisiert in Gosheim Kursus für Ersthelfer
(Schwäbische Zeitung. Wessen? Keine Ärzte mehr da?)
Deilingen investiert 1,5 Millionen Euro in Photovoltaik
Gemeinderat segnet den Haushaltsplan 2012 einstimmig ab - DRK-Anbau angeschaut
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Die gesegneten Verbraucher zahlen's mit hohen Stromkosten.)
Frauenfrühstück
Referentin berichtet
Frauen des Vereins „Frühstückstreffen für Frauen“ setzen sich mit dem Thema „Die Falle des Vergleichens - Anderen geht es immer besser“ auseinander und haben dazu Diplom-Sozialpädagogin Cornelia Mack eingeladen.
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Da sage noch einer, Frauen haben keine Aufgaben.)

In Freiburg beklagt sich niemand über zuviel Kultur...
Baur warnt vor einem „Überangebot an Kultur“
Geschäftsführer stellt im Gemeinderat den Wirtschaftsplan 2012 der Tuttlinger Hallen vor
(Schwäbische Zeitung. Keine Angst, wo Kultur drauf steht, ist selten Kultur drin.)
OB Michael Beck fordert alle zum Mitmachen auf
Bei seiner Amtseinführung in der Stadthalle setzt das Stadtoberhaupt vor allem auf den Masterplan
...Der neue Landtagspräsident Guido Wolf hatte extra einen Neujahrsempfang der Landesregierung in Brüssel verschoben, um bei dieser erneuten Amtseinführung seines alten Weggefährten dabei zu sein. „Schultes werden ist schwer, zu bleiben gelegentlich schwerer“, sagte er und bezeichnete das Wahlergebnis als „klaren Vertrauensbeweis“. Mit einem Augenzwinkern erinnerte er an gemeinsame Lebensstationen und verriet, dass man schon während der Zeit am Sigmaringer Verwaltungsgericht visionär nach Tuttlingen geblickt habe: „Dort haben wir beschlossen, einer könnte dort ja Oberbürgermeister, der andere Landrat werden…“
(Schwäbische Zeitung. Alle rudern, einer lenkt? Redaktionsleiterin "Hofknicks" Havenstein in den Block diktiert? Die wird wohl nie kapieren, dass der Guido Wolf in Tuttlingen als CDU-MdL sein Revier hat und nicht als Landtagspräsident.)
Durchhausen imponiert Trossinger CDU
Bürgermeister Erwin Link ist stolz auf die gute Zusammenarbeit und eigene Feuerwehr
(Schwäbische Zeitung. Bescheiden.)
Villinger Narrenzeitung bringt tolle Geschichten
Die druckfrische Ausgabe wird vom morgigen Samstag an in Häusern und an Kiosken verkauft
(Schwäbische Zeitung. Ist die Schwäz jetzt in Villingen oder irrt das Redaktionsteam mal wieder im Nebel herum?)
Mann fährt Auto ohne Führerschein und mit Drogen
(Schwäbische Zeitung. Keine Kunst. Ohne Räder, das wär's.)
CDU-Mann will Mittler und Macher sein
Landratskandidat Matthias Frankenberg (43) setzt auf eigenen Stil und neue Impulse
Er hat bereits vier Landräten als Stellvertreter gedient: Hans Volle und Guido Wolf in Tuttlingen, Willi Fischer und Günther-Martin Pauli in Balingen. Und, welcher ist nun sein Vorbild? Matthias Frankenberg zögert, diese Frage ist ihm unangenehm, er will nicht schon im Vorfeld Porzellan zerschlagen, antwortet ausweichend: „Ich will niemanden kopieren.“Dann andersherum: Wer hat ihn am meisten geprägt? „Das war schon Hans Volle“, sagt der Vielleicht-Nach-Nachfolger nach einer kleinen Bedenkzeit. Nicht nur, weil es sein erster Chef gewesen sei, sondern auch „wegen seiner Persönlichkeit, seiner Erfahrung und wie er mit Menschen umgegangen ist, das war schon vorbildlich“.
(Schwäbische Zeitung. Will Lothar A. Häring einen zum Häuptling machen, dem die Indianer fehlen? Dem Leser ist's egal, der wählt nicht. Wer war noch der  letzte Landrat?)
