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Erstmals: adventlicher Nachmittag in Neuhausen ob Eck

(tutut) - Zum ersten Mal seit dem Bestehen öffnet das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck für einen besonderen Gast nach Saisonende seine Pforten. Am Samstag, 1. Dezember, besucht der Nikolaus mit seinem Gehilfen Knecht Ruprecht das Museum. Zwischen 14.00 und 17.00 Uhr werden Teile des Geländes mit Kerzenschein und passender Dekoration in stimmungsvolles weihnachtliches Ambiente versetzt.

Neben dem leiblichen Wohl, dem mit Getränke- und Speiseangeboten gedient wird, kommen auch die bastlerischen Fähigkeiten nicht zu kurz. Kinder können im Schafstall bunte Weihnachtsdekoration für Zuhause basteln und gemeinsam Nikolauslieder singen – und wer weiß? Vielleicht schaut auch ab und zu der Nikolaus vorbei? Dieser ist aber sicher in seiner Wohnstube im Bärbelehaus anzutreffen, wo er gemütlich in seinem Lehnstuhl sitzt und einen großen Sack dabei hat – was da wohl drin ist? Kinder, die ein schönes Weihnachtsgedicht kennen und das ganze Jahr über artig waren (Knecht Ruprecht wird sich bei den Eltern erkundigen!) dürfen einen Blick hinein werfen.

 

Manche behaupten, es sei Kunst.

(tutut) - Auf einmal China. Da wettert ein Leidartikler, der auch Priester ist. "Die Geburt erstmals genetisch veränderter Babys in China ist nichts anderes als der Angriff auf die Menschenrechte, die den Menschen als Individuum schützen: als unteilbare, einzigartige, vom Staat respektierte Persönlichkeit". Er müsste es besser wissen. Was war da noch mit dem, den sie Heiliger Geist nennen? Katholische Kirche und Menschenrechte. Wie hat sie die bekämpft! Ist es da nicht seltsam, das heutzutage Kirchen, welche vorgeben, Christentum zu vertreten und auch Medien, die behaupten, christlich zu sein, dem Islam hinterherrennen? Ausgerechnet dem Islam, der die Menschenrechte nicht anerkennt, sondern die Scharia über alles hält.  Alle islamischen Länder erkennen die Menschenrechte nicht an. Wann hat der Schreiber darüber sein Leid artikelt? Und gleich kommt der Ruf nach der "Politik". Haben Religion und Christentum, egal welcher Kategorie, mittelalterliche oder modische, keine ethische und moralische Autorität mehr, braucht's Verbote? Katholisch und wissenschaftlich: Da ist die Erde eine Scheibe. Individuen kennen Religionen nicht. Wie heißt es im Römerbrief, der Grundsteinurkunde der "Protestanten", die keine gelben Westen kennen, so wenig wie die Katholiken: "Jeder ordne sich den Trägern der staatlichen Gewalt unter. Denn es gibt keine staatliche Gewalt außer von Gott; die jetzt bestehen, sind von Gott eingesetzt. Wer sich daher der staatlichen Gewalt widersetzt, stellt sich gegen die Ordnung Gottes, und wer sich ihm entgegenstellt, wird dem Gericht verfallen. Vor den Trägern der Macht hat sich nicht die gute, sondern die böse Tat zu fürchten; willst du also ohne Furcht vor der staatlichen Gewalt leben, dann tue das Gute, sodass du ihre Anerkennung findest!  Denn sie steht im Dienst Gottes für dich zum Guten. Wenn du aber das Böse tust, fürchte dich! Denn nicht ohne Grund trägt sie das Schwert. Sie steht nämlich im Dienst Gottes und vollstreckt das Urteil an dem, der das Böse tut. Deshalb ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen.  Das ist auch der Grund, weshalb ihr Steuern zahlt; denn in Gottes Auftrag handeln jene, die Steuern einzuziehen haben. Gebt allen, was ihr ihnen schuldig seid, Steuer, wem ihr Steuer schuldet, Zoll, wem ihr Zoll schuldet, Furcht, wem ihr Furcht schuldet, Ehre, wem ihr Ehre schuldet!" So ergeht's dem, der sich unter Pfarrerstöchter begibt! Dazu passt, dass die gescheiterte Bildungsfrau der "cdu" mal wieder was fordert: " Kultusministerin Eisenmann fordert 1,2 Millionen Euro für Alphabetisierung". Wir schreiben das Jahr 2018 in Baden-Württemberg! Wo ist der Aufschrei statt "Kurz berichtet"? Währenddessen sitzen vier auf Wolke 7: "Winfried Kretschmann und Thomas Strobl ziehen Halbzeitbilanz". Warten auf den Anpfiff. Wo bleibt der? Wo ist die vierte Macht geblieben? Im Römerbrief kommt sie nicht vor. Dafür ein Scherz: "Sie zogen vor 550 Zuhörern Bilanz, moderiert von Ulrich Becker (links), Chefredakteur der "Südwest Presse" und Hendrik Groth (rechts), Chefredakteur der "Schwäbischen Zeitung". Am Mittwoch können Sie die Bilanz nachlesen". Muss man gespannt sein? Ist alles ganz anders als im richtigen Leben? Nicht linksgrün? Der alte Holzwinfried und Thomas im Unglück. Sowas nennt sich Zeitung. Das heißt Nachricht. Lieber stehen sie selbst in der Manege und kurbeln fast täglich Spendenbetteln an. Auch für Kirchen, auf Kosten anderer. Zeitung? Warum nicht Schweigen und Bäume retten?

Auf dem Alten Friedhof liegen die Wurzeln der Stadt
Zur Ausstellungseröffnung „Historische Orte: Der Alte Friedhof“ haben sich die Teilnehmer der Vernissage am Freitagabend an historischer Stelle im Kulturhaus Altes Krematorium getroffen.
(Schwäbische Zeitung. Auferstanden?)

Der „Vater“ der Rupert-Mayer-Schule ist gestorben
Alfred Hafner hat die Spaichinger Schullandschaft entscheidend geprägt. Und die Pädagogik der freien katholischen Schulen in der Diözese überhaupt. Am Sonntag ist er 94-jährig gestorben.
(Schwäbische Zeitung. Die Gründung der sogenannten Freien Katholischen Schule 1967 war in Spaichingen ein sehr umstrittenes Politikum. Heutzutage werden solche demokratischen Meinungsverschiedenheiten gleich immer als Spaltung bezeichnet. Die damalige "Spaltung" dauerte Jahrzehnte, führte politisch im Gemeinderat 1968 zu einer neuen Fraktion, der Bürgergemeinschaft mit maximal 3 Sitzen, welche 1984 bei zuletzt 2 Sitzen in den Freien Wählern aufging. Alfred Hafner kam von der Katholischen Volksschule im neuen  Schillerschulgebäude, wo auch die Evangelische Volksschule untergebracht war. Auslöser der Gründung der Katholischen Schule und damit des heftigen Streits in Spaichingen war die im Bereich Südwürttemberg-Hohenzollern vollzogene Vereinigung der staatlichen(!)  evangelischen und katholischen Bekenntnisschulen zur heute noch so genannten christlichen Gemeinschaftsschule, wie sie es im übrigen Land gab.  Katholiken in Spaichingen wollten aber "ihre" katholische Schule behalten. Hafner leitete die nach Pater Rupert Mayer benannte Freie Katholische Schule von 1967 bis 1987.)

1987:  Alfred Hafner (rechts) und sein Nachfolger als Rektor der Rupert-Mayer-Schule, Berthold Saup. Vor sieben Jahren wurde Saup vom Bischof in den Ruhestand verabschiedet, nachdem er  zuletzt Direktor der Stiftung Katholische Freie Schulen und kirchlicher Schulamtsdirektor gewesen war.,

Teuflisch
Spaichingen (ots) - In der Zeit zwischen vergangenen Donnerstag und Freitag sind 37 Werbeplakate samt Grundtafeln der Primtalteufel gestohlen worden. Die Plakate mit einem Hinweis auf eine bevorstehende Veranstaltung waren mit Kabelbindern an Straßenlaternen im gesamten Stadtgebiet von Spaichingen befestigt. Der entstandene Schaden wird auf knapp 1.000 Euro geschätzt.
(Polizeipräsidium Tuttlingen)

Trossingen
Die Schwedenfeuer brennen bald wieder
Am Freitag, 30. November, findet zum 5. Mal der Lange Einkaufsabend mit Schwedenfeuern in der Hauptstraße, am Marktplatz, auf dem Rudolf Maschke-Platz und im Schwabenpark statt.
(Schwäbische Zeitung. Brennpunkte in Schweden sind keine Werbung. Shithole-Country.)

Vogelgezwitscher verrät Schmuggler
Geisingen/Landkreis Tuttlingen: Zöllner des Hauptzollamts Singen haben bei einer Kontrolle am 17.11.2018 den Schmuggel von 18 Sittichen aufgedeckt. Damit haben die Zöllner bei der Kontrolle eines tschechischen Fahrzeugs in der Nähe der Autobahnanschlussstelle Geisingen nun wirklich nicht gerechnet: Versteckt unter Decken fanden sie im Kofferraum und auf der Rücksitzbank des Autos zwei Transportkäfige mit insgesamt 18 Wellensittichen. Dabei hatte der 44-jährige Fahrer auch kaum eine Chance seine illegale Fracht vor den Beamten zu verheimlichen, denn das Pfeifen der Vögel war selbst außerhalb des Fahrzeugs noch gut zu hören. Bei der weiteren Befragung des Mannes räumte dieser dann schnell ein, die wertvollen Zuchttiere ohne die erforderliche Zollabfertigung aus der Schweiz nach Deutschland geschmuggelt zu haben. Wegen der Nichtanmeldung der Vögel im Wert von knapp 7.000 EUR wurde gegen den 44-Jährigen ein Strafverfahren eingeleitet. Außerdem hat er knapp 1.300 EUR Einfuhrabgaben zu bezahlen. Da die Tiere offensichtlich gut versorgt waren, konnte der Mann seine Reise mit den Sittichen fortsetzen.
(Hauptzollamt Singen)

Unmittelbar an der deutschen Grenze
25 Kilometer von Freiburg entfernt: Pannen-Akw Fessenheim wird 2020 geschlossen
Das älteste französische Atomkraftwerk in Fessenheim am Oberrhein wird im Sommer 2020 geschlossen. Das kündigte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Dienstag bei der Vorstellung eines Zehnjahres-Plans zur Energiewende in Paris an.
(focus.de. Umgekehrt: 25 Kilometer von Fessenheim entfernt liegt Kriminalitätshauptstadt Freiburg. Anündigungen von französischen Präsidenten zu Fessenheim liegen genau gleichauf mit Verkündigungen des Weltuntergangs.)

