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Hunderttausende: „Angela, das Volk ist da!“

Von WOLFGANG HÜBNER

Jeder einzelne Teilnehmer an der Berliner Großdemonstration am Samstag hat sich um Deutschland und die Demokratie verdient gemacht. Der 1. August 2020 hat den Volkswiderstand gegen die Bildung einer Corona-Demokratur auf eine notwendig spektakuläre Weise sichtbar und erfahrbar gemacht.

Es sind nun hunderttausende Teilnehmer an dieser Aktion, die ihren Familien, Freunden, Kollegen, allen Daheimgebliebenen bezeugen können, wie unfassbar dreist (und dumm) die konformistischen Medien sowohl über die schiere Zahl der Teilnehmer, deren soziale Zusammensetzung und auch deren Motive lügen. Und unwiderlegbar beweisbar ist nun, wie absichtsvoll verschieden berichtet und gewertet wird, wenn es sich um eine Großkundgebung in Corona-Zeiten von Linken und Grünen (wie am 6. Juni bei den „Black Lives Matter“-Massendemos in Berlin, Frankfurt, München und Köln) oder um eine solche von freiheitlich-kritischen Bürgerinnen und Bürgern handelt.

Der 1. August 2020 ist somit auch der Tag, an dem der Restglaube an die für jede Demokratie so wichtige Aufklärungsfunktion der Medien in Deutschland endgültig begraben werden musste. Wie schwach, wie verkommen, wie verlogen muss ein politisch-mediales System beschaffen sein, das solche so leicht widerlegbaren, tausendfach fotografisch gegendokumentierten Fake-Zahlen über die Teilnehmer zu verbreiten wagt?

Wie sehr muss dieses System das Volk verachten, um ihm auf hunderten Kanälen der Desinformation einzuhämmern versucht, bei den Demonstranten habe es sich hauptsächlich um Spinner, Rechte und Masken-Verweigerer gehandelt? Nicht die Hunderttausenden von Berlin am ersten Augusttag haben dieses Lügensystem blamiert, sondern das hat dieses selbst beeindruckend gründlich geschafft!

Nur kurz vor dem Fanal in Berlin hatte der Wissenschaftsknecht der Bundesregierung, RKI-Chef Lothar Wieler, eine Provokation losgelassen, die zeigte, wie verachtungsvoll und autoritär die Mächtigen das zu nicht geringen Teilen seit Monaten in Todesangst versetzte deutsche Volk behandeln zu können glaubten: Wieler befahl im Ton eines größenwahnsinnigen Militärs, „diese Regeln werden wir noch monatelang einhalten müssen, die müssen der Standard sein, die dürfen überhaupt nie hinterfragt werden – das dürfte und sollte niemand mehr infrage stellen, das sollten wir einfach so tun«. Dem musste und wurde nun im Namen der Demokratie, des Grundgesetzes und des gesunden Menschenverstandes widersprochen. Dass dieser Widerspruch so zahlreich, so eindrucksvoll, so friedlich und nebenbei so reinlich geschah – das ist der Orden, den sich jeder Teilnehmer symbolisch an die Brust haften darf.

Die Polizeiaktion gegen die Kundgebung und einzelne Personen sind Zeugnisse der Hilflosigkeit, aber auch der Wut der Corona-Profiteure. Es war auch nicht zu erwarten, dass die (noch) Mächtigen einfach die weiße Fahne der Kapitulation hissen würden. Doch wie die Ereignisse in der DDR Ende der 80er-Jahre gezeigt haben, ist gegen die friedliche Macht der Massen polizeiliche und politische Repression nicht ausreichend.

Die Kundgebung in Berlin stand unter dem Motto „Freiheit“. Das ist in Deutschland traditionell leider nicht der beliebteste Wert. Umso wertvoller, wenn er endlich einmal wieder massenhaft bezeugt wurde. Die Voraussage gilt: Die nächste nationale Großkundgebung wird noch mächtiger sein. Denn Berlin am 1. August 2020 hat Mut gemacht und Kraft gegeben. Viele riefen: „Angela, das Volk ist da!“ Noch mehr werden rufen: „Angela, das Volk ist schon wieder da!“
(pi-news.net)

Durch Zwangsmaßnahmen zur Kanzlerkandidatur?

Von Vera Lengsfeld

Die Berichterstattung über die Anti-Corona-Demonstration in Berlin bestätigt alle Befürchtungen, die man inzwischen über die Meinungsmacher-Presse haben muss. Es wird geframed und missinformiert, dass sich die Balken biegen.

Es ist erst wenige Wochen her, dass in Berlin eine große Black Lives matter-Demonstration mit tausenden Teilnehmern auf dem Alexanderplatz stattfand. Da spielten Abstandsregeln, Maskenpflichten und Versammlungsbeschränkungen keine Rolle mehr. Diejenigen, die wochenlang jeden im Internet niedergebrüllt hatten, der auch nur den leisesten Zweifel an den weitreichenden Anti-Corona-Reglementierungen äußerte, scherten sich plötzlich tausendfach einen feuchten Kehricht um irgendwelche Gesundheitsgefahren. Wer für das Richtige eintritt, muss den Vorwurf mangelnder Solidarität eben nicht fürchten, mit dem er gerade noch die Verweigerer des Maskentragens in die rechte Ecke gestellt hatte.