Mehr Patienten lassen sich in Klinikum behandeln
(Schwäbische Zeitung. Nicht mehr beim Medizinmann?)

Ohne gesunde Wirtschaft keine Arbeit - und kein Geld für besondere Wünsche

Auf Gewerbeschauen ist zu sehen, was Menschen in einer Gemeinde hält, womit sie ihren Lebensunterhalt verdienen und wer dazu beiträgt, dass sie sich an Ort und Stelle wohlfühlen können und ihre Ansprüche bezahlbar sind.
(tutut). Klar, man kann sich einen Haushalt auch zusammenbetteln. Mit  Zuschüssen, Subventionen, mit dem Geld anderer Gemeinden, die sich aufs Wirtschaften verstehen, mogeln sich viele Kommunen auf sozialistische Weise durch. Haben sie genug Schulden angehäuft, können sie meist damit rechnen, dass niemand sie verkommen lässt. Die Gelackmeierten sind jene Gemeinden, die zu haushalten verstehen.  Sie zahlen die Rechnung der Bettelkommunen mit. Eine wichtige Rolle kommt dem Bürgermeister zu, wenn es darum geht, mit einer gesunden Wirtschaft der Bevölkerung das nötige Einkommen zu sichern, weil davon auch die Steuereinnahmen abhängen. Diese wiederum entscheiden darüber, was sich eine Gemeinde sonst noch so alles leisten kann. Denn allenfalls nur Grüne sind es wohl gewohnt, Geld aus der Steckdose zu beziehen.
"Finanziell leben die Gemeinden neben den Einnahmen aus der Grundsteuer und ihrem Anteil an der Einkommens- und Mehrwertsteuer zu einem Großteil von den Einnahmen aus der Gewerbesteuer und den Finanzzuweisungen von Land und Bund", stellt das Taschenbuch Baden-Württemberg der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg fest und weist auf die wichtige Rolle des "Bürgermeisters als Geldbeschaffer" hin. Ein Bürgermeister ist nicht everybodys darling, der vor lauter Harmoniesucht  die Interessen seiner Gemeinde und Bürger aus dem Blick verliert, sondern auch Wirtschaftsmanager und -förderer.  Deshalb, die Wahrheit der Binse in dem Büchlein:  "Die Gewerbesteuer fließt in der Reel nicht von allein, das gilt mehr noch für die zweckgebundenen Finanzzuweisungen von Land und Bund.  In beiden Fällen kommt es auf das Gespür, die Kontakfähigkeit, das Verhandlungsgeschick des Bürgermeisters an. Denn er ist derjenige, der hier rechtlich die Gemeinde vertritt, für sie handelt. Der Bürgermeister ist es also, dem es obliegt, Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen bringende  Betriebe zu gewinnen sowie Finanzzuweisungen von Bund und Land einzuhandeln".
Bei projektgebundenen Finanzzuweisungen, zumal bei knappem Angebot, gelte die Regel: " Wer zuerst kommt, mahlt zuerst". Voraussetzung sei, dass der Bürgermeister das Angebot überschaue. Dazu bedürfe es eines umfassendenInformationssystems, was  eben auch heiße: "eines persönlichen Kontaktgeflechts". Nur so sei es möglich, frühzeitig alle Töpfe aufzuspüren, aus denen Geld für die Gemeinde zu holen sei, was wiederum auch voraussetze, dass ein Bürgermeister rechtzeitig bezuschussfähige Pläne präsentieren könne. Dazu brauche man aber neben einer schnell und gut arbeitenden Verwaltung beizeiten Informationen über die Zuschusskriterien.
Für einen Gemeinderat bleibe diesnbicht ohne Folgen. Wie bei internationalen Verträgen bestehe die Möglichkeit, anzunehmen oder abzulehnen, was bei der Finanzknappheit der Gemeinden oft keine echte Wahlmöglichkeit darstelle. Bei zweckgebundenen Finanzzuweisungen sind die Folgen weitreichender, denn durch den Zwang zum Eigenanteil wird der finanzielle Entscheidungsspielraum von Gemeinde und damit Gemeinderat  weiter eingeengt.
t . t":


Bis auf die Knochen: Sparkssen-Mahnmal in Spaichingen.