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Warum Schulkinder in Schuttertal philosophieren
Das Schulamt Offenburg unterstützt seit Schuljahresbeginn ein besonderes Projekt an den Grundschulen in Schuttertal
Anfang des Schuljahres startete das Projekt "Modellschule Kinder philosophieren" an den Grundschulen Schuttertal, Dörlinbach und Schweighausen. Nach einer ersten Weiterbildung des Kollegiums wurden nun philosophische Gespräche im Unterricht umgesetzt.Die Lehrkräfte waren überrascht, welche Fragen von den Schülerinnen und Schülern kamen, heißt es in der Pressemitteilung der Akademie für Philosophische Bildung und Wertedialog...
(Badische Zeitung. Früh übt: Philosophieren heißt sterben lernen, sagt Platon.Wer braucht im Tal des grünen Bürgermeisters in den Katholischen Alpen noch Lesen, Schreiben und Rechnen? Das gibt's später gleich an der Uni, gell? Geht's noch?)
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Linke Empörungsmaschine läuft auf Hochtouren
Boris Palmer, der „grüne Spießer“, hat Eier
Von DAISY
Tübingens OB Boris Palmer kriegt es jetzt aber knüppeldick. Der Spiegel und das Netz gießen kübelweise Schmutz über ihn aus, weil er sich einen linken Studenten im 33. Semester, der ihm jüngst frech kam, zur Brust genommen und Grenzen aufgezeigt hat. Palmer muss einem nicht leidtun, denn er hat im linken Kübel lange selbst mit gerührt. Was man ihm aber anerkennend anrechnen muss, ist, dass er offensichtlich Eier hat. „Ich wurde nachts respektlos beschimpft“, sagte er gegenüber dpa. Dann habe der junge Mann begonnen, zu randalieren und sich danach in der Lokalpresse als Opfer stilisiert. Der Student habe laut geschrien, mit Armen gewedelt und Palmer auf Abstand gehalten. „Da geht es um Respektlosigkeit, Respektlosigkeit gegenüber Mitmenschen, gegenüber dem Amt, gegenüber den Vorschriften, gegenüber der Rechtsordnung“, sagte Palmer. Er sei nicht der Auffassung, dass man das ertragen müsse. Was Palmer passiert ist, ist kein Einzelfall, es gehört in dieser und in weit schlimmerer Form inzwischen zum Alltag. Eine politische und mediale Elite hofiert Auswüchse sogar noch, wenn sie verbale Gewalt als musikalische Kunstform akzeptiert und fördert. Erwartet wird, dass sich die Getroffenen ducken, duldend ertragen. Wer aufmuckt, wird von den selbsternannten Grenzwächtern des Politisch Korrekten bis ins Private als Jemand nieder- und lächerlich gemacht. Wie vom Spiegel, der Palmer als „Karikatur eines schwäbischen Spießers“ bezeichnet. Oder von Jutta von Dittfurth, die Palmer einen „kleinen verkniffenen rassistischen Diktator“ nannte. Boris Palmer kontert: „Linke Empörungsmaschine“, die ihn mundtot machen will. Wie gesagt, des Mitleids bedarf der unbequeme Palmer an dieser Stelle nicht. Man könnte sagen, dass Palmer jetzt nur das „erntet“, was u.a. seine Partei gesät hat. Klammheimliche Freude wäre zu viel des Guten. Denn er hat sich zuletzt nicht als der Typ geoutet, der nach oben buckelt und nach unten tritt. Er hat nicht die andere Wange hingehalten, sondern klar denkend und couragiert die Sache auf den Punkt gebracht. Rechtlich sauber. Denn wie soll man Terror, Mord und Vergewaltigung widerstehen, wenn man schon im Kleinen kneift? Palmer hat einen Nerv getroffen, wenn er das vorexerziert, was man vielen von uns schon fast abtrainiert hat: wehret den Anfängen. Dafür ist es nie zu spät.
(pi-news.net)

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NACHLESE
Alice Schwarzer
Was von Merkels Kanzlerschaft bleiben wird
Die erste Regierungschefin Deutschlands hat Geschichte geschrieben, auch Frauengeschichte. Aber in der Flüchtlingskrise und im Umgang mit demIslamismus hat sie die Dimension der Herausfrderungen nicht begriffen.
(welt.de. Noch sind ihre Geschichten nicht zu Ende, viele hoffen auf Fortsetzung vor Gerichten. Zunächst einmal ist's ein Ende von Frauengeschichte und von Deutschland, dableibt nichts. Der Islam ist gekommen, nicht der Islamismus, der ist nur eine deutsche Erfindung, um Teror nicht Terror zu nennen. Verstanden hat sie davon nichts. Geschichte schreibt auch jede Putzfrau, da hat eine Regierungschefin kein Alleinstellungsmerkmal. Der Unterschied könnte die Frage sein: Wer macht Dreck, wer räumt ihn weg?)
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Sorge vor Blackout
Bundesamt schreibt Brand-Papier: Blackout in Deutschland wäre katastrophal
Bei einem längeren und großräumigen Stromausfall könnte es in Deutschland nach Berechnungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gravierende Versorgungsmängel geben. Zwar ist die Stromversorgung hierzulande sehr sicher - für den Ernstfall fehlt es aber an Notfallplänen.
(focus.de. Alles ist so sicher wie die Rente. Nämlich gar nicht. Ein Land ohne Recht ist unsicher auf allen Ebenen. Sicher sind dann nur Räuberbanden.)

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DAS WORT DES TAGES
Wie es um den Zustand unseres Digitalnetzes steht, wird einem erst richtig bewußt, wenn man in Afrika unterwegs ist. Unsere Probleme kennen die Menschen in Kenia nicht. Internet und Mobilfunk sind tatsächlich in jeder Strohhütte und – Achtung! – an jeder Milchkanne verfügbar.Aber für die Bundeskanzlerin ist das alles kein Problem. Der flächendeckende Ausbau des 5G-Mobilfunks sei nicht übermäßig dringlich, sagte Angela Merkel kürzlich auf dem Arbeitgebertag. Und Forschungsministerin Anja Karliczek (beide CDU) plapperte, 5G sei kaum „an jeder Milchkanne“ notwendig. Da sieht man, in welch fatalen Händen die Infrastruktur Deutschlands liegt. Und daß alle Hoffnung auf Besserung vergeblich scheint.
(Ronald Berthold, auf Junge Freiheit)
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Umwertung aller Werte
Von Richtern und Komödianten
Von DR. MARCUS FRANZ (Wien)
Früher schufen die demokratisch gewählten Politiker die Gesetze und die Richter verwendeten diese Gesetze für ihre wichtige Arbeit. Heute ist es anders: Richter, die niemals vom Volk gewählt wurden, machen die Gesetze und die gewählten Politiker, die sich noch immer „Volksvertreter“ nennen, setzen sie brav um. Anschauliche Beispiele gibt es genug. Die #EheFuerAlle und ihre auf einem Richterspruch basierende Einführung ab 2019, ist vorerst der letzte Akt, in dem österreichische Richter grundlegendes Recht sprachen, aus dem dann Politik wurde. Genauer gesagt sind es die Verfassungsrichter, die heute die Kernfragen der Politik und da vor allem jene der Gesellschafts- und Grundsatzpolitik entscheiden. In Deutschland ist es ähnlich, wenn nicht sogar schlimmer: Die Verfassungsrichter in Karlsruhe tauchen immer öfter in den politischen und medialen Debatten auf und geben dort ihre Meinungen zu den brennenden Fragen der deutschen und europäischen Politik ab. Der zukünftige Präsident des Bundesverfassungsgerichtshofes, Stephan Harbarth, sprach sich dieser Tage klar für den Migrationspakt aus und bezeichnete alle, die gegen den Pakt sind, implizit als Rechtspopulisten. Im Sommer kritisierte der jetzige Präsident Andreas Voßkuhle etliche CSU-Politiker, weil sie angeblich eine zu harte Rhetorik pflegen würden. Verfassungsrichter erheben sich so über die Politik, um derselben Handlungsanweisungen zu geben, auch wenn sie gar nicht in ordentlichen Verfahren dazu aufgerufen sind.
Die Umwertung der Werte
Da hat sich also massiv etwas geändert – aber was genau ist da eigentlich passiert? In der Politik hat eine förmlich nietzscheanische Wende eingesetzt, die „Umwertung aller Werte“ hat längst begonnen. Wo gesetzgeberische Klarheit und Gewaltentrennung war, soll rechtliche Diffusion herrschen und wo Verantwortlichkeit gegenüber dem Souverän als Prinzip galt, soll nun die Jurisdiktion das letzte und unanfechtbare Wort haben. Jeder höher stehende demokratische Diskurs ist damit von vornherein dem Tod geweiht. Daraus entsteht ein paradoxer Effekt: Die Politik wird auf diese Weise frei von Verantwortung und kann heikle Dinge an die Rechtsprechung vulgo die Verfassungsrichter delegieren. Das jeweilige Verdikt der Richter wird danach skrupel- und problemlos als Versatzstück des politischen Kleinhandels verwendet. Seht her, da kann man jetzt nichts machen, die Verfassungsrichter haben halt so entschieden! Anders gesagt: Die Politik organisiert die Entsorgung ihrer selbst über die Damen und Herren im Talar. Das ist enorm schade, denn zu Ende gedacht bedeutet das auch das Ende der Demokratie.
Draußen im Leben
Auf der anderen Seite, draußen im angeblich wirklichen Leben, werden derweil ebenfalls bestimmte Rollen getauscht: Die Kömodianten, Schauspieler, Sänger, Autoren, Kabarettisten und diverse andere Künstler haben ein neues und offenbar einträgliches Feld entdeckt, auf dem sie ihre Extrovertiertheiten präsentieren können. Die Rede ist von den politischen Formaten und Rubriken in der Medienszene. Dort schlägt heute der Künstler wesentlich öfter zu als in seinem angestammten Bereich. Kunst findet nicht mehr in der Galerie oder auf der Bühne ihren Umschlagplatz, sondern der Künstler geht lieber ins Fernsehen und lässt sich dort zu den fundamentalen Fragen unserer Zeit interviewen. Weil nur im Theater herumkünsteln oder in ein Mikro singen, das ist zu wenig, das kann doch eh irgendwie jeder.
Die Moral-Elite
Wer wirklich Künstler sein will, der muss sich heute als Kernbestandteil der neuen moralischen Elite gerieren. Und als solche wollen die Künstler uns vorgeben, was richtig, edel und moralisch ist. Egal ob Herbert Grönemeyer, Michael Köhlmeier, Heike Makatsch, Jan Delay oder Wolfgang Ambros – wer auch immer aus der Riege der Kunstschaffenden in einem Studio oder in einem Medium erscheint, redet daher von der Menschlichkeit, schwadroniert von der Verpflichtung zu helfen, solidarisiert sich mit den privaten und selbsternannten Seenotrettern, warnt vor den furchtbaren Rechtspopulisten, die angeblich Europa zerstören wollen oder findet sonst irgendeine Phrase, um seinen Tugendstolz der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Glaubwürdig?
Jetzt sei es natürlich den Damen und Herren aus der Szene unbenommen, ihre politische Meinung zu äußern. Sie dürfen sich gerne auch für die neuen Taktgeber der öffentlichen Moral halten. Nur: Glaubwürdig klingt das alles nicht, denn Künstler wollen ja ihre Produkte, Shows, CDs, Bücher etc. verkaufen. Und dafür eignet sich der Jahrmarkt der moralischen Eitelkeiten geradezu hervorragend. Apropos Moral: Über viele Jahrhunderte, im gesamten Mittelalter und herauf bis in die Neuzeit galten Komödianten und Schausteller als moralisch höchst fragwürdig. Ihr Ruf war mies und dem der Vagabunden ähnlich. Vielleicht ist ja der heute so bemüht daherkommende Anspruch der Künstler, als moralische Instanz statt als „liederliche Spielleute“ wahrgenommen zu werden, eine überschießende Kompensation der jahrhundertalten Minderwertigkeit?
Schaut in die Antike
Zur Ehrenrettung der Schauspieler muss man allerdings sagen, dass in der Antike, nämlich in der griechischen Wiege der Demokratie, die Schauspielerei durchaus zum politischen Wesen gehörte und einen allseits akzeptierten Raum zur politischen Reflexion bot. Das Theater war damals eine Art Spiegel der Gesellschaft und der Politik. Wenn man ehrlich ist, dann kann man darin Parallelen zum Heute erkennen. Leider liefert uns dieser Spiegel aber zu oft absurde und teils hässlich verzerrte Bilder einer im Grunde nur geheuchelten Moral, sodass man das ganze Theater über weite Strecken gar nicht ernst nehmen kann. Und das ist eigentlich schade.
(Im Original erschienen auf thedailyfranz.at)
(pi-news.net)

Nur Türkisch und Kurdisch
Deutschtürke Ali Can: "Natürlich spreche ich mit meinen Eltern zu Hause kein Deutsch!"
Als Asylsuchender kam Can 1995 mit seiner Familie nach Deutschland. In der HuffPost schreibt er nun darüber, warum es in Ordnung und sogar gut ist, dass seine Eltern mit ihm zu Hause Türkisch und nicht Deutsch sprechen.
(focus.de.Im falschen Land.)

