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(tutut) - Déjà-vu aus dem Briefkasten ist ein Papier, das sich noch immer Zeitung nennt.  Direkt vom Baum, von daher, wo einst auch der Mensch hinabgestiegen sein soll. Inzwischen sind Hunderttausende, ja Millionen von Jahren vergangen, und Nachrichten werden nicht mehr in Stein gemeißelt, sondern gehen als Live-Ticker um die Welt. Noch nie war der Satz stimmiger, der da lautet: "Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern". Wie alt eine Volkshochschule ist, sollte diese selbst herausfinden, wenn nicht zum ersten Mal der Eindruck entstehen könnte, sie mache sich einen linksgrünen Erziehungsauftrag zu eigen, indem Propaganda vor Information kommt. So wurde also begleitet von der "Redaktionsleiterin" Spaichingen so groß geworben für den Auftritt einer Journalistin, welche einst bei der Süddeutschen Zeitung war, heute in der freien Presse Deutschlands eher als Alpen-Prawda bekannt, und nun kommen gerade mal 50 Leutchen in die Spaichinger Stadthalle. Dem Anspruch nach zu urteilen ein Flop. Wer kann auch mit "Mensch 4.0“ was anfangen? Nach der "Redaktionsleiterin" ist nun der Volontär an der Reihe. Der bringt auch nicht mehr Licht ins Dunkel. Vielleicht liegt es einfach nur daran, weil, solches Beispiel wird gern gebraucht, zu viele Blinde über Farbe reden wollen? Was soll nun die Botschaft sein? "Mehr Bürger sein statt Konsument - Alexandra Borchardt hat in der Stadthalle Spaichingen vor rund 50 Zuhörern über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesellschaft referiert - Der Vortrag der langjährigen Journalistin der Süddeutschen Zeitung und Führungsperson am Reuters Institut zum Studium des Journalismus in Oxford solle aber nur der Startschuss sein, sagt der Leiter der Spaichinger Volkshochschule, Clemens Schmidlin". Ob die VHS den Schuss gehört hat? Was wollte denn die Vortragende dem kleinen Häuflein sagen? Offenbar nicht, was Digitalisierung ist, sondern dass der Mensch anscheinend mit Meinungs- und Pressefreiheit nichts anzufangen weiß und deshalb sowas wie Mainstreaming braucht oder einen Großen Bruder. Also das, was sich heute Presse nennt, aber nicht mehr ist. Erscholl  als "Startschuss" in der Spaichinger Stadthalle sowas wie Donnergrollen mit dem Wunsch nach Zensur und Bevormundung? "'Digitalisierung wird häufig nur im Kontext mit der Wirtschaft oder dem Technikbereich thematisiert. Viel zu selten wird darüber gesprochen, was das alles mit unserer Gesellschaft macht', sagt Borchardt. Ihr Buch, 'Mensch 4.0' und ihre Vorträge sollen Grund-Infos liefern, aber auch dem Fachpublikum weiter helfen. 'Wir haben alle diese Geräte in unserer Hand, wir sollten uns zumindest Gedanken machen, welche wirtschaftlichen Interessen hinter diesen Angeboten stecken'". Warum fangen sie nicht wie in der "Feuerzangenbowle" an und fragen: "Wat is'n Internet?" Wie das Zeitungspapier ist das Internet nur ein Transportmittel. Was transportiert wird, hängt von den Benutzern ab. Aber das eine hat nix mit dem anderen zu tun. Was der Digitalisierungsprophetin offenbar vorschwebt, ist das Aschenbrödel: Ihre guten Nachrichten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen. Das könnte ihr und anderen so passen! "In ihrem Vortrag näherte sie sich dieser Reflexion an, indem sie erst einmal den Begriff Freiheit erörterte. Nach der Definition stellte Borchardt die Frage, ob das Internet tatsächliche eine freie Plattform sei. Es werde gespeichert,... vor allem für kapitalistische Zwecke". Aha! Hört noch niemand die linksgrünsozialistische Nachtigall trapsen? So kommt, was kommen musste: Wischiwaschi und Geschwurbel, statt gesunder Menschenverstand. Auch ein Auto ist ein Transportmittel. Dass man damit gegen den Baum oder an die Wand fahren oder als Geistlenker in Entgegenkommende, ist wohl noch kein Grund, um das Auto zu verbieten. Oder doch? Grün will ein Volk von Fußgängern und Radfahrern zurück zur Höhle. Wenn ein örtlicher VHS-Leiter solche Auftritte als eie Art Mission sieht und davon spricht, "die Planung und Umsetzung in Zusammenarbeit mit der Bücherei, der Stadtverwaltung und der Sparkasse habe sehr viel Arbeit gemacht", dann sollte die Stadt daran erinnert werden, dass sie politischer Neutralität verpflichtet ist. Aber auch bei der VHS geht es ums Geld des Steuerzahlers, weshalb genau hingeschaut werden muss, wofür sie es verbrät, wenn es schon "Zeitung" nicht schafft und allein mit dem Titel "Mehr Bürger sein statt Konsument" Unfug schreibt. Vor dem Schreiben sollte das Denken sein, beispielsweise auch, wenn es da heißt: "Segensfeiern für Homosexuelle - Nach langem Ringen öffnet sich die Evangelische Landeskirche Württemberg für Segensgottesdienste für gleichgeschlechtliche Paare". Woher hat die Kirche das, aus den zehn Geboten oder aus der Bibel kann sie es nicht haben, zumal noch vor Jahren eine Straftat war, was nun gesegnet werden soll. Warum wird's den Lesern nicht erklärt? "Ermittlungsgruppe zum Freiburger Vergewaltigungsfall bleibt bestehen - Im Fall der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung in Freiburg wertet die Polizei knapp fünfeinhalb Monate nach der Tat weiter Spuren und Hinweise aus. Die im vergangenen Oktober gegründete Ermittlungsgruppe 'Club' bleibe bestehen und arbeite an der weiteren Aufklärung, sagte eine Sprecherin der Polizei in Freiburg". Mutmaßliche Nachrichten aus einer mutmaßlichen Welt in einer mutmaßlichen Zeitung. Wo bleibt da der Mut zur Zeitung, den "Redaktionsleiterin" Spaichingen auf einem Plakat mit Großvieh verkündete? Unterm Strich Don Quijote gegen Windmühlen, auch bei der "spd", denn sie macht "Kampfansagen gegen das Umfragetief", und alle verwechseln wieder die EUdSSR mit Europa und sogar eine islamische Räuber-und Mörderbande mit einem "Kalifat" und übernehmen dabei die Sprachregelung des "IS", weil die Gänsefüßchen Ausgang haben. Ein Rätsel der Welt hat aber ausgerechnet Spaichingen bis heute nicht beantwortet: Ein "cdu"-Kreisrat macht Wahlkampf gegen die "cdu". Wer soll diese Nudel schlucken, welche den Wählern bereitet wird? "Pro Spaichingen tritt mit voller Liste an - Stadträte: Niemann wieder dabei, Frank Stoffel und Holger Merkt treten nicht mehr an". Ein gewisser Harald Niemann kandidiert als "cdu"-Kreisrat wieder für die "cdu", als "Pro Spaichingen"-Stadtrat gegen die "cdu". Ist die Welt nicht verrückt und Deutschland kein Irrenhaus, sondern alles nur mutmaßlich? Warum lässt man es dann nicht gleich? Wer wählt sowas? Volksverblödung geht auch ohne Digitalisierung. Das war schon immer so. "VHS will große Themen nach Spaichingen holen". Alles schon da! Auch Kleinvieh macht Mist.

Alles mutmaßlich.

Kolpingsfamilie Spaichingen will neue Wege gehen
Bei der Generalversammlung der Kolpingsfamilie Spaichingen im Edith-Stein-Haus hat Vorstand Michael Wientges den Mitgliedern vor Augen geführt, dass man in der Ausrichtung neue Wege einschlagen will.
(Schwäbische Zeitung. Haben sie sich deshalb jetzt ein "s" angehängt?)

