Springe zum Inhalt

 

 

Die WÄLT spricht KRÄTSCH. Oder SCHWÄTZT der Ministärpräsidänt von GRÜNÄLÄND aus Ostpreußen in Spaichingen mit Asyl in Sigmaringen wie weiland Frankreichs Regierung  nun Schwyerdütsch unterm STÄRN des Südens?  Zwischen Narrenschiff und Traumboot liegt oft nur ein Buchstabe. Wikipedia: Schweizerdeutsch (Eigenbezeichnung Schwizerdütsch, Schwizertütsch, Schwyzerdütsch, Schwyzertü(ü)tsch, Schwiizertüütsch und ähnlich, französisch Suisse allemand, italienisch Svizzero tedesco, rätoromanisch Tudestg svizzer) ist eine Sammelbezeichnung für die in der Deutschschweiz von allen Gesellschaftsschichten gesprochenen alemannischen Dialekte. Überdacht wird das Schweizerdeutsche von der schweizerischen Varietät des Standarddeutschen, dem Schweizer Hochdeutsch (in der Schweiz: Hochdeutsch oder Schriftdeutsch), von dem es sich stark unterscheidet. Die Überdachung beschränkt sich vorwiegend auf den Wortschatz und hat keine regionalen, mehr oder weniger standardnahen Umgangssprachen hervorgebracht. Aus sprachwissenschaftlicher Sicht gibt es keine Sprachgrenzen zwischen den alemannischen Dialekten des Schweizerdeutschen und den übrigen alemannischen (Elsass, Baden-Württemberg, das bayerische Schwaben, Vorarlberg, Liechtenstein, Walsersiedlungen) beziehungsweise sonstigen deutschen Dialekten, es besteht vielmehr ein Dialektkontinuum. Zwischen den deutsch-alemannischen Dialekten in der Schweiz und den übrigen alemannischen Dialekten besteht der pragmatische Unterschied, dass die schweizerdeutschen Dialekte in fast allen Gesprächssituationen vorrangig benutzt werden, während im übrigen alemannischen Sprachraum die deutsche Standardsprache (bzw. im Elsass das Französische) die Ortsdialekte inzwischen vielfach als vorrangige Sprache verdrängt hat. Das deutsch-alemannische Dialektkontinuum in der Schweiz besteht aus Hunderten von Deutschschweizer Mundarten. Die starke topografische Kammerung der Schweiz und die relativ geringe Mobilität bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts haben dazu geführt, dass sich die Ortsdialekte zum Teil sehr stark voneinander unterscheiden, so dass sogar die Deutschschweizer untereinander Verständigungsprobleme haben können. So haben Deutschschweizer aus dem «Unterland» oft Mühe, höchstalemannische Dialekte – etwa Urner- oder Walliserdeutsch – zu verstehen. Neben den unterschiedlichen Aussprachen sind insbesondere Flurnamen oder Benennungen von Pflanzen, Werkzeugen, landwirtschaftlichen Geräten und Ähnlichem stark regional geprägt. Die Gliederung der schweizerdeutschen Mundartkennzeichen erfolgt analog zu der der alemannischen (westoberdeutschen) Dialektmerkmale. Das traditionelle Verbreitungsgebiet westoberdeutscher (= alemannischer) Dialektmerkmale im 19. und 20. Jahrhundert. Die Deutschschweiz hat – mit Ausnahme von Samnaun – einen wesentlichen Anteil daran. Zur Dialektgruppe des Niederalemannischen gehört in der Schweiz der Dialekt von Basel-Stadt, das Baseldeutsch. Kennzeichen dieses Niederalemannischen ist ein anlautendes k [kʰ] statt des hochalemannischen ch ​[⁠x⁠]​ oder ​[⁠χ⁠]​, beispielsweise Kind statt Chind. Das Niederalemannische (im eigentlichen Sinne) hat seinen Schwerpunkt außerhalb der Schweiz, nämlich in Südbaden und im Elsass. Reine mittelalemannische (bodenseealemannische) Dialekte werden in der Deutschschweiz keine gesprochen, ihr Schwerpunkt liegt nördlich des Bodensees. Die strukturalistische Untersuchung der Lautsysteme zeigt aber, dass die in der Nordostschweiz und im Churer Rheintal gesprochenen Dialekte zu einer mittelalemannisch-hochalemannischen Übergangszone gehören. In der Tradition der schweizerischen Dialektologie werden diese gewöhnlich aber zum Hochalemannischen gerechnet. Die meisten hochalemannischen Dialekte werden in der Schweiz gesprochen. Zum Hochalemannischen gehören sodann die Dialekte des äußersten Südwestens Baden-Württembergs und des elsässischen Sundgaus. Ob die Dialekte des südlichen Vorarlbergs und des Fürstentums Liechtenstein zum Hochalemannischen oder zum Mittelalemannischen gehören, hängt von den jeweiligen Dialektgliederungskriterien ab. Die Mundarten des Wallis und der Walsersiedlungen (im Piemont, im Tessin, in Graubünden, in Liechtenstein und in Vorarlberg), des Berner Oberlands und des Schwarzenburgerlandes, des freiburgischen Senselands und von Jaun, der südlichen Innerschweiz (Uri, Unterwalden und mehrheitlich Schwyz) und des Kantons Glarus gehören zum Höchstalemannischen, dessen Kennzeichen Formen wie schnyyä, nüü(w)/nyyw, buu(w)e/büü(w)ä statt hochalemannischem schneie/schnäie, neu, boue/baue sind. Die Dialekte des Wallis und der von den Wallisern (Walsern) gegründeten Tochtersiedlungen in Norditalien und im Tessin bilden eine besonders konservative Untergruppe. Die Mundart des erst im 19. Jahrhundert germanisierten Dorfes Samnaun im Unterengadin gehört nicht zum Alemannischen, sondern zum Tirolerischen, also zum Bairischen. Die schweizerdeutschen Dialekte unterscheiden sich zum Teil relativ stark voneinander. Die Regionen, teilweise sogar einzelne Dörfer, haben lokalspezifische Eigenheiten in ihrem Dialekt. Deutschschweizer kann man zum Teil alleine nach ihrem Dialekt recht genau einer Heimatgegend zuordnen.Trotz der Unterschiede ist die deutschsprachige Bevölkerung das Verstehen der unterschiedlichen Dialekte gewohnt.Volkstümlich werden die Dialekte nach den jeweiligen Kantonen gegliedert; man unterscheidet so unter anderem Baseldeutsch, Berndeutsch, Zürichdeutsch, Solothurnerdeutsch, Senslerdeutsch, Urnerdeutsch, Glarnerdeutsch, Walliserdeutsch, Bündnerdeutsch, Appenzellerdeutsch oder St. Galler Deutsch. Dialektologisch gesehen treffen diese Charakterisierungen nur in Einzelfällen wirklich zu; so bilden etwa Berndeutsch, St. Galler Deutsch oder Bündnerdeutsch keineswegs Einheiten, und umgekehrt sind die Unterschiede zwischen z. B. nördlichem St. Galler Deutsch, Thurgauerdeutsch und Schaffhauserdeutsch sehr gering. Ohnehin findet sich nur in wenigen Fällen ein Merkmal, das nur in einer bestimmten Region vorkommt und sie von allen anderen abgrenzen würde. Dialektologisch unterscheidet man traditionell zwischen östlichem Schweizerdeutsch (geschlossene Aussprache des Primärumlauts: fel[l]e 'fällen' sowie einförmiger Verbplural: mir/ir/si mached) und westlichem Schweizerdeutsch (sog. neutrale [also leicht geöffnete] Aussprache des Primärumlauts: fèlle/fèue 'fällen' sowie zwei- bis dreiförmiger Verbplural: mir mache, dir mached, si mache; ausgenommen Basel-Stadt: mir/ir/si mache) sowie nördlichem Schweizerdeutsch (durchgezogene Hiatdiphthongierung: Iis 'Eis', aber schneie 'schneien') und südlichem Schweizerdeutsch (fehlende Hiatdiphthongierung: Iis 'Eis', schniie 'schneien'). Derart erhält man somit die übergeordneten Dialekträume des Nordwestschweizerdeutschen (zusätzlich typisch etwa die Dehnung der Hinterzungenvokale in offener Silbe: saage/sääge 'sagen'), des Südwestschweizerdeutschen (zusätzlich typisch etwa fehlende Apokope auslautender Vokale: Wääge/Wäga 'Wege' [Pl.]), des Nordostschweizerdeutschen (zusätzlich typisch etwa die Monophthongierungen: Laatere/Läätere 'Leiter', Bomm 'Baum') und des Südostschweizerdeutschen (zusätzlich typisch etwa guu 'gehen'). Das Bündner Walserdeutsche gehört trotz seiner geographischen Lage nicht zum Südost-, sondern zum Südwestschweizerdeutschen, da diese Dialekte auf das südwestschweizerdeutsche Walliserdeutsch zurückgehen. Alles in allem sind aber auch diese vier Grossräume vielfach untergliedert, und umgekehrt lassen sich die Dialekte in den Kantonen Aargau, Luzern, Zürich sowie im Churer Rheintal, die zwischen den genannten Polen liegen, diesen nur bedingt zuordnen. So gehört z. B. Zürichdeutsch zwar in Hinsicht der Schnittmenge «Primärumlaut bzw. verbaler Einheitsplural» und «Hiatdiphthongierung» zum Nordostschweizerdeutschen, nicht aber in Hinsicht der Entwicklung der mittelhochdeutschen Diphthonge und des sog. germanischen ë, die wie in den weiter westlich gesprochenen Mundarten als [äi], [au], [æ] realisiert werden. Statt die Mittellanddialekte in eine westliche und eine östliche Gruppe zu gliedern, sieht man besser eine westlich-östliche Staffellandschaft vor, die – vereinfacht gesagt – durch eine bernische, eine aargauisch-luzernische, eine zürcherische und eine nordostschweizerische Hauptgruppe charakterisiert wird. Deutlicher wird die Binnengliederung des Schweizerdeutschen, wenn man mundartliche Merkmale bündelt. Die Clusterkarten der Dialektometrie machen die dialektale Raumbildung besonders augenscheinlich.Innerhalb der grösseren Mundarträume, ja sogar zwischen den grösseren Mundarträumen verwischen sich diese Unterschiede durch die wachsende Mobilität der Bevölkerung und die Verwendung des Dialektes in den Medien zusehends. Der durch dieses Zusammenwachsen der Bevölkerung entstehende Dialekt wird umgangssprachlich als «Bahnhofbuffet-Olten-Dialekt» bezeichnet, wobei die jeweilige regionale Verankerung weiterhin hörbar bleibt. Die stärkste Tendenz zu einem Ausgleich zeigen die Einzugsgebiete der Grossagglomerationen Zürich, Basel und Bern. Aber auch ländliche Mundarten stehen unter grossem Druck der neu entstehenden Grossraumdialekte. Hier zeigt es sich insbesondere, dass kleinräumige Mundartmerkmale (nicht nur Wörter, sondern auch Lautungen und Endungen) durch die grossräumig geltenden verdrängt werden. 

