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Finde den Fehler!

(tutut) - "Deutschland schafft sich ab". Für eine Kanzlerin sind Bücher von Thilo Sarrazin "nicht hlfreich", das weiß sie, ohne gelesen zu haben. Für Zeitungen sind Deuschland allgemein und eine Kanzlerin speziell kein Thema, jeder weiß ja, dass sich Sarrazins Bücher erfüllen, und so bestimmen Putin, Trump und Brexit die Nachrichten, denn es war ja Fronleichnam, Feiertagspause, um festzustellen, dass es eigentlich nichts Berichtenswertes aus deutschen Landen gibt. Tote Hose statt Tuttifrutti aus TUT. Gäbe es nicht Nachbarlandkreise - o weh! So müssen Lücken für Schlagzeilen sorgen. Leser lernen eifrig das Lesen zwischen den Zeilen. Wer's findet, behält's für sich. 80 Prozent der Menschen in diesem einst unserem Lande wagen sowieso nicht mehr zu denken, worüber sie was sagen wollten. "Mehr Schutz für bedrohte Politiker". Angst vor dem Volk? Ist was? Und was ist mit den Bürgern? Schutzlos selbst bei Morddrohungen, da können sich, zum Beispiel, selbst zwei Polizeipräsidien und zwei Staatsanwaltschaften nicht erklären, warum zwei Anzeigen wegen Morddrohungen verbumfiedelt worden sind. Vielleicht wegen Politikern? "Morgenstimmung über Denkingen". Und morgen? Abendrot über Spaichingen? Nur so als Anregung statt "Ausfahrt für Trauernde" als pm. "Dieses Jahr geht die Fahrt nach Königsfeld in den Schwarzwald, wo wir den heilklimatischen Kurort kennenlernen. Im Anschluss daran ist noch eine Einkehr im Landgasthaus 'Schappelstube' in Königsfeld geplant. Die Kosten für die Fahrt belaufen sich auf zehn Euro". Wer aber hat sich dies ausgedacht, nicht ohne den Hinweis "Die Recherche wurde unterstützt vom Polnischen Fremdenverkehrsamt"? Darauf kann nur kommen, wer Deutschland wirklich abgeschafft hat: "Paddeln in Polen tut auch der Psyche gut - Die Krutynia in Masuren gilt als schönste Kajakroute Europas und ist sogar für Einsteiger machbar - Mit dem ersten Storch ist es wie mit dem ersten Paddelschlag: Die Aufregung ist groß und man nimmt sich vor, den Moment nicht zu vergessen. Den Anblick des großen Vogels, der federputzend auf seinem Horst steht, auf diesem wagenradgroßen Geflecht aus Ästen, errichtet auf irgendeinem polnischen Hausdach. Und das Plätschern des Wassers, als sich das Boot vom Steg löst und hineingleitet ins Grün der Krutynia. Jenem Fluss, der mit gefühlten drei Stundenkilometern durch die Masurische Seenplatte in Polen mäandert. Doch dann kommt der nächste Storch, der nächste Paddelschlag. ...Die Aufregung wandelt sich in das Gefühl, in aller Ruhe eintauchen zu können in die 100 Kilometer lange Flussstrecke der Krutynia und ihre Tierwelt. Und dass es eine gute Idee war, Masuren vom Boot aus zu erkunden.... .Statt zu verändern, wird in Masuren die Tradition gepflegt. Und davon gibt es reichlich in jenem Land, dem Marion Gräfin Dönhoff, die wohl prominenteste Geflüchtete jener Zeit, als Masuren zum Deutschen Reich gehörte, ein lesenswertes Buch widmete". Da sind sie wieder, die Fakes in Zeitungen, wenn sie Nachrichten, also Fakten, bringen sollten. Was ein Reisebericht aus Polen  einer "Freischreiberin" sein soll, ist eine Nachricht aus Deutschland. Und Gräfin Dönhoff, spätere Chefredakteurin der Zeit,  ist keine  herbeigetürkte "Geflüchtete" wie all die illegalen meist strafrechtlich relevanten Immigranten aus der Dritten Welt, sondern sie ist Heimatvertriebene wie 14 Millionen andere Deutsche echte Vertriebene und echte Flüchtlinge sind. Was für ein Hohn, was für ein Stuss, der sich da Zeitung nennt! Wo heute in vielen Regionen Polen draufsteht, war Deutschland. Die Annektion deutscher Gebiete im Osten nach dem 2. Weltkrieg durch Invasoren ist völkerrechtswidrig. Wer's nicht glaubt, nicht weiß, weil er lieber Schule schwänzt, der brate sich halt einen Storch in Allenstein, das in Deutschland nur noch Olsztyn heißt. Partnerstadt Offenburg scheut den echten Namen wie der Teufel das Weihwasser, Das ist  die Hauptstadt von Masuren-Ermland durch das die deutsche Kruttinna fließt, hier zum Paddeln Krutynia genannt. Geschichte statt Geschichten - es dient der Wahrheit! Noch ist Deutschland nicht verloren. Selbst wenn Polen draufsteht.

(faz)

Medikamentenreste belasten Tuttlinger Trinkwasser
Die Klärwerke der Donaustadt filtern bereits rund 50 Prozent der Arzneimittel-Rückstände heraus. Das reicht den Stadtwerken nicht, die bald nachrüsten wollen.
(Schwäbische Zeitung. Wer sich "Weltzentrum der Medizintechnik" nennt, muss halt manches schlucken.)

OHG-Schüler wollen beim Stadtradel allen davonradeln
Auch bei der zweiten Ausgabe vom Stadtradeln will das Otto-Hahn-Gymnasium wieder allen davonfahren. In diesem Jahr will die Schule das mitgliederstärkste Team in Baden-Württemberg stellen.
(Schwäbische Zeitung. Kinder sind leicht zu indoktrinieren.)

Spaichinger Schützen zeigen, was sie können
Die Schützengesellschaft Spaichingen hat am Samstag zum alljährlichen Ordonnanz-, Fallscheiben- und Blattlschießen eingeladen.
(Schwäbische Zeitung. Wie ihr Obermeister, ein Spaichinger Spitzenpolitiker, die Scheibe geputzt hat, bleibt ein Gesellschaftsgeheimnis? Perikles: Bürger, die sich nicht um ihre Stadt kümmern, sind keine stillen, sondern schlechte Bürger.)

Psychologe Kizilhan spricht auf der Südwest Messe über Gewalt und Terror
Jan Ilhan Kizilhan warnt, dass eine Welle der Gewalt auch nach Deutschland schwappen kann. Demokratie und Freiheit müssten langfristig gesichert werden, so seine Botschaft.
(Südkurier. Wischiwaschi. Das klingt nach Geschwätzwissenschafen. Lebt der in einer Parallelwelt? Alle schwimmen schon in dem, was er als Schwapp erwartet. Hans Magnus Enzensberger hat bereits 1993 beschrieben, was heute ist: "Aussichten auf den Bürgerkrieg". Was kriegen Studenten von ihm auf der "Dualen Hochschule" in VS von der Realität dieses Landes mit? Vielleicht sollte er mal lesen, was im Grundgesetz steht, was Staatsrechtler schon seit Jahren sagen, dann könnte er auch merken, dass Demokratie und Freiheit, die er meint schon lange weg sind, aus einem Unrechtsstaat, in dem Linksradikale regieren und das Volk terrorisieren. Im übrigen sind Menschen schon immer zu allem fähig, um das zu erfahren, benötigt niemand einen "Psychologen", schon gar nicht für einen "Journalistentag" auf der Südwest Messe. Da wäre oft schon eine Therapie angesagt. Wer Journalist sein will, sollte erst einmal den Beruf richtig lernen - wo ist das noch möglich? - und das Pressegesetz wie das Grundgesetz vor sich an die Wand hängen. Danach müsste er auf Jobsuche gehen.)

Land will über Zukunft der deutschen Automobilindustrie mitentscheiden
Bei einem für Montag geplanten Spitzentreffen zur Zukunft der Automobilindustrie im Kanzleramt will auch Baden-Württemberg mit am Tisch sitzen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich mit einem Schreiben an Angela Merkel (CDU) gewandt und die Initiative der Bundesregierung ausdrücklich begrüßt.
(swr.de. Stuttgart baut den Trabi oder Kraft-Durch-Merkel-Wagen2?)

O Heimat! Ausgelächelt?

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NACHLESE
Gastbeitrag von Gabor Steingart
Kaum noch Chancen für Weber:
Merkel fehlen im EU-Postenpoker die Asse
In Brüssel wird um die wichtigsten Posten geschachert. Angela Merkel steht unter Druck - mindestens ein Deutscher soll einen der begehrten Posten erhalten. Doch das gestaltet sich schwierig - das Blatt der Kanzlerin ist kein gutes. Unionsfreund Manfred Weber, zugleich Spitzenkandidat der geschrumpften bürgerlich-konservativen Fraktion im Europaparlament, gilt im Kreise der 28 als freundliche Lusche. Trotz intensiven Antichambrierens konnte er keine der anderen Fraktionen von sich überzeugen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron betrachtet ihn als Brüsseler Sektglashalter ohne Regierungserfahrung, was im Grunde weniger als Polemik denn als Zustandsbeschreibung zu verstehen ist...
(focus.de. Nach der Wählerverarschung die Quittung. Eine falsche Wahl eines falschen Parlaments bestimmt nicht die Kommissare, denn das wäre ja demokratisch. Juncker hat sich damals deshalb gar nicht wählen lassen, ihm hatte Merkel schon vorher den Posten des Kommissionspräsidenten zugeschanzt. Weber aber diente unbekannterweise nur als Plakatlächler. Merkel hat nur noch Divisionen der Kinderkreuzzügler gegen Natur und Klima. Spitzenkandidaten der Union rammen inzwischen ungespitzt in den Boden  der  Bedeutungslosigkeit.)
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Horror-Tat in Siegen (NRW)
Teenager (15) soll Mann (47) erstochen haben
Bei einem Streit an einer Bushaltestelle soll ein Jugendlicher (15) am Donnerstag gegen 17.30 Uhr in Siegen einem Mann (47) mit einem Messer mehrfach in den Oberkörper gestochen haben. Der Mann starb am Abend in einem Krankenhaus an den schweren Verletzungen!.....Die Staatsanwaltschaft wertet die Tat als Tötungsdelikt. Die Kontrahenten sind beide deutsche Staatsbürger.
(bild.de. "Deutsche Staatsbürger" - was heißt das?)