Tempo 30-Strecke ist rechtswidrig
Polizei hat darauf schon im April hingewiesen – Bürgermeister gibt Zahlen nicht heraus
Die Tempo 30-Anordnung in der Eisenbahnstraße entspricht nicht geltendem Recht. Das hat das Regierungspräsidium Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher, der diese als Ortspolizeibehörde erlassen hat, jetzt mitgeteilt. Die Sachbearbeiter haben die Spaichinger Anordnung geprüft, weil sich ein oder mehrere „Geblitzte“ gewehrt und Widerspruch eingelegt hatten. Bereits im April 2011 hat die Polizeidirektion in einer Stellungnahme dem Bürgermeister mitgeteilt, sie lehne ein Strecken-Tempo-30 ab und zwar aus jenen rechtlichen Gründen, die nun auch das Regierungspräsidium anführt.
(Schwäbische Zeitung. Seit wann entdeckt das Regierungspräsidium irgendwo "rechtliche Gründe". Da hätten die flächendeckend viel zu tun, wenn sie mal hinschauen würden. Die müssen wohl stets zum Jagen getragen werden. Also: Wer sind die Träger in Spaichingen?)
Ansichtssache
Herrscht hier Willkür?
Von Regina Braungart
Da nutzen alle Winkelzüge nichts: Tempo 30 geht so nicht, wie Bürgermeister Schuhmacher das angeordnet hat. Als Ortspolizeibehörde, wie er betont. Natürlich ist die Sicherheit von Menschen keine Frage einer Diskussion im Gemeinderat, da hat er sogar die Pflicht einzuschreiten. Aber wenn die Grundlage nicht stimmt? Wenn es weder deutlich mehr Fahrzeuge noch mehr Gefahr gibt?
(Schwäbische Zeitung. Planerfüllung 1: "Kommentar": Mücke aufblasen, Empörung und Entsetzen mimen, ja nicht mit der Tür ins eigene Glashaus fallen. Schaut Regina Braungart nur in den Duden, wenn sie Passendes braucht? "Willkür: Verhaltensweise, die ohne Rücksicht auf andere nur den eigenen Wünschen und Interessen folgt". Versucht sie ein Zertifikat als Meisterin der Halbwahrheiten zu erlangen? Kennt sie den wahren Sachverhalt nicht oder verschweigt sie ihn bewußt? In beiden ist sie journalistisch untragbar, vorausgesetzt, die Leser legen wert auf Information. Welche persönlichen Interessen soll ein Bürgermeister in Spaichingen in der Eisenbahnstraße verfolgen? Hat sie sich schon mal den Verkehr dort angeschaut, mit Anliegern gesprochen? Da scheint jawohl eher Willkür bei der Schreiberin zu herrschen. Ist ihr Sicherheit gleichgültig? Wieviel rechtlichen Mumpitz gibt's im Land! Übernimmt die Schwäz den ersten Toten in der Eisenbahnstraße, zusammen mit Polizei und Regierungspräsidium und ein paar Schnellfahrern? Warum macht sie sich nicht mal kundig, anstatt Haare zu spalten? Willkür herrscht in Wirklichkeit eher im Regierungspräsidium. Wer sich mit dieser überflüssigen Behörde ein bißchen auskennt, weiß das.)
Interview
„Es lässt sich nicht vermeiden, dass die ganze Stadt närrisch wird“
Am Sonntag verwandelt sich Spaichingen beim Ringtreffen des Narrenfreundschaftsrings erstmals in ein Narrendorf
Der Höhepunkt des Ringtreffens 2012 des Narrenfreundschaftsrings Schwarzwald-Baar-Heuberg ist am Sonntag der Umzug. Aber am Sonntag gibt es noch eine weitere Neuerung. Regina Braungart hat bei Organisator Christian Kauth nachgefragt.
(Schwäbische Zeitung. Planerfüllung 2: "Interview". Spaichingen ein Fall für Psychiater?)
Haushaltsreden der Fraktionen mahnen zur Ausgabendisziplin an ganz unterschiedlichen Stellen
Nach dem Anträge-Marathon in der letzten Arbeitssitzung ist es dem Spaichinger Gemeinderat in der Bergsitzung am Montag nun um die Bewertung des neuen Haushalts 2012 gegangen. Zugestimmt haben alle Fraktionen...Die Haushaltsreden in voller Länge können Sie im Internet abrufen unter www.schwaebische.de/Haushaltsreden 2012.