Das etwas andere Fasten...
Wie auch Sie es schaffen, Ihren MSM-Konsum zu kontrollieren
Von AP
Geht es Ihnen auch so? Können Sie es nicht lassen? Sie wissen, dass der Großteil der Nachrichten im Staatsfunk und dem merkeltreuen Onlinewald den Klick nicht wert sind. Aber dennoch schauen Sie Tag für Tag auf BILD.de, Focus.de, Welt.de und Spiegel.de. Nur mal kurz nachsehen, was die denn dazu schreiben…Neugier ist ein starker Drang, ja fast eine Droge. Aber kaum sind Sie auf der Seite, fangen Sie bereits an, sich zu ärgern? Einseitig, tendenziös, unausgeglichen. Warum hab ich das nur angeklickt? Manche Zeitgenossen sprechen auch von Lügenpresse. In den USA hat sich der Term MSM, also Mainstream-Medien, eingebürgert.Aber wie man Sie auch nennt: Die MSM bekommen den meisten Menschen nicht gut. Sie wühlen auf und sorgen für innere Anspannung, Frust und Ärger. Aber das schlimmste ist: Mit jedem Klick schwächen Sie nicht nur sich selber. Nein, Sie stärken auch noch die MSM.Diese leben von unserer Aufmerksamkeit, von unserer Neugier, von unseren Klicks, die Sie in Werbeeinnahmen verwandeln können. Also sollten sich Patrioten systematisch den MSM entziehen. Am besten durch MSM-Fasten. Suchen Sie sich einen Tag in der Woche, an dem Sie von nun an nicht EINE Online-Seite von SPON, BILD & Co. besuchen. Fangen Sie gleich morgen an und steigern Sie sich stetig.
MSM-Fasten wird heute Patrioten immer leichter gemacht
MSM-Fasten wird heute Patrioten immer leichter gemacht. Wer sonntags wissen will, was in der Print-Ausgabe des Spiegel steht, der kauft sich selbstverständlich kein Heft am Kiosk. Die hochwertige Zusammenfassung finden Sie jeden Sonntag in der Kolumne „Der Sonntagsleser“ auf Tichys Einblick von Autoren wie Hans-Peter Canibol, Fritz Goergen oder Alexander Wallasch.Sollte wider Erwarten etwas Relevantes in der Welt am Sonntag (Wams) stehen, dann wird Ihnen PI-NEWS-Autor „Jupiter“ dies wie an diesem Sonntag sicherlich nicht vorenthalten.Wer heitere feuilletonistische Texte sucht, kommt um Henryk M. Broder nicht herum. Aber wer Broder lesen will, sollte kein Springer-Abo der Welt-Online buchen. Besuchen Sie einfach die Achse des Guten (Achgut.de), auf der Broder und seine Freunde sich austoben und Sarkasmus und Ironie kostenlos freihaus liefern.
Freie Medien-Leser wissen mehr
Aber das Leben hat nicht nur Sonnenseiten. Viel zu häufig müssen wir über Vergewaltigungen, Morde und Asylaufstände lesen. Wenn Sie die Identität des Täters und die Tathintergründe aus dem Polizeibericht lesen wollen, werden Sie höchstwahrscheinlich auf PI-NEWS fündig. Kleiner Tipp: Sparen Sie sich den Umweg über die MSM. Schauen Sie gleich auf PI-NEWS, was es neues gibt.Wenn Sie nach dem Lesen aller täglichen PI-NEWS-Artikel immer noch Informationsbedarf haben, besuchen Sie die Freie Presse, Philosophia Perennis, MMnews oder Jouwatch und viele andere mehr. Steht Ihnen der Bedarf mehr nach profanen Agenturmeldungen und internationaler Politik, dann besuchen Sie doch Epoch Times. Dadurch können Sie vermeiden, wichtige internationale Entwicklungen zu verpassen. Auch die nationale Politik in Deutschland kommt nicht zu kurz. Wer braucht da noch Focus-Online?
Fasten Sie immer ganze Tage
Wenn Sie die genannten Ratschläge und Webseiten beherzigen, werden Sie Ihren MSM-Konsum deutlich reduzieren können. Am besten Fasten Sie ganze Tage. Dann erscheinen Sie bei den MSM-Seiten nicht als Tagesuser, was eine wichtige Kenngröße ist. Auf diese Weise entziehen Sie den MSM Ressourcen wie Aufmerksamkeit und Klicks, die die freien Medien dringend brauchen. Aber übertreiben sollten Sie nicht. Wir reden immer noch vom Fasten, nicht vom Veganertum. Einen Tag im Monat sollten Sie Mainstream-Medien bewusst konsumieren. Einmal im Monat Ihre Blase verlassen. Lesen Sie aufmerksam, was sich dort abspielt. Denn Filter-Blasen können Radikalisierungen begünstigen, die jeder politischen Bewegung schaden. Wir sehen dies bei immer mehr prominenten SPD-Politikern. Werden Sie nicht so verbohrt wie Pöbel-Ralle Stegner, Johannes „Hass-macht-hässlich“ Kahrs und Co. An diesen traurigen Figuren kann man erkennen. Hass macht wirklich hässlich!
(pi-news.net)

Nach Verwirrung pur: graue Bundestags-Salbe
UN-Migrationspakt: Schäuble und Dobrindt ja, Merkel und Polat nein
Von Redaktion
Was bedeutet der UN-Migrationspakt und was nicht? Darin sind sich die nichts desto trotz handelnden Politikern alles andere als einig. Und nun soll der Bundestag Rechtswirkungen wegbeschließen?...”...„In Entschließungen bringt der Bundestag seine Auffassung zu politischen Fragen zum Ausdruck und/oder fordert die Bundesregierung zu einem bestimmten Verhalten auf. Rechtsverbindlich sind sie nicht.” Nichts. Graue Salbe.
(Tichys Einblick.  Endlich eine Antwort auf die Frage: Wie viele Engel passen auf eine Nadelspitze?)

5G-Netzausbau
Deutschland hat sich beim Mobilfunk komplett verzockt
Im europäischen Vergleich ist Deutschland bei der 4G-Abdeckung auf dem Stand eines Entwicklungslandes – eine flächendeckende 5G-Abdeckung wirkt utopisch. Die Anbieter und der Staat stehen beide in der Verantwortung. Wo bleibt der Aufschrei?
(welt.de. Kalkutta bringt Besserung. Wer kann aufschreien, wenn er sich gerade im Funkloch befindet?)

Claudio Casula
Ein Potpourri des Irrsinns
Es stellt sich allmählich die Frage, ob man Deutschland nicht überdachen sollte, um nach dem tollsten Holocaust-Mahnmal auch die größte geschlossene Anstalt der Welt zu schaffen. Der Autor Markus Vahlefeld sieht Deutschland jedenfalls „auf der Couch“...Normal ist es ja längst nicht mehr, wenn man – kaum, dass wieder einmal einer oder mehrere Jungmänner aus dem Orient oder Afrika ein besonders schockierendes Verbrechen begangen haben – nur bis drei zählen muss, bis sich irgendein Funktionsträger das Narrengewand überwirft und dringend davor warnt, die Tat zu „instrumentalisieren“ – was, wie der Autor an mehreren Beispielen zeigt, inzwischen kalte Routine geworden ist. Weil alle mitmachen, funktioniert der Spin immer wieder: Egal, was passiert ist, die eigentliche Gefahr kommt von rechts. Wehret den Anfängen!...Markus Vahlefeld: „Macht hoch die Tür. Das System Merkel und die Spaltung Deutschlands“; 16,00 Euro.
(achgut.com. Dann fehlt aber der Aufblick zum Himmel.)

Annette Heinisch
Zustimmen und gleichzeitig nein sagen, das geht nicht
Teile der CDU und CSU wollen klarstellen, „dass der (Migrations) Pakt keine Grundlage für künftige Rechtsetzung sein kann, dass er völkerrechtlich unverbindlich ist und kein Völkergewohnheitsrecht begründen kann“. Also: Die Bundesregierung soll zustimmen, zugleich aber erklären, wie sie subjektiv den Pakt empfindet, nämlich als verbindlich für alle anderen nur nicht für uns? Mit Verlaub, wir unterschreiten politisch gerade das Kindergartenniveau..
(achgut.com. Merkels Kita, eine Erfindung der Pleite-DDR.)

Grüne Zensur in Bremen
Was kann man Bürger lesen lassen?
Gesinnungskontrolle durch Kleingeister
Von Michael Klein
„Unerträglich“ ist das Wort, das mir regelmäßig einfällt, wenn ich daran denke, dass Politdarsteller, deren Bildungsstand zumeist nicht ausreicht, um in der Mitte der IQ-Normalverteilung der Bevölkerung einen Platz zu finden, der Ansicht sind, sie könnten Entscheidungen für eben diese Bevölkerung treffen, deren Mehrheit sie intellektuell nicht das Wasser reichen können....Genau diese Demarkationslinie ist in Bremen überschritten, wie Stefan Schubert auf „Philosophia Perennis“ berichtet. Dort nehmen die Grünen und ihr Berliner Verlautbarungsorgan „taz“ Anstoß daran, dass man in der Bremer Stadtbibliothek das Buch „Die Destabilisierung Deutschlands“ ausleihen und als Folge davon lesen kann. Das Buch, in dem nach Ansicht der grünen „taz“ Thesen islamistischer Unterwanderung und Verschwörungstheorien deutscher Unterwürfigkeit gegenüber den USA verbreitet werden, Behauptungen, denen der Autor des Buches, der wissen sollte, was er geschrieben hat, vehement widerspricht, ist für die Grünen Anlass, die Frage danach zu stellen, was Bürger lesen dürfen...Es geht weder die „taz“ noch die Grünen etwas an, was in Bücherregalen öffentlicher Bibliotheken steht. So lautet die einzige Antwort, mit der man diesem prätentiösen Anspruch, den Lesestoff von Bürgern kontrollieren zu wollen, begegnen kann. Wo leben wir eigentlich, wenn Halbgebildete aus der grünen Partei meinen, sie könnten darüber entscheiden, welche Bücher andere zu lesen bekommen? Im Faschismus....Zensur hat viele Gesichter. Die Grünen sind vielleicht die hässlichste Fratze, die Zensur derzeit trägt..
(eigentümlich frei. Fachisten sagen, sie sind die Antifachisten.)