17 Polizisten zu wenig gegen aggressive Schwangere aus Sierra Leone
Deggendorf: Abschiebung einer abgelehnten Asylbewerberin gescheitert
Von EUGEN PRINZ
Die Polizei ahnte wohl schon, was auf sie zukommen würde. Deshalb rückte sie letztes Jahr im Mai zunächst mit neun männlichen und zwei weiblichen Beamten an, als in der Hengersberger Außenstelle des Deggendorfer Transitzentrums eine 21-jährige Frau aus Sierra Leone zusammen mit ihrem 4-jährigen Sohn abgeschoben werden sollte. Eile war geboten, da die abgelehnte Asylbewerberin erneut schwanger war und einige Tage später der Mutterschutz, der sie vor einer Abschiebung bewahrt hätte, in Kraft getreten wäre. Um die Ausreisepflichtigen auch sicher anzutreffen, standen die Beamten bereits um 03.35 Uhr vor ihrer Tür. Allerdings war die Dame zu diesem Zeitpunkt nicht nur im siebten Monat schwanger, sondern auch unbekleidet, was den weiteren Einsatz nicht leichter machte. Eine Polizistin versuchte, der abgelehnten Asylbewerberin auf Englisch die Abläufe zu erklären. Diese lief jedoch nackt, wie sie war, zum Fenster und wollte sich rückwärts hinausfallen lassen. Es gelang der Beamtin noch, sie am Fuß zu packen und zusammen mit einem Kollegen wieder ins Zimmer zu ziehen.
Mit Zähnen und Klauen
Daraufhin leistete die Schwarze heftigsten Widerstand und biss einem Beamten in die Hand. Es mussten noch drei weitere Streifenbesatzungen zu Hilfe geholt werden, um die Frau zu bändigen. Zum Schluß waren insgesamt 17 Beamte nötig, um sie zur Räson zu bringen. Die Ausreisepflichtige wurde gefesselt abtransportiert und kam zunächst in Abschiebehaft. Im Hintergrund liefen zu diesem Zeitpunkt schon die Vorbereitungen für die Gegenmaßnahmen: Der Polizei wurde von der abgelehnten Asylbewerberin, ihrer Rechtsanwältin und natürlich dem bayerischen Flüchtlingsrat (der bei so etwas nicht fehlen darf) vorgeworfen, unangemessen brutal gegen die arme Schwangere vorgegangen zu sein. Natürlich sprangen auch die lokalen Medien sofort auf diesen Zug. Es kam, wie es kommen musste: Am Ende des Tages konnte das Goldstück aus Sierra Leone bleiben. Nicht einmal die geballte Staatsmacht von 17 Polizeibeamten schafft es also, eine abgelehnte Asylbewerberin aus dem Land zu schaffen. Was will man dazu noch schreiben?
Polizei vor Gericht rehabilitiert
Bleibt noch die strafrechtliche Aufarbeitung des kläglich gescheiterten Abschiebe-Versuches. Diese fand vor einigen Tagen beim Amtsgericht Deggendorf in Form einer Hauptverhandlung gegen die jetzt 22-Jährige statt. Der Tatvorwurf: Vorsätzliche Körperverletzung in mehreren Fällen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Selbstverständlich wurden auch im Rahmen der Gerichtsverhandlung wieder die bekannten Vorwürfe gegen die Polizei erhoben, sie wäre übermäßig brutal vorgegangen. Dummerweise für die Angeklagte hatten die Beamten jedoch in weiser Voraussicht den gesamten Einsatz mit einer Videokamera dokumentiert. Dem Gericht durften diese Aufnahmen – wenn auch unter Ausschluß der Öffentlichkeit – gezeigt werden. Das Ergebnis: Die Vorwürfe der Angeklagten wurden vollumfänglich widerlegt, die der Polizei hingegen bestätigt. Die Richterin verhängte daher eine Freiheitsstrafe von sieben Monaten, die auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Grund für das milde Urteil war, dass der medizinische Gutachter der Angeklagten eine posttraumatische Störung mit eingeschränkter Steuerungsfähigkeit attestierte.
Fassen wir also zusammen:
Siebzehn Polizeibeamte schaffen es nicht, die Abschiebung zu Ende zu bringen
Mit der Legende, die Polizei wäre übermäßig brutal vorgegangen, wird Druck aufgebaut
Die abgelehnte Asylbewerberin kann in Deutschland bleiben, wahrscheinlich für immer
Der Staat wird möglicherweise für sie ein Leben lang aufkommen müssen und wenn es dumm läuft, gilt das auch für ihre Kinder
Die Anwalts- und Gerichtskosten übernimmt der Staat, also der Steuerzahler
Die Bewährungsstrafe geht der Verurteilten wahrscheinlich am Allerwertesten vorbei, den sie bei dem Polizeieinsatz so großzügig präsentiert hatte.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Der Staat hat seine Kontrolle im Sommer 2015 aufgegeben und nicht mehr zurückerlangt. Sozialbehörden, Finanzämter, Polizei und Gerichte gehen mit den Einheimischen nach der Strenge des Gesetzes um, sind aber machtlos gegenüber massenhafter illegaler Einwanderung. Oft fehlt den Ver­antwortlichen auch der Wille, Regeln durchzusetzen, weil unsere Sprache vernebelt wurde. Gäste und Flüchtlinge behandelt man anders als illegale Einwanderer.
(Roland Tichy auf Tichys Einblick)
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Hohe Steuerbelastung
In Deutschland ist der Fleißige der Dumme
Vielen deutschen Facharbeitern ist mehr Freizeit wichtiger als mehr Geld. Nicht weil sie faul wären oder wunschlos glücklich. Sondern weil ihnen der Sozial- und Steuerstaat einbläut: Mehr zu arbeiten lohnt sich nicht.
(welt.de. Dumme wählen dumm.)
Evangelischer Kirchentag
Ein Weltbild, das vor Naivität trieft
Kirchentag ist ein Ort gesinnungsethischer Selbstvergewisserung, in der die politische Semantik mit sakraler Würde streunen darf. Salbungsvolle Reden in Zeiten, wo Prediger gerne den Leitartikler geben und grüne Stiftungen auch schon mal von ehemaligen Generalsekretärinnen des Kirchentags geleitet werden, haben Konjunktur. Auch führende Medien haben die Bußpredigt als Genre für sich entdeckt. Dann der Auftritt des Bundespräsidenten, der darum bittet, das digitale Daten- und Informationsmeer zu teilen und das „Spiel zu unterbrechen und die Spielregeln zu überprüfen“. Es ist der heitere Optimismus des Staatsoberhauptes, die einen Rezo genauso amüsiert wie Sascha Lobo oder einen Digitalchefredakteur...
(welt.de. Da sie nicht übers Wasser laufen können außer Merkel, trinken sie lieber Wein und predigen den Dummen, die sie wählen, Wasser. Das alles hat nix mit Nix zu tn, weder mit dem Jesuskindlein noch mit dem lieben Gott oder gar mit Ketzermönch Luther.)

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DER WITZ DES TAGES
Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen, Thüringen
Mehrheit der Deutschen lehnt Regierungsbeteiligung der AfD in Ostdeutschland ab.
Das ergibt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid unter 1012 Bundesbürgern.
(focus.de. Wo die Verzweiflung von "Medien" an der Realität am größten ist, ist die Dummumfrage bei 1012 Bundesbürgern am kleinsten, wenn es um Landtagswahlen geht.  Und was sagt die Mehrheit zu Mitteldeutschland, wo im Gegensatz zu Ostdeutschland die Deutschen noch nicht vertrieben sind?)
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Felix Perrefort
Kirchentag: Das Gute malt Vulven und schließt die Augen
Der Präsident des evangelischen Kirchentags, Hans Leyendecker, findet dortiges Vulven-Malen prima. Anders als christlich-konservative Kritiker finde ich das sehr löblich. Noch löblicher fände ich es, wenn der Mann bei anderen Themen nicht so fest die Augen und die Ohren schließen würde.
(achgut.Gläubige glauben alles, auch, dass selig sind die geistig Armen, und hoffen so auf den Himmel.)

Chaim Noll
Bye, bye, Berlin
Berlin wird benutzt wie ein Nomadenlager, ein Amüsierlokal. Und als Regierungssitz einer weitgehend unbeliebten Regierung. Ich bin in Berlin aufgewachsen, einst war diese Stadt mein Zuhause – vielleicht nehme ich es deshalb schwer, dass sie verschwunden ist und nur ein Auffanglager zurücklässt, das sich nach ihr nennt.
(achgut.com. Nur Berliner finden Berlin dufte. Anderen stinkt es, weil es auch noch so viel kostet.)

Diabetes, Rheuma, Alzheimer
Tomaten, Gurken, Kürbis: Mediziner sicher, dass Gemüse uns krank macht
Getreide und Gemüsepflanzen schützen sich gegen Fressfeinde und Krankheiten mit speziellen Substanzen. Für die menschliche Verdauung seien sie ungeeignet und sogar schädlich, sagt ein US-Ernährungsmediziner. Hat er Recht?
(focus.de. Rechthaber haben immer recht. Ab mit dem Zeugs in Kindergärten und Schulen zur "gesunden Ernährung". Wohin sonst mit den Sozialarbeitern?)

