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Für die Katz?
Frank Ulmer starb weit weg vom Glanz der Charity-Gesellschaft
Unternehmersohn und Bruder von Ute Ohoven lebte von Hartz IV - Eltern schrieben Spaichinger Stadtgeschichte
(Schwäbische Zeitung. Nicht alles, was glänzt, ist gesellschaftsfähig. Die Stadtgeschichte haben andere geschrieben. Die Ulmers sind nur ein buntes Kapitel außerhalb.)
Verteidiger will das Jugendamt schonen
Gestern hat der Prozess gegen die Mutter von Maya begonnen – Polizei gerät unter Druck
...Am Nachmittag brachte Anwalt Mussgnug einen Tuttlinger Kriminaltechniker in Bedrängnis. Der hatte berichtet, es sei am Anfang nicht klar gewesen, dass das Kind an Auszehrung und Austrocknung gestorben sei. Und: Er habe neben dem Kopf der toten Maya sechs Scheiben Toastbrot, ein weiteres, angegessenes Stück Toastbrot, ein Würstchen, drei leere Flaschen und ein ebenfalls leeres Kinderfläschchen gefunden.Auf Fragen des Verteidigers musste der Polizist einräumen, dass die Toastbrote und das Würstchen nicht sichergestellt und auch nicht auf Genießbarkeit untersucht worden seien. Er habe zu diesem Zeitpunkt nichts von der Todesursache gewusst.
(Schwäbische Zeitung. Sind Tuttlinger Polizisten manchmal nicht ihren Fällen voraus und kennen schon Lösungen vor Ermittlungen? Was ist da los in der Polizeidirekion Tut? Warum wir die Verantwortlichkeit des Jugendamts geschont?)
Interview
Die Gäubahn bekommt ein Sonderheft
Karl Storz vom Nahverkehrsamt über den Kreisfahrplan und die Änderungen
Beim Kreisfahrplan sind manche unserer Leser stutzig geworden, unter anderem, weil sie vom Wegfall von Verbindungen ausgehen. Regina Braungart hat mit Karl Storz, dem Leiter des Nahverkehrsamtes im Kreis Tuttlingen, Kontakt aufgenommen.
(Schwäbische Zeitung. Kontakt mit einer unbekannten Spezies? Anschluss verpasst im Ringsherum?)
Gymnasium will den Übergang erleichtern
Mancher scheitert beim Wechsel auf weiterführende Schule an den Rahmenbedingungen
(Schwäbische Zeitung. Deshalb hat Grün-Rot den Rahmen abgeschafft? Mit Archivfoto?)
Eine neue Passion soll das Repertoire ergänzen
Katholischer Kirchenchor St. Peter und Paul blickt auf die Aktivitäten in diesem Jahr
(Schwäbische Zeitung. Auf dem Leidensweg?)
Kammermusik bei „Kultur und Klinik“
(Schwäbische Zeitung. Wieviele Kammern hat das Musikhaus?)
Kulturkreis holt Anne Haigis in Königsheimer Halle
Die Sängerin gilt als Grande Dame der Rock- und Blues-Szene und fasziniert durch ihre Leidenschaft
(Schwäbische Zeitung. Singen kann sie nicht mehr?)
WC-Erweiterung kann im März beginnen
(Schwäbische Zeitung. Was ist los in Egesheim?)
Auto überschlägt sich neben Straße
(Schwäbische Zeitung. Auch zuviele Löcher?)
16-Jähriger prügelt sich bei Fest mit 18-Jährigem
Zu einer tätlichen Auseinandersetzung ist es während der „Teufelsnacht“ in der Josef-Merz-Halle in Aichhalden gekommen.
(Schwäbische Zeitung. Hätte er noch zwei Jahre warten und dann nach Tut müssen?)
Sparkasse öffnet in Bubsheim modernisierte Räume
(Schwäbische Zeitung. Programm Winterräumdienst? Erwarten die auf dem Gruppenfoto einen Freistoß?)
Kirchenchor sucht neue Sänger
(Schwäbische Zeitng. Schon wieder weg aus Renquishausen?)
Mediathek nimmt bald Gestalt an
(Schwäbische Zeitung. Geister in Renquishausen?)
Interview
„Ich habe den Krieg hautnah erlebt“
Eine Betroffene berichtet, warum die syrischen Flüchtlinge Hilfe brauchen
(Schwäbische Zeitung. Liegt das zwischen Trossingen und Schura? Ist das Riesenfoto dort wirklich aufgenommen worden? Krieg kennt man in Deutschland Gott sei Dank nicht?)
Evangelische Kirchengemeinde bittet zum syrischen Abend für die Orienthelfer
(Schwäbische Zeitung.Halleluja mit Bauchtanz?)
„Trossingen ist eine Narrenstadt“
Schirmherr Clemens Maier geht beim Zunftmeisterempfang der Sonnen-Hänsele unter die Poeten
(Schwäbische Zeitung. Wo er recht hat, hat er recht?)
Müll in der Innenstadt ärgert Bürger: Stadt weist Vorwürfe zurück
(Schwäbische Zeitung. Tut immer gut?)
Ein Tuttlinger will in den Bundestag
Lehrer Edmond Jäger kandidiert im September für die Linkspartei – Chancen sind gering
(Schwäbische Zeitung. Warum will er nicht den Bodensee durchschwimmen?)
David Grier erzählt von seinen Abenteuern
Zepf Medizintechnik unterstützt die Aktion „Miles for Smiles“ des Südafrikaners
David Grier erkundet die Grenzen des menschlichen Geistes und Körpers bei seinen Extrem-Abenteuern. Gleichzeitig setzt er sich für „Miles for Smiles“ ein, eine Initiative der Cipla Stifung, die Kindern mit angeborenen Lippenkiefergaumenspalten Operationen ermöglicht.
(Schwäbische Zeitung. Ohne Clowns geht nichts?)
Spenden sind für Kinderheim in Simbabwe
(Schwäbische Zeitung. Oder für den Wind?)
Schulleiterin würdigt 40-jähriges Engagement
Wilfried Bieser stellte erste Weichen zur Gemeinschaftsschule – Klaus Endres lebt Sportkultur vor
Im Namen der Landesregierung hat Susanne Meßmer, die Schulleiterin der Konzenbergschule Wurmlingen, ihren Kollegen Wilfried Bieser und Klaus Endres für ihre 40-jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst die Dankurkunden des Landes Baden-Württemberg überreicht.
(Schwäbische Zeitung. Vorleben und grüne Vorlieben? Wer von denen hat 40 Jahre als Lehrer gearbeitet?))