Die Politik stand den Protesten mit einer Mischung aus Genugtuung und Hilflosigkeit gegenüber. Niemand wollte riskieren, dass die linksextreme Szene nach den Attentaten rund um die EZB-Eröffnung in Frankfurt und den Hamburger G20-Gipfel deutsche Städte einmal mehr in Kriegsschauplätze verwandelt. So ließ man sie gewähren, die Anti-Rassismus-Kämpfer, obwohl das mulmige Gefühl überwog. Lediglich „Besorgt“ zeigte sich nur Gesundheitsminister Spahn, obwohl die fünfzehntausend Menschen, die auf dem Alexanderplatz aneinander kuschelten, die seit März verordneten Beschränkungen zur Lachnummer degradierten. Von Saskia Esken oder gar Markus Söder war damals nichts zu hören. Ganz anders gestern.

Obwohl nach den BLM-Demos in verschiedenen Städten die Infektionszahlen keineswegs anstiegen, sondern die Kurve weiter abflachte, legten sich die Politiker am Samstag gewaltig ins Zeug. Die notorische Saskia Esken twitterte, das Verhalten der Demonstranten sei unverantwortlich. “Tausende #Covidioten feiern sich in Berlin als ‘die zweite Welle’, ohne Abstand, ohne Maske”, sie gefährden damit nicht nur unsere Gesundheit, sie gefährden unsere Erfolge gegen die Pandemie und für die Belebung von Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft.“ Deutlicher kann Doppelmoral nicht sein, denn keine solchen Vorwürfe hat Esken gegen die BLM-Demonstranten erhoben. Wer für das Richtige eintritt, ist für 58 und Antifa offensichtlich immun gegen das Virus.

Peter Altmaier konnte, anders als bei der BLM-Demo, auch nicht an sich halten.

Schon vor dem Protestzug gegen die Corona-Politik der Regierung hatte der Wirtschaftsminister für härtere Strafen bei Verstößen gegen die Corona-Regeln plädiert. “Wer andere absichtlich gefährdet, muss damit rechnen, dass dies für ihn gravierende Folgen hat“. Warum trifft das nur auf die Bürgerlichen, nicht auf die linken Antifanten zu?

Berlins Regierender Bürgermeister Müller ärgerte sich „maßlos“, dass Menschen aus anderen Teilen Deutschlands nach Berlin kommen, um hier ein Demonstrationsrecht auf Grundlage von Hygieneregeln wahrzunehmen, die sie dann missachteten. Die Demonstranten würden die Fakten nicht zur Kenntnis nehmen und riskierten damit die Gesundheit anderer. Fakt ist doch, dass die Infektionswelle abnimmt, die Hygienevorschriften aber immer mehr verschärft werden. Als Grund wird die Furcht vor einer „zweiten Welle“ angegeben, die bislang aber nur herbeigeschrieben wird, indem man in der Berichterstattung den Eindruck erweckt, dass die durch immer mehr Tests gefundenen Infizierten Erkrankte seien. Dabei sind die Tests, wie die Serie beim Fleischverarbeiter Tönnies bewies, höchst unzuverlässig. Sie führten dort zur Isolierung von gesunden Menschen.

Ministerpräsident Markus Söder, dem sein Bayern sichtlich zu eng wird und den es trotz Dementis mit Macht zur Kanzlerkandidatur drängt, empfiehlt sich, indem er den ganz harten Hund gibt.

“Das Virus bleibt eine Daueraufgabe, die uns permanent unter Stress setzt.”

Viele Menschen seien im Umgang mit dem Virus leichtsinniger geworden. “Dazu gehören auch die extremen Lockerer und Verschwörungstheoretiker, die alle Maßnahmen schnellstens aufheben wollten.” Dann folgt die kühne, durch nichts bewiesene Behauptung, jeder, der das Coronavirus unterschätze, sei widerlegt worden. Die zweite Welle „schleicht durch Deutschland.” Der wackere Söder will die schleichende Welle wie zuvor Wirtschaftsminister Peter Altmaier mit höheren Bußgelder bei Missachtung der Hygienevorschriften bekämpfen. Dabei hat er die Bußgelder in Bayern schon in existenzgefährdende Höhen geschraubt.

Was sagt es über die mentale Lage in Deutschland, wenn ein Politiker glaubt, sich durch Zwangsmaßnahmen die Kanzlerkandidatur erkämpfen zu können? Die Umfrageergebnisse scheinen Söders Hoffnungen ja recht zu geben. Das ist viel gefährlicher als die notorische zweite Welle.
(vera-lengsfeld.de)

Die besten Witze der Welt - Platz 1, Schweden
Ein Einwohner aus Stockholm fährt zur Entenjagd aufs Land. Als er eine Ente sieht, zielt er und schießt. Doch der Vogel fällt auf den Hof eines Bauern, und der rückt die Beute nicht heraus. „Das ist mein Vogel“, besteht der Städter auf seinem Recht. Der Bauer schlägt vor, den Streit, wie auf dem Land üblich, mit einem Tritt in den Unterleib beizulegen. „Wer weniger schreit, kriegt den Vogel.“ Der Städter ist einverstanden. Der Bauer holt aus und landet einen gewaltigen Tritt in den Weichteilen des Mannes. Der bricht zusammen und bleibt 20 Minuten am Boden liegen. Als er wieder aufstehen kann, keucht er: „Okay, jetzt bin ich dran.“ „Nee“, sagt der Bauer im Weggehen. „Hier, nehmen Sie die Ente.“

Kathedrale von Annecy, Stadt des Schutzheiligen der Journalisten, des Heiligen Franz von Sales. Annecy ist Hauptstadt des Départements Haute-Savoie und hat seit der letzten Wahl einen grünen Bürgermeister.