Festnahme in Osnabrück:
Libanese droht, sich in Berlin die Luft zu sprengen
Niedersachens Innenminister Boris Pistorius (SPD) berichtet im Landtag, dass am Mittwoch ein 33-jähriger Mann aus dem Libanon in Präventivhaft genommen wurde. Der Mann hatte angekündigt, sich in Berlin in die Luft sprengen zu wollen.Offenbar hatte der abgelehnte Asylbewerber angekündigt, den „Märtyrertod“ sterben zu wollen. Außerdem habe er gedroht, den Menschen in seinem nächsten Umfeld etwas antun zu wollen. Bereits in der Vergangenheit war von dem Mann ein erhebliches Gewaltpotenzial ausgegangen. So wurde er von Sicherheitsbehörden als Hochrisikofall im Bereich häuslicher Gewalt eingestuft. Erst im Februar war der Mann aus dem Gefängnis entlassen worden. Vor gut einer Woche wurde ein neues Verfahren wegen Körperverletzung gegen ihn eingeleitet. Der Libanese ist abgelehnter Asylbewerber, seine Abschiebung steht aus.

Kanzler? Erstmal zu Penny!

Nächster Kanzler
Für die Merkel-Nachfolge kommt nur einer infrage
Von Peter Grottian
Von CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer erwarten die Wähler nichts Großes mehr. Merz hat als Zauderer seine Chancen verspielt. Und Laschet kann es nicht. Bleibt nur einer, der das Kanzleramt künftig führen könnte – hohes Alter hin oder her. Ein Gastbeitrag....Es gibt dafür bisher nur einen konsensfähigen, kompetenten und erfahrenen Kandidaten: Wolfgang Schäuble. Der Einwand, zu alt, zu verbraucht, zu konservativ, sticht nicht. Er könnte mit badisch-spitzbübischem Lächeln auf Adenauer verweisen...
(welt.de. Hohoho! Wer Schäuble mit Adenauer vergleicht, der begann mit 73 und nicht mit 77, ist größenwahnsinnig. Offenbarungseid der Parteien und ihrer Hofnarren.Deutschland als alter Mann im Rollstuhl Schäuble hat sich schon mehrfach selbst verbrannt, als Vorsitzender und Kanzlerkanddat, als "Spitzenmann" der CDU in BW verliert er auch nur noch Wahlen. Mit seinem verehrten Islam sollte er nn de rnächstn Moscheeverschwinden und Ruhe geben. Der Autor dieses Geschwurbels ist Geschwätziger "Peter Grottian, 77, Sozial- und Politikwissenschaftler. Er engagiert sich in globalisierungskritischen Bewegungen wie Attac". Wikipedia: "Nach Berichten des Nachrichtenmagazins Der Spiegel vom Juni 2006 wird Grottian seit 2003 unter anderem durch V-Personen vom Verfassungsschutz des Landes beobachtet, jedoch existiere angeblich keine Akte über ihn. Der Vorgang sollte auch im Verfassungsschutz-Ausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin Thema werden.Zum Ende des Sommersemesters 2007 wurde Peter Grottian emeritiert. Er bleibt gleichwohl als Aktivist und Kommentator, etwa zu sozialpolitischen Themen oder Stuttgart 21, aktiv. Im Juni 2018 rief Grottian zu Feldbesetzungen gegen das Pestizid Glyphosat auf".)

Evangelischer Kirchentag
Soziologin gibt Frauen Mitschuld für „Grabschereien“
Für Empörung sorgen Aussagen einer Wissenschaftlerin auf dem Evangelischen Kirchentag. Auf einer Podiumsdiskussion erklärte Barbara Kuchler, Frauen in enger Kleidung müssten sich über sexuelle Übergriffe nicht wundern.Die Soziologin Barbara Kuchler hat die Modeindustrie aufgefordert, Kleidung von Frauen und Männern anzugleichen. „Frauen haben die gesellschaftliche Hauptverantwortung fürs Schönaussehen“, kritisierte sie am Donnerstag auf einer Podiumsdiskussion zum Thema Geschlechterverhältnisse auf dem 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund. Es brauche entweder „Kartoffelsäcke für alle“ oder enge, körperbetonte Klamotten für alle Geschlechter. Gleichzeitig kritisierte Kuchler Frauen, die „sehr bereitwillig“ an einem gesellschaftlichen System teilnehmen, in dem bei Frauen mehr auf das Aussehen geachtet werde. Wenn Frauen sich schminkten, die Augenbrauen zupften und enge Kleidung trugen, müssten sie sich nicht wundern, „wenn sie angesehen werden und es zu Grabschereien kommt“, sagte die Wissenschaftlerin von der Universität Bielefeld. Dass Männer einen Minirock auf eine bestimmte Art wahrnähmen, könne ihnen nicht verübelt werden....Die Deutsche Polizeigewerkschaft in Hamburg bezeichnet die Passage, in der Kuchler „Grabschereien“ thematisiert, als „unfassbare Aussage“...
(welt.de. Wissenschaftlerin? Bielefeld gibt es? Wenn es so wäre, was macht die dann auf einem Kirchentag? Herumgendern? Sie sollte die Bibel lesen und dann tun, was die von Frauen verlangt. Und alle anderen auch, dann gäbe es keine Kirchentage, sondern nur Seligpreisungen, beispielsweise von geistig Armen. Die Welt ist verrückt und Deutschland ein Irrenhaus.)

Die Erde auswuchten
Merkel will Klimaschutz voll total
Von Holger Douglas
Galt bis jetzt die Losung, bis 2050 die CO2-Emissionen um 80-95 Prozent zu senken, so soll bis dahin um 100 Prozent reduziert werden. Jetzt will Merkel den totalen Klimaschutz. Aus Deutschland soll kein – Sie haben richtig gehört – gar kein CO2 mehr kommen. Pillepalle will Bundeskanzlerin Merkel bekanntlich nicht mehr. Das hatte sie ihrer CDU-Bundestagsfraktion eingeschärft. Pillepalle dürfe es in der Klimapolitik nicht mehr geben, rief sie hinter verschlossen Türen den CDUlern zu. Keine Kinkerlitzchen im Klimaschutz also, während sich freitags draußen Kiddies um das Klima sorgen...Wie das mit dem hundertprozent von CO2 freien Deutschland funktionieren soll, hat Merkel bisher übrigens nicht gesagt. Entsprechende Vorstellungen soll das Klimakabarett der Kanzlerin in einem Klimaschutzgesetz formulieren, dass bis September stehen soll....Das Jahr 2050 wurde nicht ohne Bedacht gewählt, dieses Datum dürften nur noch die wenigsten der derzeitigen Politikdarsteller erleben, zumindest nicht in ihren Funktionen. Nach ihrer Verantwortung wird dann vermutlich niemand mehr fragen....
(Tichys Einblick. Das Drehbuch muss Till Eulenspiegel geschrieben haben.Heißt die Frage nun: Wer will die totale Klima-Anbandlung?)

Klage gegen Facebook-Sperre abgewiesen
Flüchtling als „Goldstück“ bezeichnet – laut Gericht Hassrede
Das Landgericht Bremen hat die Klage eines Facebook-Nutzers abgewiesen, der wegen der Verwendung des Begriffs „Goldstücke“ für Asylbewerber gesperrt worden war. Die Richter schlossen sich der Bewertung von Facebook an, wonach dies ein Fall von „Haßrede“ sei.
(Junge Freiheit. Ist Martin Schulz ein Hassprediger?)

Bundesrat
Sachsen will Verbrennen der EU-Fahne mit Haft bestrafen
Der Freistaat Sachsen hat in einen Gesetzesantrag an den Bundesrat gefordert, das Verbrennen der EU-Fahne mit einer Haftstrafe zu ahnden. Wer eine öffentlich gezeigte EU-Flagge „entfernt, zerstört, beschädigt, unbrauchbar oder unkenntlich macht“, soll demnach zu einer Haftstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe verurteilt werden.
(Junge Freiheit. Die EU hat gar keine Fahne, sie ist weder einLand, noch hat sie eine Verfassung, wo Flagge und Hymne festgelegt werden.  Was in der Gegend weht, ist die Flagge des Europarats, dem gehören u,a. auch Länder wie Russland oder Serbien und Albanien, Ukraine an. Doof, doofer, am doofsten. Nicht nur der Kosmos ist unendlich. Wikipedia: "In der inzwischen verworfenen europäischen Verfassung war die Europaflagge als offizielles Symbol der Union festgelegt. Auf Betreiben des Vereinigten Königreichs tauchen aber weder eine offizielle Hymne noch andere offizielle Symbole wie diese Flagge im EU-Reformvertrag auf, auf den sich der Europäische Rat im Oktober 2007 verständigt hat. Jedoch fungiert die Europaflagge wie zuvor auch weiterhin als (so gut wie offizielles) Symbol der EU". So gut wie ist auch daneben!)

