Springe zum Inhalt

Für Silvester gerüstet? Schwäbische Zeitung: "Mehr Sicherheit im Amtsgericht:..Der Briefkasten, der bisher an der Gebäudewand angebracht war, steht nun separat auf dem Bürgersteig, um Schäden zu minimieren für den Fall einer Briefbombe".

(tutut) - Lasst uns über Ferien reden. Ganz dringend. Es begab sich vor langer, langer Zeit, da ein junger schneidiger Pfarrer, bei dem niemand sicher sein konnte, ober er einen nicht im Blick hatte, denn seine Augen fixierten von einander unabhängig die Umwelt, in der  Oberstufe alles über Marx wissen wollte. Klassenarbeit. Nur ein Mitschüler, seiner Zeit und auch der übrigen Abigesellschaft weit voraus, er hatte alles schon einmal misslungen hinter sich und wiederholte deshalb, erkannte, dass Marx Murks ist. Sozusagen außer Konurrenz schrieb er nur einen Satz aufs Papier: "Man müsste Religion, Kunst und Musik auf einen Tag legen und diesen dann ausfallen lassen". Welche Prophetie dahinter steckte, das wird erst in diesen Tagen deutlich. Heute haben sich zu Religion, Kunst und Musik noch allerlei Winselfächer gesellt, die Kindern und Jugendlichen sagen sollen, dass Marx nicht Murks ist. Sondern Kult. Denn Kult ist das Allerwichtigste. Vor allem auch sollen Kindern sich an etwas erinnern, wovon Erwachsene keinen Schimmer mehr haben, da in dieser Zeit nicht dabei. Nazi ist nun Kinderkram wie Nachtkrabb. Nur immer schlimmer. Und vor allem rechts, weil links. Sonst war  ja nur Fasnacht verkehrte Welt und dann alles wieder normal. Irgendwer aber hat einen Stecker gezogen. Es war Charles Wilp, der es schaffte, die Welt mit einem Glas Limonade auf den Punkt zu erklären, lange bevor die Jugend gleich Engeln Flügel bekam, wenn sie roten Bullen ins Auge schaute. Ältere Pflegefälle erinnern sich vielleicht noch: "Sexy-mini-super-flower-pop-op-cola – alles ist in Afri-Cola“. In diesem einen Satz mündete seine ganze Werbephilosophie. Nicht zufällig war es das Jahr 1968. Warum will sich ausgerechnet heute niemand daran erinnern? Wo ist sie nun geblieben, diese Palme auf der Flasche? Stattdessen klettert ein ganzes Land daran hoch, obwohl die Antreiberin aus einem marxistischen Paradies kommt, wo die Cola wie das Land war: Club-Cola. Seit 1992 gibt es sie wieder und auch das Land dazu ist erneuert und größer da. Kein Volk, kein Reicher, eine Kanzlerin und ihr Club. Nicht sexy, aber mini. Alles ist im Eimer. 1968 ist die Welt stehengeblieben. Bei Charles Wilp. Er fotografierte "Wodka für harte Männer", ließ den Käfer laufen, sagte "Werbung gehört zum Produkt wie der elktrische Strom zur Glühbirne", er beriet Politiker wie Willy Brandt - nicht wie Sie denken - in Imagefragen. Seit 2004 ist Wilp in der Hall of Fame der deutschen Werbung, ein Jahr später war er tot. Heute würde niemand auf die Idee kommen, duschende lasziv  sich um eine Flasche windende Mädchen für Colawerbung einzuspannen, und das auch noch im Nonnengewand, was die Katholische Kirche aufweckte. Heute haben die vielgepriesenen 68er im Jubiläumsjahr ein ganz anderes Problem. Alles ist Kult. Randgruppen und Randparteien sind das Größte. Schulen sind nur  als Sanierungsfall  groß. Und noch größer ist ihr Bildungsdefizit. Der Wunsch aber jenes Schülers auf einen freien Tag Ende der 50er wurde nicht verstanden, sondern in sein Gegenteil verkehrt. Religion, Kunst, Musik sind geblieben, der große Rest ist weg, auch wenn er manchmal noch so heißt, aber nicht drin ist, wo er draufsteht. Schule ist Kult, und da ebenso anstrengend, die Ferien obendrein. Sie sind zur eigentlichen Arbeit geworden. Kinder und Jugend brauchen Ferienbegleiter. Deshalb sind ja die Sozialarbeiter erfunden worden. Ob sie nun so heißen oder in Viefalt wie Schulsozialarbeiter oder Jugendreferent, alles ist in Einfalt. Ferien brauchen Progamm, Kinder Animateure. Sie dürfen nicht alleine gelassen werden mit Ferien, von denen niemand mehr weiß wofür und wovon. Früher war es die Zeit, da die Jugend zuhause mithelfen musste, auf dem Feld oder in der Werkstatt, was heute als Kinderabeit verboten ist. So sind Ferien Kult geworden. Allenfalls eine klitzekleine Minderheit kann damit noch was anfangen. Kein Wunder, dass Kinder und Jugend rasen, wenn Ferien sind. Wer des Lesens noch mächtig, schaue sich an, was die Polizeipräsidien aus Freiburg, Offenburg, Tuttlingen und Konstanz melden. Warum hierfür sich Menschen noch Zeitungen kaufen, ist ein Rätsel. Polizeipresse teilt mit: Dieses Land hat  ein Ferienproblem. Jungen, Mädchen und wahrscheinlich auch die übrigen 58 Diversen, niemand soll diskriminiert werden, drehen durch. Überall Gewalt gegen Schulen! Es wird kaputt gemacht, was offenbar Kinder kaputt macht. Schadensmeldungen ohne Ende. Dabei ist das ganze Bildungssystem eh nur noch ein Kartenhaus. Das dringendste Problem in diesem Land ist nicht der schon immer größte Schuft, der Denunziant, sondern die Ferien sind's. Die müssen weg! Ganz schnell. Weihnachten ist abgeschafft. Wozu Weihnachtsferien? Der Sommer ist Klimaatastrophe. Wozu Sommerferien? Ostern, Pfingsten - was soll das sein? Berlin hat den neuen Weg gezeigt und feiert jetzt staatlich "Weltfrauentag". Damit mehr kommunistische DDR bleibt. Die anderen Bundesländer feiern mit, denn sie leisten sich ja sexy-mini-super-flower-pop-op-Berlin mit dem Geld ihrer arbeitenden Werktätigen und bezahlen die Fete. Berlin zeigt allerdings ebenfalls: Ferien und Feiertage sind ein Übel. Sie schaffen ab. Müßiggang ist aller Laster Ende.

Vom Engel bewacht: die Spaichinger GiveBox.

Geschwindigkeitskontrollen in Baden-Württemberg
Städte nehmen Millionen Euro durch Blitzer ein
In keinem anderen Bundesland gibt es so viele Radarfallen wie in Baden-Württemberg. Für die Städte lohnt sich das vor allem finanziell. Doch es gibt auch einen weiteren Effekt. Das Aufstellen von Blitzanlagen rechnet sich für die großen Städte in Baden-Württemberg. Mehrere Millionen Euro spülten die Geräte im vergangenen Jahr in die Kommunen, weil Raser und sonstige Verkehrssünder geblitzt wurden. Allein in Stuttgart brachten mobile und fest installierte Blitzer 2017 mehr als elf Millionen Euro ein, wie es aus dem Rathaus hieß. Nach Angaben der Stadt sind die Zahlen für 2018 noch nicht ausgewertet.
(swr.de. Das Volk ist so blöd, dass es sich selbst ausraubt. Statt die Verkehrsinfrastruktur auf Vordermann zu bringen, werden die Mängel grüner diktatoricher Missplanwirtschaft mit Radarsäulen gespickt.)

