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Böses Spiel mit naiven Hoffnungen

Migration als Geschäftsmodell

Von MANFRED ROUHS

Deutschland scheint das Schlaraffenland zu sein, in dem Menschen fürs Nichtstun die gebratenen Hähnchen in den Mund fliegen. Diesen Eindruck könnte man gewinnen bei der Durchsicht von Botschaften, die Asylbewerber über Twitter, Facebook und Instagram an ihre Freunde und Verwandten in der alten Heimat versenden: sie posieren vor PS-starken Autos sowie schönen Häusern und erwecken den Eindruck, das alles gehöre ihnen, und jeder, der nach Deutschland kommt, könnte in kurzer Zeit mühelos reich werden.

Gelobtes Schlaraffenland
Politiker und Massenmedien bestätigen das so herangewachsene Zerrbild. Deutschland ist dadurch in vielen Entwicklungsländern zum Symbol einer realitätsfernen Vorstellung von Europa geworden. Dass der hiesige Wohlstand täglich aufs Neue hart erarbeitet werden muss, bleibt dabei ausgeblendet. Genauso wie die Tatsache, dass Menschen ohne berufliche Qualifikation in Deutschland keine Chance auf legale Teilhabe am ertragreichen Teil des wirtschaftlichen Lebens haben.

Skrupellose, kriminelle Schlepperbanden sind mit Politikern und Medienmachern eine giftige Symbiose eingegangen. Sie befördern das Zerrbild nach Kräften und werben damit Kundschaft, die sie gegen gutes Geld aus allen Teilen der Welt nach Deutschland schleusen. Diese Schlepper sind die Gewinner im Asylpoker, während viele ihrer Kunden als desillusionierte Verlierer zurückbleiben.

Dreiste Lügen
Ausgerechnet das ZDF hat einen Filmbericht gesendet, der diesen Zusammenhang in seiner ganzen Hässlichkeit ausleuchtet: „Migration – Das große Missverständnis – Falsche Hoffnungen und dreiste Lügen“.

Dieser Reportage kann man nur eine möglichst weite Verbreitung wünschen. Wer danach noch an Massenmigration als Allheilmittel gegen Armut in den Entwicklungsländern glaubt, dem ist nicht zu helfen.

Reuige Sünder
Bemerkenswert ist nicht nur der Filmbericht selbst, sondern auch, wer ihn gemacht hat: Rainer Fromm und Galina Dick. Die beiden haben schon Schlechteres ausgefressen. Bislang sind sie nicht mit differenzierten Reportagen aufgefallen, sondern vor allem durch konformistischen Populismus, der gegen rechte, linke und religiöse Abweichler austeilt.

Der Kurswechsel dieser beiden Medienmacher belegt wieder einmal: Es gilt, im Wettbewerb der Ideen niemals aufzugeben, sondern beharrlich und ohne Schaum vor dem Mund an dem festzuhalten, was richtig ist. Irgendetwas bleibt hängen. Die Wahrheit setzt sich langfristig durch. Ihre Fackelträger sitzen am längeren Hebel. Und reuige Sünder sind uns selbstverständlich jederzeit herzlich willkommen…
(pi-news.net)

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