“Ende Geländewagen”
Köln: Linksextremisten fackeln Porsches wegen Klimawandel ab
Von MARKUS WIENER
Was haben wir nicht schon alles von der linksextremen Szene erlebt: Kein Kölsch für Nazis oder saufen gegen rechts – und jetzt auch noch keine Porsche mehr und Feuerlegen gegen den Klimawandel. So zumindest stellt sich nach Medienberichten der derzeitige Ermittlungsstand zu einem Brandanschlag auf das Porsche-Zentrum in Köln-Ehrenfeld dar. Am frühen Montagmorgen standen auf dem Gelände des Autohauses vier neue Porsche Macan – Listenpreis ab 59.752 EUR aufwärts – in Flammen. Nur das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein weiteres Ausbreiten des Brandes verhindern. An den Luxus-SUVs entstand jedoch Totalschaden und die Polizei stellte schon kurze Zeit später die Verwendung von Brandbeschleunigern fest. Nun ist also auch noch ein Bekennerschreiben der linksextremen Szene aufgetaucht. Darin heißt es: „Heute Nacht haben wir vier backfrische Porsche der Premium-Klasse auf dem Gelände des Porschezentrums Köln-Ehrenfeld abgebrannt. Jeden Morgen fahren unzählige 3,5 Tonnen Autos vor, um je 35 Kilo Kind vor der Schule abzuladen. Das muss ein Ende haben! ‚Ende Geländewagen’ spürbar werden lassen! Wir wollen uns mit dieser konkreten Maßnahme friedlich für die Begrenzung der klimaschädlichen CO2-Emissionen einsetzen.“ 35 Kilo Kind abladen? Friedliche Brandstiftungen? 14 Tonnen Metall und Kunststoff gegen CO2-Ausstoß und Klimawandel abfackeln? Wie krank muss man im Kopf eigentlich für eine solche “Logik” und Verrohung sein? Doch man ist in Köln und anderswo ja vieles gewohnt vom Linksaußen-Sumpf, der dennoch von kommunalen und staatlichen Stellen nicht trocken gelegt, sondern sogar noch mit Subventionen und Hilfen jeder Art unterstützt wird. So auch in Köln, wo seit Jahren verfassungsfeindliche Linksextremisten im sogenannten Autonomen Zentrum (AZ) an der Luxemburger Straße mietfrei in einem städtischen Gebäude logieren können und die Oberbürgermeisterin Henriette Reker sich nicht zu schade ist, direkt vor Ort in der linken Brutstätte ein T-Shirt mit dem Aufdruck “AZ bleibt” zu erwerben. Man braucht schließlich stets willige und schlagkräftige Fußtruppen im “Kampf gegen rechts”. Gelegentliche Nebenwirkungen eines solchen ”Spiels mit dem Feuer” werden dann wohl in der Kategorie “Kollateralschäden” verbucht..
(pi-news.net)

FOCUS-Online-Interview
FDP-Vorsitzender Christian Lindner:
„Ich mache mir Sorgen um unser Land“
Die FDP wirkt in diesen Tagen oft, als sei sie vom politischen Radar verschwunden, und ihre Wahlergebnisse sind auch ziemlich mager. Wie bewertet der Parteichef die Lage? Christian Lindner über Umbrüche in der Parteienlandschaft, Chancen für die Liberalen – und die politische Kultur in Zeiten, in denen das Klima immer rauer wird.
(focus.de. Um ihm macht sich niemand Sorgen, oder? Für wen hält er sich? Splitter einer Splitterpartei, der nichts zu sagen hat. Wen interessiert das?)

 

Aktuelles BKA-Lagebild zur Zuwanderungskriminalität

Als im April 2019 die neue Polizeiliche Kriminalstatistik aus Deutschland für das Jahr 2018 veröffentlicht wurde, ließ sich die Politik für das mutmaßliche Sinken der Kriminalität feiern. Das aktuelle BKA-Lagebild zeigt jetzt aber sehr eindeutig auf, wie es wirklich steht, und die Zahlen sind wahrhaft erschreckend: Unter den insgesamt 101.956 Opfern von Straftaten mit Tatverdächtigen Zuwanderern befanden sich 46.336 Deutsche.

Die Medien des Mainstreams stellten im April die Behauptung auf, die Gewalt gegen Ausländer, wie auch die Verfolgung jüdischer Mitbürger, habe dramatisch zugenommen, während die Kriminalität generell gesunken wäre. Doch alle diese Aussagen sehen Beobachter nun als „gewaltige statistische Lügen“ enttarnt. Belegt werde das durch das nunmehr veröffentlichte Lagebild zur Zuwanderungskriminalität des Bundeskriminalamtes.

Nach den dort veröffentlichten Zahlen stieg die Anzahl der Morde an Deutschen durch die Gruppe der Zuwanderer gegenüber 2017 um beängstigende 105 Prozent an. Die durch Ausländer verübten Vergewaltigungen kletterten auf den Rekordwert von 13.377 Fälle und schwere und schwerste Körperverletzungen gegen Deutsche stiegen auf die horrende Anzahl von 55.359. Ebenso entlarvt das neu BKA-Lagebild die Behauptung der angeblich zunehmenden Gewalt von Deutschen gegen Ausländer als dreiste Unwahrheit.

Gewalt von Deutschen gegen Ausländer selten
Denn tatsächlich waren an den 47.042 Angriffen auf Ausländer lediglich 8.455 Passdeutsche beteiligt. Der Großteil aller Angriffe auf Fremde erfolgte also durch andere Migranten, nicht durch Deutsche. Ähnlich manipulierend sind auch Behauptungen, wonach die vermeintlich gestiegene Verfolgung jüdischer Mitbürger durch Deutsche geschehen würde. Denn die Polizei ordnete Straftaten gegen in Deutschland lebende israelische Bürger und jüdische Religionsangehörige, die sie nicht aufklären konnten, ganz einfach der deutschen Tätergruppe zu. Auch wenn es hierfür nicht einmal Hinweise gab.

Blick in die Gefängnisse
Bezeichnend für das Lügengebäude um die wahre Ausländerkriminalität in Deutschland sind auch die Belegungszahlen der Haftanstalten. Denn seit 2015 stieg der Anteil von Ausländern im deutschen Strafvollzug allein in Hamburg auf heute 61 Prozent aller Inhaftierten. In Berlin auf 51 Prozent, in Baden-Württemberg auf 48, in Bayern 45 und Hessen 44 Prozent. Und in diesen Zahlen ist der große Anteil der einsitzenden Ausländer, die die deutsche Staatsbürgerschaft erlangten, noch gar nicht erfasst.
(Artikel übernommen von WOCHENBLICK.AT)
(pi-news.net)

Plädoyer für Rückkehr der Meinungs- und Gesinnungsfreiheit

Von WOLFGANG HÜBNER

Der Mord an dem hessischen CDU-Politiker Walter Lübcke ist auch nach der Verhaftung eines Tatverdächtigen mit extremistischen Verbindungen keineswegs aufgeklärt. Das hindert aber weder Politiker der etablierten Parteien noch die linksliberal-grün dominierten Medien daran, Ursache und Motivation für den Mord in Hass und Hetze politisch unliebsamer Kreise oder Personen zu suchen. Diese durchschaubare, aber für das Grundrecht auf Meinungsfreiheit äußerst bedrohliche Kampagne ist jedoch für deren Initiatoren und Mitläufer durchaus problematisch: Denn niemand verbreitet Hass, Hetze und Intoleranz so erfolgreich wie unheilvoll in Deutschland wie all die selbsternannten Gesinnungs- und Sprachwächter.

Seit Merkels Grenzöffnung 2015 für den unkontrollierten Zustrom kulturfremder Menschenmassen aus Nahost, Arabien, Asien und Afrika kann jeder, der diesen tiefen Einschnitt in die deutsche Zukunft öffentlich kritisiert und die negativen Folgen darlegt – ob nun sachlich, polemisch oder verzweifelt – folgenlos als „Nazi“, „Fremdenfeind“ und/oder „Rassist“ diffamiert werden. Weder die Bundeskanzlerin noch einer der beiden Bundespräsidenten seit 2015, von den medialen Sprachrohren des deutschen Machtkartells ganz zu schweigen, hat vernehmlich oder gar unmissverständlich den nach vielen Millionen zählenden Teil des Volkes in Schutz genommen, der mit dieser Invasion und ihren Folgen nicht einverstanden war und ist.

Es bleibt eine ungeheuerliche Provokation, dass die für diese Grenzöffnung hauptverantwortliche Bundeskanzlerin Merkel bis heute nicht den Deutschen erklärt hat, warum sie 2015 so gehandelt hat. Diese autoritäre, arrogant nichtbegründete Entscheidung hat bei unzähligen Menschen Unwillen, Verbitterung und, ja gewiss, auch Hass erzeugt – was ist daran verwunderlich? Und was ist unverständlich, wenn die provokative Empfehlung eines CDU-Politikers an Kritiker der „Flüchtlingspolitik“, sie könnten ja Deutschland verlassen, Empörung hervorruft, die nicht verraucht? Selbstverständlich rechtfertigt diese Empörung keine verbalen Hassausbrüche, erst recht nicht eine Gewalttat oder gar Mord.

Doch ehrlich kann die Erregung über bestimmte grenzwertigen Meinungen in den Foren des Internets ganz gewiss nicht bei denen sein, die fast unbeschränkte Macht über die veröffentlichte Meinung und Meinungsmache haben. Denn sie haben diese Macht noch nie dafür genutzt, die Funktionäre und Mitglieder einer in vielen demokratischen Wahlen erfolgreichen rechtskonservativen Partei, also der AfD, vor linksextremer Gewalt und linksliberal-grüner Verteufelung und Ausgrenzung zu schützen. Es ist den Machthabern in Deutschland offensichtlich sogar ganz recht, wenn Versammlungen von rechtskonservativen und patriotischen Menschen regelmäßig gestört, blockiert und nur unter massivem Polizeischutz stattfinden können.

Und wenn sich in Dresden, Chemnitz oder Cottbus tausende Deutsche zum Protest gegen die Zumutungen der „bunten“ Republik absolut friedlich zusammenfinden, wenn sie das dann auch noch bei Wahlen und im engen Rahmen oppositioneller Medien dokumentieren, dann sprechen höchste Repräsentanten und Politiker ungeniert von „Pack“ und „Dunkeldeutschland“. In den Programmen der Staatssender von ARD und ZDF, im Staatsfunk wird tagtäglich mit bereitwilliger Zustimmung der von den Staatsparteien dominierten öffentlich-rechtlichen Gremien massiv Stimmung gegen alles gemacht, das als „rechts“ denunziert wird oder als „rechts“ verdächtigt wird, nur weil es schlicht nicht so links ist wie von den medialen Volkserziehern verlangt.