(Schwäbische Zeitung. Die Schwäz schafft sich ab. Woanders gibt's das kostenlos und aktueller. Warum sind Spaichinger Haushaltsreden unwichtiger als die Dürbheimer Jugendfeuerwehr? Wird gewürfelt?)
Aldinger Schäferhunde-Freunde besetzen Ämter neu
(Schwäbische Zeitung. Wer räumt?)
Trossingen bereitet sich auf die Kälte vor
Sibirienhoch Cooper kann weder Wintergriller noch Zeitungsausträger schrecken
(Schwäbische Zeitung. Zu heiß in der Redaktion?)
Oberbürgermeister Michael Beck ist offiziell im Amt
(Schwäbische Zeitung. Frage an Redaktionsleiterin Havenstein: Wann war er aus dem Amt entfernt?)
Bauträger und Stadt weisen sich Schuld zu
Birk-Areal steht vor ungewisser Zukunft – Rückschlag für die Innenstadt
„Pläne fürs Birk-Areal platzen“: Die Nachricht, dass eines der wichtigsten Innenstadt-Quartiere auf unbestimmte Zeit nicht neu gestaltet wird, schlug gestern in der Kreisstadt ein wie eine Bombe. Geplant war Wohnbebauung mit ergänzender Dienstleistungs- und Gewerbenutzung. Investitionsvolumen: zwischen 15 und 20 Millionen Euro.
(Schwäbische Zeitung. Nach der A- und H- und Arschbombe nun noch die Möllers-Bombe? Ist er geplatzt?)
Ansichtssache
Masterplan konsequent für Innenstadt nutzen
Von Ludger Möllers
Immer wieder wird – auch an dieser Stelle – das Problem der in Tuttlingen brachliegenden Areale angesprochen. Und immer wieder – Ausnahme: ehemaliges Gränzbote-Areal – ist zu vermelden, dass Pläne platzen, Investoren abspringen oder neue Probleme wie bei Hertie hinzukommen. Wie oft war das Pfauen-Areal angeblich schon fast bebaut? Welche hehren Projekte waren nicht schon für das Katharinenheim-Areal im Gespräch? Und wie oft wurde schon über die Marquardt-Fläche diskutiert? Die Liste ließe sich beliebig verlängern.
(Schwäbische Zeitung. Der Möllers wieder aufgestanden in Tuttlingens Ruinen.)
Musikverein Rietheim-Weilheim unterhält Senioren in der Gemeindehalle
Vor allem die Jugendkapelle bekommt hier die Chance, ihr Können zu zeigen – Witze und Sketche sorgen für einige Lacher
(Schwäbische Zeitung. Altersdiskriminierung.)
Sekte feiert in der Messehalle Gaddafi
Geschäftsführerin Goschmann sieht sich getäuscht, sieht aber von einer Anzeige ab
Angemeldet war eine „Familienfeier mit religiösem Charakter“, und so sah Stefany Goschmann, die Geschäftsführerin der Messe, auch keine Probleme, die Messehalle zur Verfügung zu stellen. Doch dann kamen 1800 Menschen – aus ganz Deutschland, aus der Schweiz und aus Östereich – und die feierten den libyschen Ex-Diktator Muammar al-Gaddafi und den iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad. Das hat jetzt heftige Diskussionen ausgelöst.
(Schwäbische Zeitung. Wie naiv darf eine Geschäftsführerin der Schwenniger Messe sein?)
Caritas zeichnet Redaktion aus
Für unsere elfteilige Serie „Das Hospiz am Dreifaltigkeitsberg“ im November und Dezember 2010 ist unsere Zeitung beim 23. Caritas-Journalistenpreis Baden-Württemberg mit einer „lobenden Erwähnung“ und damit dem dritten Preis bedacht worden. Damit würdigte die Jury die Arbeit der Redaktion, vornehmlich von Regina Braungart und Michael Hochheuser.
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Na also, wenn sonst nicht's ist. Hat wohl mit dem Zeitungssterben zu tun.)