(tutut) - Was ist der Unterschied zwischen einer Mission und einer Zeitung? Der Missionar wurde zum Heiligen der Journalisten, die Zeitung zur Lügnerin. Franz von Sales, der Schutzheilige der Journalisten, und das Sprichwort stammen aus der selben Zeit. Dies ist sicher kein Zufall. Zum Aushängeschild eines heute nicht sehr angesehenen Berufsstandes wie jener der Politiker  hat ihn Papst Pius XI. 1923 anlässlich seines 300. Todestages ernannt. Sein Verdienst: erfolgreiche Pressepropaganda, von der heutige Journalisten trotz größten Missionseifers nur träumen können. Statt zu berichten oder zu kommentieren, wie es Zeitungssinn sein sollte, nutzte der Savoyer Franz von Sales nach der Priesterweihe ein neues Medium und holte Calvinisten zurück in die Katholische Kirche. Es genügt eben nicht auf einem Zeitungskopf zu verbreiten, man sei christliche Kultur und Politik, man muss es auch sein. Im calvinistisch gewordenen Teil der Diözese Genf, dem Chablais, war den Menschen unter Strafe verboten, seine Predigten zu hören. So nutzte Franz von Sales Flugblätter, um seine Gedanken zu den Menschen zu bringen. Nach vier Jahren war fast die gesamte Bevölkerung des Chablais zum katholischen Glauben zurückgekehrt. Was Presse ist und was sie nicht ist, hat er damals schon erkannt, was Journalisten aber vergessen zu haben scheinen: "Mit Adleraugen sehen wir die Fehler anderer, mit Maulwurfsaugen unsere eigenen". Wenn überhaupt. In Sterbezeiten eines Berufsstandes im Hospiz erinnert sich niemand an die Worte des ersten Qualitätsjournalisten mit Lizenz des Papstes: "Die schweigende Verachtung, mit der man einer Verleumdung oder Unbill begegnet, ist gewöhnlich ein heilsameres Gegenmittel als Empfindlichkeit, Zwist oder Rache". Womit will eine Zeitungspfarrerin "Sonntagsläuten" veranstalten? Mit "Apfel-Crumble - Mein Sohn hatte gerade Geburtstag. Dieses Jahr hat er sich einen Apfelkuchen gewünscht. Mürbeteig mag er nicht so gern, aber im Internet finde ich eine Alternative: ein Rezept mit viel Öl und Milch - das probieren wir!......In diesem Sinn, auch wenn dieses Jahr manches anders läuft als geplant: Genießen Sie Ihren Sommer!" Wer wundert sich da noch über Flüchtlinge aus den Kirchen. Ganz anders der Fürstbischof Franz von Sales: "Ein Prediger ist gut, wenn seine Gemeinde beim Fortgehen nicht sagt: Welch herrliche Predigt! - sondern: Ich werde etwas tun". Sein Buch "Anleitung zum frommen Leben", als "Philothea" bekannt, wo Franz von Sales in praktischen Schritten erklärt, wie Menschen in Beruf und Alltag ihr Christsein verwirklichen können, ist noch heute unter den Top Ten der christlichen Weltliteratur. Wie klingt's dagegen, wenn Zeitung sich selber macht, um das Volk auf dem Coronagrill warum zu halten mitten im Sommer? "Kritik an kostenlosen Corona-Tests - Mehrheit der Baden-Württemberger und Bayern will, dass Reiserückkehrer selbst zahlen". Selber schuld an der Politik? Ja. Sie haben sie sich gewählt. "Etwa drei Viertel der Bürger fänden es angemessen, wenn Rückkehrer die Kosten selbst tragen würden - und nicht der Steuerzahler. Das ist das Ergebnis der repräsentativen Umfrage der 'Schwäbischen Zeitung' mit dem Online-Meinungsforschungsinstitut Civey". Die weissen Bescheid? "Corona an Bord - Wann kommt die Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten? - An den Flughäfen München und Friedrichshafen laufen die Tests bereits auf freiwilliger Basis". Nur eine ganze Seite. Darf's ein bisschen mehr sein? "Ausflugstipps für Daheimgebliebene". Willkommen 1950! Da war das Grundgesetz in Ruinen erst ein Jahr alt. Nun ist es weg."Beamte müssen bei Risikoreisen auch mit Gehaltsentzug rechnen - Baden-Württembergs Beamten droht unter Umständen ein Gehaltsentzug, sollten sie bewusst in ein Corona-Risikogebiet reisen und nach ihrer Rückkehr in Quarantäne gehen". "Hygiene-Chaos im Amateurfußball", denn "Absurde Regeln auf den Plätzen". "Wann Kinder in Kita und Schule dürfen - Viel Lob von Eltern und Ärzten für Richtlinien von Land und Gesundheitsamt". Mit Pippi Langstrumpf im Land der Ahnungslosen. "Pflege im Heim immer teurer - Zuzahlung liegt im