Räumfahrzeuge warten auf ihre Einsätze
Milde Witterung ist für Technischen Dienst Villingen-Schwenningen nicht ungewöhnlich
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung.Ungewöhnlich sind nur solche Berichte? Wer wartet auf die?)
Villingen-Schwenningen will Raser ausbremsen
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. Die aus Tut?)
Museumsteam erforscht historische Theaterkulissen
Bemalte Holzbretter stammen vermutlich aus demdem 18. Jahrhundert – Restaurierung kostet viel Geld
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. Gibt's nichts Neues über die oberschwäbische CDU-Lichtgestalt?)
Villingen-Schwenningen
(Schwäbische Zeitung. Noch eine halbe Seite Altpapierfüllung aus dem Schwabo. In Erdkunde gefehlt?)
 


Neuer städtebaulicher Glanzpunkt in Tuttlingen?
Kreishandwerker laden zum Neujahrsempfang
Über 200 Gäste kamen in die Stadthalle Spaichingen – Große Diskussionsrunde
(Schwäbische Zeitung. Eine sachliche Diskussion sachlich angemessen berichtet, allerdings von der Aktualität her gegenüber dem Neujahrsempfang der Stadt nachrangig zu plazieren.)
Bürgermeister blickt optimistisch in die Zukunft
Beim Neujahrsempfang der Stadt begrüßt Schuhmacher seine Gäste persönlich
(Schwäbische Zeitung. Lokales hätte mehr gewichtet werden können. Wie geht unpersönliche Begrüßung?)
RVS Radtreff ehrt treue Mitglieder
(Schwäbische Zeitung. Wohl dem Verein, der keine untreuen Mitglieder hat?)
Neue Gesichter im Vorstand
Bürgermeister Wuhrer nimmt an der Generalversammlung der Motorradfreunde teil
(Schwäbische Zeitung. Der Rest auf dem Motorrad?)
Auf die Plätze, närrisch los!
Mit Dankbarkeit, Essen, Ehrungen, Kino und Film startete die Hans Wuost Narrenzunft in die fünfte Jahreszeit
(Schwäbische Zeitung. Fehlt noch was zur Luschtigkeit?)
Gedächtnistraining ab 65 Jahren
Das DRK bietet in Gosheim einen neuen Kurs an. Für alle die älter sind als 65 Jahre und Lust haben ihr Gedächtnis zu trainieren, gibt es in Gosheim einen Denksportkurs.
(Schwäbische Zeitung. Zweite Hilfe?)
Narrenzunft feiert 50. Geburtstag
Das Wochenende ist voller stimmungsvoller Höhepunkte
(Schwäbische Zeitung. Was passiert nach den Höhepunkten?)
FDP besinnt sich auf ihre Grundsätze
MdB Ernst Burgbacher bestärkt beim Neujahrsempfang den Kurs seiner Partei
(Schwäbische Zeitung. Besinnliche Zeiten können Sinn machen, wenn sie sinnvoll genutzt werden, beispielsweise in einer liberalen Doppelspitze Grimm-Burgbacher, der eine mit Kante, der andere abrundend.)
Kunst hoch vier
Ausstellung von Udo W. Gottfried eröffnet – Skulptur, Malerei, Grafik und Installation
(Schwäbische Zeitung. Wenn Kunst einfach Kunst wäre, wäre das nicht auch schon ein Kunststück?)
Ist da wer?
Der Selbstversuch im Häs zeigt: Fasnet ist ein Hobby für Hartgesottene
(Schwäbische Zeitung. Müssen Redakteurinnen im karnevalistischen  Trossingen selbst den Clown machen?)
Statt Musik belebt ein Würfelspiel die Ausstellung
Konrad Forster zeigt seine Werke in der Bar „Centrale“ und lässt seine Besucher mit einem Andenken nach Hause gehen
(Schwäbische Zeitung. Kalter Kaffee in Trossingen?)
SV Durchhausen geht mit dem Traktor auf Christbaum-Jagd
(Schwäbische Zeitung. Nur einen erlegt?)
Albverein lässt Orchideen wieder wachsen
Bei der Jahreshauptversammlung geben die Mitglieder Einblick in ihre Arbeit
(Schwäbische Zeitung.Vorher Unkraut?)
Weniger Gäste durch Neckarbadsanierung
Dafür besuchen mehr Menschen das Villinger Hallenbad
(Schwarzwälder Bote/Schwäbische Zeitung. Ein Bericht für Tuttlingen, der sich gewaschen hat?)
Mal feurig, mal feierlich
Beim MVO-Winterkonzert faszinierte auch eine Bauchtänzerin
Eine musikalische Reise mit Stationen auf mehreren Kontinenten hat der Musikverein Ottenheim bei seinem Winterkonzert unter Dirigent Roland Gutbrod am Samstag unternommen...Bei einem Abstecher in den Orient unter dem Titel "Viva el Litro" mussten Orchester und Dirigent den Applaus des begeisterten Publikums mit "Suleika" Elena Auerbach aus Waldkirch teilen. Die deutsche Meisterin und Dritte der Bauchtanz-WM 2012 verzauberte mit ihren Auftritten die Besucher und setzte dem abwechslungsreichen Konzertprogramm ein Sahnehäubchen auf.
(Badische Zeitung. Mit deutscher Meisterin konnten die Spaichinger nicht aufwarten. Ist Bauchtanz schon out, demnächst Blasen nur mit Sahnehäubchen?)

Grimm und Burgbacher auf dem Neujahrsempfang der Kreis-FDP

Ernst Burgbacher, Leo Grimm, Mechthild Wolber, Chor aus Möhringen (von oben links nach rechts) bestimmten den Neujahrsempfang der Kreis-FDP.
(tutut). Ohne drei, ohne die Verhinderten, den Vorsitzenden und zwei Stellvertreter, musste Paul Haug als letzter verbliebener stellvertretender Vorsitzender am Sonntag in der Tuttlinger Stadthalle durch den Neujahrsempfang des FDP-Kreisverbandes führen. Der Gemischte Chor vom "Sängerkranz"  Möhringen empfahl in seinen Vorträgen vor allem Gesang und Musik als Quelle der Freude. Für die Politik lenkten vor den Versammelten  aus dem öffentlichen Leben und auch vor Vertretern von CDU, FWV und SPD MdL Leo Grimm, MdB Staatssekretär Ernst Burgbacher und Bundestagskandidatin Dr. Ing.Mechthild Wolber auf die Kernanliegen der FDP hin und setzten liberale Positionslichter. .
