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„Beunruhigend und erklärungsbedürftig“

Studie: Je höher die Impfquote, desto höher die Übersterblichkeit

Von SVEN REUTH*

Dieses Werk birgt großen Sprengstoff: Am 17. November überreichte die Thüringer Landtagsabgeordnete und promovierte Physikerin Ute Bergner (Bürger für Thüringen) der dortigen Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) eine von den beiden Wissenschaftlern Dr. Rolf Steyer und Dr. Gregor Kappler erarbeitete Studie (Download hier), die ein ganz neues Licht auf Corona und die Impfkampagne wirft.

Die darin analysierten Daten beziehen sich auf den Zeitraum vom 6. September 2021 bis 10. Oktober 2021, als Vergleichsgröße diente der Median der Übersterblichkeit in Deutschland zwischen 2016 und 2020. Als Datenquelle wurden Zahlen des Statistischen Bundesamts und des Robert-Koch-Instituts herangezogen.

Spritzen und Tote
Demnach hat sich die Übersterblichkeit in Deutschland im Betrachtungszeitraum im Vergleich zu 2016 bis 2020 in allen 16 Bundesländern erhöht. Noch gravierender ist allerdings ein weiterer Befund: Demnach nimmt die Übersterblichkeit mit der Impfquote nicht etwa ab, sondern zu. In der Studie selbst heißt es dazu:
„Die Korrelation beträgt + .31, ist erstaunlich hoch und vor allem in einer unerwarteten Richtung. Eigentlich sollte sie negativ sein, so dass man sagen könnte: Je höher die Impfquote, desto niedriger die Übersterblichkeit. Das Gegenteil ist aber der Fall und dies bedarf dringend der Klärung. Eine Über­sterblichkeit ist in allen 16 Ländern festzustellen. Die Anzahl der vom RKI berichteten Covid-Sterbefälle in dem betrachteten Zeitraum stellt durchweg nur einen relativ kleinen Teil der Über­sterb­lichkeit dar und kann vor allem den kritischen Sachverhalt nicht erklären: Je höher die Impfquote, desto höher die Übersterblichkeit.“

Impfskeptiker-Hochburgen schneiden relativ gut ab
Steyer und Kappler stellen am Ende ihrer Studie ganz klar fest: „Je höher die Impfquote, desto höher die Übersterblichkeit.“ Die naheliegendste Erklärung dafür wäre, dass die Impfung die Sterbewahrscheinlichkeit erhöhe. Es kämen aber auch andere Erklärungen in Betracht. So die Möglichkeit, dass die Erhöhung der Impfquoten mit einer Erhöhung des psychischen Drucks auf die Bevölkerung bezahlt werde, was zu einer Erhöhung der Übersterblichkeit führe.

Besonders bemerkenswert ist auch, dass die beiden als Impfskeptiker-Hochburgen geltenden Bundesländer Sachsen und Thüringen noch den geringsten Anstieg der Übersterblichkeit festzustellen haben, der hier „nur“ bei 2  bzw. 4 Prozent liegt, während die Übersterblichkeit beim Spitzenreiter Mecklenburg-Vorpommern bei 16 Prozent liegt.

„Beunruhigend und erklärungsbedürftig“
Erschreckend ist auch, dass die beiden Wissenschaftler eine signifikant erhöhte Übersterblichkeit in der Gruppe der 15- bis 44-Jährigen feststellen konnten. Steyer und Kappler bezeichnen die von ihnen ermittelten Zahlen als „beunruhigend und erklärungsbedürftig“ und fordern die Leser ihrer Studie dazu auf, ihnen mögliche weitere Erklärungsansätze für die ermittelten Resultate mitzuteilen.

Ute Bergner äußerte mit Blick auf die von ihr beauftragte Studie:
„Die Gesundheit der Thüringer liegt uns allen am Herzen. Allerdings haben wir alle einen anderen Blick auf die Wege, die es gibt, Gesundheit zu erhalten. Thüringen ist nach Sachsen mit einer Übersterblichkeit von 4% das Land im Analysezeitraum mit der niedrigsten Übersterblichkeit. Lassen Sie uns stolz darauf sein, dass Sie bisher eine Politik gefahren haben, die Thüringen mit einer minimalen Übersterblichkeit leben lässt! Mein eindringlicher Appell an Sie, hören Sie auf, auf ungeimpfte Druck auszuüben! Überlassen Sie den mündigen Bürgern von Thüringen die Entscheidung, ob sie sich impfen lassen wollen oder nicht.“

Mittlerweile hat Ute Bergners Studie zur Übersterblichkeit hohe Wellen geschlagen. So weist das Netzportal Zentrum der Gesundheit darauf hin, dass die Zahlen auf jeden Fall eines belegen, nämlich dass sich Geimpfte offenbar „in falscher Sicherheit wiegen“. Die Impfungen sind jedenfalls nicht das gesundheitspolitische Allheilmittel, als das sie derzeit gepriesen werden.
*Im Original erschienen auf Compact-Online
(pi-news.net)

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