======================
NACHLESE
Ist sie überfordert mit dem Amt?
Unmut selbst in CDU: Wie Bildungsministerin Karliczek alle gegen sich aufbringt
Als Bundeskanzlerin Angela Merkel die politische Quereinsteigerin Anja Karliczek zur Bildungsministerin machte, war das eine Überraschung. Neun Monate später wächst der Unmut: Selbst Parteifreunde finden, Karliczek habe zulange gebraucht, sich einzuarbeiten. Und selbst bei Herzensprojekten wie der Schuldigitalisierung zeigt die Ministerin wenig Biss. Woran es hakt...Die Hotelfachfrau aus NRW, die später Betriebswirtschaft an einer Fernuniversität studierte, sitzt erst seit dem Jahr 2013 im Bundestag. In weniger als fünf Jahren hat sie es von einer einfachen Abgeordneten zur Bundesministerin geschafft.
(focus.de. Wer? Merkel heißt das Problem. Auch das Bildungsproblem. Die hat's noch schneller von der kommunistischen FDJ-Agitprop-Funktionärin in ein Kohl-Ministerium geschafft. Wer sich mit einem solchen Hof umgibt, darf sich nicht wundern, wenn sie selbst zur Hofnärrin wird. Tusch! Narrhallamarsch. Lob der Torheit!)
========================

Weihnachtsbock.

Konzert als Anti-AfD-Propaganda zu den bevorstehenden Kommunalwahlen
Pforzheim: „Nazi-Wahn“ bis zum allerletzten Ton!
Von PI-KARLSRUHE-NORDBADEN
Am Sonntag, 26. Mai nächsten Jahres finden in Baden-Württemberg die Kommunalwahlen statt. Dann werden vorwiegend die Gremien der Gemeinde- und Ortschaftsräte neu besetzt und auch die AfD darf sich hervorragende Chancen ausrechnen, ihren Einzug in die schwäbischen und badischen Rathäuser zu halten. Manch einem linken Gutmensch und Deutschlandhasser geht da natürlich bereits jetzt schon die Düse. Eine davon ist Maria Ochs, Leiterin des Pforzheimer Kulturhauses Osterfeld – einer selbsternannten „kulturellen“ Einrichtung, die sich fragwürdigem linken Treiben alles andere als abgeneigt präsentiert. Nach Meinung dieser Dame ist das komplett verwahrloste, überfremdete und links-geisteskranke Pforzheim viel zu braun. Wie die Pforzheimer Zeitung vom Samstag berichtet, sagte Ochs: „Die hohe Zahl der AfD-Wähler hat unsere Stadt in die negativen Schlagzeilen gebracht.“ Ob es vielleicht doch nicht viel eher an den allwöchentlichen Massenschlägereien, brutalen Gewaltverbrechen und Übergriffen auf wehrlose Frauen durch muslimische „Goldstücke“ liegen könnte? Eine Deutschlandfeindin wie Frau Ochs genießt und schweigt und schießt sich jetzt schon auf die AfD ein, die in Pforzheim bislang bei jeder Wahl beachtliche bis akzentsetzende Ergebnisse (40 Prozent in vereinzelten Stadtteilen!) einfahren konnte. Unter dem schlichtweg blödsinnigen Leitspruch „Die Welt ist aus den Fugen – Lasst uns gemeinsam laut werden!“ hat Ochs für Mittwoch, 12. Februar 2019, ein Konzert unter dem Titel „Let´s get loud – Pforzheimer MusikerInnen gegen Rechts“ angesetzt, das abends im Kulturhaus Osterfeld stattfinden soll. Wenn man schon keine Träne für die deutschen Opfer übrig hat, dann wenigstens für die ausländischen Gewalttäter. Ochs sieht das natürlich anders: „Rassistische und menschenverachtende Äußerungen werden salonfähig und Menschenrechte werden angezweifelt. Es ist kaum zu ertragen, wie rasant das geschieht. Dem wollen wir uns entgegenstellen.“ Ziel des Konzertes ist es, neo-kommunistische wie menschenfeindliche Bands und Solisten aus der Region Pforzheim-Enzkreis auf der Bühne zum gemeinsamen AfD-Bashing zu versammeln. Allzu viel Wahrheit tut dem kranken linken Gemüt wohl nicht besonders gut. Zugesagt haben bereits jetzt schon: Dieter Huthmacher, angeblicher Kabarettist und bereits seit den Siebzigern ein erklärter wie stolzer „Nazi-Gegner“ – man fragt sich immer nur, gegen welche Rechten eigentlich? Die damalige CDU? Mit dabei auch Jazztrompeter Sebastian Studnitzky („Dass Pforzheim als braunes Nest gilt finde ich total bedrückend!“), sowie Peter Freudenthaler, die verbliebene Hälfte des Neunziger-Jahre One Hit Wonders „Fool´s Garden“. Außerdem gerne mit dabei: Die Band No Bacon, Roadsong-Frontmann Harry Klenk und Transen-Entertainer Luis Vicario. Die Pforzheimer Pfarrerin Christiane Quincke und Christa Mann vom städtischen Asyl-Forum fanden ebenfalls schon salbungsvolle Worte für das Event, das sich gegen die Menschen richtet, die Deutschland und seine Zukunft retten wollen: „Wir werden alles dafür tun, damit die Rechten nicht noch mehr Einfluss auf die politischen Entscheidungen bekommen“, so die beide Mitglieder der „Initiative gegen Rechts Pforzheim“, die man sich mit ins Boot geholt hat. Dabei ist Pforzheim wohl das allerbeste Beispiel dafür, wohin eine jahrzehntelange, komplette verquere Linkspolitik führt: Ins Nichts, ins Abseits und ins absolute Ende! Der Schritt von der Stadt zum Ghetto ist hier längst vollzogen! Nicht wenige, die Pforzheim bereits jetzt schon für unregierbar halten. Der Ausländeranteil liegt zwischen 60 und 70 Prozent. Vereinzelte Lehranstalten, wie etwa die Osterfeld-Realschule, rühmen sich regelrecht damit, dass 96 Prozent aller Kinder und Jugendlichen Migrationshintergrund haben. Das Stadtbild ist gesäumt von sozialem Abschaum jeglicher Couleur, manche interpretieren das tatsächlich als „bunt“. Das Verhalten vieler Menschen ist pathologisch und gemütskrank, der Intelligenzpegel und das menschliche Niveau befinden sich im steilen Sinkflug. Ausländische Straftäter werden vor Gericht schon fast regelmäßig freigesprochen oder mit lachhaft niedrigen Auflagen versehen. Was in Pforzheim so alles hinter verschlossenen Türen passiert, dürfte vor allem für PI-NEWS-Leser durchaus interessant sein, aber nicht für Wegschauer wie Frau Ochs. Pforzheim hat gerade mal 130.000 Einwohner, jedoch eine exorbitant hohe Rate an häuslicher Gewalt, Kindesmissbrauch, AIDS-Erkrankungen und einen florierenden Drogenhandel. In Sachen Arbeitslosigkeit ist die Stadt Spitzenreiter in Baden-Württemberg. Pforzheim ist ein Eldorado für lebenslange Berufshartzer, gescheiterte Existenzen, Systemverweigerer, Daseinshasser, Dritt- und Viertklassige und linke „Lebenskünstler“. Selbstredend, dass hier Muslime und „Flüchtlinge“ in jeder Hinsicht hofiert und gebauchpinselt werden und Linksgrünbunt der erklärte Lebensstil ist. Und dafür setzen sie sich ein, die Herrschaften Ochs und Freudenthaler, Huthmacher und Klenk, Quincke und Mann!
(pi-news.net)

Margarete Koppers
Berliner Generalstaatsanwältin will Straffreiheit für Schwarzfahrer
Berlins Generalstaatsanwältin Margarete Koppers befürwortet die Idee, Schwarzfahren nicht länger juristisch zu bestrafen. Der Straftatbestand müsse "völlig abgeschafft" erklärte sie nun. CDU und FDP reagieren empört.
(focus.de. Freifahrt für Gauner. Wer gibt ihr frei?)

