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CDU abgewählt

Sieg in Stichwahl gegen Merz
Laschet ist neuer CDU-Vorsitzender
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet wird als Nachfolger von Annegret Kramp-Karrenbauer neuer CDU-Chef. Der 59-Jährige setzte sich am Samstag auf dem digitalen CDU-Parteitag in einer Stichwahl gegen Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz durch. Die Entscheidung muss noch formal per Briefwahl bestätigt werden...Laschet bekam 521 Stimmen, Merz 466 Stimmen. Es wurden 991 Stimmen abgegeben, vier Delegierte enthielten sich. Im ersten Wahlgang war Merz auf 385 Stimmen gekommen, Laschet auf 380 Stimmen. 224 Stimmen entfielen auf Norbert Röttgen, der damit auf dem dritten Platz landete und somit aus dem Rennen war...
(welt.de. Passt scho zum "Welt-Nichts-Tag". Merz der ewige Verlierer, ein weiterer Schlag in die Bedeutungslosigkeit für die Strobl-"cdu"in Baden-Württemberg. Wann treten die schwarz-grünen Zwerge zurück? Nun wird ein katholischer Bistumsredakteur die "cdu" hinrichten. Merkel gewinnt immer, wenn nicht, wird das falsche Ergebnis korrigiert. Durch die Briefwahl kann nun alles anders kommen. Leser-Kommentare: "Deutschlands Niedergang ist besiegelt!" "CDU, das war's für mich. Ihr kapiert es einfach nicht, lebt weiter in eurer Blase. Da bleibt dem Wähler nicht mehr viel an Alternativen. Die Nestwärme der Merkel-Treuen wird nur von kurzer Dauer sein". "Nach 40 Jahren , oft nur mit schmerzverzerrtem Gesicht und geballter Faust CDU Wähler, war es das. Eine Katastrophe für Deutschland, meine Kinder so sie in Deutschland bleiben tun mir leid". "Zum wievielten Male hat Merz jetzt gegen Frau Merkel verloren? Und was viel wichtiger ist, hat er es jetzt endlich verstanden, was er falsch macht?" "Jetzt ist die CDU nicht mal mehr aus taktischen Gründen wählbar.'Was fällt, das soll man auch noch stoßen' (Friedrich Nietzsche".)

Laschet CDU-Chef
Laschet gewinnt nach schwacher Rede, Spahn hilft unerlaubt.
Das Ergebnis zeigt einen Sieg für Armin Laschet mit 521 Stimmen gegen 466 für Merz - die Regie des Parteitags hat gewirkt. Die Reden waren allesamt enttäuschend.
VON Tomas Spahn
Das Ergebnis zeigt einen Sieg für Armin Laschet mit 521 Stimmen gegen 466 für Merz - die Regie des Parteitags hat gewirkt. Die Reden waren allesamt enttäuschend...Es ist die schlechteste Rede der drei Bewerber – so schlecht, dass Laschets Tandemfahrer Jens Spahn sich genötigt sieht, in der Fragestunde nach den Kandidatenreden seinem untergehenden Kumpel mit einer Lobeshymne zur Seite zu springen. Die zur Neutralität verpflichtete Parteitagsleitung lässt diese Hilfsaktion zu – überaus fragwürdig, wenn ausdrücklich nur Fragen an die Bewerber gestellt werden dürfen...
(Tichys Einblick. Schwätzer können nicht reden, was sollen die denn sagen?)

Merkel hat Merz zur Strecke gebracht
Die große Jagd aus dem Kanzleramt gegen den Favoriten der Mitgliedsbasis, den bürgerlichen Bewerber Friedrich Merz, war erfolgreich. Der Weiter-so-Kandidat der Regierungschefin wird neuer CDU-Vorsitzender. Sein Name ist Armin Laschet.
VON Olaf Opitz
Ungewollt komisch erklärt dabei Heiner Koch, Erzbischof von Berlin, eine Weissagung in einem Satz, was viele Bürger und CDU-Mitglieder an der Basis von Angela Merkels Regierungsweise halten: „So weiß sich die Bundeskanzlerin von einer Schar von Dienerinnen und Dienern umgeben, die sich sogar als solche – als Minister – bezeichnen.“ Genau darum geht es seit Jahrzehnten in der CDU – Angela Merkel dienen vom Minister bis zum Kreisvorsitzenden und dem CDU-Chef...
(Tichys Einblick. FDJ-Agitprop funktioniert von der Basis bis zum Top.)