(tutut) - "Die Menschen sind ja so einfältig und gehorchen so leicht den Bedürfnissen des Augenblicks, dass der, der betrügen will, immer einen findet, der sich betrügen lässt". Machiavellia-Leser wissen mehr.  Und sage niemand, es wäre keine christliche Kultur und Politik, was Nicolò Machiavelli in "Der Fürst" zu der Herrscher und Beherrschten Bestes gibt. Zeitung aus dem 16. Jahrhundert, während sie im 21. noch immer so tun, es wäre nichts als die reinste Wahrheit, mit der sie antreten, um Demokratie und Rechtsstaat Altäre zu errichten, während sie Eide nicht mehr auf einen Gott leisten, sondern vielen Göttern dienen in allen bunten Farben, Hauptsache grün. Dagegen hilft kein Warnwort des deutschen Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe in "Wilhelm Meisters Wanderjahre": "Der Mensch hat nur allzusehr Ursache, sich vor dem Menschen zu schützen. Der Misswollenden gibt es gar viele, der Misstätigen nicht wenige, und um zu leben wie sich’s gehört, ist nicht genug immer wohlzutun.“ Machiavelli versucht Mensch den Menschen zu erklären mit einer kleinen Tierschau, obwohl in einer Zeit, da alles bio sein soll, es auch mit der Biologie hapert.  Erinnert sei nur an   die Zeit, da sie einen Biedermann zur Lichtgestalt hochschrieben und Fähigkeiten anhefteten, welche einen Alfred Brehm diese Zeitungsseite hätten ausreißen lassen, als einer zum "Spitzenkandidaten" der CDU hochgehoben wurde und ohne Rettungsschirm hart auf dem Boden der Wirklichkeit aufschlug:  "'Der Wolf ist ein schlaues Tier' - Baden-Württembergs Landtagspräsident gilt nicht nur als allseits beliebter Politiker, sondern auch als begnadeter Redner". Zuletzt machte er andere Schlagzeilen, handelte es sich eher ums Gerade: ""Ist Guido Wolf sein Ministeramt bald los?". "Der vereinsamte Wolf". "Guido Wolf ist neuer Präsident des Blasmusikverbands". "CDU-Mitglieder aus dem Kreis Tuttlingen bedauern Guido Wolfs Abgang". "Landrat, Minister, Entertainer: Guido Wolf wird 60".  Es ist immer wieder erstaunlich, wie die Tierwelt herangezogen wird, um der Schöpfung die Krone aufzusetzen, als gehörten doch alle zum selben Zirkus der Zoologie. Machiavelli versucht es so und landet ebenfalls beim Fuchs, obwohl Thomas Hobbes im 17. Jahrhundert  in seinem Vergleichsbild auf dem Schafreißer beharrt: "Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf".  Der Italiener kommt zu anderem Schluss: "Ihr müsst daher wissen, dass es zwei Arten des Kampfes gibt, die eine durch die Gesetze, die andre durch die Gewalt. Jene erste Art ist den Menschen eigen, die andre den Tieren. Weil aber die erste öfters nicht ausreicht, muss man die Zuflucht zur zweiten nehmen; daher ein Fürst der Wissenschaft bedarf, das Tier, wie den Menschen, beides wohl anzuwenden. Dieser Punkt ist den Fürsten verblümt von den alten Autoren gelehrt, die schreiben, wie Achilles und viele Andre jener alten Fürsten dem Centauren Chiron zur Pflege gegeben worden, damit er sie unter seiner Zucht bewachte: welches Erzieheramt eines halb Tier- halb Menschenwesens nichts anderes besagen will, als dass ein Fürst die eine wie die andere Natur zu brauchen wissen muss, und die eine ohne die andre nicht Halt hat".  Ob Mensch, ob Tier, es gibtnur ein Naturgesetz. "Da also ein Fürst genötigt ist, sich auf den Gebrauch des Tieres wohl zu verstehen, so soll er von diesen den Fuchs und den Löwen nehmen, weil der Löwe nicht vor den Schlingen sich hüten kann, der Fuchs sich nicht vor den Wölfen sichert. Er muß daher Fuchs sein, um die Schlingen zu erkennen, und Löwe sein, um die Wölfe zu schrecken. Die, welche sich nur auf den Löwen legen, verstehen es nicht. Es kann deshalb ein kluger Herr die Treue nicht halten, noch darf er es, wenn ihm dies Halten zum Schaden ausschlüge, und die Gründe, aus denen er sie versprach, erloschen sind. Und, wären die Menschen alle gut, so würde diese Vorschrift nicht gut sein: weil sie aber schlimm sind, und ihre Treue dir nicht  halten würden, so hast du sie ihnen auch nicht zu halten. Und niemals werden einem Fürsten gesetzliche Gründe zu Beschönigung des Nichthaltens fehlen. Hiervon könnte man unzählige neuere Beispiele geben, und zeigen, wie viele Friedensschlüsse, wie viele Versprechungen durch Untreue der Fürsten rückgängig und zu nichte geworden, und wie es dem, der den Fuchs am besten zu brauchen verstanden, am besten geglückt ist". Wofür und wovon kündigen also Zeitungen? "Notwendig aber ist, dass man diese Natur wohl zu beschönigen wisse, und in der Kunst sich zu stellen, wie zu verstellen, groß sei". Wie nahe und lebendig Machiavelli plötzlich mitten in der Manege steht, zeigen tägliche Abhandlungen aus dem Fortsetzungsroman "Raubtiere unter sich". Da wimmelt es nur so von Wieseln, Mardern, Dachsen, Bibern, Büffeln, Geparden, Leoparden, und wer sich noch wundert, warum ein aktueller deutscher Bundeskanzler, die früheren werden gerade wie Unheilige aus der Geschichte gestrichen, sich gerade auf Safari in Afrika befand und nicht an der Empörungsfront des allgemeinen Entsetzens in der Ukraine, der schlage nach bei Machiavelli. Der wusste, was und wie  ein echter Fürst sein muss, und sei es einer der Hölle. So wie dort kann es in Deutschlands Spiel der Spiele "Mensch ärgere dich nicht" zugehen, in nun über 110 Jahren 91 Millionen verkauft, 100 000 kommen jedes Jahr dazu. Passend zum heutigen "Weltspieltag"  bringt die Bundesregierung eine Exklusiv-Edition heraus, limitiert auf drei Monate: "Mensch ärgere dich!"  Der Zeitung von Seite7 nach geht diese so: "Nachlass an der Zapfsäule - Bundesweiter Tankrabatt gilt ab 1. Juni - Was Autofahrer jetzt beachten sollten".  Ein Ampel-Totalausfall. Ein Leser-Ärgernis.  Wird's Benzin billiger und um wie viel? Die Antwort ist für Philosophen wie Machiavelli oder Hobbes, denn nichts Genaues weiß man nicht: "In der Geschichte der Bundesrepublik ist der Eingriff in den Spritmarkt einmalig: Der Staat senkt die Energiesteuer auf Benzin und Diesel für drei Monate kräftig, um die Autofahrer zu entlasten. Tanken wird billiger. Am 1. Juni ist es so weit. Wir beantworten die wichtigsten Fragen."  Wie viel und warum erst jetzt und nur für drei Monate, während andere Länder schon lange handeln?  "Wie teuer ist Sprit ab dem 1. Juni an den rund 14 500 Tankstellen in Deutschland? Das ist nicht genau zu sagen".  Arzt oder Apotheker fragen, ob sie was gegen Tastenblähungen haben?  "Wird es Schlangen an den Tankstellen geben, wird gar der Sprit ausgehen? Möglicherweise warten Autofahrer jetzt ab, um günstiger nach dem 1. Juni zu tanken. Insofern erwartet die Branche zu Stoßzeiten längere Schlangen". Gibt's Schlangenöl? Das wird's sein! Dazu auf Seite  7 noch ein B'scheißerle:  "Vermieter sollen sich an Klimaabgabe beteiligen - Ampel-Regierung bringt Stufenmodell auf den Weg - Für viele Mieter bedeutet das eine Entlastung". Wer's genau wissen will, frage den Deutschen Wetterdienst, denn die wissen, was Klima ist. Sonst geht niemand nichts an. Nun aber aufs Pferd, Don Quijote wartet schon, die Blinde-Reiter-GmbH startet nach Troja. Die Botschaft von Seite 8: "Habeck fordert Vorreiterrolle der G7 bei Energiewende - Wirtschaftsminister erhofft sich vom Treffen in Berlin einen Fortschritt für ein weltweites Ende der klimaschädlichen Kohleverstromung".  Grüne Wissenschaft von einem Philosophen und Kinderbuchautor.  "An dem Treffen in Berlin nehmen die Energie-, Klima- und Umweltminister der sieben großen westlichen Industriestaaten (G7) teil. Dieses Format ist eine Premiere. Ziel ist es laut Habeck, 'die beiden großen strukturellen Krisen unserer Zeit' - nämlich die Klimakrise und die Energiekrise - zusammen zu behandeln". Deutschland spielt "Mensch ärgere dich".  So stimmt auch gleich ein lokaler Redaktör mit ein, das Lied der Höhner ist ja nicht schwör, Kinder und Erwachsene werden gleichsam froh: "Da simmer dabei, dat is prima!"  Das Tagesrätsel wie aus dem Märchenbuch "Was der Spaichinger schon immer mal wissen wollte", auch wenn es ihm wurscht ist: "Wer ist der Riese auf dem Franziskushaus? - Hintergründe zum Wandgemälde am Jugendreferat in der Angerstraße - 1956 hat der Leutkircher Künstler Alfred Vollmar den Christophorus mit dem Christuskind an die Wand des Franziskushauses gemalt".  Wo der Malende herkommt hatte das Lokalblatt früher seine Zentrale. Während der  Schreibversuch sich noch an die Auflösung  herantastet - "Am Franziskushaus in der Angerstraße, wo heute Musikschule, Jugendreferat und Psychologische Beratungsstelle untergebracht sind, ist an der Fassade ein heiliger Christophorus gemalt. Doch was sucht eigentlich ein Christopherus am Franziskushaus?" Hätte er von der "christlichen Kultur und Politik" die Katholische Kirche fragen sollen in dem katholischen Spaichingen, denn dann wüsste er, dass sein Thema gar keins ist, außer ein Phantom wie beispielsweise eine Pandemie Corona, die Zeitungen füllte, bis Klima und Krieg ihren Platz einnahmen. Der Riese an der Wand ist  ein Strichmännchen: Die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung kam 1969 bei der Überarbeitung des Calendarium Romanum Generale, des weltweit gültigen Rahmens für den liturgischen Kalender nach römischem Ritus, zu dem Ergebnis, es gebe zum heiligen Christophorus 'kaum historische Tatsachen', daher wurde er aus dem Calendarium Romanum Generale gestrichen, im Martyrologium Romanum und einigen Eigenkalendern blieb das Fest  enthalten. Entsprechend findet sich zu Leben und Sterben des heiligen Christophorus im Stundenbuch der römisch-katholischen Kirche die Einschätzung, er sei "geschichtlich nicht mehr fassbar".  Unfassbar, was Zeitung ist? Dafür gibt es Coronas Zeugen zumindest noch in der Kannitverstan-Stadt TUT.  Der Gemeinderat ruft zur Sitzung in einer Sporthalle auf, während Vatertag als Massenversammlung bei "Maria, Mutter Europas" in Bärenthal stattfand: "Das Gnadenweilerfest hat sich auch nach der zweijährigen Zwangspause als Anlaufstelle am Vatertag herausgestellt. Ob mit Bollerwagen, Fahrrad, Wanderschuhen oder dem Auto - knapp 2000 Festgäste fanden den Weg auf Gnadenweiler". Wenn dies auch im Grünen liegt, grüner geht immer, dazu braucht's nur eine einheimische Politikerin aus Polen gebürtig mit immerhin Abitur und damit Militärexpertin: "Interview: 'Wir wollen der Ukraine schnell helfen' - Grünen-Verteidigungsexpertin Agnieszka Brugger über Waffenlieferungen und Vorwürfe an Kanzler Scholz". Den Leidpfosten des Tages von Seite 1  rammt einer von der Schreib-GmbH ins Bodenlose.  Wer braucht denn so was, wenn die Nachrichten mit Fragezeichen erst ab Seite 7 beginnen? "Des Kanzlers Schwächen - Am Anfang war kein Wort". Nun wird's geschwätzig.  Sagt-ersiees was? THE ÄLÄND ist, Hilfsschule in Not, sie können alles nicht. Volontärs Expertise: "Alarmierender FSJler-Mangel an Hebel-Schule - Nur drei von 18 Stellen sind besetzt - Schulleiter Johannes Tirpak findet keine Erklärung". Die nach dem Theologen und Erfinder des Plagiats Kanitverstan benannte Schule hat ein Problem, auf das früher Lehrer  gar nicht gekommen wären, weil Bildungspolitik noch nicht GrünLÄNDwirtschaft war. Holperdiestolper:  "Momentan sind alle FSJ-Stellen der Johann-Peter-Hebel-Schule besetzt und auch die Jahre zuvor gab es keine freien Plätze. Das könnte sich im neuen Lehrjahr nun drastisch ändern.  'Es ist so gut wie keine Stelle besetzt', sagt der Schulleiter Johannes Tirpak. Die Einrichtung in Tuttlingen ist ein sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Sie setzt vor allem auf das Engagement junger Menschen, die sich für ein freiwilliges soziales Jahr, kurz FSJ, oder einen Bundesfreiwilligendienst, kurz BFD oder auch Bufdi, entscheiden. Ihre Aufgabe ist es, Schüler im Alter von sechs bis 19 Jahren im Schulalltag zu begleiten und dabei auch die Lehrkräfte zu unterstützen". Kann verstehn? Vielleicht das, wer zufällig zweisprachiger Ukrainer und Anzeigenleser von Zeitung ist "Zusteller gesucht... gerne aus der Ukraine".  Daneben werden mit Erdbeerbärchen  "Erdbeerbegeisterte" fürs Feld gesucht. Eine Seite für den  " Wassersommelier", der "den speziellen Eigenschaften des Wassers mit Gaumen und Zunge auf der Spur" ist, dann soll's genug sein, denn schließlich ist der Regierungschef ein Ungläubiger: "Scholz sieht Putin gescheitert - Kanzler glaubt nicht an Sieg über Ukraine". Machiavelli-Leser wissen mehr: "Wer für den Krieg nicht tauglich ist, muss  die Kunst des Friedens anwenden, wenn er regieren will. Aus keiner Gefahr rettet man sich ohne Gefahr. Aus kleinen Dingen werden große Dinge, und die Gesinnung der Menschen erkennt man auch an den kleinen Dingen". Das ganze Leben ist ja nur ein Tipp-Kick-Spiel. Gerade hat der VfB Stuttgart die Deutsche Meisterschaft im "Mensch ärgere dich nicht" gewonnen, so was gibt es,  und der SC Freiburg ein günes Herz für alle im "Mensch ärgere dich", da warten schon Schweinepest und Affenpocken auf die, welche nicht genug kriegen können, mit weißer Salbe eingeschmiert zu werden.