Saarbrücken
Galatasaray-Fans stürmen Turnier im Saarland und zetteln Massenschlägerei an
Beim Legends Cup in Saarbrücken haben 120 Galatasaray-Fans die Saarlandhalle gestürmt und eine Massenschlägerei angezettelt. Erst die Polizei konnte die Unruhen beenden
(focus.de. Man braucht so wenige, um ein Land zu erobern. Ist es nicht schon ihres? Wer da ist, ist das Volk.)

Nach Wahl zur neuen CDU-Chefin
Bei Männern und Frauen ist AKK beliebteste Spitzenpolitikerin zum Jahreswechsel
45 Prozent der Deutschen wünschen sich für das kommende Jahr eine besonders starke Rolle für Annegret Kramp-Karrenbauer. Damit liegt die die neue CDU-Vorsitzende laut einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Emnid für die „Bild am Sonntag“ durchgeführt hat, auf Platz 1 der abgefragten Spitzenpolitiker. Hinter AKK folgen auf den Plätzen ihre ehemalige Chefin, ein Comebacker und ein SPD-Minister.
(focus.de. Eine Frau wird hochgeschrieben. Die muss gar nichts tun. Nur schlafen.)

*********************
DAS WORT DES TAGES
Wenn Gruppen junger Männer den öffentlichen Raum mit bedrohlich wirkendem Auftreten dominieren und der Staat nicht mehr sichtbar ist, werden auch beruhigende Statements aus der Politik das Gefühl der Menschen nicht verbessern.
(Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft)
*********************

Jean-Claude Juncker
„Wir dürfen den Populisten nicht Recht geben, wir müssen sie stellen“
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker findet, dass das Migrationsthema nicht das größte Problem der EU ist. Vor den Europawahlen warnt er die traditionellen Parteifamilien eindringlich vor einem Nachäffen der Populisten.
(welt.de. Das sagt der gößte Populist der EUdSSR!)

Carl Theodor Körner, Dichter, Freiheitskämpfer, Rechtspopulist

Henryk M. Broder
Schraube Locker? Schon wieder muss Deutschland vorangehen!
Falls Sie gehofft haben, die Grünen würden zwischen den Jahren eine Pause machen und uns mit ihren wilden Ideen verschonen, dann haben Sie sich vertan. Neben dem Recht auf Leben, dem Recht auf Sterben, dem Recht auf Einwanderung, dem Wahlrecht für Kinder ab der Geburt und der Ehe für alle soll es demnächst ein „Recht auf Reparatur“ für Elektrogeräte geben...Die führende Theologin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, fordert ein gesetzlich verankertes „Recht auf Reparatur“ für Elektrogeräte und dazu Förderungen für Reparaturdienste. U.a. soll die Mehrwertsteuer für Reparaturdienste von derzeit 19 auf sieben Prozent gesenkt werden. Fairerweise muss man sagen, dass KGE weder die Mutter noch der Vater dieser Idee ist, sondern „ein kleines Team motivierter Menschen, die nicht mehr mit ansehen möchten, wie wir unsere knappen Ressourcen verschwenden“ und die deswegen eine Initiative mit dem programmatischen Namen "Schraube locker!?" gestartet haben....
(achgut.com. Sein oder Nichtsein für Schreckschrauben.)

Satt und blind
Zwischen den Zeiten. Zeilen zum Jahreswechsel.
Von Wolfgang Herles
Morgen schon drohen das Zerreißen der sozialen Netze, die chinesische Dominanz der Weltpolitik, die Entmündigung des Menschen durch Künstliche Intelligenz. Antwort der Demokraten: Es wird schon irgendwie gutgehen. Gestern. Mein Leben: Es war deutlich mehr Glück als Verstand, in eine der friedlichsten Gegenden der Welt, eine der längsten Friedenszeiten unserer Geschichte hinein geboren worden zu sein. Aufgewachsen in einem prosperierenden Land, in Wohlstand, Wohlfahrt, Komfort....Wenn aus Wohlstand Sattheit wird, aus einem Wohlfahrtsstaat ein Nanny Staat, aus Komfort Bequemlichkeit, dann steckt der Wurm im Fundament. Sein Name: Dekadenz....Selbstvergessen schüttet die Politik die Risse im Gemeinwesen mit dem Geld der Bürger zu und zerstört Quellen des Wohlstands. Deutschland fällt bereits messbar zurück....Die Deutschen sind oft zukunftsblind und halten dies für Weitsicht.
(Tichys Einblick. Der Kurzsichtige merkt nicht, dass das Licht am Ende des Tunnels Gegenverkehr ist.)

Blick zurück - nach vorn
Blackbox KW 52 – Noch eine Zigarette und ein letztes Glas im Steh’n
Von Stephan Paetow
Kretschmann sieht das Ende der SPD, Martin Schulz will auf jeden Fall dabei sein. Das letzte Wort aber soll die Witzepräsidentin des Bundestages haben ...Mit den Worten der Witzepräsidentin des deutschen Bundestages, Claudia Roth, wollen wir uns für dieses Jahr verabschieden: „Wir brauchen aber mehr Sensibilität.“…
(Tichys Einblick. Auch bei immer mehr Witzepräsidenten von EU bis Stuttgart bleibt der Humor leider auf der Strecke. Vielleicht sollte die von diesen allgemeinen Lustbarkeiten ausgeschlossene AfD einen eigenen Humorbeauftragten installieren, denn die Trollbeauftragte des merkelschen Einheitsblocks kann die Löcher nicht füllen, die Berlin in jeden Käse bohrt.)

+++++++++++++++++
Asylbewerber festgenommen
Neun Verletzte bei Prügeltour von Jugendlichen
Ver Jugendliche haben im bayerischen Amberg laut Polizei grundlos auf Passanten eingeschlagen und mehrere von ihnen verletzt.Ihre Prügeltour begannen die vier jungen Männer (zwei Afghanen, ein Iraner und ein Syrer im Alter von 17 bis 19 Jahren) demnach am Samstagabend im Amberger Bahnhofsbereich:....
(bild.de. Gibt's auch einen Grund,auf Passanten einzuschlagen? Danke, Merkel! Danke Seehofer! Danke Einheitsblock! Wer lässt die als "Asylbewerber" ins Land, das ist keine Lachnummer, sondern Unrechtsstaat.)
++++++++++++++++++++

