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Das Maximalismus-Prinzip

Wenn aus der größtmöglichen Überzeichnung Normalität wird

Von CANTALOOP

Wir kennen dieses Phänomen bereits seit einigen Jahren: Die kleinste Ursache wird mit der maximal möglichen Gegenreaktion gesühnt. Ein unbeabsichtigter, kleiner Rempler im Einkaufsgedränge kann demzufolge schon mal mit einem „isch bring dich um, du H…rensohn“ beantwortet werden. Oder auch gleich körperlich.

Wo früher ein schlichtes „den kann ich nicht leiden“ genügte, muss es heutzutage die höchstmögliche Verachtungsform sein, nämlich, „den hasse ich“. Denn nach dem Hassen kommt bekanntlich nur noch das Töten. Man hat zuweilen das Gefühl, dass Verhältnismäßigkeit, Höflichkeit und Anstand im selben Maße rückläufig sind, wie im Umkehrschluss das Ansteigen von Antifa-Linken und unbeherrschter Männer aus Nahost und Afrika im öffentlichen Raum signifikant ist.

Alles sogleich mit dem Superlativ, der in unserer Sprachlehre höchsten Steigerungsform zu kontern, ist das typische Kennzeichen einer heterogenen, in sich zerstrittenen Gesellschaft. Dort, wo die beiden oben genannten Gruppen ihre Mitmenschen mit Argusaugen überwachen, um im geeigneten Moment entweder „Rassist“ zu schreien, oder gleich zuzuschlagen, ist ein giftiges Reizklima, flankiert von latenter Aggression zwangsläufig die Folge.

Um es genau zu sagen, das Gegenteil von Freundlichkeit, Zuvorkommenheit und Wohlfühlen hat stillschweigend bei uns Einzug gehalten. Wurden seinerzeit die Kinder noch dazu angehalten, die Türe aufzuhalten, ihren Sitzplatz älteren Herrschaften anzubieten, oder selbst nur „Guten Tag“ zu sagen, wenn man ein Geschäft betritt, so gelten diese Grundregeln einer geordneten Zivilisation heutzutage längst als obsolet. Ältere Menschen dienen neuerdings als Projektionsfläche des eigenen Versagens, der Wut und Hilflosigkeit.

Ein zunehmendes Unwohlsein in der Öffentlichkeit
Andersdenkenden aus nichtigstem Anlass den größtmöglichen Schaden zu wünschen, neidisch, missgünstig und argwöhnisch zu sein, gehört sicher nicht zu den erstrebenswerten Tugenden einer Gesellschaft. Und dennoch prosperieren just diese negativen Attribute hierzulande besonders gut. Worin diese bösartige Terminologie genau begründet liegt, deren Semantik in vielen linken Foren und Filterblasen akribisch gepflegt wird, könnte in ferner Zukunft sicherlich noch Gegenstand von so einigen anthropologisch-soziologischen Wissenschaftsabhandlungen sein. Diente eine wohldosierte Polemik einst als akzeptables sprachliches Stilmittel, wird dieses mittlerweile komplett überstrapaziert. Der Begriff „ich zerstöre dich“ anstelle von „ich mag dich nicht“ gibt ein beredtes Zeugnis darüber ab. Dadurch justieren sich auch viele andere Konventionen neu.

Vermutlich kommt es zu dieser Art von „Unwohlsein“, wenn eine im Grunde friedliche und harmoniebedürftige Gesellschaft permanent mit Störgrößen beaufschlagt wird und nicht zur Ruhe kommt. Oder, weil es ihnen einfach zu gut geht. Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

Die finale Steigerungsform des Nazi-Begriffes
Das übelste Schimpfwort, dass man einem Indigen-Deutschen bislang an den Kopf werfen konnte, nämlich „du Nazi“, wurde zwischenzeitlich so inflationär gebraucht, dass es viel von seinem ursprünglichen Charakter eingebüßt hat. Es nutzte sich ab und bedurfte somit einer Steigerungsform. Diese haben wir jetzt. Es ist die WDRsche Wortkreation „du Nazisau“. Entmenschlichung pur. Und aus grammatikalischer Übersteigerung erwachsen bekanntlich rasch Taten.