MdL Leo Grimm verwies auf die Wurzeln der Liberalen, welches die ältesten fürdie deutsche Demokratie und das Parteiwesen sind. Der Einsatz von Liberalen seit rund 200 Jahren für Gewerbefreiheit, niedrige Steuern, Freihandel sowie Rechtsstaat habe nicht an Aktualität eingebüßt. . Grimm warnte vor zunehmenden sozialistischen Tendenzen durch die anderen Parteien. Liberale Ideen seien heute mehr denn je gefordert. An Rechtsstaatlichkeit und Pluralismus, Schutz und Ausbau von Bürgerrechten sowie eine marktwirtschaftliche Ordnung hätten sich alle in diesem Land gewöhnt.Wann aber habe es in der Geschichte der Bundesrepublik so viele Rufe nach mehr Staat und staatlicher Regulierungswut gegeben? Die Liberalen stünden auf der Seite des Einzelnen.
Markt und Selbstbestimmung des Einzelnen seien die Quelle einer freiheitlichen Ordnung. Natürlich gebe es auch Notwendigkeiten, als Staat in das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben einzugreifen. Nämlich dort, wo Entfaltungschancen des Einzelnen von geballter Machtkonzentration in der Hand weniger beeinträchtigt werde. Er denke dabei an Verkehrsinfrastruktur, an Energie- und andere Grundversorgungen für unser Land.
Grimm kritisierte die sogenannte Energiewende, weil ohne Konzept und mit immer höheren Strompreisen. Jetzt seien die Japaner selbst wieder zu Verstand gekommen und hätten vor, nicht nur abgeschaltete AKW wieder einzuschalten, sondern sogar neue zu bauen. In Deutschland aber leiste man sich eine staatlich verordnete Energiewende, die nicht einmal den Namen wert sei. Dafür werde sie immer unbezahlbarer.  Wenn alles chaotischer und teurer werde, sei dies Rückschritt, aber kein Fortschritt.
Energiewende müsse bedeuten, ein Konzept zu haben für eine langfristige Änderung der Energieversorgung.  In Wirklichkeit aber wahllos drauflos subventioniert in Stromerzeugung durch Sonne, Wind, Lebensmittel. Dies sei nicht einmal ein staatlich regulierter Markt, sondern ein Jahrmarkt von Dilettantismus und Eitelkeiten. Grimm zweifelte daran, das die Energiewende bis 2022 zu schaffen sei, denn schon in neun Jahren sollen alle Kernkraftwerke abgeschaltet sein. Man werde Strom hinzukaufen müssen. Mit die Aufgabe der Politik sei es, für bezahlbaren Strom zu sorgen und stets zu denken, bevor gehandelt werde.
“Wir müssen von allen Menschen, die in diesem Land leben wollen, Respekt einfordern für unsere Gesetze. Wir dürfen nicht zulassen aus falsch verstandener Toleranz, dass wir unsere Freiheit in Verantwortung aufgeben gegenüber exotischen oder totalitären Ansprüchen anderer”, betonte Leo Grimm weiter. Freiheit in Verantwortung bedeute nicht, dass der Staat den Menschen die Verantwortung für ihre Freiheit abnehme. Der Staat sei auch nicht dazu da, den Menschen zu sagen, was sie essen und trinken, wieviel sie wiegen und wie oft sie die Spülung ziehen sollten. Freiheit und Verantwortung heiße auch nicht, den Einheitsmenschen zu erfinden und in eine Einheitsschule zu zwingen, wo jeder zum Einheitsakademiker erzogen werde. Könne dabei etwas anderes herauskommen, als ein Einheitsarbeitsloser, der von Einheitsozialarbeitern betreut werden müsse? Grimm: “Für uns Liberale geht es immer zuerst um des Menschen Bestes”.
Viele Menschen fänden nichts mehr dabei, wenn sie sich in Netzwerken entblößten. Totale Kommunikation und Durchleuchtung, durch wen auch immer, schränkten die Freiheit des Einzelnen in Verantwortung ein. Der Liberalismus müsse sich für die bürgerliche Tugend der Diskretion einsetzen. Sonst drohe die Diktatur der Zahl über den Einzelnen.
Während MdL Grimm mit harter Kante und zugespitzt Klartext darüber zu reden versuchte, was liberale Positionen der FDP bedeuten sollten, näherte sich MdB Staatssekretär Ernst Burgbacher dem selben Ziel weiter ausholend und weicher abrundend. Er wagte dabei sozusagen das Credo seines Abschieds vom Bundestag. Er räumte dabei u.a.Fehler bei der Subventionierung der Energiewende ein, weshalb Korrekturen angebracht seien.
Burgbacher zeichnete Positionen der FDP auf, welche als Erfolgsliste für den kleineren Partner der Regierungskoalition anzusehen seien. Harte Kritik äußerte er an einer Politik mit Angst der Oppositionsparteien und ortete vor allem bei den Grünen eine für das Land gefährliche ideologische Verbohrtheit, insbesondere auch in der Bildungspolitik.
Die Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen. Dr. Ing. Mechthild Wolber aus Rottweil, versuchte sich den Versammelten bekannt zu machen, im Bewusstsein, aufgrund ihres Listenplatzes wenig Chancen zu haben, in das Parlament einzuziehen.

Charity-Königin Ute Ohoven
Bruder starb einsam in Müll-Wohnung
„Wenn es dir selber gut geht, musst du andere unterstützen“, sagt Ute Ohoven (66), Deutschlands fleißigster Charity-Engel. Doch ihrem einzigen Bruder konnte sie nicht helfen.Ohoven sammelte als Unesco-Sonderbotschafterin rund 40 Millionen Euro für die Ärmsten der Armen. Ihr Bruder, Frank Ulmer († 62), starb letzten Sonnabend völlig verwahrlost in einer Obdachlosenunterkunft in Spaichingen (Baden-Württemberg)...Spaichingens Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher (50, CDU) zu BILD: „Der Mann lebte von Sozialhilfe.“...Die Einäscherung des Leichnams haben jetzt Ohovens Schwestern, Daphne und Silvia, veranlasst.Und die Charity-Königin? Sie lässt über einen Sprecher ihrer Stiftung ausrichten: „Das ist eine reine Familienangelegenheit!“
(bild.de. Interessiert dieses echte menschliche Schicksal in Spaichingen niemand von jenen Gutmenschen, die sonst immer so schnell betroffen sind von Familienangelegenheiten?)

