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Immer wieder Fasching

Von Joachim Ringelnatz

Wenn der Fasching kommt, wird viel verboten.
Aber manches wird auch andrerseits erlaubt.
Dann wird nicht nur Dienstboten,
Nein auch Fürstenhäusern entstammten
Damen oder Frauen von Beamten
Die Unschuld geraubt.

Jeder läßt was springen.
Viel ist los.
Und vor allen Dingen
Beine und Popos.

Wenn sich Masken noch einmal verhüllen
Mit Phantastik, Seide, Samt und Tüllen,
Zeigt sich sehr viel Fleisch und sehr viel Schoß.
Daß wir, eh' wir heimwärtsschwanken,
Unsern steifen Hut zerknüllen
Im Gedanken:
Hätten wir die Hälfte bloß!

Also brechen wir auf!
Ach nein, bleiben wir noch,
Bis an ein Loch.
Schließlich löst sich alles doch
In Papier auf.

Man vertrollt sich lärmlich,
Wendet sich erbärmlich,
Jedermann ein abgesetzter Held.

Draußen Sturm. Es hetzen
Über Dächer kalte Wolkenfetzen
Unterm Mond. Wir setzen
Uns ins Auto, fröstelnd vor dem letzten Geld.

Kostümball-Gedanken

Von Joachim Ringelnatz

Es wechseln die Moden,
Aber der Hosenboden
sitzt sinngemäß
Immer unterm Gesäß.

Bunt stimmt viel froher
Als beispielsweise Grau.
Aber viel sowiesoer
reizt der Busen der Frau.

Das nächste Mal gedenke ich
Als ganz Nackter mitzumachen.
Und auch dies Kostüm verschenke ich.
Nur damit die Leute lachen.

Sie kann auch Landrat!

(tutut) - Deutschland ist ein hochunsicheres Land geworden. Egal, wer da als Parteipolitiker, Amtsleiter, Kirchenbehördler oder "Redaktionsleitung" herumläuft, das Sandmännchen bei Tag und bei Nacht macht und versucht, der deutschen Bevölkerung Pippi Langstrumpfs Lied beizubringen: "2 x 3 macht 4 Widdewiddewitt und Drei macht Neune !! Wir machen uns die Welt Widdewidde wie sie uns gefällt .... Hey - Pippi Langstrumpf trallari trallahey tralla hoppsasa Hey - Pippi Langstrumpf,die macht, was ihr gefällt". Vielleicht heißt sie auch Rumpelstilzen. Oder "Redaktionsleitung" oder Landrat von Tuttlingen. Nix hat mit Nix zu tun. Das Spaichinger Krankenhaus wird geschlossen? Einer  darf im linksgrünen Amtsblatt sich empören: "Landrat Stefan Bär will diese Fragen, die meisten seien an den Haaren herbei gezogen - dem Gemeinderat am Montag beantworten.. Konkret zu den aufgeworfenen Fragen bezüglich der Klinik-Mitarbeiter von dieser Zeitung befragt, sagt er: Die Gespräche, reine Informationsgespräche, hätten noch gar nicht begonnen, sondern würden erst am 22. Januar beginnen... Hier zu spekulieren halte er für unseriös". Na also, da ist nix! Schlimm, was "Unabhängige Zeitungen für christliche Kultur und Poltik" heutzutage an Fakes in die Häuser tragen. "Gespräche mit Klinik-Mitarbeitern beginnen - Eingespielte Teams sollen möglichst mit den verlagerten Abteilungen gehen können - Von Regina Braungart - In Einzelgesprächen sollen ab kommender Woche die 168 der von der geplanten Krankenhausschließung in Spaichingen betroffenen Mitarbeiter über ihre Übernahme nach Tuttlingen sprechen. Es gehe ja nicht nur um die Arbeitsplätze selber - es soll keine betriebsbedingten Kündigungen geben - sondern auch um die individuellen Rahmenbedingungen, bestätigt die Betriebsratsvorsitzende des Klinikums Landkreis Tuttlingen, Petra Lippert... Landrat Stefan Bär...Mit Blick auf andere Landkreise, Privatisierungen und Schließungen sagte..: 'Wir müssen die Dinge entscheiden und gestalten, so lange wir noch Herr des Verfahrens sind.' Er habe den Eindruck, dass es ein Stück weit für die Mitarbeiter auch erleichternd sein kann, dass die seit Jahren unsichere Situation für Spaichingen geklärt wird". Sind da zwei Landräte im Kreis TUT unterwegs? Dann sind es zwei zuviel! Da ist dann natürlich kein Platz für den Spaichinger Bürgermeister im Kreisverwaltungsamtsblatt mit Fragen an den Landrat, denen beispielsweise hinzuzufügen ist, ob der Bär jetzt die Merkel von TUT macht am Kreistag vorbei? Es gibt ja noch freie Presse, die Neue Bürger-Zeitung! Allerhand, wenn dieser Bürgermeister praktisch nach der Kompetenz des Landrats fragt: "Ich bitte Sie um Beantwortung. Die Kommunikation in den letzten Wochen und die jüngsten Ereignisse in der Angelegenheit zwingen mich als Standortbürgermeister dazu, diesen Brief als offenen Brief auch weiter zu leiten. Ihre Kommunikation nach außen wirft so viele Fragen auf, dass ich der Auffassung bin, dass die Bevölkerung einen Anspruch hat, ehrliche Antworten zu erhalten, und dass die Bevölkerung miterleben sollte, auf welcher Sachtiefe diese Entscheidung getroffen wird". Dabei ist doch nix. Wie pflegt der Oberkommissar der EUdSSR aus Luxemburg zu sagen: "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt". So geht Politik! Auch ein Landrat ist nicht vom Volk gewählt, führt sich aber manchmal wie ein Volkskommissar "Europas" auf. Den "Kannitverstan" mit Donaukiesel und Saubloder für den Landrat! Den hat er sich verdient. Schade, dass das sachlich Fachliche zum Spaichinger Kreiskrankenhaus auf der Strecke bleibt und nur als "Leserbrief" eines Spaichinger Arztes Berücksichtigung findet. Was haben schon Leser zu sagen, wenn Obrigkeit den Untertanen mittelt, dass sie von Bürgernähe und Demokratie nichts hält. An Fasnet wie sie stinkt und kracht ist verkehrte Welt, da sagt der Landrat, was der Kreistag zu tun hat und nicht umgekehrt, wie es normal wäre. "Hey - Pippi Langstrumpf trallari trallahey tralla hoppsasa", mit diesem Liedchen trat auch der Landesverkehrsminister in TUT auf. Und niemand hat was gemerkt, weder Journaille noch Publikum: "'Kann man nur mit Inkompetenz oder Unwillen erklären' - Gäubahn: Landes-Verkehrsminister Winfried Hermann übt in Tuttlingen heftige Kritik an der Deutschen Bahn". Also übe er weiter, vielleicht fällt ihm dann auch ein, dass Hütchenspiele verboten sind. Die "Deutsche Bahn" ist Deutschland, sie ist die Bundesregierung. Und ist ein Landesverkehrsminister nicht auch ein bisschen verantwortlich für das, was im Land vor sich geht? Pippi Langstrumpf. Hat die auch eine Kirche? Kein Platz für Jesus in der Herberge, wenn nun ein evangelischer Dekan den Klingelknopf für Sonntag drückt und predigt: "In Tuttlingen wagen wir einen großen Wurf. Wir planen eine große Strukturveränderung unserer Kirchengemeinde mit Blick auf das Jahr 2024, in dem wir wohl weniger Gemeindeglieder und weniger Pfarrstellen haben werden". Und dann vergisst er den Urhebernachweis von  "Suche den Frieden und jage ihm nach!" aus einem Psalm entstammend, welcher in Wirklichkeit linksgrünsozialistischkommnistische ist,  wen es da heißt: "Reiche müssen darben und hungern.." Trallari trallahey tralla hoppsasa? Fängt die Kirche damit an? Ganz neu, aber nicht überraschend bei dieser "Redaktionsleitung" in Spaichingen ist, dass auf der "Extra-Seite für Vereine" Franz Schuhmacher nun ein Verein ist: "Ein Ständ­chen zum 80. - Franz Schuhmacher erhält Besuch aus Fürstenberg". Weitere Verse für Pippi Langstrumpfs Lied stammen aus dem Kampf von Antifaschisten und Faschisten, wo Zeitung stets offen lässt, wer die einen und die anderen sind: "'Das sind die waschechten Rassisten' - Hasnain Kazim stellt in Tuttlingen sein Buch 'Post von Karlheinz' mit Hassnachrichten vor". Ein Bad in der Donauversickerung. Wo so viel weiße Salbe verschmiert wird, wird's der Heiler von Spaichingen schwer haben, mit "Lärchenharz" das alles zuzukleistern, was Zeitung sein will mit Propaganda. Wo sie recht hat, hat sie recht, die freie Regierungssprecherin aus Berlin für Ravensburg: "Das bekannte Schauspiel". Nix hat mit Nix zu tun. "Insofern ist zu erwarten, dass das Schauspiel sichere Herkunftsstaaten nicht zum letzten Mal aufgeführt wird. Besser wird es dadurch nicht". Wie singt Pippi Langstrumpf: "Wahn, spricht der Prediger, Wahn nur Wahn, alles ist Wahn!" Wohl dem Mensch, der dann noch ein Krankenhaus findet, und sei es in Spaichingen.