Durchschnitt bei mehr als 2000 Euro". So ein angeblich minderjähriger Illegaler aus der Dritten Welt kostet eben seine 5000 oder 6000 oder mehr im Monat. "Abschlusszeugnisse mit Abstand verliehen". Nicht nur Spaichingen geht baden: "Formular zum Ausschneiden - Das ist das Formular zur Registrierung des Besuchs. Einfach ausschneiden. Obwohl es noch keinen Tag gegeben hat, an dem das Freibad wegen Überfüllung geschlossen werden musste - 800 Besucher sind wegen der Coronaregeln nur je Schicht zugelassen -: Es bilden sich immer wieder Schlangen (mit Mund-Nasenschutz ausgestattet) am Eingangsbereich. Dies vor allem, weil die Besucher die Meldebögen erst vor Ort ausfüllen". Deshalb fragt eine Bloggerin: "Was ist Unternehmertum?" Wie soll das eine Zeitungsangestellte wissen, welche jeden Tag die Welt erklärt? "Mittelstand braucht Luft für Transformationsprozess - Digitalisierung, autonomes Fahren, alternative Antriebstechnologien: Politikbesuch bei Autozulieferer Aicher". Es ist Wahlkampf. Wer kennt schon eine Wirtschaftsministerin? Für Bildung sind andere zuständig: "Briefmarken sammeln bildet und fasziniert - Mitglieder des Briefmarken- und Münzensammlervereins gestalten mit Leidenschaft Alben". Gegen Bierdeckelsammeln hat Corona was. Und eine Schulleiterin gegen Gender: "Als Rektor verwaltet man den Personalmangel“. Wie heißt es als Wort des lebendiges Gottes in Psalm 116: "Alle Menschen sind Lügner". Der Kölner Stadt-Anzeiger erklärt: "Etwa 25-mal täglich, so haben Untersuchungen ergeben, sagt man Unwahres. Lügen sind unsere Visitenkarte, urteilt der Psychologe Jochen Jordan. Männer lügen öfter als Frauen, Frauen lügen anders als Männer. Lügen haben ihre eigene Ästhetik. Sie sind bunt und recht kompliziert. Es gibt 'kleine, große, dicke, dünne, hübsche, fette, fatale, weiße Lügen'. Das schreibt Ayelet Gundar-Goshen. Sie muss es wissen. Hat sie doch im Buch der Stadt Köln eine 'Lügnerin' zur Romanheldin gemacht. Ihr Roman 'Lügnerin' ist ein Prüfstein der verschobenen Wahrheitsarchitektur im 21. Jahrhundert. Wo alle fragen, was die Lüge mit einem Menschen macht und wie der Mensch mit der Lüge umgeht, erzählt sie die Geschichte der Lüge. Was geschieht eigentlich, wenn eine Lüge zur Welt und in die Medien kommt? Selten ist die Geburt der Lüge aus dem Geist indiskreter Medien so spannend, so geistreich erzählt worden wie in dieser Geschichte, die selbst wiederum so gut erfunden ist, dass sie unglaublich wirklich und wahrhaftig klingt". Was hat heute ihr Schutzheiliger den Journalisten noch zu sagen? Salesianisch leben heißt auch: Christsein im Alltag, kleine Tugenden wie Demut, Sanftmut, Geduld, Herzlichkeit, Optimismus. Sales orientierte sich an dem Wort des biblischen Schöpfers an die lebendigen Dinge der Welt, sie sollen Frucht tragen: ein Bischof kann und soll nicht leben wie ein Mönch. Eheleute nicht wie Kapuziner und auch Handwerker nicht wie beschauliche Ordensleute, den halben Tag betend. Aber alle Früchte wolle Gott, jedes nach seiner Art. Franz von Sales wollte eine neue Einheit zwischen Beruf und Religion schaffen. Wer schafft das? Sie nicht. Im Januar kündigte eine C-Kanzlerin in Davos eine "gigantische Transformation" an, "Klimaschutz als Existenzfrage". Sie hat nichts davon verstanden, das Volk ebenfalls nicht, aber es macht wie immer einfach mit. Corona ist das neue Goldene Kalb, um das Deutschland tanzt. Eine Bloggerin von Spaichingen mittendrin, denn sie hat das deutsche Wirtschaftswunder nicht verstanden, von dem sie profitiert und deshalb Islam und Sozialismus auf das Kalb setzt: "Es klingt fast wie gesundbeten, wenn die Ministerin und der Staatssekretär die Freiheit des Unternehmertums postulieren. Seit dem neoliberalen Sündenfall ist das von den beiden ideologischen Polen Liberalismus und Sozialismus geprägte Betrachten Schnee von gestern". Linksgrünes Propagandagewäsch. Was hat sie eigentlich gelernt? Neoliberalismus ist soziale Marktwirtschaft, da beißt die Maus so wenig Faden ab, wie wenn Faschisten sich zu Antifaschisten erklären. Die deutschen sozialistischen Paradiese hießen NSDAP und SED und waren die Hölle.