Schlagende Argumente?
Jugendgruppen gehen in Überlingen aufeinander los
Überlingen (ots) - Nach einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei rivalisierenden Gruppen am Donnerstag gegen 15.45 Uhr am Omnibusbahnhof in der Wiestorstraße hat die Polizei Überlingen die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen hatten die Polizei verständigt, als die etwa 30 bis 40 Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufeinander losgingen. Beim Eintreffen mehrerer Streifen suchten alle Beteiligten in Richtung Stadtgraben fluchtartig das Weite. Im Rahmen der Fahndung gelang es den Beamten, mehrere Tatverdächtige zu stoppen und vorläufig festzunehmen. Des Weiteren fanden die Ermittler einen Teleskopschlagstock und einen Schlagring, die offensichtlich von Beteiligten der Auseinandersetzung auf der Flucht weggeworfen worden waren. Bei einem der Tatverdächtigen stellten die Polizisten darüber hinaus ein Küchenmesser sicher. Wie Zeugen beobachtet hatten, war es ein 20-Jähriger, der während des Polizeieinsatzes den Außenspiegel eines abgestellten Streifenwagens abgetreten und dadurch beschädigt haben soll. Auch der Heranwachsende ergriff zunächst die Flucht, stellte sich aber kurze Zeit später auf dem Polizeirevier. Wie die ersten Nachforschungen ergaben, hatten sich die zwei rivalisierenden Gruppen aus den Bereichen Überlingen und Salem wohl bewusst getroffen, um offenbar einen Streit vom Vorabend gewaltsam fortzuführen. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang und zu den beteiligten Personen dauern aktuell noch an. Neben Straftatbeständen wie Gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung steht auch ein Besonders schwerer Fall des Landfriedensbruchs im Raum. Einer der vorläufig festgenommenen Männer hatte bei der Auseinandersetzung leichte Blessuren erlitten. Ob weitere Personen verletzt wurden, ist ebenfalls Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
(Polizeipräsidium Ravensburg)

++++++

Verteidigungsminister a.D. und Staatsrechtler
Rupert Scholz nach TE-Recherchen: „Der Berliner Senat ist nicht demokratisch legitimiert“
Von Redaktion
Professor Dr. Rupert Scholz ist Staatsrechtler, war Berliner Senator und Bundesverteidigungsminister. Im Interview mit TE fordert er Neuwahlen in Berlin. Für ihn ist das Versagen der Institutionen existenziell gefährdend für die Demokratie.
(Tichys Einblick. Was muss noch passieren, bis das Volk aufwacht? Leser-Kommentar: "Wenn man die Situation bei uns in der Presse mal mit GB vergleicht, wo die Regierung seit Wochen verschärft wegen Partygate angegangen wird, dann wird klar, wer hierzulande versagt. Hätten wir eine neutrale und funktionierende Medienwelt, wäre hier einiges besser. Die Übernahme der Medien durch die Links-Grünen war der eigentliche Staatsstreich. Aus der Nummer kommen wir auch nicht so einfach raus".

Ukraine-Krieg
USA erwägen Lieferung von Langstrecken-Raketensystemen an Kiew
Die russische Armee ist im Osten der Ukraine auf dem Vormarsch. Fast die gesamte Region Luhansk ist unter ihrer Kontrolle. Der ukrainische Generalstab spricht von einer „extrem schlechten Lage“. Die US-Regierung zieht einem Medienbericht zufolge in Erwägung, fortschrittliche Langstrecken-Raketensysteme in die Ukraine zu schicken. Die in den USA hergestellten Waffensysteme könnten Raketen über Hunderte Kilometer abfeuern, berichtete der Sender CNN am Donnerstag unter Berufung auf mehrere Beamte.
(welt.de. Je länger die Rakten, desto kürzer der Weltkrieg und das Leben Europas.)

Bundesamt für Migration
Ukraine-Flüchtlinge interessieren sich stark für Integration in Deutschland
Schon 80.000 Ukraine-Flüchtlinge haben einen Integrationskurs beantragt, meldet das BAMF. Was Bildungsvoraussetzungen und Lerneifer angeht, fallen die bereits teilnehmenden Menschen aus dem Land positiv auf. Ein Migrationsforscher ist zuversichtlich: Viele werden bleiben.Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stellt unter den Ukraine-Flüchtlingen ein großes Interesse an Integrationskursen zur Sprach- und Kulturvermittlung fest. Bislang seien „innerhalb weniger Wochen bereits mehr als 80.000 Teilnahmeberechtigungen erteilt“, worden, teilt das Amt auf WELT-Anfrage mit.
(welt.de. Gelten Grundgesetz, Strafgesetze, Flüchtlingskonvention und europäische Abmachungen nichts mehr?)

Speiseöle, Fleisch, Brot
So hart schlägt jetzt die Lebensmittel-Inflation zu
Lebensmittel sind in Deutschland spürbar teurer geworden. Dennoch ist der Anstieg hierzulande noch unterdurchschnittlich, verglichen mit anderen Staaten der Europäischen Union (EU). Das zeigen aktuelle Zahlen der Statistikbehörde Eurostat für den April. Verantwortlich für die Preissteigerungen im Lebensmittelbereich waren vorwiegend die Warengruppen Speisefette und Speiseöle, aber auch Gemüse, Fleisch sowie Brot und Getreideerzeugnisse, zeigen die Statistiken. Bei einigen Produkten liegt Deutschland allerdings über dem EU-Durchschnitt. Die Teuerung zeigt bereits Auswirkungen auf das Einkaufsverhalten der Bürger.
(welt.de. Lügen-Politik, Lügen-Presse. Alles Selfies.)

==============
NACHLESE
Solarenergie
Doppeltes Geld vom Staat: Photovoltaik lohnt sich für Sie bald noch mehr
Ab 2023 gibt es für Besitzer von Solaranlagen unter bestimmten Umständen doppelt so viel Geld für das Einspeisen von Solarstrom ins Netz...Privatleute, die eine Photovoltaikanlage auf dem Dach haben, kennen die Rechnung vermutlich: Ins öffentliche Netz eingespeister Strom wird derzeit mit nur rund sechs Cent je Kilowattstunde (kWh) vergütet. Zugekaufter Strom vom Anbieter kostet aber oft mehr als 30 Cent je kWh. Darum lohnt es sich, so viel Solarstrom wie möglich selbst zu nutzen. In Zukunft könnte es jedoch attraktiver werden, selbst produzierten Strom zu verkaufen. Denn eine erwartete Gesetzesänderung verspricht doppelte Vergütungssätze für Volleinspeiser. Darauf weist die Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe 6/2022) hin. Geht die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Sommer durch den Bundestag, sollen Volleinspeiser auf eine Vergütung von bis zu 13,40 Cent pro kWh hoffen. Das gilt allerdings nur für Solarmodule, die ab 2023 in Betrieb genommen werden...
(focus.de. Maultaschen gehen immer. Bürger bescheißen Bürger, denn der Staat sind sie selbst. Oder ist hier schon die DDR?)
================

