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Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher klarer Wahlsieger in Spaichingen

Jetzt muss Tobias Schumacher Gräben in der CDU zuschütten

(tutut). Die Bürgermeisterwahl in Spaichingen hat mit dem Amtsinhaber Hans Georg Schuhmacher einen sehr klaren Sieger. Tobias Schumacher hat sich als schwacher Herausforderer erwiesen. So hat es wohl auch die eindeutige Mehrheit der Wähler gesehen. Sein von Beginn an emotional geführter Wahlkampf mit persönlichen Attacken gegen den Amtsinhaber ist von den Spaichingern nicht honoriert worden.

Erste Interviews: Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher und seine Ehefrau.
Tobias Schumacher hinterlässt als Spaichinger CDU-Stadtverbandsvorsitzender und CDU-Fraktionsvorsitzender die Spaichinger CDU als Scherbenhaufen. Er war angetreten, um angebliche Gräben zu beseitigen, um ein "neues Miteinander" zu schaffen. In Wirklichkeit aber hat er das Gegenteil erreicht. Es dürfte fraglich sein, ob der CDU-Kreisverband noch einen Hoffnungsträger für die Zukunft in ihm sehen wird.
Wer mit 33 Jahren so grandios kommunalpolitisch scheitert, seine Chancen und sicher auch seine persönlichen Fähigkeiten so überschätzt, ist eigentlich am Ende einer politischen Karriere angelangt, noch bevor sie begonnen hat. Eins ist auch sicher, auch wenn sie sich bis zuletzt bedeckt gehalten haben: Die klare Niederlage von Tobias Schumacher in Spaichingen ist auch eine Niederlage von Volker Kauder und Guido Wolf. Der Nebeneffekt für Volker Kauder zumindest dürfte sein, dass in dem jungen Spaichinger für ihn in nächster Zukunft kein ernsthafter Konkurrent oder Nachfolger heranwachsen wird.
Mancher, der als Tiger springt, landet als Bettvorleger. Um diese Erfahrung ist Tobias Schumacher reicher geworden. Beim Sprungversuch ins Spaichinger Rathaus ist er unter der Latte hindurch auf der Matte gelandet. Wer ihm auch immer diesen Wettbewerb angeraten hat, hat ihn falsch beraten. Er war der falsche Kandidat.
Dies bedeutet nicht, dass er  nicht der richtige an einem anderen Ort sein könnte. Tobias Schumacher hat sich jetzt eine blutige Nase geholt. Nun hat er zunächst einmal Zeit, um die Scherben aufzusammeln, welche vor allem auch die Begleitumstände seines Wahlkampfes angerichtet haben. Der Mann ist jung, eine politische Karriere ist mit Bedacht anzufangen.
Diese Zeit sollte er sich nehmen und mit ihm auch all jene, welche bis hin zur Hysterie reichend alle demokratischen Regeln haben fahren lassen im anständigen Umgang miteinander. Spaichingen braucht natürlich kein neues Miteinander. Die Stadt braucht auch keine CDU in Panik, welcher offenbar alle Mittel recht sind, um einen politischen Freund wie einen Feind zu behandeln. Etliche Leute müssen lernen, mit Meinungen anderer umzugehen, wenn sie nicht ihren entsprechen. Da ist in Spaichingen vieles aus dem Lot geraten. Die alte CDU hat anscheindend alles oder nichts gespielt und verloren. Ehemalige "Granden" aber Öl ins Feuer gegossen, statt einen unerfahrenen Kandidaten vor sich und anderen zu schützen.
Auf der Strecke geblieben ist auch eine Lokalzeitung, welche sich von der Aufgabe einer Zeitung verabschiedet und eine regelrechte einseitige Kampagne zugunsten des Herausforderers gefahren hat. Die Schwäbische Zeitung hat in Spaichingen, im Kreis Tuttlingen ein abschreckendes Lehrbeispiel für eine Presse geliefert, die sich so niemand wünschen kann in Deutschland. Da sind auch personelle Konsequenzen zu ziehen, wenn dieses Blatt nicht weiter ernsthaft Schaden nehmen und den Anspruch aufrechterhalten will, eine Zeitung und nicht die Karikatur davon zu sein. Regina Braungart hat sich in der Spaichinger Redaktion ein für alle mal disqualifiziert.
Über 1000 Spaichinger haben sich am Wahlabend auf dem Marktplatz versammelt. Als das Ergebnis bekannt gegeben wurde, brach großer Jubel aus, in den sich nur einzelne Pfiffe mischten. Feuerwerkskörper zischten in den Abendhimmel, die Stadtkapelle gab dem wiedergewählten Amtsinhaber ein Ständchen. Die Bevölkerung wurde von Hans Georg Schuhmacher in die Stadthalle eingeladen.
Es gibt immer noch Leute, die meinen, auch nach der Wahl im Internet herumpöbeln zu müssen, weil ihnen das Ergebnis nicht passt und sie offenbar Probleme mit der Demokratie haben. Vielleicht nehmen diese mal zur Kenntnis, dass die Wahl von den Spaichingern mehrheitlich klar entschieden worden ist.  Halten sie die Bevölkerungsmehrheit für eine Ansammlung von Deppen, nur weil diese "ihren" Kandidaten nicht gewollt haben?





Stimmungsbilder vom Wahlabend in Spaichingen. Ganz oben: Der Spaichinger Landtagsabgeordnete Leo Grimm (FDP), links, überreichte der Frau von Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher, Christine Schuhmacher, einen Blumenstrauß.
 
 
 
 
 

2 Gedanken zu „Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher klarer Wahlsieger in Spaichingen

  1. hugo

    Wasn stuss das man fuer solche literarischen erguesse seine zeit opfert zeugt davon dass der verfasser gegen die latte geflogen ist unter der ts durchgesprungen ist.

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  2. Ursula Weger

    Dem Gewinner kann man nur gratulieren. Aber denken Sie nicht, dass es an der Zeit ist, mit den Beschmutzungen und Beschimpfungen gegen Herrn Tobias Schumacher aufzuhören. Ich an seiner Stelle würde gegen Sie rechtliche Schritte einleiten. Sie haben doch Ihr Ziel erreicht, wann ist endlich Schluss mit dem Spuk??? Ich kann immer wieder nur bestätigen, wer austeilt, sollte auch einstecken können - und dies gilt insbesondere auch für Sie.

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