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Der Bergdoktor

Heimatfilm verkommt mehr und mehr zu politisch-einseitigen und ideologisch überfluteten Handlungen

Von  Artushof

Ich weiß nicht wie sie es sehen, man könnte meinen, der Bergdoktor-Heimatfilm verkommt mehr und mehr zu „politisch-einseitigen und ideologisch überfluteten Handlungen.

Minderheiten, die uns in der Masse der Gesellschaft kaum interessieren, da sie nicht zum Mittelpunkt des täglichen Geschehens beitragen, finden sich zunehmend in den abendlichen Unterhaltungssendungen für das Volk und sollen für Entspannung sorgen. Was aber bewirken sie wirklich?

Schrittweise Umerziehung
Die Politik der Altparteien versucht, in kleinen „Denkschritten“ die suggestive und oft unbemerkte Umerziehung des eigenen Denkens, das Individuum zu erreichen.

Ungewöhnlich ist es für die Zuschauer nicht mehr, daß eine Ärztin ihre lesbische Neigung zur Schau stellt und damit an manchen Stellen aneckt. So soll doch der Zuschauer ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn ihm die dadurch ablehnenden Reaktionen der vermeintlich ewig Gestrigen vorgehalten werden. Dass sich die beiden Lesben im Krankenhaus öffentlich zärtlich streicheln und ihre Kleidung gegenseitig zupfen, ist der sichtbare politische Versuch der geistigen Umerziehung. Anstand verkommt und moralische Werte werden scheibchenweise den Deutschen und auch anderen Kulturen genommen. Die meisten dürften möglicherweise nicht darüber nachgedacht haben, und das kommt der geistigen Umerziehung zu Gute. Selbstläufer als große Masse sind garantiert.

Die Folge „Wer wir sind“ ist besonders mit diesem Titel eine gewollte Suggestion, denn sie sagt uns mit der Überschrift, daß „wir“ – also die Masse der Gesellschaft – so sind.

Somit sollte also mit dieser Folge ein lesbisches Doppelpack mit unabhängigen Handlungen nicht mehr als Handlung am Rand der Familiengeschichte Gruber angesehen werden, sondern als eine massenhafte neugeistliche Berieselung, eine Selbstverständlichkeit, die eine Akzeptanz vermittelt für eine Randgruppe der Gesellschaft, mit allem was dazu gehört.
Homosexualität als neue Normalität

Die natürliche Mehrheitsgesellschaft – bestehend aus Vater-Mutter-Kind – tritt zunehmend in den Hintergrund oder wird als zerrissene Gesellschaftsform beschrieben, ganz so wie die Grubers es einem vermitteln. Das, was einen Heimatfilm früher ausgemacht hat, viel Freude und wahre Liebe und auch Herz und Schmerz gepaart mit einer intakten Heimat und einer Ausrichtung auf das deutsche Volk mit seinen Sehnsüchten, sucht man heute vergebens. In dem Zusammenhang sei auch Sascha Hehn erwähnt, der nach der neuen ideologischen Ausrichtung für die Dialoge auf dem Traumschiff nicht mehr als Kapitän antreten wollte. Daraus wurde dann die Sternstunde des Möchtegern-Kaspers – Kapitänchen Silbereisen.

Christine Urspruch war als schwerkranke Lesbe im Bergdoktor zu sehen, und ich wünschte mir, daß sie eine andere Rolle gespielt hätte. Ihre natürliche und liebenswerte Ausstrahlung hat sie in vielen anderen Rollen unter Beweis gestellt.

Jedem bleibt es selbst überlassen, wie er sich sexuell durchs Leben schlägt, aber medial und politisch permanent und überall Hinweise von Menschen mit anderen sexuellen Neigungen zu erhalten, nerven sogar Personen aus deren Reihen. Die sexuelle Ausrichtung von Vater als Mann und Mutter als Frau wird zunehmend in Frage gestellt und negativ dargestellt. Die Politik der Grünen ist wie ein schleichendes Gift, das jeden und alles erreichen und dann entstellen soll.