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Bürgerbefragung zu Hallenbad und Konzertsaal
Nur relativ wenige Tübinger nutzten die App
Mitreden via App - das war das Ziel einer Bürgerbefragung in Tübingen. Es ging um den Bau eines Hallenbads und eines Konzertsaales. Knapp 12.000 Mal wurde die App geklickt.Zwei Wochen lang haben Tübinger Bürger per App ihre Stimme zu den kommunalpolitisch wichtigen Themen abgeben können. Das gab es so bislang noch nicht in Deutschland. Am Montagmorgen gab Oberbürgermeister Boris Palmer das vorläufige Ergebnis bekannt. Demnach finden knapp die Hälfte der Befragten ein neues Hallenbad sehr wichtig. 30 Prozent sind für einen Konzertsaal.
(swr.de.Gescheitert.)

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NACHLESE
Europaweite Fahndung bislang erfolglos
Häftling flieht bei Ausflug: Polizei stellt gleich mehrere Personen unter Schutz
Die Polizei Bielefeld und die Staatsanwaltschaft Bielefeld fahndet nach einem Häftling der Justizvollzugsanstalt Werl. Der 31-Jährige war am vergangenen Mittwoch bei einem privaten Besuch in Bad Salzuflen mit dem silbernen Opel Zafira seiner Eltern geflüchtet. Wegen einer möglichen Gefahr für Menschen aus seinem persönlichen Umfeld wurden diese am Wochenende unter Polizeischutz gestellt
(focus.de. Sachen gibt's, die gibt es gar nicht. Georg Wilsberg: "Bielefeld gibt es gar nicht". Georg Christoph Lichtenberg: "In der Stadt ist immer eine gewisse glückliche Stumpfheit des Geistes endemisch gewesen".)
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Möglicher Migrationshintergrund wird beharrlich verschwiegen
Bamberg: 30 „Burschen“ fallen über Supermarkt her
Von EUGEN PRINZ
Wildwest in Bamberg: Am Samstag gegen 19.30 Uhr rief der Detektiv eines Lebensmittelmarktes im bayerischen Bamberg die Polizei. Aus einer Horde von 30 Jugendlichen und Heranwachsenden heraus wurden in dem Laden zahlreiche Diebstähle begangen. Zudem sprangen die Randalierer auch noch mehrmals gegen die Glasschiebetür im Eingangsbereich, bis diese zerbrach.Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung mit mehreren Streifen griff die Polizei die Tatverdächtigen am zentralen Omnibusbahnhof auf. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten neben diversem Diebesgut auch noch Betäubungsmittel.Wie die Polizei noch mitteilte, wurde ein 15-Jähriger aus der Gruppe von den Beamten „seiner erfreuten Mutter“ übergeben. Gegen die Beteiligten werden Strafverfahren eingeleitet. In den Medien wurde getreu der polizeilichen Pressemitteilung berichtet, ohne zu diesem unerhörten Vorfall noch weitere Informationen zu liefern.
Was ist los in diesem Land?
Man stelle sich das einmal vor: In einer oberfränkischen Kleinstadt, also in der tiefsten Provinz und nicht in Berlin oder Köln, stürmen 30 (!) wildgewordene „junge Männer“ einen Laden, bedienen sich ungeniert an den Waren ohne zu bezahlen und treten dann noch die Glastüre am Eingang ein, weil es so schön ist. Was sind das für unerhörte Zustände, die in Deutschland eingekehrt sind? Wie haben sich wohl die Kunden gefühlt, als sie plötzlich inmitten dieses wildgewordenen Mobs einkaufen mussten? Soll das noch normal sein, was hier in diesem Land tagtäglich abläuft? Sind denn alle Verantwortlichen völlig verrückt geworden, dass sie nach solchen Vorfällen ungerührt das übliche Tagesgeschäft weiter betreiben?
Wieder einmal keine Angaben zur Ethnie der Tatverdächtigen
Die wohl wichtigste Frage ist in diesem Zusammenhang, ob bei den Tatverdächtigen oder einem Teil davon ein Zuwanderungshintergrund vorliegt. Diese wurde weder von der Polizei, noch von den berichterstattenden Medien beantwortet. Es ist immer nur von „Jugendlichen“, „Heranwachsenden“ und „Burschen“ (Focus) die Rede.Warum ist die Frage nach einem möglichen Migrationshintergrund so wichtig? Ganz einfach: Weil wir Bürger ein Recht darauf haben, zu erfahren, wie sich die seit 2015 betriebene Zuwanderungspolitik der Regierung auf die innere Sicherheit Deutschlands, auf UNSERE Sicherheit, auswirkt. Aus diesem Grund kontaktierte der Autor dieses Beitrags die Bamberger Polizei und wurde mit einem Beamten verbunden, der zu Presseauskünften berechtigt war.
Gedächtnisprotokoll der Presseanfrage bei der Polizei Bamberg
PI-NEWS: Waren bei dem Vorfall Personen mit Migrations- oder Flüchtlingshintergrund beteiligt?
POLIZEIBEAMTER: Wir geben dazu keine Auskunft, weil ein möglicher Migrationshintergrund für diese Tat keine Rolle spielt. Was ich Ihnen aber sagen kann ist, dass keine dieser Personen im Ankerzentrum Bamberg untergebracht ist.
PI-NEWS: Das ist eine reichlich kryptische Auskunft, die nicht zufriedenstellen kann.
POLIZEIBEAMTER: Ich muss mich an den Kodex halten, ich habe meine dienstlichen Weisungen.
PI-NEWS: Personen, deren Asylverfahren abgeschlossen sind oder die den Status eines Bürgerkriegsflüchtlings haben, sind nicht im Ankerzentrum untergebracht. Die Tatverdächtigen können ja auch aus diesem Personenkreis stammen…
POLIZEIBEAMTER: Wir haben in Bamberg Probleme mit einigen Bewohnern des Ankerzentrums, wir haben auch Probleme mit manchen Personen aus den dezentralen Flüchtlingsunterkünften, aber wir haben ebenso Probleme mit manchen einheimischen Deutschen. An dieser Stelle möchte ich unseren Dienststellenleiter zitieren: „Die meisten Bewohner des Ankerzentrums verhalten sich gesetzestreu“.
PI-NEWS: Das wäre ja schlimm, wenn es anders wäre.
POLIZEIBEAMTER: Stimmt.
PI-NEWS: Gut, dann wird das entsprechend Ihrer Auskunft so veröffentlicht. Unsere Leser werden schon die richtigen Schlüsse daraus ziehen.
Diesen Schlusssatz quittierte der Beamte noch mit einem kurzen, freundlichen Lachen. Dann wurde das Gespräch beendet.
Resümee
Wenn 30(!) „Jugendliche“ über einen Lebensmittelmarkt herfallen, dann spielt es also keine Rolle, wo die herkommen? Ohne dass dies von dem Beamten bestätigt wurde, zieht der Autor aus der Faktenlage den Schluss, dass es sich bei den Tatverdächtigen wohl um Zuwanderer gehandelt haben dürfte. Der Polizeibeamte hat zu keinem Zeitpunkt des Gesprächs einen möglichen Migrationshintergrund der Tatverdächtigen dementiert. Außerdem: Wann haben sich zum letzten Mal 30 deutsche Jugendliche zusammengerottet und sind über einen Lebensmittelmarkt hergefallen? Das Gute ist, dass die Polizeibehörden ihre Beamten nicht anweisen können, die Presse bei solchen Anfragen direkt anzulügen. Würde in so einem Fall einmal das Gegenteil bewiesen, hätte die Polizei eines ihrer wichtigsten Güter, die Glaubwürdigkeit, vollständig eingebüsst. Besonders perfide ist aber die Formulierung, dass ein 15-jähriger Tatverdächtiger seiner „nicht erfreuten Mutter“ übergeben wurde. Mit diesem Hinweis soll in den Köpfen der Leser wohl das Bild der strengen, blonden, deutschen Mutter erzeugt werden, die ihrem Sprößling in Anwesenheit der Polizisten ankündigt: „Wir sprechen uns noch!“ Wären es indigene Deutsche gewesen, hätten das die Polizei und die Mainstream-Medien auf jeden Fall auch so berichtet. Kodex hin oder her!
Die bange Frage
Unterstellt, dass es sich bei den Tatverdächtigen um Zuwanderer handelt, stellt sich die bange Frage, was dann erst los sein wird, wenn der Staat aufgrund einer massiven Rezession nicht mehr in der Lage ist, die gegenwärtige Vollversorgung dieser Klientel zu gewährleisten.
(pi-news.net)