Heilige Familie in Geiselhaft
...Für den Spaß der Woche sorgte bereits am Dreikönigstag Bernhard Pfaff, seines Zeichens Pfarrer in Niederschopfheim. In einer E-Mail berichtete er von einem Ereignis, das sich in seiner Kirche ereignet habe: Wie Mesnerin und Haushälterin aufgelöst das Verschwinden der Krippenfiguren Josef und Maria entdeckt hätten, und er schließlich, nachdem ein Schuljunge aus der Kirche gerannt sei – einen Zettel gefunden habe. Der mit offensichtlicher Rechtschreibschwäche verfasste Text: »Liebes Krischdkind! Ich hab bei dir ein Maundenbeig beschdeld. Wen das bis in zwei Däg nicht da isch, sisch du deine Eldern nicht mer wider.«...
(Offenburger Tageblatt. Jung übt...?)


Schönes Schwenningen.
Ignoriert Kanzlerin Merkel die Stadt?
Die Kanzlerin in VS und wieder kein Eintrag ins Goldene Buch. Politisches Kalkül? Gegen den SPD-OB? Das Nachspiel läuft
Angela Merkels Zeitfenster für ihren Aufenthalt in der Stadt schloss sich am Donnerstag längst nicht so schnell, wie vorab aus ihrem Stab kommuniziert. Statt Ad-hoc-Abreise ließ sie sich ein Brötchen mit Bierschinken munden, parlierte entspannt mit den IHK-Bossen und am Ende durften auch noch die Vizepräsidenten der Kammer an ihren Tisch. Lothar Reinhardt, früher Vizepräsident der Kammer, schaffte es sogar zu einem gemeinsamen Foto mit Merkel.Nur von der Stadt Villingen-Schwenningen war um Merkels Bistrotisch-Runde weit und breit nichts zu sehen. Ein Eintrag ins Goldene Buch fand auch bei diesem Besuch der Kanzlerin im Oberzentrum nicht statt. Zeit genug wäre dafür allemal gewesen, woran es gescheitert war, darüber wurde noch am Donnerstag in der Messehalle kräftig spekuliert.Wurde der sozialdemokratische Oberbürgermeister von Villingen-Schwenningen, Rupert Kubon, einfach abgeblockt? Ließ Unionsfraktionschef Volker Kauder, der Merkel in den Schwarzwald gelotst hatte, den Glanz der Kanzlerin gezielt nicht der Stadt Villingen-Schwenningen zuteil werden?
(Südkurier. Warum sollte eine reine CDU-Veranstaltung als Schwarzes ins Goldene?)
Merkel: "Sie können stolz auf Region sein"
Bescheiden, dezent und so pünktlich wie noch nie einer ihrer Vorgänger, darunter einige Ministerpräsidenten des Landes, marschierte Angela Merkel fünf Minuten vor der verabredeten Zeit mit Dieter Teufel ein.Vor 2400 Gästen beim IHK-Neujahrstreff zeigte sich die Kanzlerin, die mit einem Regierungsflugzeug aus der Hauptstadt angereist war, außergewöhnlich gut vorbereitet und langweilte ihr Publikum nicht. "Sie können stolz sein auf die Region, die spannend ist", sagte sie, erklärte, dass auch sie eine Region im ländlichen Raum vertrete und gestand, "dass ich auch ein kleines bisschen neidisch bin, wenn ich höre, dass es hier 30 000 IHK-Mitglieder und Top-Firmen gibt".Stolze Tradition sei das, die in die neue Zeit hineingerettet worden sei und kein Hexenwerk. "Es ist wichtig, dass ich hierher komme, weil ich hier etwas lernen kann", erklärte sie dem staunenden Publikum im hellbraunen Blazer im Landhausstil, den sie schon trug, als sie in Berlin vor einigen Tagen die Sternsinger begrüßte.
(Schwarzwälder Bote. Nicht jeder reist bescheiden mit einem Regierungsflugzeug im immer gleichen Kittel herum und hält von einer Hundertschaft vorbereitete Reden, wie sie jeder Bürgermeister in der Schublade hat, gell?)
Donaueschingen
Disco im Jugendhaus Stadtmühle
Abschlussparty für das Inklusionsprojekt "mittendrin"
(Schwarzwälder Bote. Multikulti inklusive?)
Feuerwehr feiert Waschhallenparty
Bis zu 120 Einsatzkräfte greifen zum kühlen Nass
(Schwarzwälder Bote. Mit Waschlappen?)
Auf Entdeckungstour zu Kirchen der Region
(Südkurier. Lange nicht mehr drin?)
Geburtstagsparty beginnt mit dem Ritt
Mit einem Ritt auf dem Hammel wurde bei der Warm Up Party die Narrengaudi von Gerd Kaltenbach, Präsident der Schwarzwälder Narrenvereinigung, und von Christian Knöpfle eröffnet.
(Schwarzwälder Bote. Mäheinsatz?)
Schüler wissen, wie Blüten aussehen
(Schwarzwälder Bote. Wann steht Geld und wie es verdient wird auf dem Stundenplan?)
Gemeindestraße wird zum Waldweg
Der „Bubenbacher Weg“ an der Bräunlinger Grenze zu Oberbränd wird von einer Gemeindeverbindungsstraße zu einem Waldweg heruntergestuft, da dort nur eine geringe Verkehrsfrequenz herrscht.
(Südkurier. Wird DS zum Wald erklärt?)
Börse für 30 Babysitterinnen
(Südkurier. Babys in der Mache?)
Hüfingen
Fotobücher zeigen Geschichte auf
Fürstenberger Landfrauen feiern 40-jähriges Bestehen
(Schwarzwälder Bote. Gibt's Landfrauen nur im Stehen?)
Pfarrer setzt auf Dialog der Mitarbeiter
(Schwarzwälder Bote. Alle sagen Ja?)
Kampf um Kindergarten
Angebliche Schließungspläne der Stadtverwaltung für Stadtteilkindergärten dominierten die Erste Gmond in Fürstenberg gestern Abend. Nach einer Frage des früheren Fürstenberger Ortschaftsrates Alwin Engesser wandelte sich die bis dahin beschauliche Erste Gmond im zu einer hitzig geführten Debatte.
(Südkurier. Wer will hinein?)
Narren der Wetti-Zunft setzen zum Schlussspurt an und wie
(Schwarzwälder Bote. Mit Narrenvorsprung?)
Hausen vor Wald präsentiert sich als gut aufgestellter Ort
(Schwarzwälder Bote.Falls keiner umfällt?)
Blumberg
Riedwächter machen Straßen unsicher
Mit Frauenpower nimmt Blumbergs einzige weibliche Narrenzunft der Riedwächter an 13 närrischen Terminen teil.
(Schwarzwälder Bote. Haben die auch eine Närrinnenkalender?)