Ein Herz für  Schnee.

Kreissenioren machen sich für Geriatrie stark
Kreis-Senioren-Union protestiert gegen Schließung
(Schwäbische Zeitung. Alle Älteren sind "cdu"?)

OB besucht neues Haus Edelberg
Gerade erst eröffnet und schon hohen Besuch erhalten: Die Einrichtungsleiterin des neuen Senioren-Zentrums Haus Edelberg auf dem Pfauen-Areal in Tuttlingen, Sabine Zerndt (hinten), begrüßte gemeinsam mit Einrichtungsmanager Manfred Wolf (r.) Oberbürgermeister Michael Beck. Dieser kam nicht mit leeren Händen: Als Geschenk überreichte er eine originale Kumquats-Handpuppe für demenziell erkrankte Bewohner. Darüber freute sich auch Elisabeth Hauber, die beim Empfang des OB als älteste Bewohnerin des Hauses dabei war. ",Frecher kleinen Bub" nannte sie die Puppe...
(Schwäbische Zeitung. Keine Verwechslung?)

Frauenwahlrecht: Damals ein Erfolg, heute selbstverständlich
Zum 100. Jahrestag hat sich unsere Zeitung bei Tuttlinger Gemeinderätinnen umgehört
(Schwäbische Zeitung. Das ist Deutsch draußen wie vor der Tür. Sind die schon so alt?)

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MEISTER DER DIALEKTIK
Die Suche nach einer Chefarztnachfolge für den Standort Spaichingen hat dies eindeutig gezeigt. Die neunmonatige Suche und Gespräche durch einen Personaldienstleister mit über 200 potenziellen Kandidaten haben zu der Erkenntnis geführt, dass diese vor allem aufgrund der schwer abschätzbaren Perspektive des kleinen Standorts kein Interesse an der Chefarztposition zeigen.
(Landratsamt Tuttlingen. Wer bewirbt sich als Autofahrer auf eine Stelle ohne Auto?)
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Wurmlinger Lehrer baut Schulen in Nepal
Wilfried Leibinger will Kindern Bildung ermöglichen - Regelmäßige Besuche vor Ort
(Schwäbische Zeitung. Fakes. Abenteuerreisen auch eines Lehrers sind Privatsache. Ein Hilfswerk baut Schulen mit Spenden.)

Halali im Stadtgebiet
Das Schnauben, das Grunzen: Wildschweinjagd im Tübinger Stadtwald
Die von Boris Palmer, dem grünen Sohn des ‚Remstalrebellen‘, regierte Uni-Stadt Tübingen hat offiziell zwei Wildschwein-Jäger eingestellt, die im Stadtgebiet mit ihren Schrotflinten Schwarzkittel erschießen sollen. Etwa im ‚Elysium‘ des Stadtwalds. Das dürfte im alternativ grünversifften Deutschland ziemlich einmalig sein. In Berlin müssen erst ein paar hundert Sauen durchs Brandenburger Tor und Holocaust-Denkmal spazieren, bevor das Rote Rathaus einen Ökofuzzi mit Narkosepfeil und Bogen auf Pirsch schicken würde, um ein Tier sanft zu „entnehmen“. Aber natürlich hat es auch in Tübingen gedauert. Erst nachdem das Schwarzwild immer wieder „organisch gedüngten, gepflegten und bepflanzten Boden in den Gärten“ der Bessergestellten und der akademischen Elite durchpflügte und sich eine ‚Initiative gegen Wildsau-Verwüstungen‘ gegründet hatte, kam Schwung in die Sache. Eine Gartenbesitzerin:
„Da kommt eine Urangst hoch, das rührt an etwas tief im Innersten“, beschreibt Metzen die Begegnungen mit dem Schwarzwild. Das Schnauben, das Grunzen, die Wut einer Bache, die ihre Frischlinge verteidigen will. „Unser Leben hat sich verändert“, sagt Metzen, „ich hoffe, dass die Tiere nicht eines Tages ins Wohnzimmer kommen.“ Und „die Wildschweine machen Ärger, so viel Ärger, dass es begründete Befürchtungen gibt, dass die Tiere bald im Stadtfriedhof ihre Schnauzen ins Erdreich bohren könnten“. Und da liegen die Dichter Ludwig Uhland und Friedrich Hölderlin und 170 Professoren, 112 Pfarrer, 83 Doktoren, 54 Gerichtsräte und ein ehemaliger Bundeskanzler. Die zwei offiziellen Wildschwein-Jäger (bisher nur 2 Treffer) wollen aber ihre Namen nicht in der Presse lesen und anonym bleiben, denn sie fürchten auch in Tübingen gewalttätige Tierschützer. Mit einem saftigen Wildschweinbraten kann man auch niemanden locken, denn das grüne akademische Biotop ist natürlich voller Veganer. Trotzdem von unserer Seite ein kräftiges ‚Waidmannsheil‘! Zwei weitere Sauen müssten 2019 noch drin sein. Und die Schäfer hierzulande sähen es gern, wenn man endlich auch die Wölfe abknallen würde.
(pi-news.net)

Laupheim
Bundeswehr-Hubschrauber in schlechtem Zustand
Die Hubschrauber der Bundeswehr in Laupheim sind in desolatem Zustand. Darauf hat der Kommandeur der Kaserne, Christian Mayer, bei einem Gespräch mit dem SWR hingewiesen. Von den 40 schweren Transporthubschraubern seien im Schnitt nur fünf flugbereit, manchmal auch gar keiner. Dies führe beispielsweise dazu, dass kaum Pilotennachwuchs ausgebildet werde könne und immer die erfahrensten Piloten nach Afghanistan müssten, so Mayer.
(swr.de. Die Bundeswehr hat Hubschrauber?)

