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Das „Politbüro für Migration“ teilt mit

Fake lass nach - Große Mehrheit der Deutschen:  Migration bereichert

Von REALSATIRE

Man nehme: Ungefähr zwei Drittel Migranten und etwa ein Drittel Mehrheitsbevölkerung. Dann frage man, ob das Zusammenleben mit Zuwanderern positiv empfunden wird. Das Ergebnis könnte auch vom „Politbüro für Migration“ stammen: Die große Mehrheit der Bevölkerung sieht Migration als Bereicherung, lautet die Umfrage.

Fake lass nach – aber solche Umfragen wie oben haben im Merkel-Deutschland 2018 leider Hochkonjunktur. Es kommt auf die prägende Schlagzeile an, die dem politischen Mainstream der Herrschenden entspricht und im Unterbewusstsein der Leser hängen bleiben muss, der Rest ist mehr oder minder unerheblich.

Zu dieser Sorte „Politbüro-Verlautbarung“ gehört das „Integrationsbarometer“ des „Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration“ (SVR). Der hat jetzt festgestellt, dass mit der Migration und dem interkulturellen Zusammenleben alles prima ist, und die Zufriedenheit mit der Migrationsgesellschaft ähnlich hoch ist wie schon im Jahr der Invasion 2015.

Offensichtlich haben die „Sachverständigen“ nicht mitbekommen, dass es Messerattacken rund um die Uhr gibt, am laufenden Band Sexualdelikte (wie in Köln), Überfälle, Morde, Terror. Aber die Mehrheit der Deutschen sieht alles angeblich immer noch durch die rosarote Brille. Wobei nicht klar ist, wer von den Befragten überhaupt Deutscher ist. Dem Satz „Die aufgenommenen Flüchtlinge werden Deutschland kulturell langfristig bereichern“ sollen 71,5 Prozent der Deutschen ohne Migrationshintergrund „voll und ganz“ oder „eher“ zugestimmt haben.

Nach Angaben des SVR wurden 9298 Personen befragt. Davon 2720 ohne Migrationshintergrund, 3260 mit Migrationshintergrund und 369 Asylzuwanderer. Zur Differenz – immerhin 2.949 Personen – gibt es keine Angaben. Aber natürlich bekommt die Erhebung das Prädikat „repräsentativ“.

Als „vermeintlich repräsentativ“ hatte Necla Kelek bereits die Arbeit des Sachverständigenrates 2011 bezeichnet und ihm vorgeworfen, Politik nach ideologischen und nicht nach wissenschaftlichen Kriterien zu betreiben. Keleks Kritik: Im SVR-Jahresgutachten 2011 hätten 80,5 Prozent der Befragten einen Migrationshintergrund besessen, nur 19,5 gehörten der Mehrheitsbevölkerung an. Der SVR redete sich damit heraus, mit „Gewichtung“ zu arbeiten. Damit lässt sich unter dem Siegel „empirischer Sozialforschung“ so ziemlich alles passend machen, was partout nicht passen will.

Auch für den SVR gilt, dass man der Spur des Geldes folgen sollte. Ein Blick auf die acht fördernden Stiftungen erklärt die „Unabhängigkeit“ der Institution und zeigt, woher der Wind weht. Zu den Geldgebern gehören u.a. die Bertelsmann-Stiftung und die Zeit-Stiftung.

Und dann war da noch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU). Sie sagte anlässlich der Vorstellung des Integrationsbarometers: „Das Integrationsbarometer zeigt weiter stabil hohe Werte an. Das ist ein gutes Zeichen.“
Ja, liebe Frau AWM, wer's glaubt…
(pi-news.net)

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