Von nicht zu überschätzender Bedeutung für das Machtkartell und seinen Kampf gegen rechtskonservative und patriotische Kräfte ist der in demokratischen Staaten weltweit am höchsten subventionierte Kultur- und Kunstbereich. Im einstigen Land der Dichter, Denker und Musiker herrscht devoter Konformismus der sogenannten „Politischen Korrektheit“ vor. Jedes Stadttheater, jedes Opernhaus, jedes Kulturzentraum, jede Kunstschule ist eine Festung gegen „Rechts“. Und nicht anders die Situation an den Universitäten, Fachhochschulen und auch in den Wissenschaftsinstitutionen. Wer hier nur sachlich über die politisch betriebene tiefe Spaltung in Deutschland diskutieren will, wird schon der Sympathie mit dem „Feind“ bezichtigt.

Die oppositionellen Foren im Internet, die wenigen unabhängigen Medien sind tatsächlich nur ein Fliegenschiss auf einer Übermacht, die Ohnmachtsgefühle erzeugt und das auch ganz gezielt tut. Ja, das führt auch zu dummen, abstoßenden und gegenhetzerischen Reaktionen. Diese sollen hier weder bestritten noch gar gebilligt werden. Aber es muss klar sein: Es sind nur Reaktionen auf den kalten Bürgerkrieg, den das Machtkartell in Deutschland Millionen Menschen erklärt hat und unerbittlich führt.

Dieser kalte Bürgerkrieg hat Familien, Kollegen, Freundeskreise verseucht, entzweit und ein ganzes Volk gespalten. Er wäre allerdings jederzeit zu beenden, indem die Meinungs- und Gesinnungsfreiheit zwischen Flensburg und Konstanz, zwischen Aachen und Görlitz wieder ermöglicht sowie gegen linke Gewalt gesichert würde. Dann könnte endlich auf einigermaßen gleicher Augenhöhe öffentlich gestritten werden. Es sind mitnichten die derzeit faktisch Machtlosen, die das um jeden Preis, offenbar auch um den Preis der Errichtung einer totalitären Tauber-Demokratur verhindern wollen – es sind die derzeit Mächtigen, die sich selbst als „Zivilgesellschaft“ feiern.
(pi-news.net)

Aufmarsch der „grünen“ KlonkriegerInnen

(www.conservo.wordpress.com)

Von Hans-Rolf Vetter *)

Die Tsunamis der geistigen Niveaulosigkeit drohen die Bundesrepublik zu zerstören

In den letzten Wochen hat der Tsunami medialer und politischer Niveaulosigkeit mit derartiger zerstörerischer Wucht zugeschlagen, dass mit ihm diesmal die letzten Reste an politischer, medialer und wissensbasierter Vernunft fortgespült werden könnten. Das heißt, dass nunmehr genau jene systemrelevanten Energien und geistigen Infrastrukturen , die die Bundesrepublik und ihr Versprechen auf sozialen Aufstieg, privaten Wohlstand und öffentliche Wohlfahrt in den letzten Jahrzehnten, zumindest aber bis zum September 2015, stark gemacht haben, nunmehr nachhaltig bedroht sind.

Denn bislang konnte selbst eine in Teilen absolut desolate Regierung, wie sie sich unter der Kanzlerschaft Merkels zumindest seit deren dritten Amtsperiode ausgebildet hatte, für die Wirtschafts- und Sozialpolitik noch weitestgehend unbeschadet überstanden werden. Das ist seit dem 26. Mai 2019 und den mit der EU-Wahl verbundenen Diskussionen zu den Auswirkungen dieser Wahlen und ihrer Bedeutung für die weitere Zukunft Deutschlands und der EU endgültig Geschichte.

Der Aufmarsch der „grünen“ Klonkriegerinnen hat begonnen
Das Fehlen einer sachlich-fair geführten Debatte über die Folgen dieser tiefen politischen Einschnitte seit dem 26. Mai 2019 – siehe etwa den Polit-Talk bei Maischberger in der ARD am 4. Juni 2019 mit KGE – hinterlassen zwar vordergründig nach wie vor den Eindruck des längst bekannten kognitiv desolaten „political business as usual“, aber was noch 2018 vordergründig als lachhafter Spuk erschienen ist – etwa Greta und die FFF-Bewegung – nimmt immer ernstere und dreistere Formen an.

Systemwechsel hin zum ökologisch-sozialistischen Bevormundungsstaat
In einer bislang in dieser Form unbekannten Aggressivität versuchen die linken Mainstream-Medien und insbesondere ihre Schwestern im Geiste, ZDF und ARD, ein neues, von seinem stupiden Narrativ her allerdings bereits bestens bekanntes „altes“ Kapitel aufzuschlagen: Den Systemwechsel hin zum ökologisch-sozialistischen Bevormundungsstaat. Diese Initiativen – zur vordergründigen Legitimation untermauert mit immer neuen windigen Umfragen, Halbwahrheiten, willkürlich platzierten Berichten und Kommentierungen sowie politisch handverlesenen Talk-Show- Teilnehmerinnen hat das nicht einmal mehr mühsam zu verstecken gesuchte Ziel, die endgültige geistige und wirtschaftliche Zerschlagung der Bundesrepublik im Rahmen eines alles kontrollierenden Regimes der De-Industrialisierung, der staatlichen Umverteilung, der sozial-ökonomischen und (!) sozialpsychologischen Zerstörung des Mittelstandes und der widerstandslosen Zwangskollektivierung einzuleiten.Mittel hierzu sind

einerseits das bereits unter dem hemmungslosen Opportunismusprinzip des Merkelismus faktisch durchgesetzte Einparteien-System;
zum anderen die zahlreichen Sozialverbände und zivilgesellschaftlichen NGOs – allen voran ProAsyl, DHU, Greenpeace oder der DPWV.
Drittens nicht zu vergessen die beiden, zur asketischen, selbstlosen Lebensführung des Neo-Evangelikalismus neigenden Anhänger der christlichen Kirchengemeinden, die – was die beiden Hauptkirchen betrifft – trotz Dauerschwund an Mitgliedern in ihrem missionarischen Eifer so etwas wie einen selbstsuggestiven Aufschwung erfahren.
Und viertens haben sich die „Gebührenerzwingungsmedien“ zu wahren Brutanstalten öko-sozialistischer Betriebsbrigaden entwickelt und – was das Schlimme daran ist – lassen ihre Aufkündigung fairer Diskursregeln und fachlicher Expertisen zu Gunsten eines hemmungslosen Gesinnungsjournalismus auch ihre „Kunden“ – behandelt als tumbe, infantile Fürsorgezöglinge – inzwischen bei jeder Gelegenheit gerne wissen.

Die Triebkräfte des Öko-Sozialismus
Bei all dem handelt es sich um einen breit vernetzten politisch-ideologischen Komplex aus kritiklosen dpa-Abschreibern, IPCC-Gläubigen, Berufsempörten, oberlehrerhaften Moralisten, Hysterikern, subjektiv Zu-kurz-gekommenen und einer erkennbaren Anzahl von „Noch-Auszubildenden“.

Alle genannten Kräfte scheinen in der Sozialen Marktwirtschaft trotz Vollbeschäftigung und Mangel an Facharbeitskräften bislang immer noch nicht ihren Platz gefunden zu haben oder befinden sich noch in schulischer oder universitärer Ausbildung. Das heißt, es handelt sich um ein Potential, das sich selbst offenbar nicht hinreichend in die Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik integriert sieht (und teilweise faktisch auch nicht ist) und insofern für den Systemwechsel sozusagen schon aus Gründen seines sozialen Selbsterhalts trommeln muss.

Das gilt auch weitgehend für die dritte Gruppe. Hierbei handelt sich um grün-rote Gesinnungs- und Funktionsgruppen aus allen Bereichen der modernen Dienstleistungsproduktion, die im Sinne ihrer ureigenen Arbeitsmarkt- und Beschäftigungsinteressen höchst nachvollziehbar solche Ideologien zu stärken suchen, die sie nachhaltig in Brot und Arbeit bringen könnten bzw. sie darin erwartungskonstant halten dürften.

Grün-Rot zu wählen, das heißt im Klartext insofern immer auch, Arbeitsplatzbeschaffungsstrategien für sich selbst, für Verwaltungsbeamte, Sozialpädagoginnen, Erzieherinnen, Lehrerinnen, Klimaforscher, Politologen, Absolventen des Medienkomplexes, für die Umfrageindustrie und die „Politikberatung“, die öffentlich-rechtlichen Anstalten und insbesondere für Juristen und Juristinnen umzusetzen.

Das heißt vornehmlich solche gesellschaftlichen Funktions- und Gesinnungsgruppen zu unterstützen, die ihr Einkommen im Wesentlichen aus Steuermitteln, anderen Abgabesystemen oder Umverteilungsmechanismen wertschöpfender Arbeit beziehen und insofern an dem modernen Rechts- und Sozialstaat als verlässlichem „Arbeitgeber“ interessiert sein müssen. (Auch wenn die Staatsquote in Deutschland zwischen 1995 und 2017 von 54,7% auf 44,5% gefallen ist (BMFin), so erklärt sich das vor allem daraus, dass das BIP durch privatwirtschaftliche Kräfte in dieser Zeit einen enormen Aufschwung erfahren hat, der für eine relative Absenkung der Staatsquote gesorgt hat. Mit den anstehenden Konjunktureintrübungen dürfte sich insofern der Anteil des Staates am BIP zukünftig wieder deutlich erhöhen.)

Eine weitere Gruppe grüner Gesinnung setzt sich aus den schicken Hipster-Milieus der sog. urbanen „Eliten“ im Stile der Lebensmilieus des Prenzlauer Bergs zusammen, der bis mitten nach Schwabing reicht. Es handelt sich um Start-Upler, Informatiker, global nachgefragte Angestellte, höherwertige Mitarbeiter von Medien- und Event-Unternehmen und einige versprengte ökologisch interessierte Ingenieur-Milieus. (Die grünen Lehrermilieus waren ja bereits oben subsummiert worden.) Allesamt Leute also, die gut verdienen, die Höherpreisigkeit öko-sozialistischer Experimente (z.B. die eklatant hohen Strompreise oder die durchzusetzen gesuchte „Verpflichtung“ auf Bio-Kost) leicht abfedern können und objektiv in höchster sozio-ökonomischer Distanz zu der nach dem jetzigen Stand immer noch für die öffentliche Wohlfahrt nach wie vor elementar wichtigen klassischen Arbeiter- (und Handwerker-)klasse wie subjektiv befinden und sich vor allem auch subjektiv entsprechend verorten.