Schreibfeder, Attribut des Schutzheiligen der Journalisten.

Sommerferien in Tuttlingen bringen Rätselspaß für Kinder
In Tuttlingen gibt es nun ein Kindersommerferien-Maskottchen. Jede Woche in den Sommerferien veröffentlicht unsere Zeitung ein Rätsel, das die Kinder zu einem Ort in und um Tuttlingen führt.
(Schwäbische Zeitung. Kindisch.)

Donaubergland wirbt für die „Auszeit Daheim“
Urlaub daheim: Das ist in Zeiten der Corona-Pandemie sicher eine sinnvolle Alternative zu jeglichem Fernweh.
(Schwäbische Zeitung. Das ist Privatsache und geht Politik und Medien einen Scheißdreck an, kannitverstan? Sind denn immer mehr verblödet? Wann wird Kraft durch Freude gegründet und die Volkswohlfahrt?)

Bei Pflanzen stop, beim Menschen go?
Kretschmanns Willkür: Baden-Württemberg stoppt Gentechnikforschung
Von Holger Douglas
Kretschmann stoppt in einer Hauruck-Aktion ein Forschungsprogramm zur Nutzung der Genome Editing Technologie an Pflanzen, das seine grüne Forschungsministerin ausgeschrieben hat. CueVac darf hingegen mit in Zellen eingeschleusten mRNA-Teilen arbeiten. »Irritiert und besorgt« zeigten sich 122 Wissenschaftler und schrieben einen offenen Brief an den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (Grüne). Die Entscheidung schade »sowohl dem Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg als auch Deutschland massiv«...
(Tichys Einblick. Ist Deutschland denn nicht der Gegner von Linksgrün?)

Corona-Newsblog: Veranstalter müssen Demonstration gegen Corona-Maßnahmen beenden
(Schwäbische Zeitung. Kommt sonst der Staatsschutz oder wie auch immer der heißt? Diktatur statt Grundgesetz?)

Wildsüdwest. Zeugen gesucht? (facebook.com/GuidoWolfinfo)

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NACHLESE
Shitstorm gegen Kabarettisten
Deutsche Forschungsgemeinschaft löscht Beitrag von Dieter Nuhr
Von Redaktion
Der Kabarettist Dieter Nuhr hat im Auftrag der DFG einen Beitrag produziert, in dem Werbung für die Wissenschaft gemacht wird. Doch einigen Twitterern gilt er als kontaminiert. Die DFG ist sofort eingeknickt. Wenn sich die Richtigen empören, ist der in ihren Augen Falsche schnell weg vom Fenster. Der Ober-Richtige war in diesem Fall der Alpha-Soziologe Armin Nassehi und der Falsche war der Kabarettist Dieter Nuhr. Letzterer ist in weiten Medienkreisen schon lange nicht mehr wohlgelitten, da er aus der linken Reihe tanzt, und immer wieder die Regierenden in Deutschland und die Denkschablonen der Mehrheitsmeinung auf die Schippe nimmt – für Kabarettisten offenbar eine Ursünde, die man nicht mehr loswird...
(Tichys Einblick. Mutmaßliche Volks- und Grundgesetzhetzung im Denunziantenstadel? Ist was krank in diesem Land?)
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DFG kapiltuliert vor Zeitgeist
Dieter Nuhr – Wissenschaft und Forschung knien nieder vor politischer Religion
Nur solche Wissenschaften und Wissenschaftler zählen für Ideologen, die gewünschte Ergebnisse liefern und nie mehr infrage stellen. Das ist nicht Wissenschaft, sondern blinder Glaube - Religion.
VON Redaktion
Nur solche Wissenschaften und Wissenschaftler zählen für Ideologen, die gewünschte Ergebnisse liefern und nie mehr infrage stellen. Das ist nicht Wissenschaft, sondern blinder Glaube – Religion...
(Tichys Einblick. Wissenschaft steht Diktaturen immer zu Diensten, das war in Deutschland schon zweimal im Sozialismus der Fall.)

KLARTEXT VON MARKUS GÄRTNER
Die zufriedenen Deutschen – Wer´s nicht glaubt, der hortet
Die Deutschen sind fast rundherum zufrieden. Das suggeriert uns der Medien-Mainstream. Wir sind zufrieden mit der Regierung, mit dem Corona-Management, mit dem Wohlstand, mit der medizinischen Versorgung, auch mit dem Urlaub daheim. Der Glücksatlas weist so gut wie keine Lücken auf. Das ist das Bild, das für uns gezeichnet wird. Doch die Realität sieht anders aus. Und die lässt sich einwandfrei belegen. Dosenbrot ist ein wunderbares Beispiel. Luftdicht verpackt lässt sich das „Vorratsbrot“, wie es die Hersteller gerne nennen, jahrelang lagern, für alle Fälle, vor allem für die schlimmsten. Dieses Dosenbrot ist ein absoluter Verkaufsschlager in unseren Tagen. Ein Verleger, der nicht nur Bücher im Angebot hat, erzählte mir gerade, dass er jede Woche an seiner Waren-Rampe mehrere LKW nur mit Dosenbrot entlädt und trotzdem den Bestellungen seiner Kundschaft um zwei bis drei Monate hinterher hinkt … Jetzt raten Sie mal, wie das mit dem perfekten Glücksatlas zusammenpasst!
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Wir müssen über die Polizei reden. Nicht wegen Rassismus, da kümmert sich ja schon Antifa-Esken drum. Sondern wegen der Durchfallquoten beim Diktat. Freunde, das geht so nicht. Mit oder ohne Abitur, die jungen Polizeianwärter können schriftlich nicht mal zwischen Mahmout, Mohammed und Muhammad unterscheiden. Wie will man da später ein Protokoll schreiben? Und wie sieht’s sportlich aus? Wir erinnern uns dunkel an den Schwarzwaldmann, der gleich von vier Gesetzeshütern die Pistolen konfiszierte, bevor er sie nach Hause schickte …Auch bei der Polizeiführung liegt einiges im Argen, wie die lauen Partynächte in Stuttgart oder das Jahrestreffen der Ingenieure, Chirurgen und Informatiker auf dem Frankfurter Opernplatz zeigten.
(Stephan Paetow, Tichys Einblick)
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Täter zwang Opfer nach der Tat sich im See zu waschen
München: Ausländer zerrt Frau vom Rad und vergewaltigt sie
Am Donnerstagabend wurde eine Radfahrerin in München zu einer „Erlebenden“, wie Opfer gemäß linksdummer Doktrin ja politisch korrekt genannt werden sollen. Die 47-Jährige hätte auf dieses Erlebnis bestimmt gerne verzichtet, aber in Merkeldeutschland, wo Vergewaltiger und sonstige Täter gut und gerne leben ist es eigentlich schon ein Glücksfall wenn man überlebt.Die Frau war gegen 19 Uhr im Bezirk Feldmoching unterwegs, als sie von einem „sonnengebräunten“ Mann mit „ausländischem Erscheinungsbild“ und Akzent unvermittelt vom Rad gezerrt und in ein angrenzendes Maisfeld gestoßen wurde. Dort habe er sie geschlagen und ihr gedroht, sie mit einem Messer zu verletzen. Er entkleidete sein Opfer und vergewaltigte es. Die Frau habe sich vor Angst nicht getraut um Hilfe zu rufen, heißt es im Polizeibericht.Nach der Schändung war das Martyrium aber noch nicht vorbei. Der Mann habe die verstörte, verletzte und gedemütigte Frau auch noch aufgefordert, sich im Feldmochinger See zu waschen, und sie musste ihm ihre Unterwäsche aushändigen. Offenbar handelt es sich bei dem Täter um einen Fan diverser Forensik-Krimiserien, und er war dementsprechend bedacht darauf keine Spuren zu hinterlassen.Das Opfer entkam schließlich und verständigte in einem nahegelegenen Lokal die Polizei. Der Vergewaltiger soll zwischen 20 und 30 Jahre und etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß sein. Er habe „sonnengebräunte Haut“ und kurze, dunkle Locken. Zur Tatzeit soll er ein weißes T-Shirt mit schwarzer Aufschrift und eine kurze beige Hose getragen haben.Die offensichtliche Routiniertheit und das bedachte Vorgehen bei der Tat ist erschreckend und lässt die Vermutung zu, dass der Täter das nicht zum ersten Mal gemacht hat, und wenn man ihn nicht fasst, wird er es wohl auch wieder tun. (lsg)
(pi-news.net)