Kommentar zur Wahl des neuen CDU-Vorsitzenden
Laschet macht Merkel den Abschied leichter
Von WOLFGANG HÜBNER
Die CDU-Delegierten haben sich mit Mehrheit so entschieden, wie das Bundeskanzlerin Angela Merkel, die FAZ und die Grünen am liebsten wollten, nämlich für Armin Laschet. Zudem kann die AfD erleichtert sein, dass es Friedrich Merz auch im zweiten Anlauf nicht geschafft hat, die erhoffte Ausgangsposition für die Kanzlerkandidatur zu bekommen. Ob diese nun allerdings kampflos Laschet zufallen wird, darf bezweifelt werden. Denn sowohl Coronaminister Jens Spahn als auch Coronaprofiteur Markus Söder werden die Wahl des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten als gute Chance betrachten, selbst Kanzlerkandidat zu werden.

Das abermalige Scheitern von Merz beseitigt auch die allerletzten Illusionen derer, die noch immer auf eine etwas konservativere Kurswende der CDU hofften. Laschet hingegen ist der sicherste Garant für die Weiterführung von Merkels Linkskurs. Und genau diesen Kurs hat die Delegiertenmehrheit mit der Wahl Laschets unterstützt. Die linken Medien werden das zu würdigen wissen. Merz hingegen hätten sie subtil oder offen bekämpft, wenngleich aus den falschen Gründen. Doch das ist nun kein Thema mehr. Das nächste Thema wird vielmehr sein, was der machtgeile Söder unternehmen wird, um nun Laschet die Kanzlerkandidatur streitig zu machen.

Das Publikum kann sich jedenfalls schon auf einige recht unchristliche Manöver im Machtkampf der C-Union einrichten. Ob am Ende Spahn der lachende Dritte sein kann, wird vom Verlauf des weiteren Corona-Geschehens abhängen. Für die politische Rechte in Deutschland ist klar: Mit Laschet an der CDU-Spitze geht es eindeutig in Richtung Koalition mit den Grünen. Zwar hätte auch Merz diese Koalition gesucht, aber nicht ganz so willig und biegsam wie der Mann, den sie im Westen wegen seiner Multikulti-Affinität nicht ohne Grund „Türken-Armin“ nennen.

Die zweifellos große Enttäuschung unter jenen CDU-Mitgliedern und Anhängern, die auf Merz gesetzt hatten, mag zu Abspaltungen und der Gründung einer neuen Partei führen, die sich zusammen mit dem Meuthen-Flügel der AfD als eine Art Traditions-CDU formieren könnte. Allerdings ist das Sitzfleisch der sich als konservativ missverstehenden Parteileute in der Union sehr ausgeprägt. Und Laschet wird es bestimmt nicht versäumen, gutmütig auch mal ein bisschen nach „rechts“ zu blinken, um eine solche Entwicklung zu vereiteln.

Höchst zufrieden ist jedenfalls Angela Merkel. Zwar wird sie von dem schwammigen Leichtgewicht Laschet so wenig halten wie von seiner Vorgängerin AKK. Doch Merz abermals verhindert zu haben, lässt sie dieses Wochenende vergnügt ihre strapazierten Fingernägel knabbern.
(pi-news.net)

Der beste der drei
Von Sabine am Orde
Armin Laschet könnte der Versöhner sein, den die CDU braucht. Für Schwarz-Grün aber wird es nicht einfach: Klimapolitisch ist er ein Hardliner. Die CDU hat sich dagegen entschieden, sich einem Risikokandidaten anzuvertrauen und nach rechts abzubiegen. Das ist eine gute Nachricht. Mit dem unberechenbaren Friedrich Merz, dem Mann mit viel Ego und wenig Empathie, der rechts Stimmen gewinnen will und dafür bereit ist, die Mitte der Gesellschaft zu spalten, hätte sich die Partei in sehr unsicheres Fahrwasser gestürzt. Kurzfristig mag eine geschwächte CDU für Linke attraktiv sein und sie von grün-rot-roten Mehrheiten träumen lassen. Langfristig aber ist eine stabile konservative Kraft, die populistischen Verlockungen widersteht, wichtig für die hiesige Demokratie..
(taz.de. Auf allen Augen blind. Hauptsache linksgrün. Was für ein Fake: eine linksgrünradikale undemokratische CDU als "stabile konservative Kraft" zu bezeichnen.)

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