Befehle ignoriert, Zusammenarbeit abgelehnt
Private deutsche Seenotrettung im Mittelmeer auf Krawall-Kurs
Von JUPITER
Die selbsternannten privaten Seenotretter vom deutschen 39-Meter-Schiff „Professor Albrecht Penck“ sind im Mittelmeer offenbar auf Krawall-Kurs und provozierten dort eine konfliktträchtige Situation. Sie missachteten die Befehle und Anweisungen libyscher und deutscher Seenot-Stellen, 17 aufgenommene Personen der zuständigen libyschen Küstenwache zu überstellen, wobei sie humanitäre Gründe vorschützten. Damit dürfte die Bundesrepublik bewusst in einen Interessenskonflikt getrieben werden, denn die „Penck“ fährt unter deutscher Flagge, und die Bundesregierung hatte erst kürzlich „sichere Orte“ in Libyen ausgemacht. Die Crew des für die Regensburger Organisation „Sea-Eye“ als einzige unter deutscher Flagge fahrenden Schiffes handelt offenbar nach eigenem Gesetz. Wie die WELT und die ZEIT berichten, verweigerte sie den Befehl der zuständigen libyschen Seenotleitstelle, 17 vor der libyschen Küste aufgenommene Personen an die libysche Küstenwache zu übergeben. Auch der Empfehlung der professionellen und vom Bund für die Seenotrettung an Ost- und Nordsee beauftragten deutschen Seenotleitstelle der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen, dieser Aufforderung Folge zu leisten, wurde nicht entsprochen. Die doppelte Missachtung der Anweisungen der zuständigen Küstenwache als auch der von der „Penck“ angefragten deutschen Seenotleitung ist umso widersprüchlicher, als dass das gesichtete Schleuserboot „Penck“-Angaben zufolge überladen gewesen sei, ohne Proviant, und sich etwa 27 Seemeilen von der Küste entfernt befunden habe. „Die Menschen konnten aus eigener Kraft nirgends mehr hingelangen, kein anderes Schiff war in der Nähe“, erklärte ein Sprecher der Sea-Eye laut ZEIT-Online. Lageverschärfend kommt hinzu, dass sich an Bord der „Penck“ neben der Crew 16 Männer und eine Frau befinden sollen, darunter zwei Personen mit „auffällig reduziertem Bewusstseinszustand“. Man habe sie an Bord genommen, nachdem es auf dem instabilen Holzboot zunehmende Unruhe unter den Menschen gegeben habe, schreibt die NGO. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger bestätigte, dass für die Koordinierung vor Ort immer die Seenotleitung zuständig sei, in deren Seegebiet sich ein Schiff befinde. Trotz dieser angeblich hohen Gefahrenlage steuerte die „Penck“ jedoch nicht unverzüglich das relativ nahe Tripolis an, um die Menschen an einen sicheren Ort in Libyen zu bringen, sondern muss sich nun außerhalb des 90-Seemeilen-Bereichs einen anderen Hafen suchen. Wie selbstherrlich die NGO-Besatzung der „Penck“ reagierte, lässt sich aus dem Account von Claus-Peter Reisch entnehmen, dem Kapitän der auf Malta festliegenden Lifeline, der offensichtlich genügend Zeit und Muße hat, umfangreich auf Twitter zu korrespondieren. „Ich bin kein Rechtsgelehrter, aber ich halte die Anweisung aus Bremen angesichts der Menschenrechtssituation in Libyen für völkerrechtswidrig“, zitierte Reisch den Chef der Rettungsaktion, Jan Ribbeck. Offenbar hat Reisch neben seinen Aufgaben als Schiffsführer der Lifeline und selbsternannter Seenotretter noch jede Menge Zeit, ausladend weitere Twittermeldungen abzusetzen. So geht er am 28. Dezember auf einen Fakebericht des als Lügenbold enttarnten Spiegel-Reporters Claas Relotius ein. Der Text über ihn, Reisch, lese sich „wie eine literarische Geschichte, die so nicht stattgefunden hat, aufgepeppt mit ein paar Fakten, die auch noch falsch sind“. Offenbar merkt der Lifeline-Kapitän nicht, dass er sich in guter Gesellschaft befindet. Die Nichtregierungsorganisation Sea-Eye lässt unterdessen nichts unversucht, sich Hilfe von der Bundesregierung zu holen. ZEIT-Online zufolge hat man sich an das Auswärtige Amt gewandt und um Unterstützung gebeten. Das Auswärtige Amt bestätigte, Kenntnis von dem Fall zu haben, äußerte sich darüber hinaus aber nicht dazu. Das dürfte nicht verwundern, denn die „Penck“, ein ehemaliges Forschungsschiff, war Ende November aus Rostock unter deutscher Flagge Richtung Mittelmeer ausgelaufen. Die deutsche Einflaggung dürfte vor allem das Ziel haben, Hilfe und Vorteile des Flaggenstaates in Konfliktsituationen zu erhalten. Von daher ist die Annahme naheliegend, dass letztlich Deutschland als Aufnahmeland der im Mittelmeer geschleusten Personen herhalten wird, wenn sich nicht andere EU-Staaten zur Aufnahme bereiterklären. Wenn dies Schule machen sollte, wären Bemühungen von EU-Staaten weitgehend konterkariert, das Schleusergeschäftsmodell im Mittelmeer auszutrocknen.Wie üblich in der medialen Berichterstattung über selbsternannte Seenotrettung wird meistens ausschließlich auf die aktuelle Zahl der ertrunkenen und vermissten Personen auf dem Mittelmeer abgestellt, um den nötigen Druck zu erzeugen. Vergleichszahlen zu den Vorjahren werden vom werteorientierten Haltungsjournalismus weitgehend relotiusiert, sprich: in der Regel weggelassen, wenn sie der Sache nicht dienlich sind. Hilfreich ist hier der UNO-Bericht vom 21.12.2018, der zweifelsfrei eine Abnahme der Zahl der geschleusten Personen sowie eine Abnahme der Toten im Mittelmeer feststellt. Den Rückgang erklärt die UNO u.a. mit der Sperrung italienischer Häfen für private Seenotrettungsschiffe. So ertranken in diesem Jahr 2.241 Personen, die sich in die Hände von kriminellen Schleusern begeben hatte, in 2017 waren es noch 3.136 und 2016 waren es 5.143 Menschen. Der Pullfaktor private Seenotrettung mit dem Ziel Europa dürfte damit eindeutig bewiesen sein.
(pi-news.net)

Bitte keine Reform
Lieber weniger ARD und ZDF
Von Roland Tichy
ARD und ZDF fordern noch höhere Gebühren auch von Nicht-Zuschauern und drohen mit weiterem Qualitätsabbau. Doch damit sind sie nicht zu retten. Reformen liegen auf dem Tisch - und werden verzögert...Die Anstalten wollen für die Jahre 2017 bis 2020 insgesamt die ungeheuerliche Summe von 38 Milliarden Euro kassieren...Es sind mehr als 8 Milliarden im Jahr, oder mal andersherum: Diese Summe entspricht dem gesamten Bruttosozialprodukt eines kleineren Mitgliedslands der EU...Der Vergleich ist aber auch deshalb berechtigt, weil sich die Anstalten zu einem Staat im Staat entwickelt haben, der nicht mehr kontrolliert werden kann: Die Rundfunkräte werden direkt von Politikern besetzt oder, seit das nicht mehr so hundertprozentig möglich ist, mit parteinahen Verbandsvertretern. Allen fehlt der Wille und die fachliche Kompetenz, das Gewirr aus öffentlich-rechtlichen und privat verflochtenen Strukturen zu durchschauen....Aber – was soll’s: Die nächste Gebührenerhöhung kommt bestimmt. Allerdings für die Aufrechterhaltung des Status Quo – nicht für Qualität.
(Tichys Einblick. Kommunismus.)