Stadtrat Oliver Hirt: Erklärung der FDP-Fraktion zum Spaichinger Haushalt 2012
Die traditionelle Bergsitzung gibt uns jährlich den Rahmen, um die Arbeit des vergangenen Jahres mal mehr mal weniger humorvoll, mal mehr oder weniger kritisch zu würdigen.
Und da es im Wesentlichen um die eigene geleistete Arbeit geht, neigen wir dazu, die Dinge in einem anderen Licht, und zwar regelmäßig in einem  falschen Licht zu schildern, gerade so wie man draußen durch die bunten Gläser die Stadt in unterschiedlichen Farben sehen kann.

Diese Atmosphäre veranlasst mich zu einigen kritischen Anmerkungen:
Blockbildung
Es war in jüngster Zeit viel von Spaltung und Blockbildung die Rede. Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Kollege Schumacher ohne H, will eine Spaltung der Stadt erkennen. Der Fraktionsvorsitzende der Fraktion Grün/Rot, Kollege Polzer, ebenfalls ohne H, spricht von einer Blockbildung im Gemeinderat.
In der Tat, meine Damen und Herren. Es ist eine Blockbildung zu erkennen. Allerdings hat dies nichts mit den einzelnen Fraktionen zu tun, sondern mit der Geisteshaltung und der Art und Weise, wie wir unsere Aufgabe als Gemeinderat definieren.
Die Aufgabe der Verwaltung ist es, die laufenden Geschäfte zu führen und die Stadt voranzubringen.
Und die Aufgabe des Gemeinderates ist es, die Verwaltung zu kontrollieren. Diese Kontrollaufgabe bringt es mit sich, dass wir uns in teilweise sehr komplexe Themen einarbeiten müssen und dass kontrovers und hitzig debattiert wird.
Dass dabei das eine oder andere Mal über die Stränge geschlagen wird, liegt in der Natur der Sache und wäre nicht der Rede wert, wenn nicht gerade im vergangenen Jahr ein Ton angeschlagen worden wäre, der nicht mehr akzeptabel ist.

Ich nenne einige Beispiele:

Neubau des Tierheimes
Es ist unsere ureigenste Aufgabe, darüber zu diskutieren, wofür man Geld ausgibt. Und es gehört zur politischen Arbeit, hierüber auch zu streiten im positiven Sinne des Wortes. Aber es ist nicht mehr akzeptabel, wenn in diesem Zusammenhang sich Gemeinderäte -von Ratskollegen wohlgemerkt!- fragen lassen müssen, ob sie „gekauft“ wurden.
Bebauung des Ohres mit dem Netto-Markt
Gerade die Mehrheitsfraktion hat bei der Suche nach einem geeigneten Standort für die Feuerwehr  ihre Kontrollaufgaben vernachlässigt. Die von der Verwaltung errechneten Kosten für das sog. Ohr als möglicher Feuerwehr-Standort wurden nachweislich viel zu teuer gerechnet. Nachweislich deshalb, weil allein die Gründungkosten um ein Vielfaches höher veranschlagt wurden als später erforderlich war. Kritische Stimmen wurden als Rechthaberei abgetan.
Jetzt sollte dort von einem privaten Investor ein Netto-Markt errichtet werden. Auf einem Platz, der für die Feuerwehr als ungeeignet bezeichnet wurde. Was passierte? Plötzlich sollte diese Fläche als grüne Lunge unentbehrlich sein. Und auch hier wurde - wiederum aus den Reihen der Ratsmitglieder- gestreut, dass dabei bestimmte Ratsmitglieder wohl einen persönlichen finanziellen Vorteil davon hätten.  
Tatsache ist, dass durch die Bebauung des Ohrs eine kontaminierte Fläche versiegelt wurde, so dass die Stadt hierfür sogar Umweltpunkte gutgeschrieben bekommt!
Kläranlagenerweiterung
Hier haben wir erbittert für eine kostengünstigere und umweltschonendere Lösung gekämpft.  
Der Gemeinderat, allen voran die CDU-Mehrheitsfraktion, hat sich für eine teurere Variante ausgesprochen. Unser Hinweis, dass wir hier falsch beraten wurden, wurde wiederum als Besserwisserei abgetan. Die Zeche zahlen die Spaichinger Bürgerinnen und Bürger über erhöhte Wasser- und Abwasserkosten. Die Zeche zahlt die Natur, indem eine intakte Bachlandschaft brachial umgepflügt wird.