Hochzeitsgesellschaft protzt mit Luxusautos
Party-Gäste blockieren Autobahn für Foto-Shooting!
Ratingen/Köln (NRW) – Selbst für türkische Hochzeiten war DAS definitiv eine Spur zu verrückt – und brandgefährlich! Am Freitag haben Angehörige einer Hochzeitsgesellschaft mit Luxus-Schlitten die A3 Richtung Köln blockiert – um auf der Autobahn Hochzeitsfotos zu machen! Einer Zivilstreife fielen bei Ratingen zwei Porsche und ein Audi R8 auf, die mit Warnblinklicht auf allen Fahrstreifen hin und her pendelten, den Verkehr hinter sich ausbremsten, dann hielten. Ein Wagen sei mit einem Blumenbouquet geschmückt gewesen.
Kein anderes Fahrzeug kam durch. Die Polizisten dachten zunächst an einen Notfall – bemerkten dann aber, wie ein Ford Mustang auf den Seitenstreifen wechselte, die auf der Autobahn stehenden Fahrzeuge überholte und sich davor setzte. Die Polizei hat Fotos von einer Frau im Kopftuch und einem Mann im Anzug veröffentlicht, die in ihren Händen Schusswaffen halten.
(bild.de. Wo bleiben die Räumpanzer? Wer regiert Deutschland?)

Glücklichste Land der Welt
Warum Finnland Menschen jetzt mit kostenlosen Reisen ins eigene Land lockt
Schon seit zwei Jahren führt Finnland das Ranking der glücklichsten Länder der Erde an. Nun verschenkt es Reisen – und macht Urlaubern ein ganz besonderes Versprechen.
(focus.de. Warum hat Finnland eine höhere Selbstmordrate als Deutschland?)

Achgut.tv
Broders Spiegel: Willkommenskultur für IS-Heimkehrer?
Video. Der Islamische Staat (IS) hat jetzt kein Land mehr. In seinen Hochzeiten hatten sich etliche deutsche Staatsangehörige auf den Weg gemacht. Manche kamen als Kämpfer, manche als Vollstrecker des mörderischen Regimes und etliche junge Frauen, die dem IS auch nicht nur als Kämpfer-Gattinnen und Mütter ihrer Kinder dienten. Jetzt sind sie heimatlos und wollen in die alte Heimat zurück. Wie sollen wir nun mit unserem neuen Heimatvertriebenen-Problem umgehen?
(achgut.com. Da sie nun mal dort sind, ist nach der Definition Merkel dort ihre Heimat und nicht hier.)

Alexander Wendt
Berliner Privatisierungswelle: Platz, Alder!
In der Hauptstadt startet nicht nur ein Volksbegehren für Wohnungsenteignung. Auch Jungmänner beschlagnahmen (öffentlichen) Raum. Medien berichteten von einem „Streit unter Youtubern“ auf dem Alexanderplatz. Wer sich die Aufnahmen von der Besetzung des Platzes ansieht, erkennt allerdings vor allem durchtrainierte Männer mit ausschließlich arabischen beziehungsweise türkischen Wurzeln.
(achgut.com. Auch die Hauptvorstellung will geprobt sein. Täglich.)

Gastautor
Brexitkrise: Europa hat 20 Jahre nicht zugehört (1)
Von Pieter Cleppe. Die hämische Berichterstattung über das Brexit-Drama zeichnet sich durch eines besonders aus: Gedächtnisverlust. Seit 20 Jahren warnen die Briten vor einem Abgleiten der EU in eine zentralistische Planwirtschaft. Wenn die Briten gehen, dann geht nicht nur ein großer Beitragszahler. Es gehen auch wirtschaftspolitische Grundsätze, die wir noch schmerzlich vermissen werden.
(achgut.com. Niemand hat die Absicht, den Kommunismus einzuführen. "Freiheit statt Sozialismus", das war einmal.)

Undemokratisch
Wogegen demonstrieren eigentlich Politiker?
Von Dushan Wegner
Der Bürger demonstriert, um mehr Teilhabe an Macht und Gesellschaft zu erhalten. Was aber wollen Politiker, wenn sie demonstrieren? Mehr Macht und Einfluss, als ihnen demokratisch zusteht?!...In London waren hunderttausende Menschen auf der Straße; sie sagten, dass sie demonstrierten. ...Die NGOs und Politiker hinter den Protesten wollen so lange über den Brexit abstimmen lassen, bis endlich das Ergebnis zustande kommt, dass sich die NGOs wünschen – und dann werden sie auf ewig darauf bestehen. »NGO« steht ausbuchstabiert für »Non Governmental Organisation« – also eine nicht demokratisch legitimierte Organisation;... Wenn Politiker an der Seite von NGOs demonstrieren (@SadiqKhan, 23.2.2019) oder eine solche Demonstration loben (@PeterAltmaier, 23.3.2019), könnte man sich als Demokrat durchaus wünschen, dass sie uns ihre Absichten etwas genauer erklären....Wenn Bürger das Gefühl haben, dass ihre Perspektive nicht genug Berücksichtigung findet bei den Entscheidungsprozessen der Macht, können und werden sie in allen Herrschaftsformen etwas Ähnliches tun: Ob in der Demokratie oder in der Monarchie, im Sozialismus oder im Gottesstaat, die Demonstration ist der bewährte Weg, sich Gehör zu verschaffen, an den etablierten Wegen der Meinungs- und Entscheidungsfindung vorbei....Es wird allmählich Zeit, für die Demokratie zu demonstrieren. Dieses Jahr bietet sich immer wieder dazu Gelegenheit – in der Wahlkabine. Ich habe nichts dagegen, Plakate zu malen – ich habe es früher selbst getan – doch die wichtigste Demonstration und der wirksamste Protest ist noch immer das Kreuz auf dem Wahlzettel...
(Tichys Einblick. Hoheitsträger haben kein Recht auf Demonstration. Sagen deutsche Verwaltungsgerichte.)