„Smartphone-Epidemie“
Der Tod jeder Kommunikation
Smartphones, deren produzierte Zahl inzwischen die Einwohnerzahl des Planeten übersteigt, verursachen weltweit bei Kindern und Jugendlichen Kurzsichtigkeit in einem Ausmaß, das als Pandemie eingeordnet werden kann. Aber auch andere Nebenwirkungen wie Depressionen und Übergewicht sind Folgen exzessiven Handy-Konsums, warnt der Psychiater Manfred Spitzer.
(Junge Freiheit. Wenn dann einmal der Große Bruder seine Befehle an dieses neue Haupthirn in der Hand schickt, dann wird nicht nur die Dritte Welt ferngelenkt auf Völkerwanderung gehen.)

Die Schweizer nicht
Alle reden vom Wetter
Von Roland Tichy
Wie machen es eigentlich die Schweizer? Die haben Berge und Wetter und Schnee, und die Bahn ist trotzdem im Takt wie sonst nur ein ortsübliches Uhrwerk. Aber man soll sich doch auf Kernkompetenzen konzentrieren. Und das ist nicht Service, sondern Mobilität. Bei jedem Wetter. Wer erinnert sich noch an die Bahnwerbung: „Alle reden vom Wetter. Wir nicht“. Heute redet hauptsächlich die Bahn vom Wetter und ist immer pünktlich – außer bei Sonnenschein oder Regen. Schnee ist in Vorwegnahme der Klimakatastrophe sowieso nicht mehr fahrplanmäßig vorgesehen...
(Tichys Einblick. Was soll der noch können, der sich von Analphabeten überrennen lässt?)

Streiten lernen, ohne vernichten zu wollen!

Von Gastautor Steffen Meltzer

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in seiner Weihnachtsansprache die Deutschen zu mehr Miteinander-Reden und zum demokratischen Streiten aufgerufen – "im Interesse der Gesellschaft und des Landes.“

Sehr geehrter Herr Bundespräsident, selbstverständlich möchte ich Ihnen zustimmen. Der von Ihnen hochgelobte Meinungsstreit, als Ausdruck unseres demokratischen Zusammenlebens, soll keine Einbahnstraße sein. In diesem Sinne erlaube ich mir ausdrücklich einige Bemerkungen.

»Bei vielen von uns kommt zum Weihnachtsessen die Familie – vielleicht auch wieder die ganz bestimmten Verwandten, bei denen man schon vorher weiß, dass wir uns über Politik in die Haare bekommen könnten. Ja, es wird nicht nur gesungen an Weihnachten, sondern manchmal auch gestritten.«

Viele Ostdeutsche werden sich an den Riss quer durch die Familien, Schulklassen und Arbeitskollektive erinnern, der zu DDR-Zeiten die Gesellschaft gespalten hat. Von Lenins Schrift: „Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück“ wurde punktgenau suizidal die zweite Satzhälfte umgesetzt. Anders ausgedrückt, „Den Sozialismus in seinem Lauf, hielten Ochsen und Esel auf“. Das dramatische Finale ist bekannt.

Der Riss geht auch heute wieder, verstärkt ab 2015, durch die Familien, dafür nennt man jetzt Arbeitskollektive „Teams“, Familien sind nicht nur innerlich sondern auch territorial zerrissen, Schulen nehmen mitunter nur Schüler auf, dessen Eltern politisch korrekt agieren. Während eine Demokratie „rechts“ und links“ aushalten muss, hat es die Politik geschafft „konservativ“ mit „rechts“, „rechtsradikal und „rechtsextrem“ gleichzusetzen. Der „Kampf gegen rechts“ ist in Wirklichkeit ein Kampf gegen „konservativ-liberal“ – und große Teile der bürgerlichen Mitte geworden. Damit kann man auch unpopuläre Maßnahmen begründen. Damit verbunden ist ein gebetsmühlenartig aufgebauschter „rechter“ Generalverdacht gegen Polizisten, Verfassungsschutz, Soldaten, Künstler und Intellektuelle, die sich weigern, Vorgekautes opportunistisch nachzubeten und/oder an der Basis völlig andere Erfahrungen sammeln müssen.

Wer im ständig vorexerzierten linken und grünen Einheitsschritt der „Qualitätsmedien“ nicht Schritt halten konnte oder wollte, wurde nicht nur um zwei Schritte zurückgeworfen, sondern musste nicht selten um seine berufliche Existenz bangen.

Jetzt suchen wir dringend neue Fachkräfte und locken deshalb viele ins Land. Arbeitskräfte, die viel dringender in ihrer Heimat benötigt werden. Demgegenüber haben 4.000 Millionäre, also Leistungsträger, Deutschland verlassen, vorher waren es jährlich nur ein paar Hundert.

»Ich finde: Wie gut, dass wir diskutieren; wie gut, dass wir miteinander reden! Wenn ich mir für unser Land eins wünschen darf, dann: mehr davon! Ich habe den Eindruck, wir Deutsche sprechen immer seltener miteinander. Und noch seltener hören wir einander zu. Wo immer man hinschaut, erst recht in den Sozialen Medien: Da wird gegiftet, da ist Lärm und tägliche Empörung.«

Ja, die gegenseitige Intoleranz wächst, Gräben werden tiefer, Bürger ausgegrenzt, andere generalisiert als die besseren Menschen gefeiert. Steuergeld ist plötzlich für Zugewanderte in Milliardenbeträgen vorhanden, Beträge, die man beispielsweise Einheimischen auf dem entfernten Land verwehrt hat, wenn es darum ging, eine Busverbindung in die Stadt zu schaffen, um auch Älteren das Einkaufen oder den Gang zum Arzt zu ermöglichen. Wenn man Kritik unterdrückt, Einwände, Sorgen und Gedanken mit der Nazikeule niederdrückt, kleine Mädchen mit geflochtenen Zöpfen und Kleidchen unter Generalverdacht stellt, dann macht sich die aufgestaute Spannung in den sozialen Netzwerken Luft.

Die Sozialen Medien sind das Sorgenkind der Politik, weil man dort Zeitgenossen nicht ausreichend beeinflussen kann. Dort, wo Menschen ungefiltert ihrer Meinung freien Lauf lassen und manchmal auch über das Ziel hinausschießen. Das Zauberwort heißt „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“, es soll den Hass eindämmen. Das Ergebnis der unkorrekten Delegierung hoheitlicher Aufgaben sind übereifrige und oftmals einseitige Löschkommandos angelernter Praktikanten, die keiner Rechtsprechung standhalten. Es bedurfte dieses Gesetzes nicht, von dem nicht wenige Juristen sagen, es wäre verfassungswidrig. Strafrelevante Aussagen konnten schon immer strafrechtlich verfolgt werden, durch den Staat und nicht durch Facebook, Twitter und Co.

Sehr geehrter Herr Bundespräsident, ja, wir Deutschen sprechen immer weniger miteinander, jenes ist auch mein Eindruck. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran! Warum haben Sie am 20. Februar 2018 bei Ihrem ersten Besuch, nach den Vorkommnissen in Cottbus, mit lediglich zehn ausgewählten Einheimischen gesprochen und das hinter verschlossenen Türen? Es war kein einziger der Straßenprotestler bei diesem Gespräch dabei. Stattdessen Verschwiegenheit über die Inhalte und geschlossene Gesellschaft, ich hielt das schon damals für grundlegend fragwürdig. Ebenso wie manch einseitige und tendenziöse Berichterstattung der immer gleichen Medien zu den Problemen des Zusammenlebens Einheimischer mit Zugewanderten, nicht nur in Cottbus oder Chemnitz.