Unternehmer
Die Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Neujahrstreff der IHK hat Blumberger Unternehmer beeindruckt
(Südkurier. War sie in Blumberg?)
Entführt in die Welt der Märchen
In die nordischen Märchenwelt der Zwerge und Trolle nahm die Blumberger Erzählerin Christiana Steger die Zuhörerinnen beim Frauentreff 90 im evangelischen Gemeindehaus mit.
(Schwarzwälder Bote. Hat sich Jesus getrollt?)
Große Seelsorgeeinheit rückt näher
(Südkurier. Wo kommt sie her? Starke Truppe?)
Garten hat es Jubilarin angetan
(Schwarzwälder Boten. Haben die Bäume ausgeschlagen?)

Spaichingens Bürgermeister: Müssen Stadt nicht schlecht reden lassen

(tutut). Händeschütteln, flotte Musik von der Primtime Big Band, Schmalzbrot, bewirtet von der DLRG,  und eine aufmunternde Rede von Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher. Das war der gut besuchte Neujahrsempfang am Sonntag, 13.Januar, in der Spaichinger Stadthalle mit dem Tenor, dass die Stadt gut wirtschaftet und sich auf ihre Wirtschaft und ihre Menschen verlassen und sich sogar noch Rücklagen trotz hoher Investitionen leisten kann. Schlecht reden und schreiben lassen müsse sich die Stadt schon gar nicht.
Hier ein Auszug aus der Neujahrsansprache:
"Meine sehr verehrten Damen und Herren, wenn man mich heute fragt, was - speziell für Spaichingen - das  Wort des Jahres 2012 war, dann würde ich für mich - ohne lange 
überlegen zu müssen sagen - „Ich habe gehört, dass..." Das ist in Spaichingen typisch, dass jeder etwas hört, von wem  auch immer - und aus dem Gehörten schnell eine Geschichte entsteht, die allenorts diskutiert und bei jedem Gespräch in Nuancen verändert wird.
Stolz auf diese Gemeinschaft: Ich möchte Ihnen zu Beginn dieses Jahres zurufen: Was Sie auch  immer gehört haben mögen, was auch immer, wer auch immer, wo auch immer gesagt haben soll oder gehört haben will - feststeht zu  Beginn diesen Jahres, wir sind eine Gemeinschaft, die zusammen lebt und die aus meiner Sicht des Bürgermeisters in den  vergangenen Jahren enorm viel Energie in die Weiterentwicklung unseres Gemeinwesens gesteckt hat - jeder an seiner Steile. Und  darauf können wir sehr stolz sein und müssen uns schon gar nicht
schlecht reden lassen.
Öffnung für Neues: Damit meine ich nicht nur die großen finanziellen Anstrengungen der letzten Jahre, mit denen wir das Stadtbild verändert haben. Damit meine ich zu spüren, dass die Stadt sich öffnet für Neues, für neue Bürger. Ich spüre auch, dass Spaichingen interessant ist in vielen gesellschaftlichen Bereichen, wenn ich alleine daran denke, was sich im Vereinsleben tut und wie viele Veranstaltungen im Jahreszyklus in unserer Stadt stattfinden. Oftmals Veranstaltungen von privaten Personen ohne Zutun der Stadt.
Ich stelle fest, dass Spaichingen interessant wird in vielerlei Hinsicht.
Wenn ich mich nach einem geeigneten Slogan für das Jahr 2013 für meine
Stadt frage, meine Stadt in der ich leben und arbeiten darf, dann fällt mir ein Gedanke des 1931 geborenen und lange Jahre in Luzern tätigen deutschen Musikwissenschaftlers Peter Benary ein, der den Satz geprägt hat:
„Die Zukunft bringt, was wir der Zukunft bringen".
Zukunft kommt nicht von allein: Dieses Zitat wird gerade von einem Satz von Albert Einstein bestärkt, der sagt: "Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben". Das ist richtig und daraus wissen wir auch, dass Zukunft nicht von alleine kommt. Daraus lerne ich persönlich, dass es keinen Stillstand geben darf, wenn ich irgendwann nachfolgenden Generationen Zukunft in die Hand legen möchte. Zukunft kommt nicht von allein. Zukunft entsteht nicht von selbst. Zukunft gibt es nur dort, wenn wir uns entwickeln, wenn wir selbst an unserem Gemeinwesen und unserer städtischen Weiterentwicklung arbeiten. Um eine Zukunft zu haben, werden wir herausgefordert, und zwar in verschiedener Art und Weise. In Zeiten, in denen wir nicht mehr wissen, was die vielen Krisen bringen werden, heißt der Slogan, dass wir uns am besten auf unsere Stärken verlassen und anpacken müssen, denn von dritter Seite werden wir nicht viel erwarten können.
Hinzugelernt? Wie wir das bewerkstelligen sollen, wird zunächst bestimmt von den äußeren Faktoren, denen wir ausgesetzt sind, nämlich von Faktoren europäischer und bundespolitischer Entscheidungen.Nach wie vor - zwar etwas leiser spricht die Politik im Bundestagswahljahr hiervon - sind das beherrschende Thema die Staatsschulden - und Eurokrise. Haben wir denn hier im letzten Jahr hinzugelernt?
Im vergangenen Jahr habe ich die Fabel vom hungrigen Fuchs und den Reben, die an einer Mauer emporwachsen, erzählt. Der Fuchs springt immer wieder hoch und schnappt nach den Trauben, bekommt sie aber nicht zu fassen. Dies passt nicht zu seinem Selbstbild, weil er ja gewohnt ist, zu bekommen, was er will. Gibt es denn so etwas? Ein Raubtier, welches keine Trauben an einer Rebenstaude bekommt? In der Psychologie wird dieses Verhalten als kognitive Dissonanz beschrieben; sie bezeichnet den Widerspruch zwischen der  Vorstellung, die wir uns von der Welt machen und dem tatsächlichen Lauf der Dinge.
„Die Zukunft bringt das, was wir in die Zukunft bringen".
Was haben wir im letzten Jahr an Zukunft gestaltet, was jetzt bereits Vergangenheit ist?   Weil wir glauben, wir seien als Exportnation davon abhängig, dass wir Staaten wie Griechenland retten, pumpen wir enorme Summen Geld in Volkswirtschaften, obwohl wir wissen, dass diese nicht auf die Beine kommen werden. Jede abendländische Volkswirtschaft in der Geschichte der Menschheit konnte nur überleben, wenn der Grundgedanke der Eigenverantwortlichkeit, nämlich dass jeder für die Folgen seiner
Handlungen auch verantwortlich ist, und zwar egal was er tut, wo er es tut und wie er es tut, auch als Grundregel des Handelns beherzigt und nach diesem Grundgedanken gehandelt hat.