Indoktrination statt Diskussion
Deutsche Journalisten Schule (DJS) gegen Hamed Abdel-Samad und andere
Von Dokumentation
Constantin Schreiber, Ahmad Mansour und Hamed Abdel-Samad haben erfahren, dass Islam-Lobbyisten nun Schüler der deutschen Journalisten Schule (DJS) vor uns dreien gewarnt haben, weil wir angeblich die Gesellschaft spalten und Imame Verfolgung aussetzen. Eine Diskussion in der DJS lässt diese nicht zu. Während Islamverbände, Erdogan-Anhänger und konservative Prediger einen leichten Zugang zu Universitäten, Kirchen, politischen Stiftungen und staatlichen Institutionen haben, sind Kritiker dort nicht willkommen. Im Namen der Toleranz enthält man somit den Bürgern und Studenten das Recht auf freie Meinungsbildung vor. Wir dokumentieren die Erklärungen von Hamed Abdel-Samad, Constantin Schreiber und Ahmad Mansour zur DJS....
(Tichys Einblick. Es ist Krieg, Bürgerkrieg, Krieg gegen Deutschland und die Bürger.)

Urteil des Landesarbeitsgerichts
Berlin muß Kopftuchträgerin entschädigen
Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat einer Moslemin Entschädigung zugesprochen, die wegen ihres Kopftuchs nicht als Lehrerin eingestellt worden war. Berlin hatte die Weigerung mit dem Neutralitätsgesetz begründet, das Lehrern, Polizisten und Justizangestellten verbietet, während der Arbeit religiöse Symbole zu tragen.
(Junge Freiheit. Scharia?)

„Muß das wieder sein?“
Sexismus-Verdacht: Düsseldorf läßt Leichtathletik-Plakate abhängen
Die Stadt Düsseldorf hat nach Sexismus-Vorwürfen angekündigt, Werbeplakate für das anstehende Finale der internationalen Leichtathletik-Hallenmeisterschaftsserie abzuhängen oder zu überkleben. Beklagt hatte sich unter anderen der CDU-Ratsherr Stefan Wiedon. Die Sportlerin selbst findet das Plakat unproblematisch.
(Junge Freiheit. Frauensport? Igittigitt!)

Falsch zugestellter Ablehnungsbescheid
Abgeschobener Asylbewerber muß zurückgeholt werden
Ein abgeschobener Asylbewerber aus Russland muß nach Deutschland zurückgeholt werden. Grund ist ein nicht ordnungsgemäß zugestellter Ablehnungsbescheid. Der Mann habe deswegen nicht fristgerecht gegen seine Abschiebung klagen können, bemängelte das Verwaltungsgericht Gießen.
(Junge Freiheit.Justiz in einem "Unrechtsstaat"?)

Nicht mal 10 Prozent gehen an Bedürftige:
Was mit Kleiderspenden wirklich passiert
Über unsere gebrauchte Kleidung freuen sich noch viele. Die Textilexporteure auf jeden Fall. In Afrika aber wehrt man sich gegen die Flut an Altkleidern, die dort die Märkte überschwemmt und zerstört.
(focus.de. Spenden, spenden, spenden, irgendwie muss die Welt ja verenden.)

Widerspruch im Widerspruch
UN-Migrationspakt: Kasperle-Theater im Bundestag
Von Roland Tichy
Migrationspakt: er gilt, er gilt nicht, er verpflichtet doch, aber nur andere - der Deutsche Bundestag wird von der GroKo endgültig zum Kasperle-Theater herabgewürdigt - und die Abgeordneten spielen mit. So viel Verachtung von Volk und Parlament ist mir nicht erinnerlich...
(Tichys Einblick. Mit Michel Kasper lässt sich alles machen.Der A-Quotient hat die Mehrheit.)

Warum es hier keine Gelben Westen geben wird
Dann sollen sie halt Taxi fahren
Von Achim Winter
Zehntausende Menschen gehen in Frankreich auf die Straße – bei uns: Still ruht der See.Unzählige Aspekte unserer Regierungspolitik bergen große Belastungen für den Einzelnen. In Zukunft oder, wie bei den Energiekosten, schon jetzt. Damit zumindest der Regierung dabei nicht das Geld ausgeht, hat sich die französische ein besonderes Schmankerl ausgedacht. Eine sich – zum Wohle der Umwelt – turnusgemäß selbst erhöhende Energiesteuer. Streng nach dem Motto: Umwelt vor Geldbeutel der Bürger. Ganz im Sinne Marie-Antoinettes, die ja sinngemäß verlautbart haben soll: Wenn den Untertanen das Geld fürs Auto ausgeht, dann sollen sie halt Taxi fahren...
Und wie sieht es nun bei uns aus? Im Angesicht etwa des ausgewachsenen Energie-Tugendterrors der DUH?...Angela Merkel und ihre Mitstreiter müssen sich keine Sorgen machen. Ihre Untertanen sind für das, was die Franzosen veranstalten, viel zu gut. Zu gut erzogen...
(Tichys Einblick. Das Volk steckt freiwillig in grünen Zwangsjacken.)

Weniger geben mehr:
Die Deutschen spenden höhere Summen
In Deutschland spenden weniger Privatpersonen Geld an Organisationen – dafür geben sie aber höhere Summen. Eine Erhebung des Deutschen Spendenrates zeigt aktuelle Zahlen...Rund 16,5 Millionen Menschen gaben von Jahresbeginn bis Ende September Geld an Organisationen und Kirchen. Dies geht aus einer Erhebung im Auftrag des Deutschen Spendenrates hervor, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Das seien eine halbe Millionen Personen weniger als im Vorjahreszeitraum – und der niedrigste Wert seit der ersten Untersuchung 2005, teilte der Verband mit. Weil die Spender aber höhere Summen gaben, habe das bisherige Aufkommen 2018 im Vergleich zu den Hochrechnungen vor einem Jahr um sechs Prozent auf 3,3 Milliarden Euro zugenommen.
(faz.net.Vor allem die Krchen können es nicht lassen und sind unersättlich, obwohl dies unchristlich ist.)

Aufzüge für Privathäuser:
Im Alter geht es aufwärts: Es muss kein Treppenlift sein: Besonders ältere Menschen denken über einen Aufzug im eigenen Haus nach. ...Wer sich für eine solche Lösung entscheidet und in das Thema tiefer einsteigt, stößt früher oder später auf die von der Europäischen Union erlassene, stetig überarbeitete Maschinenrichtlinie. In ihrer Fassung von 2006 (EU2006/42/EG) wird der rechtliche Rahmen für jene Aufzüge geschaffen, die mit höchstens 0,15 m/s – das ist gemächliches Schritttempo – zwischen maximal sechs Stockwerken pendeln.
(faz.net. Ab drei Stockwerken sollte ein Aufzug Pflicht sein, wenn schon ständig von Barrierefreiheit geredet wird. In öffentlichen Gebäuden geht es nicht ohne.)

Königs Wusterhausen
Afghanen sollen 15jährige vergewaltigt haben
Zwei Asylsuchende aus Afghanistan stehen im Verdacht, im brandenburgischen Königs Wusterhausen ein 15 Jahre altes Mädchen vergewaltigt zu haben. Sie sollen ihr Opfer für die Tat in eine öffentliche Toilette an einem Spielplatz gezogen haben. Einer der beiden Verdächtigen sei bereits polizeibekannt.
(Junge Freiheit. Überraschung? Wann wird gegen die wahren Täter wegen mutmaßlicher Beihilfe ermittelt?)

