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Corona und die neue Lust am Bespitzeln und Denunzieren

Der schleichende Übergang in den totalen Überwachungsstaat

Von CANTALOOP

Mit der Corona-Krise, so scheint es, werden auch wieder alte, längst überwunden geglaubte Verhaltensmuster neu belebt. Selten zuvor war es so opportun, fremde Leute, Nachbarn und selbst eigene Freunde genau zu beobachten und gegebenenfalls zu ermahnen, falls diese vom vorgegebenen Regelwerk abweichen.

Auch so manchen Polizeikräften mag man hier und da eine neu entdeckte Lust an Kontrolle und Überprüfung attestieren. Kehren Krisen wie die derzeitige etwa die negativen Eigenschaften der Bürger nach oben – oder sind diese Reaktionen der in die Enge getriebenen Bevölkerung nur allzu menschlich und verständlich?

Auch zahlreiche Behörden berichten von einem erhöhten Meldebedürfnis der Bürger. Es gehen angeblich viele Anrufe und Beschwerden über Personen und Gruppen ein, die den amtlich verordneten Quarantäne-Maßnahmen nicht wie gefordert nachkommen. Mancherorts stehen die behördlichen Telefone gar nicht mehr still.

Neid und Missgunst allenthalben
Geradezu eine Lust scheint es zu sein, Linienabweichler bloßzustellen, von denen man meint, dass diese sich selbst und andere gefährden. Ganz im Sinne des Philosophen: ich melde, also „bin ich“ – und erhöhe dadurch die persönliche Wertigkeit innerhalb meiner Soziomatrix.

Fahrzeuge mit ortsfremden Kennzeichen werden zwischenzeitlich ebenso zur Anzeige gebracht, wie auch die Kinderbetreuung durch die Großeltern manch einem aufmerksamen Zeitgenossen schon als gesetzeswidrig erscheint.

All dies kennzeichnet eine unharmonische, in sich zerstrittene und gespaltene Gesellschaft, der in Extremsituationen das Ventil zur Stressbewältigung weitgehend genommen wurde. Wenn es mir nicht gut geht, soll auch mein Nachbar keine Freude haben. Neid und Missgunst allenthalben. Andere anschwärzen, auch um die von oben propagierte „Krisen-Moral“ anzuheben. Umstrittene Überprüfungs-Apps (PI-NEWS berichtete) und sogar Immunitäts-Pässe sollen schon bald etabliert werden und genießen in gewissen Kreisen hohe Zustimmung.

Willkommen in der Gesundheits-Diktatur
Ein menschlich-immanenter Reflex, der in guten Zeiten weitestgehend unterdrückt wird, kommt nun zum Vorschein. Vom Merkel-System nach Kräften gefördert. So wie auch in anderen autoritär-totalitären Systemen die menschlichen Abgründe ständig neu ausgelotet werden, geschieht dies aktuell auch hierzulande. Im angeblich besten Deutschland, das wir je hatten. Wenn TV und Radio-Nachrichten sich anhören, als seien diese durch einen Parteisprecher verfasst worden, dann hat man Gewissheit, dass die Demokratie auf dem Rückzug ist. Zuweilen wird sogar das Gefühl induziert, dieses Corvid-19 Virus sei eine Art neuzeitliche Lepra und separiert gleichsam die guten und folgsamen Menschen von den Ungehorsamen.

Abschließend gilt zu konstatieren: falls diese Krise, die unsere gesellschaftlichen und führungstechnischen Missstände so gnadenlos und unverblümt zeigt, überhaupt für irgendetwas tauglich ist, dann wird dies wohl die schonungslose Offenlegung der absolut unprofessionellen, sinn – und nutzlosen grünen Politik für die Gesellschaft darstellen. Kaum jemand zeigt im Moment mehr Unvermögen und Inkompetenz als die Fahrverbots-Aktivisten und Klima-Götter um Habeck, Hofreiter & Konsorten, die jedoch den vorgezeichneten Weg in eine bedrohliche Denunziationskultur mit größtem Vergnügen begleiten.
(pi-news.net)

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