Verantwortlich handeln: Das setzt zum einen voraus, dass wir überhaupt etwas tun und nicht wie ruhende Vergangenheitsromantiker am Stammtisch oder wo auch immer die guten alten Spaichinger Zeiten heraufbeschwören und kritisieren, dass heute vieles anders und mitunter schlechter ist als früher. Zum Zweiten heißt das aber auch, dass Verantwortlichkeit dazu gehören muss zum Handeln. Ich muss also so handeln, wie ich es immer in eigenen Dingen zu tun pflege.Die Zusammengehörigkeit von Risiko und Haftung ist das Fundament für funktionierende gesellschaftliche Strukturen.
Wenn Mario Draghi, der Chef der EZB ankündigt Staatsanleihen in unbegrenzter Höhe durch die EZB aufzukaufen, dann stützt er zwar damit diese Staaten, das Geld sieht er jedoch nicht mehr so schnell wieder, wenn überhaupt. Es sind keine Sicherungsinstrumente hierfür installiert; das Risiko wird von der Haftung abgekoppelt.Marie Christine Ostermann, eine 1978 geborene Unternehmerin des Lebensmittelgroßhandels in Familienhand mit 150 Mitarbeitern und 75 Mio Jahresumsatz, die von 2009 bis 2012 Vorsitzende des Verbandes der jungen Unternehmer in Deutschland gewesen ist, sagt, es sei einfach, würde man den Grundsätzen der sozialen Marktwirtschaft folgen. Auch Staaten müssten sich so verhalten.
Derjenige, der seine Handlungen verantworten muss, handelt in der Regel auch nachhaltig. Wir werden, indem wir Rettungsschirme ausweiten, die Europäische Zentralbank in Stellung bringen und mehr und mehr Schulden vergemeinschaften, immer tiefer in die Transferunion rutschen und das Schuldenproblem nur vergrößern. Und wegen der Komplexität der Ausgleichssysteme in unseren Staatsfinanzen, - nehmen Sie allein
den Länderfinanzausgleich oder den kommunalen Finanzausgleich, der im wesentlichen das gleiche für Gemeinden ist, wie der Länderfinanzausgleich, wird sich dies in Zukunft negativ auf unsere Einnahmesituation in der Stadt auswirken. Auch Sie alle werden dies in ihren Geldbeuteln spüren, ich nenne hier nur die Erhöhung der Strompreise, den Wegfall der verminderten Mehrwertsteuer, wie er wahrscheinlich nach der Wahl kommen wird.
Wenn all die faulen Kredite oder unbrauchbare Anleihen bei einer sogenannten Bad Bank untergebracht werden, was glauben Sie denn, wer das später bezahlen soll? Wird das Geld nicht wieder eingesammelt, weil eben die Staaten gar nicht zurückzahlen können, wird unweigerlich eine Inflation, d.h. eine Geldentwertung die Folge sein. In deren Folge, wird derjenige, der mit seinem Geld etwas einkaufen möchte, weil er das Geld redlich verdient hat, nur noch weniger für das Geld bekommen, als er zuvor kaufen konnte. Ich komme zurück auf die Fabel und den Weg, den der Fuchs wählt: Der Fuchs sieht zwar ein, dass er die Mauer nicht erklimmen kann. Nun sagt er sich aber- weil er sich nicht eingestehen will, dass er bestimmte Dinge eben nicht erreicht oder dass bestimmte Dinge eben nicht funktionieren wie er sich das vorstellt - er sagt sich, dass ihm die Trauben ohnehin zu hoch hängen und ihm ohnehin viel zu sauer seien und belügt sich damit selbst. Er belügt sich selbst, ist aber zufrieden, weil er glaubt, den Widerspruch aufgelöst zu haben.
Ärmel selbst hochkrempeln: Aus alledem lernen wir, dass wir die Ärmel selbst hochkrempeln müssen. Unsere eigene Zukunft hängt davon ab, inwieweit wir erkennen, was wir machen können und was nicht. Unsere eigene Zukunft hängt davon ab, inwieweit wir bereit sind, für das was wir tun, auch einzustehen und das Risiko übernehmen. Sie werden sehen, spätestens nach der Bundestagswahl müssen wir mit kräftigen Einschnitten rechnen, und irgendwann werden Staaten wie Griechenland mit einer Begründung wie der Fuchs in der Fabel den Austritt aus der Währungsunion begründen. All das hat Auswirkungen auf unsere Stadt.
Warten auf die Umgehung: Jenes Geld, welches in Rettungsschirme gepumpt wird, fehlt hier in unserem Land für notwendige Infrastrukturmaßnahmen. Ich nenne schon wieder die Umgehungsstraße Spaichingen. Noch vor drei Jahren hat man mir erzählt, der Bundesverkehrswegeplan, in dem diese Maßnahme finanziert werden soll, wird vor der Bundestagswahl überprüft. Inzwischen steht fest, eine Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes kommt nicht vor dem Jahr 2015. Die derzeit vor Spaichingen liegenden Maßnahmen seien noch gar nicht in dem jetzigen Plan finanziert, zur Realisierung sind sie allerdings zum Teil schon frei gegeben. Selbst wenn wir bei der nächsten Fortschreibung in eine höhere Priorität kommen sollten, die es uns erlaubt, auch planen zu dürfen, und die Planung finanziert wird, vergehen dann bis zur Realisierung einer Maßnahmen mindestens 10 weitere Jahre.
Krankenhaus umbauen: Nehmen Sie das Thema Krankenhausversorgung. Schon Jahre wird hier im Kreis über das Thema Kreisklinikum, insbesondere der Erhalt der Spaichinger Klinik diskutiert. Vor kurzem habe ich gesagt, ich bin der Meinung, dass wir zur Versorgung der Bevölkerung - eben weil auch Hausarztpraxen hier in den nächsten Jahren schließen werden - ein Ärztehaus - ein sogenanntes medizinisches Versorgungszentrum - am Klinikum in Spaichingen andocken sollten. Beschimpft haben mich wegen dieser Äußerungen viele, unter anderem auch Politiker von hier, allen voran der Fraktionsvorsitzende der CDU im Spaichinger Gemeinderat. Beschimpft bin ich worden, weil ich angeblich gesagt haben soll, ich würde vorzeitig und ohne Not die Klinik aufgeben wollen. Das habe ich in keinem Satz gesagt. Aber wenn man ehrlich und sorgenvoll mit der Zukunftsgestaltung umgehen will, dann braucht man Visionen und man muss Vorschläge äußern dürfen, die dann auch ernst genommen werden. Ich sage Ihnen heute schon voraus, dass wir dieses Klinikum durch Kreistagsbeschlüsse umbauen werden, und dass es zu Einschnitten kommen wird. Wir warten dieses Jahr noch ab.