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NACHLESE
Minus 20 Grad:
Jetzt kommt sibirische Kälte nach Deutschland - für mehrere Wochen
Extrawarme Socken und dicke Pullover im Dauereinsatz: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet von Mitte kommender Woche an mit einer Kältewelle, die bis zu vier Wochen dauern könnte. "Ich habe es selten erlebt, dass alle Rechenmodelle so eindeutig auf eine gleiche Entwicklung hinweisen", sagte DWD-Sprecher Andreas Friedrich am Freitag. Besonders streng dürfte die Kälte demnach dort ausfallen, wo jetzt bereits Schnee liegt...Zu Beginn der kommenden Woche ströme Luft aus Sibirien ein, die sehr kalt trocken sei, sagte Friedrich. Tiefausläufer aus dem Westen könnten dann in der zweiten Wochenhälfte Niederschläge zunächst im Westen bringen. "Am Wochenende kann dann durchaus ein großer Teil Deutschlands auch im Tiefland unter einer Schneedecke liegen", vermutete der DWD-Sprecher...
(focus.de. Wieso macht der noch Wetterprophet, wenn seine Rechenmodelle nicht ihm schon längst die Lottozahlen geliefert hätten? Immerhin hat der Mann eine Treffsicherheit von 50 Prozent! Es stimmt oder es stimmt nicht.)
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Aggressive Bürger
Dortmund stattet Ordnungsdienst-Mitarbeiter mit Schlagstöcken aus
Die Stadt Dortmund wird alle ihre Ordnungsdienst-Mitarbeiter mit Einsatzmehrzweckstöcken ausstatten. Diese hatten darum gebeten. Der Grund: Zunehmend haben sie es mit aggressiven Bürgern zu tun, die auch gewalttätig werden...
(welt.de. Wer Afrika ruft, bekommt Afrika. Dort sind Stöcke normal. Da Afrika nun mal hier, ist es das nach Definition einer "cdu"-Kanzlerin das Volk. Nicht zu verwechseln mit Bürgern!)

Dushan Wegner
Das Fenster der akzeptablen Idiotie
Dass gewisse Dinge nicht gesagt werden sollten, wenn einem Existenz und Einkommen lieb sind, gehört zu den Dingen, die nicht gesagt werden sollten – es erinnert in seiner kafkaesken Absurdität an gewisse Staaten, wo die Aussagen, wonach man für gewisse Aussagen ins Gefängnis geworfen wird, zu den Aussagen gehört, für die man ins Gefängnis geworfen wird.
(achgut.com. Wenn Arschlöcher die Mehrheit sind, dann hat der IQ keine Chance.)

Gastautor
Hate Speech is Free Speech
Video. Von Dimitrij Sokurenko. Während es in den USA weitläufig anerkannt ist, dass selbst unsachliche, beleidigende Kritik in der politischen Debatte ihre Berechtigung hat, sind Rufe nach Zensur in Deutschland allgegenwärtig. Gängiger Vorwand ist der Vorwurf der Hetze oder Hate Speech. Doch es stehen keine Weimarer Verhältnisse vor der Tür. Um das zu verstehen, muss man nicht Adorno gelesen haben...Die relativ späte nationalstaatliche Einigung hatte „bis in geistige Verzweigungen hinein ihre Folgen“, was sich in der weiten Verbreitung von „undemokratischen Bewusstseinsformen“ zeigte. „Eine solche zurückgebliebene Verhaltensweise“ stellt nach Adorno das „Misstrauen gegen Kritik und die Neigung, sie unter welchem Vorwand auch immer abzuwürgen“ dar.Ein heute gängiger Vorwand ist der Vorwurf der Hetze beziehungsweise hate speech. Inhaltlich bietet das Strafgesetzbuch der pc-police dabei ein buntes Potpourri, das von „Islamophobie“ und „Rassismus“ über „Sexismus“ und „Heteronormativität“ zu „Klimaleugnung“ reicht – ein Vorwurf, der nicht umsonst an „Holocaustleugner“ erinnert. Schließlich stelle der Klimawandel, ähnlich wie die anderen Phänomene der hate speech eine ungeheure Bedrohung des friedlichen Zusammenlebens der Menschen dar...Durch all das stehen trotzdem nicht „Weimarer Verhältnisse“ vor der Tür. Und um das zu verstehen, muss man nicht Adorno gelesen haben. Viel eher reicht die Erinnerung an die Weisheit eines alten, englischen Kinderliedes „Sticks and stones may break my bones. But names will never harm me.“
(achgut.com. Ja, linke Steinewerfer und Knochenbrecher sind unterwegs. Wer hat sie beauftragt?)

PI-NEWS-Interview mit dem AfD-Abgeordneten
Hans-Jörg Müller: Maas handelt gegen seinen Amtseid
Deal- or No Deal-Brexit, das ist die Frage: Nachdem der Deal der britischen Premierministerin Theresa May mit der EU im Londoner Parlament abgelehnt wurde, wird es wohl ein No-Deal-Austritt der Briten werden. Hans-Jörg Müller, AfD-MdB, warnt im PI-NEWS-Interview aber davor, die nun Briten so lange abstimmen zu lassen, bis das Ergebnis den Globalisten endlich passe. Also bis Großbritannien dann doch in der EU verbliebe. Damit würde endgültig die letzte Maske der um sich greifenden Pseudodemokratie fallen. Allerdings, bei einem geregelten Brexit müssten die Briten rund 45 Milliarden Euro Abschlagszahlung leisten. Wird der Austritt nun aber ungeregelt abgewickelt würde die EU dieses Geld sich dann von den verbleibenden Mitgliedern holen. Hans-Jörg Müller spricht von Kosten von etwa 12 Milliarden Euro für Deutschland. Dazu kämen rund 200 Millionen Euro pro Jahr für den Bürokratieaufwand, die uns dann die Zollabwicklungen mit den Briten bescheren würde.Diese 200 Millionen echauffieren die Altparteien offenbar sehr. Jedoch, dass gleichzeitig die illegale Migration den Bundeshaushalt mit 40 bis 50 Milliarden Euro belastet, darüber rege sich niemand auf, so Müller. Auch sei es geradezu grundgesetzwidrig, wenn Bundesaußenminister Heiko Maas, so wie aktuell im Plenum, erkläre, dass er es als seine Aufgabe ansehe, ein starkes, souveränes EUROPA zu verteidigen. Das sei mit seinem Amtseid, dem DEUTSCHEN Volk zu dienen schlicht nicht vereinbar, so Müller.
(pi-news.net)

 UN-Angaben
Schweres Schiffsunglück vor Libyen: 117 Tote befürchtet
(focus.de. Das ist kein Schiffssunglück, sondern Selbstmord.)