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DAS WORT DES TAGES
Wach werden im übertragenen Sinn heißt für mich aber auch, aus der Starre herauskommen und das nicht nur im Frühling. Mit großer Bewunderung verfolge ich die Aktionen für den Klimaschutz, die durch die 16jährige Schwedin Greta Thunberg zum Blühen gekommen sind. Ist es nicht das, was unser Leben lebenswert macht?
(Ines Rabus, Pastoralreferentin, Trossingen, Katholische Kirche. Halleluja, liebe Frau, "aufwachen" und lernen, was Klima und ist und Christentum bedeutet und nicht so ein ahnungsloses Geschwurbel und Geschwätz loslassen zu einem kranken  Kind)
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Christchurch und der “Große Austausch”
Von Gastautor Dr. Wolfgang Hintze
Tödlicher Anschlag führt zu Blitzislamisierung
Der tödliche Anschlag auf Muslime in zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch ist weltweit verurteilt worden und hat auch zu zahlreichen Solidaritätsreaktionen mit inzwischen geradezu epidemischem Charakter geführt. Eine Auswahl: die neuseeländische Ministerpräsidentin Jacinda Ardern trägt “aus Solidarität mit den Muslimen” Kopftuch und verwendet nicht den Nachnamen des Täters, sondern nur die Abkürzung Brenton T.; weiter hat sie angekündigt, künftig – zur Strafe ? – 1.500 Migranten ins Land zu lassen statt bisher 1.000, eine Steigerung um 50%; die Aktion “Headscarf for Harmony” in Neuseeland [2] fordert alle Frauen auf, Kopftuch zu tragen; eine Polizistin sichert eine Trauerfeier für die Opfer des Attentats von Christchurch ab, natürlich im Kopftuch; sogar eine Motorrad-Gang bewacht inzwischen Moscheen in Neuseeland.Man könnte angesichts dieser Aktionen auch von einer Blitzislamisierung Neuseelands sprechen, und man denkt unwillkürlich an einen möglichen neuen weltweiten Schülerstreik, etwa unter dem Motto “Mondays for Islam”.
Auch Berlin ist dabei
In Berlin veranstaltete das so genannte “Drei-Religionen-Haus” (“House of One”) ein “Friedensgebet für die Opfer von Christchurch”, und nutzte damit die Gelegenheit, ihr gerade etwas ramponiertes Image medienwirksam aufzupolieren, nachdem Catherine von Fürstenberg Dussmann ihr Engagement für das Projekt beendet hatte: „Ich kann kein Projekt unterstützen, das anstelle Verständigung und Dialog zwischen und innerhalb der Religionen zu fördern neue Konflikte erzeugt“, so ihre Begründung.
Erschütterung versus Erinnerung
Über das Ausmaß der aktuellen Erschütterung vieler Menschen über diesen Massenmord darf man sich bei allem Feingefühl auch ein wenig wundern. Haben die Leute den Breitscheidplatz, Nizza, Charlie Hebdo, Bataclan, London, Barcelona, usw. bis zu New York am 11. September 2001 schon vergessen? Es müssen also offenbar die “richtigen” Täter und Getöteten sein, damit man offiziell freimütig erschüttert sein und trauern darf. Man beachte: die Zahl der Toten der beiden rechten Anschläge (Breivik 77 und Tarrant 50) bleibt zusammen genommen immer noch unter der des einen islamischen Anschlages von Paris vom November 2015 (Bataclan und Restaurants, 130 ohne Täter). Wie fühlen sich eigentlich die Opfer der zahlreichen muslimisch motivierten Attacken, wenn jetzt Neuseeland zu Ehren des Islams – in dessen Namen ihre Verwandten und Freunde schließlich ermordet wurden – unter dem Kopftuch verschwindet? Wie fühlen sich die mutigen Frauen im Iran, die ihr Kopftuch als Symbol männlicher Herrschaft über sie ablegen und nun erleben müssen, dass Neuseelnds Frauen Kopftücher um der “Harmonie” willen anlegen? Harmonie durch ein Unterdrückungssymbol? Und überhaupt: warum gab es nach islamistischen Anschlägen keine Aufrufe “an alle Menschen guten Willens”, aus Solidarität mit den Opfern ein eindeutiges Symbol, zum Beispiel ein Kreuz, zu tragen? In der Nähe des Anschlagsortes Ground Zero in New York, hat man stattdessen mit Unterstützung von Ex-Präsident Barak Hussein Obama eine Moschee errichtet … was für ein Zynismus!
Politisch korrekte Blindheit gegenüber der Ideologie des Islams
Die häufig zu lesende Gleichsetzung von muslimischen und rechten Terroristen ignoriert den entscheidenden Punkt, nämlich den Unterschied in der Reflexion des Ereignisses durch den politischen und medialen Mainstream. Während bei rechten Tätern die “menschenverachtende Ideologie” als Triebfeder der Tat ausdrücklich betont wird, wird dieser Aspekt bei muslimischen Tätern vollständig ignoriert und sogar aktiv verdrängt. Und das obwohl die muslimischen Täter in zahlreichen Selbstbekenntnissen klar und verständlich über ihre religiös-ideologische Motivation Auskunft geben. Der Täter vom Breitscheidplatz, Anis Amri, zum Beispiel versicherte, dass er “niemals etwas tun würde, was im Islam verboten ist”, was angesichts seines Massenmordes eine aufschlussreiche Aussage ist. Die bekannte Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli erklärte als Vorsitzende des Kommittees für das Denkmal auf dem Breitscheidplatz freimütig: “man war sich „sofort und ohne große Diskussion einig, dass die Erinnerung an die Opfer im Vordergrund stehen soll und eben nicht die Tat, der Täter oder dessen Motivation.“”
Bekenntnis des Täters von Christchurch
Aber was sagt der Schütze von Christchurch, der 28-jährigen Australier Brenton Tarrant über die Motivation für seine Tat? Er hatte ein 74-seitiges “Manifest” mit dem Titel “The Great Replacement” (deutsch “Der große Austausch”) verfasst und auf dem Internet zugänglich gemacht. Der Tagesspiegel-Autor Christian Schröder befasste sich in einem ausführlichen Artikel mit dem Thema. Er scheibt über das “Manifest”. Es geht zurück auf das Buch „Le grand remplacement“ des rechtsradikalen französischen Publizisten Renaud Camus, in dem er eine bevorstehende Machtübernahme von Muslimen in Frankreich imaginiert. Dass die Machübernahme keineswegs “imaginiert” ist, sondern eine reale und nicht mehr allzu weit entfernte Realität ist, hat Michel Houellebecq zur Grundlage seines aufsehenerregenden Romans “Unterwerfung” gemacht und literarisch plausibilisiert; ein Buch, das nicht nur ein Weltbestseller geworden ist, sondern auch als Theaterstück in Deutschland große Erfolge feierte. Schröder weiter - Der „Große Austausch“, also die Behauptung, dass die einheimische Bevölkerung planmäßig durch Einwanderer und Minderheiten ersetzt werden solle, ist das Stichwort einer der wirkungsmächtigsten Verschwörungstheorien der Neuen Rechten in Europa, bis hin in den Bundestag. So erklärte der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland 2017: „Der Bevölkerungsaustausch in Deutschland läuft auf Hochtouren.“ “Verschwörungstheorie”? Weiß der Autor tatsächlich nicht, das eines der größten strategischen UN-Projekte den Namen “migration replacement” trägt? Sein französischer Name “remplacement” ist identisch mit dem von Camus verwendeten Begriff. Hat er nichts vom kürzlich verabschiedeten “Globalen Migrationspakt” der UNO gehört, der das wichtigste Werkzeug für den Bevölkerungsaustausch sein will? Auf Deutsch haben es die “Eliten” besser: hier verwendet man – dem inzwischen üblichen Gebrauch folgend – einfach das englische Wort “replacement” und vermeidet damit Begriffe wie “Ersetzung” oder “Austausch”; der Begriff “Umvolkung”, der den Vorgang prägnant und zutreffend beschreibt, scheidet wegen seiner historischer Belastung aus.
Ideologisierte Algebra versus Adam Riese
Es lohnt sich, kurz auf eine häufig verwendete linke “Argumentation” Schröders einzugehen. Allerdings leben in Neuseeland nur etwa 36.000 Muslime, was bei einer Bevölkerung von 4,8 Millionen nicht einmal ein Prozent ausmacht. “Nicht einmal 1 Prozent Muslime und deshalb eine solche Aufregung?!?” will der Autor uns sagen. Nun, vergleichen wir einmal: in Deutschland gibt es laut Verfassungsschutz aktuell ca. 24.000 rechtsextreme Personen, das sind bei 82 Millionen 0,03 Prozent, also anteilmäßig ca. 30mal weniger als Muslime in Neuseeland. Trotzdem können sich die Rechtsextremen über mangelnde Aufmerksamkeit nicht beklagen, und man wird wohl kaum den “Kampf gegen Rechts” um einen Faktor 30 herunterfahren.
Der große Austausch ist eine Tatsache – und viele begrüßen ihn
Der Tagesspiegel zitiert den “rechten Vordenker”
Renaud Camus, Jahrgang 1946, sieht sich als „Patriot“. Die Richtigkeit seiner Verschwörungsthese hält er für evident, ein Phänomen „so offensichtlich wie die Nase im eigenen Gesicht“. Zum Beweis müsse man nur auf die Straße gehen oder aus dem Fenster schauen. „Dort gab es einmal ein stabiles Volk, das dasselbe Gebiet seit fünfzehn oder zwanzig Jahrhunderten besiedelt hat. Und plötzlich, sehr rasch, in einer oder zwei Generationen, ist es durch ein anderes Volk oder mehrere andere Völker ersetzt worden.“
Jeder kann für sich prüfen, wie er die “Evidenzfrage” beantwortet. Je nach Umfeld, Wohnlage, Nutzungsgrad öffentlicher Verkehrsmittel und ideologischer Prägung wird er zu etwas unterschiedlichen Ergebnissen kommen, aber insgesamt wird man der Bestandausnahme Camus’ kaum widersprechen können. Warum sollte man auch? Der gezielte Bevölkerungsaustausch ist eine Tatsache, und die offizielle Politik, die Medien und die Mehrheit der Wähler in Deutschland begrüßen ihn. Die Antifa freut sich grölend über den “Volkstod”; der viel gerühmte türkisch-stämmige Journalist Deniz Yücel findet in der taz  “Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite.”; Anetta Kahane gab 2015 noch vor der großen Merkelschen Flüchtlingswelle zum Besten: “Es sei „die größte Bankrotterklärung der deutschen Politik nach der Wende“ gewesen, dass sie zugelassen habe, „dass ein Drittel des Staatsgebiets weiß blieb“. Wer sich fragt, gegen wen denn die Aussterbenden ausgetauscht werden sollen, findet Rat beim türkischen Präsident Erdogan, der seine Landsleute in Europa auffordert “Macht fünf Kinder, nicht drei. Schließlich seid Ihr die Zukunft des Kontinents”. Es gibt also überhaupt keinen erkennbaren Grund, warum man den Großen Austausch immer noch als Verschwörungstheorie bezeichnet, außer dass man sich nicht auf der Höhe der Zeit befindet.
Revolte gegen den “Großen Austausch”
Aber nicht alle begrüßen den “Großen Austausch”. Der Tagesspiegel zitiert Camus: „Wenn ihr wie ich der Überzeugung seid, dass das bei weitem wichtigste Problem unserer Zeit die Auflösung der Völker und der Zivilisation ist, die Eroberung durch ethnische Überschwemmung, der Große Austausch: wenn ihr aus ganzem Herzen und mit allen Fasern eures Seins die Kolonisation unseres Vaterlandes und Europas ablehnt, dann revoltiert!“. Mit diesen Zeilen endet Renaud Camus‘ Buch, ein Handlungsaufruf, den Brenton T. offenbar auf seine Art verstanden hat. Der amerikanische Politikwissenschaftler an der Harvard-Universität, Yasha Mounk, gab vor einem Jahr in den Tagesthemen zu bedenken, "… dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, dabei kommt es aber natürlich auch zu vielen Verwerfungen".
Diese “Verwerfungen” nennen andere auch “clash of civilizations”.
Bürgerkrieg und was tun?
Michael Klonovsky schreibt am 15. März: “Der Anschlag von Christchurch eröffnet weitere Aussichten auf den Bürgerkrieg. Diejenigen, die gehofft hatten, er werde nur eine Kriegspartei kennen, haben geirrt.” Wenn das also die – wenig erfreuliche – Perspektive ist, wäre es da nicht klug und ratsam, sich darauf einzustellen? Da gibt es grundsätzlich zwei Methoden. Die erste stammt von Merkel und lautet sinngemäß “Nun ist er (der Bürgerkrieg) halt hier”, ergänzt durch ihr unbeirrbares “Wir schaffen das”. Der Zentralrat der Muslime hat in diesem Sinne gerade gefordert, den Schutz von Moscheen zu verstärken. Wir dürfen also fest damit rechnen, dass die Regierenden unser Land mit der Merkel-Methode immer mehr in eine Festung nach Innen verwandeln werden und damit den sorgsam verschwiegenen Bürgerkrieg für jeden offensichtlich machen. Aber es gibt eine alternative zweite Methode – und einen Hoffnungsschimmer: die Osteuropäer, und jetzt auch Italien, bauen die Festung nicht nach innen, sondern nach außen, wo sie hingehört. Sie dürften damit den Bürgerkrieg in ihren Ländern verhindern oder zumindest erheblich verzögern, und sie sind deshalb mit ihrer Ablehnung der unkontrollierten Massenzuwanderung wohl auf dem richtigen Weg.....
(vera-lengsfeld.de)