Stefan Frank
Schicksal eines weißen Hasen
Der amerikanische Kunsthistoriker Gary Garrels, der am längsten amtierende Kurator des berühmten San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA), wurde zum Rücktritt gezwungen, weil er „auch weiterhin weiße Künstler sammeln“ wollte. Ihm wird nun vorgeworfen, ein „gewalttätiger“ „Rassist“ zu sein. Dabei hatte er es doch nur gut gemeint und wollte mehr Diversität. Einer der wichtigsten Leute in einer der linkesten Institutionen der linkesten Stadt der USA ist ja, wie sich denken lässt, kein Konservativer oder Libertärer. Garrels wäre nie dorthin gekommen, wo er bis vor wenigen Tagen noch war, wenn er nicht über bestimmte Gaben verfügte...
(achgut.com. Rassenkunst oder Kunstrassen? Dummheit!)

Hans-Hermann Tiedje
Wer war eigentlich Willy Brandt?
Am 31. Oktober soll der neue Berliner Flughafen BER in Betrieb gehen. Nach nur 14 Jahren Planung und Bau zum Spottpreis von 7,2 Milliarden Euro, dem Dreifachen der Kalkulation. Es ist nicht das Ende, sondern die Fortsetzung einer Groteske, für die noch niemand zur Rechenschaft gezogen wurde. Das ist Berlin!..„Niemand hat die Absicht, in Berlin einen Flughafen zu errichten.“ Dieses abgewandelte Mauer-Zitat von Walter Ulbricht, das sich binnen Kurzem als Lüge erwies, war der beste Witz über den seit 14 Jahren im Bau befindlichen Flughafen „Willy Brandt“ (BER). Jetzt, am 31. Oktober, in präzise drei Monaten, soll er nun endlich eröffnet werden...
(achgut.com. Wer fliegt von Manfred Rommel auf Willy Brandt, wenn der später eventuell Walter Ulbricht heißt?)

"Normal" gewordene Gewalt
Die „Verwilderung“ der Gesellschaft in Frankreich
Die gewalttätigen Ereignisse, die in den vergangenen Wochen immer häufiger auftreten und tagtäglich die französischen Medien beherrschen, sind Anzeichen einer neuen, schon banal gewordenen Verwilderung der Gesellschaft.In Frankreich – aber auch in den USA und hierzulande – sehen sich die Menschen einem beunruhigenden gesellschaftliche Phänomen gegenüber: Derzeit häufen sich gewalttätige Angriffe auf Personen, die nicht selten tödliche Folgen haben. Die Abbreviatur in den französischen Medien lautet dafür: „Ensauvagement“, was so viel wie die „Verwilderung der gesellschaftlichen Sitten“ bedeutet...<<Dieser Beitrag erschien zuerst in Die Tagespost. Katholische Wochenzeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur.
(Tichys Einblick. Über Verfassungen und Gesetze, also über den Rechtsstaat, erübrigt sich jede Diskussion. Wer sich daran nicht hält, hat in den entsprechenden Ländern nichts verloren, egal, ob neu oder schon länger hier.)

 

Kretschmanns absurdes Märchen von Heimat und Integration

(www.conservo.wordpress.com)

Von Alex Cryso

Die Grünen, sie wollen aus unserem Land auch weiter ein Irrenhaus und ein Gefängnis machen! Rein kommt man (als Flüchtling) sehr leicht, raus (als Deutscher) nur noch unter beschwerlichen Umständen! Und drinnen erwartet die Menschen kein Land mehr, in dem man gut und gerne lebt, sondern eine wilde Mixtur aus Verblödung, einem gegenseitig ausgespieltem Volk, nicht integrierbaren Migranten, EU-Kommunismus, Islamisierung, Wertezerfall und Verarmung.