Schuleschwänzen für das Klima
Tausende wollen sein wie die mediale Ikone Greta Thunberg (15)
Von Josef Kraus
Schulstreik für das Klima ist der neue Medien-Hit. Aber wem schadet dieser Streik außer den Streikenden? Und warum wird nur während der Schulzeit demonstriert? Nüchterne Frage in einer infantilen Debatte. Das grundgesetzlich garantierte Demonstrationsrecht ist das eine, die gesetzlich geregelte Schulpflicht ist das andere. Aber nirgendwo steht geschrieben, dass man das Demonstrationsrecht nur während der Schulzeit ausleben darf.Tausende von Schüler scheinen das nicht auseinanderhalten zu können...
(Tichys Einblick. Doof bleibt doof, da helfen keine doofen Lehrer.)

Berateraffäre
Bundeswehr: Suder-Vertrauter erhielt Aufträge für halbe Million Euro
In der Bundeswehr-Berateraffäre sind die persönlichen Beziehungsgeflechte offenbar enger als bisher angenommen. „Innerhalb von vier Jahren ging etwa eine halbe Million Euro für Beratungsdienstleistungen an einen Vertrauten von Staatssekretärin Katrin Suder“, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP im Bundestag, Christian Dürr.
(Junge Freiheit. Schläft der Bundestag unter Merkels Tisch?)

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DAS WORT DES TAGES
Demokratie gibt es nur, wenn Alle, auch Alle aus den „Milieus“, den Werteprovinzen und Filterblasen, die Tellerränder ihrer „Identitäten“ überschreiten und im Rahmen des für alle gleichen, demokratisch konstituierten Rechtszustands agieren und, wo nicht vorhanden, auch um ihre Rechte kämpfen – um gleiche Rechte, also nicht um Anerkennung und Respektierung von „Identitäten“ mittels Privilegien, Staatsgeldern und Sonderrechten. Nur so, durch die Sachlichkeit des Rechtszustands, kann vermieden werden, dass Imagepolitik und Moralpolitik über den Rechtszustand gestellt werden. Für das „gemeinsame Menschsein“ aller auf dem gesamten Globus und die „Welt ohne Grenzen“ – für die Propagierung dieser Ideale mag der Papst die Kompetenz haben, aber nicht der demokratische Rechtszustand. Denn bekanntlich darf das Recht Unmögliches nicht verlangen.
(Dieter Prokop, auf achgut.com)
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Söder neuer CSU-Chef - AKK schimpft über "kulturelle Selbstverzwergung"
(focus.de. Sie ist auch kein Schneewittchen des Schwenkbratens trotz Zwergenland.)

Es würde die Branche erschüttern
Kaufland will Real-Märkte übernehmen: Was das für die Kunden bedeutet
Seit vielen Monaten sucht die Metro AG nach einem Käufer für die SB-Warenhauskette Real. Nun könnte ein Interessent gefunden sein: Der Einzelhandelsriese Kaufland will Real übernehmen - zumindest einige der insgesamt 287 Filialen in Deutschland.
(focus.de. Die Verpackung ist nicht die Wurscht.)

Linkslastiges Medienseminar für Jugendliche in Berlin
CDU lädt ein zur Journalistenschulung
Einer unserer Leser machte uns auf einen politischen CDU-Nobody aus dem Wahlkreis 204, Montabaur, aufmerksam, der sich als Wegweiser zu den Fleischtöpfen der Republik einen Namen machen will. Der CDU-Mann „lädt ein“ zu einem einwöchigen „Jugendmedienworkshop im deutschen Bundestag“. Das großzügige Angebot beschreibt der uns als „zuverlässiger Abnicker“ vorgestellte Politiker folgendermaßen in der „Westerwald-Post“:
*** „Die Jugendlichen erwartet ein spannendes und abwechslungsreiches Workshop-Programm zum medialen und politisch-parlamentarischen Alltag in der Bundeshauptstadt“, erklärte Andreas Nick. „Sie werden in einer Redaktion hospitieren, mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages diskutieren, eine Plenarsitzung besuchen und an der Erstellung einer eigenen Zeitung mitarbeiten […].“***
Motto des diesjährigen Medien-Wettbewerbs ist „Das unsichtbare Geschlecht?“ und was in der Erläuterung dazu angeführt wird, klingt zuerst einmal durchaus vielversprechend:
*** Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der Frauen strukturell benachteiligt werden. Sie dürfen nicht wählen, kein eigenes Konto führen, ohne Erlaubnis ihres Ehemanns nicht arbeiten oder einen Führerschein machen.***
Ein Seminar zur Unterdrückung von Frauen in Saudi-Arabien? Iran, Pakistan, Bangladesch, Nordafrika? Kleiner Scherz, natürlich nicht, das wäre ja Kritik am Islam. Natürlich geht es um Kritik an der eigenen (westlichen) Gesellschaft; die Ausschreibung erläutert weiter:
*** Klingt dystopisch – ist aber gar nicht lange her. Vor 100 Jahren wurde in Deutschland nach langem Ringen auch Frauen das Wählen erlaubt. Seitdem kämpfen Akteurinnen für eine nachhaltige Gleichstellung von Frauen in unserer Gesellschaft. Dieser Kampf ist auch heute aktuell: Themen wie #metoo, Quotendiskussionen und Gender Pay Gaps treiben einen gesamtgesellschaftlichen Diskurs voran, auf den noch keine gemeinsame Antwort gefunden wurde.***
Organisiert wird das Angebot von einem eingetragenen Verein „Jugendpresse Deutschland e.V.“, dem ein „Maximilian Gens“ vorsteht. Gens, der „Theatertechnik“ in Berlin studiert und dazu neigt, sich mit den Themen und Mottos seines Vereins sehr persönlich zu identifizieren, erklärt, mit welchen „Positionen“ die Teilnehmer in Berlin bei „Das unsichtbare Geschlecht?“ vertraut gemacht werden sollen: Unter „Position 0“, „Vielfalt im Journalismus“ erfährt man, dass eine Stärke der Demokratie unsere „[…] pluralistische Gesellschaft mit verschiedenen Ansichten und Meinungen […]“ sei. Diese Bandbreite reiche „vor allem in der Zeitung[s]landschaft – von taz bis FAZ, vom SPIEGEL bis zur BILD. Das gebe den Leserinnen und Lesern die Chance, „sich vielfältig über ein Thema zu informieren, verschiedene Blickwinkel einzunehmen und sich eine eigene Meinung zu bilden.“
Aber es gibt auch Probleme, weil:
*** Medien mehrheitlich von Männern ohne körperliche Einschränkungen mit westeuropäisch kulturell geprägtem Hintergrund, produziert werden. […] Wir als Bundesverband für junge Medienmachende […] fordern ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern in den Redaktionen, wir wollen, dass sich die kulturelle Vielfalt innerhalb der Gesellschaft ebenfalls in den Medien widerspiegelt, und wir möchten, dass auch Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Einschränkungen die Medien mitgestalten.***
Jeder darf natürlich mit dabei sein, bei der „Vielfalt“. Es gibt da nämlich böse Populisten, die nicht die „gemeinsamen Werte“ teilen. Und wer die nicht teilt, hat eben keine Chance auf den einwöchigen Urlaub mit Propaganda-Schulung in Berlin. Unter „Position 4“, „Populismus“ schreibt der Theatertechniker:
*** Dazu gehört Populismus, der:
– den Journalismus dazu instrumentalisiert, Inhalte nicht nur verknappt, sondern auch falsch darzustellen,
– als Brandbeschleuniger für Extremismus dient,
– Lösungen suggeriert, die nach Analyse der Fakten eigentlich keine sind,
– zum Festfahren einer Meinung führt oder andere Meinungen strukturell verurteilt,
– Angstdebatten, Abschottung und rückwärtsgerichtete Politikmuster vertritt,
– ein Feindbild schafft, das als einzige Ursache für Probleme dargestellt wir und deshalb bekämpft werden muss, [usw, usf.]***
Würden sie ihre Ansprüche ernst nehmen, so müssten sie tatsächlich die bei ARD und ZDF instrumentalisierten Journalisten kritisieren, die die Brandbeschleuniger bereit stellten für die jüngsten Anschläge und Angstkampagnen gegen die AfD und die andere Meinungen strukturell verurteilen. An einzelnen Ausdrücken wie dem abgelehnten „rückwärtsgerichtet“ erkennt man allerdings, wohin die Reise geht und dass konservative Positionen dort jedenfalls keine Chance haben. Sollten wir uns da täuschen und auch den Herrn Nick falsch eingeschätzt haben, laden wir gerne dazu ein, sich auf PI-NEWS dazu zu erklären. Die Erfahrung lehrt allerdings, dass sie die inhaltliche Auseinandersetzung scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Es geht ihnen eher darum, die nächste Generation von Journalisten mit vorzubereiten, die nicht mehr als Vierte Gewalt, sondern insbesondere als Teil der zweiten „alternativlosen“ fungieren sollen. (Spürnase: G. aus O.)
(pi-news.net)