Affenpocken: Was der mediale Mainstream gern verschweigt
Von MANFRED W. BLACK
Sehr oft sind derzeit marktschreierische Schlagzeilen zu lesen, wenn es um die neue Krankheit „Affenpocken“ geht. Dass dabei vielen Bürgern oftmals die schiere Angst eingejagt wird, nimmt die Journaille offenbar gern in Kauf. Die Bild-Zeitung zum Beispiel textete kürzlich angsteinflößend eine ihrer Schlagzeilen so: „21 Tage – Erstes Land führt Affenpocken-Quarantäne ein.“ Auffällig ist, dass bei der Berichterstattung gern wichtige Fakten verschwiegen oder nur beiläufig in Nebensätzen erwähnt werden. Dass bei der Verbreitung der Affenpocken die LGBT-Szene (Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender) eine wichtige Rolle spielt, wird zum Beispiel allzu gern unter den Teppich gekehrt.
Kein Grund zur Dramatisierung
Bei den Affenpocken handelt es sich um eine Krankheit, die wohl 1970 erstmals im Kongo diagnostiziert wurde. Die Übertragung von Mensch zu Mensch kommt nicht oft vor. Sie kann aber vor allem durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten von Infizierten geschehen – nicht zuletzt durch Intim-Kontakte. Die Krankheitsverläufe sind meist mild. Betroffene entwickeln einen Hautausschlag – primär im Gesicht, an Handflächen und Fußsohlen oder an Genitalien und im Anusbereich. Einige Kranke werden auch fiebrig. Die ausgeheilten Hautausbrüche können dauerhaft Narben oder Pigmentstörungen hinterlassen. Das „Gute“ an der Krankheit: Sie verschwindet zumeist nach zwei bis vier Wochen von selbst. Nur wenige Menschen erkranken wirklich schwer, lediglich in extremen Ausnahmefällen sterben Infizierte an den Affenpocken.
Bundesangstminister bleibt sich treu
„Bundesangstminister“ (Boris Reitschuster) Karl Lauterbach allerdings denkt bereits wieder über Isolationen und Impfempfehlungen nach. Man müsse, sagt Lauterbach, angesichts der Affenpocken „schnell und hart“ reagieren. Diese Art von Panikmache ist man freilich von ihm – spätestens seit Corona – längst gewohnt.Ärzte dagegen warnen davor, wegen der Affenpocken Angst zu schüren. Das Virus sei erheblich weniger ansteckend als etwa Corona. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält zumindest derzeit eine groß angelegte Impfaktion daher für unnötig.
Was nicht gern gesagt wird
Eher nebenbei berichten bundesdeutsche Medien darüber, dass die Affenpocken allem Anschein nach in Afrika zunächst von Affen und Nagetieren auf Menschen übertragen wurden. Dass das in der Regel Schwarze waren, wird grundsätzlich nicht erwähnt.Dann ist der Virus nach Westeuropa und in die USA verbreitet worden. Überträger hier sind insbesondere solche Schwulen und Bisexuellen, die ihre Sexualpartner häufig wechseln. Die taz beispielsweise, die sich oft besonders besorgt zeigt um das Wohl von Schwulen, Bisexuellen und Trans-Menschen, umschreibt diese Tatsachen sehr behutsam. Dort ist zu lesen, das Robert Koch-Institut (RKI) verweise darauf, dass sich Menschen „auch im Rahmen von sexuellen Handlungen“ infizieren können. „Aktuell scheinen die Risikoexpositionen vorwiegend sexuelle Kontakte unter Männern zu sein“, habe es seitens des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) geheißen. „Expositionsorte der in Deutschland bislang bekannt gewordenen Fälle waren Partyveranstaltungen, unter anderem auf Gran Canaria (Spanien) und in Berlin, bei denen es zu sexuellen Handlungen kam.“  Solche taz-Sätze erinnern an die Aids-Krankheit, die einst viel Schrecken verbreitet hat. Damals hat es lange gedauert, bis die Mainstream-Medien einräumten, dass Aids in den allermeisten Fällen von Schwulen und Drogenabhängigen verbreitet wurde. Gesagt wurde das in Medien deswegen viel zu spät, weil der links ausgerichtete Mainstream vermeiden wollte, Schwule an den Pranger zu stellen.
Mainstream sorgt sich um die Schwulen
Die taz warnt jetzt wiederum vor allem davor, „negative Vorurteile“ zu schüren. Nun geht es um die Affenpocken. Die Zeitung verweist auf die Vereinigung afrikanischer Auslandspresse (FPA), die sich um das Wohlergehen schwarzer Menschen fürchtet.Laut FPA nutzen angeblich Medien in vielen Fällen Fotos von schwarzen Menschen, um Affenpockenfälle in Afrika zu bebildern. Die Journalistenvereinigung ist der Meinung, das bediene solche Vorurteile, nach denen Schwarze Unheil über andere Menschen brächten. „Wir verurteilen die Aufrechterhaltung dieses negativen Klischees“, heißt es dazu in einer Mitteilung der FPA, die vorschlägt, besser Krankenhäuser aus betroffenen afrikanischen Regionen oder Mikroaufnahmen des Virus selbst zu zeigen.
„Affenpocken und der Sex unter Männern“
Die taz macht – natürlich im schönsten Gender-Deutsch – deutlich, um was es ihr bei den Affenpocken vor allem geht: „Journalist*innen sollten (…) vorsichtig sein, wenn sie platt darüber berichten, Sex unter Männern mit Affenpocken in Verbindung zu bringen.“ Der stellvertretende Direktor des UN-Aids-Projekts UNAIDS habe davor gewarnt, „dass das schnell in stigmatisierende Rhetorik umschlagen könnte“. Neben den generellen, angeblich „diskriminierenden Effekten könnte das die Betroffenen auch davon abhalten, sich im Gesundheitssystem Hilfe zu suchen“. Es gelte, so die taz, „die Krankheit medial ernst zu nehmen, ohne Panik zu verbreiten und vor allem: ohne Vorurteile gegen Gruppen zu bedienen“. „Interessenverbände wie das UN-Programm gegen Aids oder der Verband der Afrikanischen Auslandspresse FPA warnen zu Recht vor rassistischen und homophoben Stereotypen in der Berichterstattung.“
Repräsentativ für den linken Mainstream
Immer wieder steht die taz in der ersten Reihe derer, die die besonderen Interessen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans-Menschen rundum vertreten. Vor häufig wechselndem – ungeschütztem – Geschlechtsverkehr mit eher unbekannten Menschen zu warnen, ist nicht die Sache der Berliner Tageszeitung. Solche Grund-Haltungen sind im Kern charakteristisch für einen großen Teil linker Journalisten in westeuropäischen Ländern und in Nordamerika. Die links positionierte Journaille ist international bestrebt, alles zu vermeiden, was geeignet sein könnte, LGBT-Menschen in ein kritisches Licht zu rücken.
(pi-news.net)

*************
DAS WORT DES TAGES
Die Ukraine steht im Begriff, den Krieg zu verlieren.
(Herfried Münkler, laut welt.de "gehört er zu den renommiertesten Intellektuellen in Deutschland. Er hat Bücher über die Kriege der Vergangenheit und Gegenwart verfasst".)
**************

Sozialversicherungen sind nicht nachhaltig
Die Bundesregierung schert sich nicht um einen Alarm-Bericht des Rechnungshofs
Von Ferdinand Knauss
Der Bundesrechnungshof präsentiert der Bundesregierung einen alarmierenden Bericht über die Instabilität der Sozialversicherungen. Die betroffenen Ministerien reagieren phlegmatisch: Das sei nichts Neues. Also kein Anlass zur Kurskorrektur.
(Tichys Einblick. Wenn weg, dann weg, so ist das eben mit der Evolution.)

Achgut.tv
Rückspiegel: Fliehen vor Karl Lauterbach
In Berlin fordern Kongressteilnehmer ernsthaft „Hände weg von Russland“, und Karl Lauterbach plant neue Maskenpflichten und vielleicht auch Ausgangssperren für den Herbst. Nichts wie weg, irgendwohin, wo es keinen Lauterbach gibt.
(achgut.com. Einer ginge ja noch, aber ein einzig Lauterbach ist zu viel.)

Cora Stephan
Stimme der Provinz: Zählt mich!
Was tun, wenn der „Erhebungsbeauftragte“ für den Zensus 2022 kommt? Wollen wir ihn reinlassen?
(achgut.com. Nach Bethlehem weiterschicken.)

Ulrike Stockmann
World Economic Forum: Kurs auf grüne Planwirtschaft?
Die öffentliche Aufmerksamkeit für das Weltwirtschaftsforum in Davos war geringer als in früheren Jahren. Dabei lohnt das Hinsehen, insbesondere wenn sich große Unternehmen gemeinsam für grüne Planwirtschaft erwärmen.
(achgut.com. Niemand hat die Absicht, kommunistische Programme zu lesen, erfüllt werden sie trotzdem.)

Hilfe für die Ukraine
Was wäre, wenn ein Getreidekonvoi nach Odessa fährt?
Die hauptbetroffenen Länder könnten sich zu einem friedlichen, riesigen Konvoi zusammenschließen, der Richtung Odessa fährt, um dort Getreide aufzunehmen. Täten sich 20 oder 30 Länder zusammen, müsste Russland das zähneknirschend akzeptieren – oder es erklärte all diesen Ländern durch sein Vorgehen den Krieg.
VON Tomas Spahn
(Tichys Einblick. Nach Athen werden doch auch Eulen geschickt.)

"Da müssen mal Frauen rein"
Wehrbeauftragte Högl sorgt sich mehr um fehlende Generalinnen als um den Ukraine-Krieg
Von Marco Gallina
Der Generalinspekteur der Bundeswehr informiert im Kreise hoher Offiziere über den Ukraine-Krieg. Die Wehrbeauftragte Eva Högl interessiert dabei nur eines: Im militärischen Führungsrat sitzt keine Frau!
(Tichys Einblick. Krieg der Quoten schafft alle und alles. Leser-Kommentar: "Nur der Ordnung halber: Es gibt allenfals die Frau General, aber keine Generalin, das ist ein wokewoke Kunstwort. Außerdem wäre es in einem Artikel dieser Art angebracht, auf die Aufgaben des Wehrbeauftragten hinzuweisen: Er stellt letztendlich eine Beschwerdestelle für die Truppe dar, jedenfalls, und das sollte betont werden, ist es nicht seine Aufgabe, irgendweche politischen Agenden zu betreiben". "Was Frauen als Verteidigungsminister beziehungsweise Bundeskanzler (Richtlinienkompetenz) anrichten können, konnte man die letzten Jahre ansehen beziehungsweise sieht es immer noch. Dazu ist es natürlich notwendig, um in entsprechende Führungspositionen vor zu kommen, auch entsprechend lange gedient zu haben. Dieses ist gar nicht der Fall. Die Frau Högl quatscht also Stuss. So jemand kann man aber nicht gebrauchen, und sie sollte ihre Position räumen".Machen denn nicht vorwiegend Nichtpolitiker Politik?")

Massive Inflation
Bauern: Lebensmittel werden sich extrem verteuern
Preissprünge bei Lebensmitteln „von bisher ungekanntem Ausmaß“ erwartet der hessische Bauernverband. Schon im April lag die Inflation bei 8,5 Prozent. Doch das dürfte wenig sein im Vergleich zu dem, was jetzt auf die Deutschen zukommt.
(Junge Freiheit. Wenn politische Misswirtschaft Inflation ist, dann ist es Inflation. Zu viel grüner Mist. Wann gibt's Karten? )

Faktisch sind alle NATO-Staaten bereits im Krieg mit Russland, und wir haben bereits wieder einen Weltkrieg

Von PROF. EBERHARD HAMER

Seit Putins Einmarsch in die Ukraine herrscht Krieg. Und seit in der Ukraine geschossen und gestorben wird, haben die USA und ihre Westverbündeten nach Sanktionen, Rache und Eskalation statt nach Verhandlungen und Frieden gerufen.

Weder die russischen noch die europäischen noch die amerikanischen Bürger wollen Krieg, nur ihre Regierungen und ihre Medien.