Noch immer bin ich der Auffassung, dass wir zur Erhaltung der medizinischen Versorgung in unserer Stadt über ein Ärztehaus oder medizinisches Versorgungszentrum nachdenken müssen. Es gibt nach meiner Auffassung keinen besseren Standort, als es an der Klinik zu realisieren, weil die Klinik auch hierdurch gestärkt werden könnte.
„Die Zukunft bringt, was wir der Zukunft bringen'"
Investitionen 2013: Was bringen wir in diesem Jahr an Zukunft, die unsere Stadt nachhaltig in Ihrer Entwicklung stärkt? Lassen Sie mich einen Blick auf unsere finanzielle Rahmensituation werfen: Im letzten Jahr haben wir 7,6 Mio € Gewerbesteuer eingenommen, den höchsten Stand, den wir je hatten. Ich danke, den Gewerbetreibenden, die zu diesem herausragenden Ergebnis beigetragen haben. Das zeigt mir aber, dass wir auf dem richtigen Weg sind, wenn wir hinreichend Gewerbeflächen zur Verfügung stellen und unseren Betrieben gute Infrastrukturbedingungen bieten.
Vergegenwärtigen Sie sich, dass wir mit unserem Gewerbegebietspreis in Höhe von 42 €/qm etwa nur die Hälfte der Kosten decken können, die notwendig wären, um ein Gewerbegebiet vollkommen zu erschließen. Die andere Hälfte ist Wirtschaftsförderung in unsere Betriebe, um sie hier zu haben und sie zu unterstützen, denn ohne Wirtschaft ist alles nichts in unserer Stadt. Das sehen Sie am besten in Städten, in den Wirtschaft oder öffentliche Einrichtungen abwandern oder abgezogen werden.Weil wir in diesem Jahr mehr Finanzumlagen an Kreis und Land zahlen müssen, führen wir nur noch - allerdings dennoch beachtlich 3,5 Mio € auf unser Sparbuch, aus dem wir unsere Investitionen zahlen.
In diesem Jahr werden wir Bautätigkeiten im öffentlichen Bereich in einer Größenordnung in Höhe von 7,3 Mio € entfalten. Schwerpunkte dieser Investitionen sind bei der Kläranlagenerweiterung und bei der Erneuerung des Marktplatzes gesetzt. Ab April werden wir die Hälfte des Marktplatzes aufreißen und bis September den neuen Plattenbelag aufbringen. 1,995 Mio € fließen in diesem Jahr in die Verbesserung des Marktplatzes und der Infrastruktur. Das ist notwendig, weil wir das Sanierungsgebiet in den nächsten drei Jahren abschließen wollen. Der Bund, der uns Städtebau mittel hierfür zur Verfügung stellt, verlangt auch eine zügige Abwicklung der Sanierungen.
Kläranlage, Gymnasium: Daneben werden wir bei der Kläranlage 1,7 Mio € investieren.Allein diese beiden Maßnahmen ein klares Signal an das Handwerk in unsere Stadt, welches von diesen öffentlichen Arbeiten enorm profitieren kann. Wir erweitern das Gymnasium und führen genau das fort, was wir seit Jahren machen. Investitionen in Schulen und Bildung als eine vordergründige Aufgabe zur nachhaltigen und zukünftigen Sicherung der Arbeitsplätze in unserer Stadt und zum langfristigen Erhalt auch von Einwohnergröße. Das Gymnasiumsdach wird neu gemacht - eine notwendige Instandsetzungsmaßnahme. Das Feuerwehrhaus wird eingeweiht.
Kindergarten: Frühkindförderung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind mir ein wichtiges Anliegen. In den letzten Jahren haben wir in den Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft Frühkindbetreuungsplätze geschaffen, - dieses Jahr schaffen wir mit einem Anbau am Kindergarten Platz für weitere zwanzig Kinder, die in den nächsten Jahren im Kindergarten im Alter zwischen 6 Monaten und drei Jahren betreut und versorgt werden können. Wir übernehmen also Verantwortung in unsere Zukunft, weil wir sie selbst gestalten. Wir und insbesondere ich als Bürgermeister übernehmen aber auch Verantwortung für das, was wir gemacht haben und worüber man aus finanziellen Gründen etwa diskutieren könnte.
Ein Beispiel hierzu: Wir haben vor einigen Jahren unser Schwimmbad saniert und erneuert. Eine Investition von damals 5 Mio €. Damals hätte man unter Zugrundelegung rein kaufmännischer Gesichtspunkte sagen müssen, das lohnt sich nicht, wir schließen das Bad - wie es im übrigen andere Gemeinden getan haben.Wir haben gesagt, wir halten es für wichtig, eine solche Daseinsvorsorgeeinrichtung vorhalten zu können. Wir haben saniert und wir stehen dazu. Aber wir dürfen nicht verkennen, dass dieses Bad, auch heute und in den nächsten Jahren jährlich ca. 400.000 € kostet, wenn man Abschreibungen und alles einrechnet. Wir haben damals gesagt, wir machen das trotzdem, weil ein Bad auch eine gute Einrichtung für die Bevölkerung ist.
Was machen wir noch dieses Jahr: An der Alten Turnhalle - eines der schönen Gebäude in alter Bausubstanz, werden wir in diesem Jahr eine weitere Fassadenseite machen. Wir werden in der Lehmgrube ein Baugebiet erschließen und attraktive Bauplätze anbieten können. An der Schillerschulsporthalle bauen wir weitere Parkplätze, um den Parkdruck an Wochenenden zu entzerren. Auch im Tiefbau, werden wir instand setzen und verbessern, etwa in der Max-Planck Straße.
Das ist ein Gesamtinvestitionspaket in diesem Jahr in Höhe von 8,7 Mio €, wenn ich auch Anschaffungen hinzurechne. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir dieses Investitionspaket stemmen können, ohne dass wir Kreditaufnahmen brauchen. Ich habe dem Gemeinderat vorgeschlagen, dass wir aus unserer Ertragskraft noch eine Million € auf die hohe Kante legen, um den sicherlich schwächeren Haushalt 2014 und die in ihm vorgesehenen Investitionen gesamtwirtschaftsverträglich, d.h. ohne größere Neuverschuldung, gestalten zu können. Das ist vorausschauend und weise, weil wir damit die Verschuldung im Griff halten. Mit dem diesjährigen Paket erreichen wir trotz der hohen Investitionen zumindest mittelfristig eine Verringerung der Verschuldung. Und wir schreiben damit ein bereits mehrjähriges Bemühen fort, dass wir wie in den Jahren 2011 und 2012 ohne neue Kreditaufnahmen auskommen.