Zweiter Weltkrieg
Aktenfund
So erfand Albert Speer sein „Attentat“ auf Hitler
Mit einer dreisten Lüge rettete sich Albert Speer, Lieblingsarchitekt und Rüstungsminister Hitlers, 1946 vor dem Galgen. Ein Aktenfund im britischen Nationalarchiv zeigt jetzt sein cleveres Kalkül...Wenn es um das eigene Leben geht, ist Ehrlichkeit nicht einmal sekundär. Um sich vor dem sicheren Tod zu retten, würde wohl jeder Mensch lügen, dass sich die Balken biegen. Auch Albert Speer (1905-1981), einst Hitlers Leibarchitekt und Ende Mai 1945 neben Hermann Göring und Reichspräsident Karl Dönitz einer der drei ranghöchsten Nazis in der Hand der Alliierten, war ein Mensch...Seit dem 20. Juni 1946 ist bekannt, was Albert Speer vor dem Nürnberger Internationalen Militärtribunal aussagte: Er habe im Frühjahr 1945 vorgehabt, Hitler mit Giftgas im Berliner Führerbunker umzubringen. Allerdings kam es nie zu dem angeblichen Anschlag – laut Speers Aussage, weil Hitler plötzlich angeordnet habe, den Luftschacht des unterirdischen Bunkers mit einem vier Meter hohen Betonkamin auszurüsten. In Wirklichkeit war der Attentatsplan frei erfunden. Ein bisher übersehenes Dokument aus Akten des britischen Außenministeriums, das der Düsseldorfer Historiker Jürgen Brautmeier in der aktuellen Nummer der renommierten „Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte“ erstmals veröffentlicht, zeigt das jetzt zweifelsfrei...sei Speer zu der Ansicht gelangt, dass man „das deutsche Volk von seiner Verblendung und dem durch jahrelange Propaganda und Abschottung von der Außenwelt hervorgebrachten Geisteszustand nur dadurch kurieren könne, dass man es diesen ,Kelch bis zur bitteren Neige leeren‘ lasse und ihm alle Illusionen nehme“. Also habe er auf das geplante Attentat verzichtet, um nicht einer neuen „Dolchstoß“-Legende Vorschub zu leisten....Er stellte sich 1946 als unpolitischer Technokrat dar, der eigentlich nur die deutsche Rüstung am Laufen gehalten habe. Dazu passte natürlich die Version nicht, dass er aus politischer Weitsicht, nämlich um eine neue „Dolchstoß“-Legende zu vermeiden, auf sein Attentat verzichtet habe....
(welt.de. Die Recherchen der Sieger und ihrer Prozesse waren meist sehr oberflächlich und schlampig, das zeigte auch die sogenannte "Entnazifizierung", mit der sowieso Schluss war mit der Wiederaufrüstung. Allein das KZ Natzweiler-Struthof in den Vogesen hätte genügen müssen für Speers Galgen, weil es vor allem dazu diente, roten Granit für Speers Hauptstadtbauten zu gewinnen. Von den vielen anderen KZ keine Rede, die ebenfalls dem Rüstungsminister dienten.)