Der Präsidentenberater Zbigniew Brzezinski (Vgl. „Die einzige Weltmacht“, 2. Aufl. 199, S. 26 ff.) hat die Strategie der „Einkreisung Russlands“ für die Vorherrschaft der USA als „einzige Weltmacht“ konzipiert und dazu die Osterweiterung der NATO gefordert. Mit 5 Milliarden Euro haben der Russlandhasser Soros und Co. mit der US-Staatssekretärin Nuland 2014 den Maidan-Aufstand in Kiew inszeniert, die korrupte Ukraine mit CIA-Agenten besetzt und seitdem deren Aufnahme in die NATO betrieben.

Schon 2014 hat Putin den Westen beschworen, die Osterweiterung der NATO nicht an die russischen Grenzen zu treiben. Die Ukraine als Pufferzone zwischen NATO und Russland sei „die rote Linie“ der russischen Sicherheit. Diesen Aufruf – vielleicht Notschrei – hat er mehrmals wiederholt.

Bei den Präsidentenwahlen im Mai 2019 hat der amerikanisch-ukrainische Komiker Selenskyj mit dem Versprechen die Präsidentenwahl gewonnen, er wolle „den Donbass und die Krim noch in seiner Amtszeit zurückerobern“, also Krieg führen. Durch Bestechung und Korruption an höchste US-Kreise bekam er Beistandszusagen und die Unterstützung der US-Presse, die ihn immer arroganter, fordernder und kriegslüsterner werden ließ. Seitdem ruft er die ganze Welt zum „Kampf gegen Putin“ auf, verlangt nicht nur Finanzunterstützung, sondern auch Waffenhilfe durch modernste westliche Waffen aus amerikanischer Produktion und mit deutscher Bezahlung.

Die USA und ihre NATO-Partner haben ihre Beteiligung am Krieg in der Ukraine bisher ständig eskaliert:

+Sie haben Russland aus dem Weltfinanzabkommen SWIFT ausgeschlossen, um es zahlungsunfähig zu machen.
+Sie haben bisher mehr als 80 Milliarden Dollar Waffenhilfe zugesagt und wollen weitere je 5 Milliarden Dollar pro Monat Militärhilfe für die Ukraine aufbringen (der gesamte jährliche russische Rüstungsetat beträgt nur 68 Milliarden Dollar).
+Sie haben ständig neue Sanktionen zum Boykott Russlands aus dem Welthandel beschlossen und weltweit erzwungen.
+Sie haben vor allem die billige Energieversorgung Europas aus Russland unterbunden, um selbst mit doppelt so teurem Öl und Gas ins Geschäft zu kommen.
+Die NATO hat die Luftüberwachung der gesamten Ukraine übernommen, um jede russische Militärbewegung an das ukrainische Militär zu melden und gezielte Kampfeinsätze zu ermöglichen.
+Die USA und die NATO-Staaten liefern modernste Waffen, Raketen, Drohnen und Panzer an die Ukraine, was die Russen als Kriegsbeteiligung ansehen.
+Und der amerikanische Geheimdienst brüstete sich, selbst die beiden russischen Kriegsschiffe vor der ukrainischen Küste mit Fernlenkraketen abgeschossen zu haben.
+Alle NATO-Staaten, vor allem die USA, rüsten die Ukraine mit den modernsten westlichen Waffensystemen aus. Deutschland bildet sogar die ukrainischen Panzer- und Haubitzenbesatzungen in Deutschland aus. Und aus Brüssel fordert die gescheiterte Kriegsministerin und jetzige EU-Präsidentin von der Leyen immer mehr Sanktionen gegen Russland und beschließt immer höhere EU-Finanzhilfen an die Ukraine.

Putin hatte anfangs nur um Verzicht auf eine NATO-Aufnahme der Ukraine (Neutralität) gebeten. Hätte die NATO dem zugestimmt, wäre es nicht zum Krieg gekommen. Inzwischen macht der NATO-Generalsekretär nicht nur der Ukraine Hoffnung auf NATO-Mitgliedschaft, sondern hat auch Schweden und Finnland dazu gedrängt.

So wurde Schritt vor Schritt die Eskalation der NATO-Länder gegen Russland gesteigert, die Propagandahetze gegen Russland verschärft und der Ukraine-Krieg als „Aufgabe des freien Westens“ ausgegeben, verschärft und zum Stellvertreterkrieg zwischen Russland und den USA sowie ihren Satelliten hochgerüstet. Faktisch sind alle NATO-Staaten bereits im Krieg mit Russland und haben wir bereits wieder einen Weltkrieg.

Entsprechend der NATO-Devise für Europa: „To keep the Russians out, the Americans in and the Germans down“ weiß man noch nicht, wer im Ukraine-Krieg gewinnt, ist aber Deutschland in jedem Falle schon jetzt Verlierer.

Putin hat Scholz darauf hingewiesen, dass nur Deutschland aus dem 2. Weltkrieg noch keinen Friedensvertrag habe, Kriegshandlungen von Deutschland gegen Russland also eine Kündigung des Waffenstillstands seien. Zu Recht versucht deshalb Scholz mehr als alle anderen, sich aus den Hasstiraden gegen Russland zurückzuhalten, Kriegshandlungen zu vermeiden und die NATO-Kriegslust zu deeskalieren. Recht so, Scholz. Sie vertreten damit deutsche Interessen!

Unsere von der internationalen Presse getriebenen zweit- und drittrangigen Politiker dagegen geben sich bei Fototerminen in Kiew die Klinke bei einem arroganten „Kriegshelden“ gegenseitig in die Hand, ziehen in Prozession nach Kiew, um dort Geldversprechen und Waffengeschenke zu überbringen, während Selenski und sein Botschafter Deutschland und deutsche Politiker beschimpfen.

Der Krieg in der Ukraine liegt nicht in deutschem Interesse. Unsere Sekundärpolitiker mit ihrer Gefolgstreue des von Hass getriebenen Komikers Selenski vertreten nicht deutsche, sondern fremde Interessen auf Kosten Deutschlands.

Dass Schröder, Schwesig, Steinmeier und Scholz deutsche Interessen mit Russland vertreten haben, wird ihnen heute von unseren fremdgesteuerten Medien und Parteipolitikern als Schuld vorgeworfen, Schröder sogar deswegen sanktioniert und Scholz durch einen vom US-Großkapital bezahlten Oppositionsführer beschimpft.

Wir Deutsche haben bis heute unter dem Hass zu leiden, den die Weltmedien seit dem 2. Weltkrieg nicht nur wegen Hitler, sondern auch kollektiv gegen alle Deutschen geschürt haben. Nun wird in gleicher Weise durch die vom US-Großkapital beherrschten Medien weltweit zum Hass gegen Putin und Russland aufgerufen, ist dieser Hass bereits so weit, dass Russen enteignet, russische Künstler an Auftritten gehindert und bei uns wohnende russische Mitbürger ausgegrenzt werden.

Glauben die Medienhetzer wirklich, dass wir „Russland für immer schädigen“ sollten (Baerbock), dass wir Russland niemals mehr brauchen, dass wir als Europa mit dem größten Nachbarstaat nie mehr Kontakt haben würden?

Irgendwann ist der Ukraine-Krieg vorbei, muss man wieder ein Leben miteinander finden und das politische Verhältnis zu Russland neu aufbauen. Für die Wirtschaft ist Russland sogar unverzichtbar, weil es über die größten Bodenschätze in Europa verfügt und für die deutsche Industrie der wichtigste Absatzmarkt wäre, wenn die vor dem Absturz stehende US-Wirtschaft ausfällt und China nach amerikanischen Plänen zum nächsten Kriegsfeind erklärt wird.

Wir sollten deshalb im Sinne von Scholz nicht Kriegshetze, Kriegsbeteiligung, sondern Mäßigung und Deeskalation betreiben, uns Russland jedenfalls für die Zukunft nicht ganz verschließen. Es liegt nicht im deutschen Interesse, für eine NATO-Mitgliedschaft und die EU-Mitgliedschaft der Ukraine die Dauergegnerschaft mit Russland einzukaufen. Und ebenso ist es nicht deutsches Interesse, für die NATO die Daueraufrüstung in der Ukraine zu finanzieren und wie EU-von der Leyen verspricht, sogar den Wiederaufbau der Ukraine zu unserer Aufgabe zu machen, sondern auf Verhandlungen der Kriegsparteien und auf Frieden zu drängen. Dies hat Scholz mit Recht gemacht, als er die Hoffnung der Ukraine auf NATO- und EU-Mitgliedschaft wegen mangelnder Voraussetzungen vorerst ausschloss.

Vor allem aber sollten deutsche Politiker im Gaskrieg deutsche Interessen statt der amerikanischen und der durch die Amerikaner bestimmten EU-Politik vertreten. Am unverantwortlichsten ist die nicht von der europäischen Bevölkerung gewählte, sondern vom US-Kapital ernannte EU-Präsidentin mit ihrem Aufruf, die Deutschen hätten für den Kampf gegen Russland (russisches Gas) auf die Fortsetzung unserer Industrie und auf unseren Wohlstand zu verzichten.

Der Krieg in der Ukraine ist nicht unser Krieg, sondern der zwischen den Weltmächten USA und Russland, der sich dort stellvertretend abspielt. Und gerade Deutschland hat – da nur Waffenstillstand mit Russland – besonderen Grund, sich hierbei mit Kriegshandlungen und Kriegshilfe zurückzuhalten. Wir dürfen uns nicht wieder von fremden Interessen zu einer Kriegsteilnahme treiben lassen, sondern müssen Zurückhaltung, Mäßigung, Verhandlungen und Frieden anstreben.

In der Zentrallage Europas kann Deutschland nur gedeihen, wenn es mit Ost und West in Frieden lebt. Das haben wir in zwei Weltkriegen gelernt. Wir sollten es nicht zu einem dritten Test kommen lassen. Deshalb sollten wir die Zurückhaltung von Scholz unterstützen, nicht die grünen und schwarzen atlantischen Kriegstreiber.

Von allen europäischen Ländern haben wir am wenigsten Kriegsinteresse und sind wir durch die von unserer eigenen Politik mitgetragenen Sanktionen schon jetzt Hauptverlierer der Kriegsbeteiligung. Nach dem Krieg wird wieder wirtschaftlich bedeutsam, dass Russland eines der reichsten Rohstoffländer der Welt ist – uns wieder Billigenergie liefern könnte, für die Uranlieferung und andere Rohstoffe unverzichtbar bleibt und bei einer künftigen atlantischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China unsere stärkste wirtschaftliche Stütze werden könnte.

Sicher hat Putin den Krieg militärisch begonnen und ist damit moralisch schuldig. Politik richtet sich aber nicht nach Moral, sondern nach Interessen. Unsere wirtschaftlichen Interessen sind gegen jede Kriegsbeteiligung, brauchen Frieden in Europa und deshalb Deeskalation statt Eskalation.