Nationale Plattformen
Das Auto in Deutschland: vorbei?
Von Holger Douglas
In ein paar Monaten mal eben einen komplettes, über mehr als ein Jahrhundert gewachsenes Verkehrssystem über den Haufen werfen – das, ohne ausgereifte neue Technologie in der Hand zu haben. Nach der gescheiterten »Energiewende« planen SPD, CDU und Grüne das nächste Desaster. Radfahren, zu Fuß gehen – oder am besten zu Hause bleiben. Das sind die Regierungsziele für das künftige Deutschland. Autofahren soll nicht mehr sein. Offizielle Begründung: »Schutz des Klimas«, dem die Autofahrer weichen müssen...
(Tichys Einblick. Aber dann bitte zertifizierte Wanderwge mit begrenzten Öffnungszeiten und Eintrittsgeld. Wo steht im Grundgesetz, dass Deutschland von Bekloppten und Bescheuerten regiert werden muss?)

Kay Gottschalk (AfD) ermahnt Bundesregierung
Kindergeld-Skandal und das Versagen der Systemparteien
Von JUPITER
Am 26. Mai sind Europawahlen. Der Brexit zeigt, dass das Vertrauen in die allmächtige EU erschüttert ist. Aber anstatt das angeknackste Verhältnis der Bürger in die Brüsseler Bürokratie zu stärken, treten die Systemparteien selbst die wenigen Chancen mit Füßen, die EU wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen. Der Skandal mit dem Missbrauch des Auslandskindergeldes, den die AfD in dieser Woche im Bundestag thematisierte, ist ein erschreckendes Beispiel dafür. Die AfD hatte einen juristisch und handwerklich ausgefeilten Gesetzentwurf eingebracht, der zum Ziel hat, die Kindergeldzahlungen für Kinder im Ausland an die Kaufkraft vor Ort anzupassen, das heißt gegebenenfalls zu mindern. Eine vernünftige Sache, die aber auf entschiedenen Widerstand des Bundestags-Altparteien-Kartells stieß. Dabei besteht dringender Handlungsbedarf, wie nur wenige Eckdaten beweisen. In Deutschland erhalten Eltern monatlich 194 Euro für die ersten beiden Kinder, 200 für das dritte und 225 Euro für jedes weitere, jeweils bis zum 25. Lebensjahr. In Rumänien gibt es 18 bis 43 Euro bis maximal 18 Jahre, das Durchschnittsgehalt beträgt 563 Euro. Ein in Deutschland eingesetzter rumänischer Pfleger erhält zuhause im Gesundheitswesen ca. 595 Euro Gehalt. Damit wird klar, dass die üppigen Kindergeldtransfers aus Deutschland für rumänische oder bulgarische Verhältnisse ein Vermögen darstellen. Eine solche Praxis lädt geradezu zum Missbrauch ein.
7,2 Milliarden Euro Kindergeld haben deutsche Behörden im Jahr 2017 für rund drei Millionen ausländische Kinder bezahlt. 343 Millionen Euro wurden auf Konten im Ausland überwiesen. Von den drei Millionen ausländischen Kindern lebten Ende 2017 mehr als 243.000 nicht in Deutschland, sondern im europäischen Ausland. Ende Juni diesen Jahres waren es schon 268.336 Kinder – eine Steigerung um 10,4 Prozent in nur einem halben Jahr. Die vorgenannten Zahlen stammen nicht etwa aus dem Giftschrank der AfD, sondern aus der journalistischen Herzkammer der CSU, dem Bayernkurier. Das Blatt spricht davon, dass die Tür zur massenhaften Plünderung des deutschen Sozialstaates weit offen steht und sieht – ebenso wie die AfD – das Urvertrauen in die EU erheblich bedroht. Der Bayernkurier stellt das Problem zwar in den Kontext mit organisiertem Kindergeldbetrug, aber wo soll die Schnittstelle zwischen tatsächlich aufgenommener Arbeit und kriminellen Scheinarbeitsverhältnissen sein? Insbesondere, wenn die Kinder nie vorgezeigt werden müssen. Angebliche Geburtsurkunden und Schulbescheinigungen aus Rumänien, Bulgarien oder anderswo reichen, weiß der Bayernkurier. Es geht also schlicht und einfach darum, die Kindergeldleistungen fürs Ausland zu indexieren. Dann wäre auch dem kriminellen Geschäftsmodell Scheinarbeit automatisch das Wasser abgegraben. Aber lieber investiert hierzulande der Staat noch weitere Millionen z.B. in neue Kontrollarbeitsplätze, um den Betrügern auf die Schliche zu kommen, war bei der Bundestagsdebatte den Worten mehrerer Redner zu entnehmen. Es gehört zur politischen Dreistigkeit von Regierung und Scheinopposition, der AfD die politische Richtigkeit ihres Kurses abzusprechen, wo sie selbst schon aktiv geworden ist:
*** Bayern selbst hat im zurückliegenden Landtagswahlkampf einen diesbezüglichen Vorstoß im Bundesrat unternommen und ist gescheitert.
Sogar die Bundesregierung war bei der EU-Kommission offensichtlich halbherzig vorstellig geworden und abgeblitzt. Grotesk mutet es an, wenn dieselbe EU zuvor noch den Briten vor dem Brexit-Referendum angeboten hatte, das Kindergeld nach Wohnsitz kürzen zu dürfen. Da kann man es nur zynisch nennen, wenn der neuerliche Vorstoß der AfD von denselben Systemparteien nun als „ausländerfeindlich“ und „europafeindlich“ verhetzt wird. Der Verdacht liegt auf der Hand, dass die Abfuhr wieder mal einzig und allein der Tatsache geschuldet ist, der Konkurrenz nicht das Schwarze unter dem Fingernagel zu gönnen. Mit irrer Logik warteten denn auch in der Bundestagsdebatte besonders die Grünen auf. Wer Kindergeldleistungen für EU-Staaten mindere, müsste auch das Kindergeld in den Bundesländern indexieren, also jeweils anpassen, meinte Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn. Das kommt der Forderung der belgischen Sozialkommissarin Marianne Thyssen nahe, wonach bei einer Anpassung des Auslands-Kindergeldes auch deutsche Rentner, die in Spanien leben, eine niedrigere Rente erhalten müssten. Auf diese Weise schlagen die flammenden und unbelehrbaren Europa-Eiferer von CDU, CSU, SPD, Grünen, Linken und FDP selbst den letzten Sargnagel für den kranken Patienten Europa kräftig ein. Sie verstecken sich ängstlich hinter EU-Recht, das das ungezügelte Kindergeld-Sponsoring angeblich unumgänglich macht. Das würde aber nur eines unterstreichen: die Krake EU hat inzwischen auch die Sozialbudgets der Mitgliedsländer fest im Griff. Und zwar so fest, „dass ein Nationalstaat nicht mehr frei über seine Transfer- und Sozialleistungen entscheiden kann“, wie es der AfD-Berichterstatter Kay Gottschalck im Bundestag sagte (Video oben). Und es zeigt, dass die herrschende Nomenklatura nicht in der Lage oder Willens ist, bestehende Gesetze zu ändern oder notfalls einen Alleingang zu gehen. Beim Flüchlingsentry spielten bestehende Abkommen und gemeinsame Absprachen auch keine Rolle. Es geht nämlich auch anders. Das „kleine“ Österreich ist inzwischen mit gutem Beispiel vorangegangen und hat eine Anpassung des Auslands-Kindergeldes an die Lebensverhältnisse vor Ort eingeführt. Der Alpenstaat hat damit deutlich gemacht, dass er sich seine nationale Souveränität nicht nehmen lässt.
(pi-news.net)