Altersarmut
Bundesregierung hält Flaschensammler für aufgebauschtes Problem
Sie gehören in Großstädten mittlerweile zum Alltag. Ältere Menschen, die auf Bahnsteigen und an Bushaltestellen in Abfalleimer nach Leergut suchen. Für viele stehen sie symbolisch für das wachsende Problem der Altersarmut. Nicht so jedoch die Bundesregierung. Die hält das Thema für aufgebauscht.
(Junge Freiheit. Merkel hat Flasche leer, es gibt aber kein Pfand.)

Stefan Aust
„Wie ein moderner Kinderkreuzzug“
Jeden Freitag gehen vor allem Schüler vormittags auf die Straße, um gegen die Klimapolitik zu demonstrieren. Den Ursprung sieht WELT-Herausgeber Stefan Aust auch in einer Glaubwürdigkeitslücke der Politik...Daran ist falsch, dass die Schulzeit dazu da ist, sich aktiv Bildung anzueignen – um damit zum Beispiel ein auch politisch selbstbestimmtes Leben führen zu können. Die Unterrichtszeit ist aber nicht dazu da, selbst politisch aktiv zu handeln. Darüber besteht doch auch ein gesellschaftlicher Konsens, denn sonst bräuchten wir die Schulpflicht ja auch nicht mehr. Es wäre doch nun auch sehr gut denkbar, mit Nachdruck an den Wochenenden oder einigen Nachmittagen zu demonstrieren, wenn das Anliegen von so zentraler Bedeutung ist. So aber bekommt diese Aktion einen faden Beigeschmack und wirkt wie ein moderner Kinderkreuzzug oder wie eine beinahe religiöse Erweckungsgemeinschaft mit einer jungen Schwedin an der Spitze, die sich ja auch kurz offen für Atomkraftwerke als Stromquelle zeigte. Plötzlich wird darüber diskutiert – es hätte mich ja mal die öffentliche Reaktion interessiert, wenn dieser Vorschlag von der CDU oder gar der AfD gekommen wäre....
(welt.de. Wer kümmert sich um Recht in einem Unrechtsstaat mit geistig Beschränkten?)

Trumps Triumph
Donald und die Detektive
Von Christopher Walther
Es gibt keinen Beweis für eine Verschwörung von Donald Trump mit Russland während des Präsidentschaftswahlkampfs 2016. Das ist jetzt amtlich. Viele Medien in den USA – und die meisten in Deutschland – scheinen sich damit einfach nicht abfinden zu wollen. Die Parteilichkeit in der Trump-Berichterstattung ist beispiellos.
(Tichys Einblick. Hetzjagden. "Presse" ist keine Presse.)

Forderung im Europawahlkampf
Union: EU soll sich selbst verteidigen können
Ein europäisches Asylverfahren und europäische Transitzentren wollen CDU und CSU einführen. Auch wenn es um Verteidigung geht, plädieren die Schwesterparteien für eine stärkere Zusammenarbeit in der EU. Sozialpolitik soll aber eine nationale Angelegenheit bleiben. Erstmals legen CDU und CSU ein gemeinsames Wahlprogramm für die Europawahl vor. Auf mehr als 20 Seiten legen die Unionsparteien dar, mit welchen Ideen sie die Wähler bis zu dem Votum am 26. Mai überzeugen wollen. Spitzenkandidat Manfred Weber von der CSU kündigte an, die Union wolle "mit Abstand" stärkste Kraft in Deutschland werden.
(n-tv.de. Gegen die Nato? EUdSSR ist eine Beleidigung Europas! Jetzt spinnen sie.)

Für nationale Einwanderungspolitik
Viktor Orbán: Migration ist Schicksalsfrage des 21. Jahrhunderts
Von Krisztina Koenen
"Hat ein Land das Recht, Nein zu sagen?" Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán sieht in der Migrationsfrage einen Grundkonflikt zwischen den west- und mitteleuropäischen Ländern und hofft auf Hilfe durch Italien gegen den Multikulturalismus Westeuropas und Deutschlands Einwanderungspolitik. Mit diesem Motto veranstaltete die Mathias Corvinus Universität in Budapest vom 22. bis 24. März eine Konferenz über Migration. An der sowohl wissenschaftlich als auch politisch hochrangig besetzten Konferenz nahmen unter anderen die islamkritische Freiheitsaktivistin Ayaan Hirsi Ali, der britische Migrationskritiker Douglas Murray, der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy und der ehemalige tschechische Ministerpräsident und Staatspräsident Václav Klaus teil. Zum Abschluss der Konferenz sprach der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán. Er legte sein vorbereitetes Redemanuskript zur Seite und umriss noch einmal den Standpunkt Ungarns in der Frage der Migration. Er gab eine dramatische Einschätzung der Gefährdung Ungarns in der EU, distanzierte sich vom multikulturalistischen Zukunftsbild Westeuropas, und schließlich machte er einen Vorschlag, wie nach den Europawahlen die Mitgliedsländer die Kompetenzen in den Bereichen Grenzschutz und Migration von der Kommission in ihre nationale Verantwortung zurückerlangen könnten....
(Tichys Einblick. Wer den Libanon und Kalkutta in Westeuropa will, muss dem Merkel-Chaos folgen. Kommunismus für alle macht EU alle.)

Bundesverfassungsgericht
AfD-nahe Erasmus-Stiftung will Millionen Euro einklagen
Die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung (DES) hat angekündigt, gegen die aktuelle Vergabepraxis von staatlichen Fördermitteln des Bundes zu klagen. „Unsere Stiftung wird gegen die selbstherrliche Interpretation von Bundestag und Bundesregierung bei der Mittelvergabe für politische Stiftungen mit einer Klage beim Bundesverfassungsgericht vorgehen“, sagte die DES-Vorsitzende Erika Steinbach.
(Junge Freiheit. Alle Stiftungen müssen stiften gehen.)

„Looks like shit. But saves my life“
Diskriminierend schön
Eine Plakatkampagne des Bundesverkehrsministeriums sorgt für Kritik. Sie sei „peinlich, dumm und sexistisch“, meinen die Frauen in der SPD. Viele Feministinnen außerhalb der Politik halten sich auffallend zurück. Das hat auch mit den Models auf den Plakaten zu tun.
(Junge Freiheit. Neidkampagne sozialistischer Mauerblümchen?)

Der Klimawandel existiert, solange es die Erde gibt

(www.conservo.wordpress.com)

Von Hans Schöpper

Der Klimawandel existiert, solange es die Erde gibt.

Und hätte es nicht vor 12 000 Jahren eine Warmzeit gegeben, lägen noch heute weite Teile Deutschlands und ganz Skandinavien unter einem Eispanzer.

Und selbst nach dem Abschmelzen der Gletscher in diesen Teilen, gab es immer wieder Phasen in denen es wesentlich wärmer als heute oder auch kälter als heute war.

In der Römerzeit vor ca. 2.000 Jahren war es z.B. wärmer und im Mittelalter gab es Kalt-Zeiten. Zum Teil auch bedingt durch Vulkanausbrüche. Vergessen wird z.B. das Jahr 1540, in dem es in Mitteleuropa 11 Monate nicht geregnete. Die Ernten verdorrten, viele Menschen und Tiere verhungerten. Die großen Flüsse waren so ausgetrocknet, dass man zu Fuß durchgehen konnte. Aber es gab einen Jahrhundertwein. Eine Flasche davon ist bis heute im Bürgerspital zu Würzburg hinter Panzerglas zu bewundern.

Und die heutigen „Starkregen“ gab es auch in den letzten Jahrhunderten schon, obwohl im Jahre 1342 noch KEIN AUTO und keine FABRIKEN das heute viel geschmähte CO-2 ausstießen, gab es im Juli 1342 in Würzburg das höchst seitdem gemessene Hochwasser von über 10 Metern. Spätere, in jedem Jahrhundert mehrfach, erreichten Höchstmarken von 8,20 Meter. Alles abzulesen an den Hochwassermarken am Rathaus zu Würzburg. Oder auch in anderen Städten, wie z.B. in Hann-Münden. Wo sich Fulda und Werra zur Weser vereinigen!