Eine nicht gerade kleine Gruppe grün-roter Anhängerschaft dürfte letztlich fünftens aus „Neidern“ bzw. notorischen „Umerzieherinnen“ – wie z.B. sich unausgelastet fühlenden und freiwillig etwa in der Sozial- und Flüchtlingsarbeit arbeitenden Frauen – bestehen, die einerseits einen humanistischen Ansatz verfolgen, der in der Tat Respekt verdient, unter denen sich andererseits aber auch sehr viele befinden, die es einfach nicht aushalten, anderen dabei zusehen zu müssen, wie sie nach eigener Façon erfolgreich und glücklich zu leben verstehen. „Das Leben der Anderen“ ist traditionell vielen Linken schon immer ein Dorn im Auge gewesen.

Das Schlangenei liegt schon im Nest
Alles, was eine durchorganisierte öko-sozialistische Gesellschaft an Propaganda-Trupps, medialer Gleichschaltung, alltäglicher Überwachung, mobilisierbarem Massenprotest, robust vorgetragenem Halbwissen, wirtschafts- und finanzpolitischer Inkompetenz, an existentieller Abhängigkeit großer Teile der Bevölkerung von Staatstätigkeit, an ideologischer Infiltration des gesamten Bildungssystems und an einem sophistischen Rechtsverständnis braucht, ist bereits voll ausgebildet.

In den letzten Jahren ist eine politisch im wesentlich „grün“ aufgestellte geistige Infrastruktur entstanden, die lediglich darauf wartet, endgültig in die Realität des totalitären Bevormundungsstaates umgesetzt zu werden. Überfällig ist insofern nur noch der konsequente Schritt der grün-roten „Eliten“, den offenen demokratischen Diskurs endgültig zu diskreditieren und hernach auch den parlamentarisch institutionalisierten Kern des demokratischen Systems vollends zu liquidieren.

Die gesamte Parteienlandschaft ist trotz der erschreckenden geistigen Niveaulosigkeit von den Grüninnen und „ihren“ Medien jahrelang vor sich her getrieben worden. Und eine Kanzlerin Merkel, sich in ihrem grenzenlosen Machtwahn offenbar anschickt, auch noch die nächste, die schwarz-grüne Koalition, anzuführen, hat diesem Treiben durch ihr Nichtstun einerseits, andererseits durch ihre abrupten Entscheidungen insbesondere auf den entsprechenden innenpolitischen Feldern erheblichen Vorschub geleistet. Dass – trotz der Abwärtsspirale der CDU, die ganz gewaltig auf ihre Bilanz zurückzuführen ist – von ihr für den kommenden Herbst nun auch noch das Ende von „Pillepalle“ verkündet wird, kann jeder vernünftige Bürger nur noch als anmaßenden Drohung empfinden. Aber leider wissen wir auch, dass, wenn Mutti keinen Spaß mehr versteht, wenn`s um den Erhalt ihrer Macht geht, alle kuschen werden. Soweit weg von den Werten Europas, wie manche meinen, ist die Grundausrichtung der AKP auf die Ein-Personen-Autokratie eines Erdogan bzgl. des durch und durch eingeschüchterten Merkel-Wahlverein CDU/ CSU ganz offensichtlich nicht entfernt.

Erste Anzeichen von Auflösungstendenzen der bestehenden Ordnungsmuster und Rechtsverständnisse
Nicht nur, dass inzwischen Entwicklungen möglich scheinen, die man noch vor kurzem als Alltagsszenarien totalitärer Systeme – ganz gleich ob stalinistisch oder faschistisch motiviert – wahrgenommen und in die Schranken verwiesen hätte – wie Enteignungsansätze, immer weitere Erziehungskollektivierung, Duldung von Regelverstößen aller Art, partielles Aufgeben der Durchsetzung von Rechtsstaatlichkeit auf der Fläche und im Rechtssystem selbst, Anschläge auf die freie Meinungsäußerung, gezielte Diffamierungen und Einschüchterungsversuche jeglicher Art, Diskriminierungen des Alters.

Die immer weiter vorangetriebene Einschränkung der öffentlichen Wahrnehmung auf nahezu nur noch „grüne“ Probleme oder sozialistische Umverteilungsphantasien durch Medien und Politik haben das Diskursniveau in Deutschland inzwischen fachlich, ethisch und sozialphilosophisch regelrecht abstürzen lassen. Stattdessen bestimmen jugendliche Krakeeler, die zumeist noch nicht einmal über Schul- oder Studienabschlüsse verfügen, und die in ihren jeweils dürftigen eindimensionalen Zielsetzungen verfangene NGOs den Verlauf der öffentlichen Debatten und träumen von einem de-industrialisierten Deutschland als Grundstein der Weltenrettung und als globalem Sozialamt.

Dass schon auf Grund eminenter Unlogiken und der inneren Widersprüche ein derartiges Politikverständnis Irrsinn auf höchster Gemeingefährlichkeitsstufe darstellt und dabei auch noch weitgehend unwidersprochen „akzeptiert“ wird, ist schon dramatisch genug, noch schlimmer ist aber, dass sich Dreiviertel der Politik auch noch in den Staub vor derlei Dummdreistigkeit werfen. Es erbarmt einen beinahe, aber nur beinahe, dass der amtierende Häuptling dieser sich selbst demütigenden deutschen Kriecher/-innen, NRW-Ministerpräsident Laschet, vor lauter Katzbuckeln vor den Grüninnen kaum noch in die anthropologisch an sich vorgesehene Senkrechthaltung kommt. Wie stark Machtgeilheit und mangelnde Prinzipienfestigkeit einen Menschen verbiegen können, zeigt sich hier in erschreckendem Ausmaß. Menschen, gebeugt von ernsthafter Verantwortung für das gesamte Gemeinwesen, strahlen jedenfalls einen entschieden anderen Habitus aus und beziehen auch reflektiertere Positionen.

Wen wundert es da noch, dass der Grundkonsens zwischen den Bevölkerungsgruppen, sowie zwischen ihnen, der Politik und dem alles zu regulieren suchenden Staat erstmals seit der Gründung der Bundesrepublik ernsthaft bedroht ist (siehe z.B. jüngst Ulf Poschart in „Welt“ vom 15.0619). Aber leider wundert es darüber hinaus bislang immer noch viel zu wenige, dass sich die tiefgreifende gesellschaftliche Empörung über diesen Unfug nur schleppend vollzieht, so dass neuerdings die reale Gefahr besteht, dass die öko-sozialistische Machtergreifung – Abmarsch ins „Grüne Reich“ (Bernd Zeller) – eintreten könnte, ehe das komplette Aufwachen in der Mehrheit der Bevölkerung überhaupt begonnen hat.

Von der Kommentierung der EU-Wahl bis hin zur neumodischen Diskriminierung der Alten zieht sich ein roter Faden

a) Wahrnehmungsverzerrung
Aus der Menge der jüngsten Beispiele für die durch Politik und Medien systematisch umgesetzten Versuche der Wahrnehmungsverzerrung von Realität ragen einige besonders eklatant heraus. Da sind etwa die Jubelfeiern in den öffentlich-rechtlichen „Gebührenerzwingungsmedien“ über den Wahlerfolg der Grüninnen bei der EU-Wahl (im Jargon der neuen Staatsräson irriger weise als Europa-Wahlen bezeichnet).

Vom ihrem historischen Auftrag gegenüber den Staatsbürgern her betrachtet hätte wenigstens dem Anschein einer fairen Berichterstattung nach und der politischen Wahrheit halber festgehalten werden müssen, dass erstens CDU und CSU in Deutschland immer noch die bei weitem größte Anzahl an Wählern und Wählerinnen zu mobilisieren vermögen; und dass es zweitens im EU-europaweiten Maßstab – und auf den kam es bei diesen Wahlen ja an – vor allem Zuwächse für liberale und rechtskonservative Parteien gegeben hat.

Aber das interessiert die journalistischen Nebelkerzenwerfer weder von den linken deutschen Bollywood-Medien noch von den selbst ernannten Staatsmedien. Wenn man allerdings bedenkt, dass vermutlich 60 bis 70 Prozent der deutschen Journalistenzunft dem öko-sozialistischen Lager (so die Einschätzung von Jan Fleischhauer) angehören und sich von daher vorrangig in einer entsprechenden gesinnungsethischen bzw. propagandistischer Rolle als „Aktivisten“ sehen, dann nehmen solche groben Verzerrungen und Versuche, die öffentliche Meinung ideologiekonform zu beeinflussen, eigentlich nicht Wunder. Auffallend wie systematisch mit Interviewführung und Moderation oder Zuschaltungen gearbeitet und die endgültige grüne Machtübernahme orchestriert wird. Oder wie etwa die im Vorhinein verhätschelten Katarina Barley als Spitzenkandidatin der SPD gegen den erkennbaren Wählerwillen nach ihrer krachenden Niederlage in Interviews bis zur Banalität – „wir haben bis zuletzt gekämpft!“, eine überraschend „neue“ Aussage – geschont“ wird, so dass vor allem Andrea Nahles ins Kreuzfeuer der kritischen Aufmerksamkeit geraten musste. So, nämlich durch unredliche Ablenkung vom Kerninhalt oder aktuellen Kernpersonen macht frau im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Politik.

Dem gleichen Zweck dienen ständige Relativierungen i.S. des „hätte, könnte, müsste, sollte, würde“ oder die bewusste Vernachlässigung mathematisch-statistischer Genauigkeit, so dass etwa der „Sieg“ der Grüninnen als Mantra einer entscheidenden Politikwende verkauft werden kann.