»Und mehr noch als der Lärm von manchen besorgt mich das Schweigen von vielen anderen. Immer mehr Menschen ziehen sich zurück unter ihresgleichen, zurück in die eigene Blase, wo alle immer einer Meinung sind – auch einer Meinung darüber, wer nicht dazugehört. Nur, so sehr wir uns über andere ärgern oder sie uns gleich ganz wegwünschen, eines gilt auch morgen noch: Wir alle gehören zu diesem Land – unabhängig von Herkunft oder Hautfarbe, von Lebensanschauung oder Lieblingsmannschaft.«

Die Unsicherheit nimmt zu, ebenso wie die alltäglichen Aggressionen. Der Umgang wird ruppiger, die Ausgrenzungen im Namen der Vielfalt größer. Bahnmitarbeiter spüren es, Polizisten, Feuerwehrleute, Lehrer, Rettungssanitäter, Notärzte und die Verkäuferin an der Kasse. Während die offiziellen Kriminalitätszahlen in den Keller gehen, die bei näherer Betrachtung allerdings nicht selten den Meldungen in den Medien widersprechen, wird allen Ortes aufgerüstet. Nicht nur beim Bürger steigt die Nachfrage nach Pfefferspray und kleinen Waffenscheinen, Mitarbeiter in den Kommunen und medizinisches Personal bekommen dringend notwendige Eigensicherungsseminare, Bahnmitarbeiter Bodycams. Das Leben findet nicht in der Statistik, sondern ungefiltert auf der Straße statt. Manche nennen es das „Gesetz der Straße“, das Dunkelfeld, das keine Stabsstriche in Kriminalitätskategorien führt.

Widersprüche, die den Menschen nicht verborgen bleiben und die Politiker mit einem „unbegründeten subjektiven Sicherheitsgefühl“ abqualifizieren, das mit der Realität angeblich nichts zu tun hätte. Das Sicherheitsgefühlt trügt keineswegs, wir sehen es an den verbarrikadierten Weihnachtsmärkten, schwerbewaffneten Polizeibeamten mit Maschinenpistolen und einer verlorenen Übersicht über die Vermisstenzahl in Deutschland durch eine ungefilterte Zuwanderung. Die Gefährderzahlen steigen an. Der jahrelange Rückbau bei Polizei und Justiz führt immer zum sozialen Rückzug des Einzelnen. „Friedensrichter“, Clankriminalität und Selbstjustiz in Parallelgesellschaften haben sich etabliert. Senioren und Frauen meiden bestimmte Gebiete, gehen im Dunkeln nicht mehr allein auf die Straße. Alles nur Einbildung? Nein! Ja warum wohl?

»Das ist das Schöne und das Anstrengende an der Demokratie zugleich. Wir müssen wieder lernen, zu streiten, ohne Schaum vorm Mund, und lernen, unsere Unterschiede auszuhalten. Wer Streit hat, kann sich auch wieder zusammenraufen. Das kennen wir von Weihnachten mit der Familie. Aber wer gar nicht spricht und erst recht nicht zuhört, kommt Lösungen kein Stück näher. Sprachlosigkeit heißt Stillstand.«

Streit ist immer besser als Sprachlosigkeit. Streit ist aber nicht gleich Streit, in Deutschland muss wieder mehr emotional gewetteifert werden, aber ohne persönliche Angriffe, Ausgrenzung und Überheblichkeit.

Sigmar Gabriels „Pack“ und „Arschlöcher“ waren Schaum vor dem Mund, egal, wie man über andere Menschen denkt oder deren Verhalten verurteilt. Beklagen Sie sich bitte nicht über eine Verrohung der Gesellschaft, wenn die Politik selbst verroht und spaltet. Menschen spiegeln Verhalten, es heißt nicht umsonst: „Wie der Herr, so‘s Gescherr“. Das hängt vielleicht auch mit der uns jahrhundertelang eingetrichterten Obrigkeitshörigkeit zusammen, von der nicht wenige behaupten, es wäre unsere typisch-deutsche DNA. Dieses kollektive Bewusstsein einer seit 28 Jahren wiedervereinigten Nation verhindert brennende Barrikaden wie beispielsweise in Paris. Wir sind ein langmütiges Volk und wir haben aus unserer Geschichte gelernt.

»Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir haben es, Sie haben es in der Hand: Sprechen Sie mit Menschen, die nicht Ihrer Meinung sind! Sprechen Sie ganz bewusst mal mit jemandem, über den Sie vielleicht schon eine Meinung haben, mit dem Sie aber sonst kein Wort gewechselt hätten. Ein Versuch ist das wert. Das ist mein Weihnachtswunsch an Sie. Und das ist auch mein eigener Vorsatz für das nächste Jahr. Lassen Sie uns dafür sorgen, dass unsere Gesellschaft mit sich im Gespräch bleibt!«

Ja gern, sprechen Sie mit anderen, die nicht Ihrer Meinung sind. Fragen Sie einmal Herrn Maaßen, denken Sie an die Dauerkampagne Ihrer Partei der SPD gegen dessen Meinungsäußerung in der BILD am Sonntag. Die Konsequenzen wurden allen als abschreckendes Beispiel wochenlang vorgeführt, zur Abschreckung der Chef des Bundesverfassungsschutzes durch die Politik im Nasenring durch die Manege geführt. Ergebnis ist folgedessen, immer mehr ziehen sich in die eigenen vier Wände zurück. Wer verliert schon gern seinen Job, weil er „an der falschen Stelle“ gegenüber den „falschen Leuten“ eine „falsche Meinung“ vertreten hat? Sie haben recht, wir müssen wieder lernen zu streiten, ohne vernichten zu wollen.

»Was passiert, wenn Gesellschaften auseinanderdriften, wenn eine Seite mit der anderen kaum noch reden kann, ohne dass die Fetzen fliegen – das sehen wir in der Welt um uns herum. Wir haben brennende Barrikaden in Paris erlebt, tiefe politische Gräben in den USA, Sorgen in Großbritannien vor dem Brexit, Zerreißproben für Europa in Ungarn, Italien und anderswo. Und wir, in der Mitte Europas, sind natürlich nicht geschützt gegen solche Entwicklungen. Auch bei uns im Land gibt es Ungewissheit, gibt es Ängste, gibt es Wut.«

Wie sieht in Deutschland die Politik für die kleinen Leute aus? Kinder- und Altersarmut, unbezahlbare Mieten und eine EU-Nullzinspolitik, die sich auch auf Kosten der Sparer saniert. Ja, die Gräben werden tiefer. Wer hat’s gemacht?

Wir erleben gegenwärtig eine beispiellose Enteignung der Dieselfahrer. Ein dubioser und subventionierter Abmahnverein darf ungestört sein Unwesen treiben, Straßen und zukünftig ganze Stadtviertel lahmlegen. Handwerker, die ihr Fahrzeug zur Existenzsicherung benötigen, Familienväter und -mütter, die ihren teuer erkauften PKW abzahlen müssen und damit ihre Kinder zum Kindergarten, in die Schule, fahren. Straßensperrungen in Hamburg, nur wenig weiter fahren die Kreuzfahrtschiffe vorbei, die ungleich mehr Feinstaubpartikel in die Luft pusten, etwa wie halb Hamburg. Messstellen, die falsch messen und ungenormt aufgestellt wurden, um einer Ideologie zu dienen.