In diesem Sinne dient die Politik von Scholz unseren Interessen mehr als die seiner moralisch entrüsteten zweiten Politgarnitur.
(pi-news.net)

Ein beklemmender Blick in eine nicht mehr ferne Zukunft

Von Gastautor Ramin Peymani

Am Wochenende war ich zu einer Welturaufführung eingeladen. In Anwesenheit der Hauptdarstellerin konnte ich den zum ersten Mal gezeigten Film „The Deal“ sehen. Die nur unzureichend mit dem Genre Science Fiction beschriebene Geschichte lässt mich seither nicht mehr los. Handelt es sich bei dem Meisterwerk der Produzenten von „Independence Day“ wirklich nur um eine Fiktion? Verstörend real wirkte das Gezeigte angesichts der letzten beiden Jahre, und mich beschlich das Gefühl, hier werde eine düstere Zukunft beschrieben, von der wir nicht mehr weit entfernt sind. Auch wenn der Film erst in einigen Monaten in die deutschen Kinos kommen dürfte, möchte ich Ihnen den englischsprachigen Trailer nicht vorenthalten. Die Handlung spielt in der Zeit nach einer Pandemie, die sich die Regierung zunutze gemacht hat, um ihren Bürgern strenge Gesetze zu verordnen. Kern des post-pandemischen Regelwerks ist der „Deal“. Wer ihn mit der Regierung schließt, hat 20 Jahre lang Ruhe, vor allem aber Zugang zu den staatlichen Leistungen, einer Krankenvollversicherung, dem Wohnungsmarkt und einer ausreichenden Lebensmittelversorgung.

Wer sich dem „Deal“ verweigert, fristet ein Dasein in Armut, staatliche Repressalien inbegriffen. Die Gesellschaft ist tief gespalten, die Lager stehen sich feindlich gegenüber. Heruntergekommene, aufgegebene Stadtbezirke, in denen marodierende Gangs Jagd auf Menschen machen, gehören zum Alltag. Es ist eine trostlose Szenerie ohne jede Perspektive. Hoffen dürfen nicht einmal diejenigen, die sich auf den „Pakt mit dem Teufel“ eingelassen haben: Nach 20 Jahren sorgt der implantierte Chip für ihren programmierten Tod, weil sie nach Ansicht der Regierung die knappen Ressourcen der Erde dann lange genug für sich beansprucht haben.

Die Herrschenden gängeln die Menschen, legen ihnen gnadenlose Regeln auf und sanktionieren jegliche Verweigerung des Gehorsams auf das Schärfste

Die perfekt in Szene gesetzte Produktion entfaltet ihre große Wirkung nicht nur aus der beklemmend realitätsnahen Geschichte, sondern vor allem aus dem Zusammenspiel hervorragender Schauspieler, allen voran Emma Fischer. Sie ist der neue Stern am Kino-Himmel, und man wird sie noch in vielen großen Rollen sehen. Die Britin spielt die junge Analyn, die einfach nicht akzeptieren will, dass eine Regierung ihre Mutter und alle anderen Menschen dazu zwingt zu sterben, um Ressourcen zu sparen, während die Herrschenden selbst in einem abgeschirmten Viertel in Saus und Braus leben. Doch was kann sie tun? Es ist das jahrtausendealte Gefühl der Ohnmacht der Massen gegenüber der Obrigkeit, die für sich ganz eigene Regeln definiert und die Wandlitzer Annehmlichkeiten als ihr gottgegebenes Recht betrachtet.

Die Herrschenden gängeln die Menschen, legen ihnen gnadenlose Regeln auf und sanktionieren jegliche Verweigerung des Gehorsams auf das Schärfste. Freiheit gibt es nur noch auf dem Papier und nur noch auf Zeit. Sie wird mit dem sicheren Tod erkauft. Noch sind wir gottlob nicht so weit, aber einige Schritte haben wir auf dem Weg dorthin bereits zurückgelegt. Corona hat diese Zeitenwende eingeläutet und es gehört längst zur „neuen Normalität“, dass niemand mehr die bis vor wenigen Jahren noch geltenden Bürgerrechte komplett beanspruchen darf, der sich nicht dem „Deal“ der Regierenden verschrieben hat, sich impfen zu lassen. Wer sich verweigert, bleibt außen vor oder muss unangenehme Prozeduren über sich ergehen lassen. Erst recht gilt dies für das Verlassen des Landes. Zwar wurden die Regeln nun gelockert, doch strickt die Politik bereits an den Verschärfungen für den Herbst. Die Affenpocken sollen es richten, weil eine neue Bedrohung gebraucht wird.

Die Macher von „The Deal“ beschreiben ein zum Greifen reales Szenario, dessen Vorboten sich in der politischen Diskussion immer deutlicher abzeichnen

Was die dystopische Erzählung des Kinofilms angeht, liegt sowohl der verweigerte Zugang zu direkter medizinischer Versorgung als auch der Ausschluss vom Arbeitsmarkt bereits nah an der Realität. Die unlängst vom Bundesverfassungsgericht durchgewunkene Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen kommt de facto einem Berufsverbot für jene gleich, die den „Deal“ nicht eingehen wollen, ebenso die wochenlange Schließung ganzer Branchen während der Lockdowns. Und auch die Einführung einer Zweiklassenmedizin für Geimpfte und Ungeimpfte wird ja schon seit geraumer Zeit diskutiert, weil die Verweigerer des „Deals“ anderen nicht das Intensivbett wegnehmen sollen. Bis zur Verknüpfung mit der Zuteilung von Lebensmitteln und Energieressourcen ist es nicht mehr weit.

Auch hier beschreiben die Filmemacher ein zum Greifen reales Szenario, dessen Vorboten sich in der politischen Diskussion abzeichnen. „The Deal“ ist ein aufwühlender Film, der aber nicht hoffnungslos macht. Er zeigt, dass totalitäre Systeme nicht unverwundbar sind. Der Film kommt ohne erhobenen Zeigefinger aus und will an keiner Stelle missionieren. Er setzt vielmehr ein Zeichen gegen immer repressivere Herrschende. Wohl auch deshalb war er den großen Hollywood-Studios zu heiß. Mut und Entschlossenheit helfen den Hauptfiguren, das totalitäre System auszutricksen und ihre Ohnmacht zu überwinden. Das ist die gute Nachricht, die uns alle jeden Tag mit neuer Kraft dem Bösen gegenübertreten lassen sollte, das sich immer unverhohlener unserer Freiheit bemächtigt und so scheinheilig im angeblichen Dienst der guten Sache daherkommt. Für mich ist „The Deal“ einer der wichtigsten Filme des Jahres. Hoffentlich kommt er nicht zu spät.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf: Peymani.de
(vera-lengsfeld.de)

Propagandaschlacht um das Hambacher Fest

Von Matthias Schneider

Im Anhang befindet sich ein propagandistisches Machwerk, (2022hambach1832_warum2022nicht1832ist_broschuere) das man, um der Bildung von Hirn-Metastasen vorzubeugen, nicht in Gänze lesen muß, denn es bemüht die übliche linksdümmliche Verdammungslogik historischer Jubiläen, die einen positiven Bezug zur deutschen Nationalgeschichte haben.

Abfällige Behauptungen ohne inhaltliche Auseinandersetzung bei gleichzeitiger Erzeugung von Kontaktschuld (AfD, Werte-Union). Das übliche Geschwafel von Soziologen, Politologen, Vertretern akademischer Schnorrerzirkel und hauptamtlichen “Kämpfern gegen Rechts”, die ewig in Universitäten, Seminaren und staatlich geförderten Initiativen mit Steuergeldern alimentiert werden und sich für den Nullnutzen, den sie der Gesellschaft stiften, gegenseitig auf die Schulter klopfen. Tenor: Wir sind die demokratische, zivilgesellschaftliche Initiative, die einzigen und wahren Vertreter der positiven, europäischen Werte, vulgo: Wir sind “Die Guten”.

Die Anderen (Otte, Kochanek, Krall u. Konsorten) sind die rechtspopulistischen Demokratiefeinde im Dunstkreis von AfD’lern, Impfgegnern, Verschwörungsschwurblern, Rechtsextremisten, etc., welche Ort und Gedenken des Hambacher Festes für ihre finsteren Zwecke vereinnahmen wollen.

Daß die Macher dieser Propagandaschrift unter falscher Flagge segeln, wird deutlich, wenn man sich die Herkunft der Redakteure anschaut, welche dem “Freundeskreis Hambacher Fest 1832” angehören. Auf der Webseite dieser Organisation können wir gendergerecht nachlesen, daß es ihnen um “europäische Werte” geht. Beim Hambacher Fest ging es um nationale Einheit, bürgerliche Freiheitsrechte und Volkssouveränität, also um wichtige Dinge, die heute durch einen obrigkeitlichen Überwachungs- und Bevormundungsstaat akut gefährdet sind. Um europäische Werte ging es 1832 überhaupt nicht.

Solche Bezüge werden aus dem politisch korrekten Phrasenkatalog herbei zitiert, um wie Fettaugen auf der Zeitgeistsuppe ganz oben mitzuschwimmen und nebenbei Fördergelder für “zivilgesellschaftliches Engagement” einzustreichen.

Durchschaubar, dümmlich, Thema verfehlt: “Setzen, sechs!”
(beischneider.net)

 

 

 