Auch die einstmalige Wirtschafts- und Bildungshochburg Baden-Württemberg ist da nicht anders: Trotz des allgegenwärtigen Zerfalls stärkt man dort auch weiterhin den Verursachern den Rücken, komme was da wolle! Man kann den Schwaben und Badenern sehr viel erzählen – aber nicht, dass die Importe aus dem Orient, dem Mittleren Osten und aus Afrika keine Bedrohung und eine soziale Belastung sind! „Wie der Käpt´n, so sein Schiff!“, könnte man längst auch über Baden-Württemberg und seinen grünen Landesvater und Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann sagen, der erst kürzlich die Vorfälle in der Stuttgarter Krawallnacht aufs Übelste verharmloste: „Der allergrößte Teil der Einwanderer, die sind integriert, viele sind sogar sehr gut integriert. Das sind kleine Minderheiten, die da Krach und Krawall machen.“

Die Muslime, sie werden über die Schmerzgrenze und den gesunden Menschenverstand auch weiterhin in Schutz genommen. Gerade so, als ob der Krieg der Obrigkeit gegen das eigene Volk weiterhin am Laufen gehalten werden muss! Doch auch hier relativiert Kretschmann aufs Peinlichste:

„Wir müssen jetzt das auch nicht aufblasen, als würden wir dauernd in solchen Zuständen leben.“ Aha! Und weiter:

„Aber wir müssen jetzt auch nicht so tun, als hätten wir ein völlig ungelöstes Problem und jeden Tag überall Krawall. Das ist nicht der Fall.“

Als normalen Mensch beschleicht einen unweigerlich das Gefühl: Wer einen solchen Landesvater hat, der möchte nicht mehr Kind sein in Baden-Württemberg! Vor allem Kretschmanns Behauptung, das Ländle sei „eine der sichersten Regionen der Welt“, lassen einem erneut am Verstand unserer Eliten zweifeln.

Schon alleine die Tatsache, dass es in den Folgenächten zu weiteren Ausschreitungen in Stuttgart kam, machen Kretschmanns Aussagen mehr als nur fragwürdig. Der will uns weismachen, dass die Schuldigen aus der Partyszene stammen und dass die Täter allesamt junge, übermütige und mit Testosteron vollgepumpte Männer sind. Moslems, Asoziale, Linke – all das wäre zu viel Wahrheit, und was nicht passt, das wurde bei den Grünen schon immer passend gemacht.

Dabei ist auch Baden-Württemberg eine Region, in der das Böse niemals schläft:

Erst vor kurzem wurde ein 54-jähriger Mann in Waghäusel bei Karlsruhe von zwei syrischen Asylbewerbern aufs Gleis gestoßen und vom Zug erfasst. Ein weiterer Einzelfall, der fachgerecht auf dem Tisch von Herrn Kretschmann landen und dementsprechend behandelt wird? Wohl kaum! So träumt der 72-Jährige derzeit viel eher vom Urlaubmachen.

Und plötzlich, in der Corona-Krise, macht ein grüner Deutschlandhasser anderen plötzlich die Vorzüge des eigenes Landes schmackhaft, welche Farce aber auch! Normalerweise fahre er im Sommer nach Schottland oder nach Griechenland, dieses Jahr wird es wohl der bayerische Wald sein, so Kretschmann. Von Auslandsreisen rät er seinen Mitbürgern jedoch ab: „In solchen Zeiten kann man einfach im Land bleiben und muss nicht in der Welt herumreisen.“ Grenzen zu und Stubenarrest für mündige Bundesbürger – es reicht ja, wenn massenweise Afrika- und Islamimporte über die sperrangelweit offenen Grenzen zu uns kommen. Mit Corona, Aids, Ebola, Malaria…

Insiderbericht zum Gesinnungsdruck in deutschen Redaktionen

Es ist ein kleines, unscheinbares Taschenbuch, das nur 144 Seiten zählt – aber die haben es in sich! Sein Autor: Birk Meinhardt, 1959 in Ost-Berlin geboren und in der DDR für die Zeitungen Wochenpost und Junge Welt als Sportjournalist tätig. Nach der Wiedervereinigung arbeitete er zunächst für den Berliner Tagesspiegel, bevor er 1996 zur Süddeutschen Zeitung wechselte, für die er als Reporter und Kolumnist tätig war. Gleich zweimal erhielt Meinhardt den renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preis. Seit 2012 widmet sich der frühere Journalist ganz der Literatur. In seinem jetzt veröffentlichten Buch "Wie ich meine Zeitung verlor – Ein Jahrebuch", das – wie die Titel bereits erahnen lässt – autobiographische Züge aufweist, rechnet Meinhardt knallhart mit dem Gesinnungsjournalismus ab, den er nicht nur in der DDR, sondern nach der Wiedervereinigung auch bei der Süddeutschen Zeitung erleben musste.

