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Brauchen Senioren einen eigenen Spielplatz?

Freie Wähler entdecken ein neues Thema

(tutut). "Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder..." heißt es im Matthäusevangelium. Dies erinnert an einen jüngsten Beschluss des Spaichinger Gemeinderats, einem Antrag der Freien Wähler folgend, einen (Kinder)Spielplatz für Senioren anzustreben. 10 000 Euro für drei Spielgeräte sollen im Haushalt 2014 aufgenommen werden.
Als Standort wird der Ententeich im Stadtpark vorgeschlagen, welcher momentan ein Problemteich ist. Einmal wegen der notwendigen Sanierung,zum anderen als verschrieener Jugendtreffpunkt.
Die Standortfrage ist noch offen, zumal die Verwaltung den Stadtgarten hinter dem Gewerbemuseum favorisiert. Ob Senioren einen eigenen Spielplatz brauchen, diese Frage wurde nicht groß erörtert. Es könnte ja sein, dass manche die zunehmenden Versuche, verschiedene Altersstufen in getrennte Schubladen zu stecken, als Diskriminierung ansehen. Denn der Mensch ist ein spielendes Wesen. Jung und alt. Entscheidend ist, was in seinem Kopf vorgeht. Das ist altersunabhängig.
Erst kürzlich wurde versucht, den älteren Spaichingern weis zu machen, sie müssten singen. Was mag als nächstes Thema kommen? Der Phantasie des Überredens sind keine Grenzen gesetzt. Wieviele Menschen folgen der Einladung zu einer Kaffeefahrt und kommen zurück mit einer Heizdecke?