Heuchel-Frage des Tages und die Heuchel-Antwort:
„Warum verschenkt die UNO Kreditkarten an Flüchtlinge?“
Von PETER BARTELS
Es gibt Geschichten, die muss man zweimal lesen. Sogar bei BILD! Da lockt die Online-Schlagzeile „Warum verschenkt die UNO Kreditkarten an Flüchtlinge?“ Und verspricht einen „Faktencheck“. Raus kommt ein „Latten-Schreck“ namens Hans-Jörg Vehlewald … Chefredakteure können nicht immer am Desk sitzen und Blatt machen, manchmal müssen sie raus in den Gau, den Kollegen Mut machen, weil’s nur noch abwärts geht mit dem Blatt. Dann schlägt daheim die Stunde der Mäuse. Während BILD-Chef Julian Reichelt, der seit Wochen mühsam versucht, vom Saulus zum Paulus zu werden, in Böblingen „Regionalkonferenz“ machte, ließ Hans-Jörg Vehlewald (54) flugs eine Story ins Blatt flutschen, die ihm sicher schon länger auf den roten Nägeln brannte. Seinem früheren Chef Sigmar Gabriel sicher auch. Schließlich war der Hans-Jörg mal sein Büroleiter … Vehlewald studierte Politik (nur für Eingeweihte: FU Berlin!). Dann Henri Nannen-Schule (nochmal für Eingeweihte: STERN), NDR 2, „Spiegel“. Dann der „logische“ Schritt für die neuen Medien-Intellektuellen: BILD!! Elf Jahre Chefreporter EU-ropa-Politik. Ab März 2012 Presse- und Kommunikation im SPD-Bundesvorstand, 15 Monate später back to BILD; Wahlkampf an der BILD-Basis ist besser als aus dem fernen SPD-Kanal. Das Unternehmen ging krachend schief: Vor allem, weil Gabriel sich dann doch nicht traute, den Trotzki für die SPD zu machen, kein Kanzler-Kandidat wurde, wie versprochen. Wiki nennt das immer noch fälschlich eine Falschmeldung. Obwohl doch gleich zwei glühende SPD-Genossen – Vehlewald u n d Rolf Kleine (einst Berater von SPD-Steinbrück) – für BILD recherchiert und geschrieben hatten …Der mollige Sigmar ließ sich halt lieber den Magen verkleinern. Er wusste, er würde ebensowenig an Merkels breiter Kiste vorbei kommen, wie vor ihm die Helmut Schmidt-Karikatur Steinbrück. Was schlau von Gabriel war – konnte doch EU-Millionär Martin Schulz endlich zum GröSoz aller Zeiten werden. Und Berufsschullehrer Gabriel Außenminister …Ääätsch! Und da kommt man rum, sogar bis zur UNO. Womit wir bei den „UNO-Kreditkarten“ sind. Genosse heute Früh-Rentner Gabriel, der kritische Deutsche instinktiv als Pack erkennt, träumte schon länger „morgen“ von einem Job bei der UNO. Und Vehlewald von einem Comeback. So oder so. Nun also war die UNO-Story fertig, der Kater aus dem Haus, die roten Mäuse hatten den Tisch für sich zum Tanzen: „Es klingt (für manchen) wie eine Horrormeldung: Der ungarische Milliardär George Soros spendiert Flüchtlingen … eine Gratis-Kreditkarte zum Einkaufen. Und Mastercard, Europäische Union und das UN-Flüchtlingswerk UNHCR helfen ihm auch noch dabei“. Vehlewald weiter: „Seit Wochen kursiert die Nachricht in Blogs und Facebook-Netzwerken und schürt die Angst vor einer „ungezügelten Welle“ neuer Zuwanderer… Auch Ungarns Premier Victor Orban gab sich entsetzt … Die Verteilung von Karten „an Menschen, die wir nicht kennen, ist ein direkter Angriff auf das Leben der Europäer.“ Um dann den generösen, zum Glück aufgeklärten Genossen zu geben: “Na ja, ganz so ist es nicht …“ Dabei hat der „Chefreporter“ bis hierher längst dreimal sich selbst und seinen Beruf verraten: „schürt die Angst“ … „ungezügelte Welle“ … „Zuwanderer“ … An ihren Worten sollt ihr sie erkennen? Auch wenn der Bibel-Johannes „Taten“ sagte: Für Journalisten sind Worte „Taten“. Schwerter und Fanfaren … Der Ex-SPD-Schreiber von Gabriel wird nach langem „Faktencheck“ zum Latten-Schreck, vulgo: Er hat nicht alle auf derselben, schreibt wörtlich: „Tatsächlich verteilt das UN-Flüchtlingswerk UNHCR seit Jahren Cash-Cards an Flüchtlinge …“ Specherin Juliane Schmitz-Engels: „Mastercard arbeitet aktiv mit Nicht-Regierungs-, Wohltätigkeits-, Hilfsorganisationen sowie Regierungen zusammen, um die Bargeldausgabe auf ein digitales Format umzustellen, da dies sicherer ist …“ Für uns Pack, das nix Elite-Schwurbel kann: „Nicht-Regierungs-Organisation“? N-G0! „Wohltätigkeits-, Hilfsorganisationen“? Caritas! … Brot für die Welt! … Johanniter! … Malteser! … Arbeiter-Samariter! … Ärzte ohne Grenzen! … Aquarius und die für Soros schwimmenden Kopfgeldjäger im Mittelmeer! … Und natürlich all die anderen Gutmenschen, für die nicht mal PI-NEWS genug Platz hat … Und die „Bargeldausgabe“ auf Digital umstellen? Macht das nicht für uns Pack die Bank, wenn wir ein Konto bei ihr haben, auf das wir vorher das sauer verdiente Restgehalt eingezahlt haben? Jedenfalls das, was nach Steuer, Versicherung, Rente noch übrig bleibt?… Und seit wann gibt es in der Wüste, im Urwald, im Flüchtlingslager Banken? Geldautomaten? Und wenn, wozu? Sind doch alles „Flüchtlinge“, also „Schutzsuchende!… Supermarkt? Apple Stores? H&M? Nike? Ist mit Mastercard die Fata Morgana etwa keine Luftspiegelung mehr? … Vehlewald, jetzt ganz auf Faktenschreck, zitiert die hochbezahlte Mastercard-Sprecherin Schmitz-Engels nochmal: „Bis heute konnte durch unsere Kooperation mit den N-GOs 2,5 Millionen Menschen auf der ganzen Welt geholfen werden.“ Wetten, dass wieder jede zweite Witwe tränenumflort ihren Online-Banker zur Spende anweist, vorausgesetzt, die IBAN-Nummer ist parat?! Doch Fakten-Schreck Vehlewald weiß n o c h mehr: „Die Beiträge auf den Kreditkarten sind begrenzt auf dass Nötigste an Nahrung, Getränken, Kleidung (maximal 550 Euro für eine Familie)… Für die Ausgabe von Bargeld sind die Karten nicht vorgesehen. Und: Sie sind … grundsätzlich mit dem Namen des Hilfeempfängers versehen …“ Uuund: Zwar unterstütze der Milliardär Soros die Flüchtlings-Nothilfe … Er persönlich habe auch dem MasterCard Aid Network 50 Millionen Dollar zugesagt … 50 Millionen Dollar!! Warum trotzdem manche „Flüchtlinge“ 50.000 Euro mit sich rumschleppen (was Vehlewald Fake News nennt aber leider Fakt ist)? Und nur 550 Euro? Flaschenpfand-Rentner, Hungertafel-Omma, Ihr braucht einen Fluchthelfer, dann klappts auch wieder mit dem „Nötigsten“… Der BILD-Chefreporter wird jetzt zum virtuellen Plüschbärchen-Werfer, löckt wider den Stachel: „Kaum hier, schon ’ne Kreditkarte? Konsum und Kredit??“ Und dann bindet er uns den ganz großen Bären auf: 550 Euro sind „Lebensmittel für Kinder!“ … KINDER? Welche Kinder? … Welche Flüchtlinge? … Die Millionen aus Syrien, Irak, Afghanistan, Marokko, Eritrea, Senegal, Ghana, Nigeria? Die jungen, strammen Männer, die Merkel mit selbstgefälligen Selfies über die Grenze lockte, die sie vorher platt gewatschelt hatte? Selbst ihre Staats-Glotze hat es schwer, Mütter mit Kindern in den Soros-Schlauchbooten zu finden… Aber Vehlewalds „MasterCard“ findet sogar die Pässe (Namen), die Merkels Gäste vor der deutschen Grenze weggeworfen haben. Weil das aber auf Dauer lautloser, schneller, also digitaler gehen soll, hat Merkel die UNO zum „Flüchtlinkspakt“ überredet. Dann klappst auch wieder mit dem Nachschub für N-GOs, Caritas und Aquarius, die Architekten und Anwälte. Und der nächsten Gehaltserhöhung für all die „Menschenretter“, die Umsätze der Migranten-Mafia. Schade, dass die meisten von Vehlewalds „Schutzsuchenden“ nicht lesen können. Sonst würde es vielleicht sogar mit der BILD-Auflage wieder klappen…
(pi-news.net)

Von San Pedro Sula über San Diego nach Marrakesch und Berlin

Von KEWIL

Jeder kann gerade in Amerika deutlich sehen, was der sogenannte „Globale Pakt für Migration“ bedeutet, der demnächst in Marrakesch unterschrieben wird.

Da haben sich Anfang Oktober 2018 in San Pedro Sula im Nordwesten von Honduras rund 200 Leute, junge Männer, aber auch Frauen und Kinder, versammelt, die gemeinsam versuchen, in die USA zu kommen.

Nicht die erste Gruppe. Schließlich sind die Lebensbedingungen in Mittelamerika nicht gerade überragend, das Einkommen ist niedrig, Arbeitslosigkeit und Mordrate hoch. Man träumt vom Eldorado nördlich des Rio Grande.

Der Pulk machte sich auf die Socken und war an der Grenze zu Guatemala, die illegal überschritten wurde, schon auf über 1000 Personen angewachsen, die sich auf verschiedenen Wegen und mit unterschiedlichen Mitteln und Geschwindigkeiten nach Norden bewegten.

Spätestens da hatten sich schon diverse NGOs und „Menschenrechts-Anwälte“ angehängt, die im TV, in der Presse und im Internet für die Migranten-Karawane Propaganda machten und mit guten Tipps nicht sparten. So überquerte man bald die Grenze nach Mexiko, endgültiges Ziel USA.

Präsident Trump warnte die Karawane und vor der Karawane, hatte aber Wahlkampf, seine Mauer nach Mexiko war nicht gebaut und umstritten, Gerichte, Hollywood, Demokraten, eingewanderte Latinos und alle seine Feinde rochen eine gute Gelegenheit, den Präsidenten als machtlosen Schwätzer vorzuführen.

Da war die Migranten-Lawine schon auf 4000 angeschwollen und wurde jeden Tag größer, befeuert durch Nachrichten und Bilder im TV. Mal sehen, wer stärker ist. Und obwohl die USA bereits zwölf Millionen Illegale im Land haben, können auch dort die Linken den Hals nicht vollkriegen.

Die Regierungen in Guatemala und Mexiko sind gespalten. Einerseits wünschen sie die Illegalen zum Teufel, denn die machen auch auf den Durchgangsstationen Probleme, andererseits finden sie einen Test von Trumps Entschlossenheit – er hat schon 5000 Soldaten alarmiert – für ihre zukünftige Politik ebenfalls hilfreich. Und sie wollen die Dampfwalze, die auf 7000 Migranten angewachsen ist, auf keinen Fall zurück.

Jetzt ist die Vorhut der Einwanderer-Karawane schon an den Ufern des Rio Grande in Juárez und auf den Zäunen in Tijuana vor San Diego, und alle warten, was passiert. Auch Trump wird nicht schießen können, aber was sind die Alternativen?

Dieses Ereignis zeigt schon jetzt, was auf uns global zukommt: Irgendwo in 3000 oder 5000 Kilometer Entfernung beschließen ein paar, dass sie zu uns kommen und es besser haben möchten. Und wir haben absolut keine Mittel, sie zu bremsen. Wir müssen sie hereinlassen, Asyl spielt gar keine Rolle mehr. Der Einwanderer bestimmt alles – wer, wann, wieviele, wohin! Der Einheimische darf höchstens zahlen – solange er noch die Kassenschlüssel hat…
(pi-news.net)

Radikalisierung der französischen muslimischen Gesellschaft

Von Giulio Meotti

(Englischer Originaltext: The Fracturing of France, Übersetzung: Daniel Heiniger)

In einem neuen Programm bietet die Regierung von Macron bereits Kindern im Alter von sechs Jahren Arabischunterricht in den öffentlichen Schulen Frankreichs an, angeblich um die Integration zu erleichtern.

Die französischen Behörden scheinen zu ignorieren, dass die überwiegende Mehrheit der Terroristen aus Frankreich französische Staatsbürger sind, die ein perfektes Französisch sprechen und im Gegensatz zu ihren Eltern in Frankreich geboren wurden. Sie waren perfekt "integriert". Sie lehnten es ab.

US-Präsident Donald Trump und der französische Präsident Emmanuel Macron trugen kurz vor Trumps Besuch in Frankreich in diesem Monat einen öffentlichen diplomatischen Konflikt aus. Der Streit begann, als Macron in einem Radiointerview vorschlug, dass Europa eine Armee brauche, um sich vor den USA zu schützen. "Wir müssen uns in Bezug auf China, Russland und sogar die USA schützen", sagte Macron.

Frankreich vor den Vereinigten Staaten schützen? In einer Rede vom 11. November zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg attackierte Macron in einem diplomatischen Willkommensgruß an seinen Gast den "Nationalismus". Präsident Trump hatte sich weniger als drei Wochen zuvor stolz als "Nationalist" bezeichnet.

Macron, so scheint es, nutzte den 1918 unterzeichneten Waffenstillstand, um zu vergessen, was 2018 in Frankreich vor sich geht.

Gérard Collomb, bis letzten Monat französischer Innenminister und derzeit Bürgermeister von Lyon, ist offenbar pessimistisch hinsichtlich der Situation in seinem Land, so die von Valeurs Actuelles berichteten Kommentare. "Die Menschen wollen nicht zusammenleben", beklagte Collomb und fuhr fort, dass die Verantwortung für die Sicherheit während der jüngsten Einwanderungswelle "enorm" war. Collomb warnte auch davor, dass es nur "wenig Zeit" gibt, um die Situation zu verbessern. "Es ist schwer einzuschätzen, aber ich würde sagen, dass die Situation in fünf Jahren unumkehrbar werden könnte. Ja, wir haben fünf, sechs Jahre Zeit, um das Schlimmste zu verhindern", fügte er hinzu.

Und das Schlimmste wird eine "Sezession" sein, wie Gilles Kepel, der französische Islamist, sie nannte: "Die Fraktur" (der Bruch).