Keine Kreditaufnahme: Schauen Sie also in diese Stadt hinein und schauen Sie, was gemacht wird, was entsteht und betrachten Sie die Zahlen, dass wir bereits im dritten Jahr ohne Kreditaufnahme auskommen. Wer da behaupten will, wir seien nicht gut aufgestellt, der muss mir erst einmal das Gegenteil beweisen. Ich habe das schon einmal vor einem Jahr im Wahlkampf gesagt: Ich lasse mir diese Stadt nicht schlecht reden, nicht von schlechtem Journalismus in der Tagespresse und nicht von bestimmten Gruppen, die meinen, Sie müssten alles besser wissen und ständig und unentwegt nicht aufhören, mich und meine Arbeit diskreditieren zu wollen.
Stolz: Wir müssten im Gegenteil zu Beginn dieses Jahres alle stolz auf  das sein, was wir in Spaichingen erreicht haben. Ich bin zu Beginn dieses Jahres stolz darauf, dass ich mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Dienstleistungsbetrieb Rathaus vorhalten kann, in dem Sie alle nicht nur gut beraten werden, sondern wo Ihnen auch geholfen wird. Wir haben ein modernes Rathaus, nicht nur im Aussehen geschaffen. Wir dürfen uns nicht davor verschließen, dass Gesellschaft sich wandelt, dass Kinder in einer medialen Welt groß werden, die ihnen Reize gibt und die auf sie Informationen einfließen  lässt, die nicht immer für die Entwicklung förderlich sind. Denken Sie daran, dass wir an unseren Schulen inzwischen drei Soziaipädagogen  beschäftigen, die sich um diese Entwicklungsdefizite kümmern sollen. Ein  Umstand, den wir vor 20 Jahren noch gar nicht kannten. 
Wenn wir stolz auf das sind, was wir erreicht haben, und wenn wir  erkennen, wo die Risiken in den vor uns stehenden Jahren liegen, dann können wir getrost heute sagen, dass die Zukunft das bringen wird, was wir in die Zukunft hinein vorbereiten und für sie gestalten. Wir nehmen es in Angriff mit zahlreiche Infrastrukturmassnahmen und mit Instandsetzungen.
Da sind unsere Unternehmer, die mit ihrer Kompetenz Arbeitplätze  vorhalten. Da sind eine Vielzahl Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die mit ihrer Einkommensteuer auch einen Teil dazu beitragen für die Weiterentwicklung unserer Stadt. Es ist eine Vielzahl von ehrenamtlich Tätigen, die unser Gemeinwesen als Bürgergesellschaft zusammenhalten. Ich nenne hier nicht mit dem Anspruch auf Vollzähligkeit die Arbeit der Damen im Hospiz, die Arbeit der Helferinnen in der Kleiderkammer, im Weißen Ring, im Heimatverein, im Tierschutz. Ich danke den Seniorinnen und Senioren, die sich mit der Organisation zahlreicher Nachmittage für Senioren in die Gemeinschaft einbringen.
Interessen der Stadt vertreten: All das ist ungeachtet der Politik in unserer Stadt genauso wichtig, wie die Bautätigkeit. Wir sind gut aufgestellt. Das kann ich als Bürgermeister am heutigen Vormittag versichern. Zu Beginn dieses Jahres möchte ich Ihnen ganz persönlich nochmals danken, dass Sie mir im vergangenen Jahr mit einem eindeutigen Ergebnis den Auftrag und das Vertrauen für weitere acht Jahre als Bürgermeister gegeben haben. Ich werde mich auch in diesem Jahr nicht verbiegen lassen. Ich werde auch in diesem Jahr für die Interessen dieser Stadt eintreten, wenn ich es für geboten halte. Hier schwelt immer noch die Auseinandersetzung in der Frage der Zusammenarbeit in der Verwaltungsgemeinschaft Spaichingen. Hier biete ich Lösungen an, aber nicht um jeden Preis. Und all diejenigen, die darüber reden, lade ich gerne zum Gespräch ein.
Informieren: Ich rate gerade in diesem Jahr allen dazu und lade alle dazu ein sich zuvor auch umfassend zu erkundigen, bevor man sich eine Meinung bildet und diese auch äußert, ohne zum Teil umfassende Hintergrundinformationen zu haben. Das haben wir gerade in den letzten Wochen wieder erlebt und jeden Tag in der Tageszeitung lesen können, als es um einen Vorfall auf dem Betriebshof ging. Ich bin bereit, Rede und Antwort zu stehen, wenn an Stammtischen oder anderswo über Dinge geredet wird, die die Stadt betreffen. Immer nur „Ich habe gehört, dass...- wie ich es eingangs dargelegt habe, bringt uns alle nicht weiter.
Persönlich wünsche ich mit meiner Frau, dass wir in diesem Jahr viele gute Stunden mit Ihnen erleben dürfen. Ich wünsche mir und meinen Mitarbeitern eine Atmosphäre in unserer Stadt, in der auch anerkannt wird, was wir tun. Ich wünsche uns allen ein friedvolles Jahr. Jederzeit können Sie sich persönlich an mich wenden. Ich werde mir Zeit für Sie nehmen und Ihnen In Ihren Anliegen helfen, so weit mir dies möglich ist.
Meine Frau und ich wünschen uns allen ein gut verlaufendes Jahr 2013, in der Hoffnung, dass wir die Zukunft in dem Maße gestalten können, dass wir zum Ende des Jahres sagen werden, es war gut, wie wir es getan haben.
Wir stehen zu Beginn dieses Jahres sehr gut da. Lassen wir uns diese Ausgangssituation nicht schlecht reden. "Die Zukunft bringt, was wir der Zukunft bringen werden". Diesen
Auftrag nehme ich zu Beginn des Jahres ernst. In diesem Sinne schütze Gott unser Vaterland und unsere Stadt".

Wäre es für die Stadt Spaichingen und sicher auch anderswo nicht gewinnbringend, wenn sich im Internet tummelnde Gruppen, die um sich kreisend Selbstbefriedigung mit Merkmalen einer Sucht pflegen, auf den Weg für eine Gemeinschaft nützlicher Tätigkeiten gelenkt werden könnten?