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Das Wahlkampfkarussell dreht sich weiter

Bürgermeister und Kandidat beim Gewerbeverein



Der Schuhmacher und der Schumacher: Der Bürgermeister (unten) und der Herausforderer  werden sich bis zum 11. März noch öfter in einem sehr intensiv geführten Kampf um das Rathaus begegnen.
(tutut). Das Interesse im „Kreuz“ in Spaichingen war sehr groß, als sich Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher und der Herausforderer Tobias Schumacher dem Gewerbeverein und auch Mitgliedern der Werbegemeinschaft präsentierten. Es sind zwei nicht nur sehr unterschiedlich wirkende  Kämpfer auf dem Wahlkarussell, das sich noch bis zum 11. März dreht. Sie sind auch sehr unterschiedlich. Die Auseinandersetzung in der Stadt und vor allem im Internet ist lebhaft, manchmal sogar heftig, allerlei Gerüchte bis hin zu Verleumdungen und Beleidigungen machen bereits die Runde.
Die Kandidaten allerdings, so der Auftritt bei den Vertretern von Wirtschaft und Handel,  wahren die Form, lassen sich nicht dazu hinreißen, den Kontrahenten persönlich zu attackieren. Allerdings wird  Tobias Schumacher da deutlicher, denn er muss  ja versuchen zu erklären, warum er die bessere Wahl sein sollte.
Zwischen beiden Kombattanten der Worte und der Taten liegen altershalber fast 20 Jahre, sie sind in Erscheinung, Sprache, Gestik sehr gut auseinander zu halten. Wer wie auf die Zuhörerschaft wirkt, wird wohl individuell  verschieden sein.
Auch im Auftritt nacheinander vor dem Publikum wählten der Bürgermeister und sein Kontrahent ein Kontrastprogramm. Tobias Schumacher sprach alle die Schwerpunkte an, mit denen er die Spaichinger zu überzeugen versucht, die richtige Wahl zu sein. Der Bürgermeister konzentrierte sich auf das Thema Spaichinger Wirtschaft, von dem ausgehend er die damit verbundenen gesellschaftlichen Zusammenhänge in einer solchen Stadt aufzeigte.
Im Zuge der Publikumsfragen nahm der Bürgermeister die Gelegenheit wahr, mit Fakten u.a. auf Meinungen oder Gerüchte sowohl zu angeblich abwandernden Umlandschülern oder zu Schnäppchen bei Grundstückspreisen  zu reagieren: Schülerzahlen würden nicht nur vom Land gesteuert, sondern sogar durch verschiedene öffentliche Nahverkehrsmittel. Und was den Verkauf von Grund betrifft, so entscheide da der Gemeinderat.

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