Nullzinspolitik: Deutschlands Genickbrecher "Flüchtlingskrise"

Von EUGEN PRINZ

Zur Bekämpfung der Finanzkrise hat die Europäische Zentralbank ab 2008 damit begonnen, den Markt mit billigem Geld zu überschwemmen. Der Leitzins wurde im Zuge dieser Maßnahme auf null Prozent gesenkt. Der größte Profiteur dieser Aktion ist der deutsche Staat. Nach Berechnungen der Bundesbank beläuft sich die Zinsersparnis für deutsche Staatsanleihen seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 gegenüber dem Zinsniveau von 2007 bisher auf sage und schreibe 368 Milliarden Euro! Wie kommt das?

Ähnlich wie ein Häuslebauer, der bei seiner Hausbank zur Finanzierung eines Eigenheims ein Darlehen mit 10-jähriger Laufzeit aufnimmt, holt sich auch der Staat auf dem Kapitalmarkt das Geld, das er nicht hat. Dies geschieht über die Ausgabe von so genannten Staatsanleihen. Der Käufer dieser Anleihen wird durch den Kauf Gläubiger, der Staat tritt als Schuldner auf, der die Verzinsung und die Rückzahlung gewährleistet. Die Forderung des Gläubigers gegenüber dem Schuldner ist in einer Urkunde, der Anleihe, verbrieft. Solche Papiere von wirtschaftlich starken Staaten sind auf dem Finanzmarkt sehr begehrt, da sie als sichere Geldanlagen gelten.

Staat zahlt nur die Zinsen, tilgt jedoch nicht
Während jedoch der Häuslebauer jeden Monat für sein Darlehen Zins und Tilgung an die Bank abführt, zahlt Deutschland seit jeher nur die Zinsen. Das Wort „Schuldentilgung“ existiert nicht im Vokabular des Staates. Nach dem Ende der Laufzeit der Staatsanleihe wird einfach eine neue ausgegeben, die zur Tilgung der abgelaufenen verwendet wird. Braucht der Staat noch mehr Geld, das er nicht hat, werden weitere Staatsanleihen ausgegeben.

Die wichtigste Frage für den Darlehensnehmer ist nach dem Ende der Laufzeit die Höhe des Zinssatzes für das Folgedarlehen, denn je nach Höhe der aktuellen Zinsen reduziert oder erhöht sich dann die monatliche Belastung des Schuldners.

Und hier liegt der Hauptgrund, warum Deutschland gegenwärtig in Geld schwimmt. Hochverzinste Staatsanleihen (2008: über 3%) aus der Vergangenheit werden sukzessive von solchen mit minimaler Verzinsung (derzeit 0,22%) abgelöst.

Wie bereits erwähnt, beläuft sich die Zinsersparnis des Staates seit Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 auf bislang insgesamt 368 Milliarden Euro. Auch die Steuereinnahmen sind mit 734 Milliarden Euro in 2017 auf einem Allzeithoch.
Die Zinsentwicklung für Bundesanleihen mit 10-jähriger Laufzeit. Die Grafik macht deutlich, warum unser Staat gegenwärtig in Geld schwimmt: Er tilgt keine Schulden und zahlt lächerliche 0,22% Zinsen.

Haushaltsüberschuss lieber für die Flüchtlinge statt für das Staatsvolk
Kein Wunder, dass trotz der immensen Staatsausgaben, die nicht zuletzt auf die Flüchtlingskrise zurückzuführen sind, für 2018 immer noch ein Haushaltsüberschuss von 11,2 Milliarden Euro zu verzeichnen ist.

Wer jedoch glaubt, dass die Regierung Merkel nun endlich einmal auf den Gedanken kommen könnte, diese noch nie dagewesene Geldschwemme dafür zu verwenden, Schulden zu tilgen, der irrt. Steuererleicherungen für die hart arbeitende Mittelklasse? Fehlanzeige. Sanierung der maroden Infrastruktur? Mitnichten. Von den fehlenden Kita-Plätzen, Grundschulen mit Rissen in den Gemäuern, den mageren Renten der Pfandflaschensammler und der notleidenden Pflege der Alten wollen wir gar nicht reden.

Der Posten „Arbeit und Soziales“ ist mit weitem Abstand der Größte im Bundeshaushalt 2018. Er spiegelt im Wesentlichen den Geldtransfer zwischen arbeitender Bevölkerung und den Empfängern von staatlichen Leistungen wieder.

Nein, die Regierung Merkel hat für den Geldsegen eine viel bessere Verwendung: Er fließt in die „Rücklage zur Bewältigung des Flüchtlingszuzugs“. Dieser Topf ist damit auf 35 Milliarden Euro angewachsen, Geld, dass eigentlich der hart arbeitenden Bevölkerung, also jenen, die jeden Tag in der Früh aufstehen und zur Arbeit gehen, zustünde.