Wozu so ein Krieg gut, wenn Politik schlecht ist. So schrieb welt.de: "Öl-Mangel kommt in der Gastronomie an – 'Wir nehmen die Pommes von der Karte'. Der Speiseöl-Mangel hat die Gastronomie erreicht. Erste Restaurants bieten jetzt keine Pommes mehr an, weil das Öl zum Frittieren fehlt. Gerade Imbissbuden könnten in Bedrängnis kommen. Burger King kündigt Preiserhöhungen an. Es klingt zunächst wie ein Aprilscherz. 'Ab dem 1. April nehmen wir die Pommes von der Karte', meldet das bekannte Kölner Brauhaus 'Gaffel am Dom'. Doch Geschäftsführer Erwin Ott versichert dieser Tage quer durch die gesamte Kölner Medienlandschaft, dass er derzeit weit davon entfernt ist, Witze zu machen. 'Es wäre mir lieber, es wäre ein Aprilscherz', sagt der Gastronom. Grund für die radikale Entscheidung des Wirtes ist der Speiseöl-Mangel in Deutschland angesichts des Krieges in der Ukraine. Rund 100 Liter braucht die Küche im 'Gaffel am Dom' jede Woche, um alle Gerichte der klassischen Speisekarte anbieten zu können. Angeliefert werde aber nur noch ein Bruchteil der bestellten Menge, weil das Öl mittlerweile streng rationiert wird. Noch dazu sei der Preis für diese Mengen sehr stark gestiegen. 'Da mussten wir reagieren', sagt Ott. Reibekuchen und Schnitzel soll es in seinem Brauhaus weiterhin geben, Pommes dagegen werden durch andere Beilagen ersetzt, etwa durch Bratkartoffeln oder Püree'". Der Münchner Merkur berichtet dagegen: "'Nirgendwo, außer bei uns, herrscht ein Mangel' – Supermarkt-Kunde wundert sich über Engpässe in Deutschland - In deutschen Supermärkten seien Sonnenblumenöl und einige andere Produkte kaum zu kriegen, bei den europäischen Nachbarn gebe es alles 'in Hülle und Fülle'.'„Warum?', fragt ein Facebook-Nutzer. 'In Dänemark, Holland, Frankreich Spanien, Polen, quasi überall' sei diese Situation eine andere. Sonnenblumen- und Rapsöl gebe es in Hülle und Fülle, meint er in seiner Konversation mit einem anderen Nutzer (dazu weitere Möglichkeiten als Ersatz). Misstrauisch mache ihn vor allem, das in dem schwedischen Supermarkt verkaufte Sonnenblumenöl sei ein Deutsches. Das Foto zeige nämlich, dass es sich um die Marke Brölio handelt". Einmal abgesehen davon, dass das Angebot auch im Ausland manchmal den vierfachen Preis hat, ist die  Erklärung einfach: Deutschland wählt den grünen Kommunismus, das bedeutet Mängelwirtschaft und mangelhafte Politik, und kriegt ihn auch, den Mangel. Wikipedia: In einer Mangelwirtschaft besteht der Mangel an Waren oder Dienstleistungen, während genug Geld zum Kauf dieser Waren vorhanden ist. In seinem Buch Economics of Shortage erklärte János Kornai im Jahre 1980, dass der chronische Warenmangel in den Ländern des Ostblocks in den späten 1970ern (der sich während der 1980er fortsetzte) kein Planungsfehler oder Preisfehler sei, sondern ein prinzipielles Merkmal des kommunistischen Systems. Eine Mangelwirtschaft besagt nicht zwangsläufig, dass es "nichts" gäbe, sondern beschreibt eine Form der Warenverteilung, bei der Geld nicht die entscheidende Rolle spielt, und die Nachfrage das verfügbare Warenangebot übersteigt. Gleichzeitig mit dem Mangel kann auch ein Überfluss an bestimmten Produkten einhergehen. Beim Bezug knapper Produkte spielen oft Faktoren wie Schlangestehen, Suche, Wartelisten, sozialer Status oder alternative Währungen (Devisen etc.) eine Rolle. Als eine Hauptursache für den stetigen Mangel macht Kornai die unzureichende Produktion durch fehlende Anreize für die Produzenten aus, was die Planwirtschaft zum Verkäufermarkt werden lässt, wohingegen in den meisten funktionierenden Marktwirtschaften ein stetiger Überfluss produziert wird, der zu einem auf die Konsumenten ausgerichteten Marktangebot führt. In der Wirtschaft der DDR gab es insbesondere bei Waren des gehobenen Bedarfs Engpässe. Auf eine Wohnung mussten Familien etwa fünf Jahre lang warten, auf ein Telefon zehn Jahre, auf ein Auto der Marke Wartburg 15 Jahre. Ebenso gab es Mangel bei der Versorgung mit hochwertiger Kleidung, ansprechenden Möbeln und Bettwäsche, besonderen Sorten Fleisch und Wurst, breiter Auswahl an Obst und Gemüse, aber auch elementaren Dienstleistungen wie Werkstätten, Fahrschulen und Handwerkern. Um den Mangel an Waren des gehobenen Bedarfs abzumildern, wurden Exquisit- und Delikat-Geschäfte eingerichtet, in denen zu hohen Preisen besondere Bekleidung bzw. besondere Lebensmittel verkauft wurden. Auch höherwertige elektrische Geräte wie Farbfernseher oder Stereoanlagen wurden zu sehr hohen Preisen verkauft bzw. standen gegen frei konvertierbare Währungen in den sog. Intershops zur Verfügung.Obwohl sich die Versorgungslage absolut gesehen stetig verbesserte, konnte ein massiver Kaufkraftüberhang nicht verhindert werden: Die privaten Sparguthaben stiegen infolge steigender Löhne und guter Zinsen auf Spareinlagen kontinuierlich an, während die Unzufriedenheit über das Warenangebot erhalten blieb. Es war beispielsweise kaum möglich, auf einfachem Wege privat Baumaterial oder sanitäre Einrichtungsgegenstände zu kaufen. Die Wartezeit auf PKW war in den 1980er Jahren auf mehr als 10 Jahre angewachsen. Auch im Dienstleistungssektor änderte sich am ständigen Mangel nichts. Entsprechend blieb es dabei, dass vorhandene Bedürfnisse oftmals nicht mit Geld, sondern nur über lange Warteschlangen oder -Listen, über persönliche Kontakte oder politische Privilegien, aber auch bei Bezahlung gegen frei konvertierbare Währungen erfüllt wurden.Das führte zu einer enormen Intransparenz, Planungsunsicherheit, Ungerechtigkeit und somit zu Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Aber auch die Wirtschaft war davon beeinträchtigt: Die ständige Unklarheit darüber, ob und wann eine benötigte Ware in gewünschter Menge denn tatsächlich verfügbar sei, bewirkte eine enorme Planungsunsicherheit. Insbesondere neue Projekte wurden dadurch oft bereits im Keim erstickt und Investitionen, sofern sie einmal bewilligt wurden, höchst uneffektiv. Dies war eine der Ursachen, dass es nicht gelang, mit der wirtschaftlichen Entwicklung in Westdeutschland Schritt zu halten.Westpakete von Familien und Freunden aus der Bundesrepublik Deutschland halfen vielen Ostdeutschen, Versorgungslücken zu schließen. 28 Millionen Westpakete wurden 1988 in die DDR verschickt.Einrichtungen wie Genex und Intershop waren dazu bestimmt, durch Geschenke oder Investitionen Westdeutscher die Versorgungslage wie auch Deviseneinnahmen zu verbessern.

 

(tutut) - "Wie lange geben  Sie der westlichen Demokratie noch?" fragte vor zehn Jahren Dr. Thorsten Polleit, Honorarprofessor an der Frankfurt School of Finance and Mangement einen der bedeutendsten Sozialwissenschaftler der Gegenwart und  teilt die Antwort in dem Büchlein "Hans-Hermann Hoppe - Der Wettbewerb der Gauner - Über das Unwesen der Demokratie und den Ausweg in die Privatrechtsgesellschaft" mit: "Ich weiß nur eins sicher: Alle westlichen Demokratien stehen am Rande des wirtschaftlichen Bankrotts. Es ist eine Illusion zu glauben, sie könnten ihre Schulden zurückzahlen - insbesondere die Verpflichtung aus den staatlichen Renten- und anderweitigen sogenannten Sozialversicherungen".  Wer redet da von Schulden? Gerade erst hat der Kanzler100 Milliarden Euro für die Bundeswehr als weißes Kaninchen aus dem Hut gezaubert. Es trägt den schönen Namen "Sondervermögen".  Gefühltes Geld nach dem Prinzip "Hätte, hätte, Fahrradkette".  Ein paar Panzerketten lassen sich darunter genauso vorstellen wie früher Kettenpanzer für Kreuzritter, welche ihrer Armut verpflichtet für Kirche und Gott ins Heilige Land aufbrachen. Hoppes Empfehlung wäre für sie sicher ähnlich gewesen wie für Pleite-Demokratien: "Es gibt für sie eigentlich nur drei Alternativen : Entweder erklären die Staaten, dass sie zahlungsunfähig sind. Oder sie inflationieren ihre Schulden weg, indem sie Unmassen an Geld drucken und eine Hyperinflation erzeugen. Oder sie würgen jede wirtschaftliche Tätigkeit ab, indem sie die Steuern drastisch erhöhen. Wann der Offenbarungseid kommt, in fünf, zehn oder erst fünfzehn Jahren, weiß ich natürlich nicht. Die Politiker werden alles versuchen, diesen Zeitpunkt hinauszuschieben. Insbesondere durch weitere politische Zentralisierungsmaßnahmen, namentlich die Schaffung einer Art internationaler, US-dominierter Weltzentralbank. In jedem Fall aber kommt der wirtschaftliche Offenbarungseid, und der bedeutet eine Katastrophe". Da haben die Politiker aber noch einmal Glück gehabt. Gerade dabei, alle drei Alternativen auf dem Weg zur Katastrophe einzusetzen, kamen Kalkuttaruf, Corona, Ukraine-Krieg dazwischen, und im Hintergrund wandelt das Klima über die Wasser von Babylon. Von denen konnte niemand wissen. "Was dann geschieht, ist ungewiss. Es gibt keine eisernen Gesetze, die den Verlauf der menschlichen Geschichte bestimmen. Die Menschen machen ihre Geschichte selbst, und der Geschichtsverlauf hängt von den Ideen (und deren Verbreitung) ab, die unsere Handlungen bestimmen. Beide Ergebnisse -Totalitarismus und Sezession - sind darum möglich". Hoppe hofft," dass das Ergebnis eine massive Sezessionsbewegungsein wird, und darum bemühe ich mich, die Menschen über die Gefahren der politischen Zentralisierung aufzuklären".  Einer wie er war natürlich auf der Versammlung des Meine-Welt-Vereins in Davos nicht zu hören.  Hans-Hermann Hoppe hält die ganze Politikerklasse in Deutschland für "verantwortungslos, ja geradezu gemeingefährlich" angesichts des hiesigen Sozialversicherungssystems, welches wie ein Kettenbrief sei, zum Absturz verurteilt. "Jeder private Geschäftsmann, der ein solches 'Versicherungssystem' anbieten wollte, würde sofort als Gauner verhaftet". An ihren Zinken sind sie zu erkennen.  Auch für Gelinkte. Politik und Medien sind keine Privatsache. Immer. Oft. Meistens. Ab und zu. Die denken immer an das Ganze. Keiner kennt sie.  Glaubenssache.

Zeichen der Zeit: Gaunerzinken. Such is life.

Minister Hauk zu Ausbruch im Kreis Emmendingen
Afrikanische Schweinepest in BW: "Sind gut vorbereitet"
Auf einem Bauernhof in Forchheim am Kaiserstuhl ist die Afrikanische Schweinepest ausgebrochen. In der Umgebung wurden großräumige Schutzzonen eingerichtet. Menschen sind nicht gefährdet.
(swr.de. Wer liest das dann? "Gut vorbereitet" ist auf Deutsch höchste Warnung.)

Flucht vor Krieg in der Ukraine
Ukrainische Familie erhält wegen Ägyptenurlaub keinen Schutzstatus in Baden-Württemberg
Als Russland seinen Angriffskrieg startete, machte eine ukrainische Familie in Ägypten Urlaub. Sie flüchtete direkt nach Deutschland. Das wurde ihr zum Verhängnis.
(swr.de. Waren sie in Ägypten nicht in Sicherheit? Oder wollten die einen mutmaßlich rechtlich illegalen Aufenthalt im Gegensatz zu zu Deutschland nicht bezahlen? Wie viele Hunderttausende ohne "Schutzstatus" sind trotzdem hier?)

Verdacht auf Weitergabe von Dokumenten
Anklagebehörde: Keine Ermittlungen gegen Minister Strobl
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart wird trotz wiederholter Aufforderung der Opposition im Landtag nicht wegen des Verdachts der Verletzung von Dienstgeheimnissen gegen Innenminister Thomas Strobl (CDU) ermitteln....das Innenministerium habe - wie hinlänglich bekannt - Anfang des Jahres die nötige Ermächtigung für solche Ermittlungen verweigert.
(swr.de. Was Recht ist, bestimmt die Politik, auf deren Weisungen sind Staatsanwaltschaften angewiesen. Nennt sich Rechtsstaat.)

Ruhestörungen und Auseinandersetzungen
3.000 Feiernde: Polizei räumt Schlossgarten in Karlsruhe
In der Nacht auf Donnerstag hat die Polizei den Karlsruher Schlossgarten geräumt. Etwa 3.000 Menschen sollen dort gefeiert haben. Beamte wurden mit Flaschen beworfen.
(swr.de. Gehen Sie weiter, in Deutschland gibt es nichts zu feiern! Hoffentlich macht Corona wieder alles zu.)