Denn streng genommen haben bei der EU-Wahl in der Bundesrepublik faktisch ja 79,5 Prozent der Wahlberechtigten gar nicht für die Grüninnen gestimmt, sondern für andere Parteien oder sind gleich zuhause geblieben.

Aber die Motive etwa der 39-Prozent-Partei „Nichtwähler“, die ja das bei weitem stärkste Wählerkontingent aufweist, oder die geringe Wahlbeteiligung in der Slowakei, die vielfach mit der Dominanz des deutschen Einflusses in der EU begründet scheint, interessiert die gesamte öko-linke Propagandamaschinerie der Staatsmedien schon lange nicht mehr. Und die von ihnen auserkorenen „Expert*Innen“ sind sich kluger Weise sehr bewusst, dass sie selbstverständlich ihren öffentlichen Marktwert riskieren, sollten sie ernsthaft ihre Fächer Politologie, Soziologie oder Sozialpsychologie mit einem Rest an eigen definierter Wissenschaftlichkeit betreiben wollen. Auch hier sind ja die „interdisziplinären Zilks“ das eigentliche Vorbild und nicht etwa der um Objektivität bemühte Wissenschafts-Ethos eines Karl Popper oder Helmuth Spinner.

So offenbart sich mit dem in der Tat erstaunlich starken Abschneiden der Grüninnen hier zu Lande auch die ungebrochene Fortsetzung eines moralinen und hysterischen großdeutsch-grünen Sonderweges in der EU. Das provoziert vollkommen zu Recht immer stärkere anti-deutsche Ressentiments. Aber das ist der mit ihrer Schizophrenie und ihren masochistischen Komplexen kämpfenden germanischen Blasenbewohnerin und Weltenretterin selbstverständlich absolut egal. Und die um sie herum versammelten linkslastigen deutschen Bollywood-Medien unternehmen selbstverständlich alles, um ihr dieses vollkommen überflüssige eigene Nachdenken auch nachhaltig zu ersparen.

b) Niveaulosigkeit
Einen historischen Markstein bejubelte Geistlosigkeit bildet einerseits die Rede der Kanzlerin in Harvard selbst sowie ihre pompöse Rezitation seitens der nationalen Front der „Qualitätsmedien“ andererseits. Einzig die FAZ verfügt noch über ein gewisses Gespür für den intellektuellen Anspruch ihrer Leserschaft. (Und das bei dem heiklen Thema Merkel. Es geschehen noch Zeichen und Wunder!) Bei den in dieser Hinsicht vollends zum Schmonzetten-Format abgesunkenen Promi-Hochglanz-Medien ZDF und ARD dagegen weiß frau, dass, wenn es um die gute Sache geht, dem Publikum auch jede Menge Infantiles serviert werden muss. Schließlich sollen ja auch noch die Protagonistinnen etwa der FFF-Bewegung oder die notorisch unbelehrbaren Anhänger des Anti-Amerikanismus geistig mitkommen können! Und die lieben nun einmal simple Phrasen, die sie später zehntausende Mal selbst noch einmal ohne irgendein aufwendiges eigenes Nachdenken als markige Gesellschaftsanklage quasi „authentisch“ verwenden können. (Diese Merkel`schen Sätze von großer „philosophischer“ Tiefe sind inzwischen im Übrigen so häufig zitiert und begeistert aufgenommen worden, dass sich hier die Feder sträubt, solche Banalitäten aus einer akademischen Dankesrede erneut wiederzugeben.)

Eigentlich dachte man zudem, Dr. Dr. h.c. mult. Angela Merkel habe Physik studiert, nun ist aber klar geworden, sie hat lediglich einen Bachelorabschluß in Sozialpädagogik. So kann man sich irren. Aber als stramme Gegnerin von Trump, den sie nach einhelliger Meinung der grün-roten Jubelpresse arg zerrupft hat, ohne ihn – bitte schön wie charmant – überhaupt zu erwähnen, konnte sie in der neuen linken Kaderschmiede der USA, ja der ganzen westlichen Welt, zurecht auf „standing ovations“ hoffen. Was das über den geistigen Zustand der Auslober in Harvard und des dortigen akademischen Publikums, insbesondere über die Student*Innen als zukünftiger westlicher „Elite“ aussagt, ist noch nicht so recht einschätzbar. Aber irgendwie scheint der ordnungspolitisch und gesamtwissenschaftlich anspruchslose neudeutsche Öko-Sozialismus, nicht zuletzt auch auf Grund seiner pastoralen Einsprengsel, endlich an der Eastcoast der USA angekommen zu sein.

Was die sonstigen „Höhenflüge“ dieser Rede und ihrer nahezu unverhohlenen Provokation des amerikanischen Präsidenten, wer immer das auch sein mag, anbelangt, so wird uns hochnäsigen Deutschen, die es noch nicht einmal schaffen, ihren Bündnisverpflichtungen nachzukommen, das dereinst noch gewaltig auf die Füße fallen. Noch kann man über den verweigerten Händedruck am D-Day lachen, aber dennoch haftet dieser Szene eine nachhaltige Symbolik an, die insbesondere uns als Deutschen an einem solchen, für die gesamte freie Welt wichtigem Tag schlecht ansteht.

Wer hätte zu meiner Aktivzeit zudem jemals gedacht, dass in einer solchen vormaligen Spitzenanstalt des westlichen Wissenschaftssystems so etwas, also Rede und Gestus einer Honoratiorin, möglich sein würde! Und kann man sich ernsthaft vorstellen, dass ein Macron als französischer Staatspräsident auch nur annähernd ein solch dünnes intellektuelles Niveau hätte überhaupt vortragen können, ja vor dem Hintergrund der auf „esprit“ achtenden Franzosen sich hätte leisten dürfen? Aber im Land der Ungebildeten, der Infantilen und der Schwadronierer wird das alles natürlich ganz anders gesehen. Da ist Mutti Angela eine von #uns, die wir dabei sind, und wir erfahren durch sie, wie eine strategisch uns als „Deppen“ geschickt vorführende internationale „Wertschätzung“ ihren Einfluß auf das neue Deutschland zu inszenieren versteht. Denn die UNO und andere „grün-globale player“ brauchen unendlich viel Geld und noch mehr: unendlich viel „offene Grenzen“. Und wo ist das am aussichtsreichsten zu finden…? (Daran erinnert sich übrigens mittlerweile u.a. auch die EU-Kommission mit ihrem Entwurf zum Mittelfristigen Finanzplan (MFT) sehr gerne. Alles wie gehabt.)

Statt „Flugscham“ – im Übrigen welch ein horrender Schwachsinn in einer durch und durch globalisierten Welt – stellt sich da einfach „Fremdschämen“ ein und ein zunehmendes Leiden an dieser „Elite“ der Berliner Republik.

c) Greta bleibt zwar dauerpräsent, aber es wird langweilig
Nicht mehr besonders erwähnenswert in diesem Szenario kognitiver Verarmung ist da an sich der sich immer weiter überschlagende Hype um die „Kindfrau der Finsternis“ – „ich will, dass ihr Panik bekommt“ – bzw. der FFF-Bewegung. Klar, wer einerseits die ganze Welt mit deutscher Rendite retten möchte, andererseits jede Nacht von der endgültigen Zerstörung des kapitalistischen Systems träumt und gleichzeitig paradoxer Weise dann auch noch von der Klimaapokalypse ausgeht, der folgt nahezu logischer Weise den Grünen Wiedertäufern und ihrer Heiligen und damit deren gemeingefährlichen Gehirnwindungen. Denn diese gefeierte „Bewegung“ bleibt nach den Maßstäben einer modernen Welt und ihrer Strukturen eine niveaulose Sekte. Eine an sich überflüssige soziale Bewegung, die von den komplexen systemischen Zusammenhängen zwischen Wirtschaft, Gesellschaft, anthropologischer Ordnung und Staatswesen absolut „NIX“ versteht.

Zudem lässt die jüngst veröffentlichte Biographie zu Greta Thunberg durch ihre Mutter an sich keinerlei Illusionen mehr über das psychisch-kognitive Niveau dieser „Anführerin“ aufkommen. Man könnte also genug wissen und kritisch reflektieren. Vielleicht auch mal darüber nachdenken, für welche Interessen bzw. für welches international bestens vernetztes Strippenzieher-System hier in unterschwellig aggressiver Weise geworben wird. Oder darüber, ob ein derart ausgeprägtes, in der Herkunftsfamilie zudem dupliziertes „Krankheitsbild“ tatsächlich dazu angetan ist, Gefolgschaft einklagen zu wollen. Aber vor diesem Gedanken schützt sicher schon wieder der Vorwurf des Rassismus, einer inzwischen hoffähig gemachten Keule, die alles wegputzt, was auch nur mit Selbstbewusstsein das Haupt zu erheben sucht.