Einpeitschen einer anderen Realität
Das politische Indoktrinieren bis hin zu deutschen Heimatserien macht einen hellhörig und erinnert an sogenannte psychologische Kriegsführungen. In diesem Fall könnten bei zunehmendem Konsum durchaus Eindrücke vermittelt werden, die zuerst anstößig wirkten oder verwirren, aber bei stätigem Konsum als richtig im Gedächtnis manifestiert werden.

Wer es versteht, die kognitive Dominanz innerhalb einer Gesellschaft zu beherrschen, schafft die totale Kontrolle ohne Widerspruch und ohne eigene Vorstellungen des Einzelnen.

Ein schrecklicher Gedanke, der zum Widerstand rät
Bei einer ideologischen Neuausrichtung muß nichts stimmen, aber die Menschen sollen glauben, dass es stimmt. Wird dann die Lüge durch die Realität entlarvt und die Menschen erkennen, dass sie belogen wurden, ist der Schaden gewaltig. Die Glaubwürdigkeit sämtlicher „Neuausrichtungen“ ist dann nicht mehr vorhanden.

Folge 4 der 16. Staffel des Heimatfilms Der Bergdoktor „aus dem Volk“ und „für das Volk“ zeigt sich als ein Film, der voller Probleme und Krankheiten und mit neugeistlicher Verirrung zusammengeschustert wurde. Die Charakterdarsteller hatten fast alle ernste Mimiken und waren überfrachtet mit persönlichen Problemen. Sie wirkten fast alle irgendwie unzufrieden mit ihrer Rolle. Herrn Sigl sah man es sehr deutlich an.

Der aus früheren Zeiten geschätzte Liebreiz und die damit verbundene Leichtigkeit des Seins, gepaart mit heimatlicher Musik und Witz, finden sich nicht mehr in den neugeistlichen Heimatfilmen unserer Tage.

Die gigantischen Summen an Fernsehgebühren laufen in die neugeistlichen „Kanäle“ und das Mitspracherecht der Zuschauer beschränkt sich auf die straffen Gebührensätze, die sie zu zahlen haben. Die Gehälter und Zuwendungen der „Tonangeber“ sind dagegen mehr als fürstlich, wenn man denn „mitspielt“. Wer ausschert, wird zum Lügner oder als räächts geächtet.

Das mag für den einen oder anderen eine spürbare Diktatur sein.

Wer andere Meinungen nicht akzeptiert, ist unwiderruflich ein Diktator oder Faschist.

Die Stimme erheben
Das politische Gleichgewicht in der BRD ist erheblich gestört und Parteien wie die AfD benötigen wesentlich mehr Stimmen, damit die Normalität, die Vernunft und die Sicherheit wieder Einzug hält.

Das Leben steckt voller Humor, wenn der einzelne bereit ist ihn zu sehen. Daß es auch sehr ernst ist, bedarf keiner Frage.

Hören wir darauf, wenn die Mahnung kommt, das Leben nicht zu vereinfachen? Es ist vielschichtiger und komplexer. Wir sollten alles mit klarem Verstand analysieren und doch werden wir nicht alles erklären können.

Wichtig ist zu erkennen, daß das Schicksal oft von Menschen herbeigeführt wird. Wir verlieren zunehmend die Fähigkeit, in der Masse unserer Gesellschaft die Lügner zu entlarven und ihnen mit Verstand und Stärke Parole zu bieten. Wir verlernen es, die Sündenböcke – sei es ein Bill Gates oder andere Gesinnungsgenossen – zu entlarven und ihnen auf Augenhöhe mit Mut und Tatenkraft entgegen zu treten.

Der eigentliche Sündenbock ist möglicherweise bei dieser Entwicklung nicht der Staat oder ein Bill Gates, es sind die Menschen, die nicht verstehen, daß ohne ihr rechtschaffendes TUN die Welt zugrunde geht. Eine Gesellschaft, die sich entzweit, ihre Kultur und ihre Nation mit Füßen tritt, ist dann das Ergebnis.

Wenn ich über Winnetou nachdenke oder über das fehlende Wort (Indianer) in einem Schlager, gesungen vom Kasper Silbereisen, zu urteilen hätte, würde ich die Neugeistlichen Narren bündeln und in einem Boot auf eine lange Reise schicken, denn sie sind für diesen Irrsinn verantwortlich.
(beischneider.net)

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