Anstoß für Umgang mit Erinnerungskultur
Stadt Stuttgart begrüßt Verhüllung der Kaiser-Wilhelm-Statue beim Katholikentag
Die Stadt Stuttgart hat nichts gegen die umstrittene Verhüllung der Kaiser-Wilhelm-Statue auf dem Karlsplatz während des Katholikentags 2022 einzuwenden - im Gegenteil. Vielmehr hat das Stuttgarter Kulturamt die Aktion der Künstler-Gruppe "ReCollect" mit 2.000 Euro gefördert. Das erklärte ein Sprecher am Mittwoch auf SWR-Anfrage.
(swr.de. Geld für Unbildung? Ein "CDU"-OB ist auch ein grünes Herzelein und hält nichts von Geschichte? Erinnern ist Nichterinnerung = Unkultur. Stuttgart macht Deutschland Schande. )

+++++++++

Supermarkt, Bäcker, Tankstelle
Massive Probleme halten an: Alle Geräte brauchen neue Software
Seit Dienstagvormittag kommt es bundesweit zu einer weitreichenden Störung bei der Abwicklung von Kartenzahlungen. Betroffen sind vereinzelt Supermärkte, Discounter und Händler im gesamten Bundesgebiet. Auch am Donnerstag besteht das Problem weiterhin...Betroffen ist das weit verbreitete Kartenzahlungsterminal des Typs H5000 des Herstellers Verifone. Auch bei Bäckereien und Tankstellen kommt es teilweise zu Problemen, vereinzelt funktionieren Geldautomaten ebenfalls nicht...Nach FOCUS-Online-Informationen ist eine vollständige Behebung des Problems noch am Donnerstag unwahrscheinlich. Betroffen sind nach wie vor tausende Geräte. „Nach aktuellem Stand wird es nötig sein, auf allen H5000-Terminals neue Softwareupdates einzuspielen, die der Hersteller so schnell wie möglich bereitstellen wird“, teilte der Zahlungsdienstleister Payone mit.
(focus.de. Hauptproblem: das Geld fehlt.)

Lauterbachs Etat
„Man kann sich nur verwundert die Augen reiben angesichts dieser Rekordausgaben“
Die Pandemie flacht ab – doch Karl Lauterbachs Gesundheitsministerium erhält einen Rekordetat von mehr als 64 Milliarden Euro. Einige Kostenpunkte fallen besonders auf. FDP, Union und der Steuerzahler-Bund äußern Kritik: Es sei Zeit, „den Krisenmodus zu verlassen“.
(welt.de. Das reicht für zwei Bundeswehren. Hat das Finanzministerium der FDP nichts damit zu tun? Wo ist Lindner?)

============
NACHLESE
Kritik am Bundesgesundheitsministerium
Affenpocken: Homosexuellenverband warnt vor Stigmatisierung
Die Zahl der Affenpocken-Fälle steigt. Besonders betroffen sind laut dem Gesundheitsministerium Homosexuelle. Dies erzürnt den Lesben- und Schwulenverband...Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte zuvor auf Twitter geschrieben, daß „ohne jede Stigmatisierung“ insbesondere „Männer mit anonymem Sex“ vor Affenpocken gewarnt werden müßten. Diese seien im Moment eine Risikogruppe. Nur gemeinsam könne der Ausbruch beendet werden.
(Junge Freiheit. Wenn nichts mit Nichts zu tun hat, dann kann es Affenpocken gar nicht geben.)
==============

Matthias Politycki: Mein Abschied von Deutschland
„Deutsch sein heisst, eine Sache um ihrer selbst willen zu gründlich zu betreiben, bis alle schlechte Laune haben.“ So lautet der erste Satz des neuen Buchs von Matthias Politycki mit dem Titel „Mein Abschied von Deutschland“. Und tatsächlich hat sich mit Politycki ein weiterer „klassischer Linker“ aus Wokistan verabschiedet. Nicht gleich nach Paraguay oder Neuseeland zwar, sondern nur in die Nachbarschaft nach Wien. Dort werden zwar die gleichen Säue durch die Stadt getrieben wie in Berlin – „aber kräftig abgemildert durch einen komödiantischen Einschlag und durch kultivierte Renitenz an der entscheidenden Stelle.“ Ein Unbehagen am stickigen deutschen Meinungsklima plagte den in zahlreiche Sprachen übersetzten Schriftsteller (*1955) schon lange, aber als vielmals Weltreisender, so sagt er, konnte er es zeitenlang verdrängen. Bis ihn 2020 der Corona-Lockdown in deutschem Alltag, deutscher Befindlichkeit und deutschem Diskurs festsetzte – da wurde ihm überdeutlich, wie betoniert, wie festgefahren und eng die Räume des Sagbaren hierzulande geworden sind.Eminent sieht er seine Freiheit nicht nur als Bürger, sondern als (Wort-)Künstler, der er ist, beschnitten: „Am anderen Ende des Waggons saß ein PoC… oder …saßen ein paar BIPoCs (Blacks, Indigenous and People of Color): Nein, einen solchen Satz werde ich nie schreiben können.“ Na, könnte man fragen – muss er denn politisch korrekt formulieren, muss er denn gendern und so weiter? Das wäre die falsche Frage an den falschen Mann, denn Politycki geriert sich schon ziemlich lange nicht mehr als eben dieser „klassischer Linker“, als der er vor Jahrzehnten gestartet ist. Er hat sehr genau mitbekommen, dass er nicht mehr in die gängigen „Diversity Checklisten“, zu den mittlerweile üblichen „Inklusionsregeln“ und zur „Interventionskultur“ (aka Zensur), passe. Nein, Politycki denkt nicht dran, seine künftigen Texte auf „Sensivity-Niveau“ zu formulieren! Politycki schildert, wie schwer es ihm fiel und wie richtig es doch war, dem „deutschen Debattensumpf, den Scharfmachern und opportunistischen Mitläufern“ zu entfliehen. Den Ausschlag gab letztlich ein prägnanter Satz seiner Frau, nämlich: ############### Was für eine gute Pointe, diesen Satz eben nicht zu verraten, sondern ihn zu schwärzen und den Bereich des ganz Privaten zu markieren!
» Matthias Politycki: Mein Abschied von Deutschland. Wovon ich rede, wenn ich von Freiheit rede. 144 S., 16 €
(pi-news.net)

***********
DAS WORT DES TAGES
Krieg und KZ standen nicht am Anfang des faschistischen Deutschlands, sondern am Ende. Am Anfang stand die Abschaffung der Meinungsfreiheit und der Bürgerrechte. Deshalb wehret den Anfängen.
(Leser-Kommentar, achgut.com)
************

Stiko-Empfehlung
Warum es falsch ist, jetzt die Kinder zu impfen
Warum soll man Kinder gegen eine Krankheit immunisieren, die die meisten längst hatten und die schon bei der ersten Infektion oft unbemerkt geblieben ist? Die plötzliche Empfehlung der Stiko wirft Fragen auf – und sendet ein fatales Signal aus.
(welt.de. De Lauterbach na.)

Roger Letsch
Die „grüne RAF“ und ihr Klimakampf
Im „Spiegel“ erschien ein Debattenbeitrag des Klima-Aktivisten Andreas Malm, der zu Sachbeschädigung und Vandalismus im Namen des „Klimaschutzes“ aufruft. Er selbst bringt den Begriff „grüne RAF“ ins Spiel.
(achgut.com. Das Obst fällt nicht weit vom Baum.)

Wolfgang Meins
Gesinnungsprüfung für Mediziner?
Im „Deutschen Ärzteblatt“ wird Deutschlands Gesundheitswesen als Hort des Rassismus dargestellt – handfeste Belege braucht diese steile Behauptung natürlich nicht. Wer im Hauptstrom von bestimmten politischen, kulturellen oder auch wissenschaftlichen Gewässern schwimmt oder auch nur planscht, hat es in vielerlei Hinsicht leichter, kommt er doch in den Genuss eines – oft großzügig bemessenen – Gesinnungsrabatts...Innerhalb des medizinischen Bereichs trifft man überzufällig häufig im Deutschen Ärzteblatt (DÄ) auf Protagonisten dieser Art, vor allem dann, wenn es um Themen wie Klimawandel oder Rassismus geht. Jüngst (Heft 17/2022) quälte das DÄ seine Leser gleich mit zwei Artikeln zum Schwerpunktthema „Rassismus in der Medizin“. Der erste aus der Hardcore-Antirassismus-Abteilung, der zweite eine Spur sozialverträglicher...
(achgut.com. Ist Rassiges letztlich nicht immer eine Frage der Medizin?)

Jordan B. Peterson
112-Peterson: Warum glauben die Kanadier Trudeau?
Nach allem, was ich bislang beobachten konnte, glaube ich nicht, dass der kanadische Premierminister Justin Trudeau bislang auch nur ein wahres Wort gesprochen hat. Alles ist Schauspielerei. Er hat eine Rolle kreiert und ein bestimmtes Ziel im Kopf. Er wünscht sich, was typisch ist für alle narzisstisch veranlagten Menschen: Für moralische Werte anerkannt zu werden, ohne die notwendige Arbeit zu leisten, um ihnen tatsächlich zu entsprechen.
(achgut.com. Was ist ein Kanadier?)

"Tagesschau"-Panne?
Wie die ARD die Gewerkschaftsvizechefin als „Bahnkundin“ verkaufte
In der Tagesschau spricht eine „Bahnkundin“ lobend über das 9-Euro-Ticket der Bundesregierung – bei ihr handelt es sich um die DGB-Vize-Vorsitzende Elke Hannack. Es ist nicht der erste Fall dieser Art im ÖRR.
VON Redaktion
(Tichys Einblick. Lachgeschichten.)

Rot-grüne Vetternwirtschaft
Das rot-grüne Netz: Wie Parteifreunde mit Posten versorgt werden
Von Marco Gallina
Ramona Pop, einst grüne Senatorin in Berlin, wird Chefin des Bundesverbands der Verbraucherzentralen. Sie ist nur eines von vielen Beispielen dafür, wie SPD und Grüne für ihresgleichen sorgen. Qualifikation ist – wie auch in Regierungsämtern – völlig nebensächlich.
(Tichys Einblick. Macht macht sich alles.)

Ohne Begründung
Banken verweigern „Querdenken“-Bewegung Konto
Zahlreiche Banken verweigern dem Gründer der „Querdenken“-Bewegung, Michael Ballweg, ein Konto zu eröffnen. Mehrere Kreditinstitute haben ihm bereits Konten gekündigt, darunter auch private und geschäftliche.
(Junge Freiheit. Wie wär's mit dem Mitfahrerbänkle?)

Migrantenrat
Leipzig contra Tiergarten
Regeln für den „Menschenzoo“
Die Woke-Wächter reiten wieder. Dieses Mal arbeiten sie sich am Leipziger Zoo und dessen Kulturprogramm ab. Der „Afrika-Abend“ ist ihnen ein Dorn im Auge und wenn man dabei ist, soll am Besten auch der brasilianische Samba-Tanz verschwinden. Das kommt nicht bei allen Künstlern gut an. Ein Kommentar von Boris T. Kaiser.
(Junge Freiheit. Rassisten sagen, sie seien Antirassisten? Was wird aus dem Völkerschlachtdenkmal?)