Wir sollt sehr sorgsam unterscheiden zwischen Umweltschutz und dem „angeblich von Menschen gemachten Klima-Wandel“, der als Instrument der Ablenkung von denRegierungen weltweit missbraucht um den Bürgern SCHULD EINZUREDEN um sie dann bequem mit „Öko-Steuer“ und „Fahrverboten“ abzocken und quälen zu können. Regierungen weltweit wollen damit von ihren Verbrechen (dem Anzetteln von Kriegen und Bürgerkriegen mit Millionen Toten, Verstümmelten, zerstörter Infrastruktur und Aber-Millionen dadurch „produzierter Flüchtlinge“ und sonstigem Fehlverhalten (miserable Gesundheits-u. Rentenpolitik usw.,) ablenken.

Und nun missbrauchen diese Chaos-Politiker dazu auch noch Kinder.

Und Greta führt diesen KINDERKREUZZUG an.

Es gab schon mal einen „Kinderkreuzzug“. Im Juli 1212 zogen 7-25.000 Kinder von Köln aus unbewaffnet los um Jerusalem friedlich „zurückzuerobern“. Damals liefen diese aufgehetzten Kinder in ihr Verderben und viele von ihnen wurden erschlagen oder auf nordafrikanischen Sklavenmärkten verkauft.

AUCH DIE KINDER, DIE HEUTE GRETA FOLGEN (die m.E. nur ein Ziel hat: den Friedensnobelpreis zu bekommen und es ihrem Großvater, der 1903 den Physik-Nobelpreis für die „Entdeckung des Klimawandels“ erhielt und ein Freund Nobels war, gleichzutun. Samt dem damit verbundenen PREISGELD in Höhe von € 860.000,00 !) UND SIE HYSTERISCH FEIERN, WERDEN IN DIE „SKLAVEREI GEHEN“. Die sieht heute etwas anders aus als die des mittelalterlichen Kinderkreuzzugs. DIE HEUTE GRETA HINTERHERLAUFEN (und leider auch die, die ihr nicht hinterherlaufen), werden von einer diktatorischen EU-Polit-Kommissars-Herrschaft künftig total bevormundet, gelenkt und ÜBERWACHT WERDEN.

Die Indoktrinierung beginnt ja schon heute z.B. mit dem GENDER-WAHN und in den Schulen, wo nicht wirkliche Toleranz, sondern Unterwürfigkeit unter eine von OBEN DIKTIERTE MEINUNG eingetrichtert wird. Alles, was mit Erhalt der nationalen Souveränität der Völker Europas zu tun hat, wird diskreditiert und als „völkisch“, „populistisch“ als „fremdenfeindlich“ oder gar als „rassistisch“ diffamiert.

Bezeichnend für die zukünftige „Meinungsdiktatur“ ist der UN-Migrations-Pakt, in dem über 80mal steht: „Wir verpflichten uns“. Und eine dieser Verpflichtungen die von der EU demnächst wohl mit äußerster Härte durchgesetzt werden wird, ist, dass JEDERMANN, DER KRITIK AN DIESEM VERTRAG UND SENER UMSETZUNG ÜBT, MIT STRAFEN BELEGT WIRD. BIS HIN ZU GEFÄNGNISS !

Was erwartet die „Kinderkreuzzügler von heute“ noch? Man wird ihnen das Bargeld nehmen – was die zunächst als FORTSCHRITT empfinden werden. Die SCHWEDEN machen ja vieles VOR, was dann in der ganzen EU UMGESETZT WIRD. Mir sagte mal ein Bankvorstand: „Die Abschaffung des Bargelds hat das Ziel unbequeme Menschen einfach ABSCHALTEN zu können. Indem man ihnen das Konto entzieht“. In China läuft ja bereits die TOTALÜBERWACHUNG auf öffentlichen Straßen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und öffentlichen Gebäuden. Wer da nicht „ins Bild passt“ wird sanktioniert ! In ein Straf-oder Umerziehungslager gesteck ! Bekommt keine Wohnung ect. ect. Die Liste der möglichen GRAUSAMKEITEN gegen das EIEGNE VOLK ist lang. Wie wir es sehr genau durch Diktaturen der letzten hundert Jahre wissen.

Ich bin absolut für UMWELTSCHUTZ. D.h. für sauberes Wasser, saubere Böden und natürlich auch für saubere Luft ! Und diese Flut von Plastik-Müll-Verpackungen und Plastik-Flaschen wurde die nicht mit den GRÜNEN eingeführt ?? Trittin ??

Ich kann mich noch sehr genau daran erinnern, dass es 1989, nach der Überquerung der BRD-DDR-Grenze sofort nach Schwefel und Trabi-Duft roch. Man hätte einem die Augen verbinden können – und doch hätte man treffsicher sagen können: jetzt sind wir im Arbeiter-u. Bauernstaat.

Eine der größten Schweinereien westdeutscher Politik-Versager war ja bis 1989, dass sie Konzernen erlaubten den BRD-Giftmüll „günstig“ an die DDR zu verkaufen, wo er einfach „verscharrt“ wurde. Und dann durften wir dummen Steuerzahler ihn nach der Wiedervereinigung wieder auf Kosten der Allgemeinheit ausgraben.

Und genau dieses DRECKIGE SPIEL LÄUFT BIS HEUTE. Nur wird der Müll heute nach Afrika oder Asien „VERKAUFT“ nachdem er vorher „treu-doof“ von den Verbrauchern in Europa getrennt und in die verschiedenen Tonnen geworfen wurde. Ein Teil davon wird aber auch bei uns verbrannt, was eben auch nicht Sinn und Zweck im Umgang mit diesen (wertvollen Roh-)Stoffen ist.

Und man könnte noch über Glyphosat u. andere Gifte sprechen, die vom Umweltbundesamt jahrzehntelang mit dem Unbedenklichkeitsstempel versehen in alten Häusern verbaut und verstrichen wurden und die Menschen krank machten! Oder den Unfug, Häuser mit aus Rohöl gewonnen „Kunststoffplatten“ zu verkleiden, die nicht nur die Häuser kaputt machen, sondern im Brandfall auch noch zur Todesfalle für die Bewohner werden können.

Äußerung des neuen JU-Chefs sorgt für Schnappatmung

Von WOLFGANG HÜBNER

Es gibt Wörter und Begriffe in der deutschen Sprache, deren Gebrauch nur unter bestimmten Voraussetzungen und seitens auserwählter Personen erlaubt sein soll. Denn solche Wörter und Begriffe werden mit der Nazi-Herrschaft in Zusammenhang gebracht. Der Begriff „Gleichschaltung“ gehört dazu.

Zwar haben die Nazis fast alle Bereiche des politischen und gesellschaftlichen Lebens während ihrer Herrschaft unter ihre Kontrolle gebracht, also „gleichgeschaltet“. Doch dass sie das taten, also „gleichgeschaltet“ haben, behaupteten nicht Hitler und seine Kumpanen, sondern das ist eine Wertung ihrer Nachwelt in Deutschland.

Diese Nachwelt hat allerdings so lange überhaupt kein Problem mit dem Begriff „Gleichschaltung“, so lange damit zum Beispiel die Verhältnisse in Putins Russland oder Orbans Ungarn angesprochen werden. Wenn aber ein neuer Vorsitzender der Jungen Union diesen Begriff benutzt, um das geistige und politische Klima der CDU in der Merkel-Ära zu beschreiben, gibt es einen empörten Aufschrei der Gleichgeschalteten.

Julia Klöckner empört über Begriff „Gleichschaltung“
Mit von der Partie sind natürlich die Drei vom Parteienkartell, also SPD, Grüne und Linke. Aber die wittern bekanntlich noch im Wort „Kartoffel“ eine faschistische Speisekarte. Interessanter ist da schon die Empörung in CDU-Kreisen.