Der Grund, warum dieses Vermögen nicht den Einheimischen zugute kommt, ist einfach: Die Regierenden wissen genau, dass der deutsche Michel nur deshalb den massenhaften Zustrom von Flüchtlingen bisher tatenlos zugelassen hat und dies immer noch tut, weil er die Alimentierung des Heers der Bedürftigen an seinem eigenen Geldbeutel noch nicht unmittelbar spürt. Und damit das auch so bleibt und noch mehr Fremde ohne nennenswerten Widerstand der Biodeutschen ins Land geholt werden können, legt man Geld „für schlechte Zeiten“ zurück. Denn wenn der Staat den Bürgern zur Bewältigung der Flüchtlingskosten massiv in die Tasche greifen würde oder müsste, wäre ganz schnell Schluß mit lustig. Das wissen auch Merkel und ihre Helfershelfer. Deshalb wird alles unternommen, die Schlafmichel nicht durch einen Griff ins Portemonnaie zu wecken. Die Regierung kann ohnehin froh sein, es mit einem Staatsvolk zu tun zu haben, das zu dumm ist zu erkennen, dass ihm durch das Vorenthalten staatlicher Leistungen aufgrund der Finanzierung der selbstverursachten Flüchtlingskrise ebenenfalls ein immenser Schaden entsteht.

Fatales Zusammentreffen
Dass die Flüchtlingskrise ausgerechnet in einer Phase stattfindet, in der die Merkel-Regierung in Geld schwimmt, ist ein Treppenwitz der Geschichte, der Deutschland das Genick brechen wird. Wäre dies in normalen Zeiten oder gar einer Rezession passiert, hätten die Bürger aufgrund der dann notwendigen Einschnitte in ihren Lebensstandard dem Spuk sehr schnell ein Ende bereitet.

Dass dieses fatale Zusammentreffen Schuld am Niedergang Deutschlands war, wird später in den Geschichtsbüchern zu lesen sein.
(pi-news.net)

Abgesang auf den Meinungsfreiheitsstaat

(www.conservo.wordpress.com)

Grundrechts- und Meinungsfreiheitsstaat vs. sozialist’sche + islam’sche Gesellschaftsmurkskonstrukteure

Aller Glaube an unseren Grundrechts- und Meinungsfreiheitsstaat schwindet immer mehr dahin.

Flugs kommt aufs „Staatsschutz“-Radar der schwarz-rot-grünen Staatssaboteure,

wem das Schicksal von Deutsch- und Abendland kommt in den Sinn.

Wer auf Heimatland und Heimatkultur ist bedacht,

gerät unter die Inquisition sozialist’scher+islam’scher Gesellschaftsmurkskonstrukteure,

und dessen Existenz ist rasch verkracht.

Während Justiz, Politik, Behörden und Medien es geschehen lassen,

wie islamische Clans ganze Stadtteile zu No-Go-Areas machen,

es linken wie islamischen Beutegreifern „In“ ist, laut alles Deutsche zu hassen,

und zu schicken auf der Unterwelt Untergangs-Nachen,

wo hingegen der Islam längst ein ernsthafter „Kontrollfall“ für den Verfassungsschutz sein müsste,

fragen sich alle Vernunft und aller Verstand:

Was ist bloß los mit diesem Land?

Ist alles nur noch Aufklärungs-Wüste?

Ist’s ein Untergang auf sozialist’schen plus islam’schen Raten?

Lassen wir es jedem Toren und Träumer wie Schuppen von den Augen fallen, mit nur diesen zwei Zitaten:

Koran Sure 9, Vers 111: „Allah hat seinen Gläubigen ihre Person und ihr Vermögen dafür abgekauft, dass sie das Paradies (aller weltlicher Lüste und Wonnen!) haben sollen. Nun müssen sie für die Religion Allahs kämpfen, mögen sie nun dabei töten oder getötet werden.“
Prof. Dr. Bassam Tibi (syrischstämmiger Moslem): „Die Islamisierungspolitik gehört zu den Säulen des islamischen Glaubens, der den Friedensauftrag des Islam darin sieht, Dar al-Islam / Haus des Islam durch Da’wa / Missionierung und Djihad / heilige Gewalt auf die gesamte Welt zur erweitern.“ Tibi spricht vom „islamischen Globalisierungsmodell“ und schreibt weiter: „Jeder, der den Islam kennt, muss staunen, wenn europäische Gesinnungsethiker ohne Wissen die Verwendung des Begriffes ‚Islamisierung’ als ‚Islamophobie’ verurteilen.“

Ist Ihnen dies nicht selber peinlich, Merkur-Redaktion?

Von Gastautor Dr. Philipp Lengsfeld

Auf Merkur.de konnte man  einen Bericht über den Neujahrsempfang bei der CSU Puchheim mit der Gastrednerin Vera Lengsfeld lesen, der mich ziemlich geärgert hat. Und zwar wegen – wie ich finde – journalistisch sehr schwacher Standards. Und deshalb schreibe ich hier diese kleine Analyse nicht nur als guter Sohn, sondern vor allem als verärgerter, politisch aktiver Medienkonsument.

Unter der eigentlich ganz passenden Überschrift ‚Gast-Rednerin provoziert CSU bei Neujahrsempfang‘ berichtet der Merkur darüber, dass die Publizistin Vera Lengsfeld als Gastrednerin des CSU-Ortsverbands Puchheim bei deren Neujahrsempfang offenbar einiges in Bewegung gebracht hat – der anwesenden CSU-Kreisvorsitzende (also der ‚Chef‘ des gastgebenden Ortsvorsitzenden) und Landrat Thomas Karmasin sah sich genötigt in einem Schlusswort Gegenpositionen zu skizzieren. Also Rede und Gegenrede – Demokratie, wie man sie sich eigentlich als Demokrat wünscht. Und im Hauptteil des Artikels – der übrigens stark so wirkt, als sei er von dem Bericht der Süddeutschen Zeitung, die einen Reporter vor Ort hatte, abgeschrieben – wird diese demokratische Auseinandersetzung auch relativ ausgewogen dargestellt. Scharfe, pointierte Kritik der Gastrednerin an der Bundesregierung und Zuständen als Folgen bestimmter Politikentscheidungen (z.B. ‚Deutschland sei als „Innovationsraum“ bedroht‘) und die Gegenrede des Landrats (‚dem Land ginge es gut‘).

Aber mit einem solchen informativen Bericht, bei dem die Leserinnen und Leser des Merkur sich ihre eigenen Gedanken machen und ihre eigenen Schlussfolgerungen ziehen, konnte oder wollte sich der Merkur offenbar nicht begnügen. Deshalb muss ein geeignetes Framing her, damit die Nachrichtenempfänger auf die richtige Straße geführt werden. Framing, so erklärt Wikipedia diesen vielleicht nicht jedermann geläufigen Fachbegriff aus der modernen Kommunikationswissenschaft beschreibt „den Prozess einer Einbettung von (politischen) Ereignissen und Themen in Deutungsraster“.

Hier hat man verschiedene Möglichkeiten, so hätte z.B. der Merkur versuchen können sich mit den Inhalten der Haupt- und der Gegenrede auseinanderzusetzen um so deutlich zu machen, dass sie eine Seite sachlich begründet unterstützen. Es geht aber auch anders. Insbesondere wenn man sich seiner Argumente nicht sicher genug ist, dann wird die Methode ad hominem doch offenbar als das Mittel der Wahl gesehen. Also statt ‚Hart in der Sache, aber sachlich zur Person‘ lieber voll unter die Gürtellinie. Es wird also nicht die Rede und ihre Inhalte angegriffen, sondern lieber die Rednerin.

