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CDU ruft zum Ostermarsch auf

"Ü 30"-Demonstration in der Spaichinger Eisenbahnstraße

(tutut). Unter dem Motto "Ü 30, Übung 30" ruft die Spaichinger CDU am heutigen Sonntag um 11 Uhr, Treffpunkt Bahnhof, zum Ostermarsch in der Eisenbahnstraße auf. Waren diese traditionellen Parteiveranstaltungen bisher vor allem gegen Atombomben gerichtet, soll es diesmal um etwas Praktischeres gehen. Um Autobomben. Denn als eine Bombe gegen Autos empfindet die CDU den Eingriff des Bürgermeisters in die freie Fahrt für freie Bürger in der Eisenbahnstraße. "Wir sind für Übung 30", heißt es aus der mobilen Parteizentrale. Diese ist momentan eine Wanderbaustelle: aus der Hauptstraße raus, ins Rathaus nicht hinein.
Nach Meinung der CDU ist Tempo 30 in der Eisenbahnstraße dem Wunsch der Anlieger entsprechend auch ihr Herzensanliegen. Trotzdem sollten die nach Auffassung der dort geblitzten Spaichinger Testfahrer - laut unveröffentlichten Berichten der Schwäz aus CDU-Kreisen stammend - unrechtmäßig aufgestellten Tempo-30-Schilder abgebaut und durch rechtmäßige Tempo-30-Schilder ausgewechselt werden.  Damit setze die CDU auf Nachhaltigkeit, da die selben Schilder an den selben Stellen verwendet werden könnten.
"Wir sind für Osterfrieden!" verkündet die CDU. Da freut sich zwar nicht der Osterhase, aber der Bürgermeister.  Immerhin sorge seine Partei mit diesem buntem Ei im Nest der Eisenbahnsträßler für eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, an deren Ende rauskomme, was am Anfang hineingekommen sei:  "Was lange Unrecht ward, wird endlich Recht. Nicht nur die Hornberger können schießen".