Der Autor liefert mit seinem Buch einen seltenen Insiderbericht, der zur Gewissheit werden lässt, was kritische Zeitgenossen schon seit langem vermuten: Mainstream-Medien wie die Süddeutsche Zeitung (Spottname »Alpen-Prawda«) sehen sich nicht einer objektiven und ausgewogenen Berichterstattung verpflichtet, sondern verfolgen einen klaren Erziehungsauftrag mit dem Ziel, ihre Leser (bzw. Zuschauer) im Namen einer selbstgerechten, realitätsblinden Hypermoral auf »Linie« zu bringen. Das bekommen auch Journalisten wie Meinhardt zu spüren, die sich nicht verbiegen lassen wollen, sondern den Anspruch haben, die Wirklichkeit mit allen ihren Facetten ungeschminkt abzubilden – also die Menschen zu informieren und nicht zu manipulieren.
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Ihre Beiträge werden der Zensur unterworfen, die in den Redaktionsstuben des wiedervereinigten Deutschlands oftmals subtiler erfolgt, als das in der untergegangenen DDR der Fall war, was der Autor in seinem Buch anschaulich beschreibt: Was er zunächst nur als kleinere Verstörungen seiner täglichen Arbeit wahrnimmt, artet im Laufe der Zeit immer mehr in Bevormundung durch Ressortleiter und Chefredakteure aus. Es wird reglementiert, gestrichen und abgekanzelt. Ab 2004 weigern sich die Verantwortlichen der Süddeutschen dann wiederholt, Beiträge von Meinhardt ins Blatt zu nehmen, weil sie angeblich die »falschen Signale aussenden« würden, was die »Rechten« für ihre Zwecke nutzen könnten.

Drei der inkriminierten Artikel – es handelt sich um Reportagen – sind im Buch in voller Länge abgedruckt, was es dem Leser anschaulich ermöglicht, sich selbst ein Urteil über deren Inhalt zu bilden. Angesichts dieser Erfahrungen fühlt sich der Autor an seine Zeit als Jungjournalist in der DDR erinnert. Damals wurde er von seinen Vorgesetzten genötigt, kritische Beiträge umzuschreiben, damit sie nicht dem »Klassenfeind« im Westen zupass kamen. Im wiedervereinigten, angeblich freiheitlichen Deutschland erlebt Meinhardt ein unerwartetes Déjà-vu – dem er am Ende nicht durch Anpassung an die vorgegebene Redaktionslinie, sondern die Kündigung seiner gut dotierten Stelle bei der Süddeutschen Rechnung trägt!

Meinhardt sieht einen schleichenden Paradigmenwechsel bei »seiner« Zeitung hin zu einem Journalismus des »ständigen Weglassens und Hervorhebens«, was er u.a. an der Berichterstattung über die tödliche Messerattacke auf einen Deutsch-Kubaner in Chemnitz im August 2018 durch einen mittlerweile rechtskräftig verurteilten Syrer und die anschließenden Demonstrationen einschließlich der erfundenen »Hetzjagden« auf Ausländer festmacht. Und er beschreibt, wie die manipulative, politisch-korrekte Darstellung von Ereignissen in den Medien die Wahrnehmung der Wirklichkeit durch die Menschen beeinflussen kann, denen systematisch bestimmte Narrative eingetrichtert werden.

Für Meinhardt ist klar, dass der durchgängige und keineswegs nur auf die Süddeutsche Zeitung beschränkte »Haltungsjournalismus« entscheidenden Anteil an der seit Jahren zu beobachtenden Polarisierung unserer Gesellschaft hat. Und am wachsenden Misstrauen der Öffentlichkeit gegenüber den Medien, das sich in der immer häufiger artikulierten Parole »Lügenpresse« manifestiert. Einer der Schlüsselsätze des Buches lautet:
»Der Journalismus trägt meines Erachtens eine Riesenschuld an der Verhärtung der Fronten, die er selber beklagt. Er bringt sie maßgeblich mit hervor und er beklagt sich danach.«

"Wie ich meine Zeitung verlor" ist ein spannendes Buch »über das, was falsch läuft im Journalismus«, so Knut Cordsen vom Bayerischen Rundfunk.

Meinhardt redet Klartext, bleibt dabei aber stets sachlich und fair. Im Gegensatz zu vielen anderen Ex-DDR-Bürgern ist der Autor kein »Jammerossie« und kein »Wendeverlierer«, sondern ein Vollblutjournalist, der im wiedervereinigten Deutschland angekommen ist und hier große Erfolge feiert.

Genau das macht seinen Erfahrungsbericht so authentisch, aber eben auch erschreckend, denn der Konformitäts- und Gesinnungsdruck, der heutzutage in deutschen Redaktion auf die Journalisten ausgeübt wird, erinnert zunehmend an die gelenkte Presse in der untergegangenen DDR.

Eine gefährliche Entwicklung, die Meinhardt festgemacht an seinem individuellen, aber sicherlich nicht einzigartigen Fall schonungslos offenlegt. Sein Buch leistet deshalb einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über die zunehmend gefährdetete Meinungsfreiheit in Deutschland.

Prädikat: Absolut Lesenswert!
» Birk Meinhardt: Wie ich meine Zeitung verlor, 144 Seiten 15,00 Euro
(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).
(pi-news.net)

Unglaubliche neue Details zur indirekten Medien-Finanzierung

Von Vera Lengsfeld

Die Bundesregierung hat bei ihrer bisherigen Auskunft zur Werbefinanzierung von privaten Medien falsche Angaben gemacht, und wird in diesem Jahr die entsprechenden Ausgaben massiv erhöhen.
Gleichzeitig finanziert die Regierung so genannte „Influencer“, das sind YouTuber mit großer Reichweite, im Rahmen ihrer Reklame-Kampagnen. All das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage des Abgeordneten Martin Renner (AfD) hervor, die reitschuster.de vorliegt.

Insgesamt haben sich die jährlichen Ausgaben für die umstrittene Reklame der Bundesregierung, darunter auch in privaten Medien, hinter der Kritiker eine verdeckte Finanzierung sehen, im Jahr der so genannten „Flüchtlingskrise“ 2015 gegenüber dem Vorjahr mehr als verdreifacht und sind seither durchgängig auf einem weitaus höheren Niveau verblieben...weiterlesen auf reitschuster.de:
(vera-lengsfeld.)