Aber wer will auch schon das hören, was die Wahrheit ist, aber nicht gesagt werden soll? Deshalb reagiert die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner mit folgenden Worten: „Gleichschaltung gibt es in Systemen, in denen wir als Demokraten zum Glück nicht leben“.

Daraus ist zu schließen, dass bei Klöckner die Gleichschaltung der Merkel-Ära hundertprozentig erfolgreich funktioniert: Denn die ehemalige Weinkönigin ist so gleichgeschaltet, dass sie weder ihre eigene Gleichschaltung noch diejenige der Medien, der Kultur und der nur von der AfD unziemlich gestörten politischen Klasse wahrnehmen kann.

Die Aufregung um den neuen Vorsitzenden der Jungen Union, Tilman Kuban, der schon bald mit einem hochdotierten Mandat im Europaparlament ruhiggestellt werden wird, ist nicht nur deshalb so groß, weil der gebrauchte Begriff irgendwie „Nazi“ ist. Vielmehr beschreibt das Wort „Gleichschaltung“ sehr genau die Situation in Merkels „marktgerechter Demokratie“, in der es zu allen Entscheidungen der Kanzlerin und des Machtkartells keine Alternative als „Populismus“, „Pöbel“ und „Dunkeldeutschland“ geben soll. Und was die Situation in Deutschland 2019 noch totalitärer macht, ist die Gleichschaltung des gesamten subventionierten Kulturbetriebs, der steuerhungrigen Amtskirchen und unzähliger Institutionen.

Massenhafte freiwillige Gleichschaltung in Deutschland
Keine westliche parlamentarische Demokratie hat ein solches Ausmaß der Gleichschaltung erreicht wie Deutschland: Wer hier nicht gegen Trump, gegen den Brexit, gegen Putin, gegen Orban oder gegen die AfD ist, der gilt als Besorgnis erregender Problemfall im Land der Gleichgeschalteten. Und da das Millionen Deutschen, die für sich eigentlich ausgeprägten Individualismus in Anspruch nehmen, zu konflikthaft, unbequem, ja gefährlich erscheint, schalten sie sich lieber selbst gleich, um im Heer der Gleichgeschalteten nicht aufzufallen oder als Nicht-Gleichgeschaltete irgendwelche Nachteile riskieren zu müssen.

So sehr viel anders dürfte das auch in den Jahren der Nazi-Herrschaft nicht gewesen sein. Nur waren der Druck und die Repressionen damals größer, die Folgen dramatischer. Ähnlich war es auch in der DDR. Doch beide deutsche Diktaturen verstanden sich bekanntlich nicht als freiheitliche Demokratien mit grundgesetzlich garantierten Rechten.

Die Zustände in dem Staat, in dem wir zumindest zum Glück von Frau Klöckner leben, sind gerade deshalb so erbärmlich, weil es eine massenhafte freiwillige Gleichschaltung gibt. Darauf wollte der junge CDU-Politiker zwar nicht hinweisen mit seiner Kritik an der innerparteilichen Gleichschaltung. Doch er hat damit direkt ins Schwarze der verwahrlosten Republik getroffen.
(pi-news.net)

 Afrikaner leben nach eigenem Rhythmus

Von Volker Seitz

Im Westen wurde das Arbeiten nach der Uhr mit der Industrialisierung allgemein verbindlich. Die Arbeitsorganisation des Industriesystems forderte Pünktlichkeit. Das hat dazu geführt, dass heute nicht nur die Arbeit, sondern auch die Freizeit minutiös geplant werden, ein Phänomen, das viele beklagen. In Afrika konnte ich ein völlig anderes Zeitgefühl beobachten. Afrikaner leben nach einem eigenen Rhythmus. Es gibt ein inneres Widerstreben, Zeit als etwas zu sehen, das verrinnt oder gar verschwendet werden kann. Zeit ist etwas Gottgegebenes, das es nicht zu nutzen, sondern zu verbrauchen gilt. Dies wird nicht nur von Afrikanern, sondern auch von Entwicklungshelfern und anderen Menschen, die dort leben, als größere Freiheit wahrgenommen. Afrikaner machen sich darüber lustig, wenn Europäer Pünktlichkeit als eine Form von Höflichkeit bezeichnen.

Das hat jedoch auch seine Schattenseiten, denn diese Haltung führt dazu, dass man sich ungern im Voraus festlegt und plant. Die Uhr bekommt den Charakter eines Kontrollinstruments. Bei der Arbeit unterwirft man sich kaum einem Zeitmaß. „Arbeit“ und „Freizeit“ werden nicht streng voneinander getrennt. Das gilt auch für die Eliten. Es gibt selten eine konsequente und zielorientierte, das heißt sinnvolle Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit. Die Einstellung zu Terminen ist lässig.

Die Verschwendung von Zeit und die zu kurzfristigen Zeitperspektiven bei den Eliten sind mit ein Grund für die Rückständigkeit. Pünktlichkeit bei der Arbeit und deren Kontrolle – wie durch die damaligen Staatspräsidenten Sankara (Burkina Faso) und Kountché (Niger) – erregen großes Aufsehen. Unpünktlichkeit wird auch bewusst als Mittel eingesetzt, um den eigenen Status zu betonen und an die eigene Wichtigkeit und Macht zu erinnern. Veranstaltungen etwa beginnen erst, wenn der protokollarisch wichtigste Teilnehmer eingetroffen ist – wann auch immer das sein mag.

Doch es besteht ein Zusammenhang zwischen Pünktlichkeit und Effizienz. Das mangelnde Zeitgefühl führt zu einer statischen und nicht zu einer dynamischen Lebenseinstellung. Die Ethnologin Kundri Böhmer-Bauer versuchte in Simbabwe mehrmals, den Zeitpunkt für eine Verabredung am Nachmittag genauer festzulegen, bis schließlich der Gesprächspartner ungeduldig sagte: „Nach dem Mittagessen und vor Sonnenuntergang.“ Genauer ging es nicht.

Wenn sich die Entwicklungsländer über Geschenke von Kapital und Know-how hinaus aus eigener Kraft auf einen höheren Lebensstandard zu bewegen wollen, wird ihnen die wenigstens teilweise Übernahme westlichen Zeitdenkens nicht erspart bleiben. Dass das möglich ist, zeigen leistungsorientierte afrikanische Emigranten, die den westlichen Arbeitsstil übernehmen und damit erfolgreich sind. Zum wirtschaftlichen Erfolg gehören Disziplin und Zuverlässigkeit sowie eine verlässliche und gut organisierte Verwaltung.

Die Bürokratie in Afrika hat viele üble Wesensmerkmale europäischer Bürokratie übernommen, ohne die entsprechende Effizienz zu bieten. Das ist katastrophal in Verbindung mit weit verbreitetem Fatalismus, Absentismus, das heißt dem gewohnheitsmäßigen Fernbleiben vom Arbeitsplatz, und Gleichgültigkeit. Die Inkompetenz der Bürokratie wird dadurch noch verstärkt, dass sehr viele Stellen nicht nach Ausbildung und Qualifikation, sondern nach dem Verwandtschaftsgrad des Stelleninhabers mit demjenigen, der über die Stelle zu entscheiden hat, besetzt sind. Das „système débrouille“, das System des „Durchwurstelns“ herrscht allenthalben.

(Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Buches „Afrika wird armregiert“. Die aktualisierte und erweiterte Taschenbuchausgabe erschien im September 2018. Der vorliegende Text ist ein kurzer Auszug aus dem Buch. Volker Seitz publiziert regelmäßig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und hält Vorträge.)

Wer Multikulturalismus will, will eine ethnische Gemengelage, wie sie in Südafrika, im Libanon, im Kongo und ihm ehemaligen Jugoslawien herrschen, und das heißt, er führt die dazugehörigen politischen Zustände herbei: Diktatur oder Bürgerkrieg oder beides.
(Manfred Kleine-Hartlage)