Wir haben vor den Kostensteigerungen gewarnt. Jetzt stellt sich heraus, dass bevor auch nur ein Handstreich an der Kläranlage gearbeitet wurde, die Kosten schon deutlich höher liegen werden.  
Und gerade hier, liebe Kolleginnen und Kollegen, wurde in einer unerträglichen Weise gegen einzelne Ratsmitglieder polemisiert. So wurde sogar behauptet, es sei manipuliert worden bei der Entscheidungsfindung. Manipulation, meine Damen und Herren, heißt im Juristendeutsch Betrug!
Aus der Mitte des Gemeinderates wurden sogar Gerüchte gestreut, hier sei Geld im Spiel gewesen. Das muß man sich einmal vorstellen!
„Hony soit qui mal y pense“, würde der Franzose sagen. Frau Braungart kann ja die Duden-Übersetzung nachliefern.
Tanzplatz
Hier hat der Schwäbische Albverein in der Vergangenheit angefragt, ob die Stadt nicht die Tanzfläche richten könne. Gerade die CDU-Fraktion hat dies damals abgelehnt. Im vergangenen Jahr kam der Antrag der Verwaltung erneut. Wir von der FDP erklärten, die als erforderlich angesehenen 5.000 Euro zur Verfügung zu stellen.
Dann kommt in der Haushaltsberatung der Antrag der CDU-Fraktion, diesen Betrag auf 10.000,00 Euro zu verdoppeln, also genau von der Fraktion, die ein Jahr zuvor noch überhaupt nichts für den Schwäbischen Albverein springen lassen wollte.
Estrich (Feuerwehr)
Da hieß es seitens des Bauamtes, man müsse einen anderen Estrich verlegen. Mehrkosten, soweit ich mich erinnere, knapp 4.500,00 €. In der Sitzung war anwesend der Feuerwehrkommandant Schmid, gewissermaßen als Bauherr, und erklärte ausdrücklich, die Feuerwehr brauche dies nicht und als Fachmann für Baustoffe sehe er persönlich auch keine Notwendigkeit.

Völlig unbeeindruckt hiervon wurde diese teurere Maßnahme mehrheitlich dennoch beschlossen!
Beampelung  der Hauptstraße
Hier wurden wir ausgelacht wegen unserer Einwände! Hier hat man uns übel auflaufen lassen in  einer von uns angeregten Sondersitzung. Und jetzt? Jetzt stellt sich heraus, dass sehr wohl andere bauliche Möglichkeiten bestehen.   
Grüne Politik
Es steigt mir schon der Kamm, wenn ich gerade von den Grünen lesen muss, dass eine Blockbildung moniert wird.  Wo ist denn der grüne Faden bei Ihnen zu erkennen?
Da läßt man zu, dass im Rahmen der Neugestaltung des Marktplatzes alle Bäume gefällt werden.
Da läßt man zu, dass die Bäume an der Prim bei der Kläranlage verschwinden.
Aber bei einzelnen Baumfäll-Aktionen in der Stadt stellt man die Verwaltung als Baumschänder hin.
Und wenn dann aber an der Hauptstraße im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen neue Bäumchen aufgestellt werden, wird das auch wieder kritisiert.
Wann hat die Fraktion Rot-Grün einmal einen Antrag der CDU nicht unterstützt? Wann hat die Fraktion Rot-Grün einmal Anträge anderer Fraktionen unterstützt? Blockbildung?
Wir sollten darüber nachdenken, ob zukünftige Sitzungen wirklich noch auf dem Berg stattfinden sollen, denn hier oben sitzt die Heiligkeit und nicht die Scheinheiligkeit!
Alles in Allem steht die Stadt gut da.
Alles in Allem macht die Verwaltung eine gute Arbeit.
Und wenn wir als Gemeinderat unsere Kontrollfunktion endlich mal wahrnehmen und nicht jedes Ingenieurgutachten als Wort Gottes preisen, dann könnte, alles in allem, spätestens nach der Bürgermeisterwahl doch noch alles gut werden.