Macron scheint jedoch nicht besonders empfänglich für die Warnung von Collomb zu sein. Berichten zufolge hat ein Mann, der "Allahu Akbar" schrie, diese Woche in Brüssel auf einen Polizisten eingestochen, während eines Staatsbesuchs von Macron in der belgischen Hauptstadt - dem ersten eines französischen Präsidenten seit Mitterrand in den 80er Jahren. Macron ging auch in den Brüsseler Stadtteil Molenbeek, den er als "ein vom Bild des Terrordramas geprägtes Gebiet und auch als Ort der Initiativen, des Teilens und der Integration" bezeichnete. Teilen und Integrieren?

Acht Personen wurden in Molenbeek bei einer Anti-Terror-Razzia im März 2018 verhaftet. Ein vertraulicher Bericht enthüllte letztes Jahr, dass die Polizei im gleichen Brüsseler Bezirk 51 Organisationen aufgedeckt hat, die mutmaßliche Verbindungen zum dschihadistischen Terrorismus haben. Viele der an den Terroranschlägen von Paris und Brüssel beteiligten Verdächtigen lebten oder operierten in Molenbeek. Wie Julia Lynch in der Washington Post in Bezug auf Molenbeek schrieb:

"Als eine von 19 'Gemeinden' im Brüsseler U-Bahn-Bereich war dieses Viertel die Heimat von einem der Angreifer bei den S-Bahn-Bombenanschlägen von 2004 in Madrid und des Franzosen, der im August 2014 im Jüdischen Museum in Brüssel vier Menschen erschossen hat. Der marokkanische Schütze im Zug Brüssel-Paris, Thalys, im August 2015 wohnte dort bei seiner Schwester."

Wenn es einen Ort gibt, an dem Collombs Erklärung über "Sezession" nicht nur eine Warnung, sondern bereits eine Realität ist, dann ist dieser Ort Molenbeek. Roger Cohen, von der New York Times, nannte es den "islamischen Staat Molenbeek". Und solche Bezirke sind nicht auf ein belgisches Phänomen ausgerichtet. "Heute wissen wir, dass es in Frankreich 100 Viertel gibt, die potenzielle Ähnlichkeiten mit dem haben, was in Molenbeek passiert ist", sagte der damalige französische Minister für Jugend und Sport, Patrick Kanner, 2016. Eines davon ist die Stadt Trappes, die nicht nur für den internationalen Fußballstar Nicolas Anelka bekannt ist, sondern auch für die Zahl der Dschihadisten, die von dort aus nach Syrien oder in den Irak kämpfen gegangen sind.

In Frankreich sind dieses Jahr sechs geplante Terroranschläge vereitelt worden, wie der Staatssekretär des Innenministers Laurent Nunez mitteilte. "Seit November 2013 wurden 55 geplante islamistische Angriffe dank der Aktionen der Geheimdienste vereitelt, darunter sechs in diesem Jahr", sagte Nunez.

In den letzten Monaten wurde das aktuelle französische Szenario nicht von neuen großen Terroranschlägen dominiert, sondern von einem täglichen Regen von Einschüchterungen. Ein Franzose um die 60 ging letzte Woche mit eingepackten Weihnachtsgeschenken eine Pariser Straße entlang, als ein Fremder ihm seine Brille vom Kopf schlug, bevor er auf ihn eindrosch. "So behandeln wir die Ungläubigen", sagte der Angreifer zu dem Mann. Wenige Tage zuvor wurde auch ein französisch-jüdischer Bürger von drei Männern auf der Straße angegriffen.

An der ideologischen Front tritt "Macron in die Fußstapfen von Präsidenten, die versucht haben, einen 'französischen Islam' zu etablieren", berichtete Politico. Laut dem Wall Street Journal:
"Jetzt erwägt die Regierung von Präsident Emmanuel Macron, Eltern eine säkulare Alternative zu dieser Verflechtung von Arabisch und Islam zu geben, indem sie mehr öffentliche Schulen in Frankreich anstößt, Kindern ab 6 Jahren Arabischunterricht anzubieten..."

Robert Ménard, der Bürgermeister der südlichen Stadt Béziers, erklärte, dass "der Arabischunterricht mehr Ghettos schaffen wird". Die französischen Behörden scheinen zu ignorieren, dass die überwiegende Mehrheit der Terroristen aus Frankreich französische Staatsbürger sind, die ein perfektes Französisch sprechen und im Gegensatz zu ihren Eltern in Frankreich geboren wurden. Sie waren perfekt "integriert". Sie lehnten es ab.

Die Bestätigung der islamistischen Welle erfolgte im vergangenen September in einem schockierenden Bericht des Instituts Montaigne mit dem Titel "Die Islamistenfabrik". Sie beschreibt den extremen Grad der Radikalisierung der französischen muslimischen Gesellschaft. Laut ihrem Direktor Hakim El Kharoui schaffen extremistische Muslime in Frankreich "eine alternative Gesellschaft, parallel, getrennt. Mit einem Schlüsselkonzept: Halal." Macron hat praktisch nichts getan, um diese Expansion zu stoppen.

"Zwei oder drei salafistische Moscheen wurden in 18 Monaten geschlossen, doch die ausländische Finanzierung von Moscheen wurde nicht verboten", sagte die Parteichefin des Front National, Marine Le Pen, kürzlich. Das Ziel der Auslandsfinanzierung hat der ehemalige Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Partei, Jean-Frédéric Poisson, in seinem neuen Buch "Islam, Eroberung des Westens" beschrieben. "Die Expansion des Islam im Westen ist Teil eines strategischen Plans, der von den 57 Staaten entwickelt wurde, aus denen sich die Organisation der islamischen Zusammenarbeit zusammensetzt - eine Art muslimische Vereinte Nationen -, die die Verbreitung der Scharia in Europa theoretisch behandelt haben", sagte Poisson diesen Monat in einem Interview. "Sie erklärten offen den Ehrgeiz, eine "Ersatzzivilisation" im Westen zu etablieren."

Es gibt jedoch mehr als nur die kulturelle Ebene. Philippe De Villiers, ein Politiker und Essayist, der Macron nahe steht, hat kürzlich einen Satz erwähnt, der von seinem Bruder, General Pierre de Villiers, dem ehemaligen Chef des französischen Militärs, geprägt wurde. General de Villiers hatte Macron vor einer möglichen inneren Implosion in den volatilen Pariser Vororten gewarnt: "die dunkleren Seiten der Stadt des Lichts". Laut Philippe De Villiers habe sein Bruder zu Macron gesagt: "Wenn die Vororte revoltieren, wären wir nicht in der Lage, damit umzugehen, wir können es uns nicht leisten, uns ihnen entgegenzustellen, wir haben nicht die Männer dazu."

Zwei Journalisten der Mainstream-Zeitung Le Monde, Gérard Davet und Fabrice Lhomme, veröffentlichten kürzlich ein Buch mit dem Titel Inch'allah: l'islamisation à visage découvert ("So Allah will: Das offenbarte Gesicht der Islamisierung"), eine Untersuchung der "Islamisierung" des großen Pariser Stadtteils Seine-Saint-Denis. Dort und in vielen anderen Vororten nimmt der Antisemitismus zu. Laut dem französischen Premierminister Eduard Philippe stiegen die registrierten antijüdischen "Handlungen" in den ersten neun Monaten 2018 um 69%. Francis Kalifat, Präsident des offiziellen Gremiums, das die französischen jüdischen Gemeinden vertritt, hat den Antisemitismus als "Krebs" bezeichnet.

In einem Bericht aus Paris in diesem Sommer hat die New York Times den jüdischen Exodus aus den multikulturellen Vororten beschrieben: "Mehr als 50.000 sind seit 2000 nach Israel gezogen, verglichen mit etwa 25.000 französischen Juden, die zwischen 1982 und 2000 gegangen sind". Es gibt auch einen internen Exodus:
"In Aulnay-sous-Bois sank die Zahl der jüdischen Familien von 600 im Jahr 2000 auf 100 im Jahr 2015; in Le Blanc-Mesnil auf 100 Familien von 300; in Clichy-sous-Bois gibt es jetzt 80 jüdische Familien von 400; und in La Courneuve gibt es 80 Familien von 300."

"Wir leben vielleicht das Ende einer Zivilisation - unserer", sagt Philippe de Villiers, ein französischer Politiker und Schriftsteller.
"Es gibt zwei Gemeinsamkeiten zwischen dem Zerfall des Römischen Reiches und unserem eigenen Zerfall. Der römische Senatsadel, der nur daran denkt, seinen Badewannen eine Schicht Porphyr hinzuzufügen, betrachtet den Limes, die Grenze des Reiches, nicht mehr als einen Notfall, den es zu sichern gilt".

Es scheint, dass Macron nur damit beschäftigt gewesen ist, der französischen "Grandeur" eine Schicht Porphyr hinzuzufügen.

Letztes Jahr präsentierte sich Macron als der Kandidat, der einen "Bruch mit dem System" macht. In fünf Jahren wird sein Präsidialmandat beendet sein. Nach Angaben seines ehemaligen Innenministers Gérard Collomb werden dies wahrscheinlich die letzten Jahre sein, bevor der eigentliche "Bruch" unumkehrbar werden könnte. Nicht nur für Frankreich, sondern auch für Europa.

(Giulio Meotti, Kulturredaktor für Il Foglio, ist ein italienischer Journalist und Autor. Quelle: Gatestone Institute)

Stromnetz hochgefährliches Spielzeug für Ignorant*innen?

Von Gastautor Prof. Dr.sc. techn. Dr. rer. nat. Wulf Bennert

Wird unser Stromnetz zum hochgefährlichen Spielzeug für Ignorant*innen?
Von Gastautor Prof. Dr.sc. techn. Dr. rer. nat. Wulf Bennert
Am 16. Oktober 2018 wurde vom Fernsehsender 3sat zu später Stunde, ab 23.15 Uhr die Sendung ausgestrahlt: „Strom aus – wie sicher sind unsere Netze?“ Die Meinungen der darin befragten Experten lauten zusammengefasst:

– Die Stabilität unseres Verbundnetzes zu erhalten, wird immer schwieriger. Um die Erzeugung zu jeder Zeit dem Verbrauch anzugleichen, waren im ganzen Jahr 2003 drei Eingriffe erforderlich, 2017 waren es im Mittel drei pro Tag.
– Ursächlich ist eine immer größere Komplexität des Netzes infolge der Energiewende durch dauerhafte Abschaltung großer Kraftwerke und die zunehmende unstete Einspeisung regenerativer Energien.
– Damit steigt die Wahrscheinlichkeit eines großflächigen und langdauernden Netzausfalls, eines sogenannten Blackout immer weiter an.
– die vermutliche Dauer eines solchen Ausfalls wird von den Experten mit sechs Tagen + angegeben.

