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CDU ins Gulag

Grünen-Kandidat hegt skandalöse Gewaltfantasien

Zuerst erschienen auf wochenblick.at

Die Unschärfe der Abgrenzung mancher Grünen-Politikern zum harten linken Rand ist keine Neuigkeit – die Deutlichkeit, mit der ein junger Ratskandidat der Grünen in Krefeld seine Gedankenwelt zum Ausdruck bringt, allerdings sehr wohl.

Jonas Stickelbroeck ist Sprecher der Grünen Jugend in der 227.000-Einwohner-Großstadt am Niederrhein und kandidiert bei den Kommunalwahlen am 13. September auf der grünen Liste. Nun eckt er auf Twitter zum wiederholten Mal mit unfassbaren Ausritten gegenüber politischen Mitbewerbern an.

Junge Union in Sowjet-Umerziehungslager gewünscht
Dabei macht er keinen Unterschied in der Wortwahl auf seinem Hauptaccount (@gruenesocke161 – die Zahl ist ein Nummerkürzel für die Antifa) und seinem Backup-Account (@lnksrdkl – „linksradikal“ ohne Selbstlaute), deren Tweets nach der Aufregung um seine Person sich „hinter dem Schloss“ befindet, sprich nur seinen Followern gezeigt werden.

Als sein Konto noch offen war, äußerte er den Wunsch, dass „der nächste Bundesparteitag der Jungen Union im Gulag stattfindet“. Bei diesen handelte es sich um stalinistische Zwangsarbeitslager. Zwischen 1930 und 1953 wurden dort zwischen 18 und 32 Millionen Menschen inhaftiert – laut Historikern starben mehr als 2,7 Million in den sowjetischen Lagern oder in der Verbannung nach Sibirien.

Im Vormonat: „Faschisten aufhängen“
Es war nicht die erste Entgleisung dieser Art. Im Vormonat sorgte er für einen Eklat, als er einen Tweet absetzte, den Beobachter so deuteten, als wolle er AfD-Politiker aufhängen. Nachdem Ministerpräsident Bodo Ramelow einem Redner der patriotischen Partei den Stinkefinger zeigte, ging Stickelbroeck nicht weit genug, dass vermeintliche „Faschist*innen“ diesen bekämen.

Er teilte in deutlicher Bezugnahme auf den Vorfall ein Bild unter anderem mit den Worten: „Was Faschist*innen eigentlich verdient hätten“. Darauf zu sehen: Ein Bild mit sieben von Partisanen hingerichteten Toten, darunter Benito Mussolini und dessen Geliebte. Später versuchte er seine Aussage als Witz herunterzuspielen.

Red Bull als angebliches „Faschogesöff“
Dass Stickelbroeck insgesamt eine relativ breite Definition von „Faschismus“ pflegt, zeigte sich im selben Zeitraum. So ist die österreichische Getränkemarke „Red Bull“ für ihn ein „Faschogesöff“. Alle, die es tränken, verdienten seiner Meinung nach „den Herzkasper, den das Zeug auslöst“.

Damit bezog er sich auf den Rassismusvorwurf gegen Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz. Dieser hatte zuvor mehrere hochrangige Mitarbeiter entlassen, die ein Bekenntnis der Firma zu den „Black Lives Matters“-Protesten gefordert hatten. Daraufhin machten Linke gegen den heimischen Milliardär, Sportmäzen und Wohltäter mobil – Wochenblick berichtete.

Einzug in Stadtrat immerhin unwahrscheinlich
Distanzierungen von derartigen Entgleisungen seitens der Grünen in Nordrhein-Westfalen generell und in Krefeld im Speziellen sind bis dato keine bekannt. Personen, die solch rohe Austritte als inakzeptabel wahrnehmen, bleibt somit nur die plausible Hoffnung, dass der selbsterklärt linksradikale Kandidat nicht einzieht.

In Krefeld besteht der Stadtrat aus 58 Mitgliedern, wobei jeweils 29 direkt gewählt sowie über eine Parteiliste gewählt werden. Trotz der generell guten Umfragewerte der Grünen ist es somit unwahrscheinlich, dass der auf Platz 18 der grünen Liste kandidierende Stickelbroeck tatsächlich auch in die Gemeindevertretung einzieht.
(vera-lengsfeld.de)

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