Dass man sich bildungs- und berufstechnisch eigentlich auch nichts mehr wirklich aneignen sollte, wenn man von der Apokalypse ausgeht, erschließt sich dem rational denkenden Menschen immerhin noch einiger Maßen. Bei einer so erbärmlichen „Fjutscha“, wie sie da von den Sektenangehörigen angedacht wird – nach Harald Lesch, auch einem der Symphatisanten von Greta, folgen jetzt ja 50 wenig schöne Jahre – bieten sich „freie days am Freitag“ ziemlich nachvollziehbar an. Warum überhaupt noch Wissen pauken, Berufe erlernen, sich an der Wertschöpfung beteiligen? Was aber, wenn die aktuell 80 Prozent Doofen, die weiter lernen und auf einen tragfähigen und erfüllenden Beruf hinarbeiten, im Nachhinein doch alles richtig gemacht haben? Und vor allem dann auf Grund ihres Wissen ernsthaft dazu beitragen können, dass es eine aussichtsreiche Zukunft gibt?

d) Das Trommelfeuer der Diffamierung hat gerade erst eingesetzt…
Dem anschwellenden Trommelfeuer gegen den gesunden Menschenverstand und mit ihm zusammen: gegen die ohnehin schon zusammengeschossenen Reste des bislang bekannten Demokratiesystems ist auf Grund der erheblichen Zunahme alltagskultureller Dekadenz und Intoleranz, die so ganz nebenbei mit abgefeuert werden, inzwischen eine essentielle Bedeutung beizumessen. Wenn nach Enteignungsphantasien, Steuer- und Abgabeerhöhungen – zudem bei einer ohnehin schon hohen Steuer- und Abgabenquote von annähernd 50 Prozent – und weiteren Mobilitätsverboten nun auch noch offen darüber schwadroniert wird, wie frau zum Beispiel die „Alten“ ab 70 zukünftig von Wahlen ausschließen könnte – inklusive Führerschein abgeben (taz) versteht sich; oder wie der Staat noch mehr Einfluß auf die Kinder nehmen könnte, indem er sie den Eltern – bei Plagiats-Ministerin Giffey schon als Elter 1 und Elter 2 bezeichnet – unter dem vordergründigen Argument, nur er könne das Kindeswohl verlässlich garantieren – schrittweise zu „enteignen“ sucht, dann haben die rot-grünen Schwestern wie z.B. Sophie Passmann für das öko-sozialistische und von männlichen weißen Senioren gesäuberte Zukunfts-System wichtigste „kulturelle“ Vorarbeit geleistet.

Aufmerksamkeitsprozesse zerstören, Meinungsmache forcieren, kognitive Verarmung systematisch fördern
Im Szenario des von den Öko-Sozialisten bewusst inszenierten Generationen-, Geschlechter- und Bürgerkonflikts werden Meinungs- und Aufmerksamkeitsstrategien – siehe etwa die „Framing-Debatte“ bei der ARD – immer härter kalkuliert.

Das strategische Ziel lautet, den gesamten gesellschaftlichen Alltag zu unterwerfen und alle(!) Denk- und Kommunikationsvorgänge zu kontrollieren, den Gegner zu diffamieren und ihn mit Abmahnungen zu überhäufen; in immer dichterer Folge Nebelkerzen zu werfen, Ablenkungsmanöver zu starten, banale Personaldebatten wie etwa zu einem grünen Kanzler Habeck anstelle von inhaltlichen Disputationen medienwirksam frei zu setzen – das ZDF und der schöne Herr Lanz sind darin wahre Meister – und im Sinne einer geistigen Guerilla-Bewegung durch gezielte Nadelstiche jeden Bürger und jede Bürgerin überfallartig unter politischen Stress zu setzen. Dem kommt darüber hinaus das inzwischen erreichte Ausmaß politisch-kognitiver Deprivation insbesondere bei den Vollzeit-KiTa-Generationen und der mit ihnen großflächig einsetzende Bildungsnotstand zweckdienlich entgegen.

Auch strukturelle Verwerfungen werden in Szene gesetzt. Ein Beispiel hierfür sind die objektiv von allen Wirtschafts- und Sozialdaten her absolut desolat vor sich hinwurschtelnden Bundesländer Berlin und Bremen mit ihren grün-rot-roten Koalitionen der Sozialausgaben und weiterer Absurditäten. Angeblich werden diese Szenarien zwar durch immer wiederkehrende „Umfragen“ unterstützt, aber wer mag da noch an Zufälle glauben?! Obwohl das nicht schon schlimm genug wäre, werden solche „Koalitionen“ inzwischen allen Ernstes und mit entwaffnender, schamloser Offenheit als Blaupausen für eine ebenfalls grün-rot-rote Regierung im Bund in propagiert.

Das muss man sich erst einmal reinziehen: Zum Vorbild für eine der weltweit führenden demokratischen Wirtschaftsgesellschaften werden ausgerechnet zwei Bundesländer erklärt, die ihre Hausaufgaben und ihre Finanzen aus eigener Kraft nicht in den Griff kriegen, dafür aber umso größere Aufmerksamkeit für ihre soziale Phrasendrescherei ernten, während die ehrlichen, produktiven und fleißigen, dafür von den Satiresendern ARD und ZDF umso mehr verhöhnten südlichen Bundesländern diesen Unfug auch noch mit horrenden Finanzmitteln abstützen müssen.

Was macht eigentlich der Kreide fressende Herr Söder? Wer fragt eigentlich mal nachhaltig kritisch nach Angela, der Kanzlerin-Mutti der falschen Herzen, des demontierten europäischen Humanismus und dem glühenden Vorbild für unendliche Machtgeilheit, Aussitz-Philosophie und schamlose Prinzipienlosigkeit? Die schon ihre fünfte Amtsperiode als Chefin einer schwarz-grünen Regierungskoalition vorbereitet?

Es hat sich außer Propagandastürmen empirisch rein gar nichts verändert, außer, dass der „soziale Wohnungsbau“ hoffnungslos zurückliegt und die Aufholjagd gegenüber dem tatsächlichen Bedarf nie schaffen wird. Weshalb sich ja Enteignungen anbieten. Und leicht verändert hat sich auch die absurde Aufwertung der Grüninnen und der mehrfach durch sie selbst grün infiltrierten FFF-Bewegung zur „legitimen“ Protest-Partei „der“ Jugend. Letztere scheinen als potentielle Mehrheitsbeschaffer für eine öko-sozialistische SED und als Abrißbirne gegenüber der Sozialen Marktwirtschaft, den individuellen Alltagsrechten und einer verantwortungsvollen Sozialpolitik für alle auserkoren!

Ceterum censeo! Wie lange kann die heutige Bundesrepublik diesen grün-roten Wahnsinn noch unbeschadet überstehen?

Ceterum censeo! Man muss es in Analogie zum alten Cato inzwischen bei jeder Gelegenheit wiederholen: Wie lange kann ein globalisierter Land wie Deutschland diese peinlichen, visionslosen, denkfaulen, machtgeilen und fachlich stupiden Eliten in Politik und Medien noch einiger Maßen unbeschadet überstehen? Wie lange lassen sich Wirtschafts- und Sozialpolitik, Wohnungsbau, Urbanität, Migration, Schulpolitik und eine, auf Ausbeutung der Bevölkerung angelegte Steuer- und Finanzpolitik noch ohne gravierende Auswirkungen auf unser Gesellschaftssystem durchhalten?

Mindestens 21 Milliarden € kostet z.B. die aktuelle Migrations- und Integrationspolitik jährlich, aber für die Grundsicherung oder eine auf die Leistungen im Lebenslauf bezogene Aufwertung der Rente oder für den hinreichenden Sozialen Wohnungsbau fehlen die Mittel. Als schlimmer „Rassist“ muss sich insofern beschimpfen lassen, der einfachste Rechnungsposten im Steuer- und Finanzsystem zur Sprache bringt und bis „drei“ zählen kann.

Als „Feind Europas“ wird zum politischen Abschuss frei gegeben, der die Brüsseler Bürokratie für ein potentielles Krebsgeschwür hält, das vor allem eins ist: eine Geldmaschine eben für diese Bürokraten, ihre Juristen und ihre gesamte, partiell überflüssige Entourage selbst. Und eine auf deutschen Fleiß zulangende Umverteilungsmaschinerie ohne wirkliches demokratisches Mandat. Als „Aussätziger“ wird behandelt, der den Ausverkauf deutscher Interessen und Zukunftschancen an die anonymen Global Governance-Kraken rund um die UNO herum moniert.

Faire und ausgeglichene Diskursregeln müssen rückerobert werden
Das durch Grün-Rot, seine NGOs und die Gesinnungsmedien usurpierte Kommunikationsklima in Deutschland würgt den rationalen Diskurs zunehmend ab. Ob im Alltag, am Arbeitsplatz, im kommunalen Bereich oder im Bundestag. Jede politische oder fachliche Einschätzung, die nicht auf der durch die öffentlich-rechtlichen Medien vorgegebenen Linie liegt, muss sich massiver Denunzierung, Marginalisierung und „eisernem Totschweigen“ erwehren.

Das Gift der politischen Denunziation hat längst die damals noch relativ moderaten Grenzen „politischer Korrektheit“ als Superwaffe längst abgelöst.

Jede Nachricht muss erst noch durch sog. Klimaaktivisten von Greenpeace, dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, von der DHU, von den evangelikalen Neo-Missionaren der beiden Hauptkirchen oder von den neuen Heilsbringern, der FFF-Jugend erst noch „geprüft“ und ideologisch korrekt eingeordnet werden. Bei nahezu jeder politischen Talk-Sendung sitzt irgendwo ein geistig niedrig strukturiertes Publikum in der ersten Reihe, daß bei jedem grünen Furz in Beifallsstürme ausbricht und auch dort jegliche Opposition bzw. anders geartete fachliche Meinung mundtot zu machen sucht.

Aber was heißt da schon „Opposition“, wo scharfsinnige Denker wie etwa Henryk M. , Vera Lengsfeld oder Roland Tichy von den Gebührenmedien schon gar nicht mehr eingeladen werden. Man vertraut lieber bewährten SZ- und Spiegel-Journalisten von den investigativen Schnüffelmedien oder dem lustigen Micky Beisenherz oder – natürlich als eingetragenem SPD-Mitglied intellektuell noch berauschender – einer Sophie Passmann. Die ist wenigstens jung und trägt Haare, die über ihre wahre Bestimmung und ihre Zukunftssehnsüchte keinen Zweifel lassen.

Es wird allerhöchste Zeit, diesem Irrsinn jetzt mit allen demokratischen Mitteln entgegenzutreten. Nicht mehr lange, und es könnte für die ca. 75 Prozent der Bevölkerung, insbesondere für den produktiven Teil der Erwerbstätigen, ansonsten schon bald zu spät sein.

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*) Zum Autor:
Univ.-Prof. i.R. Dr. Hans-Rolf Vetter, Jahrgang 1943, Leonberg/BW, Forschungsschwerpunkte: Wissenschaftliche Sozialpolitik, Moderne Erwerbsbiographien, Mütter und Mediation