Beim Merkur geht das, wie so oft, mit dem Foto los: Der Merkur scheint es völlig normal zu finden, den Bericht über den Auftritt der Publizistin Vera Lengsfeld im Jahr 2019 mit einem Bild der Politikerin und CDU-Bundestagskandidatin Vera Lengsfeld aus ihrem letzten Bundestagswahlkampf zu illustrieren, der mittlerweile fast 10 Jahre her ist. 2009 mag dem Merkur wie gestern vorkommen, ist es aber nun wirklich nicht. Aber das Bild sollte natürlich einem anderen Zweck dienen: Ad hominem. Denn das Bild zeigt nicht nur die Rednerin, sondern das zentrale Plakat ihrer 2009er Kampagne, welches damals medial einige Aufmerksamkeit (sogar bis zum time-Magazin in den USA) erregt hatte. Ich war ganz sicher kein Fan dieses Wahlplakats der CDU-Bundestagskandidatin Lengsfeld, aber der verklemmte Umgang des Merkur damit ist wirklich nicht schön. Und für mich auch schlicht am unteren Rand der professionellen Standards.

Nur als Einschub: Wenn Sie sich vielleicht fragen, warum ich den verantwortlichen Journalisten des Merkur nicht direkt anspreche, dann ist die Antwort ganz einfach: Der Artikel ist nicht namentlich gekennzeichnet.

Schlimmer als das Bild ist aber das Ende des Artikels: Es fängt mit dem Beifall an, dessen Charakterisierung heutzutage in fast jedem Bericht irgendwie eine Rolle spielt. Und da passiert folgendes: Im Originalbericht der SZ steht „Lengsfeld erhielt (…) von der großen Mehrheit der Neujahrsgäste der Puchheimer CSU langanhaltenden Applaus. Zwei junge Männer standen sogar auf und zollten ihr demonstrativ Beifall.“ Im Merkur wird daraus: „Am Ende applaudierten zwei junge Männer im JU-Alter stehend, während sich bei der CSU-Prominenz in der ersten Reihe – darunter die Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler – kaum eine Hand rührte.“ (Onlineversion, Aktualisiert: 16.01.19 12:15) Bitte urteilen Sie selbst: Sind dies schon alternative Fakten? Oder kann man dem Merkur zugestehen, dass er aus Platzgründen den „langanhaltenden Applaus“ der „großen Mehrheit der Neujahrsgäste“, sagen wir mal, ‚vergessen‘ hat? Ob die anwesende CSU-Prominenz tatsächlich der Gastrednerin zu großen Teilen den absolut üblichen Höflichkeitsapplaus verweigert hat, kann ich nicht beurteilen. Dieser Merkur-Fakt findet sich im Bericht der SZ jedenfalls nicht. Ich als eingefleischter Berliner, denen ja große Ruppigkeit nachgesagt wird, kann mir aber nur sehr schwer vorstellen, dass dies die neuen Gepflogenheiten in der Region München sein sollen.

Damit kommen wir zum dicken Ende des Artikels. Denn den Merkur-Lesern wird nach 10 Jahre altem Bild und Beifall wie es der Merkur sieht jetzt noch die Vera-Lengsfeld-Kurzbiographie a la Merkur serviert. Übrigens auch hier hat der SZ-Redakteur – wie ich finde – ordentliche Arbeit geleistet. Es ist nicht ganz einfach, aber auch nicht so kompliziert, wie man an dieser etwas ausführlicheren Version sieht: Die DDR-Dissidentin Vera Lengsfeld kam, wie über den Daumen gepeilt die Hälfte der DDR-Opposition, familiär und durch den akademischen Ausbildungsweg bedingt aus relativ großer Staatsnähe und war tatsächlich von 1975 bis 1983 Mitglied der SED – bis zu ihrem Rauswurf aus der Staatspartei mit anschließendem Berufsverbot, massiver Drangsalierung, schließlich Verhaftung, Verurteilung und Entlassung ins Exil nach England im Zuge massiver öffentlicher Proteste, triumphaler Rückkehr in die Heimat nach dem Mauerfall und Nominierung als DDR-Spitzenkandidatin für eine der Parteien, die unmittelbar aus der Oppositionsbewegung entstanden sind, der Grünen Partei der DDR. So Mitglied der freigewählten Volkskammer und 1990 für die gemeinsame Liste der Bürgerbewegung (Bündnis 90/Grüne) in den Bundestag, mit einer Wiederwahl 1994 für die jetzt vereinigte Bündnis 90/Die Grünen als Thüringer Spitzenkandidatin (eine Position die nach Vera Lengsfeld, dann Kathrin Göring-Eckart 1998 in den Bundestag brachte). Dann 1996 der Wechsel mit anderen Bürgerrechtlern zur CDU auf Grund des Linksrucks der vereinten Grünen. Mit zwei weiteren Legislaturperioden, insgesamt drei Bundestagswahlkämpfen als Kandidatin und Stand heute über 22 Jahren Parteimitgliedschaft. Eine beachtliche politische Karriere im geteilten und dann vereinigten Deutschland, die aber der Merkur meint so zusammenfassen zu müssen: „dass sie einmal Bundestagsabgeordnete der Grünen und (danach) der CDU war. Sie war bis 1983 auch Mitglied der SED.“ Nicht nur ist diese Verkürzung grenzwertig, das ganz offenbar stigmatisierend gemeinte Erwähnen der SED-Mitgliedschaft in jungen Akademikerjahren in der DDR bei gleichzeitigem Weglassen des Parteiausschlusses und der Repression durch die DDR-Machthaber empfinde ich als schwer manipulativ.

Dass – wenn schon, denn schon – auch einige Worte über den politischen Werdegang des Gegenredners CSU-Landrat Thomas Karmasin sinnvoll gewesen wären, sei hier nur am Rande angemerkt.

Wer es aber mit Fakten nicht genau nimmt, der braucht sich um die Darstellung der anderen Perspektive – eine Grundforderung an freie Medien in einer Demokratie – natürlich erst recht nicht zu kümmern.

Und so bleibt nur noch der traurige Schluss: Rechtlich nicht wirklich angreifbar meint der Merkur mit folgendem Satz enden zu müssen: „Heute tritt sie zusammen mit AfD-Politikern auf.“ Was soll das? Hier wird einfach irgendetwas insinuiert, aber so schwammig und völlig belegfrei, dass kein Anwalt etwas dagegen unternehmen kann. Das ist der letzte Satz über einen offenbar denkwürdigen und anregenden Auftritt einer Publizistin mit CDU-Parteibuch und dem oben dargestellten politischen Karriere bei der CSU? Wirklich?

Bei mir hinterlässt dieses namenlose Stück einfach nur Ratlosigkeit: Entspricht ein solcher Text wirklich den journalistischen Standards des Merkur?

Ist Ihnen dies nicht selber peinlich, Merkur-Redaktion?

Philipp Lengsfeld

P.S. Ich habe lange überlegt, welche Fakten aus meiner politischen Biographie für einen Disclaimer hier vielleicht wichtig sein könnten. Ich belasse es mal dabei: Ich war von 1986 – 1988 Mitglied der FDJ, der Jugendorganisation der SED (im Alter von 14-16 Jahren). Ich hatte aber das ‚Privileg‘ am 29. 9. 1988 zusammen mit Mitschülern aus diesem Verein ausgeschlossen zu werden.

Hier der Link zum Merkur-Artikel. Bin mal gespannt, ob Bild und Textteile vielleicht doch noch mal geändert werden: Gast-Rednerin provoziert CSU bei Neujahrsempfang
(vera-lengsfeld.de)