Als Beispiel: Viele Aktionen der in Rudeln umherziehenden, ominösen „dunkelhaarigen jungen Männer“, die aus ihrer gruppendynamischen Überlegenheit heraus Unterlegene angreifen und die wehrlosen Opfer selbst dann noch traktieren, wenn sie längst am Boden liegen, gehören sicherlich mit zu den feigsten, hinterhältigsten und verabscheuungswürdigsten Handlungen, die man sich nur vorstellen kann. Ebenso die sogenannten Gruppenvergewaltigungen. Man kennt so etwas eigentlich nur aus Kriegszeiten.

Wo früher tatsächlich eine Rangelei stattfand, wird man heutzutage fast umgebracht. Oftmals wegen Nichtigkeiten. Unnötig zu erwähnen, dass solcherlei Handlungsmuster geradezu alltäglich geworden sind im angeblich besten Deutschland der Neuzeit.

Anderen, vulgo dem „Klassenfeind“, aus dem Hinterhalt Schaden zuzufügen, gehört zweifellos auch ins Portfolio der sozialistisch geprägten Jugend unseres Landes. Ganz so, wie es ihnen ihre Vorbilder Mao, Pol Pot oder Stalin vorgelebt haben. Sowohl im Islam als auch im Sozialismus gibt es nämlich keine Solidargemeinschaft mehr, sondern nur ein Kollektiv.

Jeder überwacht jeden. Und meldet Abweichler bzw. richtet selbige in Eigenverantwortung. Alles für ihre vermeintlich wertvolle Sache. Das höhere Gute. Für die einen ist es ihr Prophet – für die anderen eben ihr spezieller, mit Kommunismus angereicherter Umweltschutz.

Angestachelt von linker politischer Demagogie löst sich die dünne Firnis der Zivilisation
Diese Art von lebensfeindlicher Subkultur etabliert sich zunehmend in den Großstädten. Zugemüllte, verwahrloste und Graffiti verschmierte Kieze, die eine hohe Kriminalitätsrate aufweisen und im trendigen Berlin zuhauf vorhanden sind, werden von den grünlinken Millenium-Kids und der muslimischen Community gleichwohl als vollkommen normal angesehen. Ähnlich Gesinnte finden sich eben immer, auch in den lebensfeindlichen, urbanen Straßenschluchten. Lediglich die Durchlässigkeit dieser „Gemeinschaften“ wird geringer.

Die Diversität von Jugend-Cliquen der 70er- und 80er-Jahre, zu Zeiten, als man weniger auf politische Einstellung oder auch Nationalität geachtet hat, sondern vielmehr zusammen Spaß hatte, ist längst perdu. Heutzutage sind die Zusammenschlüsse eher homogen und zweckgebunden. Entweder links oder islamisch. Weil nämlich die einwandfreie, linke Gesinnung nunmehr gesellschaftlichen Einlass und Renommee verschafft. Desweiteren ist auch ein Migrationshintergrund zwischenzeitlich überaus nützlich geworden. Qualifikation, Leistungsbereitschaft und gute Manieren hingegen verlieren leider immer mehr an Bedeutung.

Eine egalisierende Gesellschaft schafft eben keinerlei Anreize mehr, sich besonders einzubringen. Das Gleichmacher-Prinzip generiert genau jene Art von uninspirierten, lustlosen und unambitionierten Persönlichkeiten, die wir gerade in großen Mengen heranzüchten. So entstehen empathielose, eiskalte Bestien und nicht belastbare, weinerliche Narzissten gleichermaßen. Dauerhaftes Psychologenfutter sozusagen.

Im Grunde genommen sind dies die wahren Feinde von Humanismus, Aufklärung sowie sämtlicher Errungenschaften weiterentwickelter Gesellschaften. Wir fallen zurück in die Barbarei. Unsere eigenen Kinder und Enkel werden in ihrer fatalen Unbedarftheit und unter Zuhilfenahme eingewanderter Kulturvernichter, die nicht selten eine vorindustrielle Prägung und kriegerische Verhaltensmuster aufweisen, alles abwirtschaften, was unsere Altvorderen in mühseliger Arbeit erschaffen haben.
(pi-news.net)

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