Was würde bei einem Blackout in unserem Land geschehen?
Sofort erlöschen alle Verkehrsampeln und Leiteinrichtungen mit der Folge von massenhaften Verkehrsunfällen; tausende Menschen stecken in Fahrstühlen fest; Fernzüge stoppen auf freier Strecke und in Tunnels, ebenso wie U-Bahnen und Straßenbahnen; elektrische Beleuchtung erlischt – Straßen und Gebäude sind nachts stockdunkel; Fernseher und Radios verstummen; die Funktion der Mobilnetze ist – wenn überhaupt – nur noch für Stunden gegeben; weder mit dem Elektroherd noch mit der Mikrowelle lassen sich Speisen erwärmen; die Umwälzpumpen der Heizungen haben ihren Dienst eingestellt – in den Wohnungen wird es kalt; in den meisten Orten kommt kein Trinkwasser aus der Leitung und die Toilettenspülung geht nicht, wie auch der Geschirrspüler; Tankstellen können keinen Kraftstoff mehr abgeben und ein Aufladen des Elektroautos ist unmöglich; in den Supermärkten und vielen anderen Geschäften muss der Verkauf eingestellt werden, weil Scanner und Registrierkassen außer Funktion sind; an Geldautomaten kann man kein Geld bekommen; in den industrialisierten Landwirtschaftsbetrieben fällt die automatisierte Versorgung der Tiere mit Futter, Wasser und Frischluft genauso wie die Melkautomaten aus und lässt sich nicht durch Handarbeit ersetzen.

Nach spätestens zwei bis drei Tagen ist auch Festnetztelefonie nicht mehr möglich, man kann keine Rettungsdienste anrufen; nach der Bahn sind auch ÖPNV und Individualverkehr zum Erliegen gekommen; Krankenhäuser können ihren Betrieb nicht aufrecht erhalten, weil Kraftstoff für die Notstromaggregate fehlt; die rund 5.000 Trinkwassernotbrunnen des Landes sind mit der Versorgung von im Durchschnitt jeweils 16.000 Menschen hoffnungslos überfordert; fast alle Banken haben geschlossen – in den wenigen geöffneten wird der überstarke Andrang durch bewaffnete Kräfte in Schach gehalten; in Kühlschränken herrscht Zimmertemperatur; Gefriergut in den privaten Tiefkühltruhen beginnt ebenso wie in den großen Kühllagern zu verderben; die Entsorgung von Abwasser und Fäkalien funktioniert vielerorts nicht mehr – die Menschen verrichten ihre Notdurft bereits im öffentlichen Raum; Supermärkte mussten ihre gesamten Vorräte an gewaltbereite Kunden abgeben, Nachschub kommt praktisch nicht; die Bestände der „Zivilen Notfallreserve“ werden freigegeben, können aber den Bedarf nicht decken; die meisten Arztpraxen und Apotheken sind ohne Strom nicht arbeitsfähig und haben geschlossen; das gleiche trifft für Dialysezentren zu; Justizvollzugsanstalten ohne ausreichende Notstromkapazität müssen Häftlinge freilassen, die nun marodierend durch das Land ziehen; Anordnungen der Behörden durch Lautsprecherwagen der Polizei erreichen nur noch Teile der Bevölkerung; der öffentlichen Ordnung droht der Zusammenbruch, und noch nicht einmal die Zahl der infolge des Blackout ums Leben gekommenen Menschen lässt sich erfassen –sie dürfte in die Tausende gehen.

Wer nun meint, dieses Horrorszenario sei übertrieben, dem sei die Lektüre der Drucksache 17/5672 des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung empfohlen, deren Fazit zu den Folgen eines großflächigen langandauernden Stromausfalls lautet: „Betroffen wären alle Kritischen Infrastrukturen, und ein Kollaps der gesamten Gesellschaft wäre kaum zu verhindern. Trotz dieses Gefahren- und Katastrophenpotenzials ist ein diesbezügliches gesellschaftliches Risikobewusstsein nur in Ansätzen vorhanden“.

Unsere Gesellschaft ist inzwischen auf Gedeih oder Verderb auf den unterbrechungsfreien Bezug von Elektroenergie angewiesen. Der Satz eines Energieversorgers, den ich bei einer Tagung hörte: „Ein längerdauernder Stromausfall würde uns in die Steinzeit zurückwerfen.“ beschreibt es nicht zutreffend. Die Steinzeitmenschen waren für ein Überleben unter unwirtlichen Lebensbedingungen gerüstet – wir sind es nicht.

Unser Stromnetz ist ein mühsam im Gleichgewicht gehaltenes System ………
Gelegentlich wird versichert, man müsse sich um einen Blackout keine Gedanken machen, weil das Stromnetz in Deutschland schon seit Jahrzehnten recht stabil sei und jeder Bundesbürger im statistischen Mittel nur etwa zwölf Minuten im Jahr keinen elektrischen Strom habe. Mit der gleichen Logik könnte man behaupten, dass nach der nun schon jahrelang positiven und nur mit geringen Schwankungen behafteten Entwicklung der Börse sich ein Börsencrash nicht mehr ereignen kann. Doch komplexe Systeme wie Börse und Stromnetz können ganz plötzlich und fast ohne Vorwarnung instabil werden!

Zum Verständnis der Fragilität des Netzes sollte man die wichtigsten Vorgänge kennen, ohne deren Ablauf „auf der anderen Seite der Steckdose“ es auf unserer Seite keinen Strom gäbe. „Auf der anderen Seite“ ist dafür zu sorgen, dass zu jedem Zeitpunkt exakt so viel elektrische Leistung bereit gestellt wird, wie die unzähligen verschiedenen Verbraucher in ihrer Summe gerade benötigen. Ist die erzeugte Leistung zu gering, sinkt die Netzfrequenz von 50 Hertz; ist sie zu groß, steigt die Frequenz an. Sie ist mit einer Genauigkeit von 0,4% konstant zu halten, schon Abweichungen von 2% machen einschneidende Maßnahmen erforderlich: Bei Überlast wird Verbrauchern der Strom abgeschaltet, bei Unterlast müssen Generatoren vom Netz genommen werden. Wenn das nicht hilft und die Abweichung der Netzfrequenz 5% vom Sollwert erreicht, lässt sich das Netz nicht mehr betreiben; Kraftwerke schalten sich zum Schutz ihrer Anlagen automatisch ab – es droht der Blackout. Der ständige Abgleich von Erzeugung und Verbrauch erfolgt nicht vollautomatisch, in diesen Regelkreis sind Menschen einbezogen. Ihre höchst verantwortungsvolle Tätigkeit wird Kraftwerksmanagement genannt. Sie können diese Aufgabe nur erfüllen, wenn sie ausreichenden Zugriff auf Reserven von Energieerzeugern haben, die in Primär-, Sekundär- und Tertiärreserven eingeteilt werden. Die Primärreserve muss innerhalb von 15 Sekunden zur Hälfte und innerhalb von 30 Sekunden vollständig zur Verfügung stehen – das schaffen nur bereits rotierende Generatoren von in Betrieb befindlichen Großkraftwerken. Damit diese Reserve wieder für neue Eingriffe zur Verfügung stehen kann, soll sie innerhalb von 15 Minuten von der Sekundärreserve abgelöst werden, die in Deutschland fast vollständig von Pumpspeicherwerken erzeugt wird. Solche Kraftwerke stehen innerhalb von Minuten übrigens wahlweise als Erzeuger oder Verbraucher bereit. So auch am 28. März 2012. An diesem Tag war durch ein unbeherrschbares Überangebot an regenerativen Energien eine höchst bedrohliche Situation im Verbundnetz entstanden. Seine Frequenz hatte sich bereits so weit erhöht, dass das Netz vor der Notabschaltung stand. Den Blackout konnten damals nur noch die Pumpspeicherwerke Thüringens verhindern, deren gewaltige Pumpen den Energieüberschuss aufnahmen.

…….. das ohnehin schon objektiven Gefahren augesetzt ist.
Kurz vor der Morgendämmerung des 2. September 1859 waren auf der Nordhalbkugel bis in in die Tropen plötzlich Polarlichter von einer Helligkeit zu sehen, bei der man Zeitung lesen konnte. Außerdem gab es weltweit schwere Störungen in den damals recht einfachen Telegrafensystemen: Telegrafisten bekamen heftige Stromschläge, und durch Funkenentladungen geriet sogar Telegrafenpapier in Brand. Ursache war ein durch koronalen Massenausstoß ausgelöster geomagnetischer Sonnensturm von außergewöhnlicher Stärke. Heutzutage hätte er ohne Zweifel einen weltweiten Blackout ausgelöst. Seitdem hat es mehrere Sonnenstürme von geringerer Stärke gegeben.

Aber auch Wetterereignisse können dem Netz zum Verhängnis werden. So brachen im November 2005 im Münsterland unter der Last großer Schneemassen mehr als 80 Hochspannungsmasten zusammen. Eine Viertelmillion Menschen war tagelang ohne Strom. Durch die zunehmende Digitalisierung der Energietechnik steigt die Gefahr von Cyberangriffen. In der Ukraine ereignete sich am 23. Dezember 2015 der weltweit erste erfolgreiche Angriff auf die Struktur einer Energieversorgung. Betroffen waren drei Versorgungsunternehmen mit mehr als 200.000 Kunden.

Zu den objektiven Gefahren, die sich niemals ganz ausschließen lassen, gehört auch menschliches Versagen, das am 4. November 2006 zu einem großräumigen Stromausfall führte, von dem die Länder Deutschland, Frankreich, Belgien, Italien, Spanien betroffen waren. Man hatte die Abschaltung zweier Hochspannungsleitungen in Niedersachsen für das Auslaufen eines Kreuzfahrtschiffes auf der Ems mangelhaft geplant. Ein völliger Zusammenbruch der Stromversorgung in Westeuropa konnte nur durch die massenhafte Abschaltung von Verbrauchern vermieden werden. Da die drei davon erfassten Teilnetze in reduzierter Form noch funktionsfähig blieben, konnten sie nach relativ kurzer Zeit wieder zusammengeschaltet und die Frequenz stabilisiert werden – der ganz große Blackout war ausgeblieben.

Bei derartigen Störfällen im Netz wird plötzlich eine Eigenschaft von Stromerzeugern eminent wichtig, die man als Schwarzstartfähigkeit bezeichnet. Schwarzstartfähige Anlagen benötigen zum Wiederanfahren kein funktionierendes Netz. Wasser-, Pumpspeicher- und Gaskraftwerke eignen sich für einen Schwarzstart, weil die geringe Energie, die sie zum Anfahren benötigen, durch Notstromaggregate bereitgestellt werden kann. Windräder und Photovoltaikanlagen sind dagegen unfähig zu einem Schwarzstart; ein Netz, in dem ausschließlich sie den Strom erzeugten, ließe sich nach einem Blackout nicht mehr reanimieren.

Hat Politik ein Verständnis für Risiko?
Der Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung hat (wie schon oben bemerkt) in seiner Drucksache 17/5672 ein mangeldes Bewusstsein für das Risiko eines Blackouts beklagt. Was bedeutet Risiko eigentlich? Seine mathematische Definition ist das Produkt:

Risiko = Schadenshöhe x Eintrittswahrscheinlichkeit
Risiko lässt sich also durch Einflussnahme auf die beiden Faktoren Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit vermindern. Die Schadenshöhe eines Blackout kann durch Maßnahmen des Zivilschutzes nur unwesentlich reduziert werden; vor allem, wenn man sie so halbherzig trifft, wie bislang. Ein wenig eindrucksvoller Appell an die Bevölkerung, sich Vorräte anzulegen, wird durch Propaganda gegen „Prepper“ konterkariert, und ein dringend erforderliches netzunabhängiges Kommunikationssystem für das Handeln der Verwaltung in Katastrophenfällen gibt es nicht. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für einen Blackout dürfte inzwischen um Größenordnungen über derjenigen eines GAU, des größten anzunehmenden Unfalls in einem deutschen Kernkraftwerk liegen.