Dagegen jahrelang alleingelassene Polizeibeamte, die an defekten Raumschießanlagen (RSA) erkrankt und gestorbensind. Auch in den Brandenburger RSA‘s sind die Feinstaubbelastungen des Treibladungspulvers beim Dauerfeuer angeblich viel ungefährlicher als die Dieselabgase. Eine Schwermetallbelastung der Polizeitrainer könnte auch vom Essen aus Blechbüchsen stammen – so die offizielle Version. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

»Und vielleicht ist all das auch ein Thema bei Ihnen heute Abend zuhause. Umso deutlicher will ich Ihnen sagen, was ich als Bundespräsident jeden Tag erfahre: Unsere Demokratie ist stark! Millionen Menschen sorgen dafür. Sie sorgen dafür. Viele von Ihnen engagieren sich, in der Nachbarschaft, in Vereinen oder im Stadtrat. Im Haupt- oder Ehrenamt. Auch jetzt gerade übrigens: in Krankenhäusern oder Polizeiwachen, bei der Feuerwehr oder im Altenheim, im In- und im Ausland. Allen, die heute Abend ihren Dienst leisten, danke ich ganz besonders herzlich.«

Gilt Ihr Dank auch den AfD-Wählern in der engagierten Nachbarschaft, Vereinen, Polizei, Feuerwehr oder Krankenhäusern? Trauen Sie sich, sechs Millionen AfD-Wähler nicht zu vergraulen und auszugrenzen. Wer hat die AfD stark gemacht? Wenn Sie es nicht wissen, ich könnte es Ihnen sagen. Fragen Sie mich als mündigen Bürger und CDU-Mitglied.

»Sie machen uns stark! Unsere Demokratie ist immer so stark, wie wir sie machen. Sie baut darauf, dass wir unsere Meinung sagen, für unsere Interessen streiten. Und sie setzt uns der ständigen Gefahr aus, dass auch der andere mal Recht haben könnte. Am Ende einen Kompromiss zu finden, das ist keine Schwäche, sondern das zeichnet uns aus! Die Fähigkeit zum Kompromiss ist die Stärke der Demokratie. Also: Trauen wir uns doch! Und vertrauen wir diesem Land! Es ist unser Land, es ist unsere Demokratie.«

In Potsdam zum Beispiel riefen besorgte Bürger die Polizei, weil ein unbewaffneter Zug der Bundeswehr in Uniform, mit deutschen Liedgut und einer deutschen Fahne für einen internationalen Marschwettkampf trainierte. Soweit ist es inzwischen schon. Soldaten der Bundeswehr, die im Ausland ihr Leben für unser Land und Ihre Politik einsetzen.

Gehören wir wirklich noch alle zu Deutschland oder geht’s nur noch um „EU/Europa“? Wer sind wir? Deutsche Staatsbürger mit eigener Heimat oder reicht es ein beliebiger „Bewohner des Landes“ zu sein?

Die DFB-Auswahl nennt sich auch in der Zukunft „Mannschaft“ weil „National“mannschaft stört? „Deutscher“, darf man noch stolz auf diese Bezeichnung sein oder setzt man sich damit einem Generalverdacht aus, ähnlich dem Begriff (deutsche) Leitkultur? Ist es anstößig, die Landesfarben der Demokratie: schwarz/rot/gold zu lieben? Nur wer dazugehört und stolz auf sich und sein Land sein darf, gibt anderen Anlass zur Integration und ist selbst bereit, beim Streit mit anderen Meinungen souverän umzugehen.

----Steffen Meltzer, Autor von Schlussakkord Deutschland - Der Artikel wurde zuerst auf Tichys Einblick veröffentlicht
(vera-lengsfeld.de)

HANDELSBLATT versus SPIEGEL

Von PETER BARTELS

Wer kennt den „Magister Siebenhaar“?? Bitte nicht verwechseln mit dem Prinz aus dem Märchen „Siebenschön“. Hier geht’s nur um einen Schreiber vom „Handelsblatt“. Der wettert gegen den „Schönschreiber“ vom „Spiegel“. Er fordert: Die Schönschreiberei muß aufhören! Dann klappt’s auch wieder gegen die Orbans …

„Magister Schreiberling“ Hans-Peter Siebenhaar (56) schreibt auch gleich richtig los: „Das Schönschreiben ist als Schulfach längst gestorben. Im digitalen Zeitalter mit Handys und Tablets ist das einstige Unterrichtsfach schlichtweg überflüssig geworden.“

Gut, es ist etwa 50 Jahre her, dass der Herr Magister in der Klippschule das Alphabet kritzeln lernte. Und ’68 genoss er vielleicht sogar schon in Forchheim einen Lehrer vom GRÜNEN Pflasterstrand, dem es wurscht war, ob er das Gekrakel der ABC-Schützen entziffern konnte, weil die Roten Danys sich eh lieber den Hosenlatz streicheln ließen… Die mit dem gnadenlosen Fluch der früheren Geburt dagegen, mussten noch „schön“ schreiben lernen. Weil der aus dem Krieg heimgekehrte Lehrer der Zwergschule nun mal partout wissen wollte, ob sie das Alphabet kapiert hatten. Was spätestens in der Quinta beim Aufsatz hilfreich war, weil der Herr Studienrat dem Schüler die Note nicht wegen „unleserlich“ auf eine „3“ kappen konnte, sondern nur wegen mangelhafter „Linientreue“. Was der Feierabend-Sozi im Gemeinderat damals natürlich nie zugegeben hätte… Es gab zwar in deutschen Landen hier und da im Zeugnis noch das Fach „Schrift“. Aber das meinte stets die „schöne“, lesbare Schrift. Nie (!!) die „schön“ geschriebenen Aufsätze, die hier und da zur Story in einer Zeitung mutierten …

Insofern muss der Herr Magister Siebenhaar wohl in irgendeine Waldorfschule gegangen sein oder so. Darum hat er vielleicht auch nach dem Abi gleich Theater-Wissenschaft, Politik und Soziologie studiert. Wie er dann zu den Nürnberger Nachrichten, zum Bayerischen Rundfunk kam, verschweigt Wikipedias linkelnde Höflichkeit. Jedenfalls volontierte der Herr Siebenhaar nach dem „Magister“ beim „Fränkischen Tag“ in Bamberg. Danach war er Redakteur beim schon damals linksverdrehten Evangelischen Pressedienst (epd). Nach der Promotion (Medien, Politik) die nächste Polit-Nordung: Stipendiat bei der EU in Luxemburg. Irgendwann endlich „Medienexperte“ beim „Handelsblatt“, schließlich Korrespondent in Wien. Hierdaselbst alsbald im „Vorstand des Verbandes der Auslandspresse“, noch alsbalder Präsident. Und da man als Korrespondent mehr Zeit als Geschichten hat, die jemand lesen will, schreibt man Reisebücher -Korfu, Rhodos, Peloponnes. Oder „Österreich – die zerrissene Republik, wie ungehemmter Populismus die politisch-sachliche Atmosphäre vergiftet hat“.