Mit Blick auf die gigantische Höhe des wirtschaftlichen Schadens und vor allem der Verluste an Menschenleben wären zwingend sämtliche zumutbaren Anstrengungen zu unternehmen, damit sich die Eintrittswahrscheinlichkeit für einen Blackout wenigstens nicht noch weiter erhöht! Dazu müsste die Regierung alles unterlassen, was das Netz noch instabiler macht – sowohl auf der Verbraucherseite als auch auf der Erzeugerseite. Doch das Gegenteil ist der Fall.

Verbraucherseite: Der Traum vom Batterieauto – ein Albtraum für das Netz
Noch immer hält unsere Regierung an dem Vorhaben fest, im Jahr 2020 eine Million Batterieautos auf Deutschlands Straßen rollen zu lassen; schließlich hat sie ja schon 4,7 Milliarden Euro unserer Steuergelder in dieses Ziel gesteckt. Wieviel Elektroenergie verbraucht eine solche Fahrzeugflotte im Jahr?

Unter der Annahme, dass die mittlere jährliche Fahrstrecke eines Autos 10.000 Kilometer beträgt und mit Kenntnis der relevanten Wirkungsgrade kann das Ergebnis bei Beherrschung der vier Grundrechenarten sofort ermittelt werden: 3,3 Milliarden Kilowattstunden sind für diese Autos zu erzeugen und im Netz bis zu den Ladestationen fortzuleiten. Das entspricht dem Energieverbrauch von 1,3 Millionen Zwei-Personenhaushalten – keine Kleinigkeit. Die zusätzlichen Verbraucher lassen sich in einem Notfall wegen ihrer Verteilung über die Fläche nicht separat abschalten und erhöhen auch dadurch das Risiko.

Ab 2030 sollen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor nicht mehr zugelassen werden. Das Ziel ist dann eine „Elektromobilität“, die den Verbrauch von Kraftstoffen vollständig durch den Verbrauch von Elektroenergie ersetzt. Dies erfordert eine zusätzliche Erzeugung von etwa 200 Milliarden Kilowattstunden – eine Steigerung um fast 40% gegenüber dem jetzigen Stand. Dafür würden nicht nur die entsprechenden neuen Versorgungskapazitäten benötigt; für die Durchleitung der Strommengen müsste ein völlig neues Energienetz aufgebaut werden. Das Ganze wäre ein mit astronomischen Kosten verbundenes Projekt für mindestens zwei Generationen. Seine auch mit unzähligen Enteignungsverfahren verbundene Durchsetzung erscheint in einem demokratischen System, in dem Bürger vor Verwaltungsgerichten klagen dürfen, nicht wirklich möglich.

Und die so großzügig geförderte Technologie des Batterieautos ist mit einer ganzen Reihe von weiteren Problemen behaftet:
● Die Beschaffung der Rohstoffe für Lithium-Ionen-Akkus ist nicht gesichert.
● Recycling oder Entsorgung der Batterien sind noch nicht geregelt.
● Batterieautos müssen ein paar Mal um die Erde fahren, bis ihre ökologische Gesamtbilanz wenigsten die Werte eines Dieselautos erreicht hat (ARD Plusminus, 25. April 2018).
● Gefahren, die von der Batterie bei einem Unfall oder Brand ausgehen, sind nicht unerheblich.
● Die Batterien verlieren während ihrer Lebensdauer (1.000 bis 3.000 Ladezyklen) merklich an Kapazität, was ein Abnahme der anfänglichen Reichweite zur Folge hat.
● Batterieautos sind vergleichsweise teuer.
● Ihre begrenzte Reichweite steht einer breiten Akzeptanz immer noch hartnäckig entgegen.

Dabei ist das Batterieauto durchaus nicht alternativlos. Der ökologische Königsweg wäre die Wasserstofftechnologie. Wasserstoff lässt sich unter Nutzung von Sonne und Wind schadstofffrei durch Elektrolyse produzieren. Fahrzeuge, die mit einer Brennstoffzelle ausgrüstet sind, können ihn ähnlich wie Erdgas tanken. In der Brennstoffzelle wird der Wasserstoff in Wasser, Wärme und Strom umgewandelt, der dann den Elektromotor des Autos antreibt. Anstelle von Abgasen entsteht beim Betrieb nur Wasserdampf. Hyundai hat 2018 bereits die zweite Generation von SUV´s mit Brennstoffzelle auf den Markt gebracht.

Erzeugerseite: Unsere Nachbarn werden es nicht richten.
Der Winter ist in ganz Europa eine Jahreszeit mit hoher Stromnachfrage. Wenn dann bei „kalten Dunkelflauten“ , die oft wochenlang anhalten können, aus Wind und Sonne kaum noch Energie erzeugt wird, sind Kraftwerke mit „gesicherter Leistung“ gefragt, die ihren verpönten Strom aus Kohle, Erdgas und Kernbrennstoff gewinnen. In Deutschland nimmt ihr Anteil an der Erzeugung von Elektroenergie kontinuierlich ab.

Gleichzeitig werden Windräder sogar in Waldgebieten installiert, wobei Rodungen in Kauf genommen werden, deren Fläche in der Summe die des Hambacher Forstes bei weitem übertrifft. Die Regierung vertraut dabei darauf, dass Deutschland als Vorreiter der Energiewende Europas in kalten Dunkelflauten einfach Elektrizität von den Nachbarländern importieren kann.

Dass dies eine riskante Fehleinschätzung ist, zeigt die aktuelle Studie „Verfügbarkeit ausländischer Kraftwerkskapazitäten für die Versorgung in Deutschland“ des Bundesverbandes der Elektrizitäts- und Wasserwirtschaft. Sie weist darin dem Bundeswirtschaftsministerium grobe Rechenfehler in seinen Strategiepapieren nach. Schon jetzt hat kaum ein Nachbarland Kapazitätsreserven übrig.

Und diese Entwicklung geht weiter, denn unsere Nachbarn streben nun ebenfalls den Ausbau erneuerbarer Energien an und nehmen die sicheren Stromerzeugungskapazitäten vom Netz. Der wissenschaftliche Dienst der EU-Kommission erwartet, dass Kohlestromkapazitäten in der EU bis 2025 von derzeit 150 Gigawatt auf 105 Gigawatt zurückgehen und sich dieser Rückgang bis 2030 auf dann nur noch 55 Gigawatt fortsetzt.

Gänzlich unbeeindruckt von diesen beunruhigenden Fakten plant die Bundesregierung nicht etwa die von der Energiewirtschaft geforderten Gaskraftwerke, sondern den möglichst frühen völligen Kohleausstieg. Dafür hat sie eine Kommission mit dem Namen „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ eingesetzt – mehr Schönfärberei geht kaum.

Die fantastische neue Energiewelt der Annalena Baerbock
Die Parteivorsitzende der Grünen, Annalena Baerbock, gab schon im Januar 2018 dem Deutschlandfunk ein bemerkenswertes Interview, aus dem die nachstehenden Fragen und Antworten stammen:
Schmidt-Mattern: Ein beliebtes Argument der Gegner eines schnellen Kohleausstiegs lautet ja immer wieder, dass man sagt, wenn Deutschland allzu schnell aus der Kohle aussteigt, sind wir im Zweifel an Tagen, wo nicht genug Sonne und Wind herrscht, angewiesen auf Stromimporte aus dem Ausland, sprich Atomstrom zum Beispiel aus Frankreich. Wie wollen Sie dieses Argument entkräften?

Baerbock: Natürlich ist es so, dass Versorgungssicherheit und Klimaschutz Hand in Hand gehen müssen. Genauso wie die Frage „soziale Absicherung der Beschäftigten“.

Schmidt-Mattern: Aber wie denn, Frau Baerbock?
Baerbock: Das ist ein Dreiklang. Und es ist aber so – und das ist einfach Fakt, da kommt man nicht drum herum – wir haben massiv Stromexporte. Wir exportieren ein Zehntel unseres Stroms ins Ausland, in andere Länder. Die osteuropäischen Staaten haben schon gesagt: ‚So geht das nicht weiter, ihr verstopft unsere Netze.‘ Deswegen haben wir gesagt, diese zehn Prozent Export die können wir an Kohle vom Netz nehmen. Und natürlich gibt es Schwankungen. Das ist vollkommen klar. An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet. Ich habe irgendwie keine wirkliche Lust, mir gerade mit den politischen Akteuren, die das besser wissen, zu sagen, das kann nicht funktionieren.

Die unpräzise, an Neusprech erinnernde Ausdrucksweise der grünen Bundesvorsitzenden erschwert ein Verständnis ihrer Aussagen, doch weil mit diesen Äußerungen ja möglicherweise die Richtung zukünftiger, unser Energienetz einschneidend betreffender Regierungsentscheidungen vorgegeben wird, sind sie bitter ernst zu nehmen und zu analysieren. Zu ihrer Forderung, sofort zehn Prozent der Kohlestromerzeugung vom Netz zu nehmen, sei lediglich auf die Ausführungen des vorigen Abschnitts verwiesen.

Die Aussage: „Deswegen fungiert das Netz als Speicher.“ ist dagegen zu hinterfragen, wie auch die Behauptung: „Und das ist alles ausgerechnet.“

Was bedeutet „deswegen“ im ersten Satz? Die Antwort findet sich zwei Sätze zuvor: Weil es an grauen Tagen viel weniger erneuerbare Energien gibt. Es darf bezweifelt werden, dass sich das Energienetz durch graue Tage dazu bewegen lässt, seine grundlegenden physikalischen Eigenschaften zu ändern. Denn genauso wie ein Zugseil an einem Aufzug ist es eine reine Übertragungseinrichtung für Energie und kann diese gar nicht speichern. Oder hat Frau Baerbock schon einmal erlebt, dass nach dem Ausfall des Antriebsmotors das Seil alleine den Aufzug hochgezogen hätte? Die Aussage „Deswegen fungiert das Netz als Speicher“ wurde von Frau Baerbock wohl nicht aus bloßer Unkenntnis getroffen, sondern eher aus Ignoranz – absichtlicher Unwissenheit.

Ihre Sentenz „Und das ist alles ausgerechnet“ korrespondiert ein wenig mit der biblischen Formulierung „Es steht geschrieben…“, die einen unumstößlichen Wahrheitsgehalt nahelegt. Doch zur Speichereigenschaft des Energienetzes steht weder etwas geschrieben, noch wurde sie rechnerisch behandelt. Diese Behauptung von Frau Baerbock ist unzweifelhaft eine bewusste Unwahrheit, die man landläufig auch als Lüge bezeichnen kann.

Und der Sinn des letzten, verschwurbelten Satzes der Annalena Baerbock: „Ich habe irgendwie keine wirkliche Lust….“ erschließt sich erst nach einigem Grübeln: Sie verweigert jeglichen Dialog zu ihren Aussagen.

Ich meine, kein besonders furchtsamer Mensch zu sein. Doch die Vorstellung, dass solchen Ignorant*innen nach Wahlerfolgen die Entscheidungsgewalt über unser Energienetz zufallen könnte, macht mir Angst.

Der Verfasser dieses Beitrags ist Physiker und Autor des einzigen Fachbuches zur Windenergie, das in der DDR erschien. Im den Artikel wurden wortgleiche Abschnitte aus seinem neuen, vom Kaleidoscriptum Verlag herausgegebenen Buch „Windmühlengeschichten“ aufgenommen.
(vera-lengsfeld)