Womit der einfache PI-NEWS-Leser da ist, wo das Herz des Herrn Magisters schlägt: Am Deutschen Wesen muss auch Österreich genesen. Braunau und „Anschluss“ war gestern, heute ist Merkel, Maas und Göhring GRÜN. Und so lügelt der Herr Magister Siebenhaar typisch drauflos: „Im Journalismus lebt das Schönschreiben hingegen weiter. Geschichten, die zu schön sind, um wahr zu sein, werden mit Preisen überhäuft“. Überschrift im ihn nachdruckenden Onlinebranchendienst MEEDIA: „Gefährliche Gefallsucht der Medien: Macht endlich Schluss mit dem Kult um die Schönschreiberei!“

VOLLE PULLE: „Claas Relotius, der gefallene Star-Reporter des Spiegel, hat das Schönschreiben in Deutschland beherrscht wie kaum ein Zweiter. Er hat Preise gesammelt wie andere Briefmarken. Ohne den Spürsinn und die Dickköpfigkeit seines Kollegen Juan Moreno wäre die Schönschreiberei sicher noch weiter gegangen – zum Schaden des Journalismus in Deutschland und darüber hinaus.“

AFTERBURNER: „In der Dimension erinnert der Fall an den Skandal der Hitler-Tagebücher im stern, welche damals für die sagenhafte Summe von mehr als neun Millionen Mark erworben wurden. Sie leiteten das Ende des Scheckbuch-Journalismus ein. Exklusive Nachrichten für einen Haufen Geld zu kaufen, war damit Geschichte“.

Und der Herr Magister barmt: „Wird der Fall Relotius auch das Ende der Schönschreiberei einleiten? Bevor das Nachrichtenmagazin („Spiegel“), bei dem Gruner + Jahr Gesellschafter ist, den 33-jährigen Schönschreiber exklusiv unter Vertrag genommen hatte, veröffentlichte Relotius manipulierte Geschichten und Interviews auch in der Süddeutschen Zeitung …“ Und seufzt: „Mit seinen offenbar ersehnten Wahrheiten kam Relotius beim Spiegel durch. Das kann nur gelingen, wenn eine ungestillte Gefallsucht nach schönen Geschichten den gesunden Menschenverstand in der Chefetage ersetzt“.

Immerhin? Die „Gefallsüchtigen“ Ullrich Fichtner, der den „Spiegelbaron“ entdeckte, ins Haus holte und des „Barons“ direkter Chef und Redigierer, Matthias Geyer, lassen erstmal ihre gutdotierten Pöstchen ruhen, lässt der neue „Spiegelchef“ Steffen Klusmann verlauten …

Natürlich weiß der Herr Magister, dass er hier bloß zeigt, wie es der Herr Spiegelbaron hätte machen müssen, nämlich so, wie er himself es hier vormacht: Subkutan indoktrinieren: „Umstrittener Trump“ (in Wahrheit nur bei der Clinton-Kamarilla und der deutschen Journaille) … „ausländerfeindliches Chemnitz“ (in Wahrheit nur bei Merkel, ihrem ZDF-Frühstücksei Seibert und ihrer Medien-Meute) … Auf keinen Fall sich beim Lügen bis Lügeln erwischen lassen. Aber das schreibt der Herr Magister natürlich nicht. Dafür hat er anderes im Nähkörbchen:

„Der journalistische Fälscher Relotius beherrschte das Spiel des Helikopter-Journalismus: einfach irgendwo journalistisch abspringen und in einigen Tagen eine “schöne Geschichte” komponieren … „Qualitätsjournalismus“ hingegen baut auf „exzellente Netzwerke“ im Ausland auf, um „tiefgehende umfassende Erkenntnisse“ zu erlangen, die ein global reisender Reporter mit seinem Hoppla-Hopp-Journalismus nicht liefern kann …“

Hier begründet der Herr Magister seinem Chefredakteur gleich zweifach gravitätisch, warum er so wenig „liefert“: Denn … „Qualitätsjournalismus“ braucht „umfassende Erkenntnisse“ … Jau, eben darum schreiben Tages-, Wochenzeitungen und Magazine ja auch immer erst nach der dritten Instanz, noch lieber nach der „Menschenrechts-Kommission“ in Straßburg, also nach zwei bis drei Jahren, dass wiedermal ein arabisch-afrikanischer Merkel-Gast vergewaltigt, gemessert hat …

Außerdem: Keine Stadt ist bei Sonne und Schnee so schön wie Wien … Nirgendwo ist der „Heurige“ so süffig wie in Grinzing, das „Scherzel“ so zart wie im „Plachutta“, die Sachertorte süßer als im „Sacher“. In der Donaumetropole konnte beim „Einspänner“ sogar schon Georg Kreisler Texte grübeln, bevor er beim Goldenen Johann Strauss Tauben vergiften ging im Park …

Schließlich erteilt sich der Herr Magister die immerwährende General-Absolution für alle künftig zwangsläufig ausbleibenden Storys: „Die manipulierten („Spiegel“-) Geschichten und Interviews schaden deutschen Reportern und Korrespondenten weltweit … Bislang war gerade die Ehrlichkeit und Korrektheit eine unbestrittene Stärke des deutschsprachigen Journalismus. Davon haben die Reporter und Korrespondenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz profitiert. Dieses über Jahrzehnte erworbene Ansehen von Qualitätsmedien ist durch Claas Relotius nachhaltig beschädigt worden“ …

Dann urbi et orbi die Heiligsprechung aller „Goldenen Fake-Federn“ als Crescendo Inferno: „Der Betrugsfall schadet deutschsprachigen Journalisten im Ausland und der Pressefreiheit weltweit. Deutsche Korrespondenten könnten angesichts der beschädigten Glaubwürdigkeit (durch den „Spiegelbaron“ Relotius) noch schneller Ziel von Angriffen auf die Pressefreiheit werden … “Fake Stories” und “Fake Interviews” des Spiegel sind quasi Beleg für krude Verschwörungstheorien. Damit wird ein weiterer Grund für weniger Medienfreiheit geliefert …

Wenn’s nicht so peinlich durchsichtig wäre, könnte man sich über das Wiener Kaffeehaus-Kerlchen ein Schmunzeln abquälen. Leider lügt er sich seine Widdewitt-Welt schamlos weiter zusammen:

„Das EU-Land Ungarn ist ein Musterbeispiel, wie die einheimischen Medien gnadenlos auf eine regierungstreue Linie gebracht werden. Und die ausländischen Journalisten? Falls notwendig, werden (sie) von einer regierungsnahen Zeitung an den Pranger gestellt. Der allmächtige Viktor Orbán erhöht damit den Druck auf unabhängige Kritiker. Aus gutem Grund: der Wunsch nach Medienfreiheit gehört zu den Hauptforderungen der Ungarn, die zu Tausenden in der Weihnachtszeit auf die Straßen in Budapest gingen.“

Jawoll, Genosse Schreiberling! Darum haben Millionen Ungarn bei der letzten Wahl den allmächtigen Orban und seine Fidesz-Partei mit 49,26 % gewählt (plus 4,41%) und noch mächtiger gemacht, die ROTEN SOZEN mit 11,91 (minus 13,6%) noch schwächer. Die Magyaren haben die Roten und Grünen da hingeschickt, wo sie auch in Deutschland längst hingehören – in die Puszta. Oder den Märchenwald des „Spiegelbarons“.

Der Herr Magister sollte bei Bertolt Brecht nachschlagen: Er und die Seinen brauchen ein neues Volk. Dann klappt’s auch wieder mit Amerika, Russland, Australien, England, Italien, Polen oder Tschechien. Und Orban in Ungarn …"
(pi-news.net)

Der Winter

Von Friedrich Hölderlin

Wenn ungesehn und nun vorüber sind die Bilder
Der Jahreszeit, so kommt des Winters Dauer,
Das Feld ist leer, die Ansicht scheinet milder,
Und Stürme wehn umher und Reegenschauer.

Als wie ein Ruhetag, so ist des Jahres Ende,
Wie einer Frage Ton, daß dieser sich vollende,
Alsdann erscheint des Frühlings neues Werden,
So glänzet die Natur mit ihrer Pracht auf Erden.